DE10203073A1 - Hubkolbenmaschine - Google Patents
HubkolbenmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenmaschine, wie Klimakompressor für Kraftfahrzeuge, mit einem Gehäuse, mit einer drehangetriebenen Welle, mit einer Wellenabdichtvorrichtung, insbesondere einer Gleitringdichtung, mit mindestens einer radialen Wellenlagerung, insbesondere einem Radialwälzlager, und mit mindestens einer axialen Wellenlagerung, insbesondere einem Axialwälzlager.
Description
Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenmaschine, wie Klimakompressor für
Kraftfahrzeuge, mit einem Gehäuse, mit einer drehantreibbaren Welle, mit einer
Wellenabdichtvorrichtung, insbesondere einer Gleitringdichtung, mit mindestens
einer radialen Wellenlagerung, insbesondere einem Radialwälzlager, und mit
mindestens einer axialen Wellenlagerung, insbesondere einem axialen
Wälzlager. Hubkolbenmaschinen dieser Bauart sind bekannt. Sie werden für
Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen benutzt und besitzen innerhalb ihres Gehäuses
bzw. ihrer Gehäuseeinzelteile Lagerstellen für die drehantreibbare Welle, weiche
innerhalb des Gehäuses ein zur Verdichtung des Kältemittels dienendes
Triebwerk antreibt. Da ein derartiges Triebwerk durch Schrägscheiben-,
Schwenkscheiben- oder Taumelscheibenvorrichtungen sowohl Radialkräfte als
auch Axialkräfte auf die Welle ausübt, geschieht es vor allem durch die radial
wirkenden Kraftkomponenten, daß sich die Welle umlaufend durchbiegt und
dadurch im Radiallager für entsprechende Belastungen und Verformungen sorgt.
Das kann zu erhöhtem Verschleiß, zu erhöhten Reibungskräften und damit zu
Leistungsverlusten führen, vor allem dann, wenn die radiale Lagerung biegesteif
ausgeführt ist und sich nicht auf die Biegung der Antriebswelle einstellen kann,
so daß es zu Zwängungen und erhöhten Reibungsbelastungen kommt.
Desweiteren sind im Stand der Technik Kompressoren bekannt, die eine
Gleitringdichtung enthalten, welche mit entsprechendem Schmiermittel versorgt
werden muß. Dazu ist es je nach Konstruktion des Kompressorgehäuses und
der Lagerstellen erforderlich, daß entsprechende Schmiermittelbohrungen zu der
Gleitringdichtung führen, welche das im Gehäuse anfallende Schmiermittel
weiterleiten. Derartige Bohrungen sind innerhalb eines Gehäuses
fertigungstechnisch schwierig anzubringen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Hubkolbenmaschine, wie
Klimakompressor für Kraftfahrzeuge zu schaffen, die diese Nachteile nicht
darstellt.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Hubkolbenmaschine, wie Klimakompressor
für Kraftfahrzeuge, mit einem Gehäuse, mit einer drehantreibbaren Welle, mit
einer Wellenabdichtvorrichtung, insbesondere einer Gleitringdichtung, mit
mindestens einer radialen Wellenlagerung, insbesondere einem
Radialwälzlager, mit mindestens einer axialen Wellenlagerung, insbesondere
einem Axialwälzlager, wobei in dem Gehäuse eine in das Gehäuse
hineinragende Lagerhülse angeordnet ist, die mindestens das radiale
Wellenlager aufnimmt. Weiterhin wird eine Hubkolbenmaschine bevorzugt, bei
welcher die Lagerhülse die Wellenlagerung in radialer Richtung biegeelastisch
abfedern kann und dadurch Dämpfungs- und Steifigkeitseigenschaften hat, die
günstig auf die Lebensdauer der Lager wirken.
Weiterhin wird eine Hubkolbenmaschine bevorzugt, bei welcher die Lagerhülse
mit ihrem der radialen Lagerung abgewandten Ende, welches bundförmig
ausgestaltet ist, eine kragenförmige Ausnehmung des Gehäuses durchgreift. Mit
dem aus dem Gehäuse herausragenden Teil des bundförmigen Endes greift die
Lagerhülse in ein ringförmiges Antriebsscheibenaufnahmeteil. Erfindungsgemäß
kann so die Lagerhülse unter anderem auch als Schweißbadstütze für das
Verschweißen von Gehäuse und Antriebsscheibenaufnahmeteil Anwendung
finden.
Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung kann die Lagerhülse die
Wellenlagerung in axialer Richtung aufnehmen, wobei die Lagerhülse bei der
Aufnahme der Axialkräfte in axialer Richtung ausgesprochen steif wirksam ist.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform der Hubkolbenmaschine
zeichnet sich dadurch aus, daß die Lagerhülse zwischen ihrem in das Gehäuse
eingreifenden Teil und dem die radiale Wellenlagerung aufnehmenden Teil
seitliche Öffnungen besitzt, die einerseits zur Schmiermitteldurchführung dienen
und über deren Querschnittsflächen andererseits sowie über die Hülsenkontur
eine gezielte Federsteifigkeit der Hülse in radialer Richtung für die radiale
Wellenlagerung einstellbar ist. Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
sind die seitlichen Öffnungen im Bereich einer zumindest teilweise in der
Lagerhülse angeordneten Wellenabdichtvorrichtung, insbesondere einer
Gleitringdichtung, angeordnet.
Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß durch einen
gestuften und/oder abgeschrägten Außendurchmesserverlauf der Lagerhülse,
welcher sich in Richtung auf das gehäuseseitige, das Gehäuse durchgreifende
Ende der Lagerhülse verjüngt, innerhalb des Gehäuses abgeschleudertes und
von der Gehäusewand herunterlaufendes Schmiermittel den seitlichen
Öffnungen zur Kühlung und Schmierung der Gleitringdichtung zugeführt wird.
Vorzugsweise wird das der Gleitringdichtung zugeführte Schmiermittel über das
Radiallager abgeführt.
Die Erfindung wird nun anhand der Figuren an einigen Ausführungsbeispielen
beschrieben.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt den vorderen Teil eines Klimakompressors mit
Riemenscheibe.
Fig. 2 zeigt den Querschnitt eines Gehäuseteils mit Hülse und
Antriebsscheibenaufnahmeteil.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt ähnlich wie Fig. 2, nur mit anderer
Lagerhülsenausführung.
In Fig. 1 ist in einem Gehäuse 1 eines Klimakompressors eine Lagerhülse 2
angeordnet, die mit ihrem vorderen Ende 3 eine kragenförmige Ausnehmung 1'
des Gehäuses durchgreift und mit dem aus dem Gehäuse herausragenden Teil
des bundförmigen Endes 3 in einen ringförmigen Antriebsscheibenaufnahmeteil
4 eingreift. Innerhalb der Lagerhülse 2 ist ein Radialwälzlager 5 angeordnet,
welches wiederum eine Antriebswelle 6 aufnimmt. Weiterhin ist zusätzlich an
dem in das Gehäuse hineinragenden Ende der Lagerhülse 2 ein Axiallager 7 der
Antriebswelle 6 dargestellt, welches hier dreiteilig aus zwei Lagerschalen und
den eigentlichen Wälzkörpern besteht. Der Aufbau eines derartigen Lagers ist
bekannt und soll hier nicht näher beschrieben werden. Auf der Antriebswelle 6 ist
weiterhin innerhalb der Lagerhülse 2 teilweise eine Gleitringabdichtung
angeordnet, welche aus einem mit der Welle 6 rotierenden Teil 8 und einem
drehfest im Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 angeordneten Teil 9 besteht. Auch
derartige Gleitringdichtungen sind bekannt und werden hier in ihrer Funktion
nicht näher erläutert. Für die Erfindung wichtig ist, daß die Lagerhülse 2 im
Bereich der Gleitringdichtung 8, 9 seitliche Durchgangsöffnungen 10 besitzt, die
es erlauben, aus dem Gehäusewandungsbereich 11 abtropfendes und von der
Hülse 2 aufgefangenes Schmiermittel der Gleitringdichtung insbesondere in der
Trennfuge zwischen drehendem Teil 8 und feststehendem Teil 9 zuzuführen.
Die Schmiermittelzuführung wird dadurch unterstützt, daß die Lagerhülse 2 eine
abgeschrägte und/oder stufenförmige Außenkontur 12 besitzt, die das
Schmiermittel in Richtung der Öffnungen 10 leitet. Weiterhin ist, für die Erfindung
wichtig, erkennbar, daß die Lagerhülse 2 mit ihrem das Gehäuseende
durchdringende Teil 3, welcher in das Antriebsscheibenaufnahmeteil 4
hineinragt, eine Aufsteckvorrichtung für das Antriebsscheibenaufnahmeteil 4
darstellt und deswegen auch als Schweißbadstütze dienen kann, wenn das
Gehäuse 1 mit dem Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 verschweißt werden soll.
Zur weiteren Funktion dieses Antriebsscheibenaufnahmeteils 4 sei erläutert, daß
auf einem Wälzlager 13, welches sich auf dem Antriebsscheibenaufnahmeteil 4
befindet, eine Antriebsscheibenvorrichtung 14 aufgesetzt ist, die eine
Riemenscheibe 15 und einen Kupplungsteil 16 enthält, der die
Riemenscheibenvorrichtung mit einer Antriebsscheibe 17 kuppeln kann, welche
wiederum die Drehbewegung der Riemenscheibe 15 auf die Antriebswelle 6 im
eingekuppelten Zustand übertragen kann. Auch derartige
Kupplungseinrichtungen sind bekannt und werden hier nicht näher erläutert.
Wichtig sind für die Erfindung die Funktionen der Lagerhülse 2, die sowohl als
Verbindung bzw. gegebenenfalls als Schweißbadstütze für das Gehäuse 1 und
den Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 dienen kann als auch die Funktion der
Aufnahme des Radiallagers 5 und des Axiallagers 7 beinhaltet sowie die
Schmiermittelzuführeinrichtung für die Gleitringdichtungskomponenten 8 und 9
darstellt. Weiterhin sind in Fig. 1 ausschnittsweise Teile des
Kompressortriebwerkes dargestellt, welches aus mehreren Kolben 18, welche in
Zylinderbuchsen 19 laufen, besteht, wobei die Kolben 18 durch eine schräg
laufende Schwenkscheibenvorrichtung 20 und kugelabschnittsförmige
Gleitschuhe 21 über einen Mitnehmerzapfen 22 von der Welle 6 angetrieben
werden. Die Drehbewegung der schräg laufenden Schwenkscheibe 20 erzeugt
dabei über die Gleitschuhanordnung 21 eine Hin- und Herbewegung der Kolben
18 innerhalb der Zylinderräume 19, welche zum Ansaugen und zur Verdichtung
des Kältemittels innerhalb der Zylinderräume 19 führt. Die durch die schräg
laufende Scheibe 20 auf die Kolben 18 ausgeübten Kräfte und wiederum die
durch die Verdichtung, d. h. durch den Druckaufbau im Zylinder rückwirkenden
Kräfte auf die Kolben 18 und damit rückwirkend über die Schwenkscheibe 20
und unter anderem über den Mitnehmer 22 auf die Welle führen neben anderen
Kraftkomponenten zu Radialkräften, die eine umlaufende Durchbiegung der
Welle bedingen, welche sich im Radiallager 5 auswirkt. Da die Lagerhülse 2 aber
nur fest im vorderen Gehäusehalsteil 1' gelagert ist und somit mit ihrem in das
Gehäuse frei hineinragenden Teil praktisch eine Biegebewegung in gewissen
Grenzen zuläßt, welche noch durch die Elastizität des vorderen
Hülsenbereiches, bedingt durch die Öffnungen 10, verbessert wird, kann diese
Hülse die entsprechenden Radialkräfte des Lagers 5 abfedern und je nach
Querschnittsfläche der Öffnungen 10 und der Wandstärke der übrigen
Hülsenkonstruktion diese und anderer Kräfte optimal ausgleichen und
abdämpfen.
In Fig. 2 ist zur besseren Übersicht noch einmal nur das Gehäuse 1, die
Lagerhülse 2 mit ihrem ringförmigen Bund 3 und das ringförmige
Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 dargestellt. Deutlich ist in dem mit 23 markierten
Bereich zu erkennen, wie der vordere Bund 3 der Lagerhülse 2 das
Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 gegenüber dem Gehäuseteil 1 zentriert und
damit in diesem Bereich unter anderem auch als Schweißbadstütze für eine
Verschweißung des Antriebsscheibenaufnahmeteils 4 mit dem Gehäuse 1
dienen kann. Das ermöglicht, daß das Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 separat
gefertigt werden kann und damit aus vollwandigerem Material zur Aufnahme der
Lagerkräfte besteht, während der Rest des Gehäuses aus dünnwandigerem
Material, wie zum Beispiel aus Blech oder als Tiefziehteil, hergestellt werden
kann.
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Konstruktion der Lagerhülse, wobei der vordere
Teil 3' dickwandiger als in Fig. 2 dargestellt ist, so daß der Materialquerschnitt,
der den Antriebsscheibenaufnahmeteil 4 und das Kompressorgehäuse 1
verbindet, dickwandiger ist und damit im Bereich der Abstützung oder der
Schweißbadstütze stärker gebaut ist. Im weiteren Verlauf der Lagerhülse 2 wird
aber dann durch die etwas anders gestalteten Öffnungen 10' der Bereich der
Lagerhülse 2, welcher das Radiallager 5 aus Fig. 1 aufnimmt, federnd von dem
Bereich 3' abgekoppelt. Somit können der Lagerhülse 2 durch bestimmte
konstruktive Gestaltungen des Hülsendurchmessers, der Hülsenform und
Wandstärke sowie der Durchtrittsöffnungen 10' Dämpfungs- und
Steifigkeitseigenschaften gegeben werden, die günstig auf die Lebensdauer der
Lager wirken. Außerdem ist die Form der Lagerhülse 2 unabhängig von der
Gehäuseform 1 so variierbar, daß gegebenenfalls auch ein Axiallager 7, wie in
Fig. 1 dargestellt ist, durch die Lagerhülse 2 abgestützt werden kann. Eine
weitere Funktion der Lagerhülse 2 ist dadurch gegeben, daß die seitlichen
Öffnungen 10 oder 10' im Bereich der zu schmierenden Gleitringfuge angebracht
werden können und damit Schmiermittel, welches dem Kältemittel beigefügt ist,
gezielt auf den Gleitring bringen können, wobei das Auffangen des
Schmiermittels auch durch die Außenkontur der, Lagerhülse innerhalb des
Gehäuses begünstigt wird.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvor
schläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die
Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung
und/oder den Zeichnungen offenbarte Merkmalskombinationen zu beanspru
chen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Aus
bildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des je
weiligen Unteranspruches hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmalskombinationen
der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Da die Gegenstände der Unteransprüche im Hinblick auf den Stand der Technik
am Prioritätstag eigene und unabhängige Erfindungen bilden können, behält die
Anmelderin sich vor, sie zum Gegenstand unabhängiger Ansprüche oder Tei
lungserklärungen zu machen. Sie können weiterhin auch selbständige Erfindun
gen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Unteran
sprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verste
hen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Ab
änderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Ele
mente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kom
bination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemei
nen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen beschriebe
nen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen oder Ver
fahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe
entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegens
tand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrittfolgen führen,
auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.
Claims (11)
1. Hubkolbenmaschine, wie Klimakompressor für Kraftfahrzeuge, mit einem
Gehäuse, mit einer drehantreibbaren Welle, mit einer Wellenabdichtvorrich
tung, insbesondere einer Gleitringdichtung, mit mindestens einer radialen
Wellenlagerung, insbesondere einem Radialwälzlager, mit mindestens einer
axialen Wellenlagerung, insbesondere einem axialen Wälzlager, dadurch ge
kennzeichnet, daß in dem Gehäuse eine in das Gehäuse hineinragende La
gerhülse angeordnet ist, die mindestens das radiale Wellenlager aufnimmt.
2. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Lagerhülse die Wellenlagerung in radialer Richtung biegeelas
tisch abfedern kann und dadurch Dämpfungs- und Steifigkeitseigenschaften
aufweist, die günstig auf die Lebensdauer der Lager wirken.
3. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse mit ihrem der radialen Wellenla
gerung abgewandten Ende, welches bundförmig ausgestaltet ist, eine kra
genförmige Ausnehmung des Gehäuses durchgreift.
4. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Lagerhülse mit dem aus dem Gehäuse herausragenden Teil des
bundförmigen Endes in ein ringförmiges Antriebsscheibenaufnahmeteil ein
greift.
5. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Lagerhülse als Schweißbadstütze für das Verschweißen von
Gehäuse und Antriebsscheibenaufnahmeteil anwendbar ist.
6. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse die Wellenlagerung in
axialer Richtung axialkraftsteif aufnehmen kann.
7. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse zwischen ihrem in das
Gehäuse eingreifenden Teil und dem die radiale Wellenlagerung aufneh
menden Teil seitliche Öffnungen besitzt, die einerseits zur Schmiermittel
durchführung dienen und über deren Querschnittsflächen andererseits sowie
über die Hülsenkontur eine gezielte Federsteifigkeit der Hülse in radialer
Richtung für die radiale Wellenlagerung einstellbar ist.
8. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die seitlichen Öffnungen im Bereich einer zumindest teilweise in der
Lagerhülse angeordneten Wellenabdichtvorrichtung, insbesondere einer
Gleitringdichtung, angeordnet sind.
9. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen gestuften und/oder ab
geschrägten Außendurchmesserverlauf der Lagerhülse, welcher sich in
Richtung auf das gehäuseseitige, das Gehäuse durchgreifende Ende der La
gerhülse verjüngt, innerhalb des Gehäuses abgeschleudertes und von der
Gehäusewand herunterlaufendes Schmiermittel den seitlichen Öffnungen zur
Kühlung und Schmierung der Gleitringdichtung zugeführt wird.
10. Hubkolbenmaschine, insbesondere nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das der Gleitringdichtung zugeführte
Schmiermittel über das Radiallager abgeführt wird.
11. Hubkolbenmaschine, wie Klimakompressor für Kraftfahrzeuge, mit einem
Gehäuse, mit einer drehantreibbaren Welle, mit einer Wellenabdichtvorrich
tung, insbesondere einer Gleitringdichtung, mit mindestens einer radialen
Wellenlagerung, insbesondere einem Radialwälzlager, mit mindestens einer
axialen Wellenlagerung, insbesondere einem axialen Wälzlager, gekenn
zeichnet durch mindestens ein in den Anmeldungsunterlagen offenbartes er
finderisches Merkmal.
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