DE1020398B - Magnetschalter - Google Patents
MagnetschalterInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/287—Details of the shape of the contact springs
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
- H01H1/14—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
- H01H1/24—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting
- H01H1/242—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting the contact forming a part of a coil spring
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Patentanmeldung beschreibt einen elektrischen Schalter ohne Formschluß, bei dem eine vorgespannte
Feder aus ferromagnetischem Werkstoff durch das Kraftfeld eines außenliegenden Magneten gegen einen
metallischen Kontakt gezogen wird.
Magnetschalter sind in der Elektrotechnik in verschiedenen Ausführungen bekannt. Es werden ferromagnetische
Tv .,kerne in Quecksilber durch das
Streufeld von .Elektro- oder Permanentmagneten bewegt und dadurch Schaltvorgänge ausgelöst. Andere
Konstruktionen arbeiten nach dem Prinzip eines polarisierten Relais, d. h., im Magnetschalter selbst
sind Richtmagnete angeordnet, deren Richtkraft von dem starken, außen angeordneten Permanentmagnet
überwunden wird, so daß damit ein Kontakt geschlossen werden kann. Es ist auch bekannt, die
Richtmagnete so anzuordnen, daß infolge der Richtkraft ein Kontaktdruck im Ruhezustand erreicht wird,
der vom außen einwirkenden Magnetfeld überwunden werden muß, so daß ein plötzliches Schalten ermöglicht
wird, wobei gleichzeitig der Kontaktdruck brauchbare Werte erreicht.
Die beschriebenen Anordnungen haben den Nachteil eines verhältnismäßig präzisen Aufbaues und
einer relativ geringen Schaltleistung.
Nachstehend wird ein Magnetschalter beschrieben, bei dem erfindungsgemäß eine vorgespannte Schraubenfeder
aus ferromagnetischem Werkstoff durch das senkrecht zur Vorspannung auf sie wirkende Kraftfeld
eines außenliegenden Magnets gegen einen metallischen. Kontaktteil gezogen wird. Die ferromagnetische
Feder dieses Magnetschalters wird zweckmäßig in einer zylinderförmig geschlossenen Hülse
aus Isolierstoff, die innen die vorzugsweise unmagnetische Kontaktbahn trägt, gegen äußere Einflüsse
geschützt.
Dieser Schalter ist sehr einfach in seinem Aufbau und benötigt relativ geringe Kräfte, um einen Schaltvorgang
auszulösen. Andererseits hat die vorgespannte Feder auch bei Erschütterungen der Umgebung wenig
Möglichkeit, von sich aus ohne Einfluß eines äußeren magnetischen Kraftfeldes Kontakt zu geben. Die konstruktive
Lösung einer zylinderförmigen Hülse erlaubt eine gute Abdichtung des Magnetschalters und
damit die Verwendung in feuchten Räumen. Selbst im Grubenbetrieb ist die Verwendung ohne weiteres
möglich, sofern dieser Magnetschalter in eigensicheren Stromkreisen Verwendung findet. Gegenüber bekannten
Anordnungen benötigt der beschriebene Magnetschalter bedeutend weniger Raum und kann daher
an vorhandene Maschinen und Geräte wesentlich besser angeordnet werden als die bekannten Anordnungen
mit Richtmagnet. Der äußere Magnet kann dem Schalter senkrecht zur Längsachse der vorge-Magnetschalter
Anmelder:
Funke & Huster
Funke & Huster
Elektrizitäts-Gesellschaft m. b. H.r
Kettwig/Ruhr, Montebruchstr. 2
Kettwig/Ruhr, Montebruchstr. 2
Walter Vogelsang, Castrop-Rauxel,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
spannten Feder genähert werden, oder er kann konzentrisch um die vorgespannte Feder rotieren. In
beiden Fällen wird nur an einem Punkt die Kontaktgabe möglich sein.
In Abb. 1 bezeichnet 1 die Schraubenfeder aus ferromagnetischem Werkstoff, die an den Halterungen
2 befestigt und auf Vorspannung gehalten wird. Der elektrische Anschluß für die vorgespannte Feder 1
wird über den Anschluß 3 vorgenommen. Die Halterungen sind in Isolierstoffflanschen4 befestigt, wobei
die Befestigung zweckmäßig im Herstellungsvorgang vorgenommen wird, d. h. bei Isolierpreßstoff mit eingepreßt.
Die Hülse 5 aus unmagnetischem Metall oder Isolierstoff trägt die Flansche 4 und gibt den mechanischen
Schutz für die vorgespannte Feder 1. Gleichzeitig dient sie als Träger für die vorzugsweise unmagnetische
Kontaktbahn 6, gegen welche die Feder 1 unter Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes angezogen
wird.
Der Anschluß der unmagnetischen Kontaktbahn 6 wird über das Anschluß element 7 vorgenommen.
In Abb. 2 ist der Einschaltzustand des Magnetschalters gezeigt. Hier sind die gleichen Teile gleich
bezeichnet. Wenn ein Permanent- oder Elektromagnet 8 in die Nähe des Magnetschalters gelangt, dann wird
die vorgespannte Feder 1 so weit durchgebogen, daß sie mit der unmagnetischen Kontaktbahn 6 eine
metallische Berührung erfährt und damit einen elektrischen Kontakt herstellt.
Claims (4)
1. Magnetschalter, gekennzeichnet durch eine vorgespannte Schraubenfeder (1) aus ferromagnetischem
Werkstoff, die durch das senkrecht zur Vorspannung auf sie wirkende Kraftfeld eines
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außenliegenden Magneten gegen einen metallischen Kontaktteil (7) gezogen wird.
2. Magnetschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zylinderförmige, geschlossene
Hülse (5) aus Isolierstoff, welche die vorgespannte Feder und den als vorzugsweise unmagnetische
Kontaktbahn ausgebildeten Kontaktteil trägt.
3. Magnetschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmagnet (8)
senkrecht zur Längsachse der vorgespannten Feder (1) genähert wird.
4. Magnetschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmagnet konzentrisch
um die Feder rotiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF20453A DE1020398B (de) | 1956-06-05 | 1956-06-05 | Magnetschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF20453A DE1020398B (de) | 1956-06-05 | 1956-06-05 | Magnetschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1020398B true DE1020398B (de) | 1957-12-05 |
Family
ID=7089686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF20453A Pending DE1020398B (de) | 1956-06-05 | 1956-06-05 | Magnetschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1020398B (de) |
-
1956
- 1956-06-05 DE DEF20453A patent/DE1020398B/de active Pending
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