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DE10203984A1 - Isolierkörper auf Basis von wärmedämmenden Isoliermaterial - Google Patents

Isolierkörper auf Basis von wärmedämmenden Isoliermaterial

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DE10203984A1
DE10203984A1 DE10203984A DE10203984A DE10203984A1 DE 10203984 A1 DE10203984 A1 DE 10203984A1 DE 10203984 A DE10203984 A DE 10203984A DE 10203984 A DE10203984 A DE 10203984A DE 10203984 A1 DE10203984 A1 DE 10203984A1
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Irmelin Wolf
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Isolierkörper auf Basis von wärmedämmendem Isoliermaterial, der zur Erhöhung der Stabilität und Druckfestigkeit und Druckaufnahme mit Druckabstützpunkten in Form von in das Isoliermaterial eingesetzten Stützkörpern ausgestattet ist, wobei die Stützkörper aus einem thermisch isolierenden Werkstoff gefertig sind und eine über der Druckfestigkeit des Isoliermaterials des Isolierkörpers liegende Druckfestigkeit aufweisen.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Isolierkörper auf Basis von wärmedämmendem Isoliermaterial.
Isolierkörper werden bevorzugt in Form flächiger Isoliermaterialien, wie Platten oder Matten eingesetzt und weisen üblicherweise eine geringe mechanische Festigkeit auf. In manchen Anwendungsfällen werden jedoch solche Isolierkörper dennoch höheren mechanischen Druckbelastungen ausgesetzt, als sie eigentlich aufnehmen können. Beispielsweise bei Anwendung von Isolierkörpern zur flächigen thermischen Isolierung von Mauerwerken, beispielsweise bei feuerfesten Auskleidungen, werden die Isolierkörper durch thermische Ausdehnungen ihrer Umgebung hohen Drücken ausgesetzt, die zum Kollabieren bzw. Zusammendrücken des Isolierkörpers und seines Isoliermaterials führen und damit deren Isolierwirkung verringern.
Isolierkörper mit wärmedämmenden Eigenschaften auch für einen Temperaturbereich bis zu 800°C sind beispielsweise aus der DE 44 32 896 A1, DE 37 37 459 A1 und DE 43 10 613 A1 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Isolierkörper aus wärmedämmenden Isoliermaterialien, insbesondere zur flächigen Abdeckung so auszustatten, daß ihre Stabilität und Druckfestigkeit erhöht wird unter gleichzeitigem Erhalt guter Isoliereigenschaften, insbesondere hoher thermischer Isolierwirkung.
Diese Aufgabe wird mit einem Isolierkörper auf Basis wärmedämmender Isoliermaterialien gemäß dem Vorschlag der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Erhöhung der Stabilität und Druckfestigkeit und Druckaufnahme der Isolierkörper mit Druckabstützpunkten in Form von in das Isoliermaterial eingesetzten Stützkörpern ausgestattet ist, wobei die Stützkörper aus einem thermisch isolierenden Werkstoff gefertigt sind und eine über der Druckfestigkeit des Isoliermaterials liegende Druckfestigkeit aufweisen. Bevorzugt liegt die Druckfestigkeit der Stützkörper ein Vielfaches über der Druckfestigkeit des den Stützkörper umgebenden Isoliermaterials des Isolierkörpers. Hierbei ist die Druckfestigkeit des Isoliermaterials zugrundezulegen, wie es in dem Isolierkörper beispielsweise in einer verpreßten oder gehärteten Form vorliegt, d. h. die Druckfestigkeit des Isolierkörpers in Bezug auf die von dem Isoliermaterial gebildeten Bereiche außerhalb der Stützkörper.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung und Ausgestaltung sind den kennzeichnenden Merkmalen der Unteransprüche entnehmbar.
Erfindungsgemäß gelingt es durch den Einsatz der Stützkörper, die zusätzlich von außen auf den Isolierkörper im Anwendungsfall einwirkenden Drücke aufzunehmen und dadurch zu verhindern, daß das Isoliermaterial des Isolierkörpers zerstört oder zusammengedrückt wird und dadurch seine Isoliereigenschaften verliert.
Bevorzugt werden Isolierkörper eingesetzt, die in flächiger Form ausgebildet sind, beispielsweise als Matte oder Platte, wobei für die Aufnahme der Stützkörper die Platte oder Matte von ihrer Oberseite zu ihrer Unterseite durch setzende Löcher vorgesehen sind, in welche die Stützkörper eingesetzt sind. Die Stützkörper können hierbei haftfest eingebracht sein, beispielsweise durch Einkleben oder sie können in die Löcher eingepreßt sein. In jedem Fall ist vorzusehen, daß die Stützkörper so in das Isoliermaterial, das den Isolierkörper bildet, eingesetzt sind, daß sie gegen Verlieren gesichert sind und daß sie auch in ihrer Position gesichert sind.
Eine gute Druckaufnahme wird dadurch gewährleistet, daß die Stützkörper in den Isolierkörper von der oberen zur unteren Seite durchsetzende Löcher eingesetzt sind. Erfindungsgemäß sind die Stützkörper in dem Isoliermaterial von oben nach unten durchgehend angeordnet und ggf. fest in dem Isoliermaterial verankert. Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Stützkörper mit einer Höhe auszubilden, die der Dicke bzw. höchstens der Dicke des den Isolierkörper bildenden Isoliermaterials entspricht.
Für eine gleichmäßige Druckaufnahme wird vorgeschlagen, die Stützkörper gleichmäßig verteilt in den Isolierkörper anzuordnen. Insbesondere ist auch vorgesehen, daß die Stützkörper untereinander gleich sind.
Die Isolierkörper sind üblicherweise steif ausgebildet, sie können jedoch auch biegsam bis flexibel sein. Dies richtet sich je nach Anwendungsfall.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß für hochwärmedämmend ausgebildete Isolierkörper die Stützkörper aus einem keramischen Werkstoff geringer Wärmeleitfähigkeit gefertigt sind, insbesondere aus einem hochfeuerfesten Material bestehen. Beispielsweise können die Stützkörper aus Porzellan, Steinzeug, Mullit, Aluminiumoxid, Zirkonsilikat, Zirkonmullit und/oder Zirkonkorund gefertigt werden.
Für hochwärmedämmende Isolierkörper werden als Isoliermaterialien insbesondere solche auf Basis von verpreßten mikroporösen, ggf. gehärteten Isolierwerkstoffen eingesetzt.
Hierbei sind Isoliermaterialien auf Basis von anorganischen Isolierwerkstoffen, wie keramischen Fasern, Mineralwolle, Leichtsteinen, Kieselgur, pyrogen erzeugter Kieselsäure, Aluminiumoxide und/oder mikroporösem Silica bevorzugt, aus denen die Isolierkörper beispielsweise durch Verpressen geformt werden, beispielsweise in Plattenform. Eine mögliche Zusammensetzung des wärmedämmenden Isoliermaterials für Isolierkörper für feuerfeste Auskleidungen kann 30 bis 100 Gew.-% feinteiliges Metalloxyd, 0 bis 50 Gew.-% Trübungsmittel, 0 bis 50 Gew.-% Fasermaterial und 0 bis 15 Gew.-% anorganisches Bindematerial aufweisen, in Ausführungen, wie sie beispielhaft in der DE 37 37 459 A1 oder DE 43 10 613 A1 oder DE 44 32 896 A1 beschrieben sind.
Bevorzugt werden die Isolierkörper, umfassend das geformte Isoliermaterial mit den eingesetzten Stützkörpern mit einer Außenhülle versehen. Diese Außenhülle erleichtert das Händeln, insbesondere erhöht sie auch den Zusammenhalt beispielsweise lose in die Löcher des Isoliermaterials eingesetzter oder eingepreßter Stützkörper. Die Außenhülle ist außenseitig fest zu verschließen und anliegend an die Oberfläche des Isoliermaterials und der Stützkörper auszubilden, der Verschluß kann beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben erfolgen. Bevorzugt ist vorgesehen, die das geformte Isoliermaterial mit den eingesetzten Stützkörpern umgebende Außenhülle zu vakuumieren. Infolge des Vakuumierens erfolgt auch eine feste Verankerung der Stützkörper in den Isoliermaterialien.
In einer bevorzugten Ausbildung gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die Stützkörper mit mindestens einer durchgehenden Ausnehmung auszubilden, wobei die Ausnehmung koaxial zu den den Isolierkörper durchsetzenden Löchern verläuft. Die Ausnehmungen der Stützkörper sollten frei von Isoliermaterial sein.
Eine bevorzugte Form der Stützkörper bildet die Ringform. Die als Ring ausgebildeten Stützkörper können beispielsweise in einfacher Weise durch Herstellen entsprechender Rohre gefertigt werden, von denen sie entsprechend der gewünschten Höhe abgelängt werden. Die Stützkörper können auch jede andere geeignete Form, beispielsweise quadratisch, sechseckig oder dergleichen aufweisen mit entsprechend symmetrisch zur Mitte angeordneter einer oder mehrerer in der Achsrichtung durchgehender Ausnehmungen.
Die Höhe der Stützkörper soll die Dicke des Isolierkörpers nicht überschreiten, so daß bei auf den Isolierkörper auf die Oberseite und/oder Unterseite ausgeübtem Druck, der die Druckfestigkeit des die Stützkörper umgebenden Isoliermaterials übersteigt, die Druckaufnahme über die Stützkörper erfolgt. Hierbei ist vorgesehen, daß der Einsatz der Stützkörper als Druckpunkte sowie zur Druckverstärkung des Isolierkörpers beispielsweise aus Leichtsteinen, keramischen Fasermatten, Dämmplatten auf Basis anorganischer mikroporöser Metalloxyde in der Anordnung zu treffen ist, daß eine gleichmäßige Druckaufnahme über die Gesamtfläche des Isoliermaterials möglich ist und gleichzeitig die thermische Isolierwirkung des Isolierkörpers im wesentlichen erhalten bleibt. Die von den Stützkörpern eingenommene Oberfläche bezogen auf eine Oberseite des Isolierkörpers sollte daher weniger als 10% der Oberfläche der Oberseite des Isolierkörpers betragen.
Bei flächigen Isolierkörpern einer Dicke von 3 bis 65 mm sollte der Stützkörper in Form von Ringen entsprechend eine Höhe von 3 bis 65 mm aufweisen, bei einem Außendurchmesser von 10 bis 100 mm und einer Wanddicke von 2 bis 5 mm. Wenn das Isoliermaterial des Isolierkörpers aus hochwärmedämmenden Werkstoffen erstellt ist und der Stützkörper aus feuerfester Keramik, so kann der Isolierkörper in flächiger Form durch Formen des Isoliermaterials mit eingesetzten Stützkörpern hergestellt werden und eignet sich für feuerfeste Auskleidungen. Entsprechend wird auch die Verwendung des erfindungsgemäßen Isolierkörpers als feuerfeste Auskleidung für Mauerwerke beansprucht.
Die erfindungsgemäße Ausbildung von Isolierkörpern ist bei allen Isoliermaterialien anwendbar, bei denen das Problem der geringen mechanischen Festigkeit auftritt, die jedoch aufgrund ihrer Belastungen höhere mechanische Stabilitäten für eine langfristige Gebrauchstüchtigkeit aufweisen sollten. Beispielsweise bei der Aufnahme von Drücken in Mauerwerken von Feuerfestauskleidungen, die beim Aufheizen der Aggregate entstehen, dehnt sich die feuerfeste Auskleidung während des Aufheizens üblicherweise um 1 bis 1,5% aus. Die aufgrund dieser Ausdehnung entstehenden Drücke führen häufig dazu, daß sich der Isolierkörper der Feuerfestauskleidung während des Einsatzes zusammendrückt und damit die Isolierwirkung verringert wird. Die Erfindung verhindert dieses Zusammendrücken des Isolierkörpers durch die in den Isolierkörper durchgehend eingesetzten Stützkörper. Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß die Stützkörper aus einem Isoliermaterial hoher Festigkeit und geringer thermischer Leitfähigkeit bestehen, beispielsweise auf Basis von keramischen Materialien. Die in den Isolierkörper eingebrachten Stützkörper erhöhen und verbessern die Druckfestigkeit dieser Isolierkörper. Je nach Größe des Isolierkörpers und seines Anwendungszweckes kann die Größe, Form und Anzahl der in den Isolierkörper eingebrachten Stützkörper verschieden sein. Von Vorteil haben sich Stützkörper in Form von Ringen erwiesen, da sie einfach herstellbar sind, bevorzugt mit einem Außendurchmesser von 10 bis 100 mm und einer Wandstärke von 2 bis 5 mm. Mit Hilfe solcher Stützkörper wird auch eine Wärmebrücke weitgehend klein gehalten und damit Isoliereigenschaften des Isolierkörpers beibehalten.
Wesentlich ist somit, daß die in den Isolierkörper eingesetzten Stützkörper aus einem keramischen Material mit hoher Druckfestigkeit und guter Isolierwirkung bestehen. Durch den Einsatz der Stützkörper ist gewährleistet, daß eine verhältnismäßig hohe, in jedem Fall wesentlich verbesserte und höhere Druckauflage für den Isolierkörper im Vergleich zu einem solchen ohne Stützkörper geschaffen wird, bei gleichzeitig geringer Wärmeübertragung, d. h. Erhalt der Isolierwirkung, da durch die Stützkörper das Zusammendrücken des Isoliermaterials verhindert wird und die Isolierwirkung erhalten bleibt.
Die Anordnung der Stützkörper in den Isolierkörper hat so zu erfolgen, wie es der Gestalt und Form und der Anwendung des Isolierkörpers angemessen ist.
Die von den Stützen eingenommene Fläche sollte 10% der Gesamtfläche des Isolierkörpers nicht überschreiten.
Die Stützkörper können preiswert aus Hohlprofilen der gewünschten Querschnitte mit einer oder mehreren durchgehenden Ausnehmungen durch Ablängen hergestellt werden.
Die Erfindung wird in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Stützkörper in Ringform,
Fig. 2 den Querschnitt AA nach Fig. 1,
Fig. 3 die Draufsicht ausschnittsweise auf einen plattenförmigen Isolierkörper mit Stützkörper,
Fig. 4 den Querschnitt BB nach Fig. 3,
Fig. 5 die Anordnung von Isolierkörpern schematisch zur feuer­ festen Auskleidung von Mauerwerk.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Stützkörper 1 beispielsweise aus hochfeuerfester Keramik in Ringform dargestellt, der eine zentrale durchgehende Ausnehmung 10 aufweist. Der Stützkörper 1 weist eine hohe Druckfestigkeit, sehr geringe Wärmeleitfähigkeit und damit sehr gute Isolierwirkung auf. Die Isolierwirkung wird auch durch die zentrale durchgehende Ausnehmung 10 gefördert. Die Höhe d1 des Stützkörpers beträgt entsprechend der Dicke d4 des Isolierkörpers K bzw. dessen Isoliermaterial 2, siehe Fig. 4, üblicherweise zwischen 3 bis 65 mm, der Außendurchmesser d3 zwischen 10 bis 100 mm, wobei die Wanddicke höchstens 5 mm betragen soll, um keine oder nur geringe Wärmebrücken auszubilden.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Isolierkörper K in flächiger Ausbildung, z. B. als Platte, umfassend das Isoliermaterial 2, beispielsweise aus anorganischen Materialien, die hochfeuerfest sind und eine thermische Isolierwirkung bei geringer Wärmeleitfähigkeit aufweisen, dargestellt. Das Isoliermaterial 2 ist zu dem Isolierkörper K geformt und hat eine Dicke d4 von beispielhaft 3 mm. Das Isoliermaterial 2 des Isolierkörpers weist in einer gleichmäßigen Struktur und Beabstandung durchgehende Löcher 20 auf, in welche ringförmige Stützkörper 1 eingesetzt, ggf. leicht eingepreßt sind. Diese Stützringe 1 weisen eine Dicke d1 von höchstens der Dicke d4 des die Stützringe umgebenden Isoliermaterials 2, also hier 3 mm oder auch etwas weniger, beispielsweise 2,9 mm auf. Um ein Herausfallen der Stützringe 1 aus dem Isoliermaterial 2 zu verhindern, ist das Isoliermaterial 2 mit den eingesetzten Stützringen 1 in eine Außenhülle 3 eingepackt. Diese Außenhülle 3 kann beispielsweise aus einer Kunststoffolie bestehen, die entlang der offenen Ränder verschweißt ist und die vakuumiert ist, so daß die Hülle 3 satt an der Oberfläche des Isoliermaterials anliegt. Der fertiggestellt Isolierkörper mit Stützkörpern und Außenhülle ist einfach händelbar und ggf. auch aufgrund der flexiblen Außenhülle etwas biegsam. Für sehr hohe thermische Beanspruchungen kann die Außenhülle auch beispielsweise aus einer Aluminiumfolie oder Glasfasergewebe gefertigt sein. Die Form des Isolierkörpers wird durch entsprechende Formgebung seines Isoliermaterials bestimmt. Beispielsweise werden anorganische Materialien in Partikelform und/oder Faserform zu der gewünschten Gestalt, wie Platte, verpreßt. Qualitativ hochwertige wärmedämmende Isolierkörper auf Basis anorganischer Isolierwerkstoffe, die zu einer Platte verpreßt sind, weisen eine Druckfestigkeit im Bereich von 2 N/mm2 auf. Stützkörper der erfindungsgemäßen Art aus Keramik weisen hingegen Druckfestigkeiten von 80 bis 100 N/mm2 auf, also ein Vielfaches der Druckfestigkeit des Isolierkörpers auf Basis des Isoliermaterials allein ohne Stützkörper.
Der erfindungsgemäß ausgestattete Isolierkörper ist beispielsweise zur Isolierung von feuerfesten Auskleidungen von Mauerwerk geeignet. Wie aus der Fig. 5 ersichtlich, ist das aus einzelnen Steinen aufgebaute Mauerwerk 4 schematisch dargestellt. Das Mauerwerk dehnt sich während des Aufheizens um mehr als 1% aus. Die dabei entstehenden Drücke führen dazu, daß die sich auf dem Mauerwerk befindende isolierende Schicht aus Isoliermaterialien zusammengedrückt und ihre Isolierwirkung verringert wird. Zur Verhinderung dieses Kollapses werden die erfindungsgemäß mit Stützkörpern 1 ausgestatteten Körper K eingesetzt, wodurch die Druckfestigkeit der Isolierkörper wesentlich erhöht wird. Wichtig ist, daß eine Wärmebrücke weitgehend vermieden oder kleingehalten wird, um die Isoliereigenschaften des Isoliermaterials 2 des Isolierkörpers beizubehalten. Aus diesem Grund werden die Stützkörper aus keramischem Material mit hoher Druckfestigkeit und guter Isolierwirkung hergestellt. Durch den Einsatz der Stützkörper ist gewährleistet, daß eine verhältnismäßig hohe Druckauflage geschaffen wird bei gleichzeitig geringer Wärmeübertragung. Die Anzahl der Stützkörper darf in ihrer Oberfläche 10% der Gesamtfläche der Oberfläche des Isolierkörpers nicht überschreiten, um die hohe thermische Isolierwirkung des Isoliermaterials zu erhalten. Die Anordnung und Verteilung der Stützkörper 1, hier Ringe, über die Oberfläche des Isolierkörpers ist auch an der Unterlage, hier dem Mauerwerk, auszurichten, an dem sich die durch die Stützkörper 1 gebildeten Druckpunkte abstützen. Die Anzahl und Größe der Stützkörper 1 und deren Struktur, d. h. Anordnung in den Isoliermaterialien richtet sich nach den aufzunehmenden Drücken und Belastungen.

Claims (20)

1. Isolierkörper auf Basis von wärmedämmendem Isoliermaterial, der zur Erhöhung der Stabilität und Druckfestigkeit und Druckaufnahme mit Druckabstützpunkten in Form von in das Isoliermaterial eingesetzten Stützkörpern ausgestattet ist, wobei die Stützkörper aus einem thermisch isolierenden Werkstoff gefertigt sind und eine über der Druckfestigkeit des Isoliermaterials des Isolierkörpers liegende Druckfestigkeit aufweisen.
2. Isolierkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als Platte ausgebildet ist und die Platte von ihrer Oberseite zu ihrer Unterseite durchgehende Löcher aufweist, in welche die Stützkörper eingesetzt sind.
3. Isolierkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper in dem Isoliermaterial von der Oberseite zur Unterseite durchgehend angeordnet und haftfest mit dem Isoliermaterial verbunden sind bzw. eingepreßt sind.
4. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfestigkeit der Stützkörper ein Vielfaches, mindestens das 40-fache der Druckfestigkeit des Isoliermaterials des Isolierkörpers außerhalb der Stützkörper beträgt.
5. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper gleichmäßig verteilt in dem Isolierkörper angeordnet sind, um eine gleichmäßige Druckaufnahme über die Gesamtfläche des Isolierkörpers zu erzielen.
6. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er flexibel oder biegsam oder steif ausgebildet ist.
7. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper eine Höhe (d1) aufweisen, die kleiner bis maximal gleich der Dicke (d4) des Isoliermaterials ist.
8. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper aus einem keramischen Werkstoff geringer Wärmeleitfähigkeit gefertigt sind.
9. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper hochfeuerfest ausgeführt sind aus einem keramischen Werksstoff wie Porzellan, Steinzeug, Mullit, Aluminiumoxid, Zirkonsilikat, Zirkonmullit und/oder Zirkonkorund gefertigt sind.
10. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper mindestens eine durchgehende Ausnehmung aufweisen, wobei die Ausnehmung koaxial zu den den Isolierkörper durchsetzenden Löchern verläuft.
11. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkörper in Form eines Ringes ausgebildet sind.
12. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen der Stützkörper frei von Isoliermaterial sind.
13. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Stützkörpern eingenommene Oberfläche bezogen auf eine Oberseite des Isolierkörpers weniger als 10% der Oberfläche der Oberseite des Isolierkörpers beträgt.
14. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper eine Dicke (d4) von 3 bis 65 mm aufweist und die eingesetzten Stützkörper in Form von Ringen entsprechend eine Höhe (d1) von 3 bis 65 mm bei einem Außendurchmesser von 10 bis 100 mm sowie einer Wanddicke von 2 bis 5 mm aufweisen.
15. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf Basis von verpreßten, mikroporösen, ggf. gehärteten Isoliermaterialien durch Verpressen geformt sind.
16. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmedämmende Isoliermaterial eine Zusammensetzung aufweist von 30 bis 100 Gew.-% feinteiliges Metalloxyd, 0 bis 50 Gew.-% Trübungsmittel, 0 bis 50 Gew.-% Fasermaterial, 0 bis 15 Gew.-% anorganisches Bindemittel.
17. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Isoliermaterial auf Basis von anorganischen Isolierwerkstoffen, wie keramischen Fasern, Mineralwolle, Leichtsteinen, Kieselgur, pyrogenerzeugte Kieselsäuren, mikroporöses Silica und/oder Aluminiumoxide eingesetzt sind.
18. Isolierkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Isoliermaterial mit den eingesetzten Stützkörpern umgebende Außenhülle vorgesehen ist.
19. Isolierkörper nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die das Isoliermaterial mit den eingesetzten Stützkörpern umgebende Außenhülle vakuumiert ist.
20. Verwendung von Isolierkörpern gemäß einem der Ansprüche 1 bis 19 als feuerfeste Auskleidung.
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