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DE10203775A1 - Verfahren und Systemkonfiguration zum Verarbeiten von Daten eines Online-Systems - Google Patents

Verfahren und Systemkonfiguration zum Verarbeiten von Daten eines Online-Systems Download PDF

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DE10203775A1
DE10203775A1 DE2002103775 DE10203775A DE10203775A1 DE 10203775 A1 DE10203775 A1 DE 10203775A1 DE 2002103775 DE2002103775 DE 2002103775 DE 10203775 A DE10203775 A DE 10203775A DE 10203775 A1 DE10203775 A1 DE 10203775A1
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DE
Germany
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data
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record
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Withdrawn
Application number
DE2002103775
Other languages
English (en)
Inventor
Silvia Maczey
Oliver Gramberg
Rolf Dr. Merte
Peter Dr. Fröhlich
Holger Dr. Hofmann
Jin Dr. Shen
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ABB Patent GmbH
Original Assignee
ABB Patent GmbH
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Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
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Publication of DE10203775A1 publication Critical patent/DE10203775A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/20Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor of structured data, e.g. relational data
    • G06F16/23Updating
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von Daten eines Online-Systems mittels eines Offline-Systems, wobei das Online-System einen Server (10) aufweist, auf dem eine Server-Datenbank (12) installiert ist, das Offline-System einen Client-Rechner (14) aufweist, auf dem eine lokale Datenbank (16) installiert ist und die lokale Datenbank einen ersten Datensatz enthält, mit den Schritten: Auswählen von mindestens einem zweiten Datensatz des Online-Systems, der auf der Server-Datenbank (12) gespeichert ist, Lesen des mindestens einen zweiten Datensatzes des Online-Systems und Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16). DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der mindestens eine zweite Datensatz in der Server-Datenbank (12) in markierter Form gespeichert wird, so dass der Zugriff auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank (12) gesperrt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verarbeiten von Daten eines Online-Systems mittels eines Offline-Systems, wobei
    • – das Online-System einen Server aufweist, auf dem eine Server-Datenbank installiert ist,
    • – das Offline-System einen Client-Rechner aufweist, auf dem eine lokale Datenbank installiert ist und
    • – die lokale Datenbank einen ersten Datensatz enthält,
    mit den Schritten
    • – Auswählen von mindestens einem zweiten Datensatz des Online-Systems, der auf der Server-Datenbank gespeichert ist,
    • – Lesen des mindestens einen zweiten Datensatzes des Online-Systems und Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Systemkonfiguration zum Verarbeiten von Daten seines Online-Systems mittels eines Offline-Systems, wobei
    • – das Online-System einen Server aufweist, auf dem eine Server-Datenbank installiert ist,
    • – Mitteln zum Auswählen von mindestens einem zweiten Datensatz des Online-Systems, der auf der Server-Datenbank gespeichert ist,
    • – Mitteln zum Lesen des mindestens einen zweiten Datensatzes des Online-Systems und
    • – Mitteln zum Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank.
  • Derartige Verfahren und Systemkonfigurationen können im Rahmen beliebiger Netzwerke zum Einsatz kommen. Beispielsweise haben sich firmeneigene Intranets mittlerweile zu einem Medium entwickelt, das eine komplexe Verteilung von Softwarekomponenten ermöglicht. Dynamische Intranetseiten, die in sogenannten Browsern dargestellt werden, bilden dabei die Benutzerschnittstellen dieser Systeme. Die Intranetseiten können von beliebigen Rechnern aufgerufen werden, die einen Intranetzugang haben. Die Benutzeraktionen und die von den Benutzern zur Verfügung gestellten Eingabedaten können unter Vermittlung der Schnittstellen an den serverseitigen Teil des Softwaresystems geliefert werden. Dieser stellt die gewünschten Verarbeitungsroutinen und erforderliche Datenspeichermedien zur Verfügung.
  • Derartige Netzwerke bieten somit ein dynamisches und zuverlässiges System für eine Vielzahl von Benutzern. Problematisch ist allerdings, wenn auf an sich im Intranet zur Verfügung gestellte Softwaresysteme auch ohne Zugang zum Intranet zugegriffen werden soll. Dies kann beispielsweise dann gewünscht sein, wenn ein Mitarbeiter eines Unternehmens auf einer Dienstreise keine Möglichkeit hat, sich in das firmeneigene Intranet einzuwählen.
  • Um bei solchen Situationen Abhilfe zu schaffen, wurde bereits vorgeschlagen, Teile des Servers auf einen Client-Rechner zu kopieren, das heißt insbesondere die Applikationen inklusive HTML-Seiten, Programmen und die Datenbank. Auf dem Client-Rechner können dann die an sich für den Server vorgesehenen Applikationen zum Einsatz kommen. Auf diese Weise entstehen unterschiedliche Datenzustände auf dem Server beziehungsweise dem Client-Rechner. Bei fortschrittlichen Systemen ist es bereits möglich, diese unterschiedlichen Datenbestände von Online-Systemen und Offline-Systemen zu synchronisieren.
  • Dennoch existiert auch bei den fortgeschrittenen Systemen das Problem, dass es aufgrund der auf dem Client-Rechner bearbeiteten Daten zu inkonsistenten Datenbeständen kommen kann, insbesondere da ein gleichzeitiger Zugriff von mehreren Benutzern stattfinden kann. Derartige inkonsistente Datenbestände, die sich im schlimmsten Fall in Datenverlusten äußern können, sind nicht akzeptabel.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Systemkonfiguration zur Verfügung zu stellen, so dass die Nachteile und Probleme des Standes der Technik ausgeräumt beziehungsweise überwunden werden, wobei insbesondere Datenverluste und inkonsistente Datenbestände vermieden werden sollen.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch auf, dass der mindestens eine zweite Datensatz in der Server-Datenbank in markierter Form gespeichert wird, so dass der Zugriff auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank gesperrt ist. Es ist mit anderen Worten möglich, Datenbestände zu reservieren und offline zu bearbeiten. Auf diese Weise wird bei einem gewünschten gleichzeitigen Zugriff mehrerer Benutzer auf die gleichen Daten ein Datenverlust oder eine Inkonsistenz der Datenbestände vermieden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist in besonders vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet, dass zum Freigeben des Zugriffs auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank dieser in nicht markierter Form in der Server-Datenbank gespeichert wird. Sobald ein Benutzer mit der Verarbeitung der Daten im Offline-System zu einem Ende gekommen ist, können die betreffenden Sätze wieder für andere Benutzer zugänglich gemacht werden. Es ist also nicht mehr erforderlich, die Daten in markierter Form in der Server-Datenbank zu speichern. Vielmehr sollten die Daten wieder in Abwesenheit jeglicher Markierung für alle Benutzer zugänglich sein. Dies gilt sowohl für Nutzer, die die Daten online bearbeiten wollen als auch für Benutzer, die eine Übertragung der Daten zur Weiterverarbeitung in einem Offline-System wünschen.
  • Ebenfalls kann in besonders vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass auf dem Server mindestens zwei Datenbank-Manager vorgesehen sind, wobei ein erster Datenbank-Manager mit der Server-Datenbank verbunden ist und ein zweiter Datenbank-Manager mit der lokalen Datenbank verbunden ist, und dass auf dem Client-Rechner den Datenbank-Managern entsprechende Mittel vorgesehen sind, welche Anfragen des Client-Rechners an die Datenbank-Manager weiterleiten. Eine solche Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn es in der Programmiersprache Java implementiert ist. Da aus einem Java-Applet nicht auf eine lokale Datenbank zugegriffen werden darf, werden sowohl die Datenbankverbindung zur lokalen Datenbank als auch die Datenbankverbindung zur Server-Datenbank vom Server aus aufgebaut. Die Programmkomponenten, die die Datenbankzugriffe durchführen, das heißt die Datenbank-Manager, befinden sich ebenfalls auf dem Server. Die den Datenbank-Managern entsprechenden Mittel sind als "Platzhalter" auf dem Client-Rechner angeordnet. Sie bieten die gleiche Schnittstelle an und delegieren alle Anfragen an den Server, wo sie von Servlets angenommen werden und an die Datenbank-Manager weitergeleitet werden. Hierbei wird die Technik des HTTP-Tunnelings eingesetzt. Da jeder Datenbank-Manager genau auf eine Datenbank zugreifen kann, werden bei der diskutierten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung zwei Datenbank-Manager, zwei Platzhalter im Client-Rechner und zwei Servlets benötigt. Ein Applet auf der Seite des Client-Rechners ist in der Lage, eine Hilfsfunktion aufzurufen, die dem Stellvertreterobjekt (Platzhalter), welches für die serverseitige Datenbank zuständig ist, den Auftrag gibt, alle zum Datensatz gehörenden Daten zu lesen. Diese Daten werden dann an das andere Stellvertreterobjekt weitergeleitet, welches sie in die lokale Datenbank schreibt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist in besonders vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet, dass der erste Datensatz Standardkomponenten umfasst und dass der mindestens eine zweite Datensatz projektbezogene Daten umfasst, d.h. in beiden Datenbanken sind sogenannte Basisdaten vorhanden, die von den Projektdatensätzen benutzt (referenziert) werden.
  • Die auf dem Client-Rechner installierte Datenbank enthält nach der Installation vorzugsweise nur Stammdaten, wie zum Beispiel Standardkomponenten, die in den Projekten verwendet werden dürfen, oder Benutzerdaten. Projektspezifische Daten müssen explizit aus dem Online-System "ausgecheckt" werden, d.h. bevor der geänderte Datensatz wieder freigegeben wird, werden die Änderungen in die Online-Datenbank kopiert und somit alle Daten, die zu einem bestimmten Projekt gehören, in die lokale Datenbank des Offline-Systems kopiert. Im Online-System wird das entsprechende Projekt als "ausgecheckt" markiert.
  • Besonders nützlich ist es, dass das Auswählen des mindestens einen zweiten Datensatzes anhand eines Namens des mindestens einen zweiten Datensatzes erfolgt, dass vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank geprüft wird, ob in der lokalen Datenbank bereits ein Datensatz mit dem selben Namen vorliegt, und dass in dem Fall, dass bereits ein Datensatz mit dem selben Namen in der lokalen Datenbank vorliegt, dieser vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank gelöscht wird. Zu diesem Zweck kann ein eindeutiger Datensatzbezeichner verwendet werden, der den Datensatz identifiziert. Weiterhin sorgt der Datensatzbezeichner dafür, dass eine eventuell vorhandene ältere Version gelöscht wird, bevor eine neue Version angelegt werden kann. Ein solcher Datensatz kann sich über beliebig viele Datenbanktabellen verteilen. Für den Fall, dass im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens Standardkomponeneten von dem Datensatz referenziert werden, die in allen Datenbanken gleichermaßen vorhanden sind, so müssen diese Standardkomponenten nicht vom Server auf den Client-Rechner kopiert werden. Will man so verfahren, so bedeutet dies allerdings, dass Änderungen, die an Standardkomponenten durchgeführt werden, in allen lokalen Datenbanken nachvollzogen werden müssen. Dies muss erfolgen, bevor Datensätze, die diese veränderten oder neu hinzugefügten Komponenten benutzen, "ein- oder ausgecheckt" werden können.
  • Ein Beispiel für eine Anwendung ist der Einsatz der Erfindung für die Entwicklung eines "WindCenter's". Dabei werden komplette Windparkdaten zwischen der Online-Datenbank und den einzelnen Oftline-Datenbanken hin und her bewegt. Das im WindCenter Projekt entwickelte, webbasierte System ermöglicht die Konfiguration von Windparkanlagen und die Berechnung aller relevanter technischer und finanzieller Daten.
  • Dazu werden zuerst alle Daten, die zu einem Projekt gehören nacheinander aus der Serverdatenbank ausgewählt, gelesen, in die lokale Datenbank geschrieben und in der Server-Datenbank in markierter Form gespeichert. Da die zu einem Projekt gehörenden Daten aus vielen verschiedenen Teildaten bestehen, gibt es für alle diese Teildaten eigene Zugriffs- und Speichermethoden, die nacheinander aufgerufen werden bis alle Daten in der Oftline-Datenbanken enthalten sind.
  • Während des Kopiervorganges werden dabei mehrere Unterfunktionen aufgerufen, welche die Teildatensätze kopieren. Beispielsweise kann ein Benutzer Windparkdaten kopieren. Das System ruft dann u.a. Funktionen auf, die Finanzdaten und technische Daten kopieren. Der komplette Windpark-Datensatz wird dann reserviert und alle Daten sind in der auf dem Client-Rechner gespeicherten Oftline-Datenbank enthalten. Natürlich kann der Benutzer dabei auch die Daten mehrerer Windparks kopieren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird dadurch in besonders vorteilhafter Weise gestaltet, dass nach dem Verarbeiten der Daten in dem Offline-System verarbeitete Daten in das Online-System übertragen werden. Nach diesem Übertragen der Daten des Offline-Systems zum Online-System können die Daten wieder für alle Benutzer freigegeben werden, um weiterverarbeitet zu werden. Neben dem Übertragen der geänderten Projektdaten vom Offline-System ins Online-System ist es ebenfalls möglich, Daten von neu angelegten Projekten in das Online-System zu übertragen und somit allen Benutzern zur Verfügung zu stellen.
  • Die Erfindung baut auf der gattungsgemäßen Systemkonfiguration dadurch auf, dass der mindestens eine zweite Datensatz in der Server-Datenbank in markierter Form speicherbar ist, so dass der Zugriff auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank gesperrt werden kann. Auf diese Weise werden die Vorteile und Eigenschaften des erfindungsgemäßen Verfahrens auch im Rahmen einer Systemkonfiguration umgesetzt. Dies gilt ebenfalls für die nachfolgend angegebenen besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Systemkonfiguration.
  • Diese baut in besonders nützlicher Weise dadurch auf der Erfindung auf, dass Mittel zum Freigeben des Zugriffs auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Serverdatenbank vorgesehen sind, die den mindestens einen Datensatz in nicht markierter Form in der Server-Datenbank speichern.
  • Die erfindungsgemäße Systemkonfiguration ist weiterhin in besonders vorteilhafter Wiese so fortgebildet, dass auf dem Server mindestens zwei Datenbank-Manager vorgesehen sind, wobei ein erster Datenbank-Manager mit der Server-Datenbank verbunden ist und ein zweiter Datenbank-Manager mit der lokalen Datenbank verbunden ist, und dass auf dem Client-Rechner den Datenbank-Managern entsprechende Mittel vorgesehen sind, welche Anfragen des Client-Rechners an die Datenbank-Manager weiterleiten.
  • Weiterhin kann bei der erfindungsgemäßen Systemkonfiguration in nützlicher Weise vorgesehen sein, dass der erste Datensatz Standardkomponenten umfasst und dass der mindestens eine zweite Datensatz projektbezogene Daten umfasst. Besonders bevorzugt kann bei einer erfindungsgemäßen Systemkonfiguration vorgesehen sein, dass die Mittel zum Auswählen des mindestens einen zweiten Datensatzes einen Namen des mindestens einen zweiten Datensatzes verwenden, dass vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank geprüft werden kann, ob in der lokalen Datenbank bereits ein Datensatz mit demselben Namen vorliegt, und dass in dem Fall, dass bereits ein Datensatz mit demselben Namen in der lokalen Datenbank vorliegt, dieser vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank gelöscht werden kann.
  • Ebenfalls kann die Systemkonfiguration so ausgelegt sein, dass mehrere zweite Datensätze nacheinander aus der Serverdatenbank ausgewählt, gelesen, in die lokale Datenbank geschrieben und in der Server-Datenbank in markierter Form gespeichert werden können.
  • Nützlicherweise ist die Systemkonfiguration so gestaltet, dass nach dem Verarbeiten der Daten in dem Offline-System verarbeitete Daten in das Online-System übertragen werden können.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass es möglich ist, ein verbindungsorientiertes Informationssystem auch offline zur Verfügung zu stellen, ohne dass die Gefahr von Datenverlusten oder inkonsistenten Datenbeständen auftreten könnte. Projektabhängige Datenbestände können reserviert und offline bearbeitet werden. Im Anschluss hieran können sie wieder in das Online-System rückgeführt werden.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
  • Dabei zeigt:
  • 1 ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Systemkonfiguration;
  • 2 ein erstes Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 3 ein zweites Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens;
  • 4 ein drittes Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens und
  • 5 eine schematische Darstellung einer Benutzeroberfläche.
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Systemkonfiguration. Das gesamte System ist in einen Server 10, der das Online-System bildet, und einen Client-Rechner 14, der das Offline-System bildet, unterteilt. Auf dem Server 10 sind eine Server-Datenbank 12 sowie ein Datenbank-Manager 18 (DBManager) für die Server-Datenbank 12 vorgesehen. Auf dem Client-Rechner 14 ist eine lokale Datenbank 16 vorgesehen. Zum Zugriff auf diese lokale Datenbank 16 auf dem Client-Rechner 14 ist auf dem Server 10 ein weiterer Datenbank-Manager 20 vorgesehen. Beide Datenbank-Manager 18, 20 auf dem Server 10 stehen mit den Servlets 28, 30 in Verbindung, wobei das Datenbankservlet 28 dem Datenbank-Manager 18 für die Serverdatenbank 12 zugeordnet ist und das Remote-Datenbankservlet 30 dem Datenbank-Manager 20 für die lokale Datenbank 16 zugeordnet ist. Das Datenbankservlet 28 kommuniziert mit einem Platzhalter 22, der auch als "ClientProxy" bezeichnet werden kann. Das Remote-Datenbankservlet 30 kommuniziert mit einem weiteren Platzhalter 24, der ebenfalls als ClientProxy bezeichnet werden kann. Auf dem Client-Rechner 14 wird im Rahmen eines Web-Browsers 26 ein Applet zur Verfügung gestellt, der über die Platzhalter 22, 24 einen "check in/check out-Dialog" mit den Datenbank-Managern 18, 20 führen kann.
  • Im Einzelnen erfolgt die Kommunikation des Client-Rechners mit dem Server wie folgt. Das Applet im Web-Browser 26 auf dem Client-Rechner 14 ruft eine Hilfsfunktion auf ("moveObject"), die dem Stellvertreterobjekt 22, welches für die Server-Datenbank 12 zuständig ist, in Auftrag gibt, alle zu einem bestimmten Datensatz gehörenden Daten zu lesen. Weiterhin lautet der Auftrag, diese Daten dann an das andere Stellvertreterobjekt 24 weiterzugeben. Dieses schreibt dann die Daten unter Vermittlung des Remote-Datenbankservlet 30 und des Datenbank-Managers 20 in die lokale Datenbank 16 des Client-Rechners 14. Zu diesem Zweck identifiziert ein eindeutiger Datensatzbezeichner den Datensatz. Auf dieser Grundlage kann dafür gesorgt werden, dass eine eventuell vorhandenen ältere Version des Datensatzes in der lokalen Datenbank 16 gelöscht werden kann, bevor ein neuer Datensatz angelegt wird. Die nun "ausgecheckten" Projektdaten werden in markierter Form auf der serverseitigen Datenbank 12 gespeichert, um sie im Hinblick auf einen weiteren Zugriff zu schützen. Das "auschecken" der Projektdaten besteht also in einem Lesen der Projektdaten von der Server-Datenbank 12, einem Schreiben der Projektdaten in die lokale Datenbank 16 sowie einem Speichern markierter Projektdaten in die Server-Datenbank 12.
  • In einem System für viele Benutzer bedienen die in 1 dargestellten Datenbank-Manager 18, 20 genau einen Client. Die Datenbank-Manager werden als Softwarekomponenten daher für jeden Client neu erzeugt.
  • 2 zeigt ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens. In Schritt 210 werden Projektdaten aus der serverseitigen Datenbank 12 gelesen. Diese Projektdaten 212 werden dann in Schritt 214 daraufhin geprüft, ob bereits ein Projekt mit dem gleichen Namen in der clientseitigen Datenbank 16 existiert. Ist dies der Fall, so werden in Schritt 216 die Projektdaten in der clientseitigen Datenbank 16 gelöscht. Danach wird zu Schritt 218 übergegangen. Ergibt sich in Schritt 214, dass noch kein Projekt mit dem gleichen Namen existiert, so kann sogleich zu Schritt 218 übergegangen werden, in dem die Projektdaten in die clientseitige Datenbank 16 geschrieben werden. In Schritt 220 werden nachfolgend die serverseitigen Projektdaten als "ausgecheckt" markiert. Die markierten Projektdaten 222 werden in Schritt 224 in der serverseitigen Datenbank 12 gespeichert.
  • Bei dem Flussdiagramm gemäß 2 wurde zur Vereinfachung der Darstellung davon ausgegangen, dass nur ein zusammenhängender Datensatz in den Client-Rechner übertragen werden soll.
  • 3 zeigt ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Das Flussdiagramm berücksichtigt, dass die zu einem Projekt gehörenden Daten aus vielen verschiedenen Teildaten bestehen. Daher gibt es für alle diese Teildaten eigene Zugriffsverfahren und Speicherverfahren, die nacheinander aufgerufen werden, bis alle Daten in der lokalen Datenbank enthalten sind.
  • In Schritt 310 wird ein erster Teil von Projektdaten aus der serverseitigen Datenbank 12 gelesen. Diese Projektdaten (Teil 1) 312 werden zunächst in Schritt 314 daraufhin überprüft, ob ein Projekt mit gleichem Namen in der clientseitigen Datenbank 16 existiert. Ist dies der Fall, so werden die kompletten Projektdaten in der clientseitigen Datenbank 16 gelöscht. Danach kann zu Schritt 318 übergegangen werden. Wird in Schritt 314 festgestellt, dass kein Projekt mit dem gleichen Namen existiert, so kann sogleich zu Schritt 318 übergegangen werden, in dem der erste Teil der Projektdaten in die clientseitige Datenbank 16 geschrieben werden kann. Nachfolgend wird im Schritt 322 überprüft, ob bereits alle Projektdaten vom Server zum Client transferiert wurden. Ist dies nicht der Fall, so wird in Schritt 324 ein weiterer Teil der Projektdaten aus der serverseitigen Datenbank gelesen. Diese Projektdaten (weiterer Teil) 326 werden dann in Schritt 320 in die clientseitige Datenbank 16 geschrieben. Wird in Schritt 322 ermittelt, dass bereits alle Projektdaten vom Server zum Client transferiert wurden, so können diese Projektdaten in Schritt 328 als "ausgecheckt" markiert werden. Die markierten Projektdaten (Teil 1) 330 können dann in der serverseitigen Datenbank 12 als markierte Projektdaten in Schritt 332 gespeichert werden.
  • 4 zeigt ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • In diesem Flussdiagramm ist die Kommunikation zwischen dem Client-Rechner und Server im Detail dargestellt.
  • In Schritt 410 wird vom Client zunächst die Methode des sogenannten "ClientProxy" aufgerufen, welches mit der serverseitigen Datenbank verbunden ist. In Schritt 412 wird ein Request-Objekt erzeugt und an das Datenbank-Servlet gesendet. Das Request-Objekt 414 wird vom Server in Schritt 416 gelesen, wobei die entsprechende Methode des Datenbank-Managers ausgeführt wird, der mit der serverseitigen Datenbank verbunden ist. Diese Methode liest einen Teil der Projektdatenbank aus der Server-Datenbank 12. Der Teil der Projektdaten (auf dem Server) 418 wird in Schritt 420 in ein Response-Objekt geschrieben und an den Client zurückgeschickt. Das Response-Objekt mit den Projektdaten 422 wird vom Client in Schritt 424 gelesen. Nunmehr liegt ein Teil der Projektdaten 426 auf dem Client vor. In Schritt 428 wird auf der Seite des Clients in Schritt 428 die Methode des ClientProxy aufgerufen, welches mit der clientseitigen Datenbank verbunden ist. In Schritt 430 wird ein Request-Objekt erzeugt und an das Datenbank-Remoteservlet gesendet. Auf diese Weise wird ein Request-Object 432 zur Verfügung gestellt, welches in Schritt 434 vom Server gelesen werden kann. Weiterhin wird in diesem Schritt 434 die entsprechende Methode des Datenbank-Managers ausgeführt, der mit der clientseitigen Datenbank verbunden ist. Diese Methode schreibt dann einen Teil der Projektdaten in die Client-Datenbank 16. In Schritt 436 wird nachfolgend eine Antwort 438 in ein Response-Objekt geschrieben und an den Client zurückgeschickt.
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung einer Benutzeroberfläche. Auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche werden die auf der Server-Datenbank gespeicherten Daten angezeigt. Diese werden unterteilt in editierbare (editable) Datensätze, die im oberen Bereich gezeigt sind, und Datensätze, die nur gelesen werden können (read only), welche im unteren Bereich dargestellt werden. Die Datensätze, die auf der rechten Seite im unteren Bereich dargestellt werden, sind als "ausgecheckt" markiert. Sie sind auf dem Client-Rechner im oberen Bereich dargestellt und insofern editierbar (editable). Es sind weiterhin mehrere für Benutzeroberflächen typische Funktionselemente dargestellt, mit denen Datensätze ausgewählt beziehungsweise zwischen den einzelnen Feldern überführt werden können. Als weitere Funktion kann das Benutzerschnittstellenfenster mittels des Funktionselementes "close" geschlossen werden.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.

Claims (14)

  1. Verfahren zum Verarbeiten von Daten eines Online-Systems mittels eines Offline-Systems, wobei das Online-System einen Server (10) aufweist, auf dem eine Server-Datenbank (12) installiert ist, das Offline-System einen Client-Rechner (14) aufweist, auf dem eine lokale Datenbank (16) installiert ist und die lokale Datenbank (16) einen ersten Datensatz enthält, mit den Schritten: Auswählen von mindestens einem zweiten Datensatz des Online-Systems, der auf der Server-Datenbank (12) gespeichert ist, Lesen des mindestens einen zweiten Datensatzes des Online-Systems und Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16), dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine zweite Datensatz in der Server-Datenbank (12) in markierter Form gespeichert wird, so dass der Zugriff auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank (12) gesperrt ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Freigeben des Zugriffs auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank (12) dieser in nicht markierter Form in der Server-Datenbank (12) gespeichert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Server (10) mindestens zwei Datenbank-Manager (18, 20) vorgesehen sind, wobei ein erster Datenbank-Manager (18) mit der Server- Datenbank (12) verbunden ist und ein zweiter Datenbank-Manager (20) mit der lokalen Datenbank (16) verbunden ist, und dass auf dem Client-Rechner (14) den Datenbank-Managern (18, 20) entsprechende Mittel (22, 24) vorgesehen sind, welche Anfragen des Clientrechners (14) an die Datenbank-Manager (18, 20) weiterleiten.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datensatz Standardkomponenten umfasst und dass der mindestens eine zweite Datensatz projektbezogene Daten umfasst.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswählen des mindestens einen zweiten Datensatzes anhand eines Namens des mindestens einen zweiten Datensatzes erfolgt, dass vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16) geprüft wird, ob in der lokalen Datenbank (16) bereits ein Datensatz mit demselben Namen vorliegt, und dass in dem Fall, dass bereits ein Datensatz mit demselben Namen in der lokalen Datenbank (16) vorliegt, dieser vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16) gelöscht wird.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zweite Datensätze nacheinander aus der Server-Datenbank (12) ausgewählt, gelesen, in die lokale Datenbank (16) geschrieben und in der Server-Datenbank (12) in markierter Form gespeichert werden.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verarbeiten der Daten in dem Offline-System verarbeitete Daten in das Online-System übertragen werden.
  8. Systemkonfiguration zum Verarbeiten von Daten eines Online-Systems mittels eines Offline-Systems, wobei das Online-System einen Server aufweist, auf dem eine Server-Datenbank installiert ist, das Offline-System einen Client-Rechner aufweist, auf dem eine lokale Datenbank installiert ist und die lokale Datenbank einen ersten Datensatz enthält, mit Mitteln (26) zum Auswählen von mindestens einem zweiten Datensatz des Online-Systems, der auf der Server-Datenbank (12) gespeichert ist, Mitteln (22, 28, 18) zum Lesen des mindestens einen zweiten Datensatzes des Online-Systems und Mitteln (24, 30, 20) zum Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16), dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine zweite Datensatz in der Server-Datenbank (12) in markierter Form speicherbar ist, so dass der Zugriff auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank (12) gesperrt werden kann.
  9. Systemkonfiguration nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (22, 18, 12) zum Freigeben des Zugriffs auf den mindestens einen zweiten Datensatz in der Server-Datenbank (12) vorgesehen sind, die den mindestens einen Datensatz in nicht markierter Form in der Server-Datenbank (12) speichern.
  10. Systemkonfiguration nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Server mindestens zwei Datenbank-Manager (18, 20) vorgesehen sind, wobei ein erster Datenbank-Manager (18) mit der Server-Datenbank (12) verbunden ist und ein zweiter Datenbank-Manager (20) mit der lokalen Datenbank (16) verbunden ist, und dass auf dem Client-Rechner (14) den Datenbank-Managern (18, 20) entsprechende Mittel (22, 24) vorgesehen sind, welche Anfragen des Clientrechners (14) an die Datenbank-Manager (18, 20) weiterleiten.
  11. Systemkonfiguration nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Datensatz Standardkomponenten umfasst und dass der mindestens eine zweite Datensatz projektbezogene Daten umfasst.
  12. Systemkonfiguration nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (26) zum Auswählen des mindestens einen zweiten Datensatzes einen Namen des mindestens einen zweiten Datensatzes verwenden, dass vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16) geprüft werden kann, ob in der lokalen Datenbank (16) bereits ein Datensatz mit demselben Namen vorliegt, und dass in dem Fall, dass bereits ein Datensatz mit demselben Namen in der lokalen Datenbank (16) vorliegt, dieser vor dem Schreiben des mindestens einen zweiten Datensatzes in die lokale Datenbank (16) gelöscht werden kann.
  13. Systemkonfiguration nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zweite Datensätze nacheinander aus der Server-Datenbank (12) ausgewählt, gelesen, in die lokale Datenbank (16) geschrieben und in der Server-Datenbank (12) in markierter Form gespeichert werden können.
  14. Systemkonfiguration nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verarbeiten der Daten in dem Oftline-System verarbeitete Daten in das Online-System übertragen werden können.
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