DE10203764A1 - Transportprotokolle für Applikationsplattformen unter Verwendung von Netzwerkportalen - Google Patents
Transportprotokolle für Applikationsplattformen unter Verwendung von NetzwerkportalenInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf eine Hybridnetzwerkkonfiguration, mit einer Vielzahl von Applikationsplattformen (AP) zum Senden und Empfangen von Sprache und/oder Daten gemäß einem ersten vorbestimmten Protokoll, einem Sprach/Datennetzwerk (VDN) zum Routen der Sprache bzw. Daten zwischen der Vielzahl von Applikationsplattformen (AP) gemäß einem zweiten vorbestimmten Protokoll, und wenigstens einem Netzwerkportal (NP), um der Vielzahl von Applikationsplattformen (AP) Zugriff auf das Sprach-/Datennetzwerk (VDN) zu ermöglichen, unter Verwendung des ersten und des zweiten vorbestimmten Protokolls (Fig. 2).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft generell die Integration von
Telefonie in Computer (CTI) und betrifft insbesondere Kommuni
kationsprotokolle zur Verwendung durch eine Mischung aus
Sprach- und Datengeräten über ein Hybridnetzwerk.
Derzeit werden Telefonie- und Datennetzwerke entweder mit einem
Sprach- oder einem Daten-Terminal abgeschlossen. Beispielsweise
ist ein herkömmliches Terminal in einem Musterbeispiel der
Telefonie ein Telefon, wohingegen das herkömmliche Terminal bei
einem Musterbeispiel von Datennetzwerken ein PC- oder Laptop-
Computer ist. Folglich sind für jede Paarung von Netzwerk und
Endgerät separate Protokolle entwickelt worden. Mit der Ent
wicklung von Hybridnetzwerken wurden untereinander kompatible
Standardprotokolle erforderlich, so daß diverse Sprach- und Da
tengeräte effizient miteinander kommunizieren können.
Erfindungsgemäß wird ein Kommunikationsprotokoll bereitge
stellt, wobei eine Sammlung von unterschiedlichen Sprach- und
Datengeräten miteinander kommunizieren können, ohne komplizier
te Protokollumwandlungen vornehmen zu müssen, wie sie im Stand
der Technik existieren. Genauer gesagt, wird ein Protokoll
mechanismus bereitgestellt, um einerseits eine Kommunikation
zwischen einer Applikationsplattform und einem Netzwerkportal
einzurichten, und andererseits zwischen dem Netzwerkportal und
einem Sprach-/Datennetzwerk. Der Protokollmechanismus beinhal
tet eine physikalische Schicht, die einerseits für die Applika
tionsplattform und das Netzwerkportal gemeinsam ist, und ande
rerseits für das Netzwerkportal und das Sprach-/Datennetzwerk.
Eine Datenschicht ist vorgesehen, die zwischen der physikali
schen Schicht und der zugeordneten Applikationsplattform, dem
zugeordneten Netzwerkportal oder dem zugeordneten
Sprach-/Datennetzwerk kommuniziert. Gemäß einem wichtigen
Aspekt der Erfindung verkapselt die Datenschicht die zu kommu
nizierende Information mit Header-Information, um die Informa
tion zu routen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach
stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Sprach-/Daten-
Hybridinfrastruktur gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das ein Protokoll gemäß einer
ersten Ausführungsform zur Kommunikation zwischen
einer Applikationsplattform und einem Netzwerkportal
zeigt;
Fig. 3 ein Datagramm, das die Struktur eines Informati
onspaketes zeigt, das gemäß der Ausführungsform der
Fig. 2 zwischen einer Applikationsplattform und
einem Netzwerkportal ausgetauscht wird;
Fig. 4 ein Blockdiagramm, das ein Protokoll gemäß einer
zweiten Ausführungsform zur Kommunikation zwischen
einem Netzwerkportal und einem Sprach-/Datennetzwerk
zeigt; und
Fig. 5 ein Blockdiagramm, das für PDAs eingerichtete Appa
rate bzw. Anordnungen ("PDA-enabled sets") in tradi
tionellen und in Hybridnetzwerken zeigt, und zwar
konfiguriert für eine Kommunikation gemäß dem Proto
koll der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 ist ein vereinfachtes Diagramm der Hardwareinfrastruktur
für ein Sprach-/Daten-Hybridnetzwerk. Eine Applikationsplatt
form AP steht für jedes beliebige Gerät, das Sprache oder Daten
oder eine Mischung von beidem zu bzw. von anderen AP-Geräten
über ein Netzwerkportal innerhalb eines Sprach-/Datennetzwerkes
senden und empfangen kann. Mit anderen Worten ist eine Applika
tionsplattform AP jedes beliebige Gerät, das als ein Endgerät
in dem Hybridnetzwerk verwendet wird. Beispiele von Applikati
onsplattformen sind Telefone, Cellular-Telefone bzw. Handies,
drahtlose Kommunikationsgeräte, PDAs (personal digital assi
stants), Computer, Terminals, Laptops, etc. Ein Netzwerkportal
NP ist ein Gerät, das für Applikationsplattformen als ein ge
meinsames Gateway zu dem Sprach-/Datennetzwerk agiert. Beispie
le von Netzwerkportalen beinhalten beliebige Applikationsplatt
formen, wie oben angegeben, die dazu konfiguriert sind, als ein
Netzwerkportal zu agieren, drahtlose Empfänger/Sender
(Basisstationen), etc. Das Sprach-/Datennetzwerk selbst ist ein
System von Sprach- oder Datengeräten (oder eine Mischung von
beiden), die miteinander verbunden sind zum Zwecke des Übertra
gens oder Routens von Sprach-/Dateninformation zu anderen ähn
lichen Geräten. Beispiele von Sprach-/Datennetzwerken sind ein
LAN (local area network), WAN (wide area network), das Inter
net, ein Intranet, eine Nebenstellenanlage (PBX), Nebenstellen
dienste durch ein Fernsprechamt (Centrex) sowie drahtlose Sy
steme.
Es ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß zwei Protokollblöcke erfor
derlich sind. Ein Block definiert die Kommunikation zwischen
der Applikationsplattform AP und dem Netzwerkportal NP und der
zweite Block definiert die Kommunikation zwischen dem Netzwerk
portal NP und dem Sprach-/Datennetzwerk VDN.
In Fig. 2 ist eine Darstellung auf hoher abstrakter Ebene der
Protokollblöcke zwischen der Applikationsplattform AP und dem
Netzwerkportal NP gezeigt, und zwar gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform der Erfindung. Die unterste Schicht oder physikali
sche Schicht ist für beide Geräte gemeinsam vorgesehen und
stellt den Mechanismus dar, mittels dessen Information geführt
wird. Die physikalische Schicht kann eine verdrahtete Schnitt
stelle (seriell, parallel, USB, ein konventioneller Fernsprech
dienst (POTS), etc.) oder eine drahtlose Schnittstelle
(Infrarot/IrDA, Funk, Mobilfunk, etc.) sein.
Die nächst höhere Schicht, die sogenannte Informationsverkapse
lung, führt zwei Funktionen aus.
- 1. Sie nimmt Information von der darüberliegenden Ebene, packt diese Information mit einem Header, der notwendige Quell- /Zielinformation enthält, und übergibt sie an die physika lische Schicht.
- 2. Sie nimmt Information von der nächst niedrigeren Ebene, entfernt den Header, der die notwendige Quell-/Ziel information enthält, und übergibt die Information zu der höheren Ebene.
Diese Abstraktionsebene ermöglicht einen mehr standardisierten,
untereinander kompatiblen Informationsaustausch zwischen Gerä
ten als es im Stand der Technik vorgesehen ist.
Die oberste Schicht ist für die Art von Gerät spezifisch, in
dem sie vorhanden ist. Im Falle eines Applikationsplattform
gerätes steuert die sogenannte applikationsspezifische Schnitt
stelle ASI die Formatierung von Information zur Verwendung im
Zielort. Die Art der Formatierung hängt von den Anforderungen
im Zielort ab (beispielsweise wird Sprachinformation, die von
einem Applikationsplattformgerät zum Zwecke der Telefonie (d. h.
konventioneller Fernsprechdienst ("POTS") oder Telefonie über
das Internetprotokoll IP) geführt wird, zur Verwendung von
einem anderen telefonie-kompatiblen Applikationsplattformgerät
im Zielort formatiert).
Auf der Netzwerkportalseite des Diagramms bestimmt eine Netz
werkportalsteuerschnittstelle NPCI, ob die Information intern
verarbeitet werden kann oder nicht, oder ob die Daten neu zu
packen sind ("repackaged"), zur Verwendung irgendwo innerhalb
des Sprach-/Datennetzwerkes unter Verwendung des NP-zu-VDN-
Protokolles. Indem man diese Schicht vorsieht, ist ein Netz
werkportalgerät in der Lage, beliebige Information zu verarbei
ten, die für es selbst bestimmt ist, anstelle diese immer neu
zu senden und darauf zu warten, daß ein anderes Gerät sie zu
rückgibt.
Fig. 3 zeigt in vereinfachter Form, wie Datagramme in der phy
sikalischen Schicht Information enthalten, die für Sprach-
/Datennetzwerke bestimmt ist. Sprach- oder Dateninformation,
die innerhalb der Informationsverkapselung verborgen ist, kann
über herkömmliche Telefonienetzwerke oder Datennetzwerke unter
Verwendung des Internetprotokolls IP geschickt werden, ohne
sich um den Inhalt kümmern zu müssen. Sobald die Netzwerkproto
kollsteuerschnittstelle NPCI das Datagramm empfangen hat, ent
scheidet sie auf der Grundlage des Inhaltes des Informations
verkapselungsbereiches, ob sie die Information selbst handhaben
soll oder die Daten neu packen soll, zur Verwendung an irgend
einem anderen Zielort.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht auf hoher abstrakter Ebene der Proto
kollblöcke zwischen dem Netzwerkportal und dem Sprach-/Daten
netzwerk. Die unterste Schicht, die physikalische Schicht, ist
für beide Geräte gemeinsam, da es sich hierbei um den Mechanis
mus handelt, mittels dessen Information geführt wird. Wie oben
erörtert, könnte die physikalische Schicht eine verdrahtete
oder eine drahtlose Schnittstelle sein.
Die innerhalb des Netzwerkprotokolles nächste Schicht darüber
ist die gleiche, wie oben angegeben, nämlich die Informations
verkapselungsschicht. Wenn das Netzwerkportal die Information
nicht selbst handhabt bzw. behandelt, muß es die Daten neu pak
ken, zum Senden über das Sprach-/Datennetzwerk.
Die Informationsrouting-Layer des Sprach-/Datennetzwerkes VDN
nimmt das von dem Netzwerkportal geführte Informationspaket,
verkapselt die Daten und führt das Paket durch dessen bereits
definierte Netzwerkpfade zu dem Ziel-Netzwerkportal. Ausgehend
von diesem Punkt wird der Prozess umgekehrt, bis ein Netzwerk
portal NP oder eine Internet-Vorrichtung (internet appliance,
IA) die Information behandelt.
Das Sprach-/Datennetzwerk VDN, mit dem ein Netzwerkportal kom
muniziert, kann beispielsweise ein anderes Netzwerkportal sein.
Da das Sprach-/Datennetzwerk VDN Information einfach leitet
bzw. routet, können in manchen Fällen lokale Kommunikationsvor
gänge die Notwendigkeit nach einem Sprach-/Datennetzwerk elimi
nieren. Da ein Netzwerkportal NP auch das Protokoll für eine
Applikationsplattform AP enthalten kann, könnte, im Wege der
Erweiterung, ein derartiges Gerät verbunden werden durch ledig
lich AP-zu-NP-zu-AP, was die Verbindbarkeit weiter vereinfacht.
Zusammenfassend kommuniziert ein Applikationsplattformgerät mit
einem anderen Applikationsplattformgerät über das Netzwerkpor
tal NP mittels zweier Protokollblöcke; jeder Block behandelt
eine spezifische Task bzw. Aufgabe beim Leiten dieser Informa
tion zu dem Zielort. Bei der Implementierung dieser Protokolle
ist anzumerken, daß ein Gerät die Protokolle enthalten kann,
mittels der es als eine Applikationsplattform agieren kann,
während es gleichzeitig die Protokolle enthält, mittels der es
als ein Netzwerkportal agieren kann. Indem man die unteren Pro
tokollschichten einfach und grundlegend ausbildet, kann jedes
beliebige Gerät dazu ausgelegt sein, jede dieser Rollen oder
beide dieser Rollen anzunehmen.
Fig. 5 zeigt die Implementierung des Protokolls gemäß der Er
findung innerhalb einer Hardware-Infrastruktur für für PDAs
eingerichtete Apparate in einem herkömmlichen Telefonie-
Netzwerk als auch in einem IP-Netzwerk.
Der Bereich A der Fig. 5 zeigt eine traditionelle Telefonie-
Umgebung, in der die Applikationsplattformen gezeigt sind als
ein PDA, eine Workstation WkSTn und ein Telefon. Das Telefon
dient auch als ein Netzwerkportal, um es dem PC und dem PDA zu
ermöglichen, mit dem Telefon selbst zu kommunizieren, als auch
mit anderen Geräten, die irgendwo an anderer Stelle an dem
Sprach-/Datennetzwerk angeschlossen sind. Der PDA kommuniziert
in der bevorzugten Ausführungsform mit dem Netzwerkportal NP
unter Verwendung von Infrarot (z. B. IrDA, Übertragungsstandard
der Infrared Data Association), wobei das Netzwerkportal dann
die Anforderung ("request") behandeln oder sie zu dem
geeigneten Zielort routen kann.
Der Bereich B der Fig. 5 zeigt, wie die Applikationsplattform
geräte innerhalb eines Sprach-/Datennetzwerkes auf der Grundla
ge des Internetprotokolls IP implementiert werden können. Es
sind drei unterschiedliche Beispiele angegeben. Im Beispiel 1
kommuniziert ein PDA mit anderen Geräten in dem Netzwerk, ein
schließlich von Computern, Telefonen und Applikationsservern,
über einen Infrarot-Link mit einem Netzwerkportal NP (einem
Telefon auf der Grundlage des IP). Im Beispiel 2 ist der Compu
ter unter Verwendung eines Ethernet-Kabels direkt mit dem auf
dem Internetprotokoll basierenden Telefon verbunden, wobei das
Telefon als sein eigenes Netzwerkportal verwendet wird. Im Bei
spiel 3 ermöglicht eine drahtlose Implementierung einem Infra
rot-PDA, über das Netzwerkportal (das drahtlose Telefon) mit
einem anderen Netzwerkportal (der drahtlosen Basisstation) zu
kommunizieren, während zur gleichen Zeit ein drahtloser PDA
direkt mit der drahtlosen Basisstation kommunizieren kann.
Obgleich einige Ausführungsformen der Erfindung im Detail be
schrieben und dargestellt worden sind, versteht sich, daß ver
schiedene Änderungen und Modifikationen daran vorgenommen wer
den können. Zunächst kann eine Bluetooth-Implementierung eines
für PDAs eingerichteten Apparates einen drahtlosen Transceiver
zur Verbindung mit dem PDA, einem IP-Telefon und anderen Gerä
ten auf dem drahtlosen Desktop beinhalten. Der IP-Zugriff des
PDA wird auf ähnliche Weise wie das oben beschriebene Verfahren
implementiert, mit der Ausnahme, daß der Anrufsteuerbefehl
("call control command") in IP-Pakete innerhalb der Kombination
von PDA und Bluetooth-Transceiver eingebettet ist, anstelle der
Einbettung in dem Telefonapparat. Der Telefonapparat agiert
dann als Netzwerkportal für alle Bluetooth-Geräte auf dem
Desktop bzw. auf dem Schreibtisch. Eine weitere Modifikation
besteht darin, daß der für PDAs eingerichtete Telefonapparat
das RS-232-Kommunikationsprotokoll verwenden kann, um PDA-
Applikationen wie Hot-sync zu unterstützen. Obgleich dieses
Szenario sich richtet auf eine drahtlose Bluetooth-Lösung für
die Kommunikation zwischen dem Apparat und dem PDA, so stellt
doch eine verdrahtete Lösung eine schnellere Entwicklung be
reit. Sämtliche Veränderungen und Modifikationen können vorge
nommen werden, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlas
sen, wie er durch die nachstehenden Ansprüche definiert ist.
Claims (11)
1. Hybridnetzwerkkonfiguration, gekennzeichnet durch:
eine Vielzahl von Applikationsplattformen (AP) zum Senden und Empfangen von Sprache und/oder Daten gemäß einem er sten vorbestimmten Protokoll;
ein Sprach-/Datennetzwerk (VDN) zum Routen der Sprache bzw. der Daten zwischen der Vielzahl von Applikations plattformen (AP) gemäß einem zweiten vorbestimmten Proto koll; und
wenigstens ein Netzwerkportal (NP), um für die Vielzahl von Applikationsplattform (AP) Zugriff auf das Sprach- /Datennetzwerk (VDN) bereitzustellen, indem die Sprache bzw. Daten in Datagramme verkapselt werden und Quell- /Ziel-Header zum Routen der Datagramme zwischen dem wenig stens einen Netzwerkportal (NP) und der Vielzahl von Ap plikationsplattformen (AP) und dem Sprach-/Datennetzwerk (VDN) angehängt werden, und zwar unabhängig von dem Inhalt der Sprache bzw. Daten, die in den Datagrammen verkapselt sind.
eine Vielzahl von Applikationsplattformen (AP) zum Senden und Empfangen von Sprache und/oder Daten gemäß einem er sten vorbestimmten Protokoll;
ein Sprach-/Datennetzwerk (VDN) zum Routen der Sprache bzw. der Daten zwischen der Vielzahl von Applikations plattformen (AP) gemäß einem zweiten vorbestimmten Proto koll; und
wenigstens ein Netzwerkportal (NP), um für die Vielzahl von Applikationsplattform (AP) Zugriff auf das Sprach- /Datennetzwerk (VDN) bereitzustellen, indem die Sprache bzw. Daten in Datagramme verkapselt werden und Quell- /Ziel-Header zum Routen der Datagramme zwischen dem wenig stens einen Netzwerkportal (NP) und der Vielzahl von Ap plikationsplattformen (AP) und dem Sprach-/Datennetzwerk (VDN) angehängt werden, und zwar unabhängig von dem Inhalt der Sprache bzw. Daten, die in den Datagrammen verkapselt sind.
2. Netzwerkkonfiguration nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste Protokoll innerhalb jeder der
Vielzahl von Applikationsplattformen (AP) implementiert
ist durch (i) eine physikalische Schicht zum Austauschen
der Sprache bzw. Daten zwischen der Vielzahl von Applika
tionsplattformen (AP) und dem wenigstens einen Netzwerk
portal (NP) unter Verwendung der Datagramme, (ii) eine
applikationsspezifische Schnittstelle (ASI) zum Formatie
ren der Sprache bzw. Daten zur Verwendung durch die Appli
kationsplattformen (AP) und (iii) eine erste Informations
verkapselungsschicht zum Verkapseln der Sprache bzw. Daten
in die Datagramme, zum Anhängen der Quell-/Ziel-Header an
die Datagrammme und zum Senden der Datagramme über die
physikalische Schicht, sowie zum Entfernen der Quell-
/Ziel-Header von den Datagrammen, die von der physikali
schen Schicht empfangen werden, und zum Senden der Sprache
bzw. Daten an die applikationsspezifische Schnittstelle
(ASI).
3. Netzwerkkonfiguration nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste Protokoll innerhalb des wenigstens
einen Netzwerkportales (NP) implementiert ist durch (i)
die physikalische Schicht, (ü) eine Netzwerkportalsteuer
schnittstelle zum Identifizieren von Sprache bzw. Daten,
wobei das Netzwerkportal (NP) in Verbindung damit in der
Lage ist, die Sprache bzw. Daten direkt zu verarbeiten
oder alternativ wieder zu versenden, und (iii) eine zweite
Informationsverkapselungsschicht zum Verkapseln der Spra
che bzw. Daten, die von der Netzwerkportalsteuerschnitt
stelle empfangen werden, in die Datagramme, zum Anhängen
der Quell-/Ziel-Header an die Datagramme und zum Senden
der Datagramme über die physikalische Schicht, sowie zum
Entfernen der Quell-/Ziel-Header von den Datagrammen, die
von der physikalischen Schicht empfangen sind, und zum
Senden der Sprache bzw. Daten an die Netzwerkportalsteuer
schnittstelle.
4. Netzwerkkonfiguration nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Protokoll innerhalb
des Sprach-/Datennetzwerkes (VDN) implementiert ist durch
(i) eine physikalische Schicht zum Austauschen der Sprache
bzw. Daten zwischen dem Sprach-/Datennetzwerk (VDN) und
dem wenigstens einen Netzwerkportal (NP) unter Verwendung
der Datagramme, und (ii) eine Informationsrouting-Schicht
zum Formatieren der Sprache bzw. Daten, die von der physi
kalischen Schicht empfangen werden, zum Zwecke des Sendens
über das Sprach-/Datennetzwerk, sowie zum Anhängen der
Quell-/Ziel-Header an die Sprache bzw. Daten und zum Sen
den derselben über die physikalische Schicht.
5. Netzwerkkonfiguration nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Protokoll innerhalb des wenig
stens einen Netzwerkportals (NP) implementiert ist durch
(i) die physikalische Schicht und (ii) eine Informations
verkapselungsschicht zum Verkapseln der Sprache bzw. Daten
in die Datagramme, zum Anhängen der Quell-/Ziel-Header an
die Datagramme, die von dem Netzwerkportal (NP) empfangen
werden, und zum Senden der Datagramme über die physikali
sche Schicht, sowie zum Entfernen der Quell-/Ziel-Header
von den Datagrammen, die von der physikalischen Schicht
empfangen werden, und zum Senden der Sprache bzw. Daten an
das wenigstens eine Netzwerkportal (NP).
6. Netzwerkkonfiguration nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Applikations
plattformen (AP) wenigstens eines der folgenden Geräte
aufweist: Telefone, Mobilfunktelefone, drahtlose Kommuni
kationsgeräte, PDAs, Personal Computer, Terminals und Lap
top-Computer.
7. Netzwerkkonfiguration nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Netzwerk
portal (NP) wenigstens eines der folgenden Geräte auf
weist: Telefone, Mobilfunktelefone, drahtlose Kommunikati
onsgeräte, PDAs, Personal Computer, Terminals, drahtlose
Empfänger-/Sender-Basisstationen und Laptop-Computer.
8. Netzwerkkonfiguration nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sprach-/Datennetzwerk
(VDN) wenigstens eines der folgenden Netzwerke aufweist:
LAN, WAN, Internet, Intranet, Nebenstellenanlage ("PBX"),
Nebenstellendienst durch Fernsprechamt (Centrex), und ein
drahtloses System.
9. Netzwerkkonfiguration nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die physikalische Schicht eine
verdrahtete Schnittstelle und/oder eine drahtlose Schnitt
stelle aufweist.
10. Netzwerkkonfiguration nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die verdrahtete Schnittstelle wenigstens ei
ne der folgenden Schnittstellen aufweist: serielle
Schnittstelle, parallele Schnittstelle, USB-Schnittstelle,
a/b-Schnittstelle (tip & ring interface).
11. Netzwerkkonfiguration nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die drahtlose Schnittstelle wenigstens
eine der folgenden Schnittstellen aufweist: Infrarot/IrDA-
Schnittstelle, Funkschnittstelle und Mobilfunkschnittstel
le.
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