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DE102023203046A1 - Multi-link-einzelfunkaussetzung und betriebsparameter - Google Patents

Multi-link-einzelfunkaussetzung und betriebsparameter Download PDF

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DE102023203046A1
DE102023203046A1 DE102023203046.2A DE102023203046A DE102023203046A1 DE 102023203046 A1 DE102023203046 A1 DE 102023203046A1 DE 102023203046 A DE102023203046 A DE 102023203046A DE 102023203046 A1 DE102023203046 A1 DE 102023203046A1
Authority
DE
Germany
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mode
mld
emlsr
link
suspension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102023203046.2A
Other languages
English (en)
Inventor
Qi Wang
Yong Liu
Jarkko L. KNECKT
Yoel Boger
Oren SHANI
Jinjing Jiang
Tianyu Wu
Su Khiong Yong
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Apple Inc
Original Assignee
Apple Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE102023203046A1 publication Critical patent/DE102023203046A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W52/00Power management, e.g. Transmission Power Control [TPC] or power classes
    • H04W52/02Power saving arrangements
    • H04W52/0209Power saving arrangements in terminal devices
    • H04W52/0225Power saving arrangements in terminal devices using monitoring of external events, e.g. the presence of a signal
    • H04W52/0248Power saving arrangements in terminal devices using monitoring of external events, e.g. the presence of a signal dependent on the time of the day, e.g. according to expected transmission activity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Abstract

Es werden Verfahren, Systeme und Einrichtungen für die Verwaltung eines erweiterten Multi-Link-Einzelfunkbetriebs durch eine Multi-Link-Vorrichtung (MLD) eines Zugangspunkts (AP) und einer Nicht-AP-MLD beschrieben. Eine Nicht-AP-MLD kann Parameter mit einer AP-MLD austauschen. Die Nicht-AP-MLD kann eine Aussetzung eines Multi-Link-Einzelfunkbetriebs anfordern.

Description

  • GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die drahtlose Kommunikation einschließlich Techniken zur drahtlosen Kommunikation zwischen drahtlosen Stationen und/oder Zugangspunkten in einem drahtlosen Netzwerksystem.
  • BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
  • Die Nutzung von Systemen für eine drahtlose Kommunikation nimmt rapide zu. Ferner hat sich die Drahtloskommunikationstechnologie von reinen Sprachkommunikationen weiterentwickelt und schließt nun auch die Übertragung von Daten wie Internet- und Multimediainhalten ein. Einen beliebten Standard für drahtlose Kommunikation mit kurzer/mittlerer Reichweite stellt ein drahtloses lokales Netzwerk (wireless local area network (WLAN)) dar. Modernste WLANs beruhen auf dem Standard IEEE 802.11 (und/oder kurz 802.11) und werden unter dem Markennamen Wi-Fi vermarktet. WLAN-Netzwerke verknüpfen eine oder mehrere Vorrichtungen mit einem drahtlosen Zugangspunkt, der wiederum Konnektivität mit dem weitflächigeren Internet bereitstellt.
  • In 802.11-Systemen werden Vorrichtungen, die drahtlos miteinander verbunden werden, als „Stationen“, „mobile Stationen“, „Benutzervorrichtungen“, „Benutzerausrüstung“ oder STA oder kurz UE bezeichnet. Bei drahtlosen Stationen kann es sich entweder um drahtlose Zugangspunkte oder drahtlose Clients (und/oder mobile Stationen) handeln. Zugangspunkte (access points (APs)), die auch als Drahtlos-Router bezeichnet werden, agieren als Basisstationen für das drahtlose Netzwerk. APs senden und empfangen Funkfrequenzsignale für eine Kommunikation mit drahtlosen Client-Vorrichtungen. APs können auch eine Kopplung mit dem Internet in einer drahtgebundenen und/oder drahtlosen Weise herstellen. Bei auf einem 802.11-Netzwerk arbeitenden drahtlosen Clients kann es sich um beliebige von vielfältigen Vorrichtungen handeln, wie beispielsweise Laptops, Tablet-Vorrichtungen, Smartphones, Smartwatches oder feste Vorrichtungen, wie beispielsweise Desktop-Computer. Drahtlose Client-Vorrichtungen werden hierin als Benutzerausrüstung (user equipment (und/oder kurz UE)) bezeichnet.
  • Manche drahtlosen Client-Vorrichtungen werden hierin auch kollektiv als mobile Vorrichtungen oder mobile Stationen bezeichnet (obwohl es sich, wie vorstehend festgehalten, bei drahtlosen Client-Stationen insgesamt auch um stationäre Vorrichtungen handeln kann).
  • Mobile elektronische Vorrichtungen können die Form von Smartphones oder Tablets annehmen, die ein Benutzer für gewöhnlich mit sich führt. Am Körper tragbare Vorrichtungen (auch als Zubehörvorrichtungen bezeichnet) sind eine neuere Form einer mobilen elektronischen Vorrichtung, ein Beispiel sind Smartwatches. Zusätzlich verbreiten sich kostengünstige drahtlose Vorrichtungen mit geringer Komplexität, die für einen stationären oder nomadischen Einsatz gedacht sind, auch als Teil des sich entwickelnden „Internet der Dinge“. Mit anderen Worten, es gibt ein zunehmend breites Spektrum von gewünschten Vorrichtungskomplexitäten, Fähigkeiten, Datenverkehrsmustern und anderen Charakteristika.
  • Einige WLANs können Multi-Link-Betrieb (MLO) verwenden, z. B. unter Verwendung einer Vielzahl von Kanälen (z. B. Verknüpfungen) gleichzeitig. APs und/oder STAs, die MLO-fähig sind, können als Multi-Link-Vorrichtungen (MLD) bezeichnet werden. Zum Beispiel können APs, die MLO-fähig sind, als AP-MLDs bezeichnet werden, und STAs können MLO, die nicht als APs wirken, als Nicht-AP-MLDs bezeichnet werden.
  • Einige Nicht-AP-MLDs können unterschiedliche Funkgeräte mit unterschiedlichen Leistungsniveaus verwenden. Solche Nicht-AP-MLDs können ein Funkgerät mit höheren Fähigkeiten zwischen mehreren Verknüpfungen umschalten, z. B. gemäß einem erweiterten Multi-Link-Einzelfunk-Betrieb (EMLSR). Verbesserungen auf dem Gebiet sind gewünscht.
  • KURZDARSTELLUNG
  • Hierin beschriebene Ausführungsformen beziehen sich auf Systeme, Verfahren, Einrichtungen und Mechanismen für einen verbesserten Einzelfunkbetrieb durch AP- und Nicht-AP-MLDs.
  • Eine Vorrichtung kann einen Prozessor umfassen, der konfiguriert ist, um eine Nicht-Zugangspunkt- (AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (Nicht-AP-MLD) zu veranlassen, sich mit einer AP-MLD zu verknüpfen. Die Nicht-AP-MLD kann einen oder mehrere Multi-Link-Parameter austauschen, die einem ersten Modus (z. B. einem erweiterten Multi-Link-Einzelfunk-Modus (EMLSR-Modus)) zur Kommunikation mit der AP-MLD zugeordnet sind, und den ersten Modus für eine erste Verknüpfung und eine zweite Verknüpfung aktivieren. Die Nicht-AP-MLD kann bestimmen, den ersten Modus auszusetzen und eine Anforderung an die AP-MLD zu übertragen, um den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren. Die Nicht-AP-MLD kann den ersten Modus aussetzen und den ersten Modus fortsetzen.
  • Eine Nicht-Zugangspunkt- (AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (Nicht-AP-MLD) kann umfassen: ein erstes Funkgerät; ein zweites Funkgerät, das weniger leistungsfähig ist (z. B. eine geringere Bandbreite, eine geringere Anzahl räumlicher Datenströme, fehlende Sendefähigkeit usw.) als das erste Funkgerät; und einen Prozessor, der betriebsfähig mit dem ersten Funkgerät und dem zweiten Funkgerät gekoppelt ist und konfiguriert ist, um die Nicht-AP-MLD zu veranlassen, eine Kommunikation mit einer AP-MLD herzustellen. Die Nicht-AP-MLD kann an die AP-MLD mindestens einen Parameter übertragen, der sich auf einen verbesserten Multi-Link-Einzelfunk-Modus (EMLSR-Modus) bezieht und gemäß dem EMLSR-Modus für einen ersten Zeitraum betrieben wird. Die Nicht-AP-MLD kann für einen zweiten Zeitraum nach dem ersten Zeitraum den Betrieb gemäß dem EMLSR-Modus aussetzen; und, nach dem zweiten Zeitraum, den Betrieb gemäß dem EMLSR-Modus fortsetzen.
  • Ein Verfahren, an einer Zugangspunkt- (AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (AP-MLD), kann das Bereitstellen einer Vielzahl von Verknüpfungen umfassen, die mindestens eine erste Verknüpfung und eine zweite Verknüpfung umfassen. Das Verfahren kann ferner das Zuordnen mit einer Nicht-Zugangspunkt-MLD (Nicht-AP-MLD) und das Austauschen, mit der Nicht-AP-MLD, von mindestens einem Parameter, der sich auf einen verbesserten Multi-Link-Einzelfunk-Modus (EMLSR-Modus) bezieht, einschließen. Das Verfahren kann ferner den Empfang einer Anforderung von dem Nicht-AP-MLD auf der ersten Verknüpfung oder der zweiten Verknüpfung zum Eintritt in den EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung und den Empfang einer Anforderung von dem Nicht-AP-MLD auf der ersten Verknüpfung oder der zweiten Verknüpfung zur Aussetzung des EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung einschließen. Das Verfahren kann ferner das Aussetzen des EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung für die Nicht-AP-MLD und das Bestimmen einer Endzeit für das Aussetzen des EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung für die Nicht-AP-MLD einschließen. Das Verfahren kann ferner die Fortsetzung des EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung für die Nicht-AP-MLD einschließen.
  • Diese Kurzdarstellung soll einen kurzen Überblick über einen Teil des in diesem Dokument beschriebenen Gegenstands bereitstellen. Dementsprechend ist ersichtlich, dass die oben beschriebenen Merkmale lediglich Beispiele sind und nicht als den Schutzumfang oder Geist des hierin beschriebenen Gegenstands in irgendeiner Weise einengend aufgefasst werden sollten. Weitere Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile des hierin beschriebenen Gegenstands werden anhand der folgenden detaillierten Beschreibung, der Figuren und der Ansprüche ersichtlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Ein besseres Verständnis des vorliegenden Gegenstandes kann erreicht werden, wenn die folgende detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen betrachtet wird.
    • 1 veranschaulicht ein beispielhaftes drahtloses Kommunikationssystem gemäß einigen Ausführungsformen.
    • 2 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer drahtlosen Vorrichtung gemäß einigen Ausführungsformen.
    • 3 veranschaulicht ein Beispiel-WLAN-Kommunikationssystem gemäß manchen Ausführungsformen.
    • 4 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm eines WLAN-Zugangspunktes (AP) gemäß manchen Ausführungsformen.
    • 5 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer drahtlosen Station (STA) gemäß manchen Ausführungsformen.
    • 6 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm eines drahtlosen Knotens gemäß einigen Ausführungsformen.
    • 7 veranschaulicht ein Beispiel einer AP-MLD gemäß manchen Ausführungsformen.
    • 8 veranschaulicht ein Beispiel für die Kommunikation zwischen zwei MLDs, gemäß einigen Ausführungsformen.
    • 9-17 veranschaulichen beispielhafte Gesichtspunkte eines EMLSR-Betriebs gemäß manchen Ausführungsformen.
    • 18 veranschaulicht ein beispielhaftes Verfahren des EMLSR-Betriebs, einschließlich einer EMLSR-Aussetzung, gemäß einigen Ausführungsformen.
    • 19-36 veranschaulichen weitere beispielhafte Gesichtspunkte eines EMLSR-Betriebs gemäß manchen Ausführungsformen;
  • Während die hierin beschriebenen Merkmale vielfältigen Modifikationen und alternativen Formen zugänglich sind, werden spezifische Ausführungsformen davon in beispielhafter Weise in den Zeichnungen gezeigt und hierin detailliert beschrieben. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die Zeichnungen und die detaillierte Beschreibung dazu nicht als auf die bestimmte offenbarte Form beschränkend gedacht sind, sondern dass die Erfindung im Gegenteil alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abdecken soll, die in den Geist und Schutzumfang des Gegenstands fallen, wie er durch die beiliegenden Ansprüche definiert ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Akronyme
  • In der vorliegenden Anmeldung werden verschiedene Akronyme verwendet. Definitionen der am häufigsten verwendeten Akronyme, die in der vorliegenden Anmeldung vorkommen können, werden nachstehend bereitgestellt:
    • UE: User Equipment (Benutzerausrüstung)
    • AP: Access Point (Zugangspunkt)
    • STA: Drahtlose Station
    • TX: Übertragung/Übertragen
    • RX: Empfang/Empfangen
    • MLD: Multi-Link-Vorrichtung
    • LAN: Local Area Network (Lokales Netzwerk)
    • WLAN: Wireless LAN
    • RAT: Radio Access Technology (Funkzugangstechnologie)
    • QoS: Quality of Service (Dienstgüte)
    • UL: Uplink
    • DL: Downlink
  • Terminologie
  • Es folgt ein Glossar von Begriffen, die in dieser Offenbarung verwendet werden:
    • Speichermedium - Eine beliebige von unterschiedlichen, nicht-transitorischen Speichervorrichtungen oder Speicherungsvorrichtungen. Der Begriff „Speichermedium“ soll ein Installationsmedium, z. B. eine CD-ROM, Disketten oder eine Bandvorrichtung einschließen; einen Computersystemspeicher oder Direktzugriffsspeicher, wie DRAM, DDR-RAM, SRAM, EDO-RAM, Rambus-RAM usw.; einen nichtflüchtigen Speicher, wie einen Flash-Speicher, Magnetmedien, z. B. eine Festplatte oder eine optische Speicherung; Register oder andere ähnliche Arten von Speicherelementen usw. einschließen. Das Speichermedium kann auch andere Arten von nicht-transitorischem Speicher oder Kombinationen davon einschließen. Zusätzlich kann sich das Speichermedium in einem ersten Computersystem befinden, in dem die Programme ausgeführt werden, oder kann sich in einem zweiten, anderen Computersystem befinden, das über ein Netzwerk, wie das Internet, mit dem ersten Computersystem verbunden ist. In letzterem Fall kann das zweite Computersystem dem ersten Computer Programmanweisungen zur Ausführung bereitstellen. Der Begriff „Speichermedium“ kann zwei oder mehr Speichermedien einschließen, die sich an verschiedenen Orten befinden können, z. B. in verschiedenen Computersystemen, die über ein Netzwerk verbunden sind. In dem Speichermedium können Programmanweisungen gespeichert werden (z. B. als Computerprogramme ausgeführt), die durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt werden können.
    • Trägermedium - ein Speichermedium, wie oben beschrieben, sowie ein physisches Übertragungsmedium, wie ein Bus, ein Netzwerk und/oder ein anderes physisches Übertragungsmedium, das Signale, wie elektrische, elektromagnetische oder digitale Signale, überträgt.
    • Computersystem - ein beliebiges von verschiedenartigen Rechen- oder Verarbeitungssystemen, einschließlich eines Personal Computer Systems (PC), eines Großrechnersystems, einer Workstation, einer Network-Appliance, einer Internet-Appliance, eines persönlichen digitalen Assistenten (Personal Digital Assistant (PDA)), eines Fernsehsystems, eines Grid-Computing-Systems oder einer anderen Vorrichtung oder Kombinationen von Vorrichtungen. Im Allgemeinen kann der Begriff „Computersystem“ breit definiert werden, sodass er jede Vorrichtung (und/oder Kombination von Vorrichtungen) mit mindestens einem Prozessor umfasst, der Anweisungen von einem Speichermedium ausführt.
    • Mobile Vorrichtung (und/oder mobile Station) - ein beliebiger von vielfältigen Typen von Computersystemvorrichtungen, die mobil oder tragbar sind, und der drahtlose Kommunikation unter Verwendung von WLAN-Kommunikation durchführt. Beispiele für mobile Vorrichtungen sind Mobiltelefone oder Smartphones (z. B. iPhone™, Android™-basierte Telefone) und Tablet-Computer wie beispielsweise iPad™, Samsung Galaxy™, usw. Verschiedene andere Arten von Vorrichtungen würden in diese Kategorie fallen, wenn sie WLAN- oder sowohl Mobilfunk- als auch WLAN-Kommunikationsmöglichkeiten umfassen, wie beispielsweise Laptops (z. B. MacBook™), tragbare Spielvorrichtungen (z. B. Nintendo DS™, PlayStation Portable™, Gameboy Advance™, iPhone™), tragbare Internetvorrichtungen und andere tragbare Vorrichtungen sowie tragbare Vorrichtungen wie Smartwatches, Smartglasses, Kopfhörer, Anhänger, Hörmuscheln usw. Im Allgemeinen kann der Begriff „mobile Vorrichtung“ weit gefasst werden, um jede elektronische, computergestützte und/oder Telekommunikationsvorrichtung (und/oder eine Kombination von Vorrichtungen) zu erfassen, die von einem Benutzer leicht transportiert werden kann und die in der Lage ist, drahtlos über WLAN oder Wi-Fi zu kommunizieren.
    • Drahtlose Vorrichtung (und/oder drahtlose Station) - ein beliebiger von vielfältigen Typen von Computersystemvorrichtungen, der drahtlose Kommunikation unter Verwendung von WLAN-Kommunikation durchführt. Wie hierin verwendet, kann sich der Begriff „drahtlose Vorrichtung“ auf eine mobile Vorrichtung, wie vorstehend definiert, oder eine stationäre Vorrichtung, wie beispielsweise einen stationären drahtlosen Client oder eine drahtlose Basisstation, beziehen. Zum Beispiel kann es sich bei einer drahtlosen Vorrichtung um einen beliebigen Typ von drahtloser Station eines 802.11-Systems handeln, wie beispielsweise einen Zugangspunkt (AP) oder eine Client-Station (STA oder UE). Weitere Beispiele schließen Fernseher, Medienwiedergabeeinheiten (z.B. AppleTV™, Roku™, Amazon FireTV™, Google Chromecast™ usw.), Kühlschränke, Waschmaschinen, Thermostaten und so fort ein.
    • WLAN - Der Begriff „WLAN“ besitzt die gesamte Breite seiner üblichen Bedeutung und schließt mindestens ein drahtloses Kommunikationsnetzwerk oder eine RAT ein, das bzw. die durch WLAN-Zugangspunkte bedient wird und durch diese Zugangspunkte Konnektivität zum Internet bereitstellt. Modernste WLANs beruhen auf „IEEE 802.11“-Standards und werden unter dem Namen „Wi-Fi“ vermarktet. Ein WLAN-Netzwerk unterscheidet sich von einem Mobilfunknetz.
    • Verarbeitungselement - bezieht sich auf vielfältige Implementierungen von digitaler Schaltlogik, die eine Funktion in einem Computersystem durchführen. Zusätzlich kann sich „Verarbeitungselement“ auf vielfältige Implementierungen von analoger oder Mischsignal(Kombination aus analog und digital)-Schaltlogik beziehen, die eine Funktion (und/oder Funktionen) in einem Computer oder Computersystem durchführen. Verarbeitungselemente schließen zum Beispiel Schaltungen ein, wie beispielsweise eine integrierte Schaltung (integrated circuit (IC)), eine ASIC (Application Specific Integrated Circuit, anwendungsspezifische integrierte Schaltung), Abschnitte oder Schaltungen einzelner Prozessorkerne, vollständige Prozessorkerne, einzelne Prozessoren, programmierbare Hardware-Vorrichtungen, wie beispielsweise eine feldprogrammierbare Gatteranordnung (field programmable gate array (FPGA)) und/oder größere Abschnitte von Systemen, die mehrere Prozessoren einschließen.
    • Automatisch - bezieht sich auf eine durch ein Computersystem oder eine Vorrichtung (z. B. eine Schaltlogik, programmierbare Hardware-Elemente, ASICs usw.) durchgeführte Aktion oder Operation (z. B. eine durch das Computersystem ausgeführte Software) ohne Benutzereingabe, welche die Aktion oder die Operation direkt festlegt. Somit steht der Begriff „automatisch“ im Gegensatz zu einer durch den Benutzer manuell durchgeführten oder angegebenen Operation, bei welcher der Benutzer eine Eingabe bereitstellt, um die Operation direkt durchzuführen. Eine automatische Verfahrensweise kann durch eine durch den Benutzer bereitgestellte Eingabe initiiert werden, die nachfolgenden Aktionen, die „automatisch“ durchgeführt werden, werden jedoch nicht durch den Benutzer festgelegt, werden z. B. nicht „manuell“ durchgeführt, wobei der Benutzer jede durchzuführende Aktion festlegt. Zum Beispiel füllt ein Benutzer, der ein elektronisches Formular ausfüllt, indem er jedes Feld auswählt und eine Eingabe bereitstellt, die Informationen angibt (z. B. durch Eintippen von Informationen, Auswählen von Kontrollkästchen, Optionsfeldauswahlen usw.), das Formular manuell aus, auch wenn das Computersystem das Formular als Reaktion auf die Benutzeraktionen aktualisieren muss. Das Formular kann automatisch durch das Computersystem ausgefüllt werden, wobei das Computersystem (z. B. auf dem Computersystem ausgeführte Software) die Felder des Formulars analysiert und das Formular ganz ohne eine Benutzereingabe, welche die Antworten für die Felder angibt, ausfüllt. Wie oben angegeben, kann der Benutzer das automatische Ausfüllen des Formulars aufrufen, ist jedoch nicht am eigentlichen Ausfüllen des Formulars beteiligt (z. B. gibt der Benutzer Antworten für Felder nicht manuell an, sondern diese werden automatisch ausgefüllt). Die vorliegende Beschreibung stellt verschiedene Beispiele von Operationen bereit, die als Reaktion auf Aktionen, die der Benutzer vorgenommen hat, automatisch durchgeführt werden.
    • Gleichzeitig - bezieht sich auf eine parallele Ausführung oder Durchführung, wobei Aufgaben, Prozesse, Signalisieren, Nachrichtenvermittlung oder Programme in einer sich zumindest teilweise überlappenden Weise durchgeführt werden. Zum Beispiel kann Gleichzeitigkeit unter Verwendung eines „starken“ oder strengen Parallelismus, wobei Aufgaben (mindestens teilweise) parallel auf jeweiligen Rechenelementen durchgeführt werden, oder unter Verwendung eines „schwachen Parallelismus“, wobei die Aufgaben in einer verzahnten Weise, z. B. durch Zeitmultiplexen von Ausführungssträngen, durchgeführt werden, implementiert werden.
    • Konfiguriert zu - Verschiedene Komponenten können als „konfiguriert zum“ Durchführen einer oder mehrerer Aufgaben beschrieben sein. In solchen Kontexten handelt es sich bei „konfiguriert zum“ um eine breit gefasste Anführung, die allgemein „eine Struktur besitzend, die“ die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt, bedeutet. Deshalb kann die Komponente konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, selbst wenn die Komponente diese Aufgabe derzeit gerade nicht durchführt (z. B. kann ein Satz von elektrischen Leitern konfiguriert sein, ein Modul elektrisch mit einem anderen Modul zu verbinden, selbst wenn die zwei Module nicht verbunden sind). In einigen Kontexten kann es sich bei „konfiguriert zum“ um eine breit gefasste Anführung einer Struktur handeln, die allgemein „Schaltlogik besitzend, die“ die Aufgabe oder Aufgaben während des Betriebs durchführt, bedeutet. Deshalb kann die Komponente konfiguriert sein, die Aufgabe durchzuführen, selbst wenn die Komponente derzeit nicht eingeschaltet ist. Im Allgemeinen kann die Schaltlogik, welche die Struktur entsprechend „konfiguriert zu“ bildet, Hardwareschaltungen einschließen. Verschiedene Komponenten können der Zweckmäßigkeit wegen in der Beschreibung so beschrieben sein, dass sie eine Aufgabe oder Aufgaben durchführen. Solche Beschreibungen sollten derart interpretiert werden, dass sie die Phrase „konfiguriert zu“ einschließen. Durch das Anführen einer Komponente, die konfiguriert ist, eine oder mehrere Aufgaben durchzuführen, wird ausdrücklich keine Berufung auf eine Auslegung gemäß 35 USC § 112 (f) für diese Komponente beabsichtigt.
  • Figuren 1-2 - Drahtloskommunikationssystem
  • 1 veranschaulicht ein beispielhaftes (und vereinfachtes) drahtloses Kommunikationssystem, in dem möglicherweise Gesichtspunkte dieser Offenbarung implementiert sind. Es sei darauf hingewiesen, dass das System von 1 nur ein Beispiel für ein mögliches System darstellt und dass Ausführungsformen dieser Offenbarung nach Wunsch in einem beliebigen von verschiedenen Systemen implementiert werden können.
  • Wie gezeigt, schließt das beispielhafte Drahtloskommunikationssystem eine („erste“) drahtlose Vorrichtung 102 in Kommunikation mit einer anderen („zweiten“) drahtlosen Vorrichtung ein. Die erste drahtlose Vorrichtung 102 und die zweite drahtlose Vorrichtung 104 können drahtlos unter Verwendung einer Vielfalt von drahtlosen Kommunikationstechniken kommunizieren.
  • Als eine Möglichkeit können die erste drahtlose Vorrichtung 102 und die zweite drahtlose Vorrichtung 104 eine Kommunikation unter Verwendung von Wireless Local Area Network (WLAN) -Kommunikationstechnologie (z. B. IEEE 802.11/Wi-Fi-basierte Kommunikation) und/oder Techniken basierend auf drahtloser WLAN-Kommunikation durchführen. Eine oder beide der drahtlosen Vorrichtung 102 und der drahtlosen Vorrichtung 104 können auch in der Lage sein, über ein oder mehrere zusätzliche drahtlose Kommunikationsprotokolle zu kommunizieren, wie Bluetooth (BT), Bluetooth Low Energy (BLE), Nahfeldkommunikation (NFC), Mobilfunk (z.B. 4G und/oder 5G wie LTE, NR, usw. Die Vorrichtungen können ferner zur drahtlosen Positionsbestimmung in der Lage sein, z. B. mittels GPS, usw.
  • Bei den drahtlosen Vorrichtungen 102 und 104 kann es sich um irgendeinen von einer Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungstypen handeln. Als eine Möglichkeit kann eine oder mehrere der drahtlosen Vorrichtungen 102 und/oder 104 eine im Wesentlichen tragbare drahtlose Benutzerausrüstung (UE) wie ein Smartphone, ein Handgerät, eine am Körper tragbare Vorrichtung wie eine Smartwatch, ein Tablet, ein Kraftfahrzeug oder praktisch jede Art von drahtloser Vorrichtung sein. Als weitere Möglichkeit kann eine oder mehrere der drahtlosen Vorrichtungen 102 und/oder 104 eine im Wesentlichen stationäre Vorrichtung wie eine Set-Top-Box, ein Mediaplayer (z. B. eine Audio- oder audiovisuelle Vorrichtung), eine Spielkonsole, ein Desktop-Computer, ein Gerät, eine Tür, eine Basisstation oder ein beliebiger einer Vielzahl anderer Vorrichtungstypen sein.
  • Jede der drahtlosen Vorrichtungen 102 und 104 kann eine Drahtloskommunikationsschaltlogik einschließen, die konfiguriert ist, um die Durchführung von drahtloser Kommunikation zu erleichtern, was verschiedene digitale und/oder analoge Hochfrequenz-Komponenten (RF-Komponenten), einen Prozessor, der konfiguriert ist, um in einem Speicher gespeicherte Programmanweisungen auszuführen, ein programmierbares Hardware-Element, wie eine feldprogrammierbare Gatteranordnung (FPGA), und/oder eine beliebige von verschiedenen anderen Komponenten einschließen kann. Die drahtlose Vorrichtung 102 und/oder die drahtlose Vorrichtung 104 können eine beliebige der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen beliebigen Teil einer beliebigen der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen unter Verwendung einer oder aller solcher Komponenten durchführen.
  • Jede der drahtlosen Vorrichtungen 102, 104 kann eine oder mehrere Antennen zum Kommunizieren unter Verwendung eines oder mehrerer Drahtloskommunikationsprotokolle einschließen. In einigen Fällen können ein oder mehrere Teile einer Empfangs- und/oder Sendekette von mehreren drahtlosen Kommunikationsstandards gemeinsam verwendet werden. Zum Beispiel kann eine Vorrichtung konfiguriert sein, um entweder über Bluetooth oder Wi-Fi zu kommunizieren, wobei teilweise oder vollständig gemeinsam genutzte Drahtloskommunikationsschaltlogik verwendet wird (z. B. unter Verwendung einer gemeinsam genutzten Funkvorrichtung oder mindestens gemeinsam genutzter Funkkomponenten). Die gemeinsam genutzten Kommunikationsschaltungen können eine einzige Antenne oder mehrere Antennen (z.B. für MIMO) zum Durchführen kabelloser Kommunikation einschließen. Alternativ dazu kann eine Vorrichtung separate Sende- und/oder Empfangsketten (z. B. einschließlich separater Antennen und anderer Funkkomponenten) für jedes drahtlose Kommunikationsprotokoll einschließen, mit dem sie für die Kommunikation konfiguriert ist. Als weitere Möglichkeit kann eine Vorrichtung eine oder mehrere Funkvorrichtungen oder Funkkomponenten, die von mehreren drahtlosen Kommunikationsprotokollen gemeinsam genutzt werden, und eine oder mehrere Funkvorrichtungen oder Funkkomponenten, die ausschließlich von einem einzigen drahtlosen Kommunikationsprotokoll verwendet werden, einschließen. Zum Beispiel kann eine Vorrichtung ein gemeinsam genutztes Funkgerät zum Kommunizieren unter Verwendung einer oder mehrerer von 4G, 5G, etc. und separate Funkgeräte zum Kommunizieren unter Verwendung jedes von Wi-Fi und Bluetooth einschließen. Andere Konfigurationen sind ebenfalls möglich.
  • Wie zuvor erwähnt, können Gesichtspunkte dieser Offenbarung in Verbindung mit dem Drahtloskommunikationssystem von 1 implementiert werden. Beispielsweise kann eine drahtlose Vorrichtung (z. B. eine der beiden drahtlosen Vorrichtungen 102 oder 104) so konfiguriert werden, dass es Verfahren für eines/allen von einer robusten Erkennung eines neuen Zugangspunkts (AP) in der AP-MLD, einer robusten Hinzufügung einer Verknüpfung zu einer AP-MLD-Zuordnung, AP-Beacon-Modi, wenn der AP zu einer AP-MLD hinzugefügt oder daraus gelöscht wird, und einer robusten BSS-Übergangsmanagement-Signalisierung (BTM) durchführt, um eine Nicht-AP-MLD zu einer besten AP-MLD und zu den am besten geeigneten APs zu leiten, sowie Datenschutzverbesserungen für zugehörige Nicht-AP-MLD.
  • 2 veranschaulicht eine beispielhafte drahtlose Vorrichtung 100 (z. B. entsprechend den drahtlosen Vorrichtungen 102 und/oder 104), die zur Verwendung in Verbindung mit verschiedenen Gesichtspunkten der vorliegenden Offenbarung konfiguriert sein kann. Die Vorrichtung 100 kann ein beliebiger aus einer Vielzahl von Vorrichtungstypen sein und kann konfiguriert werden, um einen beliebigen aus einer Vielzahl von Funktionstypen auszuführen. Die Vorrichtung 100 kann eine im Wesentlichen tragbare Vorrichtung oder eine im Wesentlichen stationäre Vorrichtung sein, die potenziell einen aus einer Vielzahl von Vorrichtungstypen einschließt. Die Vorrichtung 100 kann konfiguriert sein, um eine oder mehrere der drahtlose Kommunikationstechniken oder -merkmale auszuführen, die nachfolgend hierin in Bezug auf eine oder alle Figuren veranschaulicht und/oder beschrieben werden.
  • Wie gezeigt, kann die Vorrichtung 100 ein Verarbeitungselement 101 einschließen. Das Verarbeitungselement kann ein oder mehrere Speicherelemente einschließen oder damit gekoppelt sein. Zum Beispiel kann die Vorrichtung 100 ein oder mehrere Speichermedien (z. B. Speicher 105) einschließen, die einen beliebigen einer Vielzahl von Speichertypen einschließen können und einer beliebigen Vielzahl von Funktionen dienen können. Zum Beispiel könnte der Speicher 105 ein RAM sein, der als Systemspeicher für das Verarbeitungselement 101 dient. Andere Typen und Funktionen sind ebenfalls möglich.
  • Zusätzlich kann die Vorrichtung 100 eine Drahtloskommunikationsschaltlogik 130 einschließen. Die Drahtloskommunikationsschaltlogik kann ein beliebiges aus einer Vielzahl von Kommunikationselementen einschließen (z. B. Antenne(n) für drahtlose Kommunikation, analoge und/oder digitale Kommunikationsschaltlogiken/Controller usw.) und kann der Vorrichtung ermöglichen, unter Verwendung eines oder mehrerer drahtloser Kommunikationsprotokolle drahtlos zu kommunizieren.
  • Es ist zu beachten, dass in einigen Fällen die Drahtloskommunikationsschaltlogik 130 ein eigenes Verarbeitungselement (z. B. einen Basisbandprozessor) einschließen kann, z. B. zusätzlich zu dem Verarbeitungselement 101. Zum Beispiel kann das Verarbeitungselement 101 ein „Anwendungsprozessor“ sein, dessen primäre Funktion darin bestehen kann, den Betrieb der Anwendungsschicht in der Vorrichtung 100 zu unterstützen, während die Drahtloskommunikationsschaltlogik 130 einen „Basisbandprozessor“ einschließen kann, dessen primäre Funktion darin bestehen kann, Betrieben der Basisbandschicht (z. B. zur Erleichterung der drahtlosen Kommunikation zwischen der Vorrichtung 100 und anderen Vorrichtungen) in der Vorrichtung 100 zu unterstützen. Mit anderen Worten kann die Vorrichtung 100 in einigen Fällen mehrere Verarbeitungselemente einschließen (z. B. kann sie eine Multiprozessorvorrichtung sein). Andere Konfigurationen (z. B. anstelle oder zusätzlich zu einer Anwendungsprozessor-/Basisbandprozessorkonfiguration), die eine Multiprozessorarchitektur verwenden, sind ebenfalls möglich.
  • Die Vorrichtung 100 kann zusätzlich eine beliebige aus einer Vielzahl von anderen Komponenten (nicht gezeigt) zum Implementieren der Vorrichtungsfunktionalität einschließen, abhängig von der beabsichtigten Funktionalität der Vorrichtung 100, die ferner Verarbeitungs- und/oder Speicherelemente (z. B. Audioverarbeitungsschaltlogik), ein oder mehrere Stromversorgungselemente (die auf Batteriestrom und/oder eine externe Stromquelle angewiesen sein können), Benutzerschnittstellenelemente (z. B. Display, Lautsprecher, Mikrofon, Kamera, Tastatur, Maus, Touchscreen usw.) und/oder eine beliebige von verschiedenen anderen Komponenten einschließen können.
  • Die Komponenten der Vorrichtung 100, wie das Verarbeitungselement 101, der Speicher 105 und die Drahtloskommunikationsschaltlogik 130, können über eine oder mehrere Verknüpfungsschnittstellen operativ gekoppelt sein, die einen beliebigen einer Vielzahl von Schnittstellentypen einschließen können, möglicherweise einschließlich einer Kombination mehrerer Schnittstellentypen. Als ein Beispiel kann eine USB-High-Speed-Inter-Chip-Schnittstelle (HSIC-Schnittstelle) für die Inter-Chip-Kommunikation zwischen den Verarbeitungselementen bereitgestellt werden. Alternativ (und/oder zusätzlich) kann eine universelle asynchrone Empfänger-Sender-Schnittstelle (UART-Schnittstelle), eine serielle Peripherieschnittstelle (SPI), eine inter-integrierte Schaltlogik (I2C), ein System-Management-Bus (SMBus) und/oder eine beliebige einer Vielzahl anderer Kommunikationsschnittstellen für Kommunikationen zwischen verschiedenen Vorrichtungskomponenten verwendet werden. Andere Schnittstellentypen (z. B. Intra-Chip-Schnittstellen für die Kommunikation innerhalb des Verarbeitungselements 101, periphere Schnittstellen für die Kommunikation mit peripheren Komponenten innerhalb oder außerhalb der Vorrichtung 100 usw.) können ebenfalls als Teil der Vorrichtung 100 bereitgestellt werden.
  • Figur 3 - WLAN-System
  • 3 veranschaulicht ein Beispiel-WLAN-System gemäß manchen Ausführungsformen. Wie gezeigt, schließt das beispielhafte WLAN-System eine Mehrzahl von drahtlosen Client-Stationen oder -Vorrichtungen (z. B. STAs oder Benutzerausrüstung UEs)),106 ein, die konfiguriert sind, über einen drahtlosen Kommunikationskanal 142 mit einem Zugangspunkt (AP) 112 zu kommunizieren. Bei dem AP 112 kann es sich um einen Wi-Fi-Zugangspunkt handeln. Der AP 112 kann über einen drahtgebundenen und/oder einen drahtlosen Kommunikationskanal 150 mit einer oder mehreren anderen elektronischen Vorrichtungen (nicht gezeigt) und/oder einem anderen Netzwerk 152, wie beispielsweise dem Internet, kommunizieren. Zusätzliche elektronische Vorrichtungen, wie beispielsweise die entfernt angeordnete Vorrichtung 154, können mit Komponenten des WLAN-Systems über das Netzwerk 152 kommunizieren. Bei der entfernten Vorrichtung 154 kann es sich beispielsweise um eine andere drahtlose Client-Station, ein Server, der einer Anwendung zugeordnet ist, die auf einem der STAs 106 ausgeführt wird, usw. handeln. Das WLAN-System kann so konfiguriert werden, dass es nach verschiedenen Kommunikationsstandards arbeitet, wie etwa nach den verschiedenen IEEE-802.11-Standards. In manchen Ausführungsformen ist mindestens eine drahtlose Vorrichtung 106 konfiguriert, direkt mit einer oder mehreren benachbarten mobilen Vorrichtungen ohne Verwendung des Zugangspunktes 112 zu kommunizieren.
  • Ferner kann in einigen Ausführungsformen eine drahtlose Vorrichtung 106 (die eine beispielhafte Implementierung der Vorrichtung 100 sein kann) so konfiguriert sein, dass sie Verfahren für eine robuste Erkennung eines neuen Zugangspunkts (AP) in AP-MLD, eine robuste Hinzufügung von Verknüpfungen zu einer AP-MLD-Zuordnung, AP-Beacon-Modi, wenn der AP zu einer AP-MLD hinzugefügt oder daraus gelöscht wird, und eine robuste BSS-Übergangsmanagement (BTM)-Signalisierung durchführt, um eine Nicht-AP-MLD zu einer besten AP-MLD und zu den am besten geeigneten APs zu leiten, sowie Datenschutzverbesserungen für zugehörige Nicht-AP-MLD.
  • Figur 4 - Zugangspunkt-Blockdiagramm
  • 4 veranschaulicht ein beispielhaftes Blockdiagramm eines Zugangspunkts (AP) 112, der eine mögliche beispielhafte Implementierung der in 4 veranschaulichten Vorrichtung 100 sein kann. Es wird angemerkt, dass das Blockdiagramm des AP von 4 nur ein Beispiel für ein mögliches System darstellt. Wie gezeigt, kann der AP 112 einen oder mehrere Prozessoren 204 einschließen, die Programmanweisungen für den AP 112 ausführen können. Der Prozessor oder die Prozessoren 204 können zudem (direkt oder indirekt) mit einer Speicherverwaltungseinheit (Memory Management Unit (MMU)) 240, die konfiguriert sein kann, Adressen von dem Prozessor oder den Prozessoren 204 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z. B. in einem Speicher 260 und einem Nur-Lese-Speicher (Read Only Memory (ROM)) 250) zu übersetzen, oder mit anderen Schaltungen oder Vorrichtungen gekoppelt sein.
  • Der AP 112 kann mindestens einen Netzwerkanschluss 270 einschließen. Der Netzwerkanschluss 270 kann konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem drahtgebundenen Netzwerk herzustellen und einer Mehrzahl von Vorrichtungen, wie beispielsweise den mobilen Vorrichtungen 106, Zugang zum Internet bereitzustellen. Zum Beispiel kann der Netzwerkanschluss 270 (und/oder ein zusätzlicher Netzwerkanschluss) konfiguriert sein, eine Kopplung mit einem lokalen Netzwerk, wie beispielsweise einem Heimnetzwerk oder einem Unternehmensnetzwerk, herzustellen. Zum Beispiel kann es sich bei dem Anschluss 270 um einen Ethernet-Anschluss handeln. Das lokale Netzwerk kann Konnektivität mit zusätzlichen Netzwerken, wie beispielsweise dem Internet, bereitstellen.
  • Der AP 112 kann mindestens eine Antenne 234 einschließen, die konfiguriert sein kann, um als ein drahtloser Transceiver zu arbeiten, und kann ferner konfiguriert sein, um über eine Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 mit der mobilen Vorrichtung 106 zu kommunizieren. Die Antenne 234 kommuniziert mit der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 über die Kommunikationskette 232. Die Kommunikationskette 232 kann eine oder mehrere Empfangsketten, eine oder mehrere Sendeketten oder beides einschließen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 kann konfiguriert sein, über Wi-Fi oder WLAN, z. B. 802.11, zu kommunizieren. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation 230 kann zudem, oder alternativ dazu, konfiguriert sein, über vielfältige weitere Technologien für drahtlose Kommunikation zu kommunizieren, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, 4G, 5G, usw., wenn sich der AP zum Beispiel im Falle einer kleinen Zelle oder in anderen Fällen, in denen es für den AP 112 wünschenswert sein kann, über verschiedene unterschiedliche Technologien für drahtlose Kommunikation zu kommunizieren, am selben Ort wie eine Basisstation befindet.
  • In einigen Ausführungsformen, wie weiter unten beschrieben, kann der AP 112 ferner so konfiguriert sein, dass er Verfahren für eine/alle von der robusten Erkennung eines neuen Zugangspunkts (AP) in der AP-MLD, der robusten Hinzufügung einer Verknüpfung zu einer AP-MLD-Zuordnung, AP-Beacon-Modi, wenn der AP zu einer AP-MLD hinzugefügt oder daraus gelöscht wird, und einer robusten BSS-Übergangsmanagement (BTM)-Signalisierung durchführt, um eine Nicht-AP-MLD zu einer besten AP-MLD und zu den am besten geeigneten APs zu leiten, sowie Datenschutzverbesserungen für zugehörige Nicht-AP-MLD.
  • Figur 5 - Client-Station-Blockdiagramm
  • 5 veranschaulicht ein vereinfachtes Beispielblockdiagramm einer Client-Station 106, bei der es sich um eine mögliche beispielhafte Implementierung der in 2 veranschaulichten Vorrichtung 100 handeln kann. Gemäß Ausführungsformen kann es sich bei der Client-Station 106 um eine Benutzerausrüstungsvorrichtung (UE-Vorrichtung), eine mobile Vorrichtung oder mobile Station und/oder eine drahtlose Vorrichtung oder eine drahtlose Station handeln. Wie gezeigt, kann die Client-Station 106 ein System auf einem Chip (system on chip (SOC)) 300 einschließen, das Abschnitte für verschiedene Zwecke einschließen kann. Das SOC 300 kann mit verschiedenen anderen Schaltungen der Client-Station 106 gekoppelt sein. Zum Beispiel kann die Client-Station 106 vielfältige Speichertypen (z. B. einschließlich eines NAND-Flash 310), eine Verbinderschnittstelle (Interface (I/F)) (und/oder ein Dock) 320 (z. B. zum Koppeln mit einem Computersystemdock, einem Dock, einer Ladestation usw.), die Anzeige 360, eine Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik (z. B., Mobilfunk) 330, wie beispielsweise für 5G NR, LTE, GSM usw., und eine Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite (z. B. Bluetooth™/WLAN-Funk) 329 (z. B. eine Bluetooth™- und WLAN-Schaltlogik) einschließen. Die Client-Station 106 kann ferner eine oder mehrere Smart Cards 315 einschließen, die SIM-Funktionalität (Subscriber Identity Module-Funktionalität) einbeziehen, wie beispielsweise eine oder mehrere UICC(s) (Universal Integrated Circuit Card(s)). Die Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 kann eine Kopplung mit einer oder mehreren Antennen, wie beispielsweise Antennen 335 und 336, wie gezeigt, herstellen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 kann ebenfalls eine Kopplung mit einer oder mehreren Antennen, wie beispielsweise Antennen 337 und 338, wie gezeigt, herstellen. Alternativ dazu kann die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 eine Kopplung mit den Antennen 335 und 336 zusätzlich zu oder anstatt der Kopplung mit den Antennen 337 und 338 herstellen. Die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer bis mittlerer Reichweite 329 kann mehrere Empfangsketten und/oder mehrere Sendeketten zum Empfangen und/oder Senden mehrerer räumlicher Ströme einschließen, wie beispielsweise in einer Konfiguration mit mehreren Eingängen und mehreren Ausgängen (Multiple-Input Multiple Output (MIMO)). Einige oder alle Komponenten der drahtlosen Kommunikationsschaltlogik 329 mit kurzer bis mittlerer Reichweite und/oder der zellularen Kommunikationsschaltlogik 330 können für die drahtlose Kommunikation verwendet werden, z. B. unter Verwendung von WLAN, Bluetooth und/oder MobilfunkKommunikation.
  • Wie gezeigt, kann das SOC 300 einen Prozessor oder Prozessoren 302, die Programmanweisungen für die Client-Station 106 ausführen können, und eine Anzeigeschaltlogik 304 einschließen, die eine Grafikverarbeitung durchführen und der Anzeige 360 Anzeigesignale bereitstellen kann. Das SOC 300 kann auch eine Bewegungserfassungsschaltung 370 einschließen, die eine Bewegung der Client-Station 106 zum Beispiel unter Verwendung eines Gyroskops, eines Beschleunigungsmessers und/oder von beliebigen von verschiedenen anderen Bewegungserfassungskomponenten erfassen kann. Der Prozessor oder die Prozessoren 302 können zudem mit einer Speicherverwaltungseinheit (MMU) 340, die konfiguriert sein kann, Adressen von dem Prozessor oder den Prozessoren 302 zu empfangen und diese Adressen in Orte in einem Speicher (z.B. in einem Speicher 306, einem Nur-Lese-Speicher (ROM) 350, einem NAND-Flash-Speicher 310) zu übersetzen, und/oder anderen Schaltungen oder Vorrichtungen, wie beispielsweise der Anzeigeschaltlogik 304, der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330, der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329, der Verbinderschnittstelle 320 und/oder der Anzeige 360 gekoppelt sein. Die MMU 340 kann dazu konfiguriert sein, einen Speicherschutz und eine Seitentabellenübersetzung oder -einrichtung durchzuführen. In einigen Ausführungsformen kann die MMU 340 als ein Abschnitt des einen oder der mehreren Prozessoren 302 eingeschlossen sein.
  • Wie vorstehend festgehalten, kann die Client-Station 106 konfiguriert sein, drahtlos direkt mit einer oder mehreren benachbarten Client-Stationen zu kommunizieren. Die Client-Station 106 kann konfiguriert sein, gemäß einer WLAN-RAT für eine Kommunikation in einem WLAN-Netzwerk zu kommunizieren, wie beispielsweise dem in 3 oder in 1 gezeigten.
  • Wie hierin beschrieben, kann die Client-Station 106 Hardware- und Software-Komponenten zum Implementieren der hierin beschriebenen Merkmale einschließen. Zum Beispiel kann der Prozessor 302 der Client-Station 106 konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierin beschriebenen Merkmale zu implementieren, indem z.B. auf einem Speichermedium (z.B. einem nicht-flüchtigen computerlesbaren Speichermedium) gespeicherte Programmanweisungen ausgeführt werden. Alternativ (und/oder zusätzlich) dazu kann der Prozessor 302 als ein programmierbares Hardware-Element, wie eine FPGA (feldprogrammierbare Gatteranordnung) oder eine ASIC (anwenderspezifische integrierte Schaltung), konfiguriert sein. Alternativ dazu (und/oder zusätzlich) kann der Prozessor 302 der UE 106 in Verbindung mit einer oder mehreren der anderen Komponenten 300, 304, 306, 310, 315, 320, 329, 330, 335, 336, 337, 338, 340, 350, 360, 370 dazu konfiguriert sein, einen Teil oder alle der hierein beschriebenen Merkmale zu implementieren.
  • Zusätzlich kann der Prozessor 302, wie hierin beschrieben, ein oder mehrere Verarbeitungselemente einschließen. Somit kann der Prozessor 302 eine oder mehrere integrierte Schaltungen (ICs) einschließen, die konfiguriert sind, die Funktionen des Prozessors 302 durchzuführen. Zusätzlich kann jede integrierte Schaltung eine Schaltlogik (z. B. eine erste Schaltlogik, zweite Schaltlogik usw.) einschließen, die konfiguriert ist, die Funktionen des Prozessors oder der Prozessoren 204 durchzuführen.
  • Ferner können, wie hierin beschrieben, die Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und die Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 jeweils ein oder mehrere Verarbeitungselemente einschließen. Mit anderen Worten: Ein oder mehrere Verarbeitungselemente können in der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und auch in der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 eingeschlossen sein. Somit kann jede von der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 eine oder mehrere integrierte Schaltungen (ICs) einschließen, die konfiguriert sind, die Funktionen der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 durchzuführen. Zusätzlich kann jede integrierte Schaltung eine Schaltlogik (z. B. eine erste Schaltlogik, zweite Schaltlogik usw.) einschließen, die konfiguriert ist, die Funktionen der Mobilfunk-Kommunikationsschaltlogik 330 und der Schaltlogik für drahtlose Kommunikation kurzer Reichweite 329 durchzuführen.
  • Figur 6 - Blockdiagramm eines drahtlosen Knotens
  • 6 veranschaulicht ein mögliches Blockdiagramm eines drahtlosen Knotens 107, die eine mögliche beispielhafte Implementierung der in 5 veranschaulichten Vorrichtung 106 sein kann. Wie gezeigt, kann der drahtlose Knoten 107 ein System-on-Chip (SOC) 400 einschließen, das Abschnitte für verschiedene Zwecke einschließen kann. Wie gezeigt, kann das SOC 400 zum Beispiel einen oder mehrere Prozessoren 402 einschließen, die Programmanweisungen für den drahtlosen Knoten 107 ausführen können, sowie eine Anzeigeschaltlogik 404, die eine Grafikverarbeitung durchführen und der Anzeige 460 Anzeigesignale bereitstellen kann. Das SOC 400 kann auch eine Bewegungserfassungsschaltlogik 470 einschließen, die eine Bewegung des drahtlosen Knotens 107 zum Beispiel unter Verwendung eines Gyroskops, eines Beschleunigungsmessers und/oder von beliebigen von verschiedenen anderen Bewegungserfassungskomponenten erfassen kann. Der eine oder die mehreren Prozessoren 402 können auch mit einer Speicherverwaltungseinheit (MMU) 440 gekoppelt sein, die dazu konfiguriert sein kann, Adressen von dem einen oder den mehreren Prozessoren 402 zu empfangen und diese Adressen an Orte in einem Speicher (z. B. Speicher 406, Nur-Lese-Speicher (ROM) 450, Flash-Speicher 410) zu übersetzen. Die MMU 440 kann dazu konfiguriert sein, einen Speicherschutz und eine Seitentabellenübersetzung oder -einrichtung durchzuführen. In einigen Ausführungsformen kann die MMU 440 als ein Abschnitt des einen oder der mehreren Prozessoren 402 eingeschlossen sein.
  • Wie gezeigt, kann das SOC 400 mit verschiedenen weiteren Schaltungen des drahtlosen Knotens 107 gekoppelt sein. Zum Beispiel kann der drahtlose Knoten 107 verschiedenartige Speicher (z. B. einschließlich eines NAND-Flash-Speichers 410), eine Dockingschnittstelle 420 (z. B. zum Koppeln mit einem Computersystem, einem Dock, einer Ladestation usw.), die Anzeige 460 und eine drahtlose Kommunikationsschaltlogik 430 (z. B. für 5G NR, LTE, LTE-A, Bluetooth, Wi-Fi, NFC, GPS usw.) einschließen.
  • Der drahtlose Knoten 107 kann mindestens eine Antenne und in einigen Ausführungsformen mehrere Antennen 435 und 436 zum Durchführen einer drahtlosen Kommunikation mit Basisstationen und/oder anderen Vorrichtungen einschließen. Zum Beispiel kann der drahtlose Knoten 107 Antennen 435 und 436 verwenden, um die drahtlose Kommunikation durchzuführen. Wie vorstehend angegeben, kann der drahtlose Knoten 107 in einigen Ausführungsformen konfiguriert sein, um unter Verwendung einer Vielzahl von Drahtloskommunikationsstandards oder Funkzugriffstechnologien (RAT) drahtlos zu kommunizieren.
  • Die Drahtloskommunikationsschaltlogik 430 kann eine Wi-Fi-Logik 432, ein Mobilfunkmodem 434 und eine Bluetooth-Logik 439 einschließen. Die Wi-Fi-Logik 432 ermöglicht es dem drahtlosen Knoten 107, Wi-Fi-Kommunikationen z. B. auf einem 802.11-Netzwerk durchzuführen. Die Bluetooth-Logik 439 ermöglicht es dem drahtlosen Knoten 107, Bluetooth-Kommunikationen durchzuführen. Das Mobilfunkmodem 434 kann in der Lage sein, eine Mobilfunkkommunikation gemäß einer oder mehreren Mobilfunkkommunikationstechnologien durchzuführen. Einige oder alle Komponenten der Drahtloskommunikationsschaltlogik 430 können zur drahtlosen Kommunikation, z. B. unter Verwendung von WLAN-, Bluetooth- und/oder Mobilfunkkommunikation verwendet werden.
  • Wie hierin beschrieben, kann der drahtlose Knoten 107 Hardware- und Softwarekomponenten zum Implementieren von Ausführungsformen dieser Offenbarung einschließen. Zum Beispiel können eine oder mehrere Komponenten der Drahtloskommunikationsschaltlogik 430 (z. B. Wi-Fi-Logik 432) des drahtlosen Knotens 107 konfiguriert sein, um einen Teil oder alle hierin beschriebenen Verfahren zu implementieren, z. B. durch einen Prozessor, der auf einem Speichermedium (z. B. einem nicht-transitorischen computerlesbaren Speichermedium) gespeicherte Programmanweisungen ausführt, einen Prozessor, der als eine FPGA (feldprogrammierbare Gatteranordnung) konfiguriert ist, und/oder unter Verwendung von dedizierten Hardwarekomponenten, die eine ASIC (anwendungsspezifische integrierte Schaltung) einschließen können.
  • Fig. 7-17-Multi-Link-Vorrichtungs- (MLD) Betrieb
  • Verschiedene Kommunikationsstandards, wie etwa IEEE 802.11be, können Multi-Link-Vorrichtungs-Fähigkeiten (MLD-Fähigkeiten) einschließen. In den derzeitigen Implementierungen kann ein Zugangspunkt- (AP) Multi-Link-Device- (MLD) Knoten seine angeschlossenen APs verwalten. So kann ein AP-MLD-Knoten verbundene APs ändern, hinzufügen und/oder entfernen, um die Kapazität zu erhöhen, Interferenzen und die Abdeckung von Basisdienstgruppen (BSSs) zu verwalten, einschließlich des Umschaltens von APs, um in Kanälen mit geringeren Interferenzen zu arbeiten, und/oder zugehörige Nicht-AP-MLD-Knoten so zu steuern, dass sie mit den leistungsfähigeren APs und/oder AP-MLD-Knoten arbeiten.
  • 7 veranschaulicht eine AP-MLD 112 gemäß manchen Ausführungsformen. Die AP-MLD kann eine beliebige Anzahl von verbundenen APs betreiben, z. B. APs 712a, 712b, 712c und 712d in dem veranschaulichten Beispiel. Die verbundenen APs können auf einem der verschiedenen Frequenzbänder arbeiten. Verbundene APs können auf unterschiedlichen Frequenzbereichen (z. B. Kanälen) desselben Bandes oder auf unterschiedlichen Frequenzbändern arbeiten. In dem veranschaulichten Beispiel kann AP 712a in einem 2,4-GHz-Band arbeiten, AP 712b kann in einem 5-Hz-Band arbeiten, und APs 712c und 712d können in einem 6-GHz-Band arbeiten. Andere Anordnungen (z. B. von gleichen und/oder anderen Frequenzbändern) sind möglich.
  • Die AP-MLD kann die verbundenen APs von einer einzelnen physischen Vorrichtung bereitstellen, z. B. einem einzelnen gemeinsam genutzten Gehäuse und möglicherweise unter Verwendung derselben Antenne(n). In einigen Ausführungsformen kann die AP-MLD die APs von mehreren unterschiedlichen Vorrichtungen bereitstellen (z. B. kann eine erste Vorrichtung einen oder mehrere APs bereitstellen, eine zweite Vorrichtung kann einen anderen oder mehrere APs bereitstellen usw.). In einigen Ausführungsformen können verschiedene verbundene APs räumlich getrennt sein (z. B. Strahlen in verschiedene Richtungen, Verwendung verschiedener Antennen mit einem gemeinsamen Gehäuse (z. B. Antennen derselben physischen Vorrichtung) und/oder von verschiedenen Vorrichtungen usw.).
  • In einigen Ausführungsformen können räumlich getrennte APs mit einem Kanal oder (zumindest teilweise überlappenden) Kanälen arbeiten.
  • Die AP-MLD kann mit einer beliebigen Anzahl von Nicht-AP-MLDs kommunizieren. Beispielsweise kann die Vorrichtung 106 eine Nicht-AP-MLD sein. Es versteht sich, dass eine Nicht-AP-MLD unter Verwendung einer beliebigen Anzahl der verschiedenen verbundenen APs mit der AP-MLD kommunizieren kann. Mit anderen Worten kann eine Nicht-AP-MLD auf einer beliebigen Anzahl von Verknüpfungen mit der AP-MLD arbeiten. Die Nicht-AP-MLD kann eine entsprechende verbundene STA für eine entsprechende Verknüpfung aufweisen. Unterschiedliche Nicht-AP-MLDs können mit unterschiedlichen und/oder gleichen verbundenen APs kommunizieren.
  • 8 veranschaulicht eine AP-MLD 112 in Kommunikation mit einer Nicht-AP-MLD 106, gemäß einigen Ausführungsformen. In dem veranschaulichten Beispiel können die AP-MLD und die Nicht-AP-MLD unter Verwendung von zwei Verknüpfungen zwischen entsprechenden verbundenen APs und STAs kommunizieren. Es versteht sich, dass zusätzliche Verknüpfungen, wie gewünscht, verwendet werden können.
  • Die beiden Verknüpfungen können (z. B. zu dem veranschaulichten Zeitpunkt) gemäß einem erweiterten Multi-Link-Einzelfunk (EMLSR) unter verschiedenen Möglichkeiten arbeiten. Der EMLSR-Betrieb kann als ein Betriebsmodus in der 802.11be-Spezifikation festgelegt werden. EMLSR kann es einer Nicht-AP-MLD ermöglichen, ein oder mehrere Vollfunkgerät(e) und ein oder mehrere Hilfsfunkgerät(e) (z. B. mit teilweiser, reduzierter und/oder eingeschränkter Kapazität) zwischen zwei oder mehr Verknüpfungen zu teilen, die z. B. für EMLSR freigegeben sind. Zum Beispiel kann ein Vollfunkgerät zwischen einer Anzahl von EMLSRfähigen Verknüpfungen umschalten. Die Voll- und Hilfsfunkgeräte können physisch getrennte Funkgeräte in derselben MLD sein. Verschiedene mögliche Änderungen und/oder Ergänzungen von EMLSR können weiter unten erörtert werden.
  • Der EMLSR-Modus kann es einem Nicht-AP-MLD mit den folgenden Konfigurationen ermöglichen, zwei oder mehr räumliche Datenströme auf einer der aktivierten Verknüpfungen zu senden und/oder zu empfangen, z. B. immer dann, wenn das Kanalmedium auf der Verknüpfung verfügbar wird. Beispiele schließen ein sind jedoch nicht beschränkt auf;
    • • Ein Vollfunkgerät (z. B. 2 × 2 räumliche Ströme (SS)) und ein Hilfsfunkgerät (nur Empfang (RX))
    • • Ein Vollfunkgerät (z. B. 2 × 2) und ein Hilfsfunkgerät (begrenzte Bandbreite (BW), Durchsatz und/oder SS für Übertragung (TX) und RX)
  • Gemäß 802.11be (z. B. Entwurf D1.4) kann eine Nicht-AP-MLD beim Betrieb im EMLSR-Modus in der Lage sein, klaren Kanalzugang (Clear Channel Access, CCA) (z. B. Energieerfassung (Energy Detection, ED)) zu unterstützen und einen ursprünglicher Steuerrahmen (Initial Control Frame, ICF) auf allen EMLSR-Verknüpfungen (z. B. typischerweise zwei Verknüpfungen, aber möglicherweise auch mehr Verknüpfungen) zu empfangen. Ein ICF kann (z. B. von der AP-MLD) in einer oder mehreren orthogonalen Frequenzmultiplex- (OFDM) Physikalischen Protokolldateneinheit (PPDU) oder Nicht-HTduplizierten PPDU mit einer Rate von u. a. 6, 12 oder 24 Mbit/s gesendet werden. Ein ICF kann eine Multi-Nutzer- (MU) Request-to-send (RTS) (MU-RTS) oder ein Pufferstatusberichtabruf- (BSRP) Auslöserahmen sein. Der ICF kann eine Angabe durch die AP-MLD an die Nicht-AP-MLD sein, um das Vollfunkgerät von einer EMLSR-Verknüpfung zu einer anderen umzuschalten.
  • In einigen Ausführungsformen kann ICF nur für DL (z. B. nicht für UL-Übertragung) für den EMLSR-Betrieb verwendet werden. Zum Beispiel kann die Nicht-AP-MLD zwischen den Verknüpfungen während der EMLSR für UL-Übertragungen frei umschalten.
  • Die AP-MLD und die Nicht-AP-MLD können Konfigurationsinformationen über EMLSR austauschen, z. B. einschließlich verschiedener Parameterwerte. Die Nicht-AP-MLD kann eine ICF-Pufferdauer anzeigen, und die Nicht-AP-MLD kann eine EMLSR-Übergangsverzögerung anzeigen. Die ICF-Pufferdauer kann die Zeitspanne angeben, in der ein ICF gepuffert werden kann, damit die Nicht-AP-MLD den Vollfunkverkehr von einer anderen Verknüpfung auf die Verknüpfung umschalten kann, auf welcher der ICF übertragen wird, und bereit ist, einen Antwortrahmen (z. B. Clear to Send (CTS)) auf den ICF zu übertragen (z. B. auf einer Verknüpfung, die einer Verknüpfungsumschaltung aufgrund des ICF folgt). Die EMLSR-Übergangsverzögerung kann die Zeitspanne angeben, welche die Nicht-AP-MLD zwischen dem Ende der Rahmenaustauschsequenz und dem Zurückschalten des Nicht-AP-MLD in den Abhörbetrieb auf den EMLSR-Verknüpfungen benötigt. Die AP-MLD kann die EMLSR-Übergangszeitüberschreitung (z. B. die Zeitspanne, welche die AP-MLD benötigt, um in den EMLSR-Modus einzutreten bzw. ihn zu verlassen) angeben. Konfigurationsinformationen, einschließlich dieser Angaben, können übertragen werden, wenn die Kommunikation während der Zuordnung hergestellt wird, wenn EMLSR aktiviert ist, oder wie hierin anderweitig erörtert.
  • Während einer Rahmenaustauschsequenz (z. B. nach einem ICF) kann die Nicht-AP-MLD mit der AP-MLD nur über die Verknüpfung kommunizieren, auf welcher der ICF empfangen wird. Wenn der Nicht-AP feststellt, dass die Rahmenaustauschsequenz beendet ist, kann die Nicht-AP-MLD nach der EMLSR-Übergangsverzögerung unmittelbar nach dem Ende der Rahmenaustauschsequenz mit der Nutzung einer anderen EMLSR-Verknüpfung beginnen.
  • Nur eine STA der Nicht-AP-MLD, die einer der EMLSR-Verknüpfungen entspricht, darf jeweils einen Rahmenaustausch mit der AP-MLD einleiten. In einigen Ausführungsformen darf die Nicht-AP-MLD nicht mehr als eine STA haben, um gleichzeitig Rahmenaustauschsequenzen auf mehr als einer Verknüpfung mit der AP-MLD einzuleiten.
  • 9 veranschaulicht einen möglichen Zeitplan für den EMLSR-Betrieb der Nicht-AP-MLD, der dieselbe Abfolge von Ereignissen wie in 8 zeigt, gemäß einigen Ausführungsformen. Wie gezeigt, kann ein Vollfunkgerät zunächst auf Verknüpfung 1 (Verknüpfung zwischen AP 1 und STA1) betrieben werden, während ein Hilfsfunkgerät auf Verknüpfung 2 betrieben werden kann. Die Nicht-AP-MLD kann einen CCA auf beiden Verknüpfungen durchführen. Die AP-MLD kann einen CCA auf beiden Verknüpfungen durchführen. Die AP-MLD kann bestimmen, dass der Kanal für die Verknüpfung 1 belegt ist. Die AP-MLD kann einen ICF (z. B. auf Verknüpfung 2) übertragen. Als Reaktion auf das Empfangen des ICF kann die Nicht-AP-MLD das Vollfunkgerät auf die zweite Verknüpfung umschalten (das Hilfsfunkgerät kann oder kann nicht auf Verknüpfung 1 geschaltet werden). In mancher Hinsicht kann die Pufferzeit als Teil des ICF betrachtet werden, z. B. kann ein ICF durch Hinzufügen der Pufferzeit länger gemacht werden.
  • Die Nicht-AP-MLD kann zunächst einen Antwortrahmen an den ICF senden. Anschließend kann die Nicht-AP-MLD Downlink-Verkehr empfangen oder eine triggerbasierte UL-Übertragung (z. B. unter Verwendung des Vollfunkgeräts) auf der Verknüpfung 2 durchführen (z. B. unter Verwendung des Vollfunkgeräts, angegeben als unter Verwendung von 2 SS).
  • 10 veranschaulicht ein weiteres Detail des DL-Betriebs unter Verwendung von EMLSR gemäß einigen Ausführungsformen. Ähnlich wie in den 8 und 9 kann ein Vollfunkgerät anfänglich auf der Verknüpfung 1 sein. Die AP-MLD kann bestimmen, dass ein Kanal für Verknüpfung 1 belegt ist, und ein ICF (in Form von MU-RTS auf einer beliebigen Anzahl von Unterkanälen (z. B. 4 Unterkanäle im veranschaulichten Beispiel)) auf Verknüpfung 2 übertragen. Insbesondere kann die Nicht-AP-MLD die MU-RTS nur auf einem Schmalband empfangen (z. B. entsprechend der Leistungsfähigkeit des Hilfsfunkgeräts). Die Nicht-AP-MLD kann jedoch den MU-RTS als ICF erkennen. Somit kann die Nicht-AP-MLD als Reaktion auf den MU-RTS/ICF das Vollfunkgerät auf die Verknüpfung 2 umschalten. Nach der Pufferzeit (z. B. nach Abschluss der Umschaltung) kann die Nicht-AP-MLD einen CCA auf jedem Unterkanal von Verknüpfung 2 unter Verwendung des Vollfunkgeräts durchführen. Nach einem Short Inter Frame Space (SIFS) kann die Nicht-AP-MLD ein Clear to Send (CTS) auf allen Unterkanälen von Verknüpfung 2 senden, die als frei bestimmt wurden. Nach einem zweiten SIFS kann die Nicht-AP-MLD mit der AP-MLD über das Vollfunkgerät auf Verknüpfung 2 Daten austauschen. Zum Beispiel kann eine DL-Übertragung die volle BW und/oder die Anzahl von SS des Vollfunkgeräts verwenden. Zusätzlich kann eine UL-Übertragung (z. B. einer Trigger-basierten (TB) PPDU) unter Verwendung des Vollfunkgeräts durch die Nicht-AP-MLD als Reaktion auf einen von der AP-MLD übertragenen Trigger-Frame durchgeführt werden.
  • Der EMLSR-Betrieb für DL an einer Nicht-AP-MLD kann Folgendes umfassen: Empfang von ICF (z. B. MU-RTS) auf einer Verknüpfung mit dem Hilfsfunkgerät (z. B. Verknüpfung 2) und Umschalten des Vollfunkgeräts am Ende von MU-RTS (gepuffert), um CCA mit voller BW während SIFS zu ermöglichen. Anmerkung: ein EMLSR, das eine Nicht-AP-MLD ist, kann der AP-MLD die Pufferlänge mitteilen (z. B. einen Wert zwischen 0 und 256us).
  • 11 veranschaulicht ein weiteres Detail des UL-Betriebs unter Verwendung von EMLSR gemäß einigen Ausführungsformen. Ähnlich wie in den 8-10 kann ein Vollfunkgerät anfänglich auf der Verknüpfung 1 sein. Der EMLSR-Betrieb für UL an einer Nicht-AP-MLD kann einen klaren Kanalzugang (CCA), einen erweiterten verteilten Kanalzugang (EDCA) (der z. B. CCA enthalten kann) und die Unterstützung eines Netzzuweisungsvektors (NAV) auf einer Verknüpfung mit dem Hilfsfunkgerät (z. B. Verknüpfung 2) einschließen. Die Nicht-AP-MLD kann (z. B. während EDCA) bestimmen, dass ein Kanal für die Verknüpfung 1 belegt ist. Als Reaktion darauf kann die Nicht-AP-MLD das Vollfunkgerät auf Verknüpfung 2 umschalten (z. B. ohne einen ICF/MU-RTS von der AP-MLD zu empfangen). Es ist zu beachten, dass der ICF für die triggerbasierte UL-Übertragung verwendet werden kann, aber nicht für andere Arten der UL-Übertragung, wie es in einigen Ausführungsformen der Fall ist. Die Umschaltung kann während eines laufenden Arbitrated Interframe Space (AIFS) erfolgen, welcher der Verknüpfung 2 zugeordnet ist. Die Nicht-AP-MLD kann das Vollfunkgerät nutzen, um einen CCA mit voller Bandbreite während einer Punktkoordinationsfunktion (PCF) des Interframe-Bereichs (PIFS) unmittelbar vor dem Erreichen eines EDCA-Countdowns bei Beginn der Uplink-Übertragung abzuschließen. Nach dem PIFS kann die AP-MLD das Vollfunkgerät für die Übertragung nutzen und dabei die volle BW von Verknüpfung 2 verwenden.
  • Für EMLSR UL TX darf keine Funkumschaltzeit erforderlich sein; einige Implementierungen können jedoch versuchen, die Verzögerung der Funkumschaltung zu minimieren, um die Blindzeit des Kanals zu verringern.
  • 12 veranschaulicht die Aktivierung und Deaktivierung von EMLSR gemäß einigen Ausführungsformen. Wie gezeigt, kann eine Nicht-AP-MLD mit einer AP-MLD unter Verwendung von 3 Verknüpfungen verbunden werden. Die Verknüpfungen 1 und 2 können während der ML-Zuordnung als EMLSR-fähig gekennzeichnet werden (z. B. können entsprechende Fähigkeiten bereitgestellt werden). Der EMLSR-Betrieb kann nach der Zuordnung deaktiviert werden (z. B. standardmäßig). Die Nicht-AP-MLD kann die Aktivierung von EMLSR durch Angabe (z. B. Übertragung des EML-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmens mit Modus = 1) über Verknüpfung 2 anfordern. Nach einer EMLSR-Übergangszeitüberschreitung zum Zeitpunkt 1201 kann EMLSR aktiviert werden und bis zum Zeitpunkt 1202 aktiviert bleiben (z. B. für alle Zeiten innerhalb der Box). Unmittelbar nach der EMLSR-Aktivierung zum Zeitpunkt 1201 können sich die STAs der Nicht-AP-MLD auf beiden Verknüpfungen im aktiven Modus befinden (z. B. Energiesparmodus (PM) = 0), um für den Empfang von ICF bereit zu sein. Die Nicht-AP-MLD kann die Deaktivierung von EMLSR durch Angabe (z. B. Übertragung des EML-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmens mit Modus = 0) über eine der Verknüpfungen (z. B. Verknüpfung 1 im Beispiel) anfordern. Nach einer EMLSR-Übergangszeitüberschreitung kann EMLSR zum Zeitpunkt 1202 deaktiviert werden. Zu diesem Zeitpunkt können sich die STAs der Nicht-AP-MLD auf beiden Verknüpfungen im Energiesparmodus befinden (PM = 1).
  • 13A veranschaulicht ein EML-Fähigkeitsunterfeld, das gemäß einigen Ausführungsformen in ein ML-Element aufgenommen werden kann. Bei einer (erneuten) ML-Zuordnung kann der EMLSR-Modus deaktiviert sein (z. B. standardmäßig), und die folgenden EMLSR-Betriebsparameter können in das „ML-Element“ in dem ML-Zuordnungsrahmen aufgenommen werden:
    • „EMLSR Pufferverzögerung“ (z. B. die in verschiedenen Figuren als „Puffer“ gezeigte Zeitdauer, welche die Zeit sein kann, die eine Nicht-AP-MLD benötigt, um das Vollfunkgerät zwischen den Verknüpfungen umzuschalten, z. B. nach dem Empfang des von der AP-MLD gesendeten ICF / MU-RTS) und „EMLSR Übergangsverzögerung“ (z. B. die Zeit, die ein Nicht-AP benötigt, um nach dem Ende eines Rahmenaustauschs (z. B. TXOP) auf beiden Verknüpfungen wieder in den Mithörbetrieb zu wechseln (um für den Empfang des nächsten ICF bereit zu sein)) können von der Nicht-AP-MLD an die AP-MLD übermittelt werden; und
    • „EMLSR-Übergangszeitüberschreitung“ (z. B. die Zeit, die eine AP-MLD benötigt, um den Stromsparzustand einer zweiten Verknüpfung herzustellen, wenn ein EML-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmen (EOMN) auf einer ersten Verknüpfung empfangen wird, und andere mögliche Verarbeitungen, um für den Eintritt in den EMLSR-Modus oder dessen Beendigung bereit zu sein) kann von einer AP-MLD an eine Nicht-AP-MLD übermittelt werden.
  • Zusätzlich zu den EMLSR-Parametern kann das Unterfeld EML-Fähigkeiten Parameter einschließen, die sich auf den erweiterten Multilink-Multi-Radio-Betrieb (EMLMR) beziehen.
  • 13A spiegelt Gesichtspunkte des 802.11be-Entwurfs D1.4 wider. 13B veranschaulicht das Unterfeld EML-Fähigkeiten, ähnlich wie in 13A, mit Aktualisierungen gemäß den Gesichtspunkten des 802.11be-Entwurfs D2.2.
  • 14A veranschaulicht ein EML-Steuerfeld des EML-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmens (EOMN) gemäß einigen Ausführungsformen. Nach der Zuordnung kann eine Nicht-AP-MLD zur Aktivierung oder Deaktivierung des EMLSR-Modus einen EOMN-Rahmen senden, bei dem „Modus“ auf 1 bzw. 0 gesetzt ist. Innerhalb des EOMN-Rahmens kann eine Nicht-AP-MLD die „EMLSR-Verknüpfungs-Bitmap“ verwenden, um die Verknüpfungen für den EMLSR-Betrieb anzugeben.
  • 14A spiegelt Gesichtspunkte des 802.11be-Entwurfs D1.4 wider. 14B veranschaulicht das EML-Steuerfeld, ähnlich wie in 14A, mit Aktualisierungen gemäß den Gesichtspunkten des 802.1 1be-Entwurfs D2.2.
  • 15 veranschaulicht ein Aktionsfeld mit extrem hohem Durchsatz (EHT) eines EHT-Aktionsrahmens gemäß einigen Ausführungsformen. In einem EHT-Aktionsrahmen kann ein EHT-Aktionsfeld mit dem Wert 1 anzeigen, dass der EHT-Aktionsrahmen ein EML-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmen ist. Die veranschaulichten Werte können mit Tabelle 9-623a - EHT-Aktionsfeldwerte in 802.11be_D1.4 übereinstimmen.
  • 16 veranschaulicht ein Aktionsfeld mit extrem hohem Durchsatz (EHT) eines EHT-Aktionsrahmens gemäß einigen Ausführungsformen. Ein EHT-Aktionsrahmen, der ein EML-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmen ist, schließt ein Kategoriefeld, ein EHT-Aktionsfeld, ein Dialog-Token-Feld und das EML-Steuerfeld ein. Die veranschaulichten Werte können mit Tabelle 9-623a - EHT-Aktionsfeldwerte in 802.11be_D1.4 übereinstimmen.
  • 17A veranschaulicht ferner Details eines EML-Steuerfelds eines EOMM-Rahmens wie in 14A und 14B gemäß einigen Ausführungsformen. Bit 0 (z. B. B0 (EMLSR-Modus)) kann anzeigen, ob der Nicht-AP im EMLSR-Modus arbeitet (z. B. B0 = 1) oder nicht (z. B. B0=0).
  • Ein EHT-Aktionsrahmen kann ein Begriff sein, der eine Gruppe von Rahmentypen beschreibt, wobei ein EOMN-Rahmen einer der EHT-Aktionsrahmen ist. Unterschiedliche EHT-Aktionsrahmen können unterschiedliche Werte aufweisen, z. B. wie in 15 gezeigt. Ein EOMN kann gemäß einigen Ausführungsformen das Kategoriefeld, das EHT-Aktionsfeld, das Dialog-Token-Feld und das EML-Steuerfeld enthalten, wie in 16 gezeigt. Das Format des EML-Steuerfelds kann wie in 17A gezeigt sein.
  • 17A spiegelt Gesichtspunkte des 802.1 1be-Entwurfs D1.4 wider. 17B veranschaulicht das EML-Steuerfeld, ähnlich wie in 17A, mit Aktualisierungen gemäß den Gesichtspunkten des 802.11be-Entwurfs D2.2.
  • Figur 18 - Multi-Link-Einzelfunkbetrieb einschließlich Aussetzung und Aktualisierungen
  • Nach den derzeitigen 802.11-Standards fehlen möglicherweise Mechanismen, um zu ermöglichen, den EMLSR-Betrieb für einen bestimmten Zeitraum auszusetzen (z. B. zu unterbrechen), während EMLSR aktiviert ist, und/oder um die Aktualisierung bestimmter EMLSR-Betriebsparameter nach der Zuordnung zu ermöglichen. Während EMLSR aktiviert ist, kann es Situationen geben, in denen eine Pause (z. B. eine vorübergehende Aussetzung) des EMLSR-Betriebs sinnvoll ist. Beispielsweise kann eine Nicht-AP-MLD auf einer der EMLSR-Verknüpfungen aufgrund des Verkehrs eines anderen RAT (z. B. Koexistenzstörungen mit Bluetooth usw.) in derselben Vorrichtung nicht verfügbar sein. Einige EMLSR-Betriebsparameter können sich ändern, und eine Aktualisierung nach der (erneuten) Zuordnung kann sinnvoll sein. Beispielsweise können EMLSR-Bitmap, EMLSR-Pufferverzögerung und/oder EMLSR-Übergangsverzögerung wie unten beschrieben aktualisiert werden.
  • Die hier beschriebenen Ausführungsformen stellen Systeme, Verfahren, Einrichtungen und Vorrichtungen bereit, die verwendet werden können, um die Aussetzung des EMLSR-Betriebs bei Bedarf zu ermöglichen und/oder eine flexible Aktualisierung der EMLSR-Betriebsparameter gemäß einigen Ausführungsformen zu ermöglichen. Beispielsweise können AP und Nicht-AP-MLDs gemäß den Ausführungsformen in 18 verschiedene Nachrichten, die sich auf EMLSR-Betrieb, -Aussetzung und/oder -Parameter beziehen, austauschen. Die in 18 gezeigten Ausführungsformen können eine vorübergehende Aussetzung des EMLSR-Betriebs ermöglichen, während der EMLSR-Modus aktiviert ist. Darüber hinaus können relevante Parameter hinzugefügt werden, z. B. in Bezug auf bestehende Spezifikationen, wie etwa eine EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung (die von einer AP-MLD angekündigt wird, z. B. die Zeit, welche die AP-MLD benötigt, um bereit zu sein, mit der Aussetzung zu beginnen (z. B. die Zeit, die benötigt wird, um den Stromsparzustand der zweiten Verknüpfung bereitzustellen, wenn die EMLSR-Aussetzungsanforderung von der Nicht-AP-MLD auf der ersten Verknüpfung übermittelt wird, aber nicht darauf beschränkt)) und eine EMLSR-Aussetzungsdauer (die für einige Arten der Aussetzung von einer Nicht-AP-MLD angegeben wird). Darüber hinaus können bestimmte EMLSR-Betriebsparameter während des EMLSR-Aktivierungs- und Fortsetzungsprozesses anstatt während des Zuordnungsprozesses festgelegt werden.
  • Gesichtspunkte des Verfahrens von 18 können durch eine AP-MLD in Kommunikation mit einer Nicht-AP-MLD implementiert werden. Die AP-MLD und/oder die Nicht-AP-MLD können in Bezug auf die verschiedenen Figuren veranschaulicht und beschrieben werden, oder allgemeiner in Verbindung mit allen Computerschaltkreisen, -systemen, -vorrichtungen, -elementen oder -komponenten, die in den obigen Figuren gezeigt sind, sowie mit anderen, je nach Wunsch. Zum Beispiel kann ein Prozessor (und/oder eine andere Hardware) einer solchen Vorrichtung konfiguriert sein, um zu bewirken, dass die Vorrichtung irgendeine Kombination der dargestellten Verfahrenselemente und/oder anderer Verfahrenselemente ausführt. Beispielsweise können ein oder mehrere Prozessoren (oder Verarbeitungselemente) (z. B. Prozessor(en) 101, 204, 302, 402, 432, 434, 439, Basisbandprozessor(en), Prozessor(en), der/die mit Kommunikationsschaltungen wie 130, 230, 232, 329, 330, 430 usw. verbunden ist/sind, um nur einige Möglichkeiten zu nennen) eine drahtlose Vorrichtung, eine STA, ein UE, eine Nicht-AP-MLD und/oder eine AP-MLD oder eine andere Vorrichtung veranlassen, solche Verfahrenselemente auszuführen.
  • Es ist zu beachten, dass während mindestens manche Elemente des Verfahrens von 18 auf eine Weise bezüglich der Verwendung von Kommunikationstechniken und/oder Merkmalen, die IEEE- und/oder 802.11 (z. B., 802.11be)-Spezifikationsdokumenten zugeordnet sind, beschrieben sind, diese Beschreibung jedoch nicht auf die Offenbarung beschränkt sein soll, und dass Aspekte des Verfahrens von 18, falls gewünscht, in einem beliebigen geeigneten System für drahtlose Kommunikation verwendet werden können.
  • Die gezeigten Verfahren können neben anderen Vorrichtungen in Verbindung mit beliebigen der in den Figuren gezeigten Systeme, Verfahren oder Vorrichtungen verwendet werden. In verschiedenen Ausführungsformen können einige der gezeigten Verfahrenselemente gleichzeitig, in einer anderen Reihenfolge als gezeigt durchgeführt oder weggelassen werden. Zudem können zusätzliche Verfahrenselemente ebenfalls wie gewünscht durchgeführt werden. Wie gezeigt, kann dieses Verfahren wie folgt arbeiten.
  • Eine Nicht-AP-MLD 106 und eine AP-MLD 112 können gemäß einigen Ausführungsformen die Kommunikation (1802) herstellen. Zum Beispiel kann die AP-MLD eine oder mehrere Verknüpfungen (z. B. über einen oder mehrere verbundene APs) bereitstellen, und die Nicht-AP-MLD kann der AP-MLD über mindestens eine der Verknüpfungen (z. B. unter Verwendung mindestens einer verbundenen STA) zuordnen.
  • Die AP-MLD kann Konfigurationsinformationen mit der Nicht-AP-MLD austauschen, z. B. in Bezug auf die Verwendung der verschiedenen Verknüpfungen und/oder EMLSR. Die Konfigurationsinformationen können Informationen, wie etwa die Identifikation der AP-MLD und/oder des Netzwerks (z. B. SSID usw.) einschließen. Einige Konfigurationsinformationen können sich auf die Verknüpfungsabbildung und -verwendung beziehen; andere Konfigurationsinformationen können sich auf andere Subjekten beziehen.
  • Die Konfigurationsinformationen können Parameter für EMLSR-Betrieb einschließen, wie etwa Zeitparameter. Zum Beispiel kann die AP-MLD einen Zeitüberschreitungswert (z. B. EMLSR-Übergangszeitüberschreitung oder EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung) angeben. Die Nicht-AP-MLD kann eine EMLSR-Pufferverzögerung, EMLSR-Übergangsverzögerung und/oder ein EMLSR-Bitmap angeben.
  • Die Konfigurationsinformationen können in einer oder mehreren Nachrichten übertragen werden, einschließlich eines EML-Fähigkeitsunterfelds, unter verschiedenen Möglichkeiten.
  • Die AP-MLD kann einige Konfigurationsinformationen über einen Beacon oder eine andere Nachricht bereitstellen. Zum Beispiel kann die AP-MLD eine Standardabbildung in einem Beacon an alle STAs in kommunikativer Reichweite der AP-MLD oder an alle STAs, die der AP-MLD zugeordnet sind, senden. Die AP-MLD kann einzelne Konfigurationsinformationen, wie etwa Abbildungen, über einzelne Beacons oder Nachrichten übertragen.
  • Die Nicht-AP-MLD kann gemäß einigen Ausführungsformen bestimmen, um in EMLSR (1804) einzutreten. Die Nicht-AP-MLD kann bestimmen, in die EMLSR jederzeit nach der Zuordnung mit der AP-MLD einzutreten. Zum Beispiel kann die Nicht-AP-MLD bestimmen, in die EMLSR unverzüglich oder zu einem späteren Zeitpunkt nach dem Zuordnen einzutreten.
  • Die Nicht-AP-MLD kann eine Nachricht (z. B. einen EOMN-Verwaltungsrahmen) an die AP-MLD übertragen, die angibt, dass in die EMLSR (1805) gemäß einigen Ausführungsformen eingetreten werden soll. Die Nachricht kann eine EMLSR-Bitmap einschließen, die angibt, welche Verknüpfungen in den EMLSR eintreten werden.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht außerdem einen oder mehrere Parameter angeben, die sich auf eine mögliche Aussetzung des EMLSR beziehen. So kann die Nachricht beispielsweise eine Art der Aussetzung angeben, die (z. B. zu einem späteren Zeitpunkt) für die EMLSR-Sitzung verwendet werden kann.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht wie in einer oder mehreren der Figuren hierin veranschaulicht formatiert werden. Zum Beispiel kann die Nachricht Gesichtspunkte einer oder mehrerer der 13-17 und/oder 29-36 einschließen, unter verschiedenen Möglichkeiten.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht, die zum Aussetzen oder Fortsetzen des EMLSR-Betriebs verwendet wird, zu anderen Rahmentypen gehören, z. B. zu einem Steuerrahmen, und/oder in den MAC- oder PHY-Headern eines Datenrahmens enthalten sein.
  • Die Nicht-AP-MLD kann nach einer EMLSR-Übergangszeitüberschreitung (gemessen von dem Zeitpunkt der Nachricht) gemäß einigen Ausführungsformen in den EMLSR eintreten.
  • Gemäß einigen Ausführungsformen kann die AP-MLD beschließen, in den EMLSR-Modus einzutreten (z. B. in Bezug auf die Nicht-AP-MLD) (1806). Die Bestimmung kann als Reaktion auf das Empfangen der Nachricht von der Nicht-AP-MLD erfolgen. Die AP-MLD kann nach einer EMLSR-Übergangszeitüberschreitung (gemessen von der Zeit der Nachricht) gemäß einigen Ausführungsformen EMLSR eintreten.
  • In einigen Ausführungsformen kann die AP-MLD beschließen, in den EMLSR-Modus überzugehen (z. B. in Bezug auf die Nicht-AP-MLD, wobei zu beachten ist, dass die AP-MLD die Kommunikation mit anderen STAs wie gewünscht fortsetzen kann). Die Bestimmung, in den EMLSR-Modus einzutreten, kann auf der von dem Nicht-AP zu einem früheren Zeitpunkt bereitgestellten Richtlinie basieren. Beispielsweise kann die AP-MLD für die Nicht-AP-MLD zu dem von der Nicht-AP-MLD angegebenen vorkonfigurierten Zeitpunkt nach der Zuordnung auf EMLSR umschalten. Es versteht sich, dass das Eintreten in EMLSR eine Nicht-AP-MLD-Initiative sein kann, entweder durch Senden eines EOMN-Rahmens oder zu einem vorkonfigurierten Zeitpunkt. Die Nicht-AP- und AP-MLDs können in den EMLSR zu derselben (z. B. vorkonfiguriert und/oder basierend auf der Übergangszeitüberschreitung) oder zu unterschiedlichen Zeiten eintreten.
  • Die Nicht-AP-MLD 106 und AP-MLD 112 können gemäß dem EMLSR (1807) gemäß einigen Ausführungsformen arbeiten. Zum Beispiel kann die Nicht-AP-MLD anfänglich ein Vollfunkgerät auf einer ersten Verknüpfung mit der AP-MLD und einem Hilfsfunkgerät auf einer zweiten Verknüpfung verwenden. Das Vollfunkgerät kann mehr räumliche Datenströme, eine größere Bandbreite, mehr Duplexing und/oder eine höhere Leistung als das Hilfsfunkgerät bieten. Die Nicht-AP-MLD kann das Vollfunkgerät zwischen den Verknüpfungen beliebig von der AP-MLD umschalten. Für eine durch die AP-MLD initiierte Rahmenaustauschsequenz kann ein Vollfunkgerät auf die Verknüpfung umgeschaltet werden, auf welcher der ICF von der AP-MLD gesendet wird, wenn sich das Vollfunkgerät nicht bereits auf dieser Verknüpfung befindet. Bei einer von der Nicht-AP-MLD eingeleiteten Rahmenaustauschsequenz kann ein Vollfunkgerät auf die Verknüpfung geschaltet werden, welche die Nicht-AP-MLD auswählt (z. B. für den Übergang), wenn sich das Vollfunkgerät nicht bereits auf dieser Verknüpfung befindet. Die UL-Kommunikation und/oder DL-Kommunikation kann durchgeführt werden.
  • Die Nicht-AP-MLD kann gemäß einigen Ausführungsformen bestimmen, EMLSR (1808) auszusetzen. Die Nicht-AP-MLD kann bestimmen, EMLSR als Reaktion auf eine laufende und/oder erwartete Aktivität an der Nicht-AP-MLD auszusetzen. Zum Beispiel kann die Nicht-AP-MLD bestimmen, EMLSR basierend auf einer Kommunikationsaktivität einer anderen RAT oder RATs, wie etwa Bluetooth, auszusetzen. Wenn eine laufende oder geplante Kommunikationsaktivität einer anderen RAT, die mit (z. B. Wi-Fi-) Kommunikation über die EMLSR-Verknüpfungen stören kann, kann die Nicht-AP-MLD als eine Möglichkeit beschließen, den EMLSR-Modus auszusetzen (und z. B. einige oder alle Kommunikationen über die EMLSR-Verknüpfungen auszusetzen). Mit anderen Worten, die Aussetzung von EMLSR kann es der Nicht-AP-MLD ermöglichen, die Kommunikation mit einer anderen RAT durchzuführen, während die EMLSR-Kommunikation unterbrochen ist, wodurch die Koexistenzstörung zwischen den RATs vermieden/verringert wird. Die Nicht-AP-MLD kann während der gesamten Zeit, wenn der EMLSR-Modus ausgesetzt ist, im Stromsparmodus verbleiben.
  • Die Nicht-AP-MLD kann einen oder mehrere Parameter bestimmen, die sich auf die Aussetzung beziehen. Beispielsweise kann die Nicht-AP-MLD eine voraussichtliche Dauer der Aussetzung bestimmen, z. B. auf der Grundlage verfügbarer Informationen über die Kommunikationsaktivitäten anderer RAT(s). In ähnlicher Weise kann die Nicht-AP-MLD eine bevorzugte Art der Aussetzung bestimmen (z. B. feste oder variable Dauer). In einigen Ausführungsformen kann die Nicht-AP-MLD eine bevorzugte Startzeit und/oder Endzeit für die Aussetzung festlegen.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Nicht-AP-MLD eine Nachricht und/oder Angabe auf die angeforderte Aussetzung an die AP-MLD (1809) übertragen. Während EMLSR aktiviert ist, kann z. B. eine Nicht-AP-MLD einen EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmen an die AP-MLD übertragen, um die Aussetzung (z. B. eine Pause) des EMLSR-Betriebs anzufordern. Die Nachricht kann auf einer oder mehreren der EMLSR-Verknüpfungen übertragen werden. In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht über eine andere Verknüpfung (z. B. andere als die EMLSR-Verknüpfungen oder zusätzlich zu diesen) übertragen werden. Vor der Übertragung der Nachricht kann die Nicht-AP-MLD bestimmen, dass der Kanal für die Übertragung frei ist (z. B. CCA, EDCA usw.) und/oder anderweitig den Regeln für den Kanalzugang entspricht.
  • Die Nachricht kann eine Angabe eines beliebigen Parameters in Zusammenhang mit EMLSR oder der Aussetzung einschließen. Die Angabe kann beispielsweise das Zeitschema (z. B. Beginn, Ende und/oder Dauer) und/oder die Art (z. B. feste Dauer (Typ 1) oder variable Dauer (Typ 2)) der Aussetzung enthalten. Beispielsweise kann bei einer Aussetzung des Typs 1 eine feste Zeitdauer, in welcher der EMLSR ausgesetzt ist, in den EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmen aufgenommen werden. Bei einer Aussetzung des Typs 2 kann die Nicht-AP-MLD einen EMLSR-Fortsetzungsanforderungsrahmen senden, um die Aussetzung zu beenden und den EMLSR-Betrieb wieder aufzunehmen
  • In einigen Ausführungsformen kann eine Nachricht, welche die Angabe(n) einschließt, so formatiert sein, wie in einer oder mehreren der hierin enthaltenen Figuren veranschaulicht oder ähnlich. Zum Beispiel kann die Nachricht Gesichtspunkte einer oder mehrerer der 13-17 und/oder 29-36 einschließen, unter verschiedenen Möglichkeiten.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht, welche die Angabe(n) einschließt, zu anderen Rahmentypen gehören, wie etwa zu einem Steuerrahmen, und/oder in den MAC- oder PHY-Headern eines Datenrahmens enthalten sein.
  • Die Nicht-AP-MLD 106 und AP-MLD 112 können EMLSR (1810) gemäß einigen Ausführungsformen aussetzen. In einigen Ausführungsformen kann der EMLSR-Betrieb zum frühesten der folgenden Zeitpunkte ausgesetzt (z. B. pausiert) werden.
  • Der EMLSR-Betrieb kann nach Ablauf einer Zeitspanne, die der EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung entspricht, nach der erfolgreichen Übertragung des EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmens ausgesetzt werden. 20 veranschaulicht dieses Zeitschema in einigen Ausführungsformen.
  • Es versteht sich, dass die erfolgreiche Übertragung (z. B. des EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmens) das Empfangen einer Bestätigung (ACK) für die Übertragung einschließen kann. Daher kann bei einigen Ausführungsformen davon ausgegangen werden, dass eine Zeitspanne ab der erfolgreichen Übertragung beginnt, wenn eine solche ACK empfangen wird.
  • Der EMLSR-Betrieb kann ausgesetzt werden, nachdem die Nicht-AP-MLD von der AP-MLD eine Antwort auf die EMLSR-Anfrage zur Aussetzung erhalten hat (z. B. einen Antwortrahmen auf die EMLSR-Anfrage zur Aussetzung). 21 veranschaulicht dieses Zeitschema in einigen Ausführungsformen. Es ist zu beachten, dass, wie gezeigt, dies vor dem Abschluss der „EMLSR Aussetzungszeitüberschreitung“ erfolgen kann, wie in 20 veranschaulicht (z. B. in 21, kann die Zeitdauer zwischen B und C kleiner sein als die EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung). Ferner ist zu beachten, dass die AP-MLD bestimmen kann, eine solche Antwort nicht zu kommunizieren und stattdessen EMLSR weiterlaufen zu lassen, bis die Aussetzungszeitüberschreitung beendet ist.
  • Der EMLSR-Betrieb kann auf der Grundlage einer Übertragung ausgesetzt werden, die anzeigt, dass ein Energiesparmodus aktiviert wird oder für eine andere EMLSR-Verknüpfung in diesen eingetreten wird. 22 veranschaulicht dieses Zeitschema in einigen Ausführungsformen. Nach der Übertragung eines EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmens auf einer EMLSR-Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) kann die Nicht-AP-MLD beispielsweise ihre volle Funkleistung auf eine andere EMLSR-Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) umschalten, den Kanalzugang auf der anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) gewinnen und erfolgreich einen Rahmen mit dem auf 1 gesetzten Leistungsverwaltungs- (PM) (z. B. Energiesparmodus) Bit (z. B. PM = 1) auf der anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) übertragen. Das PM-Bit kann sich zum Beispiel im Rahmensteuerfeld des MAC-Headers des Rahmens befinden. Die AP-MLD kann den Rahmen bestätigen, und die Aussetzung kann beginnen (z. B. vor dem Abschluss der Aussetzungszeitüberschreitung). Zum Beispiel kann in 22 die Zeitdauer zwischen Bund C kleiner sein als die EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung. Ferner ist zu beachten, dass der EMLSR-Betrieb fortgesetzt werden kann, bis die Aussetzungszeitüberschreitung beendet ist, wenn die von der AP-MLD übertragene Bestätigung von der Nicht-AP-MLD nicht erfolgreich empfangen wird. Hinweis: Dieses Verfahren der Nicht-AP-MLD kann auch verwendet werden, um die Zeit zu verkürzen, die eine Nicht-AP-STA benötigt, um den EMLSR-Modus nach der erfolgreichen Übertragung eines EOMN-Rahmens (mit Modus eingestellt auf 0) zu verlassen und die Deaktivierung von EMLSR anzufordern.
  • 23 veranschaulicht das Energiesparverhalten, das dem Beginn der EMLSR-Aussetzung (z. B. die Zeit, zu der eine Verknüpfung in den Energiesparmodus übergehen kann) zugeordnet ist, gemäß einigen Ausführungsformen. Zeitpunkte B und C beziehen sich auf die 20-22. Wie gezeigt, können STAs, die mit der Nicht-AP-MLD-Verknüpfung verbunden sind, zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Energiesparmodus wechseln, je nachdem, ob das Leistungsverwaltungs-Bit (PM-Bit) im Rahmensteuerfeld des MAC-Headers des EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmens auf 1 oder 0 gesetzt ist. Wenn das PM-Bit in dem auf einer Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) gesendeten EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmens auf 1 gesetzt ist, kann die STA, die mit der Nicht-AP-MLD auf derselben Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) verbunden ist, zum Zeitpunkt B in den Energiesparmodus übergehen, und die STA, die mit der Nicht-AP-MLD auf einer anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) verbunden ist, kann zum Zeitpunkt C (z. B. wenn die Aussetzung beginnt) in den Energiesparmodus übergehen. Wenn das PM-Bit in dem auf einer Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) gesendeten EMLSR-Aussetzungsanforderungsrahmens auf 0 gesetzt ist, kann die STA, die mit dem Nicht-AP-MLD auf derselben Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) verbunden ist C(,.) in den Energiesparmodus übergehen (z. B. wenn die Aussetzung beginnt), und die STA, die mit dem Nicht-AP-MLD auf einer anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) verbunden ist, kann ebenfalls zum Zeitpunkt C (z. B. wenn die Aussetzung beginnt) in den
  • Energiesparmodus übergehen. Bei der EMLSR-Aussetzung zum Zeitpunkt C befinden sich beide STAs, die mit der Nicht-AP-MLD auf beiden EMLSR-Verknüpfungen verbunden sind, im Energiesparmodus.
  • Nach der Aussetzung von EMLSR können beide STAs, die mit der Nicht-AP-MLD verbunden sind, auf beiden EMLSR-Verknüpfungen während der gesamten Dauer der Aussetzung im Energiesparmodus verbleiben, und die AP-MLD kann die Nutzung der EMLSR-Verknüpfungen für die Downlink-Kommunikation mit der Nicht-AP-MLD aussetzen/beenden. Die AP-MLD kann jedoch die unterbrochenen EMLSR-Verknüpfungen weiterhin auf Mitteilungen von der Nicht-AP-MLD überwachen.
  • Während der Aussetzung von EMLSR können die Nicht-AP-MLD und die AP-MLD unter Verwendung beliebiger anderer Verknüpfungen kommunizieren (z. B. aller aktiven Verknüpfungen, die nicht Teil der ausgesetzten EMLSR-Verknüpfungen sind). Wenn beispielsweise die Verknüpfungen 1 und 2 in EMLSR und ausgesetzt sind, können die Nicht-AP-MLD und die AP-MLD unter Verwendung einer dritten Verknüpfung (falls vorhanden) kommunizieren.
  • Die Nicht-AP-MLD 106 und AP-MLD 112 können gemäß einigen Ausführungsformen den Endzeitpunkt der Aussetzung des EMLSR (1812) bestimmen. Die Art und Weise, wie diese Feststellung getroffen wird, kann von der Art der Aussetzung abhängen.
  • 24 veranschaulicht eine Aussetzung mit fester Dauer (Typ 1), gemäß einigen Ausführungsformen. Im Falle einer Aussetzung mit fester Dauer (Typ 1) können die Nicht-AP-MLD und die AP-MLD beispielsweise die Endzeit auf der Grundlage einer vor der Aussetzung übertragenen Angabe (z. B. in Verknüpfung mit der Aussetzungsanforderung, einer Standarddauer und/oder einer festgelegten Dauer und/oder einer anderen zuvor getroffenen Vereinbarung) bestimmen. Mit anderen Worten kann der EMLSR-Betrieb nach einer vorher festgelegten Aussetzungsdauer wieder aufgenommen werden.
  • Als weitere Möglichkeit kann die Nicht-AP-MLD im Fall einer Aussetzung von variabler Dauer (Typ 2) eine Nachricht an die AP-MLD kommunizieren, die das Ende der Aussetzung anzeigt (z. B. eine EMLSR-Fortsetzungsanforderung). Die Nachricht kann auf einer (z. B. oder möglicherweise mehr) der EMLSR-Verknüpfungen übertragen werden. In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht über eine andere Verknüpfung (z. B. eine andere als die eine oder mehrere EMLSR-Verknüpfungen oder zusätzlich zu diesen) übertragen werden. Vor der Übertragung der Nachricht kann die Nicht-AP-MLD bestimmen, dass der Kanal für die Übertragung frei ist (z. B. CCA, EDCA usw.) und/oder anderweitig den Regeln für den Kanalzugang entspricht.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Nachricht, die das Ende der Aussetzung anzeigt, so formatiert sein, wie in einer oder mehreren der hierin enthaltenen Figuren veranschaulicht oder ähnlich. Zum Beispiel kann die Nachricht Gesichtspunkte einer oder mehrerer der 13-17 und/oder 29-36 einschließen, unter verschiedenen Möglichkeiten.
  • Im Falle der Aussetzung von variabler Dauer (Typ 2) kann der EMLSR-Betrieb gemäß einigen Ausführungsformen zum frühesten der folgenden Zeitpunkte wieder aufgenommen werden.
  • 25 veranschaulicht eine feste Dauer von der Nachricht, die das Ende der Aussetzung anzeigt, gemäß einigen Ausführungsformen. Der EMLSR-Betrieb kann wieder aufgenommen werden, wenn nach der erfolgreichen Übertragung des EMLSR-Fortsetzungsanforderungsrahmenns eine Zeitspanne verstrichen ist, die der „EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung“ entspricht.
  • veranschaulicht ein Ende der Aussetzung auf der Grundlage einer Antwort der AP-MLD, gemäß einigen Ausführungsformen. Der EMLSR-Betrieb kann wieder aufgenommen werden, wenn die Nicht-AP-MLD eine Antwort auf die EMLSR-Fortsetzungsanforderung von der AP-MLD erhalten hat. Mit anderen Worten kann die AP-MLD die Anforderung empfangen und eine Antwort übertragen. Sowohl die AP-MLD als auch die Nicht-AP-MLD können EMLSR wieder aufnehmen, wenn die Antwort von der AP-MLD an die Nicht-AP-MLD erfolgreich übertragen wurde. In einigen Ausführungsformen kann eine erfolgreiche Übertragung bestimmt werden, wenn die AP-MLD eine von der Nicht-AP-MLD übertragene Bestätigung (ACK) erfolgreich empfängt. Es ist zu beachten, dass bei 802.11-Vorrichtungen ein Rahmen als erfolgreich übertragen gilt, wenn der Sender eine ACK von seiner Gegenstelle erhält. Diese Zeit kann kleiner sein als die Zeitüberschreitung, z. B. in 26, kann die Zeitdauer zwischen D und E kleiner sein als die EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung. Es versteht sich, dass die AP-MLD möglicherweise nicht erforderlich ist, um die Antwort zu übertragen. Mit anderen Worten kann die AP-MLD bestimmen, die Aussetzungszeitüberschreitung weiter zu ermöglichen und EMLSR nach der EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung wieder aufzunehmen.
  • 27 veranschaulicht ein Ende der Aussetzung, das an einer anderen Verknüpfung signalisiert wird, gemäß einigen Ausführungsformen. Der EMLSR-Betrieb kann wieder aufgenommen werden, wenn die Nicht-AP-MLD nach der Übertragung eines EMLSR-Fortsetzungsanforderungsrahmenns auf einer Verknüpfung (z. B. einer EMSLR-Verknüpfung, wie Verknüpfung 2 in 27) ihr Vollfunkgerät auf eine andere EMLSR-Verknüpfung umschaltet (z. B. Verknüpfung 1), den Kanalzugang auf einer anderen Verknüpfung gewinnt (z. B. Verknüpfung 1) und auf der anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) erfolgreich einen Rahmen mit dem auf 1 gesetzten Leistungsverwaltungs- (PM) (z. B. Energiesparmodus) Bit (z. B. PM = 1) überträgt. Die AP-MLD kann den Rahmen bestätigen, und die Aussetzung kann beendet werden (z. B. vor dem Abschluss der Aussetzungszeitüberschreitung). In 27 kann die Zeitdauer zwischen D und E kleiner sein als die EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung. Ferner ist zu beachten, dass die EMLSR-Aussetzung fortgesetzt werden kann, bis die Aussetzungszeitüberschreitung beendet ist, wenn die von der AP-MLD übertragene Bestätigung von der Nicht-AP-MLD nicht erfolgreich empfangen wird.
  • Mit anderen Worten kann die Nicht-AP-MLD die Aussetzung beenden, indem sie eine andere EMLSR-Verknüpfung verwendet, um einen Rahmen (z. B. mit Daten und/oder Steuerinformationen) zu übertragen, der eine Angabe darauf einschließt, dass der Energiesparmodus für diese Verknüpfung beendet oder deaktiviert ist, z. B. indem sie anzeigt, dass sich die Verknüpfung im aktiven Modus befindet (z. B. zur Verwendung mit der Nicht-AP-MLD). Hinweis: Dieses Verfahren der Nicht-AP-MLD kann auch verwendet werden, um die Zeit zu verkürzen, die eine Nicht-AP-MLD benötigt, um nach der erfolgreichen Übertragung eines EOMN-Rahmens (mit Modus auf 1 gesetzt) in den EMLSR-Modus einzutreten und die Aktivierung von EMLSR anzufordern.
  • 28 veranschaulicht das Energiesparverhalten in Verbindung mit dem Ende der EMLSR-Aussetzung (z. B. der Zeit, zu der eine Verknüpfung in den aktiven Modus übergehen kann), gemäß einigen Ausführungsformen. Zeitpunkte D und E beziehen sich auf die 25-27. Wie gezeigt, können STAs, die mit den Nicht-AP-MLD-Verknüpfungen verbunden sind, zu unterschiedlichen Zeitpunkten den Energiesparmodus verlassen, je nachdem, ob das Leistungsverwaltungs-Bit (PM-Bit) im Rahmensteuerfeld des MAC-Headers des EMLSR-Fortsetzungsanforderungsrahmenns auf 1 oder 0 gesetzt ist. Wenn das PM-Bit im EMLSR-Anforderungsrahmen, der auf einer Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) gesendet wird, auf 1 gesetzt ist, kann die STA, die mit der Nicht-AP-MLD auf derselben Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) verbunden ist, den Energiesparmodus zum Zeitpunkt E (z. B. wenn die Aussetzung endet) verlassen, und die STA, die mit der Nicht-AP-MLD auf einer anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) verbunden ist, verlässt ebenfalls den Energiesparmodus zum Zeitpunkt E (z. B. wenn die Aussetzung endet). Wenn das PM-Bit im EMLSR-Fortsetzungsanforderungsrahmenn, der auf einer Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) gesendet wird, auf 0 gesetzt wird, kann die STA, die mit der Nicht-AP-MLD auf derselben Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 2) verbunden ist, den Energiesparmodus zum Zeitpunkt D verlassen, und die STA, die mit der Nicht-AP-MLD auf einer anderen Verknüpfung (z. B. Verknüpfung 1) verbunden ist, kann den Energiesparmodus zum Zeitpunkt E verlassen (z. B. wenn die Aussetzung endet). Bei Fortsetzung des EMLSR-Betriebs zum Zeitpunkt E können sich beide STAs, die mit der Nicht-AP-MLD verbunden sind, auf beiden EMLSR-Verknüpfungen im aktiven Modus befinden.
  • In einigen Ausführungsformen können Nicht-AP-MLD 106 und AP-MLD 112 den EMLSR-Betrieb (1814) wieder aufnehmen und zum EMLSR-Betrieb (1807) zurückkehren. Die EMLSR-Parameter können gleich sein (z. B. in Bezug auf die Werte vor der Aussetzung).
  • In einigen Ausführungsformen können ein oder mehrere Parameter des EMLSR-Betriebs geändert werden (z. B. im Vergleich zu dem/den entsprechenden Parameterwert(en) vor der Aussetzung). So kann beispielsweise eine Nachricht, in der die Aussetzung oder die Fortsetzung von ELMSR angefordert wird, einen solchen geänderten Parameterwert anzeigen. Solche Aktualisierungen der Parameterwerte können von der Nicht-AP-MLD oder der AP-MLD veranlasst werden.
  • Gemäß einigen Ausführungsformen können Gesichtspunkte der in 18 dargestellten Verfahren die Aussetzung des EMLSR-Betriebs und/oder eine flexible Aktualisierung der EMLSR-Betriebsparameter ermöglichen.
  • Figuren 19-36 und zusätzliche Informationen.
  • Es ist zu beachten, dass ein EOMN-Frame (z. B. zur Aktivierung von EMLSR) auch zur Übermittlung und/oder Aktualisierung von Parametern verwendet werden kann, die von der Nicht-AP-STA ausgewählt wurden, wie etwa EMLSR-Pufferverzögerung, EMLSR-Übergangsverzögerung, EMLSR-Bitmap. Ein einzelner EOMN-Rahmen kann für einen oder alle diese Zwecke verwendet werden. Alternativ dazu können auch andere EOMN-Rahmen verwendet werden. Ferner kann die Kommunikation und/oder Aktualisierung anstelle eines EOMN-Verwaltungsrahmens einen oder mehrere andere Rahmentypen verwenden, wie etwa einen Steuerrahmen, und/oder kann in den MAC- oder PHY-Headern eines Datenrahmens enthalten sein.
  • 19 veranschaulicht eine Zeitleiste der EMLSR-Aussetzung gemäß einigen Ausführungsformen. Wie gezeigt, kann EMLSR zum Zeitpunkt A aktiviert werden (z. B. nach einem EOMN-Rahmen, bei dem der Modus auf 1 gesetzt ist) und kann bis zum Zeitpunkt F aktiviert bleiben (z. B. auf der Grundlage eines zweiten EOMN-Rahmens, bei dem der Modus auf 0 gesetzt ist). Die Zeit zwischen der EOMN (mit Modus 1) und dem Beginn der EMLSR-Freigabe kann kleiner oder gleich der EMLSR-Übergangszeitüberschreitung sein. Die Zeit zwischen der EOMN (mit Modus 0) und dem Ende der EMLSR-Freigabe kann kleiner oder gleich der EMLSR-Übergangszeitüberschreitung sein. EMLSR kann vom Zeitpunkt C bis zum Zeitpunkt E ausgesetzt werden. Der Zeitpunkt C kann kleiner oder gleich der EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung nach einer Aussetzungsanforderung zum Zeitpunkt B sein. Im Falle einer Aussetzung des Typs 2 kann der Zeitpunkt E kleiner oder gleich der EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung nach der erfolgreichen Übertragung eines EMLSR-Fortsetzungsanforderungsrahmens zum Zeitpunkt D sein. Im Falle einer Aussetzung des Typs 1 kann der Zeitpunkt E eine bestimmte Zeit nach dem Zeitpunkt C liegen.
  • In einigen Ausführungsformen können verschiedene Rahmentypen verwendet werden, um eine EMLSR-Aussetzungsanforderung und/oder eine EMLSR-Fortsetzungsanforderung oder ähnliche Nachrichten, wie hier beschrieben, zu enthalten. Die Länge der entsprechenden Felder kann beliebig konfiguriert werden. Die in den Figuren und der Beschreibung angegebenen Feldlängen sind nur Beispiele. Zur Veranschaulichung werden jedoch verschiedene Beispiele für Rahmen erörtert und veranschaulicht, die für die Übertragung von einer EMLSR-Aussetzungsanforderung und/oder einer EMLSR-Fortsetzungsanforderung verwendet werden können. Zusätzliche Parameter, die für den EMLSR-Betrieb erforderlich sind, können ebenfalls in diese Rahmen aufgenommen werden.
  • Eine Möglichkeit ist, dass ein Rahmen eine überarbeitete Version des EOMN-Rahmens in 11be_D1.4 ist (siehe 29-33). Wie in den 29 für ein Beispiel und in den 31A und 31B für ein weiteres Beispiel gezeigt, kann das Feld „EMLSR-Modus“ beispielsweise von 1 Bit auf 2 Bit erweitert werden, wie in 30 gezeigt, um die folgenden neuen Modi einzuschließen: Modus „EMLSR-Aussetzungsanforderung“ und Modus „EMLSR-Fortsetzungsanforderung“.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen neuen Verwaltungsrahmen zu definieren, bei dem es sich um einen EHT-Aktionsverwaltungsrahmen handelt. Ein Beispiel hierfür ist in 34 (z. B. EHT-Aktionsfeld mit dem neu definierten Wert „2“ oder einem anderen derzeit reservierten Wert) und 35 (z. B. ein neu definiertes EMLSR-Aussetzungssteuerungsfeld) gezeigt. Bei dem in diesen Figuren veranschaulichten Ansatz kann ein neuer Verwaltungsrahmen hinzugefügt werden, der (z. B. ausschließlich) für die EMLSR-Aussetzungsanforderung und die EMLSR-Fortsetzungsanforderung verwendet werden kann, während der vorhandene EOMN-Rahmen für die EMLSR-Freigabe oder die EMLSR-Deaktivierung verwendet werden kann (gemäß einigen Ausführungsformen). Zusätzliche Parameter, die für den EMLSR-Betrieb erforderlich sind, können ebenfalls in diese Rahmen aufgenommen werden.
  • 29A, 29B, 31A und 31B veranschaulichen mögliche Strukturen eines EML-Steuerfelds, z. B. wie in einem revidierten EON-Rahmen eingeschlossen sein können, gemäß einigen Ausführungsformen. Die Figuren zeigen Überarbeitungen in Bezug auf 9-144i von 802.11be (Entwurf 1.4). 30 zeigt die Bedeutung eines erweiterten (z. B. 2-Bit) EMLSR-Modus-Feldes.
  • Zusätzlich zu den Parametern für die EMLSR-Aussetzung und die EMLSR-Fortsetzung können die 29A, 29B, 31A und 31B auch Beispielentwürfe für die Verwendung eines überarbeiteten EOMN-Rahmens zur Übermittlung und/oder Aktualisierung von EMLSR-Betriebsparametern während der Zeit der EMLSR-Freigabe und/oder der EMLSR-Aussetzung oder der EMLSR-Fortsetzung darstellen. Beispiele für solche EMLSR-Betriebsparameter sind EMLSR-Bitmap, EMLSR-Pufferverzögerung und EMLSR-Übergangsverzögerung. Wenn EMLSR-Modus = 1 oder 3, können EMLSR-Pufferverzögerung und EMLSR-Übergangsverzögerung die EMLSR-Betriebsparameter für die aktuell aktivierte/wieder aufgenommene EMLSR-Sitzung anzeigen. Wenn EMLSR-Modus = 0 oder 2 ist, können EMLSR-Pufferverzögerung und EMLSR-Übergangsverzögerung nach einigen Ausführungsformen reserviert werden. In einigen Ausführungsformen können die Werte 1 und 3 des EMLSR-Modus zu einem einzigen Wert zusammengefasst werden (z. B. 1, um EMLSR zu aktivieren oder fortzusetzen), und der Wert „3“ bleibt reserviert. In einigen Ausführungsformen können zusätzliche Bits in den EML-Steuerfeldern der 29A, 29B, 31A und 31B reserviert werden (z. B. bis zu und einschließlich B31).
  • Die 29A und 3 1A spiegeln Gesichtspunkte des 802. 1 1be-Entwurfs D1.4 wider, zusätzlich zu anderem Material. Die 29B und 31B zeigen das EML-Steuerfeld, ähnlich wie in den 29A und 31A, mit Aktualisierungen gemäß den Gesichtspunkten des 802.11be-Entwurfs D2.2.
  • 32A zeigt eine weitere mögliche Struktur eines EML-Steuerfeldes, wie es z. B. in einem überarbeiteten EOMN-Rahmen eingeschlossen sein kann, gemäß einigen Ausführungsformen. Die Figuren zeigen Überarbeitungen in Bezug auf 9-144i von 802.11be (Entwurf 1.4). In dem veranschaulichten Beispiel kann das EMLSR-Modus-Feld 1 Bit sein, und es können die Bedeutungen für die Werte 0 und 1 aus 30 verwendet werden. In anderen Ausführungsformen kann das EMLSR-Modus-Feld jedoch 2 Bit sein, und es können die Bedeutungen für die Werte 0-3 verwendet werden, die oben in Bezug auf 30 erläutert wurden. Darüber hinaus kann ein neues EMLSR-Aussetzungsmodusfeld (dessen Bedeutung in 33 beschrieben wird) in das in 32A veranschaulichte EML-Steuerungsfeld aufgenommen werden.
  • 32A spiegelt Gesichtspunkte des 802.1 1be-Entwurfs D1.4 wider, zusätzlich zu anderem Material. 32B veranschaulicht das EML-Steuerfeld, ähnlich wie in 32A, mit Aktualisierungen gemäß den Gesichtspunkten des 802.11be-Entwurfs D2.2.
  • 33 veranschaulicht mögliche Bedeutungen des EMLSR-Aussetzungsmodusfeldes der 32A und 32B gemäß einigen Ausführungsformen. Wenn EMLSR Aussetzungsmodus = 0 (z. B. Aussetzungsanforderung), können verschiedene Felder Informationen über die Aussetzung anzeigen. Das EMLSR-Aussetzungstypfeld (B17) kann beispielsweise die Art der Aussetzung angeben (z. B. feste Dauer (Typ 1) oder variable Dauer (Typ 2)). In ähnlicher Weise können B21-23 Informationen über die Dauer der Aussetzung des EMLSR enthalten (z. B. bei einer Aussetzung des Typs 1). Zusätzliche Parameter, die für den EMLSR-Betrieb erforderlich sind, können ebenfalls aufgenommen werden.
  • Die 34 und 35 veranschaulichen ein Beispiel für einen neu definierten EHT-Aktionsrahmen, bei dem ein neuer Wert 2 (z. B. ein derzeit reservierter Wert) für das EHT-Aktionsfeld in einem EHT-Aktionsrahmen hinzugefügt werden kann. Bitte beachten Sie, dass anstelle des derzeit reservierten Wertes 2 auch ein anderer derzeit reservierter Wert verwendet werden kann. Ein solcher neuer EHT-Aktionsrahmen kann (z. B. ausschließlich) für EMLSR-Aussetzung und EMLSR-Fortsetzung verwendet werden. 34 veranschaulicht eine mögliche Überarbeitung von Tabelle 9-623a (in Bezug auf 802.1 1be, Entwurf 1.4), die zusätzliche EHT-Aktionsfeldwerte beschreibt, die von EMLSR-Aussetzung und EMLSR-Fortsetzung verwendet werden, gemäß einigen Ausführungsformen. In einem EHT-Aktionsrahmen kann ein EHT-Aktionsfeld im Oktett unmittelbar nach dem Kategoriefeld verschiedene EHT-Aktionsrahmen unterscheiden. Wie gezeigt, kann einem Wert (z. B. 2 oder einem anderen derzeit reservierten Wert) eine neue Bedeutung zugeordnet werden, um anzuzeigen, dass ein mit der EMLSR-Aussetzung verbundener EHT-Aktionsrahmen verwendet werden kann. 35 veranschaulicht ein neues EHT-Aussetzungssteuerungsfeld, das in dem neu gestalteten EHT-Aktionsrahmen für Eintritt oder Verlassen der EMLSLR-Aussetzung integriert ist. Mit anderen Worten kann ein neuer EHT-Aktionsrahmen durch Hinzufügen eines neuen Wertes (z. B. 2 oder eines anderen derzeit reservierten Wertes) für das EHT-Aktionsfeld in einem EHT-Aktionsrahmen signalisiert werden, der ausschließlich zur Steuerung der EMLSR-Aussetzung verwendet werden kann. Das in 35 veranschaulichte neue EMLSR-Aussetzungssteuerungsfeld schließt EMLSR-Aussetzungbezogene Parameter, wie den EMLSR-Aussetzungsmodus, die Aussetzungsart, die EMLSR-Aussetzungsdauer (bei Aussetzung des Typs 1), die Aussetzungsart und die EMLSR-Aussetzungsdauer ein, die für eine EMLSR-Fortsetzungsanforderung reserviert werden können. So kann der EHT-Aktionsrahmen für die EMLSR-Aussetzung verwendet werden, um die Aussetzung des EMLSR-Betriebs anzufordern und/oder (z. B. zu einem anderen Zeitpunkt) den EMLSR-Betrieb nach der Aussetzung wieder aufzunehmen. Es wird deutlich, dass verschiedene Entwürfe verwendet werden können. In dem gezeigten Beispiel können die Werte für den EMLSR-Aussetzungsmodus B0 jedoch folgende Bedeutungen haben: 1 kann eine EMLSR-Aussetzungsanforderung anzeigen, 0 kann eine EMLSR-Fortsetzungsanforderung anzeigen. Obwohl in dem in 35 gezeigten Beispiel nicht veranschaulicht, kann dieses neue EMLSR-Aussetzungssteuerungsfeld auch Parameter wie EMLSR-Bitmap, EMLSR-Pufferverzögerung und EMLSR-Übergangsverzögerung einschließen. So können diese Parameter kommuniziert und/oder aktualisiert werden, wenn der EMLSR-Betrieb nach einer Aussetzung fortgesetzt wird. Auch andere EMLSR-Parameter können in das neue EMLSR-Aussetzungssteuerungsfeld aufgenommen werden.
  • 36A veranschaulicht ein mögliches Nachrichtenkonzept für die Angabe der EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung gemäß einigen Ausführungsformen. Die Dauer der „EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung“ kann in das Feld „EML-Fähigkeiten“ des ML-Elements aufgenommen werden, das während des (erneuten) Zuordnungsprozesses zu kommunizieren ist (siehe 13A und 13B für einen Vergleich). Beispielsweise kann das EML-Fähigkeitenunterfeld, wie in 36A gezeigt, von der AP-MLD an der Nicht-AP-MLD während des Zuordnungs- oder erneuten Zuordnungsprozesses übertragen werden und die Dauer der Zeitüberschreitung für den Übergang und die Aussetzung an die Nicht-AP-MLD anzeigen. „EMLSR-Pufferverzögerung“ und „EMLSR-Übergangsverzögerung“ können in einem Rahmen übertragen werden, um den EMLSR-Betrieb zu aktivieren oder fortzusetzen, wie in den 29A, 29B, 31A, 31B, 32A und 32B für drei Designbeispiele unter verschiedenen Möglichkeiten veranschaulicht. Die Aufnahme von „EMLSR-Pufferverzögerung“ und „EMLSR-Übergangsverzögerung“ in einen Rahmen, der übertragen wird, um den EMLSR-Betrieb zu aktivieren oder fortzusetzen, anstatt sie in einen Rahmen aufzunehmen, der während des Zuordnungs- und/oder erneuten Zuordnungsprozesses übertragen wird, kann es einem Nicht-AP ermöglichen, diese Parameter nach der Zuordnung und/oder erneuten Zuordnung zu kommunizieren und/oder zu aktualisieren.
  • 36A spiegelt Gesichtspunkte des 802.1 1be-Entwurfs D1.4 wider, zusätzlich zu anderem Material. 36B veranschaulicht ein mögliches Nachrichtenkonzept für die Angabe der EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung, ähnlich wie in 36A, mit Aktualisierungen gemäß den Gesichtspunkten des 802.11be-Entwurfs D2.2.
  • In einigen Szenarien können verschiedenen EMLSR-Verknüpfungen unterschiedliche Rollen zugewiesen werden, z. B. primäre Verknüpfung und sekundäre Verknüpfung(en). Das Haupt-/Vollfunkgerät kann standardmäßig auf der primären Verknüpfung verbleiben und nur dann auf die sekundäre Verknüpfung umschalten, wenn die primäre Verknüpfung nicht mehr verfügbar ist und die Möglichkeit eines Verkehrsaustauschs auf einer der sekundären Verknüpfungen besteht. Das Haupt-/Vollfunkgerät kann auf die primäre Verknüpfung zurückschalten, wenn der Rahmenaustausch auf der sekundären Verknüpfung abgeschlossen ist. In den Beispielen der 29-33 können alle EMLSR-Verknüpfungen einen gemeinsamen EMLSR-Pufferverzögerungswert und einen gemeinsamen EMLSR-Übergangsverzögerungswert aufweisen. Verschiedene Verknüpfungen können jedoch unterschiedliche (z. B. verknüpfungsspezifische) EMLSR-Pufferverzögerungen und EMLSR-Übergangsverzögerungen aufweisen, z. B. in dem Szenario, in dem EMLSR-Verknüpfungen eine primäre und eine sekundäre Verknüpfungsrolle zugewiesen wird, neben anderen Möglichkeiten. So kann beispielsweise ein verknüpfungsspezifischer EMLSR-Pufferwert und/oder ein verknüpfungsspezifischer EMLSR-Übergangsverzögerungswert in einen EMLSR-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmen (oder einen anderen Behälter) aufgenommen werden, jeweils mit Angabe des entsprechenden Verknüpfungskennzeichens.
  • Es versteht sich, dass die Verwendung persönlich identifizierbarer Informationen Datenschutzvorschriften und Praktiken folgen sollte, von denen allgemein anerkannt wird, dass sie Industrie- oder Regierungsanforderungen zum Aufrechterhalten der Privatsphäre von Benutzern erfüllen oder überschreiten. Insbesondere sollten persönlich identifizierbare Informationsdaten so verwaltet und gehandhabt werden, dass Risiken eines unbeabsichtigten oder unautorisierten Zugriffs oder einer unbeabsichtigten oder unautorisierten Verwendung minimiert werden, und die Art einer autorisierten Verwendung sollte den Benutzern klar angegeben werden.
  • In einer Reihe von Ausführungsformen kann ein Verfahren an einer Nicht-Zugangspunkt-(AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (Nicht-AP-MLD) Folgendes umfassen: Zuordnen zu einer AP-MLD; Austausch eines oder mehrerer Multi-Link-Parameter, die mit einem ersten Kommunikationsmodus mit der AP-MLD verbunden sind; Aktivieren des ersten Modus für eine erste Verknüpfung und eine zweite Verknüpfung; Übertragen, an die AP-MLD, einer Anforderung, den ersten Modus zu auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren;
  • Empfangen, von der AP-MLD, einer Bestätigung der Anforderung, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren; Aussetzen des ersten Modus; und Fortsetzen des ersten Modus.
  • In einigen Ausführungsformen kann das Verfahren zum Aussetzen des ersten Modus ferner das Eintreten in einen Energiesparmodus für die erste Verknüpfung und für die zweite Verknüpfung umfassen, wobei sich sowohl die erste Verknüpfung als auch die zweite Verknüpfung zumindest für einen Teil der Zeit im Energiesparmodus befinden, während der erste Modus ausgesetzt ist.
  • In einigen Ausführungsformen schließt das Austauschen des einen oder mehrerer Multi-Link-Parameter mit der AP-MLD das Empfangen einer Angabe der Dauer einer Zeitüberschreitung für die Aussetzung des ersten Modus ein, wobei die Aussetzung des ersten Modus nach einer Zeitspanne erfolgt, die gleich der Dauer der Zeitüberschreitung für die Aussetzung des ersten Modus ab der Bestätigung der Anforderung ist, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren.
  • In einigen Ausführungsformen erfolgt die Aussetzung des ersten Modus als Reaktion auf den Empfang einer Antwort der AP-MLD auf die Anforderung, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren.
  • In einigen Ausführungsformen wird die Anforderung, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren, auf der ersten Verknüpfung zu einem ersten Zeitpunkt übertragen, wobei die Aussetzung des ersten Modus als Reaktion auf die erfolgreiche Übertragung eines Rahmens, der eine Angabe einschließt, dass ein Energiesparmodus für die zweite Verknüpfung aktiviert ist, an die AP-MLD auf der zweiten Verknüpfung zu einem zweiten Zeitpunkt nach dem ersten Zeitpunkt erfolgt.
  • In einigen Ausführungsformen kann das Verfahren ferner die Übertragung einer Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus an den AP-MLD umfassen.
  • In einigen Ausführungsformen ist die Übertragung der Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus eine erfolgreiche Übertragung, wobei der Austausch des einen oder mehrerer Multi-Link-Parameter mit dem AP-MLD das Empfangen einer Angabe einer Dauer einer ersten Modus-Aussetzungszeitüberschreitung beinhaltet, wobei die Fortsetzung des ersten Modus nach einer Zeitspanne erfolgt, die gleich der Dauer der ersten Aussetzungszeitüberschreitung ab der erfolgreichen Übertragung der Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus ist.
  • In einigen Ausführungsformen erfolgt die Fortsetzung des ersten Modus als Reaktion auf den Empfang einer Antwort von der AP-MLD auf die Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus.
  • In einigen Ausführungsformen wird die Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus auf der ersten Verknüpfung zu einem ersten Zeitpunkt übertragen, wobei die Fortsetzung des ersten Modus als Reaktion auf die Übertragung eines Rahmens an die AP-MLD auf der zweiten Verknüpfung zu einem zweiten Zeitpunkt nach dem ersten Zeitpunkt erfolgt, der eine Angabe einschließt, dass ein Energiesparmodus für die zweite Verknüpfung deaktiviert ist.
  • In einigen Ausführungsformen umfasst der erste Modus ein erweitertes Multi-Link-Einzelfunkgerät (EMLSR).
  • In einer Reihe von Ausführungsformen kann ein Verfahren an einer Nicht-Zugangspunkt-(AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (Nicht-AP-MLD) wie folgt aussehen. Die Nicht-AP-MLD kann umfassen: ein erstes Funkgerät und ein zweites Funkgerät mit geringeren Fähigkeiten als das erste Funkgerät. Das Verfahren kann umfassen: Herstellen einer Kommunikation mit einer AP-MLD; Übertragung mindestens eines Parameters, der sich auf einen erweiterten Multi-Link-Einzelfunkgerät-Modus (EMLSR-Modus) bezieht, an die AP-MLD; Betreiben, gemäß dem EMLSR-Modus, für eine erste Zeitspanne; Aussetzen des Betriebs, für eine zweite Zeitspanne nach der ersten Zeitspanne, gemäß dem EMLSR-Modus; und, nach dem zweiten Zeitraum, Fortsetzen des Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus.
  • In einigen Ausführungsformen kann das Verfahren zur Aussetzung des Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus ferner die Übertragung eines erweiterten EMLSR-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmens umfassen, der ein erstes erweitertes Multi-Link-Steuerfeld enthält, das ein erstes EMLSR-Modus-Feld mit mehr als 1 Bit umfasst, wobei ein Wert des ersten EMLSR-Modus-Feldes eine Anforderung zur Aussetzung des Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus anzeigt.
  • In einigen Ausführungsformen umfasst das erste erweiterte Multi-Link-Steuerfeld ferner die Angabe einer geforderten Dauer der Aussetzung des Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus.
  • In einigen Ausführungsformen kann das Verfahren zur Fortsetzung des Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus ferner die Übertragung eines zweiten erweiterten EMLSR-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmens umfassen, der ein zweites erweitertes Multi-Link-Steuerfeld enthält, das ein zweites EMLSR-Modus-Feld mit mehr als 1 Bit umfasst, wobei ein Wert des zweiten EMLSR-Modus-Feldes eine Anforderung zur Fortsetzung des EMLSR-Betriebs anzeigt.
  • In einigen Ausführungsformen umfasst das zweite erweiterte Multi-Link-Steuerfeld außerdem eine Angabe zur Pufferverzögerung für eine aktuelle EMLSR-Sitzung.
  • In einigen Ausführungsformen kann das Verfahren, um den Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus auszusetzen, ferner die Übertragung eines dritten erweiterten Multi-Link-Steuerfeldes umfassen, das ein EMLSR-Aussetzungsmodusfeld umfasst.
  • In einigen Ausführungsformen kann das Verfahren, um den Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus auszusetzen, ferner die Übertragung eines Aktionsrahmens mit extrem hohem Durchsatz (EHT) umfassen, der einen Wert umfasst, der eine Anforderung zur Aussetzung des Betriebs gemäß dem EMLSR-Modus anzeigt.
  • In einigen Ausführungsformen umfasst der mindestens eine Parameter, der sich auf den EMLSR-Modus bezieht, verknüpfungsspezifische Angaben für eine erste Verknüpfung und für eine zweite Verknüpfung.
  • In einer Reihe von Ausführungsformen kann ein Verfahren Folgendes umfassen: an einer Zugangspunkt- (AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (AP-MLD): Bereitstellen einer Vielzahl von Verknüpfungen, mindestens eine erste Verknüpfung und eine zweite Verknüpfung umfassend; Zuordnung zu einer Nicht-Zugangspunkt-MLD (Nicht-AP-MLD); Austauschen, mit der Nicht-AP-MLD, von mindestens einem Parameter, der sich auf einen erweiterten Multi-Link-Einzelfunkgerät-Modus (EMLSR-Modus) bezieht; Empfangen einer Anforderung von der Nicht-AP-MLD auf der ersten oder der zweiten Verknüpfung, in den EMLSR-Modus für die erste und die zweite Verknüpfung einzutreten; Empfangen einer Anforderung von der Nicht-AP-MLD auf der ersten oder der zweiten Verknüpfung, den EMLSR-Modus für die erste und die zweite Verknüpfung auszusetzen; Aussetzung des EMLSR-Modus für die Nicht-AP-MLD für die erste und die zweite Verknüpfung; Bestimmung eines Zeitpunkts für die Fortsetzung des EMLSR-Modus für die Nicht-AP-MLD des EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung; und Fortsetzung des EMLSR-Modus für die Nicht-AP-MLD für die erste und die zweite Verknüpfung.
  • In einigen Ausführungsformen basiert die Bestimmung des Zeitpunkts für die Fortsetzung des EMLSR-Modus auf dem Empfang einer EMLSR-Fortsetzungsanforderung und erfolgt frühestens nach Beendigung einer EMLSR-Zeitüberschreitung nach Empfang der EMLSR-Fortsetzungsanforderung; Übertragen einer EMLSR-Fortsetzungsanforderungsantwort; oder Empfangen, auf einer anderen Verknüpfung als der EMLSR-Fortsetzungsanforderung, eines Rahmens mit einem Stromsparmodus-Bit, das angibt, dass ein Stromsparmodus für die unterschiedliche Verknüpfung deaktiviert ist.
  • Jedes der hier beschriebenen Verfahren zum Betrieb einer AP-MLD kann die Grundlage für ein entsprechendes Verfahren zum Betrieb einer Nicht-AP-MLD sein und umgekehrt, z. B. durch Interpretation jeder Nachricht/jedes Signals X, die/das von der Nicht-AP-MLD in der DL empfangen wurde, als Nachricht/Signal X, die/das von der AP-MLD gesendet wurde, und jeder Nachricht/jedes Signals Y, die/das in der UL von der Nicht-AP-MLD gesendet wurde, als Nachricht/Signal Y, die/das von der AP-MLD empfangen wurde. Darüber hinaus kann ein für eine AP-MLD beschriebenes Verfahren in ähnlicher Weise als Verfahren für eine Nicht-AP-MLD interpretiert werden.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können in einer von vielfältigen Formen verwirklicht werden. Zum Beispiel können manche Ausführungsformen als ein computerimplementiertes Verfahren, ein computerlesbares Speichermedium oder ein Computersystem verwirklicht werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung einer oder mehrerer benutzerangepasster Hardwarevorrichtungen, wie ASICs, umgesetzt werden. Weitere Ausführungsformen können unter Verwendung eines oder mehrerer programmierbarer Hardwareelemente wie FPGAs verwirklicht werden.
  • In einigen Ausführungsformen kann ein nichttransitorisches computerlesbares Speichermedium so konfiguriert sein, dass es Programmanweisungen und/oder Daten speichert, wobei die Programmanweisungen, wenn sie durch ein Computersystem ausgeführt werden, das Computersystem veranlassen, ein Verfahren, z. B. eine beliebige der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine beliebige Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder einen beliebigen Teilsatz einer der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder eine beliebige Kombination solcher Teilsätze, durchzuführen.
  • In manchen Ausführungsformen kann eine drahtlose Vorrichtung konfiguriert sein, einen Prozessor (und/oder einen Satz von Prozessoren) und ein Speichermedium einzuschließen, wobei in dem Speichermedium Programmanweisungen gespeichert sind, wobei der Prozessor konfiguriert ist, die Programmanweisungen aus dem Speichermedium zu lesen und auszuführen, wobei die Programmanweisungen ausführbar sind, um die drahtlose Vorrichtung zu veranlassen, irgendeine der hierin beschriebenen verschiedenen Verfahrensausführungsformen (oder irgendeine Kombination der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder irgendeinen Teilsatz irgendeiner bzw. irgendwelcher der hierin beschriebenen Verfahrensausführungsformen oder irgendeine Kombination solcher Teilsätze) zu implementieren. Die Vorrichtung kann in einer von verschiedenen Formen umgesetzt werden.
  • Obwohl die Ausführungsformen oben in erheblichem Detail beschrieben wurden, sind für den Fachmann zahlreiche Variationen und Modifikationen ersichtlich, nachdem die obige Offenbarung vollständig verstanden ist. Es ist beabsichtigt, dass die folgenden Ansprüche derart interpretiert werden, dass alle solchen Variationen und Modifikationen eingeschlossen sind.

Claims (15)

  1. Einrichtung, umfassend: einen Prozessor, der konfiguriert ist, um eine Nicht-Zugangspunkt-Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (Nicht-AP-MLD) zu veranlassen zum: Zuordnen zu einer AP-MLD; Austausch eines oder mehrerer Multi-Link-Parameter, die mit einem ersten Kommunikationsmodus mit der AP-MLD verbunden sind; Aktivieren des ersten Modus für eine erste Verknüpfung und eine zweite Verknüpfung; Übertragen, an die AP-MLD, einer Anforderung, den ersten Modus zu auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren; Empfangen, von der AP-MLD, einer Bestätigung der Anforderung, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren; Aussetzen des ersten Modus; und Fortsetzen des ersten Modus nach dem Aussetzen.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei zum Aussetzen des ersten Modus der Prozessor ferner so konfiguriert ist, dass er die Nicht-AP-MLD veranlasst, in einen Energiesparmodus für die erste Verknüpfung und für die zweite Verknüpfung einzutreten, wobei sich sowohl die erste Verknüpfung als auch die zweite Verknüpfung zumindest für einen Teil der Zeit, während der erste Modus ausgesetzt ist, in dem Energiesparmodus befinden.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei das Austauschen des einen oder der mehreren Multi-Link-Parameter mit der AP-MLD das Empfangen einer Angabe auf die Dauer einer Zeitüberschreitung für die Aussetzung des ersten Modus beinhaltet, wobei die Aussetzung des ersten Modus nach einer Zeitspanne erfolgt, die gleich der Dauer der Zeitüberschreitung für die Aussetzung des ersten Modus ab der Bestätigung der Anforderung ist, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren.
  4. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Aussetzung des ersten Modus nach dem Empfangen einer Antwort von der AP-MLD auf die Anforderung zur Aussetzung des ersten Modus ohne Deaktivierung des ersten Modus erfolgt.
  5. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Anforderung, den ersten Modus auszusetzen, ohne den ersten Modus zu deaktivieren, auf der ersten Verknüpfung zu einem ersten Zeitpunkt übertragen wird, wobei die Aussetzung des ersten Modus als Reaktion auf die erfolgreiche Übertragung eines Rahmens, wobei der Rahmen eine Angabe umfasst, dass ein Energiesparmodus für die zweite Verknüpfung aktiviert ist, an die AP-MLD auf der zweiten Verknüpfung zu einem zweiten Zeitpunkt nach dem ersten Zeitpunkt erfolgt.
  6. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Prozessor ferner so konfiguriert ist, dass er die Nicht-AP-MLD veranlasst, an die AP-MLD eine Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus zu übertragen.
  7. Einrichtung nach Anspruch 6, wobei das Austauschen des einen oder der mehreren Multi-Link-Parameter mit der AP-MLD das Empfangen einer Angabe einer Dauer einer ersten Modus-Aussetzungszeitüberschreitung umfasst, und wobei die Fortsetzung des ersten Modus nach einer Zeitspanne erfolgt, die gleich der Dauer der ersten Aussetzungszeitüberschreitung nachfolgend der erfolgreichen Übertragung der Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus ist.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6, wobei die Fortsetzung des ersten Modus nach dem Empfangen einer Antwort von der AP-MLD auf die Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus erfolgt.
  9. Einrichtung nach Anspruch 6, wobei die Anforderung zur Fortsetzung des ersten Modus auf der ersten Verknüpfung zu einem ersten Zeitpunkt übertragen wird, wobei die Fortsetzung des ersten Modus als Reaktion auf die Übertragung eines Rahmens an die AP-MLD auf der zweiten Verknüpfung zu einem zweiten Zeitpunkt nach dem ersten Zeitpunkt erfolgt, wobei der Rahmen eine Angabe umfasst, dass ein Energiesparmodus für die zweite Verknüpfung deaktiviert ist.
  10. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Modus einen erweiterten Multi-Link-Einzelfunkgerät-Modus (EMLSR-Modus) umfasst.
  11. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei, zum Aussetzen des ersten Modus, der Prozessor ferner so konfiguriert ist, dass er die Nicht-AP-MLD veranlasst, einen Aktionsrahmen mit extrem hohem Durchsatz (EHT) zu übertragen, der einen Wert umfasst, der eine Anforderung zur Aussetzung des ersten Modus anzeigt.
  12. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei zum Aussetzen des ersten Modus der Prozessor ferner so konfiguriert ist, dass er die Nicht-AP-MLD veranlasst, einen erweiterten EMLSR-Betriebsmodus-Benachrichtigungsrahmen zu übertragen, der ein erstes erweitertes Multi-Link-Steuerfeld enthält, das ein erstes EMLSR-Modus-Feld umfasst, das mehr als 1 Bit umfasst, wobei ein Wert des ersten EMLSR-Modus-Feldes eine Anforderung zum Aussetzen des ersten Modus anzeigt.
  13. Einrichtung nach Anspruch 12, wobei das erste erweiterte Multi-Link-Steuerfeld ferner eine Angabe über die angeforderte Dauer der Aussetzung des ersten Modus umfasst.
  14. Verfahren, umfassend: an einer Zugangspunkt- (AP) Multi-Link-Vorrichtung (MLD) (AP-MLD): Bereitstellen einer Vielzahl von Verknüpfungen, die mindestens eine erste Verknüpfung und eine zweite Verknüpfung umfassen; Zuordnung zu einer Nicht-Zugangspunkt-MLD (Nicht-AP-MLD); Austauschen, mit der Nicht-AP-MLD, von mindestens einem Parameter, der sich auf einen erweiterten Multi-Link-Einzelfunkgerät-Modus (EMLSR-Modus) bezieht; Empfangen einer Anforderung von der Nicht-AP-MLD auf der ersten oder der zweiten Verknüpfung, in den EMLSR-Modus für die erste und die zweite Verknüpfung einzutreten; Empfangen einer Anforderung von der Nicht-AP-MLD auf der ersten oder der zweiten Verknüpfung, den EMLSR-Modus für die erste und die zweite Verknüpfung auszusetzen; Aussetzung des EMLSR-Modus für die Nicht-AP-MLD für die erste und die zweite Verknüpfung; Bestimmung eines Zeitpunkts für die Fortsetzung des EMLSR-Modus für die Nicht-AP-MLD des EMLSR-Modus für die erste Verknüpfung und die zweite Verknüpfung; und Fortsetzung des EMLSR-Modus für die Nicht-AP-MLD für die erste und die zweite Verknüpfung.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Bestimmung des Zeitpunkts für die Fortsetzung des EMLSR-Modus auf dem Empfang einer EMLSR-Fortsetzungsanforderung basiert und frühestens nach dem folgenden Zeitpunkt erfolgt: Abschluss einer EMLSR-Aussetzungszeitüberschreitung nach dem Empfangen der EMLSR-Fortsetzungsanforderung Übertragen einer EMLSR-Fortsetzungsanforderungsantwort; oder Empfangen, auf einer anderen Verknüpfung als der EMLSR-Fortsetzungsanforderung, eines Rahmens mit einem Stromsparmodus-Bit, das angibt, dass ein Stromsparmodus für die unterschiedliche Verknüpfung deaktiviert ist.
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