-
Stand der Technik
-
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Reinigungssystem eines Fahrzeuges sowie ein Fahrzeug.
-
Derzeit bestehen eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen zur Reinigung von Flächen im Fahrzeugbereich. Durch die zunehmende Anzahl an zu reinigenden Flächen am Fahrzeug und deren Sensorik steigt kontinuierlich der Bedarf an vorgehaltener Reinigungsflüssigkeit.
-
Die stetige Gewichtsreduzierung im Fahrzeugbereich zur Verbrauchsverringerung sowie der zunehmende Wettbewerb sorgt für Kostendruck, sodass günstigere und effizientere Komponenten für Fahrzeuge stärker nachgefragt werden.
-
Offenbarung der Erfindung
-
Das erfindungsgemäße Reinigungssystem eines Fahrzeuges mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist gegenüber dem Bekannten den Vorteil auf, dass der Verbrauch an Reinigungsflüssigkeiten deutlich reduziert werden kann, da mittels der pneumatischen Steuereinheit und/oder der Teleskopeinheit die Reinigungseinheit in eine Reinigungsposition gebracht werden kann und somit kein Reinigungsmittel mehr benötigt wird, um die Reinigungseinheit in eine Reinigungsposition zu bringen. Zudem entsteht der Vorteil, dass mit Hilfe der pneumatischen Steuereinheit eine Vielzahl von weiteren Elementen bzw. die Ausbringungsrichtung des Reinigungsmittels gesteuert bzw. verändert werden kann.
-
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das Reinigungssystem eines Fahrzeuges eine pneumatische Steuereinheit und eine Reinigungseinheit zum Ausbringen zumindest eines Fluids für die Reinigung einer Fläche umfasst. Ferner umfasst das Reinigungssystem eine Teleskopeinheit, wobei die Reinigungseinheit an der Teleskopeinheit angeordnet ist, wobei die pneumatische Steuereinheit dazu eingerichtet ist, die Reinigungseinheit mittels der Teleskopeinheit zu verlagern.
-
Mit anderen Worten umfasst das Reinigungssystem eine pneumatische Steuereinheit, wie beispielsweise ein Steuerventil. Dabei ist die pneumatische Steuereinheit insbesondere mit der Teleskopeinheit fluidleitend verbunden. Die Teleskopeinheit weist bevorzugt einen Hohlraum auf, in den Luft einströmen kann, welches die pneumatische Steuereinheit in die Teleskopeinheit leiten kann. Durch die Erhöhung des Druckes in dem Hohlraum der Teleskopeinheit wird bevorzugt die Reinigungseinheit bewegt. Beispielsweise kann die Teleskopeinheit als eine Art Hubzylinder ausgeführt sein, wobei die pneumatische Steuereinheit mit dem Hubzylinder verbunden ist und somit eine Auslenkung des Hubzylinders steuern kann. Die Reinigungseinheit weist insbesondere eine Bohrung auf, welche dazu eingerichtet ist, das Fluid auszubringen, insbesondere zielgerichtet auf eine zu reinigende Fläche.
-
Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
-
Vorzugsweise ist die pneumatische Steuereinheit dazu eingerichtet, einen Abstand zwischen der Reinigungseinheit und der Fläche einzustellen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass durch den einstellbaren Abstand der Reinigungseinheit zu der Fläche die Reinigungsleistung der Reinigungseinheit verbessert werden kann, da beispielweise bei einem spezifischen Verschmutzungsgrad oder einer spezifischen Verschmutzungsart der Abstand entsprechend eingestellt werden kann. Beispielweise kann bei einer hartnäckigen oder punktuellen Verschmutzung der zu reinigenden Fläche der Abstand zwischen der Reinigungseinheit und der Fläche besonders gering gewählt werden. Bei einer flächigen oder leicht anhaftenden Verschmutzung auf der Fläche kann der Abstand erhöht werden, um somit möglichst die gesamte Fläche mit einem Waschgang zu reinigen.
-
Vorzugsweise ist die pneumatische Steuereinheit dazu eingerichtet, ein unter Druck stehendes Gas für die Reinigungseinheit bereitzustellen, wobei die Reinigungseinheit dazu eingerichtet ist, das unter Druck stehende Gas auf die Fläche zu applizieren.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass die Reinigungseinheit ein zweites Reinigungsfluid zur Verfügung gestellt bekommt. Somit ergeben sich neue Möglichkeiten der Reinigungsvorgänge mit beispielsweise ein kombiniertes Reinigen mit dem Reinigungsmittel und einem unter Druck stehenden Gas oder deren jeweiligen separaten Ausbringung des Reinigungsmittels oder Gases. Beispielweise weist die Reinigungseinheit eine zusätzliche Düse auf, aus welcher das unter Druck stehende Gas austritt. Bevorzugt leitet die pneumatische Steuereinheit das unter Druck stehende Gas in die Teleskopeinheit ein, welche das unter Druck stehende Gas bis zur Reinigungseinheit transportiert und durch die Düse oder Bohrung an der Reinigungseinheit austreten kann.
-
Bevorzugt ist die Reinigungseinheit dazu eingerichtet, das unter Druck stehende Gas mit dem zumindest einen Fluid zu vermengen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass mit Hilfe der Vermengung des Fluids mit dem unter Druck stehenden Gas eine Art von Nebel erzeugt wird, welcher sich vorteilhaft bei der Reinigung der Fläche, insbesondere bei einer Verstaubung oder ähnlichem erweist. Beispielsweise kann ein Reinigungsmittelstrahl aus der Reinigungseinheit seitlich von dem unter Druck stehenden Gas getroffen werden, um so das Reinigungsmittel zu verstäuben bzw. zu vermengen.
-
Vorzugsweise weist die Reinigungseinheit ein Überdruckventil auf, welches mit der pneumatischen Steuereinheit fluidleitend verbunden ist, wobei das unter Druck stehende Gas aus dem Überdruckventil austritt, um das unter Druck stehende Gas mit dem zumindest einen Fluid zu vermengen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass die Anzahl der Bauteile im Reinigungssystem weiter reduziert werden kann, da nur eine Leitung für das unter Druck stehende Gas innerhalb der Teleskopeinheit vorgesehen sein kann, da diese sowohl zum Verlagern der Reinigungseinheit genutzt werden kann, als auch mittels Überdruckventils das unter Druck stehende Gas zur Reinigung der Fläche genutzt werden kann. Beispielsweise weist das unter Druck stehende Gas, welches beispielweise von der pneumatischen Steuereinheit bereitgestellt wird, einen ersten Druck auf, um die Reinigungseinheit von einer Parkposition in eine Reinigungsposition zu verlagern. Ferner weist das unter Druck stehende Gas einen zweiten Druck auf, welcher dazu eingerichtet ist, das Überdruckventil auszulösen, um das unter Druck stehende Gas auf die Fläche zu applizieren.
-
Vorzugsweise ist die pneumatische Steuereinheit dazu eingerichtet, mittels eines Betrags des unter Druck stehenden Gases eine Ausbringungsrichtung des unter Druck stehenden Gases und/oder des zumindest einen Fluids einzustellen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass abhängig von dem Verschmutzungsgrad oder der Verschmutzungsart das Reinigungsprogramm angepasst werden kann, indem die Ausbringungsrichtung des Fluids und/oder des unter Druck stehenden Gases mittels des unter Druck stehenden Gases verändert werden kann. Beispielsweise weist die zu reinigende Fläche an einem Eckpunkt eine hartnäckige Verschmutzung auf, wobei das unter Druck stehende Gas einen dritten Druck aufweist, welcher die Ausrichtung einer Düse der Reinigungseinheit derart verändert, dass diese auf die hartnäckige Verschmutzung zeigt. Anschließend kann insbesondere das Reinigungsmittel aus der Reinigungseinheit ausgebracht werden, um die Verschmutzung auf der zu reinigenden Fläche zu lösen.
-
Bevorzugt ist die pneumatische Steuereinheit dazu eingerichtet, mittels des Betrags des Druckes des unter Druck stehenden Gases eine Zerstäubung des zumindest einen Fluids einzustellen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass mittels des Betrags des Drucks eine Partikelgröße des Reinigungsmittels des Fluids eingestellt werden kann, um beispielweise einen Nebel mit einer geringen Tropfengröße zu erzeugen oder einen regenartigen Reinigungsstrahl mit einer großen Tropfengröße.
-
Vorzugsweise weist das Reinigungssystem eine pneumatische Quelle auf, welche dazu eingerichtet ist, das unter Druck stehende Gas bereitzustellen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass beispielsweise eine Art von Kompressor in der Reinigungseinheit vorgesehen werden kann, welche die Umgebungsluft nutzt, um anschließend diese zu komprimieren, um das unter Druck stehende Gas bereitzustellen.
-
Vorzugsweise weist die Teleskopeinheit eine Schutzkappe zur Beschattung eines Sensors auf, wobei die Schutzkappe mittels der pneumatischen Steuereinheit bewegbar angeordnet ist.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass mit Hilfe der Schutzkappe eine Sensorfläche, welche sich innerhalb der zu reinigenden Fläche befindet, verdunkelt werden kann bzw. beschattet werden kann, um somit beispielsweise eine Messung des Sensors zu vereinfachen bzw. dessen Genauigkeit zu erhöhen. Bevorzugt ist die Schutzkappe schwenkbar, drehbar und/oder ausführbar an der Teleskopeinheit angeordnet. Die Schutzkappe lässt sich vorzugsweise mittels der pneumatischen Steuereinheit drehen bzw. bewegen. Beispielsweise kann die pneumatische Steuereinheit eine Drucksteigerung auslösen, wodurch sich die Position der Schutzkappe verändert.
-
Bevorzugt weist die Teleskopeinheit zumindest ein Heizelement zur Freihaltung von Fluidkanälen und/oder zum Beheizen des zumindest einen Fluids auf.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass insbesondere bei kalten Außentemperaturen der Betrieb des Reinigungssystems aufrechterhalten werden kann. Dabei kann das Heizelement sowohl die Bewegung der Reinigungseinheit mittels der Teleskopeinheit vereinfachen, indem sie beispielsweise die Temperatur erhöht als auch die Leitung des Fluids innerhalb der Teleskopeinheit und innerhalb der Reinigungseinheit aufrechterhalten.
-
Vorzugsweise ist die Teleskopeinheit dazu eingerichtet, mittels der pneumatischen Steuereinheit die Reinigungseinheit von einer Parkposition in eine Reinigungsposition zu verlagern.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass die Reinigungseinheit beispielsweise unsichtbar in einem Fahrzeug integriert werden kann, wenn diese nicht benötigt wird. Wenn das Reinigungssystem benötigt wird, kann die Reinigungseinheit von der Parkposition in die Reinigungsposition verlagert werden, um die zu reinigende Fläche zu säubern.
-
Bevorzugt weist die Teleskopeinheit eine Arretiereinheit auf, wobei die Arretiereinheit dazu eingerichtet ist, die Reinigungseinheit in der Reinigungsposition mittels eines Rastelements zu arretieren.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass mittels des Rastelements die Reinigungseinheit in der Reinigungsposition gehalten werden kann und dabei der Betrag des unter Druck stehenden Gases bzw. der pneumatischen Steuereinheit nicht aufrechterhalten werden muss und somit Energie gespart wird. Dabei kann beispielsweise das Rastelement beim Ausfahren der Teleskopeinheit eingerastet werden und anschließend durch eine Drucksteigerung mittels der pneumatischen Steuereinheit das Rastelement wieder ausgerastet werden, sodass die Reinigungseinheit wieder in die Parkposition zurückverlagert werden kann.
-
Vorzugsweise die Arretiereinheit ein Ventil auf, wobei das Ventil dazu eingerichtet ist, einen Fluss des Fluids zu sperren, bis die Reinigungseinheit in der Reinigungsposition ist.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass bei der Verlagerung der Reinigungseinheit von einer Parkposition in eine Reinigungsposition kein Fluid austritt, welches beispielweise zu einer Erhöhung des Reinigungsmittelverbrauches führen würde. Somit wird der Fluss des Reinigungsmittels erst durch das Ventil freigegeben, wenn sich die Reinigungseinheit in der Reinigungsposition befindet. Ferner kann das Ventil dazu eingerichtet sein, den Fluidfluss zu unterbrechen bevor die Reinigungseinheit von der Reinigungsposition in die Parkposition verlagert wird.
-
Bevorzugt ist das Reinigungssystem dazu eingerichtet, das zumindest eine Fluid anhand einer Schaltfolge auszubringen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass abhängig von der Verschmutzungsart beispielsweise ein Ausbringen des Fluids in Pulsen oder Schritten erfolgt, was unter Umständen einen Reinigungseffekt erhöht.
-
Vorzugsweise ist die Reinigungseinheit dazu eingerichtet, einen Druck des zumindest einen Fluids anzupassen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass der Druck des Fluids abhängig von der Verschmutzungssituation angepasst werden kann, um somit den Verbrauch des Reinigungsmittels weiter zu reduzieren.
-
Vorzugsweise ist das Reinigungssystem zumindest mit einer pneumatischen Quelle verbindbar. Bevorzugt weist das Reinigungssystem eine pneumatische Quelle auf. Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass durch die Integration der pneumatischen Quelle, wie bspw. ein Piezo-Mikro-Gebläse, das Reinigungssystem als stand-alone-Komponente in ein Fahrzeug integrierbar ist. Dabei kann eine pneumatische Quelle ein Tank, ein Kompressor und/oder ähnliches sein.
-
Bevorzugt ist das Reinigungssystem dazu eingerichtet, zumindest eine Umgebungsinformation zu empfangen, wobei das Reinigungssystem dazu eingerichtet ist, das Ausbringen des zumindest einen Fluids anhand der Umgebungsinformation anzupassen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass das Reinigungssystem eine Umgebungsinformation beispielsweise von einem Server und/oder einem Clouddienst erhält, um somit das Ausbringen des Fluids bzw. den Reinigungsvorgang weiter zu verbessern.
-
Vorzugsweise ist das Reinigungssystem dazu eingerichtet, das zumindest eine Fluid und das unter Druck stehende Gas separat voneinander zu steuern.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass mit Hilfe der separaten Steuerung beispielsweise ein Reinigungsprozess ermöglicht wird, wo zuerst mit einem Reinigungsmittel bzw. dem Fluid gereinigt wird und anschließend mit dem unter Druck stehenden Gas die zu reinigende Fläche trocken gepustet wird.
-
Vorzugsweise weist die Reinigungseinheit eine Vielzahl an Auslässen auf, welche dazu eingerichtet sind, das zumindest eine Fluid auszubringen.
-
Ein Vorteil dieser Ausführungsform kann sein, dass eine zu reinigende Fläche aufgrund der Vielzahl an Auslässen gleichmäßiger gesäubert werden kann.
-
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Fahrzeug aufweisend ein Reinigungssystem, wie voranstehend und nachfolgend beschrieben.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
- 1 eine Ausführungsform des Reinigungssystems gemäß einer Ausführungsform,
- 2 ein Reinigungssystem gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- 3 ein Reinigungssystem gemäß einer zusätzlichen Ausführungsform,
- 4 ein Reinigungssystem gemäß einer weiteren Ausführungsform und
- 5 ein Fahrzeug.
-
Ausführungsformen der Erfindung
-
1 zeigt ein Reinigungssystem 10.
-
Das Reinigungssystem 10 weist eine pneumatische Steuereinheit 12 auf. Ferner das Reinigungssystem 10 eine Reinigungseinheit 14 auf. Die Reinigungseinheit 14 ist an der Teleskopeinheit 20 angeordnet. Die Reinigungseinheit 14 ist dazu eingerichtet, eine Fläche 18 zu reinigen, indem die Reinigungseinheit 14 ein Fluid ausbringt, welches dazu eingerichtet ist, die Fläche 18 zu reinigen. Das Reinigungssystem 10 weist zudem eine pneumatische Quelle 22 auf, welche insbesondere mit der pneumatischen Steuereinheit 12 fluidleitend verbunden ist bzw. verbindbar ist.
-
2 zeigt ein Reinigungssystem 10. Das Reinigungssystem 10 weist eine pneumatischen Steuereinheit 12 auf, welcher mit einer pneumatischen Quelle 22 verbunden ist. Ferner weist das Reinigungssystem 10 eine Reinigungseinheit 14 auf. Die Reinigungseinheit 14 befindet sich dabei in der Reinigungsposition 44. Ferner kann die Reinigungseinheit 14 in die Parkposition 42 verlagert werden. Ferner weist die Arretiereinheit 48 ein Ventil 40 auf, welches dazu eingerichtet ist, eine Fluidfluss des Fluids zu steuern bzw. zu sperren. Ferner weist die Teleskopeinheit 20 eine Arretiereinheit 48 auf. Die Arretiereinheit 48 ist dazu eingerichtet, die Reinigungseinheit 14 in der Reinigungsposition 44 mittels eines Rastelements 50 zu arretieren. Ferner weist die Arretiereinheit 48 ein weiteres Rastelement 52 auf, welches dazu eingerichtet ist, die Reinigungseinheit 14 in einer Position zwischen der Parkposition 42 und der Reinigungsposition 44 zu arretieren.
-
3 zeigt das Reinigungssystem 10. Ferner weist das Reinigungssystem 10 eine pneumatische Steuereinheit 12 auf. Die pneumatische Steuereinheit 12 ist dazu eingerichtet, einen Abstand 46 zwischen der Reinigungseinheit 14 und der zu reinigenden Fläche 18 einzustellen. Die zu reinigende Fläche 18 ist bevorzugt die Oberfläche eines Sensors 36.
-
4 zeigt ein Reinigungssystem 10. Das Reinigungssystem 10 weist eine pneumatische Steuereinheit 12 auf, welcher mit einer Fluidleitung 24 mit der pneumatischen Quelle 22 verbunden ist. Ferner das Reinigungssystem 10 eine Reinigungseinheit 14 auf, welche mittels einer zweiten Fluidleitung 19 mit einem Reinigungsmitteltank 17 verbunden ist. Die zweite Fluidleitung 19 ist dazu eingerichtet, das zumindest eine Fluid von dem Reinigungsmitteltank 17 zur Reinigungseinheit 14 zu fördern. Ferner weist die Reinigungseinheit 14 bevorzugt eine weitere pneumatische Quelle 30 auf, welche beispielsweise ein Kompressor in der Reinigungseinheit 14 ist. Ferner weist die Reinigungseinheit 14 ein Überdruckventil 26 auf, welches dazu eingerichtet ist, das unter Druck stehende Gas mit dem zumindest einen Fluid 16 zu vermengen.
-
Zudem ist die Reinigungseinheit 14 dazu eingerichtet, ein unter Druck stehendes Gas 24 auf die zu reinigende Fläche 18 zu applizieren. Die Reinigungseinheit 14 ist dazu eingerichtet, das unter Druck stehende Gas 24 entlang einer Ausbringungsrichtung 28 auf die Fläche 18 auszubringen. Darüber hinaus kann die pneumatische Steuereinheit 12 mittels einer Veränderung des Druckes des unter Druck stehenden Gases die Ausbringungsrichtung 28 des unter Druck stehenden Gases 24 gezielt einstellen. Bevorzugt ist die Reinigungseinheit 14 dazu eingerichtet, das zumindest eine Fluid 16 auf die Fläche 18 auszubringen.
-
Ferner ist die Reinigungseinheit 14 dazu eingerichtet, mittels des unter Druck stehenden Gases 24 die Ausbringungsrichtung 28 des Fluids 16 einzustellen.
-
5 zeigt ein Fahrzeug 100, welches ein Reinigungssystem 10 umfasst.