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DE102023201455B4 - Zusammensetzungen zur Dentalhygiene - Google Patents

Zusammensetzungen zur Dentalhygiene Download PDF

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DE102023201455B4
DE102023201455B4 DE102023201455.6A DE102023201455A DE102023201455B4 DE 102023201455 B4 DE102023201455 B4 DE 102023201455B4 DE 102023201455 A DE102023201455 A DE 102023201455A DE 102023201455 B4 DE102023201455 B4 DE 102023201455B4
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Anja Geisler
Nils Feldmann
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Ident Ug Haftungsbeschraenkt & Co Kg
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Abstract

Zahnpasta-Zusammensetzung, umfassend
(i) 0,01 bis 1 Gew.-% Zimtöl,
(ii) 0,003 bis 0,3 Gew.-% Trifolium-pratense-Extrakt,
(iii) 0,006 bis 0,6 Gew.-% Schafgarbenextrakt,
(iv) 0,01 bis 1 Gew.-% Myrrhentinktur, und
(v) 1 bis 25 Gew.-% Montmorillonit, wobei die Zahnpasta-Zusammensetzung einen pH-Wert von 7 bis 9 aufweist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen zur Dentalhygiene sowie zahnmedizinischen Vorsorge und Behandlung. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung natürliche Zusammensetzungen zur Vorbeugung oder Linderung von Zahnfleischentzündungen, sowie Zusammensetzungen zur Anwendung in einem Verfahren zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Menschen Probleme mit dem Zahnfleisch haben, sodass effektive Zahn- und Mundhygiene, sowie die Vorbeugung und Behandlung von Zahnfleischentzündungen und weiteren Zahnproblemen, von erheblicher Wichtigkeit für den Alltag sind. Mundentzündung (Parodontitis, Zahnfleischerkrankung) ist mit Abstand die häufigste Krankheit in Deutschland. Das geht aus den Daten einer aktuellen Mundgesundheitsstudie hervor: Ab einem Alter von 35 Jahren sind bereits 52% der Menschen von Parodontitis betroffen, bei den Senioren sind es dann 90%. Parodontitis zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland leiden etwa 11,5 Millionen Menschen an einer schweren Form dieser Volkskrankheit (Micheelis, W. et al., Dritte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS III): Ergebnisse, Trends und Problemanalysen auf der Grundlage bevölkerungsreprasentativer Stichproben in Deutschland 1997. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 1999)
  • Dabei ist zu erwähnen, dass übliche Zahnpasten eine Reihe von gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen enthalten können. Zwar wird Zahnpasta normalerweise nicht geschluckt, dennoch werden ihre Inhaltsstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen und gelangen so besonders schnell in den Blutkreislauf. Dies wird insbesondere durch z. T. in Zahnpasten enthaltene Polyethylenglykole verstärkt, da diese die Durchlässigkeit der Mundschleimhaut fördern, wodurch schädliche Stoffe stärker aufgenommen werden können.
  • Besonders Natriumlaurylsulfat (SLS oder SDS) ist umstritten, da es als allergieauslösend und hautreizend gilt. So kann die Anwendung zu kleinen schmerzhaften Mundgeschwüren (Aphten) führen oder diese begünstigen. Auch Titandioxid, welches eingesetzt wird, um Zahnpasta weiß zu färben, gilt nicht als sicher, da es im Verdacht steht, gesundheitsschädlich und erbgutschädigend sowie karzinogen zu sein. Ähnlich bedenklich sind auch Parabene, welche der Struktur des weiblichen Sexualhormons Östrogen sehr ähnlich sind, wodurch befürchtet wird, dass sie den Hormonhaushalt von Menschen durcheinanderbringen können. Auch gegen den Kariesbakterien hemmenden Stoff Chlorhexidin gibt es Bedenken. Dieser verfärbt bei längerer Anwendung nicht nur die Zähne bräunlich, sondern steht auch unter Verdacht, die natürliche Mundflora aus dem Gleichgewicht zu bringen. Als stark schleimhautreizend wird der karieshemmende Wirkstoff Cetylpyridiniumchlorid eingestuft. Der antibakterielle Wirkstoff Triclosan kann Kontaktallergien auslösen und hat in Tierversuchen schädliche Auswirkungen auf das Hormonsystem gezeigt.
  • Ein weiterer und zentraler Bestandteil vieler Zahnpasten sind Fluoride. Fluoride haben - wenn sie regelmäßig in kleinen Mengen geschluckt werden - keine spürbare akut toxische Wirkung. Dennoch kann eine chronische Zufuhr von Fluoriden gesundheitsschädlich sein und zu einer sogenannten Fluorose führen, die sich zuerst durch harmlose Verfärbungen auf dem Zahnschmelz zeigt und unter anderem zu Skelett- und insbesondere Gelenkproblemen führen kann.
  • Auch Abrasiva (Schleifmittel) können problematisch sein, da sie den Zahnschmelz schädigen können. Zahnpflegeprodukte mit einem RDA (Relative-Dentin-Abrasion) über 80 sollten daher gemieden werden.
  • Des Weiteren gelten auch mehrere üblicherweise eingesetzte Inhaltsstoffe als umweltschädlich oder zumindest als ökologisch bedenklich. So können übliche Zahnpasten z. B. auch Mikroplastik, insbesondere in Form von Polyethylen und/oder Polypropylen, enthalten.
  • Aus dem Stand der Technik ist das Dokument WO 2022/082218 bekannt, das dermatologische Zusammensetzungen, welche u. a. Zimtöl, Myrrhenöl, und Rotklee-Extrakt enthalten können, sowie deren Anwendungen offenbart, insbesondere in Hinblick auf eine Verbesserung geschädigter Haut infolge einer bakteriellen Infektion oder im Allgemeinen infolge von Umwelteinflüssen, wie etwa Sonnenlicht (UV-Strahlung). Außerdem wird ein Beispiel für eine Mundspüllösung offenbart, welche u. a. Zimt- sowie Pfefferminz-basierte Aromen sowie Fluorid aufweist. Fluorid dient dabei insbesondere dazu, Karies vorzubeugen.
  • Das Dokument DE 10 2005 019 653 A1 offenbart Pflanzenextrakte, welche zur Behandlung von Halitosis, Gingivitis oder Parodontitis eingesetzt werden können. Insbesondere soll die Funktion der kosmetischen sowie pharmazeutischen Zusammensetzungen darin bestehen, eine Inhibierung des Enzyms Methionin-Gamma-Lyase (METase) zu erreichen. Zu den offenbarten Pflanzenextrakten zählt beispielsweise Rotklee-Extrakt, aber auch Zimtöl, welches als Aromaöl fungieren kann. Ferner können Bindemittel bzw. Konsistenzregler vorhanden sein, wie z. B. Montmorillonit-Tone. Darüber hinaus wird ein bevorzugter pH-Bereich zwischen 7,5 und 9 offenbart, welcher durch eine Zugabe von Säure erreicht werden kann.
  • Das Dokument WO 2012/174091 A2 offenbart Zusammensetzungen zur Körperpflege, die u. a. Flavonoide enthalten können, welche beispielsweise mittels Extraktion aus Rotklee gewonnen werden können. Darüber hinaus können die Zusammensetzungen bestimmte pflanzliche Extrakte mit antibakteriellen Eigenschaften, wie z. B. Zimtöl, in einem Konzentrationsbereich zwischen 0,0001 und 30 Gew.-% enthalten.
  • Das Dokument US 2022/0331344 A1 offenbart orale Zusammensetzungen, die mindestens einen botanischen Extrakt eines psychotropen Makropilzes und mindestens einen Mundgefühl-Verstärker aufweisen. In dem Dokument werden beispielsweise Methoden und Materialien für die Herstellung von auflösbaren Lutschtabletten beschrieben, wobei Zimtöl u. a. als ein geeigneter Mundgefühl-Verstärker offenbart wird.
  • Das Dokument DE 10 2010 040 567 A1 offenbart kosmetische Mittel und Zusammensetzungen, die Mikrokapseln aufweisen, welche formaldehydarm bzw. -frei sind. Dabei werden u. a. Zimtöl als ein haftfester Riechstoff, sowie Rotklee-Extrakt als Quelle für Isoflavone bzw. Isoflavon-Glykoside, als auch Schafgarbenextrakt als verwendbares Pflanzenextrakt offenbart. Ferner können die kosmetischen Zusammensetzungen z. B. antimikrobielle, schweißhemmende, hautaufhellende, feuchtigkeitsspendende und/oder Antikaries-Wirkstoffe bzw. Wirkstoffe gegen Zahnsteinbildung aufweisen.
  • Das Dokument DE 10 2005 014 687 A1 offenbart Zusammensetzungen, die insbesondere humanes beta-Defensin 2 als antimikrobiellen Wirkstoff aufweisen. Die Zusammensetzungen sind insbesondere ausgewählt aus kosmetischen und/oder pharmazeutischen Zusammensetzungen, Wasch- und/oder Reinigungsmitteln, Wasserbehandlungsmitteln und Kühlschmiermitteln. Rotklee-Extrakt wird als mögliche Quelle für Isoflavone bzw. deren Glykoside offenbart. Schafgarbe wird als ein Beispiel für einen Pflanzenextrakt benannt. Darüber hinaus werden Pfefferminzöl, Zimtöl und Myrrhenextrakt offenbart, als auch ein Einsatz von organischen bzw. anorganischen Verdickern in Mengen von insgesamt bis zu 2 Gew.-% in Bezug auf die Gesamtzusammensetzung. In diesem Kontext werden u. a. Montmorillonit-Tone als Vertreter der Schichtsilikate offenbart, welche als Bindemittel und Konsistenzregler eingesetzt werden können. Darüber hinaus können Substanzen, wie z. B. α- und β-Hydroxycarbonsäuren, zur Regulierung des pH-Wertes der Zusammensetzung zugesetzt werden.
  • Ferner offenbart das Dokument DE 102018 126 513 A1 Mund- bzw. Zahnpflegereinigungsmittel mit mindestens einem Mineralstoff pflanzlichen Ursprungs. In diesem Kontext werden beispielsweise Extrakte aus Kamille, Schafgarbe, Pfefferminze, Zimt, Schachtelhalm und Myrrhe benannt. Darüber hinaus werden Tonminerale, wie z. B. Montmorillonit und Kaolin, beschrieben, welche vorzugsweise zwischen 10 und 40 Gew.-% in Bezug auf die Gesamtzusammensetzung ausmachen. Auf den behandelten Oberflächen, insbesondere Zahnoberflächen, soll ferner ein basischer pH-Wert aufrechterhalten werden, indem das pflanzliche Öl gewissermaßen als Schutzschicht auf der (Zahn-)Oberfläche zurückbleibt und diese somit vor negativen Säureeinflüssen schützt.
  • In Anbetracht der Vielzahl an gesundheitlich bedenklichen Substanzen, der steigenden Bedeutung von umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten, sowie der Häufigkeit von Zahnfleischproblemen, besteht ein deutlicher Bedarf an Zahnpasten, die gesundheitlich unbedenklich und nachhaltig sind, und die dabei gleichzeitig eine effektive Vorbeugung und Behandlung von Zahnfleischproblemen, allen voran Zahnfleischentzündungen, ermöglichen, vorzugsweise ohne die vorstehend beschriebenen Nachteile.
  • Eine technische Aufgabe der Erfindung ist daher darin zu sehen, eine Zahnpasta-Zusammensetzung bereitzustellen, die gesundheitlich unbedenklich und nachhaltig ist, und die dabei gleichzeitig eine effektive Vorbeugung und Behandlung von Zahnfleischproblemen, allen voran Zahnfleischentzündungen, ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird durch eine Zahnpasta-Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Bereitgestellt wird eine Zahnpasta-Zusammensetzung umfassend (i) 0,01 bis 1 Gew.- %, vorzugsweise 0,025 bis 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 0,2 Gew.-%, Zimtöl, und (ii) 0,003 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,01 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,05 Gew.-%, Trifolium-pratense-(Wiesenklee/Rotklee)-Extrakt, und (iii) 0,006 bis 0,6 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 0,15 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,03 bis 0,09 Gew.-%, Schafgarbenextrakt, vorzugsweise Achillea-millefolium-Extrakt, und (iv) 0,01 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 0,2 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,075 bis 0,125 Gew.-%, Myrrhentinktur, vorzugsweise Commiphora-myrrha-Tinktur, und (v) 1 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 10 Gew.-%, Montmorillonit.
  • Eine solche Zusammensetzung ist pH-Wert-stabilisierend (ein saurer pH-Wert wird somit vermieden) und entzündungshemmend. Ferner ist dies eine natürliche oder im Wesentlichen natürliche Zahnpasta-Zusammensetzung.
  • Trifolium pratense wird wegen seines Gehaltes an Isoflavonen und Rhodanid eingesetzt; Isoflavone wirken antioxidativ, Rhodanid wirkt antiphlogistisch und stimuliert nachweislich die humorale Immunantwort.
  • Bei den gewählten Mengen (Gew.-%) beeinflussen sich die Wirkstoffe nicht gegenseitig.
  • In einer Ausführungsform ist das Zimtöl Cinnamomum-Zeylanicum-Öl.
  • Das Zimtöl der erfindungsgemäßen Zahnpasta-Zusammensetzung kann aus Zimtrindenöl, Zimtblätteröl oder einer Mischung davon bestehen, wobei das Zimtöl bevorzugt aus Zimtblätteröl besteht.
  • Trifolium-pratense-Extrakt umfasst und/oder besteht aus einem Auszug aus Blüten der Trifolium pratense, vorzugsweise besteht Trifolium-pratense-Extrakt aus Auszug aus Blüten der Trifolium pratense.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Menge an Bestandteilen (i) und (ii) in der Zahnpasta-Zusammensetzung ausreichend, um der Zusammensetzung eine entzündungshemmende Wirksamkeit zu verleihen.
  • Die Zahnpasta-Zusammensetzung weist einen pH-Wert von 7 bis 9, bevorzugt einen pH-Wert von 7,5 bis 8,5, weiter bevorzugt einen pH-Wert von etwa 8, auf.
  • Der pH-Wert spielt bei unserer körperlichen Gesundheit bezüglich des progredienten Verhaltens von Entzündungsparametern eine Rolle. Patienten mit einer Übersäuerung neigen in der Regel zu höheren Entzündungsmodalitäten als andere mit einem durchschnittlichen bis alkalischen pH-Wert.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zahnpasta-Zusammensetzung (vi) 1 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 10 Gew.-%, Kaolin.
  • Kaolin wirkt entschlackend und reinigend.
  • In noch einer weiteren Ausführungsform sind beide der Bestandteile (v) und (vi) enthalten und machen gemeinsam 2 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 12 bis 16 Gew.-%, aus.
  • In noch einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zahnpasta-Zusammensetzung ferner (vii) 0,003 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,075 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,05 Gew.-%, Schachtelhalmextrakt, vorzugsweise Equisetum-arvense-Extrakt; und/oder (viii) 0,003 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,075 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,05 Gew.-%, Kamillenextrakt, vorzugsweise Chamomilla-recutita-Extrakt; und/oder (ix) 0,01 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 0,2 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,075 bis 0,125 Gew.-%, Pfefferminzöl; und/oder (x) 30 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 40 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt 44 bis 47 Gew.-%, Wasser.
  • Achillea-millefolium (Schafgarbe), wirkt als Bitterstoff und wirkt ferner gut gegen Entzündungen und zur Desinfektion.
  • Chamomilla recutita wird hierin synonym zu Matricaria chamomilla verwendet. Kamillenextrakt umfasst und/oder besteht aus Auszug aus Kamillen-Blütenköpfchen.
  • Myrrhe wird hierin synonym zu Myrrhenharz verwendet. Die Myrrhentinktur ist vorzugsweise aus 1 Teil Myrrhe und zu 5 Teilen 90%-igem Ethanol hergestellt.
  • Commiphora-myrrha wirkt adstringierend, entzündungshemmend, schmerzlindernd, desinfizierend, blutungsstillend und antimikrobiell - vor allem bei Entzündungen der Haut sowie der Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich.
  • Equisetum-arvense wirkt ebenfalls entzündungshemmend, zudem festigend, stärkend und reinigend auf das Bindegewebe.
  • Chamomilla-recutita-Extrakt (Kamillenblütenextrakt) wirkt wundheilend, mild antioxidativ, entzündungshemmend und antibakteriell.
  • Pfefferminzöl wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, schmerzlindernd, antiseptisch und schleimlösend.
  • In noch einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zahnpasta-Zusammensetzung ferner (xi) 0,03 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise 0,06 bis 1 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 0,5 Gew.-%, Wasserstoffperoxid und/oder Carbamidperoxid.
  • In noch einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zahnpasta-Zusammensetzung ferner einen oder mehrere Hilfsstoffe, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus (xii) Feuchthaltemittel, vorzugsweise Sorbitol und/oder Glycerin; und/oder (xiii) Füllstoff(e) und/oder Bindemittel, vorzugsweise Carboxymethylcellulose und/oder mikrokristalliner Cellulose, und/oder Xanthan; und/oder (xiv) Tensid(e), vorzugsweise Zuckertenside, insbesondere Decylglucosid, Cocamidopropyl-Betaine und/oder Natriumlauroylsarkosinat; und/oder (xv) Konservierungsstoff(e), vorzugsweise Natriumbenzoat und/oder Kaliumsorbat; und/oder (xvi) Duftstoff(e), vorzugsweise Limonen und/oder Linalool; und/oder (xvii, xviii) weitere(r) Stoff(e), vorzugsweise Ethanol, Natriumchlorid und/oder Zitronensäure.
  • In noch einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zahnpasta-Zusammensetzung oder besteht aus (i) 0,05 bis 0,2 Gew.-% Zimtöl, und (ii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Trifolium-pratense-Extrakt, und (iii) 0,03 bis 0,09 Gew.-% Achillea-millefolium-Extrakt, und (iv) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Commiphora-myrrha-Tinktur, und (v) 5 bis 10 Gew.-% Montmorillonit, und/oder (vi) 5 bis 10 Gew.-% Kaolin, und/oder (vii) 0,01 bis 0,05 Gew.- % Equisetum-arvense-Extrakt, und/oder (viii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Chamomilla-recutita-Extrakt, und/oder (ix) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Pfefferminzöl, und/oder (x) 44 bis 47 Gew.-% Wasser, und/oder (xii-a) 15 bis 20 Gew.-% Sorbitol, und/oder (xii-b) 7 bis 10 Gew.-% Glycerin, und/oder (xiii-a) 1 bis 1,5 Gew.-% Carboxymethylcellulose, und/oder (xiii-b) 1 bis 1,5 Gew.-% mikrokristalline Cellulose, und/oder (xiii-c) 0,25 bis 0,75 Gew.-% Xanthan, und/oder (xiv-a) 2 bis 4 Gew.-% Decylglucosid, und/oder (xiv-b) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Cocamidopropyl-Betaine, und/oder (xiv-c) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Natriumlauroylsarkosinat, und/oder (xv-a) 0,2 bis 0,3 Gew.-% Natriumbenzoat, und/oder (xv-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Kaliumsorbat, und/oder (xvi-a) 0,002 bis 0,006 Gew.-% Limonen, und/oder (xvi-b) 0,0001 bis 0,0003 Gew.-% Linalool, und/oder (xviii-a) 0,2 bis 0,6 Gew.-% Ethanol, und/oder (xviii-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Natriumchlorid, und/oder (xviii-c) 0,001 bis 0,002 Gew.-% Zitronensäure.
  • Montmorillonit (Bentonit) dient der Entgiftung von Schwermetallen.
  • In noch einer weiteren Ausführungsform umfasst die Zahnpasta-Zusammensetzung oder besteht aus (i) 0,05 bis 0,2 Gew.-% Zimtöl, und (ii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Trifolium-pratense-Blütenextrakt, und (iii) 0,03 bis 0,09 Gew.-% Achillea-millefolium-Extrakt, und (iv) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Commiphora-myrrha-Tinktur, und (v) 5 bis 10 Gew.-% Montmorillonit, und/oder (vi) 5 bis 10 Gew.-% Kaolin, und/oder (vii) 0,01 bis 0,05 Gew.- % Equisetum-arvense-Extrakt, und/oder (viii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Chamomilla-recutita-Extrakt, und/oder (ix) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Pfefferminzöl, und/oder (x) 44 bis 47 Gew.-% Wasser, und/oder (xi) 0,1 bis 0,5 Gew.-% Carbamidperoxid, und/oder (xii-a) 15 bis 20 Gew.-% Sorbitol, und/oder (xii-b) 7 bis 10 Gew.-% Glycerin, und/oder (xiii-a) 1 bis 1,5 Gew.-% Carboxymethylcellulose, und/oder (xiii-b) 1 bis 1,5 Gew.-% mikrokristalline Cellulose, und/oder (xiii-c) 0,25 bis 0,75 Gew.-% Xanthan, und/oder (xiv-a) 2 bis 4 Gew.-% Decylglucosid, und/oder (xiv-b) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Cocamidopropyl-Betaine, und/oder (xiv-c) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Natriumlauroylsarkosinat, und/oder (xv-a) 0,2 bis 0,3 Gew.-% Natriumbenzoat, und/oder (xv-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Kaliumsorbat, und/oder (xvi-a) 0,002 bis 0,006 Gew.-% Limonen, und/oder (xvi-b) 0,0001 bis 0,0003 Gew.-% Linalool, und/oder (xviii-a) 0,2 bis 0,6 Gew.-% Ethanol, und/oder (xviii-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Natriumchlorid, und/oder (xviii-c) 0,001 bis 0,002 Gew.-% Zitronensäure.
  • In einem weiteren Aspekt wird eine Zahnpasta-Zusammensetzung, wie im ersten Aspekt definiert, zur Anwendung in einem Verfahren zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen, bereitgestellt.
  • In einer Ausführungsform des zweiten Aspektes wird bei dem Verfahren zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen der pH-Wert im Mundraum erhöht.
  • Definitionen
  • Der Ausdruck „entzündungshemmend“ wie hierin verwendet beschreibt die Eignung und/oder Eigenschaft einer Zahnpasta-Zusammensetzung bei üblicher und regelmäßiger, vorzugsweise zweimal täglicher, oraler Anwendung, Entzündungen im Mundraum und/oder im/am Zahnfleisch zu reduzieren und/oder diesen vorzubeugen, wobei die Anwendung vorzugsweise mindestens über einen Zeitraum von 14 Tagen erfolgt. Eine Entzündung und/oder Zahnfleischentzündung im Sinne der vorliegenden Erfindung umfasst jegliche Erhöhung von geeigneten Entzündungsparametern über einen anerkannten Normalwert hinaus. Dem Fachmann sind Methoden, wie z. B. das Bleeding on Probing (BoP), bekannt, um geeignete Entzündungsparameter zu bestimmen. Neben den Bestandteilen (i) und (ii) können auch weitere Bestandteile zu der entzündungshemmenden Wirkung beitragen. Insbesondere können in Ausführungsformen, in denen die Zahnpasta-Zusammensetzung einen, mehrere oder alle der Bestandteile (iii), (iv), (vii), (viii), und/oder (ix) umfasst, neben den Bestandteilen (i) und (ii) auch entsprechend einen, mehrere oder alle der Bestandteile (iii), (iv), (vii), (viii), und/oder (ix) zu der entzündungshemmenden Wirkung beitragen.
  • Ein „Extrakt“ oder „Auszug“ wie hierin verwendet beschreibt eine Mischung aus Bestandteilen, wie sie über ein geeignetes Extraktionsverfahren aus der jeweils bezeichneten Pflanze und/oder dem jeweiligen Teil der bezeichneten Pflanzen gewonnen wird. Dem Fachmann sind die hierin verwendeten Begrifflichkeiten, insbesondere zu den hierin offenbarten Extrakten, Ölen und Tinkturen, entsprechende Produkte, und/oder Herstellmethoden hinlänglich bekannt.
    Eine „natürliche“ Zahnpasta-Zusammensetzung besteht aus „natürlichen“ Stoffen, d.h. aus in der Natur vorkommenden Stoffen und/oder wenigstens naturidentischen Stoffen und/oder Derivaten von in der Natur vorkommenden und/oder naturidentischen Stoffen (z. B. durch Carboxymethylierung), vorzugsweise einschließlich Produkten der Verseifung, einschließlich der Bildung von Zuckertensiden und/oder Cocoamidopropyl-Betainen, aus in der Natur vorkommenden und/oder naturidentischen Stoffen (insbesondere die hierin als erfindungsgemäß zu verwenden beschriebenen Tenside). Eine „im Wesentlichen natürliche“ Zahnpasta-Zusammensetzung besteht zu mindestens 90 Gew.-%, bevorzugt mindestens 95 Gew.-%, mindestens 98 Gew.-% oder mindestens 99 Gew.-% aus natürlichen Stoffen. Eine natürliche oder im Wesentlichen natürliche Zahnpasta-Zusammensetzung besteht vorzugsweise zu mindestens 90 Gew.-% oder mindestens 95 Gew.-% aus in der Natur vorkommenden und/oder naturidentischen Stoffen und umfasst insbesondere und/oder außerdem einen, mehrere oder vorzugsweise sämtliche der folgenden Bestandteile nicht: Titandioxid, Aluminiumoxid, Natriumlaurylsulfat, Chlorhexidin, Triclosan (5-Chlor-2-(2,4-dichlorphenoxy)-phenol), Cetylpyridiniumchlorid, Fluoride, Parabene, Polyethylenglykole, starke (RDA >80) Abrasiva sowie synthetische Abrasiva wie z. B. Mikroplastik aus Polyethylen oder anderen Kunststoffen, vorzugsweise sofern der jeweilige Bestandteil nicht aus einer Pflanze gewonnen wurde.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Aus gesundheitlichen Bedenken sowie Umweltbedenken heraus und aus dem Trendverhalten der Zeit war es ein Anliegen, ein Mundpflegeprodukt zu entwickeln, dessen Inhaltsstoffe so zusammengesetzt sind, dass sie eine entzündungshemmende sowie auch eine pH-Wert stabilisierende Wirkung erzielen, die idealerweise vollständig nachhaltig und aus naturbelassenen Stoffe produziert ist, vorzugsweise ohne künstliche Geschmacksverstärker, künstliche Schleifkörper und künstliche Konservierungsstoffe.
  • Insbesondere Patienten, deren Mundhygiene normal bis überdurchschnittlich gut ist, aber deren parodontale Gesundheit trotz Pflege und regelmäßigem Zahnarztbesuch suboptimal ist, soll geholfen werden, diese Symptome zu vermindern bzw. zu verbessern. Auch Sportlern im professionellen Bereich, deren Übersäuerung stets vordergründig ist und damit auch entzündliche Parameter in der Mundhöhle eine Rolle spielen, soll ein Produkt bereitgestellt werden, welches solche entzündlichen Prozesse mildert. Im normalen Zahnpflegebereich existieren Produkte, die zwar anwenderfreundlich sind, aber doch mit einigen Ingredienzien versehen sind, die nicht vordergründig therapeutischen Wert haben. Des Weiteren sind handelsübliche Produkte zum größten Teil mit Stoffen versehen, die zwar geschmacklich angenehm sind und auch ein teilweise erfrischendes Empfinden beim Anwender erzielen, die aber nicht frei sind von künstlichen Aromastoffen und Geschmacksverstärkern, sowie zuckerhaltig und nicht immer nachhaltig produziert sind. Die Entwicklung zielte vorrangig darauf ab, ein nachhaltiges Produkt bereitzustellen, welches pflanzlich sowie ohne künstliche Aromen und Konservierungsstoffe ist und auch eine gute Wirkung in Bezug auf Entzündungshemmung, Zahnsteinreduzierung und Kariesprotektion erzielt.
  • In einem Ersten Aspekt wird, wie oben beschrieben, eine Zahnpasta-Zusammensetzung bereitgestellt, umfassend (i) 0,01 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,025 bis 0,5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 0,2 Gew.-%, Zimtöl, und (ii) 0,003 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,1 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,05 Gew.-%, Trifolium-pratense-(Wiesenklee/Rotklee)-Extrakt.
  • In einer Ausführungsform ist das Zimtöl Cinnamomum-Zeylanicum-Öl.
  • In einem weiteren Aspekt wird eine Zahnpasta-Zusammensetzung, wie im ersten Aspekt definiert, zur Anwendung in einem Verfahren zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen bereitgestellt.
  • In bevorzugten Ausführungsformen umfasst die Anwendung eine übliche und regelmäßige, vorzugsweise zweimal tägliche, orale Anwendung, wobei die Anwendung vorzugsweise mindestens über einen Zeitraum von 14 Tagen erfolgt.
  • In einer Ausführungsform des zweiten Aspektes wird bei dem Verfahren zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Zahnfleischentzündung der pH-Wert im Mundraum erhöht.
  • Beispiele
  • Beispiel 1:
  • Die folgenden Zahnpasta-Zusammensetzungen wurden hergestellt. Tabelle 1: Zahnpasta-Zusammensetzung (Rev. 00)
    Anteil in Gew- % Inhaltsstoff CAS-Nr. EINECS-Nr.
    46,805 Wasser 7732-18-5 231-791-2
    17,5 Sorbitol 50-70-4 200-061-5
    14 Montmorillonit 1318-93-0 215-288-5
    8,65 Glycerin 56-81-5 200-289-5
    5 Erythritol 7541-59-5 231-418-3
    2,75 Decylglucosid 54549-25-6 259-218-1
    1,25 Carboxymethylcellulose 9004-32-4 -
    1,25 Mikrokristalline Cellulose 9004-34-6 232-674-9
    0,9 Cocamidopropyl-Betain 61789-40-0 263-058-8
    0,5 Xanthan 11138-66-2 234-394-2
    0,4 Ethanol 64-17-5 200-578-6
    0,245 Natriumbenzoat 532-32-1 208-534-8
    0,15 Natriumchlorid 7647-14-5 231-598-3
    0,1485 Kaliumsorbat 24634-61-5 246-376-1
    0,1 Commiphora-myrrha-Harztinktur 84929-26-0 284-510-0
    0,1 Cinnamomum-Zeylanicum-Blätteröl 84649-98-9 283-479-0
    0,0958 Mentha-Piperita-(Pfefferminz)-Öl 8006-90-4 -
    0,06 Achillea-millefolium-Extrakt 84082-83-7 282-030-6
    0,03 Trifolium-pratense-Blütenextrakt 85085-25-2 285-356-7
    0,03 Equisetum-arvense-Blattextrakt 71011-23-9 275-123-8
    0,03 Chamomilla-recutita-Blütenextrakt 84082-60-0 282-006-5
    0,004 Limonen 5989-27-5 227-813-5
    0,0015 Zitronensäure 77-92-9 201-069-1
    0,0002 Linalool 78-70-6 201-134-4

    Viskosität: 30.000 - 60.000 mPa·s
    pH: etwa 8 Tabelle 2: Zahnpasta-Zusammensetzung (Rev. 01)
    Anteil in Gew- % Inhaltsstoff CAS-Nr. EINECS-Nr.
    45,905 Wasser 7732-18-5 231-791-2
    17,5 Sorbitol 50-70-4 200-061-5
    8,65 Glycerin 56-81-5 200-289-5
    7 Montmorillonit 1318-93-0 215-288-5
    7 Kaolin 1332-58-7 310-194-1
    5 Erythritol 7541-59-5 231-418-3
    2,75 Decylglucosid 54549-25-6 259-218-1
    1,25 Carboxymethylcellulose 9004-32-4 -
    1,25 Mikrokristalline Cellulose 9004-34-6 232-674-9
    0,9 Cocamidopropyl-Betain 61789-40-0 263-058-8
    0,9 Natriumlauroylsarkosinat 137-16-6 205-281-5
    0,5 Xanthan 11138-66-2 234-394-2
    0,4 Ethanol 64-17-5 200-578-6
    0,245 Natriumbenzoat 532-32-1 208-534-8
    0,15 Natriumchlorid 7647-14-5 231-598-3
    0,1485 Kaliumsorbat 24634-61-5 246-376-1
    0,1 Commiphora-myrrha-Harzxtrakt 84929-26-0 284-510-0
    0,1 Cinnamomum-Zeylanicum-Blätteröl 84649-98-9 283-479-0
    0,0958 Mentha-Piperita-(Pfefferminz)-Öl 8006-90-4 -
    0,06 Achillea-millefolium-Extrakt 84082-83-7 282-030-6
    0,03 Trifolium-pratense-Blütenextrakt 85085-25-2 285-356-7
    0,03 Equisetum-arvense-Blattextrakt 71011-23-9 275-123-8
    0,03 Chamomilla-recutita-Blütenextrakt 84082-60-0 282-006-5
    0,004 Limonen 5989-27-5 227-813-5
    0,0015 Zitronensäure 77-92-9 201-069-1
    0,0002 Linalool 78-70-6 201-134-4

    Viskosität: 30.000 - 60.000 mPa·s
    pH: etwa 8 Tabelle 3: Zahnpasta-Zusammensetzung (Rev. 01) mit 0,3% Carbamidperoxid
    Anteil in Gew- % Inhaltsstoff CAS-Nr. EINECS-Nr.
    45,605 Wasser 7732-18-5 231-791-2
    17,5 Sorbitol 50-70-4 200-061-5
    8,65 Glycerin 56-81-5 200-289-5
    7 Montmorillonit 1318-93-0 215-288-5
    7 Kaolin 1332-58-7 310-194-1
    5 Erythritol 7541-59-5 231-418-3
    2,75 Decylglucosid 54549-25-6 259-218-1
    1,25 Carboxymethylcellulose 9004-32-4 -
    1,25 Mikrokristalline Cellulose 9004-34-6 232-674-9
    0,9 Cocamidopropyl-Betain 61789-40-0 263-058-8
    0,9 Natriumlauroylsarkosinat 137-16-6 205-281-5
    0,5 Xanthan 11138-66-2 234-394-2
    0,4 Ethanol 64-17-5 200-578-6
    0,3 Carbamidperoxid 124-43-6 204-701-4
    0,245 Natriumbenzoat 532-32-1 208-534-8
    0,15 Natriumchlorid 7647-14-5 231-598-3
    0,1485 Kaliumsorbat 24634-61-5 246-376-1
    0,1 Commiphora-myrrha-Harztinktur 84929-26-0 284-510-0
    0,1 Cinnamomum-Zeylanicum-Blätteröl 84649-98-9 283-479-0
    0,0958 Mentha-Piperita-(Pfefferminz)-Öl 8006-90-4 -
    0,06 Achillea-millefolium-Extrakt 84082-83-7 282-030-6
    0,03 Trifolium-pratense-Blütenextrakt 85085-25-2 285-356-7
    0,03 Equisetum-arvense-Blattextrakt 71011-23-9 275-123-8
    0,03 Chamomilla-recutita-Blütenextrakt 84082-60-0 282-006-5
    0,004 Limonen 5989-27-5 227-813-5
    0,0015 Zitronensäure 77-92-9 201-069-1
    0,0002 Linalool 78-70-6 201-134-4

    Viskosität: 30.000 - 60.000 mPa·s
    pH: etwa 8 Tabelle 4: Zahnpasta-Zusammensetzung (Rev. 01) mit 0,25% Carbamidperoxid
    Anteil in Gew- % Inhaltsstoff CAS-Nr. EINECS-Nr.
    45,655 Wasser 7732-18-5 231-791-2
    17,5 Sorbitol 50-70-4 200-061-5
    8,65 Glycerin 56-81-5 200-289-5
    7 Montmorillonit 1318-93-0 215-288-5
    7 Kaolin 1332-58-7 310-194-1
    5 Erythritol 7541-59-5 231-418-3
    2,75 Decylglucosid 54549-25-6 259-218-1
    1,25 Carboxymethylcellulose 9004-32-4 -
    1,25 Mikrokristalline Cellulose 9004-34-6 232-674-9
    0,9 Cocamidopropyl-Betain 61789-40-0 263-058-8
    0,5 Xanthan 11138-66-2 234-394-2
    0,9 Natriumlauroylsarkosinat 137-16-6 205-281-5
    0,4 Ethanol 64-17-5 200-578-6
    0,25 Carbamidperoxid 124-43-6 204-701-4
    0,245 Natriumbenzoat 532-32-1 208-534-8
    0,15 Natriumchlorid 7647-14-5 231-598-3
    0,1485 Kaliumsorbat 24634-61-5 246-376-1
    0,1 Commiphora-myrrha-Harztinktur 84929-26-0 284-510-0
    0,1 Cinnamomum-Zeylanicum-Blätteröl 84649-98-9 283-479-0
    0,0958 Mentha-Piperita-(Pfefferminz)-Öl 8006-90-4 -
    0,06 Achillea-millefolium-Extrakt 84082-83-7 282-030-6
    0,03 Trifolium-pratense-Blütenextrakt 85085-25-2 285-356-7
    0,03 Equisetum-arvense-Blattextrakt 71011-23-9 275-123-8
    0,03 Chamomilla-recutita-Blütenextrakt 84082-60-0 282-006-5
    0,004 Limonen 5989-27-5 227-813-5
    0,0015 Zitronensäure 77-92-9 201-069-1
    0,0002 Linalool 78-70-6 201-134-4

    Viskosität: 30.000 - 60.000 mPa·s
    pH: etwa 8
  • Beispiel 2: Beobachtungsstudie
  • Über einen Zeitraum von drei Monaten wurde in einer zahnmedizinischen Praxis eine Beobachtungsstudie mit Patienten durchgeführt, die sich freiwillig dazu bereit erklärt haben, ein anspruchsgemäßes Produkt anzuwenden und ein Studienprotokoll zu führen. Die Zahnpasta-Zusammensetzung wurde getestet, insbesondere vor dem Hintergrund des Einflusses auf Entzündungsparameter sowie auf den pH-Wert der Mundhöhle.
  • In 85 % der Fälle konnte eine Verbesserung des Entzündungsindex festgestellt werden, was besonders dadurch interessant ist, dass hauptsächlich Patienten aufgenommen wurden, die im Vorfeld parodontal signifikant waren. Des Weiteren wurde ein positiver Einfluss auf Zahnsteinbildung, Plaquebildung und Biofilm-Anhaftung, sowie auf Karies-Schutz und die Mikroflora festgestellt. Außerdem, wurde auch ein positiver Einfluss auf die Empfindlichkeit von Zahnfleisch und Zähnen durch die Probanden beobachtet.
  • Probanden
  • Durchgeführt wurde die Studie mit 20 Probanden, 10 männlich und 10 weiblich, im Alter von etwa 30-50 Jahren:
    • Sportive Tätigkeit mehrmals in der Woche:
      • Ja: 15 Probanden
      • Nein: 5 Probanden
    • Vorherige Zahnfleischerkrankungen:
      • Ja: 16 Probanden
      • Nein: 4 Probanden
    • Tägliche Anwendung von Zahnseide oder Zwischenraumbürsten:
      • Ja: 19 Probanden
      • Nein: 1 Probanden
    • Bekannte Entzündungen an oder in anderen Körperbereichen:
      • Ja: 4 Probanden
      • Nein: 16 Probanden
    • Mundgeruch (falls bekannt):
      • Ja 1 Probanden
      • Nein 19 Probanden
    • Übersäuerunq (falls bekannt):
      • Ja 7 Probanden
      • Nein 13 Probanden
  • In der Studie wurden die Entzündungsparameter in Form eines Bleeding and Probing Index mittels des Computerprogramms Parostatus bestimmt und die pH-Werte regelmäßig während der Anwendung von den Patienten gemessen.
  • pH-Wert Ausgangs-Messung:
    6,0 bis 6,5: 11 Probanden
    bis 7,0: 6 Probanden
    über 7,0: 3 Probanden
  • Anwendung
    • • 14 Tage Zahnbürste säubern vor Auftragen der Zahnpasta, Putzen: 2 min morgens nach dem Frühstück sowie 2 min abends vor dem Schlafengehen; ohne Anwendung anderer Zahnpflegeprodukte
    • • pH-Wert Messung des Speichels abends nach dem Zähneputzen, drei Mal in der Woche
  • Verlaufskontrolle
  • BOP:
  • Verbesserung des BOP (im Mittel um 5-10%): 16 Probanden
    Gleichbleibender BOP: 2 Probanden
    Verschlechterung BOP: 2 Probanden
  • pH-Wert Messung:
    pH-Wert Erhöhung: 12 Probanden
    pH-Wert konstant: 8 Probanden
    pH-Wert Absenkung: 1 Probanden
  • Das Produkt verhindert Zahnsteinbildung:
    (Verlaufskontrolle durch den Untersucher)
    Definitiv nicht: 0 Probanden
    Nein: 0 Probanden
    Ja: 11 Probanden
    Definitiv ja: 9 Probanden
  • Das Produkt verhindert die Bildung von Plaque und verringert die Anhaftung von Biofilm:
    (Verlaufskontrolle durch den Untersucher)
    Definitiv nicht: 0 Probanden
    Nein: 0 Probanden
    Ja: 12 Probanden
    Definitiv ja: 8 Probanden
  • Das Produkt schützt vor Karies, reduziert Säureproduktion, gesunde orale Microflora:
    (Verlaufskontrolle durch den Untersucher)
    Definitiv nicht: 1 Probanden
    Nein: 8 Probanden
    Ja: 5 Probanden
    Definitiv ja: 6 Probanden
  • Das Produkt schont das empfindliche Zahnfleisch:
    Definitiv nicht: 0 Probanden
    Nein: 0 Probanden
    Neutral: 0 Probanden
    Ja: 16 Probanden
    Definitiv ja: 4 Probanden
  • Das Produkt beruhigt und pflegt das empfindliche Zahnfleisch:
    Definitiv nicht: 0 Probanden
    Nein: 0 Probanden
    Neutral: 2 Probanden
    Ja: 13 Probanden
    Definitiv ja: 5 Probanden
  • Das Produkt lindert die Zahnempfindlichkeit und pflegt die empfindlichen Zähne:
    Definitiv nicht: 0 Probanden
    Nein: 2 Probanden
    Neutral: 2 Probanden
    Ja: 12 Probanden
    Definitiv ja: 4 Probanden

Claims (11)

  1. Zahnpasta-Zusammensetzung, umfassend (i) 0,01 bis 1 Gew.-% Zimtöl, (ii) 0,003 bis 0,3 Gew.-% Trifolium-pratense-Extrakt, (iii) 0,006 bis 0,6 Gew.-% Schafgarbenextrakt, (iv) 0,01 bis 1 Gew.-% Myrrhentinktur, und (v) 1 bis 25 Gew.-% Montmorillonit, wobei die Zahnpasta-Zusammensetzung einen pH-Wert von 7 bis 9 aufweist.
  2. Zahnpasta-Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei (i) Zimtöl in einer Konzentration von 0,025 bis 0,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 0,2 Gew.-% enthalten ist, und (ii) Trifolium-pratense-Extrakt in einer Konzentration von 0,005 bis 0,1 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 0,05 Gew.-% enthalten ist.
  3. Zahnpasta-Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Zimtöl Cinnamomum-Zeylanicum-Öl ist.
  4. Zahnpasta-Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend (vi) 1 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 10 Gew.-%, Kaolin.
  5. Zahnpasta-Zusammensetzung gemäß Anspruch 4, wobei die Bestandteile (v) und (vi) enthalten sind und gemeinsam 2 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.- %, besonders bevorzugt 12 bis 16 Gew.-%, ausmachen.
  6. Zahnpasta-Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend mindestens einen der folgenden Bestandteile (vii) 0,003 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,075 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,05 Gew.-%, Schachtelhalmextrakt, vorzugsweise Equisetum-arvense-Extrakt; (viii) 0,003 bis 0,3 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 0,075 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,01 bis 0,05 Gew.-%, Kamillenextrakt, vorzugsweise Chamomilla-recutita-Extrakt; (ix) 0,01 bis 1 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 0,2 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,075 bis 0,125 Gew.-%, Pfefferminzöl; (x) 30 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 40 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt 44 bis 47 Gew.-%, Wasser, wobei der Gehalt an Schafgarbenextrakt vorzugsweise 0,01 bis 0,15 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,03 bis 0,09 Gew.-% beträgt und, der Schafgarbenextrakt vorzugsweise Achillea-millefolium-Extrakt ist.
  7. Zahnpasta-Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend (xi) 0,03 bis 3 Gew.-%, vorzugsweise 0,06 bis 1 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 0,5 Gew.-%, Wasserstoffperoxid und/oder Carbamidperoxid.
  8. Zahnpasta-Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner umfassend einen oder mehrere Hilfsstoffe, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus (xii) Feuchthaltemittel, vorzugsweise Sorbitol und/oder Glycerin; (xiii) Füllstoff(e) und/oder Bindemittel, vorzugsweise Carboxymethylcellulose und/oder mikrokristalliner Cellulose, und/oder Xanthan; (xiv) Tensid(e), vorzugsweise Zuckertenside, insbesondere Decylglucosid, und/oder Cocamidopropyl-Betaine und/oder Natriumlauroylsarkosinat; (xv) Konservierungsstoff(e), vorzugsweise Natriumbenzoat und/oder Kaliumsorbat; (xvi) Duftstoff(e), vorzugsweise Limonen und/oder Linalool; (xvii) Süßungsmittel, vorzugsweise Erythritol; (xviii) weitere(r) Stoff(e), vorzugsweise Ethanol, Natriumchlorid und/oder Zitronensäure.
  9. Zahnpasta-Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend oder bestehend aus (i) 0,05 bis 0,2 Gew.-% Zimtöl, und (ii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Trifolium-pratense-Extrakt, und (iii) 0,03 bis 0,09 Gew.-% Achillea-millefolium-Extrakt, und (iv) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Commiphora-myrrha-Tinktur, und (v) 5 bis 10 Gew.-% Montmorillonit, und (vi) 5 bis 10 Gew.-% Kaolin, und (vii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Equisetum-arvense-Extrakt, und (viii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Chamomilla-recutita-Extrakt, und (ix) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Pfefferminzöl, und (x) 44 bis 47 Gew.-% Wasser, und (xii-a) 15 bis 20 Gew.-% Sorbitol, und (xii-b) 7 bis 10 Gew.-% Glycerin, und (xiii-a) 1 bis 1,5 Gew.-% Carboxymethylcellulose, und (xiii-b) 1 bis 1,5 Gew.-% mikrokristalline Cellulose, und (xiii-c) 0,25 bis 0,75 Gew.-% Xanthan, und (xiv-a) 2 bis 4 Gew.-% Decylglucosid, und (xiv-b) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Cocamidopropyl-Betaine, und (xiv-c) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Natriumlauroylsarkosinat, und (xv-a) 0,2 bis 0,3 Gew.-% Natriumbenzoat, und (xv-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Kaliumsorbat, und (xvi-a) 0,002 bis 0,006 Gew.-% Limonen, und (xvi-b) 0,0001 bis 0,0003 Gew.-% Linalool, und (xvii) 3 bis 7 Gew.-% Erythritol, und (xviii-a) 0,2 bis 0,6 Gew.-% Ethanol, und (xviii-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Natriumchlorid, und (xviii-c) 0,001 bis 0,002 Gew.-% Zitronensäure.
  10. Zahnpasta-Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend oder bestehend aus (i) 0,05 bis 0,2 Gew.-% Zimtöl, und (ii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Trifolium-pratense-Extrakt, und (iii) 0,03 bis 0,09 Gew.-% Achillea-millefolium-Extrakt, und (iv) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Commiphora-myrrha-Tinktur, und (v) 5 bis 10 Gew.-% Montmorillonit, und (vi) 5 bis 10 Gew.-% Kaolin, und (vii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Equisetum-arvense-Extrakt, und (viii) 0,01 bis 0,05 Gew.-% Chamomilla-recutita-Extrakt, und (ix) 0,075 bis 0,125 Gew.-% Pfefferminzöl, und (x) 44 bis 47 Gew.-% Wasser, und (xi) 0,1 bis 0,5 Gew.-% Carbamidperoxid, und (xii-a) 15 bis 20 Gew.-% Sorbitol, und (xii-b) 7 bis 10 Gew.-% Glycerin, und (xiii-a) 1 bis 1,5 Gew.-% Carboxymethylcellulose, und (xiii-b) 1 bis 1,5 Gew.-% mikrokristalline Cellulose, und (xiii-c) 0,25 bis 0,75 Gew.-% Xanthan, und (xiv-a) 2 bis 4 Gew.-% Decylglucosid, und (xiv-b) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Cocamidopropyl-Betaine, und (xiv-c) 0,6 bis 1,3 Gew.-% Natriumlauroylsarkosinat, und (xv-a) 0,2 bis 0,3 Gew.-% Natriumbenzoat, und (xv-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Kaliumsorbat, und (xvi-a) 0,002 bis 0,006 Gew.-% Limonen, und (xvi-b) 0,0001 bis 0,0003 Gew.-% Linalool, und (xvii) 3 bis 7 Gew.-% Erythritol, und (xviii-a) 0,2 bis 0,6 Gew.-% Ethanol, und (xviii-b) 0,1 bis 0,2 Gew.-% Natriumchlorid, und (xviii-c) 0,001 bis 0,002 Gew.-% Zitronensäure.
  11. Zahnpasta-Zusammensetzung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, zur Verwendung zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Zahnfleischentzündung.
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