DE102023200950A1 - Electronic transport information system and method for operating a transport information system - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Beförderungsinformationssystems (1), mit welchem sich Beförderungsteilnehmer (2), die bei einer Beförderungsfahrt (3) mit einem Fahrzeug (4) teilnehmen wollen, informieren können, bei welchem folgende Schritte durchgeführt werden:
- Bereitstellen von Beförderungsteilnehmerinformationen potentieller Beförderungsteilnehmern (2) der Beförderungsfahrt (3) und Beförderungsfahrtinformationen der Beförderungsfahrt (3) an eine Auswerteeinheit (5) des Beförderungsinformationssystems (1);
- Bestimmen zumindest eines Beförderungskriterium für die Beförderungsfahrt (3) abhängig von den bereitgestellten Beförderungsteilnehmerinformationen und den Beförderungsfahrtinformationen durch die Auswerteeinheit (5);
- Generieren zumindest einer Beurteilungsinformation (23) durch die Auswerteeinheit (5), indem die potentiellen Beförderungsteilnehmer (2) in Abhängigkeit von dem zumindest einen Beförderungskriterium beurteilt werden;
- Bereitstellen der zumindest einen generierten Beurteilungsinformation (23) an das Beförderungsinformationssystem (1);
- Ausgeben der zumindest einen Beurteilungsinformation (23) mit einer elektronischen Ausgabeeinheit (10, 26) an zumindest einen Beförderungsteilnehmer (2, 6, 7).
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein elektronisches Beförderungsinformationssystem (1) und ein Computerprogramm.
The invention relates to a method for operating a transport information system (1) with which transport participants (2) who wish to take part in a transport journey (3) with a vehicle (4) can obtain information, in which the following steps are carried out:
- Providing transport participant information of potential transport participants (2) of the transport journey (3) and transport journey information of the transport journey (3) to an evaluation unit (5) of the transport information system (1);
- determining at least one transport criterion for the transport journey (3) depending on the transport participant information provided and the transport journey information by the evaluation unit (5);
- generating at least one item of assessment information (23) by the evaluation unit (5) by assessing the potential transport participants (2) depending on the at least one transport criterion;
- providing the at least one generated assessment information (23) to the transport information system (1);
- Outputting the at least one item of assessment information (23) with an electronic output unit (10, 26) to at least one transport participant (2, 6, 7).
Furthermore, the invention relates to an electronic transport information system (1) and a computer program.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Beförderungsinformationssystems, mit welchem sich Beförderungsteilnehmer, die bei einer Beförderungsfahrt mit einem Fahrzeug teilnehmen wollen, informieren können.The invention relates to a method for operating a transport information system with which transport participants who wish to take part in a transport journey with a vehicle can obtain information.
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Computerprogramm sowie ein elektronisches Beförderungsinformationssystem.Furthermore, the invention relates to a computer program and an electronic transport information system.
Aus der
Des Weiteren ist aus der
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein elektronisches Beförderungsinformationssystem bereitzustellen und dieses derart zu betreiben, so dass ein verbessertes, insbesondere automatisiertes, Zusammenstellen beziehungsweise Bilden einer Beförderungsfahrt systemseitig durchgeführt werden kann.An object of the present invention is to provide an electronic transport information system and to operate it in such a way that an improved, in particular automated, compilation or formation of a transport journey can be carried out on the system side.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren, ein Computerprogrammprodukt sowie ein elektronisches Beförderungsinformationssystem gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Sinnvolle Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.This object is achieved by a method, a computer program product and an electronic transport information system according to the independent patent claims. Useful further developments arise from the dependent patent claims.
Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Beförderungsinformationssystems, mit welchem sich Beförderungsteilnehmer, die bei einer Beförderungsfahrt mit einem Fahrzeug teilnehmen wollen, informieren können, bei welchem vorzugsweise folgende Schritte durchgeführt werden:
- - Insbesondere Bereitstellen von Beförderungsteilnehmerinformationen potentieller Beförderungsteilnehmern der Beförderungsfahrt und Beförderungsfahrtinformationen der Beförderungsfahrt an eine Auswerteeinheit des Beförderungsinformationssystems;
- - Insbesondere Bestimmen zumindest eines Beförderungskriterium für die Beförderungsfahrt abhängig von den bereitgestellten Beförderungsteilnehmerinformationen und den Beförderungsfahrtinformationen durch die Auswerteeinheit;
- - Insbesondere Generieren zumindest einer Beurteilungsinformation durch die Auswerteeinheit, indem die potentiellen Beförderungsteilnehmer in Abhängigkeit von dem zumindest einen Beförderungskriterium beurteilt werden;
- - Insbesondere Bereitstellen der zumindest einen generierten Beurteilungsinformation an das Beförderungsinformationssystem;
- - Insbesondere Ausgeben der zumindest einen Beurteilungsinformation mit einer elektronischen Ausgabeeinheit an zumindest einen Beförderungsteilnehmer.
- - In particular, providing transport participant information of potential transport participants of the transport journey and transport journey information of the transport journey to an evaluation unit of the transport information system;
- - In particular, determining at least one transport criterion for the transport journey depending on the transport participant information provided and the transport journey information by the evaluation unit;
- - In particular, generating at least one assessment information item by the evaluation unit by assessing the potential promotion participants depending on the at least one promotion criterion;
- - In particular, providing the at least one generated assessment information to the transport information system;
- - In particular, outputting the at least one item of assessment information to at least one transport participant using an electronic output unit.
Durch das vorgeschlagene Verfahren kann, insbesondere mithilfe der generierten zumindest einen Beurteilungsinformation, eine Beförderungsfahrt auf intelligente Art und Weise zusammengestellt beziehungsweise gebildet werden. Dieses Zusammenstellen beziehungsweise Bilden solch einer Beförderungsfahrt erfolgt systemseitig durch das Beförderungsinformationssystem. Die, insbesondere automatisierte, systemseitig generiert Beurteilungsinformation kann in einem Ausführungsbeispiel und vorzugsweise zumindest einem Beförderungsteilnehmer und/oder mehreren Beförderungsteilnehmern mittels einer elektronischen Ausgabeeinheit ausgegeben werden. Somit kann beispielsweise systemseitig durch das Beförderungsinformationssystem eine Vorabgenerierung beziehungsweise Planung beziehungsweise Bildung einer Beförderungsfahrt vorgenommen werden. Hierzu können beispielsweise verschiedene Modelle beziehungsweise Algorithmen beziehungsweise Methoden angewendet werden, um eine systemseitige Planung beziehungsweise Beurteilung der Beförderungsfahrt vorzunehmen. Hierzu können die verschiedensten Eingangsgrößen beziehungsweise Eingangsparameter, wie die Beförderungsteilnehmerinformation und die Beförderungsfahrtinformation, berücksichtigt werden. Anhand dieser Größen beziehungsweise Parameter kann systemseitig durch das Beförderungsinformationssystem eine Berechnung vorgenommen werden. Hierzu kann zunächst das Beförderungskriterium für die Beförderungsfahrt abhängig von den bereitgestellten Beförderungsteilnehmerinformationen und den Beförderungsfahrtinformationen, also den Eingangsgrößen, vorgenommen werden. Dies kann mithilfe der elektronischen Auswerteeinheit beziehungsweise einer elektronischen Recheneinheit durchgeführt werden. Mit diesem zumindest einen gerierten beziehungsweise bestimmten Beförderungskriterium kann systemseitig mithilfe des Beförderungsinformationssystems die an der Beförderungsfahrt potentiellen Beförderungsteilnehmer, also Beförderungsteilnehmer, die an einer solchen Beförderungsfahrt teilnehmen möchten, beurteilt beziehungsweise bewertet werden. Dies kann systemseitig anhand des erzeugten beziehungsweise generierten Beförderungskriteriums vorgenommen werden. Somit erfolgt systemseitig anhand eines generierten Kriteriums eine systemseitige Beurteilung potentieller Beförderungsteilnehmer, sodass systemseitig eine Planung beziehungsweise Vorabberechnung der Beförderungsfahrt durchgeführt werden kann. Dies kann wiederum mit der zumindest einen Beurteilungsinformation als Ausgangsgröße für das Beförderungsinformationssystem bereitgestellt werden. Dies wiederum kann schließlich den Beförderungsteilnehmern digital beziehungsweise elektronisch ausgegeben werden.The proposed method allows a transport journey to be put together or formed in an intelligent manner, in particular with the help of the generated at least one assessment information. This putting together or forming of such a transport journey is carried out on the system side by the transport information system. The assessment information, which is generated on the system side, in particular automatically, can be output in one embodiment and preferably to at least one transport participant and/or several transport participants by means of an electronic output unit. Thus, for example, a transport journey can be pre-generated or planned or formed on the system side by the transport information system. For this purpose, various models or algorithms or methods can be used, for example, to plan or assess the transport journey on the system side. For this purpose, a wide variety of input variables or input parameters, such as the transport participant information and the transport journey information, can be taken into account. Based on these variables or parameters, a calculation can be carried out on the system side by the transport information system. For this purpose, the transport criterion for the transport journey can first be determined on the basis of the transport participant information provided and the transport journey information, i.e. the input variables. This can be done using the electronic evaluation unit or an electronic processing unit. With this at least one generated or specific transport criterion, the system can use the transport information system to assess or evaluate the potential transport participants in the transport journey, i.e. transport participants who would like to take part in such a transport journey. This can be done on the system side using the generated or generated transport criterion. rium. This means that the system uses a generated criterion to assess potential transport participants, so that the transport journey can be planned or calculated in advance. This can in turn be provided with at least one piece of assessment information as an output value for the transport information system. This in turn can then be issued to the transport participants digitally or electronically.
Insbesondere handelt es sich bei dem vorgeschlagenen Verfahren um ein computerimplementiertes Verfahren.In particular, the proposed method is a computer-implemented method.
Beispielsweise kann es sich bei dem Beförderungsinformationssystem um ein digitales, insbesondere elektronisches, System handeln. Speziell kann das Beförderungsinformationssystem ein Fahrzeugflottenverwaltungssystem sein. Insbesondere kann das Beförderungsinformationssystem als Cloudanwendung oder als Backend ausgebildet sein.For example, the transport information system can be a digital, in particular electronic, system. In particular, the transport information system can be a vehicle fleet management system. In particular, the transport information system can be designed as a cloud application or as a backend.
Beispielsweise kann das Beförderungsinformationssystem mehrere Fahrzeuge, mehrere Beförderungsteilnehmer beziehungsweise potentielle Beförderungsteilnehmer und/oder mehrere Beförderungsfahrten verwalten, überwachen und/oder zusammenstellen. Somit handelt es sich bei dem Beförderungsinformationssystem um ein komplexes System zur Erstellung und Verwaltung von Beförderungsfahrten beziehungsweise von Personentransporten.For example, the transport information system can manage, monitor and/or compile several vehicles, several transport participants or potential transport participants and/or several transport trips. The transport information system is therefore a complex system for creating and managing transport trips or passenger transport.
Beispielsweise können mit der Beförderungsteilnehmerinformation individuelle beziehungsweise teilnehmerspezifische Informationen der potentiellen Beförderungsteilnehmer der Auswerteeinheit, insbesondere dem Beförderungsinformationssystem, bereitgestellt werden. Hierbei kann beispielsweise die Bereitstellung mittels des potentiellen Beförderungsteilnehmers, beispielsweise über eine elektronische Eingabeeinheit, erfolgen. Des Weiteren kann die Bereitstellung durch ein KI(„künstliche Intelligenz“)-System, wie beispielsweise ein neuronales Netz, ein Bayes'sches Netzwerk oder einen beliebigen Algorithmus, des Beförderungsinformationssystems erfolgen. Des Weiteren kann die Bereitstellung durch das Beförderungsinformationssystem selbst erfolgen, indem das Beförderungsinformationssystem diese Informationen eigenständig sucht und in Informationsquellen abruft. Des Weiteren können die Beförderungsfahrtinformationen bereitgestellt werden. Hier kann die Bereitstellung ähnlich wie soeben geschildert bezüglich der Beförderungsteilnehmerinformation erfolgen.For example, the transport participant information can be used to provide individual or participant-specific information on potential transport participants to the evaluation unit, in particular the transport information system. The information can be provided by the potential transport participant, for example via an electronic input unit. The information can also be provided by an AI ("artificial intelligence") system, such as a neural network, a Bayesian network or any algorithm, of the transport information system. The information can also be provided by the transport information system itself, in that the transport information system independently searches for this information and retrieves it from information sources. The transport journey information can also be provided. The information can be provided in a similar way to that just described with regard to the transport participant information.
Mit der Beförderungsfahrtinformation kann beispielsweise ein Startpunkt, ein Zwischenpunkt und/oder ein Endpunkt der Beförderungsfahrt bereitgestellt werden. Ebenfalls können Streckeninformationen, Routeninformationen und/oder ein Routenverlauf bereitgestellt werden. Des Weiteren kann beispielsweise hinsichtlich der Beförderungsfahrtinformation mitgeteilt werden, welche Art von Fahrzeug für diese Beförderungsfahrt gewünscht ist oder vorhanden ist. Dies beeinflusst die Anzahl der potentiellen Beförderungsteilnehmer beispielsweise.The transport trip information can be used to provide a starting point, an intermediate point and/or an end point of the transport trip. Route information, route information and/or a route can also be provided. Furthermore, the transport trip information can be used to provide information about what type of vehicle is required or available for this transport trip. This influences the number of potential transport participants, for example.
Mithilfe des systemseitig generierten beziehungsweise bestimmten zumindest einen Beförderungskriteriums oder von mehreren Beförderungskriterien können Bedingungen und/oder Anforderungen für die Teilnahme an der Beförderungsfahrt vorgegeben beziehungsweise bereitgestellt werden. Hierzu kann beispielsweise ein Algorithmus, insbesondere ein Matching-Algorithmus, verwendet werden. Mithilfe des generierten Beförderungskriteriums können die potentiellen Beförderungsteilnehmer der Beförderungsfahrt beurteilt beziehungsweise bewertet werden. Hierzu kann vor allem jeder potentielle Beförderungsteilnehmer beurteilt werden, sodass beispielsweise eine Gruppierung beziehungsweise Kategorisierung der potentiellen Beförderungsteilnehmer systemseitig vorgenommen werden kann, je nachdem, inwieweit ein potentieller Beförderungsteilnehmer die systemseitig erzeugten Beförderungskriterien erfüllt oder nicht.With the help of at least one transport criterion or several transport criteria generated or determined by the system, conditions and/or requirements for participation in the transport journey can be specified or provided. For example, an algorithm, in particular a matching algorithm, can be used for this purpose. With the help of the generated transport criterion, the potential transport participants of the transport journey can be assessed or evaluated. For this purpose, above all, each potential transport participant can be assessed, so that, for example, the system can group or categorize the potential transport participants, depending on the extent to which a potential transport participant meets the transport criteria generated by the system or not.
Insbesondere nimmt der Personenverkehr, also die Beförderung von Personen, auf den Straßen kontinuierlich zu. Dies stellt insbesondere, aber nicht ausschließlich, Städte vor Herausforderungen, denen insbesondere mit einem Ausbau der Kapazitäten begegnet werden. Während die Zahl der Personenkraftwägen auf den Straßen zunimmt, ist die Auslastung der Fahrzeuge an sich üblicherweise geringer, da die meisten Personenkraftwägen ohne weitere Mitfahrer unterwegs sind. Um dieser Verkehrsproblematik zu begegnen, sind also die verfügbaren Sitzplätze in PKWs auszunutzen und damit den Verkehr zu reduzieren. In der Verkehrsproblematik stehen insbesondere, aber nicht ausschließlich, Landkreise, Gemeinden und Städte vor der Herausforderung, dass ihre Einwohner auf die Personenkraftwägen als Transportmittel angewiesen sind, da die Abdeckung mit dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) nicht in der vom Nutzer gewünschten Frequenz wirtschaftlich abgebildet werden kann. Beide angesprochenen Problematiken können beispielsweise mit dem sogenannten „Peer-2-Peer-Ride-Sharing“ adressiert werden. Dieses basiert auf dem Prinzip der freiwilligen Mitnahme von weiteren Personen, ähnlich zu einer Fahrt per Anhalter, jedoch unterstützt von einem digitalen Dienst. Damit ein Peer-2-Peer-Ride-Sharing-Angebot jedoch relevant sowohl für Fahrtgebende als auch Fahrtnehmende hat, müssen Angebot und Nachfrage möglichst passgenau aufeinander abgestimmt werden, um den Aufwand für beide Seiten, insbesondere für den Fahrtgebenden, möglichst gering zu halten. Dies kann mit einer intelligenten Zusammenführung von Anfragen und Angebote erreicht werden. Hier kommt besonders das vorgeschlagene Verfahren zur Geltung, mit welchem die soeben genannten Problematiken gelöst werden können.In particular, passenger traffic, i.e. the transport of people, on the roads is continuously increasing. This poses challenges, particularly but not exclusively, for cities, which are being addressed in particular by expanding capacity. While the number of passenger cars on the roads is increasing, the utilization of the vehicles themselves is usually lower, since most passenger cars are on the road without other passengers. In order to address this traffic problem, the available seats in cars must be utilized and thus traffic reduced. In terms of traffic problems, districts, municipalities and cities in particular, but not exclusively, are faced with the challenge that their residents are dependent on passenger cars as a means of transport, since public transport coverage cannot be economically provided at the frequency desired by the user. Both of the problems mentioned can be addressed, for example, with so-called "peer-2-peer ride sharing". This is based on the principle of voluntarily taking other people along, similar to hitchhiking, but supported by a digital service. However, in order for a peer-to-peer ride-sharing offer to be relevant for both the driver and the passenger, supply and demand must be coordinated as precisely as possible in order to keep the effort for both sides, especially for the person giving the ride, as low as possible. This can be achieved by intelligently combining requests and offers. This is where the proposed procedure comes into its own, as it can solve the problems just mentioned.
Bei einem Peer-2-Peer-Ride-Sharing ist ein Kriterium, dass ein kommerzieller Anspruch im Vordergrund für das Zustandekommen einer Fahrt steht. Aspekte wie Bezahlung eines Kostenbeitrags für die Fahrt sind relevant, aber begründen keinen Anspruch auf eine Fahrt, wie dies beispielsweise bei einem Taxi der Fall wäre. Peer-2-Peer-Ride-Sharing beruht darauf, dass eine Person, beispielsweise eine Fahrtgebende, meist mit einem eigenen PKW oder Fahrtangefragte eine weitere Person, beispielsweise eine Fahrtnehmende oder Anfragende, mitnimmt. Hierbei bietet entweder die erste Person eine Fahrt an oder die weitere Person fragt aktiv nach der Möglichkeit einer Mitnahme für eine bestimmte Strecke. Das Zustandekommen einer gemeinsamen Fahrt hängt maßgeblich von der Relevanz der jeweiligen Anfrage für das gegenseitige Vertrauen zwischen den Personen und insbesondere des Sicherheitsgefühls ab. Zu den genannten Problemen eines Peer-2-Peer-Ride-Sharing-Angebots kommt des Weiteren das vorgeschlagene Verfahren ebenfalls besonders vorteilhaft zur Geltung, da mit dem vorgeschlagenen Verfahren systemseitig eine Beurteilung anhand eines systemseitig generierten Beförderungskriteriums vorgenommen wird, sodass eine verbesserte Beförderungsfahrt geplant und anschließend beispielsweise den jeweiligen Personen bereitgestellt beziehungsweise angeboten werden kann.In peer-to-peer ride sharing, one criterion is that a commercial claim is the main reason for a ride to take place. Aspects such as paying a contribution towards the cost of the ride are relevant, but do not constitute a claim to a ride, as would be the case with a taxi, for example. Peer-to-peer ride sharing is based on a person, for example a person giving a ride, usually in their own car, or a person requesting a ride, giving another person a ride, for example a person taking a ride or requesting a ride. In this case, either the first person offers a ride or the other person actively asks about the possibility of a ride for a certain route. Whether a shared ride takes place depends largely on the relevance of the respective request for the mutual trust between the people and, in particular, the feeling of security. In addition to the problems mentioned above with a peer-to-peer ride-sharing offer, the proposed method also has particular advantages, since the proposed method performs an assessment on the system side based on a system-generated transport criterion, so that an improved transport trip can be planned and then, for example, provided or offered to the respective persons.
Durch das vorgeschlagene Verfahren kann beispielsweise eine automatisierte, intelligente und systemseitige Methode beziehungsweise Möglichkeit bereitgestellt werden, um die bekannte Lösung für spontane Fahrten, welche durch Signalisieren eines Mitfahrwunsches am Straßenrand mittels Handzeichens oder eines Schildes erfolgt, irrelevant zu machen. Bei einem solchen Vorgehen handelt es sich beispielsweise um einen spontanen Fahrtwunsch („per Anhalter“), dem gegebenenfalls von Autofahrern auf einer entsprechenden Strecke entsprochen wird. Diese Form des „Sharings“ hat jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken auf Seiten des Fahrtgebenden und des Fahrtnehmenden an Relevanz verloren. Es handelt sich um eine spontane Fahrt, die Vermittlung von Fahrtwünschen und Mitfahrmöglichkeit erfolgt nicht technischer Natur. Durch die Signalisierung des Fahrtwunsches mittels Handzeichens kann zwar allen Fahrzeugen, die auf der jeweiligen Strecke fahren, der Fahrtwunsch signalisiert werden, das heißt eine Relevanz ist gegeben, jedoch können Fahrzeuge, die beispielsweise auf Parallelstraßen unterwegs sind, den Fahrtwunsch nicht signalisiert bekommen. Ein weiterer Nachteil hierbei ist die Sicherheitsproblematik, da Fahrtgebender und Fahrtnehmender sich gegebenenfalls nicht kennen und hat nur wenig Zeit im Straßenverkehr, eine Art der Sicherheitsüberprüfung vorzunehmen. Hierzu kommt wiederum das vorgeschlagene Verfahren vorteilhaft zum Einsatz, um die soeben genannten Probleme lösen zu können.The proposed method can, for example, provide an automated, intelligent and system-based method or option to make the known solution for spontaneous trips, which is done by signaling a ride request at the side of the road using a hand signal or a sign, irrelevant. Such a procedure involves, for example, a spontaneous ride request ("hitchhiking"), which may be met by drivers on a corresponding route. However, this form of "sharing" has lost relevance due to safety concerns on the part of the person giving the ride and the person taking the ride. It is a spontaneous trip; the communication of ride requests and the possibility of a ride share is not of a technical nature. By signaling the ride request using a hand signal, the ride request can be signaled to all vehicles traveling on the respective route, which means that relevance is given, but vehicles traveling on parallel roads, for example, cannot be signaled the ride request. Another disadvantage here is the safety issue, since the driver and passenger may not know each other and have little time in traffic to carry out some kind of safety check. The proposed method is again advantageous in order to be able to solve the problems just mentioned.
Des Weiteren besteht bei spontanen Fahrten immer die Problematik, dass die Fahrtanfrage gegebenenfalls zeitkritisch ist, wie zum Beispiel sofort oder innerhalb der nächsten 30 Minuten, und zur Situation der Fahrtgebende passen muss. Diese Problematik wird bei geplanten Fahrten umgangen. Die bekannteste Form des Peer-2-Peer-Ride-Sharings ist die Mitfahrzentrale, bei einer sowohl Fahrten als auch Fahrtwünsche auf einer Plattform angefragt werden können. Dies geschieht insbesondere für geplante, längere Fahrten. Die Fahrt kann in digitaler, beispielsweise Website oder Applikation, oder analoger Form vorliegen, wie zum Beispiel ein Mitfahrwunsch an einem Schwarzen Brett. Häufig besteht eine kommerzielle Komponente bei dieser Art des Sharings in der Regel durch Bezahlen der anteiligen Fahrtkosten und Abführen eines Entgelts für die Vermittlung einer Plattform. Diese Art des Sharings kann ebenfalls durch das vorgeschlagene Verfahren abgelöst und insbesondere eine verbesserte Alternative dazu, insbesondere automatisiert beziehungsweise systemseitig übermittelt, gegeben werden.Furthermore, with spontaneous trips there is always the problem that the trip request may be time-critical, for example immediately or within the next 30 minutes, and must suit the situation of the person giving the ride. This problem is avoided with planned trips. The best-known form of peer-to-peer ride sharing is the ride sharing service, where both trips and trip requests can be requested on a platform. This is done especially for planned, longer trips. The trip can be in digital form, for example on a website or application, or in analog form, such as a ride request on a bulletin board. There is often a commercial component to this type of sharing, usually by paying the proportionate travel costs and paying a fee for arranging a platform. This type of sharing can also be replaced by the proposed method and, in particular, an improved alternative to it can be provided, in particular automated or transmitted by the system.
Neben Peer-2-Peer-Ride-Sharing gibt es noch Ride-Sharing-Angebote von kommerziellen Anbietern. Diese werden von kommerziellen Fahrern oder Personentransportunternehmen betrieben. Beispiele hierfür sind das Sammeltaxi, bei dem die Koordinaten von einer Taxizentrale übernommen werden. Eine andere Form ist das Ride-Sharing mit digitalen Diensten, wie zum Beispiel „Uber“ oder Uber-Pool". Diese funktionieren häufig wie eine digital unterstützende Taxi-Lösung. Eine Fahrtanfrage wird hierbei an einen Fahrer mit Fahrzeug übermittelt, der Fahrtnehmende bezahlt für die Dienstleistung der Fahrt. Zu dieser genannten Problematik kann das vorgeschlagene Verfahren ebenfalls besonders vorteilhaft zum Einsatz kommen und eine verbesserte, systemseitig vorgenommene Beförderungsfahrt bereitstellen.In addition to peer-to-peer ride sharing, there are also ride sharing offers from commercial providers. These are operated by commercial drivers or passenger transport companies. Examples of this are shared taxis, where the coordinates are taken over by a taxi center. Another form is ride sharing with digital services, such as "Uber" or "Uber Pool". These often function like a digitally supported taxi solution. A ride request is sent to a driver with a vehicle, and the passenger pays for the ride service. The proposed method can also be used particularly advantageously to address this problem and provide an improved, system-based transport trip.
Des Weiteren kommen sogenannte autonome Robo-Sammeltaxi (AD-Robo-Sammeltaxi) zum Einsatz, bei denen eine Fahrt mit mehreren Fahrgästen in einem autonomen Fahrzeug eines kommerziellen Betreibers zustande kommen kann. Der Sicherheitsaspekt bei solchen Taxis ist ebenfalls zu berücksichtigen. Jedoch besteht bei einem solchen Robo-Sammeltaxi der Nachteil, dass keine vorgegebene Route eines etwaigen Fahrers, das heißt die Rolle der Fahrtgebende, entfällt, vorliegt, sodass alle Beteiligten Mitfahrer beziehungsweise Fahrtnehmende sind. Durch das vorgeschlagene Verfahren kann hier ebenfalls Abhilfe geschaffen werden, da sich sowohl Fahrer als auch Beifahrer beziehungsweise Mitfahrer mittels der generierten und ausgegebenen zumindest einen Beförderungsinformation entsprechend informieren lassen können.In addition, so-called autonomous robo-shared taxis (AD-robo-shared taxis) are used, where a trip with several passengers can be arranged in an autonomous vehicle of a commercial operator. The safety aspect of such taxis is also However, such a robo-shared taxi has the disadvantage that there is no predetermined route for any driver, i.e. the role of the person giving the ride is eliminated, so that everyone involved is a passenger or a person taking the ride. The proposed method can also remedy this, since both the driver and the passenger or passengers can be informed accordingly using the at least one transport information that is generated and issued.
Insbesondere bietet das vorgeschlagene Verfahren den Vorteil, dass zum einen die Sicherheit für einen Fahrer als auch für die Mitfahrer einer Beförderungsfahrt erhöht werden kann. Des Weiteren ergibt sich der Vorteil, dass anhand des Beförderungskriteriums, welches systemseitig erzeugt wurde, eine beliebige Anzahl von potentiellen Beförderungsteilnehmern beurteilt beziehungsweise analysiert werden kann, um daraus eine passende Beförderungsfahrt bereitstellen zu können. Des Weiteren kann mithilfe des vorgeschlagenen Verfahrens eine zukünftige Beförderungsfahrt entsprechend geplant beziehungsweise bereitgestellt werden als auch auf eine kurzfristig anberaumte Beförderungsfahrt entsprechend dynamisch, insbesondere mithilfe von bereits vorverarbeiteten Daten, abgeändert beziehungsweise geplant werden. Insbesondere können jeweils hinsichtlich der Beförderungsfahrt die potentiellen Beförderungsteilnehmer beurteilt werden. Dies kann wiederum gespeichert werden und für eine kurzfristige Änderung beziehungsweise Anfrage einer Beförderungsfahrt kann hier systemseitig rasch reagiert werden.In particular, the proposed method offers the advantage that safety can be increased for both the driver and the passengers on a transport journey. Another advantage is that any number of potential transport participants can be assessed or analyzed based on the transport criteria generated by the system in order to be able to provide a suitable transport journey. Furthermore, the proposed method can be used to plan or provide a future transport journey accordingly, and to dynamically change or plan a transport journey scheduled at short notice, in particular using pre-processed data. In particular, the potential transport participants can be assessed with regard to the transport journey. This can in turn be saved and the system can react quickly to a short-term change or request for a transport journey.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass erste Beförderungsteilnehmerinformationen eines Fahrers der Beförderungsfahrt als zumindest ein Beförderungsteilnehmer der Auswerteeinheit bereitgestellt werden, wobei mit den ersten Beförderungsteilnehmerinformationen fahrerspezifische Informationen betreffend die Beförderungsfahrt bereitgestellt werden. Diese fahrerspezifischen Informationen werden bei einem Bestimmen des zumindest einen Beförderungskriteriums berücksichtigt. Insbesondere können mithilfe des Beförderungsinformationssystems die ersten Beförderungsteilnehmerinformationen datentechnisch selbst gesucht beziehungsweise dann auch abgefragt werden. Ebenfalls können diese mittels eines Kl-Algorithmus oder eines Bayes'sches Netz generiert werden. Des Weiteren kann der Fahrer beispielsweise erste Beförderungsteilnehmerinformationen zur Verfügung stellen. Der Fahrer der Beförderungsfahrt kann insbesondere zunächst als potentieller Fahrer der Beförderungsfahrt eingestuft beziehungsweise klassifiziert werden. Im späteren finalen Zustandekommen der Beförderungsfahrt kann wiederum entschieden werden, insbesondere systemseitig, welcher potentielle Fahrer für die Beförderungsfahrt ausgewählt beziehungsweise bevorzugt werden soll. Mithilfe der ersten Beförderungsteilnehmerinformationen können somit Informationen, Bedingungen, Anforderungen und/oder Voraussetzungen betreffend die Beförderungsfahrt bereitgestellt werden. Diese können beispielsweise eine Fahrweise, ein Fahrtmuster, eine Erfahrung, ein Alter, einen Gesundheitszustand oder eine sonstige Vorgabe des Fahrers umfassen. Mit diesen Informationen kann systemseitig eine erste Einstufung beziehungsweise Kategorisierung hinsichtlich der Beförderungsfahrt vorgenommen werden. Diese fahrerspezifischen Informationen können systemseitig, insbesondere von der Auswerteeinheit, bei der Bestimmung beziehungsweise Generierung des zumindest einen Beförderungskriteriums berücksichtigt beziehungsweise verwendet werden.In one embodiment, it is provided that first transport participant information of a driver of the transport journey is provided as at least one transport participant to the evaluation unit, wherein driver-specific information relating to the transport journey is provided with the first transport participant information. This driver-specific information is taken into account when determining the at least one transport criterion. In particular, the first transport participant information can be searched for or queried using data technology using the transport information system. This can also be generated using a Kl algorithm or a Bayesian network. Furthermore, the driver can, for example, provide first transport participant information. The driver of the transport journey can, in particular, initially be classified or classified as a potential driver of the transport journey. When the transport journey is finally realized later, a decision can again be made, in particular on the system side, as to which potential driver should be selected or preferred for the transport journey. With the help of the first transport participant information, information, conditions, requirements and/or prerequisites relating to the transport journey can thus be provided. These can include, for example, a driving style, a driving pattern, experience, age, health status or other specifications of the driver. This information can be used by the system to make an initial classification or categorization of the transport journey. This driver-specific information can be taken into account or used by the system, in particular by the evaluation unit, when determining or generating at least one transport criterion.
In einem Ausführungsbeispiel ist des Weiteren vorgesehen, dass abhängig von den fahrerspezifischen Informationen ein Fahrer-Beförderungskriterium, mit welchem Anforderungen an zumindest einen Mitfahrer als zumindest ein Beförderungsteilnehmer charakterisiert wird, bestimmt werden. Das Fahrer-Beförderungskriterium kann bei der Generierung der Beurteilungsinformation berücksichtigt werden. Somit können systemseitig mehrere Beförderungskriterien erzeugt beziehungsweise generiert werden. Hierbei kann beispielsweise ein allgemeingültiges Kriterium für grundlegende Beförderungsfahrten verwendet werden. Ein weiteres, also spezifisches, ist das soeben genannte Fahrer-Beförderungskriterium. Mithilfe dieses Fahrer-Beförderungskriteriums kann systemseitig eine auf Basis des potentiellen Fahrers Beurteilung der potentiellen Mitfahrer als Beförderungsteilnehmer für eine Beförderungsfahrt durchgeführt werden. Somit können das Beförderungsbeurteilungssystem und insbesondere die Auswerteeinheit die potentiellen Beförderungsteilnehmer anhand des Fahrer-Beförderungskriteriums analysieren beziehungsweise bewerten. Mit anderen Worten ausgedrückt kann der potentielle Fahrer vorgeben, wie systemseitig eine Beurteilung durchzuführen ist im Hinblick auf potentielle Mitfahrer. Mithilfe des Fahrer-Beförderungskriteriums können insbesondere mehrere Anforderungen an die Mitfahrer, insbesondere an zumindest einen Mitfahrer, vorgegeben beziehungsweise charakterisiert werden.In one embodiment, it is further provided that, depending on the driver-specific information, a driver transport criterion is determined with which requirements for at least one passenger are characterized as at least one transport participant. The driver transport criterion can be taken into account when generating the assessment information. In this way, several transport criteria can be created or generated on the system side. For example, a general criterion can be used for basic transport trips. Another, i.e. specific, is the driver transport criterion just mentioned. With the help of this driver transport criterion, the system side can carry out an assessment of the potential passengers as transport participants for a transport trip based on the potential driver. The transport assessment system and in particular the evaluation unit can thus analyze or evaluate the potential transport participants based on the driver transport criterion. In other words, the potential driver can specify how an assessment is to be carried out on the system side with regard to potential passengers. With the help of the driver transport criterion, several requirements for the passengers, in particular for at least one passenger, can be specified or characterized.
Durch das Berücksichtigen des Fahrer-Beförderungskriteriums als ein mögliches Beförderungskriterium hinsichtlich der Beförderungsfahrt kann durch das Beförderungsinformationssystem eine Beförderungsfahrt an die Anforderungen, Wünsche und/oder Vorliegen des Fahrers geplant beziehungsweise überprüft werden.By taking the driver's transport criterion into account as a possible transport criterion with regard to the transport journey, the transport information system can plan or check a transport journey based on the driver's requirements, wishes and/or availability.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass zweite Beförderungsteilnehmerinformationen eines, insbesondere potentiellen, Mitfahrers der Beförderungsfahrt als zumindest ein Beförderungsteilnehmer der Auswerteeinheit bereitgestellt werden, wobei mit den zweiten Beförderungsteilnehmerinformationen mitfahrerspezifische Informationen betreffend die Beförderungsfahrt bereitgestellt werden. Diese mitfahrerspezifischen Informationen werden bei einem Bestimmen des zumindest einen Beförderungskriteriums berücksichtigt. Durch die zweiten Beförderungsteilnehmerinformationen, als die Beförderungsteilnehmerinformationen, können dem Beförderungsinformationssystem entsprechende Informationen hinsichtlich eines potentiellen Mitfahrers oder mehrerer potentieller Mitfahrer der Beförderungsfahrt mitgeteilt beziehungsweise bereitgestellt werden. Ebenfalls kann wiederum systemseitig ein automatisiertes Abgreifen beziehungsweise Abrufen dieser zweiten Beförderungsteilnehmerinformationen erfolgen. Systemseitig können mithilfe dieser zweiten Beförderungsteilnehmerinformationen mitfahrerspezifische Informationen, also spezielle Informationen hinsichtlich der potentiellen Mitfahrer beziehungsweise des potentiellen Mitfahrers, bereitgestellt und insbesondere an das Beförderungsinformationssystem übermittelt werden. Diese mitfahrerspezifischen Informationen können systemseitig bei der Bestimmung beziehungsweise Generierung des zumindest einen Beförderungskriteriums berücksichtigt werden.In one embodiment, it is provided that second transport participant information of a, in particular potential, passenger on the transport journey is provided as at least one transport participant to the evaluation unit, wherein passenger-specific information relating to the transport journey is provided with the second transport participant information. This passenger-specific information is taken into account when determining the at least one transport criterion. The second transport participant information, as the transport participant information, can be used to communicate or provide the transport information system with corresponding information relating to a potential passenger or several potential passengers on the transport journey. This second transport participant information can also be automatically accessed or retrieved on the system side. On the system side, passenger-specific information, i.e. special information relating to the potential passenger or the potential passenger, can be provided with the help of this second transport participant information and in particular transmitted to the transport information system. This passenger-specific information can be taken into account on the system side when determining or generating the at least one transport criterion.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass abhängig von den mitfahrerspezifischen Informationen ein Mitfahrer-Beförderungskriterium, mit welchem Anforderungen an zumindest einen Fahrer als zumindest ein Beförderungsteilnehmer charakterisiert werden, bestimmt wird. Dieses Mitfahrer-Beförderungskriterium kann bei der Generierung der Beurteilungsinformation berücksichtigt werden. Somit kann neben dem vorhergenannten Fahrer-Beförderungskriterium ein weiteres Beförderungskriterium, nämlich das Mitfahrer-Beförderungskriterium, erzeugt beziehungsweise generiert werden. Dies erfolgt ebenfalls mithilfe der Auswerteeinheit und insbesondere mit dem Beförderungsinformationssystem. Mithilfe dieses Mitfahrer-Beförderungskriteriums können Wünsche, Anforderungen, Vorlieben und/oder sonstige Kriterien des Mitfahrers oder der Mitfahrer systemseitig bei der Beurteilung von potentiellen Beförderungsteilnehmern berücksichtigt werden. Mithilfe des Mitfahrer-Beförderungskriteriums kann zumindest ein oder mehrere Mitfahrer Vorgaben beziehungsweise Anforderungen an andere Mitfahrer und/oder an einen Fahrer der Beförderungsfahrt stellen. Dies wird durch die Auswerteeinheit entsprechend berechnet beziehungsweise analysiert, sodass die Beurteilungsinformation umfangreicher und insbesondere an die jeweilige Beförderungsfahrt angepasster generiert werden kann. In einem Ausführungsbeispiel ist des Weiteren vorgesehen, dass die ersten Beförderungsteilnehmerinformationen und die zweiten Beförderungsteilnehmerinformationen als Eingangsgrößen einer Verarbeitungseinheit des Beförderungsinformationssystems bereitgestellt werden, wobei mit einem Vermittler-Algorithmus der Verarbeitungseinheit auf Basis der Eingangsgrößen eine Wahrscheinlichkeitsinformation hinsichtlich einer Kompatibilität des Fahrers und des Mitfahrers für eine gemeinsame Teilnahme an der Beförderungsfahrt generiert wird. Mit anderen Worten ausgedrückt kann systemseitig mithilfe eines Algorithmus und insbesondere mithilfe eines Kl-Algorithmus eine Wahrscheinlichkeit bestimmt werden, inwieweit Mitfahrer und/oder ein Fahrer für eine gemeinsame Teilnahme an der Beförderungsfahrt kompatibel sind beziehungsweise zusammenpassen. Hierzu kann also eine Vorhersage anhand der Eingangsgrößen und insbesondere der dem Beförderungsinformationssystem bereitgestellten Informationen durchgeführt werden, um für den Mitfahrer und den Fahrer eine passende Beförderungsfahrt anbieten und insbesondere bereitstellen zu können. Bei dem Vermittler-Algorithmus kann es sich beispielsweise um einen Matching-Algorithmus handeln. Die Verarbeitungseinheit kann beispielsweise ein neuronales Netz, Maschinenlerneinheit, Bayes'sche Netz oder eine Softwareapplikation sein. Der Verarbeitungseinheit können neben den genannten Eingangsgrößen weitere Eingangsgrößen hinsichtlich der Beförderungsfahrt und den Beförderungsteilnehmern zur Verfügung gestellt werden, sodass als Ausgangsgröße die Wahrscheinlichkeitsinformation beziehungsweise eine Kompatibilitätsinformation erzeugt werden kann. Hierbei können des Weiteren von in der Vergangenheit durchgeführten Beförderungsfahrten und insbesondere von vergangenen Informationen hinsichtlich der Beförderungsteilnehmer der Verarbeitungseinheit als Eingangsgröße zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann ein fortlaufender intelligenter Generierungsvorgang hinsichtlich der Kompatibilität vorgenommen werden, da stets aktuelle und vergangene Eingangsgrößen hierzu verwendet werden können.In one embodiment, it is provided that, depending on the passenger-specific information, a passenger transport criterion is determined with which requirements for at least one driver are characterized as at least one transport participant. This passenger transport criterion can be taken into account when generating the assessment information. Thus, in addition to the aforementioned driver transport criterion, another transport criterion, namely the passenger transport criterion, can be created or generated. This is also done with the help of the evaluation unit and in particular with the transport information system. With the help of this passenger transport criterion, the wishes, requirements, preferences and/or other criteria of the passenger or passengers can be taken into account by the system when assessing potential transport participants. With the help of the passenger transport criterion, at least one or more passengers can set specifications or requirements for other passengers and/or for a driver of the transport trip. This is calculated or analyzed accordingly by the evaluation unit, so that the assessment information can be generated more comprehensively and in particular more adapted to the respective transport trip. In one embodiment, it is further provided that the first transport participant information and the second transport participant information are provided as input variables to a processing unit of the transport information system, with a mediator algorithm of the processing unit generating probability information regarding the compatibility of the driver and the passenger for joint participation in the transport trip based on the input variables. In other words, on the system side, with the help of an algorithm and in particular with the help of a KI algorithm, a probability can be determined as to the extent to which passengers and/or a driver are compatible or fit together for joint participation in the transport trip. For this purpose, a prediction can be made based on the input variables and in particular the information provided to the transport information system in order to be able to offer and in particular provide a suitable transport trip for the passenger and the driver. The mediator algorithm can be a matching algorithm, for example. The processing unit can be, for example, a neural network, machine learning unit, Bayesian network or a software application. In addition to the input variables mentioned, further input variables relating to the transport journey and the transport participants can be made available to the processing unit, so that probability information or compatibility information can be generated as an output variable. In this case, transport journeys carried out in the past and in particular past information relating to the transport participants can also be made available to the processing unit as an input variable. This enables a continuous intelligent generation process with regard to compatibility to be carried out, since current and past input variables can always be used for this purpose.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Wahrscheinlichkeitsinformation bei der Generierung der Beurteilungsinformation berücksichtigt wird, wobei abhängig von der Wahrscheinlichkeitsinformation eine erste Beurteilungsinformation für den Fahrer und eine zweite Beurteilungsinformation für den Beifahrer generiert werden. Anhand der Wahrscheinlichkeitsinformation und beispielsweise dem jeweiligen Mitfahrer-Beförderungskriterium und den bereits genannten Informationen hinsichtlich der Beförderungsfahrt kann sowohl für den Fahrer als auch für zumindest einen Mitfahrer oder für alle Mitfahrer der Beförderungsfahrt eine Beurteilungsinformation generiert werden. Somit kann beispielsweise der potentielle Fahrer beziehungsweise die potentiellen Fahrer anhand des Fahrer-Beförderungskriteriums, des Mitfahrer-Beförderungskriteriums und der Wahrscheinlichkeitsinformation beurteilt werden. Analog gilt dies ebenfalls für alle potentiellen Mitfahrer der Beförderungsfahrt. Somit kann systemseitig auf intelligente Art und Weise für einen jeweiligen Beförderungsteilnehmer beziehungsweise für einen potentiellen Beförderungsteilnehmer der Beförderungsfahrt eine genaue Analyse beziehungsweise Beurteilung vorgenommen werden.In one embodiment, it is provided that the probability information is taken into account when generating the assessment information, whereby a first assessment information for the driver and a second assessment information for the passenger are generated depending on the probability information. Based on the probability information and, for example, the respective passenger transport criterion and the information already mentioned regarding the transport journey, assessment information can be generated for the driver as well as for at least one passenger or for all passengers on the transport journey. This means that, for example, the potential driver or drivers can be assessed based on the driver transport criteria, the passenger transport criteria and the probability information. This also applies analogously to all potential passengers on the transport journey. This means that the system can intelligently carry out a precise analysis or assessment for each transport participant or for a potential transport participant on the transport journey.
Somit können spezielle beziehungsweise spezifische Beurteilungsinformationen hinsichtlich der Beförderungsart den jeweiligen Beförderungsteilnehmern bereitgestellt und beispielsweise mit der Ausgabeeinheit ausgegeben werden.Thus, special or specific assessment information regarding the type of transport can be provided to the respective transport participants and, for example, issued using the output unit.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass auf Basis des Fahrer-Beförderungskriteriums eine Priorisierungsliste von potentiellen Mitfahrern als potentielle Beförderungsteilnehmer erzeugt und dem Fahrer bereitgestellt wird. Zusätzlich oder anstatt kann auf Basis des Mitfahrer-Beförderungskriteriums eine Priorisierungsliste von potentiellen Fahrern als potentielle Beförderungsteilnehmer erzeugt und dem Mitfahrer bereitgestellt werden. Somit können mithilfe der Auswerteeinheit und insbesondere dem Beförderungsinformationssystem Priorisierungslisten beziehungsweise spezielle Reihenfolgen erzeugt werden, sodass anhand der beurteilten Informationen hinsichtlich der potentiellen Beförderungsteilnehmer eine Priorisierung beziehungsweise eine Reihenfolge von, insbesondere passenden, Beförderungsteilnehmern der Beförderungsfahrt erzeugt beziehungsweise generiert werden kann. Diese jeweiligen Priorisierungslisten können wiederum mithilfe der Ausgabeeinheit, insbesondere einer elektronischen Ausgabeeinheit, dem jeweiligen Beförderungsteilnehmer, also dem Fahrer oder den Mitfahrern, bereitgestellt werden. Somit kann systemseitig den Beförderungsteilnehmern eine Liste beziehungsweise eine Auswahlliste zur Verfügung gestellt werden, sodass beispielsweise der Fahrer die zu ihm passenden potentiellen Mitfahrer auswählen kann. Ebenfalls kann wiederum der Mitfahrer beispielsweise entscheiden, ob er bei einem jeweiligen Fahrer der Beförderungsfahrt tatsächlich teilnehmen möchte.In one embodiment, it is provided that a prioritization list of potential passengers as potential transport participants is generated and made available to the driver on the basis of the driver transport criterion. In addition or instead, a prioritization list of potential drivers as potential transport participants can be generated and made available to the passenger on the basis of the passenger transport criterion. Prioritization lists or special sequences can thus be generated with the aid of the evaluation unit and in particular the transport information system, so that a prioritization or a sequence of, in particular suitable, transport participants of the transport trip can be generated or created on the basis of the assessed information regarding the potential transport participants. These respective prioritization lists can in turn be made available to the respective transport participant, i.e. the driver or the passengers, using the output unit, in particular an electronic output unit. A list or a selection list can thus be made available to the transport participants on the system side, so that, for example, the driver can select the potential passengers who suit him. The passenger can also, for example, decide whether he actually wants to take part in the transport trip with a particular driver.
Als weiteres Kriterium können beispielsweise der Fahrer und/oder der oder die potentiellen Mitfahrer dahingehend beurteilt werden, welche aktuelle geografische Position sie aufweisen und an welches Ziel beziehungsweise Reiseziel sie gelangen möchten. Hierzu kann wiederum beispielsweise die aktuelle Position des Fahrers der Beförderungsfahrt beziehungsweise des Fahrzeugs berücksichtigt werden, um zu überprüfen, ob eine Teilnahme ohne große Zeitverzüge beziehungsweise ungehindert möglich ist.Another criterion could be to assess the driver and/or the potential passenger(s) in terms of their current geographical position and the destination or travel destination they would like to reach. The current position of the driver of the transport journey or the vehicle can be taken into account to check whether participation is possible without major delays or without hindrance.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Computerprogramm, umfassend Befehle, die bei der Ausführung des Computerprogramms durch einen Computer diesen veranlassen, das Verfahren nach dem vorhergehenden Aspekt oder einer vorteilhaften Weiterbildung daraus auszuführen. Beispielsweise kann das Computerprogramm in dem Beförderungsinformationssystem, insbesondere in der Auswerteeinheit, integriert sein. Dazu kann das Beförderungsinformationssystem Recheneinheiten und/oder Verarbeitungseinheiten aufweisen, auf welchen das Computerprogramm ausgeführt werden kann.A further aspect of the invention relates to a computer program comprising instructions which, when the computer program is executed by a computer, cause the computer to carry out the method according to the preceding aspect or an advantageous development thereof. For example, the computer program can be integrated into the transport information system, in particular in the evaluation unit. For this purpose, the transport information system can have computing units and/or processing units on which the computer program can be executed.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein elektronisches Beförderungsinformationssystem mit einer Auswerteeinheit und einer elektronischen Ausgabeeinheit, wobei das Beförderungsinformationssystem zum Durchführen beziehungsweise Ausführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Aspekte oder einer vorteilhaften Weiterbildung davon ausgebildet ist. Insbesondere kann das vorher geschilderte Verfahren mit dem soeben geschilderten Beförderungsinformationssystem ausgeführt beziehungsweise durchgeführt werden.A further aspect of the invention relates to an electronic transport information system with an evaluation unit and an electronic output unit, wherein the transport information system is designed to carry out or execute a method according to one of the preceding aspects or an advantageous development thereof. In particular, the previously described method can be carried out or executed with the transport information system just described.
Beispielsweise kann das Beförderungsinformationssystem als zentrale Servereinheit oder als Datenwolke oder im Serversystem ausgebildet sein.For example, the transport information system can be designed as a central server unit or as a data cloud or in the server system.
Vorteilhafte Ausführungsformen eines Aspekts der Erfindung sind als vorteilhafte Ausführungsformen der anderen Aspekte anzusehen und umgekehrt.Advantageous embodiments of one aspect of the invention are to be regarded as advantageous embodiments of the other aspects and vice versa.
Für Anwendungsfälle oder Anwendungssituationen, die sich bei dem Verfahren ergeben können und die hier nicht explizit beschrieben sind, kann vorgesehen sein, dass gemäß dem Verfahren eine Fehlermeldung und/oder eine Aufforderung zur Eingabe einer Nutzerrückmeldung ausgegeben und/oder eine Standardeinstellung und/oder ein vorbestimmter Initialzustand eingestellt wird.For use cases or application situations that may arise during the method and which are not explicitly described here, it may be provided that, in accordance with the method, an error message and/or a request to enter user feedback is issued and/or a default setting and/or a predetermined initial state is set.
Als eine weitere Lösung umfasst die Erfindung auch ein computerlesbares Speichermedium, umfassend Programmcode, der bei der Ausführung durch einen Computer oder einen Computerverbund diesen veranlasst, eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens auszuführen. Das Speichermedium kann zumindest teilweise als ein nichtflüchtiger Datenspeicher (z.B. als eine Flash-Speicher und/oder als SSD - solid state drive) und/oder zumindest teilweise als ein flüchtiger Datenspeicher (z.B. als ein RAM - random access memory) bereitgestellt sein. Das Speichermedium kann in dem Computer oder Computerverbund angeordnet sein. Das Speichermedium kann aber auch beispielsweise als sogenannter Appstore-Server und/oder Cloud-Server im Internet betrieben sein. Durch den Computer oder Computerverbund kann eine Prozessorschaltung mit beispielsweise zumindest einem Mikroprozessor bereitgestellt sein. Der Programmcode kann als Binärcode und/oder als Assembler-Code und/oder als Quellcode einer Programmiersprache (z.B. C) und/oder als Programmskript (z.B. Python) bereitgestellt sein.As a further solution, the invention also comprises a computer-readable storage medium comprising program code which, when executed by a computer or a computer network, causes it to carry out an embodiment of the method according to the invention. The storage medium can be provided at least partially as a non-volatile data memory (e.g. as a flash memory and/or as an SSD - solid state drive) and/or at least partially as a volatile data memory (e.g. as a RAM - random access memory). The storage medium can be arranged in the computer or computer network The storage medium can also be operated as a so-called app store server and/or cloud server on the Internet. The computer or computer network can provide a processor circuit with, for example, at least one microprocessor. The program code can be provided as binary code and/or as assembler code and/or as source code of a programming language (e.g. C) and/or as a program script (e.g. Python).
Zu der Erfindung gehören auch Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Computerprogramms, und des erfindungsgemäßen Beförderungsinformationssystems, die Merkmale aufweisen, wie sie bereits im Zusammenhang mit den Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben worden sind. Aus diesem Grund sind die entsprechenden Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Computerprogramms, und des erfindungsgemäßen Beförderungsinformationssystems hier nicht noch einmal beschrieben.The invention also includes further developments of the computer program according to the invention and of the transport information system according to the invention, which have features as have already been described in connection with the further developments of the method according to the invention. For this reason, the corresponding further developments of the computer program according to the invention and of the transport information system according to the invention are not described again here.
Die Erfindung umfasst auch die Kombinationen der Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen.The invention also includes combinations of the features of the described embodiments.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Hierzu zeigt:
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1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines elektronischen Beförderungssystems und einen beispielhaften Betrieb dieses Systems; -
2 zeigt eine schematische Darstellung beziehungsweise Ablauf eines Bayes'schen Netzwerks einer Verarbeitungseinheit des Beförderungsinformationssystems aus1 ; -
3 zeigt eine schematische Darstellung einer Beförderungsfahrt mit Beförderungsteilnehmern.
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1 shows an embodiment of an electronic transportation system and an exemplary operation of this system; -
2 shows a schematic representation or sequence of a Bayesian network of a processing unit of the transport information system from1 ; -
3 shows a schematic representation of a transport journey with transport participants.
Bei den im Folgenden erläuterten Ausführungsbeispielen handelt es sich um bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung. Bei den Ausführungsbeispielen stellen die beschriebenen Komponenten jeweils einzelne, unabhängig voneinander zu betrachtende Merkmale der Erfindung dar, welche die Erfindung jeweils auch unabhängig voneinander weiterbilden und damit auch einzeln oder in einer anderen als der gezeigten Kombination als Bestandteil der Erfindung anzusehen sind. Des Weiteren sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele auch durch weitere der bereits beschriebenen Merkmale der Erfindung ergänzbar.The exemplary embodiments explained below are preferred exemplary embodiments of the invention. In the exemplary embodiments, the components described each represent individual features of the invention that are to be considered independently of one another, which also develop the invention independently of one another and are therefore to be viewed as part of the invention individually or in a combination other than that shown. Furthermore, the exemplary embodiments described can also be supplemented by other features of the invention already described.
In den Figuren sind funktionsgleiche Elemente jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.In the figures, functionally identical elements are provided with the same reference symbols.
In der
Für die jeweilige Verarbeitung von Daten, insbesondere die Verwaltung der Beförderungsfahrt 3, kann das elektronische Beförderungsinformationssystem 1, welches beispielsweise als Backend ausgebildet ist, zumindest eine elektronische Auswerteeinheit 5 (vergleiche
Im Nachfolgenden wird eine mögliche Ausführung beziehungsweise ein denkbares Ausführungsbeispiel eines Betriebs des Beförderungsinformationssystems 1 erläutert. Dabei wird hier ein Ablauf einer Berührung beziehungsweise eines Zusammenbringens beziehungsweise Zusammenführens zweier Beförderungsteilnehmer beziehungsweise potentielle Beförderungsteilnehmer 6, 7 (vergleiche
In einem ersten Schritt S1 kann der Beförderungsteilnehmer 6 eine Fahrtanfrage beziehungsweise Anfragen hinsichtlich der Beförderungsfahrt 3 stellen. Diese Fahrtanfrage kann beispielsweise mittels einer Applikation auf einem mobilen Endgerät, wie zum Beispiel einem Smartphone, der Person 6 erfolgen. Des Weiteren kann diese Anfrage über eine, insbesondere elektronische, Eingabeeinheit 8 (vergleiche
In einem beispielhaften zweiten Schritt S2 kann anhand der Anfrage des Beförderungsteilnehmers 6 durch das System 1 ein Auftrag beziehungsweise ein „Matching-Auftrag“ an eine Verarbeitungseinheit 9 des Systems 2 übermittelt werden. Bei der Verarbeitungseinheit 9 kann es sich beispielsweise um eine KI (künstliche Intelligenz)-Komponente handeln. Diese dient dazu beispielsweise, um den Beförderungsteilnehmer 6 zu dem Beförderungsteilnehmer 7 aus der Gruppe beziehungsweise Anzahl an potentiellen Beförderungsteilnehmern 2 zuzuordnen. Dabei kann darauf geachtet werden, dass sichergestellt wird, dass eine Relevanz der Anfrage für den Beförderungsteilnehmer 6 und das Vertrauen der Beförderungsteilnehmer 6, 7 ineinander maximal ist und zusätzlich können Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden.In an exemplary second step S2, based on the request of the
Insbesondere können der Auswerteeinheit 5 beziehungsweise dem System 1 Beförderungsteilnehmerinformationen einiger oder aller potentiellen Beförderungsteilnehmer 2 und beispielsweise Beförderungsfahrtinformationen hinsichtlich der Beförderungsfahrt 3 bereitgestellt werden, um eine bessere Informationsverarbeitung beziehungsweise Datenverarbeitung bezüglich der Beförderungsfahrt 3 durchführen zu können. Insbesondere können erste Beförderungsteilnehmerinformationen, beispielsweise fahrerspezifische Informationen, des Beförderungsteilnehmers 6 und zweite Beförderungsteilnehmerinformationen, beispielsweise mitfahrspezifische Informationen, des Beförderungsteilnehmers 7 bereitgestellt werden.In particular, the
In einem optionalen dritten Schritt S3 kann ein Ergebnis bezüglich der Verarbeitungseinheit 9 bereitgestellt werden. Hierbei kann die systemseitig ausgewählte Person beziehungsweise der ausgewählte Beförderungsteilnehmer 7 anhand Relevanz und Vertrauen ausgewählt werden. Hierbei können insbesondere systemseitig Wahrscheinlichkeiten berechnet werden, inwieweit die Beförderungsteilnehmer 6, 7 kompatibel sind.In an optional third step S3, a result can be provided to the
In einem optionalen vierten Schritt S4 kann eine Fahrt-Anfrage an den ausgewählten Beförderungsteilnehmer 7 übermittelt werden. Hierzu können diese Informationen, insbesondere Beurteilungsinformationen, an einer elektronischen Ausgabeeinheit 26 dem Beförderungsteilnehmer 7 angezeigt werden. Hierbei kann dies an einer Ausgabeeinheit des Beförderungsinformationssystems 1 als Ausgabeeinheit 26 oder an einem mobilen Endgerät des Beförderungsteilnehmers 7 erfolgen.In an optional fourth step S4, a trip request can be transmitted to the selected transport participant 7. For this purpose, this information, in particular assessment information, can be displayed to the transport participant 7 on an
In einem anschließenden optionalen fünften Schritt S5 kann der Beförderungsteilnehmer 7 die Anfrage bestätigen oder ablehnen. Hierzu kann ebenfalls wiederum der jeweilige Status beziehungsweise zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel Beförderungsteilnehmerinformationen des Beförderungsteilnehmers 7, übermittelt beziehungsweise bereitgestellt werden.In a subsequent optional fifth step S5, the transport participant 7 can confirm or reject the request. For this purpose, the respective status or additional information, such as transport participant information of the transport participant 7, can also be transmitted or provided.
In einem optionalen sechsten Schritt S6 kann wiederum die jeweilige Rückantwort des Beförderungsteilnehmers 7 dem Beförderungsteilnehmer 6 zur Verfügung gestellt werden. Dies kann beispielsweise systemseitig mithilfe einer Beurteilungsinformation erfolgen. Diese kann einer elektronischen Ausgabeeinheit 10 beziehungsweise an dem Endgerät des Beförderungsteilnehmers 6 ausgegeben werden. Hierzu kann systemseitig beispielsweise abhängig von einem Beförderungskriterium, mit welchem Anforderungen beziehungsweise Kriterien der Beförderungsteilnehmer 6, 7 berücksichtigt werden, abhängig von bereitgestellten Beförderungsteilnehmerinformationen, wie beispielsweise die ersten und zweiten Beförderungsteilnehmerinformationen, generiert werden. Mit diesem Beförderungskriterium, welches beispielsweise ein Fahrer-Beförderungskriterium und/oder ein Mitfahrer-Beförderungskriterium beinhaltet, kann systemseitig, also durch das Beförderungsinformationssystem 1, die potentiellen Beförderungsteilnehmer 6, 7 dahingehend beurteilt werden und die Beurteilungsinformation generiert werden. Somit kann zum einen die direkte Antwort des Beförderungsteilnehmers 7 dem Beförderungsteilnehmer 6 zur Verfügung gestellt werden oder systemseitig wird die Antwort des Beförderungsteilnehmers 7 ausgewertet und entsprechend die zumindest eine Beförderungsinformation dem Beförderungsteilnehmer 6 ausgegeben. Daraufhin kann durch den Beförderungsteilnehmer 6 oder durch das Beförderungsinformationssystem 1 die Anfrage des Beförderungsteilnehmers 7 hinsichtlich der Teilnahme an der Beförderungsfahrt 3 bestätigt oder abgelehnt werden. Sollte die Beförderungsfahrt abgelehnt werden, kann entsprechend ein neuer Vorgang durchgeführt werden, um einen potentiellen Beförderungsteilnehmer 2 zu suchen.In an optional sixth step S6, the respective response from the transport participant 7 can again be made available to the
Sollte eine Bestätigung erfolgt sein, so kann in einem optionalen siebten Schritt S7 ein Beobachtungsauftrag beziehungsweise Analyseauftrag für die Beförderungsfahrt 3 erzeugt und insbesondere einem Fahrtbeobachter 11, welcher eine Einheit des Beförderungsinformationssystems 1 sein kann, bereitgestellt werden. Mit diesem Fahrtbeobachter 11 kann die tatsächlich durchgeführte Beförderungsfahrt 3 analysiert, überwacht oder beurteilt werden. Im Anschluss beziehungsweise am Ende zu der Beförderungsfahrt 3 kann wiederum mit einem Bewertungssystem 13 des Beförderungsinformationssystems 1 eine Bewertung der Situation der Beförderungsfahrt 3 vorgenommen werden. Hierbei kann beispielsweise an den Beförderungsteilnehmer 7 eine Bewertungsanfrage gestellt werden, sodass der Beförderungsteilnehmer 7 die Beförderungsfahrt 3 mit dem Beförderungsteilnehmer 6 bewerten kann. Dies kann natürlich umgekehrterweise ebenfalls erfolgen. Somit kann nach der Fahrt eine Bewertung als ein Learning-Feedback für die Verarbeitungseinheit 9 beispielsweise vorgenommen werden, sodass das Beförderungsinformationssystem 1 für zukünftige Beförderungsfahrten verbessert werden kann. Das Bewertungssystem 13 kann beispielsweise als Kundenbewertungssystem bezeichnet werden.If a confirmation has been made, an observation order or analysis order for the transport trip 3 can be generated in an optional seventh step S7 and in particular made available to a
Insbesondere kann mithilfe des intelligenten Beförderungsinformationssystems 1 eine Beförderungsfahrt 3 in verschiedene Phasen eingeteilt und dort die einzelne Datenverarbeitung hinsichtlich der Beförderungsfahrt 3 erfolgen. Dabei kann in einer ersten Phase 14, einer zweiten Phase 15 und einer dritten Phase 16 unterschieden werden. In der ersten Phase 14 ist der Zeitpunkt beziehungsweise die Zeit vor Fahrtbeginn zu verstehen. Also erfolgt dort das Zusammenstellen einer Fahrgemeinschaft beziehungsweise einer Beförderungsfahrt 3. Mit der Phase 15 kann die tatsächlich durchgeführte Fahrt verstanden werden. Bei der Phase 16 kann es sich um die Zeit nach Beendigung der Fortbewegungsfahrt 3 handeln.In particular, the intelligent
Für die Verarbeitung beziehungsweise für die Datenverarbeitung in der Phase 14 kann ein Fahrtvermittler 12, eine elektronische Einheit des Systems 1, vorgesehen sein.A
In einem optionalen Schritt S8 können insbesondere nach Beendigung der Beförderungsfahrt 3 Informationen hinsichtlich des Fahrtendes, der Bewertung der Beförderungsteilnehmer 2, 6, 7 und sonstige Informationen hinsichtlich der Beförderungsfahrt 3 einer Maschinenlerneinheit 17 zur Verfügung gestellt beziehungsweise übermittelt werden. Bei dieser Maschinenlerneinheit 17 kann es sich beispielsweise um einen KI-Trainer für die Verarbeitungseinheit 9 handeln. Somit kann ein fortlaufender Lernprozess für die Verbesserung des Beförderungsinformationssystems 1 durchgeführt werden.In an optional step S8, particularly after the end of the transport journey 3, information regarding the end of the journey, the evaluation of the
Dieser Lernvorgang kann wiederum in einem optionalen neunten Schritt S9 erfolgen.This learning process can again take place in an optional ninth step S9.
Bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel kann es sich bei den Beförderungsteilnehmern 6, 7 zum zumindest einen Mitfahrer und zum anderen um einen Fahrer der Beförderungsfahrt handeln. Beispielsweise kann der Beförderungsteilnehmer 6 als Fahrer 18 (vergleiche
In der
Beispielsweise können die Auswerteeinheit 5 und die Verarbeitungseinheit 9 in einer Einheit gemeinsam integriert sein.For example, the
Hierzu können, insbesondere der Verarbeitungseinheit 9, verschiedenste und vielzähligste Eingangsgrößen 20 zur Verfügung gestellt beziehungsweise bereitgestellt werden. Hierzu können insbesondere Beförderungsteilnehmerinformationen der potentiellen Beförderungsteilnehmer 2 und vor allem die Informationen bezüglich der Beförderungsteilnehmer 6, 7. Hierbei können für den Beförderungsteilnehmer 6 erste Beförderungsteilnehmerinformationen und für den Beförderungsteilnehmer 7 zweite Beförderungsteilnehmerinformationen bereitgestellt werden.For this purpose, a wide variety of
Bei den Eingangsgrößen kann es sich beispielsweise um Informationen beziehungsweise Parameter, wie eine Uhrzeit des Beginns der Beförderungsfahrt 3 oder des Endes der Beförderungsfahrt 3, handeln. Des Weiteren kann eine Distanz beziehungsweise Strecke der Beförderungsfahrt 3 als Eingangsgröße bezeichnet werden. Des Weiteren kann beispielsweise eine Fahrzeugkapazität des Fahrzeugs 4 hinsichtlich einer Reichweite und einer Anzahl an Passagieren und/oder Gütern als Einheitsgröße verwendet werden. Des Weiteren können individuelle Informationen der Beförderungsteilnehmer 2, 6, 7 als Eingangsgröße verwendet werden. Beispielsweise können hier Arbeitgebergemeinsamkeiten, Vereinsgemeinsamkeiten oder ein gleicher Familienname sein. Weitere Eingangsgrößen können beispielsweise Kriminalstatistiken und Nutzerpräferenzen der Beförderungsteilnehmer 2, 6, 7 sein.The input variables can be, for example, information or parameters, such as a time of the start of the transport journey 3 or the end of the transport journey 3. Furthermore, a distance or route of the transport journey 3 can be referred to as an input variable. Furthermore, for example, a vehicle capacity of the
Insbesondere können die Eingangsgrößen 20 als unabhängige Eingangsgrößen bezeichnet werden. Des Weiteren können Eingangsgrößen 20 vorgesehen sein, welche als abhängige Eingangsgrößen bezeichnet werden können. Die abhängigen Eingangsgrößen 20 können als Daten erfasst beziehungsweise bereitgestellt werden. Die abhängigen Eingangsgrößen 21 können als Daten erfasst werden, sind statisch jedoch abhängig von den unabhängigen Eingangsgrößen 20 und werden systemseitig berechnen.In particular, the
Mittels der Eingangsgrößen 20, 21 kann beispielsweise das zumindest eine Beförderungskriterium oder mehrere Beförderungskriterien generiert werden. Hierbei kann beispielsweise für den Beförderungsteilnehmer 6 und für den Beförderungsteilnehmer 7 jeweils ein Beförderungskriterium erzeugt werden. Insbesondere kann bei dem Beispiel bezüglich des Fahrers 18 und des Mitfahrers 19 ein Fahrer-Beförderungskriterium erzeugt werden. Und für den Mitfahrer 19 kann ein Mitfahrer-Beförderungskriterium erzeugt beziehungsweise generiert werden. Anhand dieser Kriterien können Teilergebnisse 22 berechnet werden. Mit diesen Teilergebnissen 22 können wiederum die Kriterien vorgegeben beziehungsweise charakterisiert werden. Bei diesen Teilergebnissen 22 kann es sich um Kriterien beziehungsweise Beförderungskriterien, wie Relevanz, Vertrauen und Sicherheit handeln. Anhand dieser kann das Zusammenbringen von Beförderungsteilnehmern 2 für die Beförderungsfahrt 3 effizienter und genauer durchgeführt werden.Using the
Bei den Eingangsgrößen 21 kann es sich beispielsweise um einen Ort des jeweiligen Beförderungsteilnehmers 2, wie einen Arbeitsplatz oder zu Hause handeln. Ebenfalls können hier Kontakte in einem Telefonbuch bereitgestellt werden und beispielsweise bewertet werden, ob die Route hinsichtlich der Beförderungsfahrt 3 gefährlich ist.The
Anhand der Beförderungskriterien und insbesondere der Teilergebnisse 22 kann die zumindest eine Beurteilungsinformation 23 generiert beziehungsweise erzeugt werden. Beispielsweise kann diese als Hilfswahrscheinlichkeit beziehungsweise Hilfsbereitschaft bezeichnet werden. Mit dem Matchmaker-Algorithmus kann also die Hilfsbereitschaft beziehungsweise die Hilfswahrscheinlichkeit jedes Netzwerkteilnehmers für jede Mitnehm-Anfrage berechnet werden, wenn sich Helfende und Hilfesuchende in einem gemeinsamen geografischen Umfeld befinden. Somit können beispielsweise abhängig von der Umgebung bezüglich der Beförderungsfahrt 3 die potentiellen Beförderungsteilnehmer 2, welche an dieser Beförderungsfahrt 3 teilnehmen möchten beziehungsweise teilnehmen könnten, berechnet werden. Mithilfe der Beförderungsinformation kann also beispielsweise eine Wahrscheinlichkeitsinformation hinsichtlich einer Kompatibilität des Fahrers 18 und des Mitfahrers 19 für eine gemeinsame Teilnahme an der Beförderungsfahrt 3 generiert werden. Dies kann natürlich für alle potentiellen Beförderungsteilnehmer 2 berechnet werden. Dies kann wiederum für den Schritt S3 (vergleiche
Die Teilergebnisse 22 können statistisch abhängig von allen Eingangsgrößen 20, 21 sein, und beispielsweise zur Berechnung der Ausgangsgröße, also der Beurteilungsinformation 23, verwendet werden.The
Die Ergebnisse des Algorithmus beziehungsweise der Verarbeitungseinheit 9 können in einer Liste von Netzwerkteilnehmern ausgewählt und anhand der Prognose dafür verwendet werden, ob eine Anfrage angenommen wird oder nicht. Hierzu kann vor allem beispielsweise für den Beförderungsteilnehmer 6 als auch für den Beförderungsteilnehmer 7 jeweils eine Priorisierungsliste von potentiellen Beförderungsteilnehmern 2 erzeugt werden. Beispielsweise kann hier eine für den Fahrer 18 und eine für den Mitfahrer 19 erzeugt und diesen wiederum ausgegeben werden. Durch die Kenntnisse und Hilfsbereitschaft beziehungsweise der Beurteilungsinformation 23 kann eine gezielte Anfrage von Netzwerkteilnehmern beziehungsweise Beförderungsteilnehmern 2 vorgenommen werden und verhindert, dass alle Beförderungsteilnehmer 2 angefragt werden müssen, sondern nur die infrage kommenden beziehungsweise relevanten. Hierzu kann vor allem ein Nutzererlebnis beziehungsweise hinsichtlich der Beförderungsfahrt 3 verbessert werden, da nur relevante Anfragen gestellt werden. Dies ergibt ebenfalls Kostenersparnisse, da nicht alle angefragt werden und informiert werden müssen, sondern nur die relevanten Teilnehmer der potentiellen Beförderungsteilnehmer 2 angefragt und informiert werden müssen. Dies kann vor allem mithilfe des Systems 1 erfolgen.The results of the algorithm or the
Insbesondere kann für die Berechnung der Hilfswahrscheinlichkeit beziehungsweise der Beförderungsinformation beziehungsweise Beurteilungsinformation 23 ein Kl-Alogithmus, wie beispielsweise ein Bayes'sches Netzwerk, verwendet werden. Des Weiteren kann die Verarbeitungseinheit 9 den entsprechenden Algorithmus beziehungsweise ermittelten Algorithmus auch mit anderen Heuristiken, wie zum Beispiel künstlichen neuronalen Netzen, umsetzen. Die Umsetzung des Algorithmus ist nicht auf die verwendeten Eingangsgrößen 20, 21 beziehungsweise Einflussgrößen beschränkt, sondern es können auch weitere Einflussgrößen integriert beziehungsweise verwendet werden, wie zum Beispiel lokale Wetterinformationen.In particular, a Kl algorithm, such as a Bayesian network, can be used to calculate the auxiliary probability or the transport information or
Beispielsweise kann der „Matchmaker-Algorithmus“ mittels eines Kl-Algorithmus implementiert werden.For example, the “Matchmaker algorithm” can be implemented using a Kl algorithm.
Die Anzahl der Ebenen des Bayes'schen Netzwerkes können variieren beziehungsweise erweitert werden. Des Weiteren kann als zusätzliche Eingangsgröße 20, 21 ein Startpunkt 24 und ein Endpunkt 25 der Beförderungsfahrt 3 (vergleiche
Bei der Relevanz betreffend das Teilergebnis 22 ist zu verstehen, dass eine Anfrage des Beförderungsteilnehmers 6 beziehungsweise des Fahrers 18 zur aktuellen Situation beziehungsweise aktuellen Gegebenheiten des Beförderungsteilnehmers 7 beziehungsweise des Mitfahrers 19 passt und somit das Zustandekommen einer Beförderungsfahrt 3, wie zum Beispiel einer Peer-2-Peer-Ride-Sharing-Situation, wahrscheinlicher ist. Um die Relevanz zu beurteilen, können Informationen einbezogen werden, die sich auf das Relevanzempfinden auswirken. Dies beinhaltet den Einbezug situativer Faktoren wie beispielsweise die Assoziation eines Aufenthaltsorts mit dem Arbeitsplatz oder der Wohnung und daraus abgeleiteten Verfügbarkeitsinformationen. Weiter können aus einem User-Verhalten beziehungsweise einem Nutzerverhalten abgeleitete situative Faktoren berücksichtigt werden, wie beispielsweise das häufige Zustandekommen einer Beförderungsfahrt in der Vergangenheit zu einer bestimmten Uhrzeit. Weiterhin trägt ein sozialer Bezug zur Relevanz bei. Dies kann beispielsweise durch einen Nachnamenvergleich, Verbindung in einem sozialen Netzwerk, Telefonbucheintrag, Mobiltelefon erreicht werden. Darüber hinaus tragen Routeninformationen von durchgeführten Beförderungsfahrten in der Vergangenheit der Beförderungsteilnehmer 2 und deren Historie, wie die geplante, prognostizierte Route sowie der daraus abgeleitete zusätzliche Aufwand, zur Relevanz bei. Profildaten, wie die Kapazität des Fahrzeugs, Zeitpunkt der Anfrage, Zeitfenster, in denen man angefragt werden kann sowie der Wohnort, Uhrzeit, die Historie und dann im Hinblick auf zustande kommende und abgelehnte Fahrten beziehungsweise Beförderungsfahrten sowie die Aufenthaltswahrscheinlichkeit und weitere Faktoren wie der Aufenthalt im gleichen geografischen Kontext, wie zum Beispiel in der gleichen Stadt beziehungsweise Stadtviertel, ein Maß für den Umweg des Fahrtgebenden, wie Zeit, Länge, gegebenenfalls Kosten durch den Umweg, die Entfernung des Aufenthaltsorts des Fahrtgebenden vom Startpunkt zur Anfrage beeinflussen die Relevanz.The relevance of the
Unter Vertrauen als Teilergebnis 22 kann zu verstehen sein, wenn die Beförderungsteilnehmer 6, 7 eine gemeinsame soziale Basis haben. Damit kann die Wahrscheinlichkeit, dass Sicherheitsbedenken minimiert werden und die Fahrt zustande kommt, ermittelt werden. Soziale Nähe impliziert auch, dass gegebenenfalls mehr Aufwand für eine Mitnahme von den Beförderungsteilnehmern 6, 7 in Kauf genommen werden kann. Eine solche soziale Basis kann sein, wie zum Beispiel ein gemeinsamer Arbeitgeber, Vereinsmitgliedschaft, soziales Engagement, gemeinsame Freunde und Bekannte, Gruppenmitgliedschaften in sozialen Netzwerken oder Nachbarschaftsnetzwerken.Trust as a
Bei der Sicherheit als Teilergebnis 22 ist zu verstehen, dass der Fahrtnehmende, also der Mitfahrer 19, nicht von beliebigen Personen mitgenommen beziehungsweise befördert werden möchte. Beispielsweise möchte diese Person nur mit direkten sozialen Kontakten fahren, in dem Bewusstsein, dass dies die Matching-Wahrscheinlichkeit aufgrund des eingeschränkten Personenkreises verringert. Nach einer durchgeführten Beförderungsfahrt kann der Fahrtgeber, also der Fahrer 18, und der Fahrtnehmende, also der Mitfahrer 19, die Sicherheit aus der jeweiligen Sicht bewerten. Der Algorithmus kann die Sicherheitslage abschätzen und zusätzlich Nutzerwünsche mit einbeziehen, um die passende Fahrt zur Verfügung zu stellen beziehungsweise aufgrund von verfügbaren Daten, wie Kriminalitätsraten, in einen spezifischen geografischen Kontext. Dies gewinnt insbesondere bei Verwendung von Robo-Sammeltaxis an Bedeutung.Safety as a
Insbesondere ermöglicht das erfindungsgemäße Beförderungsinformationssystem 1 den Vorteil, dass eine verbesserte Lösung hinsichtlich kundenbezogener Anforderungen für Beförderungsfahrten berücksichtigt werden können. Mit jeder weiteren Fahrt verbessert sich automatisch das Kundenergebnis, da der Algorithmus, insbesondere die Verarbeitungseinheit 9, mithilfe der Maschinenlerneinheit 17 beispielsweise ständig mitlernt. Hierzu kann vor allem aus vergangenen Fahrten oder auch nicht zustande gekommenen Fahrten ein Lernerfolg generiert werden. Mithilfe des Beförderungsinformationssystems 1 kann beispielsweise eine Vorauswahl von Beförderungsteilnehmern getroffen beziehungsweise durchgeführt werden (insbesondere systemseitig), die helfen würden, auch gleichzeitig vertrauenswürdig zu sein. Somit kann die Beförderungsfahrt 3 für alle Teilnehmenden effizienter und angenehmer gestaltet werden. Insbesondere kann das Beförderungsinformationssystem 1 auch in Ride-Sharing-Angeboten verwendet werden. Hier kann der Algorithmus ebenfalls soziale Nähe der Mitfahrenden bestimmen und zusätzlich ebenfalls Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Somit kann mehr Sicherheit für schutzbedürftige Personen gewährleistet werden. Wenn sich zum Beispiel kein passendes Match beziehungsweise keine passenden Beförderungsteilnehmer 2 finden lassen, kann beispielsweise eine Einzelfahrt angeboten werden. Dies kann beispielsweise dann vorliegen, wenn die Sicherheitsanforderungen der einzelnen Beförderungsteilnehmer 2 nicht in Einklang gebracht werden konnten oder zum Beispiel eine geplante Beförderungsfahrt durch Gebiete mit hohen Verbrechensraten führen würde. Des Weiteren kann bei einer solchen nicht durchzuführenden Beförderungsfahrt 3 auf andere Service, wie öffentliche Verkehrsmittel, einbezogen werden.In particular, the
Mithilfe des Bayes'schen Netzwerkes kann das Beförderungsinformationssystem 1 fortlaufend verbessert werden. Insbesondere können mithilfe der Verarbeitungseinheit 9 vertrauens- und relevanzbasierte Berechnungen der Hilfsbereitschaft vorgenommen werden, sodass entsprechende Beförderungsfahrten angeboten und wiederum angenommen werden können. Mithilfe der vorliegenden Erfindung kann das Zustandekommen von Beförderungsfahrten durch evidenzbasierten Match von Fahrtgebenden und Fahrtnehmenden erhöht werden.With the help of the Bayesian network, the
Des Weiteren kann ein Sicherheitsgefühl durch Abschätzung und Berücksichtigung der wahrscheinlichen Wahrnehmung des gegenseitigen Vertrauens der Beförderungsteilnehmer 6, 7 erhöht werden. Insbesondere bedient sich das Beförderungsinformationssystem 1 keinen deterministischen Regeln zur Bestimmung eines Matches, sondern anpassbare, dynamisch und wahrscheinlichkeitsbasierte Schätzungen. Des Weiteren kann das Beförderungsinformationssystem 1 Schwellen (Thresholds) ermitteln, ab denen von Relevanz, Vertrauen oder Hilfsbereitschaft eines Matches auszugehen ist. Dies kann automatisch mit dem System 1 vorgegeben werden oder manuell eingestellt werden. Des Weiteren kann das Beförderungsinformationssystem 1 für Mitfahrzentralen vorteilhaft zur Geltung kommen. Hierzu können mithilfe des Systems 1 passende Strecken bezüglich einer Beförderungsfahrt in einer Auswahl von in Zukunft geplanten Strecken mit einbezogen und angeboten werden. Somit kann eine verbesserte Planung und Suche von Beförderungsfahrten vorgenommen werden.Furthermore, a feeling of security can be increased by estimating and taking into account the probable perception of mutual trust of the
Durch die Ausführungen der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise das Angebot eines Peer-2-Peer-Ride-Sharing-Services, der durch den Matching-Algorithmus spontaner Fahrten ermöglicht verbessert werden. Der Einbezug von Relevanz, Vertrauen und Sicherheit in die Auswahl von potentiellen Fahrtgebenden und Fahrtnehmenden erlaubt es, ein hohes Maß an Verfügbarkeit mit einem hohen Maß an Vertrauen in den Service zu koppeln. Hierzu kann eine automatisierte Verbesserung der Service-Qualität basierend auf der Maschinenlerneinheit 17, welche wiederum einen Maschinenlern-Algorithmus aufweist, vorgenommen werden. Hierbei kann das gemessene beziehungsweise erfasste Nutzerverhalten zur Verbesserung des Algorithmus verwendet werden. Hierbei kann beispielsweise berücksichtigt werden, in welchen Konstellationen von Eingangsgrößen 20, 21 eine Fahrt vom Durchschnitt der Angefragten akzeptiert wird. Des Weiteren kann durch Feedback der Beförderungsteilnehmer 6, 7 Einfluss auf das Antrainieren des Algorithmus verwendet werden. Insbesondere ist der Algorithmus beziehungsweise das Netzwerk anpassbar. Prinzipiell kann es beliebig viele Ebenen, wie Eingangsgrößen aller Art, Teilergebnisse aller Art und Ergebnisse aller Art, und Knoten im Netzwerk geben, also können beliebig viele Einflussgrößen auf die Hilfsbereitschaft oder weiteren Zielgrößen moduliert werden. Wenn in einer späteren Analyse ein weiteres Datum zur Verbesserung der Berechnung beitragen kann, kann es einfach hinzugefügt werden. Sowohl quantitative als auch qualitative Messungen können berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Einsammeln von Kundenfeedback zu Vertrauen und Relevanz. Im Gegensatz zu neuronalen Netzwerken ist der Algorithmus, dessen Struktur und die erlernten Wahrscheinlichkeitsverteilungen nachvollziehbar und interpretativer, dennoch lassen sich auch künstliche neuronale Netzwerke verwenden. Alle Wahrscheinlichkeitsverteilungen beziehungsweise Daten der modulierten Teile des Services können zu dessen Verbesserung genutzt werden. Ausrichtung auf spezifischen Kundensegmenten, Individualisierung des Angebots sind somit denkbar. Des Weiteren ist eine Identifikation auf die Haupteinflussfaktoren auf das Zustandekommen der Fahrten möglich und kann genutzt werden, um die Serviceoptimierungen darauf zu fokussieren.The embodiments of the present invention can, for example, improve the offer of a peer-to-peer ride-sharing service, which is made possible by the matching algorithm for spontaneous trips. The inclusion of relevance, trust and security in the selection of potential trip givers and takers makes it possible to combine a high degree of availability with a high degree of trust in the service. For this purpose, an automated improvement in the service quality can be carried out based on the
Beispielsweise kann das Beförderungsinformationssystem 1 Mobilitätsservice, die auf einem Peer-2-Peer-Prinzip basieren, eingesetzt werden. Des Weiteren kann das System 1 in Bereiche des automatischen Fahrens, wie zum Beispiel im Ride-Hailing, eingesetzt werden. Des Weiteren kann dies in Kooperation mit der Luftfahrtindustrie, wie Drohnen für kleine Distanzen, verwendet werden. Beispielsweise kann des Weiteren das Beförderungsinformationssystem 1 in autonomen Busshuttles eingesetzt werden. Weitere Anwendungsgebiete sind ebenfalls denkbar.For example, the
BezugszeichenlisteList of reference symbols
- 11
- elektronisches Beförderungsinformationssystemelectronic transport information system
- 22
- BeförderungsteilnehmerTransport participants
- 33
- BeförderungsfahrtTransport journey
- 44
- Fahrzeugvehicle
- 55
- AuswerteeinheitEvaluation unit
- 6, 76, 7
- BeförderungsteilnehmerTransport participants
- 88th
- elektronische Eingabeeinheitelectronic input unit
- 99
- VerarbeitungseinheitProcessing unit
- 1010
- elektronische Ausgabeeinheitelectronic output unit
- 1111
- FahrtbeobachterTrip observer
- 1212
- FahrtvermittlerTravel agent
- 1313
- BewertungssystemRating System
- 1414
- Phase vor der FahrtPhase before the trip
- 1515
- Phase während der FahrtPhase during the journey
- 6, 7 166, 7 16
- Phase nach der FahrtPhase after the trip
- 1717
- MaschinenlerneinheitMachine learning unit
- 1818
- Fahrerdriver
- 1919
- Mitfahrerpassengers
- 2020
- unabhängige Eingangsgrößeindependent input variable
- 2121
- abhängige Eingangsgrößedependent input variable
- 2222
- TeilergebnissePartial results
- 2323
- BeurteilungsinformationAssessment information
- 2424
- StartpunktStarting point
- 2525
- EndpunktEndpoint
- 2626
- elektronische Ausgabeeinheitelectronic output unit
- S1 bis S9S1 to S9
- erster bis neunter Schrittfirst to ninth step
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNGQUOTES INCLUDED IN THE DESCRIPTION
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.This list of documents listed by the applicant was generated automatically and is included solely for the better information of the reader. The list is not part of the German patent or utility model application. The DPMA accepts no liability for any errors or omissions.
Zitierte PatentliteraturCited patent literature
- US 20190050787 A1 [0003]US 20190050787 A1 [0003]
- KR 20180065319 A [0004]KR 20180065319 A [0004]
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Applications Claiming Priority (1)
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-
2023
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