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Die Erfindung betrifft eine Fluidverteiler-Montageanordnung, einen Bausatz zum Ausbilden einer Fluidverteiler-Montageanordnung und ein Verfahren zum Montieren eines Fluidverteilers in einem Gehäuse.
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Heizkreisrohre einer Fußbodenheizung laufen in einem Verteilerkasten zusammen. Üblicherweise werden auf Verteilerhaltern ein Vorlauf- und ein Rücklaufverteilerstamm auf C-Schienen im Verteilerkasten montiert. Mit Nutensteinen und Muttern kann der Verteilerhalter vertikal und horizontal der jeweiligen Verteilergröße angepasst werden und in dem Verteilerkasten fixiert werden.
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Aus der
DE 20 2016 107 042 U1 ist eine Fluidverteiler-Montageanordnung bekannt, umfassend mindestens einen Fluidverteiler, einen zugehörigen Fluidverteilerschrank und mindestens ein Montageelement zur Befestigung des mindestens einen Fluidverteilers in dem Verteilerschrank, wobei der Verteilerschrank einen Rahmen und eine Rückwand umfasst und der mindestens eine Fluidverteiler mit dem mindestens einen Montageelement verbunden ist, wobei die Rückwand ein ferromagnetisches Material umfasst, mindestens ein Magnet mit dem mindestens einen Fluidverteiler und/oder dem mindestens einen Montageelement verbunden ist und der mindestens eine auf dem mindestens einen Montageelement befestigte Fluidverteiler durch den mindestens einen Magneten an der Rückwand des Verteilerschrank befestigt ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Lösung zu schaffen, mit der ein Fluidverteiler verbessert in einem Verteilerschrank angeordnet werden kann.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Fluidverteiler-Montageanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, einen Bausatz zum Ausbilden einer Fluidverteiler-Montageanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Es ist einer der Grundgedanken der Erfindung, eine Verbindung zwischen mindestens einem Verteilerhalteelement, das zum Halten mindestens eines Fluidverteilers (welcher auch als Verteilerstamm bezeichnet werden kann) eingerichtet ist, und einer Innenseite eines Gehäuses, was insbesondere auch als Verteilerkasten bezeichnet werden kann, mittels komplementärer Klettverbindungselemente in lösbarer Weise auszubilden. Hierdurch kann bei der Montage des Fluidverteilers (Heizkreisverteilers) eine Anordnung von Enden der Heizkreise auf einfache und flexible Weise erfolgen. Insbesondere kann nach einem Verbinden des mindestens einen Verteilerhalteelements mit der Innenseite der Rückwand des Gehäuses eine Verbindung wieder gelöst werden, um beispielsweise eine Position des mindestens einen Verteilerhalteelements zu korrigieren oder anzupassen. Eine Flexibilität beim Montieren und Einrichten eines Fluidverteilers bzw. eines Verteilerkastens ist hierdurch erhöht, insbesondere gegenüber einem Einsatz von C-Schienen.
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Insbesondere wird eine Fluidverteiler-Montageanordnung geschaffen, umfassend ein Gehäuse mit einer Rückwand, mindestens ein Verteilerhalteelement, das eingerichtet ist zum Halten mindestens eines Fluidverteilers, komplementäre Klettverbindungselemente, deren komplementäre Teile an dem mindestens einen Verteilerhalteelement und an einer Innenseite der Rückwand angeordnet sind, wobei die komplementären Klettverbindungselemente das mindestens eine Verteilerhalteelement in einer lösbaren Verbindung mit der Innenseite der Rückwand des Gehäuses verbinden oder verbinden können.
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Ferner wird insbesondere ein Bausatz zum Ausbilden einer Fluidverteiler-Montageanordnung geschaffen, umfassend ein Gehäuse mit einer Rückwand, mindestens ein Verteilerhalteelement, das eingerichtet ist zum Halten mindestens eines Fluidverteilers, komplementäre Klettverbindungselemente, deren komplementäre Teile zur Anordnung an dem mindestens einen Verteilerhalteelement und an einer Innenseite der Rückwand eingerichtet sind, sodass die komplementären Klettverbindungselemente das mindestens eine Verteilerhalteelement in einer lösbaren Verbindung mit der Innenseite der Rückwand des Gehäuses verbinden können.
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Weiter wird insbesondere ein Verfahren zum Montieren eines Fluidverteilers in einem Gehäuse zur Verfügung gestellt, wobei mindestens ein Verteilerhalteelement, das eingerichtet ist zum Halten mindestens eines Fluidverteilers, in dem Gehäuse mittels komplementärer Klettverbindungselemente an einer Innenseite einer Rückwand des Gehäuses in einer lösbaren Verbindung angeordnet wird.
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Der an der Innenseite der Rückwand des Gehäuses angeordnete Teil der komplementären Klettverbindungselemente ist insbesondere großflächig auf die Innenseite aufgebracht bzw. an dieser angeordnet. Großflächig bedeutet hierbei insbesondere, dass eine Fläche des Teils, der an der Innenseite angeordnet ist größer, ist als der Teil der komplementären Klettverbindungselemente, der an dem mindestens einen Verteilerhalter angeordnet ist. Es kann vorgesehen sein, dass der an der Innenseite angeordnete Teil zumindest die Hälfte der Fläche der Innenseite, bevorzugt zwei Drittel der Fläche der Innenseite, besonders bevorzugt die Fläche der Innenseite vollflächig abdeckt. Hierdurch steht beim Montieren und Einrichten eine große Fläche zur Verfügung, an der das mindestens eine Verteilerhalteelement flexibel angeordnet werden kann.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Fluidverteiler-Montageanordnung und der Bausatz den mindestens einen Fluidverteiler umfassen.
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Die komplementären Klettverbindungelemente umfassen in an sich bekannter Weise auf der einen Seite insbesondere ein Klettband mit Häkchen und auf der anderen Seite ein Klettverbindungsvlies mit Schlaufen. Eine Verbindungsfläche zwischen den komplementären Klettverbindungselementen ist bzw. wird hierbei insbesondere derart gewählt, dass die Fluidverteiler und die Verteilerhalteelemente allein durch die Klettverbindung sicher in Position gehalten werden. Das Klettverbindungsvlies weist insbesondere eine Materialdicke von ≥ 1 mm auf. Ein Material des Klettverbindungsvlieses kann beispielsweise ein Kunststoff sein oder einen Kunststoff umfassen, beispielsweise Polyethylen (PE) und/oder Polyester mit selbstklebender Unterseite. Das Klettverbindungsvlies kann zur Verbindung mit der Innenseite der Rückwand des Gehäuses auch mit einer selbstklebenden Folie versehen sein.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein an der Innenseite der Rückwand des Gehäuses angeordneter Teil der komplementären Klettverbindungselemente eine Wärme- und/oder Schallisolationsschicht aufweist und/oder eine Wärme- und/oder Schallisolationsschicht zwischen dem Teil und der Innenseite der Rückwand angeordnet ist. Hierdurch kann eine Wärme- und/oder Schallausbreitung vom mindestens einen Fluidverteiler in Richtung einer Wand, an der der Fluidverteiler im Gehäuse angeordnet ist, verringert werden. Ein Wärmeverlust und eine Beeinträchtigung anliegender Räume durch im Fluidverteiler entstehenden (Körper-)Schall kann hierdurch verringert werden.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der an der Innenseite der Rückwand des Gehäuses angeordnete Teil der komplementären Klettverbindungselemente mehrschichtig ausgebildet ist. Hierdurch können funktionale Schichten eingesetzt werden. Beispielsweise kann eine Wärme- und/oder Schallisolationsschicht Bestandteil des mehrschichtigen Teils sein. Eine weitere Schicht kann beispielsweise eine Klebeschicht oder eine beidseitig klebende Schicht sein, welche im Kontakt mit der Innenseite des Gehäuses ist oder gebracht wird und eine dauerhafte Fixierung des an der Innenseite angeordneten Teils der komplementären Klettverbindungselemente an der Innenseite ausbildet. Die Klebeschicht kann hierbei mit Bezug auf eine Fläche punktuell, beispielsweise in Form von Klebepunkten oder Klebestreifen, oder vollflächig ausgebildet sein. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass ein mehrschichtiger Aufbau ein Polyethylen-(PE)-Klettverbindungsvlies umfasst, welches auf eine dünnschichtige Schaumstoffschicht geklebt ist, und eine selbstklebende Folie auf einer anderen Seite der Schaumstoffschicht, welche dazu dient, den mehrschichtigen Aufbau an der Innenseite der Rückwand des Gehäuses zu fixieren.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Wärme- und/oder Schallisolationsschicht mindestens eine Schaumstoffschicht und/oder mindestens eine Wärme- und/oder Schalldämmstoffschicht umfasst. Eine solche Schicht kann handelsübliche Wärme- und/oder Schalldämmstoffe umfassen, beispielsweise Schaumstoff oder Hartschaum, beispielsweise expandiertes Polystyrol (EPS, in Varianten auch bekannt als Styropor®). Hierdurch kann eine besonders gute Wärme- und Schalldämmung erreicht werden. Die mindestens eine Schaumstoffschicht und/oder mindestens eine Wärme- und/oder Schalldämmstoffschicht weist insbesondere eine Dicke von ≥ 1 mm auf, bevorzugt ≥ 5 mm, weiter bevorzugt ≥ 10 mm, besonders bevorzugt ≥ 15 mm. Hierdurch kann die Wärme- und/oder Schallisolation weiter verbessert werden.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Wärme- und/oder Schallisolationsschicht mindestens eine Kartonschicht und/oder die mindestens eine Holzfaserplatte aufweist. Hierdurch kann insbesondere eine Festigkeit und Stabilität erhöht werden. Die mindestens eine Kartonschicht und/oder mindestens eine Holzfaserplatte können auch Teil einer mehrschichtigen Schichtenfolge sein. Der Teil der Klettverbindungselemente, der an der Wärme- und/oder Schallisolationsschicht angeordnet ist, insbesondere ein Klettverbindungsvlies, kann beispielsweise an der mindestens eine Kartonschicht und/oder der mindestens einen Holzfaserplatte mittels einer Klebeverbindung und/oder mittels einer Heftverbindung fixiert werden.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Rückwand des Gehäuses aus Karton und/oder Kunststoff ausgebildet ist oder Karton und/oder Kunststoff umfasst. Hierdurch können Wärmeverluste und/oder eine Schallausbreitung von Körperschall weiter reduziert werden.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die komplementären Klettverbindungselemente mindestens eine Klettverbindungsvliesmatte, welche an zumindest einer Teilfläche der Innenseite der Rückwand des Gehäuses angeordnet ist, und mindestens ein komplementär hierzu wirkendes Klettverbindungsband aufweisen, welches an einer der Innenseite der Rückwand zugewandten Seite des mindestens einen Verteilerhalteelements angeordnet ist. Dies erlaubt eine besonders einfache Anordnung und ein besonders einfaches Lösen des mindestens einen Verteilerhalteelements an der Innenseite der Rückwand.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Fluidverteiler-Montageanordnung mindestens eine Schraubverbindung aufweist, welche zum dauerhaften Fixieren des mindestens einen Verteilerhalteelements an der Innenseite der Rückwand des Gehäuses dient. Hierdurch kann nach Abschluss des flexiblen Montierens und Anordnens eine dauerhafte, das heißt, nur unter Einsatz von zusätzlichem Werkzeug wieder lösbare, Fixierung ausgebildet sein oder werden. Das mindestens eine Verteilerhalteelement weist hierzu insbesondere mindestens ein Durchgangsloch auf, durch das die Schraubverbindung hindurch ausgebildet werden kann.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die mindestens eine Schraubverbindung mindestens eine selbstschneidende Schraube aufweist, welche in die Rückwand geschraubt werden kann oder geschraubt ist. Hierdurch kann die dauerhafte Fixierung besonders einfach ausgebildet werden. Insbesondere kann eine solche selbstschneidende Schraube durch einfachen Druck gegen die Rückwand und eine dann erfolgende Schraubbewegung an beliebiger Stelle in die Rückwand hineingeschraubt werden. Insbesondere wenn die Rückwand aus Blech oder Kunststoff ausgebildet ist, kann eine solche Schraube auf einfache Weise durch den Druck und die Schraubbewegung in das Blech oder den Kunststoff getrieben werden und dort dauerhaft fixiert werden. Je nach Dicke (insbesondere Blechdicke) der Rückwand des Gehäuses können hierbei verschiedene Schraubenvarianten zum Einsatz kommen, z.B. eine Bohrschraube 4,8 mm x 16 mm mit Sechskant-Kopf, SW8 für Materialdicken < 4,4 mm, Stahl verzinkt, blau passiviert (A3K) oder mit geeigneten anderen Eigenschaften.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Fluidverteiler-Anordnung mindestens eine Nietverbindung aufweist, welche zum dauerhaften Fixieren des mindestens einen Verteilerhalteelements an der Rückwand des Gehäuses dient. Die Nietverbindung kann insbesondere mittels Aluminium-Blindnieten hergestellt sein oder werden.
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In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Fluidverteiler-Anordnung mindestens eine Verbindung mittels mindestens eines Kunststoffbefestigungsclips aufweist, welche zum dauerhaften Fixieren des mindestens einen Verteilerhalteelements an der Rückwand des Gehäuses dient. Der mindestens eine Kunststoffbefestigungsclip weist insbesondere Widerhaken auf. Es ist dann vorgesehen, dass zur dauerhaften Befestigung des mindestens einen Verteilerhalters an der Rückwand Löcher in die Rückwand eingebracht, insbesondere gebohrt werden, in die jeweils ein Kunststoffclip hineingreift und mittels der Widerhaken die Rückwand hintergreift, sodass eine dauerhafte Verbindung ausgebildet ist oder wird.
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Es kann vorgesehen sein, dass auch die Innenseiten und/oder Außenseiten von anderen Wänden (z.B. Tür, Decke, Boden, Seitenteile) des Gehäuses jeweils eine Wärme- und/oder Schallisolationsschicht aufweisen. Hierdurch kann eine Wärme- und/oder Schallausbreitung vom mindestens einen Fluidverteiler durch die anderen Wände hindurch verringert werden. Ein Wärmeverlust und eine akustische Beeinträchtigung kann hierdurch weiter verringert werden.
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Weitere Merkmale zur Ausgestaltung des Bausatzes und des Verfahrens ergeben sich aus der Beschreibung von Ausgestaltungen der Fluidverteiler-Montageanordnung. Die Vorteile des Bausatzes und des Verfahrens sind hierbei jeweils die gleichen wie bei den Ausgestaltungen der Fluidverteiler-Montageanordnung.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Hierbei zeigen:
- 1a eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung einer Ausführungsform der Fluidverteiler-Montageanordnung in einer Vorderansicht;
- 1b eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung der Ausführungsform der Fluidverteiler-Montageanordnung in einer Seitenansicht;
- 2 zeigt eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung einer Ausführungsform der Fluidverteiler-Montageanordnung;
- 3 schematische Darstellungen zur Verdeutlichung einer Ausführungsform des Verfahrens zum Montieren eines Fluidverteilers in einem Gehäuse.
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Die 1a und 1b zeigen schematische Darstellungen zur Verdeutlichung einer Ausführungsform der Fluidverteiler-Montageanordnung 1 in einer Vorderansicht (1a) und in einer Seitenansicht (1b). Die Fluidverteiler-Montageanordnung 1 kann beispielsweise in Form eines Bausatzes bereitgestellt werden und am Montageort zusammengebaut werden, wo die Heizkreise enden.
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Die Fluidverteiler-Montageanordnung 1 umfasst ein Gehäuse 2 mit einer Rückwand 3, zwei Verteilerhalteelemente 4, die eingerichtet sind zum Halten zweier Fluidverteiler 5 (z.B. für einen Vorlauf und für einen Rücklauf; die Fluidverteiler sind in der 1b aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht angedeutet), komplementäre Klettverbindungselemente 6-1, 6-2, deren komplementäre Teile 6-1, 6-2 an den Verteilerhalteelementen 4 und an einer Innenseite 7 der Rückwand 3 angeordnet sind. Die komplementären Klettverbindungselemente 6-1, 6-2 verbinden die Verteilerhalteelemente 4 in einer lösbaren Verbindung mit der Innenseite 7 der Rückwand 3 des Gehäuses 2.
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Das an den Verteilerhalteelementen 4 angeordnete Klettverbindungselement 6-1 umfasst auf einer der Innenseite 7 der Rückwand 3 zugewandten Seite beispielsweise ein oder mehrere Klettbänder. Das an der Innenseite 7 der Rückwand 3 angeordnete Klettverbindungselement 6-2 umfasst auf einer der Innenseite 7 der Rückwand 3 abgewandten Seite beispielsweise ein Klettverbindungsvlies, insbesondere in Form einer Schicht oder Matte. Das Klettverbindungselement 6-2, insbesondere das Klettverbindungsvlies, kann die Innenseite 7 der Rückwand 3 je nach Größe der Verteilerhalteelemente 4 teilflächig oder vollflächig auskleiden. Die Klettverbindungselemente 6-1, 6-2 sind beispielsweise mittels einer Klebeverbindung an den Verteilerhalteelementen 4 bzw. der Innenseite 7 der Rückwand 3 dauerhaft fixiert.
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Die 2 zeigt eine schematische Darstellung zur Verdeutlichung einer Ausführungsform der Fluidverteiler-Montageanordnung 1. Die Ausführungsform ist grundsätzlich wie die in den 1a und 1b gezeigte Ausführungsform ausgestaltet, gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Merkmale und Begriffe. Es ist bei dieser Ausführungsform zusätzlich vorgesehen, dass ein an der Innenseite 7 der Rückwand 3 des Gehäuses 2 angeordneter Teil 6-2 der komplementären Klettverbindungselemente 6-x eine Wärme- und/oder Schallisolationsschicht 8 aufweist und/oder eine Wärme- und/oder Schallisolationsschicht 8 zwischen dem Teil 6-2 und der Innenseite 7 der Rückwand 3 angeordnet ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass der an der Innenseite 7 der Rückwand 3 des Gehäuses 2 angeordnete Teil 6-2 der komplementären Klettverbindungselemente 6-x mehrschichtig ausgebildet ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Wärme- und/oder Schallisolationsschicht 8 mindestens eine Schaumstoffschicht und/oder mindestens eine Wärme- und/oder Schalldämmstoffschicht umfasst. Die Wärme- und/oder Schalldämmstoffschicht kann beispielsweise expandiertes Polystyrol umfassen.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Wärme- und/oder Schallisolationsschicht 8 mindestens eine Kartonschicht und/oder mindestens eine Holzfaserplatte aufweist.
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Die Rückwand 3 des Gehäuses 2 ist insbesondere aus (Stahl-)Blech ausgebildet oder umfasst (Stahl-)Blech. Es kann vorgesehen sein, dass die Rückwand 3 des Gehäuses 2 aus Karton und/oder Kunststoff ausgebildet ist oder Karton und/oder Kunststoff umfasst.
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Es kann vorgesehen sein, dass die komplementären Klettverbindungselemente 6-x mindestens eine Klettverbindungsvliesmatte, welche an zumindest einer Teilfläche der Innenseite 7 der Rückwand 3 des Gehäuses 2 angeordnet ist, und mindestens ein komplementär hierzu wirkendes Klettverbindungsband aufweisen, welches an einer der Innenseite 7 der Rückwand 3 zugewandten Seite der Verteilerhalteelemente 4 angeordnet ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Fluidverteiler-Montageanordnung 1 mindestens eine Schraubverbindung 9 (1a und 1b) aufweist, welche zum dauerhaften Fixieren der Verteilerhalteelemente 4 an der Innenseite 7 der Rückwand 3 des Gehäuses 2 dient. In den 1a und 1b sind für jedes der Verteilerhalteelemente 4 beispielhaft jeweils vier Schraubverbindungen 9 vorgesehen.
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Es kann hierbei vorgesehen sein, dass die mindestens eine Schraubverbindung 9 mindestens eine selbstschneidende Schraube aufweist, welche in die Rückwand 3 geschraubt werden kann oder geschraubt ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass die Fluidverteiler-Montageanordnung 1 mindestens eine Nietverbindung 10 aufweist, welche zum dauerhaften Fixieren der Verteilerhalteelemente 4 an der Rückwand 3 des Gehäuses 2 dient.
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In der 3 ist ein schematisches Ablaufdiagramm zur Verdeutlichung einer Ausführungsform des Verfahrens zum Montieren eines Fluidverteilers 5 in einem Gehäuse 2 gezeigt.
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In einem Verfahrensschritt 100 wird ein Gehäuse 2 einer Fluidverteiler-Montageanordnung 1 an einer Wand am Montageort angeordnet. Die Fluidverteiler-Montageanordnung 1 kann beispielsweise in Form eines Bausatzes bereitgestellt werden. Das Gehäuse 2 kann beispielsweise mittels Schraubverbindungen (nicht gezeigt) dauerhaft an der Wand befestigt werden. In dem Gehäuse 2 ist an einer Innenseite 7 einer Rückwand 3 des Gehäuses 2 ein Teil 6-2 von komplementären Klettverbindungselementen 6-x angeordnet. Das Teil 6-2 der komplementären Klettverbindungselemente 6-x kann beispielsweise mittels einer Klebeverbindung an der Innenseite 7 der Rückwand 3 dauerhaft fixiert sein oder werden.
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In einem Verfahrensschritt 101 wird mindestens ein Verteilerhalteelement 4, das eingerichtet ist zum Halten mindestens eines Fluidverteilers 5, in dem Gehäuse 2 mittels komplementärer Klettverbindungselemente 6-x an einer Innenseite 7 einer Rückwand 3 des Gehäuses 2 in einer lösbaren Verbindung angeordnet. Das Anordnen erfolgt insbesondere mit bereits an den Fluidhalteelementen 4 angeordneten Fluidverteilern 5. Hierzu ist ein Teil 6-1 der Klettverbindungselemente 6-x an einer der Innenseite 7 der Rückwand 3 zugewandten Seite der Verteilerhalteelemente 4 angeordnet, insbesondere fixiert, beispielsweise mittels einer Klebeverbindung. Dieser Teil 6-1 kann beispielsweise ein Klettband mit Häkchen umfassen. Der Teil 6-2 der Klettverbindungselemente 6-x, der an der Innenseite 7 der Rückwand 3 angeordnet ist, kann beispielsweise eine Klettvliesmatte mit Schlaufen umfassen. Eine Position kann, sofern notwendig, korrigiert werden, indem die Klettverbindung zwischen den komplementären Klettverbindungselementen 6-x wieder gelöst wird und an einer anderen Position erneut ausgebildet wird.
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In einem optionalen Verfahrensschritt 102 kann vorgesehen sein, dass mittels mindestens einer Schraubverbindung 9 eine dauerhafte Fixierung der Verteilerhalteelemente 4 an der Innenseite 7 der Rückwand 3 des Gehäuses 2 ausgebildet wird. Es kann hierbei vorgesehen sein, dass die mindestens eine Schraubverbindung 9 mittels mindestens einer selbstschneidenden Schraube ausgebildet wird, indem diese in die Rückwand 3 geschraubt wird.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fluidverteiler-Montageanordnung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Rückwand
- 4
- Verteilerhalteelement
- 5
- Fluidverteiler
- 6-x
- komplementäre Klettverbindungselement
- 7
- Innenseite
- 8
- Wärme- und/oder Schallisolationsschicht
- 9
- Schraubverbindung
- 10
- Nietverbindung
- 100-102
- Verfahrensschritte
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 20 2016 107 042 U1 [0003]