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DE102023128936A1 - Kotflügelpaneelmontageeinheit für eine Fahrzeugkarosserie - Google Patents

Kotflügelpaneelmontageeinheit für eine Fahrzeugkarosserie Download PDF

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Publication number
DE102023128936A1
DE102023128936A1 DE102023128936.5A DE102023128936A DE102023128936A1 DE 102023128936 A1 DE102023128936 A1 DE 102023128936A1 DE 102023128936 A DE102023128936 A DE 102023128936A DE 102023128936 A1 DE102023128936 A1 DE 102023128936A1
Authority
DE
Germany
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mounting bracket
fender
leg
vehicle body
strength
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102023128936.5A
Other languages
English (en)
Inventor
Hyunsik Kim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hyundai Motor Co
Kia Corp
Original Assignee
Hyundai Motor Co
Kia Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hyundai Motor Co, Kia Corp filed Critical Hyundai Motor Co
Publication of DE102023128936A1 publication Critical patent/DE102023128936A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Kotflügelpaneelmontagevorrichtung zur Montage eines Kotflügelpaneels (3) an ein Kotflügelschürzenelement (1) einer Fahrzeugkarosserie, aufweisend einen unteren Montagehalter (10), der mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist und eine Festigkeitsverstärkung (45) aufweist, und einen oberen Montagehalter (50), der mit einem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters (10) und mit dem Kotflügelpaneel (3) verbunden ist und einen festigkeitsvariablen Abschnitt (81) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine vordere Fahrzeugkarosseriestruktur eines Fahrzeuges (z.B. eines Kraftfahrzeugs).
  • Im Allgemeinen ist eine Fahrzeugkarosserie an beiden Seiten entlang der Frontbreitenrichtung mit Kotflügelschürzenelementen versehen. Ein Kotflügelpaneel ist an jedem Kotflügelschürzenelement montiert. Kotflügelpaneele sind an sowohl der linken als auch der rechten Seite eines Haubenpaneels an der Vorderseite einer Fahrzeugkarosserie angeordnet.
  • Ein derartiges Kotflügelpaneel kann mit einem separaten Montagehalter gekuppelt sein, der durch ein Befestigungselement an einem Kotflügelschürzenelement fixiert ist. Der Montagehalter kann ein Auseinandergehen der Anordnung des Kotflügelpaneels an dem Kotflügelschürzenelement absorbieren, während die Festigkeit/Steifigkeit der Verbindung des Kotflügelpaneels sichergestellt ist.
  • Andererseits sollte der Montagehalter unter Berücksichtigung der Fußgängerschutzfunktion gestaltet werden, welche die Kollisionslast der Fußgänger durch das Kotflügelpaneel absorbieren und verteilen kann.
  • Jedoch kann, wenn die Festigkeit/Steifigkeit des Montagehalters in Anbetracht der Fußgängerschutzfunktion gering gesetzt ist, um die Stoßlast des Fußgängers zu absorbieren, eine Überlappung zwischen dem Kotflügelpaneel und anderen Teilen infolge einer Verformung des Montagehalters bei der Anordnung des Kotflügelpaneels auftreten.
  • Um dies zu verhindern, kann, wenn die Festigkeit/Steifigkeit des Montagehalters hoch gesetzt ist, im Gegensatz zu dem Vorherigen das Risiko einer Verletzung des Fußgängers bei einer Kollision mit dem Fußgänger erhöht werden, so dass es notwendig ist, dieses schwierige Problem zu lösen.
  • Die Erfindung betrifft eine vordere Fahrzeugkarosseriestruktur eines Fahrzeuges, und insbesondere eine Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie, die konfiguriert ist, um ein Kotflügelpaneel an einer Vorderseite der Fahrzeugkarosserie zu montieren.
  • Mit der Erfindung wird eine Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie geschaffen, welche die Montagefestigkeit/-steifigkeit eines Kotflügelpaneels für ein Kotflügelschürzenelement und die Fußgängerschutzfunktion bei einer Kollision mit einem Fußgänger sicherstellt.
  • Eine Kotflügelpaneelmontageeinheit gemäß einer beispielhaften Ausführungsform zur Montage eines Kotflügelpaneels an ein Kotflügelschürzenelement einer Fahrzeugkarosserie ist vorgesehen. Die Kotflügelpaneelmontageeinheit kann einen unteren Montagehalter, der mit dem Kotflügelschürzenelement verbunden ist und wenigstens eine Festigkeitsverstärkung (bzw. eine Steifigkeitsverstärkung) aufweist, und einen oberen Montagehalter aufweisen, der mit einem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters und mit dem Kotflügelpaneel verbunden ist und einen festigkeitsvariablen Abschnitt (bzw. einen steifigkeitsvariablen Abschnitt) aufweist.
  • Der untere Montagehalter kann aufweisen: eine obere Fläche, einen unteren vorderen Schenkel (z.B. ein unteres vorderes Bein) und einen unteren hinteren Schenkel (z.B. ein unteres hinteres Bein), die sich jeweils von beiden Enden der oberen Fläche entlang einer Vorwärts- und Rückwärtsrichtung der Fahrzeugkarosserie nach unten erstrecken und mit dem Kotflügelschürzenelement verbunden sind, und wenigstens einen Seitenabschnitt, der mit dem Rand der oberen Fläche und den Rändern des unteren vorderen Schenkels und des unteren hinteren Schenkels verbunden ist.
  • Der wenigstens eine Seitenabschnitt kann wenigstens eine Festigkeitsverstärkung (bzw. eine Steifigkeitsverstärkung) aufweisen.
  • Der untere vordere Schenkel kann an einem unteren Abschnitt einen vorderen Flanschabschnitt aufweisen und mit dem Kotflügelschürzenelement verbunden sein.
  • Der untere hintere Schenkel kann an einem unteren Abschnitt einen hinteren Flanschabschnitt aufweisen und mit dem Kotflügelschürzenelement verbunden sein.
  • Der obere Montagehalter kann aufweisen: einen Paneelmontageabschnitt, der mit dem Kotflügelpaneel in Eingriff steht, und einen oberen vorderen Schenkel (z.B. ein oberes vorderes Bein) und einen oberen hinteren Schenkel (z.B. ein oberes hinteres Bein), die sich von beiden Enden des Paneelmontageabschnitts in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung der Fahrzeugkarosserie nach unten erstrecken und jeweils zugeordnet mit dem oberen Abschnitt des unteren vorderen Schenkels und des unteren hinteren Schenkels verbunden sind.
  • Der festigkeitsvariable Abschnitt kann in mehreren Stufen entlang der Vertikalrichtung an jedem von dem oberen vorderen Schenkel und dem oberen hinteren Schenkel angeordnet sein.
  • Der festigkeitsvariable Abschnitt kann aufweisen: einen ersten Verformungsbereich, der in einer Abwärtsrichtung über ein erstes Biegeverbindungsstück (z.B. ein erstes Biegegelenk) mit einer abgerundeten (z.B. runden) Form an beiden Enden des Paneelmontageabschnitts in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung der Fahrzeugkarosserie gebogen ist, und einen zweiten Verformungsbereich, der in einer Abwärtsrichtung über ein zweites Biegeverbindungsstück (z.B. ein zweites Biegegelenk) mit einer abgerundeten (z.B. runden) Form von dem ersten Verformungsbereich gebogen ist.
  • Wenigstens ein (z.B. ein jeweils zugeordneter) Formungsabschnitt kann in jedem von dem ersten Biegeverbindungsstück und dem zweiten Biegeverbindungsstück ausgebildet sein.
  • Wenigstens eine (z.B. eine jeweils zugeordnete) Festigkeitseinstellöffnung kann in jedem von dem ersten Verformungsbereich und dem zweiten Verformungsbereich ausgebildet sein.
  • Die wenigstens eine Festigkeitseinstellöffnung kann eine unterschiedliche Größe entsprechend der vorbestimmten Festigkeit (bzw. Steifigkeit) des oberen Montagehalters haben.
  • Der zweite Verformungsbereich kann einen Verbindungsabschnitt (z.B. einen Zweigabschnitt) aufweisen, der durch Schweißen mit dem unteren vorderen Schenkel und dem unteren hinteren Schenkel des unteren Montagehalters verbunden ist.
  • Der Paneelmontageabschnitt kann wenigstens eine Verbindungsöffnung aufweisen, die ausgebildet ist, um das Befestigungselement zu verbinden.
  • Der obere Montagehalter kann mit einer relativ kleineren Anzahl von Halterplattenkörpern als die Halterplattenkörper des unteren Montagehalters versehen sein.
  • Gemäß den beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist es beim Montieren des Kotflügelpaneels möglich, die Qualität des äußeren Erscheinungsbildes des Fahrzeuges zu verbessern und das Kollisionsverhalten des Fußgängers sicherzustellen, indem verhindert wird, dass das Kotflügelpaneel infolge der Verformung des Halters überlappt (z.B. abgestuft) wird. Außerdem ist es möglich, die Investitionskosten der Teileformwerkzeugausrüstung zu reduzieren.
  • Außerdem sind die Effekte, die durch die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erreicht oder vorausgesagt werden können, direkt oder implizit in der ausführlichen Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung offenbart. Das heißt, verschiedene Effekte, die gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorausgesagt werden, sind in der später beschriebenen ausführlichen Beschreibung offenbart.
  • Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
    • 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
    • 2 eine perspektivische Ansicht einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
    • 3 ein Querschnittsansicht einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform;
    • 4 und 5 perspektivische Ansichten eines unteren Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird;
    • 6 eine Querschnittsansicht eines unteren Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird;
    • 7 und 8 perspektivische Ansichten eines oberen Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird; und
    • 9 eine Querschnittsansicht eines oberen Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird.
  • Die oben genannten Zeichnungen sind nicht unbedingt maßstabsgerecht gezeichnet, jedoch sollten sie so verstanden werden, dass sie vielmehr vereinfachte Darstellungen verschiedener bevorzugter Merkmale wiedergeben, welche die grundlegenden Prinzipien der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erläutern. Zum Beispiel sind spezielle Gestaltungsmerkmale der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die spezielle Abmessungen, Richtungen, Positionen und Formen umfassen, teilweise durch besonders beabsichtigte Anwendungen und Nutzungsumgebungen bestimmt.
  • Nachfolgend werden mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben, so dass technisch versierte Fachleute die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung leicht ausführen können. Wie technisch versierte Fachleute realisieren würden, können die beschriebenen Ausführungsformen in verschiedenen anderen Weisen modifiziert werden, ohne überhaupt von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Die hierin verwendete Terminologie ist lediglich für den Zweck der Beschreibung spezieller beispielhafter Ausführungsformen und ist nicht dazu bestimmt, die vorliegende Offenbarung einzuschränken. Wie hierin verwendet, sind die Singularformen dazu bestimmt, auch die Pluralformen zu umfassen, sofern nicht der Kontext deutlich etwas anderes angibt.
  • Die Begriffe „aufweist“ und/oder „aufweisend“, wie sie hierin verwendet werden, geben das Vorhandensein von genannten Merkmalen, Ganzzahlen, Schritten, Vorgängen, Elementen und/oder Komponenten an, jedoch schließen sie nicht das Vorhandensein oder die Hinzufügung von eine(m)r oder mehreren anderen Merkmalen, Ganzzahlen, Schritten, Vorgängen, Komponenten und/oder Gruppen davon aus.
  • Wie in dieser Anmeldung verwendet, umfasst der Begriff „und/oder“ irgendeines oder alle Kombinationen von wenigstens einem der zugeordneten aufgelisteten Elemente.
  • In dieser Anmeldung bezeichnet der Begriff „verbunden“ eine physikalische Beziehung zwischen zwei Komponenten, zum Beispiel bei welcher Komponenten durch Schweißen, Stanzniet (SPR), Fließlochschraube (FDS), Strukturklebstoff oder dergleichen direkt miteinander verbunden sind oder bei welcher Komponenten durch eine oder mehrere Zwischenkomponenten indirekt miteinander verbunden sind.
  • Wie hierin verwendet, beziehen sich „Fahrzeug“, „Fahrzeug-“, „Automobil“ oder andere ähnliche Begriffe, wie hierin verwendet, im Allgemeinen auf Personenkraftwagen, Sportwagen, Geländefahrzeuge (SUVs), Busse, Lastwagen und verschiedene Nutzfahrzeuge, umfassend Personenwagen, Hybridfahrzeuge, Elektrofahrzeuge, Hybrid-Elektrofahrzeuge, Elektrofahrzeug-basierte PBVs (Spezialfahrzeuge), wasserstoffbetriebene Fahrzeuge und mit anderem alternativen Kraftstoff (z.B. aus anderen Quellen als Erdöl gewonnenem Kraftstoff) betriebene Fahrzeuge.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen ausführlich beschrieben.
  • 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.
  • Mit Bezug auf 1 kann eine Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform bei einem Frontstrukturkörper (z.B. einer vorderen Fahrzeugkarosserie) einer Fahrzeugkarosserie verwendet werden.
  • Hier weist der Frontstrukturkörper der Fahrzeugkarosserie vordere Seitenlängsträger (nicht gezeigt), die entlang der Links-Rechts-Richtung an beiden Seiten vorgesehen sind, und ein Kotflügelschürzenelement 1 auf, das an dem vorderen Seitenlängsträger montiert ist.
  • Bei dem Fahrzeugkarosseriepaneelmontageprozess können ein Haubenpaneel (z.B. Motorhaubenpaneel) (nicht gezeigt) und ein Kotflügelpaneel 3 an der Frontstruktur der Fahrzeugkarosserie montiert sein. Von diesen kann das Kotflügelpaneel 3 durch die Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform an dem Kotflügelschürzenelement 1 montiert sein.
  • In dieser Anmeldung kann die „Vorwärts- und Rückwärtsrichtung der Fahrzeugkarosserie“ als die Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie definiert sein, die „Fahrzeugbreitenrichtung“ kann als die Links-Rechts-Richtung der Fahrzeugkarosserie definiert sein, und die „Aufwärts- Abwärts-Richtung“ kann als die Höhenrichtung der Fahrzeugkarosserie definiert sein.
  • Darüber hinaus bezeichnet in dieser Anmeldung „oberes Ende“, „oberer Abschnitt“ oder „obere Fläche“ einer Komponente ein Ende, einen Abschnitt oder eine Fläche einer Komponente, die relativ oben in der Zeichnung sind, und „unteres Ende“, „unterer Abschnitt“ oder „untere Fläche“ einer Komponente bezeichnet ein Ende, einen Abschnitt oder eine Fläche einer Komponente, die relativ unten in der Zeichnung sind.
  • Ferner bezeichnet in dieser Anmeldung ein Ende einer Komponente (z.B. ein Ende oder ein anderes Ende usw.) ein Ende einer Komponente in irgendeiner Richtung, und ein Endabschnitt der Komponente (z.B. ein Endabschnitt oder ein anderer Endabschnitt usw.) bezeichnet einen Abschnitt einer Komponente, der dieses Ende aufweist.
  • Die Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform kann die Montagefestigkeit/-steifigkeit des Kotflügelpaneels 3 in Bezug auf das Kotflügelschürzenelement 1 und die Fußgängerschutzfunktion bei einer Kollision mit einem Fußgänger sicherstellen.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform, und 3 ist eine Querschnittsansicht einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 3 weist die Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform einen unteren Montagehalter 10 und einen oberen Montagehalter 50 auf.
  • In einer beispielhaften Ausführungsform ist der untere Montagehalter 10 konfiguriert, um die Montagefestigkeit/-steifigkeit des Kotflügelpaneels 3 an dem Kotflügelschürzenelement 1 sicherzustellen. Wenn das Kotflügelpaneel 3 an dem Kotflügelschürzenelement 1 montiert ist, hat der untere Montagehalter 10 die Festigkeit, um eine Verformung in Bezug auf das Montagemoment zu unterdrücken.
  • Der untere Montagehalter 10 ist mit dem Kotflügelschürzenelement 1 verbunden. In einem Beispiel kann der untere Montagehalter 10 in einer vorbestimmten Form durch Formpressen gebildet sein.
  • Der untere Montagehalter 10 kann an einem oberen Abschnitt (z.B. einem Kotflügelschürzenoberteil) des Kotflügelschürzenelements 1 geschweißt sein. Der untere Montagehalter 10 kann eine Mehrzahl von Halterplattenkörpern aufweisen.
  • Die 4 und 5 sind perspektivische Ansichten eines unteren Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird, und 6 ist eine Querschnittsansicht eines unteren Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 6 weist der untere Montagehalter 10 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform eine obere Fläche 11, einen unteren vorderen Schenkel 21, einen unteren hinteren Schenkel 31 und wenigstens einen Seitenabschnitt 41 auf.
  • Die obere Fläche 11 kann als ein oberer Plattenkörper vorgesehen sein, der an einem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters 10 ausgebildet ist.
  • Jeder von dem unteren vorderen Schenkel 21 und dem unteren hinteren Schenkel 31 kann als ein vorderer Plattenkörper und ein hinterer Plattenkörper entlang der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung der Fahrzeugkarosserie des unteren Montagehalters 10 vorgesehen sein.
  • Der untere vordere Schenkel 21 und der untere hintere Schenkel 31 können als Plattenkörper vorgesehen sein, die sich jeweils zugeordnet von beiden Enden der oberen Fläche 11 in der Vorwärts- Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie nach unten erstrecken. Der untere vordere Schenkel 21 und der untere hintere Schenkel 31 können mit dem Kotflügelschürzenelement 1 verbunden sein.
  • Der untere vordere Schenkel 21 weist einen vorderen Flanschabschnitt 23 auf, der an dem unteren Ende ausgebildet ist. Der vordere Flanschabschnitt 23 kann durch Schweißen mit dem Kotflügelschürzenelement 1 verbunden sein.
  • Der untere hintere Schenkel 31 weist einen hinteren Flanschabschnitt 33 auf, der an dem unteren Ende ausgebildet ist. Der hintere Flanschabschnitt 33 kann an dem Kotflügelschürzenelement 1 geschweißt sein.
  • Der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 ist konfiguriert, um die Festigkeit des unteren Montagehalters 10 zu verstärken. Der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 kann als ein Seitenplattenkörper entlang der Fahrzeugbreitenrichtung vorgesehen sein.
  • Der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 ist mit dem Rand der oberen Fläche 11 und den Rändern des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 entlang der Fahrzeugbreitenrichtung verbunden. Der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 ist im Abstand von dem oberen Abschnitt des Kotflügelschürzenelements 1 angeordnet.
  • Wie in der Zeichnung gezeigt, kann der Seitenabschnitt 41 mit einem Rand der oberen Fläche 11 entlang der Fahrzeugbreitenrichtung und Rändern des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 entlang der Fahrzeugbreitenrichtung verbunden sein.
  • Jedoch ist der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 nicht darauf beschränkt und kann mit dem anderen Rand entlang der Fahrzeugbreitenrichtung der oberen Fläche 11 und den anderen Rändern entlang der Fahrzeugbreitenrichtung des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 verbunden sein.
  • Außerdem kann der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 mit beiden Rändern der oberen Fläche 11 entlang der Fahrzeugbreitenrichtung und beiden Rändern des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 entlang der Fahrzeugbreitenrichtung verbunden sein.
  • In einer beispielhaften Ausführungsform kann der wenigstens eine Seitenabschnitt 41 wenigstens eine Festigkeitsverstärkung 45 aufweisen.
  • Die wenigstens eine Festigkeitsverstärkung 45 ist konfiguriert, um die Verbindungsfestigkeit/-steifigkeit der oberen Fläche 11, des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 zu verstärken. Das heißt, die wenigstens eine Festigkeitsverstärkung 45 ist konfiguriert, um die Festigkeit/Steifigkeit des unteren Montagehalters 10, der das Kotflügelpaneel 3 an dem Kotflügelschürzenelement 1 befestigt, zu verstärken.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 3 ist in einer beispielhaften Ausführungsform der obere Montagehalter 50 konfiguriert, um die Fußgängerschutzfunktion durch Absorbieren und Verteilen der Stoßlast, die bei einer Kollision des Fahrzeuges mit einem Fußgänger auf das Kotflügelpaneel 3 ausgeübt wird, sicherzustellen. Das heißt, der obere Montagehalter 50 kann durch die Stoßlast des Fußgängers bei einer Kollision mit dem Fußgänger leicht (oder aktiv) verformt werden.
  • Darüber hinaus ist der obere Montagehalter 50 konfiguriert, um den Widerstand des Montagemoments bei der Montage des Kotflügelpaneels 3 an dem Kotflügelschürzenelement 1 zu erhöhen.
  • Der obere Montagehalter 50 ist mit dem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters 10 verbunden und ist mit dem Kotflügelpaneel 3 verbunden (z.B. steht mit diesem in Eingriff). In einem Beispiel kann der obere Montagehalter 50 durch Formpressen in einer vorbestimmten Form gebildet werden.
  • Der obere Montagehalter 50 kann an dem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters 10 geschweißt sein. Der obere Montagehalter 50 kann eine Mehrzahl von Halterplattenkörpern aufweisen.
  • Die 7 und 8 sind perspektivische Ansichten eines oberen Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird, und 9 ist eine Querschnittsansicht eines oberen Montagehalters, der bei einer Kotflügelpaneelmontageeinheit einer Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform verwendet wird.
  • Mit Bezug auf die 1 bis 9 weist der obere Montagehalter 50 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform einen Paneelmontageabschnitt 51, einen oberen vorderen Schenkel 61, einen oberen hinteren Schenkel 71 und einen festigkeitsvariablen Abschnitt 81 auf.
  • Der Paneelmontageabschnitt 51 ist konfiguriert, um das Kotflügelpaneel 3 zu montieren (z.B. in Eingriff zu bringen). Außerdem kann der Paneelmontageabschnitt 51 eine Kollisionslast des Fußgängers über das Kotflügelpaneel 3 aufnehmen, wenn der Fußgänger kollidiert.
  • Der Paneelmontageabschnitt 51 kann als ein oberer Plattenkörper vorgesehen sein, der an dem oberen Montagehalter 50 ausgebildet ist. Der Paneelmontageabschnitt 51 ist in einer Position angeordnet, die mit der oberen Fläche 11 des unteren Montagehalters 10 korrespondiert.
  • Der Paneelmontageabschnitt 51 kann, wie in den 1 bis 3 gezeigt, durch ein Befestigungselement 91 mit dem Kotflügelpaneel 3 in Eingriff stehen. Das Befestigungselement 91 kann zum Beispiel aus einer Kombination eines Schraubenbolzens 93 und einer Mutter 95 zusammengesetzt sein.
  • Der Paneelmontageabschnitt 51 weist wenigstens eine Verbindungsöffnung 53 auf, die ausgebildet ist, um die Mutter 95 darin zu befestigen. Die Mutter 95 kann durch Schweißen (z.B. Buckelschweißen) mit einer unteren Fläche des Paneelmontageabschnitt 51 verbunden sein. Die Mutter 95 ist mit wenigstens einer Verbindungsöffnung 53 verbunden, und der Schraubenbolzen 93 kann über das Kotflügelpaneel 3 und die wenigstens eine Verbindungsöffnung 53 mit der Mutter 95 in Eingriff stehen.
  • Jeder von dem oberen vorderen Schenkel 61 und dem oberen hinteren Schenkel 71 kann als ein vorderer Plattenkörper und ein hinterer Plattenkörper entlang der Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie des oberen Montagehalters 50 vorgesehen sein.
  • Der obere vordere Schenkel 61 und der obere hintere Schenkel 71 können als ein Plattenkörper vorgesehen sein, der sich von beiden Enden des Paneelmontageabschnitts 51 entlang der Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie nach unten erstreckt. Der obere vordere Schenkel 61 und der obere hintere Schenkel 71 sind in Positionen angeordnet, die mit dem unteren vorderen Schenkel 21 und dem unteren hinteren Schenkel 31 des unteren Montagehalters 10 korrespondieren.
  • Der obere vordere Schenkel 61 und der obere hintere Schenkel 71 können durch Schweißen jeweils zugeordnet mit dem oberen Abschnitt des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 verbunden sein.
  • Der obere Montagehalter 50 kann mit einer relativ kleineren Anzahl von Halterplattenkörpern als die Halterplattenkörper des unteren Montagehalters 10 versehen sein.
  • Zum Beispiel kann der untere Montagehalter 10 mit vier Halterplattenkörpern versehen sein, welche die oberer Fläche 11, den unteren vorderen Schenkel 21, den unteren hinteren Schenkel 31 und wenigstens einen Seitenabschnitt 41 aufweisen. Der obere Montagehalter 50 kann mit drei Halterplattenkörpern versehen sein, die den Paneelmontageabschnitt 51, den oberen vorderen Schenkel 61 und den oberen hinteren Schenkel 71 aufweisen.
  • Da die vier Halterplattenkörper die obere Fläche 11, den unteren vorderen Schenkel 21, den unteren hinteren Schenkel 31 und wenigstens einen Seitenabschnitt 41 des unteren Montagehalters 10 sind, werden separate Bezugszeichen für die vier Halterplattenkörper in der Zeichnung weggelassen.
  • Außerdem werden, da die drei Halterplattenkörper der Paneelmontageabschnitt 51, der obere vordere Schenkel 61 und der obere hintere Schenkel 71 des oberen Montagehalters 50 sind, separate Bezugszeichen für die drei Halterplattenkörper in der Zeichnung weggelassen.
  • Der obere festigkeitsvariable Abschnitt 81 kann den Widerstand des durch die Montage des Kotflügelpaneels 3 an dem Kotflügelschürzenelement 1 erzeugten Montagemoments erhöhen und kann konfiguriert sein, um die über das Kotflügelpaneel 3 ausgeübte Fußgängerstoßlast leicht zu absorbieren und zu verteilen. Außerdem ist der festigkeitsvariable Abschnitt 81 geeignet, die Festigkeit/Steifigkeit des oberen Montagehalters 50 einzustellen.
  • Der festigkeitsvariable Abschnitt 81 kann in mehreren Stufen, beispielsweise in wenigstens zwei Stufen entlang der Vertikalrichtung jedes von dem oberen vorderen Schenkel 61 und dem oberen hinteren Schenkel 71 ausgebildet sein.
  • Der festigkeitsvariable Abschnitt 81 weist, wie in den 7 bis 9 gezeigt, einen ersten Verformungsbereich 82 und einen zweiten Verformungsbereich 83 auf.
  • Der erste Verformungsbereich 82 kann als ein Abschnitt vorgesehen/bereitgestellt sein, der in der Vorwärts-Rückwärtsrichtung von beiden Enden des Paneelmontageabschnitts 51 aus in einer Abwärtsrichtung gebogen ist.
  • Der erste Verformungsbereich 82 kann in einer Abwärtsrichtung von beiden Enden des Paneelmontageabschnitts 51 durch ein erstes Biegeverbindungsstück (z.B. ein erstes Biegegelenk) 84 mit einer abgerundeten Form gebogen sein. Das erste Biegeverbindungsstück 84 kann als ein abgerundeter Bereich ausgebildet sein, der den Paneelmontageabschnitt 51 und den ersten Verformungsbereich 82 integral miteinander verbindet.
  • Der zweite Verformungsbereich 83 kann Abschnitte/Bereiche aufweisen, die jeweils in einer Abwärtsrichtung von dem ersten Verformungsbereich 82 gebogen sind.
  • Der zweite Verformungsbereich 83 kann in einer Abwärtsrichtung in dem ersten Verformungsbereich 82 durch ein zweites Biegeverbindungsstück (z.B. ein zweites Biegegelenk) 85 mit einer abgerundeten Form gebogen sein. Das zweite Biegeverbindungsstück 85 kann als ein abgerundeter Bereich ausgebildet sein, der den ersten Verformungsbereich 82 und den zweiten Verformungsbereich 83 integral miteinander verbindet.
  • Der zweite Verformungsbereich 83 weist einen Verbindungsabschnitt 86 auf, der mit dem unteren vorderen Schenkel 21 und dem unteren hinteren Schenkel 31 des unteren Montagehalters 10 verbunden ist. Der Verbindungsabschnitt 86 kann an dem unteren vorderen Schenkel 21 und dem unteren hinteren Schenkel 31 des unteren Montagehalters 10 geschweißt sein.
  • Darüber hinaus weist jedes von dem ersten Biegeverbindungsstück 84 und dem zweiten Biegeverbindungsstück 85 mit einer abgerundeten Form jeweils zugeordnet wenigstens einen Formungsabschnitt 87 und 97 auf, der konkav ausgebildet ist.
  • Der wenigstens eine Formungsabschnitt 87 und 97 ist konfiguriert, um die Festigkeit/Steifigkeit jedes von dem ersten Biegeverbindungsstück 84 und dem zweiten Biegeverbindungsstück 85 zu verstärken. Der wenigstens eine Formungsabschnitt 87 und 97 kann als eine Form ausgebildet sein, die in einer Vertikalrichtung und einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung konkav eingedrungen (z.B. konkav eingerückt) ist.
  • Darüber hinaus ist wenigstens eine (z.B. wenigstens eine jeweils zugeordnete) Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 in jedem von dem ersten Verformungsbereich 82 und dem zweiten Verformungsbereich 83 ausgebildet. Die wenigstens eine Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 ist konfiguriert, um die Festigkeit/Steifigkeit des oberen Montagehalters 50 einzustellen.
  • Die wenigstens eine Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 kann in unterschiedlichen Größen entsprechend der vorbestimmten Festigkeit/Steifigkeit des oberen Montagehalters 50 ausgebildet sein. Das heißt, die Festigkeit/Steifigkeit des oberen Montagehalters 50 kann entsprechend der Größe der wenigstens einen Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 eingestellt werden.
  • Nachfolgend werden mit Bezug auf die 1 bis 9 der Montageprozess und der Betrieb der Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform ausführlich erläutert.
  • In einer beispielhaften Ausführungsform ist das Kotflügelpaneel 3 vorgesehen, das in einer vorbestimmten Form geformt ist, und in einer beispielhaften Ausführungsform sind der untere Montagehalter 10 und der obere Montagehalter 50 vorgesehen, die jeweils zugeordnet in einer vorbestimmten Form geformt sind.
  • Der untere Montagehalter 10 weist die obere Fläche 11, den unteren vorderen Schenkel 21, den unteren hinteren Schenkel 31 und wenigstens einen Seitenabschnitt 41 auf, die miteinander verbunden sind. Der obere Montagehalter 50 weist den Paneelmontageabschnitt 51, den oberen vorderen Schenkel 61 und den oberen hinteren Schenkel 71 auf, die miteinander verbunden sind.
  • Wenigstens ein Seitenabschnitt 41 des unteren Montagehalters 10 kann mit wenigstens einer Festigkeitsverstärkung 45 versehen sein.
  • Außerdem weist der obere Montagehalter 50 den festigkeitsvariablen Abschnitt 81 auf, der an jedem von dem oberen vorderen Schenkel 61 und dem oberen hinteren Schenkel 71 ausgebildet ist. Der festigkeitsvariable Abschnitt 81 weist den ersten Verformungsbereich 82 und den zweiten Verformungsbereich 83 auf, die in mehreren Stufen (z.B. in wenigstens zwei Stufen) entlang der Vertikalrichtung an jedem von dem oberen vorderen Schenkel 61 und dem oberen hinteren Schenkel 71 ausgebildet sind.
  • Mit dem Kotflügelpaneel 3, dem unteren Montagehalter 10 und dem oberen Montagehalter 50, die bereitgestellt sind, wird der untere Montagehalter 10 mit dem Kotflügelschürzenelement 1 verbunden.
  • Der untere Montagehalter 10 wird über den unteren vorderen Schenkel 21 und den unteren hinteren Schenkel 31 an das Kotflügelschürzenelement 1 geschweißt. Der untere vordere Schenkel 21 und der untere hintere Schenkel 31 sind/werden jeweils zugeordnet über den vorderen Flanschabschnitt 23 und den hinteren Flanschabschnitt 33 durch Schweißen mit dem Kotflügelschürzenelement 1 verbunden.
  • Der obere Montagehalter 50 ist/wird mit dem unteren Montagehalter 10 verbunden.
  • Der obere Montagehalter 50 ist/wird über den oberen vorderen Schenkel 61 und den oberen hinteren Schenkel 71 an den oberen Abschnitt des unteren Montagehalters 10 geschweißt.
  • Der obere vordere Schenkel 61 und der obere hintere Schenkel 71 sind/werden über den Verbindungsabschnitt 86, der an dem zweiten Verformungsbereich 83 ausgebildet ist, an die oberen Abschnitte des unteren vorderen Schenkels 21 und des unteren hinteren Schenkels 31 geschweißt.
  • Das Kotflügelpaneel 3 ist/wird durch das Befestigungselement 91, das die Kombination des Schraubenbolzens 93 und der Mutter 95 aufweist, mit dem Paneelmontageabschnitt 51 des oberen Montagehalters 50 in Eingriff gebracht. Wenigstens eine Verbindungsöffnung 53 ist in dem Paneelmontageabschnitt 51 ausgebildet. Die Mutter 95, die mit wenigstens einer Verbindungsöffnung 53 verbunden ist, ist/wird mit der unteren Fläche des Paneelmontageabschnitts 51 verbunden.
  • Wenn der Schraubenbolzen 93 das Kotflügelpaneel 3 und wenigstens eine Verbindungsöffnung 53 durchdringt und mit der Mutter 95 in Eingriff steht, kann das Kotflügelpaneel 3 mit dem Paneelmontageabschnitt 51 des oberen Montagehalters 50 gekuppelt werden.
  • Bei der Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform, die durch den oben beschriebenen Prozess montiert ist, kann, wenn das Kotflügelpaneel 3 an dem oberen Montagehalter 50 montiert ist, der untere Montagehalter 10 die Montagefestigkeit/-steifigkeit des Kotflügelpaneels 3 durch wenigstens eine Festigkeitsverstärkung 45 sicherstellen.
  • Das heißt, da der untere Montagehalter 10 ferner wenigstens einen Seitenabschnitt 41 zusätzlich zu der oberen Fläche 11, dem unteren vorderen Schenkel 21 und dem unteren hinteren Schenkel 31 aufweist, kann eine Verformung infolge des Montagemoments unterdrückt werden.
  • Außerdem kann bei der Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform, wenn das Kotflügelpaneel 3 an dem oberen Montagehalter 50 montiert ist, der obere Montagehalter 50 den Widerstand des Montagemoments durch den festigkeitsvariablen Abschnitt 81 erhöhen.
  • Zur weiteren Erläuterung ist der erste Verformungsbereich 82 des festigkeitsvariablen Abschnitts 81 über das erste Biegeverbindungsstück 84 in der abgerundeten Form mit dem Paneelmontageabschnitt 51 verbunden, und der zweite Verformungsbereich 83 des festigkeitsvariablen Abschnitts 81 ist über das zweite Biegeverbindungsstück 85 in der abgerundeten Form mit dem ersten Verformungsbereich 82 verbunden. Außerdem ist wenigstens ein (z.B. ein jeweils zugeordneter) Formungsabschnitt 87 und 97 in jedem von dem ersten Biegeverbindungsstück 84 und dem zweiten Biegeverbindungsstück 85 ausgebildet.
  • Daher kann der obere Montagehalter 50 den Widerstand des Montagemoments durch den ersten Verformungsbereich 82 und den zweiten Verformungsbereich 83, die in mehreren Stufen (z.B. wenigstens zwei Stufen) entlang der Vertikalrichtung ausgebildet sind, erhöhen.
  • Außerdem kann der obere Montagehalter 50 die Festigkeitsvariation in der Vertikalrichtung aufgrund der abgerundeten Form des ersten Biegeverbindungsstücks 84 und des zweiten Biegeverbindungsstücks 85 durch wenigstens einen Formungsabschnitt 87 und 97 minimieren.
  • Infolgedessen kann, wenn die Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform das Kotflügelpaneel 3 montiert, eine Verformung des oberen Montagehalters 50 infolge des Montagemoments minimiert werden, und das Auftreten einer Überlappung oder Differenzen zwischen dem Kotflügelpaneel 3 und anderen Teilen können verhindert werden.
  • Darüber hinaus kann der obere Montagehalter 50 durch den festigkeitsvariablen Abschnitt 81 leicht verformt werden, wenn bei einer Fahrzeugkollision mit einem Fußgänger eine Kollisionslast durch das Kotflügelpaneel 3 ausgeübt wird.
  • Daher absorbiert und verteilt die Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform die auf das Kotflügelpaneel 3 im Falle einer Fußgängerkollision ausgeübte Kollisionslast des Fußgängers, um dadurch die Fußgängerschutzfunktion sicherzustellen.
  • Ferner kann, da der obere Montagehalter 50 die Festigkeit/Steifigkeit des ersten Biegeverbindungsstücks 84 und des zweiten Biegeverbindungsstücks 85 durch den wenigstens einen Formungsabschnitt 87 und 97 sicherstellt, der Festigkeitseinfluss der wenigstens einen Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 erhöht werden.
  • Dementsprechend ist es leicht, die Festigkeit/Steifigkeit des oberen Montagehalters 50 entsprechend der Größeneinstellung der wenigstens einen Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 einzustellen. Das heißt, die Montagefestigkeit/- steifigkeit des Kotflügelpaneels 3 des oberen Montagehalters 50 und die Festigkeit/Steifigkeit zum Schützen eines Fußgängers bei einer Kollision können lediglich durch Änderung der Größe von wenigstens einer Festigkeitseinstellöffnung 88 und 98 eingestellt werden.
  • Infolgedessen kann die Kotflügelpaneelmontageeinheit 100 der Fahrzeugkarosserie gemäß einer beispielhaften Ausführungsform die Investitionskosten der Formwerkzeugausrüstung zum Formen des oberen Montagehalters 50 für jede vorbestimmte Festigkeit/Steifigkeit reduzieren.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kotflügelschürzenelement
    3
    Kotflügelpaneel
    10
    unterer Montagehalter
    11
    obere Fläche
    21
    unterer vorderer Schenkel
    23
    vorderer Flanschabschnitt
    31
    unterer hinterer Schenkel
    33
    hinterer Flanschabschnitt
    41
    Seitenabschnitt
    45
    Festigkeitsverstärkung
    50
    oberer Montagehalter
    51
    Paneelmontageabschnitt
    53
    Verbindungsöffnung
    61
    oberer vorderer Schenkel
    71
    oberer hinterer Schenkel
    81
    festigkeitsvariabler Abschnitt
    82
    erster Verformungsbereich
    83
    zweiter Verformungsbereich
    84
    erstes Biegeverbindungsstück
    85
    zweites Biegeverbindungsstück
    86
    Verbindungsabschnitt
    87, 97
    Formungsabschnitt
    88, 98
    Festigkeitseinstellöffnung
    91
    Befestigungselement
    93
    Schraubenbolzen
    95
    Mutter
    100
    Kotflügelpaneelmontageeinheit

Claims (20)

  1. Kotflügelpaneelmontagevorrichtung zur Montage eines Kotflügelpaneels (3) an ein Kotflügelschürzenelement (1) einer Fahrzeugkarosserie, wobei die Vorrichtung aufweist: einen unteren Montagehalter (10), der mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist und eine Festigkeitsverstärkung (45) aufweist, und einen oberen Montagehalter (50), der mit einem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters (10) und mit dem Kotflügelpaneel (3) verbunden ist und einen festigkeitsvariablen Abschnitt (81) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der untere Montagehalter (10) aufweist: eine obere Fläche (11), einen unteren vorderen Schenkel (21) und einen unteren hinteren Schenkel (31), die sich jeweils von beiden Enden der oberen Fläche (11) entlang einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie nach unten erstrecken und mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden sind, und einen Seitenabschnitt (41), der mit einem Rand der oberen Fläche (11) und Rändern des unteren vorderen Schenkels (21) und des unteren hinteren Schenkels (31) verbunden ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Seitenabschnitt (41) die Festigkeitsverstärkung (45) aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei: der untere vordere Schenkel (21) an einem unteren Abschnitt einen vorderen Flanschabschnitt (23) aufweist und mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist, und der untere hintere Schenkel (31) an einem unteren Abschnitt einen hinteren Flanschabschnitt (33) aufweist und mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der obere Montagehalter (50) aufweist: einen Paneelmontageabschnitt (51), der mit dem Kotflügelpaneel (3) in Eingriff steht, und einen oberen vorderen Schenkel (61) und einen oberen hinteren Schenkel (71), die sich von beiden Enden des Paneelmontageabschnitts (51) in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie nach unten erstrecken und jeweils zugeordnet mit einem oberen Abschnitt des unteren vorderen Schenkels (21) und einem oberen Abschnitt des unteren hinteren Schenkels (31) verbunden sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei der festigkeitsvariable Abschnitt (81) in mehreren Stufen entlang einer Vertikalrichtung an jedem von dem oberen vorderen Schenkel (61) und dem oberen hinteren Schenkel (71) angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei der festigkeitsvariable Abschnitt (81) aufweist: einen ersten Verformungsbereich (82), der über ein erstes Biegeverbindungsstück (84) mit einer ersten abgerundeten Form in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung an beiden Enden des Paneelmontageabschnitts (51) der Fahrzeugkarosserie in einer Abwärtsrichtung gebogen ist, und einen zweiten Verformungsbereich (83), der von dem ersten Verformungsbereich (82) aus in einer Abwärtsrichtung über ein zweites Biegeverbindungsstück (85) mit einer zweiten abgerundeten Form gebogen ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, ferner aufweisend einen Formungsabschnitt (87, 97), der jeweils zugeordnet in jedem von dem ersten Biegeverbindungsstück (84) und dem zweiten Biegeverbindungsstück (85) vorgesehen ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, ferner aufweisend eine Festigkeitseinstellöffnung (88, 98), die jeweils zugeordnet in jedem von dem ersten Verformungsbereich (82) und dem zweiten Verformungsbereich (83) vorgesehen ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Festigkeitseinstellöffnung (88, 98) eine variable Größe entsprechend einer vorbestimmten Festigkeit des oberen Montagehalters (50) hat.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der zweite Verformungsbereich (83) einen Verbindungsabschnitt (86) aufweist, der durch Schweißungen mit dem unteren vorderen Schenkel (21) und dem unteren hinteren Schenkel (31) des unteren Montagehalters (10) verbunden ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, wobei der Paneelmontageabschnitt (51) eine Verbindungsöffnung (53) aufweist, die konfiguriert ist, um ein Befestigungselement (91) zu verbinden.
  13. Kotflügelpaneelmontagevorrichtung zur Montage eines Kotflügelpaneels (3) an ein Kotflügelschürzenelement (1) einer Fahrzeugkarosserie, wobei die Vorrichtung aufweist: einen unteren Montagehalter (10), der mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist und eine Festigkeitsverstärkung (45) und eine erste Mehrzahl von Halterplattenkörpern aufweist, und einen oberen Montagehalter (50), der mit einem oberen Abschnitt des unteren Montagehalters (10) und mit dem Kotflügelpaneel (3) verbunden ist und einen festigkeitsvariablen Abschnitt (81) und eine zweite Mehrzahl von Halterplattenkörpern aufweist, wobei die zweite Mehrzahl von Halterplattenkörpern eine kleinere Anzahl der Halterplattenkörper als die erste Mehrzahl von Halterplattenkörpern aufweist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der untere Montagehalter (10) aufweist: eine obere Fläche (11), einen unteren vorderen Schenkel (21) und einen unteren hinteren Schenkel (31), die sich jeweils entlang einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie von beiden Enden der oberen Fläche (11) nach unten erstrecken und mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden sind, und einen Seitenabschnitt (41), der mit einem Rand der oberen Fläche (11) und Rändern des unteren vorderen Schenkels (21) und des unteren hinteren Schenkels (31) verbunden ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei: der untere vordere Schenkel (21) an einem unteren Abschnitt einen vorderen Flanschabschnitt (23) aufweist und mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist, und der untere hintere Schenkel (31) an einem unteren Abschnitt einen hinteren Flanschabschnitt (33) aufweist und mit dem Kotflügelschürzenelement (1) verbunden ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, wobei der obere Montagehalter (50) aufweist: einen Paneelmontageabschnitt (51), der mit dem Kotflügelpaneel (3) in Eingriff steht, und einen oberen vorderen Schenkel (61) und einen oberen hinteren Schenkel (71), die sich in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Fahrzeugkarosserie von beiden Enden des Paneelmontageabschnitts (51) nach unten erstrecken und jeweils zugeordnet mit einem oberen Abschnitt des unteren vorderen Schenkels (21) und einem oberen Abschnitt des unteren hinteren Schenkels (31) verbunden sind.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei der festigkeitsvariable Abschnitt (81) aufweist: einen ersten Verformungsbereich (82), der über ein erstes Biegeverbindungsstück (84) mit einer ersten abgerundeten Form in der Vorwärts-Rückwärts-Richtung an beiden Enden des Paneelmontageabschnitts (51) der Fahrzeugkarosserie in einer Abwärtsrichtung gebogen ist, und einen zweiten Verformungsbereich (83), der in einer Abwärtsrichtung über ein zweites Biegeverbindungsstück (85) mit einer zweiten abgerundeten Form von dem ersten Verformungsbereich (82) gebogen ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, ferner aufweisend einen Formungsabschnitt (87, 97), der jeweils zugeordnet in jedem von dem ersten Biegeverbindungsstück (84) und dem zweiten Biegeverbindungsstück (85) vorgesehen ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, ferner aufweisend eine Festigkeitseinstellöffnung (88, 98), die jeweils zugeordnet in jedem von dem ersten Verformungsbereich (82) und dem zweiten Verformungsbereich (83) vorgesehen ist.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei der zweite Verformungsbereich (83) einen Verbindungsabschnitt (86) aufweist, der durch Schweißungen mit dem unteren vorderen Schenkel (21) und dem unteren hinteren Schenkel (31) des unteren Montagehalters (10) verbunden ist.
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