-
Die Erfindung bezieht sich auf eine passive Glockenvorrichtung sowie auf ein Verfahren zum Aktivieren und Deaktivieren einer solchen Vorrichtung. Die Erfindung findet insbesondere Anwendung bei zweirädrigen Fahrzeugen wie Fahrrädern oder Tretrollern.
-
Stand der Technik
-
Sowohl Glocken als auch Klingeln sind bekannte akustische Warngeräte, die allgemein dazu verwendet werden, Tiere, Personen und Fahrzeuge zu lokalisieren oder vor deren Anwesenheit zu warnen.
-
Es sind insbesondere Mechanismen bekannt, die eine Glocke bilden, die aus einem glockenförmigen Metallgehäuse mit einem frei schwingenden inneren Klöppel oder Schlagwerk besteht.
-
So führen Erschütterungen, Vibrationen oder einfach die natürliche Bewegung des Trägers zu einem kontinuierlichen Klingeln.
-
Diese Mechanismen finden sich vor allem bei Radfahrern, insbesondere bei Mountainbikern, um Fußgänger, Tiere oder andere Radfahrer vor ihrer Anwesenheit zu warnen.
-
Allerdings haben diese Mechanismen systematisch keinen Ein/AusSchalter, mit dem man das ständige Klingeln unterbrechen könnte.
-
Es ist also leicht zu verstehen, dass dieses Geklingel auf Dauer eine Lärmbelästigung darstellen kann, wenn es nicht notwendig ist, dass der Benutzer auf seine Anwesenheit hinweist.
-
Es ist auch leicht verständlich, dass es für den Benutzer nicht praktisch ist, den Mechanismus zu demontieren und zu verstauen, um das Klingeln zu unterbrechen, da dies bedeutet, den Träger des Mechanismus zu fixieren, Demontage- und Verstauungsaktionen durchzuführen (Öffnen einer Tasche oder ähnliches).
-
Es ist ein Dokument aus dem Stand der Technik bekannt, das Dokument
TW200824956 , das eine Vorrichtung mit einem Glöckchen vorstellt, das an einem Körper angebracht ist und einen Hammer umschließt, der mittels eines Hakens festgehalten wird und zum Läuten des Glöckchens vorgesehen ist. Diese Vorrichtung umfasst auch Mittel, die es ermöglichen, die Bewegung des Pendels zu blockieren, wenn sie im Inneren der Glocke gleiten. Die Vorrichtung zum Befestigen des Hammers hat jedoch den Nachteil, dass die Bewegung des Hammers durch eine Pendelbewegung eingeschränkt wird, was seine Läutefähigkeit einschränkt.
-
Daher besteht ein Bedarf an passiven glockenähnlichen Vorrichtungen, die nicht nur vom Benutzer auf Stumm geschaltet oder abgedämpft werden können, wobei der Benutzer diese Vorrichtungen während der Fahrt sicher ein- und ausschalten können muss, sondern auch ein ausreichendes Klirren ermöglichen, um wirksam zu sein.
-
Aus diesem Grund schlägt die Erfindung eine passive glockenähnliche Vorrichtung mit einem Schalter vor, den der Benutzer leicht mit einem Finger betätigen kann, wenn sich der Benutzer bewegt.
-
Präsentation der Erfindung
-
Die Erfindung betrifft insbesondere eine passive glockenähnliche Vorrichtung mit einem Körper, einer Glocke, die an dem Körper befestigt ist und sich entlang einer ersten Achse (x) in der Verlängerung des Körpers erstreckt, einem Klöppel, der dazu vorgesehen ist, im Inneren der Glocke eine freie Pendelbewegung um die erste Achse auszuführen, so dass er ein Klingeln erzeugt, wenn er mit der Innenwand der Glocke in Kontakt kommt, mit Mitteln zum Halten des Klöppels im Inneren der Glocke, wobei die Mittel teilweise in einem Hohlraum des Körpers untergebracht sind, der sich entlang der ersten Achse (x) erstreckt, wobei die Vorrichtung außerdem Mittel umfasst, die einen Drücker bilden, der teilweise in dem Hohlraum des Körpers untergebracht ist, an einem ersten Ende aus dem Körper herausragt und geeignet ist, in den Hohlraum zu gleiten, um an einem zweiten Ende mit dem Klöppel in Kontakt zu kommen, um den Klöppel zu blockieren.
-
Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung sind vorgesehen, die gemäß aller ihrer möglichen Kombinationen die verschiedenen hier dargelegten optionalen Merkmale aufweisen.
-
Vorteilhafterweise umfasst die Vorrichtung Mittel zur Befestigung an einem Fahrradlenker, wobei diese Mittel vorzugsweise eine Klemme umfassen, die an einem ihrer Enden schwenkbar am Körper angebracht ist, sowie eine Schrauben-Mutter-Einheit, um das andere ihrer Enden am Körper zu befestigen.
-
Ebenfalls vorteilhaft ist, dass die Mittel zum Halten des Klöppels im Inneren der Glocke aus einem Kabel bestehen, das mit einem seiner Enden im Inneren des Körpers und mit dem anderen seiner Enden am Klöppel befestigt ist.
-
Vorzugsweise ist das Kabel an einem seiner Enden im Inneren des Körpers mittels eines Klemmelements befestigt, das lösbar in den Körper eingesteckt ist, wobei eine Abdeckung das Klemmelement abdeckt, um den Körper durch Einschnappen zu schließen.
-
Gemäß einer ersten Ausführungsform bildet das Drückermittel ein Winkelteil, das durch eine Öffnung im Deckel und entlang einer Achse, die im Wesentlichen orthogonal zur ersten Achse (x) verläuft, aus dem Körper herausführt.
-
Vorzugsweise weist die Öffnung im Deckel mindestens einen ersten ausgeschweiften Rand auf, der eine zusätzliche Kraft erfordert, um die Drückermittel zu verschieben.
-
Gemäß einer zweiten Ausführungsform bilden die Drückermittel einen Druckknopf, der mit einer Feder versehen ist und entlang der ersten Achse (x) aus dem Körper herausragt, wobei der Druckknopf eine erste stabile Position außerhalb des Körpers und eine zweite stabile Position, die in den Körper gedrückt ist und mit dem Klöppel in Kontakt steht, zulässt.
-
Vorteilhafterweise bestehen die Glocke und der Klöppel aus metallischen Werkstoffen und sind vorzugsweise aus Messing oder Stahl.
-
Ebenso vorteilhaft ist es, wenn das zweite Ende des Drückermittels mit einem Vibrationsdämpfer versehen ist, um den Ton zu dämpfen, den der Klöppel, der Vibrationen ausgesetzt ist, erzeugen könnte.
-
Ebenso vorteilhaft ist es, wenn das zweite Ende des Drückermittels vorgesehen ist, um den Klöppel zu bedecken, wobei das zweite Ende mit dämpfenden Eigenschaften versehen ist.
-
Die Erfindung betrifft auch ein zweirädriges Fahrzeug vom Typ Fahrrad oder
-
Tretroller, dadurch gekennzeichnet, dass es eine passive Glockenvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst, wobei die Vorrichtung Mittel zum Einhängen an einem Fahrradlenker umfasst, wobei die Mittel eine Klemme umfassen, die an einem ihrer Enden schwenkbar am Körper montiert ist, sowie eine Schrauben-Mutter-Einheit, um das andere Ende fest mit dem Körper zu verbinden.
-
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Aktivieren bzw. Deaktivieren einer passiven Glockenvorrichtung, die an einem zweirädrigen Fahrzeug vom Typ Fahrrad oder Tretroller angebracht ist, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, dadurch gekennzeichnet, dass der Benutzer auf das erste Ende des Drückermittels drückt, so dass das zweite Ende des Drückermittels den Klöppel berührt, um ihn zu blockieren, bzw. so, dass das zweite Ende des Drückermittels sich vom Klöppel wegbewegt, um ihn freizugeben.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Weitere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der detaillierten Beschreibung einer keineswegs einschränkenden Ausführungsform und aus den beigefügten Zeichnungen:
- [ ]: Die [ ] zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
- [ ]: Die [ ] zeigt eine Längsschnittansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung und in aktiviertem Zustand;
- [ ]: Die [ ] zeigt eine Längsschnittansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung und in einem deaktivierten Zustand;
- [ ]: Die [ ] zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
- [ ]: Die [ ] zeigt eine Längsschnittansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung und in einem deaktivierten Zustand;
- [ ]: Die [ ] zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
- [ ]: Die [ ] zeigt eine Längsschnittansicht einer passiven Glockenvorrichtung gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung und in einem deaktivierten Zustand;
-
Beschreibung der Ausführungsformen
-
In [ ] ist eine passive Glockenvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform dargestellt, die einen Körper 1 sowie eine Glocke 7 umfasst, die an dem Körper befestigt ist und sich entlang einer ersten Achse x in der Verlängerung des Körpers erstreckt. Die Glocke umschließt nur einen Klöppel 8, der für eine freie Pendelbewegung innerhalb der Glocke um die x-Achse vorgesehen ist, so dass er ein Klingeln erzeugt, wenn er mit der Innenwand der Glocke in Berührung kommt. Unter einer freien Pendelbewegung versteht man, dass der Klöppel in alle Richtungen frei schwingen kann, so dass ihn kein Hindernis daran hindert, auf die Innenwand der Glocke zu schlagen. Diese Konfiguration ermöglicht es, den gewünschten Klangeffekt zu optimieren.
-
Der Klöppel wird im Inneren der Glocke durch Mittel 9 gehalten, die teilweise in einem Hohlraum 15 des Körpers 1 untergebracht sind, der sich entlang der ersten Achse x erstreckt.
-
Die Vorrichtung umfasst außerdem Mittel, die einen Drücker 4 bilden, die teilweise in dem Hohlraum 15 des Körpers 1 untergebracht sind und die an einem ersten Ende 41 aus dem Körper 1 herausragen.
-
Diese Mittel sind dazu geeignet, in den Hohlraum zu gleiten, um an einem zweiten Ende 42 mit dem Klöppel 8 in Kontakt zu kommen, um den Klöppel zu blockieren.
-
Diese passive Glockenvorrichtung kann beispielsweise an einem Fahrradlenker, einem elektrischen Roller oder an jedem beweglichen Objekt oder Gegenstand mittels einer Klemme 3, die an einem ihrer Enden am Körper 1 schwenkbar 12, 13 angebracht ist, sowie mittels einer Schrauben-Mutter-Einheit 11, 14 zur Befestigung des anderen ihrer Enden am Körper 1 aufgehängt werden.
-
Andere Ausführungen sind möglich, z. B. solche, bei denen ein Gummiband mit einer Klemme zusammenwirkt.
-
Wie in den dargestellt, die die erste Ausführungsform beschreiben, besteht die Befestigungseinheit also aus der Befestigungsklemme 3 und dem Körper 1, wobei diese beiden Teile durch den Stift 13 gelenkig verbunden sind, während die Mutter 14 in den Körper 1 eingeführt wird, in den die Schraube 11 durch Bohrungen, die den Körper und die Klemme durchqueren, eingeschraubt wird. Der anfängliche Befestigungsdurchmesser beträgt 35 mm, kann aber über nicht abgebildete Unterlagscheiben auf 31,8 mm, 25,4 mm oder 22 mm reduziert werden.
-
Natürlich ist es durchaus möglich, andere Befestigungsanordnungen in Betracht zu ziehen, je nachdem, ob die Vorrichtung vom Typ passive Glocke an einem Tier, einer Person oder an einem bestimmten Gegenstand, der sich von einem Mountainbike unterscheidet, befestigt werden soll.
-
Die Mittel zum Halten 9 des Klöppels 8 im Inneren der Glocke 7 können ein Kabel sein, das mit einem seiner Enden im Inneren des Körpers 1 und mit dem anderen Ende am Klöppel befestigt ist.
-
Das Kabel kann dann an einem seiner Enden innerhalb des Körpers 1 mittels eines Klemmelements 5 befestigt werden, das lösbar in den Körper 1 eingesteckt ist, wobei ein Deckel 2 das Klemmelement abdeckt, um den Körper zu schließen.
-
Gemäß der ersten Ausführungsform, die in den dargestellt ist, bildet das Drückermittel 4 ein Winkelteil, das durch eine Öffnung 20 im Deckel 2 aus dem Körper herausführt und entlang einer Achse im Wesentlichen orthogonal zur ersten Achse x verläuft. Dieses durchgehende Winkelteil kann mit einem Hebel gleichgesetzt werden.
-
Vorteilhaft ist, dass die Öffnung 20 im Deckel 2 mindestens einen ersten ausgeschweiften Rand 21 aufweist, der eine zusätzliche Kraft erfordert, um die Drückermittel 4 zu verschieben.
-
Ebenso vorteilhaft ist es, wenn die Öffnung 20 im Deckel 2 mindestens einen zweiten ausgeschweiften Rand 22 aufweist, der ebenfalls eine zusätzliche Kraft erfordert, um die Drückermittel 4 zu verschieben.
-
So wird, wie in den dargestellt, die Glocke 7 linear durch den Körper 1 blockiert und bleibt in Bezug auf den Deckel 2 drehbar.
-
Der Deckel 2 deckt das Klemmelement 5 des Kabels 9 ab und ist auf den Körper 1 aufgeklipst. Das Klemmelement 5 nimmt eine obere Sicherung des Crimpkabels 9 auf, wobei das Kabel durch die Drückermittel 4 verläuft.
-
Eine Abdeckung 6 umgibt die Drückermittel 4, um die Öffnung 20 zu verschließen, wenn das Drückermittel in Richtung des Klöppels gleitet. Eine untere Sicherung des Crimpkabels 9 berührt einen O-Ring 10, der sich in der Senkbohrung des Klöppels 8 befindet. Dieser O-Ring gleicht Toleranzen in der Verbindung aus und ermöglicht es außerdem, Vibrationen zu dämpfen. Der Stift 12 sichert den Mechanismus, indem er das Klemmelement 5 und den Körper 1 zusammen verriegelt.
-
Selbstverständlich können die Rückhaltemittel auch eine andere Form als ein Kabel annehmen und ihr Einhaken in den Körper 1 kann auch auf andere Weise als mit dem Klemmelement 5 erfolgen.
-
Gemäß einer zweiten Ausführungsform, die in [ ] und 5 dargestellt ist, bilden die Drückermittel 4 einen Druckknopf, der mit einer Feder 46 versehen ist und entlang der ersten Achse x aus dem Körper 1 herausragt, wobei der Druckknopf eine erste stabile Position außerhalb des Körpers und eine zweite stabile Position, die in den Körper gedrückt ist und mit dem Klöppel in Kontakt steht, zulässt.
-
Dieser Druckknopf mündet aus dem Körper 1 entlang der ersten Achse (x) in eine erste stabile Position, die mit „oben“ bezeichnet wird.
-
Er ist mit einer Feder 46 ausgestattet, so dass er bei einem Druck des Benutzers auf sein erstes Ende in den Körper gleitet, um sich in einer zweiten stabilen Position, der sogenannten „unteren“ Position, in den Körper zu drücken. Von da an berührt das zweite Ende des Druckknopfes den Klöppel und blockiert ihn.
-
Wenn der Benutzer erneut auf das erste Ende des Druckknopfes drückt, kehrt der Druckknopf unter der Wirkung der Feder in seine erste stabile Position, der sogenannten „oberen“ Position zurück, und der Klöppel berührt das zweite Ende des Druckknopfes nicht mehr.
-
In dieser Ausführungsform ist die Glocke 7 mittels einer Glockenhalterung 70 am Körper befestigt. Der Klöppel 8 ist seinerseits mithilfe einer Kabelhalterung 80 am Kabel 9 befestigt. Die Mittel, die den Druckknopf 4 bilden, umfassen einen Knopf und einen Anschlagkeil 43, der einerseits auf den Knopf und andererseits auf eine Druckvorrichtung 44 gepresst ist. Die Druckvorrichtung wird durch eine Sperre verlängert, die dazu dient, beim Verschieben der den Druckknopf bildenden Einheit Druck auf den Klöppel auszuüben.
-
Gemäß einer dritten Ausführungsform, die in den [ ] und 7 dargestellt ist, ist das Drückermittel 4 ein Hebel, der dazu vorgesehen ist, mit dem Deckel 2 des Körpers gemäß einer bajonettartigen Montage zusammenzuwirken. So wird in einer Drehbewegung, dann in einer Verschiebung entlang der Achse (x) und dann in einer Rotation der Körper 40 des Hebels innerhalb des Körpers 1 verschoben.
-
In dieser dritten Ausführungsform ist die Glocke 7 mittels einer Glockenhalterung 70 am Körper 1 befestigt und das Kabel 9 ist einerseits am Klöppel und andererseits am Deckel 2 mittels Sicherungen befestigt.
-
Vorteilhaft und für alle Ausführungsformen gilt, dass die Glocke und der Klöppel aus metallischen Werkstoffen bestehen und vorzugsweise aus Messing oder Stahl gefertigt sind. Diese Materialien sorgen dafür, dass, wenn der Klöppel an die Innenwand der Glocke stößt, ein ausreichendes Klingeln gewährleistet ist.
-
Ebenfalls vorteilhaft und für alle Ausführungsformen gilt, dass das Ende des Drückermittels 4, das mit dem Klöppel in Kontakt steht, mit einem Schwingungsdämpfer versehen ist, der dazu beiträgt, jegliche Geräuschemission des Klöppels zu unterdrücken, wenn dieser durch das Drückermittel 4 blockiert wird.
-
Alternativ oder ergänzend und für alle Ausführungsformen ist das Ende des Drückermittels 4, das den Klöppel berührt, dazu vorgesehen, den Klöppel abzudecken.
-
Um die Aktivierung der passiven Glockenvorrichtung mit der ersten Ausführungsform vorzunehmen, drückt der Benutzer mindestens einmal (je nachdem, ob ein oder zwei ausgeschweifte Ränder vorhanden sind) auf das erste Ende 41 des Drückermittels 4 in einer Richtung weg vom Klöppel, so dass sich das zweite Ende 42 des Drückermittels 4 vom Klöppel 8 wegbewegt, um ihn freizugeben.
-
Wie in den dargestellt, berührt das untere Ende des hebelartigen Drückermittels 4 nicht den Klöppel 8, wenn es sich in der oberen Position befindet.
-
Der Klöppel 8 ist also „frei“. Die durch die Unebenheiten der Straße oder der Wege an das Fahrzeug (Mountainbike, Elektroroller) übertragenen Vibrationen werden also durch die Vorrichtung bis in das Kabel und dann in den Klöppel 8 weitergeleitet.
-
Der Klöppel 8 wird also seinen Beharrungszustand verlassen und sich bewegen, indem er das Kabel 9 durchbiegt, bis er auf die Glocke trifft und ein Klingeln erzeugt.
-
Die obere Position wird durch den ersten ausgeschweiften Rand 21 des Deckels 2 gesichert, der die Drückermittel 4 zurückhält, damit sie den Klöppel 8 nicht blockieren können.
-
Um die passive Glockenvorrichtung in der ersten Ausführungsform zu deaktivieren, drückt der Benutzer mindestens einmal (je nachdem, ob ein oder zwei ausgeschweifte Ränder vorhanden sind) auf das erste Ende 41 des Drückermittels 4 in Richtung des Klöppels, so dass das zweite Ende 42 des Drückermittels 4 den Klöppel 8 berührt, um ihn zu blockieren.
-
Wie in den dargestellt, berührt das untere Ende der Drückermittel 4 den Klöppel 8, wenn sich diese in der unteren Position befinden.
-
Der Klöppel 8 ist also „blockiert“. Die Vibrationen, die im Fahrrad durch die Unebenheiten der Straße und der Wege übertragen werden, werden also durch die Vorrichtung in das Kabel und dann in den Klöppel 8 weitergeleitet. Dieser wird daher versuchen, seinen Beharrungszustand zu verlassen. Das Drücken des Drückermittels 4 auf den Klöppel 8 wird jedoch eine Spannung im Kabel 9 erzeugen, die das Kabel versteift und ein Durchhängen verhindert. So erzeugt die Vorrichtung also kein Klingeln mehr.
-
Was nun die Übergangsphasen zwischen der Verriegelungs- und Entriegelungsposition bei der ersten Ausführungsform betrifft, so sind sie identisch und funktionieren nach demselben Prinzip. Während der Verriegelungsphase, in der das Drückermittel 4 von der oberen in die untere Position bewegt wird, erzwingt das Drückermittel 4 jedes Mal den Durchgang durch den ersten ausgeschweiften Rand 21 durch die Öffnung 20, wodurch ein erstes Schnalzgeräusch entsteht. Wenn die Vorrichtung einen zweiten ausgeschweiften Rand 22 hat, setzt der Benutzer die Bewegung bis zum zweiten ausgeschweiften Rand fort, um die Mittel 4 durch den zweiten ausgeschweiften Rand zu drücken. Diese Bewegung erzeugt ein zweites Schnalzen, das der Verriegelung des Klöppels 8 entspricht.
-
Die Entriegelungsphase ist in umgekehrter Richtung identisch mit der Verriegelungsphase.
-
Was das Verfahren zur Aktivierung und Deaktivierung des zweiten Modus betrifft, so ist es dem des ersten Modus insofern ähnlich, als ein Druck auf den Druckknopf es ermöglicht, wenn sich der Knopf in der oberen Position befindet, die Drückermittel 4 zu verschieben und in Kontakt mit dem Klöppel 8 zu bringen. Wenn ein weiterer Druck auf den Druckknopf erfolgt, zieht die Feder 46 den Druckknopf in die obere Position zurück und gibt so den Klöppel frei.
-
Das Verfahren zum Aktivieren und Deaktivieren des dritten Modus ist den vorhergehenden ebenfalls ähnlich, dadurch, dass die Drehung/Verschiebung/Drehung des Hebels gemäß der Bajonettmontage das Verschieben des Hebels so ausführt, dass der Kontakt zwischen dem Klöppel und dem Hebel hergestellt oder aufgehoben wird.
-
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die soeben beschriebenen Beispiele beschränkt, die in vielerlei Hinsicht angepasst werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu sprengen.
-
Zeichenerklärung
-
- 1
- Körper
- 2
- Deckel
- 3
- Klemme
- 4
- Drückermittel
- 5
- Klemmelement
- 6
- Abdeckung
- 7
- Glocke
- 8
- Klöppel
- 9
- Rückhaltemittel
- 10
- O-Ring
- 11
- Schraube
- 12
- Stift
- 13
- Bohrung im Körper
- 14
- Mutter
- 15
- Hohlraum
- 20
- Öffnung
- 21
- Erster ausgeschweifter Rand
- 22
- Zweiter ausgeschweifter Rand
- 40
- Hebelkörper
- 41
- Erstes Ende der Drückermittel
- 42
- Zweites Ende der Drückermittel
- 43
- Anschlagkeil
- 44
- Druckvorrichtung
- 45
- Sperre
- 46
- Feder
- 70
- Glockenhalterung
- 80
- Klöppelhalterung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-