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TECHNISCHES GEBIET
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vorreinigung eines Endoskops. Ferner betrifft die Erfindung eine Anordnung zur Vorreinigung eines Endoskops.
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HINTERGRUND
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Ein Endoskop ist ein Inspektionsinstrument, mit dem man das Innere von Organismen untersuchen und gegebenenfalls manipulieren kann. Endoskope können in der humanmedizinischen Diagnostik für Untersuchungen oder minimalinvasive chirurgische Eingriffe an Menschen oder Tieren eingesetzt werden. Endoskope umfassen in der Regel einen Bildsensor, eine optische Linse und eine Lichtquelle.
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Nach der Verwendung eines Endoskops wird das Endoskop in der Regel vorgereinigt, manuell oder maschinell gereinigt, desinfiziert und möglicherweise sterilisiert, bevor es erneut an einem Patienten verwendet wird. Wenn ein Endoskop und das bei der Behandlung eines Patienten verwendete Zubehör nicht sofort nach jeder Behandlung gereinigt werden, trocknen und verfestigen sich die organischen Rückstände, was eine wirksame Entfernung und Aufbereitung erschwert. Daher ist es notwendig, das Endoskop und das Zubehör am Krankenbett unmittelbar nach jedem Eingriff am Patienten vorzureinigen.
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In der Regel umfasst die Vorreinigung, die unmittelbar nach jeder Patientenbehandlung am Krankenbett durchgeführt wird, unter anderem die folgenden Schritte: Zunächst wird ein Biopsie-/Saugkanal vorgereinigt, indem ein distales Ende des Endoskops in Wasser gelegt und das Fluid durch das Endoskop gesaugt wird. Anschließend wird Luft durch das Endoskop gesaugt. Zweitens wird ein Luft-/Wasserkanal vorgereinigt, indem das distale Ende des Endoskops in Wasser eingelegt und der Luft-/Wasserkanal mit dem Fluid gespült wird. Anschließend wird der Luft-/Wasserkanal mit Luft gespült. Drittens wird, falls vorhanden, ein zusätzlicher Wasserkanal vorgereinigt, indem der zusätzliche Wasserkanal mit Wasser gespült wird. Schließlich werden die Zubehörteile vom Endoskop abgenommen und in ein Fluid, z. B. Wasser oder eine Reinigungslösung, gelegt. In der Regel wird das Endoskop nach der Vorreinigung von den Geräten (z. B. Videosystemzentrale, Lichtquelle, Saugpumpe), die bei der Behandlung des Patienten verwendet wurden, abgenommen und zu einem Aufbereitungsbereich transportiert.
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In
US 11445900B2 wurde vorgeschlagen, ein Endoskop vorzureinigen, indem eine Vielzahl von Eingabeelementen in Form von flexiblen Schläuchen zur Verwendung bei der Zuführung von Reinigungslösung zu mehreren Eingabeöffnungen eines Endoskops verwendet wird, so dass eine Reinigungslösung durch die flexiblen Schläuche an das Endoskop abgegeben wird.
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Die bekannten Verfahren zur Vorreinigung sind jedoch sowohl relativ zeitaufwändig als auch fehleranfällig. Da die Vorreinigung in der Regel aus mehreren aufeinanderfolgenden, manuell durchgeführten Schritten besteht, ist die Vorreinigung relativ zeitaufwändig, und wenn nur einer dieser Schritte nicht genau nach dem Vorreinigungsverfahren durchgeführt wird, ist das Endoskop möglicherweise nicht ausreichend vorgereinigt. Da nicht alle Endoskopkanäle miteinander verbunden sind, ist es außerdem nicht möglich, alle Kanäle mit nur einer Quelle zu spülen. Bei typischerweise durchgeführten Vorreinigungsverfahren wird das Videosystemzentrum benötigt, um den Luft-/Wasserkanal zu spülen, eine Saugpumpe, um den Saug- und Biopsiekanal anzusaugen, und eine Spülpumpe oder - spritze, um den zusätzlichen Wasserkanal zu spülen. Der Benutzer ist also ständig in das Verfahren eingebunden und muss mit mehreren verschiedenen Benutzerschnittstellen interagieren, was voraussetzt, dass er alle diese Benutzerschnittstellen bedienen kann. Darüber hinaus ist eine Vielzahl von Geräten/Zubehör erforderlich, um das Vorreinigungsverfahren durchzuführen.
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Ein weiteres Problem besteht darin, dass nach der Vorreinigung in den nicht mehr mit Flüssigkeit gefüllten Kanälen Trocknung und Verfestigung auftreten können.
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Darüber hinaus fehlt es bei den bekannten Verfahren zur Vorreinigung typischerweise an Kontrollmöglichkeiten, um zu überprüfen, ob die Vorreinigung ordnungsgemäß durchgeführt wurde und/oder ob eine ausreichende Vorreinigung stattgefunden hat.
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Darüber hinaus fehlt es in der Regel an Möglichkeiten, zuverlässig zu dokumentieren, ob die Vorreinigung ordnungsgemäß durchgeführt wurde bzw. ob eine ausreichende Vorreinigung stattgefunden hat.
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Darüber hinaus fehlt es in der Regel an Möglichkeiten zu überprüfen, ob sich nach der Vorreinigung Flüssigkeit in den Kanälen des Endoskops befindet und/oder ob Flüssigkeit aufgrund von Leckagen aus den Kanälen des Endoskops gesaugt wurde.
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Außerdem gibt es in der Regel keine Möglichkeit, Blockierungen in den Kanälen zu erkennen. Solche Blockierungen können dazu führen, dass keine Flüssigkeit durch den Kanal gezogen werden kann, in dem eine Blockierung vorliegt. Ein solcher blockierter Kanal wird dann nicht mit Flüssigkeit gefüllt, was zu einer unzureichenden Vorreinigung der Kanäle führen kann.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Anordnung zur Vorreinigung eines Endoskops bereitzustellen. Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Vorreinigung eines Endoskops bereitzustellen, das weniger anfällig für Fehler ist.
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Gemäß einem ersten Aspekt wird ein Verfahren zur Vorreinigung eines Endoskops, vorzugsweise unmittelbar oder kurz nach der Verwendung des Endoskops, bereitgestellt, wobei das Verfahren umfasst: Bereitstellen eines Endoskops, das umfasst: Kanäle zum Transportieren von Fluiden, Anschlussöffnungen, insbesondere für den Anschluss von Fluidschläuchen, und ein distales Ende des Endoskops, wobei sich jeder der Kanäle von einer der Anschlussöffnungen zum distalen Ende des Endoskops erstreckt; Saugen von Flüssigkeit in mindestens einen der Kanäle; Bestimmen eines elektrischen Parameters des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle, in den Flüssigkeit gesaugt wurde.
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Im Folgenden werden zunächst das Verfahren zur Vorreinigung eines Endoskops sowie dessen Funktionen und vorteilhafte Ausführungsformen beschrieben.
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Vorzugsweise wird der Vorreinigungsvorgang unmittelbar oder kurz nach der Verwendung des Endoskops in einem Patientenverfahren durchgeführt. Vorzugsweise wird der Vorreinigungsvorgang innerhalb von 60 Minuten nach dem Einsatz im Patientenverfahren begonnen, besonders bevorzugt innerhalb von 30 Minuten nach dem Einsatz im Patientenverfahren, insbesondere innerhalb von 15 Minuten nach dem Einsatz im Patientenverfahren. Vorzugsweise wird die Vorreinigung am Patientenbett durchgeführt, so dass das Verfahren unmittelbar oder kurz nach der Verwendung des Endoskops in einem Patientenverfahren durchgeführt werden kann, ohne dass das Endoskop vor der Durchführung der Vorreinigung an einen anderen Ort gebracht werden muss.
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Vorzugsweise erstrecken sich die Kanäle jeweils von einer der Anschlussöffnungen bis zum distalen Ende des Endoskops. Das Endoskop kann aber auch zusätzliche Kanäle aufweisen, die sich nicht von einer der Anschlussöffnungen bis zum distalen Ende erstrecken.
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Das distale Ende des Endoskops kann auch als die distale Spitze des Endoskops bezeichnet werden. Vorzugsweise ist unter dem distalen Ende derjenige Endabschnitt des Endoskops zu verstehen, der sich ganz vorne an einem Einführabschnitt des Endoskops befindet, insbesondere derjenige Endabschnitt, der zuerst in den Patienten eingeführt wird, wenn der Einführabschnitt des Endoskops in einen Patienten eingebracht wird. Vorzugsweise sind Auslässe der Kanäle am distalen Ende angeordnet. Weiter bevorzugt ist am distalen Ende ein Lichtleiter angeordnet. Weiter bevorzugt kann am distalen Ende eine Objektivlinse angeordnet sein. Besonders bevorzugt ist es, wenn das distale Ende am Ende eines Einführabschnitts angeordnet ist, der einen flexiblen Einführschlauch aufweist.
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Vorzugsweise sind unter den Anschlussöffnungen solche zu verstehen, an die Flüssigkeitsschläuche oder ähnliches angeschlossen werden können.
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Vorzugsweise kann es sich bei dem Endoskop beispielsweise um ein Kolonoskop, ein Gastroskop, ein Ultraschallendoskop, ein Duodenoskop oder eine andere Art von Endoskop handeln.
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Vorzugsweise erfolgt das Saugen von Flüssigkeit in mindestens einen der Kanäle durch Anschluss einer Saugvorrichtung an mindestens eine der Anschlussöffnungen und Aufbringen eines Unterdrucks durch Betätigung der Saugvorrichtung. Eine solche Saugeinrichtung kann beispielsweise eine Saugpumpe sein.
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Vorzugsweise erfolgt das Bestimmen eines elektrischen Parameters des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle, in die Flüssigkeit gesaugt wurde, durch Messung eines solchen elektrischen Parameters zwischen zwei Kontaktpunkten, die vorzugsweise an beiden Enden, d.h. Anschluss- und/oder Auslassöffnung, eines Kanals angeordnet sind, so dass sich der entsprechende Kanal im Wesentlichen zwischen diesen Kontaktpunkten erstreckt.
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Vorzugsweise umfasst das Bestimmen eines solchen elektrischen Parameters Messen eines elektrischen Parameters. Dann kann z. B. die elektrische Leitfähigkeit bestimmt werden.
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Vorzugsweise enthalten oder bestehen die Kanalwände aus einem elektrisch isolierenden Material wie einem Polymermaterial, das im Wesentlichen elektrisch isolierend ist und daher eine relativ geringe elektrische Leitfähigkeit aufweist. Daher ist die entlang der Erstreckung eines Kanals gemessene elektrische Leitfähigkeit relativ niedrig, wenn der Kanal mit Luft gefüllt ist, da sowohl die Kanalwand als auch die Luft im Inneren des Kanals eine sehr geringe elektrische Leitfähigkeit aufweisen. Die entlang des Kanals gemessene elektrische Leitfähigkeit ist jedoch deutlich höher, wenn der Kanal mit einer Flüssigkeit wie Wasser oder einer Desinfektions- oder Reinigungsmittellösung gefüllt ist. Daher können die elektrische Leitfähigkeit und damit der elektrische Widerstand sehr unterschiedlich sein, je nachdem, ob der Kanal mit Luft oder einer Flüssigkeit gefüllt ist.
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Ein Vorteil eines solchen Verfahrens ist, dass durch das Bestimmen eines elektrischen Parameters zuverlässig festgestellt werden kann, ob der Kanal mit Flüssigkeit gefüllt ist oder nicht. So kann besonders vorteilhaft festgestellt werden, ob die Vorreinigung in Bezug auf den entsprechenden Kanal ausreichend durchgeführt wurde und ob der Kanal noch mit Flüssigkeit gefüllt ist, wenn die Messung nach dem Spülen und/oder Saugen von Flüssigkeit durch den entsprechenden Kanal durchgeführt wird.
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Ein weiterer Vorteil eines solchen Verfahrens ist, dass auf besonders vorteilhafte Weise die Durchgängigkeit der Kanäle überprüft werden kann. Ist ein Kanal blockiert und kann aufgrund einer solchen Blockierung keine Flüssigkeit durch den Kanal gesaugt werden, füllt sich der Kanal nicht mit Flüssigkeit, was zu einer deutlich geringeren elektrischen Leitfähigkeit führt. Auf diese Weise ist es möglich, Kanalblockierungen zu identifizieren und somit zu überprüfen, ob eine Durchgängigkeit des entsprechenden Kanals gegeben ist. Somit ist es möglich, die Durchgängigkeit des entsprechenden Kanals nachzuweisen.
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Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die Kanäle nach der Vorreinigung zuverlässig feucht gehalten und/oder mit Flüssigkeit gefüllt werden können. Ein Austrocknen und Verfestigen in den Kanälen nach der Vorreinigung kann so zuverlässig und besonders vorteilhaft verhindert werden.
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In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verfahren: Vergleichen des ermittelten Parameters des Fluids oder der Fluide mit einem vorgegebenen Schwellenwert; und vorzugsweise Bestimmen, in Abhängigkeit von dem Vergleich zwischen dem ermittelten Parameter des Fluids oder der Fluide und dem Schwellenwert, ob der Flüssigkeitsstand und/oder ein Feuchtigkeitsgehalt im Kanal ausreichend ist, und/oder ob die Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt sind, und/oder ob eine Durchgängigkeit der Kanäle gegeben ist, und/oder ob ein elektrisches Messinstrument zur Messung des elektrischen Parameters elektrisch mit dem Endoskop verbunden ist.
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Vorzugsweise wird der ermittelte elektrische Parameter mit dem vorgegebenen Schwellenwert verglichen, wobei je nachdem, ob der ermittelte elektrische Parameter über oder unter dem Schwellenwert liegt, ermittelt wird, ob der entsprechende Kanal mit Flüssigkeit gefüllt ist.
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Ein solcher Vergleich hat den Vorteil, dass zuverlässig festgestellt werden kann, ob der entsprechende Kanal mit Flüssigkeit gefüllt ist und/oder ob die Durchgängigkeit des entsprechenden Kanals gegeben ist. Durch die Verwendung eines solchen vorgegebenen Schwellenwertes ist es für den Anwender einfach festzustellen, ob der gewünschte Flüssigkeitsstand und/oder Feuchtigkeitsgehalt im Kanal erreicht ist und ob die Durchgängigkeit des Kanals gegeben ist, indem er lediglich den gemessenen Wert mit dem vorgegebenen Schwellenwert vergleicht.
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Ein weiterer Vorteil eines solchen Vergleichs mit einem vorgegebenen Wert ist, dass der Vergleich automatisch durchgeführt werden kann, beispielsweise unter Verwendung einer Verarbeitungseinheit, die dazu ausgebildet ist, den ermittelten Parameter mit dem vorbestimmten Schwellenwert zu vergleichen und vorzugsweise in Abhängigkeit von dem Vergleich Daten ausgibt, die Informationen darüber enthalten, ob der ermittelte Wert über oder unter dem Schwellenwert liegt und/oder ob der entsprechende Kanal ausreichend mit Flüssigkeit gefüllt ist und/oder ob die Durchgängigkeit des entsprechenden Kanals gegeben ist.
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Ein weiterer Vorteil eines solchen Vergleichs ist, dass zuverlässig festgestellt werden kann, ob das Messgerät zur Messung des elektrischen Parameters elektrisch korrekt mit dem Endoskop verbunden ist.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verfahren: Fluidisches Verbinden der Kanäle miteinander am distalen Ende des Endoskops durch Anordnen eines Behälters auf dem distalen Ende des Endoskops; Anschließen einer Saugvorrichtung, vorzugsweise einer Saugpumpe, an eine der Anschlussöffnungen; Anschließen mindestens einer Flüssigkeitsquelle an mindestens eine der Anschlussöffnungen; Saugen der Flüssigkeit in mindestens einen der Kanäle durch Aktivieren der Saugvorrichtung, so dass die Flüssigkeit von der Flüssigkeitsquelle durch den mindestens einen Kanal über das distale Ende zur Saugvorrichtung gesaugt wird.
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Vorzugsweise werden mindestens zwei der Kanäle mit einer Flüssigkeit gespült, indem die Saugvorrichtung aktiviert wird, so dass die Flüssigkeit von der Flüssigkeitsquelle durch mindestens einen der Kanäle über das distale Ende und dann vom distalen Ende durch mindestens einen anderen Kanal der Kanäle zur Saugvorrichtung gesaugt wird.
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Vorzugsweise kann der Behälter am distalen Ende in einem Zustand angeordnet werden, in dem er mit Flüssigkeit gefüllt ist oder in dem er nicht mit Flüssigkeit gefüllt ist. Wenn der Behälter nicht mit Flüssigkeit gefüllt ist, kann ein kontinuierlicher Flüssigkeitsstrom durch die Kanäle über das distale Ende gezogen werden.
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Vorzugsweise ist der Behälter vor dem Spülen von Kanälen des Endoskops nicht mit Flüssigkeit gefüllt. Der Vorteil eines solchen leeren Behälters besteht darin, dass Flüssigkeit aus einer Anschlussöffnung durch einen Kanal zum Behälter und aus dem Behälter durch einen Saugkanal zur Saugvorrichtung aus dem Endoskop gesaugt werden kann, wobei keine gashaltigen Flüssigkeitslücken vorhanden sind. Wenn also Flüssigkeit aus einer Anschlussöffnung gesaugt wird, dann kann der Benutzer sicher sein, dass diese Flüssigkeit vollständig durch mindestens zwei Kanäle gesaugt wurde. Alternativ ist es aber auch möglich, dass der Behälter bereits vor dem Spülen der Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt wird. Das Befüllen des Behälters mit Flüssigkeit vor Beginn des Spülens der Kanäle kann den Vorteil haben, dass das distale Ende des Endoskops länger mit Flüssigkeit in Berührung kommt und länger durchtränkt wird, was für eine gründlichere Vorreinigung des distalen Endes von Vorteil sein kann, falls erforderlich.
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Ein Vorteil der Anordnung eines solchen Behälters am distalen Ende des Endoskops besteht darin, dass, obwohl nicht alle Kanäle des Endoskops innerhalb des Endoskops miteinander verbunden sind, alle diese Kanäle mit nur einer Quelle gespült werden können, indem die Kanäle über den am distalen Ende des Endoskops angeordneten Behälter miteinander verbunden werden. Dadurch kann die Vorreinigung schneller, einfacher und weniger fehleranfällig durchgeführt werden.
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Ein weiterer Vorteil der Anordnung eines solchen Behälters am distalen Ende des Endoskops ist, dass bei der Durchführung der Vorreinigung des Endoskops nicht mit mehreren Benutzerschnittstellen und/oder Geräten interagiert werden muss, um den Vorreinigungsvorgang durchzuführen.
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Ein weiterer Vorteil der Anordnung eines solchen Behälters am distalen Ende des Endoskops ist, dass im Vergleich zu herkömmlichen Vorreinigungsverfahren bei dem beschriebenen Verfahren viel weniger Ausrüstung und/oder Zubehör zur Durchführung der Vorreinigung erforderlich ist. So ist beispielsweise kein Videozentrum oder eine Spülpumpe zur Durchführung der Vorreinigung erforderlich.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird der elektrische Parameter durch elektrische Widerstandsmessung und/oder elektrische Spannungsmessung und/oder elektrische Strommessung und/oder elektrische Leitfähigkeitsmessung, vorzugsweise mit einem Ohmmeter und/oder einem Multimeter, bestimmt.
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Vorzugsweise wird der elektrische Parameter durch Messung des elektrischen Widerstands und/oder der elektrischen Spannung und/oder des elektrischen Stroms und/oder der elektrischen Leitfähigkeit und gegebenenfalls durch Berechnung des elektrischen Parameters aus den gemessenen Werten bestimmt.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die elektrische Widerstandsmessung und/oder die elektrische Spannungsmessung und/oder die elektrische Strommessung und/oder die elektrische Leitfähigkeitsmessung die Kontaktierung des Kanals, in dem der elektrische Parameter des Fluids oder der Fluide bestimmt werden soll.
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Vorzugsweise sind der Kanal oder die Kanäle, in denen der elektrische Parameter des Fluids oder der Fluide bestimmt werden soll, an den Enden des entsprechenden Kanals oder der entsprechenden Kanäle elektrisch kontaktiert, so dass mit einem elektrischen Messgerät der elektrische Parameter für den entsprechenden Kanal oder die entsprechenden Kanäle bestimmt werden kann.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Bestimmen eines elektrischen Parameters des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle: Bestimmen eines elektrischen Widerstands zwischen zwei beabstandeten Punkten der Kanäle oder eines spezifischen elektrischen Widerstands; und/oder das Bestimmen einer elektrischen Leitfähigkeit zwischen zwei beabstandeten Punkten der Kanäle oder einer spezifischen elektrischen Leitfähigkeit.
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Vorzugsweise wird der elektrische Widerstand und/oder die elektrische Leitfähigkeit zwischen zwei Enden eines Kanals bestimmt.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist einer der beiden beabstandeten Punkte, zwischen denen eine elektrische Messung durchgeführt wird, an oder neben der Anschlussöffnung des entsprechenden Kanals positioniert und/oder einer der beiden beabstandeten Punkte, zwischen denen eine elektrische Messung durchgeführt wird, ist an oder neben der Anschlussöffnung, mit der die Saugvorrichtung verbunden ist, positioniert.
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Vorzugsweise wird bei Anordnung eines Behälters am distalen Ende des Endoskops die elektrische Messung zwischen einer ersten Verbindungsstelle, die an einer Anschlussöffnung eines ersten Kanals angeordnet ist, und der Anschlussöffnung des Saugkanals durchgeführt. Auf diese Weise kann die gesamte Erstreckung des ersten Kanals und die gesamte Erstreckung des Saugkanals elektrisch gemessen werden, da diese Kanäle über den am distalen Ende des Endoskops angeordneten Behälter miteinander fluidisch verbunden sind.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Saugen von Flüssigkeit in mindestens einen der Kanäle das vollständige Füllen des entsprechenden Kanals mit der Flüssigkeit.
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Vorzugsweise wird die Flüssigkeit nach dem Saugen in die Kanäle in den Kanälen gehalten, um die Verfestigung von organischen Rückständen zu vermeiden.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verbinden mindestens einer Flüssigkeitsquelle an mindestens eine der Anschlussöffnungen das Verbinden mindestens eines flüssigkeitsführenden Behältnisses, vorzugsweise mindestens dreier, insbesondere vier flüssigkeitsführender Behältnisse, an mindestens eine der Anschlussöffnungen, vorzugsweise an mindestens drei, insbesondere vier, der Anschlussöffnungen.
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Das Verbinden mindestens eines flüssigkeitsführenden Behältnisses mit mindestens einer der Anschlussöffnungen hat den Vorteil, dass insbesondere durch Anlegen eines Unterdrucks die Flüssigkeit aus dem Behältnis durch den Kanal, der sich von dem Anschlussöffnung, an den das Behältnis angeschlossen ist, bis zum distalen Ende des Endoskops erstreckt, gesaugt werden kann und bei Anordnung eines Behälters am distalen Ende die Flüssigkeit vom distalen Ende durch einen weiteren Kanal, insbesondere in Richtung einer Saugvorrichtung, weiter gesaugt werden kann. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die Flüssigkeit durch die gesamte Erstreckung dieser beiden Kanäle, ausgehend vom Behältnis, durch den ersten Kanal über das distale Ende und dann durch den anderen Kanal gesaugt wird, so dass diese beiden Kanäle über ihre gesamte Erstreckung zuverlässig mit der Flüssigkeit gespült werden. Weitere Kanäle können auf die gleiche Weise zuverlässig durchspült werden. Daher ist es vorteilhaft, Behältnisse an mehreren Anschlussöffnungen anzuordnen, so dass alle Kanäle, die von diesen Anschlussöffnungen bis zum distalen Ende reichen, in ihrer gesamten Ausdehnung zuverlässig mit Flüssigkeit gespült werden können.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfassen die Kanäle einen Luftkanal, der sich von einer Luftkanalanschlussöffnung zum distalen Ende des Endoskops erstreckt, einen Saugkanal, der sich von einer Saugkanalanschlussöffnung zum distalen Ende des Endoskops erstreckt, einen Wasserkanal, der sich von einer Wasserkanalanschlussöffnung zum distalen Ende des Endoskops erstreckt, und vorzugsweise einen Hilfswasserkanal, der sich von einer Hilfswasserkanalanschlussöffnung zum distalen Ende des Endoskops erstreckt.
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Vorzugsweise ist der Luftkanal ausgebildet, um an dem distalen Ende des Endoskops Luft bereitzustellen. Vorzugsweise ist der Saugkanal ausgebildet, um Flüssigkeiten und/oder Objekte, wie z. B. Gewebeproben, vom distalen Ende des Endoskops durch das Endoskop zu saugen. Vorzugsweise ist der Wasserkanal ausgebildet, um Wasser am distalen Ende des Endoskops bereitzustellen. Vorzugsweise ist der Hilfswasserkanal ausgebildet, um am distalen Ende des Endoskops Wasser bereitzustellen.
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Vorzugsweise sind die Kanäle über mindestens einen Teil ihrer Erstreckung von einer der Anschlussöffnungen bis zum distalen Ende des Endoskops parallel zueinander angeordnet.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verfahren: Bereitstellen eines RFID-Transponders, der Informationen über mindestens einen Vorreinigungsparameter enthält, wobei der mindestens eine Vorreinigungsparameter vorzugsweise umfasst: mindestens einen dynamischen Parameter, der Informationen über den ermittelten elektrischen Parameter des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle, in den Flüssigkeit gesaugt wurde, und/oder Informationen über die Feuchtigkeit in mindestens einem der Kanäle des Endoskops umfasst.
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RFID ist insbesondere als Radiofrequenz-Identifikation (RFID) zu verstehen. RFID kann insbesondere elektromagnetische Felder nutzen, um Tags automatisch zu identifizieren und zu verfolgen.
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Ein RFID-Transponder umfasst vorzugsweise eine Antenne, eine elektrische Schaltung zum Empfangen und Senden von Daten und eine digitale Schaltung mit Speicher. Die Antenne, die elektrische Schaltung und die digitale Schaltung können in einen einzigen Mikrochip integriert werden.
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Vorzugsweise umfasst der RFID-Transponder einen Speicher, der mindestens einmal beschrieben werden kann und eine unveränderliche Identität enthält.
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Vorzugsweise umfasst der mindestens eine Vorreinigungsparameter mindestens einen statischen Parameter, der Informationen über ein Verfallsdatum der in mindestens einen der Kanäle zu saugenden Flüssigkeit umfasst. Vorzugsweise umfasst der mindestens eine statische Parameter Informationen über eine Referenznummer zum Nachweis der Verwendung eines korrekten Produkts und/oder Informationen über das Verfallsdatum zum Nachweis der Gültigkeit des Verfallsdatums.
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Vorzugsweise kann der mindestens eine dynamische Parameter ein elektrischer Widerstand und/oder eine elektrische Spannung und/oder ein elektrischer Strom und/oder eine elektrische Leitfähigkeit sein. Vorzugsweise kann der mindestens eine dynamische Parameter eine Information darüber umfassen, ob ein elektrischer Parameter über einem vorgegebenen Schwellenwert liegt. Vorzugsweise kann der mindestens eine dynamische Parameter Informationen darüber umfassen, ob ein Flüssigkeitspegel und/oder ein Feuchtigkeitspegel in dem Kanal ausreichend ist, und/oder ob die Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt sind, und/oder ob eine Durchgängigkeit der Kanäle gegeben ist, und/oder ob ein elektrisches Messgerät zur Messung des elektrischen Parameters elektrisch mit dem Endoskop verbunden ist.
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Vorzugsweise kann der dynamische Parameter insbesondere einen Messwert oder Messwerte, insbesondere in Form von Rohdaten, umfassen, die nach dem Auslesen durch ein RFID-Lesegerät interpretiert werden können. Ein solches RFID-Lesegerät kann beispielsweise außerhalb des RFID-Kreises angeordnet sein.
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Vorzugsweise können Informationen über den elektrischen Widerstand und/oder eine elektrische Spannung und/oder einen elektrischen Strom und/oder eine elektrische Leitfähigkeit und/oder weitere Parameter in den Speicher des RFID-Transponders geschrieben werden, wobei es sich bei den weiteren Parametern beispielsweise um Temperatur- und/oder Druckwerte zum Zeitpunkt der Durchführung des Vorreinigungsvorgangs handeln kann.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird der mindestens eine Vorreinigungsparameter unter Verwendung eines Messgerätes, vorzugsweise eines elektrischen Messgerätes, ermittelt, wobei der RFID-Transponder, insbesondere eine RFID-Antenne des RFID-Transponders, Energie zum Betrieb des Messgerätes bereitstellt.
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Ein solches elektrisches Messgerät kann insbesondere ein Ohmmeter und/oder ein Multimeter sein. Vorzugsweise kann die für die Messung und/oder das Bestimmen des mindestens einen Vorreinigungsparameters benötigte Energie über die RFID-Antenne des RFID-Transponders bereitgestellt werden.
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Ein Vorteil des Bereitstellens von Energie des RFID-Transponders für die Durchführung von Messungen, die zum Bestimmen mindestens eines Vorreinigungsparameters erforderlich sind, besteht darin, dass keine zusätzliche Batterie oder eine andere tragbare Energiequelle benötigt wird, um Energie zur Durchführung solcher Messungen bereitzustellen.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der RFID-Transponder auf einer tragbaren, vorzugsweise wegwerfbaren, Vorrichtung angeordnet. Vorzugsweise ist eine RFID-Antenne auf dem tragbaren Gerät angeordnet.
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Ein Vorteil eines solchen tragbaren und wegwerfbaren Vorrichtung besteht darin, dass eine gebrauchsfertige Einweglösung für die Vorreinigung bereitgestellt werden kann, die vom Benutzer leicht zu handhaben ist und nach Verwendung einfach entsorgt werden kann.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verfahren: Auslesen von auf dem RFID-Transponder gespeicherten Informationen und in Abhängigkeit von diesen Informationen Fortsetzen der Aufbereitung des Endoskops oder Durchführung weiterer Reinigungsschritte zur Reinigung des Endoskops, insbesondere zur Reinigung der Kanäle des Endoskops.
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Vorzugsweise kann nach dem Auslesen der auf dem RFID-Transponder gespeicherten Informationen festgestellt werden, ob eine ausreichende Vorreinigung durchgeführt wurde und/oder ob Kanäle, die mit Flüssigkeit gefüllt werden sollten, mit Flüssigkeit gefüllt sind. Somit kann anhand der nach Durchführung der Vorreinigung ausgelesenen Informationen entschieden werden, ob die Vorreinigung korrekt durchgeführt wurde und/oder ob weitere Vorreinigungsschritte durchgeführt werden müssen, um eine ausreichende Vorreinigung zu gewährleisten.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verfahren: nach der Vorreinigung, Auslesen des RFID-Transponders, vorzugsweise mit einem RFID-Lesegerät, vorzugsweise an einem Aufbereitungsort, insbesondere vor der Aufbereitung des Endoskops.
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Auf diese Weise ist es möglich, die auf den RFID-Transponder geschriebenen Daten zu kontrollieren und/oder zu verifizieren und/oder zu dokumentieren, bevor weitere Aufbereitungsschritte durchgeführt werden.
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Vorzugsweise kann nach dem Auslesen des RFID-Transponders überprüft werden, ob die Parameter gültig sind und ob die Vorreinigung ausreichend durchgeführt wurde. In Abhängigkeit von diesen Daten kann dann entschieden werden, ob die Aufbereitung gestartet werden kann oder ob zusätzliche Reinigungsschritte, wie z.B. Bürsten und/oder Spülen und/oder Eintauchen notwendig sind, bevor die Aufbereitung des Endoskops fortgesetzt wird.
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Die oben erläuterten Vorteile der Verfahrens zur Vorreinigung gelten auch für eine solche Anordnung zur Vorreinigung.
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Gemäß einem weiteren Aspekt ist eine Anordnung zur Vorreinigung eines Endoskops, vorzugsweise unmittelbar oder kurz nach der Verwendung des Endoskops, insbesondere nach einem hierin beschriebenen Verfahren, vorgesehen, wobei die Anordnung umfasst: ein Endoskop, das umfasst: Kanäle zum Transport von Fluiden, Anschlussöffnungen, insbesondere zum Anschluss von Fluidschläuchen, und ein distales Ende des Endoskops, wobei sich jeder der Kanäle von einer der Anschlussöffnungen zum distalen Ende des Endoskops erstreckt; eine Vorrichtung, insbesondere ein elektrisches Messinstrument, zum Bestimmen eines elektrischen Parameters von Fluid oder Fluiden in mindestens einem der Kanäle des Endoskops.
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Hinsichtlich der Vorteile, bevorzugten Ausführungsformen und Details der einzelnen unterschiedlichen Aspekte und ihrer bevorzugten Ausführungsformen wird auch auf die entsprechenden Vorteile, bevorzugten Ausführungsformen und Details verwiesen, die unter Bezugnahme auf die jeweils anderen Aspekte beschrieben werden.
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Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus der Kombination einzelner, mehrerer oder aller der hier beschriebenen bevorzugten Merkmale.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Bevorzugte Ausführungsformen werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
- 1: zeigt eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer Anordnung zur Vorreinigung eines Endoskops;
- 2: zeigt eine schematische Anordnung einer beispielhaften Ausführungsform zum Bestimmen eines elektrischen Parameters;
- 3: zeigt eine schematische Anordnung einer beispielhaften Ausführungsform zum Bestimmen eines elektrischen Parameters;
- 4: zeigt ein schematisches Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens zur Vorreinigung eines Endoskops;
- 5: zeigt ein schematisches Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens zur Vorreinigung eines Endoskops.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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1 zeigt eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer Anordnung zur Vorreinigung eines Endoskops 10. Die Vorreinigung des Endoskops 10 kann unmittelbar oder kurz nach dem Gebrauch des Endoskops 10 erfolgen. Das Endoskop 10 umfasst einen Endoskopkörper 30 und Kanäle 11, 12, 13, 14 zum Transport von Fluiden, nämlich einen Saugkanal 11, einen Luftkanal 12, einen Wasserkanal 13 und einen Hilfswasserkanal 14.
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Der Saugkanal 11 ist dazu ausgebildet, Flüssigkeiten und/oder Objekte, wie z. B. eine Gewebeprobe, vom distalen Ende 20 des Endoskops 10 durch das Endoskop 10 zu saugen. Der Saugkanal 11 erstreckt sich von einer Saugkanalanschlussöffnung 11a bis zum distalen Ende 20 des Endoskops 10. Das distale Ende 20 ist der Endabschnitt des Endoskops 10, der sich ganz vorne in einem Einführabschnitt 21 des Endoskops 20 befindet.
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Der Luftkanal 12 ist ausgebildet, um an dem distalen Ende 20 des Endoskops 10 Luft bereitzustellen. Der Luftkanal 12 erstreckt sich von einer Luftkanalanschlussöffnung 12a bis zum distalen Ende 20 des Endoskops 10.
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Der Wasserkanal 13 ist ausgebildet, um Wasser am distalen Ende 20 des Endoskops 10 bereitzustellen. Der Wasserkanal 13 erstreckt sich von einer Wasserkanalanschlussöffnung 13a bis zum distalen Ende 20 des Endoskops 10.
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Der Hilfswasserkanal 14 ist ausgebildet, um am distalen Ende 20 des Endoskops 10 Wasser bereitzustellen. Der Hilfswasserkanal 14 erstreckt sich von einer Anschlussöffnung 14a für den Hilfswasserkanal bis zum distalen Ende 20 des Endoskops 10.
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Die Anschlussöffnungen 11a, 11c, 12a, 13a, 14a sind für den Anschluss von Fluidschläuchen und/oder Behältnissen und/oder Verschlusselementen ausgebildet. Jeder der Kanäle 11, 12, 13, 14 erstreckt sich von einer der Anschlussöffnungen 11a, 12a, 13a, 14a bis zum distalen Ende 20 des Endoskops 10.
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Die Kanäle 11, 12, 13, 14 sind am distalen Ende 20 des Endoskops 10 fluidisch miteinander verbunden, indem ein Behälter 80 am distalen Ende 20 des Endoskops 10 angeordnet wird. Der Behälter 80 ist so auf dem distalen Ende 20 des Endoskops 10 angeordnet, dass das distale Ende 20 einschließlich der äußeren Umfangsfläche 20a des distalen Endes 20 vollständig innerhalb des Behälters 80 angeordnet ist. Wird der Behälter 80 mit Flüssigkeit gefüllt, kommt das gesamte distale Ende 20, einschließlich der Außenfläche 20a des distalen Endes 20, mit der Flüssigkeit in Kontakt, so dass eine zuverlässige Vorreinigung des gesamten distalen Endes 20 erreicht werden kann. Der Behälter 80 ist so auf dem distalen Ende 20 des Endoskops 10 angeordnet, dass das distale Ende 20 des Endoskops 10 flüssigkeits- und gasdicht gegenüber der den Behälter 80 umgebenden Umgebung abgedichtet ist.
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Das Endoskop 10 umfasst außerdem einen Biopsiezweig 11b, der sich von einer Biopsiezweig-Anschlussöffnung 11c zum Saugkanal 11 erstreckt.
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Der Luftkanal 12 und der Wasserkanal 13 können über einen Luft/Wasser-Zylinder 19 strömungstechnisch miteinander verbunden und/oder voneinander getrennt werden. An den Luft/Wasser-Zylinder 19 kann eine Entlüftung montiert werden. Der Luft/Wasser-Zylinder 19 ist mit einem Verschlusselement 60 verschlossen, das ausgebildet ist, den Luft/Wasser-Zylinder 19 fluiddicht zu verschließen. Weiterhin ist ein Saugzylinder 40 vorgesehen, an den der Saugkanal 11 angeschlossen ist. An den Saugzylinder 40 kann eine Entlüftung montiert werden.
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An der Anschlussöffnung 11c des Biopsiezweigs ist ein Behältnis 71 angeordnet. Wenn der Biopsiezweig 11b während des Vorreinigungsverfahrens nicht gespült werden muss, kann anstelle des Behältnisses 71 ein Verschlusselement an der Biopsiezweiganschlussöffnung 11c angeordnet werden.
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An der Anschlussöffnung 12a des Luftkanals 12 ist ein Behältnis 72 angeordnet. Wenn der Luftkanal 12 während des Vorreinigungsvorgangs nicht gespült werden muss, kann anstelle des Behältnisses 72 ein Verschlusselement an der Anschlussöffnung 12a angeordnet werden.
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An der Anschlussöffnung 13a des Wasserkanals 13 ist ein Behältnis 73 angeordnet. Wenn der Wasserkanal 13 während des Vorreinigungsvorgangs nicht gespült werden muss, kann anstelle des Behältnisses 73 ein Verschlusselement an der Anschlussöffnung 13a angeordnet werden.
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Außerdem ist an der Anschlussöffnung 14a des Hilfswasserkanals 14 ein Behältnis 74 angeordnet. Wenn der Hilfswasserkanal 14 während des Vorreinigungsvorgangs nicht gespült werden muss, kann anstelle des Behältnisses 74 ein Verschlusselement an der Anschlussöffnung 14a angeordnet werden.
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Die Behältnisse 71, 72, 73, 74 sind mit Flüssigkeit, insbesondere mit einer Desinfektionslösung und/oder einer Reinigungslösung, gefüllt.
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Eine Saugvorrichtung 90, bei der es sich in dieser bevorzugten Ausführungsform um eine Saugpumpe handelt, ist über einen Flüssigkeitsschlauch 90a mit der Anschlussöffnung 11a des Saugkanals 11 verbunden. Wenn die Saugvorrichtung 90 aktiviert wird, wird ein Unterdruck im System erzeugt, so dass Flüssigkeit zur Saugvorrichtung 90 gesaugt wird, wie unten im Detail beschrieben.
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Die Flüssigkeit wird aus dem Behältnis 71 durch den Biopsiezweig 11b und von dort weiter durch den Teil des Saugkanals 11 gesaugt, der sich vom Anschluss an den Biopsiezweig 11b und das distale Ende 20 in Richtung des distalen Endes 20 erstreckt. Durch die Fluidverbindung am distalen Ende 20, die durch den am distalen Ende 20 angeordneten Behälter 80 gegeben ist, wird die Flüssigkeit von dort durch die gesamte Erstreckung des Saugkanals 11, aus der Anschlussöffnung 11a, über den Flüssigkeitsschlauch 90a zur Saugvorrichtung 90 und von der Saugvorrichtung 90 zum Sauggefäß 95 gesaugt.
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Die Flüssigkeit wird aus dem Behältnis 72 durch den Luftkanal 12 zum distalen Ende 20 gesaugt. Durch die Fluidverbindung am distalen Ende 20, die durch den am distalen Ende 20 angeordneten Behälter 80 gegeben ist, wird die Flüssigkeit von dort durch die gesamte Erstreckung des Saugkanals 11, aus der Anschlussöffnung 11a, über den Fluidschlauch 90a zur Saugvorrichtung 90 und von der Saugvorrichtung 90 zum Sauggefäß 95 gesaugt.
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Die Flüssigkeit wird aus dem Behältnis 73 durch den Wasserkanal 13 zum distalen Ende 20 gesaugt. Durch die Fluidverbindung am distalen Ende 20, die durch den am distalen Ende 20 angeordneten Behälter 80 gegeben ist, wird die Flüssigkeit von dort durch die gesamte Erstreckung des Saugkanals 11, aus der Anschlussöffnung 11a, über den Flüssigkeitsschlauch 90a zur Saugvorrichtung 90 und von der Saugvorrichtung 90 zum Sauggefäß 95 gesaugt.
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Die Flüssigkeit wird aus dem Behältnis 74 durch den Hilfswasserkanal 14 zum distalen Ende 20 gesaugt. Durch die Fluidverbindung am distalen Ende 20, die durch den am distalen Ende 20 angeordneten Behälter 80 gegeben ist, wird die Flüssigkeit von dort durch die gesamte Erstreckung des Saugkanals 11, aus der Anschlussöffnung 11a, über den Fluidschlauch 90a zur Saugvorrichtung 90 und von der Saugvorrichtung 90 zum Sauggefäß 95 gesaugt.
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2 zeigt eine schematische Anordnung einer beispielhaften Ausführungsform zum Bestimmen eines elektrischen Parameters. Die hier gezeigte schematische Anordnung kann beispielsweise auf eine Anordnung und/oder ein Endoskop gemäß 1 angewendet werden. Die hier gezeigte schematische Anordnung kann jedoch auch auf andere Anordnungen angewendet werden, beispielsweise in Verbindung mit einem Endoskop gemäß 1 mit oder ohne einen am distalen Ende des Endoskops angeordneten Behälter oder in Verbindung mit einem Endoskop ähnlich dem in 1 mit oder ohne einen am distalen Ende des Endoskops angeordneten Behälter.
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Ein Vorreinigungsverfahren kann wie folgt durchgeführt werden: Ein vorzureinigendes Endoskop wird bereitgestellt. Ein Kanal 14, z.B. ein Hilfswasserkanal 14, kann aber auch ein beliebiger anderer Kanal des Endoskops sein, weist eine Anschlussöffnung auf, an die eine Flüssigkeitsquelle in Form eines Behältnisses 74 angeschlossen ist und an die am anderen Ende des Kanals 14 eine Saugvorrichtung 90 angeschlossen ist. Darüber hinaus können auch weitere Kanäle 11b, 12, 13 an ihren Anschlussöffnungen mit den Behältnissen 71, 72, 73 und der Saugvorrichtung 90 direkt oder indirekt verbunden sein, wenn auch in diese weiteren Kanäle Flüssigkeit gesaugt werden soll. Die Saugvorrichtung 90 ist ferner mit einem Saugbehälter verbunden, der als Sauggefäß 95 ausgebildet ist. An den Anschlussöffnungen der Kanäle 11b, 12, 13, 14 sind Behältnisse 74, 71, 72, 73 angeordnet, die Flüssigkeit enthalten. Durch Betätigung der Saugvorrichtung 90 wird Flüssigkeit in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung, nämlich von den Behältnissen 74, 71, 72, 73 durch die Kanäle 14, 11b, 12, 13 (an die die Behältnisse 74, 71, 72, 73 angeschlossen sind) zur Saugpumpe 90 gesaugt, um dann im Sauggefäß 95 gesammelt zu werden.
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Ein elektrisches Messgerät 210, z.B. ein Ohmmeter oder Multimeter, wird an zwei beabstandeten Kontaktstellen 210a, 210b mit dem Kanal 14 verbunden. Wenn weitere Kanäle 11b, 12, 13 vorgereinigt werden müssen, kann mindestens ein zusätzliches elektrisches Messinstrument 220 für Messungen der weiteren Kanäle 11b, 12, 13 verwendet werden, indem das Instrument an die Kontaktpunkte 220a, 220b jedes der Kanäle angeschlossen wird. Es ist jedoch auch möglich, alle interessierenden Kanäle, z. B. die Kanäle 14, 11b, 12, 13, mit nur einem elektrischen Messgerät zu messen. In diesem Fall gehören die Bezugsnummern 210 und 220 zu nur einem, d. h. zu demselben elektrischen Messgerät.
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Das elektrische Messgerät 210, 220 kann eine elektrische Messung durchführen, um anhand dieser Messung einen elektrischen Parameter des Fluids oder der Fluide im Kanal 14 und gegebenenfalls in den Kanälen 11b, 12, 13, in die Flüssigkeit gesaugt wurde, zu bestimmen. Anschließend kann der ermittelte Parameter des Fluids oder der Fluide mit einem vorbestimmten Schwellenwert verglichen werden und in Abhängigkeit von dem Vergleich zwischen dem ermittelten Parameter des Fluids oder der Fluide und dem Schwellenwert festgestellt werden, ob ein Flüssigkeitspegel und/oder ein Feuchtigkeitspegel im Kanal ausreichend ist und/oder ob die Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt sind und/oder ob eine Durchgängigkeit der Kanäle gegeben ist und/oder ob das elektrische Messinstrument zur Messung des elektrischen Parameters korrekt elektrisch mit dem Endoskop verbunden ist.
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3 zeigt eine schematische Anordnung einer beispielhaften Ausführungsform zum Bestimmen eines elektrischen Parameters. Die hier gezeigte Ausführungsform entspricht der im Zusammenhang mit 2 beschriebenen, wobei zusätzlich ein RFID-Transponder 230 mit einer RFID-Antenne 231 sowie eine Extended Warehouse Management (EWM)-Software 250 und ein Endoskop-Aufbereitungsgerät 260 vorgesehen sind. Der RFID-Transponder 230 enthält Informationen über mindestens einen Vorreinigungsparameter 234, wobei der mindestens eine Vorreinigungsparameter 234 vorzugsweise mindestens einen dynamischen Parameter umfasst, der Informationen über den ermittelten elektrischen Parameter des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle 14, 11b, 12, 13, in die Flüssigkeit gesaugt wurde, und/oder Informationen über die Feuchtigkeit in mindestens einem der Kanäle 11b, 12, 13 des Endoskops umfasst. Der RFID-Transponder 230 umfasst eine RFID-Antenne 231, eine elektrische Schaltung 232 zum Empfangen und Senden von Daten und eine digitale Schaltung 233 mit einem Speicher. Die Antenne 231, die elektrische Schaltung 232 und die digitale Schaltung 233 können in einen einzigen Mikrochip integriert werden. Der RFID-Transponder umfasst einen Speicher 235, der mindestens einmal beschrieben werden kann und eine unveränderliche Identität enthält.
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Die Vorreinigungsparameter 234 umfassen mindestens einen statischen Parameter, der Informationen über ein Verfallsdatum der in mindestens einen der Kanäle zu saugenden Flüssigkeit enthält. Vorzugsweise umfasst der mindestens eine statische Parameter Informationen über eine Referenznummer zum Nachweis der Verwendung eines korrekten Produkts und/oder Informationen über das Verfallsdatum zum Nachweis der Gültigkeit des Verfallsdatums.
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Der mindestens eine dynamische Parameter kann insbesondere ein elektrischer Widerstand und/oder eine elektrische Spannung und/oder ein elektrischer Strom und/oder eine elektrische Leitfähigkeit sein. Der dynamische Parameter kann zusätzlich oder alternativ eine Information darüber umfassen, ob ein elektrischer Parameter oberhalb eines vorgegebenen Schwellenwertes liegt. Insbesondere kann der mindestens eine dynamische Parameter die Information umfassen, ob ein Flüssigkeitspegel und/oder ein Feuchtigkeitspegel in dem Kanal ausreichend ist, und/oder ob die Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt sind, und/oder ob eine Durchgängigkeit der Kanäle gegeben ist, und/oder ob ein elektrisches Messgerät zur Messung des elektrischen Parameters mit dem Endoskop elektrisch verbunden ist.
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Die RFID-Antenne 231 des RFID-Transponders 230 liefert die Energie für den Betrieb des elektrischen Messgeräts 210, 220. Somit ist keine zusätzliche Batterie oder eine andere tragbare Energiequelle erforderlich, um Energie für die Durchführung der elektrischen Messungen bereitzustellen.
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Der RFID-Transponder 230 ist an einem tragbaren Einweggerät 270 angebracht.
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Der RFID-Transponder 230 kann ausgelesen und die Daten können an die EWM-Software 250 übermittelt werden. Weiterhin kann der RFID-Transponder 230 von einem Endoskop-Aufbereitungsgerät 260 ausgelesen werden, um in Abhängigkeit von diesen Informationen zu entscheiden, ob mit einer Aufbereitung des Endoskops fortgefahren werden kann oder ob zuvor weitere Reinigungsschritte zur Reinigung des Endoskops, insbesondere zur Reinigung der Kanäle des Endoskops, durchgeführt werden müssen. Nach dem Auslesen des RFID-Transponders 230 kann insbesondere überprüft werden, ob die Parameter gültig sind und ob die Vorreinigung ausreichend durchgeführt wurde. In Abhängigkeit von diesen Daten kann dann entschieden werden, ob mit der Aufbereitung begonnen werden kann oder ob zusätzliche Reinigungsschritte, wie z.B. Bürsten und/oder Spülen und/oder Eintauchen notwendig sind, bevor die Aufbereitung des Endoskops fortgesetzt wird.
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4 zeigt ein schematisches Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens 100 zur Vorreinigung eines Endoskops, z.B. eines Endoskops, wie es im Zusammenhang mit 1 gezeigt und beschrieben wurde. Das Verfahren 100 wird unmittelbar oder kurz nach der Verwendung des Endoskops in einem Patientenverfahren durchgeführt und umfasst die folgenden Schritte:
- In einem Schritt 110, Bereitstellen eines Endoskops, das Kanäle zum Transportieren von Flüssigkeiten, Anschlussöffnungen, insbesondere für den Anschluss von Fluidschläuchen, und ein distales Ende des Endoskops umfasst, wobei sich jeder der Kanäle von einer der Anschlussöffnungen zum distalen Ende des Endoskops erstreckt
- In einem Schritt 120, Saugen der Flüssigkeit in mindestens einen der Kanäle.
- In einem Schritt 130, Bestimmen eines elektrischen Parameters des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle, in den Flüssigkeit gesaugt wurde, umfassend Bestimmen eines elektrischen Widerstands zwischen zwei beabstandeten Punkten der Kanäle oder eines spezifischen elektrischen Widerstands und/oder das Bestimmen einer elektrischen Leitfähigkeit zwischen zwei beabstandeten Punkten der Kanäle oder einer spezifischen elektrischen Leitfähigkeit.
- In einem Schritt 140, Vergleichen der ermittelten Parameter des Fluids oder der Fluide mit einem vorgegebenen Schwellenwert.
- In einem Schritt 150, Bestimmen, in Abhängigkeit von dem Vergleich zwischen dem ermittelten Parameter des Fluids oder der Fluide und dem Schwellenwert, ob ein Flüssigkeitspegel und/oder ein Feuchtigkeitspegel in dem Kanal ausreichend ist und/oder ob die Kanäle mit Flüssigkeit gefüllt sind und/oder ob eine Durchgängigkeit der Kanäle gegeben ist und/oder ob ein elektrisches Messgerät zur Messung des elektrischen Parameters elektrisch mit dem Endoskop verbunden ist.
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5 zeigt ein schematisches Flussdiagramm einer beispielhaften Ausführungsform eines Verfahrens 100 zur Vorreinigung eines Endoskops, z.B. eines Endoskops, wie es im Zusammenhang mit 1 dargestellt und beschrieben ist. Das im Zusammenhang mit 5 beschriebene Verfahren umfasst die gleichen Verfahrensschritte 110, 120, 130, 140, 150 wie im Zusammenhang mit 4 beschrieben. Zusätzlich zu diesen Verfahrensschritten umfasst das Verfahren noch die folgenden Schritte:
- In einem Schritt 160, Bereitstellen eines RFID-Transponders, der Informationen über mindestens einen Vorreinigungsparameter enthält, wobei der mindestens eine Vorreinigungsparameter mindestens einen dynamischen Parameter umfasst, der Informationen über den ermittelten elektrischen Parameter des Fluids oder der Fluide in mindestens einem der Kanäle, in die Flüssigkeit eingezogen wurde, und/oder Informationen über die Feuchtigkeit in mindestens einem der Kanäle des Endoskops umfasst, wobei der mindestens eine Vorreinigungsparameter mindestens einen statischen Parameter umfasst, der Informationen über ein Verfallsdatum der in mindestens einen der Kanäle zu saugenden Flüssigkeit umfasst, wobei der mindestens eine Vorreinigungsparameter unter Verwendung eines Messgerätes, vorzugsweise eines elektrischen Messgerätes, ermittelt wird, wobei der RFID-Transponder, insbesondere eine RFID-Antenne des RFID-Transponders, Energie zum Betrieb des Messgerätes bereitstellt. Der RFID-Transponder ist an einer tragbaren und wegwerfbaren Vorrichtung angeordnet.
- In einem Schritt 170, Auslesen von auf dem RFID-Transponder gespeicherten Informationen und in Abhängigkeit von diesen Informationen, Fortsetzen der Aufbereitung des Endoskops oder Durchführung weiterer Reinigungsschritte zur Reinigung des Endoskops, insbesondere zur Reinigung der Kanäle des Endoskops.
- In einem Schritt 180, nach der Vorreinigung, Auslesen des RFID-Transponders, vorzugsweise mit einem RFID-Lesegerät, vorzugsweise an einem Aufbereitungsort, insbesondere vor der Aufbereitung des Endoskops.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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