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DE102023111958B3 - Waschmaschine und Verfahren zum Betrieb einer Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine und Verfahren zum Betrieb einer Waschmaschine Download PDF

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DE102023111958B3
DE102023111958B3 DE102023111958.3A DE102023111958A DE102023111958B3 DE 102023111958 B3 DE102023111958 B3 DE 102023111958B3 DE 102023111958 A DE102023111958 A DE 102023111958A DE 102023111958 B3 DE102023111958 B3 DE 102023111958B3
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DE
Germany
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container
washing machine
containers
drum
drum container
Prior art date
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Active
Application number
DE102023111958.3A
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English (en)
Inventor
Antonio Di Maggio
Uwe Schaumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EGO Elektro Geratebau GmbH
Original Assignee
EGO Elektro Geratebau GmbH
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Publication date
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    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine (1) mit einem Gehäuse (2), einem Trommelbehälter (3) in dem Gehäuse (2), einer drehbaren Trommel (4) mit einer wasserdurchlässigen Wandung samt Trommelantrieb (5) zu deren Drehung, wobei die Trommel (4) in dem Trommelbehälter (3) angeordnet ist, einer Einlaufvorrichtung (6), um Wasser in die Trommel (4) an darin befindliche Wäsche (W) einzubringen, einer Pumpe (7) und Wasserleitungen (8), um Wasser zu der Einlaufvorrichtung (6) zu pumpen, einer Dosiervorrichtung (9) zum Zugeben von Zusatzstoffen (A, B) zur Wäsche (W), die vor der Einlaufvorrichtung (6) angeordnet ist, mindestens zwei Behältern (10) zur Aufnahme der Zusatzstoffe (A, B), wobei die Behälter (10) mit der Dosiervorrichtung (9) fluidverbunden sind, und einer Waschmaschinensteuerung (11), die mit der Pumpe (7), dem Trommelantrieb (5) und der Dosiervorrichtung (9) verbunden ist. Die Behälter (10) sind an der oberen Hälfte des Trommelbehälters (3) oder über dem Trommelbehälter (3) befestigt und sind einer Außenkontur des Trommelbehälters (3) folgend ausgebildet und angeordnet. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Waschmaschine (1).

Description

  • Anwendungsgebiet und Stand der Technik
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine mit einem Gehäuse, einem Trommelbehälter in dem Gehäuse, einer drehbaren Trommel mit einer wasserdurchlässigen Wandung samt Trommelantrieb zu deren Drehung, wobei die Trommel in dem Trommelbehälter angeordnet ist, einer Einlaufvorrichtung, um Wasser in die Trommel auf bzw. an darin befindliche Wäsche einzubringen, einer Pumpe und Wasserleitungen, um Wasser zu der Einlaufvorrichtung zu pumpen, einer Dosiervorrichtung zum Zugeben von Zusatzstoffen zur Wäsche, wobei die Dosiervorrichtung vor der Einlaufvorrichtung angeordnet ist, mindestens zwei Behältern zur Aufnahme der Zusatzstoffe, wobei die Behälter mit der Dosiervorrichtung fluidverbunden sind, und einer Waschmaschinensteuerung, die mit der Pumpe, dem Trommelantrieb und der Dosiervorrichtung verbunden ist. Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Waschmaschine.
  • Aus der EP 2 446 079 B1 ist eine Waschmaschine bekannt mit einer Waschmittelzuführung, wobei Waschmittel in einer als Schublade ausgebildeten Einspüleinrichtung der Waschmittelzuführung vorgesehen sein kann. Darin sind mehrere Kammern vorgesehen, in die Waschmittel in entsprechender Dosierung eingebracht werden kann. Dieses Waschmittel wird dann durch darüber laufendes Wasser in eine Trommel und auf darin befindliche Wäsche gebracht. Diese Einspüleinrichtung ist im linken Bereich oberhalb der Trommel und eines Trommelaufnahmebehälters angeordnet.
  • Aus der EP 2 341 176 A1 ist eine weitere Waschmaschine bekannt, bei der ein Zugang durch einen Trommelaufnahmebehälter in eine öffenbare Trommel zur Aufnahme von Wäsche von oben mittels einer Klappe vorgesehen ist. Eine Aufnahme für Waschmittel, um dieses ähnlich wie zuvor genannt durch darüber laufendes Wasser in die Trommel zu bringen, ist in einem zugänglichen Bereich oberhalb des Trommelaufnahmebehälters angeordnet.
  • Aus der US 2021 / 0 292 959 A1 ist eine weitere Waschmaschine bekannt, deren Trommel zur Aufnahme von Wäsche um eine vertikal oder aufrecht verlaufende Drehachse rotiert. Die Trommel ist von oben zugänglich. Oben links in einem Gehäuse der Waschmaschine ist eine Vorrichtung zur Aufnahme von Waschmittel vorgesehen, welches wiederum durch darüber laufendes Wasser in die Trommel eingespült werden kann.
  • Aus der EP 2 267 210 B1 ist eine nochmals weitere Waschmaschine bekannt, die das Anordnen von Hohlkörpern zur Aufnahme von Waschmittel an mehreren Bereichen rund um die Trommel herum ganz allgemein beschreibt. Waschmittel kann dort in größeren Mengen als nur für einen einzigen Waschvorgang benötigt vorgesehen sein, und kann dann automatisch zu der Wäsche hinzudosiert werden.
  • Aufgabe und Lösung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waschmaschine und ein Verfahren zu schaffen, die gegenüber dem Stand der Technik Vorteile insbesondere hinsichtlich Aufbau, Automatisierung, Waschleistung, Prozessführung, Ressourceneffizienz, Benutzerfreundlichkeit und/oder Reparatur- und Wartungsaufwand bieten.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Waschmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zu deren Betrieb mit den Merkmalen des Anspruchs 16. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Dabei werden manche der Merkmale nur für die Waschmaschine oder nur für das Verfahren beschrieben. Sie sollen jedoch unabhängig davon sowohl für eine Waschmaschine als auch für ein Verfahren selbständig und unabhängig voneinander gelten können. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
  • Bei der erfindungsgemäßen Waschmaschine sind die Behälter an der oberen Hälfte des Trommelbehälters oder über dem Trommelbehälter befestigt. Dies ermöglicht nicht nur eine erleichterte Montage im Herstellungsprozess der Waschmaschine, sondern auch einen leichten Zugang für Wartung und Reparatur sowie einen leichten Austausch der Behälter durch den Anwender. Zudem sind die Behälter einer Außenkontur des Trommelbehälters folgend ausgebildet und/oder angeordnet. Dies ermöglicht die Verwendung des vorhandenen Bauraumes, ohne dass es größerer konstruktiver Änderungen der Waschmaschine bedarf, insbesondere einer Außengeometrie der Waschmaschine. Dabei kann die Waschmaschine genau zwei oder mehr als zwei, beispielsweise drei oder vier, Behälter an dem Trommelbehälter aufweisen. Die Behälter an dem Trommelbehälter sind vorzugsweise hydraulisch miteinander verbunden, insbesondere mittels einer Ringleitung. Vorteilhaft weist die Waschmaschine in einer Wasserführung bzw. an den vorgenannten Wasserleitungen Ventile auf, welche 2-Weg- oder 3-Weg-Ventile sein können.
  • Eine derartige erfindungsgemäße Waschmaschine ermöglicht eine automatisierte, kontrollierte Zugabe von, insbesondere flüssigen, Zusatzstoffen bzw. Waschmitteln, die in Bezug auf die Menge bzw. das Volumen dosierbar sind. Die Waschmaschine nutzt dabei die elektronische Unwuchtkontrolle, so dass die Zusatzvolumen an dem Trommelbehälter keine Auswirkung auf die Unwucht haben oder die Kontrolle sogar verbessert werden kann. Durch die Schwingungen bzw. die Vibrationen des Trommelbehälters können Substanzen in den Behältern gelöst werden, die sich nach einiger Zeit im Behälter absetzen. Insbesondere bei hochkonzentrierten, thixotropen Zusatzstoffen können durch die Einwirkung von Vibrationen die Fließeigenschaften verbessert werden. Weiter ermöglicht die Waschmaschine eine hohe Variabilität in Volumen und Art der Zusatzstoffe sowie deren Kombinationsmöglichkeiten bei minimaler Anwenderinteraktion. Die Bewegung der Zusatzstoffe im Behälter ermöglicht zudem eine Erkennung der Viskosität der Zusatzstoffe und damit eine Verbesserung für die Dosierung der Zusatzstoffe. Mit t der Viskosität kann auf den Zusatzstoff geschlossen werden und damit erkannt werden, ob die Behälter zu der Aufnahme mit der jeweiligen Dosiersteuerung passen. Mit der Bewegung kann auch eine Änderung des Volumens des Zusatzstoffs erkannt werden und über das Volumen mit einer hinterlegten Dichte das Gewicht berechnet werden. Somit kann über die Volumenveränderung eine Gewichtsveränderung bestimmt werden.
  • Die Waschmaschine weist vorzugsweise eine Heizeinrichtung zum Aufheizen von Wasser auf, wobei die Heizeinrichtung fluidleitend mit der Pumpe verbunden ist. Die Waschmaschine weist weiter vorzugsweise einen Auslauf aus dem Trommelbehälter zu der Pumpe auf. Die Dosiervorrichtung kann zwischen der Pumpe und der Einlaufvorrichtung angeordnet sein.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Behälter entlang einer Umfangsrichtung des Trommelbehälters nebeneinander angeordnet. Dies verbessert unter anderem weiter die Zugänglichkeit zu den Behältern. Die Behälter sind vorzugsweise in einer Draufsicht von oben gleichmäßig links und rechts neben einer Mittelachse des Trommelbehälters angeordnet, also von der Mittelachse des Trommelbehälters gleich weit beabstandet.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind seitlich gesehen in der Mitte an oder über dem Trommelbehälter angeordnete Behälter weniger hoch bzw. kleiner als seitlich gesehen nach außen hin daneben angeordnete Behälter. Die auf dem Trommelbehälter angeordneten Behälter weisen vorzugsweise zueinander bündige Oberseiten auf.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Behälter in einem oberen Bereich der Waschmaschine und/oder oberhalb einer Mittelachse des Trommelbehälters bzw. einer Drehachse der Trommel angeordnet. Dies ermöglicht neben einer verbesserten Zugänglichkeit zu den Behältern eine möglichst effiziente Ausnutzung des vorhandenen Bauraums. Die Behälter sind vorzugsweise oberhalb 75% der vertikalen Höhe des Trommelbehälters angeordnet, also tatsächlich oberhalb des größten Teils des Trommelbehälters.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung weist die Waschmaschine mindestens einen weiteren Behälter auf, der mit der Dosiervorrichtung bzw. den Behältern mittels Schlauchleitungen fluidverbunden ist und an einer Innenseite des Gehäuses befestigt ist. Der mindestens eine weitere Behälter ist vorzugsweise von vorne gesehen neben den Behältern an dem Trommelbehälter angeordnet, insbesondere an einer Seitenwand des Gehäuses. Dabei ist insbesondere der mindestens eine weitere Behälter oberhalb einer Mittelachse des Trommelbehälters bzw. höher als diese angeordnet, vorzugsweise oberhalb 75% der vertikalen Höhe des Trommelbehälters.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Waschmaschine zur Entkopplung von Schwingungen der Schlauchleitungen zwischen den Behältern an dem Trommelbehälter und dem mindestens einen weiteren Behälter an der Innenseite des Gehäuses Entkopplungsverbindungen, wie bspw. in der Art eines Faltenbalgs, und/oder Schlauchschleifen auf. Dies ermöglicht, die Übertragung der Schwingungen des Trommelbehälters mittels der Schlauchleitungen auf den weiteren Behälter zu vermeiden.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung bilden die Schlauchleitungen eine Ringleitung, und die Waschmaschine weist eine Zusatzdurchflutungspumpe auf, die zur Durchflutung innerhalb der Schlauchleitungen ausgebildet ist. Die Behälter an dem Trommelbehälter und der mindestens eine weitere Behälter an der Innenseite des Gehäuses sind durch die Ringleitung hydraulisch miteinander verbunden. Die Zusatzdurchflutungspumpe ermöglicht eine Umflutung bzw. Zirkulation von Wasser innerhalb der Ringleitung.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Waschmaschine zwei weitere Behälter auf, die links und rechts neben dem höchsten Punkt des Trommelbehälters angeordnet sind. Die zwei weiteren Behälter sind vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäuses angeordnet. Die weiteren Behälter können vorzugsweise jeweils mit einer Behälteraufnahme, insbesondere an der Seitenwand des Gehäuses, befestigt sein, wobei die weiteren Behälter jeweils in der Behälteraufnahme, vorzugsweise geführt und entnehmbar, aufgenommen sind.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Behälter jeweils mit einer Behälteraufnahme, insbesondere an dem Trommelbehälter, befestigt, wobei die Behälter jeweils in der Behälteraufnahme, vorzugsweise geführt und entnehmbar, aufgenommen sind. Dies ermöglicht neben einer Erleichterung der Montage im Herstellungsprozess der Waschmaschine auch eine weitere Erleichterung für Wartung und Reparatur sowie des Austauschs der Behälter durch den Anwender.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Behälteraufnahme ein Bewegungssensor zugeordnet, der bei Bewegung des Trommelbehälters zur Messung einer Bewegung des in dem zugehörigen Behälter beinhalteten Zusatzstoffs ausgebildet ist. Die Messung einer Bewegung des Zusatzstoffs im Behälter ermöglicht eine Viskositätsbestimmung des Zusatzstoffs und dadurch eine Zuordnung für die Steuerung der Ventile. Diese Viskositätsbestimmung erlaubt deshalb eine Verbesserung für die Dosierung, da dadurch der Einfluss von Prozessparametern, wie bspw. die Temperatur, erkannt wird und über die Steuerung der Dosierung kompensiert werden kann. Zudem kann mit dem Bewegungssensor die Unwuchtkontrolle verbessert werden. Alternativ kann der Bewegungssensor an dem Behälter angeordnet sein.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung weist die Waschmaschine ein Gegengewicht zur Reduzierung von Schwingungen des Trommelbehälters auf, wobei das Gegengewicht in einem hinteren und/oder oberen Bereich der Waschmaschine an dem Trommelbehälter angeordnet ist und die Behälter in einem vorderen Bereich der Waschmaschine an dem Trommelbehälter angeordnet sind. Das Gegengewicht kann als Flüssigkeitsspeicher ausgebildet sein und/oder durch einen Flüssigkeitsspeicher ergänzt werden. In alternativen Ausführungen können die Behälter im Wesentlichen über eine gesamte Länge des Trommelbehälters und/oder auch in einem hinteren Bereich der Waschmaschine an dem Trommelbehälter angeordnet sein. Alternativ ist das Gegengewicht in einem mittleren Beriech und/oder unteren Bereich der Waschmaschine an dem Trommelbehälter angeordnet. In alternativen Ausführungen kann die Waschmaschine zusätzlich oder alternativ mindestens ein weiteres Gegengewicht aufweisen, das an einer Vorderseite und/oder an einer Rückseite des Trommelbehälters angeordnet ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Behälter zu ihrer vollständigen Entleerung schräg auf dem Trommelbehälter angeordnet und/oder weisen einen schrägen Boden auf, so dass sich der Zusatzstoff in den Behältern im Bereich einer Ausführöffnung ansammelt. Die ermöglicht eine vollständige Entleerung der Behälter. Der Zusatzstoff sammelt sich vorzugsweise am tiefsten Punkt der Schräge an.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Behälter zur Reduzierung von Bewegungen des Zusatzstoffs in dem Behälter mindestens eine Schwallwand auf. Dies ermöglicht die Bewegung der Zusatzstoffe in den Behältern besser kontrollieren zu können. Insbesondere während eines Schleudervorgangs kann dadurch die Bewegung der Zusatzstoffe in den Behältern einschränkt bzw. reduziert werden. Die Schwallwand weist mindestens eine Öffnung bzw. einen Durchlass auf, durch welche der Zusatzstoff in den Bereich der Ausführöffnung fließen kann.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist zu den Behältern jeweils ein Zusatzbehälter vorgesehen, der unterhalb oder neben dem Behälter angeordnet ist. Da sich während des Waschvorgangs der Waschmaschine das Volumen und damit das Gewicht des Zusatzstoffs im Behälter über die Zeit reduziert, kann die Menge des durch die Dosierung abgegebenen Zusatzstoffs durch Befüllen des Zusatzbehälters mit einer entsprechenden Wassermenge kompensiert werden. Dadurch kann eine Anpassung einer eingestellten und kalibrierten Unwuchtkontrolle vermieden werden. Der Zusatzbehälter ist vorzugsweise zu dessen Befüllung oder Entleerung mit Wasserleitungen, insbesondere mit einem Frischwasseranschluss, fluidverbunden. In alternativen Ausführungen weist der Behälter in seinem Inneren eine separate Kammer, die zu deren Befüllung oder Entleerung mit Wasserleitungen fluidverbunden ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Waschmaschine an einer Vorderseite und/oder an einer Oberseite öffenbar, um die Behälter, beispielsweise zum Wiederbefüllen oder zum Austauschen, zu entnehmen und/oder um die Behälter im eingebauten Zustand mit Zusatzstoffen zu befüllen. Damit wird allgemein weiter die Zugänglichkeit zu den Behältern für Wartung und Reparatur sowie für den Austausch durch den Anwender verbessert. Dies gilt vorzugsweise für sämtliche Behälter in der Waschmaschine. Eine solche Öffenbarkeit kann bevorzugt an einer Kante zwischen Vorderseite und Oberseite vorgesehen sein, also dass hier eine Art winklig ausgebildete Klappe geöffnet werden kann, vorteilhaft nach oben geklappt werden kann. Sie ermöglicht eine besonders gute Zugänglichkeit in den oberen und vorderen Bereich.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Waschmaschine an der Vorderseite und/oder an der Oberseite eine öffenbare Klappe auf, die sich so weit erstreckt, dass sie sämtliche Behälter überdeckt. Die Klappe erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Breite der Waschmaschine. Sofern die Waschmaschine an der Vorderseite eine öffenbare Klappe aufweist, kann diese Klappe ein Teil einer Blende sein oder dieser entsprechen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betrieb einer erfindungsgemäßen Waschmaschine werden die im Folgenden beschriebenen Schritte durchgeführt. Zuerst wird eine Volumenveränderung jedes an dem Trommelbehälter befestigten Behälters bzw. Volumenveränderung des Inhalts des Behälters infolge einer abgegebenen Menge des Zusatzstoffs erfasst. Dies kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen, wie noch erläutert wird. In einem folgenden Schritt wird die erfasste Volumenveränderung durch Befüllen des Behälters, insbesondere einer separaten Kammer im Behälter, oder eines diesem Behälter zugeordneten Zusatzbehälters mit Wasser ausgeglichen. Dies ermöglicht eine gleichbleibende Unwucht des Trommelbehälters. Dadurch kann eine Anpassung einer eingestellten und kalibrierten Unwuchtkontrolle vermieden werden. Dabei wird vorzugsweise die durch die Volumenveränderung verursachte Gewichtsveränderung ausgeglichen, indem die Gewichtsveränderung über die Volumenveränderung mit einer hinterlegten Dichte berechnet wird.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung erfolgt das Erfassen der Volumenveränderung über jeweils einen den Behältern zugeordneten Bewegungssensor, indem bei Bewegung des Trommelbehälters eine Bewegung des in dem zugehörigen Behälter beinhalteten Zusatzstoffs gemessen wird und dadurch ein Volumen bzw. ein Füllstand des Zusatzstoffs in dem Behälter bestimmt wird. Der Bewegungssensor ermöglicht vorteilhaft im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Füllstandssensor das Volumen bzw. den Füllstand des Zusatzstoffs in dem Behälter auch bei Bewegung des Trommelbehälters während eines Schleudervorgangs zu bestimmen.
  • In einer Ausgestaltung der Erfindung wird durch das Messen der Bewegung der in den Behältern beinhalteten Zusatzstoffen jeweils die Viskosität der Zusatzstoffe bestimmt. Dadurch erfolgt die Zuordnung der Dosierparameter unabhängig von einer Eingabe durch den Anwender. Die Viskositätsbestimmung der Zusatzstoffe ermöglicht somit eine Verbesserung für die Dosierung, da dadurch der Einfluss von Prozessparametern, wie bspw. die Temperatur, erkannt wird und über die Steuerung der Dosierung kompensiert werden kann.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung werden durch das Ausgleichen der Volumenveränderung die Schwingungen bzw. die Vibrationen des Trommelbehälters, insbesondere automatisch, kontrolliert bzw. eingestellt. Die Schwingungen des Trommelbehälters sind somit kontrollierbar bzw. einstellbar.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung wird die Volumenveränderung durch Bestimmen der Menge bzw. des Volumens des aus dem Behälter abgegebenen Zusatzstoffs erfasst. Die Waschmaschinensteuerung bestimmt insbesondere die Menge der Abgabe des Zusatzstoffs aus dem Behälter, da sie diese Abgabe beispielsweise über Ventile und/oder Pumpen wie Peristaltik-Pumpen bestimmt bzw. vorgibt.
  • Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte und Zwischen-Überschriften beschränkt die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Diese und weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigen:
    • 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Waschmaschine mit einem Trommelbehälter und mehreren Behältern zur Aufnahme von Zusatzstoffen, wobei die Behälter an einer oberen Hälfte des Trommelbehälters befestigt sind,
    • 2 eine schematische Ansicht von vorne auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Waschmaschine mit zwei Behältern und einem Gegengewicht angeordnet auf dem Trommelbehälter,
    • 3 eine schematische Ansicht von oben auf die Waschmaschine von 2,
    • 4 eine schematische Ansicht von oben auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Waschmaschine,
    • 5 eine schematische Ansicht von oben auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Waschmaschine,
    • 6 eine schematische Ansicht von vorne auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Waschmaschine mit zwei Behältern angeordnet an dem Trommelbehälter und zwei weiteren Behältern jeweils angeordnet an einer Seitenwand der Waschmaschine,
    • 7 eine schematische Ansicht von oben auf die Waschmaschine von 6,
    • 8 einen oberen Ausschnitt der Waschmaschine von 6, wobei alle Behälter mittels Schlauchleitungen fluidverbunden sind,
    • 9 eine detailliertere Ansicht von oben auf die Waschmaschine von 6, und
    • 10 eine schematische Darstellung eines Behälters zur Aufnahme von Zusatzstoffen mit einem schrägen Boden und mehreren Schwallwänden.
  • Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Wie in den Figuren anhand mehrerer exemplarischer Ausführungen veranschaulicht ist, weist die erfindungsgemäße Waschmaschine 1 ein Gehäuse 2, einen Trommelbehälter 3 in dem Gehäuse 2 und eine drehbare Trommel 4 mit einer wasserdurchlässigen Wandung samt Trommelantrieb 5 zu deren Drehung auf. Die Trommel 4 ist in dem Trommelbehälter 3 angeordnet, wie insbesondere in der 1 gezeigt ist. Die Waschmaschine 1 weist weiter eine Einlaufvorrichtung 6 auf, um Wasser in den Trommelbehälter 3 bzw. in die Trommel 4 an darin befindliche Wäsche W einzubringen. Die Waschmaschine 1 umfasst eine Pumpe 7 und Wasserleitungen 8, um Wasser zu der Einlaufvorrichtung 6 zu pumpen. Die Waschmaschine 1 weist zudem eine Dosiervorrichtung 9 zum Zugeben von Zusatzstoffen A, B, C, D zur Wäsche W auf, wobei die Dosiervorrichtung 9 vor der Einlaufvorrichtung 6 angeordnet ist.
  • Zur Aufnahme der Zusatzstoffe A, B weist die Waschmaschine 1 mindestens zwei Behälter 10 auf, wobei die Behälter 10 mit der Dosiervorrichtung 9 fluidverbunden sind. Die Waschmaschine 1 weist in der Ausführung gemäß der 1 vier Behälter 10 und in den Ausführungen gemäß der 2 bis 9 zwei Behälter 10 auf. Die Behälter 10 sind an der oberen Hälfte des Trommelbehälters 3 oder über dem Trommelbehälter 3 befestigt. Dabei sind die Behälter 10 einer Außenkontur des Trommelbehälters 3 folgend ausgebildet und angeordnet, wie insbesondere in den 1, 2 und 6 gezeigt ist. In der Ausführung gemäß der 1 sind die vier Behälter 10 entlang eines Halbbogens angeordnet.
  • Bei der Ausführung gemäß der 1 sind die Behälter 10 mit Schlauchleitungen 12 fluidverbunden, wobei die Schlauchleitungen 12 eine Ringleitung bilden.
  • Die Waschmaschine 1 weist zudem eine Waschmaschinensteuerung 11 auf, die mit der Pumpe 7, dem Trommelantrieb 5 und der Dosiervorrichtung 9 verbunden ist.
  • Bei der gezeigten Ausführung gemäß 1 weist die Waschmaschine 1 eine Heizeinrichtung 27 zum Aufheizen von Wasser auf, wobei die Heizeinrichtung 27 fluidleitend mit der Pumpe 7 verbunden ist. Die Heizeinrichtung 27 ist weiter mit der Waschmaschinensteuerung 11 verbunden.
  • Die Waschmaschine 1 weist vorzugsweise einen Zulauf 31 von der Dosiervorrichtung 9 in den Trommelbehälter 3 und einen in den Figuren nicht dargestellten Auslauf aus dem Trommelbehälter 3 auf.
  • In einer konstruktiv vorteilhaften Ausführung sind die Behälter 10 entlang einer Umfangsrichtung UR des Trommelbehälters 3 nebeneinander angeordnet, wie insbesondere in den 1, 2 und 6 dargestellt ist.
  • In den gezeigten Ausführungen sind die Behälter 10 in einer Draufsicht von oben gleichmäßig links und rechts neben einer Mittelachse AM des Trommelbehälters 3 angeordnet, das heißt, die Behälter 10 sind jeweils von dieser Mittelachse AM gleich beabstandet.
  • In einer vorteilhaften Realisierung sind seitlich gesehen in der Mitte an oder über dem Trommelbehälter 3 angeordnete Behälter 10 weniger hoch bzw. kleiner als seitlich gesehen nach außen hin daneben angeordnete Behälter 10. In der Ausführung gemäß 1 ist der in der Mitte an dem Trommelbehälter 3 angeordnete Behälter 10 des Zusatzstoffs B kleiner als der nach außen hin daneben angeordnete Behälter 10 des Zusatzstoffs A. Vorliegend weisen die auf dem Trommelbehälter 3 angeordneten Behälter 10 zueinander bündige Oberseiten 34 auf, wie insbesondere in den 2 und 6 gezeigt ist. Dabei verlaufen vorzugsweise die Oberseiten 34 der Behälter 10 parallel zu einer Oberseite O der Waschmaschine 1. In nicht gezeigten Ausführungen verlaufen die Oberseiten 34 der Behälter 10 parallel zu der Außenkontur des Trommelbehälters 3.
  • Die Form der Behälter 10 kann an den zur Verfügung stehenden Bauraum angepasst sein.
  • In vorteilhaften Ausführungen sind die Behälter 10 in einem oberen Bereich der Waschmaschine 1 und/oder oberhalb einer Mittelachse AM des Trommelbehälters 3 angeordnet. Die Mittelachse AM des Trommelbehälters 3 entspricht vorliegend einer Drehachse AD der Trommel 4, wie beispielsweise in der 1 gezeigt ist. In vorteilhaften Ausführungen sind die Behälter 10 oberhalb 75% der vertikalen Höhe HV des Trommelbehälters 3 angeordnet.
  • In einer konstruktiv vorteilhaften Ausführung weist die Waschmaschine 1 mindestens einen weiteren Behälter 10' auf, der mit der Dosiervorrichtung 9 bzw. den Behältern 10 mittels Schlauchleitungen 12 fluidverbunden ist und an einer Innenseite 11 des Gehäuses 2 befestigt ist. Der mindestens eine weitere Behälter 10' ist vorzugsweise von vorne gesehen neben den Behältern 10 angeordnet, wie insbesondere in der 6 dargestellt ist.
  • Bei den gezeigten Ausführungen gemäß der 6 bis 9 weist die Waschmaschine 1 zwei weitere Behälter 10' auf. Dabei sind die weiteren Behälter 10' jeweils an einer Seitenwand 29 des Gehäuses 2 angeordnet. Die weiteren Behälter 10' sind insbesondere oberhalb einer Mittelachse AM des Trommelbehälters 3 angeordnet, vorzugsweise oberhalb 75% der vertikalen Höhe HV des Trommelbehälters 3.
  • In einer konstruktiv vorteilhaften Ausführung sind die zwei weiteren Behälter 10' links und rechts neben dem höchsten Punkt des Trommelbehälters 3 angeordnet, wie insbesondere in der 8 gezeigt ist.
  • In den gezeigten Ausführungen sind die zwei weiteren Behälter 10' an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 29 des Gehäuses 2 angeordnet. Dabei sind die weiteren Behälter 10' jeweils mit einer Behälteraufnahme 15' an der Seitenwand 29 befestigt. Die weiteren Behälter 10' sind vorzugsweise jeweils in der Behälteraufnahme 15' geführt und entnehmbar aufgenommen.
  • In einer vorteilhaften Realisierung weist die Waschmaschine 1 zur Entkopplung von Schwingungen der Schlauchleitungen 12 zwischen den Behältern 10 an dem Trommelbehälter 3 und dem mindestens einen weiteren Behälter 10' an der Innenseite 11 des Gehäuses 2 Entkopplungsverbindungen 13 und/oder Schlauchschleifen 14 auf. In der gezeigten Ausführung gemäß der 8 und 9 sind sowohl Schlauchschleifen 14 als auch eine Entkopplungsverbindung 13 vorgesehen. In nicht gezeigten Ausführungen kann die Waschmaschine 1 nur Entkopplungsverbindungen 13 oder nur Schlauchschleifen 14 aufweisen.
  • Die Dosiervorrichtung 9 umfasst Dosiergeräte 35, wie in der 9 dargestellt ist. Dabei ist vorzugsweise den Behältern 10 und den weiteren Behältern 10' jeweils ein ansteuerbares Dosiergerät 35, wie beispielsweise eine Peristaltikpumpe, zugeordnet, wobei das Dosiergerät 35 mit dem jeweiligen Behälter 10, 10' und den Schlauchleitungen 12 bzw. der Ringleitung fluidverbunden ist. Mit dem Dosiergerät 35 können die Zusatzstoffe A, B, C, D aus den Behältern 10, 10' in die Schlauchleitungen 12 gefördert werden, so dass sich die Zusatzstoffe A, B, C, D in die dort befindliche Flüssigkeit einmischen.
  • In vorteilhaften Ausführungen bilden die Schlauchleitungen 12 eine Ringleitung, wie insbesondere in den 8 und 9 gezeigt ist. Die Behälter 10 an dem Trommelbehälter 3 und die weiteren Behälter 10' an der Innenseite 11 des Gehäuses 2 sind durch die Ringleitung hydraulisch miteinander verbunden. Dabei weist die Waschmaschine 1 eine Zusatzdurchflutungspumpe 28 auf, die zur Durchflutung bzw. Zirkulation von Wasser innerhalb der Schlauchleitungen 12 bzw. der Ringleitung ausgebildet ist. In der 8 ist die Zusatzdurchflutungspumpe 28 nicht dargestellt.
  • In einer vorteilhaften Realisierung sind die Behälter 10 jeweils mit einer Behälteraufnahme 15 an dem Trommelbehälter 3 befestigt. Die Behälter 10 sind jeweils in der Behälteraufnahme 15 aufgenommen. Besonders vorteilhaft sind dabei die Behälter 10 jeweils in der Behälteraufnahme 15 geführt und entnehmbar aufgenommen.
  • In einer konstruktiv vorteilhaften Ausführung ist der Behälteraufnahme 15 ein Bewegungssensor 16 zugeordnet, der bei Bewegung des Trommelbehälters 3 zur Messung einer Bewegung des in dem zugehörigen Behälter 10 beinhalteten Zusatzstoffs A, B ausgebildet ist, wie in der 9 gezeigt ist.
  • In vorteilhaften Ausführungen weist die Waschmaschine 1 ein Gegengewicht 17 zur Reduzierung von Schwingungen des Trommelbehälters 3 auf. Dabei ist das Gegengewicht 17 in einem hinteren und/oder oberen Bereich der Waschmaschine 1 an dem Trommelbehälter 3 angeordnet. Die Behälter 10 sind in einem vorderen Bereich der Waschmaschine 1 an dem Trommelbehälter 3 angeordnet. Je nach Ausgestaltung und Positionierung des Gegengewichts 17 können sich die Behälter 10 auch über eine im Wesentlichen gesamte Länge des Trommelbehälters 3 erstrecken, wie in der 4 gezeigt ist.
  • In der Ausführung gemäß der 4 ist das Gegengewicht 17 beispielsweise in einem hinteren, rechten Bereich der Waschmaschine 1 angeordnet, so dass sich der Behälter 10 des Zusatzstoffs A bis in einen hinteren, linken Bereich der Waschmaschine 1 erstreckt. Im Gegensatz dazu ist bei der Ausführung gemäß der 5 kein Gegengewicht 17 auf dem Trommelbehälter 3 vorgesehen, so dass die Behälter 10 beliebig auf dem Trommelbehälter 3 anordenbar sind, beispielsweise in einen mittleren Bereich der Waschmaschine 1. Das Gegengewicht 17 kann in einem unteren Bereich der Waschmaschine 1 an dem Trommelbehälter 3 angeordnet sein.
  • In nicht gezeigten Ausführungen weist die Waschmaschine 1 zusätzlich oder alternativ mindestens ein weiteres Gegengewicht auf, das an einer Vorderseite 32 und/oder an einer Rückseite 33 des Trommelbehälters 3 angeordnet ist.
  • In einer konstruktiv vorteilhaften Ausführung sind die Behälter 10 zu ihrer vollständigen Entleerung schräg auf dem Trommelbehälter 3 angeordnet. Zusätzlich oder alternativ weisen die Behälter 10 einen schrägen Boden 18 auf. Durch diese Ausführung sammelt sich der Zusatzstoff A, B in den Behältern 10 im Bereich einer Ausführöffnung 19 an, wie die 10 zeigt.
  • In vorteilhaften Ausführungen weisen die Behälter 10 zur Reduzierung von Bewegungen des Zusatzstoffs A, B in den Behältern 10 jeweils mindestens eine Schwallwand 20 auf. Die Schwallwand 20 weist vorliegend mindestens eine Öffnung 21 auf, durch welche der Zusatzstoff A in den Bereich der Ausführöffnung 19 fließen kann, wie in der 10 dargestellt ist.
  • In einer vorteilhaften Realisierung ist zu den Behältern 10 jeweils ein Zusatzbehälter 22 vorgesehen, der unterhalb oder neben dem Behälter 10 angeordnet ist. In der Ausführung gemäß der 1 ist der Zusatzbehälter 22 unterhalb dem Behälter 10 angeordnet. Der Zusatzbehälter 22 ist vorteilhaft zu dessen Befüllung oder Entleerung mit Wasserleitungen 8, insbesondere mit einem Frischwasseranschluss 23, fluidverbunden.
  • In einer nicht dargestellten Ausführung weist der Behälter 10 anstelle eines Zusatzbehälters 22 im Inneren eine separate Kammer auf, die zu deren Befüllung oder Entleerung mit Wasserleitungen 8 fluidverbunden ist.
  • In einer konstruktiv vorteilhaften Ausführung ist die Waschmaschine 1 an einer Vorderseite V und/oder an einer Oberseite O öffenbar, um den Behälter 10 zu entnehmen und/oder um die Behälter 10 im eingebauten Zustand mit Zusatzstoffen A, B, C, D zu befüllen. Vorteilhaft sind dadurch sämtliche Behälter 10, 10' in der Waschmaschine 1, also sowohl die Behälter 10 an dem Trommelbehälter 3 als auch die weiteren Behälter 10' an der Innenseite 11 des Gehäuses 2, entnehmbar und/oder befüllbar.
  • In vorteilhaften Realisierungen weist die Waschmaschine 1 an der Vorderseite V und/oder an der Oberseite O eine öffenbare Klappe 25, 26 auf, die sich so weit erstreckt, dass sie sämtliche Behälter 10, 10' überdeckt. Die Klappe 25, 26 erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Breite der Waschmaschine 1, wie insbesondere in den 5 und 6 dargestellt ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Betrieb der Waschmaschine 1. Das Verfahren weist einen Schritt a) auf. Gemäß dem Schritt a) wird eine Volumenveränderung des Inhalts jedes an dem Trommelbehälter 3 befestigten Behälters 10 infolge einer abgegebenen Menge des Zusatzstoffs A, B, also des Inhalts, erfasst. Das Verfahren weist zudem einen Schritt b) auf. Gemäß dem Schritt b) wird die Volumenveränderung durch Befüllen des Behälters 10, insbesondere einer separaten Kammer im Behälter 10, oder eines diesem Behälter 10 zugeordneten Zusatzbehälters 22 mit Wasser ausgeglichen. Dabei wird vorzugsweise eine durch die Volumenveränderung verursachte Gewichtsveränderung bestimmt und ausgeglichen, wobei die Gewichtsveränderung über die Volumenveränderung mit einer hinterlegten Dichte berechnet wird.
  • In einer vorteilhaften Realisierung erfolgt das Erfassen der Volumenveränderung über jeweils einen den Behältern 10 zugeordneten Bewegungssensor 16, indem bei Bewegung des Trommelbehälters 3 eine Bewegung des in dem zugehörigen Behälter 10 beinhalteten Zusatzstoffs A, B gemessen wird und dadurch ein Volumen bzw. ein Füllstand des Zusatzstoffs A, B in dem Behälter 10 bestimmt wird.
  • In einer vorteilhaften Ausführung wird durch das Messen der Bewegung der in den Behältern 10 beinhalteten Zusatzstoffen A, B jeweils die Viskosität der Zusatzstoffe A, B bestimmt und dadurch erfolgt die Zuordnung der Dosierparameter unabhängig von einer Eingabe durch den Anwender.
  • In vorteilhaften Ausführungen werden durch das Ausgleichen der Volumenveränderung die Schwingungen des Trommelbehälters 3 kontrolliert bzw. eingestellt.
  • In einer vorteilhaften Realisierung wird die Volumenveränderung durch Bestimmen der Menge des aus dem Behälter 10 abgegebenen Zusatzstoffs A, B erfasst, insbesondere weil die Waschmaschinensteuerung 11 die Menge der Abgabe des Zusatzstoffs A, B aus dem Behälter 10 bestimmt.
  • Wie die gezeigten und die weiteren oben erwähnten Ausführungsbeispiele deutlich machen, stellt die Erfindung eine Waschmaschine und ein Verfahren zur Verfügung, die gegenüber herkömmlichen Vorrichtungen bzw. Verfahren Vorteile insbesondere hinsichtlich Aufbau, Automatisierung, Waschleistung, Prozessführung, Ressourceneffizienz, Benutzerfreundlichkeit und/oder Reparatur- und Wartungsaufwand bieten.

Claims (21)

  1. Waschmaschine (1), aufweisend: - ein Gehäuse (2), - einen Trommelbehälter (3) in dem Gehäuse (2), - eine drehbare Trommel (4) mit einer wasserdurchlässigen Wandung samt Trommelantrieb (5) zu deren Drehung, wobei die Trommel (4) in dem Trommelbehälter (3) angeordnet ist, - eine Einlaufvorrichtung (6), um Wasser in den Trommelbehälter (3) bzw. in die Trommel (4) an darin befindliche Wäsche (W) einzubringen, - eine Pumpe (7) und Wasserleitungen (8), um Wasser zu der Einlaufvorrichtung (6) zu pumpen, - eine Dosiervorrichtung (9) zum Zugeben von Zusatzstoffen (A, B, C, D) zur Wäsche (W), wobei die Dosiervorrichtung (9) vor der Einlaufvorrichtung (6) angeordnet ist, - mindestens zwei Behälter (10) zur Aufnahme der Zusatzstoffe (A, B), wobei die Behälter (10) mit der Dosiervorrichtung (9) fluidverbunden sind, und - eine Waschmaschinensteuerung (11), die mit der Pumpe (7), dem Trommelantrieb (5) und der Dosiervorrichtung (9) verbunden ist, wobei - die Behälter (10) an der oberen Hälfte des Trommelbehälters (3) oder über dem Trommelbehälter (3) befestigt sind, und - die Behälter (10) einer Außenkontur des Trommelbehälters (3) folgend ausgebildet und/oder angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass - die Waschmaschine (1) mindestens einen weiteren Behälter (10') aufweist, der mit der Dosiervorrichtung (9) bzw. den Behältern (10) mittels Schlauchleitungen (12) fluidverbunden ist und an einer Innenseite (11) des Gehäuses (2) befestigt ist, - die Waschmaschine (1) zur Entkopplung von Schwingungen der Schlauchleitungen (12) zwischen den Behältern (10) an dem Trommelbehälter (3) und dem mindestens einen weiteren Behälter (10') an der Innenseite (11) des Gehäuses (2) Entkopplungsverbindungen (13) und/oder Schlauchschleifen (14) aufweist.
  2. Waschmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (10) entlang einer Umfangsrichtung (UR) des Trommelbehälters (3) nebeneinander angeordnet sind.
  3. Waschmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich gesehen in der Mitte an oder über dem Trommelbehälter (3) angeordnete Behälter (10) weniger hoch sind bzw. kleiner sind als seitlich gesehen nach außen hin daneben angeordnete Behälter (10).
  4. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (10) in einem oberen Bereich der Waschmaschine (1) und/oder oberhalb einer Mittelachse (AM) des Trommelbehälters (3) angeordnet sind, vorzugsweise oberhalb 75% der vertikalen Höhe (HV) des Trommelbehälters (3).
  5. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine weitere Behälter (10') oberhalb einer Mittelachse (AM) des Trommelbehälters (3) angeordnet ist, vorzugsweise oberhalb 75% der vertikalen Höhe (HV) des Trommelbehälters (3).
  6. Waschmaschine (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchleitungen (12) eine Ringleitung bilden und die Waschmaschine (1) eine Zusatzdurchflutungspumpe (28) aufweist, die zur Durchflutung innerhalb der Schlauchleitungen (12) ausgebildet ist.
  7. Waschmaschine (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschmaschine (1) zwei weitere Behälter (10') aufweist, die links und rechts neben dem höchsten Punkt des Trommelbehälters (3) angeordnet sind.
  8. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (10) jeweils mit einer Behälteraufnahme (15) befestigt sind, insbesondere an dem Trommelbehälter (3) befestigt sind, wobei die Behälter (10) jeweils in der Behälteraufnahme (15), vorzugsweise geführt und entnehmbar, aufgenommen sind.
  9. Waschmaschine (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälteraufnahme (15) ein Bewegungssensor (16) zugeordnet ist, der bei Bewegung des Trommelbehälters (3) zur Messung einer Bewegung des in dem zugehörigen Behälter (10) beinhalteten Zusatzstoffs (A, B) ausgebildet ist.
  10. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschmaschine (1) ein Gegengewicht (17) zur Reduzierung von Schwingungen des Trommelbehälters (3) aufweist, wobei das Gegengewicht (17) in einem hinteren und/oder oberen Bereich der Waschmaschine (1) an dem Trommelbehälter (3) angeordnet ist und die Behälter (10) in einem vorderen Bereich der Waschmaschine (1) an dem Trommelbehälter (3) angeordnet sind.
  11. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (10) zu ihrer vollständigen Entleerung schräg auf dem Trommelbehälter (3) angeordnet sind und/oder einen schrägen Boden (18) aufweisen, so dass sich der Zusatzstoff (A, B) in den Behältern (10) im Bereich einer Ausführöffnung (19), vorzugsweise am tiefsten Punkt der Schräge, ansammelt.
  12. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (10) zur Reduzierung von Bewegungen des Zusatzstoffs (A, B) in dem Behälter (10) mindestens eine Schwallwand (20) aufweisen.
  13. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu den Behältern (10) jeweils ein Zusatzbehälter (22) vorgesehen ist, der unterhalb oder neben dem Behälter (10) angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Zusatzbehälter (22) zu dessen Befüllung oder Entleerung mit Wasserleitungen (8), insbesondere mit einem Frischwasseranschluss (23), fluidverbunden ist.
  14. Waschmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschmaschine (1) an einer Vorderseite (V) und/oder an einer Oberseite (O) öffenbar ist, um den Behälter (10) zu entnehmen und/oder um die Behälter (10) im eingebauten Zustand mit Zusatzstoffen (A, B, C, D) zu befüllen, vorzugsweise alle Behälter (10, 10') in der Waschmaschine (1), die an dem Trommelbehälter (3) befestigt sind.
  15. Waschmaschine (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschmaschine (1) an der Vorderseite (V) und/oder an der Oberseite (O) eine öffenbare Klappe (25, 26) aufweist, die sich so weit erstreckt, dass sie sämtliche Behälter (10) überdeckt, wobei vorzugsweise die Klappe (25, 26) sich über die gesamte Breite der Waschmaschine (1) erstreckt.
  16. Verfahren zum Betrieb einer Waschmaschine (1), die aufweist: - ein Gehäuse (2), - einen Trommelbehälter (3) in dem Gehäuse (2), - eine drehbare Trommel (4) mit einer wasserdurchlässigen Wandung samt Trommelantrieb (5) zu deren Drehung, wobei die Trommel (4) in dem Trommelbehälter (3) angeordnet ist, - eine Einlaufvorrichtung (6), um Wasser in den Trommelbehälter (3) bzw. in die Trommel (4) an darin befindliche Wäsche (W) einzubringen, - eine Pumpe (7) und Wasserleitungen (8), um Wasser zu der Einlaufvorrichtung (6) zu pumpen, - eine Dosiervorrichtung (9) zum Zugeben von Zusatzstoffen (A, B, C, D) zur Wäsche (W), wobei die Dosiervorrichtung (9) vor der Einlaufvorrichtung (6) angeordnet ist, - mindestens zwei Behälter (10) zur Aufnahme der Zusatzstoffe (A, B), wobei die Behälter (10) mit der Dosiervorrichtung (9) fluidverbunden sind, und - eine Waschmaschinensteuerung (11), die mit der Pumpe (7), dem Trommelantrieb (5) und der Dosiervorrichtung (9) verbunden ist, wobei - die Behälter (10) an der oberen Hälfte des Trommelbehälters (3) oder über dem Trommelbehälter (3) befestigt sind, und - die Behälter (10) einer Außenkontur des Trommelbehälters (3) folgend ausgebildet und/oder angeordnet sind, wobei folgende Schritte durchgeführt werden: a) Erfassen einer Volumenveränderung jedes an dem Trommelbehälter (3) befestigten Behälters (10) oder einer Volumenveränderung seines Inhalts an Zusatzstoff (A, B) infolge einer abgegebenen Menge des Zusatzstoffs (A, B), und b) Ausgleichen der Volumenveränderung durch Befüllen des Behälters (10), insbesondere einer separaten Kammer, oder eines diesem Behälter (10) zugeordneten Zusatzbehälters (22) mit Wasser.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgebildet ist.
  18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Erfassen der Volumenveränderung über jeweils einen den Behältern (10) zugeordneten Bewegungssensor (16) erfolgt, indem bei Bewegung des Trommelbehälters (3) eine Bewegung des in dem zugehörigen Behälter (10) beinhalteten Zusatzstoffs (A, B) gemessen wird und dadurch ein Volumen bzw. ein Füllstand des Zusatzstoffs (A, B) in dem Behälter (10) bestimmt wird.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Messen der Bewegung der in den Behältern (10) beinhalteten Zusatzstoffen (A, B) jeweils die Viskosität der Zusatzstoffe (A, B) bestimmt wird und dadurch die Zuordnung der Dosierparameter unabhängig von einer Eingabe durch den Anwender erfolgt.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Ausgleichen der Volumenveränderung die Schwingungen des Trommelbehälters (3) kontrolliert werden bzw. eingestellt werden.
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Volumenveränderung erfasst wird durch Bestimmen der Menge des aus dem Behälter (10) abgegebenen Zusatzstoffs (A, B), insbesondere weil die Waschmaschinensteuerung (11) die Menge der Abgabe des Zusatzstoffs (A, B) aus dem Behälter (10) bestimmt.
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