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HINTERGRUND
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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine Informationsverarbeitungsvorrichtung, ein Informationsverarbeitungsverfahren und ein System.
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Beschreibung der verwandten Technik
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Ein Verfahren ist bekannt, bei dem eine Leasinggebühr für jede Zeitabschnittseinheit (beispielsweise jeden Monat) beruhend auf einem Gesamtleasingbetrag und einer geplanten Leasingdauer berechnet wird (siehe beispielsweise Patentliteratur 1).
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Zitierliste
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Patentliteratur
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Patentliteratur 1: japanische Patentanmeldungsoffenlegung
JP 2022-067192 A.
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KURZZUSAMMENFASSUNG
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Wenn ein Benutzer versucht, ein Leasing vor dem Ablauf dessen Vertragsdauer zu kündigen, fällt eine Kündigungsgebühr an, und daher tendiert der Benutzer mit einem Vertrag über ein Gebrauchtfahrzeugleasing dazu, dieses Fahrzeug weiter zu verwenden, ohne das Leasing zu kündigen, bis die Vertragsdauer endet. Eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung besteht im Voranbringen der Ersetzung von Fahrzeugen vor Ablauf einer Vertragsdauer bei einem Gebrauchtfahrzeugleasing.
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Eine Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung ist auf eine Informationsverarbeitungsvorrichtung mit einer Steuereinrichtung gerichtet, die eingerichtet ist zum
Ausgeben eines ersten Plans, bei dem Anfangskosten anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr nicht anfällt, und eines zweiten Plans, bei dem keine Anfangskosten anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt, als Leasingpläne für ein neues Fahrzeug und
Ausgeben lediglich des ersten Plans als Leasingplan für ein gebrauchtes Fahrzeug.
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Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung richtet sich auf ein Informationsverarbeitungsverfahren mit
Ausgeben eines ersten Plans, bei dem Anfangskosten anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr nicht anfällt, und eines zweiten Plans, bei dem Anfangskosten nicht anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt, als Leasingpläne für ein neues Fahrzeug durch einen Computer und
Ausgeben lediglich des ersten Plans als Leasingplan für ein gebrauchtes Fahrzeug.
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Eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung richtet sich auf ein System mit
einem Endgerät eines Benutzers und
einem Server, der eine Steuereinrichtung enthält, die zum Übertragen von Leasingplänen für ein neues Fahrzeug oder eines Leasingplans für ein gebrauchtes Fahrzeug zu dem Endgerät des Benutzers eingerichtet ist,
wobei die Steuereinrichtung eingerichtet ist zum
Übertragen eines ersten Plans, in dem Anfangskosten anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr nicht anfällt, und eines zweiten Plans, bei dem Anfangskosten nicht anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt, zu dem Benutzerendgerät als die Leasingpläne für das neue Fahrzeug, und
Übertragen lediglich des ersten Plans zu dem Benutzerendgerät als Leasingplan für das gebrauchte Fahrzeug.
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Außerdem richtet sich eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung auf ein Programm zur Veranlassung eines Computers zur Durchführung einer Verarbeitung in der vorstehend angeführten Informationsverarbeitungsvorrichtung oder dem vorstehend angeführten System, oder auf ein Speichermedium, das das Programm auf nichtflüchtige Weise speichert.
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Gemäß der vorliegenden Offenbarung ist es möglich, das Ersetzen von Fahrzeugen vor Ablauf einer Vertragsdauer bei einen Gebrauchtfahrzeugleasing zu fördern.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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- 1 zeigt eine Ansicht eines schematischen Aufbaus eines Systems gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Beispiels eines Aufbaus eines Servers, eines Benutzerendgeräts und eines Einrichtungsendgeräts, die zusammen das System gemäß dem Ausführungsbeispiel bilden,
- 3 zeigt eine Darstellung eines Beispiels eines Funktionsaufbaus des Servers,
- 4 zeigt eine schematische Ansicht einer Restwerttabelle zur Erläuterung,
- 5 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines Tabellenaufbaus von Marktinformationen, die in einer Marktinformations-DB gespeichert sind,
- 6 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines Tabellenaufbaus von Restwertinformationen, die in einer Restwertinformations-DB gespeichert sind, 7 zeigt eine Ansicht einer Monatsgebührenentsprechungstabelle,
- 8 zeigt eine Darstellung eines Beispiels eines Funktionsaufbaus des Benutzerendgeräts,
- 9 zeigt eine Darstellung eines Beispiels eines Funktionsaufbaus des Einrichtungsendgeräts,
- 10 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Verarbeitung zur Erzeugung der Restwerttabelle,
- 11 zeigt ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung des Systems, wenn ein Benutzer auf eine Leasingseite zugreift,
- 12 zeigt eine Ansicht eines Beispiels einer Seite, um dem Benutzer die Auswahl entweder eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs zu ermöglichen,
- 13 zeigt eine Ansicht eines Beispiels einer Seite, um dem Benutzer die Auswahl eines Fahrzeugtyps zu ermöglichen,
- 14 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines auf einer Anzeige des Benutzerendgeräts gezeigten Bildes, wenn der Benutzer das neue Fahrzeug auswählt,
- 15 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gezeigten Bildes, wenn der Benutzer das gebrauchte Fahrzeug auswählt,
- 16 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Verarbeitung zur Anzeige von Gebührenplänen auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- 17 zeigt eine Ansicht eines Beispiels einer auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gezeigten Webseite zum Auswählen eines Gebührenplans,
- 18 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Verarbeitung zur Anzeige von Gebührenplänen auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- 19 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Verarbeitung zur Anzeige von Gebührenplänen auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
- 20 zeigt eine Ansicht eines Beispiels einer Seite, um einem Benutzer die Auswahl entweder eines ersten Plans (Kündigungsgebühr freien Plans) oder eines zweiten Plans (Anfangskosten freien Plans) als Gebührenplan zu ermöglichen,
- 21 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gezeigten Bildes, wenn der Benutzer den ersten Plan auswählt, und
- 22 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines auf der Anzeige des Benutzerendgeräts gezeigten Bildes, wenn der Benutzer den zweiten Plan auswählt.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Eine Informationsverarbeitungsvorrichtung, die eine Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung darstellt, ist eine Informationsverarbeitungsvorrichtung, die Leasingpläne für ein neues Fahrzeug und ein gebrauchtes Fahrzeug ausgibt. Das neue Fahrzeug ist ein Fahrzeug, das nie zugelassen wurde, oder ein Fahrzeug, das nie gebraucht wurde. Das gebrauchte Fahrzeug ist ein Fahrzeug, das zumindest einmal zuvor als Fahrzeug zugelassen wurde, oder ein Fahrzeug, das eine Vergangenheit derart aufweist, dass es zuvor verwendet wurde. Das gebrauchte Fahrzeug umfasst ein Fahrzeug, das in der Vergangenheit als Leasingfahrzeug verwendet wurde. In diesem Fall wird das Leasingfahrzeug neu geleast. Die Leasingpläne enthalten Pläne hinsichtlich der Gebühren, die durch einen Benutzer zu bezahlen sind.
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Außerdem enthält die Informationsverarbeitungsvorrichtung eine Steuereinrichtung, die eingerichtet ist zum: Ausgeben eines ersten Plans, bei dem Anfangskosten anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr nicht anfällt, und eines zweiten Plans, bei dem Anfangskosten nicht anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt, als Leasingpläne für ein neues Fahrzeug, und Ausgeben lediglich des ersten Plans als Leasingplan für ein gebrauchtes Fahrzeug. Wenn ein Leasingvertrag für ein Fahrzeug geschlossen wird, kann der Benutzer beispielsweise entweder ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug auswählen. In Fällen beispielsweise, in denen der Benutzer ein neues Fahrzeug auswählt, werden dem Benutzer der erste Plan und der zweite Plan präsentiert, während in Fällen, in denen der Benutzer ein gebrauchtes Fahrzeug auswählt, dem Benutzer lediglich der erste Plan präsentiert wird.
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Der erste Plan ist ein Plan, bei dem Anfangskosten anfallen und eine vorzeitige Kündigungsgebühr nicht anfällt. Die Anfangskosten sind eine Gebühr, die der Benutzer zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Leasingvertrags zuerst zahlen muss. Die Anfangskosten sind auch eine Gebühr, die separat von der Gebühr zu bezahlen ist, die der Benutzer in vorbestimmten Intervallen (beispielsweise eine monatliche Leasinggebühr) bezahlt. Der Benutzer kann einen Vertrag über den ersten Plan schließen, der der Bezahlung der Anfangskosten unterliegt. Außerdem ist die vorzeitige Kündigungsgebühr eine Gebühr, die bezahlt werden muss, wenn der Benutzer das Leasing vor dem Ablauf der Leasingvertragsdauer kündigt oder beendet. Der Benutzer muss die vorzeitige Kündigungsgebühr zum Zeitpunkt der Kündigung des ersten Plans nicht bezahlen. Andererseits muss der Benutzer beispielsweise eine dem ersten Plan entsprechende monatliche Gebühr jeden Monat bezahlen.
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Der zweite Plan ist ein Plan, bei dem Anfangskosten nicht anfallen und eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt. Der Benutzer muss daher die Anfangskosten zum Zeitpunkt der Vertragsschließung über den zweiten Plan nicht bezahlen. Andererseits muss der Benutzer bei dem zweiten Plan die vorzeitige Kündigungsgebühr zu dem Zeitpunkt bezahlen, zu dem er eine vorzeitige Beendigung durchführt. Andererseits muss der Benutzer beispielsweise eine dem zweiten Plan entsprechende monatliche Gebühr jeden Monat bezahlen.
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Wenn der zweite Plan bei einem Gebrauchtfahrzeugleasing erstellt wird, muss der Benutzer eine vorzeitige Kündigungsgebühr im Fall des Beendens des Leasings vor dem Ende der Dauer bezahlen. Da viele Benutzer, die gebrauchte Fahrzeuge leasen, von geringen monatlich zu bezahlenden Gebühren angezogen werden, haben sie den Eindruck, dass die vorzeitige Kündigungsgebühr eine erhebliche Belastung ist. Selbst wenn ein Benutzer zu einem anderen Fahrzeug wechseln möchte, muss er es aushalten und weiter dasselbe Fahrzeug fahren, bis der Vertrag ausläuft. Dies fördert nicht den Wechsel von Fahrzeugen.
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In Fällen, in denen der Benutzer ein gebrauchtes Fahrzeug auswählt, gibt die Steuereinrichtung daher lediglich den ersten Plan aus, bei dem keine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt. Infolgedessen wird es für den Benutzer leichter, den Leasingvertrag vorzeitig zu kündigen, wodurch es für den Benutzer leichter wird, zum nächsten Fahrzeug zu wechseln. Wenn es sich beispielsweise um Benutzer handelt, die von einem Gebrauchtfahrzeugleasing zu einem Neufahrzeugleasing wechseln, kann mehr Ertrag generiert werden. Außerdem ist es auch für die Benutzer möglich, ihre Fahrzeuge leicht zu wechseln, sodass die Benutzer mehr Fahrzeuge erleben können.
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Die Steuereinrichtung kann außerdem auch eine Differenz zwischen dem in vorbestimmten Intervallen (d.h. alle vorbestimmte Zeitabschnitte) zu zahlenden Betrag bei dem ersten Plan, der einem neuen Fahrzeug entspricht, und dem in den vorbestimmten Intervallen zu zahlenden Betrag bei dem ersten Plan, der einem gebrauchten Fahrzeug entspricht, ungeachtet des Typs des Fahrzeugs (der nachstehend auch als Fahrzeugtyp bezeichnet wird) auf einen festen Differenzbetrag einstellen. Der in vorbestimmten Intervallen zu zahlende Betrag ist beispielsweise eine monatliche Gebühr und ist eine Gebühr, die der Benutzer regelmäßig bezahlt. Diese Bezahlung kann beispielsweise durch Belasten eines Bankkontos oder durch eine Kreditkartenzahlung geleistet werden. Die vorbestimmten Intervalle (d.h. der vorbestimmte Zeitabschnitt) können wie jeweils anwendbar festgelegt werden. Der Fahrzeugtyp kann das Modell eines Fahrzeugs oder der Name eines Fahrzeugs sein. Der feste Differenzbetrag ungeachtet des Fahrzeugtyps bedeutet, dass die Differenz im Betrag der Zahlung zwischen einem neuen Fahrzeug und einem gebrauchten Fahrzeug für jeden Typ von Fahrzeugen gleich wird. Das heißt beispielsweise, dass die Differenz im Betrag der Bezahlung zwischen dem neuen und dem gebrauchten Fahrzeug eines ersten Fahrzeugtyps gleich der Differenz im Betrag der Bezahlung zwischen dem neuen und dem gebrauchten Fahrzeug eines zweiten Fahrzeugtyps, der von dem ersten Fahrzeugtyp verschieden ist, gleich ist. Auf diese Weise wird durch Einstellen des Zahlungsbetrags für den dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plan beruhend auf einem Vergleich mit dem neuen Fahrzeug das Einstellen von Gebühren für den Benutzer einfach und leicht verständlich. Außerdem wird es für den Benutzer leichter, das gebrauchte Fahrzeug auszuwählen, indem der feste Differenzbetrag derart eingestellt wird, dass der Zahlungsbetrag für das gebrauchte Fahrzeug niedriger als die monatliche Gebühr des neuen Fahrzeugs ist.
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Die Steuereinrichtung kann eine Differenz zwischen dem in vorbestimmten Intervallen zu zahlenden Betrag bei dem ersten Plan, der einem neuen Fahrzeug entspricht, und dem in den vorbestimmten Intervallen zu zahlenden Betrag bei dem ersten Plan, der einem gebrauchten Fahrzeug entspricht, auf einen festen Differenzbetrag ungeachtet des Typs des Fahrzeugs aber gemäß der Klasse (Einstufung) des Fahrzeugs (nachstehend Fahrzeugklasse) festlegen. Die Fahrzeugklasse ist eine Klassifizierung der Größe eines Fahrzeugs beruhend auf einem vorbestimmten Standard. Die Klassifizierung kann beispielsweise auf einer Gesamtlänge, einer Gesamtbreite, einem Radabstand oder dergleichen beruhen. Fahrzeuge können beispielsweise in eine Kompaktklasse, Mittelklasse, Großklasse oder dergleichen klassifiziert werden. Außerdem kann die Fahrzeugklasse auch durch den Preis des Fahrzeugs, als es neu war, Ersetzen der Brennkraftmaschine, Leistung des Motors oder dergleichen eingestuft werden. Relativ große Fahrzeuge tendieren dazu, höhere Verkaufspreise für neue Fahrzeuge aufzuweisen als relativ kleine Fahrzeuge. Wenn die Bezahlung für gebrauchte Fahrzeuge durch Subtrahieren der Differenz von der Bezahlung für neue Fahrzeuge (beispielsweise monatliche Gebühr) berechnet wird, während dieselbe Differenz für höherpreisige Fahrzeuge und geringerpreisige Fahrzeuge festgelegt wird, ist das Verhältnis der Bezahlung für die gebrauchten Fahrzeuge zu der Bezahlung für die neuen Fahrzeuge zwischen den höherpreisigen Fahrzeugen und den geringerpreisigen Fahrzeugen verschieden. In diesem Fall wird beispielsweise bei Fahrzeugen einer höheren Fahrzeugklasse der Grad der Verringerung des Betrags der Bezahlung für gebrauchte Fahrzeuge kleiner verglichen mit dem Betrag der Bezahlung für neue Fahrzeuge, und daher kann die Attraktivität der gebrauchten Fahrzeuge gering erachtet werden. Andererseits steigt im Fall von Fahrzeugen einer geringeren Fahrzeugklasse der Grad der Verringerung des Betrags der Bezahlung für gebrauchte Fahrzeuge, und daher gibt es Bedenken, dass für die gebrauchten Fahrzeuge keine Gewinne sichergestellt werden können. Durch Einstellen der Differenz zwischen dem Betrag der Bezahlung für den den neuen Fahrzeugen entsprechenden ersten Plan und dem Betrag der Bezahlung für den den gebrauchten Fahrzeugen entsprechenden ersten Plan auf den festen Differenzbetrag, der nicht vom Fahrzeugtyp abhängt, sondern von der Fahrzeugklasse abhängt, kann die Attraktivität der gebrauchten Fahrzeuge für Fahrzeuge einer höheren Fahrzeugklasse gesteigert werden, und Gewinne bei den gebrauchten Fahrzeugen können für Fahrzeuge einer geringeren Fahrzeugklasse sichergestellt werden. Hier wird angemerkt, dass der feste Differenzbetrag für jede Fahrzeugklasse so eingestellt werden kann, dass das Verhältnis des Betrags der Bezahlung für die gebrauchten Fahrzeuge in vorbestimmten Intervallen zu dem Betrag der Bezahlung für die neuen Fahrzeuge in den vorbestimmten Intervallen innerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt.
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Die Steuereinrichtung kann auch eine Differenz zwischen dem in vorbestimmten Intervallen zu zahlenden Betrag bei dem einem neuen Fahrzeug entsprechenden ersten Plan und dem in den vorbestimmten Intervallen zu zahlenden Betrag bei dem einem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plan auf einen festen Differenzbetrag ungeachtet des Fahrzeugtyps aber gemäß dem Modelljahr einstellen. Das Modelljahr eines Fahrzeugs kann das Jahr sein, in dem das Fahrzeug hergestellt wurde, oder das Jahr sein, in dem das Fahrzeug erstmalig zugelassen wurde. Selbst für denselben Fahrzeugtyp gilt, je älter das Modelljahr, d.h., je mehr Jahre seit dem Jahr vergangen sind, in dem das Fahrzeug erstmalig zugelassen wurde, desto weniger attraktiv wird das gebrauchte Fahrzeug. Wenn der gleiche Preis für verschiedene Modelljahre angesetzt wird, wird sich daher die Nachfrage nach gebrauchten Fahrzeugen älterer Modelljahre verringern. Indem der Betrag der Zahlung gemäß dem Modelljahr eingestellt wird, ist es andererseits möglich, die Attraktivität gebrauchter Fahrzeuge älterer Modelljahre zu erhöhen. Außerdem wird es bei gebrauchten Fahrzeugen jüngerer Modelljahre möglich, mehr Gewinne zu erhalten.
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Die Steuereinrichtung kann daher den festen Differenzbetrag im Fall desselben Fahrzeugtyps bei dem dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plan erhöhen, wenn das Modelljahr des gebrauchten Fahrzeugs älter ist.
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Außerdem kann die Steuereinrichtung den ersten Plan bei dem neuen Fahrzeug und den ersten Plan bei dem gebrauchten Fahrzeug auch durch Einstellen eines Preises jedes Fahrzeugs bei Ablauf eines Leasingvertrags als Restwert und Berechnen und Ausgeben einer Gebühr jeweils bei dem ersten Plan bei dem neuen Fahrzeug und dem ersten Plan bei dem gebrauchten Fahrzeug beruhend auf der gleichen Restwerteinstellung für das neue Fahrzeug und das gebrauchte Fahrzeug ausgeben. Auf diese Weise ist es durch Vornehmen derselben Restwerteinstellung für das neue Fahrzeug und das gebrauchte Fahrzeug möglich, die Gebühren für das Leasing auf einfache Weise zu berechnen. Durch Einstellen des Restwerts können beispielsweise auch die monatlichen Gebühren gering gehalten werden. Der Restwert wird beruhend auf der Prädiktion des Preises jedes Fahrzeugs bei Ablauf des Vertrags eingestellt.
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Ferner kann die Steuereinrichtung auch dieselbe Gebühr im Fall desselben Fahrzeugtyps in dem dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plan ungeachtet des Zustands des gebrauchten Fahrzeugs einstellen. Der Zustand des gebrauchten Fahrzeugs kann die Fahrleistung (den Kilometerstand) des gebrauchten Fahrzeugs und den Zustand des Verschleißes des gebrauchten Fahrzeugs beinhalten. Infolgedessen wird es beispielsweise einfach, die monatliche Gebühr einzustellen. Wenn dieselbe Gebühr aber bei Fahrzeugen, deren Fahrleistung zu hoch ist, oder bei Fahrzeugen angewendet wird, die mit einem Ausmaß verschlissen sind, dass sie nicht länger als gebrauchte Fahrzeuge arbeiten, werden Benutzer unzufrieden sein. Daher können lediglich Fahrzeuge, deren Fahrleistung kleiner oder gleich einer vorbestimmten Fahrleistung ist, oder nur gebrauchte Fahrzeuge, deren Verschleiß sich innerhalb eines erlaubten Bereichs bewegt, als Zielobjekte für ein Leasing ausgewählt werden.
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Ferner ist eine Speichereinrichtung bereitgestellt, die eingerichtet ist, folgendes zu speichern: einen Restwert zum Prognostizieren einer zukünftigen Einschätzung entsprechend dem neuen Fahrzeug, eine Berechnungsformel zur Berechnung einer Gebühr in dem ersten Plan und einer Gebühr in dem zweiten Plan beruhend auf dem Restwert, die beide dem neuen Fahrzeug entsprechen, und Informationen über eine Differenz zwischen der Gebühr für den dem neuen Fahrzeug entsprechenden ersten Plan und der Gebühr für den dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden zweiten Plan. Da der Speicher den Restwert, die Berechnungsformel und die Differenz speichert, ist es möglich, die dem neuen Fahrzeug entsprechende Gebühr und die dem gebrauchten Fahrzeug entsprechende Gebühr schnell zu berechnen. Daher ist es möglich, Informationen über Gebührenpläne schnell auszugeben. Hier wird angemerkt, dass die Berechnungsformel ein Modell sein kann. Auf diese Weise können dem Benutzer beispielsweise monatliche Gebühren schnell präsentiert werden. Die Speichereinrichtung kann beispielsweise eine Restwerttabelle speichern, die Restwerte, die der Anzahl an Monaten entsprechen, die seit der Zulassung eines neuen Fahrzeugs vergangen sind, für jeden Fahrzeugtyp darstellt.
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Außerdem kann eine Kommunikationseinheit bereitgestellt sein, die mit einem Endgerät eines Benutzers kommuniziert, wobei die Steuereinheit dazu eingerichtet sein kann, den ersten Plan und den zweiten Plan durch Übertragen eines Befehls zur Anzeige eines dem ersten Plan und dem zweiten Plan entsprechenden Bildes als Leasingpläne für das neue Fahrzeug auf dem Endgerät des Benutzers über die Kommunikationseinheit zu dem Endgerät des Benutzers im Ansprechen auf ein Empfangen einer Anfrage zur Anzeige von Leasingplänen von dem Endgerät des Benutzers über die Kommunikationseinheit auszugeben, und lediglich den ersten Plan durch Übertragen eines Befehls zur Anzeige eines lediglich dem ersten Plan entsprechenden Bildes als Leasingplan für das gebrauchte Fahrzeug auf dem Endgerät des Benutzers über die Kommunikationseinheit zu dem Endgerät des Benutzers auszugeben.
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Ferner kann auch eine Kommunikationseinheit bereitgestellt sein, die mit einem Endgerät eines Benutzers kommuniziert, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet sein kann, im Ansprechen auf ein Empfangen einer Anfrage zur Anzeige eines Leasingplans vom Endgerät des Benutzers einen Befehl zur Anzeige eines Bildes, dem Benutzer die Auswahl eines Leasings entweder des neuen Fahrzeugs oder des gebrauchten Fahrzeugs ermöglicht, auf dem Endgerät des Benutzers zu dem Endgerät des Benutzers und einen Befehl zur Übertragung von Informationen über die Auswahl des Leasings, die durch den Benutzer in das Endgerät des Benutzers eingegeben wird, zu übertragen, im Ansprechen auf ein Empfangen von Informationen über die Benutzerauswahl des Leasings des neuen Fahrzeugs von dem Endgerät des Benutzers eine Gebühr, die dem neuen Fahrzeug entspricht, jeweils für den ersten Plan und den zweiten Plan beruhend auf dem Restwert und der Berechnungsformel zu berechnen, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind, den ersten Plan und den zweiten Plan durch Übertragen eines Befehls zu dem Endgerät des Benutzers zur Anzeige eines Bildes auf dem Endgerät des Benutzers auszugeben, das der berechneten Gebühr jeweils für den ersten Plan und den zweiten Plan entspricht, im Ansprechen auf ein Empfangen von Informationen über die Benutzerauswahl des Leasings des gebrauchten Fahrzeugs von den Endgerät des Benutzers eine Gebühr, die dem neuen Fahrzeug entspricht, für den ersten Plan beruhend auf dem Restwert und der Berechnungsformel zu berechnen, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind, eine dem gebrauchten Fahrzeug für den ersten Plan entsprechende Gebühr beruhend auf der dem neuen Fahrzeug entsprechenden berechneten Gebühr und den Informationen über die Differenz zu berechnen, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind, und lediglich den ersten Plan durch Übertragen eines Befehls zu dem Endgerät des Benutzers zur Anzeige eines Bildes auf dem Endgerät des Benutzers auszugeben, das der berechneten Gebühr für den ersten Plan entspricht.
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Im Endgerät des Benutzers wird beispielsweise bei Zugreifen auf eine Leasingsite bzw. Leasingseite oder bei Antippen einer vorbestimmten Schaltfläche zur Anzeige von Leasingplänen auf einer Leasingsite bzw. Leasingseite eine Anfrage zum Anzeigen von Leasingplänen übertragen. Im Ansprechen auf diese Leasinganfrage gibt die Steuereinrichtung Leasingpläne aus.
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Die Kommunikationseinheit kann ferner zum Kommunizieren mit einem Endgerät eingerichtet sein, das das Kaufen und Verkaufen des gebrauchten Fahrzeugs bewältigt.
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Die Speichereinrichtung kann ferner zur Speicherung von ersten Informationen über einen Transaktionsbetrag des gebrauchten Fahrzeugs, die von dem Endgerät empfangen werden, das das Kaufen und Verkaufen des gebrauchten Fahrzeugs bewältigt, und einer zweiten Berechnungsformel zur Berechnung prognostizierter Werte von Preisen des neuen Fahrzeugs und des gebrauchten Fahrzeugs beruhend auf den ersten Informationen als Restwerte eingerichtet sein.
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Die Steuereinrichtung kann eingerichtet sein,
die ersten Informationen von dem Endgerät zu empfangen, das das Kaufen und Verkaufen des gebrauchten Fahrzeugs bewältigt, um die so empfangenen ersten Informationen in der Speichereinrichtung zu speichern,
die Restwerte beruhend auf den ersten Informationen und der zweiten Berechnungsformel zu berechnen, und
die so berechneten Restwerte in der Speichereinrichtung zu speichern.
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Durch Berechnen der Restwerte beruhend auf dem Transaktionsbetrag des gebrauchten Fahrzeugs ist es möglich, geeignete Restwerte zu berechnen. Auf diese Weise wird die zweite Berechnungsformel zur Berechnung der Restwerte verwendet, was die Berechnung der Restwerte vereinfacht. Dann ist es durch Speichern der Restwerte in der Speichereinrichtung möglich, eine dem neuen Fahrzeug entsprechende Gebühr und eine dem gebrauchten Fahrzeug entsprechende Gebühr unter Verwendung der Restwerte schnell zu berechnen. Daher können dem Benutzer Gebührenpläne schnell präsentiert werden.
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Nachstehende werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Offenbarung beruhend auf den beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Die Konfigurationen der folgenden Ausführungsbeispiele sind Beispiele, und die vorliegende Offenbarung ist nicht auf die Konfigurationen der Ausführungsbeispiele beschränkt. Außerdem können die folgenden Ausführungsbeispiele miteinander kombiniert werden, solange solche Kombinationen möglich und geeignet sind.
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<Erstes Ausführungsbeispiel>
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1 zeigt eine Ansicht eines schematischen Aufbaus eines Systems 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel. In dem Beispiel in 1 enthält das System 1 einen Server 30, ein Benutzerendgerät 40 und ein Einrichtungsendgerät 50. Das System 1 ist ein System, in dem der Server 30 eine Rate oder einen Gebührenplan gemäß einem Fahrzeug 10 präsentiert, wenn ein Benutzer einen Leasingvertrag für das Fahrzeug 10 über das Benutzerendgerät 40 abschließt. Der Server 30 ist ein Computer, der online einen Leasing-Service für ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug bereitstellt. Der Benutzer, der den Online-Leasing-Service verwendet, greift auf eine Leasingsite bzw. Leasingseite (eine Webseite zum Leasen des Fahrzeugs 10) über einen Webbrowser des Benutzerendgeräts 40 zu, um das Leasing des Fahrzeugs 10 anzumelden. Das Fahrzeug 10 ist ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug. Das gebrauchte Fahrzeug umfasst ein zuvor geleastes Fahrzeug und ein gemietetes Fahrzeug.
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Es wird angemerkt, dass eine Einrichtung in 1 ein Platz oder Ort sein kann, wie ein Autohändler, eine Auktionsstelle oder dergleichen, von der Informationen über das Fahrzeug 10 erhalten werden können. In der Einrichtung werden beispielsweise Reinigung und Beurteilung eines gebrauchten Fahrzeugs, das ein Zielobjekt des Leasings sein kann, durchgeführt. Außerdem erhält das Einrichtungsendgerät 50 den Zustand des Fahrzeugs 10, den Gewinnergebotspreis der Auktion und dergleichen. Dieses Einrichtungsendgerät 50 kann ein Endgerät sein, das die Auktion führt. Es wird angemerkt, dass bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel angenommen wird, dass das zu leasende Fahrzeug 10 an einer Einrichtung, die als Auktionsstelle dient, beurteilt und gereinigt wird. In Fällen, in denen die Beurteilung und die Reinigung des Fahrzeugs 10, das zu leasen ist, an anderen Orten als der Auktionsstelle durchgeführt wird, können daher Endgeräte an den jeweiligen Orten vorgesehen sein.
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Der Zustand des Fahrzeugs 10 kann eine Punktzahl oder eine Einstufung sein, die als Ergebnis der Beurteilung erhalten wird. Die Beurteilung wird durch einen Beurteiler der Einrichtung durchgeführt, und der Beurteiler gibt das Ergebnis der Beurteilung in das Einrichtungsendgerät 50 ein. Außerdem werden der Zustand des Fahrzeugs 10 und der Gewinnergebotspreis des Fahrzeugs 10 von dem Einrichtungsendgerät 50 zu dem Server 30 übertragen, sodass der Server 30 Informationen über den Zustand und den Gewinnergebotspreis des Fahrzeugs 10 akkumuliert. Beruhend auf diesen akkumulierten Informationen kann der Server 30 den Marktpreis des Fahrzeugs 10 bestimmen. Der Server 30 erzeugt eine Restwerttabelle für das Fahrzeug 10 beruhend auf dem Marktpreis des Fahrzeugs 10. Leasinggebühren werden beruhend auf dieser Restwerttabelle eingestellt. Es wird angemerkt, dass ein Fahrzeug 10, das bei der Auktion gewonnen oder verkauft wird, ein Fahrzeug ist, das bei seinem Gewinnergebotspreis abgeholt wird und verkauft ist, etc., und daher nicht Gegenstand eines Leasingvertrags ist. Andererseits ist ein Leasingfahrzeug ein Fahrzeug, das an der Einrichtung beurteilt und gereinigt wird, jedoch nicht Gegenstand einer Auktion ist. Da der Gewinnergebotspreis bei der Auktion zur Berechnung des Restpreises des Leasingfahrzeugs verwendet wird, werden sowohl Informationen über das Leasingfahrzeug als auch Informationen über das Fahrzeug, das bei der Auktion gewonnen wurde, von dem Einrichtungsendgerät 50 zu dem Server 30 übertragen.
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Der Server 30 präsentiert dem Benutzer beispielsweise über eine Webseite im Internet Gebührenpläne und erstellt dann einen Leasingvertrag beruhend auf der Auswahl des Benutzers. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Server 30 so konfiguriert, dass er auf einem Webserver zum Interagieren mit dem Benutzerendgerät 40 laufen kann. Wenn der Benutzer über den Browser des Benutzerendgeräts 40 auf den Webserver zugreift, zeigt der Server 30 auf dem Browser des Benutzerendgeräts 40 eine Webseite einer Site bzw. Seite zum Präsentieren eines einem neuen Fahrzeug entsprechenden Gebührenplans oder eines einem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden Gebührenplans an. Wenn der Server 30 eine Anfrage von dem Benutzerendgerät 40 zum Erstellen eines Leasingvertrags für das Fahrzeug 10 empfängt, das auf der Webseite angezeigt wird, führt der Server 30 eine Verarbeitung für den Leasingvertrag durch.
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Das Benutzerendgerät 40 ist ein Computer, der durch den Benutzer verwendet wird, der die Leasingsite bzw. Leasingseite verwendet. Beispielsweise ist ein Webbrowser im Benutzerendgerät 40 installiert. Der Benutzer schließt unter Verwendung dieses Webbrowsers einen Leasingvertrag für das Fahrzeug 10 vom Benutzerendgerät 40 aus ab. Es wird angemerkt, dass das Abschließen des Leasingvertrags nicht auf den Webbrowser beschränkt ist, sondern unter Verwendung anderer Anwendungssoftware ausgeführt werden kann. Beim Abschließen des Leasingvertrags wird/werden dem Benutzerendgerät 40 vom Server 30 ein Leasingplan oder mehrere Leasingpläne präsentiert. Zu diesem Zeitpunkt werden im Fall eines Neufahrzeugleasings ein erster Plan und ein zweiter Plan präsentiert, während im Fall eines Gebrauchtfahrzeugleasings lediglich der erste Plan präsentiert wird.
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Der Server 30, das Benutzerendgerät 40 und das Einrichtungsendgerät 50 sind miteinander über ein Netzwerk N1 verbunden. Es wird angemerkt, dass das Netzwerk N1 beispielsweise ein weltweites öffentliches Kommunikationsnetzwerk, wie das Internet oder dergleichen ist, und ein WAN (Wide Area Network) oder andere Kommunikationsnetzwerke angewendet werden können. Das Netzwerk N1 kann auch ein Telefonkommunikationsnetzwerk, wie ein Mobiltelefonnetzwerk oder dergleichen, und/oder ein Drahtloskommunikationsnetzwerk wie ein Wi-Fi (eingetragene Marke) oder dergleichen enthalten.
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Als Nächstes werden ein Hardwareaufbau jeweils des Servers 30, des Benutzerendgeräts 40 und des Einrichtungsendgeräts 50 beruhend auf 2 beschrieben. 2 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines Beispiels eines Aufbaus jeweils des Servers 30, des Benutzerendgeräts 40 und des Einrichtungsendgeräts 50, die zusammen das System 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel bilden.
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Der Server 30 weist eine Konfiguration eines Computers auf. Der Server 30 stellt dem Benutzer einen Leasingservice bereit. Der Server 30 enthält einen Prozessor 301, eine Hauptspeichereinheit 302, eine Hilfsspeichereinheit 303 und eine Kommunikationseinheit 304. Diese Komponenten sind untereinander mittels eines Bus wechselseitig verbunden. Es wird angemerkt, dass der Server 30 ein Beispiel einer Informationsverarbeitungsvorrichtung ist. Der Prozessor 301 ist ferner ein Beispiel einer Steuereinrichtung. Außerdem sind die Hauptspeichereinheit 302 und die Hilfsspeichereinheit 303 Beispiele einer Speichereinheit.
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Der Prozessor 301 ist eine CPU (Central Processing Unit), eine DSP (Digital Signal Processor) oder dergleichen. Der Prozessor 301 steuert den Server 30, um dadurch verschiedene Informationsverarbeitungsoperationen durchzuführen. Die Hauptspeichereinheit 302 ist ein RAM (Random Access Memory), ein ROM (Read Only Memory) oder dergleichen. Die Hilfsspeichereinheit 303 ist EPROM (Erasable Programmable ROM), ein Festplattenlaufwerk (HDD), ein entfernbares Medium oder dergleichen. Die Hilfsspeichereinheit 303 speichert ein Betriebssystem (OS), verschiedene Programme, verschiedene Tabellen und dergleichen. Der Prozessor 301 lädt ein in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichertes Programm in einen Arbeitsbereich der Hauptspeichereinheit 302 und führt das Programm aus, sodass jede Komponente oder dergleichen über die Ausführung des Programms gesteuert wird. Infolgedessen realisiert der Server 30 Funktionen, die mit vorbestimmten Zwecken übereinstimmen. Die Hauptspeichereinheit 302 und die Hilfsspeichereinheit 303 sind computerlesbare Aufzeichnungsmedien. Es wird angemerkt, dass der Server 30 ein Einzelcomputer oder eine Vielzahl von Computern sein kann, die miteinander kooperieren. Außerdem können die in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeicherten Informationen in der Hauptspeichereinheit 302 gespeichert sein. Außerdem können die in der Hauptspeichereinheit 302 gespeicherten Informationen in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert sein.
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Die Kommunikationseinheit 304 ist eine Einrichtung oder Einheit, die mit dem Benutzerendgerät 40 und dem Einrichtungsendgerät 50 über das Netzwerk N1 kommuniziert. Die Kommunikationseinheit 304 ist beispielsweise eine LAN (Local Area Network) -Schnittstellenkarte, eine Drahtloskommunikationsschaltung für eine Drahtloskommunikation oder dergleichen. Die LAN-Schnittstellenkarte oder die Drahtloskommunikationsschaltung ist mit dem Netzwerk N1 verbunden.
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Nun wird das Benutzerendgerät 40 beschrieben. Das Benutzerendgerät 40 ist beispielsweise ein Smartphone, ein Mobiltelefon, ein Tablet-Endgerät, ein persönliches Informationsendgerät, ein tragbarer bzw. anziehbarer Computer (wie eine Smartwatch oder dergleichen), oder ein kleiner Computer, wie ein Personal Computer (PC).
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Das Benutzerendgerät 40 enthält einen Prozessor 401, eine Hauptspeichereinheit 402, eine Hilfsspeichereinheit 403, eine Eingabeeinheit 404, eine Anzeige 405 und eine Kommunikationseinheit 406. Diese Komponenten sind miteinander mittels eines Bus wechselseitig verbunden. Der Prozessor 401, die Hauptspeichereinheit 402 und die Hilfsspeichereinheit 403 des Benutzerendgeräts 40 sind jeweils gleich dem Prozessor 301, der Hauptspeichereinheit 302 und der Hilfsspeichereinheit 303 des Servers 30, und daher ist ihre Beschreibung weggelassen.
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Die Eingabeeinheit 404 ist eine Einrichtung oder Einheit, die eine durch den Benutzer durchgeführte Eingabebedienung empfängt, und ist beispielsweise ein Berührungsfeld, eine Maus, eine Tastatur, ein Mikrofon oder dergleichen. Die Anzeige 405 ist eine Einrichtung oder Einheit, die dem Benutzer Informationen präsentiert, und ist beispielsweise eine LCD (Liquid Crystal Display), ein EL (Electroluminescence) -Feld oder dergleichen. Es wird angemerkt, dass die Eingabeeinheit 404 und die Anzeige 405 als einzelne Berührungsfeldanzeige konfiguriert sein können.
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Die Kommunikationseinheit 406 ist eine Kommunikationseinrichtung oder - einheit, die das Benutzerendgerät 40 mit dem Netzwerk N1 verbindet. Die Kommunikationseinheit 406 ist beispielsweise eine Schaltung, die mit anderen Einrichtungen (beispielsweise dem Server 30 und dergleichen) über das Netzwerk N1 kommuniziert, indem sie von einem mobilen Kommunikationsdienst (beispielsweise von einem Telefonkommunikationsnetzwerk wie 6G (6th Generation), 5G (5th Generation), 4G (4th Generation), 3G (3rd Generation), oder LTE (Long Term Evolution)) oder einem Drahtloskommunikationsnetzwerk, wie Wi-Fi (eingetragene Marke), oder dergleichen Gebrauch macht.
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Als Nächstes wird das Einrichtungsendgerät 50 beschrieben. Das Einrichtungsendgerät 50 ist ein Smartphone, ein Mobiltelefon, ein Tablet-Endgerät, ein persönliches Informationsendgerät, ein tragbarer bzw. anziehbarer Computer (wie eine Smartwatch oder dergleichen) oder ein Computer, wie ein Personal Computer (PC).
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Das Einrichtungsendgerät 50 enthält einen Prozessor 501, eine Hauptspeichereinheit 502, eine Hilfsspeichereinheit 503, eine Eingabeeinheit 504, eine Anzeige 505 und eine Kommunikationseinheit 506. Diese Komponenten sind miteinander mittels eines Bus wechselseitig verbunden. Der Prozessor 501, die Hauptspeichereinheit 502, die Hilfsspeichereinheit 503, die Eingabeeinheit 504, die Anzeige 505 und die Kommunikationseinheit 506 des Einrichtungsendgeräts 50 sind jeweils gleich dem Prozessor 401, der Hauptspeichereinheit 402, der Hilfsspeichereinheit 403, der Eingabeeinheit 404, der Anzeige 405 und der Kommunikationseinheit 406 des Benutzerendgeräts 40, und somit ist ihre Beschreibung weggelassen.
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Nun werden die Funktionen des Servers 30 beschrieben. 3 zeigt eine Darstellung eines Beispiels eines Funktionsaufbaus des Servers 30. Der Server 30 enthält als seine Funktionskomponenten eine Steuereinrichtung 31 und eine Speichereinrichtung 32. Der Prozessor 301 des Servers 30 führt die Verarbeitung der Steuereinrichtung 31 mittels eines Computerprogramms auf der Hauptspeichereinheit 302 aus. Es wird angemerkt, dass ein Teil der Verarbeitung der Steuereinrichtung 31 durch einen anderen oder andere mit dem Netzwerk N1 verbundene Computer ausgeführt werden kann. Die Steuereinrichtung 31 enthält als Funktionsmodule einen Restwertberechnungsabschnitt 311, einen Gebührenberechnungsabschnitt 312, einen Planpräsentationsabschnitt 313 und einen Vertragsabschnitt 314.
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Außerdem ist die Speichereinrichtung 32 konfiguriert, die Hauptspeichereinheit 302 und die Hilfsspeichereinheit 303 zu enthalten. In der Speichereinrichtung 32 sind eine Marktinformations-DB 321, eine Restwertinformations-DB 322 und eine Monatsgebührenentsprechungstabelle 323 gespeichert. Die Marktinformations-DB 321 und die Restwertinformations-DB 323 sind beispielsweise relationale Datenbanken, die durch ein Programm eines Datenbankverwaltungssystems (Database Management System, DBMS) gebildet sind, das durch den Prozessor 301 ausgeführt wird, um in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeicherte Daten zu verwalten.
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Der Restwertberechnungsabschnitt 311 berechnet einen Restwert des Fahrzeugs 10 und erzeugt eine Restwerttabelle. Der Restwert ist eine Bewertung des Fahrzeugs 10 nach Ablauf einer vorbestimmten Dauer. Die Restwerttabelle ist eine Tabelle, die den prognostizierten Wert des Restwerts des Fahrzeugs 10 entsprechend den vergangenen Monaten ab der Neufahrzeugzulassung speichert. Der Restwertberechnungsabschnitt 311 berechnet den Übergang des zukünftigen Restwerts als prognostizierten Wert, um die Restwerttabelle zu erzeugen.
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4 zeigt eine schematische Ansicht der Restwerttabelle zur Erläuterung. In der in 4 veranschaulichten Restwerttabelle stellt die horizontale Achse die vergangenen Monate ab der Neufahrzeugzulassung dar, und die vertikale Achse stellt den Restwert dar. Hier wird der Restwert des Fahrzeugs 10 beschrieben. Die Bewertung zum Zeitpunkt des Verkaufs des Fahrzeugs 10 kann sich in Abhängigkeit vom Typ des Fahrzeugs und den vergangenen Monaten ab der Neufahrzeugzulassung verändern. Die Restwerttabelle zeigt den Übergang der Bewertung ab dem Zeitpunkt der Zulassung des neuen Fahrzeugs 10, und es gilt beispielsweise: je mehr Monate vergehen, desto geringer ist der Restwert. In 4 gibt „0 MONATE“ den Zeitpunkt der Zulassung jedes neuen Fahrzeugs an, wobei zu diesem Zeitpunkt die Restwerte von Fahrzeugtyp A1, Fahrzeugtyp B1 und Fahrzeugtyp C1 beispielsweise gleich bei R0 liegen. R0 kann als Verkaufspreis des jeweiligen neuen Fahrzeugs betrachtet werden. Da der Marktpreis jedes Fahrzeugs auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt allerdings gemäß dem Popularitätsgrad jedes Fahrzeugtyps oder dergleichen variiert, kann sich der Neigungsgrad jedes Fahrzeugs bezüglich des Restwerts für jeden Fahrzeugtyp ändern. Daher stellt der Restwertberechnungsabschnitt 311 eine Restwerttabelle gemäß dem Marktpreis jedes Fahrzeugs auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt für jeden Fahrzeugtyp ein. Es wird angemerkt, dass das Verfahren der Berechnung des Restwerts, das der Anzahl an Monaten entspricht, die seit dem Verkauf des neuen Fahrzeugs vergangen sind, nicht beschränkt ist. Zur Berechnung des Restwerts können bekannte Verfahren verwendet werden. Beispielsweise ist eine Berechnungsformel zur Berechnung des Restwerts aus dem Gewinnergebotspreis der Auktion oder eine Berechnungsformel zur Erzeugung der Restwerttabelle aus dem Gewinnergebotspreis bei der Auktion in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert. Da sich die Bewertung des gebrauchten Fahrzeugs außerdem in Abhängigkeit optionaler Komponenten oder dergleichen, die im Fahrzeug 10 installiert sind, ändern kann, kann die Restwerttabelle für jedes Fahrzeug 10 derselben Stufe, das mit den gleichen optionalen Komponenten ausgestattet ist, eingestellt werden. Dann wird die Restwerttabelle gegebenenfalls gemäß dem Gewinnergebotspreis bei der Auktion aktualisiert.
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Auf diese Weise zeigt die Restwerttabelle die Beziehung zwischen der Anzahl vergangener Monate und dem Restwert jedes Fahrzeugtyps. Diese Restwerttabelle wird beruhend auf dem Preis zum Zeitpunkt der Neufahrzeugzulassung eingestellt. Das heißt, die Restwerttabelle wird beruhend auf dem neuen Fahrzeug eingestellt. Dann wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Restwert des gebrauchten Fahrzeugs auch unter Verwendung der Restwerttabelle berechnet, die auf dem Preis zum Zeitpunkt der Neufahrzeugzulassung beruht. Das heißt, für das neue und das gebrauchte Fahrzeug wird dieselbe Restwerttabelle verwendet. Dann werden beruhend auf derselben Restwerteinstellung für das neue Fahrzeug und das gebrauchte Fahrzeug die Gebühren für den ersten Plan bei dem neuen Fahrzeug, den zweiten Plan bei dem neuen Fahrzeug und den ersten Plan bei dem gebrauchten Fahrzeug berechnet.
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In dem in 4 veranschaulichten Beispiel weist der Fahrzeugtyp A1 die größte Fallgeschwindigkeit des Restwerts auf, und der Fahrzeugtyp C1 weist die kleinste Fallgeschwindigkeit des Restwerts auf. Hier wird angemerkt, dass in 4 die Restwerttabelle derart eingestellt ist, dass der Restwert linear fällt, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, und der Restwert kann beispielsweise auf einer Kurve fallen. Außerdem kann beispielsweise erwogen werden, dass der Restwert auf einer genäherten Geraden fällt, die beruhend auf dem Übergang des Gewinnergebotspreises der Auktion erzeugt wird.
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Der Restwertberechnungsabschnitt 311 erhält Informationen über den Gewinnergebotspreis bei der Gebrauchtfahrzeugauktion, der von dem Einrichtungsendgerät 50 übertragen wird, und erzeugt den Restwert und die Restwerttabelle beruhend auf diesem Gewinnergebotspreis und der in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeicherten Berechnungsformel. Die von dem Einrichtungsendgerät 50 empfangenen Informationen enthalten Informationen über Fahrzeuge (beispielsweise Fahrzeugtyp, Stufe, Option, Modelljahr, Fahrleistung und Punktzahl) und Informationen über Gewinnergebotspreise. Nachstehend werden diese Informationsstücke auch als Markinformationen bezeichnet. Beim Empfangen der Marktinformationen speichert der Restwertberechnungsabschnitt 311 die Markinformationen in der Marktinformations-DB 321.
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5 zeigt eine Ansicht eines Beispiels eines Tabellenaufbaus der in der Marktinformations-DB 321 gespeicherten Marktinformationen. Die Marktinformationstabelle weist Felder für Fahrzeug-ID, Fahrzeugtyp, Stufe, Option, Modelljahr, Fahrleistung, Punktzahl und Gewinnergebotspreis auf. Die in jedem dieser Felder der Marktinformations-DB 321 gespeicherten Informationen sind in den von dem Einrichtungsendgerät 50 übertragenen Informationen enthalten.
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In dem Fahrzeug-ID-Feld sind Informationen zum Identifizieren jedes Fahrzeugs 10 eingetragen. In dem Fahrzeugtyp-Feld sind Informationen zum Identifizieren des Typs jedes Fahrzeugs 10 eingetragen. In dem Fahrzeugtyp-Feld können beispielsweise Informationen über jeden Fahrzeugnamen eingetragen sein. Der Grad der Popularität kann in Abhängigkeit vom Typ des Fahrzeugs unterschiedlich sein, was ein Faktor sein kann, der den Restwert jedes Fahrzeugs beeinflusst. In dem Stufe-Feld können auch Informationen über die Stufe jedes Fahrzeugs 10 eingetragen sein. Die Stufe jedes Fahrzeugs 10 gibt einen Rang an, der durch Ausstattung, Leistung, Interieur, Exterieur, Brennkraftmaschine, Motor, Preis oder dergleichen klassifiziert ist. Der Grad der Popularität kann in Abhängigkeit von der Stufe des Fahrzeugs variieren, was ein Faktor sein kann, der den Restwert jedes Fahrzeugs beeinflusst.
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In dem Option-Feld sind Informationen über Option eingetragen, die in jedem Fahrzeug 10 installiert sind. Die Optionen enthalten beispielsweise ein Navigationssystem, ein Fahrsicherheitsassistenzsystem, usw.. Es kann auch nur eine Option zur Aktualisierung von Software gegeben sein. Der Grad der Popularität kann in Abhängigkeit von den in jedem Fahrzeug installierten Optionen variieren, was ein Faktor sein kann, der den Restwert jedes Fahrzeugs beeinflusst.
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In dem Modelljahr-Feld sind Informationen über das Modelljahr jedes Fahrzeugs 10 eingetragen. Das Modelljahr jedes Fahrzeugs 10 gibt das Jahr an, in dem das Fahrzeug 10 hergestellt wurde, oder das Jahr an, in dem das Fahrzeug 10 neu zugelassen wurde. Es wird angemerkt, dass Informationen über die Anzahl von Jahren oder Monaten, die seit der Zulassung jedes neuen Fahrzeugs abgelaufen sind, in das Modelljahr-Feld eingetragen sein können. Der Grad des Fortschritts des Verschleißes kann sich in Abhängigkeit von der Anzahl von Jahren unterscheiden, die seit der Neuzulassung des Fahrzeugs 10 vergangen sind, was ein Faktor sein kann, der den Restwert beeinflusst. Es wird angemerkt, dass der Fahrzeugtyp, die Stufe, Optionen und das Modelljahr kollektiv als einzelnes Fahrzeugmodell eingegeben werden können. In dem Fahrleistung-Feld sind Informationen über die Fahrleistung jedes Fahrzeugs 10 eingetragen. Die Fahrleistung kann auch ein Faktor sein, der den Restwert beeinflusst.
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In dem Punktzahl-Feld sind Informationen über die Punktzahl jedes Fahrzeugs 10 eingetragen. Die Punktzahl ist eine Punktzahl, die mit dem Zustand jedes Fahrzeugs 10 korreliert, und wird gemäß den Ergebnissen der Beurteilung des Fahrzeugs 10 zugewiesen. Die Punktzahl wird beispielsweise beruhend auf der Größe von Kratzern, der Anzahl von Kratzern, der Größe von Dellen, der Anzahl von Dellen, usw., die an dem Fahrzeug 10 vorhanden sind, derart berechnet: je besser der Zustand des Fahrzeugs 10, desto höher wird die Punktzahl. Die Berechnung der Punktzahl wird an dem Einrichtungsendgerät 50 durchgeführt. Es wird angemerkt, dass als alternatives Verfahren der Restwertberechnungsabschnitt 311 die Punktzahl berechnen kann. Die Punktzahl kann beispielsweise durch ein Punkteherleitungsverfahren aus 5 Punkten berechnet werden. Dann werden in dem Gewinnergebotspreis-Feld Informationen über den Gewinnergebotspreis jedes Fahrzeugs 10 bei der Auktion eingetragen.
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Dann führt der Restwertberechnungsabschnitt 311 die Berechnung eines Restwerts und die Erzeugung einer Restwerttabelle für jedes Fahrzeug beruhend auf den in der Marktinformations-DB 321 gespeicherten Informationen durch. Es wird angemerkt, dass hier die Berechnung des Restwerts und die Erzeugung der Restwerttabelle beispielsweise zu vorbestimmten Zeitintervallen durchgeführt werden. Nach Erzeugung der Restwerttabelle speichert der Restwertberechnungsabschnitt 311 diese in der Hilfsspeichereinheit 303 und aktualisiert die Restwertinformations-DB 322.
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6 zeigt hier eine Ansicht eines Beispiels eines Tabellenaufbaus von in der Restwertinformations-DB 322 gespeicherten Restwertinformationen. Eine Restwertinformationstabelle weist Felder für eine Fahrzeug-ID, einen Fahrzeugtyp, eine Stufe, eine Option und eine Restwerttabelle auf.
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In dem Fahrzeug-ID-Feld sind Informationen (eine Fahrzeug-ID) zum Identifizieren jedes Fahrzeugs 10 eingetragen. Diese Fahrzeug-ID ist eine ID, die Fahrzeugen gleichen Fahrzeugtyps, gleicher Stufe und gleicher Optionen zugeordnet wird. Hier wird angemerkt, dass bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel im Fall eines Gebrauchtfahrzeugleasings gebrauchte Fahrzeuge mit einer Fahrleistung (einem Kilometerstand) gleich einer oder geringer als eine vorbestimmte Fahrleistung und einer Punktzahl gleich einer oder größer als eine vorbestimmte Punktzahl für ein Leasing anvisiert werden, und somit eine Restwerttabelle und eine monatliche Gebühr ungeachtet der Fahrleistung und der Punktzahl eingestellt werden. Daher gibt es keine Spalten für eine Fahrleistung und eine Punktzahl in der Restwertinformations-DB 322. Allerdings können die Restwerttabelle und die Leasinggebühr auch beruhend auf der Fahrleistung oder der Punktzahl eingestellt werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die gleiche Restwerttabelle auch für Fahrzeuge mit dem gleichen Fahrzeugtyp, der gleichen Stufe und den gleichen Optionen verwendet. Dann wird die gleiche Restwerttabelle ungeachtet dessen eingestellt, ob das Fahrzeug neu oder gebraucht ist. Allerdings müssen der Fahrzeugtyp, die Stufe und die Optionen jeweils nicht unbedingt gleich sein. In Fällen beispielsweise, in denen die Auswirkung von Stufe und Optionen auf den Restwert gering ist, kann die gleiche Restwerttabelle ungeachtet von Stufe und Optionen eingestellt werden, zumindest solange der Fahrzeugtyp der gleiche ist.
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Das Fahrzeugtyp-Feld, Stufe-Feld und Option-Feld enthalten die gleichen Informationen wie das Fahrzeugtyp-Feld, Stufe-Feld und Option-Feld in der Marktinformations-DB 321. Das Restwerttabelle-Feld speichert auch Informationen, die eine Stelle oder einen Ort angeben, wo jede Restwerttabelle gespeichert ist.
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Nun wird der Gebührenberechnungsabschnitt 312 beschrieben. Der Gebührenberechnungsabschnitt 312 berechnet die monatliche Gebühr und die Anfangskosten bei dem ersten Plan des Neufahrzeugleasings, die monatliche Gebühr und die vorzeitige Kündigungsgebühr bei dem zweiten Plan des Neufahrzeugleasings und die monatliche Gebühr und die Anfangskosten bei dem ersten Plan des Gebrauchtfahrzeugleasings. Diese Gebühren und Kosten werden beruhend auf der Restwerttabelle berechnet. Hier wird eine allgemeine Idee zum Zeitpunkt der Einstellung der monatlichen Gebühren für das Neufahrzeugleasing und das Gebrauchtfahrzeugleasing beschrieben. Als Beispiel wird ein Fall beschrieben, bei dem beispielsweise ein neues Fahrzeug vom in 4 veranschaulichten Fahrzeugtyp A1 unter einem 36-Monatsvertrag geleast wird. In diesem Fall beträgt der Restwert des Fahrzeugtyps A1 zum Vertragszeitpunkt R0, und der Restwert des Fahrzeugtyps A1 36 Monate nach dem Vertrag beträgt R1. Daher tritt eine Differenz (RO - R1) im Restwert des Fahrzeugtyps A1 in 36 Monaten auf. Die monatliche Gebühr, die Anfangskosten und die vorzeitige Kündigungsgebühr des Leasings sind so eingestellt, dass diese Differenz (RO - R1) wieder erlangt werden kann.
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Ferner wird ein Fall als Beispiel beschrieben, bei dem beispielsweise ein gebrauchtes Fahrzeug vom in 4 veranschaulichten Fahrzeugtyp A1 unter einem 24-Monatsvertrag zu einem Zeitpunkt geleast wird, wenn seit der Zulassung des neuen Fahrzeugs 36 Monate vergangen sind. In diesem Fall beträgt der Restwert des Fahrzeugtyps A1 zum Vertragszeitpunkt R1, und der Restwert des Fahrzeugtyps A1 24 Monate nach dem Vertrag beträgt R2, welches der Restwert zu dem Zeitpunkt ist, wenn 60 Monate vergangen sind. Daher tritt im Restwert des Fahrzeugtyps A1 in 24 Monaten eine Differenz (R1 - R2) auf. Die monatliche Gebühr und die Anfangskosten des Leasings werden so eingestellt, dass diese Differenz (R1 - R2) wieder erlangt werden kann.
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Außerdem fallen Kosten an, wenn das Fahrzeug 10 geleast wird. Diese Kosten umfassen verschiedene Kosten, wie die Kosten eines Transports des Fahrzeugs 10, Kommerzialisierungskosten des Fahrzeugs 10, Zulassungskosten des Fahrzeugs 10, Kosten einer Fahrzeuginspektion, Lieferungskosten und dergleichen. Diese Kosten werden zum Einstellen der monatlichen Gebühr, der Anfangskosten und der vorzeitigen Kündigungsgebühr des Leasings addiert. Ferner wird der Gewinn einer Leasingfirma zu der eingestellten monatlichen Gebühr, den Anfangskosten und der vorzeitigen Kündigungsgebühr des endgültigen Leasings addiert.
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Beispielsweise im Fall eines Leasingvertrags über 36 Monate für das neue Fahrzeug stellt der Gebührenberechnungsabschnitt 312 die monatliche Gebühr, die Anfangskosten und die vorzeitige Kündigungsgebühr so ein, dass der Benutzer die Differenz zwischen den vorstehenden Restwerten (RO - R1), die Kosten und den Betrag des Gewinns, der durch die Leasingfirma eingestellt wird, in 36 Monaten bezahlt. Es wird angemerkt, dass die Anfangskosten und die vorzeitige Kündigungsgebühr auf Beträge eingestellt werden können, die für die Leasingfirma nicht von Nachteil sind, wenn der Benutzer das Leasing vorzeitig beendet. Beispielsweise können die Anfangskosten die Ausgaben enthalten, die erforderlich sind, um das Fahrzeug in einen leasbaren Zustand zu bringen (beispielsweise die Kosten des Transportierens des Fahrzeugs 10, die Kommerzialisierungskosten des Fahrzeugs 10, die Zulassungskosten des Fahrzeugs 10, die Kosten einer Fahrzeuginspektion, die Lieferungskosten und dergleichen).
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Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Gebühren für den ersten Plan und den zweiten Plan entsprechend dem Neufahrzeugleasing wie vorstehend beschrieben berechnet. Andererseits wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die monatliche Gebühr des Gebrauchtfahrzeugleasings beruhend auf der monatlichen Gebühr des Neufahrzeugleasings berechnet. Das heißt, die monatliche Gebühr des Gebrauchtfahrzeugleasings ist so eingestellt, dass die monatliche Gebühr des Gebrauchtfahrzeugleasings um einen vorbestimmten Betrag geringer als die monatliche Gebühr des Neufahrzeugleasings ist. Wenn die monatliche Gebühr des Gebrauchtfahrzeugleasings berechnet wird, berechnet der Gebührenberechnungsabschnitt 312 daher zuerst eine monatliche Gebühr bei dem ersten Plan des Neufahrzeugleasings und stellt dann als monatliche Gebühr des ersten Plans des Gebrauchtfahrzeugleasings eine monatliche Gebühr ein, die durch Subtrahieren der in der Monatsgebührenentsprechungstabelle 323 gespeicherten Differenz von der zuerst berechneten monatlichen Gebühr des neuen Fahrzeugs erhalten wird. Auf diese Weise werden die Gebühren beruhend auf denselben Restwerteinstellungen für das neue und das gebrauchte Fahrzeug, sowohl für den ersten Plan bei dem neuen Fahrzeug als auch den ersten Plan bei dem gebrauchten Fahrzeug, berechnet. 7 zeigt eine Ansicht einer Monatsgebührenentsprechungstabelle 323. Die Monatsgebührenentsprechungstabelle 323 stellt Differenzen zwischen den monatlichen Gebühren von gebrauchten Fahrzeugen und den monatlichen Gebühren entsprechender neuer Fahrzeuge dar. „GEBRAUCHSJAHRE“ geben die Anzahl an Jahren an, die seit der Zeit der Zulassung des neuen Fahrzeugs vergangen sind, und beispielsweise gibt „1 JAHR“ ein sogenanntes ein Jahr altes Fahrzeug an. Ferner gibt „MONATLICHE DIFFERENZEN“ verringerte Werte von den monatlichen Gebühren des Neufahrzeugleasings an. Beispielsweise gibt „-1000 YEN“ an, dass die monatliche Gebühr eines gebrauchten Fahrzeugs 1000 Yen geringer als die eines entsprechenden neuen Fahrzeugs ist.
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Außerdem geben „KOMPAKT-/MITTELKLASSE“ und „GROSSKLASSE“ Fahrzeugklassen an. Die „KOMPAKT-/MITTELKLASSE“ gibt Fahrzeuge an, die relativ klein sind oder eine mittlere Größe haben, und die „GROSSKLASSE“ gibt Fahrzeuge an, die relativ groß sind. Da Fahrzeuge in der Großklasse verglichen mit jenen in der Kompakt-/Mittelklasse dazu tendieren, teurer zu sein, wenn Neufahrzeuge verkauft werden, wurden die monatlichen Differenzen zwischen neuen Fahrzeugen und gebrauchten Fahrzeugen größer gemacht. Infolgedessen wird keine große Differenz zwischen dem Verhältnis der monatlichen Gebühr gebrauchter Fahrzeuge zu der monatlichen Gebühr neuer Fahrzeuge in der „KOMPAKT-/MITTELKLASSE“ und dem Verhältnis der monatlichen Gebühr gebrauchter Fahrzeuge zu der monatlichen Gebühr neuer Fahrzeuge der „GROSSKLASSE“ verursacht. In 7 ist die monatliche Gebühr für ein gebrauchtes Fahrzeug beispielsweise im Fall eines Fahrzeugs 10, das ein Jahr lang gebraucht wurde und ein Kompaktklassefahrzeug ist, als 1000 Yen geringer als die für ein neues Fahrzeug gezeigt. Auf diese Weise wird die Differenz zwischen der monatlichen Gebühr des ersten Plans, der dem neuen Fahrzeug entspricht, und der monatlichen Gebühr des ersten Plans, der dem gebrauchten Fahrzeug entspricht, als fester Differenzbetrag eingestellt, der nicht vom Fahrzeugtyp abhängt. Auch ist die Differenz zwischen der monatlichen Gebühr des ersten Plans, der dem neuen Fahrzeug entspricht, und der monatlichen Gebühr des ersten Plans, der dem gebrauchten Fahrzeug entspricht, auf einen festen Differenzbetrag eingestellt, der nicht vom Fahrzeugtyp abhängt, sondern von der Fahrzeugklasse abhängt.
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Es wird angemerkt, dass in 7 die monatlichen Differenzen in zwei Klassen, „KOMPAKT-/MITTELKLASSE“ und „GROSSKLASSE“, gemäß der Fahrzeugklasse eingeteilt sind, jedoch besteht keine Beschränkung darauf, und beispielsweise kann dieselbe monatliche Differenz für alle Fahrzeuge ungeachtet ihrer Fahrzeugklasse eingestellt werden, oder die monatlichen Differenzen können gemäß ihrer Fahrzeugklasse in drei Klassen „KOMPAKTKLASSE“, „MITTELKLASSE“ und „GROSSKLASSE“ klassifiziert werden. Ferner können die monatlichen Differenzen als alternatives Verfahren anstelle der Fahrzeugklasse in zwei oder mehr Kategorien gemäß den Preisen neuer Fahrzeuge klassifiziert werden.
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Die monatlichen Differenzen sind derart eingestellt, dass gilt: je mehr Jahre des Gebrauchs, desto geringer die monatliche Gebühr für ein gebrauchtes Fahrzeug relativ zu einem neuen Fahrzeug. Das heißt, je älter das Modell ist, desto geringer wird die monatliche Gebühr relativ zu einem neuen Fahrzeug eingestellt, weshalb es möglich wird, dass der Benutzer einen Leasingvertrag zu einem geringeren Preis abschließen kann. Auf diese Weise wird die Differenz zwischen der monatlichen Gebühr des ersten Plans, der dem neuen Fahrzeug entspricht, und der monatlichen Gebühr des ersten Plans, der dem gebrauchten Fahrzeug entspricht, auf einen festen Differenzbetrag gemäß dem Modelljahr ohne Abhängigkeit vom Fahrzeugtyp eingestellt. Wenn allerdings die monatliche Gebühr des Gebrauchtfahrzeugleasings beruhend auf der monatlichen Gebühr, die bei dem Neufahrzeugleasing eingestellt ist, eingestellt wird, kann die bei dem Gebrauchtfahrzeugleasing eingestellte monatliche Gebühr in Abhängigkeit von der monatlichen Gebühr des Neufahrzeugleasings und seiner Restwerttabelle zu einem Defizit werden. Das heißt die Leasingfirma ist eventuell nicht dazu fähig, einen Teil der vorstehenden Differenz (R1 - R2), der vorstehenden Kosten und des Gewinns der Leasingfirma wiederzuerlangen. Durch Ausschließen eines derartigen Fahrzeugs als Zielobjekt des Leasings ist es beispielsweise möglich, das Auftreten eines Defizits zu unterdrücken. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung 31 die Verarbeitung des Ausschließens des Fahrzeugs 10, das ein Defizit generiert, als Zielobjekt des Leasings durchführen.
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Es wird angemerkt, dass bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel wie in 7 veranschaulicht die monatliche Gebühr eines gebrauchten Fahrzeugs gemäß seinen Gebrauchsjahren und seiner Fahrzeugklasse eingestellt wird. Daher verändert sich der monatliche Betrag nicht in Abhängigkeit von der Fahrleistung (dem Kilometerstand) des gebrauchten Fahrzeugs und dem Ergebnis der Beurteilung des gebrauchten Fahrzeugs. Daher wird in dem dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plan die gleiche Gebühr für den gleichen Fahrzeugtyp ungeachtet des Zustands des gebrauchten Fahrzeugs eingestellt. Wenn aber Fahrzeuge in gutem Zustand und Fahrzeuge in schlechtem Zustand gleichzeitig mit der gleichen monatlichen Gebühr vorhanden sind, kann dies der Benutzer als unfair empfinden. Das Gefühl der Unfairness, das der Benutzer hat, kann beispielsweise dadurch beseitigt werden, dass Fahrzeuge mit einer Fahrleistung gleich einer oder größer als eine vorbestimmte Fahrleistung oder Fahrzeuge mit einer Punktzahl kleiner als einer vorbestimmten Punktzahl aus den Zielobjekten für ein Gebrauchtfahrzeugleasing ausgeschlossen werden. Die Verarbeitung des Ausschließens von Fahrzeugen mit einer Fahrleistung gleich einer oder größer als eine vorbestimmte Fahrleistung oder von Fahrzeugen mit einer Punktzahl kleiner als einer vorbestimmten Punktzahl aus den Zielobjekten für ein Gebrauchtfahrzeugleasing kann durch die Steuereinrichtung 31 oder durch das Einrichtungsendgerät 50 beruhend auf der Eingabe des Beurteilers durchgeführt werden, der die Beurteilung des Fahrzeugs 10 vorgenommen hatte.
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Dann präsentiert der Planpräsentationsabschnitt 313 dem Benutzer Gebührenpläne. In Fällen, in denen der Benutzer ein neues Fahrzeug leasen möchte, präsentiert der Planpräsentationsabschnitt 313 hier einen ersten Plan und einen zweiten Plan. Zu diesem Zeitpunkt werden eine monatliche Gebühr und Anfangskosten bei dem ersten Plan, die durch den Gebührenberechnungsabschnitt 312 berechnet werden, zusammen mit einer monatlichen Gebühr und einer vorzeitigen Kündigungsgebühr in dem zweiten Plan präsentiert. Außerdem können im Fall des zweiten Plans die monatliche Gebühr und die vorzeitige Kündigungsgebühr gemäß einer Vertragsdauer präsentiert werden. Für die Vertragsdauer können beispielsweise 3 Jahre, 5 Jahre oder 7 Jahre auswählbar sein.
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Der Vertragsabschnitt 314 führt eine Verarbeitung zum Schließen eines Vertrags aus, wenn eine Leasinganmeldung vom Benutzerendgerät 40 empfangen wird. Für diese Verarbeitung können bekannte Verfahren verwendet werden Als Nächstes werden die Funktionen des Benutzerendgeräts 40 beschrieben. 8 zeigt eine Darstellung eines Beispiels eines Funktionsaufbaus des Benutzerendgeräts 40. Das Benutzerendgerät 40 enthält eine Steuereinrichtung 41 als seine Funktionskomponente. Der Prozessor 401 des Benutzerendgeräts 40 führt die Verarbeitung der Steuereinrichtung 41 durch ein Programm auf der Hauptspeichereinheit 402 aus.
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Das Benutzerendgerät 40 kann auf eine Webseite im Internet über einen Browser zugreifen. Die Steuereinrichtung 41 greift auf eine Leasingsite bzw. Leasingseite gemäß einer Eingabe des Benutzers an der Eingabeeinheit 404 zu. Zu diesem Zeitpunkt überträgt die Steuereinrichtung 41 eine Anfrage zum Anzeigen von Leasingplänen zu dem Server 30. Außerdem zeigt die Steuereinrichtung 41 eine Seite zum Auswählen, ob ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug geleast werden soll, gemäß einem vom Server 30 übertragenen Befehl an. Wenn der Benutzer auf eine einem Neufahrzeugleasing entsprechende Schaltfläche oder eine einem Gebrauchtfahrzeugleasing entsprechende Schaltfläche, die auf dieser Seite eingestellt ist, tippt, überträgt die Steuereinrichtung 41 die der Benutzerauswahl entsprechenden Informationen zum Server 30.
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Die Steuereinrichtung 41 zeigt auch eine Seite zum Auswählen eines Fahrzeugtyps in Übereinstimmung mit einem vom Server 30 übertragenen Befehl an. Wenn der Benutzer dann auf eine Schaltfläche zum Auswählen eines Fahrzeugtyps tippt, die auf dieser Seite eingestellt ist, überträgt die Steuereinrichtung 41 die der Benutzerauswahl entsprechenden Informationen zum Server 30. In Fällen, in denen der Benutzer ein Neufahrzeugleasing wählt, zeigt die Steuereinrichtung 41 ferner Informationen über einen ersten Plan und einen zweiten Plan in Übereinstimmung mit einem vom Server 30 übertragenen Befehl an. Wenn der Benutzer andererseits ein Gebrauchtfahrzeugleasing wählt, zeigt die Steuereinrichtung 41 Informationen über den ersten Plan gemäß einem vom Server 30 übertragenen Befehl an.
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Die Steuereinrichtung 41 überträgt ferner Informationen zum Schließen eines Leasingvertrags zum Server 30 gemäß einer Eingabe des Benutzers. Zu diesem Zeitpunkt werden beispielsweise Informationen über den durch den Benutzer gewählten Plan, den Namen, die Adresse, die Telefonnummer, die E-Mail-Adresse, die Kreditkartennummer usw. des Benutzers zum Server 30 übertragen.
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Als Nächstes werden die Funktionen des Einrichtungsendgeräts 50 beschrieben. 9 zeigt eine Darstellung eines Beispiels eines Funktionsaufbaus des Einrichtungsendgeräts 50. Das Einrichtungsendgerät 50 enthält eine Steuereinrichtung 51 als seine Funktionskomponente. Der Prozessor 501 des Einrichtungsendgeräts 50 führt die Verarbeitung der Steuereinrichtung 51 durch ein Computerprogramm auf der Hauptspeichereinheit 502 aus.
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Die Steuereinrichtung 51 enthält die Informationen (Marktinformationen) des Fahrzeugs 10, das auf der Auktion gewonnen wurde, und überträgt sie zum Server 30. Diese Informationen enthalten in der Marktinformations-DB 321 gespeicherte Marktinformationen. Hier werden bei der Auktion Bietern Informationen über Fahrzeuge (beispielsweise Fahrzeugtyp, Stufe bzw. Qualitätsstufe, Modelljahr, Fahrleistung und Punktzahl) präsentiert, sodass die Bieter jeweils ein auf diesen Informationsstücken beruhendes Gebot machen können. Der Bieter, der ein Gebot mit dem höchsten Preis übermittelt hat, wird dann zu einem erfolgreichen Bieter, und ein Gewinnergebotspreis bzw. ein Preis eines Gebots, das den Zuschlag erhält, wird bestimmt. Wenn ein gebrauchtes Fahrzeug erfolgreich ersteigert wird, assoziiert die Steuereinrichtung 51 den Gewinnergebotspreis zu diesem Zeitpunkt mit den Informationen über das Fahrzeug, speichert die Informationen in der Hilfsspeichereinheit 503 und überträgt sie ferner zum Server 30.
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Die Steuereinrichtung 51 berechnet die Punktzahl des Fahrzeugs 10, das erfolgreich auf der Auktion ersteigert wurde, und die Punktzahl eines Fahrzeugs 10, das als Zielobjekt für ein Leasing dienen soll. Beispielsweise wurde eine Berechnungsformel zur Berechnung einer Punktzahl beruhend auf der Größe von Kratzern, der Anzahl von Kratzern, der Größe von Dellen, der Anzahl von Dellen usw., die am Fahrzeug 10 vorhanden sind, in der Hilfsspeichereinheit 503 des Einrichtungsendgeräts 50 gespeichert. Wenn ein Beurteiler an der Einrichtung das Ergebnis der Beurteilung einschließlich der Größe von Kratzern, der Anzahl von Kratzern, der Größe von Dellen, der Anzahl von Dellen, usw. in das Einrichtungsendgerät 50 eingibt, berechnet die Steuereinrichtung 51 die Punktzahlen unter Verwendung der Berechnungsformel. Es wird angemerkt, dass zur Berechnung der Punktzahlen bekannte Verfahren verwendet werden können.
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Außerdem überträgt die Steuereinrichtung 51 Informationen über den Zustand des Fahrzeugs 10, das ein Zielobjekt für ein Gebrauchtfahrzeugleasing sein kann, zum Server 30. Diese Informationen enthalten den Fahrzeugtyp, die Stufe, das Modelljahr, die Fahrleistung, die Punktzahl, usw.. Diese Informationen werden über die Eingabeeinheit 504 des Einrichtungsendgeräts 50 beispielsweise durch den Beurteiler in das Einrichtungsendgerät 50 eingegeben und in der Hilfsspeichereinheit 503 gespeichert.
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Als Nächstes wird der Ablauf der Verarbeitung zur Erzeugung einer Restwerttabelle im Server 30 beschrieben. 10 zeigt ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung zur Erzeugung der Restwerttabelle. In 10 erhält das Einrichtungsendgerät 50 Informationen über Gewinnergebotspreise bei einer Auktion gebrauchter Fahrzeuge bzw. von Gebotspreisen, die bei einer Auktion gebrauchter Fahrzeuge den Zuschlag erhalten. Wenn ein gebrauchtes Fahrzeug erfolgreich ersteigert wird, erhält das Einrichtungsendgerät 50 dessen Gewinnergebotspreis zu diesem Zeitpunkt, indem es ihn mit den Informationen über das Fahrzeug verknüpft (S10), und speichert ihn in der Hilfsspeichereinheit 503. Ferner werden die Informationen über diesen Gewinnergebotspreis zum Server 30 als Marktinformationen zusammen mit den Informationen über das Fahrzeug übertragen (S11).
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Der Server 30, der die Marktinformationen empfängt, aktualisiert die Marktinformations-DB 321 durch Speichern der Marktinformationen in der Marktinformations-DB 321 (S12). Am Server 30 wird auch eine Restwerttabelle für jedes Fahrzeug beruhend auf den in der Marktinformations-DB 321 und der in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeicherten Berechnungsformel erzeugt (S13). Es wird angemerkt, dass diese Restwerttabelle zu jedem vorbestimmten Zeitabschnitt (beispielsweise jedes halbe Jahr) erzeugt werden kann, oder nach Empfangen einer vorbestimmten Anzahl von Marktinformationen erzeugt werden kann. Die Restwerttabelle kann beispielsweise unter Verwendung eines bekannten Verfahrens erzeugt werden. Wenn die Restwerttabelle erzeugt wird, wird die Restwertinformations-DB 322 durch Eingeben des Speicherorts der Restwerttabelle in die Restwertinformations-DB 322 des Servers 30 aktualisiert (S14).
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Nun wird die Verarbeitung des Systems 1 beschrieben, wenn ein Benutzer auf eine Leasingsite bzw. Leasingseite zugreift. 11 zeigt ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung des Systems 1, wenn ein Benutzer auf eine Leasingseite zugreift. Es wird angemerkt, dass die folgende Beschreibung unter der Annahme gemacht wird, dass erforderliche Informationen in der Restwertinformations-DB 322 gespeichert wurden. Der Benutzer führt eine vorbestimmte Eingabe in einen auf dem Benutzerendgerät 40 installierten Webbrowser durch. Dies veranlasst das Benutzerendgerät 40, auf die Leasingseite zuzugreifen (S20). Zu diesem Zeitpunkt wird eine Leasinganfrage an dem Benutzerendgerät 40 erzeugt, und die Leasinganfrage wird von dem Benutzerendgerät 40 zu dem Server 30 übertragen.
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Im Ansprechen auf das Empfangen der Leasinganfrage überträgt der Server 30 einen Befehl zum Anzeigen eines Bildes zu dem Benutzerendgerät 40, um dem Benutzer die Auswahl eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs zu ermöglichen (S22). Dieser Befehl enthält auch einen Befehl zum Übertragen des Ergebnisses der Auswahl zum Server 30. Am Benutzerendgerät 40 wird eine Seite zum Auswählen entweder eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs gemäß dem vom Server 30 empfangenen Befehl angezeigt (S23). 12 zeigt dabei eine Ansicht eines Beispiels der Seite, um dem Benutzer die Auswahl entweder eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs zu ermöglichen. Der Benutzer kann ein Neufahrzeugleasing durch Antippen einer Schaltfläche „NEUES FAHRZEUG“ oder ein Gebrauchtfahrzeugleasing durch Antippen einer Schaltfläche „GEBRAUCHTES FAHRZEUG“ auswählen. Beruhend darauf, welche Schaltfläche der Benutzer auf dieser Seite antippt, erhält das Benutzerendgerät 40 die Auswahl des Benutzers (S24). Das Benutzerendgerät 40 erzeugt Auswahlinformationen gemäß der durch den Benutzer angetippten Schaltfläche und überträgt die Auswahlinformationen zum Server 30 (S25).
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Dann überträgt der Server 30 einen Befehl zu dem Benutzerendgerät 40, um ein Bild anzuzeigen, um dem Benutzer die Auswahl eines Fahrzeugtyps zu ermöglichen (S26). Dieser Befehl enthält auch einen Befehl zum Übertragen des Ergebnisses der Auswahl zum Server 30. Zu diesem Zeitpunkt kann der Server 30 Informationen über eine Liste auswählbarer Fahrzeugtypen und einen Befehl zur Anzeige der Liste von Fahrzeugtypen auf dem Benutzerendgerät 40 zu dem Benutzerendgerät 40 übertragen. Am Benutzerendgerät 40 wird eine Seite zum Auswählen eines Fahrzeugtyps gemäß dem vom Server 30 empfangenen Befehl angezeigt (S27). 13 zeigt hier eine Ansicht eines Beispiels der Seite, um dem Benutzer die Auswahl eines Fahrzeugtyps zu ermöglichen. Die auf dieser Seite angezeigten Fahrzeugtypen sind solche, die geleast werden können, und sind in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert. Eine Liste von Fahrzeugtypen, die dem neuen oder dem gebrauchten Fahrzeug entsprechen, das durch den Benutzer ausgewählt wird, wird angezeigt, und wenn der Benutzer auf eine Schaltfläche tippt, auf der ein beliebiger der Fahrzeugtypen gezeigt ist, erhält das Benutzerendgerät 40 die Auswahl des Benutzers (S28). Zu diesem Zeitpunkt tippt der Benutzer beispielsweise den Fahrzeugtyp, den der Benutzer leasen möchte, aus einer Vielzahl von Fahrzeugtypen an, die in der Liste der Fahrzeugtypen angezeigt sind. Somit werden Auswahlinformationen gemäß dem angetippten Fahrzeugtyp erzeugt und werden zum Server 30 übertragen (S29).
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Im Ansprechen auf das Erhalten der Informationen über den durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp wählt der Server 30 einen Plan beruhend auf den Informationen aus, dass der Benutzer entweder ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt hat (S30). In Fällen, in denen der Benutzer ein neues Fahrzeug ausgewählt hat, wählt der Server 30 zu diesem Zeitpunkt einen ersten Plan und einen zweiten Plan aus, und in Fällen, in denen der Benutzer ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt hat, wählt der Server 30 zu diesem Zeitpunkt lediglich einen ersten Plan aus. Dann berechnet der Server 30 eine Gebühr gemäß dem Plan (S31). Diese Gebühr beinhaltet die Anfangskosten und die monatliche Gebühr bei dem ersten Plan und die vorzeitige Kündigungsgebühr und die monatliche Gebühr bei dem zweiten Plan. Der Server 30 berechnet die Gebühren gemäß den Plänen im Fall des neuen Fahrzeugs beruhend auf der Restwerttabelle des entsprechenden Fahrzeugtyps, die in der Restwertinformations-DB 322 gespeichert ist. Andererseits berechnet der Server 30 in Fällen, in denen der Benutzer ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt hat, eine monatliche Gebühr entsprechend dem gebrauchten Fahrzeug beruhend auf der vorstehenden monatlichen Gebühr gemäß dem ersten Plan, der dem neuen Fahrzeug entspricht, und der Monatsgebührenentsprechungstabelle 323.
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Der Server 30, der die Gebühr entsprechend dem Plan berechnet hat, überträgt einen Befehl zum Benutzerendgerät 40, um ein Bild zum Präsentieren des Plans auf dem Benutzerendgerät 40 anzuzeigen (S32). Zu diesem Zeitpunkt kann der Server 30 einen Befehl zum Anzeigen des durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyps, des diesem Fahrzeugtyp entsprechenden Gebührenplans und einer Liste der durch den Benutzer zu bezahlenden Gebühren auf dem Benutzerendgerät 40 zu dem Benutzerendgerät 40 übertragen. Im Benutzerendgerät 40, das diese Informationen empfangen hat, wird der Plan auf der Anzeige 405 angezeigt, sodass der Plan dem Benutzer präsentiert wird. 14 zeigt eine Ansicht eines Beispiels des Bildes, das auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 in Fällen anzuzeigen ist, in denen der Benutzer das neue Fahrzeug auswählt. Auf diese Weise werden Informationen über die durch den Benutzer zu bezahlenden Gebühren jeweils bei dem Kündigungsgebühr freien Plan (ersten Plan) und dem Anfangskosten freien Plan (zweiten Plan) angezeigt. Es wird angemerkt, dass hier die vorzeitige Kündigungsgebühr für den zweiten Plan bei dem Neufahrzeugleasing beispielsweise gemäß der Anzahl an Monaten, die im Vertrag verbleiben, oder dergleichen bestimmt wird, und somit zu diesem Zeitpunkt nicht angezeigt werden kann. 15 zeigt eine Ansicht eines Beispiels des auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 anzuzeigenden Bildes in Fällen, in denen der Benutzer das gebrauchte Fahrzeug auswählt. Auf diese Weise werden Informationen über die durch den Benutzer zu zahlenden Gebühren bei dem Kündigungsgebühr freien Plan (ersten Plan) angezeigt. Infolgedessen wird dem Benutzer lediglich der erste Plan präsentiert.
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Es wird hier angemerkt, dass die in den 14 und 15 veranschaulichten Gebühren beispielsweise Gebühren sein können, die Fahrzeugen entsprechen, in denen in der Standardstufe keine Option installiert ist. Dann kann der Benutzer beispielsweise durch Antippen einer Schaltfläche „GEHE ZUR SCHÄTZUNG“ zu einer neuen Seite wechseln, auf der er eine Stufe und Optionen auswählen kann, und die Gebühr kann beruhend auf den auf dieser Seite durchgeführten Auswahltätigkeiten neu berechnet werden. Außerdem kann der Benutzer im Fall eines Gebrauchtfahrzeugleasings ferner befähigt sein, ein Modelljahr auszuwählen, sodass die Gebühr gemäß dem so ausgewählten Modelljahr neu berechnet wird.
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Als Nächstes wird die Verarbeitung zum Präsentieren eines Gebührenplans für den Benutzer durch den Server 30 beschrieben. 16 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Verarbeitung zum Anzeigen von Gebührenplänen auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Die in 16 veranschaulichte Verarbeitung wird zu vorbestimmten Zeitintervallen am Server 30 ausgeführt. Es wird angemerkt, dass die folgende Beschreibung unter der Annahme gemacht wird, dass erforderliche Informationen in die Restwertinformations-DB 322 und die Monatsgebührenentsprechungstabelle 321 eingegeben wurden. Außerdem wird die folgende Beschreibung auch unter der Annahme gemacht, dass die durch den Restwertberechnungsabschnitt 311, den Gebührenberechnungsabschnitt 312, den Planpräsentationsabschnitt 313 und den Vertragsabschnitt 314 ausgeführte Verarbeitung jeweils durch die Steuereinrichtung 31 ausgeführt wird.
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In Schritt S101 bestimmt die Steuereinrichtung 31, ob eine Leasinganfrage vom Benutzerendgerät 40 empfangen wurde oder nicht. Wenn der Benutzer beispielsweise eine Schaltfläche zum Anzeigen eines Leasingplans, eine Schaltfläche zum Anmelden für ein Leasing, eine Schaltfläche zum Anfragen einer Schätzung der für ein Leasing erforderlichen Gebühren oder dergleichen auf einer auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 angezeigten Webseite antippt, wird eine Leasinganfrage vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen. Als alternatives Verfahren kann außerdem bestimmt werden, dass eine Leasinganfrage vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen wurde, indem von einem Browser auf dem Benutzerendgerät 40 auf eine vorbestimmte Webseite zugegriffen wird. Wenn in Schritt S101 eine bestätigende Bestimmung gemacht wird, schreitet die Verarbeitung oder Routine zu Schritt S102 voran, während bei einer negativen Bestimmung diese Routine beendet wird.
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In Schritt S102 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige eines Bildes auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40, um dem Benutzer die Auswahl eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs zu ermöglichen, und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. An dem Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise das in 12 veranschaulichte Bild angezeigt. Wenn der Benutzer entweder eine Neufahrzeugschaltfläche oder eine Gebrauchtfahrzeugschaltfläche antippt, werden dann Informationen darüber, ob der Benutzer ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt hat, vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen.
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In Schritt S103 erhält die Steuereinrichtung 31 vom Benutzerendgerät 40 Informationen darüber, ob der Benutzer ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt hat. Die so erhaltenen Informationen werden in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert.
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In Schritt S104 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige eines Bildes auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40, um dem Benutzer die Auswahl eines Fahrzeugtyps zu ermöglichen, und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. Im Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise das in 13 veranschaulichte Bild angezeigt. Wenn der Benutzer eine Schaltfläche für einen beliebigen Fahrzeugtyp in der angezeigten Liste der Fahrzeugtypen antippt, werden Informationen über den somit ausgewählten Fahrzeugtyp vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen.
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In Schritt S105 erhält die Steuereinrichtung 31 vom Benutzerendgerät 40 Informationen über den durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp. Die somit erhaltenen Informationen werden in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert. Es wird angemerkt, dass bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zuerst ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt wird, und dann ein Fahrzeugtyp ausgewählt wird, diese Reihenfolge aber vertauscht werden kann. Das heißt, es kann zuerst ein Fahrzeugtyp ausgewählt werden, und dann kann ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt werden. Als weitere Alternative kann die Auswahl eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs und die Auswahl eines Fahrzeugtyps gleichzeitig auf derselben Webseite gemacht werden.
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In Schritt S106 bestimmt die Steuereinrichtung 41, ob der Benutzer ein gebrauchtes Fahrzeug ausgewählt hat oder nicht. Das heißt, es wird bestimmt, ob in Schritt S103 Informationen über die Auswahl eines gebrauchten Fahrzeugs vom Benutzerendgerät 40 erhalten wurden oder nicht. Wenn in Schritt S106 eine bestätigende Bestimmung gemacht wird, geht die Verarbeitung zu Schritt S107, während dann, wenn eine negative Bestätigung gemacht wird, die Verarbeitung zu Schritt S109 voranschreitet.
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In Schritt S107 berechnet die Steuereinrichtung 31 eine Gebühr für den ersten Plan entsprechend dem gebrauchten Fahrzeug. Das heißt, es werden die Anfangskosten und ein monatlicher Betrag des ersten Plans berechnet, die bei dem durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp anzuwenden sind. In Schritt S108 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige der Tatsache auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40, dass der Gebührenplan der erste Plan (Kündigungsgebühren freier Plan) ist, sowie der Anfangskosten und der monatlichen Gebühr des ersten Plans, und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. Im Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise das in 15 gezeigte Bild angezeigt. Infolgedessen wird dem Benutzer der dem gebrauchten Fahrzeug entsprechende erste Plan präsentiert.
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Andererseits berechnet die Steuereinrichtung 31 in Schritt S109 eine Gebühr jeweils für den ersten Plan und den zweiten Plan, die dem neuen Fahrzeug entsprechen. Das heißt, es werden die Anfangskosten und die monatliche Gebühr des ersten Plans, die bei dem durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp anzuwenden sind, und die vorzeitige Kündigungsgebühr und die monatliche Gebühr des zweiten Plans, die bei dem durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp anzuwenden sind, berechnet. In Schritt S110 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige der Anfangskosten und der monatlichen Gebühr des ersten Plans und der vorzeitigen Kündigungsgebühr und der monatlichen Gebühr des zweiten Plans auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. Im Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise das in 14 veranschaulichte Bild angezeigt. Infolgedessen werden dem Benutzer der erste Plan und der zweite Plan präsentiert, die dem neuen Fahrzeug entsprechen. Es wird angemerkt, dass die zu diesem Zeitpunkt zu übertragenden Informationen einen Befehl zur Anzeige der Tatsache, dass der Benutzer entweder den ersten Plan (Kündigungsgebühr freien Plan) oder den zweiten Plan (Anfangskosten freien Plan) als den Gebührenplan auswählen kann, und der Anfangskosten und der monatlichen Gebühr, wenn der ersten Plan ausgewählt wird, und der vorzeitigen Kündigungsgebühr und der monatlichen Gebühr, wenn der zweiten Plan ausgewählt wird, auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 enthalten.
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Wenn der Benutzer die in den 14 und 15 veranschaulichte Schaltfläche „GEHE ZUR SCHÄTZUNG“ antippt, wird danach vom Benutzerendgerät 40 eine Anfrage zur Erzeugung einer Schätzung übertragen. Wenn das Benutzerendgerät 40 eine Eingabe zur Zustimmung zu der Schätzung empfängt, werden ferner Informationen über die Anmeldung zu einem Leasing vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen. Dann führt die Steuereinrichtung 31 die Verarbeitung eines Abschließens eines Leasingvertrags aus. Zu diesem Punkt wird der Leasingvertrag im Fall des neuen Fahrzeugs entweder mit dem ersten Plan oder dem zweiten Plan geschlossen, während im Fall des gebrauchten Fahrzeugs der Leasingvertrag lediglich mit dem ersten Plan geschlossen wird. Da für die vorstehende Verarbeitung ein bekanntes Verfahren angewendet werden kann, ist ihre Beschreibung weggelassen.
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Auf diese Weise ist es durch Präsentieren des ersten Plans und des zweiten Plans für Benutzer, die einen Leasingvertrag wünschen und die ein neues Fahrzeug wünschen, möglich, Optionen für diese Benutzer zu erhöhen. Eine vorzeitige Kündigungsgebühr fällt an, wenn der zweite Plan für ein neues Fahrzeug dem Vertrag zugrunde liegt, jedoch tendieren Benutzer, die einen Vertrag für ein neues Fahrzeug schließen, das pro Monat mehr kostet als ein gebrauchtes Fahrzeug, dazu, finanziell gutgestellte Benutzer zu sein, sodass sie zu anderen Fahrzeugen selbst dann wechseln können, wenn eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt. Daher können durch Erweitern der Optionsauswahl mehr Benutzer erfasst werden.
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Andererseits wird durch Präsentieren lediglich des ersten Plans für Benutzer, die einen Leasingvertrag wünschen, und die ein gebrauchtes Auto wünschen, keine vorzeitige Kündigungsgebühr selbst dann anfallen, wenn der Vertrag vor Ende der Leasingdauer gekündigt wird. Daher können die Benutzer relativ leicht zu anderen Fahrzeugen wechseln. Benutzer, die ein Gebrauchtfahrzeugleasing wählen, tendieren nicht dazu, zu anderen Fahrzeugen zu wechseln, wenn eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt. Daher ist es möglich, das Wechseln zu anderen Fahrzeugen zu fördern, indem keine vorzeitige Kündigungsgebühr fällig wird. Durch Fördern des Wechselns auf andere Fahrzeuge wird beispielsweise die Chance zum Wechseln auf ein Fahrzeug mit einer höheren monatlichen Gebühr gesteigert, und ferner kann immer noch ein Wechseln zu einem neuen Fahrzeug erwogen werden. Daher ist es für die Leasingfirma möglich, ihren Profit zu steigern. Außerdem können vom Gesichtspunkt der Benutzer aus mehr Fahrzeuge erlebt werden, sodass der Zufriedenheitsgrad der Benutzer höher wird.
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<Zweites Ausführungsbeispiel>
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Wenn ein Benutzer bei dem ersten Ausführungsbeispiel ein neues Fahrzeug oder ein gebrauchtes Fahrzeug auswählt, und ferner einen Fahrzeugtyp auswählt, werden ein erster Plan und ein zweiter Plan, die dem neuen Fahrzeug entsprechen, oder ein erster Plan, der dem gebrauchten Fahrzeug entspricht, angezeigt. Andererseits werden bei einem zweiten Ausführungsbeispiel ein erster Plan und ein zweiter Plan, die einem neuen Fahrzeug entsprechen, und ein erster Plan, der einem gebrauchten Fahrzeug entspricht, auf demselben Bildschirm angezeigt.
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17 zeigt eine Ansicht eines Beispiels einer auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 gezeigten Webseite zum Auswählen eines Gebührenplans. Bei dem in 17 veranschaulichten Beispiel werden die jeweiligen Gebühren erster Pläne, die neuen Fahrzeugen jeweiliger Fahrzeugtypen entsprechen, zweiter Pläne, die neuen Fahrzeugen jeweiliger Fahrzeugtypen entsprechen, und erster Pläne, die gebrauchten Fahrzeugen jeweiliger Fahrzeugtypen entsprechen, angezeigt. Durch Scrollen des Bildschirms ist es auch möglich, die jeweiligen Gebühren eines einem neuen Fahrzeug eines anderen Fahrzeugtyps entsprechenden ersten Plans, eines einem neuen Fahrzeug eines anderen Fahrzeugtyps entsprechenden zweiten Plans und eines einem gebrauchten Fahrzeug eines anderen Fahrzeugtyps entsprechenden ersten Plans anzuzeigen.
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Es wird angemerkt, dass die in 17 veranschaulichten Gebühren beispielsweise Gebühren sind, die Fahrzeugen entsprechen, in denen bei der Standardstufe keine Option installiert ist. Dann kann der Benutzer beispielsweise durch Antippen einer Schaltfläche, die einem beliebigen der Gebührenpläne entspricht, auf eine Seite wechseln, auf der er eine Stufe und Optionen auswählen kann, und die Gebühr kann beruhend auf den auf dieser Seite durchgeführten Auswahlaktionen neu berechnet werden. Außerdem kann der Benutzer im Fall eines Gebrauchtfahrzeugleasings ferner befähigt sein, ein Modelljahr auszuwählen, sodass die Gebühr gemäß dem so ausgewählten Modelljahr neu berechnet werden kann.
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Als Nächstes wird die Verarbeitung des Präsentierens von Gebührenplänen für den Benutzer durch den Server 30 beschrieben. 18 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Verarbeitung zur Anzeige von Gebührenplänen auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Die in 18 veranschaulichte Verarbeitung wird am Server 30 zu vorbestimmten Zeitintervallen ausgeführt. Es wird angemerkt, dass die folgende Beschreibung unter der Annahme gemacht wird, dass erforderliche Informationen in die Restwertinformations-DB 322 und die Monatsgebührenentsprechungstabelle 323 eingegeben wurden. Die folgende Beschreibung wird auch unter der Annahme gemacht, dass die durch den Restwertberechnungsabschnitt 311, den Gebührenberechnungsabschnitt 312, den Planpräsentationsabschnitt 313 und den Vertragsabschnitt 314 ausgeführte Verarbeitung jeweils durch die Steuereinrichtung 31 ausgeführt wird. Außerdem sind die Schritte, in denen dieselbe Verarbeitung wie in dem in 16 veranschaulichten Ablaufdiagramm durchgeführt wird, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung ist weggelassen. Das in 18 veranschaulichte Ablaufdiagramm wird anstelle des in 16 veranschaulichten Ablaufdiagramms ausgeführt.
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Wenn bei dem in 18 veranschaulichten Ablaufdiagramm in Schritt S101 eine bestätigende Bestimmung gemacht wird, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S201 voran. In Schritt S201 berechnet die Steuereinrichtung 31 die Gebühr eines ersten Plans, der einem neuen Fahrzeug jedes Fahrzeugtyps entspricht, der geleast werden kann. Das heißt, die Anfangskosten und die monatliche Gebühr des ersten Plans, der bei jedem Fahrzeugtyp angewendet wird, werden für jeden Fahrzeugtyp berechnet. Es wird angemerkt, dass Informationen über die Fahrzeugtypen, die geleast werden können, in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert wurden. In Schritt S202 berechnet die Steuereinrichtung 31 die Gebühr eines zweiten Plans, der dem neuen Fahrzeug jedes Fahrzeugtyps entspricht, der geleast werden kann. Das heißt die vorzeitige Kündigungsgebühr und die monatliche Gebühr des zweiten Plans, der bei jedem Fahrzeugtyp angewendet wird, werden für jeden Fahrzeugtyp berechnet. In Schritt S203 berechnet die Steuereinrichtung 31 ferner die Gebühr eines ersten Plans, der einem gebrauchten Fahrzeug jedes Fahrzeugtyps entspricht, der geleast werden kann. Das heißt, die Anfangskosten und die monatliche Gebühr des ersten Plans, der bei jedem Fahrzeugtyp angewendet wird, werden für jeden Fahrzeugtyp berechnet. Dann überträgt die Steuereinrichtung 31 in Schritt S204 einen Befehl zu dem Benutzerendgerät 40, um auswählbare Fahrzeugtypen, die Gebühr des dem neuen Fahrzeug entsprechenden ersten Plans bei jedem Fahrzeugtyp, die Gebühr des dem neuen Fahrzeug entsprechenden zweiten Plans bei jedem Fahrzeugtyp und die Gebühr des dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plans bei jedem Fahrzeugtyp anzuzeigen. Als Ergebnis wird beispielsweise das in 17 veranschaulichte Bild auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 angezeigt.
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Auch auf diese Weise ist es möglich, Optionen für die Benutzer zu erhöhen, indem den Benutzern, die einen Leasingvertrag wünschen, und die ein neues Fahrzeug wünschen, erste Pläne und zweite Pläne präsentiert werden. Andererseits können die Benutzer relativ einfach zu einem anderen Fahrzeug wechseln, indem den Benutzern, die einen Leasingvertrag wünschen, und die ein gebrauchtes Fahrzeug wünschen, lediglich erste Pläne präsentiert werden.
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<Drittes Ausführungsbeispiel>
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Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird der Benutzer zum Auswählen entweder eines neuen Fahrzeugs oder eines gebrauchten Fahrzeugs veranlasst, und ein erster Plan und ein zweiter Plan werden gemäß der Auswahl des Benutzers ausgegeben. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel wird der Benutzer andererseits zuerst zur Auswahl entweder eines ersten Plans oder eines zweiten Plans veranlasst, und in Fällen, in denen der Benutzer den ersten Plan auswählt, werden die Gebühren erster Pläne, die jeweils einem neuen Fahrzeug und einem gebrauchten Fahrzeug entsprechen, ausgegeben, während in Fällen, in denen der zweite Plan ausgewählt wird, die Gebühr des einem neuen Fahrzeug entsprechenden zweiten Plans ausgegeben wird. Selbst in diesem Fall kann gesagt werden, dass der erste Plan und der zweite Plan als Leasingpläne für das neue Fahrzeug ausgegeben werden, und dass lediglich der erste Plan als Leasingplan für das gebrauchte Fahrzeug ausgegeben wird.
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Als Nächstes wird die Verarbeitung zum Präsentieren von Gebührenplänen für den Benutzer durch den Server 30 beschrieben. 19 zeigt ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung zur Anzeige von Gebührenplänen auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Die in 19 veranschaulichte Verarbeitung wird am Server 30 zu vorbestimmten Zeitintervallen ausgeführt. Es wird angemerkt, dass die folgende Beschreibung unter der Annahme gemacht wird, dass erforderliche Informationen in die Restwertinformations-DB 322 und die Monatsgebührenentsprechungstabelle 323 eingegeben wurden. Die folgende Beschreibung wird auch unter der Annahme gemacht, dass die durch den Restwertberechnungsabschnitt 311, den Gebührenberechnungsabschnitt 312, den Planpräsentationsabschnitt 313 und den Vertragsabschnitt 314 ausgeführte Verarbeitung jeweils durch die Steuereinrichtung 31 ausgeführt wird. Außerdem sind die Schritte, in denen dieselbe Verarbeitung wie in dem in 16 veranschaulichten Ablaufdiagramm durchgeführt wird, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und ihre Beschreibung ist weggelassen.
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In dem in 19 veranschaulichten Ablaufdiagramm geht die Verarbeitung bei einer bestätigenden Bestimmung in Schritt S101 zu Schritt S301. In Schritt S301 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige eines Bildes auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40, um dem Benutzer das Auswählen eines ersten Plans und eines zweiten Plans zu ermöglichen, und überträgt den Befehl zu dem Benutzerendgerät 40. An dem Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise ein in 20 veranschaulichtes Bild angezeigt. 20 zeigt eine Ansicht eines Beispiels einer Seite, um dem Benutzer das Auswählen entweder eines ersten Plans (Kündigungsgebühr freien Plans) oder eines zweiten Plans (Anfangskosten freien Plans) als Gebührenplan zu ermöglichen. Der Benutzer kann den ersten Plan durch Antippen einer Schaltfläche „KÜNDIGUNGSGEBÜHR-FREIER PLAN“ oder den zweiten Plan durch Antippen einer Schaltfläche „ANFANGSKOSTEN-FREIER PLAN“ auswählen. Beruhend darauf, welche Schaltfläche der Benutzer auf dieser Seite angetippt hat, erhält das Benutzerendgerät 40 die Auswahl des Benutzers. Dann erzeugt das Benutzerendgerät 40 Auswahlinformationen gemäß der durch den Benutzer angetippten Schaltfläche und überträgt die Auswahlinformationen zum Server 30.
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In Schritt S302 erhält die Steuereinrichtung 31 Informationen vom Benutzerendgerät 40 darüber, ob der Benutzer den ersten Plan oder den zweiten Plan ausgewählt hat. Die somit erhaltenen Informationen werden in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert.
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In Schritt S303 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige eines Bildes auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40, um dem Benutzer die Auswahl eines Fahrzeugtyps zu ermöglichen, und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. An dem Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise das in 13 veranschaulichte Bild angezeigt. Wenn der Benutzer eine Schaltfläche für einen beliebigen Fahrzeugtyp in der angezeigten Liste der Fahrzeugtypen antippt, werden Informationen über den somit ausgewählten Fahrzeugtyp vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen.
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In Schritt S304 erhält die Steuereinrichtung 31 vom Benutzerendgerät 40 Informationen über den durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp. Die somit erhaltenen Informationen werden in der Hilfsspeichereinheit 303 gespeichert.
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In Schritt S305 bestimmt die Steuereinrichtung 31, ob der Benutzer den ersten Plan ausgewählt hat oder nicht. Das heißt, es wird bestimmt, ob in Schritt S302 Informationen über die Auswahl des ersten Plans vom Benutzerendgerät 40 erhalten wurden oder nicht. Wenn in Schritt S305 eine bestätigende Bestimmung gemacht wird, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S306 voran, während dann, wenn eine negative Bestätigung gemacht wird, die Verarbeitung zu Schritt S308 voranschreitet.
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In Schritt S306 berechnet die Steuereinrichtung 31 jeweils eine Gebühr für einen einem neuen Fahrzeug entsprechendem ersten Plan und eine Gebühr für einen einem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plan. Das heißt, die Anfangskosten und die monatliche Gebühr des ersten Plans, der bei dem Fahrzeugtyp anzuwenden ist, der durch den Benutzer ausgewählt wird, werden berechnet. In Schritt S307 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige der Tatsache, dass der Gebührenplan der erste Plan (Kündigungsgebühr freie Plan) ist, der Anfangskosten und der monatlichen Gebühr des dem neuen Fahrzeug entsprechenden ersten Plans und der Anfangskosten und der monatlichen Gebühr des dem gebrauchten Fahrzeug entsprechenden ersten Plans auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. An dem Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise ein in 21 gezeigtes Bild angezeigt.
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21 zeigt eine Ansicht eines Beispiels des auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 angezeigten Bildes, wenn der Benutzer den ersten Plan auswählt. Auf diese Weise werden jeweils Informationen über die durch den Benutzer zu zahlenden Gebühren bei dem Kündigungsgebühr freien Plan (ersten Plan) des neuen Fahrzeugs und bei dem Kündigungsgebühr freien Plan (ersten Plan) des gebrauchten Fahrzeugs angezeigt. Als Ergebnis werden dem Benutzer jeweils der dem neuen Fahrzeug entsprechende erste Plan und der dem gebrauchten Fahrzeug entsprechende erste Plan präsentiert.
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Andererseits berechnet die Steuereinrichtung 31 in Schritt S308 Gebühren für einen einem neuen Fahrzeug entsprechenden zweiten Plan. Das heißt, es werden die vorzeitige Kündigungsgebühr und die monatliche Gebühr für den zweiten Plan des neuen Fahrzeugs, der bei dem durch den Benutzer ausgewählten Fahrzeugtyp anzuwenden ist, berechnet. In Schritt S309 erzeugt die Steuereinrichtung 31 einen Befehl zur Anzeige der vorzeitigen Kündigungsgebühr und der monatlichen Gebühr des dem neuen Fahrzeug entsprechenden zweiten Plans auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 und überträgt den Befehl zum Benutzerendgerät 40. An dem Benutzerendgerät 40, das diesen Befehl empfangen hat, wird beispielsweise ein in 22 veranschaulichtes Bild angezeigt. 22 zeigt eine Ansicht eines Beispiels des auf der Anzeige 405 des Benutzerendgeräts 40 gezeigten Bildes, wenn der Benutzer den zweiten Plan auswählt. Auf diese Weise werden Informationen über die durch den Benutzer zu zahlenden Gebühren bei dem Anfangskosten freien Plan (zweiten Plan) für das neue Fahrzeug angezeigt. Als Ergebnis wird dem Benutzer der dem neuen Fahrzeug entsprechende zweite Plan präsentiert.
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Wenn der Benutzer danach die Schaltfläche „GEHE ZUR SCHÄTZUNG“ antippt, die in den 21 und 22 veranschaulicht ist, wird eine Anfrage zur Erzeugung einer Schätzung vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen. Wenn das Benutzerendgerät 40 eine Eingabe zum Zustimmen zu der Schätzung empfängt, werden ferner Informationen über die Anmeldung für ein Leasing vom Benutzerendgerät 40 zum Server 30 übertragen. Dann führt die Steuereinrichtung 31 die Verarbeitung zum Abschließen eines Leasingvertrags aus. Zu diesem Zeitpunkt wird der Leasingvertrag im Fall des neuen Fahrzeugs entweder mit dem ersten Plan oder dem zweiten Plan abgeschlossen, während im Fall des gebrauchten Fahrzeugs der Leasingvertrag lediglich mit dem ersten Plan abgeschlossen wird. Da ein bekanntes Verfahren für die vorstehende Verarbeitung angewendet werden kann, ist ihre Beschreibung weggelassen.
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Indem dem Benutzer, der einen Leasingvertrag möchte, und der ein neues Fahrzeug möchte, die ersten Pläne und der zweite Plan präsentiert werden, ist es auch auf diese Weise möglich, Optionen für den Benutzer zu erhöhen. Indem andererseits dem Benutzer, der einen Leasingvertrag möchte, und der ein gebrauchtes Fahrzeug möchte, lediglich die ersten Pläne präsentiert werden, kann der Benutzer relativ leicht zu einem anderen Fahrzeug wechseln.
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<Weitere Ausführungsbeispiele>
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Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele sind lediglich Beispiele, jedoch kann die vorliegende Offenbarung mit geeigneten Abwandlungen implementiert werden, ohne von ihrer Idee abzuweichen.
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Die in der vorliegenden Offenbarung beschriebene Verarbeitung und/oder Einrichtung (Einrichtungen, Einheiten, usw.) können frei kombiniert und implementiert werden, solange keine technischen Widersprüche auftreten.
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Die Verarbeitung, die so beschrieben ist, als ob sie durch eine Einrichtung oder Einheit durchgeführt wird, kann aufgeteilt und durch eine Vielzahl von Einrichtungen oder Einheiten durchgeführt werden. Alternativ kann die Verarbeitung, die so beschrieben ist, als ob sie durch verschiedene Einrichtungen oder Einheiten durchgeführt wird, durch eine Einrichtung oder Einheit durchgeführt werden. In einem Computersystem kann ein Hardwareaufbau (Serveraufbau) zum Realisieren jedes seiner Funktionen auf flexible Weise geändert werden. Beispielsweise kann das Einrichtungsendgerät 50 einen Teil oder alle Funktionen des Servers 30 aufweisen, oder der Server 30 kann einen Teil oder alle Funktionen des Einrichtungsendgeräts 50 aufweisen.
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Die vorliegende Offenbarung kann auch realisiert werden, indem einem Computer ein Computerprogramm zugeführt wird, in dem die in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen beschriebenen Funktionen implementiert sind, und indem das Programm mittels eines oder mehrerer Prozessoren ausgelesen und ausgeführt wird, die in dem Computer enthalten sind. Ein derartiges Computerprogramm kann dem Computer durch ein nichtflüchtiges computerlesbares Speichermedium bereitgestellt werden, das mit einem Systembus des Computers verbunden werden kann, oder kann dem Computer über ein Netzwerk bereitgestellt werden. Das nichtflüchtige computerlesbare Speichermedium enthält beispielsweise eine beliebige Art von Scheibe, wie eine magnetische Scheibe (eine Floppy (eingetragene Marke) Disk, ein Festplattenlaufwerk (HDD), usw.), eine optische Scheibe (beispielsweise eine CD-ROM, eine DVD-Scheibe, eine Blu-Ray Disk, usw.) oder dergleichen, einen Nur-Lese-Speicher (ROM), einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM), ein EPROM, ein EEPROM, eine Magnetkarte, einen Flash-Speicher, eine optische Karte, oder eine beliebige Art von Medium, das zur Speicherung elektronischer Befehle oder Instruktionen geeignet ist.
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Eine Steuereinrichtung ist vorgesehen, die zum Ausgeben eines ersten Plans, in dem Anfangskosten anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr nicht anfällt, und eines zweiten Plans, in dem Anfangskosten nicht anfallen, aber eine vorzeitige Kündigungsgebühr anfällt, als Leasingpläne für ein neues Fahrzeug und Ausgeben lediglich des ersten Plans als Leasingplan für ein gebrauchtes Fahrzeug eingerichtet ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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