DE102023003596A1 - Gegenstand der Erfindung ist die Kombination eines Schuhs und einer abnehmbaren Aussensohle sowie die abnehmbare Aussensohle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kombination Schuh (1), Innensohle (2) und Aussensohle (3), wobei die Aussensohle abnehmbar mit der Innensohle (2) des Schuhes verbindbar ist. Die Innensohle weist eine umlaufende Kante (2.1) und eine Sperrlippe (2.2) auf. Die Aussensohle weist eine umlaufende Wand auf, wobei die umlaufende Kante (2.1) mit der umlaufenden Wand der Aussensohle zusammenwirkt. Die Aussensohle (3) ist im vorderen Bereich mit einem Überhang (3.4) versehen, wobei die Oberkante (2.2.1) der Sperrlippe (2.2) mit der Unterseite (3.4.1) des Überhangs (3.4) zusammenwirkt, um die formschlüssige Verbindung zu sichern.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Dieses Dokument betrifft allgemein das technische Gebiet der Schuhe und insbesondere die Kombination eines Schuhs und einer abnehmbaren Aussensohle sowie die abnehmbare Aussensohle.
- HINTERGRUND
- Die Erfindung betrifft einen Schuh, der in der Wohnung und auch ausserhalb getragen werden kann, ohne dass eine Verschmutzung der Wohnung stattfindet. Schuhe werden beim Tragen in der Aussenwelt verstaubt oder verdreckt; der Mensch will seinen Wohnbereich sauber halten. Beim Übergang zwischen Aussenbereich und Innenbereich werden oft Schuhe ausgezogen oder gegen Hausschuhe getauscht. Dieser Wechsel kann Zeit in Anspruch nehmen und kann, z.B. für älteren Menschen, umständlich und kräftezehrend oder gar unmöglich sein. Die Erfindung versucht dieses -Problem durch eine ablegbare -Sohle zu lösen. Schuhe sind ein ästhetisches Produkt: Der erfinderische Schuh soll ein anspruchsvolles Aussehen aufweisen, welches genauso in der Stadt wie in der Wohnung getragen werden kann. Weiter soll der Schuh in allen Lagen bequem und laufsicher sein. Das An- bzw. Ausziehen der ablegbare Sohle soll leicht geschehen; die Trennung und Zusammenführung sollen zügig und bequem, ohne Bücken und Handeinsatz, durchführbar sein.
- Gegenstand der Erfindung ist die Kombination eines Schuhs und einer abnehmbaren Aussensohle sowie die abnembare Aussensohle.
- STAND DER TECHNIK
- Generell sind Überschuhe oder auch Galoschen, z.B. aus Gummi oder Kunststoff bekannt. Diese sind nicht nur unansehnlich, sie neigen oft zum Rutschen zwischen den Schuh und Überschuh was schlimmstenfalls zum Ausrutschen des Trägers bzw. der Trägerin führen kann. Eine feste und vor allem kontrolliert lösbare Verbindung zwischen Schuh und Überschuh sucht man vergebens.
- Die europäische Patentanmeldung
EP1714572A1 offenbart einen Schuh mit abnehmbarer Sohle gemäß dem Stand der Technik. Hier ist ein Schuh mit abnehmbarer Aussensohle offenbart, wobei die Aussensohle eine Kappe aufweist, die sich - ähnlich einer Stahlkappen bei Arbeitsschuhen - über den Zehenbereich des Schuhs erstreckt, wenn die Aussensohle getragen wird. Weiter ist an der Aussenschuhferse eine Lasche vorgesehen um die Verbindung zwischen Schuh und Aussensohle zu erzeugen und aufzuheben. Die Kappe erweist sich als unbequem beim Tragen des Schuhs, da diese auf den empfindlichen Zehenbereich drückt. Die Lasche ist unzuverlässig und kompliziert zu bedienen. Die Erfindung stellt eine Alternative dar, wobei die Verbindung nur zwischen Innensohle und Aussensohle besteht. Der Schuh der Erfindung, mit und ohne Aussensohle, ist bequem, leicht und intuitiv zu bedienen. - KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt die Kombination Schuh und abnehmbare Aussensohle. -
2 zeigt einen Querschnitt durch Innensohle und abnehmbare Aussensohle. -
3 zeigt den Aufbau des Schuhoberteils, der Innensohle und der Aussensohle. - AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
- Die Kombination Schuh und abnehmbare Aussensohle ist generell für verschiedene Schuhsorten vorgesehen und ist nicht auf eine einzige Art Schuh begrenzt. Jeder Art und jede Form Obermaterial kann in der Kombination Verwendung finden. Leder, Kunstleder, Fell, Baumwolle, Kunststoffe usw. sind als Obermaterial vorgesehen. Auch die Ausführung des Obermaterials ist nicht begrenzt. Sandalen, Sneakers, Business-Schuhe, Hausschuhe und Stiefel sind lediglich Beispiele für Stile, die hier Anwendung finden können.
- Die Innensohle ist als saubere Sohle zum Begehen von Innenräumen konzpiert; die Aussensohle ist zur Verwendung in schmutzigeren Bereichen vorgesehen. Weiter ist vorgesehen, dass sowohl die Aussensohle wie auch die Innensohle entsprechende Profile zur jeweiligen Verbesserung des Bodenkontakts aufweisen können.
- Die Kombination besteht aus einem Schuh (1) und einer abnehmbaren Aussensohle (3). Der Schuh ist mit einer Innensohle (2) versehen; dabei ist die Aussensohle (3) abnehmbar mit der Innensohle (2) des Schuhes verbindbar. Die Innensohle (2) und die Aussensohle (3) sind formschlüssig miteinander verbindbar. Da die Verbindung lediglich über die Innensohle (2) und Aussensohle (3) besteht, ist der Schuh (1) frei gestaltbar.
- Der Schuh kann mit der Innensohle auf bekannte Art und Weise verbunden werden. Beispielsweise zeigt
3 eine Sticknut (2.3), wobei der Schuh (1) mit der Innensohle (2) dauerhaft verbunden wird. - Die Innensohle weist eine umlaufende Kante (2.1) und eine Sperrlippe (2.2) auf. Diese Komponenten dienen zur formschlüssigen Verbindung mit der Aussensohle. Die Aussensohle (3) ist im vorderen Bereich mit einem Überhang (3.4) versehen. In der Erfindung wirkt die Oberkante (2.2.1) der Sperrlippe (2.2) mit der Unterseite (3.4.1) des Überhangs (3.4) zusammen, um die formschlüssige Verbindung, insbesondere am Ende eines Schritts zu sichern. Am Ende eines Schritts wird der Zehenbereichs des Schuhes entlastet; hier ist es besonders notwendig die Verbindung zu sichern.
- Die Aussensohle weist in einem ersten Ausführungsbeispiel eine umlaufende Wand auf, die wiederum einen Haltering (3.2) auf der Innenseite (3.3) aufweist. Der Haltering (3.2) definiert eine ebenfalls umlaufende Nut (3.1) zwischen dem Haltering (3.2) und dem Boden der Aussensohle (3). Die umlaufende Kante (2.1) passt in die Nut (3.1), um die formschlüssige Verbindung herzustellen. Weiter kann der Haltering (3.2) mit einer schrägen Oberfläche versehen sein, damit die umlaufende Kante leichter über den Haltering (3.2) in die umlaufende Nut bewegt werden kann.
- Die Aussensohle weist in einem zweiten Ausführungsbeispiel auch eine umlaufende Wand auf. Hier ist die Innenseite (3.3) glatt gestaltet. Am Übergang zwischen der Innenseite (3.3) und dem Boden der Sohle ist eine umlaufende Nut (3.1) definiert. Die umlaufende Kante (2.1) passt in die Nut (3.1) um die formschlüssige Verbindung herzustellen.
- Um die Biegbarkeit der Aussensohle aufrecht zu erhalten ist die umlaufende Wand mit Unterbrechungen (3.3.1, 3.3.2) versehen. Bevorzugt ist eine Unterbrechung pro Seite in der Höhe des Übergangs zwischen Mittelfuss und Vorderfuss bzw. des Fussballens vorgesehen. Zwischen den Unterbrechungen in der Sohle können ein oder mehrere Schlitze vorgesehen sein. Diese Schlitze können als durchgehende Schlitze gestaltet werden. Die Schlitze können auch als Teil eines Profils vorgesehen sein.
- Um die Verbindung zwischen Innensohle und Aussensohle aufzuheben, wird die Aussensohle im Fersenbereich (3.5) beispielsweise mit dem anderen Fuss eingedrückt. Hierbei wird die umlaufende Kante (2.1) aus der Nut (3.1) gedrückt; die formschlüssige Verbindung zwischen der umlaufenden Kante (2.1) und der Nut (3.1) wird im Fersenbereich aufgehoben. Der Träger bzw. die Trägerin kann den Schuh mit Innensohle aus der Aussensohle herausziehen.
- Die entsprechende abnehmbare Aussensohle ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- EP 1714572A1 [0005]
Claims (22)
- Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3), wobei der Schuh mit einer Innensohle (2) versehen ist, wobei die Aussensohle (3) abnehmbar mit der Innensohle (2) des Schuhes verbindbar ist, wobei. Innensohle (2) und Aussensohle (3) formschlüssig miteinander verbindbar sind, wobei die Innensohle eine umlaufende Kante (2.1) und eine Sperrlippe (2.2) aufweist, und die Aussensohle eine umlaufende Wand aufweist, wobei die umlaufende Kante (2.1) mit der, umlaufenden Wand der Aussensohle zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussensohle (3) im vorderen Bereich mit einem Überhang (3.4) versehen ist, wobei die Oberkante (2.2.1) der Sperrlippe (2.2) mit der Unterseite (3.4.1) des Überhangs (3.4) zusammenwirkt, um die formschlüssige Verbindung zu sichern.
- Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 1 , wobei die umlaufende Wand einen Haltering (3.2) auf der Innenseite (3.3) aufweist, wobei der Haltering (3.2) eine umlaufende Nut (3.1) zwischen dem Haltering (3.2) und dem Boden der Aussensohle (3) definiert, wobei die umlaufende Kante (2.1) in die Nut (3.1) passt, um die formschlüssige Verbindung herzustellen. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 2 , wobei der Haltering (3.2) mit einer schrägen Oberfläche versehen ist. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 1 , wobei die Aussensohle eine umlaufende Wand aufweist, wobei zwischen der Innenseite (3.3) und dem Boden der Sohle eine umlaufende Nut (3.1) definiert ist, wobei die umlaufende Kante (2.1) in die Nut (3.1) passt, um die formschlüssige Verbindung herzustellen. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 4 , wobei die Innenseite (3.3) der umlaufenden Wand glatt gestaltet ist. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach einem der
Ansprüche 1 bis5 , wobei die umlaufende Wand mit Unterbrechungen (3.3.1, 3.3.2) versehen ist, wobei zumindest eine Unterbrechung pro Seite vorgesehen ist. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 6 , wobei beidseitig jeweils eine Unterbrechung in der Höhe des Übergangs zwischen Mittelfuss und Vorderfuss vorgesehen ist. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 6 , wobei beidseitig jeweils eine Unterbrechung in der Höhe des Fussballens vorgesehen ist. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach einem der
Ansprüche 6 bis8 , wobei zwischen den Unterbrechungen in der Sohle ein oder mehrere Schlitze vorgesehen sind. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle·(3) nach
Anspruch 9 , wobei der oder die Schlitze als durchgehende Schlitze gestaltet sind. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach
Anspruch 9 , wobei der oder die Schlitze als Teil eines Profils gestaltet sind. - Kombination Schuh (1) und abnehmbare Aussensohle (3) nach einem der
Ansprüche 1 bis11 wobei der Schuh (1) mit der Innensohle (2) durch eine Sticknut (2.3) verbunden ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 1 , wobei die Aussensohle eine umlaufende Wand aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussensohle (3) im vorderen Bereich mit einem Überhang (3.4) versehen ist, wobei der Überhang eine Unterseite (3.4.1) aufweist und wobei die umlaufende Wand einen Haltering (3.2) auf der Innenseite (3.3) aufweist, wobei der Haltering (3.2) eine umlaufende Nut (3.1) zwischen dem Haltering (3.2) und dem Boden der Aussensohle (3) definiert. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (3.2) mit einer schrägen Oberfläche versehen ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 1 , wobei die Aussensohle eine umlaufende Wand aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussensohle (3) im vorderen Bereich mit einem Überhang (3.4) versehen ist, wobei der Überhang eine Unterseite (3.4.1) aufweist und wobei zwischen der Innenseite (3.3) und dem Boden der Sohle eine umlaufende Nut (3.1) definiert ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 14 , dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (3.3) der umlaufenden Wand glatt gestaltet ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach einem der
Ansprüche 13 bis16 , dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Wand mit Unterbrechungen (3.3.1, 3.3.2) versehen ist, wobei zumindest eine Unterbrechung pro Seite vorgesehen ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 17 , dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig jeweils eine Unterbrechung in der Höhe des Übergangs zwischen Mittelfuss und Vorderfuss vorgesehen ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 18 , dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig jeweils eine Unterbrechung in der Höhe des Fussballens vorgesehen ist. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach einem der
Ansprüche 17 bis19 , wobei zwischen den Unterbrechungen in der Sohle ein oder mehrere Schlitze vorgesehen sind. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 20 wobei der oder die Schlitze als durchgehende Schlitze gestaltet sind. - Abnehmbare Aussensohle für eine Kombination Schuh und Aussensohle nach
Anspruch 21 wobei der oder die Schlitze als Teil eines Profils gestaltet sind.
Priority Applications (2)
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| DE102023003596.3A DE102023003596A1 (de) | 2023-08-25 | 2023-08-25 | Gegenstand der Erfindung ist die Kombination eines Schuhs und einer abnehmbaren Aussensohle sowie die abnehmbare Aussensohle |
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