-
Die Erfindung betrifft ein Überwachungsverfahren zum Überwachen einer Ablegeposition einer Wickelspule in einem Wickelspulenspeicher gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Überwachungseinrichtung zum Durchführen des Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6, sowie eine Texturiervorrichtung zum Falschdralltexturieren einer Vielzahl von synthetischen Fäden mit einem Wickelspulenspeicher.
-
Aus dem Stand der Technik sind im Allgemeinen Texturiervorrichtungen zum Falschdralltexturieren einer Vielzahl von synthetischen Fäden bekannt.
-
Auch ist bekannt, dass die in der Texturiervorrichtung texturierten synthetischen Fäden zu Wickelspulen in Wickelspulenspeichern abgelegt werden und diese mittels eines Wickelspulensammelfahrzeugs automatisch aus dem Wickelspulenspeicher entnommen werden und zu entsprechenden Lagerpositionsstellen gebracht werden.
-
EP1238273B1 offenbart eine Texturiervorrichtung zum Falschdralltexturieren einer Vielzahl von synthetischen Fäden von Vorlagespulen, die in einer Aufwickeleinrichtung in einem Wickelspulenspeicher eine Mehrzahl von Wickelspulen mit fertig texturierte Fäden für eine Abnahme aus der Aufwickeleinrichtung der Texturiervorrichtung bereitstellt.
-
EP0110275B1 offenbart ein Wickelspulensammelfahrzeug, das zum Abtransportieren und Abnehmen von Wickelspulen aus einem Wickelspulenspeicher einer Texturiervorrichtung eingerichtet ist. Die Abnahme der Wickelspulen aus der Texturiervorrichtung kann über entsprechende Greifvorrichtungen erfolgen.
-
Problematisch ist jedoch, dass wenn die Wickelspule in dem Wickelspeicher nicht ordnungsgemäß gelagert bzw. positioniert ist, es zu einem Problem bei der maschinellen bzw. automatisierten Entnahme der Wickelspule aus dem Wickelspulenspeicher kommen kann.
-
Wenn das Wickelspulensammelfahrzeug die Wickelspule nicht ordnungsgemäß greifen kann, kann es zu einer Unterbrechung und im schlimmsten Fall zu einer Beschädigung des Wickelspulenspeichers durch die Entnahmevorrichtung des Wickelspulensammelfahrzeug kommen.
-
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Überwachungsverfahren zum Überwachen einer Ablegeposition einer Wickelspule in einem Wickelspulenspeicher bereitzustellen, mit der es möglich ist, falsch positionierte und / oder abgelegte Wickelspulen im Wickelspulenspeicher zu erkennen.
-
Die Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens wird erfindungsgemäß mit einem Überwachungsverfahren zum Überwachen einer Ablegeposition einer Wickelspule in einem Wickelspulenspeicher mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
-
Nach einem Aspekt der Erfindung wird bereitgestellt ein Überwachungsverfahren zum Überwachen einer Ablegeposition in einer Wickelspule in einem Wickelspulenspeicher, wobei die Wickelspule zum Abtransportieren in einer Ablegeposition in den Wickelspulenspeicher verbracht und die Ablegeposition kontrolliert wird, in dem eine korrekte Lage oder eine inkorrekte Lage der Wickelspule in der Ablegeposition ermittelt wird.
-
Das Überwachen der Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher an jeder Position der Texturiervorrichtung des Wickelspulenspeichers bietet den Vorteil, dass es zu keiner unsachgemäßen und falschen Ablage kommen kann, bzw. die falsch abgelegten Wickelspulen rechtzeitig erkannt werden können, bevor es zu einer möglichen Beschädigung des Wickelspulenspeichers kommt, wenn beispielsweise ein Wickelspulenspeicherfahrzeug mit seiner Entnahmevorrichtung die falsch eingelegte Wickelspule aus dem Wickelspulenspeicher entnehmen möchte.
-
Unter einer Wickelspule ist hier insbesondere ein auf einer Hülse aufgewickelter texturierter synthetischer Faden zu verstehen, der vorab von einer Vorlagespule abgezogen worden ist, die einen untexturierten synthetischen Faden aufweist.
-
Die Wickelspule kann die bloße Hülse, eine teilweise aufgewickelte Teilspule und / oder eine korrekt aufgewickelte Vollspule sein, je nachdem wie gut die Aufspuleinrichtung in der Texturiervorrichtung zuvor funktioniert hat. Gegebenenfalls kann es auch zu unvollständig oder gar nicht aufgewickelten Wickelspulen kommen, wenn beispielsweise ein Fadenriss auftritt und / oder eine falsche Changierung der synthetischen und auch texturierten Fäden in der Aufspuleinrichtung stattgefunden hat. Das kann dazu führen, dass im Wickelspulenspeicher unvollständig aufgewickelte Wickelspulen gespeichert werden. Diese müssen trotzdem aus dem Wickelspulenspeicher entnommen werden.
-
Aufgrund der Verwendung von automatisierten Wickelspulensammelfahrzeugen ist es jedoch erforderlich, dass die Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher rechtzeitig überwacht und kontrolliert werden soll, so dass es zu keinen Unfällen und / oder Beschädigungen des Wickelspulenspeichers kommt.
-
Unter einer korrekten Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher, ist eine Ablegeposition der Wickelspule zu verstehen, die eine problemlose automatische Entnahme der Wickelspule aus dem Wickelspulenspeicher mit dem Wickelspulensammelfahrzeug erlaubt.
-
Unter einer inkorrekten Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher, ist eine Ablegeposition der Wickelspule zu verstehen, die keine problemlose automatische Entnahme der Wickelspule aus dem Wickelspulenspeicher mit dem Wickelspulensammelfahrzeug erlaubt. Beispielsweise kann aufgrund einer verkeilten oder einer in dem Wickelspulenspeicher falsch gehaltenen Wickelspule keine zerstörungsfreie automatische Entnahme mittels dem Wickelspulensammelfahrzeug erfolgen, ohne das Teile des Wickelspulenspeichers oder die Wickelspule beschädigt werden.
-
Nach einer Ausgestaltung des Überwachungsverfahrens wird durch eine Hülse, auf der die Wickelspule gewickelt ist, ein optisches Signal von einem Sender gesendet und das Signal von einem Empfänger empfangen.
-
Durch die Sendung des optischen Signals durch die Hülse, die Bestandteil der Wickelspule ist, kann auf einfache und unaufwändige Weise die Lage und die Neigung der Wickelspule ermittelt werden und festgestellt werden, ob die Lage und Neigung der Wickelspule in einer korrekten Lage und / oder in einer inkorrekten Lage sind/ist. Hierbei können bestimmte Schwellwerte festgelegt werden, über die dann entschieden werden kann, ob die erfasste Lage noch eine unaufwändige und gefahrlose Entnahme der Wickelspule aus dem Wickelspulenspeicher mittels einem automatischen Wickelspulenspeicherfahrzeug erlaubt.
-
Nach einer Ausgestaltung des Überwachungsverfahrens wird basierend auf der Laufzeit des Signals und /oder einer Phasenlagemessung und/oder einer Lasertriangulation des Signals über eine vorbestimmte Anzahl von Ablegeposition die korrekte Lage oder die inkorrekte Lage ermittelt.
-
Die elektrooptische Entfernungsmessung (auch Abstands-, Distanzmessung) oder Laserentfernungsmessung ist eine elektronische Entfernungsmessung anhand einer Laufzeitmessung, der Phasenlagemessung oder der Lasertriangulation von Licht, zumeist Laser.
-
Die Phasenverschiebung des reflektierten Laserstrahls oder dessen Modulation gegenüber dem ausgesandten Strahl ist entfernungsabhängig. Diese Phasenverschiebung kann gemessen und benutzt werden, um die zurückgelegte Distanz zu ermitteln.
-
Bei der Laufzeitmessung wird ein zeitlich kurzer Lichtpuls ausgesandt. Die Pulslaufzeit ist die Zeit, die der Lichtstrahl braucht, um von der Quelle zu einem Reflektor, zumeist Retroreflektor, und wieder zurück zur Quelle zu laufen. Durch Messen dieser Laufzeit kann man über die Lichtgeschwindigkeit die Distanz zwischen Quelle und Objekt ermitteln.
-
An der zugehörigen Ablegeposition der Hülse bzw. des jeweiligen Wickelspulenspeichers kann ein passender Reflektor positioniert werden.
-
Wenn zusätzlich Entfernungsmesser verwendet werden sind gegebenenfalls keine Reflektoren erforderlich. Alternativ kann eine Lichtschranke an vorbestimmten Positionen verwendet werden, so dass nur ein Reflektor pro durchleuchtbarer Länge notwendig ist.
-
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Überwachungsverfahrens wird basierend auf dem Empfang des Signals von dem Empfänger auf die korrekte Lage der Wickelspule in der Ablegeposition geschlossen.
-
Vorteilhalfterweise kann eine korrekte Lage der Wickelspule dadurch festgestellt werden, dass die Wickelspule in dem Wickelspeicher korrekt abgelegt wird bzw. ist, weil die Hülse das Signal nicht blockiert und dadurch der Empfänger das Signal empfangen kann, wodurch rückgeschlossen werden kann, dass die Wickelspule in der korrekten Lage ist, so dass eine gefahrlose, zerstörungsfreie und unaufwändige Entnahme der Wickelspule aus dem Wickelspulenspeicher möglich ist.
-
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Überwachungsverfahrens wird beim Ermitteln der korrekten Lage ein Freigabesignal an ein Wickelspulensammelfahrzeug und / oder an die Steuerung des Wickelspulenspeichers gesendet und / oder beim Ermitteln einer inkorrekten Lage ein Sperrsignal an das Wickelspulensammelfahrzeug und / oder an einer Steuerung des Wickelspulenspeichers gesendet.
-
Beim Feststellen einer inkorrekten Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher, wenn beispielsweise die Wickelspule nicht auf den dafür vorgesehenen Trägern richtig und korrekt gehalten ist, was zu einer Beschädigung des Wickelspulenspeichers der Wickelspule und / oder des Wickelspulensammelfahrzeuges führen kann, wird über das Überwachungsverfahren eine entsprechendes Signal erzeugt, das entweder an die Steuerung der Vorrichtung, in der Wickelspule der Spulenspeicher positioniert ist und / oder an das entsprechende Wickelspulensammelfahrzeug gesendet wird, so dass wenigstens ein fehlerhaftes Entnehmen der fehlerhaft gelagerten Wickelspule verhindert werden kann.
-
Es können auch zusätzliche weitere Signale bzw. Befehle damit verknüpft sein. Beispielsweise kann ein Operator über die Fehllage informiert werden und die Wickelspule rechtzeitig in die korrekte Lage wieder positionieren und dann ein Freigabesignal an das Wickelspulensammelfahrzeug geben, so dass der Wickelspulensammelprozess nicht unterbrochen wird.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Überwachungseinrichtung bereitzustellen, mit der die oben dargestellten Probleme abgemindert und / oder vorteilhafterweise ganz verhindert werden können.
-
Die Aufgabe wird hinsichtlich der Überwachungseinrichtung erfindungsgemäß mit einer Überwachungseinrichtung mit dem Merkmalen nach Anspruch 6 gelöst.
-
Nach einem Aspekt der Erfindung wird eine Überwachungseinrichtung zum Überwachen einer Ablegeposition einer Wickelspule in einem Wickelspulenspeicher bereitgestellt, die zum Durchführen des Überwachungsverfahrens nach wenigstens einem der vorhergehenden Ausgestaltungen eingerichtet ist.
-
Die Überwachungseinrichtung weist eine Überwachungseinrichtung auf, die einen Sender, der entlang einer vorbestimmten Strecke ein Signal abgibt, und einen Empfänger auf, der das von dem Sender abgegebene Signal empfängt, wobei das Signal durch die Hülse der Wickelspule hindurch gesendet wird.
-
Ein Senden insbesondere durch die Hülse der Wickelspule hindurch erlaubt ein einfaches und unaufwändiges Überwachen der Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher, ohne dass hierfür aufwendige Zusatzvorrichtungen notwendig sind.
-
Dies bietet den Vorteil, dass die Überwachungseinrichtung auch in bestehenden Wickelspulenspeichern nachgerüstet werden kann.
-
Nach einer Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung ist der Sender benachbart zu einem Seitenträger einer Abrollbahn positioniert, so dass der Sender das Signal durch einen Anfangsumfang der Hülse hindurch senden kann.
-
Der Sender ist vorteilhafterweise so positioniert, dass er benachbart zum Anfangsumfang der Hülse angeordnet ist, wobei vorteilhafterweise mehrere Wickelspulen hintereinander in einer Reihe angeordnet sind. Dies ist auch abhängig davon, wie viele Texturiervorrichtungen hintereinander positioniert sind, da jede Texturiervorrichtung einen eigenen Wickelspulenspeicher hat.
-
Da das Anordnen der Wickelspulenspeicher bevorzugt in einer linearen Strecke erfolgt, ist es möglich, dass mittels eines einzelnen Senders eine Mehrzahl von hintereinander angeordneten Wickelspulenspeichern und darauf angeordneten Wickelspulen kontrolliert werden können. Wenn das Signal durch die Hülsen der Wickelspulenspeicher hindurch gesendet werden kann und von einem zugehörigen Empfänger empfangen werden kann, kann rückgeschlossen werden, dass die Wickelspule ordnungsgemäß in dem Wickelspulenspeicher positioniert ist.
-
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung ist der Empfänger in Signalrichtung in einer Empfangsposition bei der Hülse positioniert, die entgegengesetzt zu dem Anfangsumfang zu der Hülse und gegenüberliegend dem Endumfang der Hülse ist.
-
Dies bietet die oben vorgestellte unaufwändige Positionierung von Sender und Empfänger, wobei der Sender an dem Anfangsumfang und der Empfänger am Endumfang der Hülse angeordnet ist.
-
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung ist der Sender so an dem Seitenträger positioniert, dass das Signal in einer ringförmigen Signalzone in Signalrichtung geführt wird, wobei die Signalzone von dem Innenumfang der Hülse und einem vorbestimmten Signaldurchmesser definiert ist, der sich vom Mittelpunkt der Hülse erstreckt.
-
Dies bietet den Vorteil, dass je nach zulässigen Schwellwert der Lage der Hülse in dem Wickelspeicher durch eine einfache Änderung der Lage des Senders und des Empfängers relativ zu dem Hülsendurchmesser eine genauere Lageerfassung möglich ist, so dass auch kleinere Abweichungen der Lage der Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher erfasst werden können.
-
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung ist die Überwachungseinrichtung zum Senden, zum Empfangen und / oder zum Laufzeitmessen des Signals eingerichtet.
-
Insbesondere die Laufzeitmessung des Signals erlaubt eine genaue Feststellung der Position der Wickelspule bzw. der Wickelspulen, die in dem Wickelspulenspeicher nicht korrekt gelagert sind, insbesondere wenn eine Mehrzahl von Wickelspulen hintereinander in Reihe in den Wickelspulenspeicher angeordnet ist.
-
Nach einer anderen Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung ist die Überwachungseinrichtung zum Phasenlagemessen und / oder für eine Lasertriangulation von Licht insbesondere Laser, eingerichtet.
-
Dies erlaubt auch eine Überwachung der Lage, wenn beispielsweise das Licht bzw. das optische Signal nicht vollständig von der falsch gelagerten Hülse blockiert wird und der Empfänger trotzdem ein Signal bekommt, so dass auch bei einer Phasenverschiebung des optischen Signals durch eine Ablenkung an der Hülse eine falsch abgelegte und gelagerte Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher erfasst werden kann.
-
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, eine Texturiervorrichtung zum Falschdralltexturieren einer Vielzahl von synthetischen Fäden bereitzustellen, mit der ein unaufwändiges und gefahrloses Abnehmen von Wickelspulen aus den zugehörigen Wickelspulenspeicher möglich ist, ohne dass es zu Beschädigungen des Wickelspulenspeichers und / oder an den Wickelspulen kommt, wenn ein automatisiertes Wickelspulensammelfahrzeug eingesetzt wird.
-
Die Aufgabe hinsichtlich der Texturiervorrichtung wird mit einer Texturiervorrichtung mit dem Merkmalen nach Anspruch 11 gelöst.
-
Nach einem Aspekt der Erfindung wird eine Texturiervorrichtung zum Falschdralltexturieren einer Vielzahl von synthetischen Fäden bereitgestellt mit einer entsprechenden Vielzahl von Bearbeitungsstellen, wobei die Fäden mittels eines ersten, zweiten und / oder dritten Lieferlaufwerks gefördert und verstreckt und mittels einer Texturiervorrichtung texturiert werden und zu Wickelspulen in einer Aufspuleinrichtung aufgewickelt werden, wobei die aufgewickelte Wickelspule in einem Wickelspulenspeicher ablegbar ist, wobei die Ablegeposition der Wickelspule im Wickelspulenspeicher mit einem Überwachungsverfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ausgestaltungen und / oder mit einer Überwachungseinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ausgestaltungen überwacht wird.
-
Die erfindungsgemäße Überwachungseinrichtung und das erfindungsgemäße Überwachungsverfahren sowie die zugehörige Texturiervorrichtung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele der Überwachungseinrichtung, des Überwachungsverfahrens bzw. der zugehörigen Texturiervorrichtung unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
-
Es stellen dar:
- 1 schematisch eine Ansicht einer Texturiervorrichtung zum Falschdralltexturieren eines synthetischen Fadens mit einer erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung zum Überwachen einer Ablegeposition einer Wickelspule.
- 2 schematisch eine Ansicht der Texturiervorrichtung von 1 mit einem Wickelspulensammelfahrzeug beim Einsammeln von Wickelspulen, die in dem Wickelspulenspeicher abgelegt sind,
- 3 schematisch eine Detailansicht in Längsrichtung von Wickelspulen und der Position der Überwachungseinrichtung relativ zu einem Seitenträger des Wickelspulenspeichers mit Wickelspulen in korrekter Lage,
- 4 ein Laufzeitdiagramm, das die Laufzeit über die Position von Wickelspulen in dem Wickelspulenspeicher anzeigt, die in korrekter Lage angeordnet sind,
- 5 eine Ansicht von nicht korrekt abgelegten Wickelspulen in dem Wickelspulenspeicher und ein Beispiel eines möglichen Signalverlaufs, der auftreten kann, wenn eine Wickelspule nicht korrekt abgelegt worden ist
- 6 ein Laufzeitdiagramm, das die Laufzeit über die Position von nicht korrekt abgelegten Spulen zeigt, gemäß dem Beispiel aus 5
- 7 schematisch eine Stirnansicht einer Wickelspule, die korrekt in dem Wickelspulenspeicher abgelegt worden ist,
- 8 schematisch eine Stirnansicht einer Wickelspule, die inkorrekt im Wickelspulenspeicher abgelegt worden ist,
- 9 schematisch ein Blockdiagramm von Verfahrensschritten des erfindungsgemäßen Überwachungsverfahrens
-
Zur besseren Orientierung und Zuordnung der einzelnen Merkmale sind in ausgewählten Figuren Bezugskoordinatensysteme mit X, Y, Z-Richtung angegeben, wobei 1 das Bezugs-XYZ-Koordinatensystem anzeigt.
-
In dem Bezugskoordinatensystem zeigt X die Längsrichtung der Texturiervorrichtung 100, Y die Breitenrichtung einer Texturiervorrichtung 100 und Z die Höhenrichtung der Texturiervorrichtung 100 an.
-
Bei Detailansichten ist jeweils dieses in 1 gezeigte Bezugskoordinatensystem zu besseren Orientierung und Zuordnung der Merkmale zu der Texturiervorrichtung 100 angegeben.
-
1 zeigt schematisch die Texturiervorrichtung 100 zum Texturieren eines synthetischen Fadens FS an, der mittels Vorlagenspulen 7, die in einem Spulengatter 2 gelagert sind, bereitgestellt wird.
-
Hierzu wird der synthetische Faden FS bzw. die Mehrzahl von synthetischen Fäden FS aus den jeweiligen Vorlagespulen 7 über Umlenkrollen 9 zuerst über und durch eine Heizeinrichtung 120 zum Erwärmen des synthetischen Fadens FS, nachfolgend zu einer Kühleinrichtung 130 zum Abkühlen bzw. Temperieren des synthetischen Fadens FS auf eine vorbestimmte Temperatur gebracht, so dass eine Falschdralltexturierung über eine Falschdralltexturiereinrichtung 150 durchgeführt werden kann.
-
Die durch die Falschdralltexturierung 150 ausgeführte Texturierung wird dann in dem synthetischen Faden FS mit einer Heizeinrichtung 140 fixiert. Der texturierte Faden TS wird dann in einer Aufspuleinrichtung 1 zu Wickelspulen 4 gewickelt, die dann zum Abtransportieren in einem Wickelspulenspeicher 30 bereitgestellt werden.
-
Zum Transportierten, Fördern und Verstrecken des synthetischen Fadens FS, was auch Teil der Texturierung ist, wird der synthetische Faden FS von dem Spulengatter 2, der in Vorlagespulen 7 bereitgestellt wird über ein erstes Lieferwerk 11, ein zweites Lieferwerk 12 verstreckt und transportiert und über ein drittes Lieferwerk 13 der Aufspuleinrichtung 1 zugeführt.
-
Die Aufspuleinrichtung 1 weist eine zugehörige Changiereinrichtung 20 auf, mittels der der texturierte Faden zu der jeweiligen Wickelspule 4 aufgewickelt wird.
-
Mittels eines Wickelspulenschwenkarmes 40 kann die jeweilige Spule 4 dem Wickelspulenspeicher 31 zugeführt werden.
-
Der jeweilige Wickelspulenspeicher 30 weist eine Abrollbahn 31 auf, die wie eine Schwerlastrutsche funktioniert. Über die Abrollbahn 31 werden die Wickelspulen 4 über die an den Seiten vorstehenden auskragenden Hülsenabschnitte der Hülse 21, auf der der texturierte Faden T gewickelt worden ist, gehalten und entsprechend geführt.
-
Die Abrollbahn 31 weist an ihrem Abrollende einen Anschlag 32 auf. Der Anschlag 32 kann auch eine Ausnehmung sein, die entsprechend kreisförmig ausgebildet ist, so dass wenigstens ein Abschnitt des Hülsenumfangs der Hülse 21 dort gehalten werden kann, so dass die Wickelspule 4 in einer Ablageposition A, wie in 3 dargestellt ist, in der Abrollbahn 31 gehalten wird.
-
Wie ferner aus 3 zu entnehmen ist, weist die Abrollbahn 31 jeweils Seitenträger 33 auf, die die Hülse 21 der Wickelspule 4 beidseitig halten.
-
Zum Warten der Texturiervorrichtung 31 ist ein Wartungsgang 200 für Operatoren vorgesehen und zum Einsammeln und Abnehmen der Wickelspulen 4 aus dem Wickelspulenspeicher 30 ist ein Fahrzeuggang 210 vorgesehen, in dem beispielsweise selbstfahrende Fahrzeuge, die schienengeführt sein können und / oder frei fahrbar sind über entsprechende Positionssteuerungen, wie beispielsweise ein Wickelspulensammelfahrzeug 70, fahren können.
-
In 2 ist die Texturiervorrichtung 100 aus 1 mit einem Wickelspulensammelfahrzeug 70 beim Abnehmen von Wickelspulen 4 gezeigt. Das Wickelspulensammelfahrzeug 70 kann ein Paternosterregal 75 aufweisen, an dem eine vorbestimmte Anzahl von Lagerschalen 74 vorgesehen sind, deren Anzahl im Wesentlichen der Anzahl der Wickelspulenspeicher 30 in der Texturiervorrichtung 100 entspricht.
-
Je nach Position und Anzahl von Aufspuleinrichtungen 1 in der jeweiligen Texturiervorrichtung können in Längsrichtung X entsprechend viele Lagerschalen 74 vorgesehen sein, in dem mittels eines Zuführhebearmes 77 des Wickelspulensammelfahrzeugs 70 die jeweilige Wickelspule 4 in die zugehörige Lagerschale abgelegt werden können.
-
In einer nicht dargestellten Ausführungsform des Wickelspulensammelfahrzeugs 70 können auch nur Ebenen vorgesehen sein, wobei der notwendige Hub einer Lagerschale 74 mit der Schwenkbewegung des Zuführhebearms 77 für die jeweilige Ebene erfolgt.
-
Das Wickelspulensammelfahrzeug 70 weist ein zugehöriges Fahrantriebssystem 76 auf. Das Fahrantriebssystem 76 kann eine Schienenführung sein, die decken- oder bodengeführt ist. Das Wickelspulensammelfahrzeug 70 kann auch als AGV-Fahrzeug ausgebildet sein, das eine entsprechende Fahrzeugbereifung aufweist und seine Position und Lage über entsprechende Sensoren feststellen kann.
-
Ferner ist in den 1 und 2 die Position der Überwachungseinrichtung 50 angedeutet, mit der eine korrekte Ablegeposition der jeweiligen Wickelspule in dem Wickelspulenspeicher 30 festgestellt werden kann, so dass das Wickelspulensammelfahrzeug 70 automatisch und unaufwändig und ohne Beschädigung mittels des Zuführhebearm 77 die jeweilige Wickelspule 4 aus dem Wickelspulenspeicher 30 entfernen und in die zugehörige Lagerschale 74 ablegen kann.
-
Wenn das Wickelspulensammelfahrzeug 70 die Wickelspulen 4 aus dem Wickelspulenspeicher 30 entfernt hat, fährt das Wickelspulensammelfahrzeug 70 beispielsweise an eine Lagerposition in der Halle, in der die Texturiervorrichtung angeordnet ist, so dass weitere Wickelspulen 4 aus den synthetischen Fäden FS zu texturierten Fäden TS bearbeitet werden können.
-
Üblicherweise sind eine Vielzahl von Texturiervorrichtungen 100 vorgesehen, so dass eine entsprechende Anzahl von Wickelspulen 4 über den Tag hergestellt und lagern ist.
-
Es kann jedoch vorkommen, dass die Wickelspulen 4 im Wickelspulenspeicher 30 durch den Zuführhebearm 77 falsch positioniert werden und nicht in der korrekten Ablegeposition A im Wickelspulenspeicher 30 angeordnet sind.
-
Eine nicht korrekt abgelegte Wickelspule 4 ist beispielsweise in 5 dargestellt.
-
Zum besseren Verständnis der Idee wird zunächst Bezug auf 3, in der eine korrekt abgelegte Wickelspule 4 dargestellt ist, und das zugehörige Flussdiagramm bzw. Laufzeitdiagramm besprochen.
-
In 3 ist schematisch eine Längsansicht eines Spulenspeichers 30 gezeigt, in dem eine vorbestimmte Anzahl von Wickelspulen 4 in der Abrollbahn 31 gehalten sind, die entsprechende Seitenträger 33 mit zugehörigen Anschlägen 32 aufweisen, die die Wickelspule jeweils in der Ablegeposition A halten, damit das Wickelspulensammelfahrzeug 70 diese mittels seiner Zuführhebearme 77 abnehmen kann.
-
Die Überwachungseinrichtung 50 ist an gegenüberliegenden Stirnseiten der Wickelspule angeordnet und weist einen Sender 51 und einen Empfänger 52 auf, so dass ein Signal S von dem Sender 51 an den Empfänger 52 durch die Hülse 21 hindurch gesendet werden kann, um dadurch die korrekte Ablegeposition A festzustellen.
-
Bevorzugt wird das Signal S von einem Durchmesseranfang dA, der auch zu einem Umfangsanfang UA gehört hin zu einem Durchmesserende dE bzw. Umfangsende UE der jeweiligen Hülse 21 der Wickelspule 4 gesendet.
-
Dabei durchläuft das Signal S angefangen von der Position P0 des Senders eine Mehrzahl von Wickelspulenpositionen P1, P2 bis PN, wobei PN die Endposition des Empfängers 52 andeutet. Zwischen P0 und PN können jedoch eine Mehrzahl von Wickelspulen 4 in dem Wickelspulenspeicher 30 angeordnet sein, je nachdem wie die Texturiervorrichtung 100 und die zugehörige Aufspuleinrichtung 1 ausgestaltet ist.
-
In 4 ist schematisch ein Laufzeitdiagramm dargestellt, das die Laufzeit des Diagramms über die einzelnen Positionen P0 bis PN in Laufzeitrichtung m über die Zeit t darstellt. Zum besseren Verständnis ist das Laufzeitdiagramm verkürzt dargestellt.
-
Bei einer korrekten Ablageposition A kann bereits über das Laufzeitdiagramm schon festgestellt werden, dass an jeder Position P1 bis PN die Wickelspule in der korrekten Ablegeposition A ist, da das Signal S weder abgelenkt noch reflektiert ist und ohne Blockade an den Empfänger 52 angelangt und von diesem empfangen worden ist.
-
Bei einer korrekten Ablageposition A aller Wickelspulen 4 in den zugehörigen Wickelspulenspeicher 30 sendet dann die Überwachungseinrichtung 50 an die Steuerung der Texturiereinrichtung 100 bzw. an die Steuerung des Wickelspulensammelfahrzeugs 70 ein Freigabesignal, dass die Wickelspulen 4 in der korrekten Ablageposition sind und aus dem Wickelspulenspeicher 30 entnommen werden können.
-
5 zeigt ein Beispiel, bei dem die Wickelspulen 4 in einer korrekten Ablageposition A und in einer nicht korrekten Falschposition F angeordnet sind.
-
Die Falschposition F ist mit dem Bezugszeichen F an der entsprechenden Wickelspule 4 angezeigt, die um einen Winkel gegenüber des in X-Richtung im Wesentlichen horizontal verlaufenden Signal S geneigt ist.
-
Das Signal S, welches von dem Sender 51 in der Position P0 an die Wickelspule P2 in der Falschposition F gesendet worden ist, wird beispielsweise durch die Hülse 21 bzw. von dem Trageabschnitt der Abrollbahn 31 wieder zurück zu dem Sender 51 reflektiert und als Falschsignal SR bzw. als reflektiertes Signals SR, das von der Überwachungseinrichtung 50, die auch einen Empfänger 52 aufweisen kann, detektiert.
-
Dadurch kann sich die in 6 angegebene Laufzeitdiagramm ergeben, wobei das Signal S nicht von dem Empfänger 52 an der Position PN empfangen wird, sondern von dem Empfänger 52 an der Position P0.
-
Dadurch kann festgestellt werden, dass an der Position P2 die Wickelspule 4 nicht korrekt angeordnet ist und das Abnehmen durch das Wickelspulensammelfahrzeug 70 kann rechtzeitig unterbrochen werden.
-
Wie ferner aus 3 und 5 zu entnehmen ist, ist der Empfänger 52 in Signalrichtung S in einer Empfangsposition bei dem Hülsenende des Umfangsendabschnittes der Wickelspule 4 angeordnet, nicht zwangsläufig aber an dem Seitenträger 33 des Spulenspeichers 30.
-
Wie ferner aus 6 zu entnehmen ist, kann durch die Laufzeit und das Laufzeitdiagramm entnommen werden, dass eine Wickelspule 4 in einer Falschposition F positioniert ist, wenn das Signal als reflektiertes Signal SR wieder am Sender 51 ankommt. Auch kann die Falschposition F erkannt werden, wenn nach einer Zeit t das reflektierte Signal SR auch an der Ursprungsposition P0 von dem dort positionierten Sender 51 detektiert wird.
-
Bei einer solchen Meldung ist die Steuerung der Überwachungseinrichtung bzw. die Steuerung der Texturiervorrichtung 100, so eingerichtet, dass wenigstens ein Warnsignal an die Fahrzeugsammeleinrichtung 70 und auch gleichzeitig eine entsprechende Meldung an einen Operator gemeldet bzw. gesendet wird, so dass der Operator die inkorrekte Ablageposition F korrigieren kann, wenn dies unaufwändig möglich ist, bzw. auch entsprechend Maßnahmen treffen kann, um die auftretenden Fehler zu beheben.
-
7 zeigt eine Stirnseitenansicht einer korrekt abgelegten Wickelspule in dem Wickelspeicher 60.
-
Da die Seitenträger 33 der Abrollbahn 31 im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, ist die Lage des Mittelpunkts M der Wickelspule 4 am Mittelpunktanfang MA gleich der Lage des Mittelpunktendes ME am Endpunkt der Hülse 21, was auch für den Durchmesseranfang dA und das Durchmesserende dE der Hülse 21 gilt, bzw. den Umfangsanfang UA bzw. das Umfangsende UE der Wickelspule 4.
-
Ferner ist in 7 der Durchmesser dS einer Signalzone SZ angegeben, der bevorzugt ringförmig ausgestaltet ist und sich vom Innenumfang der Hülse 21 mit einem vorbestimmten Abstand vom Rand hin zum Mittelpunkt M der Hülse 21 erstreckt.
-
Bevorzugt wird in der Signalzone SZ das Signal S randseitig abgegeben, so dass auch kleinere Neigungsänderungen der Spule 4 in der Ablegeposition erkennbar sind, da hierdurch der Hülsenumfang leichter ein Signal S reflektieren bzw. blockieren kann, was durch eine entsprechende Auswertung am Empfänger 52 beispielsweise auch durch eine Phasenverschiebung feststellbar ist.
-
Bevorzugt ist das Signal S ein Lasersignal, wobei durch entsprechende Lasertriangulationen und / oder eine Phasenlagermessung am Empfänger 52 bzw. am Sender 52 Fehler detektiert werden können. Es kann auch festgestellt werden, an welcher Position P1 bis PN eine falsche Ablage in der falschen Ablageposition F der Wickelspule 4 vorliegt, so dass der Operator auch zielgerichtet die Position finden und entsprechend beheben kann.
-
In 8 ist eine Wickelspule 4 gezeigt, die in der falschen Ablegeposition F in dem Wickelspulenspeicher 30 angeordnet ist. Hier kann sofort erkannt werden, dass sich die Umfänge des Umfanganfangs UA und des Umfangendes UE nicht gegenseitig gegenüberliegend decken, sondern zueinander verschoben sind, was auch für den Durchmesseranfang dA und des Durchmesseranfangs dE gilt, sowie für die entsprechenden Mittelpunkte MA und ME am Anfang und am Ende der Wickelspule 4 bzw. der Hülse 21.
-
Dadurch kommt es auch zu einer Reflektion an dem Innenumfang der Hülse 21, insbesondere in der ringförmigen Signalzone SZ, so dass entsprechend falsche Ablegepositionen F durch die Neigung der Hülse 21 erkannt werden können.
-
Entsprechend kann die Signalzone SZ auch mit einem kleineren Bereich gewählt werden, so dass auch kleine Abweichungen detektierbar sind. In 7 bzw. 8 ist zum besseren Erkennen der Bereich der Signalzone SZ übertrieben dargestellt.
-
9 zeigt schematisch ein Blockdiagramm von wesentlichen Verfahrensschritten des erfindungsgemäßen Überwachungsverfahren.
-
In der Texturiervorrichtung 100 sind bereits wesentliche Verfahrensschritte zum Falschdralltexturieren eines synthetischen Fadens FS zum Aufwickeln der synthetischen Fadens FS, der zu einem texturierten Faden TS texturiert worden ist, durchgeführt worden. In der Aufspuleinrichtung 1 der Texturiervorrichtung 100 wurde der texturierte Faden TS zu einer Wickelspule 4 aufgewickelt, die im ersten Verfahrensschritt S1 in den Wickelspulenspeicher der Texturiervorrichtung 100 verbracht wird.
-
In nachfolgenden Schritten wird die Ablageposition im Schritt S2 kontrolliert, wobei die korrekte Lage K in der Ablegeposition A oder eine inkorrekte Lage IK in der Falschposition F ermittelt wird.
-
Dazu wird im Schritt S4 von einem Sender 51 der Überwachungseinrichtung 50 ein Signal S durch die Hülse 21 der Wickelspule 4 hindurchgeschickt und das Signal S in einem Folgeschritt S6 von einem Empfänger 52 empfangen, wobei der Empfänger 52 vorzugsweise an einer gegenüberliegenden Position des Senders 51 angeordnet ist. Der Sender 51 und Empfänger 52 kann aber auch beide Funktionen eines Senders und eines Empfängers aufweisen; so dass insbesondere das reflektierte Signal SR erkannt werden können.
-
In einem Schritt S4 wird die Laufzeit des Signals S ermittelt, so dass auch die entsprechende Position P0 bis PN des Signals S zu einem bestimmten Zeitpunkt t verwendet und erfasst werden kann, so dass darüber beispielsweise auch die Position P01 bis P0n erfasst werden kann, an welcher das Signal S sich gerade befindet. Ferner kann das Signal S für eine Phasenlagemessung oder eine Lasertriangulation verwendet werden, wenn das Signal S entsprechend ausgerichtet ist.
-
In einem Schritt S5 wird das festgelegt, ob die korrekte Lage der Wickelspule 4 in der Ablegeposition vorliegt, in dem beispielsweise die Laufzeit t mit gespeicherten Daten verglichen wird.
-
Wenn das Signal S insbesondere ein Lasersignal ist, kann eine entsprechende Phasenlagemessung bzw. Lasertriangulation durchgeführt werden, so dass die Position P1 bis PN und auch die Lage entsprechend kontrolliert und nachverfolgt werden kann, ob die Wickelspule 4 in der korrekten Ablegeposition A positioniert ist.
-
Wenn die Wickelspule 4 in der inkorrekten Falschposition F mit einem vorbestimmten Neigungswinkel abgelegt worden ist, wird das Signal S entsprechend abgeändert abgelenkt und / oder reflektiert, wobei eine entsprechende Laufzeitverlängerung erkennbar und/oder Phasenverschiebung und / oder Lasertriangulation durchführbar ist, über die dann entsprechend bestimmt werden kann, dass die Wickelspule 4 in einer Falschposition F angeordnet ist.
-
In einem Schritt S6 wird dann entweder ein Freigabesignal und / oder ein Sperrsignal beispielsweise an das Wickelspulensammelfahrzeug 70 gesendet, wobei bei dem Freigabesignal das Wickelspulensammelfahrzeug 70 die in dem Wickelspulenspeicher 30 gesammelten Wickelspulen 4 einsammeln kann.
-
Bei einem Sperrsignal wird bevorzugt gleichzeitig ein Operator benachrichtigt und / oder gleichzeitig die Anfahrt des Wickelspulensammelfahrzeugs 70 an der entsprechenden Position mit der falschen Ablegeposition verhindert, so dass eine falsche Einsammlung und schlimmstenfalls eine Beschädigung an dem Wickelspulensammelfahrzeug70 bzw. an der Texturiereinrichtung 100 durch ein unkorrektes oder falsches Entnehmen der falsch abgelegten Wickelspule 4 verhindert werden kann.
-
Bezugszeichenliste
-
- 1
- Aufspuleinrichtung
- 2
- Spulengatter
- 4
- Wickelspule
- 6
- Vorlagespulenhalter
- 7
- Vorlagespule
- 9
- Umlenkrolle
- 11
- erstes Lieferwerk
- 12
- zweites Lieferwerk
- 13
- drittes Lieferwerk
- 20
- Aufspuleinrichtung
- 21
- Hülse
- 22
- Hülsenspeicher
- 30
- Wickelspulenspeicher
- 31
- Abrollbahn /Schwerlastrutsche
- 32
- Anschlag
- 33
- Seitenträger
- 40
- Wickelspulenschwenkwerk
- 50
- Überwachungseinrichtung/Entfernungsmesser
- 51
- Sender,
- 52
- Empfänger
- 70
- Wickelspulensammelfahrzeug
- 71
- Antriebsrolle
- 72
- Umlenkrolle
- 73
- Förderband
- 74
- Lagerschale
- 75
- Patemosterregal
- 76
- Fahrantriebssystem
- 77
- Zuführhebearm
- 100
- Texturiervorrichtung
- 120
- Heizeinrichtung
- 130
- Kühleinrichtung
- 140
- Set-Heizeinrichtung
- 150
- Falschdralltexturiereinrichtung
- 200
- Wartungsgang
- 210
- Fahrzeuggang
- A
- Ablegeposition
- F
- Falschposition
- T
- Trittsteg
- P1, P2, PN
- erste Ablegeposition, zweite Ablegeposition, n-te Ablegeposition
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- EP 1238273B1 [0004]
- EP 0110275B1 [0005]