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DE10202297A1 - Bildplattengerät - Google Patents

Bildplattengerät

Info

Publication number
DE10202297A1
DE10202297A1 DE10202297A DE10202297A DE10202297A1 DE 10202297 A1 DE10202297 A1 DE 10202297A1 DE 10202297 A DE10202297 A DE 10202297A DE 10202297 A DE10202297 A DE 10202297A DE 10202297 A1 DE10202297 A1 DE 10202297A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
optical disk
section
track
light beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10202297A
Other languages
English (en)
Inventor
Ono Takayuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Funai Electric Co Ltd
Original Assignee
Funai Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Funai Electric Co Ltd filed Critical Funai Electric Co Ltd
Publication of DE10202297A1 publication Critical patent/DE10202297A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/08Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers
    • G11B7/085Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam into, or out of, its operative position or across tracks, otherwise than during the transducing operation, e.g. for adjustment or preliminary positioning or track change or selection
    • G11B7/08505Methods for track change, selection or preliminary positioning by moving the head
    • G11B7/08529Methods and circuits to control the velocity of the head as it traverses the tracks

Landscapes

  • Moving Of The Head For Recording And Reproducing By Optical Means (AREA)
  • Moving Of Head For Track Selection And Changing (AREA)

Abstract

Wenn eine Linse eine Position erreicht, die eine halbe Spur vor einer Zielspur bei einem Spursprung liegt, führt ein Servoprozessor eine Bremsoperation in einer Größe durch, die der Bewegungsgeschwindigkeit der Linse zur Zeit, wenn die Linse die direkt vorhergehende Spur kreuzt, entspricht. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Linse wird aus der Periode eines Spurverfolgungssteuersignals detektiert. Somit wird ein Phänomen, bei dem eine Bremsoperation nicht wirksam ist und die Linse über die Zielspur hinaus schießt, verhindert, und eine Spurhaltung in der Zielspur kann sicher erzielt werden.

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bildplattenge­ rät, das Daten auf eine optische Platte, wie eine CD, eine MD oder eine DVD, schreibt oder von dieser liest.
Die Vorrichtung bezieht sich insbesondere auf eine Steuerung eines Spursprungs, in welcher ein Abtastkopf zu einer Ziel­ spur, die auf einer Aufzeichnungsoberfläche einer optischen Platte ausgebildet ist, bewegt wird.
Konventionellerweise gibt es ein Bildplattengerät, das Daten, die auf einer optischen Platte, wie einer CD, einer MD oder einer DVD aufgezeichnet sind, liest, und das Daten auf eine solche optische Platte schreibt. In einer optischen Platte sind eine Vielzahl von Spuren konzentrisch oder spiralförmig auf einer Aufzeichnungsoberfläche ausgebildet. Ein Bildplat­ tengerät detektiert einen reflektierten Lichtstrahl eines Lichtstrahls, der die Spuren beleuchtet, um die aufgezeichne­ ten Daten auszulesen, und es bestrahlt die Spuren mit einem Lichtstrahl, um die Daten auf diese zu schreiben.
Wenn Daten, die auf einer optischen Platte aufgezeichnet sind, ausgelesen werden sollen, oder wenn Daten auf eine op­ tische Platte aufgezeichnet werden sollen, so führt ein Bild­ plattengerät einen Spursprung durch, um einen Abtastkopf zu einer Zielspur der vielen Spuren, die auf einer Aufzeich­ nungsoberfläche der optischen Platte ausgebildet sind, zu be­ wegen. Eine Zielspur ist eine Spur, von der die Daten auszu­ lesen sind, oder in die die Daten einzuschreiben sind. Ein Spursprung ist eine Vorgang der Bewegung einer Beleuchtungs­ position eines Lichtstrahls in radialer Richtung der opti­ schen Platte, um die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls auf der Zielspur zu plazieren.
Nachfolgend wird ein Spursprung beschrieben. Bei einem Spur­ sprung wird ein Spurverfolgungsfehlersignal, das den Grad der Abweichung in radialer Richtung zwischen dem Beleuchtungs­ punkt des Lichtstrahls und einer Spur, die in der Aufzeich­ nungsoberfläche ausgebildet ist, anzeigt, verwendet. Das Spurverfolgungsfehlersignal erhält man von einem Lichtstrahl, der von der optischen Platte reflektiert wird, und der detek­ tiert wird, während die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls in einer radialen Richtung der optischen Platte bewegt wird.
In einem gewöhnlichen Bildplattengerät ist ein Abtastkopf auf einem Gewinde plaziert, das in radialer Richtung einer opti­ schen Platte bewegbar ist. Eine Linse des Abtastkopfs wird so befestigt, daß sie auf dem Gewinde in radialer Richtung der optischen Platte bewegbar ist. Ein Spursprung wird unter Be­ wegung des Gewindes oder ohne eine Bewegung des Gewindes durchgeführt.
Ein Spursprung, der unter Bewegung des Gewindes durchgeführt wird, wird beschrieben.
Das Bildplattengerät bewegt das Gewinde in einer radialen Richtung der optischen Platte. Dies bewirkt, daß die Haupt­ einheit des Abtastkopfs, der auf dem Gewinde plaziert ist, in einer radialen Richtung der optischen Platte bewegt wird, und somit das Zentrum (die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls) der Linse sequentiell Spuren, die in der Aufzeichnungsober­ fläche der optischen Platte ausgeformt sind, kreuzt. Zu die­ ser Zeit wird auch die Bewegung der Linse des Abtastkopfs in Bezug auf das Gewinde durchgeführt. Ein Spiegelteil, der ei­ nen Lichtstrahl vollständig reflektiert, ist zwischen benach­ barten Spuren ausgebildet. Ein sinusförmiges Spurverfolgungs­ fehlersignal, das anzeigt, daß das Zentrum der Linse eine Spur kreuzt, wird aus der Größe des reflektierten Lichts von der optischen Platte erhalten. Eine Wellenlänge des Spurver­ folgungsfehlersignals wird zu jeder Zeit produziert, wenn das Zentrum der Linse eine Spur kreuzt. Wenn die Wellenanzahl des Spurverfolgungsfehlersignals gezählt wird, ist es somit mög­ lich, die Anzahl der Spuren, die das Zentrum der Linse ge­ kreuzt hat, zu erhalten.
Direkt vor dem Start eines Spursprungs berechnet das Bild­ plattengerät die Anzahl der Spuren, die gekreuzt werden müs­ sen, bevor das Zentrum der Linse die Zielspurposition er­ reicht. Es wird insbesondere die Anzahl der Spuren, die zu kreuzen sind, aus der Differenz zwischen einer Spuradresse, die die aktuelle Spurposition des Abtastkopfs anzeigt, und der, die die Position der Zielspur anzeigt, berechnet. Die aktuelle Spurposition wird durch das Lesen der Daten der Spur erhalten.
Wenn das Zentrum der Linse eine Position erreicht, die sich in einer gewissen Distanz von der Zielspur befindet, so stoppt das Bildplattengerät das Gewinde. Beispielsweise wird das Gewinde gestoppt, wenn das Zentrum der Linse eine Spur erreicht, die sich 100 Spuren vor der Zielspur befindet. Wenn das Bildplattengerät das Gewinde auf diese Weise bewegt, wird die Haupteinheit des Abtastkopfs in die Nähe der Zielspur be­ wegt.
Die Bewegung der Linse in Bezug auf das Gewinde wird sogar dann fortgesetzt, nachdem das Gewinde gestoppt wurde, so daß das Zentrum der Linse in einer Bewegung auf die Zielspur gehalten wird. Wenn aus der gezählten Wellenzahl des Spurver­ folgungsfehlersignals beurteilt wird, daß das Zentrum der Linse die Zielspur erreicht, führt das Bildplattengerät eine Spurverfolgungsservosteuerung durch, um eine Spurhaltung in der Zielspur zu erzielen.
Eine Spurverfolgungsservosteuerung ist eine Steuerung der Po­ sitionierung des Zentrums der Linse auf dem Zentrum einer Spur.
In einem Fall, bei dem die Bewegungsgeschwindigkeit der Linse nicht im wesentlichen null ist, mißlingt das Hereinführen in die Spur manchmal sogar dann, wenn eine Spurverfolgungsservo­ steuerung durchgeführt wird, und somit kann keine Spurhaltung in der Zielspur erhalten werden. Somit wird eine Steuerung so durchgeführt, daß wenn das Zentrum der Linse eine Position erreicht, die sich in einer gewissen Distanz von der Zielspur befindet, die Bewegungsgeschwindigkeit allmählich reduziert wird, und daß wenn das Zentrum der Linse die Zielspurposition erreicht, die Bewegungsgeschwindigkeit im wesentlichen zu null gemacht wird.
Es wird beispielsweise ein Verfahren vorgeschlagen, in dem, wenn das Zentrum einer Linse die Zielspurposition erreicht, eine Bremsoperation durchgeführt wird, um die Bewegungsge­ schwindigkeit der Linse im wesentlichen auf null herunter zu setzen, wonach dann eine Spurverfolgungsservosteuerung durch­ geführt wird (nicht geprüfte japanische Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Hei08-263849).
Es wird ein Bildplattengerät vorgeschlagen, in dem die Bewe­ gungsgeschwindigkeit eines Gewindes während eines Spursprungs konstant gehalten wird, wodurch die Steuerung des Zeitpunkts der Durchführung eines Bremsvorgangs erleichtert wird (siehe die nicht geprüfte japanische Patentanmeldung mit der Veröf­ fentlichungsnummer Hei10-340459). Die Veröffentlichung be­ schreibt eine Technik, in welcher die Rotationsgeschwindig­ keit eines Gewindemotors für das Bewegen eines Gewindes kon­ stant gemacht wird, um somit die Bewegungsgeschwindigkeit des Gewindes konstant zu machen.
Die Größe des Bremsens, die aufgebracht wird, wenn detektiert wird, daß das Zentrum der Linse die Zielspurposition er­ reicht, ist jedoch konstant. Wenn die Bewegungsgeschwindig­ keit der Linse, direkt bevor ein Bremsvorgang durchgeführt wird, hoch ist, mißlingt somit ein Stoppen der Linse in der Zielspurposition, und die Linse schießt über diese Position hinaus. Wenn die Bewegungsgeschwindigkeit der Linse, direkt bevor ein Bremsvorgang durchgeführt wird, niedrig ist, wird ein übermäßiges Bremsen ausgeübt, und das Zentrum der Linse wird manchmal in Bezug auf eine optische Platte zurück ge­ führt. In diesem Zusammenhang bedeutet eine Rückführung nicht eine Bewegung der Linse in der entgegengesetzten Richtung, sondern es bedeutet ein Phänomen, bei dem die Richtung der relativen Bewegung der Linse in Bezug auf die optische Platte durch die Exzentrizität der optischen Platte oder dergleichen in einer Rückwärtsrichtung gerichtet ist (der Richtung ent­ lang der die Linse von der Zielspur getrennt wird).
Konventionellerweise wird direkt nachdem ein Bremsvorgang be­ endet wurde, eine Spurverfolgungsservosteuerung durchgeführt, um eine Spurhaltung in der Zielspur zu erzielen. Es ist je­ doch nicht sicher, ob zur Zeit, wenn der Bremsvorgang beendet ist, das Zentrum der Linse auf einer Spur oder im Spiegel­ teil, der zwischen den Spuren ausgebildet ist, positioniert ist. Wenn eine Spurverfolgungsservosteuerung durchgeführt wird, während das Zentrum der Linse in einem Spiegelteil po­ sitioniert ist, so kann die Antriebssteuerung nicht korrekt durchgeführt werden, und es kommt manchmal vor, daß die Linse zurückgeführt oder plötzlich beschleunigt wird, was ein Ver­ rutschen in der Spur verursacht.
In einem konventionellen Bildplattengerät wird somit oft eine Spurhaltung in der Zielspur nicht erzielt, und es wird ein erneuter Spursprung durchgeführt. Somit wird die Zeitdauer, die erforderlich ist, um eine Spurhaltung in der Zielspur zu erzielen, verlängert, und die Zuverlässigkeit der Geräte­ haupteinheit ist nicht sehr gut.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Bildplattengerät, in welchem, wenn eine Bewegung einer Linse zu stoppen ist, ein Bremsvorgang in einem Maß, das der Bewe­ gungsgeschwindigkeit der Linse entspricht, durchgeführt wird, um zu gewährleisten, daß eine Spurhaltung in einer Zielspur sicher durchgeführt wird.
Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Bild­ plattengerät bereit zu stellen, in welchem, wenn das Zentrum einer Linse in einem Spiegelteil positioniert ist, verhindert wird, daß eine Spurverfolgungsservosteuerung ausgeführt wird, so daß ein Verrutschen in der Spur unterdrückt wird, und so daß eine sichere Spurhaltung in einer Zielspur ermöglicht wird.
Um die Probleme zu lösen, ist das Bildplattengerät der Erfin­ dung in der folgenden Art konfiguriert.
(1) Bildplattengerät, umfassend:
einen Abtastkopf, der eine Aufzeichnungsoberfläche einer optischen Platte mit einem Lichtstrahl beleuchtet, der durch eine Linse fokussiert wird, und der einen reflektierten Lichtstrahl von der Oberfläche detektiert, um die Daten, die auf dieser optischen Platte aufgezeichnet sind, zu lesen;
einen Linsenbewegungsabschnitt, der die Linse bewegt, um eine Beleuchtungsposition des Lichtstrahls in einer radialen Richtung der optischen Platte zu bewegen;
einen Spurverfolgungsfehlersignalerzeugungsabschnitt, der ein Spurverfolgungsfehlersignal erzeugt, das anzeigt, daß die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls eine Spur kreuzt, die auf der optischen Platte ausgebildet ist;
einen Bremssignalausgabeabschnitt, der ein Bremssignal ausgibt, um den Linsenbewegungsabschnitt zu veranlassen, die Linse, die in einer radialen Richtung der optischen Platte bewegt wird, zu stoppen; und
einen Bremsgrößensteuerabschnitt, der eine Größe des Bremssignals, das durch den Bremssignalausgabeabschnitt aus­ gegeben wird, in Übereinstimmung mit der Periode des Spurver­ folgungsfehlersignals steuert.
In der obigen Konfiguration bewegt der Linsenbewegungsab­ schnitt die Linse des Abtastkopfs, um die Beleuchtungsposi­ tion des Lichtstrahl in einer radialen Richtung der optischen Platte zu bewegen. Der Spurverfolgungsfehlersignalerzeugungs­ abschnitt erzeugt das Spurverfolgungsfehlersignal, das an­ zeigt, daß die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls eine Spur, die auf der optischen Platte ausgebildet ist, kreuzt. Das Spurverfolgungsfehlersignal ist ein sinusförmiges Signal. Die Periode des Spurverfolgungsfehlersignals ist proportional der Bewegungsgeschwindigkeit der Linse. Der Bremsgrößensteu­ erabschnitt steuert die Bremsgröße für das Stoppen der Linse des Abtastkopfs in Übereinstimmung mit der Periode des Spur­ verfolgungsfehlersignals.
Als ein Ergebnis gibt der Bremssignalausgabeabschnitt ein Bremssignal der Größe, das der Bewegungsgeschwindigkeit der Linse entspricht, aus, um somit die Linse zu stoppen. Wenn beispielsweise die Bewegungsgeschwindigkeit der Linse hoch ist, so wird ein Bremssignal großer Größe ausgegeben, und wenn die Bewegungsgeschwindigkeit der Linse niedrig ist, so wird ein Bremssignal kleiner Größe ausgegeben, wodurch die Linse gestoppt werden kann. Somit kann die Beleuchtungsposi­ tion des Lichtstrahls sicher auf der Zielspur gestoppt wer­ den, und eine Spurhaltung kann sicher in der Zielspur durch­ geführt werden.
(2) Der Bremsgrößensteuerabschnitt steuert den Pegel des Bremssignals.
(3) Der Bremsgrößensteuerabschnitt steuert die Zeitdauer, zu der das Bremssignal ausgegeben wird.
(4) Der Bremsgrößensteuerabschnitt steuert den Pegel des Bremssignals und eine Zeitdauer, zu der das Bremssignal aus­ gegeben wird.
In der obigen Konfiguration wird die Größe des Bremsens durch das Steuern des Grads des Bremsens und/oder der Zeitdauer, während der das Bremsen durchgeführt wird, gesteuert.
(5) Das Bildplattengerät umfaßt ferner einen Spurpositionsde­ tektionsabschnitt, der eine Spurposition, die mit dem Licht­ strahl beleuchtet wird, auf der Basis des Spurverfolgungsfeh­ lersignals detektiert, und
wobei der Bremssignalausgabeabschnitt das Bremssignal ausgibt, wenn die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls, die durch den Spurpositionsdetektionsabschnitt detektiert wird, bis auf eine kurze Distanz vor der Zielspur bewegt wird.
In der Konfiguration kann die Zeit des Durchführens eines Bremsvorgangs leicht gesteuert werden.
(6) Die vorbestimmte Distanz beträgt eine halbe Spur.
(7) Die Vorrichtung umfaßt ferner einen Spurverfolgungsservo­ steuerabschnitt, der, wenn die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls auf der Spur plaziert wird, nachdem die Ausgabe des Bremssignals durch den Bremssignalausgabeabschnitt been­ det ist, die Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung startet.
In der Konfiguration wird, wenn die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls auf der Spur plaziert ist, nachdem das Bremssi­ gnal beendet ist, die Anwendung einer Spurverfolgungsservo­ steuerung gestartet. Somit kann ein Verrutschen in der Spur sicher verhindert werden, und somit kann eine Spurhaltung in einer Zielspur sicherer durchgeführt werden.
(8) Der Spurverfolgungsservosteuerabschnitt führt eine Spur­ haltung durch, wenn der Pegel des Spurverfolgungsfehlersi­ gnals unter einen vorbestimmten Pegel abgesenkt wird.
(9) Der Spurverfolgungsservosteuerabschnitt führt eine Spur­ haltung durch, wenn der Pegel des Spurverfolgungsfehlersi­ gnals innerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt und abge­ senkt wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 ist ein Diagramm, das die Konfiguration der Haupt­ teile eines Bildplattengeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist eine Ansicht, die ein Gewinde und einen Halter, auf dem ein Abtastkopf des Bildplattengeräts der Ausführungs­ form der Erfindung zu plazieren ist, zeigt.
Fig. 3 ist eine Ansicht, die einen Schnitt durch eine opti­ sche Platte zeigt.
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm, .das ein Verfahren eines Spur­ sprungs im Bildplattengerät der Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Fig. 5 ist eine Ansicht, die eine Steuerung der Bewegung des Gewindes im Bildplattengerät der Ausführungsform der Erfin­ dung zeigt.
Fig. 6 ist eine Ansicht, die eine Steuerung der Bewegung der Haltevorrichtung und einen Zeitpunkt der Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung im Bildplattengerät der Ausfüh­ rungsform der Erfindung zeigt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration der Hauptteile eines Bildplattengeräts, das eine Ausführungsform der Erfindung darstellt, zeigt. Das Bildplattengerät 1 der Ausführungsform liest Daten von einer optischen Platte 10, wie einer CD, einer MD oder einer DVD, und es schreibt Daten auf die optische Platte 10. Die Bezugszahl 2 bezeichnet einen Steuerabschnitt, der den Betrieb der Haupteinheit steuert, und die Bezugszahl 3 bezeichnet einen Spindelmotor, der die optische Platte 10, die in der Haupteinheit eingesetzt ist, dreht. Die Bezugszahl 4 bezeichnet einen Abtastkopf, der die optische Platte 10 mit einem Lichtstrahl beleuchtet und der ein reflektiertes Licht von der optischen Platte 10 detek­ tiert. Der Abtastkopf 4 weist einen Lichtprojektionsab­ schnitt, eine vierfach geteilte Photodiode und eine Objektiv­ linse 4a auf.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist der Abtastkopf 4 auf einem Gewinde 11 plaziert. Das Gewinde 11 ist so konfiguriert, daß es in radialer Richtung (eine der Richtungen, die durch die Pfeile in Fig. 2 angezeigt werden) der optischen Platte 10 durch einen Gewindemotor, der nicht gezeigt ist, bewegbar ist. Die Objektivlinse 4a des Abtastkopfs 4 ist an einer Hal­ tevorrichtung 12 befestigt. Die Haltevorrichtung 12 ist dreh­ bar an einer Rotationswelle, die in einer Position angeordnet ist, die ungefähr mit dem Zentrum des Gewindes 11 zusammen­ fällt, befestigt. Die Rotationsrichtung der Haltevorrichtung 12 wird durch die Pfeile in Fig. 2 gezeigt. Die Haltevor­ richtung 12 wird durch ein Stellglied, das nicht gezeigt ist, gedreht. Wenn die Haltevorrichtung 12 gedreht wird, so wird die Linse 4a in einer radialen Richtung der optischen Platte 10 bewegt. Die Haltevorrichtung 12 ist so konfiguriert, daß sie auch in der Richtung der Rotationswelle des Spindelmotors 3, der die optische Platte 10 dreht, bewegbar ist.
Die Bezugszahl 5 bezeichnet eine Spurverfolgungsantriebsvor­ richtung, die ein Antriebssignal (ein Antriebssignal und ein Bremssignal) an den Gewindemotor liefert, um zu bewirken, daß das Gewinde 11 in radialer Richtung der optischen Platte 10 bewegt wird. Gemäß der Bewegung des Gewindes 11 wird die Haupteinheit des Abtastkopfs 4 in radialer Richtung der opti­ schen Platte 10 bewegt.
Die Bezugszahl 6 bezeichnet eine Gewindeantriebsvorrichtung, die ein Antriebssignal (ein Auslösesignal und ein Bremssi­ gnal) an den Gewindemotor liefert, um zu bewirken, daß das Gewinde 11 in radialer Richtung der optischen Platte 10 be­ wegt wird. In Übereinstimmung mit der Bewegung des Gewindes 11 wird die Haupteinheit des Abtastkopfs 4 in radialer Rich­ tung der optischen Platte 10 bewegt.
Die Bezugszahl 7 bezeichnet einen Servoprozessor, der ein Servosignal an die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 und die Gewindeantriebsvorrichtung 6 liefert, und die Bezugszahl 8 bezeichnet einen RF-Verstärker, der ein Spurverfolgungsfeh­ lersignal TE und ähnliche Signale für die optische Platte 10 erzeugt, was später beschrieben wird.
Im Abtastkopf 4 detektiert die aufgeteilte Photodiode reflek­ tiertes Licht des Lichtstrahls, der vom Lichtprojektionsab­ schnitt ausgestrahlt wird, um die optische Platte 10 zu be­ leuchten, und das Ausgangssignal der aufgeteilten Photodiode wird an den RF-Verstärker 8 geliefert. Auf der Basis des Si­ gnals (des Ausgangssignals der aufgeteilten Photodiode), das vom Abtastkopf 4 geliefert wird, erzeugt der RF-Verstärker 8 das Spurverfolgungsfehlersignal TE und ähnliche Signale. Das erzeugte Spurverfolgungsfehlersignal TE wird an den Servopro­ zessor 7 geliefert.
In einem Wiedergabeverfahren erzeugt der RF-Verstärker 8 ein Wiedergabesignal auf der Basis des Ausgangssignals der aufge­ teilten Photodiode. Das Wiedergabesignal wird von einem nicht gezeigten Ausgabeabschnitt ausgegeben. Bei einem Aufzeich­ nungsverfahren steuert der Steuerabschnitt 2 den Lichtprojek­ tionsabschnitt des Abtastkopfs 4, um Daten auf die optische Platte 10 zu schreiben. Die detaillierte Beschreibung der Wiedergabe- und Aufnahmeverfahren wird weggelassen.
Das Spurverfolgungsfehlersignal TE ist ein Signal, das den Grad der Abweichung zwischen dem Zentrum einer Spur, die auf der optischen Platte 10 ausgebildet ist, und der Beleuch­ tungsposition des Lichtstrahls anzeigt. Die Beleuchtungsposi­ tion des Lichtstrahls liegt gegenüber dem Zentrum der Linse 4a.
Wenn die Haltevorrichtung 12 sich in Bezug auf das Gewinde 11 in dem Zustand befindet, der in Fig. 2 gezeigt ist, so ist der Grad der Abweichung zwischen der aufgeteilten Photodiode und der Linse 4a null. Nachfolgend wird der in Fig. 2 ge­ zeigte Zustand als die Referenzposition der Haltevorrichtung 12 in Bezug auf das Gewinde 11 bezeichnet.
Der Servoprozessor 7 liefert das Spurverfolgungsservosignal, das auf der Basis des eingegebenen Spurverfolgungsfehlersi­ gnals TE erzeugt wird, an die Spurverfolgungsantriebsvorrich­ tung 5. Auf der Basis des eingegebenen Spurverfolgungsservo­ signals treibt die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 das Stellglied so an, daß das Zentrum der Linse 4a, das heißt die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls, auf dem Zentrum einer Spur plaziert wird.
Nachfolgend wird der Vorgang des Spursprungs im Bildplatten­ gerät 1 dieser Ausführungsform beschrieben. Wie aus dem Stand der Technik wohl bekannt ist, sind in der optischen Platte 10 eine Vielzahl von Spuren 21 konzentrisch oder spiralförmig auf der Aufzeichnungsfläche ausgebildet. Ein Spiegelteil 22 ist zwischen benachbarten Spuren 21 ausgebildet (siehe Fig. 3). Der Spiegelteil 22 stellt ein Gebiet mit einer vollstän­ digen Reflexion dar. Fig. 3 zeigt einen Abschnitt der opti­ schen Platte 10. Die untere Fläche der Platte dient als Auf­ zeichnungsoberfläche. In Wirklichkeit sind die Spuren 21 dichter auf der optischen Platte 10 ausgebildet.
Nachfolgend wird ein Beispiel, in welchem ein Spursprung von Spur A, die in Fig. 3 gezeigt ist, zu Spur C beschrieben wird. Das Bildplattengerät 1 erkennt die Positionen der Spu­ ren A und C in der optischen Platte 10. Es wird angenommen, daß die Spuren A und C durch mehrere Hundert Spuren voneinan­ der getrennt sind. Es wird auch angenommen, daß die Spur B, die in der Figur gezeigt ist, zwischen den Spuren A und C liegt und von der Spur C durch hundert Spuren getrennt ist.
Während des Spursprungs wird der RF-Verstärker 8 in einem Zu­ stand gehalten, der es ermöglicht, daß er das Ausgangssignal der aufgeteilten Photodiode empfängt, die das reflektierte Licht des Lichtstrahls, der die Aufzeichnungsoberfläche der optischen Platte 10 beleuchtet, detektiert. Der RF-Verstärker 8 erzeugt das Spurverfolgungsfehlersignal TE auf der Basis des ankommenden Ausgangssignals der aufgeteilten Photodiode und er liefert das Signal an den Servoprozessor 7.
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm, das den Vorgang des Spursprungs zeigt. Das Bildplattengerät 1 zählt die Anzahl der Spuren zwischen den Spuren A und C, das heißt der Spuren, die über­ sprungen werden sollen (s1). Es wird beurteilt, ob die in s1 berechnete Spuranzahl gleich oder größer als eine Spuranzahl, die vorher festgelegt wurde (nachfolgend als voreingestellte Spuranzahl bezeichnet), ist (s2). In diesem Beispiel ist die voreingestellte Spuranzahl 101.
Wenn die Spuranzahl gleich der oder größer als die voreinge­ stellte Spuranzahl ist, so liefert der Servoprozessor 7 ein Beschleunigungsauslösesignal eines vorbestimmten Pegels an die Gewindeantriebsvorrichtung 6 (s3). Die Spurverfolgungs­ steuerung wird dann ausgeschaltet, um den Spurverfolgungszu­ stand zu löschen, und ein Beschleunigungsauslösesignal einer vorbestimmten Größe wird an das Stellglied gegeben (ein Be­ schleunigungsauslösesignal vorbestimmter Größe wird an die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 geliefert) (s4 und s5). Danach wird die Linse 4a zur Zielspur C mit einer konstanten gesteuerten Geschwindigkeit unter Verwendung des Gewindes 11 und des Stellglieds bewegt (s6).
Zu dieser Zeit beleuchtet der Abtastkopf 4 weiter die Auf­ zeichnungsoberfläche der optischen Platte 10 mit dem Licht­ strahl, und der RF-Verstärker 8 empfängt weiter das Ausgangs­ signal der aufgeteilten Photodiode. Der RF-Verstärker 8 lie­ fert an den Servoprozessor 7 das Spurverfolgungsfehlersignal TE, das auf der Basis des empfangenen Ausgangssignals der aufgeteilten Photodiode erzeugt wird.
Das Spurverfolgungsfehlersignal TE ist ein sinusförmiges Si­ gnal, in welchem eine Wellenlänge jedesmal dann erzeugt wird, wenn der Abtastkopf 4 eine der Spuren 21 kreuzt, wie das in Fig. 5 gezeigt ist.
Der Servoprozessor 7 zählt die Wellenanzahl des Spurverfol­ gungsfehlersignals TE, die vom RF-Verstärker 8 geliefert wird, um somit die Anzahl der Spuren, die der Abtastkopf 4 (das Zentrum der Linse 4a) gekreuzt hat, zu detektieren. So­ mit ist es möglich, die Anzahl der Spuren zwischen der aktu­ ellen Position und der Zielspur (Spur C) zu kennen. Der Ser­ voprozessor 7 führt die konstante Geschwindigkeitssteuerung von s6 durch, bis die Anzahl der Spuren zwischen der aktuel­ len Position und der Zielspur (Spur C) kleiner als die vor­ eingestellte Spuranzahl ist, das heißt bis das Zentrum der Linse 4a die Spur B erreicht (s6 und s7).
Wie oben beschrieben wurde, ist das Spurverfolgungsfehlersi­ gnal. TE ein sinusförmiges Signal, das jedes Mal dann ausgege­ ben wird, wenn das Zentrum der Linse 4a einer Spuren 21 kreuzt. Somit wird die Periode des Spurverfolgungsfehlersi­ gnals TE in Übereinstimmung mit der Bewegungsgeschwindigkeit des Gewindes 11 variiert. Insbesondere dann, wenn die Bewe­ gungsgeschwindigkeit des Gewindes 11 höher ist, ist die Peri­ ode des Spurverfolgungsfehlersignals TE kürzer, und wenn die Bewegungsgeschwindigkeit des Gewindes 11 niedriger ist, so ist die Periode des Spurverfolgungsfehlersignals TE länger.
Bei der konstanten Geschwindigkeitssteuerung von s6 liefert der Servoprozessor 7 ein Beschleunigungsauslösesignal oder ein Verlangsamungsauslösesignal an die Spurverfolgungsan­ triebsvorrichtung 5 und die Gewindeantriebsvorrichtung 6, so daß die Periode des Spurverfolgungsfehlersignals TE, das in Fig. 5 gezeigt ist, konstant ist.
Auf diese Weise führt das Bildplattengerät 1 dieser Ausfüh­ rungsform die konstante Geschwindigkeitssteuerung von s6 auf der Basis des Spurverfolgungsfehlersignals TE, das vom RF- Verstärker 8 geliefert wird, durch. Somit wird ein Mechanis­ mus und dergleichen, der für die Detektion der Rotationsge­ schwindigkeit des Getriebemotors verwendet wird, und der in einer konventionellen Vorrichtung erforderlich ist, nicht be­ nötigt, und somit können die Produktionskosten der Hauptein­ heit der Vorrichtung reduziert werden.
Wenn die Anzahl der Spuren zwischen der aktuellen Position und der Zielspur (C) kleiner als die voreingestellte Spuran­ zahl wird, so stoppt der Prozessor 7 das Gewinde 11. Insbe­ sondere zur Zeit ta, wenn das Zentrum der Linse 4a die Spur B erreicht, wird ein Bremsen durchgeführt, um das Gewinde 11 zu stoppen. Danach wird die Linse 4a zur Zielspur C durch die konstante Geschwindigkeitssteuerung unter Verwendung des Stellglieds geführt (s7 → s10).
Zu dieser Zeit liefert auch der RF-Verstärker 8 das Spurver­ folgungsfehlersignal TE, das auf der Basis des Eingangssi­ gnals vom Abtastkopf 4 erzeugt wird, an den Servoprozessor 7. Der Servoprozessor 7 führt eine konstante Geschwindigkeits­ steuerung mit einer voreingestellten konstanten Geschwindig­ keit durch, bis das Zentrum der Linse 4a eine Position er­ reicht, die noch um eine halbe Spur von der Spur C entfernt ist.
Bei der konstanten Geschwindigkeitssteuerung s10 wird ein Spurverfolgungsservosignal TS für das Angeben eines Beschleu­ nigungsauslösesignals oder eines Verlangsamungsauslösesignals an die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 gegeben, so daß die Periode (T21 bis T27) des Spurverfolgungsfehlersignals TE, das vom RF-Verstärker 8 geliefert wird, gleich einer vor­ eingestellten Periode wird (siehe Fig. 6).
Im Gegensatz dazu wird, wenn oben in s2 beurteilt wird, daß die Spuranzahl kleiner als die voreingestellte Spuranzahl ist, die Spurverfolgungsservosteuerung ausgeschaltet, um den Spurverfolgungszustand zu löschen, und ein Beschleunigungs­ auslösesignal einer vorbestimmten Größe wird an das Stell­ glied gegeben (ein Beschleunigungsauslösesignal einer vorbe­ stimmten Größe wird an die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 gegeben) (s8 und s9). Somit wird die Linse 4a zur Zielspur C mit einer konstanten Geschwindigkeit unter Verwendung des Stellglieds bewegt (s10).
Wenn das Zentrum der Linse 4a die Position erreicht, die sich noch um eine halbe Spur vor der Spur C befindet (tb in Fig. 6), so berechnet der Servoprozessor 7 die Bremsgröße für das Stoppen der Bewegung der Linse 4a auf der Basis der Bewe­ gungsgeschwindigkeit der Linse 4a zur Zeit, wenn die Linse die direkt vorhergehende Spur kreuzt (s11 → s12), und die in s12 berechnete Bremsgröße wird dann angewandt (s13). Insbe­ sondere wird die Bremsgröße auf der Basis der Periode (T27 in Fig. 6) der sinusförmigen Welle des Spurverfolgungsfehlersi­ gnals TE, das vom RF-Verstärker 8 geliefert wird, berechnet, wobei das sinusförmige Wellensignal erzeugt wird, wenn die Linse die direkt vorhergehende Spur kreuzt, und das Spurver­ folgungsservosignal TS für das Anwenden des Bremsens in der berechneten Größe wird an die Spurverfolgungsantriebsvorrich­ tung 5 geliefert.
Die Bremsgröße kann durch das Steuern einer oder beider der Zeitperioden t der Anwendung des Bremsens und des Grads V des Bremsens gesteuert werden.
Nachdem das Bremssignal ausgegeben ist, hält der Servoprozes­ sor 7 das Stellglied und wartet darauf, daß das Spurverfol­ gungsfehlersignal TE, das vom RF-Verstärker 8 geliefert wird, unter einen voreingestellten Schwellwert SH abgesenkt wird (s14 und s15). Das Halten des Stellglieds bedeutet, daß das Eingangssignal in die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 auf null gesetzt wird.
Zu dieser Zeit wird die Linse 4a nicht vollständig gestoppt, sondern sie wird hin zur Spur C mit einer Geschwindigkeit be­ wegt, die dicht bei null liegt.
Wenn der Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals TE unter den Schwellwert SH abgesenkt wird, liefert der Servoprozessor 7 das Spurverfolgungsservosignal TS für das Anlegen einer Spur­ verfolgungsservosteuerung an die Spurverfolgungsantriebsvor­ richtung 5 (s16).
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, wird der Schwellwert SH auf einen Wert eingestellt, bei dem das Zentrum der Linse 4a auf der Spur C positioniert ist. Während einer Zeitdauer zwischen der Zeit tc, zur der das Bremsen endet, und einer Zeit td, zu der der Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals TE unter den Schwellwert SH abgesenkt wird, hält der Servoprozessor 7 das Spurverfolgungsservosignal TS auf einem Pegel, bei dem kein Beschleunigungsauslösesignal oder ein Verlangsamungsauslöse­ signals an die Spurverfolgungsantriebsvorrichtung 5 gegeben wird (das Stellglied wird gehalten).
Somit kann die Spurverfolgungsservosteuerung angewandt wer­ den, wenn das Zentrum der Linse 4a auf der Zielspur (Spur C in Fig. 6) positioniert ist.
In der obigen Beschreibung wird die Spurverfolgungsservo­ steuerung angewandt, wenn der Pegel des Spurverfolgungsfeh­ lersignals TE unter den Schwellwert SE abgesenkt wird. Alter­ nativ kann die Spurverfolgungsservosteuerung angewandt wer­ den, wenn der Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals TE in einem vorbestimmten Bereich liegt und sich erniedrigt.
Wenn die Spurverfolgungsservosteuerung angewandt wird, so gibt der Servoprozessor 7 ein Fokusservosignal aus, um auch eine Fokuseinstellung der Linse 4a durchzuführen. Die Fokus­ einstellung wird durch das Ansteuern der Linse durch ein Fo­ kusierstellglied, das nicht gezeigt ist, durchgeführt.
Wie oben beschrieben wurde, wird im Bildplattengerät 1 dieser Ausführungsform das Bremsen für das Stoppen des Zentrums der Linse 4a auf der Zielspur 21 in einem Spursprung auf eine Größe eingestellt, die der Bewegungsgeschwindigkeit der Linse 4a direkt vor dem Bremsen entspricht. Somit schießt die Linse nicht über die Zielspur hinaus.
Die Spurverfolgungsservosteuerung wird nicht direkt, nachdem eine Bremsoperation beendet ist, durchgeführt, sondern sie wird durchgeführt, nachdem das Zentrum der Linse 4a auf der Zielspur positioniert wurde. Somit wird die Spurverfolgungs­ servosteuerung nicht durchgeführt, während das Zentrum der Linse 4a im Spiegelteil 22 positioniert ist, mit dem Ergeb­ nis, daß verhindert wird, daß ein Verrutschen in der Spur auftritt.
Somit kann ein Verbleiben auf der Zielspur sicher durch eine Spursprungoperation erhalten werden, und somit wird die Zu­ verlässigkeit der Vorrichtungshaupteinheit verbessert.
Wie oben beschrieben wurde, kann gemäß der Erfindung ein Verbleiben in einer Zielspur sicher durch eine Spursprungope­ ration erzielt werden. Somit ist es nicht notwendig, einen weiteren Spursprung auszuführen, und so kann die Zuverlässig­ keit der Vorrichtungshaupteinheit verbessert werden.
Fig. 1
1
Bildplattengerät
2
Steuerabschnitt
3
Motor
5
Spurverfolgungsantrieb
6
Gewindeantrieb
7
Servoprozessor
8
RF-Verstärker
Fig. 2
A: Bewegungsrichtung des Gewindes
B: Rotationsrichtung der Haltevorrichtung
Fig. 3
A. Spur A
B: Spur B
C: Spur C
Fig. 4
A: Spursprung
s1: Berechne Anzahl der zu springenden Spuren
s2: gleich oder größer als die voreingestellte Spuranzahl?
s3: gebe Beschleunigungsauslösesignal an Gewindemotor
s4: schalte Spurverfolgungsservo aus
s5: gebe Beschleunigungsauslösesignal an Stellglied
s6: konstante Geschwindigkeitssteuerung durch Gewinde und Stellglied
s7: kleiner als voreingestellte Spuranzahl?
s8: schalte Spurverfolgungsservo aus
s9: gebe Beschleunigungsauslösesignal an Stellglied
s10: konstante Geschwindigkeitssteuerung durch Stellglied
s11: halbe Spur vor einer Spur?
s12: berechne Größe des Bremsens auf der Basis der direkt vorausgehenden Periode von TE
s13: wende das Bremsen auf das Stellglied an
s14: Halte Stellglied
s15: TE wird unter SH abgesenkt?
s16: wende Spurverfolgungsservosteuerung an
B: Ende
Fig. 5
A: Spur B
Fig. 6
A: Spur C
B: Beschleunigungsauslösesignal
C: Verlangsamungsauslösesignal
D: Bremse

Claims (13)

1. Bildplattengerät, umfassend:
einen Abtastkopf, der eine Aufzeichnungsoberfläche einer optischen Platte mit einem Lichtstrahl beleuchtet, der durch eine Linse fokussiert wird, und der einen reflektierten Lichtstrahl von der Oberfläche detektiert, um die Daten, die auf dieser optischen Platte aufgezeichnet sind, zu lesen;
einen Linsenbewegungsabschnitt, der die Linse bewegt, um eine Beleuchtungsposition des Lichtstrahls in einer radialen Richtung der optischen Platte zu bewegen;
einen Spurverfolgungsfehlersignalerzeugungsabschnitt, der ein Spurverfolgungsfehlersignal erzeugt, das anzeigt, daß die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls eine Spur kreuzt, die auf der optischen Platte ausgebildet ist;
einen Spurpositionsdetektionsabschnitt, der eine Spurposition, die mit dem Lichtstrahl erleuchtet ist, auf der Basis des Spurverfolgungsfehlersignals detektiert;
einen Bremssignalausgabeabschnitt, der, wenn die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls, die durch den Spurver­ folgungspositionsdetektionsabschnitt auf eine halbe Spur vor einer Zielspur bewegt wird, ein Bremssignal für das Stoppen der Linse an den Linsenbewegungsabschnitt ausgibt;
einen Bremsgrößensteuerabschnitt, der eine Größe des Bremssignals, das durch den Bremssignalausgabeabschnitt aus­ gegeben wird, und eine Zeitdauer, zu der das Bremssignal aus­ gegeben wird, in Übereinstimmung mit der Periode des Spurver­ folgungsfehlersignals steuert; und
einen Spurverfolgungsservosteuerabschnitt, der, wenn ein Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals unter einen vorbe­ stimmten Pegel abgesenkt wird, nachdem die Ausgabe des Brems­ signals, das durch den Bremssignalausgabeabschnitt ausgegeben wird, beendet ist, die Anwendung einer Spurverfolgungsservo­ steuerung startet.
2. Bildplattengerät, umfassend:
einen Abtastkopf, der eine Aufzeichnungsoberfläche einer optischen Platte mit einem Lichtstrahl beleuchtet, der durch eine Linse fokussiert wird, und der einen reflektierten Lichtstrahl von der Oberfläche detektiert, um die Daten, die auf dieser optischen Platte aufgezeichnet sind, zu lesen;
einen Linsenbewegungsabschnitt, der die Linse bewegt, um eine Beleuchtungsposition des Lichtstrahls in einer radialen Richtung der optischen Platte zu bewegen;
einen Spurverfolgungsfehlersignalerzeugungsabschnitt, der ein Spurverfolgungsfehlersignal erzeugt, das anzeigt, daß die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls eine Spur kreuzt, die auf der optischen Platte ausgebildet ist;
einen Bremssignalausgabeabschnitt, der ein Bremssignal ausgibt, um zu veranlassen, daß der Linsenbewegungsabschnitt die Linse, die in einer radialen Richtung der optischen Platte bewegt wird, stoppt; und
einen Bremsgrößensteuerabschnitt, der eine Größe des Bremssignals, das durch den Bremssignalausgabeabschnitt aus­ gegeben wird, in Übereinstimmung mit einer Periode des Spur­ verfolgungsfehlersignals steuert.
3. Bildplattengerät nach Anspruch 2, wobei der Bremsgrößensteuerabschnitt eine Größe des Bremssig­ nals steuert.
4. Bildplattengerät nach Anspruch 2, wobei der Bremsgrößensteuerabschnitt eine Zeitperiode steuert, wenn das Bremssignal ausgegeben wird.
5. Bildplattengerät nach Anspruch 2, wobei der Bremsgrößensteuerabschnitt einen Pegel des Bremssi­ gnals und eine Zeitdauer, zu der das Bremssignal ausgegeben wird, steuert.
6. Bildplattengerät nach Anspruch 2, weiter umfassend:
einen Spurpositionsdetektionsabschnitt, der eine Spurposition, die mit dem Lichtstrahl erleuchtet ist, auf der Basis des Spurverfolgungsfehlersignals detektiert, wobei
der Bremssignalausgabeabschnitt das Bremssignal ausgibt, wenn die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls, die durch den Spurpositionsdetektionsabschnitt detektiert wird, an eine vorbestimmte Distanz kurz vor der Zielspur bewegt wird.
7. Bildplattengerät nach Anspruch 6, wobei es sich bei der vorbestimmten Distanz um eine halbe Spur handelt.
8. Bildplattengerät nach Anspruch 2, weiter umfassend:
einen Spurverfolgungsservosteuerabschnitt, der wenn die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls auf die Spur plaziert wird, nachdem die Ausgabe des Bremssignals durch den Bremssi­ gnalausgabeabschnitt beendet ist, die Anwendung einer Spur­ verfolgungsservosteuerung startet.
9. Bildplattengerät, umfassend:
einen Abtastkopf, der eine Aufzeichnungsoberfläche einer optischen Platte mit einem Lichtstrahl beleuchtet, der durch eine Linse fokussiert wird, und der einen reflektierten Lichtstrahl von der Oberfläche detektiert, um die Daten, die auf dieser optischen Platte aufgezeichnet sind, zu lesen;
einen Linsenbewegungsabschnitt, der die Linse bewegt, um eine Beleuchtungsposition des Lichtstrahls in einer radialen Richtung der optischen Platte zu bewegen;
einen Spurverfolgungsfehlersignalerzeugungsabschnitt, der ein Spurverfolgungsfehlersignal erzeugt, das anzeigt, daß die Beleuchtungsposition des Lichtstrahls eine Spur kreuzt, die auf der optischen Platte ausgebildet ist;
einen Bremssignalausgabeabschnitt, der ein Bremssignal ausgibt, um zu bewirken, daß der Linsenbewegungsabschnitt die Linse, die in einer radialen Richtung der optischen Platte bewegt wird, stoppt; und
einen Spurverfolgungsservosteuerabschnitt, der, wenn ein Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals unter einen vorbe­ stimmten Pegel abgesenkt wird, nachdem die Ausgabe des Brems­ signals durch den Bremssignalausgabeabschnitt beendet ist, die Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung startet.
10. Bildplattengerät nach Anspruch 8, wobei der Spurverfolgungssservosteuerabschnitt die Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung startet, wenn ein Pegel des Spurverfolgungssteuersignals unter einen vorbestimmten Pegel abgesenkt wird.
11. Bildplattengerät nach Anspruch 2, wobei der Spurverfolgungsservosteuerabschnitt die Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung startet, wenn ein Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals sich innerhalb eines vorbe­ stimmten Bereichs befindet und abgesenkt wird.
12. Bildplattengerät nach Anspruch 9, wobei der Spurverfolgungsservosteuerabschnitt die Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung startet, wenn ein Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals unter einen vorbestimmten Pegel abgesenkt wird.
13. Bildplattengerät nach Anspruch 9, wobei der Spurverfolgungsservosteuerabschnitt die Anwendung einer Spurverfolgungsservosteuerung startet, wenn ein Pegel des Spurverfolgungsfehlersignals sich innerhalb eines vorbe­ stimmten Bereichs befindet und erniedrigt wird.
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