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DE10202234A1 - Signalvorrichtung sowie Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Signalvorrichtung sowie Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE10202234A1
DE10202234A1 DE10202234A DE10202234A DE10202234A1 DE 10202234 A1 DE10202234 A1 DE 10202234A1 DE 10202234 A DE10202234 A DE 10202234A DE 10202234 A DE10202234 A DE 10202234A DE 10202234 A1 DE10202234 A1 DE 10202234A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deceleration
warning signal
warning
signal
motor vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10202234A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Dorn
Thorsten Borsch
Selim Oezbek
Wolfgang Schork
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE10202234A priority Critical patent/DE10202234A1/de
Publication of DE10202234A1 publication Critical patent/DE10202234A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/44Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating braking action or preparation for braking, e.g. by detection of the foot approaching the brake pedal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Abstract

Der Sinn der Erfindung besteht darin, dem Fahrer von Kraftfahrzeugen vorzeitig ein Warnsignal über die Bremssituation des vorausfahrenden Fahrzeuges zu vermitteln. Darunter ist zu verstehen, dass mit Hinzunahme eines Schaltelementes bei Überschreiten bestimmter Verzögerungs- oder Bremsparameter bei einer Geschwindigkeit ab beispielsweise 50 km/h auch wenigstens die hinteren Blinkleuchten geschaltet werden.

Description

  • Die Erfindung basiert auf optische Warnsignale im Straßenverkehr für Fahrer von Kraftfahrzeugen (z. B. von Auto, Motorrad und LKW).
  • Der Sinn der Erfindung besteht darin, den Fahrer von diesen genannten Fahrzeugen vorzeitig ein Warnsignal über die Bremssituation des vorausfahrenden Fahrzeugs zu vermitteln.
  • Darunter ist zu verstehen, dass mit Hinzunahme eines Schaltelementes bei Überschreiten bestimmter Verzögerungs- oder Bremsparameter bei einer Geschwindigkeit ab z. B. 50 Km/h auch wenigstens die hinteren Blinkleuchten geschaltet werden.
  • Ein Beispiel
  • Ein vorausfahrendes Fahrzeug macht eine starke Bremsung oder sogar eine Vollbremsung so soll der nachfolgende Kraftfahrer z. B. durch die stroboskopisch (Schnelles Blinken) aufleuchtenden hinteren Blinker, Bremsleuchten oder anderer Beleuchtung gewarnt werden, so dass der Fahrer auf sein Fahrzeug mit entsprechendem Bremsdruck reagieren kann, um ein Auffahrunfall zu verhindern.
  • Unter Berücksichtigung der Erfindung fällt die Reizüberflutung des Menschen im Stadtverkehr, der man besonderer Bedeutung zukommen lassen muss.
  • Darunter ist zu verstehen, dass man den Kraftfahrer im Stadtverkehr nicht zu sehr überfordern darf und er ohnehin jede Menge optische als auch akustische Signale verarbeiten muss. (Wie z. B.: Ampel, Entgegenkommender Fahrzeuge mit eingeschalteten Scheinwerfern, Blinker die von Verkehrsteilnehmern gesetzt werden, Bremslichter, Rückwärtsfahrlicht, Blaulicht von Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr, Hupen und Sirenen u. s. w.).
  • Nun der Zusatz der Erfindung dass der Kraftfahrer im Stadtverkehr nicht überfordert beziehungsweise überreizt wird.
  • Vorteil
  • Dieses Bremssystem soll somit ab einer bestimmten Geschwindigkeit aktiviert werden z. B. ab 50 Km/h, weil ein Warnen der nachfolgenden Kraftfahrer erst bei höheren Geschwindigkeiten nötig ist. Ferner ist hinzuzufügen, dass dieses Bremssystem bei höheren Geschwindigkeiten erforderlicher ist, als bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Als konkrete Lösung kann bspw. von einer Geschwindigkeitsmessung aus ein Grenzwertsignalgeber die erfindungsgemäße Warnsignalabgabe erst ab Überschreiten einer gewissen Bremsanfangsgeschwindigkeit aktivieren. Somit wird auch der Fahrer nicht überfordert die Warnblinkanlage zu finden, wenn er auf ein Stauende zufährt. Der Nebeneffekt ist, dass nun dem Kraftfahrer mehr Zeit gegeben wird für Aktivitäten, die zum Beispiel für ein Ausweichmanöver gebraucht worden wäre. Das heißt, mehr Zeit für Handlungen um sein Leben und das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer zu verschonen.
  • Das Warnbremssystem beinhaltet noch mehr Vorzüge, die für die Kraftfahrer interessant sind. Z. B. das starke Bremsen auf glatter Fahrbahn stellt immer eine große Gefahr für den Verkehrsteilnehmer dar. Diese können dann mittels des Systems, wenn das vorausfahrende Fahrzeug eine starke bzw. eine Vollbremsung macht, eher gewarnt bzw. früher die sich abspielende Situation erkennen. Die Witterung ist nur ein Beispiel von gefährlichen Oberflächen. Andere Beispiele wären das starke Bremsen bei Aquaplaning, auf Eisenbahnschienen etc.
  • Fazit: Ein Kraftfahrer fährt z. B. 50 Km/h, ein Grenzwertgeber (Sensor), der auf eine spezifische Geschwindigkeit zum Beispiel 50 Km/h eingestellt ist, schaltet sich ein. Das Warnbremssystem wird aktviert, nun tritt für den Fahrer die Situation ein, dass er eine starke bzw. eine Vollbremsung machen muss. Der Fahrer bremst stark nun wird ein elektrischer Impuls von einem anderen Sensor frei z. B. vom Antiblockiersystem. Dieser Impuls wirkt nun auf die Kippstufe, die für die Blinkfrequenz einer Beleuchtungseinrichtung am Fahrzeug verantwortlich ist. Nehmen wir zum Beispiel die hinteren Blinker, die jetzt z. B. schneller blinken.
  • Der nachfolgende Kraftfahrer weiß das zu deuten und bremst. Der 1. Auffahrunfall wurde verhindert.
  • Der Nutzen der Gesellschaft liegt darin, dass durch die schnellere Situationserkennung schneller und besser reagiert werden kann und somit Auffahrunfälle weitestgehend vermieden werden. Daraus lässt sich schließen, dass durch die Auffahrunfallreduzierung Menschen verschont und die Versicherungen weniger an Unfallopfer und Sachschäden zu zahlen haben. Der Nebeneffekt für die Versicherungsunternehmen gegenüber den Versicherten wäre z. B. niedrigere Beitragssätze.
  • Es zeigt
  • Fig. 1 ein Beispiel zur Realisierung des Warnbremssystems
  • Fig. 2 ein Stroboskop-Effektgeber (eine Kippstufe)
  • Fig. 3a eine Heckansicht eines Autos bei einer Vollbremsung ohne Warnbremssystem
  • Fig. 3b eine Heckansicht eines Autos bei einer Vollbremsung mit Warnbremssystem
  • Fig. 4 die Elektronik des Warnbremssystems
  • Beschreibung zur technischen Zeichnung
  • Außen links ist das Bremspedal von einem Fahrzeug dargestellt, an dem z. B. an Position Iein Druck oder Zeitsensor angebracht werden könnte. Dieser Drucksensor könnte auch an der Bremsleitung Pos. II dargestellt installiert werden.
  • In der Mitte der Zeichnung Pos. III befindet sich hier das Anti-Blockier- System, an dem ein elektrisches Signal beim Ansprechen des ABS abgegriffen werden kann.
  • Weiter zur rechten Seite Pos. IV befindet sich ein Fahrzeugtachometer der ebenfalls ein Sensor (den Grenzwertgeber) darstellt, der bei der Geschwindigkeit (z. B. 50 Km/h) ein Signal abgeben soll. Zusätzlich könnte dort auch ein Fliehkraftpendel installiert werden, der bei einem gewissen Bremsdruck nach vorne ausschlägt und ein Signal abgeben kann.
  • Wie in der Beschreibung bekannt ist einer oder alle dieser Sensoren, wie oben beschrieben, in der Lage den Warneffekt auf die hinteren Blinker oder andere Bremsbeleuchtung zu übertragen. Wenn die hinteren Blinker für die Herstellung des Bremssystems in Betracht gezogen werden sollten, behalten diese trotzdem die übliche Warnblinkfunktion, die sich, wie bekannt, vom Fahrer einschalten lässt. Somit hätte die Warnblinkanlage eine Doppelfunktion zu übernehmen, was wiederum wirtschaftlich für die Hersteller wäre.
  • Beschreibung zur technischen Zeichnung
  • Außen links ist das Bremspedal von einem Fahrzeug dargestellt, an dem z. B. an Position I ein Druck oder Zeitsensor angebracht werden könnte. Dieser Drucksensor könnte auch an der Bremsleitung Pos. II dargestellt installiert werden.
  • In der Mitte der Zeichnung Pos. III befindet sich hier das Anti-Blockier- System, an dem ein elektrisches Signal beim Ansprechen des ABS abgegriffen werden kann.
  • Weiter zur rechten Seite Pos. IV befindet sich ein Fahrzeugtachometer der ebenfalls ein Sensor (den Grenzwertgeber) darstellt, der bei der Geschwindigkeit (z. B. 50 Km/h) ein Signal abgeben soll. Zusätzlich könnte dort auch ein Fliehkraftpendel installiert werden, der bei einem gewissen Bremsdruck nach vorne ausschlägt und ein Signal abgeben kann.
  • Wie in der Beschreibung bekannt ist einer oder alle dieser Sensoren, wie oben beschrieben, in der Lage den Warneffekt auf die hinteren Blinker oder andere Bremsbeleuchtung zu übertragen. Wenn die hinteren Blinker für die Herstellung des Bremssystems in Betracht gezogen werden sollten, behalten diese trotzdem die übliche Warnblinkfunktion, die sich, wie bekannt, vom Fahrer einschalten lässt. Somit hätte die Wamblinkanlage eine Doppelfunktion zu übernehmen, was wiederum wirtschaftlich für die Hersteller wäre.
  • Einschalten des Warnbremssystems ab einer Geschwindigkeit
  • Der Tachogeber, der sich im Getriebe befindet, gibt je nach Geschwindigkeit eine bestimmte Spannung ab. Durch einen Widerstand, hier ein veränderbarer Widerstand, kann das genaue Einschalten des Warnbremssystems ab einer gewissen Geschwindigkeit bestimmt bzw. eingestellt werden. Bei Durchschalten des Transistors wird das Warnbremssystem eingeschaltet.

Claims (6)

1. Signalvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Mitteln zum Messen, ob eine Verzögerung einen bestimmten Wert überschreitet und mit Mitteln zur Aufgabe eines Warnsignals in Abhängigkeit von der Verzögerung.
2. Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messmittel bei einer Vollbremsung das Warnsignal initialisieren.
3. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Abgabe des Warnsignals die Warnblinkanlage der Kraftfahrzeuge umfassen.
4. Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge mit einem Schaltelement, welches bei einer Vollbremsung wenigstens die hinteren Blinkleuchten schaltet.
5. Signalvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 bzw. Bremsbeleuchtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Grenzwertgeber, der Schalten bzw. die Abgabe des Warnsignals erst bei einer entsprechenden Verzögerung, die oberhalb einer Grenzgeschwindigkeit einsetzt, ermöglicht.
6. Signalvorrichtung bzw. Bremsbeleuchtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzgeschwindigkeit z. B. 50 Km/h beträgt.
DE10202234A 2001-03-31 2002-01-21 Signalvorrichtung sowie Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge Withdrawn DE10202234A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10202234A DE10202234A1 (de) 2001-03-31 2002-01-21 Signalvorrichtung sowie Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10115838 2001-03-31
DE10202234A DE10202234A1 (de) 2001-03-31 2002-01-21 Signalvorrichtung sowie Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10202234A1 true DE10202234A1 (de) 2003-02-06

Family

ID=7679721

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10202234A Withdrawn DE10202234A1 (de) 2001-03-31 2002-01-21 Signalvorrichtung sowie Bremsbeleuchtung für Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10202234A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004082996A1 (en) * 2003-03-21 2004-09-30 Holco Concept Aps Brake warning system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004082996A1 (en) * 2003-03-21 2004-09-30 Holco Concept Aps Brake warning system

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