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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf Bewehrungsstabbindewerkzeuge, Spulen und Anbringungsverfahren.
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HINTERGRUND
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Die japanische Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2017 - 24 908 offenbart ein Bewehrungsstabbindewerkzeug. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug weist eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule drehbar angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, zwei Lichtschranken, die dazu konfiguriert sind, die Art der Spule zu erfassen, und eine Lagerung auf, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit, die Verdrillungseinheit und die Lichtschranken lagert. Der Spulenkörper weist zwei ringförmige Rippen um eine Achse des Spulenkörpers auf. Die Art der Spule wird erfasst, indem die Lichtschranken die ringförmigen Rippen erfassen, wenn die Spule dreht.
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Die japanische Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2004 - 59 017 offenbart ein Bewehrungsstabbindewerkzeug. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug weist eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, und eine Verdrillungseinheit auf, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen. Der Spulenkörper weist einen Vorsprung auf. Der Spulenanbringungsteil weist eine Öffnung auf, die dazu konfiguriert ist, mit dem Vorsprung in Eingriff zu stehen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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ZUSAMMENFAS SUNG
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Zum Beispiel, wenn eine Lichtschranke durch ein Fremdmaterial etc. verschmutzt ist, oder wenn die Lichtschranke einem Streulicht ausgesetzt ist, kann die Erfassungssensitivität der Lichtschranke abnehmen. Gemäß dem Bewehrungsstabbindewerkzeug der japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2017 - 24 908, wenn eine der zwei Lichtschranken in ihrer Erfassungssensitivität verringert ist, kann die Art der Spule nicht akkurat erfasst werden. Somit ist es wünschenswert, weniger Lichtschranken zu verwenden.
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Gemäß dem Bewehrungsstabbindewerkzeug der japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2004 - 59 017, um den Vorsprung mit der Öffnung in Eingriff zu bringen, justiert ein Benutzer die Position der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil. Der Benutzer bewegt dann die Spule näher zu dem Spulenanbringungsteil, während er die justierte Position der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beibehält, um den Vorsprung mit der Öffnung in Eingriff zu bringen. Da es Zeit in Anspruch nimmt und Mühe kostet, die Spule an den Spulenanbringungsteil anzubringen, ist hier ein Bedarf für eine Technologie zum Erleichtern der Positionsjustierung der Spule beim Anbringen der Spule an den Spulenanbringungsteil.
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Die Offenbarung hierin sieht Technologien vor, die eines der oben beschriebenen Probleme lösen, d.h., eine Technologie, die eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken und eine Erfassung der Art einer Spule ermöglicht, und eine Technologie, die eine Positionsjustierung einer Spule beim Anbringen der Spule an einen Spulenanbringungsteil erleichtert.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule drehbar angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, eine Typenerfassungseinrichtung, die dazu konfiguriert ist, eine Art der Spulen zu erfassen, und eine Lagerung aufzuweisen, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit, die Verdrillungseinheit und die Typenerfassungseinrichtung lagert. Die Typenerfassungseinrichtung kann ein bewegbares Bauteil aufweisen, das dazu konfiguriert ist, sich in Bezug auf die Lagerung zu bewegen. Das bewegbare Bauteil kann in einer Ausgangsposition sein, wenn die Spule nicht an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Das bewegbare Bauteil kann in einer Anbringungsposition gemäß der Art der Spule sein, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration wird die Art der Spule basierend auf der Position des bewegbaren Bauteils erfasst. Ein Kontaktsensor und/oder ein anderer kontaktloser Sensor anders als die Lichtschranke kann zum Erfassen der Position des bewegbaren Bauteils verwendet werden. Die Konfiguration ermöglicht somit die Erfassung der Art der Spule und eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann einen Spulenanbringungsteil, an welchem eine Spule drehbar angebracht wird, wobei die Spule einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, eine Typenerfassungseinrichtung, die dazu konfiguriert ist, eine Art der Spule zu erfassen, und eine Lagerung aufweisen, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit, die Verdrillungseinheit und die Typenerfassungseinrichtung lagert. Die Typenerfassungseinrichtung kann ein bewegbares Bauteil aufweisen, das dazu konfiguriert ist, sich in Bezug auf die Lagerung zu bewegen. Das bewegbare Bauteil kann in einer Ausgangsposition sein, wenn die Spule nicht an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Das bewegbare Bauteil kann in einer Anbringungsposition gemäß der Art der Spule sein, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist.
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Die oben beschriebene Konfiguration kann die gleichen Effekte erzielen, wie das oben beschriebene Bewehrungsstabbindewerkzeug.
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Eine Spule, die hierin offenbart ist, kann einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweisen. Die Spule kann verwendet werden, indem sie drehbar an einem Spulenanbringungsteil eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs angebracht wird. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug kann eine Typenerfassungseinrichtung, die dazu konfiguriert ist, eine Art der Spule zu erfassen, und eine Lagerung aufweisen, die den Spulenanbringungsteil und die Typenerfassungseinrichtung lagert. Die Typenerfassungseinrichtung kann ein bewegbares Bauteil aufweisen, das dazu konfiguriert ist, sich in Bezug auf die Lagerung zu bewegen. Das bewegbare Bauteil kann in einer Ausgangsposition sein, wenn die Spule nicht an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Der Spulenkörper kann dazu konfiguriert sein, das bewegbare Bauteil zu einer Anbringungsposition gemäß der Art der Spule zu bewegen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil des Bewehrungsstabbindewerkzeugs angebracht wird, wird die Art der Spule basierend auf der Position des bewegbaren Bauteils erfasst. Ein Kontaktsensor und/oder ein anderer kontaktloser Sensor als die Lichtschranke kann zum Erfassen der Position des bewegbaren Bauteils verwendet werden. Die Konfiguration ermöglicht somit dem Bewehrungsstabbindewerkzeug, die Art der Spule zu erfassen, und ermöglicht eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken, die bei dem Bewehrungsstabbindewerkzeug verwendet werden.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule drehbar angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, eine Lagerung, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit und die Verdrillungseinheit lagert, einen Drehungserfassungsmagneten, der dazu konfiguriert ist, integral mit der Spule zu drehen, einen Drehungserfassungsmagnetsensor, der an der Lagerung fixiert ist und dazu konfiguriert ist, eine Drehung des Drehungserfassungsmagneten zu erfassen, und eine Lichtschranke aufweisen, die dazu konfiguriert ist, eine Form des Spulenkörpers zu erfassen, wenn die Spule dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor, dass sich die Spule einmal gedreht hat, durch Erfassen des Drehungserfassungsmagneten, der integral mit der Spule dreht. Des Weiteren erfasst die Lichtschranke der Form des Spulenkörpers, wenn die Spule dreht. Somit kann die Form des Spulenkörpers erfasst werden, wenn sich die Spule einmal dreht. Wenn die Form des Spulenkörpers abhängig von den Arten der Spulen variiert, kann die Art einer Spule basierend auf der erfassten Form des Spulenkörpers erfasst werden. Die Konfiguration ermöglicht somit eine Erfassung der Art der Spule und eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann ein Spulenanbringungsteil, an welchem eine Spule drehbar angebracht wird, wobei die Spule einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, eine Lagerung, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit und die Verdrillungseinheit lagert, einen Drehungserfassungsmagneten, der dazu konfiguriert ist, integral mit der Spule zu drehen, einen Drehungserfassungsmagnetsensor, der an der Lagerung fixiert ist und dazu konfiguriert ist, eine Drehung des Drehungserfassungsmagneten zu erfassen, und eine Lichtschranke aufweisen, die dazu konfiguriert ist, eine Form des Spulenkörpers zu erfassen, wenn die Spule dreht.
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Die oben beschriebene Konfiguration kann die gleichen Effekte erzielen, wie die des oben beschriebenen Bewehrungsstabbindewerkzeugs.
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Eine hierin offenbarte Spule kann einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweisen. Die Spule kann verwendet werden, indem sie drehbar an einem Spulenanbringungsteil eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs angebracht wird. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug kann einen Lagerungsteil, der den Spulenanbringungsteil lagert, einen Drehungserfassungsmagneten, der dazu konfiguriert ist, integral mit der Spule zu drehen, einen Drehungserfassungsmagnetsensor, der an der Lagerung fixiert ist und dazu konfiguriert ist, eine Drehung des Drehungserfassungsmagneten zu erfassen, und eine Lichtschranke aufweisen. Der Spulenkörper kann eine Form aufweisen, die durch die Lichtschranke erfassbar ist, wenn die Spule dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor, dass sich die Spule einmal gedreht hat, indem er den Drehungserfassungsmagneten erfasst, welcher integral mit der Spule dreht, nachdem die Spule an dem Spulenanbringungsteil des Bewehrungsstabbindewerkzeugs angebracht wurde. Des Weiteren erfasst die Lichtschranke die Form des Spulenkörpers, wenn die Spule dreht. Dies ermöglicht dem Bewehrungsstabbindewerkzeug, die Form des Spulenkörpers zu erfassen, wenn sich die Spule einmal dreht. Wenn die Form des Spulenkörpers abhängig von den Arten der Spulen variiert, kann die Art der Spule durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug basierend auf der erfassten Form des Spulenkörpers erfasst werden. Die Konfiguration ermöglicht somit, dass das Bewehrungsstabbindewerkzeug die Art der Spule erfasst, und ermöglicht eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken, die bei dem Bewehrungsstabbindewerkzeug verwendet werden.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, der einen ersten Bereich aufweist, bei dem die Spule drehbar an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um die Bewehrungsstäbe zuzuführen, und eine Verdrillungseinheit aufweisen, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen. Einer von dem Spulenkörper und dem Draht kann einen Informationsbereich aufweisen, der eine Information der Spule enthält, die durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug erfasst wird, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, bei dem der Informationsbereich dem ersten Bereich entspricht. Die Spule kann dazu konfiguriert sein, um eine Drehachse zu drehen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Eine/einer von der Spule und dem Spulenanbringungsteil kann eine Rippe aufweisen. Die/der andere von der Spule und dem Spulenanbringungsteil kann eine Führung aufweisen, die dazu konfiguriert ist, die Rippe, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, entlang der Drehachse zu führen, so dass der Informationsbereich mit dem ersten Bereich in einer Richtung entlang der Drehachse der Spule überlappt.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration führt die Führung die Rippe, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, so dass der Informationsbereich mit dem ersten Bereich in der Richtung entlang der Drehachse der Spule überlappt. Eine Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil kann beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil erleichtert werden.
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Eine hierin offenbarte Spule kann verwendet werden, indem sie an einen Spulenanbringungsteil eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs angebracht wird. Die Spule kann einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweisen. Einer von dem Spulenkörper und dem Draht kann einen Informationsbereich aufweisen, der eine Information der Spule enthält, die durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug erfasst wird, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird. Der Spulenkörper kann eine Rippe oder eine Führung aufweisen, die dazu konfiguriert ist, den Informationsbereich in einer vorbestimmten Position in Bezug auf den Spulenanbringungsteil zu positionieren.
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Der Spulenanbringungsteil des Bewehrungsstabbindewerkzeugs weist eine entsprechende Konfiguration auf. In einem Fall, bei welchem die entsprechende Konfiguration die Rippe führt oder durch die Führung zum Positionieren des Informationsbereichs von einer vorbestimmten Position in Bezug auf den Spulenanbringungsteil geführt wird, wird der Informationsbereich an der vorbestimmten Position in Bezug auf den Spulenanbringungsteil durch die Rippe der Spule, die durch die entsprechende Konfiguration geführt wird, oder durch die Führung der Spule, die die entsprechende Konfiguration führt, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, positioniert. Somit kann die Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil erleichtert werden.
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Ein Anbringungsverfahren, das hierin offenbart ist, kann ein Verfahren von Anbringen einer Spule an einem Spulenanbringungsteil eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs sein, das dazu konfiguriert ist, Bewehrungsstäbe mit einem Draht zu binden. Die Spule kann einen Informationsbereich aufweisen, der eine Information der Spule enthält und dazu konfiguriert ist, um eine Drehachse zu drehen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Der Spulenanbringungsteil kann einen ersten Bereich entsprechend dem Informationsbereich aufweisen. Eine/einer von der Spule und dem Spulenanbringungsteil kann eine Rippe aufweisen. Die/der andere der Spule und des Spulenanbringungsteils kann eine Führung aufweisen. Das Anbringungsverfahren kann aufweisen: Positionieren des Informationsbereichs zum Überlappen mit dem ersten Bereich in einer Richtung entlang einer Drehachse der Spule durch Bewirken, dass die Spule um die Drehachse der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil dreht durch Bewegen der Rippe entlang der Führung, wenn die Spule in den Spulenanbringungsteil in einer ersten Richtung eingesetzt wird, und Bringen des Informationsbereichs nahe zu dem ersten Bereich durch Einsetzen der Spule in den Spulenanbringungsteil in der ersten Richtung nach der Positionierung.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration bewegt sich die Rippe entlang der Führung, wenn der Benutzer die Spule in den Spulenanbringungsteil in der ersten Richtung einsetzt, so dass der Informationsbereich mit dem ersten Bereich in der Richtung entlang der Drehachse der Spule überlappt. Somit kann die Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil erleichtert werden.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule angebracht wird, eine Spuleninformationserfassungsvorrichtung, die dazu konfiguriert ist, eine Information der Spule zu erfassen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, und eine Positionierungsvorrichtung aufweisen, die dazu konfiguriert ist, die Spule um eine Drehachse der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil zu drehen, um die Spule in Bezug auf die Spuleninformationserfassungsvorrichtung zu positionieren, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, dreht die Positionierungsvorrichtung die Spule um die Drehachse der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil, so dass die Spule an einer vorbestimmten Position in Bezug auf die Spuleninformationserfassungsvorrichtung positioniert wird. Somit kann die Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil erleichtert werden.
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Figurenliste
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- 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß einer ersten Ausführungsform, wenn von der oberen linken hinteren Seite gesehen.
- 2 ist eine perspektivische Ansicht des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der ersten Ausführungsform, wenn von der oberen rechten vorderen Seite gesehen.
- 3 ist eine Seitenansicht einer internen Konfiguration des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 4 ist eine perspektivische Ansicht einer Zuführungseinheit 38 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 5 ist eine perspektivische Ansicht der Zuführungseinheit 38 und eines Spulenhalters 10 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 6 ist eine Querschnittsansicht des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der ersten Ausführungsform in der Umgebung seines oberen vorderen Bereichs.
- 7 ist eine Seitenansicht einer Schneideinheit 44 gemäß der ersten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bevor ein erster Hebel 76 und ein zweiter Hebel 78 schwenken.
- 8 ist eine Seitenansicht der Schneideinheit 44 gemäß der ersten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, nachdem der erste Hebel 76 und der zweite Hebel 78 geschwenkt wurden.
- 9 ist eine perspektivische Ansicht einer Verdrillungseinheit 46 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 10 ist eine Querschnittsansicht eines Verdrillungsmotors 86, einer Untersetzungsvorrichtung 88 und eines Halters 90 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 11 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Trägerhülse 98, einer Kupplungsplatte 100 und einer Schraubenspindel 102 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 12 ist eine perspektivische Ansicht eines Klemmschafts 110 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 13 ist eine perspektivische Ansicht der Verdrillungseinheit 46 gemäß der ersten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bei welchem eine rechte Klemme 112 und eine linke Klemme 114 an dem Klemmschaft 110 angebracht sind.
- 14 ist eine perspektivische Ansicht der rechten Klemme 112 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 15 ist eine perspektivische Ansicht der linken Klemme 114 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 16 ist eine perspektivische Ansicht des Verdrillungsmotors 86, der Untersetzungsvorrichtung 88 und des Halters 90 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 17 ist eine perspektivische Ansicht einer Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 18 ist eine Querschnittsansicht des Spulenhalters 10 und einer Spule 33 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 19 ist eine perspektivische Ansicht eines Spulenkörpers 160 der Spule 33 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 20 ist eine perspektivische Ansicht des Spulenhalters 10 gemäß der ersten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bei welchem eine Hauptabdeckung 28 entfernt ist.
- 21 ist eine perspektivische Ansicht des Spulenhalters 10 gemäß der ersten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bei welchem eine Zusatzabdeckung 30 entfernt ist.
- 22 ist eine perspektivische Ansicht eines rechten Spulenanbringungsteils 190 und einer Typenerfassungsvorrichtung 220 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 23 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Drehtellers 198 und der Typenerfassungsvorrichtung 220 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 24 ist eine perspektivische Ansicht des rechten Spulenanbringungsteils 190 und Lagerungsbauteilen 228 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 25 ist eine Draufsicht auf die Spule 33, einer Typenerfassungseinrichtung 158 und den rechten Spulenanbringungsteil 190 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 26 ist eine Querschnittsansicht der Spule 33, der Typenerfassungseinrichtung 158 und des rechten Spulenanbringungsteils 190 gemäß der ersten Ausführungsform.
- 27 zeigt Signaldiagramme, die durch einen Typenerfassungsmagnetsensor 222 und einen Drehungserfassungsmagnetsensor 248 erfasst werden.
- 28 ist eine perspektivische Ansicht eines rechten Spulenanbringungsteil 190 und einer Typenerfassungsvorrichtung 220 gemäß einer zweiten Ausführungsform.
- 29 ist eine Draufsicht auf eine auf eine Spule 33, eine Typenerfassungseinrichtung 158 und den rechten Spulenanbringungsteil 190 gemäß der zweiten Ausführungsform.
- 30 ist eine Querschnittsansicht der Spule 33, der Typenerfassungseinrichtung 158 und des rechten Spulenanbringungsteils 190 gemäß der zweiten Ausführungsform.
- 31 zeigt Signaldiagramme, die durch einen Typenerfassungsmagnetsensor 222 und einen Drehungserfassungsmagnetsensor 248 gemäß der zweiten Ausführungsform erfasst werden
- 32 ist eine perspektivische Ansicht eines Spulenkörpers 160 einer Spule 33 gemäß einer dritten Ausführungsform.
- 33 ist eine perspektivische Ansicht eines Haltergehäuses 26, einer Typenerfassungseinrichtung 158 und eines Drehtellers 198 gemäß der dritten Ausführungsform.
- 34 ist eine perspektivische Ansicht des Haltergehäuses 26, des Drehtellers 198, eines Sensorträgers 344 und einer Lichtschranke 322 gemäß der dritten Ausführungsform.
- 35 ist eine perspektivische Ansicht des Drehtellers 198 und eines Drehungserfassungsmagneten 346 gemäß der dritten Ausführungsform.
- 36 ist eine Querschnittsansicht des Haltergehäuses 26 , der Spule 33 und des rechten Spulenanbringungsteils 190 gemäß der dritten Ausführungsform.
- 37 ist eine Querschnittsansicht des Haltergehäuses 26, der Spule 33, des rechten Spulenanbringungsteils 190 und der Lichtschranke 322 gemäß der dritten Ausführungsform.
- 38 zeigt Signaldiagramme, die durch die Lichtschranke 322 und einen Drehungserfassungsmagnetsensor 348 gemäß der dritten Ausführungsform erfasst werden.
- 39 ist eine perspektivische Ansicht eines Spulenkörpers 160 einer Spule 33 gemäß einer vierten Ausführungsform.
- 40 ist eine Querschnittsansicht des Spulenkörpers 160 der Spule 33 gemäß der vierten Ausführungsform.
- 41 ist eine Seitenansicht des Spulenkörpers 160 der Spule 33 gemäß der vierten Ausführungsform.
- 42 ist eine perspektivische Ansicht eines Drehtellers 198 gemäß der vierten Ausführungsform.
- 43 ist eine linke Seitenansicht des Drehtellers 198 gemäß der vierten Ausführungsform.
- 44 ist eine Vorderansicht des Drehtellers 198 gemäß der vierten Ausführungsform.
- 45 ist eine perspektivische Querschnittsansicht der Spule 33 und des Drehtellers 198 gemäß der vierten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bei welchem Rippen 400 auf geneigten Oberflächen 416 bei dem Anbringen der Spule 33 an einem rechten Spulenanbringungsteil 190 positioniert sind.
- 46 ist eine perspektivische Querschnittsansicht der Spule 33 und des Drehtellers 198 gemäß der vierten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bei welchem die Rippen 400 auf ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 beim Anbringen der Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 positioniert sind.
- 47 ist eine Querschnittsansicht der Spule 33 und des Drehtellers 198 gemäß der vierten Ausführungsform und zeigt einen Zustand, bei welchem die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wurde.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Repräsentative, nicht einschränkende Beispiele der vorliegenden Lehren werden nun im Detail unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Diese detaillierte Beschreibung ist lediglich dazu gedacht, einem Fachmann weitere Details zum Ausführen bevorzugter Aspekte der vorliegenden Lehren zu lehren und ist nicht dazu gedacht, den Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung einzuschränken. Des Weiteren kann jedes der zusätzlichen Merkmale und Lehren, die nachfolgend offenbart sind, separat oder in Verbindung mit anderen Merkmalen und Lehren zum Vorsehen verbesserter Baustahlbindewerkzeuge, Spulen und Anbringungsverfahren und Verfahren zur Herstellung und Verwendung derselben verwendet werden.
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Darüber hinaus können Kombinationen von Merkmalen und Schritten, die nachfolgend detailliert beschrieben werden, nicht notwendig sein, die vorliegende Offenbarung im breitesten Sinne auszuführen, und werden stattdessen lediglich gelehrt, um bevorzugte Beispiele der vorliegenden Offenbarung im Speziellen zu beschreiben. Darüber hinaus können verschiedene Merkmale der oben und nachfolgend beschriebenen repräsentativen Beispiele und der verschiedenen unabhängigen und abhängigen Ansprüche auf Weisen kombiniert werden, die nicht speziell und explizit aufgeführt sind, um zusätzlich verwendbare Ausführungsformen der vorliegenden Lehren vorzusehen.
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Alle in der Beschreibung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale sollen als getrennt und unabhängig voneinander zum Zweck der ursprünglichen Offenbarung und ebenso zum Zweck des Einschränkens der beanspruchten Erfindung unabhängig von der Merkmalskombination in den Ausführungsformen und/oder den Ansprüchen angesehen werden. Des Weiteren sollen alle Bereichsangaben oder Angaben von Gruppen von Einheiten jeden möglichen Zwischenwert oder Untergruppen von Einheiten zum Zweck der ursprünglichen Offenbarung und ebenso zum Zweck des Einschränkens der beanspruchten Erfindung offenbaren.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule drehbar angebracht ist, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, eine Typenerfassungseinrichtung, die dazu konfiguriert ist, eine Art der Spule zu erfassen und eine Lagerung aufweisen, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit, die Verdrillungseinheit und die Typenerfassungseinrichtung lagert. Die Typenerfassungseinrichtung kann ein bewegbares Bauteil aufweisen, das dazu konfiguriert ist, sich in Bezug auf die Lagerung zu bewegen. Das bewegbare Bauteil kann in einer Ausgangsposition sein, wenn die Spule nicht an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Das bewegbare Bauteil kann in einer Anbringungsposition gemäß der Art der Spule sein, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Spulenanbringungsteil einen Drehteller aufweisen, der durch die Lagerung drehbar gelagert wird. Der Spulenkörper kann an dem Drehteller fixiert sein, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, da der Drehteller durch die Lagerung gelagert wird, ist hier kein Bedarf, den Drehteller an/von der Lagerung anzubringen/zu entfernen. Somit kann eine Verlagerung einer Drehachse des Drehtellers unterdrückt werden. Eine Verlagerung der Drehachse der Spule kann somit unterdrückt werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Spulenkörper einen Schaft, um welchen der Draht gewickelt ist, einen Flansch, der an einem Ende des Schafts angeordnet ist, und einen Vorsprung aufweisen, der nach außen über eine äußere Oberfläche des Flansches entlang einer Drehachse der Spule vorsteht. Der Drehteller kann eine Aufnahme aufweisen, die dazu konfiguriert ist, den Vorsprung aufzunehmen und mit diesem in Eingriff zu stehen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule an dem Drehteller mit einer einfachen Konfiguration fixiert werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Vorsprung das bewegbare Bauteil aus der Ausgangsposition in Richtung der Anbringungsposition drücken, wenn der Vorsprung in der Aufnahme aufgenommen wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann das bewegbare Bauteil aus der Ausgangsposition zu der Anbringungsposition bewegt werden, indem der Vorsprung zum Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil verwendet wird.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann das bewegbare Bauteil durch den Drehteller gelagert werden, so dass das bewegbare Bauteil zwischen der Ausgangsposition und der Anbringungsposition bewegbar ist.
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Falls das bewegbare Bauteil nicht durch den Drehteller gelagert wird und somit nicht integral mit der Spule dreht, wird die Konfiguration des Spulenanbringungsteils verkompliziert. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine solche komplizierte Konfiguration des Spulenanbringungsteils unterdrückt werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Typenerfassungseinrichtung ferner einen Typenerfassungsmagneten, der an dem bewegbaren Bauteil fixiert ist, und einen Typenerfassungsmagnetsensor aufweisen, der an die Lagerung fixiert ist und dazu konfiguriert ist, zu erfassen, ob das bewegbare Bauteil in der Anbringungsposition ist, indem es den Typenerfassungsmagneten erfasst.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Typenerfassungsmagnetsensor, ob das bewegbare Bauteil in der Anbringungsposition ist oder nicht, z.B. durch Erfassen von magnetischen Änderungen aufgrund des Typenerfassungsmagneten. Ob das bewegbare Bauteil in der Anbringungsposition ist oder nicht, kann mit weniger oder keinem Einfluss einer Verschmutzung durch Fremdmaterial und Streulicht erfasst werden, im Vergleich mit der Verwendung einer Lichtschranke.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Typenerfassungsvorrichtung ferner ein Vorspannbauteil aufweisen, das dazu konfiguriert ist, das bewegbare Bauteil in Richtung der Ausgangsposition vorzuspannen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration wird das bewegbare Bauteil zu der Ausgangsposition zurückgebracht, wenn die Spule von dem Spulenanbringungsteil entfernt wird.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Typenerfassungseinrichtung eine Drehungserfassungsvorrichtung aufweisen, die dazu konfiguriert ist, einen Drehwinkel der Spule zu erfassen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Typenerfassungseinrichtung nicht nur zum Erfassen der Art der Spule verwendet werden, sondern ebenso für die Drehung der Spule.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Drehungserfassungseinrichtung einen Drehungserfassungsmagneten, der an dem bewegbaren Bauteil fixiert ist, und einen Drehungserfassungsmagnetsensor aufweisen, der an der Lagerung fixiert ist und dazu konfiguriert ist, den Drehwinkel der Spule zu erfassen, indem er den Drehungserfassungsmagneten erfasst.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor den Drehwinkel der Spule z.B. durch Erfassen von magnetischen Änderungen aufgrund des Drehungserfassungsmagneten. Der Drehwinkel der Spule kann im Vergleich mit einer Verwendung einer Lichtschranke mit geringerem oder keinem Einfluss einer Verschmutzung durch Fremdmaterial oder durch Streulicht erfasst werden.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, an welchem die Spule drehbar angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um Bewehrungsstäbe zuzuführen, eine Verdrillungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen, eine Lagerungseinheit, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit und die Verdrillungseinheit lagert, einen Drehungserfassungsmagneten, der dazu konfiguriert ist, integral mit der Spule zu drehen, einen Drehungserfassungsmagnetsensor, der an der Lagerung fixiert ist und dazu konfiguriert ist, eine Drehung des Drehungserfassungsmagneten zu erfassen und eine Lichtschranke aufweisen, die dazu konfiguriert ist, eine Form des Spulenkörpers zu erfassen, wenn die Spule dreht.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Spulenkörper einen einzigartig geformten Bereich aufweisen, der eine Form aufweist, basierend auf welcher die Lichtschranke die Spule von einer anderen Spule unterscheidet. Der einzigartig geformte Bereich kann zwischen einem Lichtsender und einem Lichtempfänger der Lichtschranke passieren, wenn die Spule dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Art der Spule akkurat durch Erfassen des einzigartig geformten Bereichs erfasst werden, der zwischen dem Lichtsender und dem Lichtempfänger der Lichtschranke passiert, wenn die Spule dreht.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der einzigartig geformte Bereich eine Mehrzahl von Rippen aufweisen, die beabstandet voneinander entlang einer Drehrichtung der Spule sind. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug kann ferner eine Zählvorrichtung aufweisen, die dazu konfiguriert ist, eine Anzahl der Rippen zu zählen, die zwischen dem Lichtsender und dem Lichtempfänger der Lichtschranke passieren, wenn die Spule dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, bei welcher die Anzahl der Rippen abhängig von den Arten der Spulen variiert, kann die Art der Spule durch ein einfaches Verfahren von Zählen der Anzahl der Rippen erfasst werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Spulenanbringungsteil einen Drehteller aufweisen, der durch die Lagerung drehbar gelagert wird. Der Spulenkörper kann an dem Drehteller fixiert werden, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, da der Drehteller durch die Lagerung gelagert wird, ist hier kein Bedarf, den Drehteller an/von der Lagerung anzubringen/zu entfernen. Somit kann eine Verlagerung einer Drehachse des Drehtellers unterdrückt werden. Eine Verlagerung der Drehachse der Spule kann somit unterdrückt werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Drehungserfassungsmagnet durch den Drehteller derart gelagert sein, dass der Drehungserfassungsmagnet integral mit dem Drehteller drehbar ist. Der Drehungserfassungsmagnetsensor kann derart positioniert sein, dass er zumindest einen Teil des Drehtellers in einer Richtung entlang einer Drehachse der Spule überlappt.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Drehung der Spule akkurat mit einer einfachen Konfiguration erfasst werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Spulenkörper einen Vorsprung aufweisen. Der Drehteller kann eine Aufnahme aufweisen, die dazu konfiguriert ist, den Vorsprung aufzunehmen und mit diesem in Eingriff zu stehen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule an dem Drehteller mit einer einfachen Konfiguration fixiert werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Lichtschranke an der Lagerung fixiert sein.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration ändert sich die Position der Lichtschranke nicht, auch wenn die Spule dreht. Somit kann die Form des Spulenkörpers akkurat durch die Lichtschranke erfasst werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Lichtschranke entfernter von einer Drehachse der Spule angeordnet sein als der Drehungserfassungsmagnetsensor.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration können die Lichtschranke und der Drehungserfassungsmagnetsensor in einer Richtung senkrecht zu der Drehachse der Spule ausgerichtet sein.
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Ein Bewehrungsstabbindewerkzeug, das hierin offenbart ist, kann eine Spule, die einen Spulenkörper und einen um den Spulenkörper gewickelten Draht aufweist, einen Spulenanbringungsteil, der einen ersten Bereich aufweist, bei dem die Spule an dem Spulenanbringungsteil drehbar angebracht wird, eine Zuführungseinheit, die dazu konfiguriert ist, den Draht von dem Spulenkörper um die Bewehrungsstäbe zuzuführen und eine Verdrillungseinheit aufweisen, die dazu konfiguriert ist, den Draht um die Bewehrungsstäbe zu verdrillen. Einer von dem Spulenkörper und dem Draht kann einen Informationsbereich aufweisen, der eine Information der Spule enthält, die durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug erfasst wird, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, wobei der Informationsbereich dem ersten Bereich entspricht. Die Spule kann dazu konfiguriert sein, um eine Drehachse zu drehen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht ist. Eine/einer von der Spule und dem Spulenanbringungsteil kann eine Rippe aufweisen. Die/der andere von der Spule und des Spulenanbringungsteils kann eine Führung aufweisen, die dazu konfiguriert ist, die Rippe, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird, entlang der Drehachse der Spule zu führen, so dass der Informationsbereich mit dem ersten Bereich in einer Richtung entlang der Drehachse der Spule überlappt.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Führung eine erste nicht-geneigte Oberfläche, die sich entlang der Drehachse der Spule erstreckt, und eine geneigte Oberfläche aufweisen, die zu der ersten nicht-geneigten Oberfläche geneigt ist. Die erste nicht-geneigte Oberfläche kann mit einem Ende der geneigten Oberflächen verbunden sein. Die Führung kann dazu konfiguriert sein, die Rippe von der geneigten Oberfläche in Richtung der ersten nicht-geneigten Oberfläche zu führen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil mit einer einfachen Konfiguration von Führen der Rippe von der geneigten Oberfläche in Richtung der ersten nicht-geneigten Oberfläche erleichtert werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann, während die Führung der Rippe entlang der ersten nicht-geneigten Oberfläche führt, der Informationsbereich derart positioniert werden, dass er mit dem ersten Bereich in der Richtung der Drehachse der Spule überlappt.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann, indem die Spule näher zu dem Spulenanbringungsteil entlang der Drehachse der Spule gebracht wird, nachdem die Rippe die erste nicht-geneigte Oberfläche erreicht hat, der Benutzer den Informationsbereich näher zu dem ersten Bereich bringen, während beibehalten wird, dass der erste Informationsbereich mit dem ersten Bereich in der Richtung entlang der Drehachse der Spule überlappt.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Informationsbereich einen Vorsprung aufweisen, der von dem Spulenkörper vorsteht. Der erste Bereich kann eine Aufnahme aufweisen, die dazu konfiguriert ist, den Vorsprung aufzunehmen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird. Der Spulenanbringungsteil kann die Führung aufweisen. In der Richtung entlang der Drehachse der Spule kann eine Länge der ersten nicht-geneigten Oberfläche gleich oder länger als eine Länge des Vorsprungs sein.
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Falls die Länge der ersten nicht-geneigten Oberfläche kürzer als die Länge des Vorsprungs ist, berührt der Vorsprung den Spulenanbringungsteil, während die Rippe sich auf der geneigten Oberfläche bewegt, und somit kann der Vorsprung nicht mit der Aufnahme in der Richtung entlang der Drehachse der Spule überlappen. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration wird unterdrückt, dass der Vorsprung nicht mit der Aufnahme in der Richtung entlang der Drehachse überlappt.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Führung ferner eine zweite nicht-geneigte Oberfläche aufweisen, die mit dem anderen Ende der geneigten Oberfläche verbunden ist, wobei die geneigte Oberfläche zu der zweiten nicht-geneigten Oberfläche unter einem spitzen Winkel geneigt ist. Die geneigte Oberfläche und die zweite nicht-geneigte Oberfläche können eine Ecke an deren Verbindung definieren. Die Ecke kann abgerundet sein.
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Zum Beispiel, wenn die Ecke nicht abgerundet ist, wenn die Rippe die Ecke der Führung beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil berührt, kann sich die Rippe nicht zu der geneigten Oberfläche bewegen. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann sich, auch wenn die Rippe die abgerundete Ecke beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil berührt, die Rippe entlang der Ecke zu der geneigten Oberfläche bewegen.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann sich die erste nicht-geneigte Oberfläche von der geneigten Oberfläche zu einem Ende der anderen von der Spule oder dem Spulenanbringungsteil in der Richtung entlang der Drehachse der Spule erstrecken.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht werden, indem die Rippe entlang der ersten nicht-geneigten Oberfläche über den gesamten Weg zu dem Ende von dem anderen der Spule und dem Spulenanbringungsteil bewegt wird.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Spulenkörper einen Schaft aufweisen, wobei der Schaft eine Außenumfangsoberfläche, um welche der Draht gewickelt ist, und eine Innenumfangsoberfläche aufweist, die entgegengesetzt zu der Außenumfangsoberfläche ist und einen Einführungsraum definiert. Der Spulenanbringungsteil kann einen Einführungsschaft aufweisen, der dazu konfiguriert ist, in den Einführungsraum des Schafts eingeführt zu werden. Die Rippe kann auf einer von der Innenumfangsoberfläche des Schafts und des Einführungsschafts ausgebildet sein. Die Führung kann auf der anderen von der Innenumfangsoberfläche des Schafts und des Einführungsschafts ausgebildet sein.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule an dem Spulenanbringungsteil, während sie in Bezug auf den Spulenanbringungsteil positioniert wird, durch ein einfaches Verfahren von Einführen des Einführungsschafts in den Einführungsraum des Schafts angebracht werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann das Bewehrungsstabbindewerkzeug ferner eine Lagerung aufweisen, die den Spulenanbringungsteil, die Zuführungseinheit und die Verdrillungseinheit lagert. Der Spulenanbringungsteil kann ferner einen Drehteller aufweisen, der den Einführungsschaft aufweist und durch die Lagerung drehbar gelagert wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration dreht der Drehteller, wenn die Rippe durch die Führung beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil geführt wird. Somit kann die Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil weiter vereinfacht werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann der Informationsbereich einen Vorsprung aufweisen, der von dem Spulenkörper vorsteht. Der erste Bereich kann eine Aufnahme aufweisen, die in dem Drehteller definiert ist und dazu konfiguriert ist, den Vorsprung aufzunehmen, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine Verlagerung des Vorsprungs in Bezug auf die Aufnahme unterdrückt werden, wenn die Spule an dem Spulenanbringungsteil angebracht wird.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Rippe auf der Innenumfangsoberfläche des Schafts ausgebildet sein. Die Führung kann an dem Einführungsschaft ausgebildet sein.
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Normalerweise weist die Rippe eine einfachere Konfiguration als die Führung auf. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Konfiguration der Spule vereinfacht werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann sich die Rippe entlang der Drehachse der Spule erstrecken.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Festigkeit der Rippe in der Richtung entlang der Drehachse der Spule erhöht werden. Somit kann, auch wenn die Rippe die Führung beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil berührt, eine Beschädigung der Rippe unterdrückt werden.
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Bei einer oder mehreren Ausführungsformen kann die Rippe eine oder mehrere Rippen aufweisen. Die Führung kann eine oder mehrere Führungen aufweisen. Eine/einer von der Spule und dem Spulenanbringungsteil kann die eine oder die mehreren Rippen aufweisen. Die/der andere von der Spule und dem Spulenanbringungsteil kann die eine oder die mehreren Führungen aufweisen. Eine Anzahl der Rippen kann gleich oder geringer als die Anzahl der Führungen sein.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine Positionsjustierung der Spule in Bezug auf den Spulenanbringungsteil beim Anbringen der Spule an dem Spulenanbringungsteil mit einer reduzierten Anzahl von Rippen vereinfacht werden.
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(Erste Ausführungsform)
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Wie in 1 gezeigt, ist ein Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 dazu konfiguriert, eine Mehrzahl von Bewehrungsstäben R mit einem Draht W zu binden. Zum Beispiel bindet das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 mit dem Draht W Bewehrungsstäbe R, die einen kleinen Durchmesser von 16 mm oder geringer aufweisen, oder Bewehrungsstäbe R, die einen großen Durchmesser von größer als 16 mm (z.B. 25 mm oder 32 mm) aufweisen. Der Durchmesser des Drahts W ist z.B. innerhalb eines Bereichs von 0,5 mm bis 2,0 mm.
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Wie in 1 gezeigt, weist das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 einen Hauptkörper 4, einen Griff 6, einen Batterieanbringungsteil 8, ein Batteriepack B und einen Spulenhalter 10 auf. Der Griff 6 ist dazu konfiguriert, durch einen Benutzer gegriffen zu werden. Der Griff 6 ist an einem unteren hinteren Bereich des Hauptkörpers 4 angeordnet. Der Griff 6 ist integral mit dem Hauptkörper 4. Ein Drücker 12 ist an einem oberen vorderen Bereich des Griffs 6 angeordnet. Ein Drückerschalter 14 (siehe 3), der dazu konfiguriert ist zu erfassen, ob der Drücker 12 gedrückt wird oder nicht, ist innerhalb des Griffs 6 angeordnet. Der Batterieanbringungsteil 8 ist an einem unteren Bereich des Griffs 6 angeordnet. Der Batterieanbringungsteil 8 ist integral mit dem Griff 6. Das Batteriepack B kann an dem Batterieanbringungsteil 8 angebracht und von diesem entfernt werden, indem es in Bezug auf den Batterieanbringungsteil 8 verschoben wird. Das Batteriepack B weist z.B. Sekundärbatterien, wie beispielsweise Lithium-Ionen-Batterien, auf. Der Spulenhalter 10 ist an einem unteren vorderen Bereich des Hauptkörpers 4 angeordnet. Der Spulenhalter 10 ist vorderseitig des Griffs 6 angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird eine Längsrichtung einer Verdrillungseinheit 46 (welche später beschrieben wird) als eine Vorder-Rück-Richtung bezeichnet, eine Richtung senkrecht zu der Vorder-Rück-Richtung wird als eine Oben-Unten-Richtung bezeichnet, und eine Richtung senkrecht zu der Vorder-Rück-Richtung und der Oben-Unten-Richtung wird als eine Rechts-Links-Richtung bezeichnet.
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Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist ein Gehäuse 16 auf. Das Gehäuse 16 bildet einen Teil einer Lagerung 15. Wie in 2 gezeigt, weist das Gehäuse 16 ein rechtes Gehäuse 18, ein linkes Gehäuse 20 und eine Motorabdeckung 22 auf. Das rechte Gehäuse 18 definiert Formen von rechten Hälften des Hauptkörpers 4, des Griffs 6 und des Batterieanbringungsteils 8. Das linke Gehäuse 20 definiert Formen von linken Hälften des Hauptkörpers 4, des Griffs 6 und des Batterieanbringungsteils 8. Die Motorabdeckung 22 ist an einer Außenseite des rechten Gehäuses 18 angebracht. Wie in 1 gezeigt, ist eine Betätigungsanzeige 24 an einem oberen hinteren Bereich des linken Gehäuses 20 angebracht. Die Betätigungsanzeige 24 weist einen Hauptleistungsschalter 24a und eine Hauptleistungs-LED 24b auf. Der Hauptleistungsschalter 24a ist dazu konfiguriert, eine Betätigung zum Einschalten/Ausschalten des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 durch einen Benutzer zu empfangen. Die Hauptleistungs-LED 24b ist dazu konfiguriert, anzuzeigen, ob das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 ein oder aus ist.
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Wie in 2 gezeigt, weist der Spulenhalter 100 ein Haltergehäuse 26, eine Hauptabdeckung 28 und eine Zusatzabdeckung 30 auf. Das Haltergehäuse 26 und die Zusatzabdeckung 30 bilden einen Teil der Lagerung 15. Das Haltergehäuse 26 ist an den unteren vorderen Bereich des Hauptkörpers 4 und einen vorderen Bereich des Batterieanbringungsteils 8 fixiert. Das Haltergehäuse 26 weist eine Öffnung in seinem linken Ende auf. Die Hauptabdeckung 28 ist an das Haltergehäuse 26 derart angebracht, dass die Hauptabdeckung 28 um eine Schwenkachse 26a an einem unteren Bereich des Haltergehäuses 26 schwenkbar ist. Die Hauptabdeckung 28 wird in ihrer Öffnungsrichtung durch eine Torsionsfeder 31 (siehe 3) vorgespannt. Ein Sensor zum Erfassen eines geschlossenen Zustands (nicht gezeigt), der dazu konfiguriert ist zu erfassen, dass die Hauptabdeckung 28 in einem geschlossenen Zustand ist, ist an dem Haltergehäuse 26 angebracht. Die Zusatzabdeckung 30 deckt eine rechte Oberfläche des Haltergehäuses 26 ab. Die Zusatzabdeckung 30 definiert einen Zusatzraum 30a zwischen der rechten Oberfläche des Haltergehäuses 26 und der Zusatzabdeckung 30.
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Wie in 1 gezeigt, ist ein Verriegelungshebel 32 zum Geschlossenhalten der Hauptabdeckung 28 an einem unteren vorderen Bereich des linken Gehäuses 20 angeordnet. Wenn der Verriegelungshebel 32 geschwenkt wird, wird die Hauptabdeckung 28 in Bezug auf das Haltergehäuse 26 durch die Vorspannkraft der Torsionsfeder 31 (siehe 3) geöffnet. Während die Hauptabdeckung 28 in dem geschlossenen Zustand ist, wird ein Aufnahmeraum 26b (siehe 3) durch das Haltergehäuse 26 und die Hauptabdeckung 28 definiert. Eine Spule 33 (siehe 3), die den Draht W aufweist, ist in dem Aufnahmeraum 26b angeordnet. Wie in 2 gezeigt, ist ein Loch 26c in einer vorderen Oberfläche des Haltergehäuses 26 definiert. Der Benutzer kann eine verbleibende Menge des Drahts W auf der Spule 33 durch Erblicken der Spule 33 durch das Loch 26c überprüfen.
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Wie in 3 gezeigt, weist das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 eine Steuerungsschaltplatine 36 auf. Die Steuerungsschaltplatine 36 ist innerhalb des Batterieanbringungsteils 8 angeordnet. Die Steuerungsschaltplatine 36 ist elektrisch mit jedem von den Batteriepack B, dem Drückerschalter 14 und der Betätigungsanzeige 24 über Drähte, die nicht gezeigt sind, verbunden. Des Weiteren ist die Steuerungsschaltplatine 36 elektrisch mit dem Erfassungssensor für den geschlossenen Zustand (nicht gezeigt), der an dem Haltergehäuse 26 angebracht ist, über einen Draht, der nicht gezeigt ist, verbunden.
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Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist eine Zuführungseinheit 38, eine Führungseinheit 40, eine Schneideinheit 44 und eine Verdrillungseinheit 46 auf. Die Zuführungseinheit 38 ist innerhalb des vorderen unteren Bereichs des Hauptkörpers 4 angeordnet. Die Führungseinheit 40 ist an einem vorderen Bereich des Hauptkörpers 4 angeordnet. Die Schneideinheit 44 ist innerhalb eines unteren Bereichs des Hauptkörpers 4 angeordnet. Die Verdrillungseinheit 46 ist innerhalb des Hauptkörpers 4 angeordnet.
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Wie in 4 gezeigt, weist die Zuführungseinheit 38 einen Zuführungsmotor 50, eine Untersetzungsvorrichtung 52 und eine Zuführungsvorrichtung 54 auf. Der Zuführungsmotor 50 ist z.B. ein bürstenloser Motor. Der Zuführungsmotor 50 ist rechts des rechten Gehäuses 18 (siehe 2) angeordnet und wird durch die Motorabdeckung 22 abgedeckt (siehe 2). Der Zuführungsmotor 50 ist elektrisch mit der Steuerungsschaltplatine 36 über einen Draht, der nicht gezeigt ist, verbunden. Der Zuführungsmotor 50 arbeitet durch elektrische Leistung, die von dem Batteriepack B (siehe 2) zugeführt wird.
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Die Untersetzungsvorrichtung 52 weist z.B. einen Planetengetriebemechanismus auf. Die Untersetzungsvorrichtung 52 ist dazu konfiguriert, die Drehzahl des Zuführungsmotors 50 zu reduzieren.
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Die Zuführungsvorrichtung 54 weist eine Basis 56, eine Führung 58, ein Antriebszahnrad 60, ein erstes Zuführungszahnrad 62, ein zweites Zuführungszahnrad 64, einen Entriegelungshebel 66 und eine Kompressionsfeder 68 auf. Die Führung 58 ist an die Basis 56 fixiert. Die Führung 58 weist ein Führungsloch 58a auf. Das Führungsloch 58a weist eine verjüngte Form mit einem breitem unteren Ende und einem engeren oberen Ende auf. Der Draht W wird durch das Führungsloch 58a eingeführt.
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Eine Drehung wird dem Antriebszahnrad 60 von der Untersetzungsvorrichtung 52 übertragen. Das erste Zuführungszahnrad 62 wird drehbar durch die Basis 56 gelagert. Das erste Zuführungszahnrad 62 kämmt mit dem Antriebszahnrad 60. Das erste Zuführungszahnrad 62 wird durch die Drehung des Antriebszahnrads 60 gedreht. Das erste Zuführungszahnrad 62 weist eine Nut 62a auf. Die Nut 62a ist in einer Außenumfangsoberfläche des ersten Zuführungszahnrads 62 definiert und erstreckt sich in einer Richtung entlang einer Drehrichtung des ersten Zuführungszahnrads 62. Das zweite Zuführungszahnrad 64 ist dazu konfiguriert, mit dem ersten Zuführungszahnrad 62 zu kämmen. Das zweite Zuführungszahnrad 64 wird drehbar durch den Entriegelungshebel 66 gelagert. Das zweite Zuführungszahnrad 64 weist eine Nut 64a auf. Die Nut 64a ist in einer Außenumfangsoberfläche des zweiten Zuführungszahnrads 64 definiert und erstreckt sich in einer Richtung entlang einer Drehrichtung des zweiten Zuführungszahnrads 64. Der Entriegelungshebel 66 ist schwenkbar durch die Basis 56 über einen Schwenkschaft 66a gelagert. Die Kompressionsfeder 68 spannt den Entriegelungshebel 66 in Bezug auf das rechte Gehäuse 18 (siehe 2) in einer Richtung vor, die das zweite Zuführungszahnrad 64 näher zu dem ersten Zuführungszahnrad 62 bringt. Somit wird das zweite Zuführungszahnrad 64 gegen das erste Zuführungszahnrad 62 gedrückt. Der Draht W wird dadurch zwischen der Nut 62a des ersten Zuführungszahnrads 62 und der Nut 64a des zweiten Zuführungszahnrads 64 gehalten. Wie in 5 gezeigt, wenn der Verriegelungshebel 32 in einer Richtung geschwenkt wird, die das Zurückhalten der Hauptabdeckung 28 löst, wird ein unteres Ende des Entriegelungshebels 66 durch den Verriegelungshebel 32 zum Bewegen in Richtung des rechten Gehäuses 18 gedrückt. Das zweite Zuführungszahnrad 64 wird dadurch von dem ersten Zuführungszahnrad 62 getrennt. In diesem Zustand kann der Benutzer den Draht W der Spule 33 (siehe 4) zwischen der Nut 62a des ersten Zuführungszahnrads 62 und der Nut 64a des zweiten Zuführungszahnrads 64 platzieren. Wie in 2 gezeigt, ist ein Fenster 16a in vorderen Oberflächen des linken Gehäuses 20 und der Motorabdeckung 22 definiert, und der Benutzer kann eine Stelle, bei welcher das erste Zuführungszahnrad 62 mit dem zweiten Zuführungszahnrad 64 kämmt, durch das Fenster 16a einsehen.
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Der Draht W wird bewegt, wenn sich der Zuführungsmotor 50 mit dem Draht W zwischen der Nut 62a des ersten Zuführungszahnrads 62 und der Nut 64a des zweiten Zuführungszahnrads 64 gehalten, wie in 4 gezeigt, dreht. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird das Antriebszahnrad 60, wenn der Zuführungsmotor 50 vorwärtsdreht, in einer Richtung D1, die in 4 gezeigt ist, gedreht, und der Draht W wird von der Spule 33 in Richtung der Führungseinheit 40 herausgeführt. Wenn der Zuführungsmotor 50 rückwärtsdreht, wird das Antriebszahnrad 60 in einer Richtung D2, die in 4 gezeigt ist, gedreht, und der Draht W wird in Richtung der Spule 33 von der Zuführungseinheit 38 zurückgezogen.
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Wie in 6 gezeigt weist die Führungseinheit 40 eine obere Einrollführung 70 und eine untere Einrollführung 71 auf. Die obere Einrollführung 70 und die untere Einrollführung 71 sind an dem vorderen Bereich des Hauptkörpers 4 angeordnet. Ein unteres Ende der oberen Einrollführung 70 ist nach unten offen. Dadurch wird eine obere Drahtpassage 70a in der oberen Einrollführung 70 definiert. Die untere Einrollführung 71 ist unterhalb der oberen Einrollführung 70 angeordnet. Ein oberes Ende der oberen Einrollführung 70 ist nach oben offen. Dadurch wird eine untere Drahtpassage 71a in der unteren Einrollführung 71 definiert.
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Der Draht W, der von der Zuführungseinheit 38 (siehe 4) zugeführt wird, wird in die obere Drahtpassage 70a gelenkt. Der Draht W passiert durch die obere Drahtpassage 70a von der Rückseite in Richtung der Vorderseite. Während dieses Passierens wird dem Draht W eine Einrollung nach unten verliehen. Nach Passieren durch die obere Drahtpassage 70a wird der Draht W in die untere Drahtpassage 71a gelenkt. Der Draht W passiert durch die untere Drahtpassage 71a von der Vorderseite in Richtung der Rückseite. Somit wird der Draht W um die Bewehrungsstäbe R gewickelt.
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Wie in 7 gezeigt, weist die Schneideinheit 44 eine fixierte Schneide 72, eine bewegbare Schneide 74, einen ersten Hebel 76, einen zweiten Hebel 78, ein Verbindungsstück 80 und eine Torsionsfeder 82 auf. Wie in 6 gezeigt, sind die fixierte Schneide 72 und die bewegbare Schneide 74 auf dem Weg, entlang welchem der Draht W zu der Führungseinheit 40 von der Zuführungseinheit 38 gelenkt wird, angeordnet. Die fixierte Schneide 72 weist ein Loch 72a auf, durch welches der Draht W passiert. Die bewegbare Schneide 74 wird durch die fixierte Schneide 72 derart gelagert, dass die bewegbare Schneide 74 entlang der fixierten Schneide 72 gleiten kann und um diese drehen kann. Die bewegbare Schneide 74 weist ein Loch 74a auf, durch welches der Draht W passieren kann. Wenn das Loch 74a der bewegbaren Schneide 74 in kommunizierender Verbindung mit dem Loch 72a der fixierten Schneide 72 ist (dieser Zustand kann als ein „kommunizierender Zustand“ nachfolgend bezeichnet sein), wie in 7 gezeigt, kann der Draht W durch das Loch 72a der fixierten Schneide 72 und das Loch 74a der bewegbaren Schneide 74 passieren. Dann, wenn die bewegbare Schneide 74 in Bezug auf die fixierte Schneide 72 in einer Richtung D3, die in 6 gezeigt ist, gedreht wird (dieser Zustand kann nachfolgend „Schneidzustand“ bezeichnet sein), wird der Draht W durch die fixierte Schneide 72 und die bewegbare Schneide 74 geschnitten.
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Wie in 7 gezeigt, sind der erste Hebel 76 und der zweite Hebel 78 aneinander fixiert. Der erste Hebel 76 und der zweite Hebel 78 sind um eine Achse RX schwenkbar. Untere Enden des ersten Hebels 76 und des zweiten Hebels 78 sind drehbar an ein hinteres Ende des Verbindungsstücks 80 gekoppelt. Ein vorderes Ende des Verbindungsstücks 80 wird drehbar mit einem unteren Ende der bewegbaren Schneide 74 gekoppelt. Das hintere Ende des Verbindungsstücks 80 wird nach vorne durch die Torsionsfeder 82 vorgespannt. Wenn die unteren Enden des ersten Hebels 76 und des zweiten Hebels 78 nach vorne geschwenkt werden, wird das Verbindungsstück 80 nach vorne bewegt, und die fixierte Schneide 72 und die bewegbare Schneide 74 werden dadurch in den kommunizierenden Zustand gebracht. Wenn die unteren Enden des ersten Hebels 76 und des zweiten Hebels 78 nach hinten verschwenkt werden, wird das Verbindungsstück 80 nach hinten bewegt, und die fixierte Schneide 72 und die bewegbare Schneide 74 werden dadurch in den Schneidzustand gebracht.
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Wie in 9 gezeigt, weist die Verdrillungseinheit 46 einen Verdrillungsmotor 86, eine Untersetzungsvorrichtung 88, einen Halter 90 und eine Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 auf. Der Verdrillungsmotor 86 ist z.B. ein bürstenloser Motor. Der Verdrillungsmotor 86 ist an das rechte Gehäuse 18 (siehe 1) und das linke Gehäuse 20 (siehe 1) fixiert. Der Verdrillungsmotor 86 ist elektrisch mit der Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) über einen Draht, der nicht gezeigt ist, verbunden. Der Verdrillungsmotor 86 arbeitet durch elektrische Leistung, die von dem Batteriepack B zugeführt wird (siehe 1).
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Die Untersetzungsvorrichtung 88 ist an das rechte Gehäuse 18 und das linke Gehäuse 20 fixiert. Die Untersetzungsvorrichtung 88 weist z.B. einen Planetengetriebemechanismus auf. Die Untersetzungsvorrichtung 88 ist dazu konfiguriert, die Drehzahl des Verdrillungsmotors 86 zu reduzieren.
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Wie in 10 gezeigt, weist der Halter 90 einen Lagerkasten 96, eine Trägerhülse 98, eine Kupplungsplatte 100, eine Schraubenspindel 102, eine Innenhülse 104, eine Außenhülse 106, eine Drückplatte 108, einen Klemmschaft 110, eine rechte Klemme 112 und eine linke Klemme 114 auf.
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Der Lagerkasten 96 ist an der Untersetzungsvorrichtung 88 fixiert. Der Lagerkasten 96 lagert die Trägerhülse 98 über ein Lager 96a, so dass die Trägerhülse 98 drehbar ist. Eine Drehung wird der Trägerhülse 98 von der Untersetzungsvorrichtung 88 übertragen. Wenn der Verdrillungsmotor 86 vorwärtsdreht, wird die Trägerhülse 98 entgegen des Uhrzeigersinns, wenn von der Rückseite gesehen, gedreht. Wenn der Verdrillungsmotor 86 rückwärtsdreht, wird die Trägerhülse 98 im Uhrzeigersinn gedreht, wenn von der Rückseite gesehen.
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Wie in 11 gezeigt, ist eine Kupplungsnut 98a, die sich in der Vorder-Rück-Richtung erstreckt, in einer inneren Oberfläche eines hinteren Bereichs der Trägerhülse 98 definiert. Die Kupplungsnut 98a weist eine erste Wand 98b und eine zweite Wand 98c an ihren vorderen Enden auf. Ein Abstand von einem hinteren Ende der Trägerhülse 98 zu der ersten Wand 98b in der Vorder-Rück-Richtung ist kürzer als ein Abstand von dem hinteren Ende der Trägerhülse 98 zu der zweiten Wand 98c in der Vorder-Rück-Richtung. Die Kupplungsplatte 100 ist im Inneren der Trägerhülse 98 angeordnet. Die Kupplungsplatte 100 weist ein Kopplungsstück 100a entsprechend der Kupplungsnut 98a auf. Die Kupplungsplatte 100 wird nach hinten in Bezug auf die Trägerhülse 98 durch eine Kompressionsfeder 116 vorgespannt, die im Inneren der Trägerhülse 98 angeordnet ist. Die Kupplungsplatte 100 ist nach vorne in Bezug auf die Trägerhülse 98 bewegbar, bis das Kopplungsstück 100a die erste Wand 98b der Kupplungsnut 98a berührt. Wenn der Draht W verdrillt wird, wird die Trägerhülse 98 entgegen des Uhrzeigersinns in Bezug auf die Kupplungsplatte 100 gedreht, wenn von der Rückseite gesehen, und somit kann sich die Kupplungsplatte 100 nach vorne in Bezug auf die Trägerhülse 98 bewegen, bis das Kopplungsstück 100a die zweite Wand 98c der Kupplungsnut 98a berührt.
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Ein hinterer Bereich 102a der Schraubenspindel 102 ist in die Trägerhülse 98 von der Vorderseite eingeführt und an die Kupplungsplatte 100 fixiert. Die Schraubenspindel 102 weist einen radial vorstehenden Flansch 102c auf, der sich zwischen einem hinteren Bereich 102a und einem vorderen Bereich 102b der Schraubenspindel 102 befindet. Eine Spiralkugelnut 102d ist an einer äußeren Oberfläche des vorderen Bereichs 102b der Schraubenspindel 102 definiert. Die Schraubenspindel 102 weist einen Eingriffsbereich 102e an ihrem vorderen Ende auf, und ein Durchmesser des Eingriffsbereichs 102e ist kleiner als der des vorderen Bereichs 102b.
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Wie in 10 gezeigt, ist eine Kompressionsfeder 118 an dem vorderen Bereich 102b der Schraubenspindel 102 angebracht. Der vordere Bereich 102b der Schraubenspindel 102 ist in die Innenhülse 104 von der Rückseite eingeführt. Ein Kugelloch 104a, das dazu konfiguriert ist, Kugeln 120 zu halten, ist in der Innenhülse 104 definiert. Die Kugeln 120 passen in eine Kugelnut 102d der Schraubenspindel 102. Die Innenhülse 104 weist einen radial vorstehenden Flansch 104b an ihrem hinteren Ende auf. Die Innenhülse 104 wird in die Außenhülse 106 von der Rückseite eingeführt. Die Außenhülse 106 ist an die Innenhülse 104 fixiert. In dem Fall, bei welchem die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 (siehe 17) der Außenhülse 106 ermöglicht, zu drehen, werden die Innenhülse 104 und die Außenhülse 106 integral gedreht, wenn die Schraubenspindel 102 dreht. In dem Fall, bei welchem die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 verhindert, dass die Außenhülse 106 dreht, werden die Innenhülse 104 und die Außenhülse 106 in der Vorder-Rück-Richtung in Bezug auf die Schraubenspindel 102 bewegt, wenn die Schraubenspindel 102 dreht. Im Speziellen, wenn die Schraubenspindel 102 entgegen des Uhrzeigersinns dreht, wenn von der Rückseite gesehen, indem der Verdrillungsmotor 86 vorwärtsdreht, werden die Innenhülse 104 und die Außenhülse 106 nach vorne in Bezug auf die Schraubenspindel 102 bewegt. Wenn die Schraubenspindel 102 im Uhrzeigersinn dreht, wenn von der Rückseite gesehen, indem der Verdrillungsmotor 86 rückwärtsdreht, werden die Innenhülse 104 und die Außenhülse 106 nach hinten in Bezug auf die Schraubenspindel 102 bewegt. Die Drückplatte 108 ist zwischen dem hinteren Ende der Außenhülse 106 und dem Flansch 104b der Innenhülse 104 angeordnet. Somit wird die Drückplatte 108 ebenso in der Vorder-Rück-Richtung bewegt, wenn die Innenhülse 104 und die Außenhülse 106 in der Vorder-Rück-Richtung bewegt werden. Schlitze 106a, die sich nach hinten von einem vorderen Ende der Außenhülse 106 erstrecken, sind in dem vorderen Bereich der Außenhülse 106 definiert.
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Der Klemmschaft 110 wird in die Innenhülse 104 von der Vorderseite eingeführt. Der Eingriffsbereich 102e der Schraubenspindel 102 ist in ein hinteres Ende des Klemmschaftes 110 eingeführt. Der Klemmschaft 110 ist an die Schraubenspindel 102 fixiert. Wie in 12 gezeigt weist der Klemmschaft 110 einen flachen Plattenbereich 110a, eine Öffnung 110b und einen Flansch 110c auf. Der flache Plattenbereich 110a ist an einem vorderen Ende des Klemmschaftes 110 angeordnet und weist eine flache Plattenform entlang der Vorder-Rück-Richtung und der Oben-Unten-Richtung auf. Ein Loch 110d, in welches ein Stift 122 (siehe 13) passt, ist in dem flachen Plattenbereich 110a definiert. Die Öffnung 110b ist rückseitig des flachen Plattenbereichs 110a angeordnet. Die Öffnung 110b durchdringt den Klemmschaft 110 in der Rechts-Links-Richtung und erstreckt sich in der Vorder-Rück-Richtung. Der Flansch 110c ist rückseitig der Öffnung 110b angeordnet und steht radial vor.
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Wie in 13 gezeigt, ist die rechte Klemme 112 an dem Klemmschaft 110 derart angebracht, dass die rechte Klemme 112 durch die Öffnung 110b des Klemmschaftes 110 von der rechten Seite zu der linken Seite passiert. Unterhalb der rechten Klemme 112 ist die linke Klemme 114 an dem Klemmschaft 110 derart angeordnet, dass die linke Klemme 114 durch die Öffnung 110b des Klemmschaftes 110 von der linken zu der rechten Seite passiert.
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Wie in 14 gezeigt, weist die rechte Klemme 112 eine Basis 112a, einen Vorsprung 112b nach unten, einen Vorsprung 112c nach oben, einen Kontaktbereich 112d, einen oberen Schutz 112e und einen vorderen Schutz 112f auf. Die Basis 112a weist eine flache Plattenform entlang der Vorder-Rück-Richtung und der Rechts-Links-Richtung auf. Der Vorsprung 112b nach unten ist an einem rechten vorderen Ende der Basis 112a angeordnet und steht nach unten von der Basis 112a vor. Der Vorsprung 112c nach oben ist an dem rechten vorderen Ende der Basis 112a angeordnet und steht nach oben von der Basis 112a vor. Der Kontaktbereich 112d steht nach links von einem oberen Ende des Vorsprungs 112c nach oben vor. Der obere Schutz 112e steht nach links von einem oberen Ende des Kontaktbereichs 112d vor. Der vordere Schutz 112f steht nach links von vorderen Enden des Vorsprungs 112c nach oben und des Kontaktbereichs 112d vor. Nockenlöcher 112g, 112h sind in der Basis 112a definiert. Von deren hinteren Enden in Richtung vorderen Enden erstrecken sich die Nockenlöcher 112g, 112h nach vorne von deren hinteren Enden, biegen um, so dass sie sich diagonal von vorne rechts erstrecken und biegen wieder um, so dass sie sich nach vorne erstrecken.
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Wie in 15 gezeigt weist die linke Klemme 114 eine Basis 114a, einen Stifthalter 114b, einen Vorsprung 114c nach unten, einen Kontaktbereich 114d, einen hinteren Schutz 114e und einen vorderen Schutz 114f auf. Die Basis 114a weist eine flache Plattenform entlang der Vorder-Rück-Richtung und der Rechts-Links-Richtung auf. Der Stifthalter 114b ist an einem linken vorderen Ende der Basis 114a angeordnet und hält den Stift 122 (siehe 13) oberhalb der Basis 114a, so dass der Stift 122 gleitbar ist. Der Vorsprung 114c nach unten ist an dem linken vorderen Ende der Basis 114a angeordnet und steht nach unten von der Basis 114a vor. Der Kontaktbereich 114d steht nach rechts von einem unteren Ende des Vorsprungs 114c nach unten vor. Der hintere Schutz 114e steht nach rechts von einem hinteren Ende des Kontaktbereichs 114d vor. Der vordere Schutz 114f steht nach rechts von einem vorderen Ende des Kontaktbereichs 114d vor. Nockenlöcher 114g, 114h sind in der Basis 114a definiert. Von deren hinteren Enden in Richtung vorderen Enden erstrecken sich die Nockenlöcher 114g, 114h nach vorne von deren hinteren Enden, biegen um, so dass sie sich diagonal nach vorne links erstrecken, biegen wieder um, so dass sie sich nach vorne erstrecken, biegen um, so dass sie sich wieder diagonal nach vorne links erstrecken und biegen um, so dass sie sich nach vorne erstrecken.
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Wie in 13 gezeigt, in dem Zustand, in welchem die rechte Klemme 112 und die linke Klemme 114 an dem Klemmschaft 110 angebracht sind, erstreckt sich eine Nockenhülse 124 durch die Nockenlöcher 112g und 114g, und eine Nockenhülse 126 erstreckt sich durch die Nockenlöcher 112h und 114h. Des Weiteren erstreckt sich ein Lagerungsstift 128 durch die Nockenhülse 124, und ein Lagerungsstift 130 erstreckt sich durch die Nockenhülse 126. Eine ringförmige Dämpfung 131 ist zwischen der rechten Klemme 112 und der linken Klemme 114 und dem Flansch 110c des Klemmschaftes 110 angebracht.
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Wie in 9 gezeigt, in dem Zustand, bei welchem der Klemmschaft 110 an der Innenhülse 104 angebracht ist, sind die rechte Klemme 112 und die linke Klemme 114 in den Schlitzen 106a der Außenhülse 106 und die Lagerungsstifte 128, 130 sind mit der Außenhülse 106 gekoppelt. Wenn der Klemmschaft 110 in der Vorder-Rück-Richtung in Bezug auf die Außenhülse 106 bewegt wird, wird die Nockenhülse 124, die an dem Lagerungsstift 128 angebracht ist, innerhalb der Nockenlöcher 112g, 114g in der Vorder-Rück-Richtung bewegt, und die Nockenhülse 126, die an dem Lagerungsstift 130 angebracht ist, wird innerhalb der Nockenlöcher 112h, 114h in der Vorder-Rück-Richtung bewegt, wodurch die rechte Klemme 112 und die linke Klemme 114 in der Rechts-Links-Richtung bewegt werden.
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Wie in 13 gezeigt, ist in einem Ausgangszustand, in welchem der Klemmschaft 110 nach vorne von der Außenhülse 106 vorsteht, die rechte Klemme 112 am weitesten zu der rechten Seite von der linken Klemme 114 positioniert. In diesem Zustand ist eine rechte Drahtpassage 132, durch welche der Draht W passieren kann, zwischen dem Vorsprung 112c nach oben der rechten Klemme 112 und dem flachen Plattenbereich 110a des Klemmschaftes 110 definiert, und der obere Schutz 112e deckt die rechte Drahtpassage 132 von oben ab. Dieser Zustand der rechten Klemme 112 wird als ein vollständig offener Zustand bezeichnet. Wenn die Außenhülse 106 nach vorne in Bezug auf den Klemmschaft 110 in diesem Zustand bewegt wird, wird die rechte Klemme 112 nach links in Richtung des Klemmschaftes 110 bewegt. In diesem Zustand wird der Draht W zwischen einem unteren Ende des Kontaktbereichs 112d der rechten Klemme 112 und einem oberen Ende des flachen Plattenbereichs 110a des Klemmschaftes 110 gehalten, und ein vorderes Ende der rechten Drahtpassage 132 wird durch den vorderen Schutz 112f abgedeckt. Dieser Zustand der rechten Klemme 112 wird als ein vollständig geschlossener Zustand bezeichnet.
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In dem Ausgangszustand, bei welchem der Klemmschaft 110 nach vorne von der Außenhülse 106 vorsteht, ist die linke Klemme 114 am weitesten zu der linken Seite von dem Klemmschaft 110 positioniert. In diesem Zustand ist eine linke Drahtpassage 134, durch welche der Draht W passieren kann, zwischen dem Vorsprung 114c nach unten der linken Klemme 114 und dem flachen Plattenbereich 110a des Klemmschaftes 110 definiert. Dieser Zustand der linken Klemme 114 wird als ein vollständiger offener Zustand bezeichnet. Wenn die Außenhülse 106 nach vorne in Bezug auf den Klemmschaft 110 in diesem Zustand bewegt wird, wird die linke Klemme 114 nach rechts in Richtung des Klemmschaftes 110 bewegt. Der Draht W kann weiterhin durch die linke Drahtpassage 134 in diesem Zustand passieren, während ein hinteres Ende der linken Drahtpassage 134 durch den hinteren Schutz 114e abgedeckt ist und ein vorderes Ende der linken Drahtpassage 134 durch den vorderen Schutz 114f abgedeckt ist. Dieser Zustand der linken Klemme 114 wird als ein halboffener Zustand bezeichnet. Wenn die Außenhülse 106 weiter nach vorne in Bezug auf den Klemmschaft 110 bewegt wird, wird die linke Klemme 114 weiter nach rechts in Richtung des Klemmschaftes 110 bewegt. In diesem Zustand wird der Draht W zwischen einem oberen Ende des Kontaktbereichs 114d der linken Klemme 114 und einem unteren Ende des flachen Plattenbereichs 110a des Klemmschaftes 110 gehalten. Dieser Zustand der linken Klemme 114 wird als ein vollständig geschlossener Zustand bezeichnet.
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Auf dem Weg von der Zuführungseinheit 38 (siehe 6) zu der Führungseinheit 40 (siehe 6) passiert der Draht W durch die linke Drahtpassage 134 bevor er die Führungseinheit 40 erreicht. Somit, wenn der Draht W durch die Schneideinheit 44 (siehe 6) mit der linken Klemme 114 in dem vollständig geschlossenen Zustand geschnitten wird, wird ein proximales Ende des Drahts W, der um die Bewehrungsstäbe R gewickelt ist, durch die linke Klemme 114 und dem Klemmschaft 110 gehalten.
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Des Weiteren passiert der Draht W, der durch die Führungseinheit 40 geführt wird, durch die rechte Drahtpassage 132. Somit, wenn die rechte Klemme 112 in den vollständig geschlossenen Zustand gebracht ist, wird ein distales Ende des Drahts W, der um die Bewehrungsstäbe R gewickelt ist, durch die rechte Klemme 112 und den Klemmschaft 110 gehalten.
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Wie in 16 gezeigt, weist die Außenhülse 106 Finnen 138 an einer äußeren Oberfläche ihres hinteren Bereichs auf. Die Finnen 138 erstrecken sich in der Vorder-Rück-Richtung. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind acht Finnen 138 an der äußeren Oberfläche der Außenhülse 106 mit Abständen von 45 Grad voneinander angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform weisen die acht Finnen 138 sieben kurze Finnen 138a und eine lange Finne 138b auf. Eine Länge der langen Finne 138b in der Vorder-Rück-Richtung ist größer als eine Länge der kurzen Finnen 138a in der Vorder-Rück-Richtung. In der Vorder-Rück-Richtung ist die Position des hinteren Endes der langen Finne 138b übereinstimmend mit den Positionen der hinteren Enden der kurzen Finnen 138a. In der Vorder-Rück-Richtung ist die Position eines vorderen Endes der langen Finne 138b vorderseitig der Positionen der vorderen Enden der kurzen Finnen 138a.
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Die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 ist entsprechend den Finnen 138 der Außenhülse 106 angeordnet. Die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 ist dazu konfiguriert, die Drehung der Außenhülse 106 in Kooperation mit den Finnen 138 zu ermöglichen oder zu verhindern. Wie in 17 gezeigt, weist die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 eine Basis 140, einen oberen Anschlag 142, einen unteren Anschlag 144 und Torsionsfedern 146, 148 auf. Die Basis 140 ist an das rechte Gehäuse 18 (siehe 1) fixiert. Der obere Anschlag 142 wird schwenkbar durch einen oberen Bereich der Basis 140 über einen Schwenkschaft 140a gelagert. Der obere Anschlag 142 weist ein Einschränkungsstück 142a auf. Das Einschränkungsstück 142a ist an einem unteren Bereich des oberen Anschlags 142 angeordnet. Die Torsionsfeder 143 spannt das Einschränkungsstück 142a in einer Öffnungsrichtung nach außen vor (d.h. in einer Richtung, die das Einschränkungsstück 142a weg von der Basis 140 bringt). Der untere Anschlag 144 wird schwenkbar durch einen unteren Bereich der Basis 140 über einen Schwenkschaft 140b gelagert. Der untere Anschlag 144 weist ein Einschränkungsstück 144a auf. Das Einschränkungsstück 144a ist an einem oberen Bereich des unteren Anschlags 144 angeordnet. Ein hinteres Ende des Einschränkungsstücks 144a ist vorderseitig eines hinteren Endes des Einschränkungsstücks 142a positioniert. Die Torsionsfeder 148 spannt das Einschränkungsstück 144a in einer Öffnungsrichtung nach außen vor (d.h. in einer Richtung, die das Einschränkungsstück 144a weg von der Basis 140 bringt).
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Wenn die Schraubenspindel 102 (siehe 10) entgegen des Uhrzeigersinns, wenn von der Rückseite gesehen, durch den Verdrillungsmotor 86 (siehe 10), der vorwärtsdreht, gedreht wird, wird die Drehung der Außenhülse 106 durch den oberen Anschlag 142 verhindert, wenn das Einschränkungsstück 142a eine der Finnen 138 (siehe 16) der Außenhülse 106 berührt. Im Gegensatz, wenn die Schraubenspindel 102 im Uhrzeigersinn, wenn von der Rückseite gesehen, durch den Verdrillungsmotor 86, der rückwärtsdreht, gedreht wird, berührt eine der Finnen 138 der Außenhülse 106 das Einschränkungsstück 142a und drückt das Einschränkungsstück 142a ein. In diesem Fall verhindert der obere Anschlag 142 nicht die Drehung der Außenhülse 106.
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Wenn die Schraubenspindel 102 entgegen des Uhrzeigersinns, wenn von der Rückseite gesehen, durch den Verdrillungsmotor 86, der vorwärtsdreht, gedreht wird, berührt eine der Finnen 138 der Außenhülse 106 das Einschränkungsstück 144a des unteren Anschlags 144 und drückt das Einschränkungsstück 144a ein. In diesem Fall verhindert der untere Anschlag 144 nicht die Drehung der Außenhülse 106. Im Gegensatz, wenn die Schraubenspindel 102 im Uhrzeigersinn, wenn von der Rückseite gesehen, gedreht wird, wird die Drehung der Außenhülse 106 durch den unteren Anschlag 144 verhindert, wenn das Einschränkungsstück 144a eine der Finnen 138 der Außenhülse 106 berührt.
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Nachfolgend wird ein Betrieb des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2, das in 1 gezeigt ist, beschrieben. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 führt einen Bindevorgang aus, wenn der Drücker 12 durch den Benutzer betätigt wird. Während des Bindevorgangs durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 werden ein Zuführungsprozess, ein Distalendhalteprozess, ein Rückziehprozess, ein Proximalendhalteprozess, ein Schneidprozess, ein Verdrillungsprozess und ein Rückkehrprozess ausgeführt.
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(Zuführungsprozess)
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Wenn der Zuführungsmotor 50, der in 4 gezeigt ist, in dem Ausgangszustand des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 vorwärtsdreht (d.h. in der Richtung D1 dreht, die in 4 gezeigt ist), führt die Zuführungseinheit 38 den Draht W auf der Spule 33 über eine vorbestimmte Länge zu. Das distale Ende des Drahts W passiert durch die fixierte Schneide 72, die bewegbare Schneide 74, die linke Drahtpassage 134, die Führungseinheit 40 und die rechte Drahtpassage 132 in dieser Reihenfolge. Demzufolge wird der Draht W um die Bewehrungsstäbe R in einer Schlaufenform gewickelt. Der Zuführungsmotor 50 wird bei Abschluss des Herausführens des Drahts W gestoppt.
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(Distalendhalteprozess)
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Wenn der Verdrillungsmotor 86, der in 10 gezeigt, nach Abschluss des Zuführungsprozesses vorwärtsdreht, dreht die Schraubenspindel 102 entgegen des Uhrzeigersinns. Dabei ist die Außenhülse 106 an einem Drehen entgegen des Uhrzeigersinns durch die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 gehindert. Somit bewegt sich die Außenhülse 106 nach vorne zusammen mit der Innenhülse 104 in Bezug auf den Klemmschaft 110, wird die rechte Klemme 112 in den vollständig geschlossenen Zustand gebracht, und wird die linke Klemme 114 in den halboffenen Zustand gebracht. Das distale Ende des Drahts W wird dabei durch die rechte Klemme 112 und den Klemmschaft 110 gehalten. Der Verdrillungsmotor 86 wird gestoppt, wenn das Festhalten des distalen Endes des Drahts W erfasst wird.
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(Rückziehprozess)
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Wenn der Zuführungsmotor 50, der in 4 gezeigt ist, nach Abschluss des Distalendhalteprozesses rückwärtsdreht (d.h. in der Richtung D2, die in 4 gezeigt ist), zieht die Zuführungseinheit 38 den Draht W, der um die Bewehrungsstäbe R gewickelt ist, zurück. Da das distale Ende des Drahts W durch die rechte Klemme 112 und den Klemmschaft 110 gehalten wird, wird der Durchmesser der Schlaufe, die durch den Draht W um die Bewehrungsstäbe R ausgebildet ist, verkleinert. Der Zuführungsmotor 50 wird beim Abschluss des Zurückziehens des Drahts W gestoppt.
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(Proximalendhalteprozess)
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Wenn der Verdrillungsmotor 86, der in 10 gezeigt, nach Abschluss des Rückziehprozesses vorwärtsdreht, dreht die Schraubenspindel 102 entgegen des Uhrzeigersinns. Dabei ist die Außenhülse 106 an einem Drehen entgegen des Uhrzeigersinns durch die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 gehindert. Somit bewegt sich die Außenhülse 106 weiter nach vorne zusammen mit der Innenhülse 104 in Bezug auf den Klemmschaft 110, und die linke Klemme 114 wird in den vollständig geschlossenen Zustand gebracht. Das proximale Ende des Drahts W wird dabei durch die linke Klemme 114 und den Klemmschaft 110 gehalten.
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(Schneidprozess)
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Wenn der Verdrillungsmotor 86, der in 10 gezeigt ist, weiter nach Abschluss des Proximalendhalteprozesses vorwärtsdreht, dreht die Schraubenspindel 102 entgegen des Uhrzeigersinns. Dabei wird die Außenhülse 106 an einem Drehen entgegen des Uhrzeigersinns durch die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 gehindert. Somit bewegt sich die Außenhülse 106 weiter nach vorne zusammen mit der Innenhülse 104 in Bezug auf den Klemmschaft 110, und die Drückplatte 108 drückt das obere Ende des zweiten Hebels 78 nach vorne, wie in 8 gezeigt. Demzufolge wird der Draht W durch die fixierte Schneide 72 und die bewegbare Schneide 74 geschnitten. Der Verdrillungsmotor 86 wird nach Abschluss des Schneidens des Drahts W gestoppt.
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(Verdrillungsprozess)
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Wenn der Verdrillungsmotor 86, der in 10 gezeigt, weiter nach Abschluss des Schneidvorgangs vorwärtsdreht, dreht die Schraubenspindel 102 entgegen des Uhrzeigersinns. Dabei ist es der Außenhülse 106 ermöglicht, durch die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 entgegen des Uhrzeigersinns zu drehen. Somit drehen die Außenhülse 106, die Innenhülse 104, der Klemmschaft 110, die rechte Klemme 112 und die linke Klemme 114 integral entgegen des Uhrzeigersinns. Der Draht W, der um die Bewehrungsstäbe R gewickelt ist, wird dabei verdrillt. Der Verdrillungsmotor 86 wird nach Abschluss des Verdrillens des Drahts W gestoppt.
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(Rückkehrprozess)
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Wenn der Verdrillungsmotor 86, der in 10 gezeigt ist, nach Abschluss des Verdrillungsprozesses rückwärtsdreht, dreht die Schraubenspindel 102 im Uhrzeigersinn. Dabei ist die Außenhülse 106 durch die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 an einem Drehen im Uhrzeigersinn gehindert. Somit bewegt sich die Außenhülse 106 zusammen mit der Innenhülse 104 in Bezug auf den Klemmschaft 110 nach hinten, die Klemme 114 wird in den vollständig geöffneten Zustand über den halbgeöffneten Zustand gebracht, und die rechte Klemme 112 wird in den vollständig offenen Zustand gebracht. Danach, wenn die Drehung im Uhrzeigersinn durch die Drehungseinschränkungsvorrichtung 92 ermöglicht wird, drehen die Außenhülse 106, die Innenhülse 104, der Klemmschaft 110, die rechte Klemme 112 und die linke Klemme 114 im Uhrzeigersinn integral zusammen. Wenn die lange Finne 138b den unteren Anschlag 144 berührt, wird die Drehung der Außenhülse 106 wieder verhindert, und somit bewegt sich die Außenhülse 106 wieder zusammen mit der Innenhülse 104 in Bezug auf den Klemmschaft 110 nach hinten. Der Verdrillungsmotor 86 wird gestoppt, wenn das Zurückkehren der Verdrillungseinheit 46 in den Ausgangszustand erfasst wird.
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Bei dem Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 variiert die Dicke des Drahts W abhängig von den Durchmessern der Bewehrungsstäbe R, die verwendet werden. Des Weiteren kann abhängig von der Umgebung, in welcher die Bewehrungsstäbe R verwendet werden etc. ein Draht W, der durch eine Beschichtung (z.B. ein Kunstharzmaterial) beschichtet ist, oder ein plattierter Draht W kann verwendet werden. Die Art der Spule 33 (siehe 18) variiert abhängig von der Dicke des Drahts W, ob der Draht W beschichtet ist oder nicht, und/oder ob der Draht W plattiert ist oder nicht. Somit weist das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 eine Typenerfassungseinrichtung 158 (siehe 18) zum Erfassen der Art der Spule 33 auf.
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Zunächst wird die Spule 33 beschrieben. Wie in 18 gezeigt, ist die Spule 33 in dem Aufnahmeraum 26b des Spulenhalters 10 angeordnet. Die Spule 33 wird durch den Spulenhalter 10 derart gelagert, dass die Spule 33 um eine Drehachse AX drehbar ist, die sich in der Rechts-Links-Richtung erstreckt. Die Spule 33 weist einen Spulenkörper 160 und den Draht W auf. Die Mittelachse des Spulenkörpers 160 fällt mit der Drehachse AX der Spule 33 zusammen.
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Wie in 19 gezeigt, weist der Spulenkörper 160 einen Schaft 162, ein Paar von Flanschen 164, 166 und eine Mehrzahl von Vorsprüngen 168 (sechs Vorsprünge 168 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf. Nachfolgend kann das Paar der Flansche 164, 166 separat als ein linker Flansch 164 und ein rechter Flansch 166 bezeichnet sein. Zum Beispiel sind der Schaft 162, das Paar der Flansche 164, 166 und die sechs Vorsprünge 168 aus einem Kunstharzmaterial gebildet. Der Schaft 162, das Paar der Flansche 164, 166 und die sechs Vorsprünge 168 sind integral miteinander.
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Der Schaft 162 weist einen Außenzylinder 170, einen Innenzylinder 172 und eine Verbindung 174 auf. Der Außenzylinder 170 und der Innenzylinder 172 weisen im Wesentlichen zylindrische Formen auf. Der Draht W (siehe 18) ist um eine Außenumfangsoberfläche des Außenzylinders 170 in mehreren Schichten gewickelt. Der Innenzylinder 172 ist im Inneren des Außenzylinders 170 angeordnet. Wie in 18 gezeigt, ist eine Eingriffsnut 172a in einem rechten Endbereich einer Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 definiert. Eine Schaftaufnahmenut 172b ist in einem linken Endbereich der Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 definiert. Die Verbindung 174 ist zwischen einer Innenumfangsoberfläche des Außenzylinders 170 und einer Außenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 angeordnet. Die Verbindung 174 verbindet den Außenzylinder 170 mit dem Innenzylinder 172.
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Wie in 19 gezeigt, weisen der linke Flansch 164 und der rechte Flansch 166 breite Ringformen auf. Der Draht W (siehe 18) ist zwischen dem linken Flansch 164 und dem rechten Flansch 166 angeordnet. Der linke Flansch 164 ist an einem linken Ende des Schaftes 162 angeordnet. Der linke Flansch 164 erstreckt sich von der Außenumfangsoberfläche des Außenzylinders 170 radial nach außen. Der linke Flansch 164 weist eine Verriegelungsnut 176 auf, die den linken Flansch 164 in dessen Dickenrichtung (in der Links-Rechts-Richtung) durchdringt. Die Verriegelungsnut 176 weist einen Führungsbereich 176a, der sich von einer Innenumfangsoberfläche des linken Flansches 164 zu einer Außenumfangsoberfläche desselben erstreckt, einen Basisendverriegelungsbereich 176b, der mit dem Führungsbereich 176a nahe der Innenumfangsoberfläche des linken Flansches 164 verbunden ist, und ein Abschlussendverriegelungsbereich 176c auf, der mit dem Führungsbereich 176a nahe der Außenumfangsoberfläche des linken Flansches 164 verbunden ist. Ein Ende des Drahts W, der um den Au-ßenzylinder 170 gewickelt ist, ist an dem linken Flansch 164 an dem Basisendverriegelungsbereich 176b verriegelt. Das andere Ende des Drahts W, der um den Außenzylinder 170 gewickelt ist, ist an dem linken Flansch 164 an dem Abschlussendverriegelungsbereich 176c verriegelt.
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Der rechte Flansch 166 ist an einem rechten Ende des Schaftes 162 angeordnet. Der rechte Flansch 166 erstreckt sich radial nach außen von der Außenumfangsoberfläche des Au-ßenzylinders 170. Der Durchmesser der Außenumfangsoberfläche des rechten Flansches 166 ist kleiner als der Durchmesser der Außenumfangsoberfläche des linken Flansches 164.
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Die sechs Vorsprünge 168 erstrecken sich nach außen (nach rechts) entlang der Drehachse AX der Spule 33, über eine äußere Oberfläche (rechte Oberfläche) des rechten Flansches 166, von zwischen der Innenumfangsoberfläche des Außenzylinders 170 und der Außenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 heraus. Jeder der Vorsprünge 168 weist eine im Wesentlichen Halbkreissäulenform auf, die durch Teilen einer zylindrischen Säule in zwei ausgebildet ist. Die sechs Vorsprünge 168 sind mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX der Spule 33 (entlang einer Drehrichtung der Spule 33) angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind benachbarte Vorsprünge 168 mit Abständen entsprechend einem Winkel von 60 Grad um die Drehachse AX der Spule 33 angeordnet.
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Die sechs Vorsprünge 168 weisen drei kurze Vorsprünge 180 und drei lange Vorsprünge 182 auf. Eine Länge der langen Vorsprünge 182 in deren Längsrichtung ist größer als eine Länge der kurzen Vorsprünge 180 in deren Längsrichtung. Die langen Vorsprünge 182 erstrecken sich weiter von der äußeren Oberfläche (rechten Oberfläche) des rechten Flansches 166 weg als die kurzen Vorsprünge 180. Beginnend von einem Vorsprung 168 (welcher als ein Referenzvorsprung 168a bezeichnet wird) unter den sechs Vorsprüngen 168 sind die drei kurzen Vorsprünge 180 an einer Position von 0 Grad, an einer Position von 120 Grad und einer Position von 180 Grad entlang der Drehrichtung der Spule 33 angeordnet. Des Weiteren sind beginnend von dem Referenzvorsprung 168a die drei langen Vorsprünge 182 an einer Position von 60 Grad, einer Position von 240 Grad und einer Position von 300 Grad entlang der Drehrichtung der Spule 33 angeordnet.
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Die Anzahl der kurzen Vorsprünge 180, die Anzahl der langen Vorsprünge 182 und die Anordnung der kurzen Vorsprünge 180 und der langen Vorsprünge 182 variiert abhängig von den Arten von Spulen 33. Zum Beispiel weisen bei einer Spule 33 einer anderen Art die sechs Vorsprünge 168 zwei kurze Vorsprünge 180 und vier lange Vorsprünge 182 auf. Beginnend von dem Referenzvorsprung 168a sind die zwei kurzen Vorsprünge 180 an der Position von 0 Grad und an der Position von 180 Grad angeordnet, und die vier langen Vorsprünge 182 sind an der Position von 60 Grad, an der Position von 120 Grad, an der Position von 240 Grad und an der Position von 300 Grad angeordnet.
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Wie in 18 gezeigt, weist der Spulenhalter 10 weiter einen Spulenanbringungsteil 186 zum Anbringen der Spule 33 auf, so dass die Spule 33 in Bezug auf den Spulenhalter 10 drehbar ist. Der Spulenanbringungsteil 186 weist einen linken Spulenanbringungsteil 188 und einen rechten Spulenanbringungsteil 190 auf.
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Der linke Spulenanbringungsteil 188 ist an der Hauptabdeckung 28 angebracht. Der linke Spulenanbringungsteil 188 weist einen Anschlag 192, eine Kappe 194 und eine Kompressionsfeder 196 auf. Der Anschlag 192 weist eine zylindrische Form auf und weist eine Bodenwand 192a an seinem rechten Ende auf. Eine Einführungsöffnung 28a ist in der Hauptabdeckung 28 definiert, und der Anschlag 192 wird in der Einführungsöffnung 28a von der linken Seite eingeführt. Der Anschlag 192 weist einen Flansch 192b auf, der an einem linken Ende des Anschlags 192 angeordnet ist. Der Flansch 192b kann die Hauptabdeckung 28 von der linken Seite berühren. Dadurch wird unterdrückt, dass der Anschlag 192 aus der Einführungsöffnung 28a von der linken Seite in Richtung der rechten Seite herausfällt. Die Kappe 194 ist an eine linke Oberfläche der Hauptabdeckung 28 fixiert. Die Kappe 194 unterdrückt, dass der Anschlag 192 aus der Einführungsöffnung 28a von der rechten Seite in Richtung der linken Seite herausfällt. Ein Ende der Kompressionsfeder 196 ist an die Kappe 194 fixiert, und das andere Ende der Kompressionsfeder 196 ist in Kontakt mit der Bodenwand 192a des Anschlags 192. Wenn die Hauptabdeckung 28 in dem geschlossenen Zustand in Bezug auf das Haltergehäuse 26 ist und die Spule 33 in dem Aufnahmeraum 26b ist, spannt die Kompressionsfeder 196 den Anschlag 192 in Richtung der Schaftaufnahmenut 172b vor, die in dem Innenzylinder 172 des Spulenkörpers 160 definiert ist. Der Anschlag 192 wird durch die Schaftaufnahmenut 172b aufgenommen und lagert den Innenzylinder 172 derart, dass der Innenzylinder 172 gleitbar ist.
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Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist einen Drehteller 198, Lager 200, 202 und ein Ringbauteil 204 auf.
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Eine Einführungsöffnung 26d ist in einer rechten Oberfläche des Haltergehäuses 26 definiert, und der Drehteller 198 ist in die Einführungsöffnung 26d eingeführt. In der Einführungsöffnung 26d ist der Drehteller 198 beabstandet von dem Haltergehäuse 26. Der Drehteller 198 ist um eine Drehachse, die sich in der Links-Rechts-Richtung erstreckt, drehbar. Die Drehachse des Drehtellers 198 fällt mit der Drehachse AX der Spule 33 zusammen. Der Drehteller 198 weist einen Drehtellerkörper 206, ein Eingriffsbauteil 208 und einen Schaft 210 auf. Der Drehtellerkörper 206 weist im Wesentlichen eine Kreisscheibenform auf. Wie in 20 gezeigt, weist der Drehtellerkörper 206 eine Mehrzahl von Aufnahmen 206a (sechs Aufnahmen 206a bei der vorliegenden Ausführungsform) auf. Die Anzahl der Aufnahmen 206a ist gleich zu der Anzahl der Vorsprünge 168. Die Aufnahmen 206a sind im Querschnitt kreisförmig. Die Aufnahmen 206a durchdringen den Drehtellerkörper 206 in dessen Dickenrichtung. Die sechs Aufnahmen 206a sind mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX der Spule 33 angeordnet (entlang der Drehrichtung der Spule 33). Bei der vorliegenden Ausführungsform sind benachbarte Aufnahmen 206a mit Abständen entsprechend einem Winkel von 60 Grad um die Drehachse AX der Spule 33 angeordnet.
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Das Eingriffsbauteil 208 weist eine im Wesentlichen zylindrische Form auf. Das Eingriffsbauteil 208 erstreckt sich nach links von einer linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206. Das Eingriffsbauteil 208 weist eine Eingriffswand 208a um deren Außenumfangsoberfläche auf. Wie in 18 gezeigt, wenn die Spule 33 in dem Aufnahmeraum 26b ist, ist das Eingriffsbauteil 208 in den Innenzylinder 172 des Spulenkörpers 160 von der rechten Seite eingeführt. In diesem Zustand steht die Eingriffswand 208a (siehe 20) in Eingriff mit der Eingriffsnut 172a des Innenzylinders 172. Die Spule 33 ist somit an dem Drehteller 198 fixiert.
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Der Schaft 210 erstreckt sich nach rechts von einer rechten Oberfläche des Drehtellerkörpers 206. Der Schaft 210 weist eine im Wesentlichen zylindrische Form auf.
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Das Ringbauteil 204 ist in dem Zusatzraum 30a angeordnet. Das Ringbauteil 204 umgibt eine Außenumfangsoberfläche des Schaftes 210 in dessen Umfangsrichtung. Das Ringbauteil 204 lagert den Schaft 210 über die Lager 200, 202, so dass der Schaft 210 drehbar ist. Wie in 21 gezeigt, weist das Ringbauteil 204 zwei Schraubenlöcher 204a auf. Das Ringbauteil 204 ist an die Zusatzabdeckung 30 (siehe 18) durch Schrauben (nicht gezeigt), die in die Schraubenlöcher 204a geschraubt sind, fixiert. Somit ist der Drehteller 198 drehbar durch die Zusatzabdeckung 30 über das Ringbauteil 204 und die Lager 200, 202 gelagert.
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Nachfolgend wird die Typenerfassungseinrichtung 158 beschrieben. Wie in 21 gezeigt, weist die Typenerfassungseinrichtung 158 eine Typenerfassungseinheit 216 und eine Drehungserfassungseinheit 218 auf. Die Typenerfassungseinheit 216 weist eine Typenerfassungsvorrichtung 220 und einen Typenerfassungsmagnetsensor 222 (siehe 25) auf.
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Wie in 22 gezeigt, ist die Typenerfassungsvorrichtung 220 an den Drehteller 198 fixiert. Die Typenerfassungsvorrichtung 220 weist ein Abdeckungsbauteil 226, eine Mehrzahl von Lagerungsbauteilen 228 (sechs Lagerungsbauteile 228 bei der vorliegenden Ausführungsform), eine Mehrzahl von bewegbaren Bauteilen 230 (sechs bewegbare Bauteile 230 bei der vorliegenden Ausführungsform), eine Mehrzahl von Typenerfassungsmagneten 232 (sechs Typenerfassungsmagnete 232 bei der vorliegenden Ausführungsform) und eine Mehrzahl von Kompressionsfedern 234 (sechs Kompressionsfedern 234 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf.
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Wie in 23 gezeigt, weist das Abdeckungsbauteil 226 eine Basis 238 und eine Mehrzahl von Haltebauteilen 240 (sechs Haltebauteile 240 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf. Die Basis 238 weist eine Kreisscheibenform auf und weist eine Öffnung in der Mitte auf. Die Mittelachse der Basis 238 fällt mit der Drehachse AX der Spule 33 zusammen. Die sechs Haltebauteile 240 erstrecken sich nach links von einer linken Oberfläche der Basis 238. Jedes der Haltebauteile 240 weist ein Paar von Haltewänden 240a, 240b auf, die einander gegenüberliegen. Die sechs Haltebauteile 240 sind mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX der Spule 33 (entlang der Drehrichtung der Spule 33) angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind benachbarte Haltebauteile 240 mit Abständen entsprechend einem Winkel von 60 Grad um die Drehachse AX der Spule 33 angeordnet.
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Wie in 24 gezeigt, sind die sechs Lagerungsbauteile 228 integral mit dem Drehteller 198. Die sechs Lagerungsbauteile 228 erstrecken sich nach rechts von der rechten Oberfläche des Drehtellerkörpers 206. Die Lagerungsbauteile 228 sind an Umfangskanten der Aufnahmen 206a (siehe 20) des Drehtellerkörpers 206 angeordnet. Die Lagerungsbauteile 228 weisen eine zylindrische Form auf, die teilweise in der Umfangsrichtung unterbrochen ist. Jedes der Lagerungsbauteile 228 weist eine Kerbe 228a entsprechend der Teilunterbrechung in der Umfangsrichtung und einen inneren Vorsprung 228b auf, der der Kerbe 228a gegenüberliegt. Die Kerben 228a sind außenseitig der inneren Vorsprünge 228b in einer radialen Richtung des Drehtellerkörpers 206 angeordnet. Die sechs Lagerungsbauteile 228 sind zum Umgeben des Ringbauteils 204 angeordnet. Die sechs Lagerungsbauteile 228 sind mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX der Spule 33 (entlang der Drehrichtung der Spule 33) angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind benachbarte Lagerungsbauteile 228 mit Abständen entsprechend einem Winkel von 60 Grad um die Drehachse AX der Spule 33 angeordnet.
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Die bewegbaren Bauteile 230, die in 23 gezeigt sind, werden durch die Lagerungsbauteile 228 derart gelagert, dass die bewegbaren Bauteile 230 in der Rechts-Links-Richtung gleitbar sind. Die bewegbaren Bauteile 230 sind innerhalb der Lagerungsbauteile 228 angeordnet. Jedes der bewegbaren Bauteile 230 weist eine im Wesentlichen zylindrische Form auf und weist eine Bodenwand 230a an seinem linken Ende auf. Jedes der bewegbaren Bauteile 230 weist eine Aufnahmenut 230b, die sich von seinem rechten Ende in Richtung der Bodenwand 230a erstreckt, und eine Fixierungsnut 230c auf. Die Aufnahmenut 230b und die Fixierungsnut 230c sind mit Abständen entsprechend zu einem Winkel von 180 Grad in einer Umfangsrichtung einer Außenumfangsoberfläche von jedem bewegbaren Bauteil 230 angeordnet. Die Aufnahmenuten 230b nehmen die inneren Vorsprünge 228b (siehe 24) der Lagerungsbauteile 228 auf. Somit werden die bewegbaren Bauteile 230 an einem Drehen gehindert. Die Typenerfassungsmagnete 232 sind in die Fixierungsnuten 230c gepasst. Somit sind die Typenerfassungsmagnete 232 an den bewegbaren Bauteilen 230 fixiert.
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Jede Kompressionsfeder 234 ist zwischen dem Paar der Haltewände 240a, 240b ihres entsprechenden Haltebauteils 240 angeordnet. Ein Ende von jeder Kompressionsfeder 234 ist in Kontakt mit der Basis 238, und das andere Ende derselben ist in Kontakt mit der Bodenwand 230a ihres entsprechenden bewegbaren Bauteils 230. Die Kompressionsfedern 234 spannen die bewegbaren Bauteile 230 in einer Richtung weg von der Basis 238 in Richtung einer Ausgangsposition vor. Somit sind die bewegbaren Bauteile 230 gleitbar zwischen der Ausgangsposition und einer spezifischen Position. Hier bedeutet die Ausgangsposition die Position der bewegbaren Bauteile 230 in dem Zustand, bei welchem die Spule 33 nicht an dem Spulenhalter 10 angebracht ist.
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Wie in 25 gezeigt, ist der Typenerfassungsmagnetsensor 222 an einen Sensorträger 244 fixiert. Der Sensorträger 244 liegt der Typenerfassungsvorrichtung 220 gegenüber. Der Typenerfassungsmagnetsensor 222 ist elektrisch mit der Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) über einen Draht verbunden, welcher nicht gezeigt ist.
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Die Drehungserfassungseinheit 218, die in 26 gezeigt ist, weist eine Mehrzahl von Drehungserfassungsmagneten 246 (drei Drehungserfassungsmagnete 246 bei der vorliegenden Ausführungsform) und einen Drehungserfassungsmagnetsensor 248 auf. Die Drehungserfassungsmagnete 246 sind an die Basis 238 fixiert. Die drei Drehungserfassungsmagnete 246 sind mit regelmäßigen Abständen entlang einer Umfangsrichtung einer Außenumfangsoberfläche der Basis 238 (um die Drehachse AX der Spule 33) angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind benachbarte Drehungserfassungsmagnete 246 mit Abständen entsprechend zu einem Winkel von 120 Grad entlang der Umfangsrichtung der Außenumfangsoberfläche der Basis 238 angeordnet.
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Der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 ist an den Sensorträger 244 fixiert. Der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 ist elektrisch mit der Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) über einen Draht, der nicht gezeigt, verbunden. Der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 ist mit dem Typenerfassungsmagnetsensor 222 in einer Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 ausgerichtet. Wenn einer von den Drehungserfassungsmagneten 246 zu einer Position entsprechend dem Drehungserfassungsmagnetsensor 248 kommt, erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 den Drehungserfassungsmagneten 246.
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Nachfolgend wird ein Erfassungsverfahren der Art der Spule 33 beschrieben. Zunächst werden in dem Zustand, bei welchem das Haltergehäuse 26 (siehe 18) des Spulenhalters 10 offen ist, die Vorsprünge 168 (siehe 26) der Spule 33 in entsprechende Aufnahmen 206a (siehe 26) des Drehtellers 198 eingeführt. Somit kommen die Vorsprünge 168 in Eingriff mit den Aufnahmen 206a. Dann wird die Hauptabdeckung 28 geschlossen, und der Verriegelungshebel 32 (siehe 1) wird zum Beibehalten der Hauptabdeckung 28 in dem geschlossenen Zustand geschwenkt. Demzufolge, wie in 18 gezeigt, steht die Eingriffswand 208a (siehe 20) des Eingriffsbauteils 208 des Drehtellers 198 in Eingriff mit der Eingriffsnut 172a, und der Anschlag 192 ist in der Schaftaufnahmenut 172b der Spule 33 aufgenommen. Auf diese Weise ist die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht, so dass die Spule 33 in Bezug auf das Haltergehäuse 26 drehbar ist.
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Wie in 26 gezeigt, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist, drücken die drei langen Vorsprünge 182 die entsprechenden bewegbaren Bauteile 230 zu einer Anbringungsposition aus der Ausgangsposition. In der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 ist die Anbringungsposition näher zu der Basis 238 des Abdeckungsbauteils 226 als die Ausgangsposition. Die Anbringungsposition kann abhängig von den Arten der Spulen 33 variieren. Wenn die bewegbaren Bauteile 230 zu der Anbringungsposition gedrückt werden, werden ebenso die Typenerfassungsmagnete 232 gedrückt. In dem Zustand, bei welchem die bewegbaren Bauteile 230 in der Anbringungsposition sind, liegen die Typenerfassungsmagnete 232 nicht dem Typenerfassungsmagnetsensor 222 gegenüber, auch wenn die Spule 33 dreht (siehe das bewegbare Bauteil 230 an der Vorderseite in 26). Andererseits, da die Länge der kurzen Vorsprünge 180 kürzer als die Länge der langen Vorsprünge 182 ist, berühren die drei kurzen Vorsprünge 180 nicht die entsprechenden bewegbaren Bauteile 230, auch wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist. Diese bewegbaren Bauteile 230 werden nicht durch die kurzen Vorsprünge 180 gedrückt, und somit an der Ausgangsposition durch die Vorspannkraft der Kompressionsfedern 234 beibehalten. In dem Zustand, bei welchem die bewegbaren Bauteile 230 in der Ausgangsposition sind, kommen die Typenerfassungsmagnete 232 zum Gegenüberliegen der Typenerfassungsmagnetsensoren 222, wenn die Spule 33 dreht (siehe bewegbares Bauteil 230 an der Rückseite in 26). Da die Anzahl der kurzen Vorsprünge 180, die Anzahl der langen Vorsprünge 182 und die Anordnung der kurzen Vorsprünge 180 und der langen Vorsprünge 182 abhängig von den Arten der Spulen 33 variiert, variiert die Anzahl der bewegbaren Bauteile 230, die zu der Anbringungsposition gedrückt sind, abhängig von den Arten der Spulen 33.
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Nachfolgend führt die Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) einen Typenerfassungsprozess zum Erfassen der Art der Spule 33 aus. Die Steuerungsschaltplatine 36 führt den Typenerfassungsprozess in Antwort auf die Erfassung, dass die Hauptabdeckung 28 in dem geschlossenen Zustand ist, über einen Erfassungssensor für den geschlossenen Zustand (nicht gezeigt), der an dem Haltergehäuse 26 angebracht ist, aus. Der Typenerfassungsprozess wird ausgeführt, z.B. wenn die Spule 33 an dem Spulenhalter 10 eines neu gekauften Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 angebracht wird und/oder wenn eine neue Spule 33 an dem Spulenhalter 10 im Austausch der verwendeten Spule 33 angebracht wird. Der Typenerfassungsprozess ist unterschiedlich von dem Bindevorgang von Binden der Bewehrungsstäbe R mit dem Draht W.
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Wenn die Steuerungsschaltplatine 36 den Zuführungsmotor 50 (siehe 4) vorwärtsdreht (in der Richtung D 1 in 4), dreht dabei die Spule 33. Mit der Drehung der Spule 33 drehen die Typenerfassungsvorrichtung 220 und die Drehungserfassungsmagnete 246 integral mit dem Drehteller 198. Jedes Mal, wenn jedes bewegbare Bauteil 230 in der Ausgangsposition eine Position passiert, die dem Typenerfassungsmagnetsensor 222 gegenüberliegt, erfasst der Typenerfassungsmagnetsensor 222 den Typenerfassungsmagneten 232, z.B. durch Erfassen einer magnetischen Änderung. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass die Typenerfassungsmagnete 232 erfasst wurden. Des Weiteren, jedes Mal, wenn jeder Drehungserfassungsmagnet 246 eine Position, die dem Drehungserfassungsmagnetsensor 248 gegenüberliegt, passiert, erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 den Drehungserfassungsmagneten 246 z.B. durch Erfassen einer magnetischen Änderung. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass die Drehungserfassungsmagnete 246 erfasst wurden. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst Signaldiagramme, die in 27 gezeigt sind, wenn die Spule 33 dreht. In 27 ist das obere Signaldiagramm, das mit einer durchgehenden Linie gezeigt ist, ein Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Typenerfassungsmagnete 232 assoziiert ist, und das untere Signaldiagramm, das mit einer durchgehenden Linie gezeigt ist, ist ein Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Drehungserfassungsmagnete 246 assoziiert ist. Bei dem Beispiel in 27 zeigt die Signalstärke „1“ an, wenn der Typenerfassungsmagnet 232 erfasst wird und wenn der Drehungserfassungsmagnet 246 erfasst wird, wohingegen die Signalstärke „0“ anzeigt, wenn der Typenerfassungsmagnet 232 nicht erfasst wird und wenn der Drehungserfassungsmagnet 246 nicht erfasst wird.
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Wenn die Signalstärke „1“ drei Mal nach dem ersten Auftreten der Signalstärke „1“ in dem Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Drehungserfassungsmagneten 246 assoziiert ist, auftritt, bestimmt die Steuerungsschaltplatine 36, dass sich die Spule 33 einmal gedreht hat und stoppt den Zuführungsmotor 50. Die Steuerungsschaltplatine 36 bestimmt, dass der Zuführungsmotor 50 stoppt, wenn die Anzahl der Umdrehungen des Zuführungsmotors 50 abnimmt auf oder weniger als eine vorbestimmte Anzahl von Drehungen ist (z.B. 0). Dann spezifiziert die Steuerungsschaltplatine 36 eine Form des Signaldiagramms, das mit der Erfassung des Typenerfassungsmagneten 232 innerhalb einer Zeitdauer T1 in 27 assoziiert ist. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert dann ein Referenzsignaldiagramm, das der spezifischen Form des Signaldiagramms entspricht. Da die bewegbaren Bauteile 230, die zu den Anbringungspositionen gedrückt werden, abhängig von den Arten der Spulen 33 variieren, variiert die Form des Referenzsignaldiagramms abhängig von den Arten der Spulen 33. Die Steuerungsschaltplatine 36 speichert eine Mehrzahl von Referenzsignaldiagrammen entsprechend der Arten der Spulen 33. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert die Art der Spule 33 basierend auf dem spezifizierten Referenzsignaldiagramm. Dann legt die Steuerungsschaltplatine 36 Bedingungen zum Binden der Bewehrungsstäbe R mit dem Draht W unter Verwendung des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der spezifizierten Art der Spule 33 fest. Abschließend dreht die Steuerungsschaltplatine 36 den Zuführungsmotor 50 rückwärts (in der Richtung D2 in 4) zum Zurückziehen des Drahts W in Richtung der Spule 33.
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Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist die Spule 33, die den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W aufweist, den Spulenanbringungsteil 186, an welchem die Spule 33 drehbar angebracht wird, die Zuführungseinheit 38, die dazu konfiguriert ist, den Draht W von dem Spulenkörper 160 um die Bewehrungsstäbe R zuzuführen, die Verdrillungseinheit 46, die dazu konfiguriert ist, den Draht W um die Bewehrungsstäbe R zu verdrillen, die Typenerfassungseinrichtung 158, die dazu konfiguriert ist, die Art der Spule 33 zu erfassen, und die Lagerung 15 auf, die den Spulenanbringungsteil 186, die Zuführungseinheit 38, die Verdrillungseinheit 46 und die Typenerfassungseinrichtung 158 lagert. Die Typenerfassungseinrichtung 158 weist die bewegbaren Bauteile 230 auf, die dazu konfiguriert sind, sich in Bezug auf die Lagerung 15 zu bewegen. Die bewegbaren Bauteile 230 sind in der Initialposition, wenn die Spule 33 nicht an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist. Die bewegbaren Bauteile 230 sind in der Anbringungspositionen gemäß der Art der Spule, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration wird die Art der Spule 33 basierend auf der Position der bewegbaren Bauteile 230 erfasst. Ein Kontaktsensor und/oder ein anderer kontaktloser Sensor als die Lichtschranke kann zum Erfassen der Position der bewegbaren Bauteile 230 verwendet werden. Die Konfiguration ermöglicht somit die Erfassung der Art der Spule 33 und eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken.
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Des Weiteren weist das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 den Spulenanbringungsteil 186, an welchem die Spule 33 drehbar angebracht wird, wobei die Spule 33 den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W aufweist, die Zuführungseinheit 38, die dazu konfiguriert ist, den Draht W von dem Spulenkörper 160 um die Bewehrungsstäbe R zuzuführen, die Verdrillungseinheit 46, die dazu konfiguriert ist, den Draht W um die Bewehrungsstäbe R zu verdrillen, die Typenerfassungseinrichtung 158, die dazu konfiguriert ist, die Art der Spule 33 zu erfassen, und die Lagerung 15 auf, die den Spulenanbringungsteil 186, die Zuführungseinheit 38, die Verdrillungseinheit 46 und die Typenerfassungseinrichtung 158 lagert. Die Typenerfassungseinrichtung 158 weist die bewegbaren Bauteile 230 auf, die dazu konfiguriert sind, sich in Bezug auf die Lagerung 15 zu bewegen. Die bewegbaren Bauteile 230 sind in der Ausgangsposition, wenn die Spule 33 nicht an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist. Die bewegbaren Bauteile 230 sind in der Anbringungsposition gemäß der Art der Spule 33, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist.
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Die oben beschriebene Konfiguration kann die gleichen Effekte erzielen, wie die des oben beschriebenen Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2.
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Des Weiteren weist die Spule 33 den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W auf. Die Spule 33 wird verwendet, indem sie drehbar an dem Spulenanbringungsteil 186 des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 angebracht wird. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist die Typenerfassungseinrichtung 158, die dazu konfiguriert ist, die Art der Spule 33 zu erfassen, und die Lagerung 15 auf, die den Spulenanbringungsteil 186 und die Typenerfassungseinrichtung 158 lagert. Die Typenerfassungseinrichtung 158 weist die bewegbaren Bauteile 230 auf, die dazu konfiguriert sind, sich in Bezug auf die Lagerung 15 zu bewegen. Die bewegbaren Bauteile 230 sind in der Ausgangsposition, wenn die Spule 33 nicht an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist. Der Spulenkörper 160 ist dazu konfiguriert, die bewegbaren Bauteile 230 zu der Anbringungsposition gemäß der Art der Spule 33 zu bewegen, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 angebracht ist, wird die Art der Spule 33 basierend auf der Position der bewegbaren Bauteile 230 erfasst. Ein Kontaktsensor und/oder ein anderer kontaktloser Sensor als die Lichtschranke kann zum Erfassen der Position der bewegbaren Bauteile 230 verwendet werden. Die Konfiguration ermöglicht somit dem Bewehrungsstabbindewerkzeug 2, die Art der Spule 33 zu erfassen und erlaubt eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken, die bei dem Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 verwendet wird.
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Des Weiteren weist der Spulenanbringungsteil 186 den Drehteller 198 auf, der durch die Lagerung 15 drehbar gelagert wird. Der Spulenkörper 160 ist an den Drehteller 198 fixiert, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, da der Drehteller 198 durch die Lagerung 15 gelagert wird, ist hier kein Bedarf, den Drehteller 198 an/von der Lagerung 15 anzubringen/zu entfernen. Somit kann eine Verlagerung der Drehachse des Drehtellers 198 unterdrückt werden. Eine Verlagerung der Drehachse AX der Spule 33 kann somit unterdrückt werden.
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Des Weiteren weist der Spulenkörper 160 den Schaft 162, um welchen der Draht W gewickelt ist, den Flansch 166, der an einem Ende des Schaftes 162 angeordnet ist, und die langen Vorsprünge 182 auf, die nach außen über die äußere Oberfläche des Flansches 166 entlang der Drehachse AX der Spule 33 vorstehen. Der Drehteller 198 weist die Aufnahmen 206a auf, die dazu konfiguriert sind, die langen Vorsprünge 182 aufzunehmen und mit diesen in Eingriff zu stehen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule 33 an dem Drehteller 198 mit einer einfachen Konfiguration fixiert werden.
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Des Weiteren drücken die langen Vorsprünge 182 die bewegbaren Bauteile 230 aus der Ausgangsposition in Richtung der Anbringungsposition, wenn die langen Vorsprünge 182 in den Aufnahmen 206a aufgenommen sind.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration können die bewegbaren Bauteile 230 von der Ausgangsposition zu der Anbringungsposition unter Verwendung der langen Vorsprünge 182 zum Anbringen der Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 bewegt werden.
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Des Weiteren werden die bewegbaren Bauteile 230 durch den Drehteller 198 derart gelagert, dass die bewegbaren Bauteile 230 zwischen der Ausgangsposition und der Anbringungsposition bewegbar sind.
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Falls die bewegbaren Bauteile 230 nicht durch den Drehteller 198 gelagert werden und somit nicht integral mit der Spule 33 drehen, verkompliziert die Konfiguration des Spulenanbringungsteils 186. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine solche komplizierte Konfiguration des Spulenanbringungsteils 186 unterdrückt werden.
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Des Weiteren weist die Typenerfassungseinrichtung 158 die Typenerfassungsmagnete 232, die an den bewegbaren Bauteilen 230 fixiert sind, und den Typenerfassungsmagnetsensor 222 auf, der an der Lagerung 15 fixiert ist und dazu konfiguriert ist, zu erfassen, ob die bewegbaren Bauteile 230 in der Anbringungsposition sind, indem er die Typenerfassungsmagnete 232 erfasst werden.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Typenerfassungsmagnetsensor 222, ob die bewegbaren Bauteile 230 in der Anbringungsposition sind oder nicht, z.B. durch Erfassen magnetischer Änderungen aufgrund der Typenerfassungsmagnete 232. Ob die bewegbaren Bauteile 230 in der Anbringungsposition sind oder nicht, kann im Vergleich zu einer Lichtschranke mit einem geringeren oder keinem Einfluss einer Verschmutzung durch Fremdmaterial oder Streulicht erfasst werden.
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Des Weiteren weist die Typenerfassungseinrichtung 158 die Kompressionsfedern 234 auf, die dazu konfiguriert sind, die bewegbaren Bauteile 230 in Richtung der Ausgangsposition vorzuspannen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration können die bewegbaren Bauteile 230 zu der Ausgangsposition zurückgebracht werden, wenn die Spule 33 von dem Spulenanbringungsteil 186 entfernt wird.
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Des Weiteren weist die Typenerfassung 158 die Drehungserfassungseinheit 218 auf, die dazu konfiguriert ist, einen Drehwinkel der Spule 33 zu erfassen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Typenerfassungseinrichtung 158 nicht nur zum Erfassen der Art der Spule 33 verwendet werden, sondern ebenso für die Drehung der Spule 33.
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Des Weiteren weist die Drehungserfassungseinheit 218 die Drehungserfassungsmagnete 246, die an die bewegbaren Bauteile 230 fixiert sind, und den Drehungserfassungsmagnetsensor 248 auf, der an der Lagerung 15 fixiert ist und dazu konfiguriert ist, den Drehwinkel der Spule 33 durch Erfassen der Drehungserfassungsmagnete 246 zu erfassen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 den Drehwinkel der Spule 33 z.B. durch Erfassen magnetischer Änderungen aufgrund der Drehungserfassungsmagnete 246. Der Drehwinkel der Spule 33 kann im Vergleich zur Verwendung einer Lichtschranke mit geringerem oder keinem Einfluss einer Verschmutzung durch Fremdmaterial und Streulicht erfasst werden.
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(Übereinstimmende Beziehungen)
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Die langen Vorsprünge 182 sind ein Beispiel eines „Vorsprungs“. Die Kompressionsfedern 234 sind ein Beispiel eines „Vorspannbauteils“. Die Drehungserfassungseinheit 218 ist ein Beispiel einer „Drehungserfassungseinrichtung“.
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(Zweite Ausführungsform)
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Bezug nehmend auf die Zeichnungen wird eine zweite Ausführungsform beschrieben. Bei der zweiten Ausführungsform werden nur Unterschiede gegenüber der ersten Ausführungsform beschrieben, und ähnlichen/gleichen Elementen gegenüber der ersten Ausführungsform werden ähnliche/gleiche Bezugszeichen gegeben und eine Beschreibung für diese wird unterlassen. Wie in 28 gezeigt, weist die zweite Ausführungsform nicht die Drehungserfassungsmagnete 246 der ersten Ausführungsform auf. Wie in 29 gezeigt, ist in dem Zustand, bei welchem bewegbaren Bauteile 230 in den Anbringungspositionen sind, ein Drehungserfassungsmagnetsensor 248 derart positioniert, dass der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 den Typenerfassungsmagneten 232 gegenüberliegt, wenn die Spule 33 dreht.
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Ein Verfahren zum Erfassen der Art einer Spule 33 wird nun beschrieben. Nachfolgend wird nur ein Typenerfassungsprozess beschrieben. Wenn eine Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) einen Zuführungsmotor 50 (siehe 4) vorwärtsdreht (in der Richtung D1 in 4), dreht dabei die Spule 33. Mit der Drehung der Spule 33 dreht eine Typenerfassungsvorrichtung 220 integral mit einem Drehteller 198. Wie in 30 gezeigt, jedes Mal, wenn jedes bewegbares Bauteil 230 in der Ausgangsposition eine Position passiert, die einem Typenerfassungsmagnetsensor 222 gegenüberliegt, liegt der Typenerfassungsmagnetsensor 222 dem Typenerfassungsmagneten 232 gegenüber und erfasst den Typenerfassungsmagneten 232 z.B. durch Erfassen einer magnetischen Änderung. Eine Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass die Typenerfassungsmagnete 232 erfasst wurden. Des Weiteren, jedes Mal, wenn jedes bewegbare Bauteil 230 in der Anbringungsposition eine Position passiert, die dem Drehungserfassungsmagnetsensor 248 gegenüberliegt, erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 248 den Typenerfassungsmagneten 232 und erfasst den Typenerfassungsmagneten 232, z.B. durch Erfassen einer magnetischen Änderung. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass die Typenerfassungsmagnete 232 erfasst wurden. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst Signaldiagramme, die in 31 gezeigt sind, wenn die Spule 33 dreht. In 31 zeigt von den zwei durchgehenden Linien die obere durchgehende Linie ein Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Typenerfassungsmagnete 232, die an den bewegbaren Bauteilen 230 fixiert sind, in der Ausgangsposition assoziiert ist, und die untere durchgehende Linie zeigt ein Signaldiagramm an, das mit der Erfassung der Typenerfassungsmagnete 232, die an die bewegbaren Bauteile 230 fixiert sind, in der Anbringungsposition assoziiert ist. Bei dem Beispiel von 31 zeigt eine Signalstärke „1“ an, wenn der Typenerfassungsmagnet 232 erfasst wird, wohingegen die Signalstärke „0“ anzeigt ist, wenn der Typenerfassungsmagnet 232 nicht erfasst wird.
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Wenn die Signalstärke „1“ sechs Mal nach dem ersten Auftreten der Signalstärke „1“ in dem Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Typenerfassungsmagnete 232 assoziiert ist, auftritt, bestimmt die Steuerungsschaltplatine 36, dass die Spule 33 einmal gedreht hat und stoppt einen Zuführungsmotor 50. Die Steuerungsschaltplatine 36 bestimmt, dass der Zuführungsmotor 50 stoppt, wenn die Anzahl der Umdrehungen des Zuführungsmotors 50 abnimmt zu oder weniger als eine vorbestimmte Anzahl von Drehungen ist (z.B. 0). Dann spezifiziert die Steuerungsschaltplatine 36 Formen der beiden Signaldiagramme innerhalb einer Zeitdauer T2 in 31. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert dann Referenzsignaldiagramme, die den spezifizierten Formen der Signaldiagramme entsprechen. Da die bewegbaren Bauteile 230, die zu den Anbringungspositionen gedrückt sind, abhängig von den Arten der Spulen 33 variieren, variieren die Formen der Referenzsignaldiagramme abhängig von den Arten der Spulen 33. Die Steuerungsschaltplatine 36 speichert eine Mehrzahl von Referenzsignaldiagrammen entsprechend der Arten der Spulen 33. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert die Art der Spule 33 basierend auf den spezifizierten Referenzsignaldiagrammen. Dann legt die Steuerungsschaltplatine 36 Bedingungen für das Binden von Bewehrungsstäben R mit einem Draht W unter Verwendung eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der spezifizierten Art der Spule 33 fest. Abschließend dreht die Steuerungsschaltplatine 36 den Zuführungsmotor 50 rückwärts (in der Richtung D2 in 4) zum Zurückziehen des Drahts W in Richtung der Spule 33.
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(Dritte Ausführungsform)
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Bezug nehmend auf die Zeichnungen wird eine dritte Ausführungsform beschrieben. Bei der dritten Ausführungsform werden nur Unterschiede gegenüber der ersten Ausführungsform beschrieben, und ähnlichen/gleichen Elementen gegenüber der ersten Ausführungsform werden mit den ähnlichen/gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und eine Beschreibung für diese wird unterlassen werden. Wie in 32 gezeigt, weist bei der dritten Ausführungsform ein Spulenkörper 160 ferner einen einzigartig geformten Bereich 302 auf. Der einzigartig geformte Bereich 302 weist eine Form auf, die abhängig von der Art der Spule 33 gestaltet ist. Der einzigartig geformte Bereich 302 ist nahe einer Umfangskante einer äußeren Oberfläche (rechten Oberfläche) eines rechten Flansches 166 angeordnet. Der einzigartig geformte Bereich 302 ist integral mit dem rechten Flansch 166.
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Der einzigartig geformte Bereich 302 weist eine Mehrzahl von Rippen 304 (fünf Rippen 304 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf. Die Rippen 304 stehen nach rechts von der äußeren Oberfläche (rechten Oberfläche) des rechten Flansches 166 entlang einer Drehachse AX der Spule 33 vor. Die Rippen 304 weisen eine längliche Form auf, die eine Längsrichtung einer Richtung entlang einer Drehrichtung der Spule 33 aufweisen. Bei dem Beispiel von 32 weisen vier Rippen 304 die gleiche Länge in der Längsrichtung auf, wohingegen die verbleibende eine Rippe 304 eine kürzere Länge in der Längsrichtung aufweist, im Vergleich zu Länge der vier Rippen 304 in der Längsrichtung. In der Längsrichtung sind alle Rippen 304 gleich in der Höhe und Breite.
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Die Anzahl der Rippen 304 und die Länge von jeder Rippe 304 in der Längsrichtung variiert abhängig von den Arten der Spulen 33. Zum Beispiel ist bei einer Spule 33 einer anderen Art die Anzahl der Rippen 304 vier. Des Weiteren weisen drei Rippen 304 die gleiche Länge in der Längsrichtung auf, wohingegen die verbleibende eine Rippe 304 eine kürzere Länge in der Längsrichtung aufweist im Vergleich zu der Länge der drei Rippen 304 in der Längsrichtung.
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Die fünf Rippen 304 sind entlang der Drehrichtung der Spule 33 angeordnet. Die fünf Rippen 304 sind beabstandet voneinander entlang der Drehrichtung der Spule 33. Des Weiteren sind die fünf Rippen 304 entfernter von der Drehachse AX der Spule 33 als die Vorsprünge 168.
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Bei der dritten Ausführungsform weisen die Vorsprünge 168 eine zylindrische Form auf. Die sechs Vorsprünge 168 weisen die gleiche Form auf. Das heißt, die sechs Vorsprünge 168 weisen die gleiche Länge in deren Längsrichtung auf.
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Bei der dritten Ausführungsform, wie in 33 gezeigt, durchdringen Aufnahmen 206a, die in einem Drehtellerkörper 206 definiert sind, nicht den Drehtellerkörper 206. Die Aufnahmen 206a sind von einer linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 ausgenommen. In 33 und den folgenden Zeichnungen ist ein Haltergehäuse 26 mit einer vereinfachten Konfiguration dargestellt.
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Eine Führungsnut 306 ist mit jeder Aufnahme 206a verbunden. Die Führungsnuten 306 erstrecken sich entlang der Drehrichtung der Spule 33 (siehe 32). Die Führungsnuten 306 sind von der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 ausgenommen. Jede Führungsnut 306 wird von einem Ende derselben in Richtung der entsprechenden Aufnahme 206a graduell tiefer. Die Führungsnuten 306 führen die Vorsprünge 168 in Richtung der Aufnahmen 206a beim Anbringen der Spule 33 an einem Drehteller 198. Wie in 36 gezeigt, sind die Vorsprünge 168 in den Aufnahmen 206a aufgenommen und stehen mit diesen in Eingriff.
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Der Drehteller 198 wird drehbar durch das Haltergehäuse 26 eines Spulenhalters 100 über ein Lager 300 gelagert. Das heißt, bei der dritten Ausführungsform weist ein Spulenanbringungsteil 190 weder die Lager 200, 202 noch das Ringbauteil 204 der ersten Ausführungsform auf.
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Wie in 34 gezeigt, weist bei der dritten Ausführungsform eine Drehungserfassungseinheit 218 einen Drehungserfassungsmagnetsensor 348 und eine Mehrzahl von Drehungserfassungsmagneten 346 (zwei Drehungserfassungsmagnete 346 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf (siehe 35). In 34 ist der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 mit einer gestrichelten Linie dargestellt. Der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 ist an einem Sensorträger 344 fixiert. Der Sensorträger 344 ist an das Haltergehäuse 26 fixiert. Der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 ist derart positioniert, dass er den Drehtellerkörper 206 (siehe 33) in einer Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 (siehe 32) überlappt, obwohl dies nicht gezeigt ist.
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Wie in 35 gezeigt, sind die zwei Drehungserfassungsmagnete 346 an eine rechte Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 fixiert. Die zwei Drehungserfassungsmagnete 346 sind mit Abständen entsprechend einem Winkel von 180 Grad um die Drehachse AX der Spule 33 (Drehachse des Drehtellers 198) angeordnet. Die Drehungserfassungsmagnete 346 drehen integral mit dem Drehtellerkörper 206. Die Drehungserfassungsmagnete 346 passieren eine Position, die dem Drehungserfassungsmagnetsensor 348 (siehe 34) gegenüberliegt, wenn der Drehteller 198 dreht. Wenn er dem Drehungserfassungsmagneten 346 gegenüberliegt, erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 die Drehungserfassungsmagnete 346.
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Wie in 34 gezeigt, weist eine Typenerfassungseinheit 216 eine Lichtschranke 322 auf. Bei der dritten Ausführungsform weist die Typenerfassungseinheit 216 nicht die Typenerfassungsvorrichtung 220 der ersten Ausführungsform auf.
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Die Lichtschranke 322 ist an das Haltergehäuse 26 fixiert. Das Haltergehäuse 26 weist ein Durchgangsloch 330 auf, das das Haltergehäuse 26 durchdringt, und zumindest eine Teil der Lichtschranke 322 ist in dem Durchgangsloch 330 angeordnet. Die Lichtschranke 322 ist weiter von der Drehachse AX der Spule 33 entfernt als der Drehungserfassungsmagnetsensor 348. Die Lichtschranke 322 ist elektrisch mit einer Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) über einen Draht, der nicht gezeigt ist, verbunden. Der Draht kann außenseitig eines Aufnahmeraums 26b (siehe 3) angeordnet sein und kann somit daran gehindert sein, den drehenden Drehteller 198 und/oder die Spule 33 zu berühren.
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Wie in 37 gezeigt, weist die Lichtschranke 322 eine Basis 323, einen Lichtsender 324 und einen Lichtempfänger 326 auf. Der Lichtsender 324 und der Lichtempfänger 326 sind an die Basis 323 fixiert. Der Lichtsender 324 ist beabstandet von dem Lichtempfänger 326. Eine Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 liegt der Lichtempfangsoberfläche 326a des Lichtempfängers 326 gegenüber. Der Lichtsender 324 sendet ein Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a in Richtung der Lichtempfangsoberfläche 326a des Lichtempfängers 326. Der Lichtempfänger 326 ist zum Erfassen des Lichts, das von dem Lichtsender 324 ausgegeben wird, konfiguriert.
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Nachfolgend wird ein Verfahren von Erfassen der Art der Spule 33 beschrieben. Zunächst werden in dem Zustand, bei welchem die Hauptabdeckung 28 (siehe 1) des Spulenhalters 10 offen ist, die Vorsprünge 168 (siehe 32) der Spule 33 entlang der Führungsnuten 306 (siehe 33) zu den Aufnahmen 206a (siehe 33) bewegt und darin eingeführt. Somit kommen die Vorsprünge 168 in Eingriff mit den Aufnahmen 206a. Dann, wie in 18 gezeigt, wird die Hauptabdeckung 28 geschlossen, und ein Verriegelungshebel 32 (siehe 1) wird zum Beibehalten der Hauptabdeckung 28 in dem geschlossenen Zustand geschwenkt. Auf diese Weise wird die Spule 33 in dem Spulenhalter 10 aufgenommen, so dass die Spule 33 in Bezug auf das Haltergehäuse 26 drehbar ist.
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Dann führt die Steuerungsschaltplatine 36 (siehe 3) einen Typenerfassungsprozess zum Erfassen der Art der Spule 33 aus. Zunächst steuert die Steuerungsschaltplatine 36 die Lichtschranke 322 (siehe 37), um zu bewirken, dass diese ein Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 ausgibt. Dann, wenn die Steuerungsschaltplatine 36 einen Zuführungsmotor 50 (siehe 4) vorwärtsdreht (in der Richtung D1 in 4), dreht dadurch die Spule 33. Wie in 37 gezeigt, passieren die Rippen 304 zwischen der Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 und der Lichtempfangsoberfläche 326a des Lichtempfängers 326, wenn die Spule 33 dreht. Jedes Mal, wenn jede Rippe 304 zwischen der Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 und der Lichtempfangsoberfläche 326a des Lichtempfängers 326 passiert, wird das Licht, das von der Lichtsendeoberfläche 324a ausgegeben wird, durch die Rippe 304 blockiert, und somit erfasst der Lichtempfänger 326 nicht das Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass der Lichtempfänger 326 nicht das Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a erfasst. Andererseits, wenn keine der Rippen 304 zwischen der Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 und der Lichtempfangsoberfläche 326a des Lichtempfängers 326 passiert, erfasst der Lichtempfänger 326 das Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass der Lichtempfänger 326 das Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a erfasst. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst ein Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist (das obere Signaldiagramm, das mit einer durchgehenden Linie gezeigt ist) und das in 38 gezeigt ist, wenn die Spule 33 dreht. In dem Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist, zeigt die Signalstärke „1“ an, wenn der Lichtempfänger 326 nicht das Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a erfasst, wohingegen die Signalstärke „0“ anzeigt, wenn der Lichtempfänger 326 das Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a erfasst. Die Steuerungsschaltplatine 36 zählt, wie oft die Signalstärke „1“ während der Drehung der Spule 33 anzeigt wird.
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Wenn die Spule 33 dreht, drehen die Drehungserfassungsmagnete 346 integral mit dem Drehteller 198, wie in 35 gezeigt. Jedes Mal, wenn jeder Drehungserfassungsmagnet 346 die Position passiert, die den Drehungserfassungsmagnetsensor 348 (siehe 34) gegenüberliegt, erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 den Drehungserfassungsmagneten 346. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst, dass die Drehungserfassungsmagnete 346 erfasst wurden. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst ein Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Drehungserfassungsmagnete 346 (unteres Signaldiagramm, das mit einer durchgehenden Linie gezeigt ist) assoziiert ist und das in 38 gezeigt ist, wenn die Spule 33 dreht. Bei dem Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Drehungserfassungsmagnete 346 assoziiert ist, zeigt die Signalstärke „1“ an, wenn der Drehungserfassungsmagnet 346 erfasst wird, während die Signalstärke „0“ anzeigt, wenn der Drehungserfassungsmagnet 346 nicht erfasst wird.
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Wenn das Erfassen der Signalstärke „1“ zwei Mal auftritt, nachdem die Signalstärke „1“ zum ersten Mal bei dem Signaldiagramm auftrat, das mit der Erfassung der Drehungserfassungsmagnete 346 assoziiert ist, bestimmt die Steuerungsschaltplatine 36, dass sich die Spule 33 einmal gedreht hat und stoppt den Zuführungsmotor 50. Die Steuerungsschaltplatine 36 bestimmt, dass der Zuführungsmotor 50 stoppt, wenn die Anzahl der Umdrehungen des Zuführungsmotors 50 abnimmt zu oder weniger als eine vorbestimmte Anzahl von Drehungen ist (z.B. 0). Dann zählt die Steuerungsschaltplatine 36, wie oft die Signalstärke „1“ in dem Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist, während der Zeit angezeigt hat, in der sich die Spule 33 einmal gedreht hat, d.h., die Anzahl der Rippen 304, die zwischen der Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 und der lichtemittierende Oberfläche 324a des Lichtempfängers 326 passiert haben. In 38 ist die Anzahl solcher Rippen 304 gleich der Anzahl der Signalstärken, die „1“ innerhalb einer Zeitdauer T3 in dem Signaldiagramm anzeigen, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist. Dann spezifiziert die Steuerungsschaltplatine 36 die Art der Spule 33 unter Verwendung der gezählten Anzahl von Rippen 304 und einer Typenspezifizierungstabelle. Die Typenspezifizierungstabelle zeigt Beziehungen zwischen der Anzahl der Rippen 304 und den Arten von Spulen 33 an. Die Typenspezifizierungstabelle ist in der Steuerungsschaltplatine 36 gespeichert. Die Steuerungsschaltplatine 36 legt dann Bedingungen für das Binden von Bewehrungsstäben R mit einem Draht W unter Verwendung eines Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der spezifizierten Art der Spule 33 fest. Abschließend dreht die Steuerungsschaltplatine 36 den Zuführungsmotor 50 rückwärts (in der Richtung D2 in 4) zum Zurückziehen des Drahts W in Richtung der Spule 33.
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(Effekte)
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Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist die Spule 33, die den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W aufweist, den Spulenanbringungsteil 186, an welchem die Spule 33 drehbar angebracht wird, die Zuführungseinheit 38, die dazu konfiguriert ist, den Draht W von dem Spulenkörper 160 um die Bewehrungsstäbe R zuzuführen, die Verdrillungseinheit 46, die dazu konfiguriert ist, den Draht W um die Bewehrungsstäbe R zu verdrillen, die Lagerung 15, die den Spulenanbringungsteil 186, die Zuführungseinheit 38, und die Verdrillungseinheit 46 lagert, die Drehungserfassungsmagnete 346, die zum integralen Drehen mit der Spule 33 konfiguriert sind, den Drehungserfassungsmagnetsensor 348, der an die Lagerung 15 fixiert ist und dazu konfiguriert ist, die Drehung der Drehungserfassungsmagnete 346 zu erfassen, und die Lichtschranke 322 auf, die dazu konfiguriert ist, die Form des Spulenkörpers 160 zu erfassen, wenn die Spule 33 dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 348, dass sich die Spule 33 einmal gedreht hat, indem die Drehungserfassungsmagnete 346, die integral mit der Spule 33 drehen, erfasst werden. Des Weiteren erfasst die Lichtschranke 322 die Form des Spulenkörpers 160, wenn die Spule 33 dreht. Dies ermöglicht die Erfassung der Form des Spulenkörpers 160, wenn sich die Spule 33 einmal dreht. Wenn die Form des Spulenkörpers 160 abhängig von den Arten der Spulen 33 variiert, kann die Art der Spule 33 basierend auf der erfassten Form des Spulenkörpers 160 erfasst werden. Die Konfiguration ermöglicht somit eine Erfassung der Art der Spule 33 und eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken 322.
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Des Weiteren weist das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 den Spulenanbringungsteil 186 auf, an welchem die Spule 33 drehbar angebracht wird, wobei die Spule 33 den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W aufweist, die Zuführungseinheit 38, die dazu konfiguriert ist, den Draht W von dem Spulenkörper 160 um die Bewehrungsstäbe R zuzuführen, die Verdrillungseinheit 46, die dazu konfiguriert ist, den Draht W um die Bewehrungsstäbe R zu verdrillen, die Lagerung 15, die den Spulenanbringungsteil 186, die Zuführungseinheit 38 und die Verdrillungseinheit 46 lagert, die Drehungserfassungsmagnete 346, die dazu konfiguriert sind, integral mit der Spule 33 zu drehen, den Drehungserfassungsmagnetsensor 348, der an der Lagerung 15 fixiert ist und dazu konfiguriert ist, eine Drehung der Drehungserfassungsmagnete 346 zu erfassen, und die Lichtschranke 322 auf, die dazu konfiguriert ist, die Form des Spulenkörpers 160 zu erfassen, wenn die Spule 33 dreht.
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Die oben beschriebene Konfiguration erzielt die gleichen Effekte wie die des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2, das oben beschrieben ist.
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Die Spule 33, die hierin offenbart ist, weist den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W auf. Die Spule 33 wird verwendet, indem sie drehbar an dem Spulenanbringungsteil 186 des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 angebracht wird. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist die Lagerung 15, die den Spulenanbringungsteil 186 lagert, die Drehungserfassungsmagnete 346, die zum integralen Drehen mit der Spule 33 konfiguriert sind, den Drehungserfassungsmagnetsensor 348, der an die Lagerung 15 fixiert ist und dazu konfiguriert ist, eine Drehung der Drehungserfassungsmagnete 346 zu erfassen, und die Lichtschranke 322 auf. Der Spulenkörper 160 weist eine Form auf, die durch die Lichtschranke 322 erfassbar ist, wenn die Spule 33 dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration erfasst der Drehungserfassungsmagnetsensor 348, dass sich die Spule 33 einmal gedreht hat, indem er die Drehungserfassungsmagnete 346 erfasst, die integral mit der Spule 33 drehen, nachdem die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 angebracht wurde. Des Weiteren erfasst die Lichtschranke 322 die Form des Spulenkörpers 160, wenn die Spule 33 dreht. Dies ermöglicht dem Bewehrungsstabbindewerkzeug 2, die Form des Spulenkörpers 160 zu erfassen, wenn sich die Spule 33 einmal dreht. Wenn die Form des Spulenkörpers 160 abhängig von den Arten der Spulen 33 variiert, kann die Art der Spule 33 durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 basierend auf der erfassten Form des Spulenkörpers 160 erfasst werden. Die Konfiguration ermöglicht somit, dass das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 die Art der Spule 33 erfasst, und ermöglicht eine reduzierte Anzahl von Lichtschranken 322, die bei dem Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 verwendet werden.
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Des Weiteren weist der Spulenkörper 160 den einzigartig geformten Bereich 302 auf, der eine Form aufweist, auf welcher basierend die Lichtschranke 322 die Spule 33 von einer anderen Spule 33 unterscheidet. Der einzigartig geformte Bereich 302 passiert zwischen dem Lichtsender 324 und dem Lichtempfänger 326 der Lichtschranke 322, wenn die Spule 33 dreht.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Art der Spule 33 akurat erfasst werden, indem der einzigartig geformte Bereich 302 erfasst wird, der zwischen dem Lichtsender 324 und dem Lichtempfänger 326 der Lichtschranke 322 passiert, wenn die Spule 33 dreht.
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Des Weiteren weist der einzigartig geformte Bereich 302 die Mehrzahl von Rippen 304 auf, die beabstandet voneinander entlang der Drehrichtung der Spule 33 sind. Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist ferner die Steuerungsschaltplatine 36 auf, die dazu konfiguriert ist, die Anzahl der Rippen 304, die zwischen dem Lichtsender 324 und dem Lichtempfänger 326 der Lichtschranke 322 passieren, wenn die Spule 33 dreht, zu zählen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, wenn die Anzahl der Rippen 304 abhängig von den Arten der Spulen 33 variiert, kann die Art der Spule 33 durch ein einfaches Verfahren von Zählen der Anzahl von Rippen 304 erfasst werden.
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Des Weiteren weist der Spulenanbringungsteil 186 den Drehteller 198 auf, der drehbar durch die Lagerung 15 gelagert ist. Der Spulenkörper 160 ist an den Drehteller 198 fixiert, wenn die Spule 33 an dem Spulenanbringungsteil 186 angebracht ist.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, da der Drehteller 198 durch die Lagerung 15 gelagert wird, ist hier kein Bedarf, den Drehteller 198 an/von der Lagerung 15 anzubringen/zu entfernen. Somit kann eine Verlagerung der Drehachse des Drehtellers 198 unterdrückt werden. Eine Verlagerung der Drehachse AX der Spule 33 kann somit unterdrückt werden.
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Des Weiteren werden die Drehungserfassungsmagnete 346 durch den Drehteller 198 gelagert, so dass die Drehungserfassungsmagnete 346 integral drehbar mit dem Drehteller 198 sind. Der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 ist zum Überlappen mit zumindest einem Teil des Drehtellers 198 in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 positioniert.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Drehung der Spule 33 akurat mit einer einfachen Struktur erfasst werden.
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Des Weiteren weist der Spulenkörper 160 die Vorsprünge 168 auf. Der Drehteller 198 weist die Aufnahmen 206a auf, die dazu konfiguriert sind, die Vorsprünge 168 aufzunehmen und mit diesen in Eingriff zu stehen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule 33 an dem Drehteller 198 in einer einfachen Konfiguration fixiert werden.
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Des Weiteren ist die Lichtschranke 322 an der Lagerung 15 fixiert.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration ändert sich die Position der Lichtschranke 322 nicht, auch wenn die Spule 33 dreht. Somit kann die Form des Spulenkörpers 160 akurat durch die Lichtschranke 322 erfasst werden.
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Des Weiteren ist die Lichtschranke 322 entfernter von der Drehachse AX der Spule 33 angeordnet als der Drehungserfassungsmagnetsensor 348.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration können die Lichtschranke 322 und der Drehungserfassungsmagnetsensor 348 in einer Richtung senkrecht zu der Drehachse AX der Spule 33 fluchten.
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(Übereinstimmende Beziehungen)
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Die Steuerungsschaltplatine 36 ist ein Beispiel einer „Zählvorrichtung“.
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(Vierte Ausführungsform)
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Bezug nehmend auf die Zeichnungen wird eine vierte Ausführungsform beschrieben. Bei der vierten Ausführungsform werden nur die Unterschiede gegenüber der ersten Ausführungsform beschrieben und ähnlichen/gleichen Elementen gegenüber der ersten Ausführungsform werden mit ähnlichen/gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und eine Beschreibung für diese wird unterlassen. Die Form eines Spulenkörpers 160 einer Spule 33 bei der vierten Ausführungsform ist unterschiedlich von dem Spulenkörper 160 bei der ersten Ausführungsform, und die Form eines Eingriffsbauteils 208 eines Drehtellers 198 bei der vierten Ausführungsform ist unterschiedlich von der Form des Eingriffsbauteils 208 bei der ersten Ausführungsform.
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Wie in 39 gezeigt, weist der Spulenkörper 160 ferner eine oder mehrere Rippen 400 (zwei Rippen 400 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf. Die Rippen 400 sind an einer Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 ausgebildet. Die Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 entspricht einer Innenumfangsoberfläche eines Schafts 162 des Spulenkörpers 160. Die Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 definiert einen Einführungsraum 402. Das Eingriffsbauteil 208 des Drehtellers 198 wird in den Einführungsraum 402 eingeführt. Eine Außenumfangsoberfläche eines Außenzylinders 170 entspricht einer Au-ßenumfangsoberfläche des Schafts 162 des Spulenkörpers 160.
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Die Rippen 400 stehen radial nach innen von der Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 in Richtung der Drehachse AX vor. Die Rippen 400 sind in dem Einführungsraum 402 angeordnet. Die Rippen 400 erstrecken sich in der Links-Rechts-Richtung entlang der Drehachse AX. Die Rippen 400 erstrecken sich von nahe der Mitte der Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 in der Links-Rechts-Richtung zu einer rechten Endoberfläche des Innenzylinders 172. Wie in 40 gezeigt, ist die rechte Endoberfläche des Innenzylinders 172 links einer rechten Oberfläche eines rechten Flansches 166 positioniert. Die Rippen 400 sind näher zu der Drehachse AX als die Vorsprünge 168 des Spulenkörpers 160 (d.h. radial innenseitig der Vorsprünge 168 angeordnet). Die Vorsprünge 168 entsprechen einem Informationsbereich, der eine Information enthält, die die Art der Spule 33 anzeigt. Wie in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschrieben, wenn die Spule 33 an dem Drehteller 198 (siehe 42) angebracht wird, werden die Vorsprünge 168 in Aufnahmen 206a (siehe 42) aufgenommen, und die Information, die die Art der Spule 33 anzeigt, wird durch ein Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 erfasst.
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Wie in 41 gezeigt, sind die zwei Rippen 400 mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX (entlang der Drehrichtung der Spule 33) angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind die zwei Rippen 400 mit Abständen entsprechend einem Winkel von 180 Grad um die Drehachse AX angeordnet. Beginnend von einem Referenzvorsprung 168a sind die zwei Rippen 400 an einer Position von 0 Grad und einer Position von ungefähr 180 Grad jeweils angeordnet.
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Wie in 42 gezeigt, weist der Drehteller 198 ferner eine oder mehrere Führungen 410 (sechs Führungen 410 bei der vorliegenden Ausführungsform) auf. Die Anzahl der einen oder mehr Führungen 410 ist gleich oder größer als die Anzahl von einer oder mehreren Rippen 400. Die Rippen 400 und die Führungen 410 entsprechen einer Positionierungsvorrichtung. Die Führungen 410 sind an einer Außenumfangsoberfläche des Eingriffsbauteils 208 ausgebildet. Die Führungen 410 stehen von der Außenumfangsoberfläche des Eingriffsbauteils 208 in einer Richtung weg von der Drehachse AX vor. Rechte Enden der Führungen 410 sind mit einer linken Oberfläche eines Drehtellerkörpers 206 des Drehtellers 198 verbunden. Wie in 43 gezeigt, sind die Führungen 410 näher zu der Drehachse AX angeordnet, als die Aufnahmen 206a des Drehtellerkörpers 206 (d.h. radial nach innen der Aufnahmen 206a angeordnet). Die sechs Führungen 410 sind mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX angeordnet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind benachbarte Führungen 410 mit gleichen Abständen entsprechend zu einem Winkel von 60 Grad um die Drehachse AX angeordnet.
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Wie in 44 gezeigt, wenn in einer Richtung senkrecht zu der Drehachse AX gesehen, weisen die Führungen 410 im Wesentlichen eine Trapezform auf. Jede der Führungen 410 weist eine erste nicht-geneigte Oberfläche 412, eine zweite nicht-geneigte Oberfläche 414 und eine geneigte Oberfläche 416 auf. Die erste nicht-geneigte Oberfläche 412 erstreckt sich nach links von einem rechten Ende des Eingriffsbauteils 208 entlang der Drehachse AX. Die ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 sind mit einer linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 verbunden. Die ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 sind im Wesentlichen senkrecht zu der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206. Eine Länge L1 der ersten nicht-geneigten Oberfläche 412 in der Rechts-Links-Richtung ist länger als jede von einer Länge L2 von kurzen Vorsprüngen 180 des Spulenkörpers 160 in der Rechts-Links-Richtung (siehe 40) und eine Länge L3 von langen Vorsprüngen 182 des Spulenkörpers 160 in der Rechts-Links-Richtung (siehe 40).
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Die zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 erstrecken sich nach links von dem rechten Ende des Eingriffsbauteils 208 entlang der Drehachse AX. Die zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 sind mit der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 verbunden. Die zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 sind im Wesentlichen senkrecht zu der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206. Eine Länge L4 der zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 in der Rechts-Links-Richtung ist größer als die Länge L1 der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 in der Rechts-Links-Richtung.
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Die geneigten Oberflächen 416 sind um die Drehachse AX angeordnet. Jede geneigte Oberfläche 416 ist mit einem linken Ende einer entsprechenden ersten nicht-geneigten Oberfläche 412 und einem linken Ende einer entsprechenden zweiten nicht-geneigten Oberfläche 414 verbunden. Die geneigten Oberflächen 416 sind sowohl zu der ersten nicht-geneigten Oberfläche 412 als auch zu der zweiten nicht-geneigten Oberfläche 414 geneigt. Die geneigten Oberflächen 416 sind zu den ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 mit einem stumpfen Winkel geneigt, und bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Neigungswinkel ungefähr 150 Grad. Die geneigten Oberflächen 416 sind zu den zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 unter einem spitzen Winkel geneigt, und bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Neigungswinkel ungefähr 30 Grad. Die geneigten Oberflächen 416 und die zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 definieren Ecken 418 bei deren Verbindungen. Die Ecken 418 sind gerundet.
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Bei zwei benachbarten Führungen 410 ist ein erster Führungsraum 420 zwischen der zweiten nicht-geneigten Oberfläche 414 von einer der zwei Führungen 410 und der ersten nicht-geneigten Oberfläche 412 der anderen Führung 410 definiert, und ein zweiter Führungsraum 422 ist zwischen der zweiten nicht-geneigten Oberfläche 414 der einen Führung 410 und der geneigten Oberfläche 416 der anderen Führung 410 definiert. Wie in 43 gezeigt, ist eine Breite W1 der ersten Führungsräume 420 (Breite W1 zwischen der zweiten nicht-geneigten Oberfläche 414 der einen Führung 410 und der ersten nicht-geneigten Oberfläche 412 der benachbarten Führung 410) gleich oder größer als eine Breite W2 der Rippen 400 um die Drehachse AX (siehe 41). Die ersten Führungsräume 420 sind auf Linien positioniert, die die Drehachse AX mit den Mitten der Aufnahmen 206a jeweils verbinden.
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Wie in 42 gezeigt, weist jede der Aufnahmen 206a eine Führungsoberfläche 424 auf. Jede Führungsoberfläche 424 erstreckt sich umfänglich an einer Umfangskante einer entsprechenden Aufnahme 206a. Die Führungsoberflächen 424 weisen eine verjüngte Form auf, die zu der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 geneigt ist. Die Aufnahmen 206a entsprechen einem ersten Bereich.
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Nachfolgend wird ein Verfahren zum Anbringen der Spule 33 an den Drehteller 198 (d.h. einem rechten Spulenanbringungsteil 190) beschrieben.
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(Positionierungsprozess)
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Zunächst bewegt ein Benutzer die Spule 33 nach rechts in Bezug auf das Eingriffsbauteil 208 entlang der Drehachse AX zum Einführen des Eingriffsbauteils 208 in den Einführungsraum 402. Wie in 44 gezeigt, berühren die Rippen 400 (siehe 39) die Ecken 418 der Führungen 410 und bewegen sich dann entlang der Ecken 418 in die zweiten Führungsräume 422. Dann, wie in 45 gezeigt, werden die Rippen 400 durch die geneigten Oberflächen 416 zum Bewegen an den geneigten Oberflächen 416 in Richtung der ersten Führungsräume 420 (in Richtung der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412) geführt. Da die geneigten Oberflächen 416 um die Drehachse AX angeordnet sind, dreht, wenn sich die Rippen 400 den ersten Führungsräume 420 auf den geneigten Oberflächen 416 annähern, die Spule 33 um die Drehachse AX in Bezug auf den Drehteller 198. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird die Spule 33 durch den Nutzer gegriffen und der Drehteller 198 ist drehbar durch eine Lagerung 15 (siehe 2) gelagert, und somit dreht der Drehteller 198 um die Drehachse AX.
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(Prozess von Annähern der Spule an den Drehtellerkörper)
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Wenn der Benutzer die Spule 33 weiter nach rechts in Bezug auf das Eingriffsbauteil 208 entlang der Drehachse AX bewegt, werden die Rippen 400 durch die ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 zum Bewegen der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 entlang der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 geführt. Wie in 46 gezeigt, während sich die Rippen 400 entlang der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 bewegen, sind die Vorsprünge 168 konstant zum Überlappen entsprechender Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX positioniert. Wenn die Rippen 400 näher zu der linken Oberfläche des Drehtellerkörpers 206 gebracht werden, kommen die Vorsprünge 168 näher zu den Aufnahmen 206a und berühren die Führungsoberflächen 424. Wie in 47 gezeigt, werden die Vorsprünge 168 durch die Führungsoberflächen 424 in die Aufnahmen 206a geführt. Sobald die Vorsprünge 168 in den Aufnahmen 206a eingeführt sind, ist die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht und an einer vorbestimmten Drehposition in Bezug auf eine Typenerfassungsvorrichtung 220 (siehe 26) der Spule 33 positioniert. Die Typenerfassungsvorrichtung 220 entspricht einer Spuleninformationserfassungseinrichtung, die dazu konfiguriert ist, eine Information der Spule 33 zu erfassen.
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Wie in 26 gezeigt, drücken beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 die drei langen Vorsprünge 182 die entsprechenden bewegbaren Bauteile 230 der Typenerfassungsvorrichtung 220 aus der Ausgangsposition zu der Anbringungsposition. Danach wird ein Prozess zum Erfassen der Art der Spule 33 ausgeführt, um die Art der Spule 33 zu spezifizieren. Da der Vorgang zum Erfassen der Art der Spule 33 im Detail in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschrieben wurde, wird eine Beschreibung für den Prozess bei der vorliegenden Ausführungsform unterlassen.
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(Effekte)
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Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist die Spule 33, die den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W aufweist, den rechten Spulenanbringungsteil 190 (ein Beispiel eines Spulenanbringungsteils), der die Aufnahmen 206a (ein Beispiel eines ersten Bereichs) aufweist, bei dem die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, die Zuführungseinheit 38, die dazu konfiguriert ist, den Draht W von dem Spulenkörper 160 um die Bewehrungsstäbe R zuzuführen, und die Verdrillungseinheit 46 auf, die dazu konfiguriert ist, den Draht W um die Bewehrungsstäbe R zu verdrillen. Der Spulenkörper 160 weist die Vorsprünge 168 (ein Beispiel eines Informationsbereichs) auf, die eine Information der Spule 33 enthalten, die durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 erfasst wird, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, wobei die Vorsprünge 168 den Aufnahmen 206a entsprechen. Die Spule 33 ist dazu konfiguriert, um die Drehachse AX zu drehen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht ist. Die Spule 33 weist die Rippen 400 auf. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist die Führungen 410 auf, die dazu konfiguriert sind, die Rippen 400 zu führen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, so dass die Vorsprünge 168 mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration führen die Führungen 410 die Rippen 400, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, so dass die Vorsprünge 168 mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen. Die Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 kann beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 erleichtert werden.
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Des Weiteren weist jede der Führungen 410 die erste nicht-geneigte Oberfläche 412, die sich entlang der Drehachse AX der Spule 33 erstreckt, und die geneigte Oberfläche 416 auf, die zu der ersten nicht-geneigten Oberfläche 412 geneigt ist. Jede erste nicht-geneigte Oberfläche 412 ist mit einem Ende einer entsprechenden geneigten Oberfläche 416 verbunden. Die Führungen 410 sind dazu konfiguriert, die Rippen 400 von der geneigten Oberfläche 416 in Richtung der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 zu führen, wenn die Spule 33 an dem rechten Anbringungsteil 190 angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, kann die Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 mit einer einfachen Konfiguration zum Führen der Rippen 400 von den geneigten Oberflächen 416 in Richtung der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 erleichtert werden.
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Des Weiteren, während die Führungen 410 die Rippen 400 entlang der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 führen, sind die Vorsprünge 168 zum Überlappen der Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 positioniert.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann durch Annähern der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 entlang der Drehachse AX der Spule 33, nachdem die Rippen 400 die ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 erreicht haben, der Benutzer die Vorsprünge 168 näher zu den Aufnahmen 206a bringen, während beibehalten wird, dass die Vorsprünge 168 mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen.
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Des Weiteren stehen die Vorsprünge 168 von dem Spulenkörper 160 vor. Die Aufnahmen 206a sind derart konfiguriert, dass sie die Vorsprünge 168 aufnehmen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist die Führungen 410 auf. In der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 ist die Länge L1 der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 gleich oder länger als die Längen L2 und L3 der Vorsprünge 168.
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Falls die Länge L1 der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 kürzer als die Längen L2 und L3 der Vorsprünge 168 ist, berühren die Vorsprünge 168 den rechten Spulenanbringungsteil 190, während sich die Rippen 400 an den geneigten Oberflächen 416 bewegen, und somit können die Vorsprünge 168 nicht mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration wird unterdrückt, dass die Vorsprünge 168 nicht mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen.
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Des Weiteren weist jede der Führungen 410 die zweite nicht-geneigte Oberfläche 414 auf, die mit dem anderen Ende der entsprechenden geneigten Oberfläche 416 verbunden ist, wobei die geneigte Oberfläche 416 zu der zweiten nicht-geneigten Oberfläche 414 unter einem spitzen Winkel geneigt ist. Die geneigten Oberflächen 416 und die zweiten nicht-geneigten Oberflächen 414 definieren die Ecken 418 an deren Verbindungen. Die Ecken 418 sind gerundet.
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Zum Beispiel, falls die Ecken 418 nicht gerundet sind und wenn die Rippen 400 die Ecken 418 der Führungen 410 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 berühren, können sich die Rippen 400 nicht zu den geneigten Oberflächen 416 bewegen. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration, auch wenn die Rippen 400 die gerundeten Ecken 418 beim Anbringen der Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 berühren, können sich die Rippen 400 entlang der Ecken 418 zu den geneigten Oberflächen 416 bewegen.
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Des Weiteren erstrecken sich die ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 von den entsprechenden geneigten Oberflächen 416 zu einem Ende des Eingriffsbauteils 208 des rechten Spulenanbringungsteils 190 entlang der Richtung der Drehachse AX der Spule 33.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 durch Bewegen der Rippen 400 entlang der ersten nicht-geneigten Oberflächen 412 über den gesamten Weg zu dem Ende des Eingriffsbauteils 208 des rechten Spulenanbringungsteils 190 angebracht werden.
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Des Weiteren weist der Spulenkörper 160 den Schaft 162 auf, wobei der Schaft 162 die Außenumfangsoberfläche, um welche der Draht W gewickelt ist, und die Innenumfangsoberfläche aufweist, die entgegengesetzt zu der Außenumfangsoberfläche ist und den Einführungsraum 402 definiert. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist das Eingriffsbauteil 208 (ein Beispiel eines Einführungsschafts) auf, das dazu konfiguriert ist, in den Einführungsraum 402 des Schaftes 162 eingeführt zu werden. Die Rippen 400 sind an der Innenumfangsoberfläche des Schaftes 162 ausgebildet. Die Führungen 410 sind an dem Eingriffsbauteil 208 ausgebildet.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190, während sie in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 positioniert ist, durch ein einfaches Verfahren zum Einführen des Eingriffsbauteils 208 in den Einführungsraum 402 des Schaftes 162 angebracht werden.
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Des Weiteren weist das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 ferner die Lagerung 15 auf, die den rechten Spulenanbringungsteil 190, die Zuführungseinheit 38 und die Verdrillungseinheit 46 lagert. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist ferner den Drehteller 198 auf, der das Eingriffsbauteil 208 aufweist und drehbar durch die Lagerung 15 gelagert wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration dreht der Drehteller 198, wenn die Rippen 400 durch die Führungen 410 geführt werden, beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190. Somit kann eine Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 weiter erleichtert werden.
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Des Weiteren stehen die Vorsprünge 168 von dem Spulenkörper 160 vor. Die Aufnahmen 206a sind in dem Drehteller 198 definiert und dazu konfiguriert, die Vorsprünge 168 aufzunehmen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine Verlagerung der Vorsprünge 168 in Bezug auf die Aufnahmen 206a unterdrückt werden, wenn die Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird.
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Des Weiteren sind die Rippen 400 an der Innenumfangsoberfläche des Schaftes 162 ausgebildet. Die Führungen 410 sind an dem Eingriffsbauteil 208 ausgebildet.
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Normalerweise weisen die Rippen 400 eine einfachere Konfiguration als die Führungen 410 auf. Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Konfiguration der Spule 33 vereinfacht werden.
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Des Weiteren erstrecken sich die Rippen 400 entlang der Drehachse AX der Spule 33.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann die Festigkeit der Rippen 400 in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 erhöht werden. Somit kann, auch wenn die Rippen 400 die Führung 410 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 berühren, eine Beschädigung an den Rippen 400 unterdrückt werden.
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Ferner weist die Spule 33 eine oder mehrere Rippen 400 auf. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist eine oder mehrere Führungen 410 auf. Die Anzahl der Rippen 400 ist gleich zu oder geringer als die Anzahl der Führungen 410.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration kann eine Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 mit einer reduzierten Anzahl von Rippen 400 erleichtert werden.
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Die Spule 33 wird verwendet, indem sie an den rechten Spulenanbringungsteil 190 (ein Beispiel eines Spulenanbringungsteils) des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 angebracht wird. Die Spule 33 weist den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W auf. Der Spulenkörper 160 weist die Vorsprünge 168 (ein Beispiel eines Informationsbereichs) auf, die eine Information der Spule 33 aufweisen, die durch das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 erfasst wird, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht ist. Der Spulenkörper 160 weist die Rippen 400 auf, die dazu konfiguriert sind, die Vorsprünge 168 an vorbestimmten Positionen in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 zu positionieren.
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Der rechte Spulenanbringungsteil 190 des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 weist eine entsprechende Konfiguration auf. In einem Fall, bei welchem die entsprechende Konfiguration die Rippen 400 zum Positionieren der Vorsprünge 168 an vorbestimmten Positionen in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 führt, werden die Vorsprünge 168 an den vorbestimmten Positionen in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 durch die Rippen 400 der Spule 33, die durch die entsprechende Konfiguration geführt werden, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, positioniert. Somit kann die Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 erleichtert werden.
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Ein Anbringungsverfahren ist ein Verfahren zum Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 (ein Beispiel eines Spulenanbringungsteils) des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2, das dazu konfiguriert ist, die Bewehrungsstäbe R mit dem Draht W zu binden. Die Spule 33 weist die Vorsprünge 168 (ein Beispiel eines Informationsbereichs) auf, die die Information der Spule 33 aufweisen, und ist dazu konfiguriert, um die Drehachse AX zu drehen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht ist. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist die Aufnahmen 206a (ein Beispiel eines ersten Bereichs) entsprechend zu den Vorsprüngen 168 auf. Die Spule 33 weist die Rippen 400 auf. Der rechte Spulenanbringungsteil 190 weist die Führungen 410 auf. Das Anbringungsverfahren weist auf: Positionieren der Vorsprünge 168 zum Überlappen mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33, indem bewirkt wird, dass die Spule 33 um die Drehachse AX der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 dreht, indem die Rippen 400 entlang der Führungen 410 bewegt werden, wenn die Spule 33 nach rechts (ein Beispiel einer ersten Richtung) in den rechten Spulenanbringungsteil 190 eingeführt wird, und Bringen der Vorsprünge 168 nahe zu den Aufnahmen 206a durch Einführen der Spule 33 nach rechts in den rechten Spulenanbringungsteil 190 nach dem Positionieren.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration bewegen sich die Rippen 400 entlang der Führungen 410, wenn der Benutzer die Spule 33 nach rechts zu dem rechten Spulenanbringungsteil 190 einführt, so dass die Vorsprünge 168 die Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen. Somit kann die Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 erleichtert werden.
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Das Bewehrungsstabbindewerkzeug 2 weist die Spule 33, die den Spulenkörper 160 und den um den Spulenkörper 160 gewickelten Draht W aufweist, den rechten Spulenanbringungsteil 190 (ein Beispiel eines Spulenanbringungsteils), an welchem die Spule 33 angebracht wird, die Typenerfassungsvorrichtung 220 (ein Beispiel einer Spuleninformationserfassungseinrichtung), die dazu konfiguriert ist, eine Information der Spule 33 zu erfassen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, die Zuführungseinheit 38, die dazu konfiguriert ist, den Draht W von dem Spulenkörper 160 um die Bewehrungsstäbe R zuzuführen, die Verdrillungseinheit 46, die dazu konfiguriert ist, den Draht W um die Bewehrungsstäbe R zu verdrillen, und die Rippen 400 und die Führungen 410 (ein Beispiel einer Positionierungsvorrichtung) auf, die dazu konfiguriert sind, die Spule 33 um die Drehachse AX der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190 zum Positionieren der Spule 33 in Bezug auf die Typenerfassungsvorrichtung 220 zu drehen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird.
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Gemäß der oben beschriebenen Konfiguration drehen, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, die Rippen 400 und die Führungen 410 die Spule 33 um die Drehachse AX der Spule 33 in Bezug auf den rechten Spulenanbringungsteil 190, so dass die Spule 33 an einer vorbestimmten Position in Bezug auf die Typenerfassungsvorrichtung 220 positioniert wird. Somit kann die Positionsjustierung der Spule 33 in Bezug auf die Typenerfassungsvorrichtung 220 beim Anbringen der Spule 33 an den rechten Spulenanbringungsteil 190 erleichtert werden.
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(Varianten)
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Bei einer Ausführungsform kann die erste Ausführungsform mit der dritten Ausführungsform kombiniert sein. Im Speziellen weist der Spulenkörper 160 der Spule 33 die Mehrzahl von Vorsprüngen 168 (d.h. die Mehrzahl von kurzen Vorsprüngen 180 und die Mehrzahl von langen Vorsprüngen 182) der ersten Ausführungsform und den einzigartig geformten Bereich 302 (d.h. die Mehrzahl von Rippen 304) der dritten Ausführungsform auf. Bei diesem Beispiel weist die Drehungserfassungseinheit 218 die Lichtschranke 322 der dritten Ausführungsform auf. Die Lichtschranke 322 ist an das Haltergehäuse 26 fixiert. Bei einem Typenerfassungsprozess der vorliegenden Variante steuert die Steuerungsschaltplatine 36 zuerst die Lichtschranke 322, um zu bewirken, dass sie ein Licht von der Lichtsendeoberfläche 324a des Lichtsenders 324 ausgibt. Dann, wenn die Steuerungsschaltplatine 36 den Zuführungsmotor 50 (siehe 4) vorwärtsdreht, dreht die Spule 33. Die Steuerungsschaltplatine 36 erfasst ein Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist und in 38 gezeigt ist (das obere Signaldiagramm, das mit einer durchgehenden Linie gezeigt ist), wenn die Spule 33 dreht. Wenn die Signalstärke „1“ fünf Mal nach dem ersten Auftreten der Signalstärke „1“ in dem Signaldiagramm, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist, auftritt, bestimmt die Steuerungsschaltplatine 36, dass sich die Spule 33 einmal gedreht hat und stoppt den Zuführungsmotor 50. Die Steuerungsschaltplatine 36 bestimmt, dass der Zuführungsmotor 50 stoppt, wenn die Anzahl von Umdrehungen des Zuführungsmotors 50 zu oder geringer als eine vorbestimmte Anzahl von Drehungen abnimmt (z.B. 0). Dann spezifiziert die Steuerungsschaltplatine 36 eine Form des Signaldiagramms, das mit der Erfassung der Typenerfassungsmagnete 232 (das obere Signaldiagramm, das mit einer durchgehenden Linie gezeichnet ist), innerhalb der Zeitdauer T1 in 27 assoziiert ist. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert dann ein Referenzsignaldiagramm, das der spezifizierten Form des Signaldiagramms entspricht. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert die Art der Spule 33 basierend auf dem spezifizierten Referenzsignaldiagramm. Dann legt die Steuerungsschaltplatine 36 Bedingungen zum Verbinden der Bewehrungsstäbe R mit dem Draht W unter Verwendung des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 gemäß der spezifizierten Art der Spule 33 fest. Abschließend dreht die Steuerungsschaltplatine 36 den Zuführungsmotor 50 rückwärts (in der Richtung D2 in 4) zum Zurückziehen des Drahts W in Richtung der Spule 33.
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Bei einer Ausführungsform kann die Steuerungsschaltplatine 36 eine Form des Signaldiagramms, das mit der Erfassung der Rippen 304 assoziiert ist, innerhalb der Zeitdauer T3 in 38 spezifizieren, wenn bestimmt wurde, dass sich die Spule 33 einmal gedreht hat. Bei diesem Beispiel spezifiziert die Steuerungsschaltplatine 36 ein Referenzsignaldiagramm, das der spezifizierten Form des Signaldiagramms entspricht. Die Steuerungsschaltplatine 36 speichert eine Mehrzahl von Referenzsignaldiagrammen entsprechend den Arten der Spulen 33. Die Steuerungsschaltplatine 36 spezifiziert die Art der Spule 33 basierend auf dem spezifizierten Referenzsignaldiagramm.
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Bei einer Ausführungsform ist die Anzahl der Vorsprünge 168 nicht auf sechs beschränkt, sondern kann jede Anzahl sein. Des Weiteren sind die Anzahl der kurzen Vorsprünge 180 und die Anzahl der langen Vorsprünge 182 nicht auf drei beschränkt, sondern können jede Anzahl sein.
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Bei einer Ausführungsform können die Vorsprünge 168 nicht mit regelmäßigen Abständen um die Drehachse AX der Spule 33 angeordnet sein.
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Bei einer Ausführungsform können die Rippen 400 an der Außenumfangsoberfläche des Eingriffsbauteils 208 des Drehtellers 198 ausgebildet sein. Des Weiteren können die Führungen 410 an der Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 des Spulenkörpers 160 ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform können sich die Rippen 400 von vorbestimmten Positionen an der Außenumfangsoberfläche des Eingriffsbauteils 208 zu einer linken Endoberfläche des Eingriffsbauteils 208 entlang der Drehachse AX erstrecken. Des Weiteren können sich die Führungen 410 von vorbestimmten Positionen an der Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 zu der rechten Endoberfläche des Innenzylinders 172 entlang der Drehachse AX erstrecken.
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Bei einer Ausführungsform kann der Informationsbereich der Spule 33 an dem Draht W angeordnet sein. Bei diesem Beispiel kann der Informationsbereich nahe einem Ende des Drahts W angeordnet sein. Der erste Bereich kann die Information der Spule 33 von dem Informationsbereich erfassen.
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Bei einer Ausführungsform kann die Spule 33 als den Informationsbereich einen RFID-Transponder aufweisen, der die Informationen speichert, die die Art der Spule 33 anzeigt. Bei diesem Beispiel kann der Drehteller 198 eine Erfassungseinrichtung aufweisen, die die Information, die die Art der Spule 33 anzeigt, von dem RFID-Transponder erfasst. Wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, indem die Rippen 400 durch die Führungen 410 geführt werden, kann der RFID-Transponder mit der Erfassungsvorrichtung in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen.
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Bei einer Ausführungsform kann die Spule 33 einen speziell geformten Bereich als den Informationsbereich aufweisen. Der speziell geformte Bereich kann z.B. eine dreidimensionale Form aufweisen, basierend auf welcher der Hersteller des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 von anderen unterschieden werden kann. Diese dreidimensionale Form kann z.B. eine dreidimensionale Form sein, die aus Zeichen ausgebildet ist, die den Hersteller des Bewehrungsstabbindewerkzeugs 2 anzeigen. Der Drehteller 198 kann eine Aufnahme aufweisen, der dazu konfiguriert ist, den speziell geformten Bereich aufzunehmen.
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Bei einer Ausführungsform kann die Positionierungsvorrichtung einen ersten Magneten und einen zweiten Magneten aufweisen. Der erste Magnet kann an dem Spulenkörper 160 angeordnet sein. Der zweite Magnet kann an dem Eingriffsbauteil 208 angeordnet sein. Wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, können die Vorsprünge 168 mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 durch eine Magnetkraft (entweder Anziehung oder Abstoßung), die zwischen dem ersten Magneten und dem zweiten Magneten wirkt, überlappen.
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Bei einer Ausführungsform können die Rippen 400 von dem Innenzylinder 172 entfernbar sein.
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Bei einer Ausführungsform kann der Spulenkörper 160 Stifte aufweisen, die an der Innenumfangsoberfläche des Innenzylinders 172 mittels eines Klebstoffs oder dergleichen fixiert sind. Bei diesem Beispiel können, wenn die Spule 33 an dem rechten Spulenanbringungsteil 190 angebracht wird, die Vorsprünge 168 mit den Aufnahmen 206a in der Richtung entlang der Drehachse AX der Spule 33 überlappen, indem die Stifte durch die Führungen 410 geführt werden.
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Bei einer Ausführungsform können die Rippen 400 an dem linken Flansch 164 oder der rechten Flansch 166 angeordnet sein.