-
TECHNISCHES GEBIET
-
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fixierungssystem zum Befestigen eines Lenkergriffaufsatzes an einer Lenkerstange.
-
STAND DER TECHNIK
-
Lenkergriffe werden zur Lenkungsführung von zwei- oder mehrrädrigen Fahrzeugen, insbesondere Fahr- und Motorräder eingesetzt. Ein Lenker benötigt dabei einen Lenkergriff, der die Lenkerkraft und die Steuerungseingaben des Fahrers zwischen Fahrer und Lenkerstange überträgt. Während der Fahrt kann die Lenkung hohen Kräften und Vibrationen ausgesetzt werden. Weiterhin können sich am Lenkergriff für das Fahrzeug essenzielle Steuerungselemente befinden. Der Lenkergriff ist daher für die Steuerung des Fahrzeugs und für die Fahrersicherheit hochrelevant. Insbesondere muss die feste Position des Lenkergriffs in axialer und radialer Richtung zur Lenkerstange dauerhaft gewährleistet sein. Gleichzeitig sollen Lenkergriffe gewartet, ausgetauscht und funktional verändert werden können, sodass eine reversible Befestigung an der Lenkerstange essenziell ist.
-
Eine reversible Befestigungsmöglichkeit von Lenkergriffen wird z.B. in der
US 6 615 687 B2 offenbart. Hier werden jeweils ein Einsatz und ein Endteil für beide Enden des Lenkergriffes zur Sicherung verwendet. Zusätzlich wird in einer Ausführung das äußere Ende des Lenkergriffes mit einer angeschraubten Endplatte verschlossen. Die Patentschritt offenbart dabei eine große Anzahl an notwendigen Befestigungselementen und hält die genaue Art der Kraftübertragung zur Befestigung offen. Beispielsweise werden Passungen und Schraubverbindungen, aber auch irreversible Klebe- oder Schweißverbindungen zur Kraftübertragung aufgezählt.
-
In der
FR 2 849 824 B1 wird eine Lenkergriffbefestigung offenbart, die durch eine axiale Verschraubung am äußeren Lenkergriffende erreicht wird. Dabei wird mit einer konventionellen Schraube durch ein Endteil in ein radial in der Lenkerstange gesichertes Teil geschraubt. Das innere Lenkergriffende wird mit einem Schraubring abgeschlossen. Für diese Art der Befestigung ist ein Außengewinde am inneren Lenkergriffende sowie vier Befestigungselemente notwendig. Die Schraubverbindung ist nur mit entsprechendem Werkzeug lösbar.
-
Aus der
CN 2 848 690 Y und der
US 10 787 220 B2 bekannt sind Klemmverbindungen, die den Lenkergriff kraftschlüssig mit der Lenkerstange verpressen. Dazu werden Klemmringe genutzt, die auf beide Enden des Lenkergriffrohres aufgesetzt werden. Das Lenkergriffrohr weist Nuten auf, sodass es verformt und auf die Lenkerstange gepresst werden kann. In beiden Patentschriften sind einfache Schrauben zum Einsetzen in radialer Richtung beschrieben, um die Verpressung mithilfe des Klemmrings zu erreichen. Dadurch sind pro Griffende zwei Komponenten notwendig, welche mit Schraubwerkzeug geöffnet und geschlossen werden müssen.
-
In der
DE 20 2013 101 848 U1 wird eine Klemmverbindung offenbart. Das Lenkergriffrohr weist am äußeren Ende Nuten auf, sodass es durch einen Klemmring auf die Lenkerstange gepresst werden kann. Die Kraft wird durch das Umlegen einer Schelle aufgebracht. Diese kann per Hand geöffnet und geschlossen werden, allerdings muss die ideale Spannkraft durch vorheriges Einstellen der Schellenweite durch einen Gewindestift und eine auf den Gewindestift gedrehte Mutter eingestellt werden. Am inneren Ende muss der Griff mithilfe eines Schraubringes abgeschlossen werden. Es ist bekannt, dass solche mit einem Hebel versehene Schellen dazu neigen „locker“ zu werden und die Spannkraft über die Zeit nachlässt, so dass die Schellenweite erneut eingestellt, oder die Schelle ausgetauscht werden muss. Zudem kann die zur Einstellung notwendige Mutter leicht verloren gehen.
-
Aus der
DE 425 252 A ist eine Griffbefestigung für Lenkstangen von Fahr- und Motorrädern bekannt. Eine Handgriffhülse wird durch ein konisches, mit dem Griffrand gekuppeltes Klemmfutter und eine mit einem Gegenkonus versehene Überwurfmutter auf das Griffrohr aufgepresst. Das Klemmfutter ist mit der Griffhülse durch einen zweiteiligen Kupplungsring gekuppelt ist, welcher einerseits mit einem Gewinde für die Überwurfmutter versehen ist und anderseits mittels einer Ausdrehung das offene Ende der Griffhülse umgreift. Jedoch werden zur Befestigung der Griffhülse drei Elemente (Kupplungsring, Überwurfmutter und Klemmfutter) benötigt. Zudem ist die Griffhülse lediglich über einen kurzen Abschnitt, nämlich einen Ring, mit dem Kupplungsring verbunden, weshalb sich die Griffhülse um die Lenkerachse drehen kann.
-
Aus der
US 7 814 812 B1 ist eine nicht drehbare Griffanordnung für eine Lenkstange bekannt. Die Griffanordnung weist einen röhrenförmigen Griffkörper, ein Paar geteilter Kompressionsringe und ein Paar Endkappen auf. Die Kompressionsringe und die Endkappen werden am Anfang und Ende des Griffkörpers, der selbst zwei Gewinde aufweist, angebracht. Wenn die Endkappen am Griffkörper aufgeschraubt werden, verringern die geteilten Kompressionsringe ihren Durchmesser und drücken gegen den Lenker, um ein Drehen des Griffkörpers zu verhindern. Jedoch sind für die Befestigung des Griffkörpers vier Elemente notwendig, die leicht verloren gehen können. Außerdem muss der Griffkörper selbst mit zumindest zwei Gewinden versehen werden, damit die Endkappen aufgeschraubt werden können. Demnach muss der Griffkörper zumindest abschnittsweise aus einem Material gefertigt sein, welches eine Gewindeverbindung unterstützt. Ein weicheres Material wie bspw. Hartgummi würde eine solche Gewindeverbindung nicht erlauben.
-
Aus dem Stand der Technik sind zudem Lenkergriffaufsätze bekannt, welche einen Spannbackenabschnitt aufweisen. Um den Lenkergriffaufsatz auf einer Lenkerstange zu befestigen, wird der Lenkergriffaufsatz über die Lenkerstange geschoben. Eine Schelle wird dann über den Spannbackenabschnitt gelegt und entweder über eine Schraubverbindung oder einen Hebel fixiert, wobei entweder ein Werkzeug oder eine Gewindestange mit Mutter verwendet werden muss.
-
AUFGABE
-
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung bereitzustellen, welche eine einfache manuelle Befestigung eines Lenkergriffaufsatzes an einer Lenkerstange ermöglicht, ohne dass für die Befestigung oder die Abnahme des Lenkergriffaufsatzes ein Werkzeug notwendig ist. Gleichzeitig soll die Erfindung eine möglichst geringe Anzahl an für die Befestigung des Lenkergriffaufsatzes benötigter Komponenten umfassen.
-
LÖSUNG
-
Die Aufgabe wird mit einem Lenkergriffaufsatz-Ringfixierungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erfüllt. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
-
ALLGEMEINE VORTEILE
-
Durch die Erfindung wird eine einfache Befestigung eines Lenkergriffaufsatzes an einer Lenkerstange ermöglicht. Die Befestigung wird über eine einfache und manuell herstellbare, reversible, Schraubverbindung ermöglicht, wodurch kein Werkzeug zur Befestigung des Lenkergriffaufsatzes notwendig ist. Die Anzahl der für die Befestigung des Lenkergriffaufsatzes benötigten Komponenten fällt sehr gering aus, da lediglich ein Spannring und ein Spannring-Aufsatzring benötigt werden, um den Lenkergriffaufsatz auf der Lenkerstange zu befestigen.
-
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Die Erfindung betrifft ein Lenkergriffaufsatz-Ringfixierungssystem (1.0) (hierin auch: Vorrichtung) zum Fixieren eines Lenkergriffaufsatzes (2.0) an eine Lenkerstange (3.0), wobei unter einem Fixieren eine reversible Befestigung oder Verbindung des Lenkergriffaufsatzes mit der Lenkerstange verstanden wird.
-
Unter der Lenkstange (3.0) wird das Element verstanden, welches im Wesentlichen orthogonal zur Lenkachse des Lenkers ausgerichtet ist und von einem Fahrer mit den Händen gegriffen wird, um das Fahrzeug, bspw. ein Zweirad / Fahrrad, durch eine Rotation der Lenkerstange, um die Lenkachse zu lenken. Dabei schneidet sich die Lenkachse für gewöhnlich mit der Lenkerstange in der Mitte der Lenkerstange.
-
Bei einem Lenkergriffaufsatz handelt es sich um einen handelsüblichen Lenkergriffaufsatz, der im Wesentlichen als eine Hohlzylinderform ausgestaltet ist, die über die Lenkerstange geschoben wird, sowie ein äußeres Lenkergriffaufsatzende (2.1) und ein dem äußeren Lenkergriffaufsatzende gegenüberliegendes inneres Lenkergriffaufsatzende (2.2) umfasst. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wird der Lenkergriffaufsatz so auf der Lenkerstange angeordnet, dass das innere Lenkergriffaufsatzende zur Lenkachse des Lenkers zeigt.
-
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass Lenkergriffaufsätze dieser Art beispielsweise über eine Schelle an der Lenkerstange fixiert werden, wobei eine Schelle ausgestaltet sein kann wie in der
DE202013101848U1 angegeben. Die Schelle wird dabei auf einen Spannbackenabschnitt (2.5) geführt und ein Hebel umgelegt, um den Spannbackenabschnitt zusammenzudrücken und somit den Lenkergriffaufsatz kraftschlüssig mit der Lenkerstange zu verbinden. Um ein Zusammendrücken des Spannbackenabschnitts zu ermöglichen, umfasst der Spannbackenabschnitt eine Spannbackenaussparung (2.6), die dazu dient, dass das Material der Spannbackenaussparung während des Zusammendrückens des Spannbackenabschnitts um den Umfang der Lenkerstange ausweichen kann.
-
Anstelle einer Schelle, welche die oben aufgeführten Nachteile aufweist, stellt diese Erfindung zur Fixierung des Lenkergriffaufsatzes an eine Lenkerstange einen Spannring (4.0) bereit. Dieser umfasst ein Spannring-Außengewinde (4.1), welches dafür vorgesehen ist, dass ein weiter unten beschriebener Spannring-Aufsatzring auf den Spannring geschraubt werden kann. Zudem umfasst der Spannring zumindest zwei Spannbackenaussparungs-Einsatzverdickungen (4.2). Diese sind derart ausgestaltet, dass sie, bevorzugt exakt, in die Spannbackenaussparung passen, wodurch der Spannring im Wesentlichen radial formschlüssig innerhalb der Spannbackenaussparung anordenbar ist. Somit kann der Spannring nicht ohne erheblichen Kraftaufwand um den Spannbackenabschnitt gedreht werden. Die Spannbacken-Einsatzverdickungen ermöglichen vorteilhaft, dass das Material der Lenkergriffaufsatzes (genauer: das Material des Spannbackenabschnitts) fester gegen die Lenkerstange gedrückt wird und somit die Klemmwirkung, die der Befestigung des Lenkergriffaufsatzes dient, stärker ausfällt.
-
Unter einem radialen Formschuss wird hierin verstanden, dass der Spannring so auf dem Lenkergriffaufsatz angeordnet / positioniert ist, dass der Spannring nicht um die Längsachse des Lenkergriffaufsatzes gedreht werden kann, aber entlang der Längsachse in Richtung der Lenkachse des Lenkers verschoben werden kann, wobei diese Verschiebung hierin als axiale Verschiebung definiert ist.
-
Der Lenkergriffaufsatz wird erfindungsgemäß so auf der Lenkerstange fixiert, indem der weiter unten beschriebene Spannring-Aufsatzring (5.0) auf den Spannring aufgedreht (auch: aufgeschraubt) wird. Das Aufdrehen hat zur Folge, dass sich der Durchmesser des Spannbackenabschnitts (2.8) verringert, wodurch der Lenkergriffaufsatz kraftschlüssig an der Lenkerstange fixiert wird. Der Durchmesser des Spannbackenabschnitts verringert sich ursächlich aufgrund dessen, dass sich der Spannringdurchmesser (4.4) des Spannrings verringert.
-
Der Lenkergriffaufsatz kann auch so ausgestaltet sein, dass er zwei gegenüberliegende Spannbackenabschnitte und Spannbackenaussparungen aufweist, wodurch die Klemmwirkung (beim Einsatz zweier Lenkergriffaufsatz-Ringfixierungssysteme) vorteilhaft erhöht wird.
-
Da die erfindungsgemäße Vorrichtung/ das erfindungsgemäße System im Wesentlichen aus zwei Komponenten besteht -dem Spannring und dem Spannring-Aufsatzring- ist damit vorteilhaft erreicht, dass die Anzahl der notwendigen Komponenten möglichst gering ist.
-
Der Spannring umfasst eine Spannringbreite (4.5), die bevorzugt der Spannbackenabschnittslänge (2.9) entspricht, wodurch eine maximale Kontaktfläche zwischen Spannring und Spannbackenabschnitt ermöglicht ist. Mit einer maximalen Kontaktfläche geht vorteilhaft einher, dass der Spannbackenabschnitt effektiver zusammengedrückt werden kann, um den Lenkergriffaufsatz zu fixieren.
-
Die Spannbackenabschnittslänge ist in der Regel durch die Ausgestaltung des Lenkergriffaufsatzes vorgegeben. So umfasst dieser für gewöhnlich einen Wulst (2.4), welcher zwischen dem äußeren Lenkergriffaufsatzende und dem inneren Lenkergriffaufsatzende angeordnet ist und näher am inneren Lenkergriffaufsatzende angeordnet ist. Der Wulst trennt dabei die Handauflagefläche (2.3) des Lenkergriffaufsatzes von dem Spannbackenabschnitt ab.
-
Die Spannbackenabschnittslänge kann variabel sein, wobei mit einer größeren Spannbackenabschnittslänge vorteilhaft eine größere zusammendrückbare Kontaktfläche zwischen Spannring und Spannbackenabschnittslänge und damit ein erhöhter Kraftschluss zur Fixierung des Lenkergriffaufsatzes einhergeht.
-
Das Gewinde des Spannring-Außengewindes weist eine Außengewindebreite (4.7) auf. Das Außengewinde beginnt an einer der Seiten des Spannringes. Die Abmessung der Außengewindebreite entspricht bevorzugt der Hälfte der Abmessung der Spannringbreite. Weiterhin kann die Abmessung der Außengewindebreite um maximal 2/3 kleiner als die Abmessung der Spannringbreite sein. Weiterhin beträgt die Abmessung der Außengewindebreite mindestens zwei volle Gewindesteigungen, wobei eine Gewindesteigung als die Breite eines vollen Umlaufes des Gewindeprofils definiert ist. Mit einer größeren Abmessung der Außengewindebreite geht vorteilhaft ein festerer Griff des Spannring-Aufsatzringes auf dem Spannring-Außengewinde einher.
-
Für den bestimmungsgemäßem Gebrauch wird der Spannring so auf dem Spannbackenabschnitt angeordnet, dass die Seite des Spannring-Außengewindes, welche an einer Seite des Spannringes beginnt, zum äußeren Lenkergriffaufsatzende orientiert ist.
-
Die Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung weist eine Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung-Ringhöhe (4.3) auf. Diese ist bevorzugt um mehr als das Doppelte größer als die Spannring-Ringhöhe (4.6). Die Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung-Ringhöhe kann jedoch nur maximal so groß sein, bis die Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung die Lenkerstange kontaktiert. Dies ist allerdings nicht gewünscht, da das Material des Spannbackenabschnitts während des Zusammendrückens an den Spannbackenaussparung-Einsatzverdickungen vorbeigeführt werden soll.
-
Die Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung umfasst eine Spannbackenabschnitt-Führungsschräge (4.8). Diese ist dazu eingerichtet, ein Vorbeiführen des Materials des Spannbackenabschnitts zu erlauben, während der Durchmesser des Spannbackenabschnitts verringert wird. Der Winkel der Spannbackenabschnitt-Führungsschräge ist bevorzugt so gewählt, dass die Spannbackenabschnitt-Führungsschräge parallel zu einer Spannbackenabschnittschräge (2.7) orientiert ist. Somit ist gewährleistet, dass das Material des Spannbackenabschnitts an der Spannbackenabschnitt-Führungsschräge vorbeigeführt werden kann. Die genaue Ausgestaltung der Spannbackenabschnitt-Führungsschräge, insbesondere deren Winkel in Bezug auf den Radius des Spannrings, kann dabei vom Fachmann bestimmt werden.
-
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der Spannring eine durchgängige Spannringaussparung (4.9), wobei die Länge der durchgängigen Spannringaussparung der Spannringbreite entspricht. Die durchgängige Spannringaussparung ermöglicht, dass das Material des Spannringes während des Aufdrehens des Spannring-Aufsatzringes zusammengedrückt werden kann. Vorteilhaft kann damit erreicht werden, dass das Material des Lenkergriffaufsatzes, insbesondere des Spannbackenabschnitts, gegen die Lenkerstange gepresst werden kann.
-
Die Spannbackenaussparung-Einsatzverdickungen sind zueinander beabstandet und durch die durchgängige Spannringaussparung voneinander separiert, die eine Breite der durchgängigen Spannringaussparung (4.10) aufweist.
-
Die Breite der durchgängigen Spannringaussparung kann vom Fachmann bestimmt werden. Bevorzugt jedoch ist die Breite so gewählt, dass der Spannring weit genug zusammengedrückt werden kann, um eine bestmögliche Fixierung des Lenkergriffaufsatzes an der Lenkerstange zu erreichen. Sofern die Erfindung für die Fixierung eines Lenkergriffaufsatzes an einer Lenkerstange eines Fahrrades erfolgen soll, wird als Breite der durchgängigen Spannringaussparung bevorzugt zwischen 2 und 8 mm, weiter bevorzugt zwischen 3 und 6 mm und besonders bevorzugt 5 mm gewählt.
-
In einer bevorzugten Ausgestaltung umfasst der Spannring zumindest eine, bevorzugt zwei und weiter bevorzugt drei nicht durchgängige Spannringaussparungen (4.11), wobei eine nicht durchgängige Spannringaussparung eine Spannringaussparungsbreite (4.12) umfasst. Das Vorhandensein einer Spannringaussparung ermöglicht vorteilhaft einerseits eine Materialeinsparung und andererseits ein flexibleres Biegeverhalten des Spannringes, beim - durch den Spannring-Aufsatzring bewirkten- Zusammendrücken des Spannringes. Weiterhin ermöglicht eine Spannringaussparung ein leichteres Abfließen von eventuell zwischen der Spannring-Klemmbacken-Innenfläche und dem Spannbackenabschnitt vorhandenem Wasser, wodurch vorteilhaft der Griff des Spannringes an den Spannbackenabschnitt erhöht ist.
-
In einer weiteren Ausgestaltung umfasst der Spannring keine nicht durchgängigen Spannringaussparungen. Somit ist die Herstellung des Spannringes vorteilhaft einfacher und kostengünstiger.
-
Der Spannring umfasst zumindest eine Spannring-Klemmbacke (4.13) sofern keine nicht durchgängigen Spannringaussparungen vorhanden sind und bevorzugt mehr als eine Spannring-Klemmbacke, sofern zumindest eine nicht durchgängige Spannringaussparung vorhanden ist. Jeweils eine Spannring-Klemmbacke umfasst eine Spannring-Klemmbacken-Innenfläche (4.14), wobei diese durch den Spannringdurchmesser voneinander beabstandet sind. Die Spannring-Klemmbacke wird durch das Aufdrehen des Spannring-Aufsatzringes zusammengedrückt, so dass sich der Spannringdurchmesser verringert, indem sich die Spannring-Klemmbacken-Innenflächen aufeinander zu bewegen. Die Spannring-Klemmbacken sind über einen Steg (4.16) verbunden. Dabei ist das Spannring-Außengewinde über einen Steg geführt.
-
Die zumindest eine Spannring-Klemmbacke hat die Funktion eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Spannring und Spannbackenabschnitt herzustellen und andererseits eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Spannbackenabschnitt und Lenkerstange herzustellen. Die Spannring-Klemmbacken-Innenfläche ermöglicht aufgrund der flächenartigen Ausgestaltung vorteilhaft eine möglichst starke kraftschlüssige Verbindung zwischen den genannten Elementen.
-
In einer Ausgestaltung ist die Spannring-Klemmbacken-Innenfläche geriffelt, gerillt, oder mit einer anderen Oberflächenstruktur versehen, um vorteilhaft den Griff zwischen Spannring und Spannbackenabschnitt zu erhöhen.
-
Eine Spannring-Klemmbacken-Innenfläche kann ein reibungserhöhendes Mittel umfassen. Dabei kann es sich um rillenförmige oder rillenartige Erhebungen oder Vertiefungen in der Oberfläche der Spannring-Klemmbacken-Innenfläche handeln. Vorteilhaft geht damit ein erhöhter Griff des Spannringes in den Spannbackenabschnitt einher. Weiterhin vorteilhaft kann somit erreicht werden, dass zwischen der Spannring-Klemmbacken-Innenfläche und dem Spannbackenabschnitt eventuell vorhandenes Wasser leichter ausweichen kann, und der Griff des Spannringes an den Spannbackenabschnitt erhöht ist.
-
Der Spannring-Aufsatzring umfasst ein Innengewinde (5.1) und ist axial formschlüssig mit dem Spannring durch Aufdrehen verbindbar und durch ein Abdrehen wieder vom Spannring entfernbar. Dabei ist hervorzuheben, dass das Aufdrehen und das Abdrehen des Spannring-Aufsatzringes vorteilhaft manuell, und ohne ein Werkzeug, möglich ist.
-
Das Innengewinde des Spannring-Aufsatzringes ist derart ausgestaltet, dass es auf das Spannring-Außengewinde gedreht werden kann, um einen axialen Formschluss zwischen Spannring und Spannring-Aufsatzring zu erreichen. Die gewählte formschlüssige Verbindung ermöglicht vorteilhaft einen sehr simplen Aufbau des erfindungsgemäßen Systems/ der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
-
Unter einem axialen Formschluss wird hierin eine Verbindung verstanden, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine axiale Verschiebung des Spannrings und des aufgedrehten Spannring-Aufsatzringes erlaubt. Dabei ist dem Fachmann klar, dass ein axialer Formschluss erst dann gegeben ist, wenn der Spannring-Aufsatzring ausreichend auf den Spannring aufgedreht ist, so dass die bestimmungsgemäße Fixierung des Lenkergriffaufsatzes erreicht ist.
-
Das Innengewinde des Spannring-Aufsatzringes weist eine Innengewindebreite (5.2) auf. Bevorzugt entspricht die Innengewindebreite der Abmessung der Außengewindebreite oder ist um maximal 2/3 kleiner als die Außengewindebreite. Mit einer größeren Innengewindebreite ist vorteilhaft ein besserer Griff des Spannring-Außenrings auf dem Spannring ermöglicht.
-
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Spannring-Aufsatzring eine umlaufende Spannring-Klemmbacken-Kontaktierungszone (5.3), deren Funktion darin besteht, die Spannring-Klemmbacken-Außenfläche (4.15) zu kontaktieren und eine Kraft auf diese auszuüben. Die Spannring-Klemmbacken-Außenfläche ist auf der Seite des Spannringes angeordnet, auf der auch das Spannring-Außengewinde angeordnet ist. Bevorzugt lässt sich der Spannring-Aufsatzring nur so weit auf den Spannring aufdrehen, so dass die umlaufende Spannring-Klemmbacken-Kontaktierungszone nur auf die Spannring-Klemmbacken-Außenfläche und nicht auf das Spannring-Außengewinde drückt.
-
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wird der Spannring derart auf dem Spannbackenabschnitt positioniert, dass die Seite mit dem Spannring-Außengewinde zum äußeren Lenkergriffaufsatzende orientiert ist und die Seite mit der/ den Spannring-Klemmbacken-Außenfläche/n zur Lenkachse orientiert ist.
-
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die umlaufende Spannring-Klemmbacken-Kontaktierungszone sowie die Spannring-Klemmbacken-Außenfläche in Richtung vom inneren Lenkergriffaufsatzende zur Lenkachse des Lenkers leicht konisch zulaufend ausgestaltet. Dies bedeutet, dass die Spannring-Klemmbacken-Kontaktierungszone und/oder die Spannring-Klemmbacken-Außenfläche in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse des Lenkergriffaufsatzes angeordnet sind. Vorteilhaft kann somit eine bessere Kraftübertragung während des Aufdrehens des Spannring-Aufsatzrings auf den Spannring erreicht werden, um ein effektiveres Zusammendrücken der Spannring-Klemmbacken zu erreichen.
-
Das Aufdrehen des Spannring-Aufsatzringes mit seinem Innengewinde auf das Außengewinde des Spannringes hat eine formschlüssige Verbindung zur Folge, wobei während des Aufdrehens des Spannring-Aufsatzringes auf den Spannring die Spannring-Klemmbacken-Innenflächen zusammengedrückt werden, so dass sich der Abstand der Spannring-Klemmbacken-Innenflächen zueinander verringert.
-
Um die formschlüssige Verbindung zusätzlich zu stabilisieren, kann in der umlaufenden Spannring-Kontaktierungszone zumindest eine Nut eingelassen sein, in welcher ein reibungserhöhendes Element, bspw. ein aus einem Kunststoff (z.B. Thermoplast, Elastomer) gebildeter Ring oder ein Gummiring eingelassen ist. Während des Aufdrehens des Spannring-Aufsatzrings auf den Spannring wird somit die Reibung zwischen der umlaufenden Spannring-Klemmbacken-Kontaktierungszone und der Spannring-Klemmbacken-Außenfläche erhöht. Dadurch kann vorteilhaft eine verbesserte formschlüssige Verbindung erreicht werden was bspw. bei einer erschütterungsreichen Fahrt vorteilhaft ist.
-
Ebenso kann die Außenseite des Spannring-Aufsatzrings ein reibungserhöhendes Element umfassen, so dass ein Nutzer den Spannring-Aufsatzring während des manuellen Aufschraubens besser greifen kann. Somit kann der Nutzer den Spannring-Aufsatzring fester und ohne abzurutschen auf den Spannring aufdrehen.
-
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Spannring und/oder der Spannring-Aufsatzring ganz oder in Teilen aus einem Metall (z.B. Aluminium, Stahl) oder einem Kunststoff (bevorzugt einem Thermoplast) gebildet. Das Metall kann eloxiert oder galvanisiert sein und ist bevorzugt gegen Witterungseinflüsse wie Kälte oder Regen resistent. Die Verwendung eines Kunststoffes ermöglicht vorteilhaft eine Gewichts- und Kostenersparnis. Um ein aus einem Kunststoff gebildetes Spannring-Außengewinde und/oder ein aus einem Kunststoff gebildetes Innengewinde des Spannring-Aufsatzringes mechanisch widerstandsfähiger zu machen, kann ein aus einem Kunststoff gebildetes Gewinde mit einem Metall bedampft oder galvanisiert sein.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Spannring-Aufsatzring zumindest eine oder mehrere umlaufende Griffverbesserungselemente. Ein solches kann bspw. als ein Gummiring ausgestaltet sein, der innerhalb einer umlaufenden Rille in der Oberfläche (5.4) des Spannring-Aufsatzringes angeordnet und mit der Rille stoffschlüssig verbunden ist. Somit kann vorteilhaft erreicht werden, dass ein Nutzer den Spannring-Aufsatzring besser greifen kann, um diesen festzuziehen.
-
In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Spannring und/oder der Spannring-Aufsatzring ein magnetisches Mittel. Bei einem solchen kann es sich bspw. um einen Permanentmagneten (z.B.: Neodym-Magnet) handeln, der in dem Spannring und/oder dem Spannring-Aufsatzring eingelassen ist. Vorteilhaft ermöglicht das magnetische Mittel, dass ein ungewolltes Abrutschen des Spannringes und/oder des Spannring-Aufsatzringes von der Lenkerstange, bspw. bei einem Wechseln eines Lenkergriffaufsatzes, verhindert wird. Dem Fachmann ist klar, dass dies erfordert, dass die Lenkerstange ein Metall umfasst, an welchem ein Magnet haften bleibt. Alternativ kann auch die Lenkerstange das magnetische Mittel umfassen.
-
In einem Ausführungsbeispiel ist von der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine selbstklebende Metallbandfolie umfasst, die ein Nutzer um eine Lenkerstange anordnen kann. So kann vorteilhaft erreicht werden, dass das magnetische Mittel auch bei einem Fahrrad mit einer Lenkerstange aus Aluminium verwendet werden kann.
-
Abschließend sei angemerkt, dass sämtlichen Merkmalen, die in den Anmeldungsunterlagen und insbesondere in den abhängigen Ansprüchen genannt sind, trotz des vorgenommenen formalen Rückbezugs auf einen oder mehrere bestimmte Ansprüche, auch einzeln oder in beliebiger Kombination eigenständiger Schutz zukommen soll.
-
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und den Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbezügen.
-
Zudem ist darauf hinzuweisen, dass der Fachmann zweifelsohne erkennt, dass sich die einzelnen Merkmale, die in den vorstehenden konkreten Ausführungsformen beschrieben sind, auf angemessene Weise miteinander kombinieren lassen, soweit kein Widerspruch vorliegt, wobei zum Vermeiden unnötiger Wiederholung auf eine separate Beschreibung verschiedener möglicher Kombinationen verzichtet wird.
-
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne die Erfindung auf diese zu beschränken. Dabei zeigt die
- 1: einen Lenkergriffaufsatz (2.0), einen Spannring (4.0) und einen Spannring-Aufsatzring (4.1) in einer perspektivischen Ansicht.
- 2A-C: ein Lenkergriffaufsatz-Ringfixierungssystem (1.0) und dessen Befestigung auf einem Spannbackenabschnitt (2.5) eines Lenkergriffaufsatzes (2.0).
- 3A: eine Lenkerstange (3.0) mit darauf aufgeschobenem Spannbackenabschnitt (2.5) und einen auf diesen aufgeschobenen Spannring (4.0).
- 3B: eine Lenkerstange (3.0) mit darauf aufgeschobenem Lenkergriffaufsatz (2.0), einen auf diesen aufgeschobenen Spannring (4.0) und einen Spannring-Aufsatzring (5.0), der auf den Spannring (4.0) aufgeschraubt ist.
- 4A: einen Spannring (4.0) in einer Draufsicht.
- 4B: zeigt einen Spannring (4.0) in einer Seitenansicht.
- 5A: einen Spannring-Aufsatzring (5.0) in Draufsicht.
- 5B: einen Spannring-Aufsatzring (5.0) in Seitenansicht.
- 5C: einen Spannring-Aufsatzring (5.0) als Schnittdarstellung durch die Schnittebene A-A.
- 6: einen an eine Lenkerstange (3.0) befestigten Lenkergriffaufsatz in Seitenansicht, wobei der Spannring-Aufsatzring (5.0) in einem in 5C dargestellten Schnitt dargestellt ist.
- 7: einen Spannring (4.0) ohne nicht durchgängige Spannringaussparungen (4.11).
-
In den unterschiedlichen Figuren sind hinsichtlich ihrer Funktion gleichwertige Teile stets mit denselben Bezugszeichen versehen, sodass diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.
-
Die 1 zeigt einen handelsüblichen Lenkergriffaufsatz (2.0), der einen Spannbackenabschnitt (2.5) und eine Spannbackenaussparung (2.6) umfasst, einen Spannring (4.0), der eine durchgängige Spannringaussparung (4.9), zwei Spannbackenaussparung-Einsatzverdickungen (4.2), nicht durchgängige Spannringaussparungen (4.11), Spannring-Klemmbacken (4.13) und ein Spannring-Außengewinde (4.1) umfasst. Der Spannring (4.0) ist so bemessen, dass er auf den Spannbackenabschnitt (2.5) gelegt werden kann, so dass die Spannring-Klemmbacken (4.13) mit der Spannring-Klemmbacken-Innenfläche (4.14) auf dem Spannbackenabschnitt (2.5) aufliegen. Der Spannring (4.0) kann dabei nur aufgelegt werden, wenn die Spannbackenaussparung-Einsatzverdickungen (4.2) innerhalb des Bereiches der Spannbackenaussparung (2.6) angeordnet sind. Weiter zeigt die 1 einen Spannring-Aufsatzring (5.0), der dazu dient, manuell auf das Spannring-Außengewinde (4.1) gedreht zu werden, um den Lenkergriffaufsatz (2.0) an der Lenkerstange (3.0) zu befestigen.
-
Die 2A bis 2C zeigt das Lenkergriffaufsatz-Ringfixierungssystems (1.0) und dessen Befestigung auf einem Spannbackenabschnitt (2.5) eines Lenkergriffaufsatzes (2.0). Um den Lenkergriffaufsatz (2.0) auf der Lenkerstange (3.0) zu fixieren, wird zuerst der Spannring-Aufsatzring (5.0), der Spannring (4.0) sowie der Lenkergriffaufsatz (2.0) auf die Lenkerstange (3.0) geschoben. Der Spannring (4.0) wird, wie für die Beschreibung der 1 angegeben, auf den Spannbackenabschnitt (2.5) des Lenkergriffaufsatzes (2.0) geschoben.
-
Um den Lenkergriffaufsatz (2.0) an der Lenkerstange (3.0) zu befestigen, wird der Spannring-Aufsatzring (5.0) auf das Spannring-Außengewinde (4.1) gedreht.
-
Die 3A zeigt eine Lenkerstange (3.0) mit darauf aufgeschobenem Spannbackenabschnitt (2.5) und einen auf diesen aufgeschobenen Spannring (4.0). Da die Spannbackenabschnitt-Einsatzverdickungen (4.2) innerhalb der Spannbackenaussparung (2.5) angeordnet sind, ist der Spannring (4.0) im Wesentlichen radial formschlüssig innerhalb der Spannbackenaussparung (2.5) angeordnet, so dass der Spannring (4.0) nicht ohne erheblichen Kraftaufwand um die Lenkerachse (3.0) drehbar ist. Für den bestimmungsgemäßem Gebrauch ist nicht vorgesehen, dass sich der Spannring (4.0) um den Spannbackenabschnitt (2.5) oder die Lenkerachse (3.0) drehen lässt. Die 3B zeigt eine Lenkerstange (3.0) mit darauf aufgeschobenem Lenkergriffaufsatz (2.0) und einen auf diesen aufgeschobenen Spannring (4.0), wobei zusätzlich noch ein Spannring-Aufsatzring (5.0) auf den Spannring (4.0), insbesondere auf das Spannring-Außengewinde (4.1), aufgedreht ist. Das Aufdrehen des Spannring-Aufsatzringes (5.0) (angedeutet durch den gebogenen Pfeil) hat zur Folge, dass die Spannring-Klemmbacken (4.13) in Richtung der Lenkerachse (3.0) gedrückt werden, wobei das Material des Lenkergriffaufsatzes (2.0), insbesondere das Material des Spannbackenabschnitts (2.5), gegen die Lenkerstange (3.0) gepresst, wodurch der Lenkergriffaufsatz (2.0) an der Lenkerstange (3.0) fixiert wird. Während dieses Vorganges verringert sich die Breite der durchgängigen Spannringaussparung (4.10). Um den Lenkergriffaufsatz (2.0) wieder von der Lenkerstange (3.0) zu lösen, muss der Spannring-Aufsatzring (5.0) in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden, um diesen wieder vom Spannring (4.0) zu lösen.
-
Die 4A zeigt einen Spannring (4.0) in einer Draufsicht. Dieser weist drei nicht durchgängige Spannringaussparungen (4.11) auf. Dadurch sind vier Spannring-Klemmbacken (4.13) ausgebildet, welche an drei Stellen über einen Steg (4.16) miteinander verbunden sind. Die 4B zeigt einen Spannring (4.0) in einer Seitenansicht. Die Mantelfläche des Spannringes (4.0), exklusive des Spannring-Außengewindes (4.1), ist leicht konisch ausgestaltet.
-
Die 5A bis 5C zeigt einen Spannring-Aufsatzring (5.0) in Draufsicht, Seitenansicht sowie als Schnittdarstellung durch die Schnittebene A-A. Die Innenfläche des Spannring-Aufsatzring (5.0), exklusive des Innengewindes (5.1), ist ebenfalls leicht konisch ausgestaltet.
-
Die 6 zeigt einen an eine Lenkerstange (3.0) befestigten Lenkergriffaufsatz in Seitenansicht, wobei der Spannring-Aufsatzring (5.0) in einem Schnitt dargestellt ist.
-
Die 7 zeigt einen Spannring (4.0) ohne nicht durchgängige Spannringaussparungen (4.11). Dieser Spannring (4.0) weist nur eine Spannring-Klemmbacke (4.13) auf, die durch die durchgängige Spannringaussparung (4.9) unterbrochen ist.
-
BEZUGSZEICHENLISTE
-
- 1.0
- Lenkergriffaufsatz- Ringfixierungssystem
- 2.0
- Lenkergriffaufsatz
- 2.1
- äußeres Lenkergriffaufsatzende
- 2.2
- inneres Lenkergriffaufsatzende
- 2.3
- Handauflagefläche
- 2.4
- Wulst
- 2.5
- Spannbackenabschnitt
- 2.6
- Spannbackenaussparung
- 2.7
- Spannbackenabschnittschräge
- 2.8
- Durchmesser des Spannbackenabschnitts
- 2.9
- Spannbackenabschnittslänge
- 3.0
- Lenkerstange
- 4.0
- Spannring
- 4.1
- Spannring-Außengewinde
- 4.2
- Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung
- 4.3
- Spannbackenaussparung-Einsatzverdickung-Ringhöhe
- 4.4
- Spannringdurchmesser
- 4.5
- Spannringbreite
- 4.6
- Spannring-Ringhöhe
- 4.7
- Außengewindebreite
- 4.8
- Spannbackenabschnitt-Führungsschräge
- 4.9
- durchgängige Spannringaussparung
- 4.10
- Breite der durchgängigen Spannringaussparung
- 4.11
- nicht durchgängige Spannringaussparung
- 4.12
- Spannringaussparungsbreite
- 4.13
- Spannring-Klemmbacke
- 4.14
- Spannring-Klemmbacken-Innenfläche
- 4.15
- Spannring-Klemmbacken-Außenfläche
- 4.16
- Steg
- 5.0
- Spannring-Aufsatzring
- 5.1
- Innengewinde
- 5.2
- Innengewindebreite
- 5.3
- umlaufende Spannring-Klemmbacken-Kontaktierungszone
- 5.4
- Oberfläche