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Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft einen Vorbau für ein Fahrrad. Weiter betrifft die Erfindung einen Abstandshalter für einen Vorbau sowie ein mit dem Vorbau und/oder dem Abstandshalter ausgerüstetes Fahrrad.
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Hintergrund der Erfindung
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Unter dem Vorbau eines Fahrrads, zu welchen im Sinne der Erfindung auch solche mit einem elektrischen Unterstützungsantrieb gehören, werden die Bauteile verstanden, welche den Lenker mit dem Gabelschaft verbinden.
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Insbesondere kann ein derartiger Vorbau ein Verbindungsstück umfassen, welches an einem Ende eine Klemmung für den Lenker und an einem anderen Ende eine Klemmung für den Gabelschaft aufweist.
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Der Vorbau dient nicht nur allein der Verbindung, sondern kann auch verwendet werden, um das Fahrrad auf die ergonomischen Bedürfnisse des Nutzers anzupassen. Es gibt beispielsweise Vorbauten, deren Neigung verstellbar ist. Weiter gibt es Abstandshalter, über die die Höhe des Vorbaus über dem Steuerrohr eingestellt werden kann.
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Man ist des Weiteren bestrebt, Kabel, beispielsweise für Licht oder elektronische Komponenten eines elektrischen Unterstützungsantriebs sowie Züge und Hydraulikleitungen, möglichst intern zu verlegen. Dies ist formschöner und schützt die entsprechenden Bauteile vor Beschädigungen.
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Während man derartige Kabel durch den Rahmen des Fahrrads recht gut intern verlegen kann, ist es im Bereich des Vorbaus problematischer, ein Kabel intern zu verlegen. Dies gilt insbesondere im Hinblick darauf, dass die Demontage eines Vorbaus möglichst einfach sein sollte, da dieser beispielsweise zum Einsetzen von Abstandshaltern zwischen Vorbau und Steuerrohr abgenommen werden muss.
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Die Patentschrift
EP 3 301 005 B1 sieht vor, dass das Kabel durch den Lenker geführt und sodann abschnittsweise außen entlang des Steuerrohrs verlegt ist. Durch einen zweigeteilten Abstandshalter, welcher zusammengefügt werden kann, wird dabei ein Austausch des Abstandshalters ermöglicht, ohne dass das Kabel auf zumindest einer Seite ausgebaut werden muss, um durch den Abstandshalter gezogen werden zu können.
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Diese Art der Verlegung ist allerdings nur bei einem speziell ausgeformten Lenker sinnvoll, wie er für Rennräder verwendet wird.
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Aufgabe der Erfindung
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Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Vorbau bereitzustellen, bei welchem die interne Verlegung eines Kabels auf einfache Weise möglich ist.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die Erfindung betrifft einen Vorbau für das Fahrrad, der dazu ausgebildet ist, den Lenker mit dem Gabelschaft zu verbinden.
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Der Vorbau umfasst insbesondere ein Verbindungsstück, welches auf einer Seite eine Klemmung für den Lenker und auf der anderen Seite eine Klemmung für den Gabelschaft aufweist.
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Der Vorbau umfasst eine vordere Durchführung für ein Kabel sowie eine hintere Durchführung für ein Kabel. „Vorne“ und „hinten“ werden im Sinne der Fahrtrichtung bei bestimmungsgemäßem Einbau verstanden.
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Soweit im Sinne der Erfindung von einem Kabel die Rede ist, werden hierunter z.B. auch Züge für eine Schaltung oder hydraulische Leitungen verstanden.
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Die hintere Durchführung grenzt an die Klemmung für den Gabelschaft an. So kann das Kabel durch das Verbindungsstück des Vorbaus gezogen und von oben in den Gabelschaft eingeführt werden. Dies ermöglicht eine besonders einfache Verlegung des Kabels. Weiter ist das Kabel im Inneren des Gabelschaftes gut geschützt und es sind keine Verkleidungen am Gabelschaft und/oder am Steuerrohr erforderlich, durch die das Kabel geführt ist.
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Weiter ist der Vorbau in einer ersten Einbauposition sowie in einer gegenüber der ersten Einbauposition um 180° gedrehten Einbauposition anbringbar.
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So kann ein Vorbau mit integrierter Kabelführung bereitgestellt werden, welcher gleichzeitig durch eine Drehung um 180° eine verbesserte Anpassung an die ergonomischen Bedürfnisse des Fahrers ermöglicht.
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Hierzu kann der Vorbau eine Stufe umfassen oder, wie es bei einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen ist, kann das Verbindungsstück schräg an der Klemmung für den Gabelschaft angeordnet sein.
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Durch eine Drehung des Vorbaus um 180° lässt sich also die Höhe des Lenkers in zwei Stufen verändern.
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Die Durchführung für das Kabel kann beispielsweise als Durchgangsloch ausgebildet sein, welches neben der Klemmung angeordnet ist. Weiter kann die Klemmung als Nut ausgebildet sein, welche sich bis zum Gabelschaft erstreckt.
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Bei letzterer Ausführungsform verläuft das Kabel dann also an den Gabelschaft angrenzend in der Nut nach oben und ist von oben in den Gabelschaft geführt.
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Vorzugsweise hat der Vorbau eine sich um die Klemmung für den Gabelschaft erstreckende Anlagefläche, welche auf beiden Seiten zumindest außen eine identische Kontur aufweist. Die Anlagefläche ist obere und untere Fläche an der Gabelschaftklemmung.
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Insbesondere sind die Anlageflächen bei beiden Seiten identisch.
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Vorzugsweise sind die Anlageflächen eben. Gekrümmte Anlageflächen sind aber auch möglich.
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An der Anlagefläche liegt im eingebauten Zustand, beispielsweise ein Abstandshalter (Spacer) oder ein Deckel, der auf die Klemmung für den Gabelschaft aufgesetzt ist, an.
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Um das Kabel verdeckt in den Gabelschaft zu führen, kann der Vorbau eine Kappe umfassen, welche einen Kanal für das Kabel aufweist.
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Der Kanal geht von der Durchführung für das Kabel aus bis zu einem Einführbereich über dem Lenkerschaft.
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Das Kabel wird also in der Kappe nach oben geführt, um am Rand des Lenkerschaftes in den Lenkerschaft einzutauchen und weiter nach unten zu verlaufen.
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Die Kappe kann insbesondere unter einem Spannelement für den Steuersatz des Lenkerschaftes sitzen.
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Das Spannelement kann beispielsweise als Deckel eines Steuersatzes ausgebildet sein, insbesondere eines Steuersatzes mit einem über die Schraube aufweitbarem Expander oder mit einer Ahead-Kralle, welche in den Gabelschaft eingeschlagen ist.
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Der Deckel stützt sich auf der Kappe ab. Mittels der durch den Deckel geführten Schraube kann das Spiel des Lagersatzes eingestellt werden.
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Prinzipiell eignet sich die Erfindung aber für nahezu alle Arten von Steuersätzen.
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Bei einer Weiterbildung der Erfindung umfasst der Vorbau zumindest einen Abstandshalter (Spacer) mit einer Durchführung für das Kabel.
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Die Durchführung kann insbesondere als Durchgangsloch oder als an den Lenkerschaft angrenzende Ausnehmung ausgebildet sein.
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Diese Ausführungsform der Erfindung ermöglicht das Einsetzen eines Spacers von oben auf die Klemmung für den Gabelschaft.
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Das Kabel kann so aus dem Verbindungsstück durch den Spacer bis zur Kappe geführt sein und dort die Richtung ändern, um wieder nach unten in den Gabelschaft einzutauchen.
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Vorzugsweise ist der Abstandshalter derart ausgebildet, dass es auch möglich ist, diesen unter der Klemmung für den Gabelschaft zu verbauen.
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Durch unterschiedliche Positionierung von Abstandshaltern kann so die Höhe des Lenkers feinjustiert werden.
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Vorzugsweise umfasst der Abstandshalter eine Anlagefläche, welche komplementär zu der Anlagefläche des Vorbaus, also des Verbindungsstücks, ausgebildet ist.
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Abstandshalter und/oder Kappe sowie die Anlagefläche der Klemmung, also des Verbindungsstücks können im eingebauten Zustand eine Verdrehsicherung bilden.
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Insbesondere kann eine formschlüssige Verdrehsicherung und/oder Positionierungshilfe ausgebildet sein, beispielsweise in Form eines Vorsprungs, der in eine komplementäre Vertiefung des anderen Bauteils greift.
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Der Vorsprung kann insbesondere abgerundet, beispielsweise kalottenformig ausgebildet sein. Gemäß einer Ausführungsform sind zwei Vorsprünge vorgesehen.
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Das Verbindungsstück des Vorbaus kann gegenüber der Klemmung für den Gabelschaft insbesondere einen Winkel α von 3 bis 45° einnehmen.
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Vorzugsweise weist das Verbindungsstück zumindest abschnittsweise eine ebene Ober- und/oder Unterseite auf.
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Das Verbindungsstück kann insbesondere einen im Wesentlichen rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt aufweisen.
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Wie vorstehend ausgeführt, ist das Kabel durch das Verbindungsstück nach vorne geführt.
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Vorne hat der Vorbau zumindest eine, vorzugsweise zwei Durchführungen für das Kabel.
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Das Kabel kann an dieser Stelle wieder nach außen geführt werden, um dort mit einem Zubehörteil verbunden zu sein.
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Das Zubehörteil kann insbesondere als eine Leuchte, ein elektronisches Gerät, beispielsweise zur Steuerung eines elektrischen Hilfsantriebs, oder als Betätigungsorgan für eine Schaltung oder eine Bremse, ausgebildet sein.
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Die vorderen Durchführungen für das Kabel können insbesondere jeweils als Nut ausgebildet sein, welche in der hinteren Klemmschale der vorderen Klemmung ausläuft.
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Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Abstandshalter, welcher insbesondere für vorstehend beschriebenen Vorbau ausgebildet ist.
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Der Abstandshalter ist teilbar, insbesondere zweigeteilt. Hierunter wird verstanden, dass der Abstandshalter an zumindest einer Stelle, insbesondere genau einer Stelle, geöffnet werden kann, um diesen einzusetzen.
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Insbesondere kann der Abstandshalter Haken umfassen, die im verbundenen Zustand ineinandergreifen.
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Für einen Einbau des Abstandshalters unter der Klemmung für den Gabelschaft kann der Abstandshalter geöffnet werden. Der Abstandshalter lässt sich so auch bei montiertem Kabel unter die Klemmung schieben und kann dort zusammengeführt werden.
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Der Abstandshalter kann insbesondere scharnierartig geöffnet werden.
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Die Abstandshalter sind vorzugsweise aufeinander stapelbar. Weiter haben die Abstandshalter vorzugsweise komplementär zum Verbindungsstück und/oder Deckel ausgebildete Anlageflächen.
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So können Abstandshalter unter und über der Klemmung für den Gabelschaft verbaut werden.
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In der Einbauposition unter der Klemmung für den Gabelschaft wird die Durchführung für das Kabel nicht benötigt.
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Da aber die Anlagefläche des angrenzenden Verbindungsstücks in beiden Einbaupositionen des Vorbaus identisch ist, passen die Bauteile dennoch exakt zusammen.
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Figurenliste
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Der Gegenstand der Erfindung soll im Folgenden bezugnehmend auf die Zeichnungen 1 bis 11 näher erläutert werden.
- 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vorbaus, eingebaut in ein schematisch dargestelltes Fahrrad.
- 2 ist eine perspektivische Ansicht des Vorbaus nebst Kabel.
- 3 ist eine längsaufgeschnittene Ansicht der 2.
- 4 bis 6 sind Ansichten des Vorbaus bzw. des Verbindungsstücks des Vorbaus.
- 7 ist eine perspektivische Ansicht des Vorbaus nebst Abstandshalter und herausgeführtem Kabel.
- 8 ist eine perspektivische Ansicht der Kappe des Vorbaus.
- 9 und 10 sind perspektivische Ansichten des Spacers.
- 11 ist eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines Vorbaus.
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Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt in einer perspektivischen Illustrationsdarstellung den an einem Fahrrad angebrachten Vorbau 1. Der Vorbau 1 umfasst ein Verbindungsstück 100, über das Lenker 5 und Gabelschaft 4 miteinander verbunden sind.
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Eine hintere Klemmung 3, welche beispielsweise mit zwei Schrauben (nicht dargestellt) festgezogen werden kann, klemmt das Verbindungsstück auf dem Gabelschaft 4.
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Die vordere Klemmung 2 umfasst eine am Verbindungsstück 100 angebrachte Klemmschale sowie die Klemmschale 20, welche den vorderen Abschluss des Vorbaus 1 bildet.
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So kann das Verbindungsstück 100 sowohl mit Lenker 5 als auch mit dem Gabelschaft 4 fest verbunden sein und die Lenkung kann betätigt werden.
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Auf die Klemmung 3 für den Gabelschaft 4 wird eine Kappe 10 aufgesetzt.
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Ein Kabel 7 läuft von der vorderen Klemmung 2 für den Lenker durch das Verbindungsstück 100 und wird vor der hinteren Klemmung 3 nach oben geführt, um sodann in den Gabelschaft 4 einzutauchen.
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Auf die Klemmung 3 für den Gabelschaft wird eine Kappe 10 gesetzt, welche das Kabel 7 abdeckt.
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In diesem Ausführungsbeispiel umfasst der Vorbau 1 des Weiteren noch die Scheibe 6 für die Klemmschraube eines Expanders, mit welcher das Spiel der Lager des Steuersatzes eingestellt werden kann. Prinzipiell eignet sich die Erfindung aber auch für andere Ausführungsformen eines Vorbaus, beispielsweise eines Vorbaus mit einer außenliegenden Mutter zum Einstellen des Spiels des Steuersatzes.
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2 ist eine perspektivische Ansicht des Vorbaus 1.
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In dieser Ansicht dargestellt ist die vordere Klemmschale 20 der Lenkerklemmung, welche mit der Klemmschale 102 des Verbindungsstücks 100 verbunden wird. Hierzu hat die Klemmschale 20 vier Durchführungen 22 für Schrauben.
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In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Klemmschale 20 ein Verbindungsmittel, beispielsweise ausgebildet als Montageöffnung 21 zur Befestigung eines Zubehörteils (nicht dargestellt).
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Auch die hintere Klemmung 3 umfasst Durchführungen 101 für Schrauben, mit denen die Klemmung 3 festgezogen wird.
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In dieser Darstellung befindet sich unter dem Deckel 10 ein Abstandshalter 30. Ein weiterer Abstandshalter 30 befindet sich unter der Klemmung 3. Über diesen Abstandshalter 30 kann die Höhe des Vorbaus 1 feinjustiert werden. Hierzu kann eine unterschiedliche Anzahl an Abstandshaltern 30 unter und über die Klemmung 3 gesetzt werden.
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So kann beispielsweise der obere Abstandshalter 30 von oben nach unten versetzt werden.
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3 ist eine in Längsrichtung aufgeschnittene perspektivische Ansicht.
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Hier dargestellt ist, dass das Verbindungsstück 100 im Bereich der vorderen Klemmschale 102 des Verbindungsstücks 100 sowohl oben als auch unten eine vordere Durchführung 103 aufweist.
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Durch die Durchführung 103 kann das Kabel 7 nach außen geführt und dort mit einem Zubehörteil, wie beispielsweise einer Fahrradleuchte, einer Anzeige, einem elektronischen Bedienelement etc., verbunden werden.
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Weiter hat das Verbindungsstück im Bereich der hinteren Klemmung 3 oben und unten jeweils eine hintere Durchführung 104.
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Die hintere Durchführung 104 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Durchgangsloch, insbesondere als sich quer erstreckendes Langloch, ausgebildet.
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Wird das Verbindungsstück 100 gegenüber der hier dargestellten Position um 180° verdreht montiert, so verläuft das Kabel 7 durch die Durchführung 104, welche in dieser Montageposition unten liegt und mithin keine Funktion hat.
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4 ist eine Seitenansicht des Verbindungsstücks 100.
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Das als Arm ausgebildete Verbindungsstück 100 ist schräg zur Querachse der Klemmung 3 ausgerichtet, insbesondere in einem Winkel α von 3 bis 45°.
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So kann die Höhe des Lenkers gegenüber dem Vorbau durch Drehen des Verbindungsstücks 100 verändert werden.
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Beim Ummontieren kann das Kabel durch den Schlitz der Klemmung 3 gezogen werden.
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5 ist eine perspektivische Ansicht des Verbindungsstücks 100.
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Dargestellt ist die vordere Durchführung 103, welche jeweils als Langloch stirnseitig ausläuft.
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Die Anlagefläche 105 der hinteren Klemmung ist nicht rund ausgebildet, sondern hat eine Form, die komplementär zur Anlagefläche der Kappe und/oder des Abstandshalters ausgebildet ist.
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Zwischen Abstandshalter und Verbindungsstück 100 bzw. zwischen Kappe und Verbindungsstück 100 ist vorzugsweise eine Verdrehsicherung und/oder Positionierhilfe angeordnet.
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In diesem Ausführungsbeispiel umfasst das Verbindungsstück 100 angrenzend an die Durchführung 104 Einsenkungen 106.
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Die Einsenkungen 106 können beispielsweise konisch, insbesondere kalottenförmig ausgebildet sein.
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Wie in der perspektivischen Ansicht auf die gegenüberliegende Seite in 6 dargestellt, ist die Anlagefläche 105 auf der anderen Seite des Verbindungsstücks 100 identisch ausgebildet und umfasst ebenfalls zwei Einsenkungen 106 sowie eine dazwischen angeordnete Durchführung 104.
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Wie in 7 dargestellt, kann ein Abstandshalter 30 auf die in 6 dargestellte Anlagefläche (105) aufgesetzt werden.
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Der Abstandshalter 30 hat dabei eine identisch ausgebildete Anlagefläche 105, welche auf der Oberseite ebenfalls Einsenkungen 106 aufweist.
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Mithin kann beispielsweise die Kappe oder ein weiterer Abstandshalter auf den Abstandshalter 30 aufgesetzt werden.
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8 ist eine perspektivische Ansicht der Kappe 10.
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Die Kappe 10 hat eine komplementär zur Anlagefläche des Verbindungsstücks ausgebildete Anlagefläche 11. Die Anlagefläche 11 umfasst komplementär ausgebildete Formschlusselement, insbesondere in Form von Vorsprüngen 12. Die Vorsprünge 12 können beispielsweise konisch, insbesondere kalottenförmig ausgebildet sein und greifen je nach Montageposition entweder in die Einsenkungen des Verbindungsstücks oder in die Einsenkung des unter der Kappe 10 angeordneten Abstandshalters.
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9 und 10 sind perspektivische Ansichten des Abstandshalters 30.
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Der Abstandshalter 30 umfasst auf einer Seite eine Anlagefläche 105, welche entsprechend der Anlagefläche des Verbindungsstücks ausgebildet ist und welche mithin ebenfalls beispielsweise Einsenkungen 106 umfassen kann.
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Der Abstandshalter umfasst eine kreisförmige koaxiale Durchführung 13 für den Gabelschaft.
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Die Durchführung 13 für den Gabelschaft geht in eine Durchführung 32 über, welche seitlich herausschaut und durch die ein Kabel gezogen werden kann.
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Der Abstandshalter ist zweigeteilt und umfasst gegenüber der Durchführung 32 zwei Haken 31a, 31b, welche im montierten Zustand ineinandergreifen.
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Durch Hoch- und Runterziehen der durch die Trennung an den zwei Haken 31a, 31b gebildeten Trennstelle kann die Hakenverbindung gelöst werden und sodann können die beiden Arme des Abstandshalters auseinandergezogen werden.
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So lässt sich der Abstandshalter 30 montieren und demontieren, ohne dass das Kabel demontiert werden muss.
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Auf der in 10 dargestellten gegenüberliegenden Seite ist die Anlagefläche 11 identisch ausgebildet. Statt Vertiefungen sind die Vorsprünge 12 vorgesehen.
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11 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Vorbaus 1. Bei dieser Ausführungsform ist die Durchführung 104 für das Kabel an der hinteren Klemmung 3 nicht als Durchgangsloch, sondern als Nut ausgebildet, welche in der Öffnung für den Gabelschaft ausläuft.
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Eine solche von der Seite her eingebrachte Nut ist leichter zu fertigen, kann aber auf der anderen Seite für eine geringere Stabilität der Klemmung 3 sorgen.
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Durch die Erfindung konnte ein Vorbau mit interner Kabelführung bereitgestellt werden, welcher flexibel und einfach montierbar ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Vorbau
- 2
- vordere Klemmung
- 3
- hintere Klemmung
- 4
- Gabelschaft
- 5
- Lenker
- 6
- Scheibe
- 7
- Kanal
- 10
- Kappe
- 11
- Anlagefläche
- 12
- Vorsprung
- 13
- Durchführung
- 14
- Kanal
- 20
- Klemmschale
- 21
- Montageöffnung
- 22
- Durchführung
- 30
- Abstandshalter
- 31a, 31b
- Haken
- 32
- Durchführung
- 100
- Verbindungsstück
- 101
- Durchführung
- 102
- Klemmschale
- 103
- vordere Durchführung
- 104
- hintere Durchführung
- 105
- Anlagefläche
- 106
- Einsenkung
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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