[go: up one dir, main page]

DE102022003292A1 - Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle - Google Patents

Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle Download PDF

Info

Publication number
DE102022003292A1
DE102022003292A1 DE102022003292.9A DE102022003292A DE102022003292A1 DE 102022003292 A1 DE102022003292 A1 DE 102022003292A1 DE 102022003292 A DE102022003292 A DE 102022003292A DE 102022003292 A1 DE102022003292 A1 DE 102022003292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electric motor
circuit board
sensor
rotor shaft
motor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102022003292.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Florian Rieger
Michael Petry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Original Assignee
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEW Eurodrive GmbH and Co KG filed Critical SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Publication of DE102022003292A1 publication Critical patent/DE102022003292A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/20Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for measuring, monitoring, testing, protecting or switching
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/30Structural association with control circuits or drive circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)

Abstract

Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle,wobei ein Unterteil mit der Rotorwelle, insbesondere über ein zwischengeordnetes Adapterteil, verbunden ist, insbesondere wobei das Unterteil wannenförmig ausgebildet ist,wobei im Unterteil eine Leiterplatte angeordnet ist, auf der ein Sensor bestückt ist,wobei zwischen dem Unterteil und dem Sensor ausgehärteter Klebstoff und/oder ausgehärtete Vergussmasse angeordnet ist,insbesondere so, dass der Sensor mittels des Klebstoffs oder mittels der Vergussmasse stoffschlüssig mit dem Unterteil verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle:
    • Es ist allgemein bekannt, dass ein Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle ausgeführt ist.
    • Aus der DE 10 2008 037 737 A1 ist als nächstliegender Stand der Technik ein Elektromotor mit Winkelsensor bekannt.
    • Aus der DE 10 2011 004 366 A1 ist eine Sensoranordnung zum Bestimmen eines Drehwinkels bekannt.
    • Aus der DE 10 2019 002 748 A1 ist ein Elektromotor, aufweisend eine Rotorwelle und einen Winkelsensor, bekannt.
    • Aus der US 2012 / 0 017 677 A1 ist ein Coriolis-Sensor bekannt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Elektromotor weiterzubilden, wobei die Betriebssicherheit erhöht sein soll.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Elektromotor nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
  • Wichtige Merkmale der Erfindung bei dem Elektromotor sind, dass der Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle vorgesehen ist, wobei ein Unterteil mit der Rotorwelle, insbesondere über ein zwischengeordnetes Adapterteil, verbunden ist, insbesondere wobei das Unterteil wannenförmig ausgebildet ist,
    wobei im Unterteil eine Leiterplatte angeordnet ist, auf der ein Sensor bestückt ist,
    wobei zwischen dem Unterteil und dem Sensor ausgehärteter Klebstoff und/oder ausgehärtete Vergussmasse angeordnet ist,
    insbesondere so, dass der Sensor mittels des Klebstoffs oder mittels der Vergussmasse stoffschlüssig mit dem Unterteil verbunden ist.
  • Von Vorteil ist dabei, dass der Sensor die Werte einer Zustandsgröße des Elektromotors erfasst und somit die Werte auf Überschreiten eines zulässigen Maßes an Abweichung von einem Sollwert oder auf Überschreitung eines Schwellwertes überwachbar sind. Somit ist die Betriebssicherheit erhöht, da bei Überschreitung und somit noch rechtzeitig vor Eintritt eines Schadens der Elektromotor abschaltbar ist.
  • Außerdem ist erfassbar, welche Belastungen auftreten und dann der Elektromotor durch einen anderen Elektromotor ersetzbar, welcher den Belastungen in ausreichendem Maß standhält.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein oder das Adapterteil, insbesondere an einer Stirnseite der Rotorwelle, mit der Rotorwelle verbunden,
    wobei auf der von der Rotorwelle abgewandten Seite des Adapterteils das Unterteil, insbesondere das wannenförmige Unterteil, mit dem Adapterteil verbunden ist,
    wobei auf der vom Adapterteil abgewandten Seite ein Deckelteil mit dem Unterteil verbunden ist,
    so, dass die Leiterplatte von dem aus dem Unterteil und dem Deckelteil gebildeten Gehäuse eingehaust ist. Von Vorteil ist dabei, dass das Adapterteil verbunden ist mit der Rotorwelle und auch mit dem Unterteil. Als Adapterteil ist beispielsweise ein kontinuierlich rotationssymmetrisches Teil verwendbar und als Unterteil ein polygonales, insbesondere diskret rotationssymmetrisches Teil.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der zwischen der mit dem Sensor und elektronischen Bauelementen bestückten Leiterplatte und dem Unterteil angeordnete Raumbereich mit dem Klebstoff oder der Vergussmasse gefüllt Von Vorteil ist dabei, dass die Montage einfache durch Einfüllen einer Flüssigkeit, insbesondere Klebstoff oder Vergussmasse, ausführbar ist, wonach die Leiterplatte ins Unterteil eingelegt wird und dann die Schrauben in die Buchsenteile eingeschraubt werden zum dichten Verbinden des Deckelteils mit dem Unterteil.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Sensor zumindest teilweise von dem Klebstoff oder der Vergussmasse umgeben. Von Vorteil ist dabei, dass Stoßwellen durch den ausgehärteten Klebstoff oder die ausgehärtete Vergussmasse mit nur geringer Dämpfung übertragbar sind.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind der Klebstoff oder die Vergussmasse im Unterteil aufgenommen. Von Vorteil ist dabei, dass das Unterteil wannenförmig ausgeführt ist und beim Einfüllen das Unterteil derart ausgerichtet ist, dass die Drehachse der Rotorwelle und/oder die Symmetrieachse des Unterteils parallel zur Gravitationsrichtung ausgerichtet ist, insbesondere wobei das unterteil eine diskrete Rotationssymmetrie um die Symmetrieachse herum aufweist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Rotorwelle stirnseitig eine Bohrung auf, welche einen innenkonusförmigen Abschnitt und einen Innengewindeabschnitt aufweist, insbesondere welcher an den konusförmigen Abschnitt angrenzt. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist und eine Selbsthemmung erreichbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Adapterteil einen Außengewindeabschnitt und einen außenkonusförmigen Abschnitt, insbesondere an einem ausgeprägten, in die Bohrung der Rotorwelle hineinragenden Stiftbereich, auf,
    wobei der Außengewindeabschnitt in den Innengewindeabschnitt eingeschraubt ist und der außenkonusförmige Abschnitt am innenkonusförmigen Abschnitt anliegt, insbesondere zur Bewirkung von Selbsthemmung. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Adapterteil einen Innengewindeabschnitt auf, in den ein Außengewindeabschnitt des Unterteils, insbesondere eines am Unterteil ausgeprägten in den Innengewindeabschnitt hineinragenden und/oder geschraubten weiteren Stiftbereichs, eingeschraubt ist. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist und eine Selbsthemmung erreichbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein Energiespeicher auf der von der Rotorwelle abgewandten Seite der Leiterplatte bestückt, insbesondere welcher die elektronischen Bauelemente und den Sensor versorgt. Von Vorteil ist dabei, dass der Energiespeicher auf niedrigerem Temperaturniveau angeordnet ist als der Sensor. Somit ist die Betriebssicherheit eerhöht, da die Standzeit des Energiespeichers bei niedrigeren Temperaturen größer ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Leiterplatte zumindest eine Ausnehmung auf, durch welche ein Buchsenteil in den Klebstoff oder die Vergussmasse hindurchragt,
    wobei das Buchsenteil ein Innengewinde aufweist,
    wobei eine durch das Deckelteil hindurchragende Schraube in das Buchsenteil eingeschraubt ist, deren Schraubenkopf das Deckelteil zum Unterteil hindrückt. Von Vorteil ist dabei, dass eine stabile Befestigung der Buchsenteile ermöglicht ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Rotorwelle mittels eines ersten Lagers und eines zweiten Lagers drehbar gelagert,
    wobei dasjenige der beiden Lager, welches einen geringeren Abstand zum Unterteil aufweist, als Festlager ausgeführt ist und das andere der beiden Lager als Loslager ausgeführt ist. Von Vorteil ist dabei, dass zusammen mit dem Sensor oder anstelle des Sensors ein Winkelsensor zur Erfassung der Winkellage der Rotorwelle anordenbar ist. Somit ist mit dem Sensor zur Erfassung der Beschleunigung der Beschleunigungsverlauf und daraus der Ruckverlauf bestimmbar, dem der Winkelsensor ausgesetzt ist. Auf diese Weise ist überwachbar, ob die Belastungen durch Rucke innerhalb des für den Winkelsensor zulässigen Bereichs bleiben oder nicht. Auf diese Weise ist die Betriebssicherheit erhöhbar.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das erste Lager in einem ersten Lagerflansch und das zweite Lager in einem zweiten Lagerflansch aufgenommen,
    wobei ein Statorgehäuse mit dem ersten Lagerflansch und mit dem zweiten Lagerflansch verbunden ist,
    wobei das Statorgehäuse zwischen dem ersten und dem zweiten Lagerflansch angeordnet ist. Von Vorteil ist dabei, dass eine stabile Lagerung der Rotorwelle erreichbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind am Unterteil zum Deckelteil hin hervorragende Dombereiche ausgeformt, welche durch entsprechende Ausnehmungen der Leiterplatte hindurchragen, insbesondere zur Positionierung der Leiterplatte, insbesondere bei noch flüssigem Klebstoff oder noch flüssiger Vergussmasse bei der Herstellung. Von Vorteil ist dabei, dass die Positionierung der Leiterplatte mittels der Dombereiche so lange einfach ausführbar ist, bis der Klebstoff oder die Vergussmasse ausgehärtet ist.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung erfasst der Sensor die Werte der Komponenten eines dreidimensionalen Beschleunigungsvektors und/oder der Sensor ist ein 3D-Beschleunigungssensor. Von Vorteil ist dabei, dass die Rucke oder Beschleunigungen vektoriell erfassbar sind, insbesondere in den zu einem kartesischen Koordinatensystem oder in den zu einem Zylinderkoordinatensystem zugehörigen Komponenten.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein Anschluss für einen Temperatursensor auf der Leiterplatte bestückt. Von Vorteil ist dabei, dass nicht nur die Beschleunigung, sondern auch die Temperatur erfassbar ist oder weitere physikalische Größen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Leiterplatte derart geeignet mit elektronischen Bauelementen bestückt, dass die Werte auf einem auf der Leiterplatte bestückten Speicher abspeicherbar sind und/oder dass die Werte berührungslos übertragbar sind, insbesondere an einen stationär angeordneten Rechner. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Auswertung der Daten durchführbar ist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
  • Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:
    • In der 1 ist ein Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Elektromotor mit einer Sensorvorrichtung dargestellt.
    • In der 2 ist ein Querschnitt der Sensorvorrichtung gezeigt.
    • In der 3 ist die Sensorvorrichtung explodiert in Schrägansicht aus einer ersten Blickrichtung dargestellt.
    • In der 4 ist die Sensorvorrichtung explodiert in Schrägansicht aus einer zweiten Blickrichtung dargestellt.
  • Wie in den Figuren dargestellt, weist der erfindungsgemäße Elektromotor eine Rotorwelle 1 auf, welche mittels eines ersten Lagers 3, das in einem ersten Lagerflansch 7 aufgenommen ist und vorzugsweise als Festlager ausgeführt ist, und mittels eines zweiten Lagers 2, das in einem zweiten Lagerflansch 9 aufgenommen und vorzugsweise als Loslager ausgeführt ist, drehbar gelagert.
  • Zwischen dem ersten Lagerflansch 7 und dem zweiten Lagerflansch 9 ist ein Statorgehäuse 8 angeordnet. Beide Lagerflansche (7, 9) sind mit dem Statorgehäuse 8 verbunden, insbesondere mittels Schrauben oder mittels einer Zugstange.
  • Das Gehäuse des Elektromotors umfasst die beiden Lagerflansche (7, 9) und das Statorgehäuse 8.
  • Die Rotorwelle 1 ragt mit ihrem ersten axialen Endbereich aus dem Elektromotor axial, insbesondere also in Richtung der Drehachse der Rotorwelle 1, aus dem Elektromotor hervor.
  • Am anderen axialen Endbereich der Rotorwelle 1 ist eine Sensorvorrichtung befestigt.
  • Hierzu ist stirnseitig eine Bohrung eingebracht, welche einen innenkonusförmigen Abschnitt aufweist, der in eine Gewindebohrung übergeht oder sich an eine Gewindebohrung anschließt.
  • Ein Adapterteil 4 weist einen vorzugsweise zylindrischen Gewindebereich auf, der in die Gewindebohrung eingeschraubt ist. Ein außenkonusförmiger Bereich des Adapterteils 4 liegt an dem innenkonusförmigen Abschnitt der Bohrung an. Somit ist eine drehfeste Verbindung des Adapterteils 4 mit der Rotorwelle 1 bei gleichzeitiger hochpräziser Zentrierung erreichbar. Das Adapterteil 4 ist - mit Ausnahme des Gewindebereichs - ein rotationssymmetrisches Drehteil.
  • Durch geeignete Wahl des Außenkonuswinkels und des Innenkonuswinkels ist eine selbsthemmende Verbindung erreichbar.
  • Die Sensorvorrichtung weist ein Unterteil 5 auf, das im Adapterteil 4 aufnehmbar ist. Hierzu weist das Adapterteil 4 ein Innengewinde auf, das koaxial zu seinem Außengewinde ausgerichtet ist. Das Außengewinde des Unterteils 5 wird in das Innengewinde des Adapterteils 4 eingeschraubt. Somit ist eine hochpräzis ausgerichtete drehfeste Verbindung des Unterteils 5 mit dem Adapterteil 4 gewährleistet.
  • Das Deckelteil 21 ist auf das Unterteil 5 aufgesetzt und mit diesem verbunden.
  • Hierzu ist das wannenartige Unterteil 5 mit Klebstoff derart befüllt, dass nach Einsetzen einer Leiterplatte 23 zwischen der Leiterplatte 23 und dem Unterteil 5 der Klebstoff 20 angeordnet ist. Nach Einsetzen der Leiterplatte 23 und Aushärten des Klebstoffes ist die Leiterplatte stoffschlüssig steif angebunden an das Unterteil 5.
  • Die Leiterplatte 23 ist mit elektronischen Bauelementen beidseitig bestückt.
  • Auf seiner dem Unterteil 5 und dem Adapterteil 4 zugewandten Seite ist die Leiterplatte 23 mit einem Sensor 6 bestückt, welcher zur Detektion von Beschleunigungen geeignet ausgeführt ist.
  • Somit ist der Sensor 6 direkt in den Klebstoff 20 eingetaucht und dadurch steif angebunden an das Unterteil 5. In die Rotorwelle 1 eingetragene Stöße, insbesondere Axialstöße und/oder Querstöße, werden von der Rotorwelle 1 über das Adapterteil 4 ins Unterteil 5 und von diesem durch den ausgehärteten Klebstoff 20 zum Sensor 6 weitergeleitet.
  • Auf der von der Rotorwelle 1 abgewandten Seite der Leiterplatte 23 ist die Leiterplatte mit einem Energiespeicher 22, insbesondere Akkumulator oder Batterie, bestückt. Denn auf der von der Rotorwelle 1 abgewandten Seite ist eine niedrigere Temperatur vorhanden als auf der der Rotorwelle 1 zugewandten Seite.
  • Zur Befestigung des Deckelteils 21 weist die Leiterplatte 23 durch die Leiterplatte 23 durchgehende Ausnehmungen 32, insbesondere durchgehende Löcher, auf.
  • Solange der Klebstoff 20 noch flüssig ist, oder schon vor Einlegen der Leiterplatte 23 in den flüssigen Klebstoff 20 werden Buchsenteile 30 in die Ausnehmungen 32 einsteckt, so dass diese Buchsenteile 30 beidseitig aus der Leiterplatte 23 herausragen und auf der dem Klebstoff 20 zugewandten Seite in den Klebstoff 20 hineinragen.
  • Die Buchsenteile 30 weisen jeweils ein Innengewinde auf.
  • Nach Aushärten des Klebstoffs wird das Deckelteil 21 auf das Unterteil 5 aufgesetzt und es werden Schrauben 31 durch das Deckelteil 21 durchgeschoben und mit ihrem Gewindebereich in das jeweilige Innengewinde des jeweiligen Buchsenteils 30 eingeschraubt. Die Schraubenköpfe der Schrauben 31 drücken dann auf die Außenseite des Deckelteils 21, also auf die von dem Adapterteil 6 abgewandte Seite des Deckelteils 21.
  • Die Buchsenteile 30 sind wie auch die Leiterplatte 23 stoffschlüssig mittels des Klebstoffs mit dem Unterteil 5 verbunden.
  • Die Buchsenteile 30 weisen auch einen Außensechskantbereich oder einen Außenvierkantbereich auf, damit eine Demontage ermöglicht ist oder ein Gegendrehmoment beim Einschrauben der Schrauben 31 in die Buchsenteile 30 einleitbar ist.
  • Außerdem ist die Leiterplatte 23 auch mit Anschlüssen 40 für weitere Sensoren bestückt, insbesondere beispielsweise Temperatursensoren.
  • Die Leiterplatte 23 ist derart mit elektronischen Bauelementen, dem Sensor 6 und dem Energiespeicher 22 bestückt, dass mittels der so auf der Leiterplatte realisierten Signalelektronik die Werte der Beschleunigung vom Sensor 6 erfassbar sind und in einem auf der Leiterplatte 23 bestückten Speicher speicherbar sind. Die Signalelektronik ist aus dem Energiespeicher 22 versorgbar. Die erfassten Werte sind zeitnah und/oder zu einem späteren Zeitpunkt an einen stationär angeordneten Rechner vorzugsweise berührungslos übertragbar, insbesondere mittels WLAN oder Bluetooth.
  • Am Unterteil 5 zum Deckelteil 21 hin hervorragende Dombereiche 41 ausgeformt sind, welche durch entsprechende Ausnehmungen der Leiterplatte 23 hindurchragen, insbesondere zur Positionierung der Leiterplatte 23, insbesondere bei noch flüssigem Klebstoff oder noch flüssiger Vergussmasse bei der Herstellung.
  • Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird statt Klebstoff Vergussmasse verwendet.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Rotorwelle
    2
    Lager, insbesondere Loslager
    3
    Lager, insbesondere Festlager
    4
    Adapterteil
    5
    Unterteil
    6
    Sensor
    7
    Lagerflansch
    8
    Statorgehäuse
    9
    Lagerflansch
    20
    Klebstoff
    21
    Deckelteil
    22
    Energiespeicher, insbesondere Akkumulator oder Batterie
    23
    Leiterplatte
    30
    Buchsenteil
    31
    Schraube
    32
    Ausnehmung, Loch
    40
    Anschluss für Temperatursensor
    41
    Dombereich
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102008037737 A1 [0001]
    • DE 102011004366 A1 [0001]
    • DE 102019002748 A1 [0001]
    • US 20120017677 A1 [0001]

Claims (15)

  1. Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterteil mit der Rotorwelle, insbesondere über ein zwischengeordnetes Adapterteil, verbunden ist, insbesondere wobei das Unterteil wannenförmig ausgebildet ist, wobei im Unterteil eine Leiterplatte angeordnet ist, auf der ein Sensor bestückt ist, wobei zwischen dem Unterteil und dem Sensor ausgehärteter Klebstoff und/oder ausgehärtete Vergussmasse angeordnet ist, insbesondere so, dass der Sensor mittels des Klebstoffs oder mittels der Vergussmasse stoffschlüssig mit dem Unterteil verbunden ist.
  2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder das Adapterteil, insbesondere an einer Stirnseite der Rotorwelle, mit der Rotorwelle verbunden ist, wobei auf der von der Rotorwelle abgewandten Seite des Adapterteils das Unterteil, insbesondere das wannenförmige Unterteil, mit dem Adapterteil verbunden ist, wobei auf der vom Adapterteil abgewandten Seite ein Deckelteil mit dem Unterteil verbunden ist, so, dass die Leiterplatte von dem aus dem Unterteil und dem Deckelteil gebildeten Gehäuse eingehaust ist.
  3. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der mit dem Sensor und elektronischen Bauelementen bestückten Leiterplatte und dem Unterteil angeordnete Raumbereich mit dem Klebstoff oder der Vergussmasse gefüllt ist.
  4. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zumindest teilweise von dem Klebstoff oder der Vergussmasse umgeben ist.
  5. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff oder die Vergussmasse im Unterteil aufgenommen sind.
  6. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle stirnseitig eine Bohrung aufweist, welche einen innenkonusförmigen Abschnitt und einen Innengewindeabschnitt aufweist, insbesondere welcher an den konusförmigen Abschnitt angrenzt.
  7. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterteil einen Außengewindeabschnitt und einen außenkonusförmigen Abschnitt, insbesondere an einem ausgeprägten, in die Bohrung der Rotorwelle hineinragenden Stiftbereich, aufweist, wobei der Außengewindeabschnitt in den Innengewindeabschnitt eingeschraubt ist und der außenkonusförmige Abschnitt am innenkonusförmigen Abschnitt anliegt, insbesondere zur Bewirkung von Selbsthemmung.
  8. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterteil einen Innengewindeabschnitt aufweist, in den ein Außengewindeabschnitt des Unterteils, insbesondere eines am Unterteil ausgeprägten in den Innengewindeabschnitt hineinragenden und/oder geschraubten weiteren Stiftbereichs, eingeschraubt ist.
  9. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Energiespeicher auf der von der Rotorwelle abgewandten Seite der Leiterplatte bestückt ist, insbesondere welcher die elektronischen Bauelemente und den Sensor versorgt.
  10. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte zumindest eine Ausnehmung aufweist, durch welche ein Buchsenteil in den Klebstoff oder die Vergussmasse hindurchragt, wobei das Buchsenteil ein Innengewinde aufweist, wobei eine durch das Deckelteil hindurchragende Schraube in das Buchsenteil eingeschraubt ist, deren Schraubenkopf das Deckelteil zum Unterteil hindrückt, insbesondere wobei das Buchsenteil an seinem äußeren Umfang einen Außensechskantbereich aufweist, insbesondere zum schnellen und einfachen Lösen oder Demontieren.
  11. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle mittels eines ersten Lagers und eines zweiten Lagers drehbar gelagert ist, wobei dasjenige der beiden Lager, welches einen geringeren Abstand zum Unterteil aufweist, als Festlager ausgeführt ist und das andere der beiden Lager als Loslager ausgeführt ist.
  12. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Lager in einem ersten Lagerflansch und das zweite Lager in einem zweiten Lagerflansch aufgenommen ist, wobei ein Statorgehäuse mit dem ersten Lagerflansch und mit dem zweiten Lagerflansch verbunden ist, wobei das Statorgehäuse zwischen dem ersten und dem zweiten Lagerflansch angeordnet ist.
  13. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Unterteil zum Deckelteil hin hervorragende Dombereiche ausgeformt sind, welche durch entsprechende Ausnehmungen der Leiterplatte hindurchragen, insbesondere zur Positionierung der Leiterplatte, insbesondere bei noch flüssigem Klebstoff oder noch flüssiger Vergussmasse bei der Herstellung.
  14. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor die Werte der Komponenten eines dreidimensionalen Beschleunigungsvektors erfasst und/oder dass der Sensor ein 3D-Beschleunigungssensor ist.
  15. Elektromotor nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschluss (40) für einen Temperatursensor auf der Leiterplatte bestückt ist und/oder dass die Leiterplatte derart geeignet mit elektronischen Bauelementen bestückt ist, dass die Werte auf einem auf der Leiterplatte bestückten Speicher abspeicherbar sind und/oder dass die Werte berührungslos übertragbar sind, insbesondere an einen stationär angeordneten Rechner.
DE102022003292.9A 2021-09-17 2022-09-07 Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle Pending DE102022003292A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102021004697 2021-09-17
DE102021004697.8 2021-09-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102022003292A1 true DE102022003292A1 (de) 2023-03-23

Family

ID=83438338

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102022003292.9A Pending DE102022003292A1 (de) 2021-09-17 2022-09-07 Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP4402781A1 (de)
DE (1) DE102022003292A1 (de)
WO (1) WO2023041398A1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008037737A1 (de) 2007-08-28 2009-03-05 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Elektromotor mit Winkelsensor
US20120017677A1 (en) 2008-11-11 2012-01-26 Peter Merz Micromechanical coriolis rate of rotation sensor
DE102011004366A1 (de) 2011-02-18 2012-08-23 Robert Bosch Gmbh Sensoranordnung zum Bestimmen eines Drehwinkels
DE102019002748A1 (de) 2018-05-03 2019-11-07 Sew-Eurodrive Gmbh & Co Kg Elektromotor, aufweisend eine Rotorwelle, insbesondere eine drehbar gelagerte Rotorwelle, und einen Winkelsensor

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005037474A1 (de) * 2004-09-30 2006-04-13 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Antriebseinheit und Elektronikeinheit einer Verstelleinrichtung eines Kraftfahrzeugs
CN102017374B (zh) * 2008-06-13 2015-07-01 三菱电机株式会社 电动机定位机构
US9857205B2 (en) * 2013-11-06 2018-01-02 Quantum Devices, Inc. Encoder system with a desired radial alignment and axial gap
US10063124B2 (en) * 2015-12-10 2018-08-28 Schweitzer Engineering Laboratories, Inc. Shaft mounted monitor for rotating machinery
DE102018202239A1 (de) * 2018-02-14 2019-08-14 Dr. Johannes Heidenhain Gmbh Lagerlose Winkelmesseinrichtung
WO2019214845A1 (de) * 2018-05-08 2019-11-14 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Elektromotor mit einer rotorwelle und einem ersten und zweiten lager
JP7172825B2 (ja) * 2019-04-16 2022-11-16 株式会社デンソー 回転式アクチュエータ
CN112886737A (zh) * 2021-03-18 2021-06-01 深圳鹏行智能有限公司 动力模组和机器人

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008037737A1 (de) 2007-08-28 2009-03-05 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Elektromotor mit Winkelsensor
US20120017677A1 (en) 2008-11-11 2012-01-26 Peter Merz Micromechanical coriolis rate of rotation sensor
DE102011004366A1 (de) 2011-02-18 2012-08-23 Robert Bosch Gmbh Sensoranordnung zum Bestimmen eines Drehwinkels
DE102019002748A1 (de) 2018-05-03 2019-11-07 Sew-Eurodrive Gmbh & Co Kg Elektromotor, aufweisend eine Rotorwelle, insbesondere eine drehbar gelagerte Rotorwelle, und einen Winkelsensor

Also Published As

Publication number Publication date
WO2023041398A1 (de) 2023-03-23
EP4402781A1 (de) 2024-07-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3265830B1 (de) Sensoreinrichtung für ein wälzlager sowie wälzlageranordnung mit einer derartigen sensoreinrichtung
EP1424225B1 (de) Gummilager mit Sensor
DE102018101976A1 (de) Untersetzungsgetriebe der elektrischen Servolenkungsvorrichtung
EP0615611B1 (de) Vorrichtung zur befestigung eines gehäuses
DE69117619T2 (de) Rotierende Kodierhülse für Abtastvorrichtung
DE102019201521A1 (de) Fahrwerkbauteil mit einer Messeinrichtung
DE102017200751A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Montieren eines Temperatursensors
DE102017100685A1 (de) Energieversorgungssystem für ein Kraftfahrzeug
DE102022003292A1 (de) Elektromotor mit einer drehbar gelagerten Rotorwelle
DE19839028C1 (de) Meßseil-Wegsensor
EP2349815B1 (de) Lenkgetriebe
DE3619941C2 (de) Winkelgeschwindigkeitssensor für Navigationszwecke
DE112006000653T5 (de) Radhalterungslagerbaugruppe mit integriertem Sensor
DE2527343A1 (de) Geschwindigkeitsmesseinheit
WO2019105509A1 (de) Wankstabilisator, kraftfahrzeug und verfahren zum betrieb eines kraftfahrzeugs
DE102005009607B4 (de) Antrieb und Verfahren zur Überwachung dieses Antriebs
DE102015119708A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines optischen Sensors an einem Kraftfahrzeug mit Justageeinrichtung, Sensoranordnung sowie Kraftfahrzeug
DE102015119710A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines optischen Sensors an einem Kraftfahrzeug mit Federelement, Sensoranordnung sowie Kraftfahrzeug
DE102019121598A1 (de) Zentrifuge
DE102020125362A1 (de) Aktuator einer Lenkung eines Kraftfahrzeuges
EP4320363B1 (de) Wälzkörper mit messvorrichtung
BE1029282B1 (de) Wälzkörper mit Messvorrichtung
EP3712582A1 (de) Anordnung zum erfassen einer belastung eines lasttragenden bauteils eines kraftfahrzeugs und entsprechendes kraftfahrzeug
DE102010046889B4 (de) Torsionsmodul
DE102018131864A1 (de) Lagereinheit für eine Schneckenwelle eines Lenkgetriebes