DE102021203954A1 - Stator einer elektrischen Maschine - Google Patents
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Abstract
Stator einer elektrischen Maschine (1) mit einem eine Statorachse (4) aufweisenden Statorkörper (5), insbesondere einem Statorblechpaket, und mit einer elektrischen Steckwicklung (6), die durch Nuten (10) des Stators (2) verläuft, mehrere Phasenstränge umfasst und aus einer Vielzahl von Leiterelementen (7) gebildet ist, wobei Leiterelemente (7) der Vielzahl von Leiterelementen (7) vorgesehen sind, deren Leiterenden (8) zumindest an einer Stirnseite (11) des Stators (2) aus den Nuten (10) vorstehen und einen Wickelkopf (9) bilden, und mit einer am Wickelkopf (9) vorgesehenen elektrischen Anschlusseinrichtung (3), die mehrere Stromschienen (15) zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung (6) aufweist und mittels der die Phasenstränge der Steckwicklung (6) mit einer externen elektrischen Energieversorgung (16) verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienen (15) jeweils zumindest eine Durchlassöffnung (17) zum Einführen des jeweiligen Leiterendes (8) zumindest eines der Leiterelemente (7) eines der Phasenstränge aufweisen.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung geht aus von einem Stator einer elektrischen Maschine nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon ein Stator einer elektrischen Maschine aus der
US2018/040392 A bekannt, mit einem eine Statorachse aufweisenden Statorkörper, insbesondere einem Statorblechpaket, und mit einer elektrischen Steckwicklung, die durch Nuten des Stators verläuft, mehrere Phasenstränge umfasst und aus einer Vielzahl von Leiterelementen gebildet ist, wobei Leiterelemente der Vielzahl von Leiterelementen vorgesehen sind, deren Leiterenden zumindest an einer Stirnseite des Stators aus den Nuten vorstehen und einen Wickelkopf bilden, und mit einer am Wickelkopf vorgesehenen elektrischen Anschlusseinrichtung, die mehrere Stromschienen zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung aufweist und mittels der die Phasenstränge der Steckwicklung mit einer externen elektrischen Energieversorgung verbindbar sind. Zum Verschweißen der Stromschienen der Anschlusseinrichtung mit den Leiterenden der Steckwicklung werden die zu fügenden Leiterenden mit Hilfe eines Spannwerkzeugs gegen die Stromschienen gespannt und stirnseitig verschweißt. Zur Sicherstellung einer ausreichenden und gleichbleibenden Prozessqualität ist die exakte Ausrichtung der Leiterenden zu den Stromschienen der Anschlusseinrichtung ausschlaggebend. - Vorteile der Erfindung
- Der erfindungsgemäße Stator der elektrischen Maschine mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass die exakte Ausrichtung der Leiterenden zu den Stromschienen der Anschlusseinrichtung nicht durch ein Spannwerkzeug, sondern durch die Stromschienen selbst erreicht wird. Der Schweißprozess bei der Herstellung des Stators wird durch den Wegfall der Spannwerkzeuge deutlich vereinfacht. Dies wird erfindungsgemäß erreicht, indem die Stromschienen jeweils zumindest eine Durchlassöffnung zum Einführen des jeweiligen Leiterendes zumindest eines der Leiterelemente eines der Phasenstränge aufweisen.
- Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Stators der elektrischen Maschine möglich.
- Besonders vorteilhaft ist, wenn die Durchlassöffnungen der Stromschienen jeweils einen vorstehenden Kragen haben, der mit dem Leiterende des jeweiligen Leiterelementes gefügt, insbesondere verschweißt, ist. Auf diese Weise kann eine gute Schweißverbindung zur jeweiligen Stromschiene hin erreicht werden, da der Kragen der jeweiligen Stromschiene durch entsprechenden Wärmeeintrag gut lokal aufschmelzbar ist. Bei Stromschienen mit hinreichend dünner Blechdicke können die Kragen auch entfallen.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführung ist der vorstehende Kragen der jeweiligen Durchlassöffnung entlang einem Rand der Durchlassöffnung teilweise oder vollständig umlaufend ausgebildet, insbesondere tiefgezogen oder geprägt. Insbesondere ist der jeweilige Kragen ohne Unterbrechungen vollständig umlaufend ausgeführt.
- Weiterhin vorteilhaft ist, wenn die jeweilige Durchlassöffnung der jeweiligen Stromschiene zur Aufnahme einer oder mehrerer Leiterenden langloch- oder schlitzförmig oder rechteckförmig oder kreisförmig oder nierenförmig ausgebildet ist, wobei das Leiterelement einen Leiterquerschnitt mit zumindest einer Querschnittsabmessung und die Durchlassöffnung zumindest eine Öffnungsabmessung aufweist und wobei zwischen der Öffnungsabmessung der Durchlassöffnung und der Querschnittsabmessung des Leiterelementes eine zum Schweißen geeignete Passung vorgesehen ist. Nach dem Ausführungsbeispiel ist das Leiterelement ein Flachdraht mit einem rechteckförmigen Querschnitt, der eine Drahthöhe und eine Drahtbreite hat, wobei die Durchlassöffnung quer zur Erstreckung der Leiterenden eine Öffnungsbreite und eine Öffnungslänge aufweist und wobei zwischen der Öffnungsbreite der Durchlassöffnung und der Drahtbreite des Leiterendes eine zum Schweißen geeignete Passung, beispielsweise eine Spielpassung, vorgesehen ist. Auf diese Weise wird eine gute Ausrichtung der Leiterenden zu den Stromschienen erreicht. Außerdem kann dadurch eine gute Schweißverbindung zwischen den Leiterenden der Leiterelemente und den jeweiligen Stromschienen hergestellt werden.
- Sehr vorteilhaft ist es, wenn das Leiterende des jeweiligen Leiterelementes in einer Einführrichtung über den Kragen der jeweiligen Durchlassöffnung hinausreicht. Auf diese Weise lassen sich die Leiterenden gut mit der jeweiligen Stromschiene verschweißen. Insbesondere können auf diese Weise beim Schweißen Tropfen gebildet werden, die den Spalt zwischen dem jeweiligen Leiterende und der jeweiligen Durchlassöffnung überbrücken und so die zum Schweißen erforderliche Wärme in die jeweilige Stromschiene bringen.
- Auch vorteilhaft ist, wenn sich die jeweilige Durchlassöffnung der jeweiligen Stromschiene in Einführrichtung verjüngt, insbesondere Einführschrägen aufweist. Auf diese Weise kann die Anschlusseinrichtung trotz dem Vorhandensein von Lagetoleranzen als Einheit auf den Wickelkopf montiert bzw. aufgesteckt werden. Bei diesem Vorgang werden die entsprechenden Leiterenden des Wickelkopfes gleichzeitig in die entsprechenden Durchlassöffnungen der Stromschienen der Anschlusseinrichtung eingefädelt.
- Desweiteren vorteilhaft ist, wenn die Stromschienen jeweils einen die zumindest eine Durchlassöffnung aufweisenden ersten Anschlussabschnitt zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung aufweisen und wenn Stromschienen vorgesehen sind, die jeweils einen zweiten Anschlussabschnitt zur elektrischen Verbindung mit einer elektrischen Phase der externen elektrischen Energieversorgung aufweisen, und/oder wenn eine Stromschiene vorgesehen ist, die mit allen Phasensträngen der Steckwicklung elektrisch verbunden ist und einen Stern einer elektrischen Sternschaltung der Steckwicklung bildet. Auf diese Weise werden die Stromschienen entsprechend der vorgesehenen elektrischen Verschaltung elektrisch verbunden.
- Darüber hinaus vorteilhaft ist, wenn zumindest eine erste der Stromschienen und zumindest eine zweite der Stromschienen in axialer Richtung bezüglich der Statorachse gesehen derart übereinander angeordnet sind, dass die erste Stromschiene die zweite Stromschiene in Abstand zueinander zumindest abschnittsweise überdeckt, wobei die erste Stromschiene eine Ausnehmung aufweist für einen zum Schweißen erforderlichen Zugang zu der Durchlassöffnung der von der ersten Stromschiene überdeckten zweiten Stromschiene und/oder dass die zweite Stromschiene eine Ausnehmung für das Hindurchführen zumindest eines der Leiterenden zum Anschließen an die Durchlassöffnung der ersten Stromschiene aufweist. Die erfindungsgemäßen Ausnehmungen ermöglichen eine einfache und automatisierte Montage der Anschlusseinrichtung.
- Vorteilhaft ist, wenn die Anschlusseinrichtung einen elektrisch isolierenden Träger zur Halterung der Stromschienen aufweist, wobei die Stromschienen jeweils an dem Träger befestigt, insbesondere verstemmt oder heißverstemmt, sind. Der Träger fasst alle Bauteile der Anschlusseinrichtung zu einer Baueinheit zusammen, so dass eine einfache Montage der Anschlusseinrichtung möglich ist.
- Außerdem vorteilhaft ist, wenn die Stromschienen im befestigten Zustand am Träger jeweils mit einem bestimmten Spiel in axialer und/oder radialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung bewegbar sind. Auf diese Weise kann die Anschlusseinrichtung trotz dem Vorhandensein von Lagetoleranzen als Einheit auf den Wickelkopf montiert bzw. aufgesteckt werden.
- Nach einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Träger eine der Steckwicklung abgewandte Oberseite und eine der Steckwicklung zugewandte Unterseite aufweist, wobei an der Oberseite des Trägers zumindest eine, insbesondere mehrere oder alle, der Stromschienen und/oder an der Unterseite zumindest eine der Stromschienen befestigt sind.
- Weiter vorteilhaft ist, wenn an dem Träger der Anschlusseinrichtung zumindest eine vorstehende Isolierwandung ausgebildet ist, um zwei der Stromschienen elektrisch gegeneinander zu isolieren.
- Figurenliste
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
-
1 zeigt in einer Schnittansicht einen Stator einer elektrischen Maschine mit einer erfindungsgemäßen Anschlusseinrichtung, -
2 eine Teilansicht der Anschlusseinrichtung nach1 mit den zu fügenden Leiterenden8 der Steckwicklung6 nach1 , -
3 eine Ansicht eines Schnittes durch die Anschlusseinrichtung nach1 und2 und -
4 eine Teilansicht eines weiteren Schnittes durch die Anschlusseinrichtung nach1 und2 . - Beschreibung des Ausführungsbeispiels
-
1 zeigt in einer Schnittansicht einen Stator2 einer elektrischen Maschine1 mit einer erfindungsgemäßen Anschlusseinrichtung3 . - Der Stator
2 der elektrischen Maschine1 umfasst einen eine Statorachse4 aufweisenden Statorkörper5 , der beispielsweise ein Statorblechpaket ist, und eine elektrische Steckwicklung6 . Die Steckwicklung6 verläuft durch Nuten10 des Stators2 , umfasst mehrere Phasenstränge unterschiedlicher elektrischer Phase und ist aus einer Vielzahl von Leiterelementen7 gebildet. Die Leiterelemente7 können beispielsweise aus Flachdraht mit rechteckförmigem Querschnitt hergestellt und haarnadelförmig bzw. U-förmig oder stabförmig bzw. I-förmig ausgebildet sein. Alternativ könnte auch ein Runddraht mit einem kreisförmigen Querschnitt vorgesehen sein. Die Leiterelemente7 haben in bekannter Weise eine nicht dargestellte elektrische Isolationsbeschichtung. - Es sind Leiterelemente
7 der Vielzahl von Leiterelementen7 vorgesehen, deren Leiterenden8 zumindest an einer Stirnseite11 des Stators2 aus den Nuten10 vorstehen und einen Wickelkopf9 bilden. - Außerdem weist der Stator
2 die am Wickelkopf9 angeordnete elektrische Anschlusseinrichtung3 auf, die mehrere Stromschienen15 zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung6 umfasst und mittels der die Phasenstränge der Steckwicklung6 mit einer externen elektrischen Energieversorgung16 verbindbar sind. Die Stromschienen15 sind beispielsweise als Stanzbiegeteil ausgebildet. - Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Stromschienen
15 jeweils zumindest eine Durchlassöffnung17 zum Einführen des jeweiligen Leiterendes8 zumindest eines der Leiterelemente7 eines der Phasenstränge aufweisen. Die in den Durchlassöffnungen17 angeordneten Leiterenden8 sind mit den jeweiligen Stromschienen15 gefügt, insbesondere verschweißt. - Unter der Durchlassöffnung
17 wird eine Öffnung oder Ausnehmung verstanden, die die jeweilige Stromschiene15 von einer Seite zur gegenüberliegenden Seite durchgehend durchläuft, beispielsweise derart, dass ein Leiterende8 eines der Leiterelemente7 durch die Durchlassöffnung17 hindurchragen kann. Die Durchlassöffnung17 kann eine umlaufend geschlossene oder eine nicht-geschlossen umlaufende Begrenzungkontur bzw. fläche aufweisen, die einen Rand der Durchlassöffnung17 bildet. - Die Durchlassöffnungen
17 der Stromschienen15 können beispielsweise jeweils einen vorstehenden Kragen18 haben, der mit dem Leiterende8 des jeweiligen Leiterelementes7 gefügt, insbesondere verschweißt, ist. In1 sind die Fügeverbindungen zwischen den Stromschienen15 und den jeweiligen Leiterelementen7 nicht dargestellt. -
2 zeigt eine Teilansicht der Anschlusseinrichtung3 nach1 mit den zu verbindenden Leiterenden8 der Steckwicklung6 nach1 . - Der vorstehende Kragen
18 der jeweiligen Durchlassöffnung17 ist nach dem Ausführungsbeispiel entlang einem Rand der jeweiligen Durchlassöffnung17 beispielsweise vollständig umlaufend ausgebildet und beispielsweise durch Tiefziehen oder Prägen hergestellt. Alternativ kann der Kragen18 auch abschnittsweise umlaufend ausgebildet sein. - Die zumindest eine Durchlassöffnung
17 der jeweiligen Stromschiene15 ist zur Aufnahme einer oder mehrerer Leiterenden8 beispielsweise langloch- oder schlitzförmig oder rechteckförmig oder kreisförmig oder nierenförmig ausgebildet. Nach dem Ausführungsbeispiel in1 und2 sind in jeder Durchlassöffnung17 zwei Leiterenden8 angeordnet. - Die jeweilige Durchlassöffnung
17 weist quer zur Erstreckung der Leiterenden8 eine ÖffnungsbreiteB und eine ÖffnungslängeL auf. Der rechteckförmige Querschnitt der Leiterelemente7 hat eine Drahthöhe h und eine Drahtbreite b. Zwischen der ÖffnungsbreiteB der jeweiligen Durchlassöffnung17 und der Drahtbreiteb des entsprechenden Leiterendes8 ist eine zum Schweißen geeignete Passung vorgesehen. Die ÖffnungsbreiteB der jeweiligen Durchlassöffnung17 entspricht also im wesentlichen der Drahtbreiteb des entsprechenden Leiterendes8 bzw. ist geringfügig größer ausgebildet als die Drahtbreiteb des entsprechenden Leiterendes8 . - Das Leiterende
8 des jeweiligen Leiterelementes7 reicht in einer Einführrichtung19 und mit einem ÜberstandH über den Kragen18 der jeweiligen Durchlassöffnung17 hinaus. - Alle Stromschienen
15 weisen jeweils einen die zumindest eine Durchlassöffnung17 aufweisenden ersten Anschlussabschnitt20 zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung6 auf. Weiterhin haben alle Stromschienen15 oder gemäß dem Ausführungsbeispiel alle Stromschienen15 mit Ausnahme einer Stromschiene15 jeweils einen zweiten Anschlussabschnitt25 zur elektrischen Verbindung mit einer elektrischen Phase der externen elektrischen Energieversorgung16 . Nach der ersten Alternative kann eine Dreieckschaltung erreicht werden, wobei die Anzahl der Stromschienen15 der Anzahl der elektrischen Phasen entspricht. Nach der zweiten Alternative und gemäß dem Ausführungsbeispiel wird mittels der Anschlusseinrichtung3 eine Sternschaltung erreicht, wobei die Anzahl der Stromschienen15 um eins größer ist als die Anzahl der elektrischen Phasen. Für die Sternschaltung ist eine der Stromschienen15 vorgesehen, die keinen zweiten Anschlussabschnitt25 aufweist, die mit allen Phasensträngen der Steckwicklung6 elektrisch verbunden ist und dadurch einen Stern21 der elektrischen Sternschaltung der Steckwicklung6 bildet. - Nach
1 und2 sind zumindest eine erste, beispielsweise obere, der Stromschienen15 und zumindest eine zweite, beispielsweise untere, der Stromschienen15 in axialer Richtung bezüglich der Statorachse4 gesehen derart übereinander angeordnet, dass die erste Stromschiene15 die zweite Stromschiene15 in Abstand zueinander zumindest abschnittsweise überdeckt. Die zumindest eine erste Stromschiene15 weist daher eine Ausnehmung22 auf für einen zum Fügen erforderlichen Zugang zu der Durchlassöffnung17 der von der ersten Stromschiene15 überdeckten zweiten Stromschiene15 . Die zweite, beispielsweise untere, Stromschiene15 kann eine Ausnehmung23 für das Hindurchführen zumindest eines der Leiterenden8 zum Anschließen an die Durchlassöffnung17 der ersten Stromschiene15 aufweisen. - Die Anschlusseinrichtung
3 kann einen elektrisch isolierenden Träger30 zur Halterung der Stromschienen15 aufweisen, wobei die Stromschienen15 jeweils an dem Träger30 befestigt, beispielsweise verstemmt oder heißverstemmt, sind. Der Träger30 hat eine der Steckwicklung6 abgewandte Oberseite und eine der Steckwicklung6 zugewandte Unterseite. An der Oberseite des Trägers30 ist zumindest eine oder sind mehrere oder alle Stromschienen15 , beispielsweise nur die Stromschienen15 mit zweitem Anschlussabschnitt25 , befestigt. An der Unterseite des Trägers30 kann zumindest eine der Stromschienen15 , beispielsweise die den Stern21 bildende Stromschiene15 , befestigt sein. An dem Träger30 können nicht dargestellte vorstehende, beispielsweise rippenförmige Isolierwandungen ausgebildet sein, die derart angeordnet sind, dass jeweils zwei der Stromschienen15 elektrisch gegeneinander isoliert sind. -
3 zeigt eine Ansicht eines Schnittes durch die Anschlusseinrichtung nach1 und2 . Die jeweilige Durchlassöffnung17 der jeweiligen Stromschiene15 kann sich in Einführrichtung19 verjüngen, insbesondere Einführschrägen24 aufweisen. -
4 zeigt eine Teilansicht eines weiteren Schnittes durch die Anschlusseinrichtung nach1 und2 . - Zur Befestigung der Stromschienen
15 am Träger30 weisen Stromschienen15 beispielsweise jeweils zumindest eine Befestigungsöffnung28 und der Träger30 beispielsweise jeweils einen die Befestigungsöffnung28 der Stromschiene15 durchragenden Befestigungszapfen29 auf. Der jeweilige Befestigungszapfen29 des Trägers30 ist an seinem freien Ende beispielsweise umgeformt zur Bildung eines Haltekopfes31 , der zur Fixierung der jeweiligen Stromschiene15 an dem Träger30 ausgebildet ist. - Wie aus
4 erkennbar, sind die Stromschienen15 im befestigten Zustand am Träger30 beispielsweise jeweils mit einem bestimmten Spiel in axialer und/oder radialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung bezüglich der Statorachse4 bewegbar. Dies wird erreicht, indem ein Spiel zwischen der Befestigungsöffnung28 und dem Befestigungszapfen29 vorgesehen ist und indem der Haltekopf31 nicht an der Stromschiene15 anliegt, sondern ein entsprechender Abstand ausgebildet ist. - Der Stator
2 ist beispielsweise in einem Gehäuse35 der elektrischen Maschine1 angeordnet. Die Anschlusseinrichtung3 ist beispielsweise über die zweiten Anschlussabschnitte25 der entsprechenden Stromschienen15 mit einer Phasenanschlusseinheit36 elektrisch verbunden, die am Gehäuse35 befestigt ist und mehrere Phasenanschlüsse aufweist. Die einzelnen Phasenanschlüsse der Phasenanschlusseinheit36 sind jeweils an eine der elektrischen Phasen der externen Energieversorgung16 elektrisch anschließbar. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- US 2018040392 A [0001]
Claims (13)
- Stator einer elektrischen Maschine (1) mit einem eine Statorachse (4) aufweisenden Statorkörper (5), insbesondere einem Statorblechpaket, und mit einer elektrischen Steckwicklung (6), die durch Nuten (10) des Stators (2) verläuft, mehrere Phasenstränge umfasst und aus einer Vielzahl von Leiterelementen (7) gebildet ist, wobei Leiterelemente (7) der Vielzahl von Leiterelementen (7) vorgesehen sind, deren Leiterenden (8) zumindest an einer Stirnseite (11) des Stators (2) aus den Nuten (10) vorstehen und einen Wickelkopf (9) bilden, und mit einer am Wickelkopf (9) vorgesehenen elektrischen Anschlusseinrichtung (3), die mehrere Stromschienen (15) zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung (6) aufweist und mittels der die Phasenstränge der Steckwicklung (6) mit einer externen elektrischen Energieversorgung (16) verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienen (15) jeweils zumindest eine Durchlassöffnung (17) zum Einführen des jeweiligen Leiterendes (8) zumindest eines der Leiterelemente (7) eines der Phasenstränge aufweisen.
- Stator nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlassöffnungen (17) der Stromschienen (15) jeweils einen vorstehenden Kragen (18) haben, der mit dem Leiterende (8) des jeweiligen Leiterelementes (7) gefügt, insbesondere verschweißt, ist. - Stator nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass der vorstehende Kragen (18) der jeweiligen Durchlassöffnung (17) entlang einem Rand der Durchlassöffnung (17) teilweise oder vollständig umlaufend ausgebildet ist, insbesondere tiefgezogen oder geprägt ist. - Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Durchlassöffnung (17) der jeweiligen Stromschiene (15) zur Aufnahme einer oder mehrerer Leiterenden (8) langloch- oder schlitzförmig oder rechteckförmig oder kreisförmig oder nierenförmig ausgebildet ist, wobei das Leiterelement (7) einen Leiterquerschnitt mit zumindest einer Querschnittsabmessung (h,b) und die Durchlassöffnung (17) zumindest eine Öffnungsabmessung (B,L) aufweist und wobei zwischen der Öffnungsabmessung (B,L) der Durchlassöffnung (17) und der Querschnittsabmessung (h,b) des Leiterelementes (7) eine zum Schweißen geeignete Passung vorgesehen ist.
- Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leiterende (8) des jeweiligen Leiterelementes (7) in einer Einführrichtung (19) über den Kragen (18) der jeweiligen Durchlassöffnung (17) hinausreicht.
- Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die jeweilige Durchlassöffnung (17) der jeweiligen Stromschiene (15) in Einführrichtung (19) verjüngt, insbesondere Einführschrägen (24) aufweist.
- Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienen (15) jeweils einen die zumindest eine Durchlassöffnung (17) aufweisenden ersten Anschlussabschnitt (20) zur elektrischen Verbindung mit der Steckwicklung (6) aufweisen und dass Stromschienen (15) vorgesehen sind, die jeweils einen zweiten Anschlussabschnitt (25) zur elektrischen Verbindung mit einer elektrischen Phase der externen elektrischen Energieversorgung (16) aufweisen, und/oder dass eine Stromschiene (15) vorgesehen ist, die mit allen Phasensträngen der Steckwicklung (6) elektrisch verbunden ist und einen Stern (21) einer elektrischen Sternschaltung der Steckwicklung (6) bildet.
- Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste der Stromschienen (15) und zumindest eine zweite der Stromschienen (15) in axialer Richtung bezüglich der Statorachse (4) gesehen derart übereinander angeordnet sind, dass die erste Stromschiene (15) die zweite Stromschiene (15) in Abstand zueinander zumindest abschnittsweise überdeckt, wobei die erste Stromschiene (15) eine Ausnehmung (22) aufweist für einen Zugang zu der Durchlassöffnung (17) der von der ersten Stromschiene (15) überdeckten zweiten Stromschiene (15) und/oder dass die zweite Stromschiene (15) eine Ausnehmung (23) für das Hindurchführen zumindest eines der Leiterenden (8) zum Anschließen an die Durchlassöffnung (17) der ersten Stromschiene (15) aufweist.
- Stator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (3) einen elektrisch isolierenden Träger (30) zur Halterung der Stromschienen (15) aufweist, wobei die Stromschienen (15) jeweils an dem Träger (30) befestigt, insbesondere verstemmt oder heißverstemmt, sind.
- Stator nach
Anspruch 9 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienen (15) im befestigten Zustand am Träger (30) jeweils mit einem bestimmten Spiel in bezüglich der Statorachse (4) axialer und/oder radialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung bewegbar sind. - Stator nach einem der
Ansprüche 9 oder10 , dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (30) eine der Steckwicklung (6) abgewandte Oberseite und eine der Steckwicklung (6) zugewandte Unterseite aufweist, wobei an der Oberseite des Trägers (30) zumindest eine, insbesondere mehrere oder alle, der Stromschienen (15) und/oder an der Unterseite zumindest eine der Stromschienen (15) befestigt sind. - Stator nach einem der
Ansprüche 9 bis11 , dadurch gekennzeichnet, dass an dem Träger (30) zumindest eine vorstehende Isolierwandung ausgebildet ist, um zwei der Stromschienen (15) elektrisch gegeneinander zu isolieren. - Elektrische Maschine mit einem Gehäuse (35) und einem in dem Gehäuse (35) angeordneten Stator (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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