-
Die Erfindung gehört zum kosmetischen und pharmazeutischen Bereich und betrifft eine Wirkstoffkombination zur Behandlung von Fungalakne sowie Zusammensetzungen enthaltend die Wirkstoffkombination.
-
Pityrosporum Folliculitis auch bekannt als Malassezia (Pityrosporum) folliculitis ist ein Akneähnlicher Ausbruch auf der menschlichen Haut, der häufig von Juckreiz begleitet wird und in Gebieten mit viel Talgaktivität am häufigsten auftritt. Dies umfasst vornämlich das Gesicht (insbesondere Stirn), den Hals, die Schultern, die Brust und den Rücken.
-
Umgangssprachlich wird Malassezia folliculitis oftmals als Fungalakne bezeichnet, auch wenn diese Hauterkrankung per se keine Akne ist. Die umgangssprachliche Namensgebung basiert lediglich aufgrund ähnlichen Symptome.
-
Malassezia folliculitis ist eine Pilzerkrankung, die häufig fälschlich als bakterielle Akneform diagnostiziert wird. Dieses kann äußerst frustrierend für den Betreffenden sein, da die Fehldiagnose häufig zu einer unnötigen und längeren Behandlung mit Medikamenten, wie Antibiotika führt, die den Zustand nur weiter verschlimmern.
-
Problematisch ist auch der Umstand, dass bei einer Vielzahl an Patienten eine Mischfrom von bakterieller Akne und Malassezia folliculitis auftritt. Nachteilig ist der Umstand, dass derzeit keine Wirkstoffe bekannt sind, die effektiv die bakterielle Akne und Malassezia folliculitis vermindern.
-
Entsprechend war es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Behandlungsmöglichkeit bereitzustellen, die auch bei einer Fehldiagnose Wirksamkeit gegen bakterieller Akne und/oder Malassezia folliculitis aufweist.
-
Malassezia ist eine Hefe- bzw. Pilzgattung, die ein gewöhnlicher Bestandteil des Mikro und Mykobioms der Haut ist (d.h. die gesunden Bakterien und Hefen, die auf der Haut leben) und bei geschätzten 92% aller Menschen vorkommt, aber aus bisher nicht abschließend geklärten Gründen für ausgewählte Personen pathogen wird und die Malassezia folliculitis verursacht. Insbesondere wird vermutet, dass die Malassezia Folliculitis dadurch entsteht, dass die Malassezia-Hefen tiefer in die Hautdrüsen eindringen. Meist geht dies mit einer erhöhten Talgproduktion einher. Infolge dessen entstehen Hautirritationen, wie kleine Pickel, Rötungen und Juckreiz.
-
Es sind verschiedene Spezies der Malassezia-Hefen bekannt. Diese sind M. caprae, M. cuniculi, M. dermatis, M. equine, M. furfur, M. globosa, M. japonica, M. nana, M. obtuse, M. pachydermatis, M. restricta, M. slooffiae und M. sympodialis. Malassezia folliculitis wird zumeist von M. globosa und/oder M. furfur verursacht.
-
Es gibt verschiedene Behandlungen, die ein Arzt gegen Malassezia folliculitis verschreiben kann. Vornämlich wird zur Behandlung ein Antimykotikum benötigt. Sofern das Antimykotikum oral eingenommen werden soll, werden Wirkstoffe wie Itraconazol oder Fluconazol verwendet. Jedoch sind diese Antimykotika Off-Label-Behandlungen, da sie für diese spezielle Erkrankung nicht von der FDA zugelassen sind.
-
Alternativ versuchen sich eine Vielzahl von Patienten, die eine orale Antimykotika-Behandlung nicht wollen oder nicht tolerieren können, daran die Malassezia folliculitis mit einem Antimykotikum-Shampoo topisch zu behandeln. Sie können Selensulfid-Shampoo wie Head and Shoulders, Neutrogena oder eine Apothekenmarke kaufen. Das Shampoo lässt sich normalerweise leicht auftragen, da Sie es nach der Anwendung auf Hals oder Kopfhaut auf Brust, Rücken oder Schultern tropfen lassen können.
-
Die umfassende Dokumentation erreichbar unter der Webseite https://simpleskincarescience.com/pityrosporum-folliculitis-treatment-malassezia-cure/ führt eine Vielzahl an Wirkstoffen auf, welche bei Malassezia folliculitis topisch aufgetragen werden können.
-
Der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff ist Ketoconazol. Studien haben gezeigt, das Ketoconazol jede Spezies der Malasseziahefen inhibiert, wobei die Wirksamkeit deutlich besser ist als die anderer Antimykotika. Beispielsweise hat es eine niedrigere minimale Hemmkonzentration (MHK) gegen Malassezia als Zinkpyrithion, Selensulfid, Clotrimazol und Bifonazol.
-
Verschiedene Studien haben die Wirksamkeit von Ketoconazol bei topsicher Anwendung untersucht:
- - 44 Patienten (35 Männer, 9 Frauen) wurden gebeten, zweimal täglich 2% Ketoconazolcreme aufzutragen oder 100 mg orales Itraconazol einzunehmen. Die 37 Patienten, die Ketoconzolcreme verwendeten, zeigten nach 27 bis 43 Tagen eine durchschnittliche Verbesserung. Die 7 Patienten, die orales Itraconazol verwendeten, zeigten nach 14 bis 18 Tagen eine Besserung. Folglich zeigt die topische Anwendung keine schnelle Besserung. (105)
- - 26 Patienten verwendeten entweder topisches Ketoconazol, orales Ketoconazol oder beides. Die Heilungsraten betrugen 12%, 75% bzw. 75%. Folglich zeigt die topische Anwendung keine besonders hohe Heilungsrate verglichen zur oralen Aufnahme. (106)
-
Somit zeigt sich, dass bei topischer Anwendung von Ketoconazol die Effektivität gegen Malassezia folliculitis limitiert ist.
-
Ferner ist es bekannt, dass ebenfalls Climbazol, Benzoylperoxid, Salizylsäure und Zink Phyritione bei der topischen Behandlung Malassezia folliculitis eingesetzt werden.
-
Nachteilig ist der Umstand, dass die Wirkstoffe alleine oft keine ausreichende Wirksamkeit zur Reduzierung von Malassezia-Hefen bei topischer Anwendung auf der Haut, insbesondere der Gesichtshaut, haben. Folglich wird die Malassezia folliculitis unzureichend bekämpft und es tritt keine Verbesserung des Hauterscheinungsbilds auf.
-
Nachteilig an bekannten Wirkstoffen und bekannten Wirkstoffkombinationen ist ferner, dass der Einsatz dieser auf der Haut oftmals zu Hautreizungen oder Hautaustrocknung führen können. Folglich wird Malassezia folliculitis zwar behandelt, der Hautzustand verbessert sich jedoch aufgrund der Nebenwirkungen nicht signifikant. Folglich besteht ein Bedarf an Wirkstoffen und/oder Wirkstoffkombinationen welche eine effektive Behandlung ermöglichen, jedoch deutlich milder sind, so dass weniger oder keine Hautreizungen oder Hautaustrocknungen nach Auftragung erhalten werden.
-
Ferner weisen Wirkstoffe, wie Benzoylperoxid, den Nachteil auf, dass diese nach Auftragen auf die Haut ein Bleichen bei Textilien verursachen können, welche mit der Haut in Kontakt kommen.
-
Ferner ist es ebenfalls nachteilig, dass beim Abheilen der Malassezia folliculitis oftmals eine post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen auftritt. Bei der postinflammatorischen Hyperpigmentierung bilden sich flache Verfärbungen. Die Hautflecken sind je nach Hautfarbe und Tiefe der Verfärbung rosa bis rot, braun oder schwarz. Sie treten entweder in Form kleiner, verfärbter Sommersprossen oder großflächiger Stellen dunkler Färbung auf, und sie können glänzen oder wie „neue“ Haut aussehen.
-
Die postinflammatorische Hyperpigmentierung hinterlässt keine Narben und auch ohne Behandlung wird die Verfärbung mit der Zeit blasser. Das Verblassen kann unterschiedlich lange dauern: zwischen drei und 24 Monaten. Manchmal dauert es sogar noch länger. Grund dafür ist der Unterschied zwischen der natürlichen Hautfarbe und den dunkleren Stellen: je größer der Unterschied, desto länger dauert es, bis die Hautstelle wieder ihre ursprüngliche Farbe angenommen hat.
-
Entsprechend besteht ein Bedarf an Wirkstoffen, welche die Zeit bis zum vollständigen Verblassen der postinflammatorische Hyperpigmentierung insbesondere bei Pityrosporum Folliculitis reduzieren. Somit wird schneller ein farblich gleichmäßigeres, einheitlicheres Hautbild erhalten.
-
Überraschend wurde nun gefunden, dass durch die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination und deren Anwendung eine synergistische Verbesserung in Bezug auf die Nachteile des Standes der Technik erzielt werden konnte.
-
Entsprechend ist ein erster Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Climbazol und
- b) Piroctone Olamin und/oder Zink Pyrithion
zur Verwendung bei der topischen Behandlung von Pityrosporum Folliculitis und/oder bakterieller Akne auf der menschlichen Haut.
-
Ein weiterer Gegenstand ist eine Zubereitung enthaltend die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination zur Verwendung bei der topischen Behandlung von Pityrosporum Folliculitis und/oder bakterieller Akne auf der menschlichen Haut.
-
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Climbazol und
- b) Piroctone Olamin und/oder Zink Pyrithion
zur Verwendung bei der topischen Behandlung von post-inflamatorischen hyperpigmentierungen insbesondere bei Pityrosporum Folliculitis auf der menschlichen Haut.
-
Ein weiterer Gegenstand ist eine Zubereitung enthaltend die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination zur Verwendung bei der Behandlung von post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen insbesondere bei Pityrosporum Folliculitis.
-
Ein weiterer Gegenstand ist die kosmetische, topische Verwendung eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Climbazol und
- b) Piroctone Olamin und/oder Zink Pyrithion
auf der menschlichen Haut zur
- - Reduktion von Papeln und/oder Pusteln auf der Haut bei Pityrosporum Folliculitis und/oder bakterieller Akne, und
- - Reduktion von post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen insbesondere bei Pityrosporum Folliculitis.
-
Ein weiterer Gegenstand ist die kosmetische, topische Verwendung einer kosmetischen Zubereitung enthalten eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Climbazol und
- b) Piroctone Olamin und/oder Zink Pyrithion
auf der Haut zur
- - Reduktion von Papeln und/oder Pusteln auf der Haut bei Pityrosporum Folliculitis und/oder bakterieller Akne, und
- - Reduktion von post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen insbesondere bei Pityrosporum Folliculitis.
-
Vorteilhaft hat sich gezeigt, dass die Erfindung ebenfalls besonders effektiv bei der Behandlung konventionelle Akne eingesetzt werden kann. Überraschend konnte so ein Kombinationsprodukt bereitgestellt werden, welches sowohl gegen Akne als auch gegen Pityrosporum Folliculitis eingesetzt werden kann. Folglich besteht die Problematik der Fehldiagnose nicht mehr, so dass der Verbraucher oder Patient in jedem Fall eine Hautverbesserung feststellt.
-
Ferner wurde überraschend gefunden, dass die Wirkstoffkombination synergistisch wirkt in Bezug auf die Reduktion von post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen insbesondere bei Pityrosporum Folliculitis.
-
Ferner wurde überraschend gefunden, dass die Wirkstoffkombination synergistisch wirkt in Bezug auf die Reduktion von Papeln und/oder Pusteln auf der Haut bei Pityrosporum Folliculitis und/oder bakterieller Akne.
-
Sofern nicht anders angegeben, wurden alle Tests und Messungen unter „normalen Bedingungen / Normalbedingungen“ durchgeführt. Der Begriff „normale Bedingungen / Normalbedingungen“ bezieht sich auf 20 ° C, 1013 hPa und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50%.
-
Der Begriff „Haut“ bezieht sich ausschließlich auf die menschliche Haut.
-
In Bezug auf die erfindungsgemäße kosmetische Zubereitung ist es bevorzugt, wenn Climbazol in einem Anteil von 0,1 bis 0,5 Gew.-%, bevorzugt 0,2 bis 0,48 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,3 bis 0,46 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthalten ist.
-
Sofern die Wirkstoffkombination Zink Phyrithion umfasst, ist es vorteilhaft, wenn das Gewichtsverhältnis von Climbazol zu Zink Phyrithion von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:5, bevorzugt von 5:1 bis 1:2, bevorzugt von 4:1 bis 1:1 und insbesondere bevorzugt von 2:1 bis 1:1,5 beträgt.
-
In Bezug auf die erfindungsgemäße kosmetische Zubereitung ist es bevorzugt, wenn Zink Phyrithion in einem Anteil von 0,1 bis 0,5 Gew.-%, bevorzugt 0,15 bis 0,45 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,2 bis 0,3 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthalten ist.
-
Sofern die Wirkstoffkombination Piroctone Olamin umfasst, ist es vorteilhaft, wenn das Gewichtsverhältnis von Climbazol zu Piroctone Olamin von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:5, bevorzugt von 5:1 bis 1:2, bevorzugt von 4:1 bis 1:1 und insbesondere bevorzugt von 2:1 bis 1:1,1 beträgt.
-
Folglich Piroctone Olamin in der kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitung vorteilhaft in einem Anteil von 0,1 bis 0,5 Gew.-% und insbesondere vorteilhaft von 0,25 bis 0,4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Zubereitung enthalten.
-
Erfindungsgemäß vorteilhaft erfolgt die Anwendung der Wirkstoffkombination, bzw. der kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitung, topisch auf der Haut.
-
Die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination kann in einer Ausführungsform der Erfindung als abspülbare Zubereitung auf die Hautaufgetragen werden. Das heißt die Wirkstoffkombination, bzw. die Zubereitung enthaltend die Wirkstoffkombination, wird zunächst aufgetragen und anschließend mit Wasser gespült.
-
In einer weiteren Ausführungen von der Erfindung aufgetragen und verbleibt anschließend auf die Haut.
-
Die Wirkstoffkombination ist in kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitungen vorteilhaft in einem Anteil von 0,1 bis 1 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 0,9 Gew.-% und insbesondere 0,6 bis 0,8 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Zubereitung, enthalten.
-
In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Wirkstoffkombination in einer wässrigen kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitung enthalten. Innerhalb dieser Ausführungsform ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Wasser von 30 bis 90 Gew.-%, bevorzugt von 40 bis 80 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beträgt.
-
Vorteilhaft umfasst die kosmetische oder pharmazeutische Zubereitung Ethanol. Sofern Ethanol enthalten ist, ist es vorteilhaft wenn der Gesamtanteil von Ethanol von 5 bis 50 Gew.-%, bevorzugt von 10 bis 40 Gew.-% und insbesondere bevorzugt 25 bis 35 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, beträgt.
-
Weiterhin ist es vorteilhat, wenn die kosmetische oder pharmazeutische Zubereitung mindestens einen Emulgator umfasst. Vorteilhaft ist mindestens ein Emulgator mit einem HLB-Wert im Bereich von 10 bis 20 enthalten. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn ein Emulgator enthalten ist, welcher ein Ether von einem Fettalkohol und Polyethylenglykol ist, wobei der Fettalkohol 10 bis 20 Kohlenstoffatome umfasst und das Polyethylenglykol 5 bis 25 Polyoxyethyleneinheiten aufweist. Insbesondere bevorzugt ist Laureth-9.
-
Ferner umfassen die kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitungen vorteilhaft PEG-40 Hydrogenated Castor Oil. Sofern PEG-40 Hydrogenated Castor Oil enthalten ist, beträgt der Anteil davon bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 1 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
-
Die erfindungsgemäßen Zubereitungen bzw. die Wirkstoffkombination wird vorteilhaft einmal täglich auf das zu behandelnde Hautareals aufgetragen, so dass eine vollständige Benetzung gewährleistet ist. Die Vergleichsweise milde Zusammensetzung kann auf der Haut verbleiben, ohne dass Hautreizungen entstehen.
-
Nach 4 Wochen täglicher Behandlung waren bei Vergleichsstudien keine roten Pickel mehr zu erkennen. Ferner, wurde keine oder eine geringere post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen mehr nachgewiesen.
-
Die Wirkstoffkombination der vorliegenden Erfindung kann in verschiedenen kosmetischen Darreichungsformen angewendet werden. Neben alkoholisch-wässrigen Lösungen ist es ebenfalls möglich die Wirkstoffkombination als Bestanteil einer O/W- oder W/O Creme oder Lotion oder in Form eines wässrigen Tensid-haltigen Reinigungsprodukts zur Verfügung zu stellen.
-
Vorteilhaft umfassen die Darreichungsformen jedoch keine C11-24 Fettsäuren, da diese Malassezia-Hefen als Nährmittel dienen.
-
Beispiele:
-
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung veranschaulichen, ohne die Erfindung auf diese Beispiele beschränken zu wollen. Die Zahlenwerte in den Beispielen sind Gewichtsprozente, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Zubereitungen.
-
Erfindungsgemäße Beispiele werden mit Bsp.X abgekürzt, wobei auch hier das X für eine fortlaufende Zahl steht. Die nachfolgend mit der Abkürzung Vgl.X, wobei X eine fortlaufende Zahl ist, gekennzeichneten Formulierungen sind nicht erfindungsgemäße Vergleichsbeispiele.
| Inhaltstoffe | Bsp. 1 | Bsp.2 | Vgl.1 | Vgl.2 | Vgl.3 | Vgl.4 |
| Laureth-9 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Citric Acid | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. |
| Alcohol Denat. | 34 | 34 | 34 | 34 | 34 | 34 |
| Aqua | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Climbazol | 0,45 | 0,45 | | 0,45 | | |
| Zinc Pyrithine | 0,24 | | 0,24 | | | |
| Piroctone Olamine | | 0,3 | | | 0,3 | |
-
Eine Studie wurde durchgeführt. Dazu wurden Teilnehmer ausgewählt, welche unter Pityrosporum Folliculitis und post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen bei Pityrosporum Folliculitis auf dem Rücken leiden. Auf den betroffenen Rücken wurden Areale ausgewählt, welche eine Größe von ca. 60 cm2 aufweisen. Anschließend wurden die Teilnehmer gebeten die Zubereitungen gemäß vorstehender Tabelle auf jeweils einem Areal einmal täglich über einen Zeitraum von 4 Wochen anzuwenden. Dazu wurde jeweils 1,5 g auf ein Wattepad übertragen und mit dem getränkten Wattepad das Hautareal benetzt.
-
Ein Vergleich der Hautareale nach 4 Wochen hat gezeigt, dass jeweils das Areal, welches mit Bsp.1 oder Bsp.2 behandelt wurde, verglichen zu den übrigen Arealen eine signifikante Reduktion der Pityrosporum Folliculitis und post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen aufwies. Es wurde eine deutlich Reduktion von Papeln und/oder Pusteln auf der Haut wahrgenommen. Ferner wurde eine Reduktion der post-inflamatorischen Hyperpigmentierungen erreicht.
| Inhaltstoffe | Bsp. 3 | Bsp. 4 | Bsp. 5 | Bsp. 6 | Bsp. 7 | Bsp. 8 |
| Laureth-9 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Citric Acid | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. |
| Alcohol Denat. | 34 | 34 | 34 | 34 | 34 | 34 |
| Aqua | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 | Ad 100 |
| PEG-40 Hydrogenated Castor Oil | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Climbazol | 0,3 | 0,1 | 0,25 | 0,3 | 0,1 | 0,5 |
| Zinc Pyrithine | 0,3 | 0,1 | 0,25 | 0,2 | | 0,15 |
| Piroctone Olamine | | 0,3 | 0,25 | | 0,25 | 0,15 |