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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Präsentation eines Codes, insbesondere Codeband oder Codestreifen, mit einem Träger und mindestens einem dem Träger zugeordneten Code.
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Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind aus der Praxis bekannt und existieren in unterschiedlichen Ausführungsformen, wobei beispielsweise auf einen metallischen Träger aufgedruckte oder auf andere Art und Weise dem Träger zugeordnete Codes von geeigneten Leseeinrichtungen oder Detektoren gelesen und detektiert werden.
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Aus dem Stand der Technik sind des Weiteren Systeme aus Codeband und Lesekopf bekannt, die ursprünglich aus schienengeführten Anwendungen stammen, bei denen beispielsweise Fahrzeuge auf Schienen geführt werden und eine Positionsbestimmung der Fahrzeuge relativ zu den Schienen oder einer Umgebung erfolgt. In jüngerer Zeit erfolgte eine Adaption der Systeme auf einen Untergrund oder Boden, beispielsweise zur Spurführung von fahrerlosen Transportsystemen. Durch das fahrerlose Transportsystem selbst, aber auch durch beispielsweise Staplerverkehr ist ein auf dem Untergrund oder Boden angeordneter Träger oder ein dort angeordnetes Codeband starken mechanischen Belastungen ausgesetzt, was leicht zu Beschädigungen und/oder Verschiebungen relativ zueinander positionierter Träger oder Codebänder führen kann, wenn beispielsweise mehrere hintereinander angeordnete Träger eine längere Codestrecke bilden. Im Ergebnis ist die Funktion eines solchen Codebands oder einer solchen aus mehreren Trägern gebildeten Codestrecke nicht mehr gewährleistet.
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Des Weiteren ist auch ein Verlegen mehrerer Träger hintereinander aufgrund der für ein sicheres Funktionieren einer Codestrecke erforderlichen genauen Positionierung der Träger relativ zueinander mit der bekannten Vorrichtung nicht einfach. Dies gilt nicht nur bei einem ersten Verlegen einer Codestrecke und einem Verlegen einer Codestrecke um Kurven, sondern auch bei einem durch Verschleiß bedingten Austausch einzelner oder mehrerer Träger. Eine robuste und modulare Lösung, die ein einfaches Austauschen einzelner Träger ermöglicht, ist in der Praxis wünschenswert, um ein sicheres Funktionieren insbesondere einer aus mehreren Trägern gebildeten Codestrecke dauerhaft zu gewährleisten.
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Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Präsentation eines Codes der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass eine sichere Installation mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht ist.
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Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Danach ist die Vorrichtung derart ausgestaltet und weitergebildet, dass dem Träger eine Fixiereinrichtung zur Fixierung des Trägers auf oder in einem Untergrund zugeordnet ist.
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In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass durch geschickte Ergänzung der Vorrichtung mit einem weiteren Funktionselement die voranstehende Aufgabe auf überraschend einfache Weise gelöst wird. In weiter erfindungsgemäßer Weise ist dem Träger in konkreter Weise eine Fixiereinrichtung zugeordnet, mit dem der Träger auf oder in einem Untergrund, beispielsweise ein Boden, sicher installiert werden kann. Mit der Fixiereinrichtung kann verhindert werden, dass der Träger auf ungewünschte Weise durch beispielsweise ein darüber fahrendes Transportsystem oder einen darüber fahrenden Stapler verschoben wird. Eine mechanische Beeinträchtigung des installierten Trägers kann mit der Fixiereinrichtung somit vermieden werden.
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Folglich ist mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Präsentation eines Codes eine Vorrichtung bereitgestellt, mit der eine sichere Installation mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht ist.
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Im Hinblick auf eine besonders sichere und geschützte Installation der Vorrichtung kann die Fixiereinrichtung einen Aufnahmebereich zum Einfügen oder Einlegen und/oder Einkleben des Trägers aufweisen. Hierdurch kann weitestgehend verhindert werden, dass der Träger durch ein darüber fahrendes Fahrzeug gleich welcher Art in beschädigender Weise in Kontakt gelangt. Ein übermäßiger Verschleiß des Trägers und damit der gesamten Vorrichtung kann verhindert und eine lange Lebensdauer gewährleistet werden. Der Aufnahmebereich kann dabei quasi komplementär zur Form des Trägers ausgebildet sein, um ein besonders sicheres Einpassen des Trägers in den Aufnahmebereich zu ermöglichen. In konkreter Weise kann sich der Aufnahmebereich in Längsrichtung der Fixiereinrichtung erstrecken, um beispielsweise einen Codestreifen oder ein Codeband sicher aufnehmen zu können. Neben einem Einkleben kann auch eine Befestigungseinrichtung mit beispielsweise einer Schraube oder einem Bolzen verwendet werden, um den Träger mit der Fixiereinrichtung zu koppeln oder in dem Aufnahmebereich zu befestigen. Im Hinblick auf ein einfaches Austauschen eines Trägers bei beispielsweise einem Verschleiß oder einer Veränderung einer bestehenden Anordnung aus Trägern kann der Aufnahmebereich mindestens eine - vorzugsweise an einem Rand des Aufnahmebereichs ausgebildete - Ausnehmung, Kerbe oder Einkerbung aufweisen. Eine solche Ausnehmung, Kerbe oder Einkerbung kann durch ein geeignetes Instrument, beispielsweise einen Schraubendreher, genutzt werden, um mit einem Träger zum Herausnehmen des Trägers aus dem Aufnahmebereich einzugreifen oder einen Träger aus dem Aufnahmebereich herauszuhebeln. Im Ergebnis ist ein einfacher Austausch eines Trägers ermöglicht.
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Weiterhin im Hinblick auf eine besonders sichere Installation der Vorrichtung oder des Trägers kann die Fixiereinrichtung als Schiene oder Profilschiene ausgebildet sein. Mit einer derartigen Ausgestaltung kann ein Träger auf einfache Weise in einen Aufnahmebereich der Schiene oder Profilschiene eingelegt werden. Darüber hinaus sind Schienen oder Profilschienen üblicherweise sehr formstabil, wodurch eine dauerhafte und stabile Installation einer Vorrichtung auf einem Untergrund gewährleistet ist.
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Alternativ oder zusätzlich hierzu kann die Fixiereinrichtung mindestens einen Durchgang für ein Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube oder ein Bolzen, aufweisen. Mittels eines derartigen Durchgangs kann die Fixiereinrichtung auf einem Untergrund oder Boden oder in einer Bodennut oder Ausnehmung im Boden oder Untergrund auf einfache Weise befestigt oder festgeschraubt werden, wobei eine Schraube oder ein Bolzen durch den Durchgang hindurchgeführt und im Untergrund oder Boden verankert werden kann. Der Durchgang kann dabei im Aufnahmebereich der Fixiereinrichtung ausgebildet sein, wobei in diesem Fall eine Befestigung oder ein Festschrauben der Fixiereinrichtung auf oder in einem Untergrund vor einem Zuordnen des Trägers zur Fixiereinrichtung erfolgen kann.
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Die Fixiereinrichtung kann grundsätzlich zum Einbringen oder Einkleben in eine Nut in dem Untergrund, beispielsweise eine Bodennut, oder zum Aufbringen oder Aufkleben auf den Untergrund, beispielsweise ein Boden, ausgebildet sein. Insbesondere bei einem Einbringen oder Einkleben in eine Nut in dem Untergrund ist die Fixiereinrichtung und damit die gesamte Vorrichtung mechanisch besonders gut gegen an die Fixiereinrichtung und/oder an den Träger fahrende Transportsysteme oder Stapler oder darüber fahrende Transportsysteme oder Stapler geschützt. Je nach Befestigungsart kann die Fixiereinrichtung beispielsweise einen abgeschrägten, abgerundeten oder vertikalen Randbereich aufweisen, wobei sich der Randbereich in Längsrichtung der Fixiereinrichtung erstrecken kann.
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Ein abgeschrägter Randbereich bietet sich bei einer Befestigung der Fixiereinrichtung auf einem Untergrund oder Boden an, wobei der abgeschrägte Randbereich für ein Transportsystem oder sonstiges Fahrzeug oder einen Stapler wie eine Auffahrrampe wirken kann, um über die Vorrichtung hinüber zu fahren. Die Höhe des Randbereichs nimmt dabei vom äußeren Rand des Randbereichs und der Fixiereinrichtung in Richtung innerer Bereich der Fixiereinrichtung - vorzugsweise entlang des gesamten Randbereichs - zu. Mit anderen Worten ergibt sich für ein Fahrzeug oder einen Stapler eine gleich bleibende Steigung vom äußeren Rand des Randbereichs bis vorzugsweise zu einem Ende des Randbereichs in Richtung Träger. Nachdem das Transportsystem oder Fahrzeug oder ein Stapler auf die Vorrichtung aufgefahren ist, kann es oder er auf der anderen Seite der Vorrichtung wieder hinunter fahren, falls an der anderen Seite ebenfalls ein abgeschrägter Randbereich ausgebildet ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind also an beiden Längsseiten der Vorrichtung oder der Fixiereinrichtung jeweils ein abgeschrägter Randbereich ausgebildet, um ein problemloses und beschädigungsfreies Überfahren der Vorrichtung zu ermöglichen.
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Ein vertikaler - also nicht abgeschrägter - oder abgerundeter Randbereich bietet sich aufgrund der Einfachheit der Konstruktion und einer sicheren und dauerhaften Einpassbarkeit in eine Bodennut bei einer Befestigung der Fixiereinrichtung in einem Untergrund an. Bei der Wahl der Ausgestaltung des Randbereichs kann auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestellt werden.
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Im Hinblick auf eine besonders sichere und einfache Installation der Fixiereinrichtung auf oder in einem Untergrund, beispielsweise in einer Bodennut, kann die Fixiereinrichtung mindestens eine Montagehilfe aufweisen, wobei die Montagehilfe in Form eines Dübels, beispielsweise Kunststofflamellen-Dübels, ausgebildet sein kann. Eine derartige Montagehilfe kann an der Unterseite der Fixiereinrichtung angeordnet oder ausgebildet sein und mit entsprechenden Gegenelementen, beispielsweise Löcher, in dem Untergrund zusammenwirken, beispielsweise in Löcher eingesteckt werden. Dies ermöglicht ein exaktes Ausrichten einer Fixiereinrichtung auf oder in einem Untergrund und verhindert ein Aufschwimmen der Fixiereinrichtung bei einem Verkleben in beispielsweise einer Bodennut.
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Im Hinblick auf eine sichere Installation mehrerer Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander kann die Fixiereinrichtung eine Kopplungseinrichtung zur Kopplung der Fixiereinrichtung mit einer weiteren Fixiereinrichtung aufweisen. Alternativ oder zusätzlich hierzu und ebenfalls im Hinblick auf eine sichere Installation mehrerer Fixiereinrichtung und/oder Träger relativ zueinander kann der Träger eine Kopplungseinrichtung zur Kopplung des Trägers mit einem weiteren Träger aufweisen. Eine Kopplung einer Anordnung aus Träger und Fixiereinrichtung kann also entweder über die Fixiereinrichtung oder über den Träger oder auch über die Fixiereinrichtung und den Träger mit deren jeweiliger Kopplungseinrichtung erfolgen.
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Eine derartige Kopplungseinrichtung ermöglicht ein vorgebbares relatives Positionieren zweier oder mehrerer Fixiereinrichtungen und/oder Träger hintereinander. Dabei kann in einer gewünschten Reihe eine Fixiereinrichtung und/oder ein Träger an eine andere und/oder einen anderen usw. gekoppelt werden, sodass eine Codestrecke quasi beliebiger Länge realisierbar ist. Hierbei sind immer zwei Fixiereinrichtung und/oder Träger sicher aneinandergefügt, sodass auch eine mechanische Belastung durch Transportsysteme oder Staplerverkehr in ihren Auswirkungen, beispielsweise ein ungewolltes Verschieben der Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander, stark vermindert werden kann. Mittels einer derartigen Kopplungseinrichtung wird nicht nur ein erstes Verlegen mehrerer Fixiereinrichtung in und/oder Träger zur Bildung einer Codestrecke stark vereinfacht, sondern auch ein Austausch verschlissener Fixiereinrichtung und/oder Träger einfach ermöglicht. Hierbei kann eine unversehrte Fixiereinrichtung und/oder ein unversehrter Träger mittels der Kopplungseinrichtung im Austausch gegen eine verschlissene Fixiereinrichtung und/oder einen verschlissenen Träger sicher in eine vorhandene Codestrecke eingefügt werden. Ein erforderliches genaues Ausrichten der Codes zueinander ist über die Kopplung der Fixiereinrichtungen und/oder Träger und deren Ausrichtung zueinander mittels der Kopplungseinrichtung einfach und sicher ermöglicht.
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Im Hinblick auf eine besonders sichere Installation mehrerer Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander kann die Kopplungseinrichtung ein vorzugsweise männliches Eingriffselement und ein vorzugsweise weibliches Aufnahmeelement für das Eingriffselement aufweisen, wobei ein Eingriffselement einer Fixiereinrichtung und/oder ein Eingriffselement eines Trägers mit einem Aufnahmeelement einer weiteren Fixiereinrichtung und/oder mit einem Aufnahmeelement eines weiteren Trägers zur Kopplung der beiden Fixiereinrichtungen und/oder der beiden Träger miteinander eingreifen kann. Durch einen mittels des Eingriffselements und des Aufnahmeelements realisierten Eingriff ist eine sichere Kopplung zweier Fixiereinrichtungen und/oder Träger gewährleistet, wobei ein durch äußere Krafteinwirkung erzeugtes ungewünschtes Verschieben der Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander im installierten Zustand weitestgehend verhindert werden kann. Bei geeigneter Ausgestaltung des Eingriffselements und des Aufnahmeelements kann eine erforderliche relative Positionierung oder Ausrichtung zweier Fixiereinrichtungen und/oder Träger zueinander sicher und dauerhaft vorgegeben werden.
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Weiterhin im Hinblick auf eine besonders sichere Installation mehrerer Träger relativ zueinander können das Eingriffselement und das Aufnahmeelement komplementär zueinander ausgebildet sein. Hierdurch sind eine besonders sichere Kopplung und ein besonders sicherer Eingriff eines Eingriffselements mit einem Aufnahmeelement gewährleistet, insbesondere zur Gewährleistung einer erforderlichen dauerhaften relativen Positionierung zweier Fixiereinrichtungen und/oder Träger zueinander.
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Weiterhin im Hinblick auf eine besonders sichere und dauerhafte Installation insbesondere mehrerer Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander können sowohl das Eingriffselement als auch das Aufnahmeelement der Fixiereinrichtung und des Trägers jeweils gleichförmig und/oder gleich groß ausgebildet sein oder eine gleiche Außenkontur aufweisen. Beispielsweise bei einer Anordnung eines Trägers auf einer Fixiereinrichtung oder in einem Aufnahmebereich einer Fixiereinrichtung können die Eingriffselemente und/oder die Aufnahmeelemente des Trägers und der Fixiereinrichtung quasi deckungsgleich übereinander liegen, ohne dass eines der beiden Elemente über das andere herausragt. Hierzu können die Eingriffselemente und/oder die Aufnahmeelemente eine gleiche Außenkontur aufweisen.
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In besonders vorteilhafter Weise können oder kann die Fixiereinrichtung und/oder der Träger jeweils sowohl ein Eingriffselement als auch ein Aufnahmeelement aufweisen. Dies ermöglicht eine sichere und flexible Kopplung der Fixiereinrichtung und/oder des Trägers mit quasi beliebigen weiteren Fixiereinrichtungen und/oder Trägern. Je nach Erfordernis können oder kann die Fixiereinrichtung und/oder der Träger auch nur ein Eingriffselement oder nur ein Aufnahmeelement aufweisen, beispielsweise am Beginn und/oder am Ende einer zu realisierenden Codestrecke.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Kopplungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass ein lückenloses und/oder formschlüssiges Koppeln von Fixiereinrichtungen und/oder Trägern miteinander ermöglicht ist, wobei vorzugsweise ein Eingriffselement puzzleartig mit einem Aufnahmeelement zusammenfügbar ist. Hierdurch ist eine besonders einfache Verlegung mit einer vorgebbaren Ausrichtung der Fixiereinrichtungen und/oder Träger und damit auch der Codes zueinander ermöglicht.
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Im Hinblick auf eine besonders einfache und sichere Installation mehrerer Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander, insbesondere in einem vorgebbaren Winkel relativ zueinander, können das Eingriffselement und das Aufnahmeelement im zusammengefügten Zustand relativ zueinander verschwenkbar sein, wobei vorzugsweise das Eingriffselement und das Aufnahmeelement derart ausgebildet sein können, dass im zusammengefügten Zustand des Eingriffselements und des Aufnahmeelements zwischen dem Eingriffselement und dem Aufnahmeelement mindestens eine Aussparung zur Ermöglichung eines derartigen Verschwenkens gebildet ist. Hierdurch kann eine vorgebbare Winkelpositionierung der Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander - im zusammengefügten Zustand von Eingriffselement und Aufnahmeelement - vorgenommen werden. Beim Vorgang der Winkelpositionierung sind die zu koppelnden Fixiereinrichtungen und/oder Träger somit schon zusammengefügt, sodass ein ungewünschtes Entkoppeln bereits gekoppelter Fixiereinrichtungen und/oder Träger während der Winkelpositionierung vermieden werden kann. Das Verschwenken kann im Umfang der realisierten Aussparung erfolgen, wobei die jeweiligen Enden einer Aussparung einen mechanischen Anschlag für die Schwenkbewegung der Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander bilden können. Die Größe der Aussparung kann hierbei den Winkelbereich der Schwenkbewegung vorgeben.
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In konstruktiv besonders einfache Weise kann das Eingriffselement einen kreisscheibenförmigen Abschnitt aufweisen, wobei vorzugsweise das Aufnahmeelement eine zu dem kreisscheibenförmigen Abschnitt des Eingriffselements im Wesentlichen komplementäre Ausnehmung aufweisen kann. Ein derartiger kreisscheibenförmiger Abschnitt kann insbesondere in Verbindung mit einer entsprechenden komplementären Ausnehmung eines Aufnahmeelements die voranstehend beschriebene Schwenkbewegung der Fixiereinrichtungen und/oderTräger relativ zueinander auf besonders einfache Weise ermöglichen. Der kreisscheibenförmige Abschnitt kann bei der Schwenkbewegung mit seinem äußeren Rand an einem inneren Rand der komplementär ausgebildeten Ausnehmung entlang geleiten. Das hier zugrunde liegende Prinzip gleicht in zweidimensionaler Form etwa dem Prinzip eines Kugelgelenks mit einer in einer Pfanne angeordneten und bewegbaren Kugel, wobei das Eingriffselement der Kugel und das Aufnahmeelement der Pfanne entsprächen.
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Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann mindestens ein Code dem Eingriffselement oder dem kreisscheibenförmigen Abschnitt des Trägers zugeordnet oder auf dem Eingriffselement oder dem kreisscheibenförmigen Abschnitt des Trägers angeordnet sein. Hierdurch ist eine kontinuierliche Abfolge aneinander angeordneter Codes und damit auch eine für die Funktion einer durch mehrere Träger gebildeten Codestrecke sichere Installation mehrerer Träger relativ zueinander mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht.
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Weiterhin im Hinblick auf eine sichere Installation mehrerer Fixiereinrichtungen und/oder Träger relativ zueinander kann die Kopplungseinrichtung mindestens ein dem Aufnahmeelement oder dem Eingriffselement zuordenbares - vorzugsweise abnehmbares - Blockierelement zur Verhinderung eines Verschwenkens des Eingriffselements und des Aufnahmeelements - im zusammengefügten Zustand des Eingriffselements und des Aufnahmeelements - relativ zueinander aufweisen. Hierdurch ist eine geradlinige Anordnung mehrerer Fixiereinrichtungen und/oderTräger hintereinander mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht, wobei ein Blockierelement beispielsweise in einer zwischen dem Eingriffselement und dem Aufnahmeelement gebildeten Aussparung angeordnet werden kann, um ein Verschwenken zweier Fixiereinrichtungen und/oderTräger relativ zueinander zu verhindern. Derartige Blockierelemente können grundsätzlich in Aussparungen angeordnet oder vorgesehen sein, um eine geradlinige und fluchtende Anordnung von Fixiereinrichtungen und/oderTrägern relativ zueinander zu ermöglichen. Sollte dann eine Kurve zu verlegen sein, kann das oder können die Blockiererelemente aus einer Aussparung herausgenommen und eine entsprechende Winkelstellung zwischen zwei Fixiereinrichtungen und/oderTrägern durch ein Verschwenken der beiden Fixiereinrichtungen und/oderTräger relativ zueinander gebildet werden.
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In konstruktiv besonders einfache Weise können oder kann die Fixiereinrichtung und/oder der Träger aus Metall, beispielsweise aus Aluminium, ausgebildet sein oder metallische Bestandteile, beispielsweise Aluminium, aufweisen. Insbesondere bei einer Verwendung von Aluminium ist eine robuste und hinsichtlich des Gewichts leichte und dadurch sicher und einfach handhabbare Ausgestaltung einer Fixiereinrichtung und/oder eines Trägers ermöglicht. Weiterhin im Hinblick auf ein sicheres Installieren, beispielsweise ein Verlegen von Fixiereinrichtungen und/oder Trägern auf einem flächigen Untergrund, können oder kann die Fixiereinrichtung und/oder der Träger flächig ausgebildet sein. Hierdurch ist eine vollflächige und damit sichere und stabile Auflage von Fixiereinrichtungen und/oder Trägern auf einem flächigen Untergrund ermöglicht.
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Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Präsentation eines Codes ist mittels der Fixiereinrichtung eine sichere Installation und eine genaue Ausrichtung von Codes zueinander beim Verlegen ermöglicht, wobei sowohl gerade Codestrecken und - bei geeigneter Ausgestaltung der Kopplungseinrichtung - auch Kurven aus Codes sicher verlegt werden können. Dabei wird an Stoßstellen zwischen Fixiereinrichtungen und/oder Trägern kein Code unlesbar und der Abstand von Codes vergrößert sich nicht beim Verlegen von Kurven, wie dies bei herkömmlichen rechteckigen Trägern oder Codestreifen ohne geeignete Kopplungseinrichtung auftreten kann.
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Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine einfache und sichere Verlegung sowohl geradeaus als auch in frei wählbaren Biegeradien ermöglicht. Darüber sind eine einfache Austauschbarkeit und ein professionelles Erscheinungsbild realisiert.
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Sowohl bei der Verwendung eines Laminatbands als Träger als auch bei robusteren Metall-Codebändern ist in vielen Fällen ein zusätzlicher Schutz wünschenswert oder sogar erforderlich. Am besten bieten die Codes und/oder Träger keine Angriffsfläche für Transportsysteme, Fahrzeuge und/oder Stapler, die über einen Untergrund oder eine Bodenfläche bewegt werden. Hier bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Fixiereinrichtung und vorzugsweise einem Aufnahmebereich für einen Träger einen guten Schutz, sowohl bei als Laminatbänder ausgebildeten Trägern als auch bei Trägern in Form von metallischen Codebändern.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet eine hohe mechanische Robustheit, eine einfache und sichere Verlegung, eine einfache Reinigung, ein professionelles Erscheinungsbild und eine einfache Austauschbarkeit. Neue Applikationsmöglichkeiten sind aufgrund der einfachen Reinigung und einer hohen Temperaturbeständigkeit denkbar.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist der Begriff „Code“ im weitesten Sinne zu verstehen, sodass von diesem Begriff „Code“ unterschiedlichste Ausgestaltungen von Codes umfasst sind. Dies können ohne Einschränkung beispielsweise 2D-Codes, Matrixcodes, Datamatrix-Codes, QR-Codes, Barcodes oder sonstige Codes sein.
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Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung bevorzugter Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
- 1 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- 2 in einer perspektivischen Darstellung die Fixiereinrichtung des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus 1,
- 3 in einer perspektivischen Darstellung eine Fixiereinrichtung eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- 4 in einer geschnittenen und schematischen Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Fixiereinrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel aus 3 im in einen Untergrund eingebauten Zustand,
- 5 in einer Draufsicht, schematisch, ein Ausführungsbeispiel dreier Trägers der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Präsentation eines Codes,
- 6 in einer Draufsicht, schematisch und vergrößert, zwei Träger des Ausführungsbeispiels in einer gekoppelten und geradlinigen Anordnung und
- 7 in einer Draufsicht, schematisch und vergrößert, zwei Träger des Ausführungsbeispiels in einer gekoppelten und relativ zueinander verschwenkten Anordnung.
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1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Präsentation eines Codes 1 mit zwei koppelbaren Trägern 2, die jeweils Codes 1 aufweisen. Dem in 1 links gezeigten Träger 2 ist eine Fixiereinrichtung 10 zur sicheren Fixierung des Trägers 2 auf oder in einem Untergrund zugeordnet.
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2 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Fixiereinrichtung 10 des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus 1. Die Fixiereinrichtung 10 weist einen Aufnahmebereich 11 zum Einfügen oder Einlegen und/oder Einkleben des Trägers 2 auf. Der Aufnahmebereich 11 weist eine Einkerbung 12 am Rand des Aufnahmebereich 11 auf, um einen in den Aufnahmebereich 11 eingelegten Träger 2 mit einem geeigneten Instrument, beispielsweise einem Schraubendreher, wieder aus dem Aufnahmebereich 11 herauszuhebeln. Hierdurch wird ein einfacher Austausch von Trägern 2 aus einer Fixiereinrichtung 10 ermöglicht.
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Die Fixiereinrichtung 10 ist als Profilschiene ausgebildet, wobei sich der Aufnahmebereich 11 entlang einer Längsrichtung der gesamten Profilschiene erstreckt. Im Aufnahmebereich 11 der Fixiereinrichtung 10 sind zwei Durchgänge 13 ausgebildet, um die Fixiereinrichtung mit einem Untergrund oder Boden zu verschrauben.
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Die Fixiereinrichtung 11 weist auf beiden Seiten einen abgeschrägten Randbereich 14 auf, um ein Überfahren der Vorrichtung mit einem Transportsystem, Fahrzeug oder Stapler einfach zu ermöglichen, ohne die Vorrichtung zu beschädigen.
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3 zeigt in einer perspektivischen Darstellung eine Fixiereinrichtung 10 eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die grundsätzlich den gleichen Aufbau wie die Fixiereinrichtung 10 gemäß dem in 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel aufweist. So weist die Fixiereinrichtung 10 gemäß 3 einen Aufnahmebereich 11 mit einer Einkerbung 12 und Durchgängen 13 auf. Allerdings weist die Fixiereinrichtung 10 einen abgerundeten Randbereich 15 auf, was diese Fixiereinrichtung 10 besonders für eine Anordnung in einem in 4 gezeigten Untergrund 16 geeignet macht, beispielsweise in einer in dem Untergrund 16 ausgebildeten oder eingelassenen Bodennut 17. 4 zeigt hierzu in einer geschnittenen und schematischen Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Fixiereinrichtung 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel aus 3 im in einen Untergrund 16 eingebauten Zustand, wobei die Vorrichtung ebenerdig in dem Untergrund 16 angeordnet ist. Eine solche Anordnung hält mechanischen Belastungen üblicherweise besser Stand als eine auf dem Untergrund 16 fixierte Anordnung. Der abgerundete Randbereich 15 ermöglicht ein sicheres Einkleben der Fixiereinrichtung 10 in der Bodennut 17, wobei ein Kleber 18 den abgerundeten Randbereich 15 zur Herstellung einer besonders sicheren Klebverbindung sicher Umschließen kann. In der Fixiereinrichtung 10 ist ein Träger 2 angeordnet, wobei der Träger 2 bei allen denkbaren Ausführungsformen leicht versenkt in dem Aufnahmebereich 11 angeordnet sein kann, um eine Beschädigung des Trägers 2 durch überfahrende Transportsysteme, Fahrzeuge oder Stapler besonders sicher zu verhindern.
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Je nach Erfordernis muss nicht entlang einer gesamten Codestrecke eine Anordnung von Fixiereinrichtungen 10 verwendet werden. Eine oder mehrere schützende Fixiereinrichtungen 10 können in ausgewählten Abschnitten eingesetzt werden, in denen überfahrender Verkehr durch Transportsysteme, Fahrzeuge oder Stapler zu erwarten ist. In anderen Abschnitten können Träger 2 auch ohne eine Fixiereinrichtung 10 ungeschützt verwendet werden. Beispielsweise ist in 1 eine solche Anordnung und Kopplung zweier Träger 2 mittels einer Kopplungseinrichtung 3 gezeigt, bei der der linke Träger 2 durch eine Fixiereinrichtung 10 geschützt ist und der rechte Träger 2 ohne Fixiereinrichtung 10 angeordnet ist.
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5 zeigt in einer schematischen Draufsicht ein Ausführungsbeispiel von Trägern 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Präsentation eines Codes 1, wobei mehrere Codes 1 in Längsrichtung hintereinander insgesamt drei metallischen Trägern 2 zugeordnet sind. Jeder Träger 2 bildet somit einen Codestreifen, wobei die in 5 gezeigten drei Codestreifen unterschiedliche Längen aufweisen, um unterschiedlichen Installationsanforderungen gerecht werden zu können. Jeder der drei Träger 2 oder Codestreifen kann mit einem der anderen Träger 2 oder Codestreifen gekoppelt werden. Der in 5 links gezeigte Träger 2 weist insgesamt vier Codes 1 auf.
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Die Codes 1 sind bei diesem Ausführungsbeispiel als Datamatrix-Codes ausgebildet. Mehrere derartige Träger 2 oder Codestreifen können hintereinander angeordnet werden, um eine durchgängige Code-Anordnung oder Codeleiste zu bilden.
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Die Träger 2 sind in 5 im entkoppelten Zustand gezeigt. Mittels einer Kopplungseinrichtung 3 können die Träger 2 jeweils untereinander gekoppelt werden. Die Kopplungseinrichtung 3 weist ein männliches Eingriffselement 4 und ein weibliches Aufnahmeelement 5 für das Eingriffselement 4 auf. Jeder Träger 2 weist sowohl ein Eingriffselement 4 als auch ein Aufnahmeelement 5 auf, wobei das Eingriffselement 4 und das Aufnahmeelement 5 im Wesentlichen komplementär zueinander ausgebildet sind.
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In gleicher Weise weist eine Kopplungseinrichtung 3 der Fixiereinrichtungen 10 jeweils ein Eingriffselement 4 und eine Aufnahmeelement 5 auf, wie dies in den 2 und 3 besonders gut erkennbar ist. Die Eingriffselemente 4 der Träger 2 und der Fixiereinrichtungen 10 liegen im gekoppelten Zustand eines Trägers 2 und einer Fixiereinrichtung 10 bündig übereinander, sodass bei einer Kopplung zweier Träger 2 und zweier Fixiereinrichtungen 10 quasi ein doppelter Eingriff zweier Eingriffselemente 4 mit zwei Aufnahmeelementen 5 realisierbar ist.
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Die Verbindung der durch die Fixiereinrichtungen 10 und/oder Träger 2 gebildeten Codestreifen ist dem Puzzle-Prinzip ähnlich. Mit den Fixiereinrichtungen 10 und Trägern 2 können sowohl geradlinige Codeabschnitte oder Codestrecken als auch Codeabschnitte oder Codestrecken erzeugt werden, die um Kurven gehen oder Kurven bilden.
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Hierzu zeigt 6 in einer schematischen und vergrößerten Draufsicht sowie teilweise einen Kopplungsbereich einer geradlinigen Codestrecke. Dabei befinden sich das Eingriffselement 4 und das Aufnahmeelement 5 der Kopplungseinrichtung 3 eines Trägers 2 im gekoppelten Zustand.
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Des Weiteren zeigt 7 in einer schematischen und vergrößerten Draufsicht sowie teilweise einen Kopplungsbereich einer kurvigen Codestrecke. Dabei befinden sich das Eingriffselement 4 und das Aufnahmeelement 5 der Kopplungseinrichtung 3 im gekoppelten Zustand, wobei die jeweiligen Träger 2 um eine Schwenkachse zueinander verschwenkt sind. Die Schwenkachse befindet sich in etwa in der Mitte des kreisscheibenförmigen Eingriffselements 4. Damit dieses Verschwenken möglich ist, sind zwischen dem Eingriffselement 4 und dem Aufnahmeelement 5 zwei Aussparungen 6 gebildet. Das Eingriffselement 4 weist im Konkreten einen kreisscheibenförmigen Abschnitt 7 auf, wobei das Aufnahmeelement 5 eine zu dem kreisscheibenförmigen Abschnitt 7 des Eingriffselements 4 im Wesentlichen komplementäre Ausnehmung 8 aufweist. Beim Verschwenken der beiden Träger 2 relativ zueinander gleitet der äußere Rand des kreisscheibenförmigen Abschnitts 7 an einem inneren Rand der komplementären Ausnehmung 8. Mit dieser Technik ist einerseits eine sichere Kopplung zweier Träger 2 und andererseits ein flexibles Verlegen einer Codestrecke durch die Möglichkeit des Verschwenkens der Träger 2 relativ zueinander ermöglicht.
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Bei der geradlinigen Anordnung der Träger 2 in 6 sind ebenfalls zwei Aussparungen 6 vorhanden, wobei diese Aussparungen 2 durch Blockierelemente 9 gefüllt sind, um ein ungewolltes, versehentliches Verschwenken der Träger 2 relativ zueinander zu verhindern und eine geradlinige Ausrichtung der Träger 2 sicher zu gewährleisten. Die Blockierelemente 9 können wahlweise - je nach Erfordernis - und auf einfache Weise in die Aussparungen 6 eingesetzt oder aus diesen Aussparungen 6 entnommen werden. Im Ergebnis ist ein flexibles Verlegen einer Codestrecke - auch um Kurven - mit der vorliegenden Ausführungsform ermöglicht. Bei an dem Eingriffselement 4 oder dem Aufnahmeelement 5 festgelegten Blockierelementen 9 kann eine geradlinige Ausrichtung der Träger 2 beim Verlegen quasi automatisch oder selbstständig erfolgen. Bei einer nachträglichen Korrektur der Verlegerichtung können ein oder mehrere Blockierelemente 9 - je nach Erfordernis - entnommen werden, um ein Verschwenken der Träger 2 relativ zueinander in der erforderlichen Weise zu ermöglichen. Das Ausmaß des Verschwenkens oder der gewünschte Winkel zwischen den Trägern 2 kann im gekoppelten Zustand des Eingriffselements 4 und des Aufnahmeelements 5 durch das Verschwenken um die Schwenkachse eingestellt werden.
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Die Kopplung der Träger 2 sind sowohl für Geraden als auch für Kurven formschlüssig. Es kann die in 5 gezeigten drei oder auch mehr oder weniger Modullängen der Träger 2 geben, um unterschiedlichen Abschnitten mit unterschiedlicher Dynamik in einer gewünschten Codestrecke gerecht zu werden. Dabei ist zu gewährleisten, dass die Codes 1 auch an der Verbindungsstelle jederzeit gut mittels einer Kamera oder einem Detektor erkennbar sind.
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In den 5 bis 7 ist die Ausgestaltung und Flexibilität der Kopplungseinrichtung 3 anhand von Trägern 2 gezeigt. Die mit der gleichen Kopplungseinrichtung 3 ausgebildeten und insbesondere in den 1 bis 3 gezeigten Fixiereinrichtungen 10 weisen dieselbe Funktionalität hinsichtlich der Kopplung in geradlinigen und kurvigen Verlegebereichen auf. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Träger 2 im den Fixiereinrichtungen 10 zugeordneten Zustand den Fixiereinrichtungen 10 derart zugeordnet sein können, dass die jeweiligen Eingriffselemente 4 und Aufnahmeelemente 5 der Fixiereinrichtungen 10 und Träger 2 direkt übereinanderliegen und somit in derselben Weise miteinander eingreifen können, wie dies anhand des Eingriffs der Eingriffselemente 4 und Aufnahmeelemente 5 eines Trägers 2 in Verbindung mit den 6 und 7 beschrieben ist. Ein funktionaler Unterschied liegt hierbei nicht vor.
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Des Weiteren darf festgehalten werden, dass - wie in 1 gezeigt - ein Aufnahmeelement 5 eines Trägers 2 mit einem Eingriffselement 4 einer Fixiereinrichtung 10 eingreifen kann. In gleicher Weise kann ein Eingriffselement 4 eines Trägers 2 mit einem Aufnahmeelemente 5 einer Fixiereinrichtung 10 eingreifen. In beiden Fällen ist eine sichere Kopplung und Anordnung von Codes 1 entlang einer gewünschten Codestrecke gewährleistet, die durch mehrere Träger 2 und den Codes 1 dieser Träger 2 gebildet wird.
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Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.
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Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele einschränken.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Code
- 2
- Träger
- 3
- Kopplungseinrichtung
- 4
- Eingriffselement
- 5
- Aufnahmeelement
- 6
- Aussparung
- 7
- Abschnitt
- 8
- Ausnehmung
- 9
- Blockierelement
- 10
- Fixiereinrichtung
- 11
- Aufnahmebereich
- 12
- Einkerbung
- 13
- Durchgang
- 14
- Randbereich, abgeschrägt
- 15
- Randbereich, abgerundet
- 16
- Untergrund
- 17
- Bodennut
- 18
- Kleber