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Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Eingabevorrichtung für ein Kraftfahrzeug. Die Eingabevorrichtung weist zumindest einen kapazitiven, berührungssensitiven Sensor auf. Dieser kann auch als kapazitives, berührungssensitives Bedienelement bezeichnet werden. Das Bedienelement weist eine Elektrode auf, die mit einer elektrischen Leitung der Eingabevorrichtung elektrisch verbunden ist. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einer derartigen Eingabevorrichtung.
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Eingabevorrichtungen sind in vielfältigen Ausgestaltungen für Kraftfahrzeuge bekannt. Es können in dem Zusammenhang Betriebsfunktionen einer Funktionseinheit des Kraftfahrzeugs ausgewählt und/oder eingestellt werden. Ein Nutzer kann durch Berühren des Bedienelements eine entsprechende Funktionalität hervorrufen.
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Eingabevorrichtungen sind für vielfältigste Systeme des Kraftfahrzeugs eingesetzt. Beispielsweise können diese Infotainmentsysteme, Navigationssysteme, Klimasysteme und dergleichen sein.
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Bei kapazitiv ausgebildeten, berührungssensitiven Bedienelementen ist es dabei vorgesehen, dass die kapazitive Funktionalität bei Wechselwirkung eines Fingers eines Nutzers mit der Elektrode zu dem entsprechenden elektrischen Signal führt, um die gewünschte Bedienfunktionalität zu erreichen. Dadurch ist es auch erforderlich, dass eine derartige Signalübertragung zuverlässig erfolgt. In dem Zusammenhang ist eine elektrische Leitung vorgesehen, die die Elektrode mit einer Leiterplatte, insbesondere einem entsprechenden elektrischen Kontaktbereich der Leiterplatte, verbindet.
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Bekannt ist es in dem Zusammenhang, dass eine elektrische Leitung direkt mit dem elektrischen Kontaktbereich verbunden ist beziehungsweise darauf aufliegt. Damit ist es auch einhergehend, dass bei Vibrationen oder dergleichen, insbesondere mit fortschreitender Lebensdauer der Eingabevorrichtung, die Kontaktierung an dieser Schnittstelle nachlässt. Dadurch kann die Funktionalität der Signalübertragung an dieser Schnittstelle zwischen der elektrischen Leitung und dem elektrischen Kontaktbereich der Leiterplatte nachteilig werden.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Eingabevorrichtung für ein Kraftfahrzeug zu schaffen, bei welchem die Eingabevorrichtung verbessert ist. Insbesondere ist es dabei vorgesehen, dass die Schnittstelle zwischen der elektrischen Leitung und der Leiterplatte im Hinblick auf eine dauerhaft zuverlässige Signalübertragung verbessert ist.
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Diese Aufgabe wird durch eine Eingabevorrichtung und ein Kraftfahrzeug gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
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Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Eingabevorrichtung für ein Kraftfahrzeug. Die Eingabevorrichtung weist zumindest ein kapazitives, berührungssensitives Bedienelement auf. Das Bedienelement weist eine Elektrode auf. Diese Elektrode ist mit einer elektrischen Leitung der Eingabevorrichtung verbunden. Insbesondere ist hier sowohl eine elektrische als auch eine mechanische Verbindung vorgesehen. Die elektrische Leitung weist einen Endbereich auf. Dieser Endbereich ist mit einem elektrischen Kontaktbereich einer Leiterplatte der Eingabevorrichtung verbunden. Auch hier ist eine elektrische und insbesondere auch mechanische Verbindung vorgesehen. Der Endbereich dieser elektrischen Leitung ist mit einer haltenden Verbindungsvorrichtung mit der Leiterplatte verbunden und durch die haltende Verbindungsvorrichtung an der Leiterplatte gehalten. Damit ist eine dauerhaft feste mechanische Verbindung zwischen dem Endbereich der elektrischen Leitung und dem Kontaktbereich der Leiterplatte geschaffen. Die haltende Verbindungsvorrichtung spezifiziert sich dahingehend, dass sie zumindest ein separates Bauteil, insbesondere ein separates Befestigungselement, aufweist, welches zur elektrischen Leitung und zum elektrischen Kontaktbereich und somit auch zur Leiterplatte separat ist. Das diesbezügliche Halten des Endbereichs an dem elektrischen Kontaktbereich ist dadurch nicht durch ein bloßes mechanisches aneinander Anliegen gegeben. Vielmehr ist dazu ein weiteres separates Bauteil, nämlich das angesprochene Befestigungselement, erforderlich, um die dann resultierende Haltekraft zu erzeugen. Es wird also durch dieses Befestigungselement dieser Endbereich der elektrischen Leitung mit dem elektrischen Kontaktbereich zusammengehalten.
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Damit ist es auch erreicht, dass unerwünschte Relativbewegungen des Endbereichs zu dem Kontaktbereich vermieden werden können. Dadurch können auch unerwünschte Abriebe oder sonstige Beeinträchtigungen des elektrischen Kontaktbereichs einerseits und des Endbereichs andererseits vermieden werden. Insbesondere ist es dadurch ermöglicht, dass Relativbewegungen zwischen dem Endbereich und dem elektrischen Kontaktbereich, an dem dieser Endbereich der elektrischen Leitung direkt anliegt, zumindest deutlich reduziert, insbesondere verhindert werden.
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Es ist also bei dieser haltenden Verbindungsvorrichtung zumindest ein zusätzliches mechanisches Bauteil vorgesehen, welches die Positionsfixierung des Endbereichs zu dem elektrischen Kontaktbereich ermöglicht.
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Die Eingabevorrichtung weist insbesondere ein Trägerteil auf. Der Endbereich der elektrischen Leitung ist mit der haltenden Verbindungsvorrichtung mit dem Trägerteil verbunden. Dadurch ist die stabile und positionsfixierte Anordnung des Endbereichs nochmals verbessert. Insbesondere ist der Endbereich zwischen der Leiterplatte, insbesondere dem Kontaktbereich, und dem Trägerteil angeordnet. Insbesondere ist dieser Endbereich sandwichartig dazwischenliegend angeordnet. Der Endbereich liegt insbesondere einerseits direkt an dem Kontaktbereich und andererseits direkt an dem Trägerteil an. Ein kompakter Aufbau und eine besonders positionssichere Anordnung des Endbereichs sind dadurch erreicht.
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Das Trägerteil ist eine zum Endbereich und zur Leiterplatte separate Komponente. Die haltende Verbindungsvorrichtung ist insbesondere eine zerstörungsfrei lösbare mechanische Verbindung. Sie kann reversibel erzeugt und wieder gelöst werden. Das zumindest eine, insbesondere nur eine einzige, Befestigungselement der haltenden Verbindungsvorrichtung ist insbesondere ein zum Trägerteil und zum Endbereich separates Bauteil.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die haltende Verbindungsvorrichtung eine Schraubverbindung. Es ist bei diesem Ausführungsbeispiel dann dieser Endbereich der elektrischen Leitung mit der Leiterplatte verschraubt. Dadurch ist auch der Endbereich an diesem elektrischen Kontaktbereich der Leiterplatte angeschraubt. Durch eine derartige Schraubverbindung kann somit auch ein Anpressen des Endbereichs an den elektrischen Kontaktbereich durch die erzeugte Schraubkraft gebildet werden. Das Befestigungselement der haltenden Verbindungsvorrichtung ist dann eine Schaube.
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Möglich ist es auch, dass die haltende Verbindungsvorrichtung durch eine Schnappverbindung gebildet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Befestigungselement dann keine Schraube, sondern ein Schnappelement. Der haltende Zustand ist dann durch den verschnappten Zustand des Schnappelements erreicht. Auch dadurch ist eine entsprechende Halterung zwischen dem Endbereich der elektrischen Leitung und dem elektrischen Kontaktbereich der Leiterplatte ermöglicht.
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In einem Ausführungsbeispiel ist der Endbereich als umgebogener Leitungsabschnitt gebildet. In einem Ausführungsbeispiel ist die elektrische Leitung als länglicher Streifen ausgebildet. Dieser Endbereich ist dann als umgebogener Leitungsstreifenabschnitt gebildet. Durch eine derartige Orientierung des Endbereichs ist das direkte, möglichst großflächige Auflegen auf den elektrischen Kontaktbereich vorteilhaft ermöglicht. Insbesondere ist dann das Erzeugen der haltenden Verbindung zwischen dem Endbereich und dem elektrischen Kontaktbereich durch die haltende Verbindungsvorrichtung besonders vorteilhaft ermöglicht. Der restliche Längenabschnitt dieser elektrischen Leitung ist dann diesbezüglich nicht beeinträchtigt. Durch diese Formgebung der elektrischen Leitung wird also nur der Endbereich auf den elektrischen Kontaktbereich flächig aufgelegt, und der restliche Längenbereich der elektrischen Leitung kann sich diesbezüglich anderweitig erstrecken. Insbesondere ist es dann ermöglicht, dass sich dieser andere Bereich mit einer Längsachse von der Leiterplatte wegerstreckt, insbesondere zu der Elektrode hin erstreckt.
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In einem Ausführungsbeispiel weist dieser Endbereich ein Durchführloch auf, durch welches sich ein separates Befestigungselement der haltenden Verbindungsvorrichtung erstreckt. Eine besonders zuverlässige mechanische Kopplung ist dann erreicht. Das Befestigungselement kann somit bestmöglich diesen Endbereich halten und kann zumindest bereichsweise durch das Durchführloch hindurchgeführt sein. Das Durchführloch kann in dem Zusammenhang ein umlaufend geschlossenes Loch sein. Möglich ist es auch, dass hier ein flächiger Ringabschnitt an dem Endbereich ausgebildet ist beziehungsweise der Endbereich als flächiger Ringabschnitt der elektrischen Leitung gebildet ist. Dieser Ringabschnitt kann ein vollständig geschlossener Ring sein. Er kann jedoch auch nur als teilweise umlaufender Ring ausgebildet sein. Durch einen vollständig geschlossenen Ring, der dann dieses Durchführloch begrenzt, ist hier quasi vorzugsweise ein flacher Ringstreifen gebildet. Damit ist die Dicke möglichst gering und ein besonders vorteilhaftes mechanisches Kontaktieren zwischen dem elektrischen Kontaktbereich und dem Befestigungselement ermöglicht. Besonders vorteilhaft kann dann die mechanische Kopplung mit dem Befestigungselement erreicht werden. Ein seitliches Verrutschen ist dadurch vermieden. Eine besonders zentrierte und lagefixierte Halterung des Endbereichs mit dem Befestigungselement ist dadurch ermöglicht.
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Das Befestigungselement ist in einem Ausführungsbeispiel eine Schraube, wie dies bereits oben genannt wurde. Die Schraube kann dann beispielsweise durch ein Loch in der Leiterplatte hindurchgeführt werden. Weiter wird das Befestigungselement dann durch das Durchführloch im Endbereich des elektrischen Leiters durchgeführt und an einer spezifischen Schraubstelle verschraubt. Dazu kann ein Schraubdom an einer weiteren Komponente der Eingabevorrichtung vorgesehen sein. Insbesondere ist dann dieser Endbereich der elektrischen Leitung zwischen dem elektrischen Kontaktbereich und der weiteren Komponente, die den Schraubdom aufweist, angeordnet. Dieser Endbereich ist dann vorzugsweise durch die haltende mechanische Verbindung zwischen dem elektrischen Kontaktbereich und dem Schraubdom eingeklemmt.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die Eingabevorrichtung ein Trägerteil auf. Dieses Trägerteil ist zwischen der Leiterplatte und der Elektrode angeordnet. Das Trägerteil ist eine zu der Leiterplatte und der Elektrode separate Komponente. Durch ein derartiges Trägerteil kann die Positionierung der genannten Einzelkomponenten zueinander verbessert erfolgen. Nicht zuletzt ist durch ein derartiges Trägerteil auch eine massive Komponente bereitgestellt, die die Einzelkomponenten aufnehmen kann. Andererseits ist es durch dieses Trägerteil auch ermöglicht, dass ein Haltedom bereitgestellt wird, in welchem ein Befestigungselement der haltenden Verbindungsvorrichtung eingeführt und darin gehalten angeordnet ist. Dadurch kann die mechanisch stabile Verbindung zur positionsfixierten Anordnung des Endbereichs der elektrischen Leitung besonders vorteilhaft erfolgen. Denn dieses Trägerteil ist mechanisch robust und kann entsprechende Befestigungs- und Haltekräfte aufnehmen. Insbesondere kann der Haltedom ein Schraubdom sein. Das Trägerteil kann in einem Ausführungsbeispiel ein Gehäuseteil der Eingabevorrichtung sein. Das Trägerteil kann beispielsweise aus Kunststoff ausgebildet sein. Es kann einstückig ausgebildet sein. Beispielsweise kann es ein Spritzgussbauteil sein.
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Dadurch ist es bei einer Eingabevorrichtung, die ein Trägerteil aufweist, besonders vorteilhaft ermöglicht, den Endbereich der elektrischen Leitung besonders positionsstabil zwischen der Leiterplatte und diesem Trägerteil anzuordnen. Es ist somit quasi ein Sandwichaufbau zwischen der Leiterplatte, dem Trägerteil und dem dazwischenliegenden Endbereich ermöglicht.
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In einem Ausführungsbeispiel erstreckt sich die elektrische Leitung seitlich und außerhalb zu einem Hauptkörper des Trägerteils. Damit ist ein möglichst kurzer Weg von der Unterseite des Trägerteils zu der Oberseite des Trägerteils für dieses Bauteil ermöglicht.
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Da die Elektrode in einem Ausführungsbeispiel auf einer Oberseite des Trägerteils angeordnet ist, kann somit eine vorteilhafte Übergangsstelle zwischen der Elektrode und der elektrischen Leitung erzeugt werden, um auf kürzesten Weg unter den Haltedom gelangen zu können. Der Halterdom erstreckt sich seitlich aus dem Hautkörper heraus. Da die Unterseite des Trägerteils der Leiterplatte zugewandt ist, kann der Abschnitt der elektrischen Leitung zwischen der Elektrode und dem Endbereich möglichst kurz gestaltet werden. Unerwünschte Verformungen oder Positionsänderungen der elektrischen Leitung, insbesondere auf dem Abschnitt durch das Trägerteil, können dadurch vermieden werden. Auch dadurch ist eine positionsgenaue Anordnung desjenigen Längenabschnitts der elektrischen Leitung, der sich zwischen dem Endbereich und der Elektrode erstreckt, ermöglicht.
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Insbesondere ist in einem Ausführungsbeispiel die Elektrode auf einer Oberseite des Trägerteils aufliegend angeordnet. Diese Oberseite ist der Leiterplatte abgewandt. Dadurch kann auch die Elektrode positionsgenauer angeordnet werden.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die Elektrode als Ring ausgebildet. Die Detektionswahrscheinlichkeit der Berührung der Oberfläche der Eingabevorrichtung durch einen Nutzer ist dadurch sehr vorteilhaft ermöglicht.
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In einem Ausführungsbeispiel sind die Elektrode und die elektrische Leitung als ein Stück ausgebildet. Dies bedeutet, dass sie aus einem Rohmaterial gemeinsam hergestellt sind. Beispielsweise kann das Rohmaterial eine Platte aus Metall sein. Aus dieser kann dann die Elektrode gemeinsam mit der elektrischen Leitung ausgestanzt oder ausgeschnitten werden. Mit einer einstückigen Ausgestaltung ist in dem Ausführungsbeispiel nicht zu verstehen, dass die elektrische Leitung und die Elektrode zunächst separat hergestellt und geformt werden und dann in einem weiteren Fertigungsschritt die jeweils für sich betrachtet fertiggestellten Komponenten miteinander verbunden werden, beispielsweise verschweißt werden. Vielmehr ist in dem Ausführungsbeispiel unter einer einstückigen Ausgestaltung das integrale gemeinsame Herstellen aus einem bereitgestellten Rohmaterial oder einer Rohkomponente zu verstehen. Es kann dann vorgesehen sein, dass die Elektrode und die elektrische Leitung in der jeweilig erforderlichen Richtung und Orientierung gebogen werden. Damit wird bei diesem integrierten Gesamtelement mit der Elektrode und der elektrischen Leitung ein dreidimensionales Gebilde bereitgestellt, um die diesbezüglichen Einzelkomponenten auch in die richtigen Orientierungen zueinander und zu anderen Komponenten der Eingabevorrichtung verbringen zu können.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die elektrische Leitung mit einem der Elektrode zugewandten Ende seitlich an die Elektrode, insbesondere den Ring der Elektrode, herangeführt. Der diesem Ende gegenüberliegende Endbereich, der somit der Elektrode abgewandt ist, ist dann derjenige Bereich der elektrischen Leitung, der zur direkten mechanischen und elektrischen Kontaktierung mit dem elektrischen Kontaktbereich der Leiterplatte vorgesehen ist.
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Es kann vorgesehen, dass der elektrische Kontaktbereich als Kontaktpad auf der Leiterplatte ausgebildet ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der elektrische Kontaktbereich zumindest anteilig aus Zinn ist. Damit kann es vermieden werden, dass ein sehr teures Metall, insbesondere Gold, für den elektrischen Kontaktbereich verwendet werden muss. Insbesondere ist Gold dann vorgesehen, wenn ein Kontaktpad realisiert ist. Da jedoch im bevorzugten Ausführungsbeispiel der elektrische Kontaktbereich funktionell, jedoch auch möglichst kostenreduziert bereitgestellt werden kann, ist die Ausgestaltung des elektrischen Kontaktbereichs nicht als Kontaktpad, jedoch anteilig aus Zinn besonders vorteilhaft. Möglich ist es auch, dass zusätzlich oder anstatt dazu zumindest der Endbereich der elektrischen Leitung zumindest bereichsweise mit Zinn beschichtet ist. Insbesondere können die gesamte elektrische Leitung und die Elektrode zumindest bereichsweise mit Zinn beschichtet sein.
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Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einer Eingabevorrichtung gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel davon.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen:
- 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Eingabevorrichtung;
- 2 eine Explosionsdarstellung von Teilkomponenten eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Eingabevorrichtung;
- 3 der zusammengebaute Zustand der Komponenten gemäß 2; und
- 4 eine Vertikalschnittdarstellung durch die Anordnung gemäß 3.
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In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
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In 1 ist in einer vereinfachten schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Eingabevorrichtung 1 für ein Kraftfahrzeug gezeigt. Die Eingabevorrichtung 1 weist ein Gehäuse 2 in einem Ausführungsbeispiel auf. Die Eingabevorrichtung 1 weist zumindest ein kapazitives, berührungssensitives Bedienelement 3 auf. Diesbezüglich weist die Eingabevorrichtung 1 eine Oberseite 4 auf, auf welcher bestimmungsgemäß das Berühren der Eingabevorrichtung 1 durch einen Nutzer vorgesehen ist. Durch ein derartiges Berühren, insbesondere im Flächenbereich des kapazitiven berührungssensitiven Bedienelements, kann eine mit dem Bedienelement 3 verknüpfte Betriebsfunktion einer Funktionseinheit des Kraftfahrzeugs ausgewählt und/oder eingestellt werden. Das Bedienelement 3 weist eine Elektrode 5 auf. Diese ist mit zumindest einer elektrischen Leitung 6 der Eingabevorrichtung 1 verbunden. Diese elektrische Leitung 6 weist einen Endbereich 7 auf. Der Endbereich 7 ist mit einem elektrischen Kontaktbereich 8 verbunden. Dieser elektrische Kontaktbereich 8 ist auf einer Leiterplatte 9 der Eingabevorrichtung 1 ausgebildet. Es ist vorgesehen, dass dieser Endbereich 7 mit einer haltenden Verbindungsvorrichtung 10 der Eingabevorrichtung 1 mit der Leiterplatte 9 verbunden ist und daran gehalten ist.
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In 2 sind Teilkomponenten der Eingabevorrichtung 1 gezeigt. Es ist hier die Elektrode 5 zu erkennen. Die Elektrode 5 ist hier als Ring ausgebildet. Darüber hinaus ist die elektrische Leitung 6 gezeigt. Sie ist mit einem oberen Ende 11 mit der Elektrode 5 verbunden. Diese elektrische Leitung 6 ist als Metallstreifen ausgebildet. Die elektrische Leitung 6 weist darüber hinaus einen Endbereich 12 auf. Dieser ist dem oberen Ende 11 gegenüberliegend. Der Endbereich 12 ist somit der Elektrode 5 abgewandt. Der Endbereich 12 ist hier mit einem Durchführloch 13 gebildet. Der Endbereich 13 weist somit in einem Ausführungsbeispiel einen Flächenring beziehungsweise einen Ringstreifen 14 auf. Dieser umgibt das Durchführloch 13. In einem Ausführungsbeispiel ist die gesamte elektrische Leitung 6 in einem Stück mit der Elektrode 5 ausgebildet und diesbezüglich auch hergestellt.
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Wie in 2 auch zu erkennen ist, weist die Eingabevorrichtung 1 in einem Ausführungsbeispiel ein Trägerteil 15 auf. Das Trägerteil 15 ist eine separate Komponente. Insbesondere ist das Trägerteil 15 einstückig ausgebildet. Es kann beispielsweise aus Kunststoff ausgebildet sein. Das Trägerteil 15 kann auch ein Gehäuseteil sein. Das Trägerteil 15 ist zur Leiterplatte 9 separat. Das Trägerteil 15 ist auch zur Elektrode 5 und zur elektrischen Leitung 6 separat. Das Trägerteil 15 weist eine Oberseite 16 auf. Auf dieser Oberseite 16 sitzt in einem Ausführungsbeispiel die Elektrode 5 im zusammengebauten Zustand von oben auf. Darüber hinaus sitzt das Trägerteil 15 in einem Ausführungsbeispiel auf einer Oberseite 17 der Leiterplatte 9 auf. Auf dieser Oberseite 17 ist auch der zumindest eine elektrische Kontaktbereich 8 ausgebildet. Der elektrische Kontaktbereich 8 ist vorzugsweise zumindest anteilig aus Zinn. In einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die elektrische Leitung 6 zumindest bereichsweise aus Zinn ausgebildet ist. Es kann in einem anderen Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass die elektrische Leitung 6 aus einem Metall ausgebildet ist, das unterschiedlich zu Zinn ist und dieses Metall durch eine Beschichtung mit Zinn überzogen ist.
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Wie in 2 zu erkennen ist, weist das Trägerteil 15 einen Haltedom 18 auf. Insbesondere ist dieser integriert in dem Trägerteil 15 ausgebildet. Der Haltedom 18 ist Bestandteil der haltenden Verbindungsvorrichtung 10. Darüber hinaus weist die haltende Verbindungsvorrichtung 10 zumindest ein separates Befestigungselement 19 auf. Dieses Befestigungselement 19 ist separat zur Leiterplatte 9, separat zum vorzugsweise vorhandenen Trägerteil 15 und separat zur Elektrode 5 sowie zu der elektrischen Leitung 6. Das Befestigungselement 19 kann in einem Ausführungsbeispiel eine Schraube 20 sein.
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Durch die haltende Verbindungsvorrichtung 10, insbesondere eine Schraubverbindung, wird der Endbereich 12 der elektrischen Leitung 6 mit dem elektrischen Kontaktbereich 8 mechanisch haltend verbunden und diesbezüglich befestigt. Insbesondere wird der Endbereich 12 an dem elektrischen Kontaktbereich 8 verschraubt. Dazu ist vorgesehen, dass im gezeigten Ausführungsbeispiel die Schraube 20 von unten her kommend durch ein Schraubloch 21 (4) hindurchgeführt wird, durch das Durchführloch 13 in dem Endbereich 12 hindurchgeführt wird und in dem Haltedom 18, der hier ein Schraubdom ist, verschraubt wird. Damit ist dieser spezifisch geformte und ausgebildete Endbereich 12 zwischen der Leiterplatte 9 und hier dem vorzugsweise vorhandenen Trägerteil 15 zwischenliegend angeordnet und entsprechend verschraubt. Wie darüber hinaus in 4 auch zu erkennen ist, in welcher eine Vertikalschnittdarstellung durch die Anordnung gemäß 3 entlang der Schnittlinie IV-IV zu erkennen ist, erstreckt sich die elektrische Leitung 6 seitlich zu einem Hauptkörper des Trägerteils 15. In dem Zusammenhang ist ein Leitungsabschnitt 22 außenseitig zu dem Hauptkörper des Trägerteils 15 geführt. Dazu ist die elektrische Leitung 6 seitlich an die Elektrode 5 endend. Der sich zur Seite über den Hauptkörper hinaus erstreckende Haltedom 18 ist ebenfalls zu erkennen. Der Leitungsabschnitt 22 ist benachbart zu dem Haltedom 18 von oben nach unten verlegt. Der Endbereich 12 sitzt direkt unterhalb dem Haltedom 18.
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Der Endbereich 12 ist, wie dies in 2 und 4 zu erkennen ist, um einen Winkel zwischen 85° und 95°, insbesondere 90° gegenüber dem Leitungsabschnitt 22 umgebogen. Der Endbereich 12 ist somit ein umgebogener Leitungsabschnitt der elektrischen Leitung 6. Wie zu erkennen ist, sitzt ein unterer Rand 23 des Haltedoms 18 von oben auf dem Flächenring 14 auf. Diesbezüglich ist auch ein gewisser Formschluss vorgesehen, so dass nicht nur dadurch der Endbereich 12 möglichst eben und flächig auf die Leiterplatte 9, insbesondere den elektrischen Kontaktbereich 8 aufgedrückt wird. Nicht nur dadurch ist somit auch eine möglichst großflächige und positionsfixierte mechanische Halterung des Endbereichs 12 erreicht. Eine besonders lagegenaue und eine Relativbewegung zwischen dem Endbereich 12 und dem elektrischen Kontaktbereich 8 verhindernde mechanische Halterung ist dadurch erreicht. Die Schnittdarstellung in 4 ist in dem Zusammenhang durch den Haltedom 18 gezogen. Es ist somit auch die elektrische Leitung 6 in der Schnittdarstellung gezeigt, wohingegen die Elektrode 5 in der Ansicht in 4 dahinterliegend nicht mehr in der Schnittebene angeordnet ist.
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In 3 ist diesbezüglich der zusammengebaute Zustand der Komponenten, wie sie in 2 gezeigt sind, dargestellt.