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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen einen Sitzsockel mit seitlicher Übersetzung und insbesondere einen Sitzsockel mit seitlicher Übersetzung, der konfiguriert ist, um mehrere Sitzmöglichkeiten innerhalb eines Fahrzeuginnenraums bereitzustellen.
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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Einstellbare Sitzmöglichkeiten sind für Sitzmöglichkeiten in der zweiten oder dritten Reihe erwünscht. Das vorliegende Konzept bietet einstellbare und rekonfigurierbare Sitzmöglichkeiten für Fahrzeuginsassen.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Fahrzeuginnenraum, der einen vorderen Abschnitt, einen hinteren Abschnitt, eine erste und eine zweite Seite, die sich gegenüberliegen, und eine Auflagefläche aufweist. Ein Schienensystem ist auf der Auflagefläche angeordnet und beinhaltet mindestens ein Schienenelement. Das mindestens eine Schienenelement ist auf der Auflagefläche positioniert, die im Wesentlichen einen Abstand überspannt, der zwischen der ersten und der gegenüberliegenden zweiten Seite des Fahrzeuginnenraums definiert ist. Ein Sitzsockel beinhaltet einen Basisabschnitt, der auf dem Schienensystem für eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums gelagert ist. Der Sitzsockel beinhaltet ferner einen Sitzabschnitt, der drehbar auf dem Basisabschnitt gelagert ist. Ein erstes Innenverkleidungselement ist entlang einer der ersten und zweiten Seite des Fahrzeuginnenraums positioniert. Das erste Innenverkleidungselement beinhaltet eine seitlich gerichtete Rückenlehne, die an einer Außenfläche davon angeordnet ist. Ein zweites Innenverkleidungselement ist innerhalb des Fahrzeuginnenraums nach hinten gerichtet. Das zweite Innenverkleidungselement beinhaltet eine nach hinten gerichtete Rückenlehne, die an einer Außenfläche davon angeordnet ist.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Fahrzeuginnenraum, der eine erste und eine zweite Seite, die sich gegenüberliegen, und eine zwischen diesen angeordnete Auflagefläche aufweist. Ein Schienensystem ist seitlich auf der Auflagefläche angeordnet. Ein Sitzsockel beinhaltet einen Basisabschnitt, der auf dem Schienensystem für eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums gelagert ist. Der Sitzsockel beinhaltet ferner einen Sitzabschnitt, der drehbar auf dem Basisabschnitt gelagert ist. Ein erstes Innenverkleidungselement beinhaltet eine Außenfläche, die in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum gerichtet ist. Das erste Innenverkleidungselement beinhaltet eine Rückenlehne, die in eine Außenfläche davon integriert ist. Ein zweites Innenverkleidungselement beinhaltet eine Außenfläche, die nach innen in den Fahrzeuginnenraum in einer Richtung nach hinten gerichtet ist. Das zweite Innenverkleidungselement beinhaltet eine Rückenlehne, die in die Außenfläche davon integriert ist.
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Gemäß noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Fahrzeuginnenraum, der eine erste und eine zweite Seite, die sich gegenüberliegen, und eine zwischen diesen angeordnete Auflagefläche aufweist. Ein Schienensystem ist seitlich auf der Auflagefläche angeordnet. Ein Sitzsockel ist für eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums zwischen einer Einsatzposition und einer Beladeposition auf dem Schienensystem gelagert. Ein Innenverkleidungselement ist auf der ersten Seite des Fahrzeuginnenraums angeordnet und beinhaltet eine Rückenlehne, die mit dem Sitzsockel ausgerichtet ist. Der Sitzsockel bewegt sich in Richtung der Rückenlehne, wenn sich der Sitzsockel in Richtung der Einsatzposition entlang des Schienensystems bewegt. Der Sitzsockel bewegt sich von der Rückenlehne weg, wenn sich der Sitzsockel in Richtung der Beladeposition entlang des Schienensystems bewegt.
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Diese und andere Aspekte, Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann bei der Lektüre der folgenden Beschreibung, der Patentansprüche und der beigefügten Zeichnungen verständlich und ersichtlich.
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Figurenliste
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In den Zeichnungen gilt Folgendes:
- 1 ist eine perspektivische Draufsicht auf einen Fahrzeuginnenraum mit einem Sitzsockel mit seitlicher Übersetzung;
- 2 ist eine perspektivische Draufsicht auf einen Fahrzeuginnenraum, die einen Sitzsockel zeigt, der auf einem Schienensystem in einer ersten Position und einer ersten Ausrichtung gelagert ist, um eine erste Sitzkonfiguration bereitzustellen;
- 3 ist eine perspektivische Draufsicht auf den Fahrzeuginnenraum der 2, die den Sitzsockel zeigt, der auf dem Schienensystem in einer zweiten Position und einer zweiten Ausrichtung gelagert ist, um eine zweite Sitzkonfiguration bereitzustellen;
- 4 ist eine perspektivische Draufsicht auf den Fahrzeuginnenraum der 3, die den Sitzsockel zeigt, der auf dem Schienensystem in einer dritten Position und einer dritten Ausrichtung gelagert ist, um eine dritte Sitzkonfiguration bereitzustellen;
- 5 ist eine perspektivische Draufsicht auf den Fahrzeuginnenraum der 2, wobei eine Tür in einer offenen Position gezeigt ist und der Sitzsockel in einer Beladekonfiguration gezeigt ist;
- 6 ist eine seitliche Aufrissansicht eines Sitzsockels; und
- 7 ist eine seitliche Aufrissansicht des Fahrzeuginnenraums der 1, die den Sitzsockel in einer ersten Position und einer ersten Ausrichtung, um eine erste Sitzkonfiguration bereitzustellen, zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Für die Zwecke der Beschreibung in dieser Schrift beziehen sich die Ausdrücke „oben“, „unten“, „rechts“, „links“, „hinten“, „vorne“, „vertikal“, „waagerecht“ und Ableitungen davon auf die Offenbarung in ihrer Ausrichtung in 1. Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich der Ausdruck „vorne“ auf die Fläche des Elements, die näher an einem beabsichtigten Betrachter ist, und bezieht sich der Begriff „hinten“ auf die Fläche des Elements, die weiter von dem beabsichtigten Betrachter entfernt ist. Es versteht sich jedoch, dass die Offenbarung verschiedene alternative Ausrichtungen annehmen kann, sofern nicht ausdrücklich das Gegenteil vorgegeben ist. Zudem versteht es sich, dass die in den beigefügten Zeichnungen veranschaulichten und in der folgenden Beschreibung beschriebenen spezifischen Vorrichtungen und Prozesse lediglich beispielhafte Ausführungsformen der in den beigefügten Patentansprüchen definierten erfindungsgemäßen Konzepte sind. Somit sind konkrete Abmessungen und andere physische Eigenschaften im Zusammenhang mit den in dieser Schrift offenbarten Ausführungsformen nicht als einschränkend zu betrachten, sofern die Patentansprüche nicht ausdrücklich anderes vorgeben.
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Unter Bezugnahme auf
1 ist ein Sitzsockel
10 gezeigt, der innerhalb eines Fahrzeuginnenraums
12A eines Fahrzeugs
12 angeordnet ist. Der Fahrzeuginnenraum
12A beinhaltet einen vorderen Abschnitt
12B, einen hinteren Abschnitt
12C und einen Zwischenabschnitt
12F, der zwischen dem vorderen Abschnitt
12B und dem hinteren Abschnitt
12C angeordnet ist. Der Fahrzeuginnenraum
12A beinhaltet ferner eine erste Seite
12D und eine zweite Seite
12E, die sich gegenüberliegen, und eine dazwischen angeordnete Auflagefläche
16. In
1 ist der Sitzsockel
10 innerhalb des Fahrzeuginnenraums
12A in der Zwischenposition
12F des Fahrzeuginnenraums
12A angeordnet, es ist jedoch angedacht, dass der Sitzsockel
10 oder verschiedene Komponenten oder Merkmale davon in anderen Bereichen eines Fahrzeuginnenraums
12A angeordnet sein können. Der Sitzsockel
10 ist auf einem Schienensystem
14, das ein erstes Schienenelement
14A und ein zweites Schienenelemente
14B aufweist, die parallel zueinander sind, funktionsfähig an das Fahrzeug
12 gekoppelt. Das Schienensystem
14 ist auf oder innerhalb der Auflagefläche
16 des Fahrzeugs
12 positioniert und erstreckt sich im Allgemeinen zwischen der ersten Seite
12D und der gegenüberliegenden zweiten Seite
12E des Fahrzeuginnenraums
12A. Auf diese Weise ist der Sitzsockel
10 so konfiguriert, dass er sich seitlich in der durch den Pfeil
18 angegebenen Richtung innerhalb des Fahrzeuginnenraums
12A bewegt, wie nachstehend weiter beschrieben wird. Das Schienensystem
14 kann ein Schienensystem beinhalten, wie das in der US-Patentanmeldung Nr.
16/452,985 , eingereicht am 26. Juni 2019, offenbarte, die in ihrer Gesamtheit durch diese Bezugnahme hierin aufgenommen wird.
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Der Sitzsockel 10 ist, wie hierin dargelegt, allgemein zur Verwendung als Sitzmöglichkeit einer zweiten Reihe für ein Fahrzeug konfiguriert. Es ist angedacht, dass das in 1 gezeigte Fahrzeug 12 eine Geländelimousine, ein Van, ein Auto usw. sein kann. Es ist auch angedacht, dass der Sitzsockel 10 viele verschiedene Konfigurationen annehmen kann und nicht auf die in den beigefügten Figuren gezeigte Struktur oder Fahrzeugposition beschränkt ist.
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Unter weiterer Bezugnahme auf 1 ist eine erste Sitzbaugruppe 20 gezeigt, die in dem vorderen Abschnitt 12B des Fahrzeuginnenraums 12A positioniert ist. Die erste Sitzbaugruppe 20 beinhaltet einen Sitzabschnitt 22 und einen Rückenlehnenabschnitt 24. Die erste Sitzbaugruppe 20 wird als eine Sitzbaugruppe der vorderen Reihe betrachtet, die auf der Auflagefläche 16 des Fahrzeugs 12 durch einen Basisabschnitt 25 gelagert ist, um einer Instrumententafel 21 des Fahrzeugs 12 nach vorne zugewandt zu sein. Der Rückenlehnenabschnitt 24 der ersten Sitzbaugruppe 20 beinhaltet eine Frontfläche 26, die eine nach vorne gerichtete Rückenlehne zum Stützen eines Rückenbereichs eines Sitzinsassen, der in der ersten Sitzbaugruppe 20 sitzt, definiert. Die Frontfläche 26 wird als eine gepolsterte Frontfläche zum Bereitstellen einer bequemen und unterstützenden Rückenlehne für einen Sitzinsassen betrachtet. Die erste Sitzbaugruppe 20 beinhaltet ferner ein nach hinten gerichtetes Innenverkleidungselement 28, das allgemein in einer entgegengesetzten Position relativ zur Frontfläche 26 auf einer gegenüberliegenden Seite des Rückenlehnenabschnitts 24 positioniert ist. Das Innenverkleidungselement 28 des Rückenlehnenabschnitts 24 definiert ein zweites Innenverkleidungselement des Fahrzeugs 12, wie nachstehend weiter beschrieben wird. Wie in 1 gezeigt, ist das Innenverkleidungselement 28 der ersten Sitzbaugruppe 20 einer zweiten Sitzbaugruppe 30 zugewandt, die von der ersten Sitzbaugruppe 20 innerhalb des Fahrzeuginnenraums 12A nach hinten beabstandet ist. Die zweite Sitzbaugruppe 30 wird als eine hintere Sitzbaugruppe oder eine Sitzbaugruppe der dritten Reihe betrachtet, die auf der Auflagefläche 16 des Fahrzeugs 12 innerhalb des hinteren Abschnitts 12C des Fahrzeuginnenraums 12A gelagert ist. Wie in 1 gezeigt, ist die zweite Sitzbaugruppe 30 nach vorne dem Innenverkleidungselement 28 der ersten Sitzbaugruppe 20 zugewandt. Der Zwischenabschnitt 12F des Fahrzeuginnenraums 12A ist zwischen der ersten Sitzbaugruppe 20 und der zweiten Sitzbaugruppe 30 definiert. Der Sitzsockel 10 ist innerhalb des Zwischenabschnitts 12F zwischen der ersten Sitzbaugruppe 20 und der zweiten Sitzbaugruppe 30 als beispielhafte Positionierung positioniert, es werden jedoch auch andere Stellen für den Sitzsockel 10 in Betracht gezogen. Die erste Sitzbaugruppe 20 und die zweite Sitzbaugruppe 30 können hierin aufgrund ihrer relativen Positionen innerhalb des in 1 gezeigten Fahrzeuginnenraums 12A als vordere und hintere Sitzbaugruppe bezeichnet werden.
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Wie in 1 gezeigt, ist das Schienensystem 14 auf der Auflagefläche 16 angeordnet und überspannen das erste Schienenelement 14A und das zweite Schienenelement 14B im Wesentlichen einen Abstand, der zwischen der ersten Seite 12D und der gegenüberliegenden zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A definiert ist. Es ist gezeigt, dass der Sitzsockel 10 einen Basisabschnitt 40 aufweist, der auf dem Schienensystem 14 zur seitlichen Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums 12A in der durch den Pfeil 18 angegebenen Richtung gelagert ist. Der Sitzsockel 10 beinhaltet ferner einen Sitzabschnitt 42, der drehbar auf dem Basisabschnitt 40 gelagert ist, wie nachstehend weiter beschrieben wird. Im hierin verwendeten Sinne beschreibt der Begriff „seitlich“ eine Bewegung eines Objekts in einer Richtung von Seite zu Seite im Gegensatz zu einer Richtung von vorne nach hinten. Beispielsweise ist der Sitzsockel 10 so konfiguriert, dass er sich in der durch den Pfeil 18 angegebenen seitlichen Richtung zwischen der ersten Seite 12D und der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A entlang der Auflagefläche 16 bewegt. Diese seitliche Bewegung des Sitzsockels 10 in der durch den Pfeil 18 angegebenen Richtung ist im Wesentlichen senkrecht zu einer durch den Pfeil 19 angegebenen Längsrichtung. Die durch den Pfeil 19 angegebene Längsrichtung kann hierin als Vorwärts- und Rückwärtsrichtung des Autos bezeichnet werden. Ferner sollen die Begriffe „wesentlich“, „im Wesentlichen“ und Variationen davon im hierin verwendeten Sinne angeben, dass ein beschriebenes Merkmal gleich oder annähernd gleich einem Wert oder einer Beschreibung ist. Beispielsweise soll „im Wesentlichen senkrecht“ ein Merkmal bezeichnen, das senkrecht oder ungefähr senkrecht zu einem anderen Merkmal ist. Darüber hinaus soll „im Wesentlichen“ bedeuten, dass zwei Werte gleich oder annähernd gleich sind. In einigen Ausführungsformen kann „im Wesentlichen“ Werte innerhalb von ungefähr 10 % voneinander bezeichnen, wie etwa innerhalb von ungefähr 5 % voneinander oder innerhalb von etwa 2 % voneinander.
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Wie weiter in 1 gezeigt, ist ein erstes Innenverkleidungselement 50 entlang der ersten Seite 12D des Fahrzeuginnenraums 12A positioniert und beinhaltet eine seitlich gerichtete Rückenlehne 54, die an einer Außenfläche 52 des ersten Innenverkleidungselements 50 angeordnet ist. Es ist angedacht, dass die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 in die Außenfläche 52 des ersten Innenverkleidungselements 50 integriert ist. Wie nachstehend weiter beschrieben, beinhaltet das zweite Innenverkleidungselement 28 eine Außenfläche 56 (2), die eine daran angeordnete nach hinten gerichtete Rückenlehne 58 aufweist. Wie nachstehend weiter beschrieben, ist der Sitzsockel 10 so konfiguriert, dass er sich zwischen mehreren Positionen bewegt, um mehrere Sitzkonfigurationen für das Fahrzeug 12 bereitzustellen. Die Positionen des Sitzsockels 10 entlang des Schienensystems 14 können als Positionen des Sitzsockels 10 selbst oder seines Basisabschnitts 40 beschrieben werden.
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Unter Bezugnahme auf 2 bewegt sich der Basisabschnitt 40 des Sitzsockels 10 entlang des Schienensystems 14 zwischen der ersten und der zweiten Position, um eine erste, zweite und dritte Position des Sitzsockels 10 zu definieren. In 2 ist der Sitzsockel 10 in der ersten Position gezeigt, wobei der Basisabschnitt 40 benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne 54 des ersten Innenverkleidungselements 50 positioniert ist (1). Die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 ist von der ersten Seite 12D des Fahrzeuginnenraums 12A in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum 12A gerichtet, wie durch den Pfeil 60 angegeben. Wie in 2 gezeigt, beinhaltet das Schienensystem 14 ein erstes Ende 14C und ein zweites Ende 14D mit einem dazwischen angeordneten Zwischenabschnitt 14E. In der ersten Position ist der Sitzsockel 10 nahe dem ersten Ende 14C des Schienensystems 14 angeordnet. Somit entspricht das erste Ende 14C des Schienensystems 14 der ersten Position des Basisabschnitts 40 des Sitzsockels 10, wobei der Sitzsockel 10 benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne 54 angeordnet ist. Der Sitzsockel 10 und die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 des ersten Innenverkleidungselements 50 (1) definieren eine erste Sitzkonfiguration, wie nachstehend weiter beschrieben. Die erste Sitzkonfiguration kann hierin auch als Einsatzposition des Sitzsockels 10 beschrieben werden, indem der Sitzsockel 10 verwendet werden kann, um einen Insassen auf dem Sockel in einer Sitzkonfiguration zu stützen, wenn sich der Sitzsockel 10 in der ersten Position benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne 54 befindet.
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Wie weiter in 2 gezeigt, beinhaltet das zweite Innenverkleidungselement 28 die nach hinten gerichtete Rückenlehne 58, die an der Außenfläche 56 des zweiten Innenverkleidungselements 28 angeordnet ist. Somit ist das zweite Innenverkleidungselement 28 an dem hinteren Abschnitt des Rückenlehnenabschnitts 24 der ersten Sitzbaugruppe 20 angeordnet. Die nach hinten gerichtete Rückenlehne 58 ist nach innen in den Fahrzeuginnenraum 12A in einer im Auto nach hinten gerichteten Richtung gerichtet, wie durch den Pfeil 62 angegeben. Die durch den Pfeil 62 angegebene Richtung nach hinten im Auto ist im Wesentlichen senkrecht zu der durch den Pfeil 60 angegebenen seitlich gerichteten Richtung der Rückenlehne 54. Somit ist angedacht, dass die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 und die nach hinten gerichtete Rückenlehne 58 im Wesentlichen senkrecht zueinander sind, indem sie den jeweiligen Richtungen 60, 62 zugewandt sind, die im Wesentlichen senkrecht zueinander sind. Wie weiter in 2 gezeigt, ist ein drittes Innenverkleidungselement 70 auf der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A angeordnet. Das dritte Innenverkleidungselement 70 beinhaltet eine Außenfläche 72 mit einer seitlich gerichteten Rückenlehne 74, die in die Außenfläche 72 integriert ist, die von der ersten Seite 12D des Fahrzeuginnenraums 12 in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum 12A gerichtet ist, wie durch Pfeil 64 angegeben. Somit ist auch angedacht, dass die seitlich gerichtete Rückenlehne 74 und die nach hinten gerichtete Rückenlehne 58 im Wesentlichen senkrecht zueinander sind, indem sie den jeweiligen Richtungen 64, 62 zugewandt sind, die im Wesentlichen senkrecht zueinander sind. Die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 und die seitlich gerichtete Rückenlehne 74 weisen nach innen in den Fahrzeuginnenraum in entgegengesetzten seitlichen Richtungen zueinander, wie durch die Pfeile 60, 64 angegeben. Auf diese Weise sind die seitlich gerichteten Rückenlehnen 54, 74 in entgegengesetzten Richtungen zueinander konfiguriert. Wie weiter in 2 gezeigt, kann das dritte Innenverkleidungselement 70 und dessen seitlich gerichtete Rückenlehne 74 an einer Tür 76 des Fahrzeugs 12 zur Gleitbewegung damit angeordnet sein.
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Unter Bezugnahme auf 3 befindet sich der Sitzsockel 10 in der zweiten Position, wobei der Basisabschnitt 40 benachbart zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne 58 positioniert ist. Wie oben angemerkt, ist der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 drehbar, wenn er auf dem Basisabschnitt 40 gelagert ist. Der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 kann sich auf dem Basisabschnitt 40 um volle 360° drehen, oder die Drehung des Sitzabschnitts kann begrenzt sein. Zwischen den 2 und 3 ist der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 zwischen der ersten und der zweiten Ausrichtung auf dem Basisabschnitt 40 in der durch den Pfeil R angegebenen Richtung gedreht gezeigt. Die erste und die zweite Ausrichtung des Sitzabschnitts 42 sind im Wesentlichen senkrecht zu einander.
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Unter erneuter Bezugnahme auf 2 ist der Sitzabschnitt 42 in einer seitlich gerichteten Ausrichtung positioniert, die der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A zugewandt ist. Wenn sich der Sitzsockel 10 in der ersten Position befindet und sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in der ersten Ausrichtung befindet, stellt der Sitzsockel 10 eine erste Sitzkonfiguration bereit, wie in 2 gezeigt. Die erste Sitzkonfiguration entspricht der Anordnung des Sitzsockels 10 benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne 54, sodass ein Benutzer auf dem Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 sitzen kann, während er die durch die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 bereitgestellte Rückenstütze verwendet. Es ist angedacht, dass die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 eine Rückenlehne mit fester Ausrichtung ist, die der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A von der ersten Seite 12D des Fahrzeuginnenraums 12A in der seitlichen Richtung zugewandt ist, wie durch den Pfeil 60 angegeben. Der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 weist ebenfalls in die seitlich gerichtete Richtung, wie durch den Pfeil 60 angegeben, wenn sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in der ersten Ausrichtung befindet. Während die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 als Rückenlehne mit fester Ausrichtung angedacht ist, wird in Betracht gezogen, dass die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 verschiedene Neigungs- oder einstellbare Lordosenstützmerkmale aufweisen kann, während sie in einer allgemein nach außen gerichteten Position fixiert ist.
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Unter weiterer Bezugnahme auf 3 stellt der Sitzsockel 10 eine zweite Sitzkonfiguration bereit, die sich von der in 2 gezeigten ersten Sitzkonfiguration unterscheidet. Die zweite Sitzkonfiguration wird bereitgestellt, wenn sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in der in 3 gezeigten zweiten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt 40 in der zweiten Position benachbart zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne 58 befindet. Der Zwischenabschnitt 14E des Schienensystems 14 entspricht der zweiten Position des Basisabschnitts 40 des Sitzsockels 10. Die zweite Ausrichtung des Sitzabschnitts 42 des Sitzsockels 10 ist eine nach hinten gerichtete Ausrichtung, wie in 3 gezeigt. Die zweite Sitzkonfiguration wird bereitgestellt, damit ein Benutzer auf dem Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 sitzen kann, während er die Rückenstütze verwendet, die durch die nach hinten gerichtete Rückenlehne 58 des ersten Innenverkleidungselements 28 bereitgestellt wird. Beim Bewegen von der in 2 gezeigten ersten Sitzkonfiguration in die in 3 gezeigte zweite Sitzkonfiguration bewegt sich der Sitzsockel 10 seitlich entlang des Schienensystems 14 von der ersten Position (in der Nähe des ersten Endes 14C des Schienensystems 14) in die zweite Position (in der Nähe des Zwischenabschnitts 14E des Schienensystems 14). Auf diese Weise ist der Sitzsockel 10 ein Sitzsockel mit seitlicher Übersetzung, der eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums 12A ermöglicht. Beim Bewegen von der in 2 gezeigten ersten Sitzkonfiguration in die in 3 gezeigte zweite Sitzkonfiguration dreht sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 ferner in der durch den Pfeil R angegebenen Richtung von der seitlich gerichteten ersten Ausrichtung (gezeigt in 2) zu der nach hinten gerichteten zweiten Ausrichtung (gezeigt in 3). Die Drehbewegung des Sitzabschnitts 42 auf dem Basisabschnitt 40 des Sitzsockels 10 kann eine angetriebene Bewegung oder eine manuell betriebene Bewegung sein. In ähnlicher Weise kann die seitliche Übersetzung des Sitzsockels 10 von der ersten Position in die zweite Position eine angetriebene Bewegung oder eine manuell betriebene sein. Wenn der Sitzsockel 10 als angetriebener Sitzsockel angedacht ist, kann die seitliche Übersetzungsbewegung von der ersten Position in die zweite Position gleichzeitig mit der Drehung des Sitzabschnitts 42 auf dem Basisabschnitt 40 erfolgen. Auf diese Weise können die seitliche Übersetzung des Sitzsockels 10 und die Drehbewegung des Sitzabschnitts 42 synchronisiert werden.
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Unter Bezugnahme auf 4 stellt der Sitzsockel 10 eine dritte Sitzkonfiguration bereit, die sich von der in den 2 und 3 gezeigten ersten und zweiten Sitzkonfiguration unterscheidet. Die dritte Sitzkonfiguration wird bereitgestellt, wenn sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in einer in 4 gezeigten dritten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt 40 in einer dritten Position benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne 74 befindet. Das zweite Ende 14D des Schienensystems 14 entspricht der dritten Position des Basisabschnitts 40 des Sitzsockels 10. Die dritte Ausrichtung des Sitzabschnitts 42 des Sitzsockels 10 ist eine seitlich gerichtete Ausrichtung, wie in 4 gezeigt, die entgegengesetzt zu der in 2 gezeigten seitlich gerichteten zweiten Ausrichtung des Sitzabschnitts 42 des Sitzsockels 10 ist. Die dritte Sitzkonfiguration wird bereitgestellt, damit ein Benutzer auf dem Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 sitzen kann, während er die Rückenstütze verwendet, die durch die seitlich gerichtete Rückenlehne 74 des dritten Innenverkleidungselements 70 bereitgestellt wird. Beim Bewegen von der in 2 gezeigten ersten Sitzkonfiguration oder der in 3 gezeigten zweiten Sitzkonfiguration in die in 4 gezeigte dritte Sitzkonfiguration bewegt sich der Sitzsockel 10 seitlich entlang des Schienensystems 14 von der ersten Position (in der Nähe des ersten Endes 14C des Schienensystems 14) oder von der zweiten Position (in der Nähe des Zwischenabschnitts 14E des Schienensystems 14) in die dritte Position, die in der Nähe des zweiten Endes 14D des Schienensystems 14 angeordnet ist. Auf diese Weise überspannt die Bewegung mit seitlicher Übersetzung des Sitzsockels 10 im Wesentlichen den Abstand zwischen der ersten Seite 12D und der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A. Dies ist im Allgemeinen auf das Schienensystem 14 zurückzuführen, das den Abstand zwischen der ersten Seite 12D und der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A überspannt. Beim Bewegen von entweder der in 2 gezeigten ersten Sitzkonfiguration oder der in 3 gezeigten zweiten Sitzkonfiguration in die in 4 gezeigte dritte Sitzkonfiguration dreht sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 ferner in der durch den Pfeil R angegebenen Richtung entweder von der seitlich gerichteten ersten Ausrichtung (gezeigt in 2) oder der nach hinten gerichteten zweiten Ausrichtung (gezeigt in 3) zu der in 4 gezeigten seitlich gerichteten dritten Ausrichtung. Wie oben angemerkt, stellt der Sitzsockel 10 die dritte Sitzkonfiguration bereit, wenn sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in der dritten Ausrichtung befindet, die entgegengesetzt zur ersten Ausrichtung ist, und sich der Basisabschnitt 40 des Sitzsockels 10 in der dritten Position am zweiten Ende 14D des Schienensystems 14 befindet.
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Unter Bezugnahme auf 5 ist das Fahrzeug 12 mit der Tür 76 in einem geöffneten Zustand gezeigt, um eine Öffnung 78 bereitzustellen, die zum Ein- und Aussteigen von Fahrzeuginsassen in den Fahrzeuginnenraum 12A und aus diesem heraus konfiguriert ist. Der Sitzsockel 10 stellt eine Beladekonfiguration bereit, wenn sich der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in der ersten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt 40 des Sitzsockels 10 in der dritten Position befindet, die dem zweiten Ende 14D des Schienensystems 14 entspricht. Auf diese Weise hat ein Insasse auf dem Sitzsockel Zugang zum Sitzsockel 10 von der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12A an der Öffnung 78. Sobald er auf dem Sitzsockel 10 sitzt, kann der Insasse auf dem Sockel den Sitzsockel 10 von der dritten Position in die erste Position bewegen, indem er den Sitzsockel 10 von dem zweiten Ende 14D des Schienensystems 14 zu dem ersten Ende 14C des Schienensystems 14 bewegt, um die erste Sitzkonfiguration benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne 54 bereitzustellen. Wie oben angemerkt, kann der Insasse auf dem Sitzsockel den Sitzsockel 10 auch in die zweite Position am Zwischenabschnitt 14E des Schienensystems 14 bewegen und den Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels 10 in die zweite Ausrichtung drehen, um die in 3 gezeigte zweite Sitzkonfiguration benachbart zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne 58 bereitzustellen. Die in 5 gezeigte Beladekonfiguration des Sitzsockels 10 kann auch verwendet werden, um einen Autositz zu beladen, der ansonsten schwierig von der offenen Tür an der zweiten Seite 12E des Fahrzeuginnenraums 12a zu beladen wäre.
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Mit dem Sitzsockel 10 mit seitlicher Übersetzung des vorliegenden Konzepts wird eine Sitzmöglichkeit zwischen der ersten Sitzbaugruppe 20 und der zweiten Sitzbaugruppe 30 bereitgestellt, wobei sich ein Insasse auf dem Sitzsockel so positionieren kann, dass er der zweiten Sitzbaugruppe 30 und der nach hinten gerichteten zweiten Sitzkonfiguration zugewandt ist, oder sich in der seitlichen gerichteten Position der ersten Sitzkonfiguration positionieren kann. Die durch die erste Sitzkonfiguration gebotene seitlich gerichtete Position wird als eine weniger umständliche, mögliche Konfiguration für einen Insassen auf dem Sockel betrachtet, wenn Fahrgäste in der zweiten Sitzbaugruppe 30 sitzen.
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Unter Bezugnahme auf 6 ist der Sitzsockel 10 mit dem Sitzabschnitt 42 auf dem Basisabschnitt 40 durch einen Drehmechanismus 80 gelagert gezeigt, der dem Sitzabschnitt 42 ermöglicht, sich in der durch den Pfeil R angegebenen Richtung zu drehen. Beinhaltet ein erstes und zweites Kopplungselement 82, 84, die konfiguriert sind, um den Sitzsockel 10 für eine Bewegung mit seitlicher Übersetzung entlang diesem an das Schienensystem 14 zu koppeln.
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Wie weiter in 6 gezeigt, ist die seitlich gerichtete Rückenlehne 54 des ersten Innenverkleidungselements 50 (1 und 7), das auf der ersten Seite 12D des Fahrzeuginnenraums 12A angeordnet ist, mit dem Sitzsockel 10 ausgerichtet. Der Sitzsockel 10 bewegt sich somit in Richtung der seitlich gerichteten Rückenlehne 54, wenn sich der Sitzsockel 10 in Richtung der Einsatzposition (gezeigt in 2 und 7) entlang des Schienensystems 14 bewegt. In der Folge bewegt sich der Sitzsockel 10 von der seitlich gerichteten Rückenlehne 54 weg, wenn sich der Sitzsockel 10 in Richtung der Beladeposition entlang des Schienensystems 14 bewegt, wie in 6 gezeigt. Die vordere und hintere Sitzbaugruppen 20, 30, die auf gegenüberliegenden Seiten des Sitzsockels 10 angeordnet sind, und der Rückenlehnenabschnitt 24 der vorderen Sitzbaugruppe 20, der das zweite Innenverkleidungselement 28 definiert, beinhalten sowohl eine nach vorne gerichtete Rückenlehne 26 als auch eine nach hinten gerichtete Rückenlehne 58, die auf gegenüberliegenden Seiten des Rückenlehnenabschnitts 24 der vorderen Sitzbaugruppe 20 angeordnet sind. Somit ist das erste Innenverkleidungselement 50 (1 und 7) im Wesentlichen senkrecht zu dem Rückenlehnenabschnitt 24 der vorderen Sitzbaugruppe 20 positioniert.
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Unter Bezugnahme auf 7 ist das Fahrzeug 12 mit dem Sitzsockel 10 in der ersten Position gezeigt, sodass der Sitzsockel 10 benachbart zu dem ersten Innenverkleidungselement 50 und seiner seitlich gerichteten Rückenlehne 54 angeordnet ist. Anders gesagt befindet sich der Sitzsockel 10 in der ersten Position, die mit dem ersten Ende 14C des Schienensystems 14 korreliert, und der Sitzabschnitt 42 des Sitzsockels befindet sich in der ersten Ausrichtung. Auf diese Weise wird der Sitzsockel 10 durch die erste Sitzkonfiguration, die eine seitlich gerichtete Sitzkonfiguration ist, wenn der Sitzsockel 10 wie in 7 gezeigt positioniert ist.
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Wie oben angemerkt, beinhalten das erste, zweite und dritte Innenverkleidungselement 50, 28 und 70 jeweils Außenflächen 52, 56 bzw. 72. Auf den jeweiligen Außenflächen 52, 56 und 72 des ersten, zweiten und dritten Innenverkleidungselements 50, 28 und 70 sind jeweils die Rückenlehnen 54, 58 und 74 positioniert. Insbesondere ist angedacht, dass die Rückenlehnen 54, 58 und 74 in das erste, zweite und dritte Innenverkleidungselement 50, 28 und 70 an deren jeweiligen Außenflächen 52, 56 und 72 integriert sind. Auf diese Weise ist angedacht, dass die Rückenlehnen 54, 58 und 74 in ihren seitlich gerichteten Konfigurationen (für die Rückenlehnen 54 und 74) und der nach hinten gerichteten Konfiguration (für die Rückenlehne 58) fixiert sind, wenn sie an dem ersten, zweiten und dritten Innenverkleidungselement 50, 28 und 70 angeordnet sind. Wie oben angemerkt, ist angedacht, dass die Rückenlehnen 54, 58 und 74 eine gewisse Einstellbarkeit in einer Neigungsposition oder einer Lordosenstütze aufweisen können, jedoch in ihrer Ausrichtung relativ zu dem Innenverkleidungselement, auf dem sie angeordnet sind, fixiert sein sollen.
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Die Außenfläche 52 des ersten Innenverkleidungselements 50 weist in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum 12A, wie in 7 gezeigt und durch den Pfeil 60 in 2 angegeben. Wie oben angemerkt, beinhaltet das erste Innenverkleidungselement 50 die Rückenlehne 54, die in dessen Außenfläche 52 integriert ist. Wenn sie in die Außenfläche 52 des ersten Innenverkleidungselements 50 integriert ist, ist dessen Rückenlehne 54 eine seitlich gerichtete Rückenlehne, wie in den 2 und 7 gezeigt. Die Außenfläche 56 des zweiten Innenverkleidungselements 28 weist in eine rückwärtige Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum 12A, wie in 2 gezeigt und durch den Pfeil 62 angegeben. Wie oben angemerkt, ist das zweite Innenverkleidungselement 28 an dem hinteren Abschnitt des Rückenlehnenabschnitts 24 der ersten Sitzbaugruppe 20 angeordnet und beinhaltet die Rückenlehne 58, die in Außenfläche 56 davon integriert ist. Wenn sie in die Außenfläche 56 des zweiten Innenverkleidungselements 28 integriert ist, ist dessen Rückenlehne 58 eine nach hinten gerichtete Rückenlehne, wie in 2 gezeigt. Die Außenfläche 72 des dritten Innenverkleidungselements 70 weist in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum 12A, wie in 2 gezeigt und durch den Pfeil 64 angegeben. Wie oben angemerkt, ist das dritte Innenverkleidungselement 70 an einer Tür 76 des Fahrzeugs 12 angeordnet und beinhaltet die in seine Außenfläche 72 integrierte Rückenlehne 74. Wenn sie in die Außenfläche 72 des dritten Innenverkleidungselements 70 integriert ist, ist dessen Rückenlehne 74 eine seitlich gerichtete Rückenlehne, wie in 2 in einer entgegengesetzten Konfiguration relativ zur Rückenlehne 54 positioniert gezeigt. Wie oben ferner angemerkt, sind die seitlich gerichteten Rückenlehnen 74, 54 in einer im Wesentlichen senkrechten Position zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne 58 positioniert.
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Dementsprechend stellt der Sitzsockel 10 des vorliegenden Konzepts eine Sitzmöglichkeit mit mehreren Konfigurationen zwischen der ersten Sitzbaugruppe 20 und zweiten Sitzbaugruppe 30 bereit, die ansonsten wie üblich sind. Während der Sitzsockel 10 mehrere Sitzmöglichkeiten bietet, weist der Sitzsockel 10 aufgrund seiner seitlichen Übersetzungsfähigkeiten innerhalb des Fahrzeuginnenraums 12A eine minimale Grundfläche auf.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Fahrzeuginnenraum, der einen vorderen Abschnitt, einen hinteren Abschnitt, eine erste und eine zweite Seite, die sich gegenüberliegen, und eine Auflagefläche aufweist. Ein Schienensystem ist auf der Auflagefläche angeordnet und beinhaltet mindestens ein Schienenelement. Das mindestens eine Schienenelement ist auf der Auflagefläche positioniert, die im Wesentlichen einen Abstand überspannt, der zwischen der ersten und der gegenüberliegenden zweiten Seite des Fahrzeuginnenraums definiert ist. Ein Sitzsockel beinhaltet einen Basisabschnitt, der auf dem Schienensystem für eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums gelagert ist. Der Sitzsockel beinhaltet ferner einen Sitzabschnitt, der drehbar auf dem Basisabschnitt gelagert ist. Ein erstes Innenverkleidungselement ist entlang einer der ersten und zweiten Seite des Fahrzeuginnenraums positioniert. Das erste Innenverkleidungselement beinhaltet eine seitlich gerichtete Rückenlehne, die an einer Außenfläche davon angeordnet ist. Ein zweites Innenverkleidungselement weist innerhalb des Fahrzeuginnenraums nach hinten. Das zweite Innenverkleidungselement beinhaltet eine seitlich gerichtete Rückenlehne, die an einer Außenfläche davon angeordnet ist.
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Ausführungsformen des ersten Aspekts der Erfindung können ein beliebiges oder eine Kombination der folgenden Merkmale beinhalten:
- - die seitlich gerichtete Rückenlehne ist im Wesentlichen senkrecht zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne;
- - das erste Innenverkleidungselement ist im Wesentlichen senkrecht zu dem zweiten Innenverkleidungselement;
- - der Basisabschnitt des Sitzsockels bewegt sich entlang des Schienensystems zwischen einer ersten Position, in der der Basisabschnitt benachbart zu der seitlich gerichteten Rückenlehne positioniert ist, und einer zweiten Position, in der der Basisabschnitt benachbart zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne positioniert ist;
- - der Sitzabschnitt ist zwischen einer ersten und einer zweiten Ausrichtung auf dem Basisabschnitt drehbar, und der Sitzsockel stellt eine erste Sitzkonfiguration bereit, wenn sich der Sitzabschnitt in der ersten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt in der ersten Position befindet,
- - der Sitzsockel stellt eine zweite Sitzkonfiguration bereit, die sich von der ersten Sitzkonfiguration unterscheidet, wenn sich der Sitzabschnitt in der zweiten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt in der zweiten Position befindet, und
- - die Sitzbaugruppe ist in dem vorderen Abschnitt des Fahrzeuginnenraums positioniert und beinhaltet einen Sitzabschnitt und einen Rückenlehnenabschnitt, und das zweite Innenverkleidungselement ist an einem hinteren Abschnitt des Rückenlehnenabschnitts der Sitzbaugruppe angeordnet.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Fahrzeuginnenraum, der eine erste und eine zweite Seite, die sich gegenüberliegen, und eine zwischen diesen angeordnete Auflagefläche aufweist. Ein Schienensystem ist seitlich auf der Auflagefläche angeordnet. Ein Sitzsockel beinhaltet einen Basisabschnitt, der auf dem Schienensystem für eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums gelagert ist. Der Sitzsockel beinhaltet ferner einen Sitzabschnitt, der drehbar auf dem Basisabschnitt gelagert ist. Ein erstes Innenverkleidungselement beinhaltet eine Außenfläche, die in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum gerichtet ist. Das erste Innenverkleidungselement beinhaltet eine Rückenlehne, die in eine Außenfläche davon integriert ist. Ein zweites Innenverkleidungselement beinhaltet eine Außenfläche, die nach innen in den Fahrzeuginnenraum in einer Richtung nach hinten gerichtet ist. Das zweite Innenverkleidungselement beinhaltet eine Rückenlehne, die in die Außenfläche davon integriert ist.
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Ausführungsformen des zweiten Aspekts der Erfindung können ein beliebiges oder eine Kombination aus den folgenden Merkmalen beinhalten:
- - der Sitzabschnitt ist zwischen einer ersten und einer zweiten Ausrichtung auf dem Basisabschnitt drehbar, und der Sitzsockel stellt eine erste Sitzkonfiguration bereit, wenn sich der Sitzabschnitt in der ersten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt in der ersten Position befindet,
- - der Sitzsockel stellt eine zweite Sitzkonfiguration bereit, die sich von der ersten Sitzkonfiguration unterscheidet, wenn sich der Sitzabschnitt in der zweiten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt in der zweiten Position befindet,
- - das Schienensystem beinhaltet ein erstes und ein zweites Ende mit einem dazwischen angeordneten Zwischenabschnitt, wobei das erste Ende des Schienensystems der ersten Position des Basisabschnitts des Sitzsockels entspricht und der Zwischenabschnitt des Schienensystems der zweiten Position des Basisabschnitts des Sitzsockels entspricht;
- - der Sitzsockel stellt eine Beladekonfiguration bereit, wenn sich der Sitzabschnitt des Sitzsockels in der ersten Ausrichtung befindet und sich der Basisabschnitt des Sitzsockels in einer dritten Position befindet, die dem zweiten Ende des Schienensystems entspricht;
- - das erste Innenverkleidungselement ist auf der ersten Seite des Fahrzeuginnenraums angeordnet und ein drittes Innenverkleidungselement ist auf der zweiten Seite des Fahrzeuginnenraums angeordnet, wobei das dritte Innenverkleidungselement eine Außenfläche beinhaltet, die in einer seitlichen Richtung nach innen in den Fahrzeuginnenraum gerichtet ist, und das dritte Innenverkleidungselement beinhaltet eine Rückenlehne, die in die Außenfläche davon integriert ist; und
- - der Sitzsockel stellt eine dritte Sitzkonfiguration bereit, wenn sich der Sitzabschnitt des Sitzsockels in einer dritten Ausrichtung befindet, die entgegengesetzt zur ersten Ausrichtung ist, und sich der Basisabschnitt des Sitzsockels in der dritten Position befindet.
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Gemäß noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Fahrzeug einen Fahrzeuginnenraum, der eine erste und eine zweite Seite, die sich gegenüberliegen, und eine zwischen diesen angeordnete Auflagefläche aufweist. Ein Schienensystem ist seitlich auf der Auflagefläche angeordnet. Ein Sitzsockel ist für eine seitliche Bewegung innerhalb des Fahrzeuginnenraums zwischen einer Einsatzposition und einer Beladeposition auf dem Schienensystem gelagert. Ein Innenverkleidungselement ist auf der ersten Seite des Fahrzeuginnenraums angeordnet und beinhaltet eine Rückenlehne, die mit dem Sitzsockel ausgerichtet ist. Der Sitzsockel bewegt sich in Richtung der Rückenlehne, wenn sich der Sitzsockel in Richtung der Einsatzposition entlang des Schienensystems bewegt. Der Sitzsockel bewegt sich von der Rückenlehne weg, wenn sich der Sitzsockel in Richtung der Beladeposition entlang des Schienensystems bewegt.
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Ausführungsformen des dritten Aspekts der Erfindung können ein beliebiges oder eine Kombination aus den folgenden Merkmalen beinhalten:
- - die vordere und hintere Sitzbaugruppe sind auf gegenüberliegenden Seiten des Sitzsockels angeordnet;
- - die vordere Sitzbaugruppe beinhaltet einen Rückenlehnenabschnitt mit einer nach vorne gerichteten Rückenlehne und einer nach hinten gerichteten Rückenlehne, die an gegenüberliegenden Seiten des Rückenlehnenabschnitts angeordnet sind;
- - das Innenverkleidungselement ist im Wesentlichen senkrecht zu dem Rückenlehnenabschnitt der vorderen Sitzbaugruppe positioniert;
- - der Sitzsockel beinhaltet ferner einen Sitzabschnitt, der zwischen einer ersten Ausrichtung, die einer seitlichen Richtung zugewandt ist, und einer zweiten Ausrichtung, die einer Richtung nach hinten zugewandt ist, drehbar ist; und
- - der Sitzsockel stellt eine erste Sitzkonfiguration bereit, wenn sich der Sitzsockel in der Einsatzposition befindet und sich der Sitzabschnitt des Sitzsockels in der ersten Ausrichtung befindet, und der Sitzsockel stellt eine zweite Sitzkonfiguration bereit, wenn der Sitzsockel benachbart zu der nach hinten gerichteten Rückenlehne der vorderen Sitzbaugruppe angeordnet ist und sich der Sitzabschnitt des Sitzsockels in der zweiten Ausrichtung befindet.
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Es versteht sich, dass Variationen und Modifikationen an der vorangehenden Struktur vorgenommen werden können, ohne von den Konzepten der vorliegenden Erfindung abzuweichen, und es versteht sich ferner, dass solche Konzepte von den nachfolgenden Patentansprüchen abgedeckt sein sollen, sofern diese Ansprüche durch ihren Wortlaut nicht ausdrücklich etwas Anderes angeben.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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