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DE102021118805B3 - Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch geförderten Bogen - Google Patents

Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch geförderten Bogen Download PDF

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DE102021118805B3
DE102021118805B3 DE102021118805.9A DE102021118805A DE102021118805B3 DE 102021118805 B3 DE102021118805 B3 DE 102021118805B3 DE 102021118805 A DE102021118805 A DE 102021118805A DE 102021118805 B3 DE102021118805 B3 DE 102021118805B3
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pull
pneumatically
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Markus Möhringer
Jens Kloss
Robert Hupe
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Abstract

Eine Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch (4) geförderten Bogen (B) umfasst eine Ziehschiene (10). Die Ziehschiene (10) ist zwischen zwei Straffeinrichtungen (7) angeordnet, die auf verschiedene Formatbreiten der Bogen (B) einstellbar und dabei relativ zur Ziehschiene (10) verschiebbar sind.

Description

  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch geförderten Bogen, umfassend eine Ziehschiene.
  • In DE 101 36 872 A1 ist eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen beschrieben, bei der zwei in einem Anlegtisch gelagerte Seitenzieheinrichtungen jeweils einen Schlitten aufweisen, der durch eine Stelleinrichtung verschiebbar ist. Die beiden Stelleinrichtungen können jeweils als Linearmotor ausgebildet sein. In jedem Schlitten ist ein rotierbarer Saugkörper gelagert.
  • In DE 102 24 374 A1 ist eine Vorrichtung zum Ausrichten von Bogen beschrieben, bei der in einem Anlegtisch eine Saugziehschiene vorgesehen ist, die sich etwa symmetrisch zur Maschinenmitte erstreckt. Seitenkantensensoren sind in quer zur Transportrichtung verlaufenden Nuten verschiebbar und arretierbar gelagert und können so auf unterschiedliche Formate der Bogen eingestellt werden.
  • In DE 198 04 120 A1 ist eine Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten von Bogen beschrieben, bei der Sauglöcher einer Saugziehschiene im Arbeitstakt vom Unterdruck eines Saugkastens beaufschlagt werden. Ein Blendenblech ist zwischen einer die Sauglöcher gegenüber dem Saugkasten abdeckenden Stellung und einer die Sauglöcher freigebenden Stellung schwenkbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine weitere Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch geförderten Bogen zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch geförderten Bogen, umfassend eine Ziehschiene, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehschiene zwischen zwei Straffeinrichtungen angeordnet ist, die auf verschiedene Formatbreiten der Bogen einstellbar und dabei relativ zur Ziehschiene verschiebbar sind.
  • Es sind verschiedene Weiterbildungen möglich:
    • Die Straffeinrichtungen können Gehäuse aufweisen, an denen rotierbare Saugscheiben angeordnet sein können.
  • In den Gehäusen können Rotationsventile angeordnet sein, welche die Saugscheiben pneumatisch ansteuern können.
  • An den Gehäusen können Zeilensensoren angeordnet sein, welche Seitenkanten der Bogen erfassen können.
  • Die Zeilensensoren können zusammen mit den Saugscheiben auf die verschiedenen Formatbreiten der Bogen einstellbar sein.
  • Die Ziehschiene kann durch einen elektrischen Linearmotor verschiebbar sein, der eine Ziehbewegung der Ziehschiene antreiben kann.
  • Ein Primärteil des Linearmotors kann in der Maschinenmitte angeordnet sein.
  • Der Primärteil kann in einem Ziehmarkengehäuse angeordnet sein und ein Sekundärteil des Linearmotors kann an der Ziehschiene angeordnet sein.
  • In dem Ziehmarkengehäuse kann mindestens ein Rotationsventil angeordnet sein, welches die Ziehschiene pneumatisch ansteuern kann.
  • In dem Ziehmarkengehäuse kann ein weiteres Rotationsventil angeordnet sein, welches die Ziehschiene pneumatisch ansteuern kann, wobei die beiden in dem Ziehmarkengehäuse angeordneten Rotationsventile zusammen auf einer Antriebswelle sitzen können.
  • Bei einer weiteren Weiterbildung können die Straffeinrichtungen Gehäuse aufweisen, an denen rotierbare Saugscheiben angeordnet sein können, und können in den Gehäusen Rotationsventile angeordnet sein, welche die Saugscheiben pneumatisch ansteuern. Bei dieser Weiterbildung kann die Ziehschiene an einem Ziehmarkengehäuse angeordnet sein, in welchem mindestens ein Rotationsventil angeordnet sein kann, das die Ziehschiene pneumatisch ansteuert. Hierbei können die Rotationsventile, welche die Saugscheiben pneumatisch ansteuern, zusammen mit dem mindestens einen Rotationsventil, das die Ziehschiene pneumatisch ansteuert, auf einer gemeinsamen Antriebswelle sitzen.
  • Weitere Weiterbildungen ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der zugehörigen Zeichnung, worin zeigt:
    • 1 die Gesamtdarstellung einer Zieheinrichtung in Draufsicht,
    • 2 die Schnittdarstellung einer Ziehmarke der Zieheinrichtung in Seitenansicht und
    • 3 die Schnittdarstellung einer Straffeinrichtung der Zieheinrichtung in Seitenansicht.
  • 1 zeigt eine Zieheinrichtung 1 eines Bogenanlegers einer Druckmaschine. Bei der Zieheinrichtung 1 befinden sich Saugplatten 2 einer zentralen Ziehmarke 3 zum Festhalten und Ziehen des Bogens B, die in der Mitte eines Anlegertisches 4 angeordnet ist. Der bereits ausgerichtete Bogen B ist mit „B1“ bezeichnet, und der danach einlaufende und noch nicht ausgerichtete Bogen B ist mit „B2“ bezeichnet. Ein Linearmotor 5 zur Erzeugung der Ziehbewegung ZB liegt in der Maschinenmitte MM, unterhalb der beiden Saugplatten 2. Zeilensensoren 6 zur Erfassung der Bogenseitenkante sind in Straffeinrichtungen 7 untergebracht, die zwei separate Baugruppen bilden. Diese befinden sich rechts und links neben der Ziehmarke 3 und können zur Formatbreiteneinstellung seitlich verschoben werden. Die Bogen B laufen in eine Transportrichtung TR außermittig ein und werden dann durch die Ziehmarke 3 zur Maschinenmitte MM gezogen. Erfolgt die Ausrichtung auf der Bedienseite BS der Druckmaschine, müssen die Bogen auf der linken Seite des Anlegertisches 4 einlaufen, bei Ausrichtung auf der Antriebsseite AS müssen sie rechts einlaufen. Nach dem Anschlagen des Bogens B an Vordermarken 8 misst der Zeilensensor 6 auf der Ausrichtseite, wie weit die Seitenkante des auszurichtenden Bogens B von der „virtuellen Seitenmarke“ entfernt ist und übermittelt diesen Wert an den Linearmotor 5 bzw. seine Steuerung. Sobald sich der nötige Unterdruck an den Saugplatten 2 ausgebildet hat, führen diese die Ziehbewegung ZB aus. Während des Ziehvorgangs wird die Position der Bogenseitenkante durch den Zeilensensor 6 permanent überprüft und der Linearmotor 5 entsprechend durch seine Steuerung nachgeregelt. Damit wird sichergestellt, dass der Bogen B bei Stillstand exakt ausgerichtet ist. Saugscheiben 8 in den Straffeinrichtungen 7 stellen sicher, dass der Bogen B während des Ziehvorgangs, insbesondere im Messbereich der Zeilensensoren 6, möglichst flächig auf dem Anlegertisch 4 aufliegt. Die beiden Saugscheiben 9 rotieren zueinander entgegengesetzt, wie dies in der Zeichnung mit Pfeilen P angedeutet ist. An den beiden rotierenden Saugscheiben 9 bildet jeweils nur das vordere, der Maschinenmitte zugewandte Viertel (Quadrant) eine mit Unterdruck beaufschlagten Saugbereich 25. Dadurch wirken auf den Bogen B schräg zur Transportrichtung TR nach außen gerichtete, divergierende Kräfte, die zum einen für den Vortrieb und zum anderen für das Straffen des Bogens B während des Ziehvorgangs sorgen.
  • 2 zeigt, dass die beiden Saugplatten 2 auf einer gemeinsamen, vom Linearmotor 5 angetriebenen Ziehschiene 10 untergebracht sind, welche somit eine Saugziehschiene ist. Der Linearmotor 5 besteht aus einem Primärteil 11 und einem Sekundärteil 12. Der Primärteil 11 (Stator) ist ein Ständer mit Wicklungen. Der Sekundärteil 12 (Läufer) ist ein Permanentmagnet in Form einer Magnetplatte. Der Sekundärteil 12 befindet sich an der Ziehschiene 10 und der Primärteil 11 in einem Ziehmarkengehäuse 13 darunter. Ein Spalt zwischen dem Primärteil 11 und dem Sekundärteil 12 wird über vier senkrecht zur Ziehschiene 10 verlaufende Schienenführungen 14 realisiert, welche die Ziehschiene 10 auf beiden Seiten am Ziehmarkengehäuse 13 abstützen. Jede Schienenführung 14 besteht aus einer Oberschiene 14.1 und einer Unterschiene 14.2. Die Vorspannkraft zwischen der Oberschiene 14.1 und der Unterschiene 14.2 der jeweiligen Schienenführung 14 wird dabei ausschließlich durch die Magnetkraft des Linearmotors 5 erzeugt. Um eine möglichst große Saugfläche mit kurzen Schaltzeiten zu kombinieren, sind für die beiden Saugplatten 2 zwei separate Rotationsventile 15 vorgesehen. Beide Rotationsventile 15 werden von einer Antriebswelle 16 angetrieben. Der Sauglufttransport von der Saugplatte 2 zum Rotationsventil 15 erfolgt über einen Kanal 17, der zwischen den beiden Schienenführungen 14 auf der jeweiligen Seite (Bedienseite BS, Antriebsseite AS) verläuft. Am jeweiligen Übergang zwischen dem Ziehmarkengehäuse 13 und der beweglichen Ziehschiene 10 ist ein Dichtstück 18 vorgesehen. Da für die Regelung des Linearmotors 5 ein möglichst reibungsfreies System angestrebt wird, soll die Dichtfläche zwischen dem Dichtstück 18 und der Ziehschiene 10 als Spaltdichtung 19 ausgeführt werden. Damit der Druckluftverlust möglichst gering ist, ist der Spalt sehr klein und das Dichtstück 18 daher auf wenige hundertstel Millimeter genau einstellbar.
  • 3 zeigt den Aufbau der Straffeinrichtungen 7 am Beispiel der linken Straffeinrichtung 7. Die rechte Straffeinrichtung 7 ist dazu spiegelbildlich ausgebildet und braucht deshalb nicht extra beschrieben werden. Wie auch bei den Saugplatten 2 der Ziehmarke 3 liegt an der Saugscheibe 9 in der Straffeinrichtung 7 nicht permanent Unterdruck an, sondern nur dann, wenn der Bogen B gezogen wird. Daher ist auch für die Straffeinrichtung 7 ein Rotationsventil 20 vorgesehen, dessen Schaltzeitpunkte mit den Rotationsventilen 15 in der Ziehmarke 3 identisch sind. Die zugeschaltet Saugluft strömt von der Oberseite der Saugscheibe 9 durch darin eingebrachte Bohrungen 21 und einen Saugluftkanal 22 in einem Gehäuse 23 der Straffeinrichtung 7 zum Rotationsventil 20. Der Antrieb des Rotationsventils 20 und der Saugscheibe 9 erfolgt durch die Antriebswelle 16. Da die Drehachse DA der Antriebswelle 16 und die Drehachse DS der Saugscheibe 9 zueinander senkrecht stehen, wird die Drehbewegung hier durch ein Kegelradgetriebe 24 übertragen. Das Kegelradgetriebe 24 umfasst ein auf der Antriebswelle 16 sitzendes, treibendes Kegelrad 24.1 und ein an der Saugscheibe 9 mit dieser koaxial befestigtes, getriebenes Kegelrad 24.2. Der Zeilensensor 6 zum Erfassen der Bogenseitenkanten ist in 3 nicht sichtbar, da er verdeckt hinter der Saugscheibe 9 liegt. Dargestellt ist nur sein Messbereich. MB. Die Formatbreiteneinstellung mit einem Stellantrieb für die Straffeinrichtung 7 ist zeichnerisch nicht mit dargestellt. Zwischen den Straffeinrichtungen 7 und der Ziehmarke 3 sind Faltschürzen 26 angeordnet, durch welche die Zwischenräume bei jedem Bogenformat abgedeckt werden.
  • Die Zieheinrichtung 1 bietet verschiedene Vorteile. Sie ist aufgrund des Direktantriebs durch den Linearmotor 5 verschleißarm. Sie ist außerdem wartungsfreundlich, weil Servicearbeiten, beispielsweise für die Schmierung der Lagerstellen, aufgrund leichter Demontierbarkeit schnell durchgeführt werden können. Die Zieheinrichtung 1 kann vergleichsweise einfach aus dem Anlegertisch 4 ausgebaut werden. Ein weiterer Vorteil ist die Verwendung der Zeilen-sensoren 6 zur Bogenseitenkantenerfassung, welche einen Verzicht auf mechanischen Seitenmarken ermöglichen, wodurch die Zuverlässigkeit der seitlichen Bogenausrichtung deutlich gesteigert wird, da ein Verdrehen oder ein Verkippen des Bogens B infolge eines Anschlagens an Seitenmarken ausgeschlossen ist. Ein Nachrüsten der Zieheinrichtung 1 an älteren Maschinen ist ebenfalls denkbar.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Zieheinrichtung
    2
    Saugplatte
    3
    Ziehmarke
    4
    Anlegertisch
    5
    Linearmotor
    6
    Zeilensensor
    7
    Straffeinrichtung
    8
    Vordermarke
    9
    Saugscheibe
    10
    Ziehschiene
    11
    Primärteil
    12
    Sekundärteil
    13
    Ziehmarkengehäuse
    14
    Schienenführung
    14.1
    Oberschiene
    14.2
    Unterschiene
    15
    Rotationsventil
    16
    Antriebswelle
    17
    Kanal
    18
    Dichtstück
    19
    Spaltdichtung
    20
    Rotationsventil
    21
    Bohrung
    22
    Saugluftkanal
    23
    Gehäuse
    24
    Kegelradgetriebe
    24.1
    Kegelrad
    24.2
    Kegelrad
    25
    Saugbereich
    26
    Faltenschürze
    AS
    Antriebsseite
    BS
    Bedienseite
    B
    Bogen
    B1
    ausgerichteter Bogen
    B2
    einlaufender Bogen
    DA
    Drehachse (Antriebswelle)
    DS
    Drehachse (Saugscheibe)
    MB
    Messbereich
    MM
    Maschinenmitte
    P
    Pfeil
    TR
    Transportrichtung
    ZB
    Ziehbewegung

Claims (11)

  1. Vorrichtung zur Ausrichtung von auf einem Anlegertisch (4) geförderten Bogen (B), umfassend eine Ziehschiene (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehschiene (10) zwischen zwei Straffeinrichtungen (7) angeordnet ist, die auf verschiedene Formatbreiten der Bogen (B) einstellbar und dabei relativ zur Ziehschiene (10) verschiebbar sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Straffeinrichtungen (7) Gehäuse (23) aufweisen, an denen rotierbare Saugscheiben (9) angeordnet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gehäusen (23) Rotationsventile (20) angeordnet sind, welche die Saugscheiben (9) pneumatisch ansteuern.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gehäusen (23) Zeilensensoren (6) angeordnet sind, welche Seitenkanten der Bogen (B) erfassen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeilensensoren (6) zusammen mit den Saugscheiben (9) auf die verschiedenen Formatbreiten der Bogen (B) einstellbar sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehschiene (10) durch einen elektrischen Linearmotor (5) verschiebbar ist, der eine Ziehbewegung (ZB) der Ziehschiene (10) antreibt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Primärteil (11) des Linearmotors (5) in der Maschinenmitte (MM) angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärteil (11) in einem Ziehmarkengehäuse (13) angeordnet ist und ein Sekundärteil (12) des Linearmotors (5) an der Ziehschiene (10) angeordnet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ziehmarkengehäuse (13) mindestens ein Rotationsventil (15) angeordnet ist, welches die Ziehschiene (10) pneumatisch ansteuert.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Ziehmarkengehäuse (13) ein weiteres Rotationsventil (15) angeordnet ist, welches die Ziehschiene (10) pneumatisch ansteuert, wobei die beiden in dem Ziehmarkengehäuse (13) angeordneten Rotationsventile (15) zusammen auf einer Antriebswelle (16) sitzt.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Straffeinrichtungen (7) Gehäuse (23) aufweisen, an denen rotierbare Saugscheiben (9) angeordnet sind, und in den Gehäusen (23) Rotationsventile (20) angeordnet sind, welche die Saugscheiben (9) pneumatisch ansteuern, dass die Ziehschiene (10) an einem Ziehmarkengehäuse (13) angeordnet ist, in welchem mindestens ein Rotationsventil (15) angeordnet ist, das die Ziehschiene (10) pneumatisch ansteuert, und dass die Rotationsventile (20), welche die Saugscheiben (9) pneumatisch ansteuern, zusammen mit dem mindestens einen Rotationsventil (15), das die Ziehschiene (10) pneumatisch ansteuert, auf einer gemeinsamen Antriebswelle (16) sitzen.
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