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DE102021118079A1 - Wasseranlage sowie Siebrechenanordnung hierfür - Google Patents

Wasseranlage sowie Siebrechenanordnung hierfür Download PDF

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DE102021118079A1
DE102021118079A1 DE102021118079.1A DE102021118079A DE102021118079A1 DE 102021118079 A1 DE102021118079 A1 DE 102021118079A1 DE 102021118079 A DE102021118079 A DE 102021118079A DE 102021118079 A1 DE102021118079 A1 DE 102021118079A1
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DE
Germany
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rake
screen
retaining
sieve
overflow
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102021118079.1A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Göhre
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
APA ABWASSERTECHNIK GmbH
Original Assignee
APA ABWASSERTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by APA ABWASSERTECHNIK GmbH filed Critical APA ABWASSERTECHNIK GmbH
Priority to DE102021118079.1A priority Critical patent/DE102021118079A1/de
Priority to EP22184238.8A priority patent/EP4119735A1/de
Publication of DE102021118079A1 publication Critical patent/DE102021118079A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/12Emergency outlets
    • E03F5/125Emergency outlets providing screening of overflowing water
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
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    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasseranlage, insbesondere Mischwasser- und/oder Regenwasserbehandlungsanlage, mit einem Stauraum mit einer Überlaufschwelle, sowie einer Siebrechenanordnung zum Zurückhalten von Schmutzstoffen beim Überlaufen, wobei die Siebrechenanordnung ein stromauf der Überlaufschwelle im Stauraum liegend angeordnetes Rückhaltesieb sowie einen rotatorisch um eine aufrechte Rechenachse antreibbaren Drehrechen zum Freiräumen der Unterseite des Rückhaltesiebs aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasseranlage, insbesondere eine Mischwasserkanalisations- und/oder Regenwasserbehandlungsanlage, mit einem Stauraum mit einer Überlaufschwelle, sowie einer Siebrechenanordnung zum Zurückhalten von Schmutzstoffen beim Überlaufen. Die Erfindung betrifft dabei insbesondere auch die Siebrechenanordnung selbst.
  • In Misch- und/oder Regenwasserkanalisationen sind üblicherweise Stauräume mit einer Überlaufschwelle verbaut, in denen bei zu starkem Zulauf beispielsweise in Folge von Starkregen und Unwettern der Pegel ansteigen und zu einem Gewässer oder einem Überlaufbecken überlaufen kann, wenn das Kanalsystem mengenmäßig überlastet wird bzw. über den bodenseitigen Kanalablauf des Stauraums nicht schnell genug ablaufen kann. Um beim Überlaufen Schwimm- und Grobstoffe und andere Schmutzstoffe zurückzuhalten und nicht in das Gewässer bzw. das Überlaufbecken gelangen zu lassen, werden an den Überlaufschwellen Siebrechenanordnungen verbaut, die die Schmutzstoffe zurückhalten und üblicherweise in das Kanalsystem zurücklenken bzw. auch separieren.
  • Beispielsweise zeigt die Schrift EP 16 32 619 B1 einen Stauraum mit einer Überlaufschwelle, der ein höhenverstellbarer Stauschild zugeordnet ist, um ein Stauziel halten und bei zu hohen Wassermengen den Überlaufquerschnitt anpassen zu können. Dabei ist im Überlaufquerschnitt ein Siebrechen mit einem Rückhaltesieb vorgesehen, das vom Stauschild selbst gereinigt wird, wenn der Wasserpegel fällt und der Stauschild sich in seiner Ausgangsstellung zurückbewegt und hierbei auf dem Rückhaltesieb entlangstreift, sodass dort gesammelte Schmutzstoffe in den Stauraum zurückbefördert werden, um über das Kanalsystem abzulaufen. Bei dieser Anordnung kann die Reinigung ohne speziellen Antriebsmotor erreicht werden, allerdings kann es bei länger anhaltenden Überlaufsituationen zu einem Zugehen des Rückhaltesiebs kommen, da ein Abstreifen der gereinigten Schmutzstoffe erst beim Sinken des Pegels erfolgt.
  • Ferner ist unter der Markenbezeichnung Rotamat von der Firma Huber aus der Praxis eine Siebrechenanordnung bekannt, bei der sich eine Förderschnecke liegend entlang der Überlaufschwelle erstreckt, um sich dort ansammelnde Schwimm- und Grobstoffe durch die rotierend angetriebene Förderschnecke abzufördern. Hierdurch können auch bei länger anhaltenden Überlaufsituationen die sich sammelnden Schmutzstoffe kontinuierlich oder zyklisch immer wieder abgefördert werden, um ein Zugehen der Siebanlage zu vermeiden. Allerdings ist die Förderschnecke aufwendig zu fertigen und an die individuelle Wasseranlage anzupassen. Zudem ist die Abdichtung zum Antrieb hin aufwendig und der Abtransport der von der Förderschnecke beiseite geschafften Schmutzstoffe anspruchsvoll.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Wasseranlage sowie eine verbesserte Siebrechenanordnung hierfür zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeiden und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbilden. Insbesondere soll eine auch bei längeren Überlaufsituationen verlässlich arbeitende Siebrechenanordnung geschaffen werden, die an bestehenden Stauräumen mit Überlaufschwellen einfach nachzurüsten und für verschiedene Wasseranlagen einfach konfigurierbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch eine Wasseranlage gemäß Anspruch 1 sowie eine Siebrechenanordnung hierfür gemäß Anspruch 15 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Es wird also vorgeschlagen, die Schmutzstoffe auf der Zulaufseite der Überlaufschwelle abzufangen und das hierfür vorgesehene Rückhaltesieb von einem angetriebenen Räumelement freizuräumen, sodass die im Stauraum zurückgehaltenen Schmutzstoffe über das an den Stauraum angeschlossene Kanalsystem abtransportiert werden können. Erfindungsgemäß besitzt die Siebrechenanordnung ein stromauf der Überlaufschwelle liegend angeordnetes Rückhaltesieb sowie einen rotatorisch um eine aufrechte Rechenachse antreibbaren Drehrechen zum Freiräumen der Unterseite des Rückhaltesiebs. Das genannte Rückhaltesieb arbeitet im Überlaufbetrieb als Tauchsieb und hält Grob- und Schwimm- oder andere Schmutzstoffe an der dem Stauraum zugewandten Siebunterseite zurück. Der an der Unterseite des Rückhaltesiebs vorgesehene Drehrechen überstreicht das Rückhaltesieb und räumt darin angesammelte Schmutzstoffe beiseite, sodass das Rückhaltesieb einen ausreichenden Durchfluss behält.
  • Der genannte Drehrechen kann eine oder mehrere rakelähnliche Räumleisten umfassen, die über das Rückhaltesieb streichen und Schmutzstoffe von diesem abräumen, und/oder als Reinigungsbürste ausgebildet sein, die die Unterseite des Rückhaltesiebs von Schmutzstoffen freibürstet.
  • Insbesondere kann der Drehrechen zumindest einen Bürstenarm umfassen, der um die genannte aufrechte Rechenachse umlaufend oder ggf. auch hin- und hergehend rotatorisch angetrieben werden kann, um über die Siebunterseite zu bürsten, wobei der genannte Bürstenarm zum Rückhaltesieb hin vorspringend angeordnete Borsten aufweisen kann, die über das Sieb bürsten, um letzteres zu reinigen.
  • Vorteilhafterweise kann der zumindest eine Bürstenarm einen im Querschnitt betrachtet U-förmigen Borstenträger umfassen, der zum Rückhaltesieb hin offen ist und eine oder mehrere Borstenreihen aufnehmen kann. Ein solcher U-förmiger Borstenträger beispielsweise in Form eines U-förmig gekanteten Blechbiegeprofils besitzt einerseits eine ausreichende Steifigkeit, um auch bei größeren Abmessungen und dementsprechend größeren Kräften im definierten Abstand über das Rückhaltesieb zu streifen und dabei die Reinigungsborsten über das Sieb zu streifen.
  • Alternativ oder zusätzlich zu Reinigungsborsten können an dem zumindest einen Recharm aber auch eine oder mehrere Abstreiferleisten beispielsweise in Form eines Kunststoffprofils oder einer nachgiebigen Lippe angebracht sein, um das Rückhaltesieb zu reinigen.
  • Durch die aufrechtstehende Rechenachse kann der Antriebsmotor zum Antreiben des Drehrechens oberhalb des Rückhaltesiebs und insbesondere auch oberhalb der Überlaufschwelle in ausreichendem Höhenabstand hiervon angeordnet werden, sodass auch beim Überlaufen der Antriebsmotor oberhalb des Wasserpegels liegt und auch ohne besondere Dichtungsmaßnahmen der Antriebsmotor trocken gehalten werden kann. Vorteilhafterweise kann der genannte Antriebsmotor den Drehrechen über eine aufrecht stehende Antriebswelle antreiben, die sich durch das Rückhaltesieb hindurcherstreckt, um den unterhalb des Rückhaltesiebs angeordneten Drehrechen von dem oberhalb des Rückhaltesiebs angeordneten Antriebsmotor her antreiben zu können.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann das Rückhaltesieb umfangsseitig von einem Rechenmantel bzw. einer aufrechten Tauchwand umgeben sein, der bzw. die an die Überlaufschwelle anschließen und höhenmäßig über die Überlaufschwelle und das Rückhaltesieb vorstehen kann, sodass überlaufendes Wasser von unten her durch das Rückhaltesieb hindurchdrücken und zur Überlaufschwelle strömen kann. Der genannte Rechenmantel bzw. die genannte Tauchwand stellt insbesondere sicher, dass überlaufendes Wasser nicht von der Seite der bzw. von oben her auf das Rückhaltesieb gelangen und ohne Siebwirkung über das Sieb hinweg zur Überlaufschwelle gelangen kann, sondern von unten her durch das Rückhaltesieb strömen muss, um zur Überlaufschwelle zu gelangen. Gleichzeitigi kann die genannte Tauchwand als Montagekomponente dienen, mittels derer die Siebrechenanordnung im Stauraum bzw. an der Überlaufschwelle montiert werden kann und/oder an der Komponenten der Siebrechenanordnung wie beispielsweise der Antriebsmotor montiert werden können.
  • Beispielsweise kann der genannte Antriebsmotor senkrecht oberhalb des Rückhaltesiebs an einer Motorhalterung montiert sein, die beispielsweise an einem oberen Abschnitt des genannten Rechenmantels befestigt sein kann. Beispielsweise kann sich eine Traverse über das Rückhaltesieb hinweg erstrecken und an gegenüberliegenden Wandungsabschnitten des Rechenmantels befestigt sein, wobei an einem Traversenabschnitt oberhalb des Zentrums des Rückhaltesiebs der Antriebsmotor befestigt sein kann.
  • Die genannte Tauchwand kann vorteilhafterweise auch nach unten über das genannte Rückhaltesieb vorspringen und außerhalb der Umlaufbahn des Drehrechens Schmutzspeichertaschen begrenzen, in denen sich vom Drehrechen weggeräumte Schmutzstoffe zunächst sammeln können. Lässt die Überlaufsituation nach und fällt der Wasserpegel im Stauraum wieder unter die Unterkante bzw. den unteren Rand der Tauchwand, können die in den genannten Schmutzspeichertaschen angesammelten Schmutzstoffe in den Stauraum zurückfallen bzw. zurückgespült werden und über das Kanalsystem ausgetragen werden.
  • Die genannten Schmutzspeichertaschen können in einem ringförmigen Bereich zwischen einem äußeren Rand des Drehrechens und der Innenwandung der genannten Tauchwand gebildet sein, wobei die Tauchwand in der Umlaufebene des Drehrechens betrachtet eine mehreckige Konturierung besitzen kann, um ein mühlenartiges Umlaufen der weggerechten Schmutzstoffe zu vermeiden.
  • Die genannte Tauchwand der Siebrechenanordnung kann sich mit ihrem unteren Rand auf einem Höhenniveau erstrecken, da oberhalb der Oberkante oder etwa auf Höhe der genannten Oberkante eines regulären Ablaufs des Stauraums beispielsweise in das anschließende Kanalsystem erstrecken, um bei normalen Pegelständen ohne Aufstauen im Stauraum den Abfluss von Schmutzstoffen nicht zu behindern. Unabhängig von der Höhenanordnung relativ zum Stauraumablauf kann die Tauchwand mit ihrer Unterkante bzw. ihrem unteren Rand tiefer als eine Oberkante des Zulaufs des Stauraums angeordnet sein, um möglichst frühzeitig Schwimm- und Grobstoffe und andere Verunreinigungen am Rückhaltesieb abfangen und zwischenspeichern zu können.
  • Das Rückhaltesieb selbst kann etwa auf Höhe der Überlaufschwelle des Stauraums oder etwas unterhalb der genannten Überlaufschwelle angeordnet sein. Unabhängig von der konkreten Höhe kann das genannte Rückhaltesieb horizontal ausgerichtet sein und/oder eine ebene Siebplatte bilden, die horizontal liegend angeordnet und von dem genannten Rechenmantel umfangsseitig umgeben ist.
  • Insbesondere kann der genannte Rechenmantel zusammen mit dem Rückhaltesieb und dem Drehrechen eine vormontierbare Baugruppe bilden, die eine oder mehrere Montagehalterungen zum Montieren im Stauraum und/oder an der Überlaufschwelle aufweisen kann. Durch das Zusammenfassen des Rechenmantels mit dem Rückhaltesieb und dem Drehrechen kann die Siebrechenanordnung zeiteffizient und einfach im Stauraum der Wasseranlage montiert werden. Beispielsweise kann der Rechenmantel an der die Überlaufschwelle bildenden Stauraumwand befestigt werden, beispielsweise über ein stirnseitiges Winkelblech.
  • Vorzugsweise kann auch die Motorhalterung Teil der vormontierten Baugruppe sein, ggf. auch zusammen mit dem daran bereits montierten Antriebsmotor für den Drehrechen.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Siebrechenanordnung einen modularen Aufbau besitzen und aus mehreren Sieb- und Drehrechenmodulen zusammengesetzt sein, die nebeneinander entlang der Überlaufschwelle montierbar sind. Durch einen solchen modularen Aufbau kann die Siebrechenanordnung in einfacher Weise an verschiedene Stauräume verschiedener Wasseranlagen angepasst und auf deren Abmessungen abgestimmt werden. Hierdurch kann die Siebrechenanordnung auch in einfacher Weise für bestehende, mit bestimmten Maßen vorgegebenen Überlaufschwellen nachgerüstet werden.
  • Vorteilhafterweise kann der modulare Aufbau der Siebrechenanordnung derart beschaffen sein, dass jeweils zwei benachbarte Sieb- und Drehrechenmodule an ihren jeweiligen Tauchwänden, die das Rückhaltesieb und den Drehrechen des jeweiligen Moduls umfangsseitig umgeben, aneinander montierbar bzw. zusammenfügbar sind. Beispielsweise können zwei, drei oder vier oder ggf. auch mehr als vier Sieb- und Drehrechenmodule in einer Reihe nebeneinander angeordnet und an der Zulaufseite der Überlaufschwelle montiert werden, wobei die Sieb- und Drehrechenmodule vorteilhafterweise auch miteinander verbunden werden können, insbesondere durch Aneinanderfügen benachbarter Tauchwände bzw. Tauchwandabschnitten, beispielsweise durch Verschrauben aneinander anstehender Tauchwandabschnitte paarweise benachbarter Sieb- und Drehrechenmodulen.
  • Je nach Länge bzw. Breite der Überlaufschwelle kann die benötigte Anzahl an Sieb- und Drehrechenmodulen aneinandergereiht werden, um den Zulauf zur Überlaufschwelle beim Überlaufen abzusieben und Schmutzstoffe zurückzuhalten.
  • Die nebeneinander angeordneten Siebrechenmodule können jeweils einen eigenen Antriebsmotor zum Antreiben der jeweiligen Drehrechen besitzen. Gegebenenfalls kann aber auch ein gemeinsamer Antriebsmotor mehrere Drehrechen antreiben, wobei die jeweils aufrechtstehenden Antriebswellen beispielsweise durch eine Ketten- oder Riemengetriebestufe miteinander gekoppelt werden können.
  • Durch die Anordnung der Siebrechenanordnung auf der Zulaufseite der Überlaufschwelle kann in einfacher Weise der Überlaufschwelle ein Stauschild zugeordnet werden, das in verschiedener Weise verstellbar sein kann, um einerseits ein Stauziel zu erreichen und andererseits den Überlaufquerschnitt an die Überlaufmenge anpassen zu können. Mangels Kollisionsproblematik kann ein solcher Stauschild horizontal und/oder auch vertikal relativ zur Überlaufschwelle beweglich gelagert werden, um den Überlaufquerschnitt einstellen zu können. Alternativ oder zusätzlich sind auch schwenkbar gelagerte Überlaufschilde möglich, ohne mit der Siebrechenanordnung zu kollidieren.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
    • 1: eine Draufsicht bzw. einen Grundriss einer Wasseranlage mit einer modularen Siebrechenanordnung an der Überlaufschwelle eines Stauraums der Wasseranlage nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, gemäß der der Überlaufschwelle ein verstellbarer Stauschild zugeordnet ist,
    • 2: einen Längsschnitt entlang der Linie A-A der Wasseranlage aus 1, der die Nebeneinanderanordnung der Sieb- und Drehrechenmodule und deren Höhenpositionierung relativ zum Zulauf und zum Ablauf aus dem Stauraum zeigt,
    • 3: einen Querschnitt der Wasseranlage entlang der Linie B-B in 1, der die Positionierung der Siebrechenanordnung auf der Zulaufseite der Überlaufschwelle im Stauraum und die Anordnung des verstellbaren Stauschilds an der Überlaufschwelle zeigt,
    • 4: eine Draufsicht bzw. einen Grundriss einer Wasseranlage nach einer weiteren Ausführung der Erfindung, gemäß der die Siebrechenanordnung an einer festen Überlaufschwelle angeordnet ist,
    • 5: einen Längsschnitt der Wasseranlage entlang der Linie A-A in 4,
    • 6: einen Querschnitt der Wasseranlage entlang der Linie B-B in 4, die die Positionierung der Siebrechenanordnung an der festen Überlaufschelle zeigt,
    • 7: eine Draufsicht auf ein einzelnes Sieb- und Drehrechenmodul der Siebrechenanordnung aus den vorhergehenden Figuren, die das Rückhaltesieb und die umgebende Tauchwand zeigt, die an die Stauraumwände an der Überlaufschwelle angeschlossen ist,
    • 8: eine Vorderansicht des Sieb- und Drehrechenmoduls aus 7 von der Stauraumseite her, und
    • 9: eine Einzelteildarstellung der Einzelteile des Sieb- und Drehrechenmoduls aus den 7 und 8.
  • Wie die Figuren zeigen, umfasst die Wasseranlage 27 einen Stauraum 21, der über einen Zulauf 28 und einen Ablauf 29 an ein Kanalsystem angeschlossen ist, wobei der Zulauf 28 und der Ablauf 29 bodennah auf gegenüberliegenden Seiten in den bzw. aus dem Stauraum 21 führen können, vgl. 2 und 5. Die genannte Wasseranlage 27 kann der Behandlung von Mischwasser und/oder Regenwasser dienen.
  • Beim Einleiten zu großer Wassermengen über den Zulauf 28, die nicht schnell genug über den Ablauf 29 aus dem Stauraum 21 ablaufen können, steigt im Stauraum 21 der Pegel 8, vgl. 2 und 5. In der Folge kann das ansteigende Wasser über eine Überlaufschwelle 11, die von einer Wandung des Stauraums 21 gebildet sein kann, zu einem Überlaufbecken hin überlaufen bzw. über einen Vorfluter 10 ablaufen, vgl. 1, 3, 4 und 6.
  • Die genannte Überlaufschwelle 11 kann eine feste Notentlastungsschwelle bilden, vgl. 4 bis 6, wobei die Überlaufschwelle 11 im Auslaufbereich der Siebrechenanordnung 1 niedriger ausgebildet sein kann als die Notentlastungsschwelle 20 im Bereich einer siebrechenfreien Zone des Stauraums 21, vgl. 4, 5 und 6. Die genannte Notentlastungsschwelle 20 kann deutlich höher als der Auslauf der Siebrechenanordnung 1, andererseits aber niedriger als der Rechenmantel 2 der Siebrechenanordnung sein, vgl. 5 und 6. Alternativ kann der Überlaufschwelle 11 auch ein verstellbarer Stauschild 7 zugeordnet sein, um ein Stauziel einhalten und ggf. den Überlaufquerschnitt anpassen zu können. Der Schauschild 7 kann beispielsweise horizontal von der Überlaufschwelle 11 weggefahren und auf diese zugefahren werden, sodass zwischen Stauschild 7 und Überlaufschwelle 11 ein Überlaufquerschnitt variabel einstellbar ist. Dabei kann die Position des Stauschilds 7 in Abhängigkeit des Pegels 9 in der Überlaufkammer und/oder in Abhängigkeit des Pegels vor der Überlaufschwelle 11 gesteuert werden, beispielsweise über ein Gegengewicht und eine Federvorspannung und/oder einen Schwimmer, wie dies per se bekannt ist. Der Stauschild 7 kann ggf. auch vertikal verstellbar gelagert und/oder schwenkbar gelagert sein, um den Überlaufquerschnitt anpassen zu können.
  • Wie die Figuren zeigen, ist auf der Zulaufseite der Überlaufschwelle 11 eine Siebrechenanordnung 1 vorgesehen, um beim Überlaufen Schwimmstoffe und groben Schmutz zurückzuhalten.
  • Die Siebrechenanordnung 1 umfasst zumindest ein Rückhaltesieb 3, das stromauf der Überlaufschwelle 11 liegend angeordnet ist, insbesondere etwa auf Höhe der Überlaufschwelle 11 und/oder ein Stück weit unterhalb, vgl. 3 und 6, wobei das genannte Rückhaltesieb 3 eine eben ausgebildete Siebplatte sein kann, beispielsweise in Form eines Lochblechs.
  • Das Rückhaltesieb 3 wird von einem aufrechten Rechenmantel 2 umfangsseitig umgeben, der nach oben über das Rückhaltesieb 3 vorsteht und das Rückhaltesieb 3 mit Ausnahme von dessen Seite, die der Überlaufschwelle 11 zugewandt ist, vollständig umgibt. Der genannte Rechenmantel 2 steht nach oben über das Rückhaltesieb 3 und auch über die Überlaufschwelle 11 höhenmäßig vor, sodass auch bei einem über das Rückhaltesieb 3 steigenden Pegel 8 kein Wasser von oben her aus dem Stauraum 21 auf das Rückhaltesieb 3 gelangen bzw. unter Umgehung des Rückhaltesiebs 3 zur Überlaufschwelle 11 gelangen kann. Der Rechenmantel 2 ist hierzu an die Stauraumwandung angeschlossen, die die Überlaufschwelle 11 bildet, vgl. 1 und 3 sowie 4 und 6. Der Rechenmantel 2 ist derart ausgebildet und angeordnet, dass beim Überlaufen Wasser aus dem Stauraum 21 von unten her durch das Rückhaltesieb 3 drücken muss, um zur Überlaufschwelle 11 zu gelangen.
  • Die Unterseite des Rückhaltesiebs 3 kann mittels eines Drehrechens 24 gereinigt werden, der um eine aufrechtstehende Rechendrehachse 23 rotatorisch antreibbar ist.
  • Der Drehrechen 24 umfasst zumindest einen Rechenarm 26, der sich entlang der Unterseite des Rückhaltesiebs 3 erstreckt und durch Drehbewegung über das Rückhaltesieb 3 streichen kann.
  • Um Verschmutzungen vom Rückhaltesieb 3 beseitigen zu können, trägt der Rechenarm 26 vorteilhafterweise eine Reinigungsbürste 4, die eine oder mehrere Reihen von Borsten umfassen kann, die auf die Unterseite des Rückhaltesiebs 3 drücken.
  • Der Rechenarm 26 kann vorteilhafterweise ein U-förmiges oder zumindest L-förmiges Trägerprofil bilden, das zur Unterseite des Rückhaltesiebs 3 hin offen ist und beispielsweise durch ein Blechkantprofil gebildet sein kann. Das genannte U- oder L-förmige Trägerprofil kann die genannte Reinigungsbürste 4 tragen, wobei deren Borsten von dem zum Rückhaltesieb 3 hin vorspringenden Schenkel des Profils abgestützt sein kann und/oder über die Schenkel des Trägerprofils zum Rückhaltesieb 3 hin vorspringen können. Das genannte U-förmige oder L-förmige Trägerprofil gibt dem Rechenarm 26 bei leichtem Gewicht eine ausreichende Steifigkeit, um auch bei größeren Widerständen die Reinigungsbürste 4 verlässlich über das Rückhaltesieb 3 zu führen.
  • Der sich auf der Unterseite des Rückhaltesiebs 3 erstreckende Drehrechen 24 kann von einem oberhalb des Rückhaltesiebs 3 angeordneten Antriebsmotor 15 angetrieben werden, vorzugsweise über eine Antriebswelle 17, die sich durch das Rückhaltesieb 3 hindurch erstrecken kann.
  • Der genannte Drehrechenantrieb 15 kann vorteilhafterweise an einer Motorhalterung 16 gelagert sein, die eine Traverse umfassen kann und/oder an gegenüberliegenden Abschnitten des Rechenmantels 2 befestigt sein kann und sich über das Rückhaltesieb 3 hinweg erstrecken kann.
  • Insbesondere kann der genannte Antriebsmotor 15 oberhalb der Überlaufschwelle 11 positioniert sein, um sicherzustellen, dass der Antriebsmotor 15 auch bei steigenden Pegeln trocken bleibt. Hierdurch kann auf aufwendige Dichtungsmaßnahmen verzichtet werden.
  • Wie die 2 und 3 sowie 5 und 6 zeigen, kann der Rechenmantel 2 auch nach unten über das Rückhaltesieb 3 vorstehen. Die dort vorgesehenen Mantelabschnitte bzw. die dortige Tauchwand 5 umfasst das Rückhaltesieb 3 und ist von der Umlaufbahn des Drehrechens 24 nach außen beabstandet, sodass zwischen der besagten Umlaufbahn des Drehrechens 24 und der Tauchwand 5 Schmutzspeichertaschen 6 gebildet sind, in denen vom Drehrechen 24 vom Rückhaltesieb 3 freigerechte Schmutzstoffe zwischengespeichert werden können. Die genannte Tauchwand 5 bildet eine Art Kranz, der nach unten vom Rückhaltesieb 3 vorsteht und vom Drehrechen 24 radial beabstandet ist, um die genannten Schmutzspeichertaschen 6 zu bilden.
  • Wie die 1, 4 sowie 9 zeigen, kann die Tauchwand 5 von der Kreisform abweichen, insbesondere einen abgeknickten bzw. polygonzugartigen Verlauf besitzen, um in den Eckbereichen die genannten Schmutzspeichertaschen 6 zu bilden und ein Kaffeemühlen-artiges, kontinuierliches Weiterfördern der freigerechten Schmutzstoffe zu vermeiden.
  • Wie die 1 und 2 sowie 4 und 5 zeigen, umfasst die Siebrechenanordnung 1 einen modularen Aufbau und ist aus mehreren Sieb- und Drehrechenmodulen 13 zusammengesetzt, die jeweils in der zuvor beschriebenen Weise ein Rückhaltesieb 3, einen Rechenmantel 2 mit einer Tauchwand 5 sowie einen Drehrechen 24 umfassen.
  • Die genannten Sieb- und Drehrechenmodule 13 können vorteilhafterweise im Bereich der Rechenmäntel 2 aneinandergesetzt bzw. zusammen montiert werden, beispielsweise durch Schraubverbindungen 14. Vorteilhafterweise besitzen die Rechenmäntel 2 auf gegenüberliegenden Umfangsseiten zueinander parallel angeordnete Abflachungen bzw. ebene Mantelsegmente, mittels derer benachbarte Sieb- und Drehrechenmodule 13 flächig aneinandergesetzt werden können, vgl. 1 und 4.
  • Die Sieb- und Drehrechenmodule 13 können jeweils einen eigenen, separaten Antriebsmotor 15 für den Drehrechen 24 besitzen. Gegebenenfalls kann aber auch ein gemeinsamer Antriebsmotor für mehrere Drehrechen 24 mehrerer Module vorgesehen sein, wobei die Antriebswellen 17 beispielsweise durch eine Getriebestufe, beispielsweise in Form eines umlaufenden Kettentriebs oder Riementriebs von einem gemeinsamen Antriebsmotor 15 her angetrieben werden.
  • Die Sieb- und Drehrechenmodule 13 können an die Stauraumwandung, die die Überlaufschwelle 11 bildet, mittels Montagehalterungen 25 anmontiert werden. Beispielsweise können hierzu die Rechenmäntel 2 an ihren der Überlaufschwelle 11 zugewandten Abschnitten Montagewinkel bzw. -flansche 31 aufweisen, die beispielsweise mittels Schraubbolzen an der Stauraumwandung bzw. der Überlaufschwelle 11 befestigt werden können.
  • Die Sieb- und Drehrechenmodule 13 können ebenfalls per Schraubverbindungen miteinander starr verbunden sein. Vorzugsweise sind sie zumindest lösbar miteinander verbunden, um die Siebrechenanordnung 1 individuell und variabel konfigurieren zu können.
  • Zur Steuerung des zumindest einen oder der mehreren Drehrechen 24 ist vorteilhafterweise eine Steuervorrichtung 18 vorgesehen, die beispielsweise im Bereich eines Drehrechenantriebs 15 vorgesehen sein kann, vgl. 2, wobei für den Betrieb des Drehrechens 24 verschiedene Parameter berücksichtigt werden können. Insbesondere kann die Steuervorrichtung 18 eine Wasserpegelsensorik 19 umfassen bzw. damit verbunden sein, um Wasserpegel im Stauraum 21 bzw. vor dem Rechenmantel 2 erfassen zu können. Eine solche Wasserpegelsensorik 19 kann beispielsweise einen Drucksensor im Stauraum 21 und/oder einen Schwimmschalter vor der Siebrechenanordnung 1 umfassen. Steigt der von der Wasserpegelsensorik 19 erfasste Pegel auf eine vorbestimmte Höhe an bzw. wird diese überschritten, kann der Drehrechen 24 in Betrieb gesetzt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1632619 B1 [0003]

Claims (17)

  1. Wasseranlage, insbesondere Mischwasser- und/oder Regenwasserbehandlungsanlage, mit einem Stauraum (21) mit einer Überlaufschwelle (11), sowie einer Siebrechenanordnung (1) zum Zurückhalten von Schmutzstoffen beim Überlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebrechenanordnung (1) ein stromauf der Überlaufschwelle (11) im Stauraum (21) liegend angeordnetes Rückhaltesieb (3) sowie einen rotatorisch um eine aufrechte Rechenachse (23) antreibbaren Drehrechen (24) zum Freiräumen der Unterseite des Rückhaltesiebs (3) aufweist.
  2. Wasseranlage nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Rückhaltesieb (3) umfangsseitig von einem aufrechten Rechenmantel (2) umgeben ist, der an die Überlaufschwelle (11) anschließt und höhenmäßig über die Überlaufschwelle (11) und das Rückhaltesieb (3) vorsteht, sodass überlaufendes Wasser von unten her durch das Rückhaltesieb (3) hindurch zur Überlaufschwelle (11) strömt.
  3. Wasseranlage nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Rechenmantel (2) eine nach unten über das Rückhaltesieb (3) vorstehende Tauchwand umfasst, die außerhalb der Umlaufbahn des Drehrechens (24) eine oder mehrere Schmutzspeichertaschen (6) begrenzt.
  4. Wasseranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rechenmantel (2) zusammen mit dem Rückhaltesieb (3) und dem Drehrechen (24) eine vormontierte Baugruppe bildet, die Montagehalterungen (25) zum Montieren in dem Stauraum (21) und/oder an der Überlaufschwelle (11) besitzt.
  5. Wasseranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Siebrechenanordnung (1) einen modularen Aufbau besitzt und aus mehreren Sieb- und Drehrechenmodulen (13) zusammengesetzt ist, die nebeneinander entlang der Überlaufschwelle (11) montierbar sind.
  6. Wasseranlage nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die mehreren Sieb- und Drehrechenmodule (13) jeweils paarweise an ihren umfangsseitigen, aufrechten Rechenmänteln (2) miteinander fest verbunden sind.
  7. Wasseranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Drehrechenantrieb (15) oberhalb des zumindest einen Rückhaltesiebs (3) und der Überlaufschwelle (11) an einer Motorhalterung (16) befestigt ist und mit dem Drehrechen (24) durch eine sich durch das Rückhaltesieb (3) hindurch erstreckende Antriebswelle (17) verbunden ist.
  8. Wasseranlage nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Motorhalterung (16) eine Traverse umfasst, die an gegenüberliegenden Abschnitten des das Rückhaltesieb (3) umgebenden Rechenmantels (2) befestigt ist.
  9. Wasseranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Drehrechen (24) zumindest einen Rechenarm (26) aufweist, der sich entlang der Unterseite des Rückhaltesiebs (3) erstreckt und rotatorisch über das Rückhaltesieb (3) fahrbar ist.
  10. Wasseranlage nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der zumindest eine Rechenarm (26) eine Rechenbürste (4) mit zum Rückhaltesieb (3) hin vorspringenden Borstenbüscheln aufweist.
  11. Wasseranlage nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei der zumindest eine Rechenarm (26) ein zum Rückhaltesieb hin offenes, U-förmiges Trägerprofil, insbesondere in Form eines Blechkantprofils, umfasst.
  12. Wasseranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Steuervorrichtung (18) zum Steuern des Drehrechens (24) in Abhängigkeit eines Wasserpegels (19) im Stauraum (21) stromauf der Siebrechenanordnung (1) vorgesehen ist.
  13. Wasseranlage nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Steuervorrichtung (18) mit einem Wasserspiegelsensor (19) umfassend einen Schwimmschalter und/oder einen Drucksensor verbunden ist.
  14. Wasseranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Überlaufschwelle (11) stromab der Siebrechenanordnung (1) ein verstellbares Stauschild (7) zum Halten eines Stauziels und/oder zum Einstellen eines Überlaufquerschnitts zugeordnet ist.
  15. Siebrechenanordnung für eine Überlaufschwelle (11) eines Stauraums (21) einer Wasseranlage, mit zumindest einem Rückhaltesieb (3) zum Zurückhalten von Schmutzstoffen beim Überlaufen der Überlaufschwelle (11), sowie einem Rechen zum Reinigen des Rückhaltesiebs (3), dadurch gekennzeichnet, dass eine Montagehalterung (25) zum Montieren des Rückhaltesiebs (3) in liegender Anordnung stromauf der Überlaufschwelle (11) vorgesehen sind und der Rechen ein rotatorisch um eine aufrechte Rechendrehachse (23) antreibbarer Drehrechen (24) zum Freiräumen der Unterseite des Rückhaltesiebs (3) ist.
  16. Siebrechenanordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, die einen modularen Aufbau besitzt und aus mehreren Sieb- und Drehrechenmodulen (13) zusammengesetzt ist, die nebeneinander angeordnet und mit aufrechten, das Rechensieb (3) umgebenden Rechenmänteln (2) fest miteinander verbunden sind.
  17. Siebrechenanordnung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Steuervorrichtung (18) zum Steuern des zumindest einen Drehrechens (24) vorgesehen und mit einer Wasserpegelsensorik (19) verbunden ist, wobei die Steuervorrichtung (18) dazu ausgebildet ist, den Drehrechen (24) bei Erreichen und/oder Überschreiten eines vorbestimmten ersten Pegels in Betrieb zu setzen und bei Unterschreiten des genannten ersten oder eines zweiten Pegels abzuschalten.
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