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HINTERGRUND
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Rechensysteme können eine Reihe von Rechenmodulen und anderen Komponenten (Speichereinheiten, Datenrouter usw.) enthalten, die mit Glasfaserkabeln verbunden sein können, die digitale Signale mit hoher Bandbreite übertragen. Einige Rechenmodule und Systemkomponenten, wie z. B. in Racks montierte Rechenmodule in Rechen- und Datenzentren, können mit mehreren externen Glasfaserkabeln miteinander verbunden sein. Bei Schnittstellen, die beispielsweise in einem Datennetz wie LAN-Netz als Access Point ausgebildet sind und den Zugang zwischen dem drahtgebundenen Datennetz und einem Funknetz steuern, tritt das Problem auf, dass jeder Access Point (1) mit einer separaten Strom- oder Spannungsquelle (24) verbunden werden muss. Nicht immer ist jedoch eine entsprechende Steckdose vorhanden, so dass erst die erforderlichen Stromleitungen verlegt werden müssen. In
DE 102 09 339 A1 wird daher vorgeschlagen, dass alle Schnittstellen kaskadenförmig im Datennetz angeordnet sind, wobei die Leitungen (Adern a...f) durchgeschleift sind. Da zum Beispiel bei einem LAN-Kabel in der Regel nur vier von den acht vorhandenen Leitungen benutzt werden, können die nicht benutzten Reserveleitungen für die Stromversorgung insbesondere für die weiteren Schnittstellen (1) herangezogen werden. Dadurch kann eine weitere Schnittstelle/Access Point in vorteilhafter Weise an beliebiger Stelle des LAN-Netzes angeschlossen werden. Aufgabe der vorliegende Erfindung war es, eine verbesserte Netzwerkvorrichtung und ein System, das einen Netzwerkschalter mit einer Stromquelle umfasst, der mit dem Anschlusskopf am ersten Ende des hybriden Daten-/Stromkabels in der erfindungsgemäßen Netzwerkvorrichtung gekoppelt ist, wobei der Stromschalter selektiv Strom an den Stromleiter des hybriden Daten-/Stromkabels liefert, sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Netzwerkgeräts bereitzustellen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Gegenstände der Ansprüche 1, 9 und 11.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die vorliegende Offenbarung wird am besten aus der folgenden detaillierten Beschreibung verstanden, wenn sie zusammen mit den begleitenden Figuren gelesen wird, wobei:
- ist ein Blockdiagramm einer Netzwerkvorrichtung mit einem entfernten Gerät gemäß einem Beispiel;
- ist ein Blockdiagramm eines Netzwerksystems mit einem Netzwerkgerät und einem entfernten Gerät gemäß einem Beispiel;
- sind ein Blockdiagramm eines Netzwerksystems mit einem Netzwerkgerät und einer entfernten Netzwerkgerätebaugruppe gemäß einem anderen Beispiel;
- sind Blockdiagramme, die Beispielkonfigurationen von Netzwerksystemen in Übereinstimmung mit verschiedenen Beispielen zeigen;
- sind Blockdiagramme eines Verfahrens zum Betrieb eines Netzwerksystems gemäß einem Beispiel; und
- ist ein Blockdiagramm eines Netzwerkgeräts, das ein Verfahren zum Betrieb eines Netzwerksystems gemäß einem Beispiel implementiert.
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Es wird betont, dass die verschiedenen Merkmale entsprechend der üblichen Praxis in der Branche nicht maßstabsgetreu gezeichnet sind. Vielmehr können die Abmessungen der verschiedenen Merkmale willkürlich vergrößert oder verkleinert werden, um die Klarheit der Diskussion oder Illustration zu gewährleisten.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Es werden illustrative Beispiele für den unten beanspruchten Gegenstand offengelegt. Im Interesse der Übersichtlichkeit werden in dieser Spezifikation nicht alle Merkmale einer tatsächlichen Implementierung beschrieben. Es wird deutlich, dass bei der Entwicklung einer solchen tatsächlichen Implementierung zahlreiche implementierungsspezifische Entscheidungen getroffen werden können, um die spezifischen Ziele der Entwickler zu erreichen, wie z. B. die Einhaltung systembezogener und geschäftsbezogener Beschränkungen, die von einer Implementierung zur anderen variieren werden. Darüber hinaus wird man verstehen, dass ein solcher Entwicklungsaufwand, auch wenn er komplex und zeitaufwendig ist, für Fachleute, die über die Vorteile dieser Offenbarung verfügen, ein Routineunterfangen ist.
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Wie hierin verwendet, soll der Artikel „ein“ seine übliche Bedeutung im Patentwesen haben, nämlich „ein oder mehrere“. Hierin bedeutet der Begriff „ungefähr“, wenn er auf einen Wert angewandt wird, im Allgemeinen innerhalb des Toleranzbereichs des Geräts, das zur Erzeugung des Werts verwendet wird, oder in einigen Beispielen bedeutet er plus oder minus 10 %, oder plus oder minus 5 %, oder plus oder minus 1 %, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Weiterhin bedeutet der Begriff „im Wesentlichen“, wie er hier verwendet wird, eine Mehrheit, oder fast alles, oder alles, oder eine Menge mit einem Bereich von z.B. etwa 51% bis etwa 100%. Darüber hinaus sind die Beispiele hier nur zur Veranschaulichung gedacht und werden zu Diskussionszwecken und nicht als Einschränkung dargestellt.
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Des Weiteren bezieht sich der Begriff „Stromleiter“ auf ein oder mehrere leitende Elemente, wie Drähte, Kabel, Bänder, elektrische Leiterbahnen und dergleichen, die in der Lage sind, Wechselstrom („AC“) und/oder Gleichstrom („DC“) von einem Punkt zu einem anderen zu leiten.
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Der Begriff „Datenleiter“ soll sich auf ein oder mehrere elektrische, optische oder sonstige Elemente beziehen, die in der Lage sind, Daten, z. B. in Form von binären Signalen, von einem Punkt zu einem anderen zu übertragen. Ein Datenleiter kann in Form eines einzelnen leitenden Elements oder einer Vielzahl von leitenden Elementen vorliegen, wie z. B. ein verdrilltes Leiterpaar oder ein Multifilamentdraht oder -kabel, oder in Form eines einzelnen optischen Signalleiters, wie z. B. einer optischen Faser, oder einer Vielzahl von optischen Signalleitern, wie z. B. ein optisches Duplex- oder Multiplexkabel, das zwei oder mehr optische Fasern enthält.
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Der Begriff „Gleichrichterelement“ bezieht sich auf ein elektrisches Bauteil, wie z. B. eine Diode, einen Gleichrichter oder eine Schaltung, wie z. B. eine komplementäre Metalloxid-Halbleiterschaltung („CMOS“), die eine Gleichrichterfunktion für ein elektrisches Signal ausführt, um zu ermöglichen, dass der Strom nur in einer einzigen Richtung entlang eines leitenden Pfades fließt, der das Gleichrichterelement enthält.
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Ein „Strombegrenzungselement“ kann ein beliebiges diskretes elektronisches Bauteil, wie z. B. einen Widerstand, eine Diode, einen Gleichrichter oder einen Transistor, oder eine beliebige Kombination davon oder Schaltungen mit Kombinationen davon umfassen, um eine Strombegrenzungsfunktion für einen angelegten elektrischen Strom auszuführen. In einigen Beispielen kann ein strombegrenzendes Element eine aktive Schaltung sein, die Transistoren und andere Schaltungselemente enthält, um den Strom ohne nennenswerten Widerstand bis zu einem vorgegebenen Schwellenwert frei fließen zu lassen, oberhalb dessen der Strom durch einen erhöhten Widerstand begrenzt wird.
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Der Begriff „Sicherungselement“ soll sich auf jedes elektrische oder elektronische Element beziehen, das eine Begrenzungsfunktion ausübt, durch die verhindert wird, dass eine Spannung oder ein Strom über einen vorgegebenen Schwellenwert geleitet wird. Ein Sicherungselement kann ein metallisches Element sein, wie z. B. ein metallischer Faden, der als Reaktion auf eine angelegte Überspannung oder einen Überstrom physikalisch verändert werden kann, ein Bauteil mit positivem Temperaturkoeffizienten („PTC“), das als Reaktion auf Überspannungen oder Überströme eine Widerstandserhöhung erfährt, die eine Widerstandserwärmung verursacht, oder aktive Schaltungen, die CMOS-Schaltungselemente zur Begrenzung von Überströmen oder Überspannungen enthalten können.
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In verschiedenen Beispielen kann ein entferntes Netzwerkgerät, z. B. ein Medienkonverter, mit der physischen Schnittstelle (z. B. einem Port) eines Rechengeräts, z. B. eines Netzwerk-Switches, verbunden werden. Die physikalische Schnittstelle kann eine SFP-Buchse (Small Form-Factor Pluggable) eines Netzwerk-Switches sein. Das entfernte Gerät kann ein Medienkonverter zur Herstellung der Datenübertragungskompatibilität zwischen dem Compute-Gerät und einem oder mehreren modularen (z. B. SFP-) Transceivern, wie z. B. Long-Reach-Multi-Mode („LRM“)-Transceivern, sein, die nicht direkt mit dem Compute-Gerät kompatibel sind. Strom vom Rechengerät kann an das entfernte Gerät geliefert werden, um die Schaltkreise des entfernten Geräts und die mit dem entfernten Gerät gekoppelten modularen Transceiver mit Strom zu versorgen; es kann jedoch ein Spannungsabfall in der Verbindung zwischen dem Rechengerät und dem entfernten Gerät auftreten, so dass dem entfernten Gerät und den modularen Transceivern nicht genügend Strom zugeführt wird.
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In Beispielen verbinden ein oder mehrere hybride Daten- und Stromkabel („hybride Daten-/Stromkabel“), die jeweils mindestens einen Stromleiter und mindestens einen Datenleiter haben, das Compute-Gerät mit dem Remote-Gerät. Hybride Daten-/Stromkabel können Steckerköpfe enthalten, die mit den physikalischen Anschlüssen des Rechengeräts kompatibel sind. Mindestens ein Steckerkopf jedes hybriden Daten-/Stromkabels, vorzugsweise der mit dem Compute-Gerät verbundene Steckerkopf, enthält ein Sicherungselement. In einigen Beispielen können ein oder beide Steckerköpfe eines hybriden Daten-/Stromkabels ein Sicherungselement enthalten, um ein angeschlossenes Gerät vor elektrischen Fehlern oder Kurzschlüssen zu schützen und um zu verhindern, dass mehr als eine vorbestimmte Menge an Strom von einem Gerät zu einem anderen über das hybride Daten-/Stromkabel gezogen wird.
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Darüber hinaus kann ein Remote-Gerät in verschiedenen Beispielen einen Abwärts-/Aufwärtswandler zum Kombinieren und Anpassen (Hoch- oder Herunterstufen) der Gleichspannung(en) von dem/den einen oder mehreren Anschluss-Hybrid-Daten-/Stromkabel(n) enthalten, und eine optionale zusätzliche Stromquelle kann für ein Remote-Gerät vorgesehen sein, um die dem Spannungswandler im Remote-Gerät zugeführte Leistung zu ergänzen. Ein Gleichrichterelement kann in einem entfernten Gerät vorgesehen sein, um das Rechengerät vor Überspannungen auf den Stromleitern des/der hybriden Daten-/Stromkabel(s) zu schützen.
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Weiterhin kann in verschiedenen Beispielen ein hybrider Daten- /Stromkabelanschlusskopf ein Speicherelement enthalten, das Identifikationsinformationen für das hybride Daten-/Stromkabel enthält. Auf die Identifikationsinformationen kann ein Netzwerkgerät, z. B. ein Switch, zugreifen, an das das hybride Daten-/Stromkabel angeschlossen ist.
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ist ein Blockdiagramm einer Netzwerkvorrichtung 100, die ein entferntes Gerät 106 mit einem hybriden Daten-/Stromkabel 108 gemäß einem oder mehreren anderen Beispielen enthält. In einigen Beispielen kann das entfernte Gerät 106 ein Medienkonverter zur Aktivierung eines Netzwerkgeräts (in nicht dargestellt), wie z. B. ein Switch, sein.
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Das hybride Daten-/Stromkabel 108 schließt an einem ersten Ende mit einem ersten Steckerkopf 112 ab. Der erste Steckerkopf 112 kann mit einer SFP-Buchse (Small Form-Factor Pluggable) kompatibel sein. SFP-Buchsen sind so konfiguriert, dass sie modulare Transceiver aufnehmen können, wie z. B. Long-Reach-Multi-Mode-Transceiver („LRM“) zur Kopplung mit Glasfaserkabeln. Ein modularer Transceiver, der mit SFP-Buchsen kompatibel ist, kann sowohl Daten- als auch Stromsignale über die SFP-Buchse empfangen. SFP-Buchsen sind auch so konfiguriert, dass sie die Steckerköpfe von Direct-Attach-Kupferkabeln („DAC“) aufnehmen können. DAC-Kabel bestehen aus zweiachsigen Kupferdrähten und sind an jedem Ende mit Steckerköpfen abgeschlossen, die eine direkte Datenverbindung mit Buchsen, wie SFP-Buchsen, von Netzwerkgeräten ermöglichen.
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Wie in dargestellt, kann jedes hybride Daten-/Stromkabel 108 mindestens einen Datenleiter 118 und mindestens einen Stromleiter 120 enthalten. Im Beispiel von sind ein positiver Stromleiter 124 und ein geerdeter (GND) Stromleiter 126 dargestellt. Der mindestens eine Datenleiter 118 kann in verschiedenen Beispielen ein oder mehrere axiale Zwillingskabel umfassen.
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Im ersten Steckerkopf 112 des hybriden Daten-/Stromkabels 108 ist ein Sicherungselement 128 in Reihe mit dem positiven Stromleiter 124 geschaltet. In verschiedenen Beispielen kann das Sicherungselement 128 eine herkömmliche Metalldraht-Sicherung sein. In anderen Beispielen kann das Sicherungselement 128 ein rücksetzbares PTC-Sicherungselement sein. In anderen Beispielen kann das Sicherungselement 128 eine aktive strombegrenzende Schaltung zur Begrenzung der Durchleitung von Strömen/Spannungen über einem vorgegebenen Schwellenwert sein.
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Unter fortgesetzter Bezugnahme auf ist der positive Stromleiter 124 des hybriden Daten-/Stromkabels 108 mit einer Strombegrenzungsschaltung 132 im entfernten Gerät 106 verbunden. In verschiedenen Beispielen kann die Strombegrenzungsschaltung 132 eine Strombegrenzungsschaltung in Reihe mit dem positiven Stromleiter 124 umfassen, um zu verhindern, dass Überspannungen auf dem hybriden Daten-/Stromkabel 108 zurück zum Steckerkopf 112 geleitet werden. Die Strombegrenzungsschaltung 132 kann auch das hybride Daten-/Stromkabel 108 und ein daran angeschlossenes Gerät vor elektrischen Kurzschlüssen oder anderen Fehlern im entfernten Gerät 106 schützen, die dazu führen könnten, dass das entfernte Gerät 106 mehr als die erwartete Strommenge aufnimmt.
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Im Beispiel von ist ein Ausgang 138 der Strombegrenzungsschaltung 132 mit einem Abwärts-/Aufwärtswandler 140 gekoppelt. Der Abwärts-/Aufwärtswandler 140 kann so arbeiten, dass er die vom hybriden Daten-/Stromkabel 108 gelieferte Spannung nach Durchlaufen der Strombegrenzungsschaltung 132 anpasst (d. h. entweder erhöht oder erniedrigt), um eine geregelte Spannung, wie z. B. 3,3 V, an eine modulare Buchse 142 des entfernten Geräts 106 zu liefern. In einigen Beispielen kann der Abwärts/Aufwärtswandler arbeiten, um Spannungsabfälle zu kompensieren, die mit dem Sicherungselement 128 im Anschlusskopf 112 verbunden sind.
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In verschiedenen Beispielen kann der modulare Sockel 142 des entfernten Geräts 106 einen SFP-Sockel zur Aufnahme eines modularen Transceivers umfassen, wie z. B. eines LRM-Transceivers, der zum Senden und Empfangen von Daten auf Glasfaserkabeln betreibbar ist, bei denen es sich um Duplex-Glasfaserkabel handeln kann, die eine, zwei oder mehr optische Fasern enthalten, wie z. B. eine optische Sendefaser und eine optische Empfangsfaser.
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Modulare Transceiver, wie z. B. LRM-Transceiver, können angeschlossen werden, um sowohl Strom als auch elektronische digitale Datensignale von einer SFP-Buchse eines Netzwerkgeräts zu empfangen. Modulare Transceiver können elektronische digitale Datensignale in optische Signale umwandeln, die über Glasfaserkabel übertragen werden, die mit den modularen Transceivern verbunden sind, und der von der SFP-Buchse gelieferte Strom versorgt die Transceiver mit Energie, um die Umwandlung von elektronischen Signalen in optische Signale vorzunehmen, die über die Glasfaserkabel übertragen werden. Andererseits können Kabel wie DAC-Kabel eine Buchse wie eine SFP-Buchse verbinden, um nur die elektronischen digitalen Datensignale zu empfangen und diese elektronischen digitalen Datensignale über leitende Drähte zu leiten.
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ist ein Blockdiagramm eines Netzwerksystems 101 mit einem Netzwerkgerät 102 und einem entfernten Gerät 106, das über eine Vielzahl von hybriden Daten-/Stromkabeln 108 mit dem Netzwerkgerät 102 gekoppelt ist, gemäß einem oder mehreren anderen Beispielen. Die Elemente im Netzwerksystem 101 von , die im Wesentlichen mit denen des Systems 100 von identisch sind, haben identische Referenznummern erhalten. In einigen Beispielen kann das Netzwerkgerät 102 ein Netzwerk-Switch mit einer Vielzahl von Buchsen 110 zur Verbindung des Netzwerkgeräts 102 mit anderen Netzwerkkomponenten sein. In einigen Beispielen kann die entfernte Vorrichtung 106 ein Medienkonverter sein, der es einer Netzwerkvorrichtung 102, wie z. B. einem Switch, ermöglicht, mit anderen Netzwerkvorrichtungen zu kommunizieren, die möglicherweise nicht mit den Buchsen 110 der Netzwerkvorrichtung 102 kompatibel sind.
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In verschiedenen Beispielen kann ein Netzwerkgerät beliebige Netzwerkdatenübertragungsoperationen durchführen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Switching, Routing, Bridging oder eine Kombination davon. Darüber hinaus kann ein Netzwerkgerät Netzwerkbetriebsinformationen von verschiedenen Knoten eines oder mehrerer Netzwerke sammeln, einschließlich Netzwerkverkehrslastinformationen, Netzwerktopologieinformationen, Netzwerknutzungsinformationen usw. Darüber hinaus kann ein Netzwerkgerät Befehle an verschiedene Knoten des einen oder der mehreren Netzwerke übertragen, um die Netzwerktopologie und das Routing zu ändern, um verschiedene Ziele in Bezug auf die Effizienz und Effektivität des Netzwerks zu erreichen. Ein Fachmann wird verstehen, dass ein Netzwerkgerät alle notwendigen Hardwarekomponenten umfassen kann, um die hier offengelegten Erfindungen auszuführen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Prozessoren, Speicher, Anzeigegeräte, Eingabegeräte, Kommunikationsgeräte usw.
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Wie erwähnt, ist das Netzwerkgerät 102 im Beispiel von über mindestens ein hybrides Daten-/Stromkabel 108 mit dem entfernten Gerät 106 gekoppelt. Im Beispiel von sind zwei hybride Daten-/Stromkabel 108 dargestellt. Jedes hybride Daten-/Stromkabel 108 endet an einem ersten Ende mit einem ersten Steckerkopf 112, der in eine Buchse 110 des Netzwerkgeräts 102 eingesetzt ist. In verschiedenen Beispielen endet jedes hybride Daten-/Stromkabel 108 an einem zweiten Ende mit einem zweiten Steckerkopf 114, der in eine Buchse 116 des entfernten Geräts 106 eingeführt wird.
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In einigen Beispielen können die Buchsen 110 des Netzwerkgeräts 102 und die Buchsen 116 des entfernten Geräts 106 SFP-Buchsen sein, die, wie oben erwähnt, so konfiguriert sind, dass sie das Einsetzen von modularen Transceivern, wie LRM-Transceivern zur Kopplung mit Glasfaserkabeln, aufnehmen.
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In einigen Beispielen, wie z. B. im Beispiel von , können die hybriden Daten-/Stromkabel 108 fest mit dem entfernten Gerät 106 verdrahtet werden, wodurch die Notwendigkeit von Buchsen 116 und zweiten Steckerköpfen 114 an einem Ende jedes hybriden Daten-/Stromkabels 108 entfällt.
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Wie in dargestellt, kann jedes hybride Daten-/Stromkabel 108 mindestens einen Datenleiter 118 und mindestens einen Stromleiter 120 enthalten. Im Beispiel von sind ein positiver Stromleiter 124 und ein geerdeter (GND) Stromleiter 126 dargestellt. Der mindestens eine Datenleiter 118 kann in verschiedenen Beispielen ein oder mehrere axiale Zwillingskabel umfassen.
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Im ersten Steckerkopf 112 jedes hybriden Daten-/Stromkabels 108 ist ein Sicherungselement 128 in Reihe mit dem positiven Stromleiter 124 geschaltet. In verschiedenen Beispielen kann es sich bei den Sicherungselementen 128 um eine herkömmliche Metalldraht-Sicherung handeln. In anderen Beispielen kann es sich bei den Sicherungselementen 128 um rücksetzbare PTC-Sicherungselemente handeln. In anderen Beispielen können die Sicherungselemente 128 aktive strombegrenzende Schaltungen zur Begrenzung der Durchleitung von Strömen/Spannungen über einem vorgegebenen Schwellenwert sein. Ähnliche Sicherungselemente 130 können in Reihe mit den positiven Stromleitern 124 der hybriden Daten-/Stromkabel 108 in den zweiten Steckerköpfen 114 der hybriden Daten-/Stromkabel 108 angeordnet sein, die mit dem entfernten Gerät 106 verbunden sind.
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Unter fortgesetzter Bezugnahme auf sind die positiven Stromleiter 124 der hybriden Daten-/Stromkabel 108 jeweils mit einer Strombegrenzungsschaltung 132 im entfernten Gerät 106 verbunden. In verschiedenen Beispielen kombiniert die Strombegrenzungsschaltung 132 die auf den positiven Stromleitern 124 der hybriden Daten-/Stromkabel 108 zugeführte Leistung und kann eine Strombegrenzungsschaltung 133 in Reihe mit jedem positiven Stromleiter 124 umfassen, um zu verhindern, dass Überspannungen auf den hybriden Daten-/Stromkabeln 108 zurück zum Netzwerkgerät 102 geleitet werden. In anderen Beispielen kann die Strombegrenzungsschaltung 132 eine aktive Schaltung zum Ausgleich des über die hybriden Daten-/Stromkabel 108 übertragenen Stroms umfassen, um zu verhindern, dass übermäßige Ströme und/oder Spannungen die Sicherungselemente 128 im ersten Steckerkopf 112 und zweiten Steckerkopf 114 jedes hybriden Daten-/Stromkabels 108 auslösen.
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Ein zusätzlicher Eingang 134 für die Strombegrenzungsschaltung 132 kann von einer externen Stromversorgung 136 für das entfernte Gerät 106 bereitgestellt werden. In verschiedenen Beispielen kann die externe Stromversorgung 136 ein Universal Serial Bus (USB)-Eingang sein, der über einen USB-Anschluss Strom liefert. Die externe Stromversorgung am zusätzlichen Eingang 134 wird an die Strombegrenzungsschaltung 132 angelegt und ist im Beispiel von in Reihe mit einer Strombegrenzungsschaltung 133 gekoppelt. Die Ausgänge der jeweiligen Strombegrenzungsschaltungen 133 werden an einem Ausgang 138 kombiniert, der somit die kombinierten Spannungen widerspiegelt, die von den hybriden Daten-/Stromkabeln 108 und/oder dem zusätzlichen Eingang 134 empfangen werden können.
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Im Beispiel von ist der Ausgang 138 der Strombegrenzungsschaltung 132 mit einem Abwärts/Aufwärtswandler 140 gekoppelt. Der Abwärts-/Aufwärtswandler 140 kann so arbeiten, dass er die kombinierten Spannungen, die von den hybriden Daten-/Stromkabeln 108 und der externen Stromversorgung 136 bereitgestellt werden, nach dem Durchlaufen der Strombegrenzungsschaltung 132 anpasst (d. h. entweder erhöht oder erniedrigt), um eine geregelte Spannung, wie z. B. 3,3 V, für eine oder mehrere modulare Buchsen 142 des entfernten Geräts 106 bereitzustellen.
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In verschiedenen Beispielen können die modularen Buchsen 142 des entfernten Geräts 106 SFP-Buchsen zur Aufnahme von modularen Transceivern umfassen, wie z. B. Transceiver 144, wie in gezeigt. In einigen Beispielen können die Transceiver 144 LRM-Transceiver sein, die zum Senden und Empfangen von Daten auf Glasfaserkabeln betreibbar sind, bei denen es sich um Duplex-Glasfaserkabel handeln kann, die eine, zwei oder mehr optische Fasern enthalten, wie z. B. eine optische Sendefaser und eine optische Empfangsfaser.
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Unter fortgesetzter Bezugnahme auf kann der Betrieb des Netzwerkgeräts 102 durch eine zentrale Verarbeitungseinheit („CPU“) 146 gesteuert werden, die gemäß den in einem angeschlossenen Speicher 148 gespeicherten Programmanweisungen arbeitet. Darüber hinaus kann der Datenleiter 118, der an den ersten Anschlussköpfen 112 mit dem Netzwerkgerät 102 gekoppelt ist, mit einer Verarbeitungsschaltung gekoppelt sein, wie z. B. einem anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis („ASIC“) 150. Der ASIC 150 kann auch mit der CPU 146 gekoppelt sein. Wie in dargestellt, kann die Netzwerkvorrichtung 102 eine Stromversorgung 152 zur Versorgung der Netzwerkvorrichtung 102 sowie der Stromleiter 120 der an der Netzwerkvorrichtung angebrachten hybriden Daten-/Stromkabel 108 umfassen.
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In Beispielen können innerhalb des entfernten Geräts 106 die von den Transceivern 144 empfangenen Daten durch eine elektronische Dispersionskompensationsschaltung („EDC“) 154 verarbeitet werden, bevor sie an die hybriden Daten-/Stromkabel 108 weitergeleitet werden. Die EDC-Verarbeitung durch die EDC-Schaltung 154 kann Datenverzerrungen kompensieren, die aufgrund der optischen Dispersion in den an die Transceiver 144 angeschlossenen Glasfaserkabeln auftreten.
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Wie in gezeigt, kann das entfernte Gerät 106 eine CPU 156 zur Steuerung des Betriebs des entfernten Geräts 106 enthalten. Die CPU 156 kann mit einem Speicher 158 gekoppelt sein, der Programmanweisungen für die CPU 156 enthält.
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sind zusammen ein Blockdiagramm eines Netzwerksystems 200 gemäß einem oder mehreren anderen Beispielen. Das Netzwerksystem 200 umfasst ein Netzwerkgerät 202 und ein entferntes Gerät 206, das über eine Vielzahl von hybriden Daten-/Stromkabeln 208 mit dem Netzwerkgerät 202 verbunden ist. In einigen Beispielen kann das Netzwerkgerät 202 ein Netzwerk-Switch sein, der eine Vielzahl von Buchsen 210 zur Verbindung des Netzwerkgeräts 202 mit anderen Netzwerkkomponenten aufweist. In einigen Beispielen kann die entfernte Vorrichtung 206 ein Medienkonverter sein, der es einer Netzwerkvorrichtung 202, wie z. B. einem Switch, ermöglicht, mit anderen Netzwerkvorrichtungen zu kommunizieren, die möglicherweise nicht mit den Buchsen 210 der Netzwerkvorrichtung 202 kompatibel sind.
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Wie oben erwähnt, ist das Netzwerkgerät 202 im Beispiel von über mindestens ein hybrides Daten-/Stromkabel 208 mit dem entfernten Gerät 206 gekoppelt. In dem Beispiel von sind zwei hybride Daten-/Stromkabel 208 dargestellt. Jedes hybride Daten-/Stromkabel 208 endet an einem ersten Ende mit einem ersten Steckerkopf 212, der in eine Buchse 210 des Netzwerkgeräts 202 eingesetzt ist. In verschiedenen Beispielen endet jedes hybride Daten-/Stromkabel 208 an einem zweiten Ende mit einem zweiten Steckerkopf 214, der in eine Buchse 216 des entfernten Geräts 206 eingeführt wird.
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In einigen Beispielen können die Buchsen 210 des Netzwerkgeräts 202 und die Buchsen 216 des entfernten Geräts 206 Small-Form-Factor-Pluggable-Buchsen („SFP“) sein, wie oben mit Bezug auf beschrieben. Wie bereits erwähnt, können modulare Transceiver, die mit SFP-Buchsen kompatibel sind, sowohl Daten als auch Stromsignale über die SFP-Buchse empfangen. SFP-Buchsen sind auch so konfiguriert, dass sie die Steckerköpfe von DAC-Kabeln aufnehmen können.
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In einigen Beispielen, obwohl im Beispiel von nicht dargestellt, können hybride Daten-/Stromkabel 208 fest mit dem entfernten Gerät 206 verdrahtet werden, wodurch die Notwendigkeit von Buchsen 216 und zweiten Steckerköpfen 214 an einem Ende jedes hybriden Daten-/Stromkabels 208 entfällt.
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Wie in 2A und 2B gezeigt, kann jedes hybride Daten-/Stromkabel 208 mindestens einen Datenleiter 218 und mindestens einen Stromleiter 220 enthalten. Im Beispiel von sind ein positiver Stromleiter 224 und ein Erdungsstromleiter 226 dargestellt. Der mindestens eine Datenleiter 218 kann in verschiedenen Beispielen ein oder mehrere axiale Zwillingskabel 222 umfassen.
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Im ersten Steckerkopf 212 jedes hybriden Daten-/Stromkabels 208 ist ein Sicherungselement 228 in Reihe mit dem positiven Stromleiter 224 geschaltet. In verschiedenen Beispielen können die Sicherungselemente 228 eine herkömmliche Metalldrahtsicherung sein. In anderen Beispielen können die Sicherungselemente 228 rücksetzbare PTC-Sicherungselemente sein. In anderen Beispielen können die Sicherungselemente 228 aktive strombegrenzende Schaltungen zur Begrenzung der Durchleitung von Strömen/Spannungen über einem vorgegebenen Schwellenwert sein. Ähnliche Sicherungselemente 230 können zusätzlich zu den Sicherungselementen 228 in den ersten Anschlussköpfen 212 jedes hybriden Daten-/Stromkabels in Reihe mit den positiven Stromleitern 224 der hybriden Daten-/Stromkabel 208 in den zweiten Anschlussköpfen 214 der hybriden Daten-/Stromkabel 208 angeordnet sein, die mit dem entfernten Gerät 206 verbunden sind. Die Sicherungselemente 228 und 230 können das Netzwerkgerät 202 vor Überspannungen oder Überströmen schützen, die auf den Stromleitern 220 der hybriden Daten-/Stromkabel 208 auftreten.
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Unter fortgesetzter Bezugnahme auf sind die positiven Stromleiter 224 der hybriden Daten-/Stromkabel 208 jeweils mit einer Strombegrenzungsschaltung 232 im entfernten Gerät 206 gekoppelt. In verschiedenen Beispielen kombiniert die Strombegrenzungsschaltung 232 die Stromsignale auf den positiven Stromleitern 224 der hybriden Daten-/Stromkabel 208 und kann ein Strombegrenzungselement 233 (in den mit „CL“ bezeichnet) in Reihe mit jedem positiven Stromleiter 224 umfassen, um zu verhindern, dass Überspannungen auf den hybriden Daten-/Stromkabeln 208 zurück zum Netzwerkgerät 202 geleitet werden. In anderen Beispielen kann die Strombegrenzungsschaltung 232 eine aktive Schaltung zum Ausgleich des über die hybriden Daten-/Stromkabel 208 übertragenen Stroms umfassen, um zu verhindern, dass übermäßige Ströme und/oder Spannungen die Sicherungselemente 228 im ersten Steckerkopf 212 und im zweiten Steckerkopf 214 jedes hybriden Daten-/Stromkabels 208 auslösen, oder um die Ströme der hybriden Daten-/Stromkabel 208 auszugleichen.
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Ein zusätzlicher Eingang 234 für die Strombegrenzungsschaltung 232 kann von einer externen Stromversorgung 236 für das entfernte Gerät 206 bereitgestellt werden. In verschiedenen Beispielen kann die externe Stromversorgung 236 ein Universal Serial Bus (USB)-Eingang sein, der Strom über einen USB-Anschluss liefert. Die externe Stromversorgung am zusätzlichen Eingang 234 wird an die strombegrenzende Schaltung 232 angelegt und ist im Beispiel von in Reihe mit einem strombegrenzenden Element 233 gekoppelt.
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Im Beispiel von ist ein Ausgang 238 der Strombegrenzungsschaltung 232 mit einem Abwärts/Aufwärtswandler 240 gekoppelt. Der Abwärts-/Aufwärtswandler 240 kann so arbeiten, dass er die kombinierten Spannungen, die von den hybriden Daten-/Stromkabeln 208 und der externen Stromversorgung 236 bereitgestellt werden, nach dem Durchlaufen der Strombegrenzungsschaltung 232 anpasst (d. h. entweder erhöht oder erniedrigt), um eine geregelte Spannung, wie z. B. 3,3 V, für eine oder mehrere modulare Buchsen 242 des entfernten Geräts 206 bereitzustellen.
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In verschiedenen Beispielen können die modularen Buchsen 242 des entfernten Geräts 206 SFP-Buchsen zur Aufnahme von modularen Transceivern umfassen, wie z. B. Transceiver 244, wie in gezeigt. Bei den Transceivern 244 kann es sich um LRM-Transceiver handeln, die zum Senden und Empfangen von Daten auf optischen Kabeln wie den in gezeigten Glasfaserkabeln 270 und 272 betreibbar sind, bei denen es sich um optische Duplexkabel handeln kann, die eine, zwei oder mehr optische Fasern enthalten, wie z. B. eine optische Sendefaser und eine optische Empfangsfaser. Die Glasfaserkabel 270 und 272 können Transceiver 244 mit LRM-Endgeräten 274 koppeln.
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Unter fortgesetzter Bezugnahme auf 2A und 2B kann der Betrieb des Netzwerkgeräts 202 durch eine CPU 246 gesteuert werden, die gemäß den in einem angeschlossenen Speicher 248 gespeicherten Programmanweisungen arbeitet. Darüber hinaus können Datenleiter 218, die an ersten Anschlussköpfen 212 mit der Netzwerkvorrichtung 202 gekoppelt sind, mit einer Verarbeitungsschaltung, wie z. B. einem ASIC 250, gekoppelt sein. Der ASIC 250 kann auch mit der CPU 246 gekoppelt sein. Wie in dargestellt, kann das Netzwerkgerät 202 eine Stromversorgung 252 zur Versorgung des Netzwerkgeräts 202 sowie der Stromleiter 220 der an das Netzwerkgerät angeschlossenen hybriden Daten-/Stromkabel 208 enthalten.
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Wie in gezeigt, können die ersten Anschlussköpfe 212 jedes hybriden Daten-/Stromkabels 208 eine Speichervorrichtung, wie z. B. einen elektrisch löschbaren programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM) 254, enthalten, der mit der CPU 246 der Netzwerkvorrichtung 202 gekoppelt sein kann. In verschiedenen Beispielen können EEPROMs 254 Informationen speichern, die die Eigenschaften von hybriden Daten-/Stromkabeln identifizieren. Die EEPROMs 254 können für die CPU 246 zugänglich sein, damit die CPU 246 den Betrieb des Netzwerkgeräts 202 entsprechend den Eigenschaften der in die Buchsen 210 des Netzwerkgeräts 202 eingeführten hybriden Daten-/Stromkabel 208 steuern kann. So kann die CPU 246 beispielsweise die EEPROMs 254 der ersten Steckerköpfe 212 abfragen, um festzustellen, dass es sich bei den Kabeln 208 um hybride Daten-/Stromkabel handelt, die mit Strom von der Stromquelle 252 versorgt werden sollen. Als Reaktion auf die Identifizierungsinformationen kann die CPU 246 das Netzwerkgerät 202 selektiv steuern, um Strom über die Stromleiter 220 der hybriden Daten-/Stromkabel 208 bereitzustellen.
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Unter fortgesetzter Bezugnahme auf kann der Betrieb des entfernten Geräts 206 durch eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 256 gesteuert werden, die gemäß den in einem angeschlossenen Speicher 258 gespeicherten Programmanweisungen arbeitet.
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In Beispielen können innerhalb des entfernten Geräts 206 die von den Transceivern 244 empfangenen Daten durch eine elektronische Dispersionskompensationsschaltung (EDC) 268 verarbeitet werden, bevor sie an die hybriden Daten-/Stromkabel 208 weitergeleitet werden. Die EDC-Verarbeitung durch die EDC-Schaltung 268 kann Datenverzerrungen kompensieren, die aufgrund der optischen Dispersion in den an die Transceiver 244 angeschlossenen Glasfaserkabeln 270 und 272 auftreten.
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Wie in gezeigt, kann das entfernte Gerät 206 eine CPU 256 zur Steuerung des Betriebs des entfernten Geräts 206 enthalten. Die CPU 256 kann mit einem Speicher 258 gekoppelt sein, der Programmanweisungen für die CPU 256 enthält. In verschiedenen Beispielen können zweite Anschlussköpfe 214, die in Buchsen 216 des entfernten Geräts 206 eingesetzt sind, Speichervorrichtungen enthalten, wie z. B. die in den gezeigten EEPROMs 260, die Identifikationsinformationen für hybride Daten-/Stromkabel 208 enthalten. In Beispielen kann die CPU 256 über Inter-Circuit-Kommunikationsleitungen 262 mit EEPROMs 260 gekoppelt sein, um die CPU 256 in die Lage zu versetzen, EEPROMs 260 abzufragen und dadurch Identifikationsinformationen für hybride Daten-/Stromkabel 208 zu erhalten, die in Buchsen 216 des entfernten Geräts 206 eingelegt sind. Als Reaktion auf die Identifikationsinformationen kann das entfernte Gerät 206 selektiv Strom vom Stromleiter 220 des hybriden Daten-/Stromkabels 208 erhalten.
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Im Beispiel von kann ein Spannungswächter 276 mit Leitungen 278 an die einzelnen Eingänge der strombegrenzenden Schaltung 232 gekoppelt sein. Der Spannungswächter 276 kann über eine Verbindung mit der CPU 256 des entfernten Geräts 206 kommunizieren und eine aktive Schaltung zur Leistungsanpassung enthalten, die mit der strombegrenzenden Schaltung 232 zusammenarbeitet, um das Auftreten von Überspannungen oder Überströmen am Ausgang 238 der strombegrenzenden Schaltung 232 zu vermeiden. Der Spannungswächter 276 kann über eine Verbindung 280 mit der CPU 256 zusammenarbeiten, um den gewünschten Lastausgleich zu erreichen.
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Zusätzlich kann eine Rückstromsperrschaltung 282 zwischen dem Abwärts-/Aufwärtswandler 240 und den Stromeingängen 284 zu den modularen Steckdosen 242 vorgesehen werden. Die Rückstromsperrschaltung 282 kann ein Gleichrichterelement, wie z. B. eine Diode, umfassen, um zu verhindern, dass der Rückstrom aus den Steckdosen 242 den Betrieb des Abwärts-/Aufwärtswandlers 240 beeinträchtigt. Die Rückstromsperrschaltung 282 kann außerdem eine Strombegrenzungsfunktion ausführen, um zu verhindern, dass unerwünscht hohe Ströme von einem angeschlossenen Transceiver 244 gezogen werden. Zusätzlich können Leistungsumwandlungsschaltungen 286 für die EDC-Schaltung 254 und die CPU 256 vorgesehen werden, um sicherzustellen, dass die richtigen Leistungspegel bereitgestellt werden.
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zeigen Beispiele für unterschiedliche Konfigurationen von hybriden Daten-/Stromkabeln, die ein Netzwerkgerät mit einem entfernten Gerät gemäß verschiedenen Beispielen verbinden. Wie beschrieben wird, ist in jedem dieser Beispiele ein Switch über eine Kombination aus hybriden Daten-/Stromkabeln, Stromkabeln und Datenkabeln mit einer Mediensteuerung gekoppelt. Es ist zu verstehen, dass die in den Beispielen von gezeigten Switches und Medienkonverter nur zur Veranschaulichung dienen und dass andere Netzwerkgeräte als Switches und andere entfernte Geräte als Medienkonverter wie in diesen Beispielen gezeigt gekoppelt werden können. Ferner sind die Buchsen für den Anschluss von Kabeln zwischen den Geräten in zwar SFP-Buchsen, in anderen Beispielen können diese Buchsen jedoch von einem anderen Typ sein.
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In ist ein Switch 302 über zwei hybride Daten-/Stromkabel 306 und 308 mit einem Medienkonverter 304 verbunden. In diesem Beispiel ist das hybride Daten-/Stromkabel 306 an einem ersten Ende mit einer ersten SFP-Buchse 310 des Switches 302 verbunden. Das hybride Daten-/Stromkabel 306 ist an einem zweiten Ende mit einer SPF-Buchse 312 des Medienkonverters 304 verbunden. Darüber hinaus ist das hybride Daten-/Stromkabel 308 an einem ersten Ende mit einer zweiten SFP-Buchse 314 des Switches 302 und an einem zweiten Ende mit einer zweiten SFP-Buchse 316 des Medienkonverters 304 verbunden. Ein Paar LRM-Transceiver 318 und 320 sind in den Medienkonverter 304 eingesetzt, um eine Verbindung zu einem entsprechenden Paar von Glasfaserkabeln 322 und 324 herzustellen. Bei der in dargestellten Anordnung kann die Stromversorgung für den Medienkonverter 304 sowie für die LRM-Transceiver 318 und 320 über die beiden hybriden Daten-/Stromkabel 306 und 308 erfolgen. Daten auf dem hybriden Daten-/Stromkabel 306 können vom Medienkonverter 304 für die Übertragung durch den LRM-Transceiver 318 und das optische Kabel 322 umgewandelt werden, während Daten auf dem hybriden Daten-/Stromkabel 308 vom Medienkonverter 304 für die Übertragung durch den LRM-Transceiver 320 und das optische Kabel 324 umgewandelt werden können.
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In diesem Beispiel ist der Switch 302 über ein hybrides Daten-/Stromkabel 326 und ein Stromkabel 328 mit dem Medienkonverter 304 gekoppelt (siehe . Insbesondere ist das hybride Daten-/Stromkabel 326 an einem ersten Ende mit der ersten SFP-Buchse 310 des Schalters 302 und an einem zweiten Ende mit der ersten SFP-Buchse 312 des Medienkonverters 304 verbunden. Das Stromkabel 328 ist an einem ersten Ende mit der zweiten SFP-Buchse 314 des Schalters 302 und an einem zweiten Ende mit der zweiten SFP-Buchse 316 des Medienkonverters 304 verbunden. In diesem Beispiel ist ein einzelner LRM-Transceiver 318 an den Medienkonverter für den Anschluss an das erste optische Kabel 322 gekoppelt. In dieser Anordnung kann die Stromversorgung für den Medienkonverter 304 und für den LRM-Transceiver 318 sowohl über das hybride Daten-/Stromkabel 326 als auch über das Stromkabel 328 erfolgen.
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Zu : In diesem Beispiel ist der Schalter 302 über ein hybrides Daten-/Stromkabel 334 mit dem Medienkonverter 304 verbunden. Insbesondere ist das Datenkabel 334 an einem ersten Ende mit der ersten SFP-Buchse 310 des Schalters 302 und an einem zweiten Ende mit der ersten SFP-Buchse 312 des Medienkonverters 304 verbunden. In diesem Beispiel kann jedoch die über das hybride Daten-/Stromkabel 334 zwischen den SFP-Buchsen 310 und 312 geleitete Leistung nicht ausreichen, um den Medienkonverter 304 und den Transceiver 318 zu versorgen. Zwischen der zweiten SFP-Buchse 314 des Schalters 302 und der zweiten SFP-Buchse 316 des Medienkonverters 304 ist keine Verbindung vorgesehen. Der LRM-Transceiver 318 ist mit dem Medienkonverter 304 für den Anschluss an das erste optische Kabel 322 gekoppelt. Da in dieser Anordnung die Stromversorgung des Medienkonverters 304 über das Datenkabel 334 möglicherweise nicht ausreicht, ist die externe Stromversorgung 332 mit dem Medienkonverter gekoppelt, um den Medienkonverter 304 und den Transceiver 318 mit Strom zu versorgen.
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Unter Bezugnahme auf ist ein Flussdiagramm für ein Verfahren 400 zum Betrieb eines Netzwerksystems gemäß einem oder mehreren Beispielen dargestellt. In diesem Beispiel wird in Block 402 ein Speicherelement eines ersten Steckerkopfes eines ersten hybriden Daten-/Stromkabels, das in einer ersten Buchse eines Netzwerkgeräts installiert ist, abgefragt, um Identifikationsinformationen für das erste hybride Daten-/Stromkabel zu erhalten. Block 402 kann in einigen Beispielen von einer CPU (wie CPU 246 im Beispiel von eines Netzwerkgeräts (wie Netzwerkgerät 202 und erster Steckerkopf 212 des ersten hybriden Daten-/Stromkabels 208 im Beispiel von implementiert werden.
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In Block 404 von wird ein Stromsignal selektiv über einen Stromleiter des ersten hybriden Daten-/Stromkabels in Reaktion auf die in Block 402 erhaltenen Identifikationsinformationen angelegt. Als nächstes wird in Block 406 ein Sicherungselement, wie z. B. das Sicherungselement 228 im Beispiel von , in Reihe mit dem Stromleiter des hybriden Daten-/Stromkabels im ersten Steckerkopf des ersten hybriden Daten-/Stromkabels vorgesehen.
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In Block 408 von wird ein zweiter Steckerkopf des ersten hybriden Daten-/Stromkabels in einer ersten Buchse eines entfernten Geräts installiert. Ein Beispiel hierfür ist in dargestellt, wo der zweite Steckerkopf 214 eines ersten hybriden Daten-/Stromkabels 208 in der Buchse 216 des entfernten Geräts 106 installiert ist.
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In Block 410 von wird ein Stromsignal auf dem Stromleiter des ersten hybriden Daten-/Stromkabels an ein entferntes Gerät geliefert. In Block 412 von wird ein Speicherelement im ersten Steckerkopf eines zweiten hybriden Daten-/Stromkabels abgefragt, um Identifikationsinformationen für das zweite hybride Daten-/Stromkabel zu erhalten, und in Block 414 von wird ein Stromsignal selektiv an einen Stromleiter im zweiten hybriden Daten-/Stromkabel angelegt. Dies ist oben unter Bezugnahme auf das Beispiel von beschrieben.
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In Block 416 von wird ein Sicherungselement im ersten Steckerkopf des zweiten hybriden Daten-/Stromkabels in Reihe mit dem Stromleiter des zweiten hybriden Daten-/Stromkabels vorgesehen. Auch dies wird unter Bezugnahme auf das Beispiel von beschrieben. In Block 418 von wird ein zweiter Steckerkopf des zweiten hybriden Daten-/Stromkabels in einer zweiten Buchse des entfernten Geräts installiert, wie ebenfalls unter Bezugnahme auf das Beispiel von beschrieben ist.
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In Block 420 von werden die Stromsignale auf den jeweiligen Stromleitern des ersten und zweiten hybriden Daten-/Stromkabels kombiniert. Ein Beispiel hierfür ist in dargestellt, wo die Leistungsleiter 224 des ersten und zweiten hybriden Daten-/Stromkabels 208 am Ausgang 238 der Strombegrenzungsschaltung 232 kombiniert werden. In Block 422 von können die kombinierten Stromsignale von den Stromleitern der ersten und zweiten hybriden Daten-/Stromkabel optional mit einem Stromsignal von einer externen Stromversorgung kombiniert werden. Im Beispiel von wird eine externe Stromversorgung 236 an die strombegrenzende Schaltung 232 geliefert und mit den Leistungssignalen der hybriden Daten-/Leistungskabel am Ausgang 238 der strombegrenzenden Schaltung 232 kombiniert.
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In Block 424 von werden die kombinierten Leistungssignale von den Stromleitern des ersten und zweiten hybriden Daten-/Stromkabels zusammen mit dem optional bereitgestellten externen Leistungssignal an einen Abwärts/Aufwärtswandler geliefert. Dies ist im Beispiel von 2A und 2B dargestellt, wobei der Ausgang 238 der Strombegrenzungsschaltung 232 an den Eingang des Abwärts/Aufwärtswandlers 240 angelegt wird.
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Schließlich wird in Block 426 von ein angepasstes, vom Abwärts-/Aufwärtswandler erzeugtes Leistungssignal an einen mit dem entfernten Gerät gekoppelten Transceiver geliefert. Im Beispiel von wird der Ausgang des Abwärts-/Aufwärtswandlers über den Rückstromblocker 282 an die mit dem entfernten Gerät 206 gekoppelten Transceiver 244 angelegt.
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ist ein Blockdiagramm eines Netzwerkgeräts 500, das ein Betriebsverfahren gemäß einem oder mehreren offengelegten Beispielen implementiert. Das Netzwerkgerät 500 umfasst mindestens einen Prozessor 502 und ein maschinenlesbares Speichermedium 504. Wie dargestellt, kann das maschinenlesbare Speichermedium 504 Anweisungen speichern, die bei Ausführung durch den Prozessor 502 (entweder direkt oder über Emulation/Virtualisierung) den Hardwareprozessor 502 veranlassen, eine oder mehrere offengelegte Methoden im Systemspeicher einer Rechenressource durchzuführen.
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Im Beispiel von enthält das maschinenlesbare Speichermedium 504 in Block 506 Anweisungen, die den Prozessor 502 veranlassen, ein Speicherelement in einem ersten Stecker eines hybriden Daten-/Stromkabels abzufragen, das in einer ersten Buchse eines Netzwerkgeräts installiert ist, um Informationen für das erste hybride Daten-/Stromkabel zu erhalten. Im Beispiel von kann die CPU 246 im Netzwerkgerät 202, die auf der Grundlage von Anweisungen im Speicher 248 arbeitet, das Speicherelement (EEPROM 254) eines ersten hybriden Daten-/Stromkabels 208 abfragen, um Identifikationsinformationen für das erste hybride Daten-/Stromkabel 208 zu erhalten.
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Block 508 im Beispiel von stellt gespeicherte Anweisungen zur selektiven Bereitstellung eines Leistungssignals über einen Leistungsleiter des ersten hybriden Daten-/Stromkabels dar. Wiederum kann die CPU 246 im Beispiel von veranlassen, dass ein Stromsignal selektiv an das erste hybride Daten-/Stromkabel 208 angelegt wird, und zwar in Reaktion auf Identifikationsinformationen des ersten hybriden Daten-/Stromkabels 208, die durch EEPROM 254 erhalten werden.
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Beispiele in der vorliegenden Offenbarung können sich auf ein nichttransitorisches computerlesbares Medium beziehen, das computerausführbare Anweisungen speichert und von einem oder mehreren Prozessoren des Computers, über den auf das computerlesbare Medium zugegriffen wird, ausgeführt werden kann. Ein computerlesbares Medium kann jedes verfügbare Medium sein, auf das von einem Computer zugegriffen werden kann. Solche computerlesbaren Medien können z. B. einen Direktzugriffsspeicher (RAM), einen Festwertspeicher (ROM), einen elektrisch löschbaren/programmierbaren Festwertspeicher (EEPROM), eine Compact-Disc-ROM (CD-ROM) oder einen anderen optischen Plattenspeicher, einen Magnetplattenspeicher oder andere magnetische Speichervorrichtungen oder jedes andere Medium umfassen, das verwendet werden kann, um gewünschten Programmcode in Form von Anweisungen oder Datenstrukturen zu tragen oder zu speichern, und auf das ein Computer zugreifen kann. Disk und Disc, wie hier verwendet, umfassen Compact Disc („CD“), Laser Disc, Optical Disc, Digital Versatile Disc („DVD“), Floppy Disc und Blu-ray® Disc, wobei Disks normalerweise Daten magnetisch reproduzieren, während Discs Daten optisch mit Lasern reproduzieren.
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Beachten Sie auch, dass die softwareimplementierten Aspekte des vorliegenden Gegenstands in der Regel auf einer Form von Programmspeichermedium kodiert oder über eine Art von Übertragungsmedium implementiert sind. Das Programmspeichermedium ist ein nicht-transitorisches Medium und kann magnetisch (z. B. eine Diskette oder eine Festplatte) oder optisch (z. B. ein Compact-Disk-Read-Only-Speicher oder „CD ROM“) sein und kann schreibgeschützt oder mit wahlfreiem Zugriff sein. Ebenso kann das Übertragungsmedium ein verdrilltes Drahtpaar, ein Koaxialkabel, ein Lichtwellenleiter oder ein anderes geeignetes, in der Technik bekanntes Übertragungsmedium sein. Der beanspruchte Gegenstand ist durch diese Aspekte einer bestimmten Implementierung nicht beschränkt.