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QUERVERWEIS AUF BEZOGENE ANMELDUNGEN
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Diese Anmeldung beansprucht den Vorteil der Koreanischen Patentanmeldung Nr.
10-2020-0188301 , eingereicht am 30. Dezember 2020 am Koreanischen Patentamt.
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HINTERGRUND
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Gebiet
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Die vorliegende Offenbarung betrifft eine flexible Anzeigevorrichtung, und betrifft insbesondere ein Herstellungsverfahren einer flexiblen Anzeigevorrichtung, die mittels Minderung der Beanspruchung eine Widerstandsfähigkeit gegenüber Einwirkungen verbessert, zum Minimieren der Eindellung, die während des Faltens verursacht wird, und Unterdrücken des Bruchs der Berührungssensorschicht aufgrund der äußeren Einwirkung.
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Beschreibung der bezogenen Technik
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Anders als eine Flüssigkristallanzeige (LCD)-Vorrichtung, die eine Hintergrundbeleuchtung aufweist, erfordert eine Organische-lichtemittierende-Anzeige (OLED)-Vorrichtung keine separate Lichtquelle. Deshalb kann die organische lichtemittierende Anzeigevorrichtung derart hergestellt werden, dass sie leicht und dünn ist und Vorteile hinsichtlich der Prozessierung aufweist und aufgrund der geringen Ansteuerungsspannung einen geringen Energieverbrauch aufweist. Zuallererst weist die organische lichtemittierende Anzeigevorrichtung ein selbstemittierendes Element auf und weist Schichten auf, die aus dünnen organischen Filmen gebildet sind, so dass die Flexibilität und Elastizität gegenüber den anderen Anzeigevorrichtungen überlegen sind, und kann somit vorteilhaft als eine flexible Anzeigevorrichtung implementiert werden.
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Die flexible Anzeigevorrichtung ist aus einem flexiblen Material gebildet, so dass sie biegbar oder faltbar ist, und weist eine hervorragende Flexibilität auf, so dass sie leicht derart implementiert werden kann, dass sie verschiedene Formen einnimmt. Jedoch werden während des Einwirkungstests Probleme, wie beispielsweise dunkle Flecken der Berührungsleitung und des Pixels hervorgerufen, so dass die Zuverlässigkeit der Widerstandsfähigkeit gegenüber Einwirkungen abnimmt. Des Weiteren tritt während des Einwirkungswiderstandsfähigkeitstests oder des Faltens die Eindellung auf. Des Weiteren ist auf einer Vorderseitenoberfläche des Anzeigepanels eine Berührungsvorrichtung bereitgestellt, um einem Nutzer zu ermöglichen, einfach und bequem Informationen oder Befehle einzugeben. Jedoch tritt ein Problem dahingehend auf, dass während des Faltens die Berührungselektrode, die Verdrahtungsleitung und Ähnliches aufgrund der äußeren Einwirkung brechen.
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KURZFASSUNG
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Ein zu erreichendes Ziel der vorliegenden Offenbarung ist es, eine flexible Anzeigevorrichtung mit einer verbesserten Widerstandsfähigkeit gegenüber Einwirkungen (z.B. äußeren Einwirkungen, z.B. Stößen) und einer verbesserten Faltzuverlässigkeit bereitzustellen. Insbesondere ist es ein Ziel der vorliegenden Offenbarung, eine flexible Anzeigevorrichtung bereitzustellen, die zum Unterdrücken eines Bruchs der Berührungselektrode aufgrund der Einwirkung von außen und zum Minimieren der Eindellung eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber Einwirkung und eine verbesserte Faltzuverlässigkeit aufweist.
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Des Weiteren ist es ein weiteres zu erreichendes Ziel der vorliegenden Offenbarung, zum Steuern eines Fließverhaltens eines Adhäsionsmittels (anders ausgedrückt, eines Haftmittels, z.B. eines Klebers), wenn ein Abdeckelement gebondet wird, einen Hilfs-Abstandshalter anzuordnen, um einen Bondingvorgang zu erleichtern, und einen Mangel an Haftfähigkeit und einen Mangel im Erscheinungsbild aufgrund von Rückständen zu beseitigen.
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Ziele der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf die oben genannten Ziele beschränkt, und andere Ziele, die im Vorangegangenen nicht erwähnt sind, können vom Fachmann aus den folgenden Beschreibungen klar verständlich sein.
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In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird eine flexible Anzeigevorrichtung gemäß dem Anspruch 1 bereitgestellt. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung weist eine flexible Anzeigevorrichtung ein flexibles Substrat, das einen Faltbereich und einen Nicht-Faltbereich aufweist, mit einer Faltachse; einen Dünnschichttransistor, der auf dem flexiblen Substrat angeordnet ist; eine organische lichtemittierende Diode, die auf dem Dünnschichttransistor angeordnet ist; eine Verkapselungsschicht, die auf der organischen lichtemittierenden Diode angeordnet ist; und eine Berührungssensorschicht, die auf der Verkapselungsschicht angeordnet ist und eine Mehrzahl von Berührungselektroden aufweist; eine Schutzschicht, die auf der Berührungssensorschicht angeordnet ist; und eine Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten, die auf der Schutzschicht angeordnet sind, auf, und jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden weist eine Mehrzahl von Metallleitungen auf, und jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten ist derart auf der Schutzschicht angeordnet, dass sie mindestens einen Teil der Mehrzahl von Metallleitungen überlappt.
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Andere detaillierte Gegenstände der beispielhaften Ausführungsformen sind in der detaillierten Beschreibung und den Zeichnungen enthalten.
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Gemäß der vorliegenden Offenbarung ist, in der flexiblen Anzeigevorrichtung, eine Stoßfestigkeit-Struktureinheit zum Verbessern einer Widerstandsfähigkeit gegenüber Einwirkungen (z.B. äußeren Einwirkungen, z.B. Stößen) und einer Faltbarkeit derart angeordnet, dass sie eine Metallleitung einer Berührungssensorschicht überlappt. Hierdurch kann die durch äußere Einwirkung oder Falten bedingte Eindellung minimiert werden, und der Bruch der Berührungssensorschicht, das Abtrennen (z.B., das Abschälen) der organischen Schicht und Ähnliches kann verhindert werden.
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Die Effekte gemäß der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf die oben ausgeführten Inhalte beschränkt, und weitere verschiedene Effekte sind in der vorliegenden Anmeldung enthalten.
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Figurenliste
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Die oben genannten und weitere Aspekte, Merkmale und weitere Vorteile der vorliegenden Offenbarung werden klarer ersichtlich werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen, in denen:
- 1 eine schematische Draufsicht einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist;
- 2 eine schematische vergrößerte Draufsicht eines Bereichs A der 1 ist;
- 3 eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie II-II' der 2 ist;
- 4 eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie I-I' der 1 ist;
- 5A bis 5C schematische vergrößerte Draufsichten zum Erläutern verschiedener Formen einer Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten in einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung sind;
- 6 eine schematische Draufsicht einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist;
- 7 eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie III-III' der 6 ist; und
- 8 eine schematische Draufsicht einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer wiederum weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Offenbarung und ein Verfahren zum Erzielen der Vorteile und Eigenschaften werden mittels Bezugnahme auf beispielhafte Ausführungsformen bekannt gemacht, die zusammen mit den beigefügten Zeichnungen im Folgenden im Detail beschrieben werden. Die vorliegende Offenbarung ist jedoch nicht auf die hierin offenbarten beispielhaften Ausführungsformen beschränkt, sondern wird in verschiedenen Formen ausgeführt werden. Diese beispielhaften Ausführungsformen sind lediglich beispielhaft bereitgestellt, so dass dem Fachmann die Offenbarungen der vorliegenden Offenbarung und der Anwendungsbereich der vorliegenden Offenbarung vollständig verständlich sein wird. Deshalb wird die vorliegende Offenbarung lediglich durch den Anwendungsbereich der beigefügten Ansprüche definiert.
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Die Formen, Größen, Verhältnisse, Winkel, Anzahlen und Ähnliches, die in den beigefügten Zeichnungen zum Beschreiben der beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung dargestellt sind, sind lediglich Beispiele, und die vorliegende Offenbarung ist nicht hierauf beschränkt. Gleiche Bezugszeichen beziehen sich im Allgemeinen über die gesamte Anmeldung hinweg auf gleiche Elemente. Des Weiteren kann in der folgenden Beschreibung der vorliegenden Offenbarung eine detaillierte Erklärung von bekannten bezogenen Technologien weggelassen werden, um zu verhindern, dass der Gegenstand der vorliegenden Offenbarung unnötigerweise verschleiert wird. Die hierin verwendeten Begriffe, wie beispielsweise „aufweisen“, „haben“ und „bestehen aus“ sind im Allgemeinen dafür vorgesehen, dass weitere Elemente hinzugefügt werden können, außer wenn die Begriffe mit dem Begriff „nur“ verwendet werden. Jegliche Bezeichnung in der Einzahl kann die Mehrzahl umfassen, außer wenn das Gegenteil bestimmt ist.
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Elemente werden derart ausgelegt, dass sie einen herkömmlichen Fehlerbereich aufweisen, auch wenn dies nicht ausdrücklich erwähnt ist.
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Wenn die räumliche Beziehung zwischen zwei Teilen unter Verwendung der Begriffe, wie beispielsweise „auf“, „über“, „unterhalb“ und „neben“ beschrieben ist, können ein oder mehrere Teile zwischen den zwei Teilen angeordnet sein, außer wenn die Begriffe mit dem Begriff „unmittelbar“ oder „direkt“ verwendet werden.
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Wenn ein Element oder eine Schicht „auf“ einem anderen Element oder einer anderen Schicht angeordnet ist, kann eine weitere Schicht oder ein weiteres Element direkt auf dem anderen Element oder dazwischen eingefügt sein.
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Obwohl die Begriffe „erste/r/s“, „zweite/r/s“ und Ähnliches zum Beschreiben verschiedener Elemente verwendet werden, sind diese Elemente durch diese Begriffe nicht eingeschränkt. Diese Begriffe werden lediglich dazu verwendet, ein Element von den anderen Elementen zu unterscheiden. Deshalb kann ein unten erwähntes erstes Element in einem technischen Konzept der vorliegenden Offenbarung ein zweites Element sein.
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Gleiche Bezugszeichen bezeichnen im Allgemeinen über die Anmeldung hinweg gleiche Teile.
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Eine Größe und eine Dicke von jedem in der Zeichnung dargestellten Element sind zur Bequemlichkeit der Beschreibung dargestellt, und die vorliegende Offenbarung ist nicht auf die dargestellte Größe und Dicke des Elements beschränkt.
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Die Merkmale von verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können teilweise oder vollständig aneinander angebracht oder miteinander kombiniert sein und können in technisch verschiedenen Weisen ineinander greifen und miteinander betrieben werden, und die Ausführungsformen können unabhängig voneinander oder in Verbindung miteinander ausgeführt werden.
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Im Folgenden wird eine flexible Anzeigevorrichtung gemäß beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im Detail beschrieben.
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1 bis 4 sind Ansichten zum Erläutern einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 1 ist eine schematische Draufsicht einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 2 ist eine schematische vergrößerte Draufsicht eines Bereichs A der 1. 3 ist eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie II-II' der 2. 4 ist eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie I-I' der 1. In 1 ist zur Bequemlichkeit der Beschreibung eine Berührungssensorschicht, die eine flexible Anzeigevorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung einrichtet, ebenso dargestellt.
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Bezugnehmend auf 1 weist die flexible Anzeigevorrichtung 100 einen Anzeigebereich DA und einen Nicht-Anzeigebereich NDA auf. Der Anzeigebereich DA ist ein Bereich, in dem zum im Wesentlichen Anzeigen von Bildern eine Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2 und SP3 angeordnet sind. In dem Anzeigebereich DA können eine Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2 und SP3, die einen Emissionsbereich zum Anzeigen von Bildern und einen Ansteuerungsschaltkreis zum Ansteuern der Subpixel SP1, SP2 und SP3 aufweisen, angeordnet sein. Die Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2 und SP3 können in einer Matrix angeordnet sein. Die Subpixel SP1, SP2 und SP3 sind Elemente zum Darstellen einer Farbe und weisen einen Emissionsbereich, in dem Licht emittiert wird, und einen Nicht-Emissionsbereich, in dem kein Licht emittiert wird, auf. Der Nicht-Anzeigebereich NDA umschließt den Anzeigebereich DA. Der Nicht-Anzeigebereich NDA ist ein Bereich, in dem Bilder im Wesentlichen nicht dargestellt werden und verschiedene Verdrahtungsleitungen, Ansteuerungs-ICs, Leiterplatten und Ähnliches zum Ansteuern der Subpixel SP1, SP2 und SP3, die in dem Anzeigebereich DA angeordnet sind, und die Ansteuerungsschaltkreise angeordnet sind. Zum Beispiel können in dem Nicht-Anzeigebereich NDA verschiedene Ansteuerungs-ICs, wie beispielsweise ein Gate-Treiber-IC und ein Datentreiber-IC, VSS-Leitungen und Ähnliches angeordnet sein.
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Die flexible Anzeigevorrichtung 100 weist eine Berührungssensorschicht 150 zum Berührungsermitteln auf. Bezugnehmend auf 1 weist die Berührungssensorschicht 150 eine Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a, an die ein Berührungsansteuerungssignal angelegt wird, und eine Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b, die ein Berührungssignal erzeugen, auf. Die Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a und die Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b können in dem Anzeigebereich DA angeordnet sein. Des Weiteren können in dem Nicht-Anzeigebereich NDA ein Berührungspad TP, das mit einem Berührungstreiber verbunden ist, und eine Mehrzahl von Berührungsleitungen TW zum Verbinden des Berührungspads TP mit der Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a und der Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b angeordnet sein. Obwohl in 1 zur Bequemlichkeit der Beschreibung dargestellt ist, dass die Mehrzahl von Berührungsleitungen TW mit einem (einzigen) Berührungspad TP verbunden sind, können ebenfalls eine Mehrzahl von Berührungspads TP eingerichtet sein. Das bedeutet, dass ein Berührungspad TP mit jeder Berührungsleitung TW verbunden sein kann. Anders ausgedrückt kann jede Berührungsleitung mit einem jeweils zugehörigen Berührungspad verbunden sein.
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Die Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a und die Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b können in dem Anzeigebereich DA in verschiedenen Richtungen angeordnet sein. Zum Beispiel ist jede von der Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a derart angeordnet, dass sie sich entlang einer X-Achsenrichtung erstreckt, und jede von der Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b ist derart angeordnet, dass sie sich entlang einer Y-Achsenrichtung erstreckt. Deshalb sind die Berührungsansteuerungsleitungen 150a und die Berührungsermittlungsleitungen 150b derart angeordnet, dass sie einander überschneiden. An dem Überschneidungsort der Berührungsansteuerungsleitungen 150a und der Berührungsermittlungsleitungen 150b ist eine Berührungsisolationsschicht 153 zum Isolieren der Berührungsansteuerungsleitungen 150a und der Berührungsermittlungsleitungen 150b voneinander dazwischen angeordnet. Die Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a und die Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b überschneiden einander derart, dass sie eine Mehrzahl von Berührungszellen definieren. Eine Größe der Berührungszelle kann derart festgelegt sein, dass sie einer Durchschnittsgröße eines Fingers eines Nutzers entspricht. Insbesondere kann, in Überschneidungsbereichen, in denen sich die Berührungsansteuerungsleitungen 150a und die Berührungsermittlungsleitungen 150b überschneiden, ein Kondensator zum Ermitteln einer Berührungseingabe gebildet sein. Deshalb dient der Kondensator als ein Berührungssensor, indem Ladungen mittels eines Ansteuerungssignals, das der Berührungsansteuerungsleitung 150a zugeführt wird, geladen werden und die geladenen Ladungen zu der Berührungsermittlungsleitung 150b entladen werden.
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Jede von der Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a weist eine Mehrzahl von ersten Berührungselektroden 151a und erste Brücken 152a auf.
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Jede von der Mehrzahl von ersten Berührungselektroden 151a, die eine Berührungsansteuerungsleitung 150a bilden, ist derart angeordnet, dass sie entlang einer X-Achsenrichtung in einem Abstand voneinander angeordnet sind, und die ersten Brücken 152a verbinden die ersten Berührungselektroden 151a elektrisch. Jede von der Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b weist eine Mehrzahl von zweiten Berührungselektroden 151b und zweite Brücken 152b auf. Jede von der Mehrzahl von zweiten Berührungselektroden 151b, die eine Berührungsermittlungsleitung 150b bilden, ist derart angeordnet, dass sie entlang einer Y-Achsenrichtung in einem Abstand voneinander angeordnet sind, und die zweite Brücken 152b verbinden die zweiten Berührungselektroden 151b elektrisch. In den Zeichnungen ist dargestellt, dass die erste Berührungselektrode 151a und die zweite Berührungselektrode 151 b eine rautenförmige Form aufweisen, jedoch ist dies nicht hierauf beschränkt. Jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden 151a und 151b kann in verschiedenen Formen implementiert sein, wie beispielsweise einer polygonalen Form (z.B. einer anderen polygonalen Form als einer Rautenform), einer runden Form, oder einer ovalen Form.
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Bezugnehmend auch auf 2, weist jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden 151a und 151b eine Mehrzahl von Metallleitungen TE1 und TE2 auf. Die Mehrzahl von ersten Berührungselektroden 151a und die Mehrzahl von zweiten Berührungselektroden 151b weisen eine Mehrzahl von ersten Metallleitungen TE1 bzw. eine Mehrzahl von zweiten Metallleitungen TE2 auf. Die ersten Metallleitungen TE1 und die zweiten Metallleitungen TE2 erstrecken sich in verschiedenen Richtungen. Die erste Metallleitung TE1 erstreckt sich entlang einer ersten Richtung, und die zweite Metallleitung TE2 erstreckt sich in einer zweiten Richtung, die verschieden ist von der ersten Richtung. Die Mehrzahl von ersten Metallleitungen TE1 und die Mehrzahl von zweiten Metallleitungen TE2 sind derart angeordnet, dass sie einander überschneiden. Deshalb weist jede von den ersten Berührungselektroden 151a und den zweiten Berührungselektroden 151b eine Maschenmusterstruktur auf, die mittels der Mehrzahl von ersten Metallleitungen TE1 und der Mehrzahl von zweiten Metallleitungen TE2, die einander überschneiden, gebildet ist. Die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 können derart angeordnet sein, dass sie einander derart überschneiden, dass sie rechtwinklig zueinander verlaufen. Das bedeutet, dass die erste Richtung senkrecht zu der zweiten Richtung sein kann.
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Die Mehrzahl von ersten Metallleitungen TE1 und die Mehrzahl von zweiten Metallleitungen TE2 können derart gebildet sein, dass sie sich unter einem Winkel erstrecken, der verschieden ist von der Faltachse (X-Achse). Mit anderen Worten können sich die Metallleitungen in einer Richtung erstrecken, die einen Winkel zur Faltachse bildet. Zum Beispiel kann mindestens eine von der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 derart gebildet sein, dass sie sich in einem Winkel von 45° bis 90° in Bezug auf die Faltachse erstreckt. Ein Winkel, der mittels der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 und der Faltachse (X-Achse) gebildet ist, kann 45° bis 90° betragen. Wenn die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 einander derart überschneiden, dass sie eine Maschenmusterstruktur aufweisen, kann jede von der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 derart gebildet sein, dass sie sich unter einem Winkel von 40° bis 50° in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) erstreckt. Der Winkel ist basierend auf einem spitzen Winkel zwischen Winkeln, die mittels der ersten Metallleitung TE1 oder der zweiten Metallleitung TE2 und der Faltachse gebildet sind, festgelegt. Obwohl in den Zeichnungen dargestellt ist, dass die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 sich in Bezug auf die Faltachse unter (einem Winkel von) 45° erstrecken, ist dies nicht hierauf beschränkt. Wie oben beschrieben, ist es vorteilhafter, wenn die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 sich in Bezug auf die Faltachse unter (einem Winkel von) 45° erstrecken, beim Mindern einer Beanspruchung, die während des Faltens auf die Berührungssensorschicht 150 einwirkt.
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Jede von der Mehrzahl von ersten Berührungselektroden 151a und der Mehrzahl von zweiten Berührungselektroden 151b weist eine Mehrzahl von Öffnungen OA auf. Die Öffnungen OA sind mittels Anordnens der Mehrzahl von ersten Metallleitungen TE1 und der Mehrzahl von zweiten Metallleitungen TE2, die in jeder von der Mehrzahl von ersten Berührungselektroden 151a und der Mehrzahl von zweiten Berührungselektroden 151b enthalten sind, derart, dass sie einander überschneiden, gebildet. Das bedeutet, dass die (jeweilige) Öffnung OA dadurch gebildet ist, dass sie mittels zweier benachbarter erster Metallleitungen TE1 und zweier benachbarter zweiter Metallleitungen TE2 umschlossen ist.
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Die Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2 und SP3 können in jeder von der Mehrzahl von Öffnungen OA angeordnet sein (zum Beispiel kann in jeder Öffnung ein entsprechendes Subpixel angeordnet sein). Das bedeutet, dass die Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2 und SP3 mittels zweier benachbarter erster Metallleitungen TE1 und zweier benachbarter zweiter Metallleitungen TE2 umschlossen ist. Die Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2, SP3 kann ein erstes Subpixel SP1, ein zweites Subpixel SP2 und ein drittes Subpixel SP3 aufweisen. Das erste Subpixel SP1, das zweite Subpixel SP2 und das dritte Subpixel SP3 können in einer Matrix angeordnet sein. Zum Beispiel können das erste Subpixel SP1, das zweite Subpixel SP2 und das dritte Subpixel SP3 entlang der Faltachse, das heißt, der X-Achsenrichtung, abwechselnd angeordnet sein. Das dritte Subpixel SP3 kann derart angeordnet sein, dass es in der Y-Achsenrichtung in einem Abstand von dem ersten Subpixel SP1 und dem zweiten Subpixel SP2 entfernt angeordnet ist. Das dritte Subpixel SP3 kann derart angeordnet sein, dass es mit dem ersten Subpixel SP1 und dem zweiten Subpixel SP2 eine Zickzackstruktur bildet. Jedoch ist dies nicht hierauf beschränkt, und die Anordnung der Subpixel kann, so wie gerade erforderlich, variieren. Das erste Subpixel SP1, das zweite Subpixel SP2 und das dritte Subpixel SP3 können verschiedene Farben anzeigen. Zum Beispiel kann das erste Subpixel SP1 Rot anzeigen, das zweite Subpixel SP2 kann Blau anzeigen, und das dritte Subpixel SP3 kann Grün anzeigen, jedoch sind sie nicht hierauf beschränkt. In den Zeichnungen ist jedes Subpixel SP1, SP2, SP3 derart dargestellt, dass es eine achteckige Form aufweist, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Eine Form des Subpixels kann eine polygonale Form (z.B. eine andere polygonale Form als eine achteckige Form), eine kreisförmige Form, oder eine ovale Form sein.
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Ein Abstandshalter 190 und eine Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 sind derart angeordnet, dass sie mindestens einen Teil der ersten Metallleitung TE1 und/oder der zweiten Metallleitung TE2 überlappen, was im Folgenden detaillierter beschrieben werden wird.
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Bezugnehmend auf 1 zusammen mit 3 weist das flexible Substrat 110 mindestens einen Faltbereich FA1 und FA2, der faltbar ist, und Nicht-Faltbereiche NFA1, NFA2 und NFA3, die die Faltbereiche nicht aufweisen, auf. In 1 ist dargestellt, dass ein erster Faltbereich FA1, ein zweiter Faltbereich FA2, ein erster Nicht-Faltbereich NFA1, ein zweiter Nicht-Faltbereich NFA2 und ein dritter Nicht-Faltbereich NFA3 enthalten sind, jedoch ist dies nicht hierauf beschränkt.
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Die Faltbereiche FA1 und FA2 sind Bereiche, die gefaltet sind/werden, wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 gefaltet ist/wird, und können in Bezug auf die Faltachse entlang eines spezifischen Krümmungsradius gefaltet werden. Zum Beispiel können die Faltachsen der Faltbereiche FA1 und FA2 in einer X-Achsenrichtung gebildet sein, und die Nicht-Faltbereiche NFA1, NFA2 und NFA3 können sich von den Faltbereichen FA1 und FA2 aus in einer Y-Achsenrichtung, die senkrecht auf der Faltachse steht, erstrecken. Wenn die Faltbereiche FA1 und FA2 in Bezug auf die Faltachse gefaltet sind, können die Faltbereiche FA1 und FA2 einen Teil eines Kreises oder eines Ovals bilden. Hierbei bezieht sich ein Krümmungsradius der Faltbereiche FA1 und FA2 auf einen Radius eines Kreises oder eines Ovals, der/das mittels der Faltbereiche FA1 und FA2 gebildet wird. Krümmungsradien des ersten Faltbereichs FA1 und des zweiten Faltbereichs FA2 können während des Faltens verschieden voneinander sein. Zum Beispiel kann, während des Faltens, der Krümmungsradius des ersten Faltbereichs FA1 kleiner sein als der Krümmungsradius des zweiten Faltbereichs FA2.
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Die Nicht-Faltbereiche NFA1, NFA2 und NFA3 sind Bereiche, die nicht gefaltet sind/werden, wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 gefaltet ist/wird. Das bedeutet, dass, wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 gefaltet ist/wird, die Nicht-Faltbereiche NFA1, NFA2 und NFA3 einen flachen Zustand beibehalten. Die Nicht-Faltbereiche NFA1, NFA2 und NFA3 können Bereiche sein, die sich in der Y-Achsenrichtung von den Faltbereichen FA1 und FA2 aus erstrecken. Hierbei können die Faltbereiche FA1 und FA2 zwischen den Nicht-Faltbereichen NFA1, NFA2 und NFA3 definiert sein. Zum Beispiel kann der erste Faltbereich FA1 zwischen dem ersten Nicht-Faltbereich NFA1 und dem zweiten Nicht-Faltbereich NFA2 definiert sein, und der zweite Faltbereich FA2 kann zwischen dem zweiten Nicht-Faltbereich NFA2 und dem dritten Nicht-Faltbereich NFA3 definiert sein. Des Weiteren können, wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 in Bezug auf die Faltachse gefaltet ist, die Nicht-Faltbereiche NFA1, NFA2 und NFA3 einander überlappen.
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Das flexible Substrat 110 stützt verschiedene Elemente der flexiblen Anzeigevorrichtung 100, wie beispielsweise einen Dünnschichttransistor oder eine organische lichtemittierende Diode. Das flexible Substrat kann aus einem isolierenden Material, wie beispielsweise einem Kunststoff, das Flexibilität aufweist, gebildet sein. Zum Beispiel kann das flexible Substrat 110 ein Plastiksubstrat ausgewählt aus Polyimid, Polyethersulfon, Polyethylenterephthalat und Polycarbonat sein. Jedoch ist es nicht hierauf beschränkt, und, wenn ein (bestimmtes) isolierendes Material die Elemente, wie beispielsweise den Dünnschichttransistor, stützen kann, ohne zu brechen, selbst wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 wiederholt gefaltet wird, kann das (dieses) isolierende Material das flexible Substrat 110 ohne Beschränkung bilden. Das flexible Substrat 110 weist eine hervorragende Flexibilität auf, ist jedoch relativ dünn und weist im Vergleich zu einem Glassubstrat eine geringere Steifigkeit auf, so dass es schwierig ist, das Substrat während des Vorgangs des Bildens eines Elements (z.B. Bauteils), wie beispielsweise eines Dünnschichttransistors, zu kontrollieren, und das Substrat kann durchbrechen. Dementsprechend kann ein Stützsubstrat, wie beispielsweise eine Rückseitenplatte, selektiv unter dem flexiblen Substrat 110 angeordnet sein, wenn erforderlich. Das Stützsubstrat stützt das flexible Substrat 110 derart, dass es nicht durchbricht, und schützt Komponenten, die auf dem flexiblen Substrat 110 angeordnet sind, vor Feuchtigkeit, Wärme und Einwirkungen von außen.
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Das flexible Substrat 110 kann als eine einzelne Schicht oder eine Mehrzahl von Schichten gebildet sein. Des Weiteren weist das flexible Substrat 110 eine Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Durchtreten von Feuchtigkeit auf, die geringer ist als die eines Glassubstrats, so dass, um die geringe Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Durchtreten von Feuchtigkeit zu erhöhen, mindestens eine anorganische Barriereschicht enthalten sein kann. Zum Beispiel kann das flexible Substrat 110 mit einer dreilagigen Struktur, die eine erste Schicht, die aus Polyimid gebildet ist, eine zweite Schicht auf der ersten Schicht und eine anorganische Barriereschicht zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht aufweist, gebildet sein. Jedoch ist dies nicht hierauf beschränkt, und die Struktur des flexiblen Substrats kann, wenn notwendig, verändert sein.
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Eine Pufferschicht 121 ist auf dem flexiblen Substrat 110 angeordnet. Die Pufferschicht 121 kann eine Adhäsionskraft zwischen Schichten, die auf der Pufferschicht 121 und dem flexiblen Substrat 110 gebildet sind, verbessern und Verunreinigungen, die von dem flexiblen Substrat 110 aus in den Dünnschichttransistor TFT eindringen, blockieren. Des Weiteren kann die Pufferschicht 121 die Ausbreitung von Feuchtigkeit und/oder Sauerstoff, die von außerhalb des flexiblen Substrats 110 eindringen, in den Dünnschichttransistor TFT unterdrücken oder verzögern. Zum Beispiel kann die Pufferschicht 121 aus einer einzelnen Schicht oder einer Mehrzahl von Schichten, die ein anorganisches isolierendes Material, wie beispielsweise Siliziumnitrid (SiNx) oder Siliziumoxid (SiOx), aufweisen, gebildet sein. Die Pufferschicht 121 kann in Abhängigkeit von einem Typ des flexiblen Substrats 110 und einer Struktur des Dünnschichttransistors weggelassen werden.
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Ein Dünnschichttransistor TFT, der eine Gate-Elektrode G, eine aktive Schicht ACT, eine Source-Elektrode S und eine Drain-Elektrode D aufweist, ist auf der Pufferschicht 121 angeordnet. Der Dünnschichttransistor TFT ist in jedem von der Mehrzahl von Subpixel SP1, SP2 und SP3-Bereichen angeordnet. In der Zeichnung ist von verschiedenen Dünnschichttransistoren, die in der flexiblen Anzeigevorrichtung 100 enthalten sein können, nur ein Ansteuerungs-Dünnschichttransistor dargestellt. Des Weiteren ist, obwohl in der Zeichnung dargestellt ist, dass der Dünnschichttransistor TFT eine koplanare Struktur aufweist, dies nicht hierauf beschränkt, und der Dünnschichttransistor kann verschiedene Strukturen, wie beispielsweise eine gestufte Struktur, aufweisen.
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Die aktive Schicht ACT ist auf der Pufferschicht 121 angeordnet, und eine Gate-isolierende Schicht 122 ist auf der aktiven Schicht ACT derart angeordnet, dass sie die aktive Schicht ACT und die Gate-Elektrode G voneinander isoliert. Des Weiteren ist eine Zwischenisolationsschicht 123 derart auf der Pufferschicht 121 angeordnet, dass sie die Gate-Elektrode G von der Source-Elektrode S und der Drain-Elektrode D isoliert. Die Source-Elektrode S und die Drain-Elektrode D, die die aktive Schicht ACT berühren, sind auf der Zwischenisolationsschicht 123 gebildet.
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Eine Planarisierungsschicht 124 ist auf dem Dünnschichttransistor TFT angeordnet. Die Planarisierungsschicht 124 überdeckt den Dünnschichttransistor TFT derart, dass ein oberer Abschnitt eingeebnet ist. Die Planarisierungsschicht 124 kann ein Kontaktloch aufweisen, das den Dünnschichttransistor TFT elektrisch mit der Anode 131 verbindet.
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Eine organische lichtemittierende Diode 130 ist auf der Planarisierungsschicht 124 angeordnet. Die organische lichtemittierende Diode 130 weist eine Anode 131, eine lichtemittierende Schicht 132 und eine Kathode 133 auf.
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Die Anode 131 ist auf der Planarisierungsschicht 124 derart angeordnet, dass sie von jedem Subpixel SP1 SP2, SP3 getrennt ist. Die Anode 131 ist elektrisch mit der Source-Elektrode S des Dünnschichttransistors TFT verbunden. Zum Beispiel kann die Anode 131 durch ein Kontaktloch, das in der Planarisierungsschicht 124 gebildet ist, elektrisch mit der Source-Elektrode S verbunden sein. Die Anode 131 ist eine Komponente zum Zuführen von Löchern zu der lichtemittierenden Schicht 132 und kann aus einem leitfähigen Material, das eine hohe Austrittsarbeit aufweist, gebildet sein. Zum Beispiel kann die Anode 131 aus einem oder mehreren Materialien, ausgewählt aus lichtdurchlässigen leitfähigen Oxiden, wie beispielsweise Indiumzinnoxid (ITO), Indiumzinkoxid (IZO), Indiumzinnzinkoxid (ITZO), Zinnoxid (SnO2), Zinkoxid (ZnO), Indiumkupferoxid (ICO) und Aluminium-dotiertem Zinkoxid (AZO), gebildet sein, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Wenn die Anzeigevorrichtung 100 als ein Top-Emission-Typ angesteuert ist, kann die Anode 131 des Weiteren eine Reflexionsschicht aufweisen, die von der lichtemittierenden Schicht 132 emittiertes Licht in Richtung der Kathode 133 reflektiert.
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Ein Wall 125 ist auf der Anode 131 und der Planarisierungsschicht 124 angeordnet. Der Wall 125 kann derart gebildet sein, dass er mindestens einen Teil der Planarisierungsschicht 124 freilegt. Des Weiteren überdeckt der Wall 125 eine Kante der Anode 131 derart, dass mindestens ein Teil der Anode 131 freigelegt ist. Der Wall 125 ist derart gebildet, dass er in den Subpixeln SP1, SP2 und SP3 einen Emissionsbereich, in dem das Licht emittiert wird, abteilt. Das bedeutet, dass der Wall 125 zwischen den Emissionsbereichen von aneinander angrenzenden Subpixeln SP1, SP2 und SP3 derart gebildet ist, dass er einen Nicht-Emissionsbereich definiert. Der Wall 125 kann aus einem isolierenden Material gebildet sein, das Anoden 131 von aneinander angrenzenden Subpixeln SP1, SP2 und SP3 voneinander isoliert. Des Weiteren kann der Wall 125 aus einem schwarzen Isolationsharz gebildet sein, das eine hohe Lichtabsorption aufweist, um eine Farbmischung zwischen aneinander angrenzenden Subpixeln SP1, SP2 und SP3 zu verhindern.
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Der Abstandshalter 190 ist auf dem Wall 125 angeordnet. Der Abstandshalter 190 stützt während des Vorgangs des Bildens der lichtemittierenden Schicht 132 die Maske ab. Wenn der Abstandshalter 190 auf dem Wall 125 angeordnet ist, stützt der Abstandshalter 190 während des Vorgangs des Bildens der lichtemittierenden Schicht 132 die Maske derart ab, dass Fremdmaterialien, die mittels des Walls 125, der mittels der Maske geerdet ist, verursacht werden, minimiert werden können. Der Abstandshalter 190 kann derart gebildet sein, dass er eine Kegelform oder eine umgekehrte Kegelform aufweist.
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Bezugnehmend auf 2 und 3 kann der Abstandshalter 190 derart auf dem Wall 125 gebildet sein, dass er einen Bereich, in dem die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 einander überschneiden, überlappt. In den Zeichnungen ist dargestellt, dass eine ebene Form des Abstandshalters 190 eine kreisförmige Form ist, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Der Abstandshalter 190 kann beispielsweise derart gebildet sein, dass er eine polygonale Form, wie beispielsweise eine rechtwinklige Form, oder eine ovale Form aufweist.
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Die lichtemittierende Schicht 132 ist auf der Anode 131, die mittels des Walls 125 freigelegt ist, angeordnet. Die lichtemittierende Schicht 132 ist eine Schicht, in der Elektronen und Löcher derart gekoppelt werden, dass Licht emittiert wird, und ist derart angeordnet, dass Licht, das eine Farbe entsprechend jedem Subpixel SP1, SP2, SP3 hat, emittiert wird.
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Die Kathode 133 ist auf der lichtemittierenden Schicht 132 angeordnet. Die Kathode 133 ist nicht für jedes von den Subpixeln SP1, SP2 und SP3 strukturiert, sondern kann derart als eine Schicht gebildet sein, dass sie die lichtemittierenden Schichten 132 und den Wall 125 überdeckt. Das bedeutet, dass die Kathode 133 als eine einzelne Schicht über den Bereichen der Mehrzahl von Subpixeln SP1, SP2 und SP3 gebildet sein kann. Die Kathode 133 kann aus einem Metallmaterial, das eine geringe Austrittsarbeit aufweist, derart gebildet sein, dass der lichtemittierenden Schicht 132 gleichmäßig Elektronen zugeführt werden. Zum Beispiel kann die Kathode 133 aus einem Metallmaterial ausgewählt aus Kalzium (Ca), Barium (Ba), Aluminium (AI), Silber (Ag) und Legierungen, die eines oder mehrere von diesen aufweisen, gebildet sein, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 als ein Top-Emissionstyp angesteuert wird, ist die Kathode 133 derart gebildet, dass sie eine sehr geringe Dicke aufweist, derart, dass sie im Wesentlichen lichtdurchlässig ist.
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Die Verkapselungsschicht 140 ist auf der Kathode 133 angeordnet. Die Verkapselungsschicht 140 verhindert eine Verschlechterung der Elemente der flexiblen Anzeigevorrichtung 100 aufgrund von Feuchtigkeit oder Sauerstoff. Des Weiteren ebnet die Verkapselungsschicht 140 eine obere Oberfläche der organischen lichtemittierenden Diode 130 ein. Die Verkapselungsschicht 140 kann mit einer mehrlagigen Struktur gebildet sein, in der anorganische Verkapselungsschichten 141 und 143 und eine organische Verkapselungsschicht 142 laminiert sind. Zum Beispiel kann die Verkapselungsschicht 140 mittels mindestens einer organischen Verkapselungsschicht 142 und mindestens zwei anorganischen Verkapselungsschichten 141 und 143 eingerichtet sein und kann eine Struktur aufweisen, in der die organische Verkapselungsschicht 142 zwischen den anorganischen Verkapselungsschichten 141 und 143 laminiert ist. Das bedeutet, dass die Verkapselungsschicht 140 eine mehrlagige Struktur aufweisen kann, die eine erste anorganische Verkapselungsschicht 141, eine organische Verkapselungsschicht 142 auf der ersten anorganischen Verkapselungsschicht 141 und eine zweite anorganische Verkapselungsschicht 143 auf der organischen Verkapselungsschicht 142 aufweist, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Zum Beispiel können die erste anorganische Verkapselungsschicht 141 und die zweite anorganische Verkapselungsschicht 143 unabhängig voneinander aus einem oder mehreren ausgewählt aus Siliziumnitrid (SiNx), Siliziumoxid (SiOx), Siliziumoxynitrid (SiON) und Aluminiumoxid (Al2O3), gebildet sein, sind jedoch nicht hierauf beschränkt. Zum Beispiel kann die organische Verkapselungsschicht 142 aus einem oder mehreren ausgewählt aus einem Epoxidharz, Polyimid, Polyethylen und einem Siliziumharz, gebildet sein, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Eine Berührungspufferschicht TBL kann auf der zweiten anorganischen Verkapselungsschicht 143 angeordnet sein. Die Berührungspufferschicht TBL kann ein Haftvermögen zwischen der Verkapselungsschicht 140 und der Berührungssensorschicht 150 verbessern. Des Weiteren ist, wenn die Berührungssensorschicht 150 gebildet ist, die Berührungspufferschicht TBL derart angeordnet, dass sie die organische lichtemittierende Diode 130 und eine Signalleitung und eine Pad-Einheit, die zum Ansteuern der organischen lichtemittierenden Diode in dem Nicht-Anzeigebereich NDA angeordnet sind, schützt. Deshalb ist die Berührungspufferschicht TBL derart gebildet, dass sie sich von dem Anzeigebereich DA zu mindestens einem Teil des Nicht-Anzeigebereichs NDA erstreckt. Die Berührungspufferschicht TBL kann aus einem isolierenden Material gebildet sein, das bei einer niedrigen Temperatur gebildet werden kann, zum Verhindern einer Beschädigung der organischen lichtemittierenden Diode 130, die gegenüber hohen Temperaturen empfindlich ist, und das eine geringe Permittivität aufweist.
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Die Berührungsisolationsschicht 153 ist auf der Berührungspufferschicht TBL angeordnet. Die Berührungsisolationsschicht 153 ist zum Isolieren der Berührungsansteuerungsleitung 150a und der Berührungsermittlungsleitung 150b voneinander gebildet. Jedoch ist sie nicht hierauf beschränkt, und die Berührungsisolationsschicht 153 kann in Abhängigkeit von der Ausgestaltung auf der Mehrzahl von Metallleitungen TE1 und TE2 angeordnet sein.
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Die Mehrzahl von Metallleitungen TE1 und TE2 sind auf der Berührungsisolationsschicht 153 angeordnet. Wie oben beschrieben, gestalten die Mehrzahl von Metallleitungen TE1 und TE2 jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden 151a und 151b und können eine erste Metallleitung TE1 und eine zweite Metallleitung TE2, die derart angeordnet sind, dass sie einander überschneiden, aufweisen. Des Weiteren können die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 in einem Überschneidungsbereich derart miteinander verbunden sein, dass sie einstückig gebildet sind. Die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 können aus einem lichtdurchlässigen leitfähigen Metalloxid, wie beispielsweise Indiumzinnoxid, Indiumzinkoxid, oder einem Metallmaterial, wie beispielsweise Aluminium (AI), Titan (Ti) und Kupfer (Cu), gebildet sein.
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Eine Schutzschicht 160 ist auf der Berührungssensorschicht 150 angeordnet. Die Schutzschicht 160 unterdrückt die Beschädigung der Berührungssensorschicht 150 aufgrund von äußeren Einwirkungen und die Verschlechterung der Berührungssensorschicht 150 aufgrund der Außenluft. Des Weiteren ebnet die Schutzschicht 160 einen oberen Abschnitt der Berührungssensorschicht 150 ein. Die Schutzschicht 160 kann als eine einzelne Schicht oder eine Mehrzahl von Schichten gebildet sein. Zum Beispiel kann die Schutzschicht 160 eine organische Schutzschicht und eine anorganische Schutzschicht aufweisen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Die organische Schutzschicht ist aus einem lichtdurchlässigen isolierenden Harz, wie beispielsweise einem Acrylharz oder einem Silizium-basierten Harz gebildet, und die anorganische Schutzschicht ist auf der organischen Schutzschicht angeordnet und ist aus einem anorganischen isolierenden Material wie beispielsweise Siliziumnitrid (SiNx) oder Siliziumoxid (SiOx) gebildet.
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Eine Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 ist auf der Schutzschicht 160 gebildet. Die (z.B. jede) Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 verhindert die Beschädigung der Berührungssensorschicht 150 durch äußere Einwirkungen oder das Falten. Jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 kann auf der Schutzschicht 160 derart gebildet sein, dass sie mindestens einen Teil der Mehrzahl von Metallleitungen TE1 und TE2 überlappt.
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Bezugnehmend auf 2 und 3 kann jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 derart gebildet sein, dass sie die erste Metallleitung TE1 oder die zweite Metallleitung TE2 überlappt. Zum Beispiel kann jede Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 derart gebildet sein, dass sie derart eine Stabform aufweist, dass sie sich entlang einer Längsrichtung der ersten Metallleitung TE1 oder der zweiten Metallleitung TE2 erstreckt. Jedoch ist sie nicht hierauf beschränkt, und jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 kann derart gebildet sein, dass sie eine polygonale Form (z.B. eine polygonale Form, die keine Stabform ist)oder eine kreisförmige Form aufweist, derart, dass sie mindestens einen Teil der ersten Metallleitung TE1 oder der zweiten Metallleitung TE2 überlappt.
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Wie oben beschrieben, können die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 derart angeordnet sein, dass sie sich in einem Winkel, der verschieden ist von der Faltachse (X-Achse), erstrecken. Des Weiteren kann jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 entlang einer Längsrichtung der ersten Metallleitung TE1 oder der zweiten Metallleitung TE2 gebildet sein. Deshalb können die Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 ebenso derart gebildet sein, dass sie eine Stabform aufweisen, die sich in einem von der Faltachse (X-Achse) verschiedenen Winkel erstreckt. Zum Beispiel kann mindestens eine der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 derart gebildet sein, dass sie sich in einem Winkel von 45° bis 90° in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) erstreckt. Deshalb ist eine Hauptachse von jedem von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 ebenso derart gebildet, dass sie sich in einem Winkel von 45° bis 90° in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) erstreckt. Als ein weiteres Beispiel kann, wenn die erste Metallleitung TE1 und die zweite Metallleitung TE2 einander derart überschneiden, dass sie ein Maschenmuster bilden, jede von der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 derart gebildet sein, dass sie sich in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) in einem Winkel von 40° bis 50° erstreckt. In diesem Falle kann die Hauptachse von jeder von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 ebenso derart gebildet sein, dass sie sich in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) in einem Winkel von 40° bis 50° erstreckt. Als ein bevorzugteres Beispiel kann jede von der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 derart gebildet sein, dass sie sich in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) in einem Winkel von 45° erstreckt, und in diesem Falle kann die Hauptachse von jeder von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 ebenso derart gebildet sein, dass sie sich in Bezug auf die Faltachse (X-Achse) in einem Winkel von 45° erstreckt. Wie oben beschrieben ist es, wenn die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 derart gebildet ist, dass sie sich in einem Winkel, der verschieden ist von der Faltachse (X-Achse), erstreckt, effektiver, die Beanspruchung während des Faltens zu mindern, und somit kann der Bruch oder die Zwischenschichtauftrennung der Berührungssensorschicht 150 aufgrund der Faltbeanspruchung minimiert sein.
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Jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 kann derart angeordnet sein, dass sie den Abstandshalter 190, der auf dem Wall 125 angeordnet ist, nicht überlappt. Wenn der Abstandshalter 190 und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 derart gebildet sind, dass sie einander überlappen, kann während des Faltens auf deren Überlappungsabschnitt eine größere Belastung einwirken. Deshalb wird, wenn die flexible Anzeigevorrichtung 100 gefaltet und dann entfaltet wird, der entsprechende Bereich eingedellt, so dass eine Qualität des Erscheinungsbilds der flexiblen Anzeigevorrichtung 100 verschlechtert sein kann.
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Zum Beispiel können Höhen der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 jeweils 1 µm bis 2 µm betragen. Innerhalb dieses Bereichs ist die Einwirkungsunterdrückungseigenschaft hervorragend, während die Qualität des Erscheinungsbilds und die Faltzuverlässigkeit der flexiblen Anzeigevorrichtung 100 derart beibehalten werden, dass sie hoch sind.
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Die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 kann verschiedene Formen haben, derart, dass sie mindestens einen Teil der ersten Metallleitung TE1 und der zweiten Metallleitung TE2 überlappt. 5A bis 5C sind schematische vergrößerte Draufsichten zum Erläutern verschiedener Formen von einer Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 in einer flexiblen Anzeigevorrichtung 100 gemäß der vorliegenden Offenbarung. In 5A bis 5C dargestellte Elemente sind im Wesentlichen die gleichen wie die in 2, abgesehen von der Form der Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170.
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Bezugnehmend auf 5A bis 5C kann jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 einen ersten Block 171 und einen zweiten Block 172 aufweisen. Der erste Block 171 kann derart gebildet sein, dass er mindestens einen Teil der ersten Metallleitung TE1 überlappt, und kann sich entlang einer Längsrichtung der ersten Metallleitung TE1 erstrecken. Der zweite Block 172 kann derart gebildet sein, dass er mindestens einen Teil der zweiten Metallleitung TE2 überlappt, und sich entlang einer Längsrichtung der zweiten Metallleitung TE2 erstrecken. Der erste Block 171 und der zweite Block 172 sind derart miteinander verbunden, dass sie verschiedene Formen aufweisen. Zum Beispiel sind der erste Block 171 und der zweite Block 172 derart miteinander verbunden, dass sie verschiedene Formen, wie beispielsweise eine T-Form, eine L-Form oder eine X-Form aufweisen, sind jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Die Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 können auf der Schutzschicht 160 in jedem von den Faltbereichen FA1 und FA2 und den Nicht-Faltbereichen NFA1, NFA2 und NFA3 angeordnet sein. Hierbei kann eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die in den Faltbereichen FA1 und FA2 angeordnet sind, größer sein als eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die in den Nicht-Faltbereichen NFA1, NFA2 und NFA3 angeordnet sind. In diesem Falle können die Widerstandsfähigkeit gegenüber Einwirkungen und die Faltzuverlässigkeit der Faltbereiche FA1 und FA2, die gegenüber äußeren Einwirkungen und der Faltbeanspruchung empfindlicher sind, verbessert sein. Wenn die Dichte der Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 groß ist, bedeutet dies, dass ein Anteil der Fläche, der von den Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 eingenommen wird, in derselben Fläche größer ist. Zum Beispiel kann, unter der Bedingung, dass jede von den Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 die gleiche Form und die gleiche Größe aufweist, die Anzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die in den Faltbereichen FA1 und FA2 angeordnet sind, größer sein als die Anzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die in den Nicht-Faltbereichen NFA1, NFA2 und NFA3 angeordnet sind. Als ein weiteres Beispiel kann, unter der Bedingung, dass die Anzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 gleich ist, eine Querschnittfläche eines Querschnitts der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die in den Faltbereichen FA1 und FA2 angeordnet sind, entlang der Nebenachse größer sein als eine Querschnittfläche einer Nebenachse von jeder von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die in den Nicht-Faltbereichen NFA1, NFA2 und NFA3 angeordnet sind.
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Wie oben beschrieben, kann während des Faltens ein Krümmungsradius des ersten Faltbereichs FA1 kleiner sein als ein Krümmungsradius des zweiten Faltbereichs FA2. In diesem Falle kann eine Faltbeanspruchung (z.B. Faltspannung), die auf den ersten Faltbereich FA1 einwirkt, größer sein als eine Faltbeanspruchung (z.B. Faltspannung), die auf den zweiten Faltbereich FA2 einwirkt. Deshalb kann, um die auf den ersten Faltbereich FA1 einwirkende Faltbeanspruchung zu mindern, eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die auf der Schutzschicht 160 korrespondierend zu dem ersten Faltbereich FA1 angeordnet sind, derart gebildet sein, dass sie größer ist als eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170, die auf der Schutzschicht 160 korrespondierend zu dem zweiten Faltbereich FA2 angeordnet sind. Mit anderen Worten können die zu dem ersten Faltbereich FA1 korrespondierenden Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 in einer höheren Dichte angeordnet sein als die zu dem zweiten Faltbereich FA2 korrespondierenden Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170.
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Zum Beispiel kann die (z.B. jede) Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 unter Verwendung eines Photoresists mittels eines Photolithographieprozesses gebildet werden. Zum Beispiel kann der Photoresist Bindemittel, wie beispielsweise ein Cardobasiertes Harz, ein Epoxid--basiertes Harz und ein Acrylharz, eine multifunktionale Acrylbasierte Verbindung oder einen Photoinitiator aufweisen, ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Zum Beispiel kann die (z.B. jede) Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 mittels Aufbringens des Photoresists auf der gesamten Schutzschicht, Platzierens einer Maske auf dem Photoresist und dann Strukturierens unter Verwendung eines Belichtungs- und Entwicklungsprozesses gebildet werden, ist jedoch nicht hierauf beschränkt.
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Ein Abdeckelement 180 kann auf der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten 170 angeordnet sein. Das Abdeckelement 180 ist mittels eines Adhäsionselements (OCA) auf die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 gebondet. Das Adhäsionselement kann selektiv ein in der Technik bekanntes Adhäsionsmittel verwenden, das die optischen Eigenschaften und die Zuverlässigkeit der flexiblen Anzeigevorrichtung 100 nicht verschlechtert, und ist nicht spezifisch beschränkt, wie beispielsweise ein optisch klares Adhäsionsmittel, ein optisch klares Adhäsionsharz. Wenn die Stoßfestigkeit-Struktureinheit auf der Schutzschicht 160 gebildet ist, ist eine Oberflächenfläche im Vergleich zu einem Fall, in dem die Stoßfestigkeit-Struktureinheit nicht gebildet ist, erhöht. Deshalb ist eine Kontaktfläche mit dem Adhäsionselement OCA zum Verbessern einer Grenzflächen-Adhäsionsfestigkeit erhöht. Dementsprechend kann das Abtrennen der Schutzschicht 160 während des Faltens minimiert sein.
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Im Folgenden wird eine Anordnungsstruktur von Elementen in dem Nicht-Anzeigebereich NDA der flexiblen Anzeigevorrichtung 100 gemäß der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf 4 im Detail beschrieben.
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Bezugnehmend auf 4 kann, in dem Nicht-Anzeigebereich NDA, ein Damm DAM auf der Zwischenisolationsschicht 123 angeordnet sein. Der Damm DAM steuert den Fluss einer Verbindung zum Bilden einer organischen Verkapselungsschicht 142, die eine größere Beweglichkeit aufweist, wenn die organische Verkapselungsschicht 142 gebildet wird. Der Damm DAM kann den Fluss der Verbindung zum Bilden einer organischen Verkapselungsschicht 142 derart steuern, dass sie nicht in eine Pad-Einheit, in der eine Signalleitung, wie beispielsweise eine Datenleitung und eine Gate-Leitung, gebildet ist, eindringt. Eine Mehrzahl von Dämmen DAM können eingerichtet sein. Die Mehrzahl von Dämmen DAM sind derart angeordnet, dass sie in einem Abstand voneinander angeordnet sind, und jeder Damm DAM kann derart gebildet sein, dass er derart eine Linienform aufweist, dass er sich entlang des Nicht-Anzeigebereichs NDA erstreckt.
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Bezugnehmend auf 1 und 4 ist an einem unteren Ende des Nicht-Anzeigebereichs NDA ein Berührungspad TP angeordnet. Das Berührungspad TP ist derart elektrisch mit der Berührungsleitung TW verbunden, dass es diese kontaktiert. Des Weiteren ist eine Berührungsverbindungsleitung TCW derart auf der Berührungsisolationsschicht 153 in dem Nicht-Anzeigebereich NDA angeordnet, dass sie die Berührungsleitung TW und die Berührungsansteuerungsleitung 150a und die Berührungsermittlungsleitung 150b verbindet. Das bedeutet, dass ein Ende der Berührungsverbindungsleitung TCW mit der Berührungsansteuerungsleitung 150a oder der Berührungsermittlungsleitung 150b verbunden ist, und das andere Ende mit der Berührungsleitung TW verbunden ist. Dementsprechend kann die Berührungsleitung TW elektrisch mit der Berührungsansteuerungsleitung 150a und der Berührungsermittlungsleitung 150b mittels einer entsprechenden Berührungsverbindungsleitung TCW verbunden sein.
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Die Berührungsverbindungsleitung TCW kann derart gebildet sein, dass sie sich von einer Grenze des Anzeigebereichs und des Nicht-Anzeigebereichs zu dem Nicht-Anzeigebereich derart erstreckt, dass sie die Berührungsansteuerungsleitung 150a und die Berührungsermittlungsleitung 150b, die in dem Anzeigebereich DA angeordnet sind, und die Berührungsleitung TW, die in dem Nicht-Anzeigebereich NDA angeordnet ist, miteinander verbindet.
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Eine Mehrzahl von Berührungsleitungen TW ist bereitgestellt und kann in eine Berührungsansteuerungsleitung, die elektrisch jede von der Mehrzahl von Berührungsansteuerungsleitungen 150a und das Berührungspad TP verbindet, und eine Berührungsermittlungsleitung, die jede von der Mehrzahl von Berührungsermittlungsleitungen 150b und das Berührungspad TP verbindet, unterteilt sein.
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Die Gate-isolierende Schicht 122, die Zwischenisolationsschicht 123, die Berührungspufferschicht TBL und die Berührungsisolationsschicht 153 erstrecken sich von dem Anzeigebereich DA zu dem Nicht-Anzeigebereich NDA und weisen ein Kontaktloch zum Freilegen von mindestens einem Teil der Berührungsleitung TW auf. Die Berührungsleitung TW, die mittels des Kontaktlochs freigelegt ist, berührt die entsprechende Berührungsverbindungsleitung TCW, so dass sie elektrisch verbunden ist.
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6 ist eine schematische Draufsicht einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 7 ist eine schematische Querschnittansicht entlang der Linie III-III' der 6. Eine in 6 dargestellte flexible Anzeigevorrichtung 200 ist im Wesentlichen die gleiche wie die in 1 bis 4 dargestellte flexible Anzeigevorrichtung 100, abgesehen davon, dass des Weiteren ein Hilfs-Abstandshalter 295 bereitgestellt ist, so dass eine redundante Beschreibung weggelassen wird.
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Bezugnehmend auf 6 kann der Hilfs-Abstandshalter 295 auf einer Berührungspufferschicht TBL derart angeordnet sein, dass er dem Nicht-Anzeigebereich NDA entspricht. Der Hilfs-Abstandshalter 295 kann derart gebildet sein, dass er eine Linienform entlang einer Kante des Nicht-Anzeigebereichs NDA aufweist. Dementsprechend kann der Hilfs-Abstandshalter 295 eine Rahmenform aufweisen.
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Eine Mehrzahl von Hilfs-Abstandshaltern 295 kann bereitgestellt sein. Jeder von der Mehrzahl von Hilfs-Abstandshaltern 295 kann derart angeordnet sein, dass er entlang der Kante des Nicht-Anzeigebereichs NDA in einem Abstand voneinander angeordnet ist.
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Der Hilfs-Abstandshalter 295 kann gleichzeitig mit der Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 mittels desselben Prozesses gebildet werden. Zum Beispiel können der Hilfs-Abstandshalter 295 und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 gleichzeitig mittels eines Photoresistverfahrens unter Verwendung einer Maske gebildet werden. Dementsprechend können der Hilfs-Abstandshalter 295 und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 aus dem gleichen Material gebildet sein, sind jedoch nicht hierauf beschränkt. Wenn der Hilfs-Abstandshalter 295 und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 mittels eines Photoresistverfahrens gebildet werden, können der Hilfs-Abstandshalter 295 und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit 170 aus dem gleichen Photoresist gebildet werden.
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Wenn der Hilfs-Abstandshalter 295 angeordnet ist, wird ein Fließverhalten des Adhäsionselements OCA, das während des Prozesses des Bondens des Abdeckelements 180 aufgetragen wird, derart gesteuert, dass der Haftvorgang einfach durchgeführt werden kann. Insbesondere verwendet die flexible Anzeigevorrichtung 200 ein Adhäsionselement, das zum Sicherstellen der Faltzuverlässigkeit einen geringeren Modul (z.B. Elastizitätsmodul) aufweist als der einer allgemeinen Flachpanel-Anzeigevorrichtung. In diesem Falle ist das Fließvermögen groß, so dass eine Schwierigkeit in dem Bondingprozess besteht und ein Mangel an Haftfähigkeit und ein Mangel im Erscheinungsbild können aufgrund der Rückstände hervorgerufen werden. Der Hilfs-Abstandshalter 295 steuert den Fluss des Adhäsionselements OCA zum Unterdrücken der Rückstände. Deshalb ist es, wenn der Hilfs-Abstandshalter 295 ferner enthalten ist, vorteilhaft dahingehend, dass die Prozesseffektivität verbessert ist und das Erscheinungsbild hervorragender ist.
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8 ist eine schematische Draufsicht einer flexiblen Anzeigevorrichtung gemäß einer wiederum weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Eine in 8 dargestellte flexible Anzeigevorrichtung 300 ist im Wesentlichen die Gleiche wie die in 6 und 7 dargestellte flexible Anzeigevorrichtung 200, abgesehen von einer Form eines Hilfs-Abstandshalters 395, so dass eine redundante Beschreibung davon weggelassen wird.
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Bezugnehmend auf 8 ist eine Mehrzahl von Hilfs-Abstandshaltern 395 bereitgestellt, und jeder von der Mehrzahl von Hilfs-Abstandshaltern 395 kann derart gebildet sein, dass er eine Stabform aufweist, die sich entlang einer Längsrichtung der Kante des Nicht-Anzeigebereichs NDA und einer Längsrichtung des Damms DAM erstreckt. Die stabförmigen Hilfs-Abstandshalter 395 überlappen einander nicht und können entlang der Kante des Nicht-Anzeigebereichs NDA mit einer Zickzackstruktur angeordnet sein. Wie oben beschrieben kann, wenn der (bzw. die) Hilfs-Abstandshalter 395 entlang der Längsrichtung der Kante des Nicht-Anzeigebereichs NDA und der Längsrichtung des Damms DAM derart mit einer Zickzackstruktur angeordnet ist (sind), dass er (bzw. sie) in einem Abstand voneinander angeordnet ist (sind), das Fließverhalten des Adhäsionselements OCA effektiver gesteuert werden. Dementsprechend ist, während des Prozesses des Bondens des Abdeckelements 180 unter Verwendung des Adhäsionselements OCA, die Prozessausbeute erhöht, und der Mangel an Haftfähigkeit und der Mangel im Erscheinungsbild aufgrund der Rückstände kann weiter unterdrückt sein.
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Die beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können ebenso wie folgt beschrieben werden:
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung weist eine flexible Anzeigevorrichtung, die eine Mehrzahl von Subpixeln aufweist, ein flexibles Substrat, das einen Faltbereich und einen Nicht-Faltbereich aufweist, mit einer Faltachse, einen Dünnschichttransistor, der auf dem flexiblen Substrat angeordnet ist, eine organische lichtemittierende Diode, die auf dem Dünnschichttransistor angeordnet ist, eine Verkapselungsschicht, die auf der organischen lichtemittierenden Diode angeordnet ist, eine Berührungssensorschicht, die auf der Verkapselungsschicht angeordnet ist und eine Mehrzahl von Berührungselektroden aufweist, eine Schutzschicht, die auf der Berührungssensorschicht angeordnet ist, und eine Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten, die auf der Schutzschicht angeordnet sind, auf, wobei jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden eine Mehrzahl von Metallleitungen aufweist und jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten derart auf der Schutzschicht angeordnet ist, dass sie mindestens einen Teil der Mehrzahl von Metallleitungen überlappt.
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Die Mehrzahl von Metallleitungen können eine erste Metallleitung, die sich in einer ersten Richtung erschreckt, und eine zweite Metallleitung, die sich in einer zweiten Richtung erstreckt, die verschieden ist von der ersten Richtung, aufweisen, und jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden kann eine Maschenmusterstruktur aufweisen, die mittels Überschneidens der ersten Metallleitung und der zweiten Metallleitung gebildet ist.
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Jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten kann derart gebildet sein, dass sie eine kreisförmige Form oder eine polygonale Form aufweist, derart, dass sie einen Bereich, in dem die erste Metallleitung und die zweite Metallleitung einander überschneiden, überlappt.
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Mindestens eine von der ersten Metallleitung und der zweiten Metallleitung kann sich in einem Winkel erstrecken, der verschieden ist von der Faltachse, und jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten kann derart angeordnet sein, dass sie eine Metallleitung, die sich in einem von der Faltachse verschiedenen Winkel erstreckt, aus der Mehrzahl von Metallleitungen überlappt.
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Mindestens eine von der ersten Metallleitung und der zweiten Metallleitung kann sich in einem Winkel von 45° bis 90° in Bezug auf die Faltachse erstrecken.
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Jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten kann derart gebildet sein, dass sie eine Stabform aufweist, die sich entlang einer Längsrichtung der Metallleitung, die sich in einem von der Faltachse verschiedenen Winkel erstreckt, erstreckt.
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Jede von der ersten Metallleitung und der zweiten Metallleitung kann sich in einem Winkel erstrecken, der verschieden ist von der Faltachse, und jede von der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten kann einen ersten Block, der sich entlang einer Längsrichtung der ersten Metallleitung erstreckt, und einen zweiten Block, der sich entlang einer Längsrichtung der zweiten Metallleitung erstreckt, aufweisen, und der erste Block und der zweite Block können miteinander verbunden sein.
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Jede von der Mehrzahl von Berührungselektroden kann eine Mehrzahl von Öffnungen, die mittels der Mehrzahl von Metallleitungen umschlossen sind, aufweisen, und jedes von der Mehrzahl von Subpixeln kann jede von der Mehrzahl von Öffnungen überlappen. Zum Beispiel kann jedes Subpixel der Mehrzahl von Subpixeln eine entsprechende Öffnung der Mehrzahl von Öffnungen überlappen.
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Die flexible Anzeigevorrichtung kann des Weiteren eine Planarisierungsschicht, die auf dem Dünnschichttransistor angeordnet ist, eine Anode, die auf der Planarisierungsschicht angeordnet ist, eine Wallschicht, die auf der Planarisierungsschicht derart angeordnet ist, dass sie die Anode freilegt, und einen Abstandshalter, der auf der Wallschicht angeordnet ist, aufweisen.
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Der Abstandshalter und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit können einander nicht überlappen. Anders ausgedrückt überlappen der Abstandshalter und die Stoßfestigkeit-Struktureinheit in einer Ausführungsform nicht.
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Eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten, die auf der Schutzschicht derart angeordnet sind, dass sie dem Faltbereich entsprechen, kann größer sein als eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten, die derart auf der Schutzschicht angeordnet sind, dass sie dem Nicht-Faltbereich entsprechen.
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Der Faltbereich kann einen ersten Faltbereich und einen zweiten Faltbereich, der einen Krümmungsradius aufweist, der größer ist als der des ersten Faltbereichs, aufweisen, und eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten, die auf der Schutzschicht derart angeordnet sind, dass sie dem ersten Faltbereich entsprechen, kann größer sein als eine Dichte der Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten, die derart auf der Schutzschicht angeordnet sind, dass sie dem zweiten Faltbereich entsprechen.
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Das flexible Substrat kann einen Anzeigebereich, in dem die Mehrzahl von Subpixeln angeordnet sind, und einen Nicht-Anzeigebereich, der den Anzeigebereich umschließt, aufweisen, die flexible Anzeigevorrichtung kann des Weiteren einen Damm, der auf dem flexiblen Substrat entsprechend dem Nicht-Anzeigebereich angeordnet ist, und einen Hilfs-Abstandshalter, der derart auf dem flexiblen Substrat angeordnet ist, dass er mindestens einen Teil eines äußeren Umfangs des Damms überlappt, aufweisen.
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Der Hilfs-Abstandshalter kann derart gebildet sein, dass er derart eine Stabform aufweist, dass er sich entlang einer Längsrichtung des Damms erstreckt.
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Eine Mehrzahl von Hilfs-Abstandshaltern können gebildet sein, und jeder von der Mehrzahl von Hilfs-Abstandshaltern kann derart mit einer Zickzackstruktur angeordnet sein, dass er entlang einer Längsrichtung des Damms in einem Abstand voneinander (z.B. in einem Abstand zu einem oder mehreren benachbarten Abstandshaltern) angeordnet ist.
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Der Hilfs-Abstandshalter kann aus dem gleichen Material gebildet sein wie die Mehrzahl von Stoßfestigkeit-Struktureinheiten.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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