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Die Erfindung betrifft ein Garsystem, aufweisend mindestens zwei individuell ansteuerbare Garstellen und eine damit datentechnisch verbundene Koordinierungseinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, Betriebsparameter der Garstellen einzustellen und ein für die Garstellen gemeinsam geltendes Soll-Garzeitende zu empfangen. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Garsystems, das mindestens zwei individuell ansteuerbare Garstellen umfasst. Die Erfindung ist insbesondere vorteilhaft anwendbar auf Haushalts-Gargeräte und deren Garstellen.
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US 2020033811 A offenbart ein Verfahren zur Synchronisation der Kochzeit. Das Verfahren umfasst das Synchronisieren einer Kochzeit in einem von mehreren Kochgeräten, wobei ein Nutzer die verbleibende Kochzeit auf einem der anderen der mehreren Kochgeräte ausgewählt hat. Das Verfahren umfasst auch: (a) Übertragen einer verbleibenden Kochzeit eines der mehreren Kochgeräte über ein Netzwerk an das eine der mehreren Kochgeräte; und / oder (b) Anfordern der verbleibenden Kochzeit von der jeweils anderen der mehreren Kochgeräte über das Netzwerk als Antwort auf eine Benutzereingabe bei dem einen der mehreren Kochgeräte.
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DE 10 2018 211 925 A1 offenbart eine Haushaltsgerätevorrichtung mit zumindest einem Lebensmittelbehälter, welcher zumindest ein Interface umfasst, mit zumindest einem weiteren Lebensmittelbehälter, welcher zumindest ein weiteres Interface umfasst, mit einer Basiseinheit, welche zumindest ein korrespondierendes Interface umfasst, welches korrespondierend zu den Interfaces der Lebensmittelbehälter ausgebildet ist und mit welchem die Lebensmittelbehälter individuell mit der Basiseinheit koppelbar sind. Um eine Flexibilität zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Haushaltsgerätevorrichtung zumindest eine Steuereinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, die Lebensmittelbehälter in zumindest einem gekoppelten Zustand der Lebensmittelbehälter mit der Basiseinheit zur individuellen Bereitung von Lebensmitteln individuell anzusteuern. Die Steuereinheit kann zur individuellen Bereitung von Lebensmitteln dazu vorgesehen sein, zumindest einen der Lebensmittelbehälter zeitversetzt anzusteuern.
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EP 3 311 716 A1 offenbart ein computerimplementiertes Verfahren zur Steuerung einer Mehrzahl individuell adressierbarer und individuell steuerbarer Speisenaufbewahrungseinheiten in einem modularen Speisenaufbewahrungsbehälter, wobei das Verfahren folgendes umfasst: (a) an einer Benutzerstation über eine Benutzerschnittstelle, Empfangen von Benutzerauswahlen einstellbarer Parameterwerte für eine Mehrzahl einstellbarer Parameter entsprechend anpassbaren Betriebsaspekten der Speisenaufbewahrungseinheiten; (b) Übertragen der einstellbaren Parameterwerte an eine Steuereinheit des modularen Speisenaufbewahrungsbehälters, wobei die einstellbaren Parameterwerte als eine oder mehrere einstellbare Ladekomponenten zu der Steuereinheit übertragen werden; Ausführen eines Steuerprogramms während der Laufzeit durch einen Prozessor der Steuereinheit, wobei das Programm Programmierungsanweisungen für den Betrieb wenigstens einer der Speisenaufbewahrungseinheiten umfasst, wobei das Ausführen des Steuerprogramms den Zugriff auf die einstellbaren Parameterwerte von der einen oder den mehreren einstellbaren Ladekomponenten aufweist; und (c) Steuern des Betriebs der wenigstens einen Speisenaufbewahrungseinheit durch den Prozessor der Steuereinheit gemäß den einstellbaren Parameterwerten, wobei (d) die Benutzerstation entfernt von dem modularen Speisenaufbewahrungsbehälter angeordnet ist; (e) das Übertragen der einstellbaren Parameterwerte an die Steuereinheit des modularen Speisenaufbewahrungsbehälters das Übermitteln der einen oder mehreren einstellbaren Ladekomponenten über ein Kommunikationsnetzwerk zu dem modularen Speisenaufbewahrungsbehälter umfasst; und (f) wobei das Übertragen der einstellbaren Parameterwerte an die Steuereinheit des modularen Speisenaufbewahrungsbehälters ferner folgendes umfasst: (g) über das Kommunikationsnetzwerk im Einsatz Zugreifen auf Versionsinformationen, die den einstellbaren Parameterwerten zugeordnet sind, durch die Steuereinheit des modularen Speisenaufbewahrungsbehälters; (h) Identifizieren einer aktualisierten Version der einstellbaren Parameterwerte durch einen Prozessor der Benutzerstation; und (i) Übermitteln der aktualisierten Version der einstellbaren Parameterwerte in der einen oder den mehreren einstellbaren Ladekomponenten über das Kommunikationsnetzwerk an den modularen Speisenaufbewahrungsbehälter. Die Mehrzahl einstellbarer Parameter, die den anpassbaren Betriebsaspekten der Speisenaufbewahrungseinheiten entsprechen, zeigen allgemeine Parameter an, die einem Rezept zugeordnet sind, darunter Temperaturparameter und Zeitsteuerungsparameter. Die Zeitsteuerungsparameter können eine Ablaufzeit aufweisen, die dem Rezept zugeordnet ist.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise zu überwinden und insbesondere eine verbesserte Möglichkeit bereitzustellen, mehrere in unterschiedlichen Garstellen ablaufende Garvorgänge zum gleichen Zeitpunkt regulär zu beenden.
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Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung und der Zeichnungen.
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Die Aufgabe wird gelöst durch ein Garsystem, aufweisend mindestens zwei individuell ansteuerbare Garstellen und mindestens eine damit datentechnisch verbundene Koordinierungseinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, Betriebsparameter der Garstellen einzustellen und ein für die Garstellen gemeinsam geltendes Soll-Garzeitende zu empfangen, wobei jedem der Garstellen mindestens eine Gargradüberwachungsvorrichtung zugeordnet ist, die dazu eingerichtet ist, einen Gargrad eines an der jeweiligen Garstelle befindlichen Garguts zu ermitteln, wobei das Garsystem dazu eingerichtet ist,
- - während der an den Garstellen laufenden Garvorgänge anhand eines jeweils ermittelten Gargrads der Gargüter ein jeweiliges voraussichtliches Garzeitende zu bestimmen und
- - falls ein voraussichtliches Garzeitende für mindestens eine Garstelle bzw. mindestens einen Garvorgang nicht mit dem Soll-Garzeitende übereinstimmt, mittels der Koordinierungseinrichtung mindestens einen Betriebsparameter für diese Garstelle so anzupassen, dass das Soll-Garzeitende im laufenden Betrieb von dieser Garstelle erreicht wird.
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Dieses Garsystem ergibt den Vorteil, dass durch zeitliche Anpassung einer Betriebs- oder Laufzeit zumindest eines von mehreren parallel laufenden Garvorgängen ein gemeinsameres Soll-Garzeitende mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden kann, ohne dass eine Qualität der Garergebnisse merklich verringert wird.
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Die mindestens zwei individuell bzw. separat ansteuerbaren Garstellen können in einem gleichen Gargerät (z.B. Herd, Kochfeld, Doppelbackofen) oder in unterschiedlichen Gargeräten vorhanden sein. Grundsätzlich kann das Garsystem eine unbeschränkte Zahl an Garstellen in jeglicher Kombination als Einzelgerät oder Kombinationsgerät umfassen.
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Unter einer Garstelle wird insbesondere eine Garvorrichtung verstanden, an welcher Gargut gegart bzw. ein Garvorgang durchgeführt werden kann. Ein Garstelle kann beispielsweise umfassen:
- - einen Garraum, z.B. eines Ofens, eines Mikrowellengeräts, eines Dampfgargeräts oder einer beliebigen Kombination davon, z.B. eines Ofens mit Mikrowellenfunktion und/oder Dampfbehandlungsfunktion;
- - eine Kochzone eines Kochfelds;
- - einen Grill, Teppan-Yaki; usw.
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Ein „an“ einer Garstelle befindliches Garguts kann z.B. ein in einem Garraum oder ein auf einer Kochzone angeordnetes Gargut umfassen.
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Es ist eine Weiterbildung, dass eine Garstelle in ein Haushalts-Gargeräts integriert ist oder einem Haushalts-Gargerät entspricht. Insbesondere kann ein Haushalts-Gargerät ein oder mehrere Garstellen aufweisen.
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Dadurch, dass die Garstellen individuell ansteuerbar sind, können sie bei Bedarf auch ohne Nutzung einer Vorgabe eines gemeinsamen Soll-Garzeitendes betrieben werden, z.B. nach herkömmlicher Art von Haushalts-Gargeräten. Die Funktionalität der einzelnen Haushalts-Gargeräte wird so vorteilhafterweise durch das vorliegende Verfahren nicht eingeschränkt.
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Die Koordinierungseinrichtung kann insbesondere als zentrales Eingabe- und/oder Kontrollmedium für die Garstellen dienen. Die Koordinierungseinrichtung kann eine Nutzerschnittstelle aufweisen, z.B. zur nutzerseitigen Eingabe des gewünschten Soll-Garzeitendes, zur Anzeige eines Garfortschritts, einer Restlaufzeit bis zum Erreichen des Soll-Garzeitendes, usw.. Sie kann dazu z.B. mit einem Touchscreen ausgestattet sein.
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Es ist eine Weiterbildung, dass die Koordinierungseinrichtung eine dedizierte bzw. eigenständige Vorrichtung ist.
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Es ist eine Weiterbildung, dass die Koordinierungseinrichtung in ein Nutzerendgerät, insbesondere in ein mobiles Nutzerendgerät wie ein Smartphone, Tablet-PC usw., integriert ist. Die Funktion der Koordinierungseinrichtung kann dann insbesondere durch Ablaufen eines entsprechenden Applikationsprogramms auf dem Nutzerendgerät umgesetzt sein.
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Es ist eine Weiterbildung, dass die Koordinierungseinrichtung in eines der Gargeräte, welches mindestens eine der Garstellen aufweist, integriert ist.
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Es ist eine Weiterbildung, dass das Garsystem genau eine Koordinierungseinrichtung aufweist. Es ist eine Weiterbildung, dass das Garsystem mehrere Koordinierungseinrichtungen, z.B. an einigen oder allen Gargeräten vorhandene jeweilige Koordinierungseinrichtung. Im letzteren Fall kann eine der Koordinierungseinrichtungen aktiv sein, die anderen passiv, z.B. analog einer Master-Slave-Anordnung. Die aktive Koordinierungseinrichtung kann beispielsweise diejenige Koordinierungseinrichtung sein, an welcher ein Nutzer eine Speisenfolge plant bzw. an welcher er Daten eingibt und welche dann auch die Garvorgänge überwacht. Die mehreren Koordinierungseinrichtung können sich vorteilhafterweise synchronisieren, d.h., dass ein Datenabgleich zwischen der aktiven Koordinierungseinrichtung und der mindestens einen passiven Koordinierungseinrichtung erfolgt. Jedoch ist es auch möglich, dass die passiven Koordinierungseinrichtungen funktional nicht in Erscheinung treten, also für die Anpassung der Betriebsparameter usw. transparent sind.
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Die Garstellen können mit der Koordinierungseinrichtung z.B. drahtgebunden oder drahtlos datentechnisch verbunden sein, z.B. über eine Ethernet-, WLAN- oder Bluetooth-Verbindung.
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Die Betriebsparameter der Garstellen können nutzereinstellbare Betriebsparameter wie eine Garraumtemperatur, eine Wahl von Heizkörpern (z.B. Unterhitze, Oberhitze, Grillbetrieb, Heißluft oder eine beliebige Kombination davon), eine Wattzahl für einen Mikrowellenbetrieb, eine Kochstufe usw. umfassen. Die Betriebsparameter der Garstellen können auch nicht nutzereinstellbare Betriebsparameter wie einen Betrieb eines Lüfters, eine Antennenstellung oder -drehzahl einer Mikrowellendrehantenne usw. umfassen.
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Die nutzereinstellbaren Betriebsparameter können von einem Nutzer an der Koordinierungseinrichtung eingegeben werden und/oder automatisch aus einer Rezeptdatenbank übernommen werden.
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Dass die Koordinierungseinrichtung dazu eingerichtet ist, Betriebsparameter der Garstellen einzustellen, umfasst, dass die Koordinierungseinrichtung Werte von Betriebsparametern an die Garstellen bzw. die zugehörigen Gargeräte übertragen kann, welche von diesen für die daran ablaufenden Garvorgänge übernommen werden.
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Dass die Koordinierungseinrichtung dazu eingerichtet ist, und ein für die Garstellen gemeinsam geltendes Soll-Garzeitende zu empfangen, umfasst insbesondere, dass ein Nutzer das Soll-Garzeitende an ihr einstellen kann. Alternativ kann das Soll-Garzeitende über Fernsteuerung an der Koordinierungseinrichtung empfangen werden, z.B. über ein Netzwerk von einem Nutzerendgerät, wenn sich beispielsweise ein Nutzer noch außer Haus befindet.
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Es ist eine Weiterbildung, dass der Koordinierungseinrichtung bestimmte Garstellen zuweisbar sind, z.B. automatisch oder durch einen Nutzer. Beispielsweise können für eine gewünschte Speisenzubereitung alle grundsätzlich verfügbaren Garstellen angezeigt werden, z.B. in Form einer Liste, und daraus zu nutzende Garstellen ausgewählt werden.
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Unter einer Gargradüberwachungsvorrichtung kann jegliche Vorrichtung verstanden werden, die dazu eingerichtet ist, einen Gargrad des an der Garstelle zubereiteten Garguts zu bestimmen. Der Gargrad kann beispielsweise einen Bräunungsgrad des Garguts, eine Kerntemperatur des Garguts usw. umfassen. Eine Gargradüberwachungsvorrichtung kann mindestens einen Sensor wie eine Kamera, einen IR-Sensor, einen Temperaturfühler usw. umfassen, wobei der Gargrad auf grundsätzlich bekannte Weise durch Auswertung der Messwerte des mindestens einen Sensors bestimmt wird.
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Dass jeder der Garstellen mindestens eine Gargradüberwachungsvorrichtung zugeordnet ist, kann umfassen, dass jeder der Garstellen mindestens eine eigene Gargradüberwachungsvorrichtung zugeordnet ist. Auch können sich mehrere Garstellen eine Gargradüberwachungsvorrichtung teilen.
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Anhand eines ermittelten Gargrads ein jeweiliges voraussichtliches Garzeitende zu bestimmen, ist grundsätzlich bekannt. Das voraussichtliche Garzeitende ist derjenige vorhergesagte Zeitpunkt, zu welchem das an einer Garstelle garende bzw. zubereitete Gargut fertiggegart sein wird. Beispielsweise kann ein aktuell bestimmter Gargrad mit gespeicherten Tabellenwerten oder einer Kennlinie verglichen werden und daraus die Restgardauer und analog dazu das Soll-Garzeitende (aus Addition der aktuellen Zeit mit der Restgardauer) bestimmt werden. Auch ist es möglich, aus einem zeitlichen Verlauf des Gargrads auf das Soll-Garzeitende zu schließen, beispielsweise durch Auswertung charakteristischer Werte der Kurve des Gargrads (z.B. von Extremstellen) oder durch Kurvenextrapolation.
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Dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, mindestens einen Betriebsparameter für eine Garstelle anzupassen, umfasst insbesondere, dass die Koordinierungseinrichtung den mindestens einen angepassten bzw. geänderten Betriebsparameter an das Haushalts-Gargerät übermittelt und er von dem Haushalts-Gargerät zur Einstellung der Garstelle übernommen wird.
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Dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, mindestens einen Betriebsparameter für eine Garstelle so anzupassen, dass das Soll-Garzeitende „im laufenden Betrieb“ dieser Garstelle erreicht wird, umfasst, das der Garvorgang weiter am Laufen gehalten wird. Nicht umfasst ist folglich, dass der Betrieb der Garstelle zur Verlängerung des Garvorgangs unterbrochen wird, z.B. indem eine Energiezufuhr zum Gargut für eine durch das Soll-Garzeitende bestimmte Zeitdauer unterbrochen wird, z.B. durch Ausschalten aller Heizquellen.
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Das Verfahren kann umfassen, dass genau ein Soll-Garzeitende vorgegeben wird. Es kann auch umfassen, dass mehrere Soll-Garzeitenden für unterschiedliche (jeweils mehrere) Garstellen vorgegeben werden. Im letzteren Fall wird der Vorteil erreicht, dass unterschiedliche Gruppen von Gargut zeitlich gestaffelt fertiggegart werden können, beispielsweise zur jeweils gemeinsamen Fertigstellung im Rahmen einer Menüfolge (z.B. Vorspeise, erster Gang, zweiter Gang, Nachspeise, usw.).
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Es ist eine Ausgestaltung, dass dann, wenn ein voraussichtliches Garzeitende für eine Garstelle später als das gemeinsame Soll-Garzeitende liegt, das Garsystem dazu eingerichtet ist, mindestens einen Betriebsparameter für diese Garstelle so anzupassen, dass eine zugehörige Garzeit verkürzt wird. Dadurch kann vorteilhafterweise das Soll-Garzeitende auch von einen zunächst zu langsam ablaufenden Garvorgangs erreicht werden, ohne dass eine Qualität eines gewünschten Garergebnisses merklich von einem nicht-angepassten Garvorgang abweist.
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Die Verkürzung der Garzeit kann in einer Weiterbildung durch Erhöhung der in das Gargut eingebrachten Energie (Temperatur, Mikrowellenleistung, usw.) erreicht werden, z.B. durch eine Erhöhung einer Garraumtemperatur, einer Wattzahl eines Mikrowellenofens usw. Die Erhöhung der in das Gargut eingebrachten Energie kann beispielsweise durch Erhöhung mindestens einer bereits in Betrieb befindlichen Heizquelle wie einem Widerstandsheizelement und/oder durch Zuschaltung mindestens eines weiteren Widerstandsheizelements, eines Mikrowellengenerators, durch Einleitung von Heißdampf usw. erreicht werden.
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Es ist eine Ausgestaltung, dass dann, wenn ein voraussichtliches Garzeitende für eine Garstelle früher als das Soll-Garzeitende liegt, das Garsystem dazu eingerichtet ist, mindestens einen Betriebsparameter für diese Garstelle so anzupassen, dass eine zugehörige Garzeit verlängert wird. Dadurch kann vorteilhafterweise das Soll-Garzeitende auch von einen zunächst zu schnell ablaufenden Garvorgangs erreicht werden, ohne dass eine Qualität eines gewünschten Garergebnisses merklich von einem nicht-angepassten Garvorgang abweist. Insbesondere kann das Soll-Garzeitende erreicht werden, ohne dass der zugehörige Garvorgang unterbrochen zu werden braucht. Durch das Vermeiden einer Unterbrechung des Garvorgangs kann z.B. ein Einfallen von Gebäck oder Souffle, ein unerwünschtes Nachgaren, ein Verhärten, Aufweichen, usw. von Lebensmitteln verhindert werden.
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Die Verlängerung der Garzeit kann in einer Weiterbildung durch Verringerung der in das Gargut eingebrachten Energie (Temperatur, Mikrowellenleistung, usw.) erreicht werden, z.B. durch eine Erniedrigung einer Garraumtemperatur, einer Wattzahl eines Mikrowellenofens usw. Die Verringerung der in das Gargut eingebrachten Energie kann beispielsweise durch Verringerung mindestens einer bereits in Betrieb befindlichen Heizquelle wie einem Widerstandsheizelement und/oder durch Abschaltung mindestens eines Widerstandsheizelements, eines Mikrowellengenerators, durch Zuführung von Kühlluft usw. erreicht werden.
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Es ist eine Weiterbildung, dass dem Soll-Garzeitende ein (zeitliches) Toleranzband zugewiesen ist, wobei das Garsystem dazu eingerichtet ist, mindestens einen Betriebsparameter für eine Garstelle erst dann anzupassen, wenn das voraussichtliche Garzeitende außerhalb des Toleranzbands liegt. So wird der Vorteil erreicht, dass vermieden wird, den mindestens einen Betriebsparameter auch dann anpassen zu müssen, wenn eine Differenz zwischen dem voraussichtlichem Garzeitende und dem Soll-Garzeitende ledigli89ch sehr gering ist, z.B. weniger als 30 s oder 1 min beträgt.
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Es ist eine Ausgestaltung, dass dann, wenn sich für eine bestimmte Garstelle ein voraussichtliches Garzeitende nicht mit dem gemeinsames Soll-Garzeitende übereinstimmen lässt, das Garsystem dazu eingerichtet ist, das gemeinsame Soll-Garzeitende an das voraussichtliche Garzeitende dieser Garstelle anzupassen. So wird der Vorteil erreicht, dass für den Fall, dass sich nicht mehr alle vorgesehenen Garvorgänge zu dem zuvor eingestellten Soll-Garzeitende (ggf. unter Berücksichtigung des Toleranzbands) fertiggaren lassen, die Möglichkeit eröffnet wird, ein neues Soll-Garzeitende für alle Garvorgänge zu finden. Dazu wird überprüft, ob sich die Betriebsparameter der anderen Garstellen an eine neues gemeinsames Soll-Garzeitende anpassen lassen. Ist dies der Fall, kann das Garsystem, insbesondere die Koordinierungseinrichtung, die Betriebsparameter der anderen Garstellen entsprechend anpassen. Dass sich für eine bestimmte Garstelle ein voraussichtliches Garzeitende nicht mit dem gemeinsames Soll-Garzeitende übereinstimmen lässt, kann umfassen, dass sich die Gardauer für eine bestimmte Garstelle oder Garvorgang nicht mehr so verkürzen oder verlängern lässt, dass das bisher gültige Soll-Garzeitende erreicht wird. Dieser Fall kann beispielsweise vorliegen, wenn sich auch unter Änderung der Betriebsparameter das bisher gültige Soll-Garzeitende erreicht nicht mehr erreichen lässt und/oder wenn dann ein Garergebnis dieses Garvorgangs merklich verschlechtert würde.
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Es ist eine Weiterbildung, dass das Soll-Garzeitende automatisch angepasst wird, ggf. unter Ausgabe einer Mitteilung an einen Nutzer. Es ist eine Weiterbildung, dass das Soll-Garzeitende erst dann angepasst wird, wenn eine Freigabe durch einen Nutzer - optional vor Ablauf vorgegebenen Wartedauer - erfolgt ist.
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Es ist eine Weiterbildung, dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, das gemeinsame Soll-Garzeitende an ein voraussichtliches Garzeitende derjenigen Garstelle, deren voraussichtliches Garzeitende sich nicht mit dem bisher eingestellten Soll-Garzeitende übereinstimmen lässt, anzupassen, das dem bisher eingestellten Soll-Garzeitende zeitlich am nächsten liegt. In anderen Worten ist das Garsystem dazu eingerichtet ist, das bisher eingestellte Soll-Garzeitende so zu ändern, dass es dann einem voraussichtlichen Garzeitende dieser Garstelle entspricht, das zeitlich dem bisher eingestellten Soll-Garzeitende am nächsten liegt. Dadurch wird vorteilhafterweise das bisher eingestellte Soll-Garzeitende zeitlich möglichst gering verändert.
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Zusätzlich oder alternativ können auch andere Berechnungsvorschriften, das Soll-Garzeitende anzupassen, verwendet werden: So kann das Soll-Garzeitende derart angepasst werden, dass eine Abweichung (z.B. Standardabweisung) der voraussichtlichen Garzeitenden aller Garstellen von der Soll-Garzeitende minimal ist, usw.
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Es ist eine Weiterbildung, dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, das ursprünglich eingestellte Soll-Garzeitende bis zu seinem Erreichen unverändert zu lassen. Es ist eine Weiterbildung, dass dann, wenn sich für eine bestimmte Garstelle ein voraussichtliches Garzeitende nicht mit dem Soll-Garzeitende übereinstimmen lässt, das Garsystem dazu eingerichtet ist, das Garzeitende für diese Garstelle individuell einzustellen. Diese Garstelle wird dann vorteilhafterweise so angesteuert (durch Einstellung des mindestens einen Betriebsparameters), dass das voraussichtliche Garzeitende zeitlich möglichst nahe an dem (unveränderten) Soll-Garzeitende liegt. Diese Weiterbildung ist besonders vorteilhaft, wenn das ursprünglich eingegebene Soll-Garzeitende nicht geändert werden soll oder kann. Bei Eintritt der obigen Bedingung kann ein entsprechender Hinweis an einen Nutzer ausgegeben werden.
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Es ist eine Ausgestaltung, dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, für zumindest eine der Garstelle bzw. für jeden Garvorgang einen Garzeitbereich („Garzeit-Grenzbereich“) vorzugeben, der durch einen in Bezug auf den zugehörigen Garvorgang zulässige minimale Gardauer und zulässige maximale Gardauer begrenzt ist. Ein solcher Garvorgang kann also nicht beliebig verkürzt oder verlängert werden. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass eine Verschlechterung eines Garergebnisses durch eine zu kurze Garzeit oder durch eine zu lange Garzeit verhindert wird. Auch wird so vorteilhafterweise eine Bestimmung erleichtert, ob ein an einer Garstelle ablaufender Garvorgang an ein aufgrund einer anderen Garstelle bzw. Garvorgangs angepasstes Soll-Garzeitende einstellbar ist, oder nicht. Ferner kann so eine Aufstellung eines Zeitplans zum parallelen Garen an mehreren Garstellen vereinfacht werden.
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Der Garzeit-Grenzbereich ist von dem zu behandelnden Gargut und/oder seiner Zubereitungsart („Rezept“) abhängig. Es ist eine Weiterbildung, dass der Garzeit-Grenzbereich vor Beginn des zugehörigen Garvorgangs bestimmt wird, z.B. berechnet und/oder aus einer Datenbank abgerufen wird. Es ist eine Weiterbildung, dass der Garzeit-Grenzbereich während des zugehörigen Garvorgangs erneut bestimmt wird, z.B. auf Basis eines zuletzt bestimmten Gargrads. Die ist vorteilhaft, um ein gutes Garergebnis besonders zuverlässig einhalten zu können.
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Es ist eine Ausgestaltung, dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, Startzeitpunkte für die den Garstellen zugeordneten Garvorgänge individuell festzulegen. So wird der Vorteil erreicht, dass die Startzeitpunkte für verschieden lang dauernde Garvorgänge so festgesetzt werden können, dass deren gemeinsames Soll-Garzeitende besonders zuverlässig erreicht wird. Die Startzeitpunkte bzw. normalen Gardauern der Garvorgänge können von einem Nutzer eingegeben werden oder automatisch festgesetzt werden, z.B. auf Basis eines elektronischen Rezepts oder Kochbuchs oder eines Zeitplans. Die anfänglich eingestellten, noch nicht angepassten Betriebsparameter können, auch allgemein, einem Rezept aufgeführten und/oder von einem Nutzer vorgegebenen Werten entsprechen, z.B. in Bezug auf eine Garraumtemperatur, Kochstufe, usw.
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Es ist eine Ausgestaltung, dass das Garsystem dazu eingerichtet ist, vor Beginn der Garvorgänge einen Zeitplan für eine Speisenzubereitung unter Nutzung mehrerer Garstellen zu erstellen und daraus zusammen mit dem anfänglich festgelegten Soll-Garzeitende die verschiedene Startzeitpunkte des Betriebs der Garstellen bzw. der Garvorgänge zu bestimmen.
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Dabei kann mittels der Koordinierungseinrichtung in einer Weiterbildung dem Nutzer auch ein Vorschlag für eine zeitlich effizientere oder (zeitlich längere) klassische Zubereitung angezeigt werden.
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Es ist eine Weiterbildung, dass zur Erstellung des Zeitplans Information über eine zur Durchführung der gesamten Speisenzubereitung zur Verfügung stehende Zeit; die zur Speisenzubereitung zur Verfügung stehenden / ausgewählten, mit der Kommunikationsvorrichtung gekoppelten Garstellen; die Garzeit-Grenzbereiche der Gargüter an den teilnehmenden Garstellen und/oder eine durchschnittliche Dauer manueller Arbeitsschritte verwendet wird. Diese Informationen können aus einem elektronischen Kochbuch oder einer anderen Datenbank abgerufen werden und/oder durch einen Nutzer eingegeben werden. Beispielsweise kann von einem Nutzer um 9:00 Uhr ein Zeitplan erstellt werden, um ein Gericht, das zur Zubereitung mehrere Garstellen benötigt, um 19:00 Uhr Gästen vorsetzen zu können. Dazu ruft der Nutzer an seinem Smartphone oder Tablet-PC ein Applikationsprogramm („App“) auf, mittels dessen der Zeitplan erstellt und die zugehörigen Garabläufe überwacht und gesteuert werden können. Folgend sucht sich der Nutzer das zuzubereitende Gericht / Speisenfolge aus einem elektronischen Kochbuch zusammen, z.B. über das Internet. In dem Kochbuch sind auch die üblichen (Standard-) Gardauern und ggf. Garzeit-Grenzbereiche der separat zuzubereitenden Gargüter gespeichert und abrufbar. Das Applikationsprogramm berechnet aus diesen Informationen zusammen mit dem anfänglich festgelegten Soll-Garzeitende die jeweiligen Startzeitpunkte parallel durchzuführender Garvorgänge und ggf. den Speisenzubereitungsbeginn, zu dem ein Nutzer mit der Zubereitung der Speisen, einschließlich manueller Arbeitsschritte, spätestens beginnen sollte. Wird der Zeitplan von dem Nutzer freigegeben, werden die ausgewählten Garstellen zu jeweiligen Startzeitpunkten gestartet, bei denen das darin befindliche Gargut unter den nutzereingestellten Betriebsparametern üblicherweise zum gemeinsamen Soll-Garzeitende fertiggestellt werden sollte. Dies kann umfassen, dass eine Garstelle bzw. ein Garvorgang nur dann automatisch zeitgesteuert gestartet wird, wenn zuvor eine Beschickung der Garstelle mit Gargut festgestellt worden ist, beispielsweise automatisch (z.B. durch Objekterkennung) oder mittels Eingabe durch einen Nutzer.
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Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Garsystems, aufweisend mindestens zwei individuell ansteuerbare Garstellen, bei dem
- - während eines laufenden Garbetriebs für jede der Garstellen anhand eines jeweiliges ermittelten Gargrads ein jeweiliges voraussichtliches Garzeitende bestimmt wird und
- - falls ein voraussichtliches Garzeitende für mindestens eine Garstelle nicht mit einem für alle Garstellen gemeinsamen Soll-Garzeitende übereinstimmt, mindestens ein Betriebsparameter für diese mindestens eine Garstelle so angepasst wird,
dass das gemeinsame Soll-Garzeitende im laufenden Betrieb von dieser mindestens eine Garstelle erreicht wird.
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Das Verfahren kann analog zu dem Garsystem ausgebildet werden, und umgekehrt, und weist die gleichen Vorteile auf.
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Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden schematischen Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert wird.
- 1 zeigt ein Garsystem mit einer Koordinierungseinrichtung und mehreren Garstellen;
- 2 zeigt Verfahrensschritte zum Betreiben des Garsystems; und
- 3 zeigt weitere Verfahrensschritte zum Betreiben des Garsystems;
- 4 zeigt einen zeitlichen Verlauf mehrerer Garvorgänge; und
- 5 zeigt einen weiteren zeitlichen Verlauf mehrerer Garvorgänge.
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1 zeigt eine Skizze eines Garsystems 1, G1 bis G6, ..., GN mit einer Koordinierungseinrichtung 1 in Form eines mit einem entsprechenden Applikationsprogramm oder „App“ ausgerüsteten Smartphones sowie N individuell ansteuerbaren Garstellen G1 bis G6, ...., GN. Die ersten fünf Garstellen G1 bis G5 sind in einen Herd 2 integriert, nämlich ein Garraum G1 sowie vier Kochstellen G2 bis G5 eines Kochfelds. Ein Dampfgargerät 3 weist eine Garstelle G6 in Form eines Dampfbehandlungsraums auf und ein Mikrowellenofen 4 weist eine Garstelle GN in Form eines Mikrowellenbehandlungsraums auf.
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Die Koordinierungseinrichtung 1 und die Garstellen G1 bis GN bzw. die zugehörigen Haushalts-Gargeräte 2 bis 4 sind datentechnisch miteinander verbunden, insbesondere bidirektional, z.B. über einen drahtlosen Datenübertragungsstandard wie Bluetooth, WLAN, usw. Die Koordinierungseinrichtung 1 ist durch ihre App dazu eingerichtet (programmiert), Betriebsparameter der Garstellen G1 bis GN einzustellen. Die Koordinierungseinrichtung 1 kann also als Fernsteuerung für die Garstellen G1 bis GN bzw. die Haushalts-Gargeräte 2 bis 4 dienen. Die Betriebsparameter können von einem Nutzer einstellbare und/oder über eine Rezeptdatenbank abrufbare Betriebsparameter sein oder können nicht von einem Nutzer einstellbare Betriebsparameter sein. Die Betriebsparameter können auch zeitliche Verläufe von einzelnen Betriebsparametern sein, z.B. ein Temperaturprofil.
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Betriebsparameter für die Garstellen G1 bis GN können z.B. umfassen:
- - eine Garraumtemperatur oder Temperaturprofil und Wahl der Heizkörper (z.B. Oberhitze-, Unterhitze-, Grill- und/oder Heißluft-Heizkörper) des Garraums G1;
- - eine jeweilige Kochstufe der Kochstellen G2 bis G5, bei Temperaturabfühlung alternativ oder zusätzlich eine Garguttemperatur von auf den Kochstellen G2 bis G5 abgestelltem Gargut;
- - eine Temperatur und ein Dampfprofil des Dampfbehandlungsraums G6;
- - eine Wattzahl des Mikrowellenbehandlungsraums GN, falls zusätzlich mindestens eine elektrische Heizquelle wie ein Widerstandsheizelement usw. vorhanden sein sollte, auch eine Temperatur des Mikrowellenbehandlungsraums GN und/oder eine Heizleistung des mindestens einen Widerstandsheizelements.
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An der Koordinierungseinrichtung 1 kann ein Nutzer ein für alle oder einen Teil der Garstellen G1 bis GN gemeinsam geltendes oder vorgesehenes Soll-Garzeitende eingeben.
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Jeder der Garstellen G1 bis GN ist mindestens eine Gargradüberwachungsvorrichtung (o. Abb.) zugeordnet ist, die dazu eingerichtet ist, einen Gargrad eines an (d.h., in oder auf) der jeweiligen Garstelle G1 bis GN befindlichen Garguts zu ermitteln, z.B. einen Garraum-/Behandlungsraum-Temperatursensor, eine Kamera, einen IR-Sensor (z.B. IR-Kamera), einen Kerntemperaturfühler usw. Der aus den Messdaten ermittelte Gargrad (z.B. in Form eines Bräunungsgrads, einer Kerntemperatur, usw.) kann in den jeweiligen Haushaltsgeräten 2 bis 4 oder in der Koordinierungseinrichtung 1 berechnet werden.
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Aus dem aktuellen Wert des Gargrads und/oder aus dem während eines Garvorgangs aufgenommenen zeitlichen Verlaufs der Gargradwerte kann, z.B. mittels der Koordinierungseinrichtung 1, ein zu den jeweiligen Garstellen G1 bis GN bzw. den daran ablaufenden Garvorgängen gehöriges voraussichtliches individuelles Garzeitende bestimmt werden.
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Mittels des Garsystems 1 bis 4, G1 bis GN, insbesondere der Koordinierungseinrichtung 1, kann, falls für die Garstellen G1 bis GN oder eine ausgewählte Teilmenge davon ein gemeinsames Soll-Garzeitende eingestellt worden ist, überprüft werden, ob die berechneten voraussichtlichen individuellen Garzeitenden für die Garstellen G1 bis GN mit dem gemeinsam zu erreichenden Soll-Garzeitende übereinstimmt. Falls dies für mindestens eine der Garstellen G1 bis GN nicht der Fall ist, kann mindestens ein Betriebsparameter für diese Garstelle(n) G1 bis GN so angepasst werden, dass das gemeinsame Soll-Garzeitende im laufenden Betrieb dieser Garstelle G1 bis GN doch wieder erreicht wird, weil durch die Anpassung oder Änderung des mindestens einen Betriebsparameter das folgend geltende voraussichtliche individuelle Garzeitende entsprechend verkürzt oder verlängert wird.
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Beispielsweise kann die Koordinierungseinrichtung 1 dann, wenn ein voraussichtliches Garzeitende für eine bestimmte Garstelle G1 bis GN bzw. Garvorgang zeitlich hinter dem Soll-Garzeitende liegt (was sich z.B. erst bei laufendem Garvorgang zeigen oder ergeben kann), mindestens einen Betriebsparameter für diese Garstelle so anpassen, dass eine zugehörige Garzeit verkürzt wird. Dies kann so umgesetzt werden, dass ein Energieeintrag auf das Gargut erhöht wird, beispielsweise durch eine Erhöhung einer auf eine Heizquelle (elektrischer Widerstandsheizkörper, IR-Strahler, Induktionsspule, Mikrowellengenerator, usw.) aufgegebenen Leistung, Zuschaltung mindestens einer zuvor deaktivierten Heizquelle, Erzeugung von Heißdampf, usw.
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Andererseits kann die Koordinierungseinrichtung 1 dann, wenn ein voraussichtliches individuelles Garzeitende für eine bestimmte Garstelle bzw. Garvorgang zeitlich vor dem Soll-Garzeitende liegt, mindestens einen Betriebsparameter für diese Garstelle so anpassen, dass eine zugehörige Garzeit verlängert wird. Dies kann so umgesetzt werden, dass ein Energieeintrag auf das Gargut verringert wird, beispielsweise durch eine Verringerung einer auf eine Heizquelle (elektrischer Widerstandsheizkörper, IR-Strahler, Induktionsspule, Mikrowellengenerator, usw.) aufgegebenen Leistung und/oder durch aktive Kühlung des Garguts oder Garraums, beispielsweise durch Aktivierung oder Verstärkung eines Kühllüfters, usw.
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2 zeigt Verfahrensschritte zum Betreiben eines Garsystems, und zwar bis zum Aktivieren von Garvorgängen. Die Verfahrensschritte können beispielsweise mittels des Garsystems 1 bis 4, G1 bis GN aus 1 durchgeführt werden.
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In einem Schritt S1 wird von einem Nutzer eine Speisen(folgen)- bzw. Rezeptauswahl vorgenommen, beispielsweise aus einem elektronischen Kochbuch, z.B. über die Koordinierungseinrichtung 1, oder aus einem herkömmlichen Kochbuch. Es sei beispielhaft angenommen, dass zur Zubereitung des Rezepts mehr als eine Garstelle G1 bis GN zeitlich parallel betrieben werden muss, z.B. der Garraum G1 und mindestens eine der Kochstellen G2 bis G5.
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In einem Schritt S2 wird mittels der Koordinierungseinrichtung 1 abgefragt, ob mehrere Garvorgänge zu einem gemeinsamen Soll-Garzeitende beendet werden sollen. Falls dies der Fall ist („J“), wird in einem Schritt S3 von der Koordinierungseinrichtung 1 das gewünschte gemeinsamen Soll-Garzeitende abgefragt und z.B. von einem Nutzer eingegeben. Falls nicht („N“), werden in einem Schritt S4 von der Koordinierungseinrichtung 1 die individuellen gewünschten Garzeitenden für jede Garstelle G1 bis GN abgefragt und z.B. von einem Nutzer eingegeben.
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In einem sowohl auf Schritt S3 und als auch auf Schritt S4 folgenden Schritt S5 werden die zur Durchführung der Speisenzubereitung zu verwendenden Garstellen G1 bis GN abgefragt, z.B. aus einer Liste aller von der Koordinierungseinrichtung 1 steuerbaren Garstellen G1 bis GN.
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Folgend kann in einem Schritt S6 z.B. mittels der Koordinierungseinrichtung 1 automatisch ein Zeitplan zur Speisenzubereitung erstellt werden. Dieser kann zumindest die Startzeitpunkte der verschiedenen ausgewählten Garstellen G1 bis GN bzw. der zugehörigen Garvorgänge ausgeben, ggf. auch den Zeitpunkt, zu dem ein Nutzer mit der Speisenzubereitung spätestens beginnen sollte. Mögliche Eingangsgrößen zur Erstellung des Zeitplans können beispielsweise eine minimal und maximal erlaubte Gardauer jedes Garvorgangs, eine übliche Dauer manueller Arbeitsschritte, usw. umfassen. Diese Eingangsgrößen können aus einer Datenbank, z.B. dem (ggf. benutzerindividuell zugeschnittenen) elektronischen Kochbuch, heruntergeladen oder durch den Nutzer eingegeben werden.
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Der Zeitplan kann durch einen Nutzer an der Koordinierungseinrichtung 1 überprüft und ggf. abgeändert werden.
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In einem Schritt S7 wird der Zeitplan an der Koordinierungseinrichtung 1 aktiviert. Die Koordinierungseinrichtung 1 überwacht dann die aktuelle Zeit, startet die einzelnen Garstellen G1 bis GN bzw. Garvorgänge entsprechend der für sie aus dem Zeitplan bestimmten Startzeitpunkte und sorgt - falls ausgewählt - für das Erreichen eines gemeinsamen Soll-Garzeitendes der dazu ausgewählten Garstellen G1 bis GN, wie in der folgenden 3 näher ausgeführt.
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3 zeigt weitere Verfahrensschritte zum Betreiben des Garsystems 1 bis 4, G1 bis GN, und zwar nach Aktivieren des Zeitplans in Schritt S7 aus 2.
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In Schritt S8 werden die zu den ausgewählten Garstellen G1 bis GN gehörigen Garvorgänge zu den aus dem Zeitplan nach Schritt S6 bestimmten Startzeitpunkten gestartet, und zwar jeweils mit dem aus dem Rezept oder durch einen Nutzer vorgegebenen mindestens einen (Start-) Betriebsparameter, z.B. einer Garraumtemperatur, einer Wattzahl, einer Gardauer, eine bestimmten Wahl von Heizkörpern eines Ofenraums usw.
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In Schritt S9 wird überwacht bzw. bestimmt, ob die Gargrade der zubereiteten Gargüter einen jeweiligen Ziel-Gargrad erreicht haben oder noch nicht. Ist dies für ein bestimmtes Gargut der Fall („J“), wird der zugehörige Garvorgang in Schritt S10 beendet, z.B. durch Ausschalten der zugehörigen Garstelle G1 bis GN.
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Ist dies hingegen nicht der Fall („N“) wird in Schritt S11 überprüft, ob das voraussichtliche Garzeitende dieses Garguts - zumindest innerhalb eines vorgegebenen zeitlichen Toleranzbereichs - mit dem vorgegebenen gemeinsamen Soll-Garzeitende übereinstimmt. Ist dies der Fall („J“) wird zurück zu Schritt S9 verzweigt.
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Ist dies nicht der Fall („N“), wird in einem Schritt S12 überprüft, ob sich dieser Garvorgang durch Anpassen oder Ändern mindestens eines zugehörigen Betriebsparameters zeitlich so variieren lässt, dass das vorgegebene gemeinsame Soll-Garzeitende dann durch diesen Garvorgang erreicht würde.
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Ist dies der Fall („J“), wird in Schritt S13 überprüft, ob das aktuell berechnete voraussichtliche Garzeitende später als das Soll-Garzeitende liegt („J“) oder nicht, also früher als das Soll-Garzeitende liegt („N“). Falls ja, wird in Schritt S14 mindestens ein Betriebsparameter dieser Garstelle G1 bis GN so durch die Koordinierungseinrichtung 1 angepasst und an die zugehörige Garstelle G1 bis GN bzw. an das zugehörige Haushalts-Gargerät 2 bis 4 zur Einstellung übermittelt, dass der Garvorgang passend zu dem gemeinsamen Soll-Garzeitende verkürzt wird.
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Falls nicht („N“), wird in Schritt S15 mindestens ein Betriebsparameter dieser Garstelle G1 bis GN so durch die Koordinierungseinrichtung angepasst und an die zugehörige Garstelle G1 bis GN bzw. an das zugehörige Haushalts-Gargerät 2 bis 4 zur Einstellung übermittelt, dass der Garvorgang passend zu dem gemeinsamen Soll-Garzeitende verlängert wird.
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Folgend auf die Schritte S13 und S14 wird zurück zu Schritt S9 verzweigt.
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Falls jedoch in Schritt S12 erkannt wurde, dass sich dieser Garvorgang durch Anpassen oder Ändern mindestens eines zugehörigen Betriebsparameters zeitlich nicht so variieren lässt, dass das vorgegebene gemeinsame Soll-Garzeitende wieder erreicht würde („N“), wird in Schritt S16 überprüft, ob sich durch zeitliche Anpassung aller anderen beteiligten Garvorgänge ein neues gemeinsames Soll-Garzeitende erreichen lässt.
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Ist dies der Fall („J“), werden in einem Schritt S17 mittels der Koordinierungseinrichtung 1 alle anderen ausgewählten Garvorgänge so angepasst (verkürzt / verlängert), dass ein neues gemeinsames Soll-Garzeitende voraussichtlich erreicht wird. Dem Nutzer kann die Änderung des Soll-Garzeitende mitgeteilt werden, z.B. durch Anzeigen einer entsprechenden Nachricht auf der Koordinierungseinrichtung 1. Danach wird zu Schritt S9 zurückverzweigt.
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Ist dies jedoch nicht der Fall („N“), wird für diesen Garvorgang in Schritt S18 das Soll-Garzeitende aus ein individuelles Garzeitende geändert, das nicht mehr dem gemeinsamen Soll-Garzeitende der übrigen Garstellen G1 bis GN entspricht, also „individualisiert“ ist, und es wird dann zu Schritt S9 zurückverzweigt. Dem Nutzer kann dies mitgeteilt werden, z.B. durch Anzeigen einer entsprechenden Nachricht auf der Koordinierungseinrichtung 1.
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4 zeigt einen zeitlichen Verlauf mehrerer Garvorgänge im Rahmen einer Speisenzubereitung, insbesondere unter Nutzung der Verfahrensschritte S1 bis S18. Dabei sind nur die Garvorgänge der Garstellen G1, G2 und GN gezeigt, aber es können auch noch weitere Garstellen G3 bis G5 usw. betrieben werden, die sich hier beispielhaft analog zu den Garvorgängen an den Garstellen G1 und G7 verhalten.
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Spätestens zu einem letztmöglichen Zeitpunkt t_last sollte eine Speisenzubereitung begonnen werden. Der Nutzer kann nun manuelle Zubereitungsvorgänge durchführen (wie für die Garstelle GN mit t_man angedeutet) und die zur Speisenzubereitung ausgewählten Garstellen G1 bis GN entsprechend bestücken. Sind die Garstellen G1 bis GN bestückt (was automatisch ermittelt oder durch einen Nutzer bestätigt werden kann), werden mittels der Koordinierungseinrichtung 1 automatisch die zugehörigen Garvorgänge zu den jeweiligen individuellen Startzeitpunkten t_start_1, t_start_2, ..., t_start_N durch Aktivierung der zugehörigen Garstellen G1 bis GN gestartet. Die anfänglichen Einstellparameter entsprechen dabei vorteilhafterweise den durch das Rezept / die Rezepte oder durch einen Nutzer vorgegebenen Einstellparametern, z.B. eine Garraumtemperatur oder -profil für den Garraum G1, eine Kochstufe oder ein Kochstufenprofil für die Kochstelle G2, usw. Die zugehörigen Gardauern t_gar_1, t_gar_2, ..., t_gar_N sind dabei so bemessen, dass alle Garvorgänge zu dem gleichen Soll-Garzeitende t_end fertig werden sollten.
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Ab den Startzeitpunkten t_start_1, t_start_2, ..., t_start_N werden in z.B. regelmäßigen Abständen die Gargrade der an den Garstellen G1 bis GN befindlichen Gargüter bestimmt (wie durch t_mess angedeutet), und es wird auf deren Grundlage überprüft, ob die Garvorgänge weiterhin zum gemeinsamen Soll-Garzeitende t_end fertig werden. Dies ist hier für die eingezeichneten Garstellen G1 und GN auch ohne Änderungen ihrer Betriebsparameter der Fall, wie durch die Gardauern t_gar_1 und t_gar_N angedeutet.
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Weiterhin gezeigt ist der Fall, dass der Gargrad für die Garstelle G2 zu einem Zeitpunkt t_mess gemessen wird und das daraus berechnete voraussichtliche Garzeitende später als das gemeinsame Soll-Garzeitende t_end (einschließlich eines vorgegebenen Toleranzbereichs) liegt, wie durch die Zeitdauer t_gar_2 mit dem individuellen Garzeitende t_pd_2 angedeutet.
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Es wird nun überprüft, ob das ursprünglich eingestellte Soll-Garzeitende t_end an der Garstelle G2 dennoch eingehalten werden kann, wenn die Betriebsparameter der Garstelle G2 so angepasst bzw. geändert werden, dass sich der zugehörige Garvorgang beschleunigen lässt, ohne dessen Garzeit-Grenzbereich zu verlassen. Dies ist hier der Fall: Die Koordinierungseinrichtung 1 bestimmt daher neue Betriebsparameter, unter deren Einstellung das gemeinsame Soll-Garzeitende t_end an der Garstelle G2 eingehalten wird (wie durch die Zeitdauer t_gar_2_neu angedeutet) und überträgt sie an die Garstelle G2 bzw. an das zugehörige Haushalts-Gargerät 2. Die Garstelle G2 bzw. das Haushalts-Gargerät 2 übernimmt diese angepassten Betriebsparameter und steuert die Garstelle G2 nun mit ihnen an. Im Endergebnis werden dadurch alle Garvorgänge zum anfänglich vorgegebenen Soll-Garzeitende t_end fertig. Beispielsweise kann die Koordinierungseinrichtung 1 dazu eine Kochstufe der Garstelle G2 erhöhen.
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5 zeigt einen weiteren zeitlichen Verlauf mehrerer Garvorgänge im Rahmen einer Speisenzubereitung insbesondere unter Nutzung der Verfahrensschritte S1 bis S18. Dabei sind wie in 4 nur die Garvorgänge der Garstellen G1, G2 und GN gezeigt, aber es können auch noch weitere Garstellen G3 bis G5 usw. betrieben werden, die sich hier beispielhaft analog zu den Garvorgängen an den Garstellen G1 und G7 verhalten.
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Dieser Verlauf ist bis zum Zeitpunkt t_mess identisch mit 4. Im Gegensatz zu 4 hat die Überprüfung, ob das ursprünglich eingestellte Soll-Garzeitende t_end an der Garstelle G2 eingehalten werden, jedoch ergeben, dass der mindestens eine Betriebsparameter der Garstelle G2 nicht so angepasst bzw. geändert werden kann, dass sich der zugehörige Garvorgang beschleunigen lässt, beispielsweise weil dann dessen Garzeit-Grenzbereich verlassen würde, bereits eine höchste Kochstufe eingestellt ist, usw. Dies ist durch die Zeitdauer t_gar_2_pd ohne Anpassung des mindestens einen Betriebsparameters angedeutet, die zu dem Zeitpunkt t_pd_2 endet, wobei t_pd_2 > t_end gilt.
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Die Koordinierungseinrichtung 1 überprüft daher, ob sich die an den anderen Garstellen G1, GN ablaufenden Garvorgänge so verzögert werden können, dass alle Garvorgänge zu einem gemeinsamen neuen Soll-Garzeitende t_end_neu fertiggestellt werden können, das hier dem vorausgesagten bzw. voraussichtlichen Garzeitende t_pd_2 entspricht. Es wird für das vorliegende Ausführungsbeispiel angenommen, das dies möglich ist.
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An den Nutzer kann ein Hinweis auf das neue Soll-Garzeitende t_end_neu = t_pd_2 ausgegeben werden. Der Nutzer kann das neue Soll-Garzeitende t_end_neu bestätigen oder verwerfen. Wird das neue Soll-Garzeitende t_end_neu verworfen, werden die Betriebsparameter der anderen Garstellen G1, GN belassen, und der Garvorgang an der Garstelle G2 wird individuell zu dem kürzestmöglichen Garzeitende t_pd_2 beendet.
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Wird das neue gemeinsame Soll-Garzeitende t_end_neu durch den Nutzer bestätigt, bestimmt die Koordinierungseinrichtung 1 neue Betriebsparameter für die anderen Garstellen G1, GN, unter deren Einstellung das neue Soll-Garzeitende t_end_neu eingehalten wird und überträgt sie an diese Garstellen G1, GN bzw. an die zugehörigen Haushalts-Gargeräte 2 bis 4. Für diese Garstellen G1, GN werden die angepassten Betriebsparameter übernommen, so dass deren Gardauern t_gar_1_neu, t_gar_N_neu entsprechend verlängert werden. Beispielsweise kann die Koordinierungseinrichtung 1 dazu eine Garraumtemperatur des Garraums G1 erniedrigen.
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Im Endergebnis werden dadurch alle Garvorgänge zum neuen gemeinsamen Soll-Garzeitende t_end_neu fertig.
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Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt.
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Allgemein kann unter „ein“, „eine“ usw. eine Einzahl oder eine Mehrzahl verstanden werden, insbesondere im Sinne von „mindestens ein“ oder „ein oder mehrere“ usw., solange dies nicht explizit ausgeschlossen ist, z.B. durch den Ausdruck „genau ein“ usw.
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Auch kann eine Zahlenangabe genau die angegebene Zahl als auch einen üblichen Toleranzbereich umfassen, solange dies nicht explizit ausgeschlossen ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Koordinierungseinrichtung
- 2
- Herd
- 3
- Dampfgargerät
- 4
- Mikrowellengerät
- t_end
- Gemeinsames Soll-Garzeitende
- t_end_neu
- Neues gemeinsames Soll-Garzeitende
- t_gar_i
- Gardauer für Garstelle i
- t_gar_i_neu
- Neues Garzeitende für Garstelle Gi
- t_last
- Zeitpunkt
- t_man
- Zeitdauer für manuelle Speisenzubereitungsvorgänge
- t_mess
- Zeitpunkt einer Messung eines Gargrads und Bestimmung eines voraussichtlichen Garzeitendes
- t_pd_2
- Voraussichtliches Garzeitende für Garstelle G2
- t_start_i
- Startzeitpunkt für Garstelle Gi
- G1-GN
- Garstelle
- S1-S18
- Verfahrensschritt
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- US 2020033811 A [0002]
- DE 102018211925 A1 [0003]
- EP 3311716 A1 [0004]