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Die vorliegenden Anmeldung ist eine auf
JP 2019- 066 133 , eingereicht am 29.3.2019 beim Japanischen Patentamt, basierende Anmeldung, deren gesamte Inhalte hier durch Bezugnahme mit aufgenommen sind.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wabenfilter. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Wabenfilter, der die Abgasreinigungsleistung verbessern kann und der eine hohe isostatische Festigkeit aufweist, wenn er mit einem Abgasreinigungskatalysator beladen ist.
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Beschreibung der verwandten Technik
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Bisher ist als ein Filter, der dafür ausgelegt ist, Schwebstoffe in einem von einer Brennkraftmaschine, wie z. B. einer Dieselkraftmaschine, abgegebenem Abgas aufzufangen, oder eine Vorrichtung, die dafür ausgelegt ist, giftige Gaskomponenten, wie z. B. CO, HC und NOx, zu reinigen, ein Wabenfilter unter Verwendung einer Wabenstruktur bekannt gewesen (siehe die Patentdokumente 1 bis 4). Die Wabenstruktur weist Trennwände auf, die aus einer porösen Keramik, wie z. B. Cordierit oder Siliciumcarbid, ausgebildet sind, und enthält mehrere Zellen, die durch die Trennwände definiert sind. Im Wabenfilter ist die obige Wabenstruktur mit Abdichtabschnitten versehen, die abwechselnd die offenen Enden auf der Seite der Einströmstirnfläche der mehreren Zellen und die offenen Enden auf deren Seite der Ausströmstirnfläche abdichten. Mit anderen Worten, der Wabenfilter weist eine Struktur auf, in der die Einströmzellen, die die Seite der Einströmstirnfläche offen und die Seite der Ausströmstirnfläche abgedichtet aufweisen, und die Ausströmzellen, die die Seite der Einströmstirnfläche abgedichtet und die Seite der Ausströmstirnfläche offen aufweisen, abwechselnd mit den dazwischen angeordneten Trennwänden angeordnet sind. Ferner arbeiten im Wabenfilter die porösen Trennwände der Wabenstruktur als Filter, die die Schwebstoffe in einem Abgas auffangen. Im Folgenden können die in einem Abgas enthaltenen Schwebstoffe als „PM“ bezeichnet werden. „PM“ ist eine Abkürzung für „Schwebstoffe“.
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In den letzten Jahren ist ein Wabenfilter zum Reinigen eines Abgases, das von einer Kraftmaschine eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen abgegeben wird, erforderlich gewesen, um hauptsächlich zum Verbessern der Leistung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit von Kraftfahrzeugen eine Verringerung des Druckverlustes zu erreichen. Als eine der Maßnahmen zum Verringern des Druckverlusts im Vergleich zur herkömmlichen Trennwand sind Untersuchungen an „dünneren Wänden“, um die Dicke der Trennwände einer Wabenstruktur zu verringern, und „höherer Porosität“, um die Porosität der Trennwände weiter zu vergrößern, ausgeführt worden.
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- [Patentdokument 1] JP 2015- 164 712 A
- [Patentdokument 2] JP 2010- 221189 A
- [Patentdokument 3] JP 2013- 212 49 A
- [Patentdokument 4] Internationale Veröffentlichung WO 2007/ 094 499 A1
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Herkömmliche Wabenfilter haben insofern ein Problem dargestellt, als es schwierig ist, eine zufriedenstellende Abgasreinigungsleistung zu erhalten, wenn die Wabenfilter mit einem Abgasreinigungskatalysator beladen sind. In den letzten Jahren hat es z. B. einen Bedarf an einer Verbesserung der Reinigungsleistung von Wabenfiltern zum Reinigen von Abgasen, die von den Kraftmaschinen von Kraftfahrzeugen abgegeben werden, gegeben, um den Abgasvorschriften zu entsprechen, die jedes Jahr infolge der Wahrnehmung von Umweltproblemen erweitert werden. Um auf den Bedarf zu reagieren, ist es z. B. erforderlich gewesen, einen in einen Wabenfilter geladenen Katalysator durch das Erhöhen der Temperaturanstiegsgeschwindigkeit des Katalysators sofort zu aktivieren. Folglich hat es Anforderungen zum Entwickeln eines Wabenfilters gegeben, der eine zufriedenstellende Abgasreinigungsleistung sofort bereitstellen kann.
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Ferner ist es erforderlich, dass die Wabenfilter eine verbesserte isostatische Festigkeit aufweisen. Wenn z. B. ein Wabenfilter als ein Filter zum Reinigen eines Abgases verwendet wird, wird der Wabenfilter manchmal verwendet, indem er in einem Hülsenkörper, wie z. B. einem Metallgehäuse, untergebracht ist. Die Unterbringung eines Wabenfilters in einem Hülsenkörper, wie z. B. einem Metallgehäuse, kann als Einhülsen bezeichnet werden. Beim Einhülsen eines Wabenfilters wird der Wabenfilter in einem Hülsenkörper gehalten, indem auf die Umfangsfläche des Wabenfilters durch das Zwischenstück eines Haltematerials, wie z. B. einer Matte, ein Oberflächendruck ausgeübt wird. Wenn ein derartigen Einhülsen ausgeführt wird, wird der Wabenfilter in einigen Fällen durch den Oberflächendruck des Zusammendrückens beschädigt, wobei es Anforderungen zum Entwickeln eines Wabenfilters, der eine hohe isostatische Festigkeit aufweist, gegeben hat.
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Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die oben beschriebenen Probleme des Standes der Technik gemacht worden. Die vorliegende Erfindung schafft einen Wabenfilter, der die Abgasreinigungsleistung verbessern kann und der eine hohe isostatische Festigkeit aufweist, wenn er mit einem Abgasreinigungskatalysator beladen ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein im Folgenden beschriebener Wabenfilter geschaffen.
- [1] Ein Wabenfilter, der enthält:
- eine säulenförmige Wabenstruktur mit bereitgestellten porösen Trennwänden, die mehrere Zellen umgeben, die als Fluiddurchgangskanäle dienen, die sich von einer Einströmstirnfläche zu einer Ausströmstirnfläche erstrecken; und
- poröse Abdichtabschnitte, die entweder an den Enden auf der Seite der Einströmstirnfläche der Zellen oder an den Enden auf der Seite der Ausströmstirnfläche der Zellen vorgesehen sind,
- wobei die Abdichtabschnitte aus einem porösen Material bestehen,
- die Wabenstruktur einen Mittelbereich, der einen Schwerpunkt in einem Querschnitt orthogonal zu einer Richtung, in der sich die Zellen erstrecken, enthält, und einen Umfangsbereich auf einer von dem Mittelbereich ferneren Umfangsseite aufweist, und ein S2/S1 aufweist, das ein Verhältnis einer Fläche S2 des Umfangsbereichs bezüglich einer Fläche S1 des Mittelbereichs bezeichnet, das sich von 0,1 bis 0,5 erstreckt,
- die Porosität P1 eines Mittelabdichtabschnitts, der der Abdichtabschnitt ist, der im Mittelbereich vorhanden ist, höher als die Porosität P2 eines Umfangsabdichtabschnitts ist, der der Abdichtabschnitt ist, der im Umfangsbereich vorhanden ist, und
- sich die Porosität P1 des Mittelabdichtabschnitts von 76 % bis 85 % erstreckt und sich die Porosität P2 des Umfangsabdichtabschnitts von 60 % bis 75 % erstreckt. Der Wabenfilter umfasst weiter mehrere der Mittelabdichtabschnitte und der Umfangsabdichtabschnitte, die von einer Mitte in Richtung auf einen Umfang in einer radialen Richtung des Querschnitts der Wabenstruktur angeordnet sind, wobei die Mittelabdichtabschnitte und die Umfangsabdichtabschnitte so konfiguriert sind, dass jede Porosität der Mittelabdichtabschnitte und der Umfangsabdichtabschnitte, die in der Reihenfolge in Richtung auf den Umfang angeordnet sind, stufenweise von den Mittelabdichtabschnitten, die näher bei einer Mitte vorgesehen sind, in der radialen Richtung des Querschnitts abnimmt.
- [3] Der im Obigen [1] beschriebene Wabenfilter, wobei eine Zellenstruktur der Wabenstruktur im Mittelbereich und im Umfangsbereich die gleiche ist.
- [4] Der in einem der Obigen [1] bis [2] beschriebene Wabenfilter, wobei sich die Porosität der Trennwände von 52 % bis 66 % erstreckt.
- [5] Der in einem der Obigen [1] bis [3] beschriebene Wabenfilter, wobei der Wert der Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte in der Richtung, in der sich die Zellen erstrecken, konstant bleibt.
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Der Wabenfilter gemäß der vorliegenden Erfindung schafft eine Wirkung, die es ermöglicht, dass die Abgasreinigungsleistung verbessert wird, und weist außerdem eine hohe isostatische Festigkeit auf, wenn der Wabenfilter mit einem Abgasreinigungskatalysator beladen ist. Der Wabenfilter gemäß der vorliegenden Erfindung ist als ein Wabenfilter besonders wirksam, der mit einer Wabenstruktur mit höherer Porosität versehen ist. Spezifischer ist die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte höher als die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte, so dass die Temperatur eines Mittelbereichs, der die Mittelabdichtabschnitte, die eine relativ höhere Porosität aufweisen, enthält, sofort ansteigt, wobei es folglich möglich gemacht wird, den Abgasreinigungskatalysator sofort zu aktivieren. Ferner ermöglichen es die Umfangsabdichtabschnitte mit relativ geringer Porosität, dass die isostatische Festigkeit erhöht wird. Folglich kann eine Beschädigung oder dergleichen am Wabenfilter wirksam unterdrückt werden, selbst wenn ein hoher Oberflächendruck des Zusammendrückens ausgeübt wird, wenn der Wabenfilter in einen Hülsenkörper, wie z. B. ein Metallgehäuse, eingehülst wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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- 1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Ausführungsform eines Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch zeigt;
- 2 ist eine Draufsicht, die die Seite der Einströmstirnfläche des in 1 gezeigten Wabenfilters zeigt;
- 3 ist eine Draufsicht, die die Seite der Ausströmstirnfläche des in 1 gezeigten Wabenfilters zeigt;
- 4 ist eine Schnittansicht, die den entlang A-A' nach 2 genommenen Querschnitt schematisch zeigt; und
- 5 ist eine Schnittansicht, die eine weitere Ausführungsform des Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im Folgenden werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben; die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die folgenden Ausführungsformen eingeschränkt. Es sollte deshalb erkannt werden, dass diejenigen, die gegebenenfalls durch Hinzufügen von Änderungen, Verbesserungen und dergleichen zu den folgenden Ausführungsformen auf der Grundlage des allgemeinen Wissens eines Fachmanns auf dem Gebiet erzeugt werden, ohne vom Erfindungsgedanken der vorliegenden Erfindung abzuweichen, außerdem durch den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abgedeckt sind.
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(1) Wabenfilter
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Eine Ausführungsform des Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein in den 1 bis 4 gezeigter Wabenfilter 100. 1 ist eine perspektivische Ansicht, die die Ausführungsform des Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch zeigt. 2 ist eine Draufsicht der Seite der Einströmstirnfläche des in 1 gezeigten Wabenfilters. 3 ist eine Draufsicht der Seite der Ausströmstirnfläche des in 1 gezeigten Wabenfilters. 4 ist eine Schnittansicht, die einen entlang A-A' nach 2 genommenen Querschnitt schematisch zeigt.
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Wie in 1 bis 4 gezeigt ist, enthält der Wabenfilter 100 eine Wabenstruktur 10 und die Abdichtabschnitte 5. Die Wabenstruktur 10 weist die angeordneten porösen Trennwände 1 auf, die mehrere Zellen 2 umgeben, die als Fluiddurchgangskanäle dienen, die sich von einer Einströmstirnfläche 11 bis zu einer Ausströmstirnfläche 12 erstrecken. Die Wabenstruktur 10 ist eine säulenförmige Struktur mit der Einströmstirnfläche 11 und der Ausströmstirnfläche 12 als ihre beiden Stirnflächen. In dem Wabenfilter 100 der vorliegenden Ausführung weist die Wabenstruktur 10 ferner eine bereitgestellte Umfangswand 3 auf, die die Trennwände 1 an deren Umfangsseitenfläche umschließt.
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Die Abdichtabschnitte 5 sind entweder an den Enden auf der Seite der Einströmstirnfläche 11 der Zellen 2 oder an den Enden auf der Seite der Ausströmstirnfläche 12 der Zellen 2 vorgesehen, um die offenen Enden der Zellen 2 abzudichten. Die Abdichtabschnitte 5 sind poröse Substanzen (d. h., poröse Körper), die aus einem porösen Material bestehen. In dem in 1 bis 4 gezeigten Wabenfilter 100 sind die vorgegebenen Zellen 2 mit den an den Enden auf der Seite der Einströmstirnfläche 11 vorgesehenen Abdichtabschnitten 5 und die restlichen Zellen 2 mit den an den Enden auf der Seite der Ausströmstirnfläche 12 vorgesehenen Abdichtabschnitten 5 abwechselnd mit den dazwischen angeordneten Trennwänden 1 angeordnet. In der folgenden Beschreibung können die Zellen 2 mit den Abdichtabschnitten 5, die an den Enden auf der Seite der Einströmstirnfläche 11 vorgesehen sind, als „die Ausströmzellen 2b“ bezeichnet werden. Die Zellen 2 mit den Abdichtabschnitten 5, die an den Enden auf der Seite der Ausströmstirnfläche 12 vorgesehen sind, können als „die Einströmzellen 2a“ bezeichnet werden.
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Im Wabenfilter 100 weist die Wabenstruktur 10 einen Mittelbereich 15, der den Schwerpunkt in einem zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 orthogonalen Querschnitt enthält, und einen Umfangsbereich 16, der sich auf der Umfangsseite bezüglich des Mittelbereichs 15 befindet, auf. Im Folgenden kann „der zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 der Wabenstruktur 10 orthogonale Querschnitt“ einfach als „der Querschnitt der Wabenstruktur 10“ bezeichnet werden. Ferner bezieht sich „der Schwerpunkt“ des Querschnitts der Wabenstruktur 10 auf den Schwerpunkt des Querschnitts in einem geometrischen Sinn (mit anderen Worten: den geometrischen Mittelpunkt). Im Wabenfilter 100 erstreckt sich das Verhältnis einer Fläche S2 des Umfangsbereichs 16 bezüglich einer Fläche S1 des Mittelbereichs 15, d. h., S2/S1, von 0,1 bis 0,5. Im Folgenden kann in der vorliegenden Beschreibung „das Verhältnis der Fläche S2 des Umfangsbereichs 16 bezüglich der Fläche S1 des Mittelbereichs 15“ als „das Flächenverhältnis (S2/S1)“ bezeichnet werden.
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Der Wabenfilter 100 ist so konfiguriert, dass die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a, die die im Mittelbereich 15 vorhandenen Abdichtabschnitte 5 sind, höher als die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b ist, die die im Umfangsbereich 16 vorhandenen Abdichtabschnitte 5 sind. Mit dieser Konfiguration schafft der Wabenfilter 100 eine Wirkung, die es ermöglicht, dass die Abgasreinigungsleistung verbessert ist, wobei er außerdem eine hohe isostatische Festigkeit aufweist, wenn er mit einem Abgasreinigungskatalysator beladen ist. Der Wabenfilter 100 wird insbesondere in dem Wabenfilter 100 wirksam verwendet, der mit der Wabenstruktur 10 mit höherer Porosität versehen ist. Spezifischer ist die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a höher als die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b, so dass die Temperatur des Mittelbereichs 15, der die Mittelabdichtabschnitte 5a mit der relativ höheren Porosität enthält, sofort ansteigt, wobei es folglich möglich gemacht wird, den Abgasreinigungskatalysator sofort zu aktivieren. Ferner ermöglichen die Umfangsabdichtabschnitte 5b mit der relativ geringeren Porosität, dass die isostatische Festigkeit verbessert ist. Folglich kann eine Beschädigungen oder dergleichen am Wabenfilter 100 wirksam unterdrückt werden, selbst wenn ein hoher Oberflächendruck des Zusammendrückens ausgeübt wird, wenn der Wabenfilter 100 in einen Hülsenkörper, wie z. B. ein Metallgehäuse, eingehülst wird.
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Wenn der Wabenfilter 100 so konfiguriert ist, dass die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a, die im Mittelbereich 15 vorhanden sind, gleich der oder geringer als die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b ist, die im Umfangsbereich 16 vorhanden sind, dann wird die obige Wirkung nicht erhalten. Im Folgenden können die Mittelabdichtabschnitte 5a, die im Mittelbereich 15 vorhanden sind, einfach als „die Mittelabdichtabschnitte 5a des Mittelbereichs 15“ bezeichnet werden. Ferner können die Umfangsabdichtabschnitte 5b, die im Umfangsbereich 16 vorhanden sind, als „die Umfangsabdichtabschnitte 5b des Umfangsbereichs 16“ bezeichnet werden.
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Es gibt keine besondere Einschränkung an die Form des Mittelbereichs 15, insofern als der Mittelbereich 15 ein Bereich ist, der den Schwerpunkt des Querschnitts der Wabenstruktur 10 enthält. Der Mittelbereich 15 ist der Bereich, in dem sich die Mittelabdichtabschnitte 5a befinden, die die Abdichtabschnitte 5 sind, die eine Porosität aufweisen, die sich von 76 % bis 85 % erstreckt. Ferner ist der Umfangsbereich 16 ein Bereich, in dem sich die Umfangsabdichtabschnitte 5b befinden, die die Abdichtabschnitte 5 sind, die eine Porosität aufweisen, die sich von 60 % bis 75 % erstreckt. Der Mittelbereich 15 kann z. B. den Schwerpunkt an der gleichen Position wie der der Wabenstruktur 10 aufweisen und kann ähnlich wie die oder anders als die Umfangsform der Wabenstruktur 10 geformt sein. Eine Formgebung des Mittelbereichs 15 ähnlich der Umfangsform der Wabenstruktur 10 verursacht, dass die obigen Wirkungen weiter wirksam gezeigt werden.
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Die Porosität der Abdichtabschnitte 5 kann gemessen werden, wie im Folgenden beschrieben wird. Ein zu einer Zelle äquivalenter Abschnitt, der einen Abdichtabschnitt 5 und die Trennwände 1 um den Abdichtabschnitt 5 enthält, wird aus dem Wabenfilter 100 herausgeschnitten und bearbeitet, um die Trennwände 1 um den Abdichtabschnitt 5 zu entfernen. Danach wird die Masse des Abdichtabschnitts 5 gemessen, wobei die Porosität auf der Grundlage der gemessenen Masse und der wahren Dichte eines Abdichtmaterials, das den Abdichtabschnitt 5 bildet, berechnet wird. Wenn die Porosität des Abdichtabschnitts 5 gemessen wird, ist die Porosität aller Abdichtabschnitte 5 zu messen, die an den Enden der Zellen 2 der Wabenstruktur 10 vorgesehen sind.
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Durch das Messen der Porosität der Abdichtabschnitte 5, wie oben beschrieben worden ist, können der Mittelbereich 15 und der Umfangsbereich 16 definiert werden. Spezifischer kann der Bereich, in dem sich die Mittelabdichtabschnitte 5a befinden, die die Abdichtabschnitte 5 sind, die eine Porosität aufweisen, die sich von 76 % bis 85 % erstreckt, als der Mittelbereich 15 definiert werden. Ferner kann der Bereich, in dem sich die Umfangsabdichtabschnitte 5b befinden, die die Abdichtabschnitte 5 sind, die eine Porosität aufweisen, die sich von 60 % bis 75 % erstreckt, als der Umfangsbereich 16 definiert werden. In dem Wabenfilter 100 der vorliegenden Ausführung sind die Abdichtabschnitte 5, die die offenen Enden der Zellen 2 abdichten, bevorzugt entweder die Mittelabdichtabschnitte 5a, die eine Porosität aufweisen, die sich von 76 % bis 85 % erstreckt, oder die Umfangsabdichtabschnitte 5b, die eine Porosität aufweisen, die sich von 60 % bis 75 % erstreckt.
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Die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a erstreckt sich von 76 % bis 85 %, erstreckt sich bevorzugt von 77 % bis 85 % und erstreckt sich bevorzugter von 80 % bis 85 %. Es ist hinsichtlich der Reinigungsleistung nach der Katalysatorbeschichtung nicht bevorzugt, dass die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a unter 76 % liegt. Es ist hinsichtlich der Wärmeschockbeständigkeit und des Verschleißes oder des Abschabens (der Erosion) der Abdichtabschnitte und dergleichen, die den Fremdkörpern zuschreibbar sind, die zusammen mit einer Abgasströmung kommen, nicht bevorzugt, dass die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a 85 % übersteigt.
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Die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b erstreckt sich von 60 % bis 75 %, erstreckt sich bevorzugt von 60 % bis 70 % und erstreckt sich bevorzugter von 60 % bis 65 %. Es ist hinsichtlich der Wärmeschockbeständigkeit nicht bevorzugt, dass die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b unter 60 % liegt. Es ist hinsichtlich der isostatischen Festigkeit, die die Festigkeit des Filters selbst ist, nicht bevorzugt, dass die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b 75 % übersteigt.
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Es ist nicht bevorzugt, dass das Flächenverhältnis (S2/S1), das das Verhältnis der Fläche S2 des Umfangsbereichs 16 bezüglich der Fläche S1 des Mittelbereichs 15 ist, unter 0,1 liegt, weil der Umfangsbereich 16 zu klein ist, was es schwierig macht, dass die obige Wirkung gezeigt wird. Andererseits ist es nicht bevorzugt, dass das Flächenverhältnis (S2/S1) 0,5 übersteigt, weil der Mittelbereich 15 zu klein ist, was es schwierig macht, dass die obige Wirkung gezeigt wird. Das Flächenverhältnis (S2/S1) erstreckt sich bevorzugt von 0,1 bis 0,5 und erstreckt sich bevorzugter von 0,15 bis 0,45.
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Der Wabenfilter 100 weist mehrere Mittelabdichtabschnitte 5a und Umfangsabdichtabschnitte 5b auf, die von der Mitte in der radialen Richtung des Querschnitts der Wabenstruktur 10 in Richtung auf den Umfang angeordnet sind. Der Wabenfilter 100 ist so konfiguriert, dass der Wert der Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a, die in dem Mittelbereich 15 vorhanden sind, im Wesentlichen konstant ist und der Wert der Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b, die in dem Umfangsbereich 16 vorhanden sind, im Wesentlichen konstant ist. Der Wert der Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a im Mittelbereich 15 kann jedoch innerhalb des Mittelbereichs 15 variieren. Ferner kann der Wert der Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b im Umfangsbereich 16 innerhalb des Umfangsbereichs 16 variieren. Wie bei einem in 5 gezeigten Wabenfilter 200 können z. B. die Mittelabdichtabschnitte 5a und die Umfangsabdichtabschnitte 5b konfiguriert sein, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Mittelabdichtabschnitte 5a und die Umfangsabdichtabschnitte 5b können so konfiguriert sein, dass die Porosität der Mittelabdichtabschnitte 5a und die Porosität der Umfangsabdichtabschnitte 5b, die in der Reihenfolge in Richtung auf den Umfang angeordnet sind, stufenweise von den Mittelabdichtabschnitten 5a, die näher bei der Mitte vorgesehen sind, in der radialen Richtung des Querschnitts abnehmen. Mit anderen Worten, der in 5 gezeigte Wabenfilter 200 ist so konfiguriert, dass die Porosität jedes der Abdichtabschnitte 5 stufenweise abnimmt, wenn der Abstand der Abdichtabschnitte 5 von der Mitte des Querschnitts der Wabenstruktur 10 in Richtung auf den Umfang zunimmt. Der in 5 gezeigte Wabenfilter 200 ist hinsichtlich der Wärmeschockbeständigkeit und der Erosionsbeständigkeit bevorzugt. 5 ist eine Schnittansicht, die eine weitere Ausführungsform des Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung schematisch zeigt. In dem in 5 gezeigten Wabenfilter 200 sind den gleichen konstituierenden Elementen wie jenen des in 1 bis 4 gezeigten Wabenfilters 100 die gleichen Bezugszeichen zugewiesen, wobei deren ausführliche Beschreibungen weggelassen werden.
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In dem in 5 gezeigten Wabenfilter 200 erstreckt sich außerdem die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte 5a von 76 % bis 85 %, während sich die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte 5b von 60 % bis 75 % erstreckt.
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Die Fläche S1 des Mittelbereichs 15 und die Fläche S2 des Umfangsbereichs 16 des in 1 bis 4 gezeigten Wabenfilters 100 können z. B. gemäß dem folgenden Verfahren bestimmt werden. Zuerst wird die Porosität jedes der Abdichtabschnitte 5 auf der Seite der Einströmstirnfläche 11 und auf der Seite der Ausströmstirnfläche 12 des Wabenfilters 100 aus dessen Masse gemäß dem obigen Verfahren berechnet, wobei die Grenze zwischen den Mittelabdichtabschnitten 5a und den Umfangsabdichtabschnitten 5b identifiziert wird. Die Grenze zwischen den Mittelabdichtabschnitten 5a und den Umfangsabdichtabschnitten 5b schafft die Grenze zwischen dem Mittelbereich 15 und dem Umfangsbereich 16 in einer Ebene orthogonal zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 der Wabenstruktur 10. Die Fläche von einer Oberfläche jeder der Trennwände 1 bis zu einer Position, die die halbe Dicke der Trennwand 1 ist, wird als die Grenze in den Trennwänden 1, die die Mittelabdichtabschnitte 5a umgeben, auf dem äußersten Umfang des Mittelbereichs 15 betrachtet, wobei die Fläche auf der Innenseite der Grenze als die Fläche S1 definiert ist. Ferner wird die Fläche S2 auf der Grundlage des Unterschieds zwischen der Fläche der Ebene orthogonal zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 der Wabenstruktur 10 und der Fläche S1 berechnet.
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Es gibt keine besondere Einschränkung an die Länge der Zelle 2 in der Erstreckungsrichtung jedes der Abdichtabschnitte 5. Die Länge in der Erstreckungsrichtung der Zelle 2 jedes der Abdichtabschnitte 5 erstreckt sich z. B. bevorzugt von 3 mm bis 9 mm und erstreckt sich bevorzugter von 3 mm bis 7 mm. Es ist nicht bevorzugt, dass sich die Länge der Abdichtabschnitte 5 unter 3 mm befindet, weil die Abdichtabschnitte 5 manchmal leicht abfallen, falls die Einströmstirnfläche 11 des Wabenfilters 100 eingedellt oder abgesplittert ist. Es ist außerdem nicht bevorzugt, dass die Länge der Abdichtabschnitte 5 9 mm übersteigt, weil die Fläche, durch die ein Gas hindurchgeht, abnimmt, was zu einer Zunahme des Druckverlusts führt.
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In den Abdichtabschnitten 5, die die Mittelabdichtabschnitte 5a und die Umfangsabdichtabschnitte 5b enthalten, ist bevorzugt der Wert der Porosität in der Erstreckungsrichtung der Zelle 2 für jeden der Abdichtabschnitte 5 im Wesentlichen konstant. Spezifischer besteht jeder der Abdichtabschnitte 5 bevorzugt aus einem porösen Material, das im Wesentlichen die gleiche Porosität als Ganzes aufweist, anstatt die Porosität lokal zu erhöhen oder zu verringern, indem z. B. eine Glasur oder dergleichen auf die Oberfläche auf der Seite der Einströmstirnfläche 11 oder der Seite der Ausströmstirnfläche 12 aufgetragen wird.
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In der Wabenstruktur 10 erstreckt sich die Porosität P3 der Trennwände 1 bevorzugt von 52 % bis 66 % und bevorzugter von 55 % bis 63 %. Der Wabenfilter 100 zeigt eine weitere deutliche Wirkung, wenn die Wabenstruktur 10 mit hoher Porosität verwendet wird, wobei sich die Porosität P3 der Trennwände 1 von 55 % bis 63 % erstreckt. Die Porosität P3 der Trennwände 1 bezeichnet einen durch das Quecksilber-Einpressverfahren gemessenen Wert. Die Porosität P3 der Trennwände 1 kann z. B. unter Verwendung des AutoPore 9500 (Handelsname) von Micromeritics gemessen werden. Ein Teil der Trennwände 1 wird aus der Wabenstruktur 10 herausgeschnitten, um ein Probestück zu erhalten, wobei die Messung der Porosität P3 der Trennwände 1 unter Verwendung des Probestücks ausgeführt werden kann, das erhalten wird, wie oben beschrieben worden ist. Die Porosität P3 der Trennwände 1 weist bevorzugt in der gesamten Wabenstruktur 10 einen konstanten Wert auf. Der Absolutwert der Differenz zwischen einem Maximalwert und einem Minimalwert der Porosität P3 der Trennwände 1 ist z. B. bevorzugt 5 % oder kleiner.
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In der Wabenstruktur 10 erstreckt sich die Dicke der Trennwände 1 bevorzugt von 0,15 mm bis 0,30 mm und bevorzugter von 0,15 mm bis 0,25 mm und besonders bevorzugt von 0,20 mm bis 0,25 mm. Die Dicke der Trennwände 1 kann z. B. unter Verwendung eines Rasterelektronenmikroskops oder eines Mikroskops gemessen werden. Wenn sich die Dicke der Trennwände 1 unter 0,15 mm befindet, dann kann keine ausreichende Festigkeit erhalten werden. Wenn andererseits die Dicke der Trennwände 1 0,30 mm übersteigt, dann kann der Druckverlust des Wabenfilters 100 zunehmen.
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Es gibt keine besondere Einschränkung an die Formen der Zellen 2, die durch die Trennwände 1 definiert sind. Die Formen der Zellen 2 in dem Querschnitt, der orthogonal zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 ist, können z. B. polygonal, kreisförmig, elliptisch oder dergleichen sein. Eine polygonale Form kann dreieckig, viereckig, fünfeckig, sechseckig, achteckig oder dergleichen sein. Die Formen der Zellen 2 sind bevorzugt dreieckig, viereckig, fünfeckig, sechseckig oder achteckig. Hinsichtlich der Formen der Zellen 2 können alle Zellen 2 die gleiche Form oder unterschiedliche Formen aufweisen. Es können z. B. viereckige Zellen und achteckige Zellen gemischt sein, obwohl dies nicht gezeigt ist. Hinsichtlich der Größen der Zellen 2 können ferner alle Zellen 2 die gleiche Größe oder unterschiedliche Größen aufweisen. Unter den mehreren Zellen können z. B. einige Zellen größer sein und können einige andere Zellen relativ kleiner sein, obwohl dies nicht gezeigt ist. In der vorliegenden Erfindung bedeutet der Begriff „Zellen“ die von den Trennwänden umgebenen Räume.
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In dem Wabenfilter 100 ist die Zellenstruktur der Wabenstruktur 10 bevorzugt in dem Mittelbereich 15 und dem Umfangsbereich 16 die gleiche. Diese Konfiguration verursacht, dass ein Gas gleichmäßig strömt, so dass die Konfiguration hinsichtlich des Druckverlustes bevorzugt ist. Die Zellenstruktur bedeutet die Struktur der Zellen 2 in der Wabenstruktur 10, einschließlich der Dicke der Trennwände, der Formen der Zellen 2, der Zellendichte und dergleichen.
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In der Wabenstruktur 10 erstreckt sich die Zellendichte der Zellen 2, die durch die Trennwände 1 definiert sind, bevorzugt von 27 bis 51 Zellen/cm2 und bevorzugter von 31 bis 47 Zellen/cm2. Diese Konfiguration macht es möglich, eine Zunahme des Druckverlustes zu unterdrücken, während die PM-Auffangleistung des Wabenfilters 100 beibehalten wird.
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Die Umfangswand 3 der Wabenstruktur 10 kann einteilig mit den Trennwänden 1 konfiguriert sein oder kann eine Umfangsüberzugschicht sein, die durch das Auftragen eines Umfangsüberzugsmaterials gebildet wird, das die Trennwände 1 umschließt. Die Umfangsüberzugschicht kann auf der Umfangsseite der Trennwände vorgesehen werden, nachdem die Trennwände und die Umfangswand einteilig ausgebildet worden sind, wobei dann die ausgebildete Umfangswand durch ein öffentlich bekanntes Verfahren, wie z. B. Schleifen, in einem Herstellungsprozess entfernt wird, obwohl dies nicht gezeigt ist.
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Es gibt keine besondere Einschränkung an die Form der Wabenstruktur 10. Die Wabenstruktur 10 kann säulenförmig sein, wobei die Formen der Einströmstirnfläche 11 und der Ausströmstirnfläche 12 kreisförmig, elliptisch, polygonal oder dergleichen sein können.
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Es gibt keine besondere Einschränkung an die Größe der Wabenstruktur 10, z. B. die Länge von der Einströmstirnfläche 11 bis zur Ausströmstirnfläche 12 und die Größe des Querschnitts, der orthogonal zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 der Wabenstruktur 10 ist. Jede Größe kann geeignet gewählt werden, so dass eine optimale Reinigungsleistung erhalten wird, wenn der Wabenfilter 100 als ein Filter zum Reinigen eines Abgases verwendet wird. Die Länge von der Einströmstirnfläche 11 bis zur Ausströmstirnfläche 12 der Wabenstruktur 10 erstreckt sich z. B. bevorzugt von 90 mm bis 160 mm und erstreckt sich bevorzugter von 120 mm bis 140 mm. Ferner erstreckt sich die Fläche des Querschnitts, der zur Erstreckungsrichtung der Zellen 2 der Wabenstruktur 10 orthogonal ist, bevorzugt von100 cm2 bis 180 cm2 und bevorzugter von 110 cm2 und 150 cm2.
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Es gibt keine besondere Einschränkung an das Material der Trennwände 1. Das Material der Trennwände 1 enthält z. B. bevorzugt wenigstens ein Material, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die Siliciumcarbid, Cordierit, ein Silicium-Siliciumcarbid-Verbundmaterial, ein Cordierit-Siliciumcarbid-Verbundmaterial, Siliciumnitrid, Mullit, Aluminiumoxid und Aluminiumtitanat umfasst.
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Es gibt auch keine besondere Einschränkung an das Material der Abdichtabschnitte 5. Es kann z. B. das gleiche Material wie das oben beschriebene Material der Trennwände 1 verwendet werden. In den Abdichtabschnitten 5 können außerdem das Material der Mittelabdichtabschnitte 5a und das Material der Umfangsabdichtabschnitte 5b unterschiedlich oder das gleiche sein.
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(2) Herstellungsverfahren für den Wabenfilter
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Es gibt keine besondere Einschränkung an das Verfahren zum Herstellen des Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei z. B. das folgende Verfahren verwendet werden kann. Zuerst wird ein plastisches Knetmaterial zum Herstellen der Wabenstruktur vorbereitet. Das Knetmaterial zum Herstellen der Wabenstruktur kann durch das Hinzufügen eines Additivs, wie z. B. eines Bindemittels, eines Porenbildners und gegebenenfalls Wasser, zu einem aus den obigen geeigneten Materialien der Trennwände ausgewählten Material als Ausgangsstoffpulver hergestellt werden.
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Anschließend wird das Knetmaterial, das erhalten wird, wie oben beschrieben worden ist, einer Extrusion unterworfen, um dadurch einen säulenförmigen Wabenformling zu erhalten, der die Trennwände, die mehrere Zellen definieren, und eine bereitgestellte Umfangswand, die die Trennwände umgibt, aufweist. Dann wird der erhaltene Wabenformling z. B. durch Mikrowellen und Heißluft getrocknet.
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Anschließend werden an den offenen Enden der Zellen des getrockneten Wabenformlings Abdichtabschnitte vorgesehen. Spezifischer wird z. B. zuerst ein Abdichtmaterial vorbereitet, das einen Ausgangsstoff zum Bilden der Abdichtabschnitte enthält. Dann wird eine Maske an der Einströmstirnfläche des Wabenformlings bereitgestellt, um die Einströmzellen abzudecken. Als Nächstes wird das Abdichtmaterial, das vorbereitet worden ist, in die offenen Enden der Ausströmzellen, die nicht mit der Maske versehenen sind, auf der Seite der Einströmstirnseite des Wabenformlings gefüllt. Danach wird das Abdichtmaterial außerdem für die Ausströmstirnfläche des Wabenformlings in die offenen Enden der Einströmzellen durch das gleiche oben beschriebene Verfahren gefüllt.
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Bei der Herstellung des Wabenfilters gemäß der vorliegenden Erfindung werden zum Bereitstellen der Abdichtabschnitte zwei Typen von Abdichtmaterialien vorbereitet, nämlich ein Mittelabdichtmaterial zum Bilden der Mittelabdichtabschnitte und ein Umfangsabdichtmaterial zum Bilden der Umfangsabdichtabschnitte. Für das Mittelabdichtmaterial wird das Verhältnis eines porenbildenden Ausgangsstoffs (z. B. eines Porenbildners) festgelegt, so dass es hoch ist, um die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte festzulegen, so dass sie relativ höher ist. Ferner wird für das Umfangsabdichtmaterial das Verhältnis eines porenbildenden Ausgangsstoffs (z. B. eines Porenbildners) niedrig festgelegt, um die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte festzulegen, so dass sie relativ niedriger ist. Dann werden die beiden Typen von Abdichtmaterialien richtig verwendet, um die offenen Enden der Zellen in einem vorgegebenen Bereich abzudichten. Spezifischer wird das Mittelabdichtmaterial verwendet, um die offenen Enden der Zellen in einem Bereich zu füllen, der der Mittelbereich im Wabenformling sein wird, während das Umfangsabdichtmaterial verwendet wird, um die offenen Enden der Zellen in einem Bereich zu füllen, der der Umfangsbereich im Wabenformling sein wird.
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Anschließend wird der Wabenformling mit den an den offenen Enden einer Seite der Zellen vorgesehenen Abdichtabschnitten gebrannt, um den Wabenfilter gemäß der vorliegenden Erfindung herzustellen. Die Brenntemperatur und die Brennatmosphäre variieren gemäß einem Material, wobei ein Fachmann auf dem Gebiet eine Brenntemperatur und eine Brennatmosphäre wählen kann, die für ein ausgewähltes Material am besten geeignet sind.
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(Beispiele)
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Das Folgende beschreibt die vorliegende Erfindung weiter spezifisch durch Beispiele; die vorliegende Erfindung ist jedoch keineswegs durch die Beispiele eingeschränkt.
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(Beispiel 1)
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Zehn Massenteile eines Porenbildners, 20 Massenteile eines Dispergiermediums und 1 Massenteil eines organischen Bindemittels wurden zu 100 Massenteilen eines Cordierit bildenden Ausgangsstoffs hinzugefügt und gemischt, wobei die Mischung geknetet wurde, um ein Knetmaterial herzustellen. Als den Cordierit bildenden Ausgangsstoff wurden Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid, Kaolin, Talkum und Siliciumdioxid verwendet. Als das Dispergiermedium wurde Wasser verwendet. Als das organische Bindemittel wurde Methylcellulose verwendet. Als das Dispergiermittel wurde Dextrin verwendet. Als der Porenbildner wurde Koks mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 15 µm verwendet.
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Anschließend wurde das Knetmaterial einer Extrusion unter Verwendung eines Extrudierwerkzeugs zum Herstellen von Wabenformlingen unterworfen, wobei dadurch ein Wabenformling erhalten wurde, dessen gesamte Form eine runde Säulenform war. Die Form der Zellen des Wabenformlings war viereckig.
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Anschließend wurde der Wabenformling durch einen Mikrowellentrockner getrocknet und weiter durch einen Heißlufttrockner getrocknet, um den Wabenformling vollständig zu trocknen. Danach wurden beide Stirnflächen des Wabenformlings auf vorgegebene Abmessungen geschnitten.
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Anschließend wurden die Abdichtmaterialien zum Bilden der Abdichtabschnitte vorbereitet. Im Beispiel 1 wurden die beiden Typen von Abdichtmaterialien, nämlich das Mittelabdichtmaterial zum Bilden der Mittelabdichtabschnitte und das Umfangsabdichtmaterial zum Bilden der Umfangsabdichtabschnitte, vorbereitet. Für das Mittelabdichtmaterial wurde beim Vorbereiten des Abdichtmaterials der Anteil des porenbildenden Ausgangsstoffs so festgelegt, dass er im Vergleich zum Umfangsabdichtmaterial relativ höher ist. Für das Umfangsabdichtmaterial wurde beim Herstellen des Abdichtmaterials der Anteil des porenbildenden Ausgangsstoffs so festgelegt, dass er im Vergleich zum Mittelabdichtmaterial relativ geringer ist.
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Anschließend wurden unter Verwendung der obigen zwei Typen von Abdichtmaterialien die Mittelabdichtabschnitte und die Umfangsabdichtabschnitte an den offenen Enden der Zellen auf der Seite der Einströmstirnfläche des getrockneten Wabenformlings gebildet. Spezifischer wurde zuerst eine Maske auf der Einströmstirnfläche des Wabenformlings vorgesehen, um die Einströmzellen abzudecken. Dann wurde entweder das Mittelabdichtmaterial oder das Umfangsabdichtmaterial in die offenen Enden der nicht mit der Maske versehenen Ausströmzellen gefüllt, wodurch die Mittelabdichtabschnitte und die Umfangsabdichtabschnitte gebildet wurden. Spezifischer wurden die offenen Enden der Zellen in dem Bereich, der der Mittelbereich sein wird, mit dem Mittelabdichtmaterial gefüllt, während die offenen Enden der Zellen in dem Bereich, der der Umfangsbereich sein wird, mit dem Umfangsabdichtmaterial gefüllt wurden.
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Anschließend wurde die Ausströmstirnfläche des Wabenformlings außerdem mit einer Maske versehen, um die Ausströmzellen abzudecken. Dann wurde entweder das Mittelabdichtmaterial oder das Umfangsabdichtmaterial in die offenen Enden der nicht mit der Maske versehenen Einströmzellen gefüllt, wodurch die Mittelabdichtabschnitte und die Umfangsabdichtabschnitte gebildet wurden.
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Anschließend wurde der Wabenformling, in dem die Abdichtabschnitte gebildet worden waren, entfettet und gebrannt, um dadurch den Wabenfilter des Beispiels 1 herzustellen.
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Der Wabenfilter des Beispiels 1 war säulenförmig rund, wobei die Formen seiner Einströmstirnfläche und seiner Ausströmstirnfläche kreisförmig waren. Die Durchmesser der Einströmstirnfläche und der Ausströmstirnfläche betrugen 118 mm. Ferner betrug die Länge der Zellen des Wabenfilters in der Erstreckungsrichtung 127 mm. Im Wabenfilter des Beispiels 1 betrug die Dicke der Trennwände 0,22 mm, betrug die Porosität P3 der Trennwände 55 % und betrug die Zellendichte 31 Zellen/cm2. Tabelle 1 zeigt die Dicke der Trennwände, die Porosität P3 der Trennwände und die Zellendichte des Wabenfilters. Die Porosität P3 der Trennwände wurde unter Verwendung des AutoPore 9500 (Handelsname) von Micromeritics gemessen.
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Der Wabenfilter des Beispiels 1 war so konfiguriert, dass die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte, die die im Mittelbereich vorhandenen Abdichtabschnitte waren, höher als die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte war, die die im Umfangsbereich vorhandenen Abdichtabschnitte waren. Die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte erstreckte sich von 79 % bis 81 %, während sich die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte von 64 % bis 66 % erstreckte. Die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte und die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte wurden wie folgt berechnet. Nach dem Verarbeiten, um nur die Abdichtabschnitte zu entfernen, wurden die Massen der Abdichtabschnitte gemessen, wobei die Porosität P1 und die Porosität P2 aus den gemessenen Massen und der wahren Dichte der Abdichtmaterialien berechnet wurden. Im Wabenfilter des Beispiels 1 war das Flächenverhältnis, das das Verhältnis der Fläche S2 des Umfangsbereichs bezüglich der Fläche S1 des Mittelbereichs (S2/S1) ist, 0,19. Die Ergebnisse sind in der Spalte „Flächenverhältnis zwischen Mittelbereich und Umfangsbereich (S2/S1)“ der Tabelle 1 dargestellt. In Tabelle 1 zeigen die Spalten „Porosität P1 (max.) (%)“ und „Porosität P1 (min.) (%)“ des „Mittelabdichtabschnitts“ den maximalen und den minimalen Wert, die erhalten werden, wenn sich die Porosität P1 in den Mittelabdichtabschnitten des Mittelbereichs unterscheidet. Ferner zeigen in Tabelle 1 die Spalten „Porosität P2 (max.) (%)“ und „Porosität P2 (min.) (%)“ des „Umfangsabdichtabschnitts“ den Maximalwert und den Minimalwert, die erhalten werden, wenn sich die Porosität P2 in den Umfangsabdichtabschnitten des Umfangsbereichs unterscheidet. Wenn die Porosität der Mittelabdichtabschnitte und die Porosität der Umfangsabdichtabschnitte in den Bereichen konstant sind, dann sind die Werte in den Spalten die gleichen. (Tabelle 1)
| | Wabenstruktur | Flächenverhältnis zwischen Mittelbereich und Umfangsbereich (S2/S1) | Mittelabdichtabschnitt | Umfangsabdichtabschnitt |
| Dicke der Trennwand (mm) | Porosität P3 der Trennwand (%) | Zellendichte (Zellen/cm2) | Porosität P1 (max.) (%) | Porosität P1 (min.) (%) | Porosität P2 (max.) (%) | Porosität P2 (min.) (%) |
| Beispiel 1 | 0,22 | 55 | 31 | 0,19 | 81 | 79 | 66 | 64 |
| Beispiel 2 | 0,22 | 58 | 31 | 0,29 | 85 | 83 | 73 | 71 |
| Beispiel 3 | 0,22 | 63 | 47 | 0,41 | 77 | 76 | 64 | 62 |
| Beispiel 4 | 0,22 | 61 | 47 | 0,17 | 80 | 78 | 61 | 60 |
| Beispiel 5 | 0,21 | 60 | 47 | 0,41 | 77 | 76 | 65 | 63 |
| Beispiel 6 | 0,24 | 64 | 47 | 0,32 | 82 | 80 | 72 | 70 |
| Vergleichsbeispiel 1 | 0,23 | 62 | 47 | - | 84 | 82 | 84 | 82 |
| Vergleichsbeispiel 2 | 0,22 | 54 | 31 | - | 76 | 74 | 76 | 74 |
| Vergleichsbeispiel 3 | 0,22 | 63 | 47 | - | 81 | 79 | 81 | 79 |
| Vergleichsbeispiel 4 | 0,22 | 61 | 47 | 0,52 | 80 | 78 | 61 | 60 |
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Am Wabenfilter des Beispiels 1 wurden die „Bewertung der Abgasreinigungsleistung“ und die „Bewertung der isostatischen Festigkeit“ gemäß dem folgenden Verfahren ausgeführt. Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse.
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(Bewertung der Abgasreinigungsleistung)
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Zuerst wurden Abgasreiniger unter Verwendung der Wabenfilter der Beispiele als die Filter zum Reinigen eines Abgases hergestellt. Jeder der hergestellten Abgasreiniger wurde mit einer Auslassseite eines Kraftmaschinen-Auslasskrümmers eines Kraftfahrzeugs mit einer 1,2-I-Benzinkraftmaschine des Direkteinspritztyps verbunden, wobei die Konzentration des NOx, das in dem durch die Auslassöffnung des Abgasreinigers abgegebenen Gas enthalten ist, gemessen wurde, um die NOx-Reinigungsrate zu bestimmen. Basierend auf dem Wert der NOx-Reinigungsrate bei jeder Messung wurde die Abgasreinigungsleistung gemäß der folgenden Bewertungsnorm bewertet. Die Spalte „Verhältnis der NOx-Reinigungsrate (%)“ der Tabelle 2 zeigt den Wert der NOx-Reinigungsrate (%) des Abgasreinigers unter Verwendung des Wabenfilters jedes Beispiels, wenn der Wert der NOx-Reinigungsrate des Abgasreinigers unter Verwendung des Wabenfilters des Vergleichsbeispiels 1 als 100 % definiert ist.
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Bewertung „ausgezeichnet“: Wenn das Verhältnis der NOx-Reinigungsrate 105 % oder mehr beträgt, dann wird das Bewertungsergebnis mit „ausgezeichnet“ bezeichnet.
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Bewertung „gut“: Wenn das Verhältnis der NOx-Reinigungsrate 102 % oder mehr und weniger als 105 % beträgt, dann wird das Bewertungsergebnis mit „gut“ bezeichnet.
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Bewertung „annehmbar“: Wenn das Verhältnis der NOx-Reinigungsrate 100 % übersteigt und unter 102 % liegt, dann wird das Bewertungsergebnis mit „annehmbar“ bezeichnet.
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Bewertung „nicht bestanden“: Wenn das Verhältnis der NOx-Reinigungsrate 100 % oder weniger beträgt, wird das Bewertungsergebnis mit „nicht bestanden“ bezeichnet.
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(Bewertung der isostatischen Festigkeit)
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Die isostatische Festigkeit (MPa) des Wabenfilters jedes Beispiels und jedes Vergleichsbeispiels wurde gemäß dem Messverfahren der isostatischen Bruchfestigkeit gemessen, die durch die JASO-Norm M505-87 spezifiziert ist, die die durch die Society of Automotive Engineers of Japan, Inc., ausgegebene Kraftfahrzeugnorm ist. Tabelle 2 zeigt die Werte der gemessenen isostatischen Festigkeit (MPa). Ferner sind die Verhältnisse der isostatischen Festigkeiten der Wabenfilter, wenn der Wert der isostatischen Festigkeit des Wabenfilters des Vergleichsbeispiels 1 als 100 % definiert ist, in der Spalte „Verhältnis der isostatischen Festigkeiten (%)“ der Tabelle 2 angegeben. Hinsichtlich der Bewertung der isostatischen Festigkeit wurde der Wabenfilter jedes Beispiels gemäß der folgenden Bewertungsnorm bewertet.
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Bewertung „ausgezeichnet“: Wenn der Wert des Verhältnisses der isostatischen Festigkeiten 120 % oder mehr beträgt, dann wird das Bewertungsergebnis mit „ausgezeichnet“ bezeichnet.
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Bewertung „gut“: Wenn der Wert des Verhältnisses der isostatischen Festigkeiten 110 % oder mehr beträgt und unter 120 % liegt, wird das Bewertungsergebnis mit „gut“ bezeichnet.
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Bewertung „annehmbar“: Wenn der Wert des Verhältnisses der isostatischen Festigkeiten 100 % übersteigt und unter 110 % liegt, dann wird das Bewertungsergebnis mit „annehmbar“ bezeichnet.
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Bewertung „nicht bestanden“: Wenn der Wert des Verhältnisses der isostatischen Festigkeiten 100 % oder weniger beträgt, dann wird das Bewertungsergebnis mit „nicht bestanden“ bezeichnet.
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(Beispiele 2 bis 6)
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Die Wabenfilter wurden gemäß dem gleichen Verfahren wie dem, das für den Wabenfilter des Beispiels 1 verwendet wurde, hergestellt, mit Ausnahme, dass die Konfigurationen der Wabenfilter geändert wurden, wie in Tabelle 1 gezeigt ist. In den Beispielen 2 bis 6 wurden die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte und die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte durch das Ändern der Menge eines schäumbaren Harzes geändert, wenn ein Abdichtmaterial hergestellt wurde.
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(Vergleichsbeispiele 1 bis 4)
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Die Wabenfilter wurden gemäß dem gleichen Verfahren wie dem, das für den Wabenfilter des Beispiels 1 verwendet wurde, hergestellt, mit Ausnahme, dass die Konfigurationen der Wabenfilter geändert wurden, wie in Tabelle 1 gezeigt ist. In den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 wurden die Porosität P1 der Mittelabdichtabschnitte und die Porosität P2 der Umfangsabdichtabschnitte durch das Ändern der Menge eines schäumbaren Harzes geändert, wenn ein Abdichtmaterial hergestellt wurde.
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An den Wabenfiltern der Beispiele 2 bis 6 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 wurden außerdem die „Bewertung der Abgasreinigungsleistung“ und die „Bewertung der isostatischen Festigkeit“ gemäß dem gleichen Verfahren wie dem, das für das Beispiel 1 verwendet wurde, ausgeführt. Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse. (Tabelle 2)
| | Verhältnis der NOx-Reinigungsrate (%) | Verhältnis der isostatischen Festigkeiten (%) | Bewertung der Abgasreinigungsleistung | Bewertung der isostatischen Festigkeit |
| Beispiel 1 | 102 | 139 | gut | ausgezeichnet |
| Beispiel 2 | 108 | 121 | ausgezeichnet | ausgezeichnet |
| Beispiel 3 | 104 | 117 | gut | gut |
| Beispiel 4 | 101 | 113 | annehmbar | gut |
| Beispiel 5 | 102 | 105 | gut | annehmbar |
| Beispiel 6 | 101 | 117 | annehmbar | gut |
| Vergleichsbeispiel 1 | 100 | 100 | Bezug | Bezug |
| Vergleichsbeispiel 2 | 99 | 130 | nicht bestanden | ausgezeichnet |
| Vergleichsbeispiel 3 | 105 | 87 | ausgezeichnet | nicht bestanden |
| Vergleichsbeispiel 4 | 99 | 126 | nicht bestanden | ausgezeichnet |
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(Ergebnisse)
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Die Bewertungsergebnisse verifizierten, dass die isostatische Festigkeit und die Abgasreinigungsleistung der Wabenfilter der Beispiele 1 bis 6 höher als jene des Wabenfilters des Vergleichsbeispiels 1 waren, der der Bezug war. Es wurde folglich festgestellt, dass die Wabenfilter der Beispiele 1 bis 6 im Vergleich zu den herkömmlichen Wabenfiltern eine höhere Reinigungsleistung aufwiesen, während sie die erforderliche isostatische Festigkeit aufrechterhielten. Hinsichtlich des Wabenfilters des Vergleichsbeispiels 4 überstieg das Flächenverhältnis zwischen dem Mittelbereich und dem Umfangsbereich (S2/S1) 0,5, wobei das Verhältnis der NOx-Reinigungsrate (%) niedrig war, wobei deshalb das Bewertungsergebnis der Abgasreinigungsleistung „nicht bestanden“ war.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Der Wabenfilter gemäß der vorliegenden Erfindung kann als ein Filter zum Auffangen von Schwebstoffen in einem Abgas verwendet werden.
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Beschreibung der Bezugszeichen
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[0068] 1: Trennwand; 2: Zelle; 2a: Einströmzelle; 2b: Ausströmzelle; 3: Umfangswand; 5: Abdichtabschnitt; 5a: Mittelabdichtabschnitt; 5b: Umfangsabdichtabschnitt; 10: Wabenstruktur; 11: Einströmstirnfläche; 12: Ausströmstirnfläche; 15: Mittelbereich; 16: Umfangsbereich; und 100, 200: Wabenfilter.