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Die Erfindung betrifft ein Dichtstück zur Abdichtung einer T-Verbindung zwischen einem Pfostenprofil und einem Riegelprofil, insbesondere für Pfosten-Riegel-Konstruktionen von Fassaden, Lichtdächern und Wintergärten. Die Erfindung betrifft außerdem eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einem derartigen Dichtstück.
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Aus der
EP 1 223 257 A1 ist eine Pfosten-Riegel-Konstruktion bekannt, die rechtwinklig miteinander verbundene Pfostenprofile und Riegelprofile enthält. Zur Abdichtung der Verbindung zwischen den Pfosten- und Riegelprofilen ist hier ein Dichtstück vorgesehen, welches mit seiner dem Riegelprofil zugewandten Stirnseite an einem Glasträger bzw. einer Schraubnut des Riegelprofils anliegt und mit diesem fluchtet. Die zu dem Riegelprofil gewandte Stirnseite des Dichtstücks steht über die zu dem Riegelprofil gewandte Seite des Pfostenprofils vor, so dass im montierten Zustand die Stirnseite mit einem Anpressdruck an dem Glasträger bzw. der Schraubnut sowie am der Stirnseite des Riegelprofils anliegt und diese abdichtet. Dadurch werden am Riegelprofil vorgesehene Entwässerungsnuten verlängert, so dass keine Feuchtigkeit zwischen das Riegelprofil und das Dichtstück gelangen kann. An dem Dichtstück sind zueinander rechtwinklige Abschnitte zum Eingriff in Verankerungsnuten des Riegelprofils und eine benachbart zum Riegelprofil angeordnete Nut des Pfostenprofils angeordnet. Das Dichtstück weist außerdem eine Aussparung zur Verlängerung der Entwässerungsnut des Riegelprofils auf.
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Aufgabe der Erfindung ist es, ein Dichtstück der eingangs genannten Art und eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einem solchen Dichtstück zu schaffen, die eine verbesserte Abdichtung des Kreuzungspunktes von Pfosten- und Riegelprofilen ermöglichen.
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Diese Aufgabe wird durch ein Dichtstück mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst. Zweckmäßige Weiterbildungen und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Das erfindungsgemäße Dichtstück weist einen zum Übergreifen des Pfostenprofils und des Riegelprofils ausgebildeten Abdeckkörper mit einem durch ein Dichtmittel von außen befüllbaren inneren Dichtmittelaufnahmeraum auf. Dadurch kann z.B. Silikon oder ein anderes zähelastisches Dichtmittel auf besonders effektive Weise zu dem Stoßbereich zwischen dem Pfostenprofil und dem Riegelprofil gelangen und dort für eine optimale Abdichtung des gesamten Kreuzungsbereichs sorgen.
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In einer besonders zweckmäßigen Ausführung enthält der Abdeckkörper einen hinteren Bereich zum Aufsetzen auf das Riegelprofil und einen vorderen Bereich zur Überdeckung des Pfostenprofils. Der Abdeckkörper weist einen schlankeren oberen Teil und einen verbreiterten unteren Teil auf. An den Übergängen von dem schlankeren Oberteil zu dem verbreiterten Unterteil sind zweckmäßigerweise obere Flächen mit nach hinten schräg abfallenden Bereichen angeordnet. Über die Flächen mit den schräg nach hinten abfallenden Bereichen kann ein sich in den Entwässerungskanälen der Riegelprofile sammelndes Wasser über Stege Pfostenprofils hinweg in die Entwässerungskanäle des Pfostenprofils geleitet werden.
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Der Dichtmittelaufnahmeraum kann durch einen Zufuhrkanal im schlankeren oberen Teil des Abdeckkörpers und eine mit dem Zufuhrkanal in Verbindung stehende Vertiefung an der Unterseite des verbreiterten unteren Teils des Abdeckkörpers gebildet sein. Die Vertiefung kann sich zwischen einer hinteren Kante des Abdeckkörpers und einem vorderen Quersteg erstrecken.
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In dem Abdeckkörper ist zweckmäßigerweise eine erste Quernut zur Aufnahme eines inneren Stegs an der zum Riegelprofil weisenden Seite des Pfostenprofils angeordnet. Außerdem ist in dem Abdeckkörper eine zweite Quernut zur Aufnahme eines äußeren Stegs an der zum Riegelprofil weisenden Seite des Pfostenprofils vorgesehen.
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In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann an dem Abdeckkörper des Dichtstücks ein stegförmiges Halteelement zum Eingriff in einen Aufnahmekanal eines am Riegelprofil angeordneten Befestigungsstegs angeformt sein. An dem Halteelement können Verzahnungen oder hakenförmige Vorsprünge zum verriegelnden Eingriff in den Aufnahmekanal vorgesehen sein. Durch das Halteelement kann das Dichtstück auch beim Einbringen des Dichtmittels sicher am Riegelprofil 2 gehalten werden.
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Zweckmäßigerweise besteht der Abdeckkörper aus einem transparenten oder transluzenten Material. Dadurch kann der Grad der Auffüllung mit dem Dichtstoff festgestellt und somit die ordnungsgemäße Befüllung kontrolliert werden. Der Abdeckkörper kann auch aus EPDM oder einem nicht transparenten bzw. transluzenten Material bestehen.
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Der Abdeckkörper ist vorzugsweise zur Aufnahme von Dichtungsprofilen ausgebildet. In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung können an dem Abdeckkörper auch Dichtungselemente direkt angeformt sein.
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Eine erfindungsgemäße Pfosten-Riegel-Konstruktion ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Pfostenprofilen und den Riegelprofilen durch ein vorstehend beschriebenes Dichtstück abgedichtet ist. Über das Dichtstück können auch Schrauben oder andere Befestigungselemente der T-Verbindung zwischen dem Pfostenprofil und dem Riegelprofil abgedichtet werden.
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Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer T-Verbindung zwischen einem Pfosten- und Riegelprofil mit Dichtstücken in einer Explosionsansicht;
- 2 die T-Verbindung von 1 mit Dichtstücken und Dichtungen in einem montierten Zustand;
- 3 ein Dichtstück in einer Perspektivansicht von der Oberseite;
- 4 das Dichtstück von 3 in einer Perspektivansicht von der Unterseite;
- 5 eine Ansicht des Dichtstücks in Richtung des Pfeils Z von 1;
- 6 eine Seitenansicht des Dichtstücks im montierten Zustand;
- 7 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von 6;
- 8 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von 6;
- 9 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C von 6;
- 10 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D von 6;
- 11 ein zweites Ausführungsbeispiel einer T-Verbindung zwischen einem Pfosten- und Riegelprofil mit Dichtstücken in einer Explosionsansicht;
- 12 die T-Verbindung von 11 mit Dichtstücken und Dichtungen in einem montierten Zustand;
- 13 ein Dichtstück mit angeformten Dichtungselementen in einer Perspektivansicht von der Oberseite;
- 14 das Dichtstück von 13 in einer Perspektivansicht von der Unterseite;
- 15 eine Ansicht des Dichtstücks in Richtung des Pfeils Z von 11;
- 16 eine Seitenansicht des Dichtstücks im montierten Zustand;
- 17 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von 16;
- 18 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von 16;
- 19 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C von 16;
- 20 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D von 16 und
- 21 eine Schnittansicht entlang der Linie E-E von 16.
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In den 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer T-Verbindung zwischen einem Pfostenprofil 1 und einem quer dazu verlaufenden Riegelprofil 2 einer Pfosten-Riegel-Konstruktion für Fassaden, Wintergärten, Lichtdächer und dgl. in verschiedenen Darstellungen gezeigt. Die beiden Pfosten- und Riegelprofile 1 und 2 können denselben oder einen unterschiedlichen Querschnitt aufweisen. In der gezeigten Ausführung sind die Pfosten- und Riegelprofile 1 und 2 als Hohlprofile mit einem Hohlraum 3 und identischem Querschnitt ausgeführt. Sie weisen jeweils zwei zueinander parallele Seitenwände 4 und 5 und zwei zu den Seitenwänden 4 und 5 rechtwinklige innere und äußere Stirnwände 6 und 7 auf. Die zur Außenseite der Pfosten-Riegel-Konstruktion weisende äußere Stirnwand 7 enthält einen nach außen vorstehenden Befestigungssteg 8 mit einem und zur Außenseite hin offenen Aufnahmekanal 9 für Befestigungsschrauben oder andere Befestigungselemente, durch die hier nicht dargestellte Halteprofile oder eine Haltekonstruktion zur Halterung von Glasscheiben oder anderen Fassadenelementen an der äußeren Stirnwand 7 befestigt werden können. Rechts und links bzw. oberhalb und unterhalb des Befestigungsstegs 8 sind an der Außenseite des äußeren Stirnwand 7 außerdem in Längsrichtung des Pfosten- bzw. Riegelprofils 1 bzw. 2 verlaufende Aufnahmenuten 10 zur Aufnahme von Dichtstücken 11 und in 2 gezeigter Dichtungen 12 vorgesehen. Die Aufnahmenuten 10 für die Dichtungen 10 werden durch äußere und innere Stege 13 bzw. 14 begrenzt. Zwischen den inneren Stegen 14 und dem mittigen Befestigungssteg 8 sind Entwässerungskanäle 15 angeordnet.
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Das Pfostenprofil 1 und das Riegelprofil 2 sind bei der gezeigten Ausführung in Form eines z.B. im Strangpressverfahren hergestellten Metallprofilrohrs ausgeführt, das aus Stahl oder Aluminium bestehen kann. Sie können aber auch als Schweißkonstruktion aus einem entsprechend gebogenen und verschweißten Metallblech, als Holz- bzw. Kunststoffkonstruktion oder dgl. hergestellt sein. Der nach außen vorstehende Befestigungssteg 8 an der zur Außenseite gerichteten und zur Befestigung von Glasscheiben oder anderer Fassadenelemente dienenden äußeren Stirnwand 7 weist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen als Schraubkanal ausgeführten Aufnahmekanal 9 auf. In den Aufnahmekanal 9 können z.B. mit einem Schneidgewinde versehene Befestigungsschrauben zur Befestigung von Halteprofilen oder weiteren Trag- oder Fassadenelementen eingeschraubt werden.
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Die Verbindung zwischen dem Pfostenprofil 1 und dem Riegelprofil 2 kann durch ein hier nicht dargestelltes Verbindungsstück erfolgen, das in den Hohlraum 3 des Riegelprofils 2 eingesteckt ist und als Einschubprofil und Rastbolzen ausgebildete Verbindungselemente zum formschlüssigen Eingriff in das Pfostenprofil 1 enthält.
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Das in den 3 bis 6 in verschiedenen Ansichten gesondert dargestellte Dichtstück 11 ist zur Abdichtung der T-Verbindung zwischen dem Pfostenprofil 1 und dem Riegelprofil 2 konzipiert. Es wird von der Außenseite auf die Pfosten-Riegel-Konstruktion aufgesetzt und ermöglicht eine wasser- und dampfdichte Abdichtung der T-Verbindung. Hierzu weist das Dichtstück 11 einen als Hohlkörper ausgebildeten, hutförmigen Abdeckkörper mit einem hinteren Bereich 16 zum Aufsetzen auf das Riegelprofil 2 und einen vorderen Bereich 17 zur Überdeckung des Pfostenprofils 1 auf.
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Wie besonders aus 6 hervorgeht, ist der hintere Bereich 16 des hutförmigen Abdeckkörpers zum Aufsetzen auf den Befestigungssteg 8 des Riegelprofils 2 ausgebildet, während der vordere Bereich 17 des Abdeckkörpers über das Pfostenprofil 1 greift und an seiner Unterseite zwei zueinander parallele Quernuten 18 und 19 zur Aufnahme der die Aufnahmenut 10 für die Dichtung 11 begrenzenden inneren und äußeren Stege 13 und 14 an der dem Riegelprofil 2 zugewandten Seite des Pfostenprofils 1 enthält.
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Der auf das Pfostenprofil und das Riegelprofil aufsteckbare Abdeckkörper weist einen schlankeren Oberteil 20 und einen verbreiterten Unterteil 21 auf. In dem Unterteil 21 ist am vorderen Bereich 17 eine erste Quernut 18 zur Aufnahme des inneren Stegs 14 an der dem Riegelprofil 2 zugewandten Seite des Pfostenprofils 1 angeordnet. In dem Unterteil 21 des Dichtstücks 11 ist am vorderen Bereich 17 ferner eine zu der ersten Quernut 18 parallele zweite Quernut 19 zur Aufnahme des äußeren Stegs 13 an der dem Riegelprofil 2 zugewandten Seite des Pfostenprofils 1 angeordnet. Im hinteren Bereich 16 des Dichtstücks 11 sind im Unterteil 21 außerdem seitliche Aussparungen 22 zur Abdeckung von Schrauben oder anderen Halteelementen vorgesehen.
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In 3 ist erkennbar, dass das Dichtstück 11 an den Übergängen von dem schlankeren Oberteil 20 zum breiteren Unterteil 21 zwei obere Flächen 23 mit nach hinten schräg abfallenden Bereichen 24 aufweist. Über die Flächen 23 mit den schrägen Bereichen 24 kann ein sich in den Entwässerungskanälen 15 der Riegelprofile 2 sammelndes Wasser über die Stege 13 und 14 des Pfostenprofils 1 hinweg in die Entwässerungskanäle 15 des Pfostenprofils 1 geleitet werden. An den zum Pfostenprofil 1 weisenden vorderen Enden des Dichtstücks werden die Flächen 23 durch nach oben vorstehende, seitliche vordere Begrenzungsstege 25 begrenzt. Am Ende der nach hinten schräg abfallenden Bereiche 24 sind seitliche hintere Begrenzungsstege 26 angeordnet. Eine zum Pfostenprofil 1 weisende vordere Stirnfläche 27 des Oberteils 20 ist schräg ausgebildet und weist eine Öffnung 28 zum Einbringen eines Dichtmittels auf. Bei dem Dichtmittel kann es sich z.B. um Silikon oder ein anderen zähelastischen Dichtstoff handeln.
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Aus 4 geht hervor, dass das Dichtstück 11 an der Innenseite seines auf den Befestigungssteg 8 des Riegelprofils 2 aufsetzbaren hinteren Bereichs 16 einen in Längsrichtung des Dichtstücks 11 verlaufenden nutförmigen Aufnahmebereich 29 zur Aufnahme des Befestigungsstegs 8 enthält. Die Breite des nutförmigen Aufnahmebereichs 29 ist auf die Breite des Befestigungsstegs 8 abgestimmt. Der Abdeckkörper des Dichtstücks 11 weist an seiner Innenseite außerdem einen inneren Dichtmittelaufnahmeraum zur Aufnahme des über die Öffnung 28 von außen zuführbaren Dichtmittels auf. Der Dichtmittelaufnahmeraum wird durch einem im vorderen Bereich 17 des Abdeckkörpers angeordneten vorderen Zufuhrkanal 30 und eine mit diesem in Verbindung stehende Vertiefung 31 gebildet, die an der Unterseite des Abdeckkörpers 11 zu beiden Seiten des nutförmigen Aufnahmebereichs 29 über nahezu die gesamte Länge des hinteren Bereichs 16 bis zum Zufuhrkanal 30 im vorderen Bereich 17 verläuft. Durch die Öffnung 28 und den Zufuhrkanal 30 kann so das Dichtmittel zu der Vertiefung 31 an der Unterseite des verbreiterten Unterteils 21 gelangen.
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An dem Abdeckkörper des Dichtstücks 11 ist ein in den Aufnahmebereich 29 ragendes stegförmiges Halteelement 32 zum Eingriff in den Aufnahmekanal 9 des Befestigungsstegs 8 angeformt. An dem stegförmigen Halteelement 32 sind in 5 erkennbare Verzahnungen oder hakenförmige Vorsprünge 33 zum verriegelnden Eingriff in den Aufnahmekanal 9 des Befestigungsstegs 8 vorgesehen. Durch das Halteelement 32 kann das Dichtstück 11 auch beim Einbringen des Dichtmittels sicher am Riegelprofil 2 gehalten werden.
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Aus den 7 bis 10 ist ersichtlich, dass der in 7 erkennbare Zufuhrkanal 30 und die Vertiefung 31 zwischen einer in 4 gezeigten hinteren Kante 34 und einem in eine Aufnahmenut 10 des Pfostenprofils 1 eingreifenden Quersteg 35 mit einem hier durch ein Punktraster dargestellten Dichtmittel befüllbar sind. Dadurch kann das über die Öffnung 28 zugeführte Dichtmittel nicht nur in das Riegelprofil 2, sondern auch in das Pfostenprofil 1 gelangen. Der in 4 erkennbare Quersteg 35 ist an seinen Enden abgewinkelt und weist an die Breite der Aufnahmenut 10 des Pfostenprofils 1 angepasste endseitige Abschlussstege 36 auf. Dadurch kann verhindert werden, dass das in den Vertiefungen 31 befindliche Dichtmittel über das Dichtstück 11 hinaus nach außen in die Aufnahmenut 10 des Pfostenprofils 1 gelangt. Der nutförmige Aufnahmebereich 29 hat eine etwas größere Breite als der Befestigungssteg 8, so dass zwischen der Außenseite des Befestigungsstegs 8 und dem nutförmigen Aufnahmebereich 29 ein Spalt verbleibt. Über diesen Spalt kann das Dichtmittel gemäß der 8 bis 10 von den Vertiefungen 31 an der Außenseite des Befestigungsstegs 8 entlang bis zum Aufnahmekanal 9 an der Oberseite des Befestigungsstegs 8 und in den Aufnahmekanal 9 hinein bis zu dessen Boden gelangen. Dadurch ist eine optimale Abdichtung erreichbar.
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Der Abdeckkörper des Dichtstücks 11 besteht vorzugsweise aus Kunststoff. Besonders bevorzugt besteht der Abdeckkörper aus einem transparenten Material. Dadurch kann die ordnungsgemäße Befüllung des Abdeckkörpers mit Dichtmittel kontrolliert werden. Über das Dichtstück 11 können auch in den 1 und 6 gezeigte Schrauben 41 oder andere Befestigungselemente der T-Verbindung zwischen dem Pfostenprofil 1 und dem Riegelprofil 2 abgedichtet werden.
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In den 11 bis 21 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer T-Verbindung zwischen einem Pfostenprofil 1 und einem quer dazu verlaufenden Riegelprofil 2 einer Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einem alternativen Dichtstück 11 gezeigt. Bei dieser Ausführung sind an dem ebenfalls mit einem schmaleren Oberteil 20 und einem breiteren Unterteil 21 versehenen hutförmigen Abdeckkörper als Dichtungsecken ausgebildete Dichtungselemente 37 aus EPDM zum Eingriff in die Aufnahmenuten 10 des Pfostenprofils 1 und Riegelprofils 2 angeformt. Die Dichtungselemente 37 weisen zueinander rechtwinklige Dichtungsleisten 38 bzw. 39 auf. Die Dichtungsleisten 38 und 39 können auch schräg angeordnet sein. Gemäß 12 können an die Dichtungsleisten 38 und 39 entsprechende leistenförmige Dichtprofile 40 angeschlossen werden. Die Dichtprofile 40 können bündig angesetzt oder z.B. durch Verklebung fest mit den Dichtleisten 38 bzw. 39 verbunden werden.
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Aus 14 geht hervor, dass der Quersteg 15 im Unterteil 21 des Aufsteckkörpers im Unterschied zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel keine seitlichen Abschlussstege 36 enthält. Der durch den Zuführbereich 30 und die Vertiefungen 31 gebildete Druckmittelaufnahmeraum ist somit zu den Dichtungselementen 37 hin offen, so dass ein über die Öffnung 28 zugeführtes Dichtmittel auch zu den Dichtungselementen 37 gelangen kann.
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Ansonsten sind die beiden Ausführungsbeispiele ähnlich aufgebaut, so dass einander entsprechende Teile auch mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Auf die entsprechende Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels wird verwiesen.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Pfostenprofil
- 2
- Riegelprofil
- 3
- Hohlraum
- 4
- Seitenwand
- 5
- Seitenwand
- 6
- Innere Stirnwand
- 7
- Äußere Stirnwand
- 8
- Befestigungssteg
- 9
- Aufnahmekanal
- 10
- Aufnahmenut
- 11
- Dichtstück
- 12
- Dichtung
- 13
- Äußerer Steg
- 14
- Innerer Steg
- 15
- Entwässerungskanal
- 16
- Hinterer Bereich des Dichtstücks
- 17
- Vorderer Bereich des Dichtstücks
- 18
- Erste Quernut
- 19
- Zweite Quernut
- 20
- Oberteil
- 21
- Unterteil
- 22
- Aussparung
- 23
- Obere Fläche
- 24
- Schräger Bereich
- 25
- Vorderer Begrenzungssteg
- 26
- Hinterer Begrenzungssteg
- 27
- Vordere Stirnfläche
- 28
- Öffnung
- 29
- Aufnahmebereich
- 30
- Zufuhrkanal
- 31
- Vertiefung
- 32
- Halteelement
- 33
- Vorsprung
- 34
- Kante
- 35
- Quersteg
- 36
- Abschlusssteg
- 37
- Dichtungselement
- 38
- Dichtungsleiste
- 39
- Dichtungsleiste
- 40
- Dichtungsprofil
- 41
- Schraube
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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