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Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für Montagewinkel zum Fixieren von Fensterbänken bestehend aus einem Abstandselement mit einer beim bestimmungsgemäßen Gebrauch oben liegenden Anlagefläche zur Anlage unter ein Fensterelement eines bestehenden Fensters und einer Haltevorrichtung zum Halten des oder der zu montierenden Montagewinkel/s.
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Zur Montage von Fensterbänken unter bereits vorhandene Fensterrahmen in einem Rohbau ist es bis heute üblich, die einzubauenden Fensterbänke mit Hilfe einer Wasserwaage in der Bauöffnung unterhalb des bereits fixierten Fensterrahmens auszurichten und unter Verwendung von Kunststoffkeilen oder Kunststoffunterlegplättchen auf der Brüstung zu unterfüttern und zu fixieren. Diese Kunststoffunterleger verbleiben unter der einzubauenden Fensterbank als verlorene Fixierung oder Schalung. Mit dieser bisher üblichen Vorgehensweise ist eine exakte Ausrichtung der einzubauenden Fensterbänke sehr umständlich und nur mit hohem Zeitaufwand möglich. Bei langen Fensterbänken ist eine genaue Ausrichtung nur unter Einsatz von 2 Arbeitskräften zu erreichen. Nachteilig ist des Weiteren, dass die Ausrichtung und Fixierung mittels Kunststoffkeilen- bzw. - plättchen nur geringen Belastungen standhält und bereits leichte Erschütterungen bei der Montage zur Lageveränderung oder zum Kippen der Kunststoffunterfütterungen führen. Das erfordert dann wiederum eine Korrektur, so dass in diesem Fall diese Prozedur wiederholt werden muss.
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Es besteht der Bedarf, dass der Einbau von Fensterbänken leichter und schneller auszuführen ist.
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In dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 92 08 104 U1wird eine Vorrichtung zum Einbauen eines Fenstersimses offenbart. Die Vorrichtung besteht aus einer Profilleiste, die gegen den unteren Querholm, auf dem das Fenster ruht, geschraubt oder genagelt werden kann. Die montierte Profilleiste erlaubt es, den zu montierenden Fenstersims unter das Fenster zu klemmen. Dabei rastet ein Eingriffselement an der Profilleiste in den Fenstersims ein. Eine Möglichkeit, die Profilleiste für verschiedene Stärken eines Fenstersimses im richtigen Abstand zu montieren, ist nicht gegeben.
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In dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 94 19 530 U1 wird eine Fensterricht-Klemme zum Justieren und Festspannen von Fensterrahmen in Maueröffnungen offenbart. Mit einem in einem Grundkörper geführten, mehrfach abgewinkelten Flachstahl, der über Gewindespindeln verstellbar ist, lässt sich der damit einzubauende Fensterrahmen positionieren.
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In der deutschen Offenlegungsschrift
DE 10 2017 004 072 A1 wird ein Werkzeug offenbart, dass äußerliche einer Maurerkelle ähnelt und auf dem Kellenblatt ein Abstandselement aufweist. Die Kelle wird von untern an eine Kante des bereits montierten Fensters angelegt und zwischen dem Kellenblatt und dem Abstandshalter wird ein Montagewinkel eingeklemmt, der an seiner Rückseite ein Klebestreifen aufweist. Mit Hilfe des Werkzeugs wird der Montagewinkel so an den Fensteranschlag, nämlich dem Mauerwerk unterhalb des Fensters angedrückt, dass der Abstand des Montagewinkels zur unteren Kante des Fensters exakt der Stärke des Abstandselements entspricht. Der Montagewinkel dient sodann zu Aufnahme einer Fensterbank, die von unterhalb mit Bauschaum fixiert wird.
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Dieses Werkzeug hat sich bereits als äußerst Zeitsparend herausgestellt und hilft, die Montagezeit für eine Fensterbank in einem Rohbau erheblich zu reduzieren und den Arbeitsaufwand zu verringern. Der Montagewinkel muss einen Klebestreifen aufweisen, in der Regel ein selbstklebender Schaumstoffstreifen, mit dessen Hilfe der Montagewinkel für die kurze Zeit der Montage und der Fixierung der Fensterbank mit Bauschaum die Fensterbank mechanisch fixiert. Für größere Bauvorhaben ist der Einsatz von Klebestreifen jedoch kostspielig. Die Klebestreifen müssen auf den Montagewinkel aufgebracht werden und auf der Baustelle muss der Abdeckstreifen vom Klebestreifen entfernt werden. Dabei entsteht Müll. Des Weiteren ist das Entfernen vom Abdeckstreifen unter den rauen Bedingungen am Bau, wenn die Hände eines Nutzers mit Mörtel oder Staub belegt sind, nicht immer sehr einfach.
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Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Montagevorrichtung für Fensterbänke zur Verfügung zu stellen, welche die zuvor benannten Nachteile nicht aufweist.
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Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Abstandselement mindestens eine Bohrung zur Aufnahme einer Schraube oder eines dazu vergleichbaren Befestigungselements aufweist, wobei die mindestens eine Bohrung einen Magneten zur temporären Fixierung der Schraube oder des dazu vergleichbaren Befestigungselements aufweist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen zu Anspruch 1 angegeben. Des Weiteren wird ein Verfahren in den Ansprüchen 8 und 9 beansprucht, in welchem die zuvor genannte Montagevorrichtung eingesetzt wird. Schließlich wird ein Set bestehend aus einer solchen Montagevorrichtung und mindestens einem Montagewinkel beansprucht.
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Nach der Erfindung ist vorgesehen, in dem Abstandselement Bohrungen vorzusehen, welche Schrauben aufnehmen kann oder andere dazu vergleichbaren Befestigungselemente. Solche vergleichbaren Elemente können Nägel sein, die für Bolzensetzgeräte einsetzbar sind oder Schrauben-Dübel-Kombinationen, die in Bolzensetzgeräten einsetzbar sind. Je eine Schraube oder ein dazu vergleichbares Befestigungselement ist in der Bohrung durch einen Magneten fixiert. So ist es möglich, die Montagevorrichtung bequem mit einem oder mehreren Montagewinkeln zu beladen und Schrauben oder Bolzen in die Bohrungen zu legen. Das Beladen mit Schrauben oder Bolzen kann vor dem Einsatz unter dem bereits montierten Fenster geschehen oder aber erst, wenn der Abstandshalter platziert ist. Die Bohrung ist so in den Abstandshalter eingebracht, dass die Schraube wie in einem Lauf steckt und durch die Bohrungsrichtung wird die Schraube oder der Bolzen unmittelbar in Richtung einer Schenkelfläche des Montagewinkels ausgerichtet. Im unter das Fenster angesetzten Zustand kann nun je eine Schraube oder ein Bolzen in je einer Bohrung durch die Schenkelfläche des Montagewinkels getrieben werden und somit kann der Montagewinkel am Mauerwerk unterhalb des Fensters fixiert werden. In diesem Verfahren zur Montage der Fensterbank wird der Klebestreifen ersetzt durch die Schraube oder durch den Bolzen. Es entsteht weniger Müll und der Montagewinkel muss als verlorenes Fixierelement nicht mehr mit einem Klebestreifen ausgerüstet werden. Die Fixierung mit Hilfe einer Schraube oder eines Bolzens lässt den Montagewinkel bei der kurzen Zeit der Montage höhere Kräfte aufnehmen, ohne sich vom gegebenenfalls staubigen Mauerwerk zu lösen.
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Die Montagevorrichtung kann unterschiedlich ausgeführt sein. In einer ersten Ausgestaltung kann die Montagevorrichtung so ausgestaltet sein, dass das Abstandselement mit mindestens einem Griff versehen ist, durch welchen die Montagevorrichtung einhändig positionierbar ist, wobei der Griff in Form eines Kellengriffs oder in Form eines Eingriffsöffnung im Abstandselement ausgebildet ist. Diese Ausführungsform ist geeignet für den schnellen Einsatz. Mit Hilfe des Kellengriffs wird die Montagevorrichtung unterhalb des bereits montierten Fensters mit einer ersten Hand angesetzt und mit einer zweiten Hand kann ein Akkuschrauber an die durch das Abstandselement fixierten Schrauben angesetzt werden. Alternativ oder kumulativ kann in dem Abstandselement ein Eingriffsloch für mehrere Finger in Form eines Schlitzes vorhanden sein oder aber gleich mehrere Eingriffsöffnungen, die jeweils ein Finger der menschlichen Hand aufnehmen.
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Die Haltevorrichtung für den oder die Montagewinkel kann als Klemmvorrichtung ausgebildet sein oder aber auch als Einschuböffnung, die den Montagewinkel exakt aufnimmt.
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Es besteht der Bedarf, dass die Montagevorrichtung einsetzbar ist für unterschiedlich starke Fensterbänke. Es gibt eher dünnwandige Fensterbänke und solche Fensterbänke, die stärker auftragen. Damit der Montagewinkel so unterhalb des Fensters angebracht werden kann, dass der Montagewinkel die Fensterbank für die Zeit der Montage so unterhalb des Fensters fixiert, dass die Fensterbank eng an der Unterkante des Fenster anliegt, kann vorgesehen sein, dass zusätzliche Abstandselemente zum eigentlichen Abstandselement hinzugefügt werden können. In einer ersten Ausgestaltung kann mindestens ein zusätzliches Abstandselement oder gleiche mehrere Abstandselemente in Form von wenige Millimeter starken Brettchen montiert sein, dass die Brettchen wie bei einer Fühlerlehre um eine gemeinsame Achse heraus gedreht oder eingedreht werden können. Eine solche Anordnung, die an eine Fühlerlehre erinnert, wird im Rahmen dieser Anmeldung als „Abstandslehre“ bezeichnet.
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Anstelle der Anordnung der zusätzlichen Brettchen als weitere Abstandshalter in Form einer Abstandslehre ist es auch möglich, die weiteren Brettchen durch eine Ringbindung mit dem eigentlichen Abstandselement zu verbinden. Anstelle die zusätzlichen Abstandselemente in Form der Brettchen zu verdrehen, werden die Brettchen nach hinten geklappt. Um auch bei zurückgeklappten Brettchen die Bohrungen für die Schrauben oder die Bolzen leichter zugänglich zu machen, kann es vorgesehen sein, dass die Brettchen als Abstandshalter Öffnungen oder Ausnehmungen aufweisen, welche im zurückgeklappten Zustand die Bohrungen frei lassen.
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Es ist möglich, die Montagevorrichtung als einen kleinen Block für einen einzigen Montagewinkel auszuführen, diesen optional mit einem Kellengriff zu versehen oder mindestens eine Eingriffsöffnung für mehrere Finger oder je einen Finger auszuführen. Es ist alternativ auch möglich, den Block zu verbreitern und auf einer Breite zwischen 10 cm bis zu 1 m oder gar noch mehr auszuweiten. Dabei vervielfacht sich die Zahl der Bohrungen für je einen Montagewinkel. Eine längere Montagevorrichtung für eine Vielzahl gleichzeitig zu montierender Montagewinkel kann bei einer größeren Länge ein erhebliches Gewicht aufweisen, das so groß ist, das es zwar noch gehalten werden kann, jedoch ist die einhändige Handhabung nicht mehr praktikabel. Eine solche Vorrichtung kann mit Hilfe einer Klemme oder mit einer Zwinge an dem unteren Rand des bereits montierten Fensters angebracht und ausgerichtet werden. Ist die Montagevorrichtung durch die Klemme oder die Zwinge befestigt, so ist es möglich, die Vielzahl an Schrauben nacheinander mit einem Akku-Schrauber einzudrehen.
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Die Erfindung wird anhand der folgenden Figuren näher erläutert. Es zeigt:
- 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht,
- 2 die Montagevorrichtung aus 1 in einer isometrischen Frontansicht,
- 3 die Montagevorrichtung aus 1 in einer isometrischen Seitenansicht,
- 4 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks mit einem Kellengriff in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht,
- 5 die Montagevorrichtung aus 4 in einer isometrischen Seitenansicht,
- 6 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks mit einem Kellengriff und einer Klemmvorrichtung in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht,
- 7 die Montagevorrichtung aus 6 in einer isometrischen Seitenansicht,
- 8 eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht,
- 9 die Montagevorrichtung aus 8 in einer isometrischen Seitenansicht,
- 10 eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks mit einem Kellengriff und einer Klemmvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann,
- 11 eine sechste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann,
- 12 eine siebte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks mit einem Kellengriff und einer Klemmvorrichtung, sowie mit zusätzlichen Abstandselementen in einer Abstandslehren-Anordnung in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann,
- 13 eine achte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung, sowie mit zusätzlichen Abstandselementen in einer Abstandslehren-Anordnung in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann,
- 14 eine neunte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks mit einem Kellengriff und einer Klemmvorrichtung, sowie mit zusätzlichen Abstandselementen in einer Ringbindungs-Anordnung in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann,
- 15 eine zehnte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung, sowie mit zusätzlichen Abstandselementen in einer Abstandslehren-Anordnung in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann,
- 16 eine Skizze zur Veranschaulichung eines ersten Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 17 eine Skizze zur Veranschaulichung eines weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 18 eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 19 eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 20 eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 21 eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 22 eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens,
- 23 eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens.
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In 1 ist eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht dargestellt. In der Montagevorrichtung 1 steckt ein Montagewinkel 2. Dieser Montagewinkel 2 ist dabei in einer Einschuböffnung 14 der Montagevorrichtung 1 aufgenommen. Die Montagevorrichtung 1 selbst, besteht im Wesentlichen aus einem Abstandselement 4, einem Block mit definierter Höhe. Der Block kann aus Holz bestehen oder aus Kunststoff. Auch kommt Metall als Werkstoff in Frage, wobei in diesem Fall darauf geachtet werden müsste, das Abstandselement 4 hohl auszuführen, um unnötiges Gewicht zu vermeiden. Das Abstandselement 4 hat eine im bestimmungsgemäßen Gebrauch oben angeordnete Anlagefläche 5. Mit der Anlagefläche 5 wird die Montagevorrichtung 1 an der Unterseite eines bestehenden Fensters 7 angelegt. Ein Fensterelement 6, das zur Anlage geeignet ist, ist beispielsweise der untere Teil des mauerseitigen Fensterrahmens. Um einen Montagewinkel 2 zu fixieren, ist eine Haltevorrichtung 8 vorgesehen. Diese Haltevorrichtung 8 kann als Einschuböffnung 14 aufgebaut sein oder auch in Form eines an eine Maurerkelle erinnerndes Kellenblatt, als Klemmvorrichtung 15. Die Klemmvorrichtung 15 verklemmt den Montagewinkel 2 unterhalb des Abstandselements 4 fest. Für eine komfortable Befestigung des Montagewinkels 2 ist vorgesehen, dass eine Bohrung 9 in dem Abstandselement 4 vorhanden ist, in welche eine Schraube 10, oder ein Nagel oder ein Bolzen als dazu vergleichbares Befestigungselement 11 eingesetzt werden kann. Damit das Befestigungselement 11 beim Hantieren nicht herausfällt, ist ein Magnet 12 vorgesehen, der in dieser Ausführungsform in 1 von oben in eine Sackbohrung eingesetzt ist und nahe an die Bohrung 9 heranreicht. Dadurch, dass der Magnet 12 in der Nähe der Austrittsöffnung des Befestigungselements 11 angeordnet ist, wird das Befestigungselement 11 tief in die Bohrung 9 hineingezogen, wenn es in die Bohrung 9 von der Eintrittsseite vom Nutzer eingelegt wird. Die hier vorgestellte Ausführungsform hat keinen Griff 13 und hat äußerlich die Erscheinungsform eines Blocks. Für den Einsatz ist vorgesehen, dass der Block unterhalb des mauerseitigen Fensterrahmens angelegt und genutzt wird. Je nach Breite der Montagevorrichtung 1 und der Anzahl der vorhandenen Bohrungen 9 und Haltevorrichtungen 8 kann es sich zeitlich lohnen, den Block beispielsweise mit einer Zwinge 20 unterhalb des mauerseitigen Fensterrahmens zu fixieren.
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In 2 ist die Montagevorrichtung 1 aus 1 in einer isometrischen Frontansicht dargestellt, und zwar von der Seite, in welche die Montagewinkel 2 in die Montagevorrichtung 1 eingeschoben werden. Diese Seite wird beim Gebrauch dem Mauerwerk zugewandt. In dieser Darstellung sind in strichlinierter Form die Umrisse der Magneten 12 ersichtlich.
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In 3 ist die Montagevorrichtung 1 aus 1 in einer isometrischen Seitenansicht dargestellt, und zwar von der Seite, aus der die in die Bohrung 9 eingesetzte Schraube 10 in seiner Längsausrichtung als strichlinierte Form erkennbar ist. Anders als in 2 ist in dieser 3 der eingeschobene Montagewinkel 2 eingezeichnet.
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In 4 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks mit einem Kellengriff 13a in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht dargestellt. Sämtliche Bezugszeichen entsprechenden Bezugszeichen in 1, jedoch ist hier der optionale Kellengriff 13a als Griff zur Einhandbedienung eingezeichnet. Der Kellengriff 13a ist der Seite gegenüber angebracht, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch dem Mauerwerk zugewandt ist.
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In 5 ist die Montagevorrichtung 1 aus 4 in einer isometrischen Seitenansicht dargestellt, und zwar von der Seite, aus der die in die Bohrung 9 eingesetzte Schraube 10 in seiner Längsausrichtung als strichlinierte Form erkennbar ist. Auf der in dieser Darstellung linken Seite befindet sich der Kellengriff 13a, welche Seite beim bestimmungsgemäßen Gebrauch dem Nutzer zugewandt ist.
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In 6 ist eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks mit einem Kellengriff 13a und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht dargestellt. Anders als bei den zuvor dargestellten Ausführungsformen, ist in dieser Ausführungsform der Montagevorrichtung 1 vorgesehen, dass eine Klemmvorrichtung 15, die an ein Kellenblatt einer Maurerkelle erinnert, den Montagewinkel 2 unterhalb des Abstandselements 4 festhält.
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In 7 ist die Montagevorrichtung 1 aus 6 in einer isometrischen Seitenansicht dargestellt, und zwar von der Seite, aus der die in die Bohrung 9 eingesetzte Schraube 10 in seiner Längsausrichtung als strichlinierte Form erkennbar ist. In dieser Darstellung ist die Klemmvorrichtung 15 als Linie unterhalb des Abstandselements 4 erkennbar, die zeigt, wie die Klemmvorrichtung 15 wie ein Kellenblatt den Montagewinkel 2 unterhalb des Abstandselements 4 festhält.
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In 8 ist eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen und durchbrochenen Ansicht gezeigt. Diese vierte Ausführungsform ist aufgebaut wie die dritte Ausführungsform, jedoch weist diese vierte Ausführungsform keinen Kellengriff 13a auf.
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In 9 ist die Montagevorrichtung 1 aus 8 in einer isometrischen Seitenansicht dargestellt, und zwar von der Seite, aus der die in die Bohrung 9 eingesetzte Schraube 10 in seiner Längsausrichtung als strichlinierte Form erkennbar ist. In dieser Darstellung ist die Klemmvorrichtung 15 als Linie unterhalb des Abstandselements 4 erkennbar, die zeigt, wie die Klemmvorrichtung 15 wie ein Kellenblatt den Montagewinkel 2 unterhalb des Abstandselements 4 festhält.
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In 10 ist eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks mit einem Kellengriff 13a und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht gezeigt, wobei diese fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 eine Vielzahl von Montagewinkeln 2 gleichzeitig montieren kann. Die fünfte Ausführungsform in dieser Darstellung weist zehn Bohrungen 9 auf, in welcher jeweils eine Schraube 10 oder ein dazu vergleichbares Befestigungsmittel 11 aufgenommen werden kann. Es ist möglich, einen breiten Montagewinkel 2 zu montieren, der sich über die Breite der Montagevorrichtung 1 erstreckt. Dabei wird der breite Montagewinkel 2 durch die Klemmvorrichtung 15 festgehalten. Es ist aber auch möglich, eine Vielzahl kleinerer Montagewinkel 2 zu montieren.
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In 11 ist eine sechste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht, wobei diese Montagevorrichtung 1 eine Vielzahl von Montagewinkeln 2 gleichzeitig montieren kann. Dieses sechste Ausführungsform unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform in 1 durch die Abwesenheit des Kellengriffs 13a. Bei sehr breiten Montagevorrichtungen 1 kann eine Fixierung unterhalb des Fensters 7 mit einer Klemme oder mit einer Zwinge 20 vorteilhaft sein, da die einhändige Handhabung bei größeren Montagevorrichtungen 1 etwas Übung bedarf.
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In 12 ist eine siebte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks mit einem Kellengriff 13a und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht gezeigt, die zusätzliche Abstandselemente 16 in einer Abstandslehren-Anordnung aufweist, wobei diese Montagevorrichtung 1 eine Vielzahl von Montagewinkeln 2 gleichzeitig montieren kann. Die zusätzlichen Abstandselemente 16 können durch Drehen um die eingezeichnete Drehachse D über das eigentliche Abstandselement 4 gedreht werden, um verschiedene Stärken von Fensterbänken 3 zu berücksichtigen.
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In 13 ist eine achte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht gezeigt, die zusätzliche Abstandselemente 16 in einer Abstandslehren-Anordnung aufweist, wobei diese Montagevorrichtung 1 eine Vielzahl von Montagewinkeln 2 gleichzeitig montieren kann. Diese achte Ausführungsform unterscheidet sich von der siebten Ausführungsform in 12 durch die Abwesenheit eines Kellengriffs 13a.
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In 14 ist eine neunte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1 in Form eines Blocks mit einem Kellengriff 13a und einer Klemmvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht gezeigt, die zusätzliche Abstandselemente 16 in einer Ringbindungs-Anordnung aufweist, wobei diese Montagevorrichtung 1 eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann.
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Um die weiteren Abstandselemente 16 zu nutzen oder außer Funktion zu setzen, werden die weiteren Abstandselemente 16 entlang der Ringe umgeklappt. Damit die weiteren Abstandselemente 16 nicht die Bohrungen 9 auf der dem Nutzer zugewandten Seite überdecken, sind Ausnehmungen 18 in den weiteren Abstandselementen 16 vorgesehen, die so angeordnet sind, dass die Bohrungen 9 dann freiliegen, wenn sie nach hinten in den Ruhestand geklappt sind. Damit die weiteren Abstandselemente 16 nicht klappern, kann vorgesehen sein, ein Metallstück oder einen Magneten 16a dort vorzusehen, dass mit den bereits vorhandenen Magneten 12 in dem Abstandselement 4 zusammenwirkt.
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In 15 ist eine zehnte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in Form eines Blocks und einer Klemmvorrichtung 15, sowie mit zusätzlichen Abstandselementen 16 in einer Abstandslehren-Anordnung in einer perspektivischen Ansicht gezeigt, wobei diese Montagevorrichtung 1 eine Vielzahl von Montagewinkeln gleichzeitig montieren kann. Die Montagevorrichtung 1 ist hier von der Seite gezeigt, die beim bestimmungsgemäßen Gebrach dem Nutzer zugewandt ist. Als Griff 13 ist hier vorgesehen, dass mehrere Eingriffsöffnungen 13b vorhanden sind, in die mit Fingern gegriffen werden kann. Zum Fixieren der Montagevorrichtung 1 hält der Nutzer die Montagevorrichtung 1 mit den Fingern in den Eingriffsöffnungen 13b fest und stützt seinen Daumen an einer oben liegenden Kante des Fensters 7 fest.
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In 16 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines ersten Schritts des beanspruchten Verfahrens gezeigt. Vor der Nutzung der Montagevorrichtung 1 wird ein Montagewinkel 2 in die Montagevorrichtung 1 eingeschoben.
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In 17 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens gezeigt. Die Montagevorrichtung 1, hier ohne Kellengriff 13a, wird an einer unteren Seite eines Fensterelements 6 eines Fensters 7 fixiert. Dazu wird die Montagevorrichtung 1 mit dem Montagewinkel 2 bis an den mauerseitigen Fensterbankanschlag 19 geschoben.
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In 18 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens gezeigt. Ein Nutzer steckt in die Bohrungen 9 der bereits fixierten Montagevorrichtung 1 Schrauben 10 von der dem Nutzer zugewandten Seite der Montagevorrichtung 1 ein. Durch die Magneten 12 wäre es vom Prinzip auch möglich gewesen, die Schrauben 10 schon im ersten Schritt in die Bohrungen 9 einzustecken, da die Magneten 12 die Schrauben 10 in den Bohrungen 9 festhalten.
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In 19 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens gezeigt. Mit einem Akkuschrauber werden die Schrauben 10 durch den jeweiligen Montagewinkel 2 in das Mauerwerk oder das Fensterelement am Fensterbankanschlag 19 geschraubt.
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In 20 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens dargestellt. In dieser Darstellung hat der Akkuschrauber die Schraube 10 bis zum Anschlag in den Fensterbankanschlag 19 eingeschraubt.
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In 21 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens gezeigt. Die Montagevorrichtung 1 wird vom Fenster 7 entfernt.
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In 22 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens gezeigt. Eine Fensterbank 3 wird in den Spalt zwischen unterer Lasche des Montagewinkels 2 und der unteren Seite des Fensters 7 eingesteckt. Montageschaum 21 wird aus einer Sprühdose unter die Fensterbank 3 gesprüht. Der Montageschaum 21 dehnt sich aus und drückt die Fensterbank 3 nach oben.
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In 23 ist eine Skizze zur Veranschaulichung eines noch weiteren Schritts des beanspruchten Verfahrens dargestellt. Nachdem der Montageschaum 21 abgebunden ist, ist die Fensterbank 3 fertig montiert.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Montagevorrichtung
- 2
- Montagewinkel
- 3
- Fensterbank
- 4
- Abstandselement
- 5
- Anlagefläche
- 6
- Fensterelement
- 7
- Fenster
- 8
- Haltevorrichtung
- 9
- Bohrung
- 10
- Schraube
- 11
- Befestigungselement
- 12
- Magnet
- 13
- Griff
- 13a
- Kellengriff
- 13b
- Eingriffsöffnung
- 14
- Einschuböffnung
- 15
- Klemmvorrichtung
- 16
- weiteres Abstandselement
- 16a
- Magnet
- 17
- Ringbindung
- 18
- Ausnehmung
- 19
- Fensterbankanschlag
- 20
- Zwinge
- 21
- Montageschaum
- D
- Drehachse