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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug, welches dazu konfiguriert ist, einen Bearbeitungsvorgang an einem Werkstück durch Antreiben eines Werkzeugzubehörs in einer oszillierenden Weise auszuführen.
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STAND DER TECHNIK
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Ein Arbeitswerkzeug (ein sogenanntes oszillierendes Werkzeug, Multiwerkzeug) ist bekannt, welches dazu konfiguriert ist, einen Bearbeitungsvorgang an einem Werkstück durch oszillierendes Antreiben eines Werkzeugzubehörs, das an einer Spindel montiert ist, innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches auszuführen. Das Arbeitswerkzeug kann z.B. zwischen einem unteren Endbereich einer Spindel und einem unteren Endbereich eines Klemmschafts, welcher koaxial mit der Spindel angeordnet ist und nach oben relativ zu der Spindel vorgespannt ist, geklemmt werden (siehe z.B.
JP 2017 -
039 178 ).
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ZUSAMMENFASSUNG DER LEHREN
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Bei einem oszillierenden Werkzeug des Klemmtyps, wie oben beschrieben, wenn das Werkzeugzubehör oszillierend angetrieben wird, während es fest gegen die Spindel gedrückt wird, kann das Werkzeugzubehör an dem unteren Endbereich der Spindel anhaften, wodurch es schwierig wird, das Werkzeugzubehör zu entfernen. Deshalb bietet ein solches oszillierendes Werkzeug Raum für eine Verbesserung beim Entfernen des Werkzeugzubehörs.
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Dementsprechend ist eine Aufgabe der vorliegenden Lehren, eine Technik vorzusehen, die dazu beitragen kann, ein Werkzeugzubehör bei einem Arbeitswerkzeug, welches dazu konfiguriert ist, das Werkzeugzubehör in einer oszillierenden Weise anzutreiben, einfach zu entfernen.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren ist ein Werkzeugzubehör vorgesehen, welches dazu konfiguriert ist, einen Bearbeitungsvorgang an einem Werkstück durch Antreiben eines Werkzeugzubehörs in einer oszillierenden Weise auszuführen. Das Arbeitswerkzeug weist ein Gehäuse, eine Spindel, einen Klemmschaft, ein Vorspannbauteil, ein Betätigungsbauteil, einen Bewegungsumwandlungsmechanismus und ein Herunterdrückbauteil auf.
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Die Spindel ist zylindrisch ausgebildet und durch das Gehäuse derart gelagert, dass sie um eine Antriebsachse drehbar ist. Die Antriebsachse definiert eine Oben-Unten-Richtung des Arbeitswerkzeuges. Der Klemmschaft ist dazu konfiguriert, dass er in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel bewegbar ist. Der Klemmschaft weist einen Schaftteil und einen Kopfteil auf. Der Schaftteil erstreckt sich koaxial mit der Spindel innerhalb der Spindel. Der Kopfteil ist mit einem unteren Ende des Schaftteils verbunden. Das Vorspannbauteil ist dazu konfiguriert, den Klemmschaft nach oben relativ zu der Spindel vorzuspannen, so dass es dem Klemmschaft eine Klemmkraft zum Klemmen des Werkzeugzubehörs zwischen dem Kopfteil und einem unteren Endbereich der Spindel aufbringt. Das Betätigungsbauteil ist dazu konfiguriert, um die Antriebsachse durch eine externe Betätigung eines Benutzers zu drehen. Der Bewegungsumwandlungsmechanismus ist dazu konfiguriert, die Drehbewegung um die Antriebsachse in eine Linearbewegung entlang der Antriebsachse umzuwandeln. Das Herunterdrückbauteil ist derart angeordnet, dass es zumindest in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel bewegbar ist. Der Bewegungsumwandlungsmechanismus ist dazu konfiguriert, das Herunterdrückbauteil in der Oben-Unten-Richtung einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils um die Antriebsachse zu bewegen. Das Herunterdrückbauteil ist dazu konfiguriert, nach unten bewegt zu werden, so dass es das Werkzeugzubehör nach unten drückt, wenn das Betätigungsbauteil in einer ersten Richtung gedreht wird.
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Gemäß dem Arbeitswerkzeug des vorliegenden Aspekts, wenn das Betätigungsbauteil in der ersten Richtung durch einen Benutzer gedreht wird, wird das Herunterdrückbauteil nach unten relativ zu der Spindel durch den Bewegungsumwandlungsmechanismus gedrückt und kann in seinem Bewegungsvorgang das Werkzeugzubehör nach unten drücken. Deshalb kann, auch wenn das Werkzeugzubehör einem unteren Endbereich der Spindel anhaftet, der Benutzer auf einfache Weise das Werkzeugzubehör entfernen, indem er einfach das Betätigungsbauteil in der ersten Richtung dreht.
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Der Bewegungsumwandlungsmechanismus kann z.B. als ein Nockenmechanismus konfiguriert sein, der eine geneigte Fläche oder eine geneigte Nut aufweist, oder als ein Schraubenmechanismus konfiguriert sein, der eine Schraubennut aufweist. Des Weiteren kann der Bewegungsumwandlungsmechanismus eine Drehbewegung des Betätigungsbauteils in eine Bewegung des Herunterdrückbauteils in der Oben-Unten-Richtung direkt oder über ein unterschiedliches Bauteil umwandeln. Zum Beispiel kann der Bewegungsumwandlungsmechanismus eine Drehung des Herunterdrückbauteils, welches einher mit der Drehung des Betätigungsbauteils dreht, in eine Bewegung des Herunterdrückbauteils in der Oben-Unten-Richtung umwandeln, oder kann die Drehbewegung des Betätigungsbauteils in eine Bewegung in der Oben-Unten-Richtung eines Bauteils umwandeln, das unterschiedlich von dem Herunterdrückbauteil ist, und diese an das Herunterdrückbauteil übertragen.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren weist das Arbeitswerkzeug ferner ein Entriegelungsbauteil auf, welches dazu konfiguriert ist, die Klemmkraft entgegen einer Vorspannkraft des Vorspannbauteils zu entriegeln (lösen), einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung. Das Herunterdrückbauteil kann dazu konfiguriert sein, das Werkzeugzubehör nach unten in einen Zustand zu drücken, bei welchem die Klemmkraft durch das Entriegelungsbauteil gelöst ist. Entsprechend dem vorliegenden Aspekt kann, wenn das Betätigungsbauteil in der ersten Richtung durch den Benutzer gedreht wird, das Werkzeugzubehör nach unten mit der Klemmkraft gelöst gedrückt werden. Deshalb muss eine exzessive Herunterdrückkraft dem Werkzeugzubehör nicht aufgebracht werden.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Werkzeugzubehör ferner einen Verriegelungsmechanismus aufweisen, der innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Der Klemmschaft kann entfernbar von der Spindel sein. Der Verriegelungsmechanismus kann dazu konfiguriert sein, den Klemmschaft zu verriegeln, so dass es dem Klemmschaft nicht ermöglicht ist, von der Spindel entfernt zu werden. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann der Benutzer den Klemmschaft von der Spindel entfernen und das Werkzeugzubehör austauschen.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Werkzeugzubehör ferner ein Entriegelungsbauteil aufweisen, welches dazu konfiguriert ist, die Klemmkraft entgegen einer Vorspannkraft des Vorspannbauteils zu entriegeln (lösen), einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung. Lösen der Klemmkraft durch das Entriegelungsbauteil, Drücken des Werkzeugzubehörs durch das Herunterdrückbauteil nach unten und Entriegeln des Klemmschaftes durch den Verriegelungsmechanismus kann sequentiell ausgeführt werden, einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann der Benutzer bewirken, dass das Arbeitswerkzeug die Vorgänge von Lösen der Klemmkraft, Herunterdrücken des Werkzeugzubehörs und Entriegeln des Klemmschaftes in der effizientesten Reihenfolge ausführt, indem er einfach einen einzigen Vorgang von Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung ausführt.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Entriegelungsbauteil dazu konfiguriert sein, die Klemmkraft einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches aus einer Referenzposition zu lösen. Der Bewegungsumwandlungsmechanismus kann dazu konfiguriert sein, das Herunterdrückbauteil nach unten einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung innerhalb des spezifischen Winkelbereiches aus der Referenzposition zu bewegen. Des Weiteren kann der Verriegelungsmechanismus dazu konfiguriert sein, den Klemmschaft einher mit dem Drehen des Betätigungsbauteils über den spezifischen Winkelbereich hinaus in der ersten Richtung zu entriegeln. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann die Klemmkraft gelöst werden, und das Werkzeugzubehör kann nach unten durch das Herunterdrückbauteil gedrückt werden, während der Benutzer das Betätigungsbauteil über den spezifischen Winkel aus der Referenzposition in der ersten Richtung dreht. Danach, wenn der Benutzer weiter das Betätigungsbauteil über den spezifischen Winkelbereich hinaus in der ersten Richtung dreht, kann der Klemmschaft entriegelt werden, und kann entfernt werden. Der Benutzer kann somit bewirken, dass das Arbeitswerkzeug eine effiziente Serie von Vorgängen von Lösen der Klemmkraft und Herunterdrücken des Werkzeugzubehörs und nachfolgendes Entriegeln des Klemmschaftes ausführt, einfach durch einen einzigen Vorgang von Drehen des Betätigungsbauteils aus der Referenzposition über den spezifischen Winkelbereich in der ersten Richtung hinaus.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann der Verriegelungsmechanismus dazu konfiguriert sein, den Klemmschaft provisorisch (einstweilig) zu halten, wenn der Klemmschaft entriegelt ist. „Provisorisches Halten des Klemmschaftes“ bei dem vorliegenden Aspekt kann bedeuten, die Position des Klemmschaftes relativ zu der Spindel beizubehalten, bis eine externe Kraft (normalerweise eine Kraft des Benutzers in einer Richtung zum Herausziehen des Klemmschaftes) dem Klemmschaft aufgebracht wird. „Provisorisches Halten des Klemmschaftes“ kann bezeichnet sein als „den Klemmschaft zu halten, so dass der Klemmschaft aus der Spindel durch einen Herausziehvorgang eines Benutzers entfernt werden kann“. Entsprechend dem vorliegenden Aspekt kann der Klemmschaft daran gehindert werden, aus der Spindel herauszurutschen, wenn der Klemmschaft entriegelt ist.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Herunterdrückbauteil durch das Gehäuse mittels der Spindel gelagert sein. Der Verriegelungsmechanismus kann dazu konfiguriert sein, den Klemmschaft durch Fixieren des Klemmschaftes an dem Herunterdrückbauteil zu verriegeln. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann der Verriegelungsmechanismus, der eine rationale Struktur aufweist, realisiert werden.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Arbeitswerkzeug ferner ein erstes Dichtungsbauteil aufweisen. Das Herunterdrückbauteil kann einen zylindrischen Teil aufweisen, welcher koaxial mit der Spindel zwischen der Spindel und dem Schaftteil in einer radialen Richtung der Spindel angeordnet ist. Das erste Dichtungsbauteil kann zwischen dem zylindrischen Teil und der Spindel angeordnet sein. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann verhindert werden, dass Fremdpartikel, beispielsweise Staub, in die Spindel durch einen Spalt zwischen dem zylindrischen Teil und der Spindel eintreten.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Arbeitswerkzeug ferner ein zweites Dichtungsbauteil aufweisen, welches zwischen dem zylindrischen Teil und der Spindel an einer oberen Seite des ersten Dichtungsbauteils angeordnet ist. Der Bewegungsumwandlungsmechanismus kann ein Nockenmechanismus sein, welcher einen ersten Teil und einen zweiten Teil aufweist. Der erste Teil kann an der Spindel vorgesehen sein. Der zweite Teil kann an dem zylindrischen Teil vorgesehen sein. Der Bewegungsumwandlungsmechanismus kann zwischen dem ersten Dichtungsbauteil und dem zweiten Dichtungsbauteil in der Oben-Unten-Richtung angeordnet sein. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann ein Schmiermittel zwischen dem ersten und dem zweiten Dichtungsbauteil abgedichtet sein, so dass ein problemloser (gleichmäßiger) Betrieb des Nockenmechanismus gewährleistet wird.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann der Bewegungsumwandlungsmechanismus einen Nockenmechanismus aufweisen, welcher einen ersten Nockenteil und einen zweiten Nockenteil aufweist. Der erste Nockenteil kann eine geneigte Nut aufweisen, welche in einer Umfangsrichtung um die Antriebsachse geneigt ist. Der zweite Nockenteil kann einen Eingriffsteil aufweisen, welcher eine gebogene Oberfläche aufweist, die zu einem Bereich der geneigten Nut konform ist und welche dazu konfiguriert ist, innerhalb der geneigten Nut zu gleiten. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann der Nockenmechanismus mit einer relativ kleinen Abmessung realisiert werden.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Betätigungsbauteil dazu konfiguriert sein, das Herunterdrückbauteil um die Antriebsachse relativ zu der Spindel zu drehen, während sie gedreht wird. Der Bewegungsumwandlungsmechanismus kann ein Nockenmechanismus sein, der eine geneigte Fläche oder eine geneigte Nut verwendet, welche in einer Umfangsrichtung um die Antriebsachse geneigt ist, und kann dazu konfiguriert sein, eine Drehung des Herunterdrückbauteils in eine lineare Bewegung des Herunterdrückbauteils in der Oben-Unten-Richtung umzuwandeln. Die geneigte Fläche oder die geneigte Nut kann nach unten bis zu einer spezifischen Grenze geneigt sein und kann nach oben von der Grenze in der ersten Richtung geneigt sein. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann, wenn das Herunterdrückbauteil relativ gedreht wird einher mit der Drehung des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung, das Herunterdrückbauteil nach unten bewegt werden durch die Aktion (Wirkung) eines Bereiches der geneigten Fläche oder geneigten Nut, welche nach unten (bis zu der Grenze) geneigt ist, in der ersten Richtung. Allerdings, da ein Bereich der geneigten Fläche oder der geneigten Nut, welcher sich von der Grenze in der ersten Richtung erstreckt, nach oben geneigt ist, kann sich das Herunterdrückbauteil nach oben bewegen, nachdem es sich nach unten bewegt hat. Deshalb kann der Abschluss der Bewegung nach unten des Herunterdrückbauteils klar definiert werden.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Arbeitswerkzeug ein Lagerungsbauteil aufweisen. Das Herunterdrückbauteil kann durch die Spindel eingeführt und dazu konfiguriert sein, hin- und hergehend um die Antriebsachse zusammen mit der Spindel zu drehen, wenn das Werkzeugzubehör in der oszillierenden Weise angetrieben wird. Das Lagerungsbauteil kann zwischen dem Gehäuse und dem Herunterdrückbauteil in einer radialen Richtung relativ zu der Antriebsachse angeordnet sein. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann das Herunterdrückbauteil effektiv daran gehindert werden, sich relativ zu der Antriebsachse zu neigen, während eine problemlose Drehung des Herunterdrückbauteils gewährleistet wird.
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Bei einem Aspekt der vorliegenden Lehren kann das Arbeitswerkzeug ferner ein Reibungsreduzierbauteil aufweisen. Das Betätigungsbauteil kann dazu konfiguriert sein, das Herunterdrückbauteil um die Antriebsachse relativ zu der Spindel zu drehen, während es gedreht wird. Das Vorspannbauteil kann sich in der Oben-Unten-Richtung erstrecken und die Spindel und das Herunterdrückbauteil voneinander weg in der Oben-Unten-Richtung vorspannen. Das Reibungsreduzierbauteil kann zwischen einem oberen Ende oder einem unteren Ende des Vorspannbauteils und der Spindel oder dem Herunterdrückbauteil angeordnet sein. Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann eine problemlose Drehung des Herunterdrückbauteils relativ zu der Spindel realisiert werden, wenn das Betätigungsbauteil gedreht wird.
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Figurenliste
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- 1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein gesamtes Oszillationswerkzeug zeigt, wenn ein Drehhebel in einer Ausgangsposition platziert ist.
- 2 ist eine Querschnittsansicht, die das Oszillationswerkzeug zeigt, wenn der Drehhebel in der Ausgangsposition platziert ist.
- 3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 2.
- 4 ist eine Querschnittsansicht (ein Querschnitt, der durch die Mitte einer Kugel und eine Antriebsachse passiert, welche in 3 gezeigt sind) einer Spindel, eines Klemmmechanismus und des Drehhebels, wenn der Drehhebel in der Ausgangsposition platziert ist.
- 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die die Spindel, den Klemmmechanismus und den Drehhebel zeigt.
- 6 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie VI-VI in 2 (und zeigt nur einen Klemmschaft, einen Zwischenschaft, eine Kugel und eine Verriegelungshülse).
- 7 ist eine Querschnittsansicht (ein Querschnitt, der durch die Mitte der Kugel und die Antriebsachse passiert, die in 3 gezeigt sind) der Spindel, des Klemmmechanismus und des Drehhebels, wenn der Drehhebel um ungefähr 90 Grad aus der Ausgangsposition in einer Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 8 ist eine Querschnittsansicht entsprechend zu 6 und zeigt den Zustand, wenn der Drehhebel um ungefähr 90 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 9 ist eine erklärende Zeichnung zum Darstellen eines ersten Nockenteils und eines zweiten Nockenteils, wenn der Drehhebel in der Ausgangsposition platziert ist.
- 10 ist eine erklärende Zeichnung zum Darstellen des ersten Nockenteils und des zweiten Nockenteils, wenn der Drehhebel um ungefähr 65 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 11 ist eine Querschnittsansicht entsprechend zu 6 und zeigt den Zustand, wenn der Drehhebel um ungefähr 65 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 12 ist eine erklärende Zeichnung zum Darstellen des ersten Nockenteils und des zweiten Nockenteils, wenn der Drehhebel um ungefähr 90 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 13 ist eine erklärende Zeichnung zum Darstellen des ersten Nockenteils und des zweiten Nockenteils, wenn der Drehhebel um ungefähr 120 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 14 ist eine Querschnittsansicht entsprechend zu 6 und zeigt den Zustand, wenn der Drehhebel um ungefähr 120 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht ist.
- 15 ist eine Querschnittsansicht eines vorderen Endbereiches eines anderen Oszillationswerkzeuges, wenn ein Drehhebel in einer Ausgangsposition platziert ist.
- 16 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Klemmschaft zeigt.
- 17 ist eine vergrößerte Ansicht einer Spindel, eines Klemmmechanismus und des Drehhebels von 15.
- 18 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zwischenschaft und einen Verriegelungsmechanismus zeigt.
- 19 ist eine perspektivische Ansicht, die die Spindel zeigt.
- 20 zeigt eine Abwicklung des ersten Nockenteils.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausführungsformen werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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(Erste Ausführungsform)
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Ein Oszillationswerkzeug 1A gemäß einer ersten Ausführungsform wird nun beschrieben. Das Oszillationswerkzeug 1A ist ein Beispiel eines elektrischen Arbeitswerkzeugs, welches zum Ausführen eines Bearbeitungsvorganges an einem Werkstück (nicht gezeigt) durch Antreiben eines Werkzeugzubehörs 91 in einer oszillierenden Weise konfiguriert ist (siehe 1). Mehrere Arten von Werkzeugzubehören, wie beispielsweise eine Schneide, ein Abkratzer, eine Schleifscheibe und eine Polierscheibe (Polierkissen), sind als das Werkzeugzubehör 91 verfügbar, welche an dem Oszillationswerkzeug 1A montiert werden können. Zum Ausführen eines gewünschten Arbeitsvorganges kann ein Benutzer eines der Werkzeugzubehöre 91 auswählen, welches für den gewünschten Arbeitsvorgang geeignet ist, wie beispielsweise Schneiden, Abkratzen, Schleifen oder Polieren, und kann das Werkzeugzubehör 91 an dem Oszillationswerkzeug 1A anbringen. In den Zeichnungen, auf die nachfolgend Bezug genommen wird, ist eine Schneide an dem Oszillationswerkzeug 1A angebracht und ist als ein Beispiel des Werkzeugzubehörs 91 gezeigt.
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Zunächst wird eine generelle Struktur des Oszillationswerkzeugs 1A beschrieben. Wie in 1 und 2 gezeigt, weist das Oszillationswerkzeug 1A ein längliches Gehäuse (ebenso als Werkzeugkörper bezeichnet) 10 auf. Eine Spindel 3A und ein Motor 21 sind in innerhalb eines Endbereiches in einer Längsrichtung des Gehäuses 10 aufgenommen. Die Spindel 3A ist entlang einer Antriebsachse A1 angeordnet, welche eine Längsachse des Gehäuses 10 kreuzt (im Speziellen, welche im Wesentlichen senkrecht die Längsachse kreuzt). Ein Endbereich (ein axialer Endbereich) der Spindel 3A in einer Richtung der Antriebsachse A1 (ebenso als eine Antriebsachsenrichtung bezeichnet) steht von dem Gehäuse 10 vor und ist zur Außenseite freigelegt. Das Werkzeugzubehör 91 kann an diesem freigelegten Bereich entfernbar montiert werden. Ferner kann eine Batterie 93 zum Zuführen von elektrischer Leistung an den Motor 21 entfernbar an dem anderen Endbereich in der Längsrichtung des Gehäuses 10 montiert werden. Ein mittlerer Bereich des Gehäuses 10 in der Längsrichtung weist eine zylindrische Form auf, die einen kleineren Durchmesser als die beiden Endbereiche des Gehäuses 10 aufweist, und bildet einen Griffteil 15 aus, der durch einen Benutzer gehalten wird. Das Oszillationswerkzeug 1A ist dazu konfiguriert, die Spindel 3A innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches um die Antriebsachse A1 durch Leistung des Motors 21 hin und her zu drehen und dadurch das Werkzeugzubehör 91 innerhalb des spezifischen Winkelbereiches in einer Oszillationsebene zu oszillieren, welche senkrecht zu der Antriebsachse A1 ist.
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Bei der vorliegenden Beschreibung wird aus Gründen der einfacheren Verständlichkeit bezüglich der Richtungen des Oszillationswerkzeugs 1A die Richtung der Antriebsachse A1 als eine Oben-Unten-Richtung definiert. Bei der Oben-Unten-Richtung ist die Seite des einen Endbereiches der Spindel 3A, an welchem das Werkzeugzubehör 91 montiert werden kann, als eine untere Seite definiert, während die entgegengesetzte Seite als eine obere Seite definiert ist. Eine Richtung, welche senkrecht zu der Antriebsachse A1 ist und welche einer Erstreckungsrichtung des Gehäuses 10 entspricht (im Speziellen die Längsrichtung des Gehäuses 10) ist als eine Vorder-Rück-Richtung definiert. Bei der Vorder-Rück-Richtung ist die Seite des einen Endbereiches des Gehäuses 10, bei welchem die Spindel 3A aufgenommen ist, als eine vordere Seite definiert, während die Seite des anderen Endbereiches, bei welchem die Batterie 93 montiert werden kann, als eine hintere Seite definiert ist. Des Weiteren ist eine Richtung, welche senkrecht zu der Oben-Unten-Richtung und der Vorder-Rück-Richtung ist, als eine Links-Rechts-Richtung definiert.
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Eine detaillierte Struktur des Oszillationswerkzeugs 1A wird nun beschrieben.
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Zunächst wird das Gehäuse 10 beschrieben. Wie in 2 gezeigt, ist das Gehäuse 10 der vorliegenden Ausführungsform als ein sogenanntes Schwingungsdämpfungsgehäuse konfiguriert und weist ein äußeres Gehäuse 101 und ein inneres Gehäuse 103 auf. Das äußere Gehäuse 101 ist ein länglicher hohler Körper, der sich in der Vorder-Rück-Richtung erstreckt und einen Außenmantel des Oszillationswerkzeuges 1A ausbildet. Das innere Gehäuse 103 ist ein länglicher hohler Körper, der sich in der Vorder-Rück-Richtung erstreckt und ist innerhalb des äußeren Gehäuses 101 aufgenommen. Das innere Gehäuse 103 nimmt den Motor 21 und die Spindel 3A auf. Obwohl nicht im Detail gezeigt, ist das äußere Gehäuse 101 mit dem inneren Gehäuse 103 über eine Mehrzahl von elastischen Bauteilen verbunden, so dass es in der Vorder-Rück-, Links-Rechts- und Oben-Unten-Richtung relativ zu dem inneren Gehäuse 103 bewegbar ist.
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Wie in 1 gezeigt, ist ein Drehhebel 81 an einer oberen Seite eines vorderen Endteils 11 des Gehäuses 10 (dem äußeren Gehäuse 101) vorgesehen. Der Drehhebel 81 ist als ein Betätigungsbauteil zum Klemmen und Entriegeln des Werkzeugzubehörs 91 mittels eines Klemmmechanismus 5A, der nachfolgend beschrieben wird (siehe 3), konfiguriert. Der Drehhebel 81 ist derart angeordnet, dass er um die Drehachse A1 durch eine Drehbetätigung eines Benutzers gedreht wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist der Drehhebel 81 einen fixierten Teil 811 und einen Hebel 813 auf. Der fixierte Teil 811 weist eine scheibenartige Form auf und ist durch das Gehäuse 10 derart gelagert, dass er um die Drehachse A1 drehbar ist (siehe 2). Der Hebel 813 erstreckt sich im Wesentlichen in einer tangentialen Richtung von dem fixierten Teil 811. Des Weiteren steht ein Paar von Vorsprüngen 815 nach unten von einem unteren Ende des fixierten Teils 811 vor (siehe 5). Die Vorsprünge 815 sind symmetrisch relativ zu der Drehachse A1 angeordnet und dazu konfiguriert, einen Zwischenschaft 53 zu drehen, welcher später beschrieben wird, einher mit einem Drehen (Drehbewegung) des Drehhebels 81.
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Wie in 1 gezeigt, wenn bei der vorliegenden Ausführungsform der Drehhebel 81 in einer Ausgangsposition ist, stößt der Hebel 813 gegen eine rechte Seite des vorderen Endteils 11. Der Drehhebel 81 kann um ungefähr 120 Grad in einer Richtung entgegen des Uhrzeigersinns gedreht werden, wenn von oben gesehen (in einer Richtung, in welcher der Hebel 813 weg von der rechten Seite des vorderen Teils 11 bewegt wird (aus der Ausgangsposition)). Das Werkzeugzubehör 91 kann entriegelt werden durch Drehen des Drehhebels 81 in der Richtung entgegen des Uhrzeigersinns, wenn von oben gesehen, was später im Detail beschrieben wird, und dementsprechend wird diese Richtung ebenso als eine Entriegelungsrichtung (Freigaberichtung) in der folgenden Beschreibung bezeichnet. Andererseits wird eine Richtung im Uhrzeigersinn des Drehhebels 81, wenn von oben gesehen, auch als eine Klemmrichtung bezeichnet. Eine koordinierte Bewegung des Drehhebels 81 und des Klemmmechanismus 5A wird später beschrieben.
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Ein Gleitstück 27 ist an einer oberen Seite eines Grenzbereiches zwischen dem vorderen Endteil 11 und dem Griffteil 15 des Gehäuses 10 vorgesehen (hinter dem Drehhebel 81). Das Gleitstück 27 ist zum Gleiten in der Vorder-Rück-Richtung gemäß einer Betätigung eines Benutzers angeordnet und ist als ein Betätigungsbauteil zum Ein- und Ausschalten eines Schalters 29 konfiguriert (siehe 2), welcher innerhalb des Griffteils 15 aufgenommen ist. Ein Drehzahländerungsdrehrad 28 zum stufenlosen Festlegen der Drehzahl des Motors 21 ist an einem oberen Bereich eines hinteren Endteils 13 derart angeordnet, dass es von außen betätigt wird.
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Die innere Struktur des Gehäuses 10 wird nun beschrieben.
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Wie in 2 gezeigt, ist ein Batteriemontageteil 131 in dem hinteren Endteil 13 des Gehäuses 10 (im Speziellen dem äußeren Gehäuse 101) vorgesehen. Der Batteriemontageteil 131 ist derart konfiguriert, dass die Batterie 93 daran entfernbar montiert wird. Der Batteriemontageteil 131 weist eine Eingriffsstruktur, welche mit der wiederaufladbaren Batterie 93 gleitbar in Eingriff kommt, und einen Anschluss für die Verbindung zu einem Anschluss der Batterie 93 auf. Die Strukturen des Batteriemontageteils 131 und der Batterie 93 sind bekannt und werden hier deshalb nicht beschrieben. Eine Steuerung 20 zum Steuern des Antriebs des Motors 21 ist innerhalb des hinteren Endteils 13 des Gehäuses 10 (im Speziellen dem äußeren Gehäuse 101) aufgenommen. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Steuerung 20 dazu konfiguriert, den Motor 21 mit einer Drehzahl anzutreiben, die durch das Drehzahländerungsdrehrad 28 festgelegt ist, wenn der Schalter 29 eingeschaltet wird.
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Wie in 3 gezeigt, sind die Spindel 3A, der Motor 21, ein Übertragungsmechanismus 4 und der Klemmmechanismus 5A in dem vorderen Endteil 11 des Gehäuses 10 (im Speziellen dem inneren Gehäuse 103) aufgenommen. Diese Strukturen werden nachfolgend in dieser Reihenfolge beschrieben.
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Wie in 3 gezeigt, ist in einem unteren Bereich des vorderen Endteils 11 die Spindel 3A drehbar um die Antriebsachse A1 durch zwei Lager 301 und 302 gelagert, die durch das Gehäuse 10 (das innere Gehäuse 103) gehalten sind. Wie in 4 und 5 gezeigt, ist die Spindel 3A ein längliches kreiszylindrisches Bauteil. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist die Spindel 3A einen kreiszylindrischen Teil 31 und einen Flanschteil 32 auf, welche integral ausgebildet sind.
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Der zylindrische Teil 31 ist ein Bereich der Spindel 3A, welcher eine kreiszylindrische Form aufweist, welche einen einheitlichen Innendurchmesser aufweist. Der zylindrische Teil 31 erstreckt sich entlang der Antriebsachse A1 in der Oben-Unten-Richtung. Ein Zwischenschaft 53 ist durch den zylindrischen Teil 31 eingeführt. Die Lager 301 und 302 lagern den oberen bzw. unteren Endbereich des zylindrisches Teils 31.
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Der Flanschteil 32 ist ein flanschförmiger Bereich, welcher mit einem unteren Ende des zylindrischen Teils 31 verbunden ist. Ein unterer Endbereich des Flanschteils 32 ist als ein Werkzeugmontageteil 35 konfiguriert, an welchen das Werkzeugzubehör 91 montiert werden kann. Der Werkzeugmontageteil 35 weist eine Ausnehmung 351 auf, die nach oben ausgenommen ist. Eine Oberfläche der Ausnehmung 351, welche die Ausnehmung 351 definiert (eine Innenumfangsoberfläche des Werkzeugmontageteils 35), weist eine geneigte Fläche 353 auf, welche nach unten in einer Richtung weg von der Antriebsachse A1 (radial nach außen) geneigt ist. Jedes der Werkzeugzubehöre 91 (wie beispielsweise eine Schneide, ein Abkratzer, eine Schleifscheibe und eine Polierscheibe), welches an dem Oszillationswerkzeug 1A montiert werden kann, weist einen vorstehenden Teil 911 auf, welcher in die Ausnehmung 351 des Werkzeugmontageteils 35 gepasst werden kann. Ein Durchgangsloch 912 ist an dem mittleren Bereich des vorstehenden Teils 911 ausgebildet, so dass ein Schaftteil 511 eines Klemmschaftes 51 dort hindurch eingeführt werden kann. Des Weiteren ist ein Bereich einer oberen Oberfläche des vorstehenden Teils 911, welcher den vorstehenden Teil 911 definiert, als eine geneigte Fläche 913 konfiguriert, die zu der geneigten Fläche 353 konform ist (dieser entspricht). Bei der vorliegenden Ausführungsform kann das Werkzeugzubehör 91 zwischen dem Werkzeugmontageteil 35 und einem Kopfteil 515 des Klemmschaftes 51 mit der geneigten Fläche 913 im Anstoß mit der geneigten Fläche 353 geklemmt werden und ist dadurch an der Spindel 3A fixiert. Fixieren des Werkzeugzubehörs 91 an der Spindel 3A wird später im Detail beschrieben.
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Wie in 4 gezeigt, ist ein erster Nockenteil 33 an einer Innenseite eines oberen Endbereichs des Flanschteils 32 vorgesehen. Der erste Nockenteil 33 ist dazu konfiguriert, zu bewirken, dass sich ein Zwischenschaft 53 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A in Kooperation mit einem zweiten Nockenteil 55 des Zwischenschafts 53 einher mit einer Drehung des Zwischenschafts 53 bewegt. Die Struktur des ersten Nockenteils 33 wird später im Detail beschrieben.
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Ein Dichtungsbauteil 39 ist auf den Flanschteil 32 gepasst. Im Speziellen ist das Dichtungsbauteil 39 auf einen Bereich des Flansches 32 zwischen dem Werkzeugmontageteil 35 und dem ersten Nockenteil 33 (d.h. oberhalb der Ausnehmung 351) gepasst. Ein Flanschteil 56 des Zwischenschaftes 53 ist gleitbar durch das Dichtungsbauteil 39 eingeführt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Dichtungsbauteil 39 eine Öldichtung, welche verhindern kann, dass ein Schmiermittel zum Schmieren von Gleitflächen des ersten Nockenteils 33 und des zweiten Nockenteils 55 zu der Außenseite von zwischen dem Werkzeugmontageteil 35 und dem Zwischenschaft 53 heraustritt. Das Dichtungsbauteil 39 kann ebenso den Eintritt von Fremdpartikeln, wie beispielsweise Staub, von der Außenseite verhindern.
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Wie in 3 gezeigt, weist der Motor 21 als eine Antriebsquelle einen Stator, einen Rotor und eine Ausgabewelle 211 auf, welche sich von dem Rotor erstreckt und zusammen mit dem Rotor dreht. Der Motor 21 ist derart angeordnet, dass sich eine Drehachse A2 der Ausgabewelle 211 parallel zu der Antriebsachse A1 der Spindel 3A erstreckt (d.h. in der Oben-Unten-Richtung). Die Ausgabewelle 211 steht nach unten von dem Rotor vor. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird ein bürstenloser Gleichstrommotor (DC-Motor) als der Motor 21 angewendet.
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Der Übertragungsmechanismus 4 ist dazu konfiguriert, die Drehung der Motorwelle 211 an die Spindel 3A zu übertragen und die Spindel 3A innerhalb des spezifischen Winkelbereiches um die Antriebsachse A1 hin- und hergehend zu drehen (hin und her zu drehen). Wie in 3 gezeigt, weist der Übertragungsmechanismus 4 einen exzentrischen Schaft 41, einen Oszillationsarm 43 und ein Lager 45 auf. Der exzentrische Schaft 41 ist mit der Ausgabewelle 211 unterhalb eines Körpers (dem Stator und dem Rotor) des Motors 21 koaxial verbunden. Der exzentrische Schaft 41 weist einen exzentrischen Teil auf, welcher exzentrisch zu der Drehachse A2 ist. Das Lager 45 ist auf einen Außenumfang des exzentrischen Teils montiert. Der Oszillationsarm 43 ist dazu konfiguriert, das Lager 45 und die Spindel 3A zu verbinden. Ein Endbereich des Oszillationsarms 43 ist ringförmig ausgebildet (siehe 5) und auf einen Außenumfang der Spindel 3A (im Speziellen dem zylindrischen Teil 31) zwischen den Lagern 301 und 302 fixiert. Der andere Endbereich des Oszillationsarms 43 ist gabelförmig (siehe 5) und derart angeordnet, dass er an einen Außenumfang eines äußeren Laufrings des Lagers 45 von der linken und rechten Seite anstößt.
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Der exzentrische Schaft 41 dreht zusammen mit der Ausgabewelle 211, wenn der Motor 21 angetrieben wird. Wenn der exzentrische Schaft 41 dreht, bewegt sich die Mitte des exzentrischen Schaftes um die Drehachse A2, und somit bewegt sich ebenso das Lager 45 um die Drehachse A2, was bewirkt, dass der Oszillationsarm 43 um die Spindel 3A innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches oszilliert. Wenn der Oszillationsarm 43 oszilliert, dreht die Spindel 3A um die Drehachse A1 innerhalb des spezifischen Winkelbereiches hin und her, da der ringförmige Endbereich des Oszillationsarms 43 an der Spindel 3A fixiert ist. Dementsprechend wird das Werkzeugzubehör 91, welches an der Spindel 3A fixiert ist (im Speziellen an dem Werkzeugmontageteil 35) in der oszillierenden Weise angetrieben, so dass ein Bearbeitungsvorgang ausgeführt werden kann.
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Der Klemmmechanismus 5A ist dazu konfiguriert, das Werkzeugzubehör 91 nach oben gegen den Werkzeugmontageteil 35 zu drücken, um dabei das Werkzeugzubehör 91 an den Werkzeugmontageteil 35 derart zu fixieren, dass es zusammen mit der Spindel 3A drehbar ist. Wie in 3 gezeigt, weist bei der vorliegenden Ausführungsform der Klemmmechanismus 5A den Klemmschaft 51, den Zwischenschaft 53, eine Klemmfeder 59 und einen Verriegelungsmechanismus 6A auf. Die Strukturen dieser Komponenten werden nachfolgend in dieser Reihenfolge beschrieben.
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Zunächst wird der Klemmschaft 51 beschrieben. Der Klemmschaft 51 ist ein längliches Bauteil, welches in die Spindel 3A zum Fixieren des Werkzeugzubehörs 91 an der Spindel 3A eingeführt werden kann. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Klemmschaft 51 derart konfiguriert, dass er von der Spindel 3A entfernbar ist. Wie in 4 und 5 gezeigt, weist der Klemmschaft 51 den Schaftteil 511 und den Kopfteil 515 auf, welche integral ausgebildet sind.
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Der Schaftteil 511 ist ein länglicher runder stabähnlicher (kreissäulenförmiger) Bereich. Der Schaftteil 511 kann koaxial mit der Spindel 3A innerhalb der Spindel 3A angeordnet sein (im Speziellen innerhalb des Zwischenschaftes 53, der nachfolgend beschrieben wird) und kann sich in der Oben-Unten-Richtung erstrecken. Eine ringförmige Eingriffsnut 512, die einen generell halbkreisförmigen Abschnitt aufweist, ist an einem oberen Endbereich des Schaftteils 511 ausgebildet. Kugeln 61 können mit der Eingriffsnut 512 in Eingriff stehen. Des Weiteren ist ein ringförmiges elastisches Bauteil (ebenso als ein O-Ring bezeichnet) 513 in eine ringförmige Nut gepasst, die in einem unteren Endbereich des Schaftteils 511 ausgebildet ist. Der Kopfteil 515 ist ein Bereich, welcher mit einem unteren Ende des Schaftteils 511 verbindet und weist einen größeren Durchmesser als der Schaftteil 511 auf. Der Kopfteil 515 ist ein Bereich, welcher gegen das Werkzeugzubehör 91 von unten anstoßen kann und das Werkzeugzubehör 91 gegen den Werkzeugmontageteil 35 drücken kann. Obwohl der Kopfteil 515 eine Kreissäulenform bei der vorliegenden Ausführungsform aufweist, kann er anders ausgeformt sein.
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Der Zwischenschaft 53 wird nachfolgend beschrieben. Wie in 3 gezeigt, ist der Zwischenschaft 53 koaxial mit der Spindel 3A angeordnet, so dass er sich in der Oben-Unten-Richtung erstreckt, und ist zum Halten des Klemmschaftes 51 konfiguriert. Des Weiteren ist der Zwischenschaft 53 derart angeordnet, dass er um die Antriebsachse A1 drehbar ist und dass er in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A bewegbar ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Zwischenschaft 53 als ein längliches Bauteil konfiguriert und ist durch die Spindel 3A eingeführt und ist durch das Gehäuse 10 (im Speziellen das innere Gehäuse 103) über die Spindel 3A gelagert.
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Wie in 4 und 5 gezeigt, weist der Zwischenschaft 53 einen zylindrischen unteren Teil 54 und einen stabähnlichen oberen Teil 57 auf, welche integral ausgebildet sind.
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Der Schaftteil 511 des Klemmschaftes 51 kann in den unteren Teil 54 eingeführt werden. Der Innendurchmesser des unteren Teils 54 ist generell gleich zu dem Durchmesser des Schaftteils 511 (mit Ausnahme der Eingriffsnut 512). Des Weiteren ist die axiale Länge des unteren Teils 54 länger als die der Spindel 3A, und ein oberer Endbereich (ein Verriegelungsteil 541, der später beschrieben wird) des unteren Teils 54 steht nach oben von einem oberen Ende der Spindel 3A vor. Der untere Teil 54 weist den Verriegelungsteil 541, einen Gleitteil 545 und einen Flanschteil 56 auf.
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Der Verriegelungsteil 541 ist ein oberer Endbereich des unteren Teils 54. Ein oberer Endbereich des Schaftteils 511, der die Eingriffsnut 512 aufweist, befindet sich in dem Verriegelungsteil 541, wenn der Schaftteil 511 in den unteren Teil 54 zu dem maximalen Ausmaß eingeführt ist. Wie in 6 gezeigt, weist der Verriegelungsteil 541 drei Kugelhaltelöcher 542 auf, von denen jedes dazu konfiguriert ist, die Kugel 61 derart zu halten, dass sie in der radialen Richtung bewegbar ist. Das Kugelhalteloch 542 ist dazu konfiguriert, es der Kugel 61 zu ermöglichen, teilweise nach innen (in Richtung der Antriebsachse A1) von einer inneren Umfangsoberfläche des Verriegelungsteils 541 (innerstes Ende des Kugelhaltelochs 542) vorzustehen, während es der Kugel 61 nicht erlaubt ist, nach innen aus dem Kugelhalteloch 542 herauszukommen, wenn sich die Kugel 61 in einer innersten Position in der radialen Richtung innerhalb ihres bewegbaren Bereiches befindet. Des Weiteren steht die Kugel 61 teilweise aus einer Innenumfangsoberfläche des Verriegelungsteils 541 vor, wenn sich die Kugel 61 in der innersten Position in der radialen Richtung befindet.
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Wie in 4 gezeigt, ist der Gleitteil 545 ein Bereich, welcher sich nach unten von einem unteren Ende des Verriegelungsteils 541 erstreckt. Der Gleitteil 545 ist gleitbar innerhalb der Spindel 3A angeordnet und weist einen Außendurchmesser generell gleich zu dem Innendurchmesser des zylindrischen Teils 31 auf. Des Weiteren ist der Außendurchmesser des Gleitteils 545 größer als der des Verriegelungsteils 541. Ein ringförmiges elastisches Bauteil (ebenso als ein O-Ring bezeichnet) 546 ist in eine ringförmige Nut gepasst, die in einem Außenumfang des Gleitteils 545 ausgebildet ist. Ein Schmiermittel wird zwischen dem elastischen Bauteil 546 und dem oben beschriebenen Dichtungsbauteil 39 zum Gewährleisten einer gleichmäßigen Gleitbewegung des ersten und des zweiten Nockenteils 33 und 55 abgedichtet.
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Wie in 4 und 5 gezeigt, ist der Flanschteil 56 ein flanschähnlicher Bereich, welcher mit einem unteren Ende des Gleitteils 545 verbunden ist und einen unteren Bereich des Zwischenschaftes 53 ausbildet. Eine untere Endoberfläche des Flanschteils 56 ist eine ringförmige flache Oberfläche. Der Flanschteil 56 (im Speziellen die untere Endoberfläche des Flanschteils 56) kann als ein Bereich zum Anstoßen an das Werkzeugzubehör 91 von oben und zum Drücken des Werkzeugzubehörs 91 nach unten bei dem Vorgang der Bewegung nach unten des Zwischenschaftes 53 relativ zu der Spindel 3A fungieren.
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Der zweite Nockenteil 55 ist an der oberen Seite des Flanschteils 56 vorgesehen. Der zweite Nockenteil 55 ist dazu konfiguriert, zu bewirken, dass sich der Zwischenschaft 53 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A in Kooperation mit dem ersten Nockenteil 33 der Spindel 3A einher mit der Drehung des Zwischenschaftes 53 bewegt. Die detaillierte Struktur des zweiten Nockenteils 55 und eine Wirkung zwischen dem ersten und dem zweiten Nockenteil 33 und 55 wird später beschrieben.
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Der obere Teil 57 weist einen kleineren Außendurchmesser als der Verriegelungsteil 541 auf und erstreckt sich nach oben von der Mitte eines oberen Endes des Verriegelungsteils 541. Ein oberer Endbereich des oberen Teils 57 ist als ein männlicher Gewindeteil (Außengewindeteil) 571 konfiguriert. Des Weiteren ist ein Passloch 573 in einem oberen Bereich (unterhalb des männlichen Gewindeteils 571) des oberen Teils 57 ausgebildet und erstreckt sich durch den oberen Teil 57 in einer Durchmesserrichtung. Ein Stift 574 ist in das Passloch 573 gepasst, und beide Endbereiche des Stifts 574 stehen zu der Außenseite von dem Passloch 573 vor.
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Ein Drehungsübertragungsbauteil 576 ist an der oberen Seite des Stiftes 574 angeordnet. Das Drehungsübertragungsbauteil 576 ist dazu konfiguriert, ein Drehen (eine Drehbewegung) des Drehhebels 81 dem Zwischenschaft 53 zu übertragen und ist an dem Zwischenschaft 53 fixiert. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Drehungsübertragungsbauteil 576 ein generell sechseckiges säulenförmiges Bauteil, das ein Durchgangsloch in seiner Mitte aufweist und auf den Zwischenschaft 53 (den oberen Teil 57) an der oberen Seite des Stiftes 574 gepasst ist. Obwohl nicht im Detail gezeigt, ist eine lineare Nut in einem unteren Ende des Drehungsübertragungsbauteils 576 ausgebildet und die entgegengesetzten Endbereiche des Stiftes 574, die von dem Passloch 573 vorstehen, sind in Eingriff mit dieser Nut. Das Drehungsübertragungsbauteil 576 ist an dem Stift 574 durch eine Nut 572 befestigt, welche in Gewindeeingriff mit dem männlichen Gewindeteil 571 steht und dadurch mit dem Zwischenschaft 53 integriert ist.
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Das Drehungsübertragungsbauteil 576 weist ein Paar von Ausnehmungen 577 auf, die an seinem oberen Bereich ausgebildet sind. Die Ausnehmungen 577 sind symmetrisch quer über die Antriebsachse A1 angeordnet. Jeder der Vorsprünge 815 des Drehhebels 81 steht immer in eine der jeweiligen Ausnehmungen 577 vor. Wenn der Drehhebel 81 gedreht wird, kann der Vorsprung 815 gegen eine Seitenoberfläche der Ausnehmung 577 anstoßen und bewirken, dass der Zwischenschaft 53 mittels des Drehungsübertragungsbauteils 576 dreht. Mit anderen Worten kann der Zwischenschaft 53 um die Antriebsachse A1 relativ zu der Spindel 3A einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 drehen. Die Länge der Ausnehmung 577 in einer Umfangsrichtung ist festgelegt, dass sie größer als der Durchmesser des Vorsprungs 815 ist. Mit dieser Struktur kann, wenn der Vorsprung 815 entfernt von der Seitenoberfläche der Ausnehmung 577 ist, eine koordinierte Bewegung des Drehhebels 81 und des Zwischenschaftes 53 verhindert werden. Wenn der Drehhebel 81 in der Ausgangsposition platziert ist (siehe 1), ist der Vorsprung 815 entfernt von der Seitenoberfläche der Ausnehmung 577.
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Die Klemmfeder 59 ist dazu konfiguriert, den Klemmschaft 51 nach oben vorzuspannen, so dass dem Klemmschaft 51 eine Klemmkraft zum Klemmen des Werkzeugzubehörs 91 aufgebracht wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Klemmfeder 59 zum Vorspannen des Klemmschaftes 51 nach oben über den Zwischenschaft 53 konfiguriert und spannt den Zwischenschaft 53 immer nach oben relativ zu der Spindel 3A vor. Im Speziellen ist die Klemmfeder 59 eine Kompressionsschraubenfeder und ist in einem komprimierten Zustand zwischen ringförmigen Federaufnahmeteilen 37 und 579 angeordnet. Der Federaufnahmeteil 37 ist auf den Zwischenschaft 53 an der oberen Seite der Spindel 3A gepasst. Der Federaufnahmeteil 579 ist auf den Zwischenschaft 53 an der unteren Seite des Stiftes 574 gepasst. Der untere Federaufnahmeteil 37 steht in Eingriff mit der Spindel 3A, so dass er relativ zu der Spindel 3A nicht drehbar ist. Deshalb kann der untere Federaufnahmeteil 37 zusammen mit der Spindel 3A drehen.
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Der Verriegelungsmechanismus 6A wird nun beschrieben. Der Verriegelungsmechanismus 6A ist dazu konfiguriert, den Klemmschaft 51 zu verriegeln, so dass der Klemmschaft 51 nicht von Spindel 3A entfernt werden kann. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Verriegelungsmechanismus 6A dazu konfiguriert, den Klemmschaft 51 an dem Zwischenschaft 53 zu fixieren und dadurch den Klemmschaft 51 zu verriegeln.
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Wie in 4 und 5 gezeigt, weist der Verriegelungsmechanismus 6A drei Kugeln 61, eine Verriegelungshülse 63 und eine Kugelvorspannfeder 67 auf.
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Wie oben beschrieben, sind die drei Kugeln 61 jeweils innerhalb der drei Kugelhaltelöcher 542 des Zwischenschaftes 53 angeordnet, so dass sie in der radialen Richtung bewegbar sind.
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Die Verriegelungshülse 63 hält die Kugeln 61, so dass sie sich nicht radial nach außen von den Kugelhaltelöchern 542 herauslösen. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist die Verriegelungshülse 63 insgesamt eine kreiszylindrische Form auf und ist radial außenseitig des Verriegelungsteils 541 des Zwischenschaftes 53 oberhalb der Spindel 3A angeordnet. Die Verriegelungshülse 63 weist einen Gleitteil 631, einen Kugelhalteteil 633 und einen Verriegelungsvorsprung 638 auf, welche integral ausgebildet sind.
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Der Gleitteil 631 ist ein kreiszylindrischer Bereich, der im Wesentlichen den gleichen inneren Durchmesser wie der Außendurchmesser des Verriegelungsteils 541 des Zwischenschaftes 53 aufweist. Der Gleitteil 631 ist auf dem Verriegelungsteil 541 gleitbar gepasst.
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Der Kugelhalteteil 633 ist ein kreiszylindrischer Bereich, welcher mit einem unteren Ende des Gleitteils 631 verbunden ist. Wie in 4 und 6 gezeigt, ist der innere Durchmesser des Kugelhalteteils 633 etwas größer als der des Gleitteils 631. Ein Schulterteil (gestufter Teil) 634 ist in einem Bereich ausgebildet, der den Gleitteil 631 mit dem Kugelhalteteil 633 verbindet. Der Schulterteil 634 weist eine Innenumfangsoberfläche auf, welche gebogen ist, während sie etwas radial nach außen und nach unten geneigt ist. Die innere Umfangsoberfläche des Schulterteils 634 ist konfiguriert, dass sie generell zu einer Umfangsoberfläche der Kugel 61 konform ist. Der Innendurchmesser des Kugelhalteteils 633 ist auf eine solche Länge festgelegt, dass die Kugel 61 zwischen der Innenumfangsoberfläche des Kugelhalteteils 633 und einem Boden der Eingriffsnut 512 des Klemmschaftes 51 gehalten ist, wenn sich die Kugel 61 in der innersten Position in der radialen Richtung innerhalb ihres bewegbaren Bereiches befindet und in Eingriff mit der Eingriffsnut 512 des Klemmschaftes 51 steht.
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Wie in 6 und 7 gezeigt, sind Kugelaufnahmeteile 635 an einer Innenseite des Kugelhalteteils 633 mit gleichen Abständen in einer Umfangsrichtung des Kugelhalteteils 633 ausgebildet. Der Kugelaufnahmeteil 635 ist eine Ausnehmung, welche radial nach außen von der Innenumfangsoberfläche des Kugelhalteteils 633 ausgenommen ist und bildet einen Raum zum Zurückziehen der Kugel 61 aus, wenn der Klemmschaft 51 entriegelt ist. Wie durch eine gestrichelte Linie in 6 gezeigt, ist die Tiefe des Kugelaufnahmeteils 635 in der radialen Richtung derart festgelegt, dass sich die Kugel 61 zu einer Position zurückziehen kann, bei welcher die Kugel 61 nicht radial nach innen von dem Kugelhalteloch 542 vorsteht. Des Weiteren ist die Länge des Kugelaufnahmeteils 635 in der Umfangsrichtung derart festgelegt, dass er länger als der Durchmesser der Kugel 61 ist und einem spezifischen Winkelbereich (ungefähr 30 Grad in der vorliegenden Ausführungsform) um die Antriebsachse A1 entspricht.
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Wie in 5 und 7 gezeigt, ist der Verriegelungsvorsprung 638 ein rechteckiger Vorsprung, der nach unten von einem unteren Ende des Kugelhalteteils 633 vorsteht und in eine Ausnehmung 371 gepasst ist, die in dem unteren Federaufnahmeteil 37 ausgebildet ist. Die Ausnehmung 371 ist nach unten von einem oberen Ende des Federaufnahmeteils 37 ausgenommen und weist eine rechteckige Form auf, die generell zu dem Verriegelungsvorsprung 638 konform ist. Aufgrund des Eingriffs des Verriegelungsvorsprungs 638 und der Ausnehmung 371 kann die Verriegelungshülse 63 nicht relativ zu dem Federaufnahmeteil 37 und somit zu der Spindel 3A drehen. Allerdings ist es dem Verriegelungsvorsprung 638 ermöglicht, in der Oben-Unten-Richtung innerhalb der Ausnehmung 371 zu gleiten, so dass sich die Verriegelungshülse 63 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A bewegen kann.
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Die Kugelvorspannfeder 67 spannt die Verriegelungshülse 63 immer nach unten vor und hält dadurch die Verriegelungshülse 63 an der Position, bei welcher die Innenoberfläche des Schulterteils 634 gegen die Kugeln 61 stößt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Kugelvorspannfeder 67 eine Kompressionsschraubenfeder, die einen kleineren Durchmesser als die Klemmfeder 59 aufweist. Des Weiteren weist die Kugelvorspannfeder 67 eine signifikant kleinere Federkonstante als die Klemmfeder 59 auf. Die Kugelvorspannfeder 67 ist in einem komprimierten Zustand zwischen dem oberen Federaufnahmeteil 579 und einer Beilagscheibe 69 angeordnet, welche auf den oberen Teil 57 des Zwischenschaftes 53 an der oberen Seite der Verriegelungshülse 63 gepasst ist.
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Der Verriegelungsmechanismus 6A, der die oben beschriebene Struktur aufweist, kann zwischen einem Verriegelungszustand und einem Entriegelungszustand schalten, wenn sich die relative Position zwischen den Kugeln 61 und der Verriegelungshülse 63 in der Umfangsrichtung um die Antriebsachse A1 einher mit der Drehung des Zwischenschaftes 53 ändert.
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Der Verriegelungszustand bezieht sich auf einen Zustand, bei welchem der Verriegelungsmechanismus 6A den Klemmschaft 51 verriegeln kann. Der Verriegelungszustand kann ebenso als ein Zustand bezeichnet werden, bei welchem die Verriegelungshülse 63 die Kugeln 61 an den innersten Seiten in der radialen Richtung innerhalb deren Bewegungsbereichen, wie in 4 und 6 gezeigt, hält. Wenn in dem Verriegelungszustand platziert, mit dem Klemmschaft 51 in den Zwischenschaft 53 eingeführt und den Kugeln 61 in Eingriff mit der Eingriffsnut 512 des Klemmschaftes 51, hält der Verriegelungsmechanismus 6A fest den Klemmschaft 51 relativ zu dem Zwischenschaft 53, so dass er nicht von der Spindel 3A entfernt werden kann. Die Position der Kugeln 61, die sich an der innersten Seite in der radialen Richtung innerhalb des bewegbaren Bereiches befinden, wird ebenso als eine Eingriffsposition in der folgenden Beschreibung bezeichnet.
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Der Entriegelungszustand bezieht sich auf einen Zustand, bei welchem der Verriegelungsmechanismus 6A ein Anbringen und ein Entfernen des Klemmschaftes 51 relativ zu der Spindel 3A ermöglicht (d.h. einen Zustand, bei welchem die Verriegelung gelöst ist). Der Entriegelungszustand kann ebenso als ein Zustand bezeichnet werden, bei welchem die Verriegelungshülse 63 die Kugeln 61 derart hält, dass es den Kugeln 61 ermöglicht ist, sich radial nach außen von den innersten Enden der jeweiligen Kugelhaltelöcher 542, wie in 7 und 8 gezeigt, zurückzuziehen. Die Position der Kugel 61 (gezeigt durch die gestrichelte Linie in 6), die sich radial außenseitig des innersten Endes des Kugelhaltelochs 542 befindet, wird ebenso als eine Rückzugsposition bei der folgenden Beschreibung bezeichnet.
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Der Verriegelungsmechanismus 6A der vorliegenden Ausführungsform ist dazu konfiguriert, provisorisch den Klemmschaft 51 in dem Entriegelungszustand zu halten. „Provisorisch zu halten“ bedeutet hier, die Position des Klemmschaftes 51 relativ zu der Spindel 3A aufrechtzuhalten, bis eine externe Kraft (normalerweise eine Kraft des Benutzers in einer Richtung zum Herausziehen des Klemmschaftes) dem Klemmschaft 51 aufgebracht wird. Wie oben beschrieben, ist die Verriegelungshülse 63 immer in Richtung nach unten durch die Kugelvorspannfeder 67 vorgespannt und die Innenumfangsoberfläche des Schulterteils 634 stößt an einen Bereich der Außenumfangsoberfläche von jeder Kugel 61, welche radial nach außen von dem Kugelhalteloch 542 vorsteht. Somit wird die Kugel 61 radial nach innen vorgespannt und in der Eingriffsposition gehalten, auch in dem Entriegelungszustand. Deshalb wird der Klemmschaft 51 durch den Zwischenschaft 53 über die Kugeln 61 gehalten und rutscht nicht aus der Spindel 3A bis eine externe Kraft zum Bewegen der Kugeln 61 radial nach außen von deren Eingriffspositionen dem Klemmschaft 51 entgegen der Vorspannkraft der Kugelvorspannfeder 67 aufgebracht wird. Der Zustand, dass der Klemmschaft 51 provisorisch gehalten ist, wird ebenso als ein provisorischer Verriegelungszustand in der folgenden Beschreibung bezeichnet.
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Wenn der Klemmschaft 51 in dem provisorischen Verriegelungszustand nach unten gezogen wird, werden die Kugeln 61 durch den oberen Endbereich des Schaftteils 511 gedrückt (an der oberen Seite der Eingriffsnut 512) und dann zu deren Rückzugspositionen bewegt, während der Schulterteil 634 entgegen der Vorspannkraft der Kugelvorspannfeder 67 hochgedrückt wird. Andererseits, wenn der Klemmschaft 51 in den Zwischenschaft 53 in dem Entriegelungszustand des Verriegelungsmechanismus 6A eingeführt wird, werden die Kugeln 61 einmal zu deren Rückzugsposition durch den oberen Endbereich des Schaftteils 511 bewegt, und der obere Endbereich klettert über die Kugeln 61. Dann werden die Kugeln 61 zurück zu ihren Eingriffspositionen durch die Vorspannkraft der Kugelvorspannfeder 67 gebracht. Somit wird der Klemmschaft 51 durch den Zwischenschaft 53 mittels der Kugeln 61 provisorisch gehalten.
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Die Strukturen des zweiten Nockenteils 55 des Zwischenschaftes 53 und des ersten Nockenteils 33 der Spindel 3A werden nun im Detail beschrieben.
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Wie in 5 und 9 gezeigt, ist der zweite Nockenteil 55 der vorliegenden Ausführungsform durch ein Paar von Vorsprüngen 551 ausgebildet. Jeder von den Vorsprüngen 551 ist in einer Kreisbogenform entlang eines Außenumfangs des Flanschteils 56 ausgebildet und steht nach oben vor. Des Weiteren sind die Vorsprünge 551 symmetrisch relativ zu der Antriebsachse A1 angeordnet. Jeder von den Vorsprüngen 551 weist eine obere Oberfläche auf, die eine orthogonale Fläche 552 und eine Nockenfläche 553 aufweist. Die orthogonale Fläche 552 ist eine flache Oberfläche, welche orthogonal (senkrecht) zu der Antriebsachse A1 ist und eine vorstehende Endoberfläche (eine obere Endoberfläche) des Vorsprungs 551 ausbildet. Die Nockenfläche 553 ist eine geneigte Fläche, die in der Umfangsrichtung geneigt ist und kontinuierlich zu einem Ende der orthogonalen Fläche 552 an der Seite der Entriegelungsrichtung ist. Im Speziellen ist die Nockenfläche 553 nach unten von der orthogonalen Fläche 552 in der Entriegelungsrichtung geneigt (durch einen Pfeil R in 5 gezeigt).
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Wie in 9 gezeigt, ist der erste Nockenteil 33 der vorliegenden Ausführungsform durch ein Paar von Vorsprüngen 331 ausgebildet. Jeder von den Vorsprüngen 331 ist in einer Kreisbogenform entlang eines Innenumfangs des oberen Endbereiches des Flanschteils 32 ausgebildet und steht nach unten vor. Die Vorsprünge 331 sind ebenso symmetrisch relativ zu der Antriebsachse A1 angeordnet. In 9 ist zur Vereinfachung der Beschreibung der Flanschteil 32 mit seinem Teil an der Außenumfangsseite des Vorsprungs 331 unterlassen gezeigt. Das gleiche gilt für weitere ähnliche Zeichnungen, auf die nachfolgend Bezug genommen wird. Des Weiteren weist jeder der Vorsprünge 331 eine Form auf, die generell zu dem Vorsprung 551 konform ist. Jeder der Vorsprünge 331 weist eine untere Oberfläche auf, die eine orthogonale Fläche 332 und eine Nockenfläche 333 aufweist. Die orthogonale Fläche 332 ist eine flache Oberfläche, welche senkrecht zu der Antriebsachse A1 ist und bildet eine vorstehende Endoberfläche (untere Endoberfläche) des Vorsprungs 331 aus. Die Nockenfläche 333 ist eine geneigte Fläche, die in der Umfangsrichtung geneigt ist und kontinuierlich zu einem Ende der orthogonalen Fläche 332 auf der Seite der Klemmrichtung ist. Die Nockenfläche 333 ist konform zu der Nockenfläche 533 des zweiten Nockenteils 55. Die Nockenfläche 333 ist nach oben von der orthogonalen Fläche 332 in der Klemmrichtung geneigt.
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Wie oben beschrieben, wird der Zwischenschaft 53 immer nach oben relativ zu der Spindel 3A durch die Klemmfeder 59 vorgespannt (siehe 4). Deshalb sind die untere Oberfläche des Vorsprungs 331 des ersten Nockenteils 33 und die obere Oberfläche des Vorsprungs 551 des zweiten Nockenteils 55 normalerweise zumindest teilweise in Anstoß miteinander gehalten. Wenn der erste und die zweite Nockenteil 33 und 55 relativ zueinander mit den Nockenflächen 333 und 553 in Anstoß miteinander drehen, können der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55 bewirken, dass sich der Zwischenschaft 53 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A bewegt. Dementsprechend können der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55 ebenso als ein Bewegungsumwandlungsmechanismus bezeichnet werden, der zum Umwandeln einer Drehung des Zwischenschaftes 53 um die Antriebsachse A1 relativ zu der Spindel 3A in eine lineare Bewegung des Zwischenschaftes 53 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A konfiguriert ist. Des Weiteren, wenn der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55 relativ zueinander mit den orthogonalen Flächen 332 und 552 in Anstoß miteinander drehen, ermöglichen sie es dem Zwischenschaft 53 nur relativ zu der Spindel 3A zu drehen, und ermöglichen es nicht dem Zwischenschaft 53, sich in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A zu bewegen.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform kann unter Verwendung des ersten und des zweiten Nockenteils 33 und 55 als ein Bewegungsumwandlungsmechanismus, wenn der Drehhebel 81 innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches aus der Ausgangsposition gedreht wird, der Zwischenschaft 53 nach unten bewegt werden, während er relativ zu der Spindel 3A gedreht wird, so dass die Klemmkraft gelöst wird und das Werkzeugzubehör 91 nach unten herausgedrückt wird. Wenn der Drehhebel 81 weiter über den spezifischen Winkelbereich hinaus gedreht wird, kann der Zwischenschaft 53 relativ zu der Spindel 3A gedreht werden, und der Klemmschaft 51, der durch den Verriegelungsmechanismus 6A verriegelt ist, wird entriegelt, und es ist ermöglicht, ihn von der Spindel 3A zu entfernen. Dies wird nachfolgend im Detail beschrieben.
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Der Vorgang von Entfernen des Klemmschaftes 51 aus der Spindel 3A (Zwischenschaft 53) wird nun beschrieben.
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Wie in 4, 6 und 9 gezeigt, wenn der Drehhebel 81 in der Ausgangsposition platziert ist und der Klemmschaft 51 durch den Verriegelungsmechanismus 6A verriegelt ist, wird der Zwischenschaft 53 zusammen mit dem Klemmschaft 51 in eine Position, bei welcher die Nockenfläche 333 und die Nockenfläche 553 teilweise aneinander stoßen, durch die Vorspannkraft der Klemmfeder 59 gedrückt. Das Werkzeugzubehör 91 wird gegen den Werkzeugmontageteil 35 gedrückt, mit der geneigten Fläche 913 in Anstoß mit der geneigten Fläche 553 durch den Kopfteil 515, der gegen eine untere Oberfläche des Werkzeugzubehörs 91 stößt, und somit an der Spindel 3A fixiert. Somit klemmt der Kopfteil 515 das Werkzeugzubehör 91 in Kooperation mit dem Werkzeugmontageteil 35 mit der Klemmkraft (Kraft von Drücken des Werkzeugzubehörs 91 nach oben gegen die Spindel 3A), die durch die Klemmfeder 59 dieser aufgebracht wird. Die Positionen des Zwischenschafts 53 und des Klemmschafts 51 relativ zu der Spindel 3A zu diesem Zeitpunkt werden als eine Klemmposition bezeichnet. Wenn sich der Zwischenschaft 53 in der Klemmposition befindet, ist eine untere Endoberfläche des zweiten Nockenteils 55 (eine untere Endoberfläche des Zwischenschaftes 53) etwas nach oben von einer oberen Oberfläche des Werkzeugzubehörs 51 entfernt.
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Wie oben beschrieben, wenn der Drehhebel 81 in der Ausgangsposition platziert ist, sind die Vorsprünge 815 des Drehhebels 81 entfernt von den Seitenoberflächen der jeweiligen Ausnehmungen 577 des Drehungsübertragungsbauteils 576. Deshalb wird, wenn der Benutzer den Drehhebel 81 aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung dreht, nur der Drehhebel 81 gedreht bis die Vorsprünge 815 gegen die Seitenoberflächen der Ausnehmungen 577 stoßen. Bei der vorliegenden Ausführungsform stoßen, wenn der Drehhebel 81 um ungefähr 45 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht wird, die Vorsprünge 815 an die Seitenoberflächen der jeweiligen Ausnehmungen 577 an.
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Wenn der Benutzer weiter den Drehhebel 81 dreht, dreht der Zwischenschaft 53 um die Antriebsachse A1 relativ zu der Spindel 3A. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich der Zwischenschaft 53 nach unten entgegen der Vorspannkraft der Klemmfeder 59, während er in der Entriegelungsrichtung durch die Wirkung zwischen den Nockenflächen 333 und 553 dreht. Somit wird die Klemmkraft (zum Drücken des Werkzeugzubehörs 91 nach oben gegen die Spindel 3A), die dem Kopfteil 515 durch die Klemmfeder 59 aufgebracht wird, gelöst. Des Weiteren stößt in dem Bewegungsprozess des Zwischenschaftes 53 nach unten die untere Endoberfläche des Flanschteils 56 gegen das Werkzeugzubehör 91 von oben. Der Zwischenschaft 53 bewegt sich in diesen Zustand weiter nach unten und drückt dabei das Werkzeugzubehör 91 nach unten. Im Speziellen kommt der Zwischenschaft 53 (der Flanschteil 56) in Oberflächenkontakt mit der oberen Oberfläche des Werkzeugzubehörs 91 in einem ringförmigen Bereich, der die Antriebsachse A1 umschließt (umgibt) und drückt das Werkzeugzubehör 91 nach unten. Wenn das Werkzeugzubehör 91 oszillierend angetrieben wird, während es gegen den Werkzeugmontageteil 35 von unten durch den Kopfteil 515 mit der geneigten Fläche 913 in Anstoß mit der geneigten Fläche 353 gedrückt wird, kann das Werkzeugzubehör 91 an dem Werkzeugmontageteil 35 anhaften. Auch in einem solchen Fall kann die Zwischenschaft 53 den Anhaftungszustand des Werkzeugzubehörs 91 eliminieren, wenn er sich nach unten bewegt.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Verriegelungsmechanismus 6A dazu konfiguriert, den Verriegelungszustand beizubehalten, während der Zwischenschaft 53 sich nach unten bewegt, während er relativ zu der Spindel 3A mit den Nockenflächen 333 und 553 in Anstoß miteinander dreht. Im Speziellen hält der Verriegelungsmechanismus 6A den Verriegelungszustand bei, während der Drehhebel 81 in der Entriegelungsrichtung innerhalb des spezifischen Winkelbereichs aus der Ausgangsposition gedreht wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist dieser spezifische Winkelbereich festgelegt auf ungefähr 65 Grad. Während der Drehhebel 81 ungefähr um 65 Grad aus der Ausgangsposition gedreht wird, wie in 10 gezeigt, bewegt sich der Zwischenschaft 53 nach unten, während er relativ zu der Spindel 3A zu einer Position dreht, bei welcher ein oberes Ende der Nockenfläche 553 in Kontakt mit einem unteren Ende der Nockenfläche 333 kommt. Wie oben beschrieben, da die Verriegelungshülse 63 derart gehalten ist, dass sie nicht relativ zu der Spindel 3A dreht, dreht der Zwischenschaft 53 zusammen mit den Kugeln 61 ebenso relativ zu der Verriegelungshülse 63. Auch wenn der Drehhebel 81 um ungefähr 65 Grad aus der Ausgangsposition gedreht wird, wie in 11 gezeigt, erreichen die Kugeln 61, die durch den Zwischenschaft 53 gehalten sind, nicht die jeweiligen Positionen der Kugelaufnahmeteile 635. Deshalb sind trotz der Drehung des Zwischenschafts 53 die Kugeln 61 zwischen dem Klemmschaft 51 und der Verriegelungshülse 63 in ihren Eingriffspositionen gehalten, und somit behält der Verriegelungsmechanismus 6A den Verriegelungszustand bei.
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Wenn der Drehhebel 81 über eine Position von ungefähr 65 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht wird, dreht der Zwischenschaft 53 relativ zu der Spindel 3A, aber bewegt sich nicht in der Oben-Unten-Richtung. Im Speziellen, wie in 12 gezeigt, ist der Zwischenschaft 53 in einer Position in der Oben-Unten-Richtung gehalten, bei welcher die orthogonale Fläche 552 des zweiten Nockenteils 55 gegen die orthogonale Fläche 332 des ersten Nockenteils 33 der Spindel 3A durch die Vorspannkraft der Klemmfeder 59 stößt.
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Des Weiteren ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Verriegelungsmechanismus 6A dazu konfiguriert, in den Entriegelungszustand in einem Prozess geschaltet zu werden, bei dem der Zwischenschaft 53 relativ zu der Spindel 3A mit den orthogonalen Flächen 332 und 552 in Anstoß miteinander dreht. Mit anderen Worten ist der Verriegelungsmechanismus 6A dazu konfiguriert, den Klemmschaft 51 zu entriegeln, wenn der Drehhebel 81 aus der Ausgangsposition über den spezifischen Winkelbereich hinaus in der Entriegelungsrichtung gedreht wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist, wenn der Drehhebel 81 über die Position von ungefähr 65 Grad aus der Ausgangsposition gedreht wird und eine Position von ungefähr 90 Grad erreicht, der Verriegelungsmechanismus 6A in den Entriegelungszustand geschaltet. Wenn der Drehhebel 81 um ungefähr 90 Grad aus der Ausgangsposition gedreht wird, wie in 8 gezeigt, liegen die Kugeln 61, die durch den Zwischenschaft 53 gehalten sind, den jeweiligen Kugelaufnahmeteilen 635 gegenüber und können sich zu ihren Rückzugspositionen, die durch die gestrichelte Linie gezeigt sind, bewegen. Somit ist der Verriegelungsmechanismus 6A zu dem Entriegelungszustand geschaltet, und der Klemmschaft 51 ist in dem provisorischen Verriegelungszustand platziert.
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Während der Drehhebel 81 weiter aus der Position von ungefähr 90 Grad zu einer Position von ungefähr 120 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht wird, wie in 13 gezeigt, ist die orthogonale Fläche 552 des zweiten Nockenteils 55 ebenso in Anstoß mit der orthogonalen Fläche 332 des ersten Nockenteils 33 der Spindel 3A durch die Vorspannkraft der Klemmfeder 59 gehalten, und der Zwischenschaft 53 bewegt sich nicht in der Oben-Unten-Richtung. Des Weiteren, wie oben beschrieben, sind in dem Entriegelungszustand die Kugeln 61, die durch den Zwischenschaft 53 gehalten sind, in ihren Eingriffspositionen in Anstoß mit dem Schulterteil 634 durch die Vorspannkraft der Kugelvorspannfeder 67 gehalten. Des Weiteren ist die Länge des Kugelaufnahmeteils 635 in der Umfangsrichtung festgelegt, dass sie einem Winkelbereich von ungefähr 30 Grad um die Drehachse A1 entspricht. Deshalb dreht, wenn der Drehhebel 81 innerhalb des Winkelbereiches von ungefähr 90 Grad bis 120 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht wird, wie in 14 gezeigt, jede der Kugeln 61 zusammen mit dem Zwischenschaft 53 in Eingriff mit dem Klemmschaft 51 in der Eingriffsposition und bewegt sich in der Umfangsrichtung innerhalb des Kugelaufnahmeteils 635. Des Weiteren kann der provisorische Verriegelungszustand des Klemmschaftes 51 stabiler durch Reibungskraft des elastischen Bauteils 513, das auf den unteren Endbereich des Schaftteils 511 gepasst ist, beibehalten werden.
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Wie oben beschrieben, ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Verriegelungsmechanismus 6A in dem Entriegelungszustand gehalten, wenn der Drehhebel 81 sich irgendwo innerhalb des Winkelbereiches von ungefähr 90 Grad bis 120 Grad aus der Ausgangsposition befindet. Deshalb kann der Benutzer das Werkzeugzubehör 91 und den Klemmschaft 51 von der Spindel 3A und dem Zwischenschaft 53 entfernen durch Drehen des Drehhebels 81 zu einer Position innerhalb dieses Winkelbereiches und dann Ziehen des Klemmschaftes 51 nach unten in den provisorischen Zustand. Des Weiteren, da der Zwischenschaft 53 in der Position in der Oben-Unten-Richtung gehalten ist, bei welcher die orthogonale Fläche 552 gegen die orthogonale Fläche 332 stößt, bewegt sich der Zwischenschaft 53 nicht in der Oben-Unten-Richtung, auch wenn der Benutzer die Betätigung des Drehhebels 81 stoppt. Deshalb kann der Benutzer auf einfache Weise den Klemmschaft 51 und das Werkzeugzubehör 91 entfernen.
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Der Vorgang des Montierens des Klemmschaftes 51 an der Spindel 3A (Zwischenschaft 53) und Klemmen des Werkzeugzubehörs 91 ist im Wesentlichen umgekehrt zu dem Entfernungsvorgang.
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Im Speziellen entriegelt der Benutzer den Verriegelungsmechanismus 6A durch Drehen des Drehhebels 81 zu irgendeiner Position innerhalb des Winkelbereiches von ungefähr 90 bis 120 Grad aus der Ausgangsposition. Dann führt der Benutzer den Klemmschaft 51 durch das Werkzeugzubehör 91 und dann in den Zwischenschaft 53 ein. Der obere Endbereich des Schaftbereiches 511 stößt an die Kugeln 61 von unten, und bewegt die Kugeln 61 einmal zu ihren Rückzugspositionen. Wenn der obere Endbereich des Schaftteils 511 über die Kugeln 61 klettert, kehren die Kugeln 61 zu den Eingriffspositionen durch die Vorspannkraft der Kugelvorspannfeder 67 zurück. Somit ist der Klemmschaft 51 in den provisorischen Verriegelungszustand gebracht.
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Wenn der Benutzer den Drehhebel 81 in Richtung der Ausgangsposition aus dieser Position in der Klemmrichtung dreht, wird der Verriegelungsmechanismus 6A in den Verriegelungszustand geschaltet. Wenn der Drehhebel 81 weiter in der Klemmrichtung gedreht wird, wird der Anstoßzustand zwischen dem ersten und dem zweiten Nockenteil 33 und 55 aus dem Zustand, bei welchem die orthogonalen Flächen 332 und 552 aneinanderstoßen, zu dem Zustand geschaltet, bei dem die Nockenflächen 333 und 553 aneinanderstoßen. Wenn der Drehhebel 81 in der Klemmrichtung gedreht wird, stößt jeder der Vorsprünge 815 an die andere Seitenoberfläche der Ausnehmung 577 entgegengesetzt in der Umfangsrichtung von der Seitenfläche, an welche er stößt, wenn der Drehhebel 81 in der Entriegelungsrichtung gedreht wird. Deshalb ändern sich der Zustand des Verriegelungsmechanismus 6A und der Anstoßzustand zwischen dem ersten und dem zweiten Nockenteil 33 und 55, wenn der Drehhebel 81 in der Klemmrichtung zu einer Position näher zu der Ausgangsposition gedreht wird als wenn der Drehhebel 81 in der Entriegelungsrichtung gedreht wird.
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Wenn der Benutzer weiter den Drehhebel 81 in der Klemmrichtung dreht, bewegt sich der Zwischenschaft 53 nach oben, während er dreht. Nachdem der Drehhebel 81 in die Ausgangsposition zurückgekehrt ist, bewegen sich der Zwischenschaft 53 und der Klemmschaft 51 nach oben, während sie mit den Vorsprüngen 815, die sich beabstandet von den jeweiligen Seitenoberflächen der Ausnehmungen 577 befinden, drehen und kehren zu der Klemmposition durch die Vorspannkraft der Klemmfeder 59 und durch Wirkung zwischen den Nockenflächen 333 und 553 zurück.
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Wie oben beschrieben, wenn bei dem Oszillationswerkzeug 1A der vorliegenden Ausführungsform der Drehhebel 81 in der Entriegelungsrichtung durch den Benutzer gedreht wird, wird der Zwischenschaft 53 nach unten relativ zu der Spindel 3A durch den ersten und den zweiten Nockenteil 33 und 55 bewegt, und in diesem Prozess drückt der Flanschteil 56 das Werkzeugzubehör 91 nach unten. Deshalb kann, auch wenn das Werkzeugzubehör 91 an dem unteren Endbereich (dem Werkzeugmontageteil 35) der Spindel 3A anhaftet, der Benutzer auf einfache Weise das Werkzeugzubehör 91 einfach durch Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung entfernen. Des Weiteren, da der Klemmschaft 51 von der Spindel 3A entfernbar ist, kann der Benutzer den Klemmschaft 51 von der Spindel 3A entfernen, wenn das Werkzeugzubehör 91 ausgetauscht wird.
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Der Federaufnahmeteil 579 zum Aufnehmen eines oberen Endes der Klemmfeder 59 ist dazu konfiguriert, sich nach unten zusammen mit dem Zwischenschaft 53 entgegen der Vorspannkraft nach oben der Klemmfeder 59 einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung zu bewegen und dadurch die Klemmkraft zu lösen. Der Zwischenschaft 53 (Flanschteil 56) kann das Werkzeugzubehör 91 nach unten mit der gelösten Klemmkraft drücken. Deshalb muss keine exzessive Drückkraft nach unten dem Werkzeugzubehör 91 aufgebracht werden.
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Der Verriegelungsmechanismus 6A ist dazu konfiguriert, den Klemmschaft 51 einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung zu entriegeln. Deshalb kann der Benutzer bewirken, dass das Oszillationswerkzeug 1A sowohl den Vorgang von Lösen der Klemmkraft als auch den Vorgang von Entriegeln des Klemmschaftes 51 einfach durch einen einzelnen Vorgang durch Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung ausführt. Im Speziellen wird bei der vorliegenden Ausführungsform einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 innerhalb des spezifischen Winkelbereiches aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung der Zwischenschaft 53 nach unten relativ zu der Spindel 3A durch den ersten und den zweiten Nockenteil 33 und 55 bewegt, und dadurch wird die Klemmkraft gelöst und das Werkzeugzubehör 91 nach unten gedrückt. Des Weiteren dreht der Zwischenschaft 53 relativ zu der Spindel 3A einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 über den spezifischen Winkelbereich hinaus in der Entriegelungsrichtung, und der Verriegelungsmechanismus 6A entriegelt den Klemmschaft 51. Deshalb kann der Benutzer bewirken, dass das Oszillationswerkzeug 1A eine effiziente Serie der Vorgänge von Lösen der Klemmkraft und Drücken des Werkzeugzubehörs 91 nach unten und nachfolgendes Entriegeln des Klemmschaftes 51 einfach durch einen einzelnen Vorgang von Drehen des Drehhebels 81 über den spezifischen Winkelbereich in der Entriegelungsrichtung hinaus ausführt.
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Des Weiteren ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Verriegelungsmechanismus 6A dazu konfiguriert, provisorisch den Klemmschaft 51 in dem Entriegelungszustand zu halten, bei welchem der Klemmschaft 51 entriegelt ist. Deshalb kann der Klemmschaft 51 daran gehindert werden, aus der Spindel 3A zu rutschen, wenn der Klemmschaft 51 entriegelt ist. Beim Montieren des Klemmschaftes 51 kann der Benutzer provisorisch den Klemmschaft 51 verriegeln und dann den Drehhebel 81 in der Klemmrichtung drehen, so dass der Klemmschaft 51 durch den Verriegelungsmechanismus 6A verriegelt wird. Deshalb muss der Benutzer den Klemmschaft 51 nicht halten, so dass verhindert wird, dass der Klemmschaft 51 von der Spindel 3A herausrutscht, bis der Klemmschaft 51 verriegelt ist, so dass die Handhabbarkeit verbessert werden kann.
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(Zweite Ausführungsform)
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Ein Oszillationswerkzeug 1B gemäß einer zweiten Ausführungsform wird nun unter Bezugnahme auf 15 bis 20 beschrieben. Das Oszillationswerkzeug 1B der vorliegenden Ausführungsform unterscheidet sich von dem Oszillationswerkzeug 1A der ersten Ausfiihrungsform (siehe 1 bis 3) hauptsächlich in einigen Strukturen einer Spindel 3B und einem Klemmmechanismus 5B, aber die meisten Strukturen sind im Wesentlichen gleich (einschließlich einiger Strukturen, die eine leicht unterschiedliche Form aufweisen) wie die des Oszillationswerkzeuges 1A. Deshalb werden bei der folgenden Beschreibung Strukturen, welche im Wesentlichen identisch zu denen des Oszillationswerkzeuges 1A sind, mit den selben Bezugszeichen wie bei dem Oszillationswerkzeug 1A bezeichnet und werden nicht oder nur kurz gezeigt und beschrieben, und unterschiedliche Strukturen werden hauptsächlich beschrieben.
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Wie in 15 gezeigt, weist die Spindel 3B der vorliegenden Ausführungsform im Wesentlichen die gleiche Struktur wie die Spindel 3A der ersten Ausführungsform auf (siehe 3 und 4), mit Ausnahme eines Flanschteils 320 (im Speziellen eines ersten Nockenteils 330). Die detaillierte Struktur des ersten Nockenteils 330 wird nachfolgend in Verbindung mit einem zweiten Nockenteil 550 beschrieben.
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Die Struktur eines Klemmmechanismus 5B der vorliegenden Ausführungsform wird nun beschrieben. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist der Klemmmechanismus 5B einen Klemmschaft 510, einen Zwischenschaft 530, die Klemmfeder 59 und einen Verriegelungsmechanismus 6B auf. Diese Strukturen werden nachfolgend in dieser Reihenfolge beschrieben.
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Zunächst wird der Klemmschaft 510 beschrieben. Wie in 16 gezeigt, sind in einem oberen Endbereich des Klemmschaftes 510 der vorliegenden Ausführungsform eine Mehrzahl von Ausnehmungen 517 zusätzlich zu der Eingriffsnut 512 vorgesehen. Die Ausnehmungen 517 sind beabstandet voneinander in der Umfangsrichtung in einem oberen Endbereich der Eingriffsnut 512 ausgebildet. Jede von den Ausnehmungen 517 ist für einen Eingriff mit einem Bereich der Kugel 61 konfiguriert, so dass eine Bewegung der Kugel 61 in der Umfangsrichtung eingeschränkt ist, wenn sich die Kugel 61 in der Eingriffsnut 512 befindet.
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Nachfolgend wird der Zwischenschaft 530 beschrieben. Wie in 15, 17 und 18 gezeigt, ähnlich dem Zwischenschaft 53 der ersten Ausführungsform, ist der Zwischenschaft 530 koaxial mit der Spindel 3B derart angeordnet, dass er sich in der Oben-Unten-Richtung erstreckt, und ist dazu konfiguriert, den Klemmschaft 510 zu halten. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Zwischenschaft 530 ein längliches kreiszylindrisches Bauteil, das einen unteren Teil 540 und einen oberen Teil 570 aufweist.
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Der untere Teil 540 ist ein Bereich, in welchem ein Schaftteil 511 des Klemmschaftes 510 eingeführt werden kann, und weist den Verriegelungsteil 541, den Gleitteil 545, einen zweiten Nockenteil 550 und einen Flanschteil 560 auf.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der zweite Nockenteil 550 kein Bereich des Flanschteils 560 und ist an der oberen Seite des Flanschteils 560 vorgesehen (d.h. zwischen dem Gleitteil 545 und dem Flanschteil 560 in der Oben-Unten-Richtung). Die Struktur des zweiten Nockenteils 550 wird nachfolgend im Detail beschrieben.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform weist der Flanschteil 560 keine Nockenflächen 553 (siehe 5) auf, die an dem Flanschteil 56 der ersten Ausführungsform vorgesehen sind. Deshalb ist der Außendurchmesser des Flanschteils 560 kleiner festgelegt als der Flanschteil 56 der ersten Ausführungsform. Des Weiteren ist die Höhe des Flanschteils 560 in der Oben-Unten-Richtung ebenso kleiner als die des Flanschteils 56. Allerdings weist der Flanschteil 560 die gleiche Funktion wie der Flanschteil 56 auf. Im Speziellen fungiert der Flanschteil 560 (im Speziellen eine ringförmige untere Endoberfläche des Flanschteils 560) als ein Bereich zum Anstoßen an das Werkzeugzubehör 91 von oben und zum Herunterdrücken des Werkzeugzubehörs 91 in dem Bewegungsprozess des Zwischenschaftes 530 relativ zu der Spindel 3B nach unten.
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Der obere Teil 570 ist ein kreiszylindrischer Bereich, der sich nach oben von einem oberen Ende des Verriegelungsteils 541 erstreckt. Ein oberer Endbereich des oberen Teils 570 ist als ein weiblicher Gewindeteil (Innengewindeteil) konfiguriert. Ein Bolzen 581 zum Fixieren eines Drehungsübertragungsbauteils 58 ist an dem weiblichen Gewindeteil befestigt.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Drehungsübertragungsbauteil 58 an dem Zwischenschaft 530 durch den Bolzen 581 befestigt, der an dem weiblichen Gewindeteil des oberen Teils 570 befestigt ist. Des Weiteren ist ein Paar von Ausnehmungen an einem Außenumfang des oberen Endbereiches des Zwischenschaftes 530 ausgebildet (siehe 18). Obwohl nicht im Detail gezeigt, ist ein Paar von Vorsprüngen an einem Innenumfang des Drehungsübertragungsbauteils 58 ausgebildet und in diese Ausnehmungen gepasst, und das Drehungsübertragungsbauteil 58 ist mit dem Zwischenschaft 530 durch Befestigung des Bolzens 581 integriert.
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Ähnlich dem Drehungsübertragungsbauteil 576 (siehe 4) der ersten Ausführungsform ist das Drehungsübertragungsbauteil 58 dazu konfiguriert, ein Drehen (eine Drehbewegung) des Drehhebels 81 an den Zwischenschaft 530 zu übertragen. Im Speziellen, wenn der Drehhebel 81 gedreht wird, ist das Drehungsübertragungsbauteil 58 in Eingriff mit den Vorsprüngen 815 und wird zusammen mit dem Zwischenschaft 530 gedreht.
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Wie in 15 gezeigt, ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Zwischenschaft 530 durch das innere Gehäuse 103 über ein Lager (im Speziellen ein Kugellager) 583, das an dem Drehungsübertragungsbauteil 58 fixiert ist, drehbar gelagert. Im Speziellen weist ein vorderer Endteil 104 des inneren Gehäuses 103 eine kreiszylindrische Form auf. Eine kreiszylindrische Haltehülse 105 ist an einem oberen Endbereich des vorderen Endteils 104 fixiert. Das Lager 583 ist zwischen dem Zwischenschaft 530 und dem inneren Gehäuse 103 derart angeordnet, dass sein innerer Laufring an einem Außenumfang des Drehungsübertragungsbauteils 58 fixiert ist (im Speziellen ein zylindrischer Bereich des Drehungsübertragungsbauteils 58, welcher auf den Zwischenschaft 530 gepasst ist) und dessen äußerer Laufring in der Oben-Unten-Richtung entlang einer Innenumfangsoberfläche der Haltehülse 105 gleitbar ist. Deshalb können sich der Zwischenschaft 530, das Drehungsübertragungsbauteil 58 und das Lager 583 zusammen in der Oben-Unten-Richtung relativ zu dem inneren Gehäuse 103 und der Spindel 3B bewegen, während das Lager 583 entlang der Haltehülse 105 gleitet.
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Des Weiteren, wie in 15 und 17 gezeigt, sind bei der vorliegenden Ausführungsform der Federaufnahmeteil 37, die Klemmfeder 59, der Federaufnahmeteil 579 und ein Drucklager (Axiallager) 585 zwischen der Spindel 3B (im Speziellen dem Lager 301, dessen innerer Laufring an der Spindel 3B fixiert ist) und dem Drehungsübertragungsbauteil 58 angeordnet. Ähnlich zu der ersten Ausführungsform ist die Klemmfeder 59 zwischen den Federaufnahmeteilen 37 und 579 in einem komprimierten Zustand angeordnet und spannt das Drehungsübertragungsbauteil 58 und den Zwischenschaft 530 immer nach oben relativ zu der Spindel 3B über den Federaufnahmeteil 579 und das Drucklager 585 vor. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist ein Nadellager als das Drucklager 585 angewendet.
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Der Verriegelungsmechanismus 6B der vorliegenden Ausführungsform ist unterschiedlich in der Anordnung der Kugelvorspannfeder 97 von dem Verriegelungsmechanismus 6A (siehe 4 und 6) der ersten Ausführungsform, weist aber ansonsten im Wesentlichen die gleiche Struktur wie der Verriegelungsmechanismus 6A auf. Wie in 17 gezeigt, ist bei der vorliegenden Ausführungsform die Kugelvorspannfeder 67 in einem komprimierten Zustand zwischen einem Haltering 673, der an dem Zwischenschaft 530 unterhalb des Federaufnahmeteils 579 fixiert ist, und dem Schulterteil 634 der Verriegelungshülse 63 angeordnet und spannt die Verriegelungshülse 63 immer nach unten relativ zu dem Zwischenschaft 530 vor.
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Die Strukturen des ersten Nockenteils 330 und des zweiten Nockenteils 550 werden nun beschrieben. Wie oben beschrieben, sind der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55 der ersten Ausführungsform (siehe 9) als ein Nockenmechanismus konfiguriert, der jeweilige geneigte Flächen (die Nockenflächen 333 und 553) verwendet. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind allerdings der erste und der zweite Nockenteil 330 und 550 als ein Nockenmechanismus konfiguriert, der eine geneigte Nut verwendet.
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Im Speziellen, wie in 17, 19 und 20 gezeigt, ist der erste Nockenteil 330 an einer inneren Seite eines oberen Endbereiches des Flanschteils 320 der Spindel 3B vorgesehen. Der erste Nockenteil 330 ist durch ein Paar von Nockennuten 335 ausgebildet, die an einem Innenumfang des Flanschteils 320 ausgebildet sind. Die Nockennuten 335 sind symmetrisch relativ zu der Antriebsachse A1 angeordnet. Jede der Nockennuten 335 ist eine geneigte Nut, die in der Umfangsrichtung um die Antriebsachse A1 geneigt ist, und ist dazu konfiguriert, dass sie nach unten bis zu einer spezifischen Grenze geneigt ist und dann nach oben von dieser Grenze in der Entriegelungsrichtung geneigt ist (gezeigt durch einen Pfeil R in 19 und 20). Im Speziellen, wie in 19 und 20 gezeigt, ist die Nockennut 335 dazu konfiguriert, dass sie nach unten in der Entriegelungsrichtung (gezeigt durch den Pfeil R in 19 und 20) von einem Ende geneigt ist, welches auf der Seite in Richtung der Klemmrichtung ist (gezeigt durch einen Pfeil C in 19 und 20), und nur ein Endbereich der Nockennut 335 auf der Seite in Richtung der Entriegelungsrichtung ist nach oben geneigt. Bei der folgenden Beschreibung wird der Bereich der Nockennut 335, welcher nach unten von dem Ende auf der Seite der Klemmrichtung geneigt ist, ebenso als ein erster geneigter Teil 336 bezeichnet, und der andere Endbereich (welcher nach oben geneigt ist) auf der Seite der Entriegelungsrichtung wird als ein zweiter geneigter Teil 337 bezeichnet. Die Länge des zweiten geneigten Teils 337 in der Umfangsrichtung entspricht im Allgemeinen dem Durchmesser einer Kugel 555, die nachfolgend beschrieben wird. Im Speziellen ist der zweite geneigte Teil 337 derart dimensioniert, dass die Kugel 555 innerhalb des zweiten geneigten Teils 337 passen kann.
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Obwohl nicht im Detail gezeigt, ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Drehhebel 81 derart angeordnet, dass er aus der Ausgangsposition in einer Richtung im Uhrzeigersinn gedreht wird, wenn von oben gesehen. Mit anderen Worten, wenn das Werkzeugzubehör 91 entriegelt wird, wird der Drehhebel 81 in einer Richtung entgegengesetzt zu der Drehrichtung des Drehhebels 81 der ersten Ausführungsform gedreht. Deshalb ist bei der vorliegenden Ausführungsform die Entriegelungsrichtung in der Richtung im Uhrzeigersinn, und die Klemmrichtung ist in der Richtung entgegen des Uhrzeigersinns, wenn von oben des Drehhebels 81 gesehen.
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Wie in 17 und 18 gezeigt, ist der zweite Nockenteil 55 an der oberen Seite des Flanschteils 560 des Zwischenschaftes 530 vorgesehen. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist der zweite Nockenteil 550 ein Paar der Kugeln 555 auf. Die Kugeln 555 sind symmetrisch relativ zu der Antriebsachse A1 angeordnet. Jede der Kugeln 555 ist teilweise gepasst in eine Ausnehmung, welche an einem Außenumfang des Zwischenschaftes 530 ausgebildet ist und einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweist, und der Rest von ungefähr einer Hälfte der Kugel 555 steht radial nach außen von dem Zwischenschaft 530 aus der Ausnehmung hervor. Der Bereich der Kugel 555, welcher von der Ausnehmung vorsteht, weist eine äußere Oberfläche auf (gebogene Oberfläche (Kugeloberfläche)), die zu einer Innenoberfläche der Nockennut 335 des ersten Nockenteils 330 konform ist. Die Kugeln 555 sind innerhalb der jeweiligen Nockennuten 335 gleitbar angeordnet.
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Durch Verwenden des ersten und des zweiten Nockenteils 330 und 550, die die oben beschriebene Struktur aufweisen, kann der Durchmesser des Flanschteils 320 der Spindel 3B, in welchem der erste Nockenteil 330 vorgesehen ist, kleiner ausgebildet werden als in der ersten Ausführungsform. Dies ist aufgrund dessen, dass diese Struktur keine Räume benötigt, welche an den Innen- und Außenseiten der Nockenflächen 333 und 553 in der radialen Richtung bei der Struktur, die die Nockenflächen 333 und 553 (siehe 9) verwendet, welche miteinander in der Oben-Unten-Richtung in Kontakt gleiten, vorgesehen sind. Deshalb ist bei der ersten Ausführungsform, wie in 3 gezeigt, der Flanschteil 32 an der unteren Seite des Lagers 302 angeordnet, während bei der vorliegenden Ausführungsform, wie in 15 gezeigt, ein oberer Endbereich des Flanschteils 320 durch das Lager 302 gelagert ist. Der erste Nockenteil 330 ist radial innenseitig des Lagers 302 angeordnet. Mit einer solchen Anordnung kann die Spindel 3B ebenso in der Oben-Unten-Richtung im Vergleich mit der Spindel 3A der ersten Ausführungsform gekürzt werden.
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Der erste und der zweite Nockenteil 330 und 550 sind dazu konfiguriert, zu bewirken, dass sich der Zwischenschaft 530 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3B bewegt, wenn sie sich relativ zueinander drehen, während die Kugeln 555 innerhalb der Nockennuten 335 gleiten. Mit anderen Worten sind der erste und der zweite Nockenteil 330 und 550 ein Bewegungsumwandlungsmechanismus, der dazu konfiguriert ist, eine Drehung des Zwischenschaftes 530 um die Drehachse A1 relativ zu der Spindel 3B in eine Linearbewegung des Zwischenschaftes 530 in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3B umzuwandeln. Des Weiteren, wie oben beschrieben, weist die Nockennut 335 den ersten und den zweiten geneigten Teil 336 und 337 auf, welche in der Neigungsrichtung unterschiedlich voneinander sind. Des Weiteren, wenn die Kugel 555 die Grenze zwischen dem ersten geneigten Teil 336 und dem zweiten geneigten Teil 337 überschreitet, wird die Richtung der Bewegung des Zwischenschaftes 530 relativ zu der Spindel 3B umgekehrt.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform bewegt sich unter Verwendung des ersten und des zweiten Nockenteils 330 und 550 als ein Bewegungsumwandlungsmechanismus, ähnlich zu der ersten Ausführungsform, wenn der Drehhebel 81 innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches aus der Ausgangsposition gedreht wird, der Zwischenschaft 530 nach unten, während er relativ zu der Spindel 3B dreht, so dass die Klemmkraft gelöst wird und das Werkzeugzubehör 91 nach unten gedrückt wird. Wenn der Drehhebel 81 weiter über den spezifischen Winkelbereich gedreht wird, dreht der Zwischenschaft 530 relativ zu der Spindel 3B, so dass der Klemmschaft 510, der durch den Verriegelungsmechanismus 6B verriegelt ist, entriegelt wird und von der Spindel 3B entfernt werden kann.
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Der Betrieb des Oszillationswerkzeugs 1B wird nun beschrieben.
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Wie in 15 gezeigt, wenn der Drehhebel 81 in der Ausgangsposition platziert ist und der Klemmschaft 510 durch den Verriegelungsmechanismus 6B verriegelt ist, ist der Zwischenschaft 530 in der Klemmposition zusammen mit dem Klemmschaft 510 durch die Vorspannkraft der Klemmfeder 59 gehalten. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich jede der Kugeln 555 innerhalb des ersten geneigten Teils 336 (siehe 19 und 20). Der Kopfteil 515 klemmt das Werkzeugzubehör 91 in Kooperation mit dem Werkzeugmontageteil 35 mit der Klemmkraft (Kraft des Drückens des Werkzeugzubehörs 91 nach oben gegen die Spindel 3B), die durch die Klemmfeder 59 demselben aufgebracht wird. Wenn der Motor 21 in diesem Zustand angetrieben wird, wird die Spindel 3B hin- und hergehend gedreht, und das Werkzeugzubehör 91, das an der Spindel 3B fixiert ist, wird oszillierend angetrieben.
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Wie oben beschrieben, befindet sich in dem Verriegelungszustand jede der Kugeln 61 des Verriegelungsmechanismus 6B innerhalb der Eingriffsnut 512 und steht teilweise in Eingriff mit der Ausnehmung 517 (siehe 16) des Klemmschaftes 510, so dass die Bewegung der Kugeln 61 in der Umfangsrichtung eingeschränkt ist. Deshalb kann ein Rutschen der Kugeln 61 innerhalb der Eingriffsnut 512 reduziert werden, wenn die Spindel 3B hin- und hergehend gedreht wird. Demzufolge kann eine Wärmeerzeugung aufgrund von Reibung reduziert werden.
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Wie oben beschrieben, ist bei der vorliegenden Ausführungsform das Drehungsübertragungsbauteil 58 drehbar durch das innere Gehäuse 103 (den vorderen Endteil 104) über das Lager 583 gelagert. Generell können der obere und der untere Endbereich der Klemmfeder 59 flach geschliffen sein zum Stabilisieren des Anstoßens mit einer unteren Oberfläche des Federaufnahmeteils 579 und einer oberen Oberfläche des Federaufnahmeteils 37. Aufgrund eines Schleiffehlers können allerdings die Klemmfeder 59, der Federaufnahmeteil 579 und somit der Zwischenschaft 530 geneigt sein. Als Gegenmaßnahme können durch Vorsehen des Lagers 583 zwischen den Zwischenschaft 530 und dem inneren Gehäuse 103 in der radialen Richtung, wie bei der vorliegenden Ausführungsform, die Klemmfeder 59, der Federaufnahmeteil 579 und somit der Zwischenschaft 530 effektiv daran gehindert werden, sich relativ zu der Antriebsachse A1 zu neigen, während eine problemlose Drehung des Zwischenschaftes 530 unabhängig von einem Schleiffehler an der Klemmfeder 59 oder dergleichen gewährleistet wird. Deshalb kann die Oszillationsbewegung des Werkzeugzubehörs 91 stabilisiert werden. Des Weiteren schließt das Lager 583 einen Spalt zwischen dem inneren Gehäuse 103 und dem Bewegungsübertragungsbauteil 58 und verhindert dadurch das Eindringen von Fremdmaterial, wie beispielsweise Staub, in das innere Gehäuse 103.
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Der Benutzer kann den Klemmschaft 510 von der Spindel 3B entfernen (Zwischenschaft 530) durch Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung aus der Ausgangsposition. Während er gedreht wird, dreht der Drehhebel 81 den Zwischenschaft 530 um die Antriebsachse A1 über das Drehungsübertragungsbauteil 58. Gleichzeitig gleitet jede der Kugeln 550 innerhalb des ersten geneigten Teils 336, welcher in Richtung der Entriegelungsrichtung nach unten geneigt ist, so dass sich der Zwischenschaft 530 nach unten entgegen der Vorspannkraft der Klemmfeder 59 bewegt, während er in der Entriegelungsrichtung dreht. Demzufolge wird die Klemmkraft gelöst. Des Weiteren stößt in dem Bewegungsprozess des Zwischenschaftes 530 nach unten die untere Endoberfläche des Flanschteils 560 gegen das Werkzeugzubehör 91 von oben und drückt das Werkzeugzubehör 91 nach unten.
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Bei dem oben beschriebenen Vorgang drehen das Drehungsübertragungsbauteil 58 und der Zwischenschaft 530 relativ zu der Klemmfeder 59, dem Federaufnahmeteil 579 und der Spindel 3B. Gleichzeitig kann bei der vorliegenden Ausführungsform das Drucklager 585, das zwischen dem Drehungsübertragungsbauteil 58 (im Speziellen dem inneren Laufring des Lagers 583) und dem Federaufnahmeteil 579 angeordnet ist, Reibung zwischen dem Drehungsübertragungsbauteil 58 und dem Federaufnahmeteil 579 reduzieren und kann somit eine problemlose Drehung des Zwischenschaftes 530 relativ zu der Spindel 3B realisieren.
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Der Verriegelungsmechanismus 6B ist dazu konfiguriert, den Verriegelungszustand beizubehalten, während sich der Zwischenschaft 530 nach unten bewegt, während er sich relativ zu der Spindel 3B bewegt mit den Kugeln 555 innerhalb der jeweiligen ersten geneigten Teile 336 der Nockennuten 335 befindlich. Mit anderen Worten behält der Verriegelungsmechanismus 6B den Verriegelungszustand bei, während der Drehhebel 81 innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht wird. Dieser spezifische Winkelbereich ist ungefähr 90 Grad. Während der Drehhebel 81 um ungefähr 90 Grad aus der Ausgangsposition gedreht wird, bewegt sich der Zwischenschaft 530 nach unten, während er relativ zu der Spindel 3B dreht, bis jede der Kugeln 555 die Grenze zwischen dem ersten geneigten Teil 336 und dem zweiten geneigten Teil 337 der Nockennut 335 erreicht. Währenddessen dreht ebenso der Zwischenschaft 530 zusammen mit den Kugeln 61 relativ zu der Verriegelungshülse 63, aber die Kugeln 61 sind zwischen dem Klemmschaft 510 und der Verriegelungshülse 63 in ihren Eingriffspositionen (siehe 6 in 11) gehalten und der Verriegelungsmechanismus 6B behält den Verriegelungszustand bei.
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Wenn der Drehhebel 81 über die Position von ungefähr 90 Grad aus der Ausgangsposition in der Entriegelungsrichtung gedreht wird, dreht der Zwischenschaft 530 weiter relativ zu der Spindel 3B, und jede der Kugeln 555 klettert über die Grenze zwischen dem ersten geneigten Teil 336 und dem zweiten geneigten Teil 337 der Nockennut 335 (siehe 19 und 20). Wenn die Kugel 555 in den zweiten geneigten Teil 337 eintritt, welcher nach oben in der Entriegelungsrichtung geneigt ist, bewegt sich der Zwischenschaft 530 leicht nach oben, während er dreht, da der Zwischenschaft 530 immer nach oben durch die Klemmfeder 59 vorgespannt wird. Wenn die Kugel 555 gegen das Ende der Nockennut 335 auf der Seite der Entriegelungsrichtung stößt, ist der Zwischenschaft 530 daran gehindert, sich weiter zu drehen.
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Des Weiteren liegen die Kugeln 61, die durch den Zwischenschaft 530 gehalten werden, jeweiligen Kugelaufnahmeteilen 635 gegenüber und können sich zu ihren Rückzugspositionen bewegen (siehe 8). Mit anderen Worten ist der Verriegelungsmechanismus 6B zu dem Entriegelungszustand geschaltet, und der Klemmschaft 510 ist in dem provisorischen Verriegelungszustand platziert. Dann kann der Benutzer in dem provisorischen Verriegelungszustand das Werkzeugzubehör 91 und den Klemmschaft 510 von der Spindel 3B und dem Zwischenschaft 530 durch Ziehen des Klemmschaftes 510 nach unten entfernen.
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Wie oben beschrieben, wird bei der vorliegenden Ausführungsform der Verriegelungsmechanismus 6B zu dem Entriegelungszustand zu dem Zeitpunkt geschaltet, wenn jede der Kugeln 555 die Grenze zwischen dem ersten geneigten Teil 336 und dem zweiten geneigten Teil 337 überschreitet. Der Benutzer kann die Bewegung des Zwischenschaftes 530 nach oben über den Drehhebel 81 fühlen und somit auf einfache Weise das Schalten des Verriegelungsmechanismus 6B zu dem Entriegelungszustand erkennen. Des Weiteren ist bei der vorliegenden Ausführungsform der zweite geneigte Teil 337 so konfiguriert, dass er derart dimensioniert ist, dass die Kugel 555 darin genau passen kann, so dass der Zwischenschaft 530 sofort an einem Drehen gehindert wird, wenn die Kugel 555 über die Grenze passiert. Deshalb kann ein Nutzer das Schalten des Verriegelungsmechanismus 6B zu dem Entriegelungszustand durch Fühlen des Stoppens der Drehung des Zwischenschaftes 530 über den Drehhebel 81 erkennen. Des Weiteren kann, da der erste und der zweite geneigte Teil 336 und 337 in entgegengesetzten Richtungen zueinander in der Umfangsrichtung geneigt sind, sich die Kugel 555 nicht von dem zweiten geneigten Teil 337 zu dem ersten geneigten Teil 336 bewegen, bis die Kugel 555 über die Grenze entgegen der Vorspannkraft der Klemmfeder 59 klettert. Mit dieser Struktur kann der Entriegelungszustand des Verriegelungsmechanismus 6B zuverlässig aufrechterhalten werden.
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Den Vorgang des Montierens des Klemmschaftes 510 an die Spindel 3B (an dem Zwischenschaft 530) und Klemmen des Werkzeugzubehörs 91 ist im Wesentlichen umgekehrt zu dem Entfernungsvorgang. Im Speziellen führt der Benutzer den Klemmschaft 510 zunächst in den Zwischenschaft 530 ein, so dass der Klemmschaft 510 provisorisch verriegelt wird, und dreht dann den Drehhebel 81 in Richtung der Ausgangsposition in der Klemmrichtung. Der Verriegelungsmechanismus 6B schaltet zu dem Verriegelungszustand zu dem Zeitpunkt, wenn jede der Kugeln 555 über die Grenze klettert und in den ersten geneigten Teil 336 eintritt. Wenn der Benutzer den Drehhebel 81 weiter in der Klemmrichtung dreht, bewegt sich der Zwischenschaft 530 nach oben, während er mit jeder der Kugeln 555 gleitend innerhalb des ersten geneigten Teils 336 dreht. Nachdem der Drehhebel 81 zu der Ausgangsposition zurückgebracht wurde, bewegen sich der Zwischenschaft 530 und der Klemmschaft 510 nach oben, während sie drehen und kehren zu der Klemmposition durch die Vorspannkraft der Klemmfeder 59 und die Wirkung der ersten geneigten Teile 336 zurück. Bei diesem Prozess kann das Drucklager 585 ebenso eine problemlose relative Drehung des Zwischenschaftes 530 realisieren.
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Übereinstimmungen zwischen den Merkmalen der oben beschriebenen Ausführungsformen und den Merkmalen der Lehren sind wie folgend. Allerdings sind die Merkmale der Ausführungsform lediglich Beispiele und beschränken nicht die Merkmale der vorliegenden Lehren. Jedes der Oszillationswerkzeuge 1A und 1B ist ein Beispiel des „Arbeitswerkzeuges“. Das Gehäuse 10 ist ein Beispiel des „Gehäuses“. Jede der Spindeln 3A und 3B ist ein Beispiel für die „Spindel“. Die Antriebsachse A1 ist ein Beispiel der „Antriebsachse“. Jeder von den Klemmschäften 51 und 510 ist ein Beispiel des „Klemmschaftes“. Der Schaftteil 511 und der Kopfteil 515 sind Beispiele des „Schaftteils“ bzw. des „Kopfteils“. Die Klemmfeder 59 ist ein Beispiel des „Vorspannbauteils“. Der Drehhebel 81 ist ein Beispiel des „Betätigungsbauteils“. Der erste Nockenteil 33 und der zweite Nockenteil 55 insgesamt sind ein Beispiel des „Bewegungsumwandlungsmechanismus“. Jeder von den Zwischenschäften 53 und 530 (jeder von den Flanschteilen 56 und 560) ist ein Beispiel des „Herunterdrückbauteils“. Der Federaufnahmeteil 579 ist ein Beispiel des „Entriegelungsbauteils“. Jeder von den Verriegelungsmechanismen 6A und 6B ist ein Beispiel des „Verriegelungsmechanismus“. Der untere Teil 54 von jedem der Zwischenschäfte 53 und 530 ist ein Beispiel des „zylindrischen Teils“. Das Dichtungsbauteil 39 ist ein Beispiel des „ersten Dichtungsbauteils“. Das elastische Bauteil 546 ist ein Beispiel des „zweiten Dichtungsbauteils“. Der erste Nockenteil 330 und der zweite Nockenteil 550 insgesamt sind ein weiteres Beispiel des „Bewegungsumwandlungsmechanismus“. Der erste Nockenteil 330 und der zweite Nockenteil 550 sind Beispiele des „ersten Nockenteils“ bzw. des „zweiten Nockenteils“. Die Nockennut 335 ist ein Beispiel der „geneigten Nut“. Die Kugel 555 ist ein Beispiel des „Eingriffsteils“. Das Lager 583 ist ein Beispiel des „Lagerungsbauteils“. Das Drucklager 585 ist ein Beispiel des „Reibungsreduzierbauteils“.
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Die oben beschriebenen Ausführungsformen sind lediglich Beispiele, und ein Arbeitswerkzeug gemäß der vorliegenden Lehren ist nicht auf die Strukturen der Oszillationswerkzeuge 1A und 1B der oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Zum Beispiel können die folgenden Modifikationen getätigt werden. Des Weiteren kann eine oder mehrere dieser Modifikationen in Kombination mit jedem von den Oszillationswerkzeugen 1A und 1B der oben beschriebenen Ausführungsformen und der beanspruchten Erfindung angewendet werden.
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Der Drehhebel 81 kann angeordnet sein, dass er um die Antriebsachse A1 drehbar ist und z.B. seine Form, Anordnung, Lagerungsstruktur und Struktur des Eingriffs mit dem Zwischenschaft 53 kann geeignet geändert sein.
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Die Struktur des Klemmmechanismus 5A, 5B (z.B. die Formen, Anordnung und Lagerungsstrukturen des Klemmschaftes 51, 510, der Klemmfeder 59 und der Zwischenschäfte 553, 530 und den Komponenten, Form, Anordnung und Lagerungsstruktur des Verriegelungsmechanismus 6A, 6B) können geeignet geändert sein. Beispiele von anwendbaren Modifikationen sind wie folgend.
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Der Klemmschaft 51, 510 kann nach oben relativ zu der Spindel 3A, 3B nicht über den Zwischenschaft 53, 5303B vorgespannt sein, sondern direkt durch die Klemmfeder 59 oder ein anderes Vorspannbauteil. Des Weiteren kann der Klemmschaft 51, 510 unentfernbar von der Spindel 3A, 3B sein, falls nur der Klemmschaft 51, 510 immer nach oben vorgespannt ist und derart gelagert ist, dass er relativ zu der Spindel 3A, 3B in der Oben-Unten-Richtung bewegbar ist. In diesem Fall kann der Verriegelungsmechanismus 6A, 6B unterlassen sein. Anstelle der Klemmfeder 59 kann z.B. eine Zugschraubenfeder, eine Torsionsfeder, eine Tellerfeder oder eine Gummifeder angewendet werden.
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Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist der Zwischenschaft 53, 530 dazu konfiguriert, dass er eine Mehrzahl von Funktionen aufweist (einschließlich der Funktion des Herunterdrückens des Werkzeugzubehörs 91 einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung, Umwandlung einer Drehung des Zwischenschaftes 53, 530 um die Drehachse A1 in eine Linearbewegung in der Oben-Unten-Richtung in Kooperation mit dem ersten Nockenteil 33, 330 der Spindel 3A, 3B, Halten des Klemmschaftes 51, 510 über die Kugeln 61, Schalten des Verriegelungsmechanismus 6A, 6B zwischen dem Verriegelungszustand und dem Entriegelungszustand und Aufnehmen der Vorspannkraft der Klemmfeder 59). Allerdings muss der Zwischenschaft 53, 530 nicht alle diese Funktionen aufweisen. Des Weiteren können die Funktionen durch eine Mehrzahl von Bauteilen realisiert werden.
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Zum Beispiel kann der Zwischenschaft 53, 530 (im Speziellen der Flanschteil 56, 560) nur die Funktion des Herunterdrückens des Werkzeugzubehörs 91 einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung aufweisen. Des Weiteren kann die Form des Flanschteils 56, 560 geeignet geändert sein, aber zum zuverlässigen Eliminieren des Anhaftungszustandes des Werkzeugzubehörs 91 kann es bevorzugbar sein, dass der Flanschteil 56, 560 und das Werkzeugzubehör 91 dazu konfiguriert sind, miteinander an einer Mehrzahl von Punkten um den Klemmschaft 51 in Kontakt zu kommen, bevorzugter in Kontakt miteinander zu kommen, so dass der Klemmschaft 51 in der Umfangsrichtung umschlossen (umgeben) ist, und weiter bevorzugter in Oberflächenkontakt miteinander zu kommen. Des Weiteren kann z.B. der Federaufnahmeteil 579 unabhängig von dem Zwischenschaft 53, 530 einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 in der Entriegelungsrichtung nach unten gedrückt werden, so dass die Kraft der Vorspannung des Klemmschaftes 51, 510 (des Zwischenschaftes 53, 530) nach oben gelöst ist.
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Bei der zweiten Ausführungsform kann das Lager 583, das zwischen dem Zwischenschaft 530 (dem Drehungsübertragungsbauteil 58) und dem inneren Gehäuse 103 angeordnet ist, zu einem anderen Lager als dem Kugellager (z.B. einem Lager einer unterschiedlichen Art, wie beispielsweise ein Walzenlager oder ein Gleitlager) geändert werden oder kann unterlassen sein.
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Bei der zweiten Ausführungsform kann das Drucklager 585, das zwischen dem Drehungsübertragungsbauteil 58 und dem Federaufnahmeteil 579 angeordnet ist, zu einem anderen Drucklager als dem Nadellager (z.B. einem Drucklager von einer unterschiedlichen Art, wie beispielsweise einem Druckwalzenlager) geändert werden oder es kann unterlassen sein. Des Weiteren kann anstelle des Drucklagers 585 ein Bauteil (wie beispielsweise eine Druckbeilagscheibe) angeordnet sein, welches eine Reibung zwischen dem Drehungsübertragungsbauteil 58 und dem Federaufnahmeteil 579 reduzieren kann und eine problemlose Drehung des Drehungsübertragungsbauteils 58 relativ zu dem Federaufnahmeteil 579 realisieren kann. Bei einem Fall, bei welchem die Klemmfeder 59 zusammen mit dem Drehungsübertragungsbauteil 58 dreht, kann das Drucklager 585 (oder ein anderes Lager oder Reibungsreduzierbauteil) nicht zwischen dem Drehungsübertragungsbauteil 58 und dem Federaufnahmeteil 579 angeordnet sein, sondern zwischen dem Federaufnahmeteil 37 und der Spindel 3B (dem inneren Laufring des Lagers 301).
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Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wurden als Beispiele des Bewegungsumwandlungsmechanismus, welcher den Zwischenschaft 53, 530 in der Oben-Unten-Richtung einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 um die Antriebsachse A1 bewegt, der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55, die als ein Nockenmechanismus ausgebildet sind, der jeweilige geneigte Flächen verwendet, und der erste und der zweite Nockenteil 330 und 550, die als ein Nockenmechanismus ausgebildet sein, die eine geneigte Nut verwenden, beschrieben. Allerdings kann ein solcher Bewegungsumwandlungsmechanismus geeignet geändert oder modifiziert sein.
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Zum Beispiel, obwohl der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55 jeweils die geneigten Nockenflächen 333 und 553 aufweisen, kann nur einer von diesen eine geneigte Fläche aufweisen. Des Weiteren können anstelle der orthogonalen Flächen 332 und 552 der erste und der zweite Nockenteil 33 und 55 geneigte Flächen aufweisen, welche in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung der Neigung der Nockenflächen 333 und 553 jeweils geneigt sind. Im Gegensatz zu der zweiten Ausführungsform kann der zweite Nockenteil 550 eine geneigte Nut aufweisen und der erste Nockenteil 330 kann einen Eingriffsteil aufweisen (z.B. eine Kugel oder einen Vorsprung), welcher eine gebogene Oberfläche aufweist, die zu einem Bereich der geneigten Nut konform ist und mit der geneigten Nut in Eingriff steht. Die Länge des zweiten geneigten Teils 337 und der Nockennut 335 kann größer als der Durchmesser der Kugel 555 sein. Eine Nut, welche sich in der Umfangsrichtung auf einer Ebene senkrecht zu der Antriebsachse A1 erstreckt, kann ferner mit einem Ende des zweiten geneigten Teils 337 auf der Seite der Bewegungsrichtung verbunden sein. Die Nockennut 335 (geneigte Nut) kann nur den ersten geneigten Teil 336 aufweisen, welcher in der Richtung nach unten in der Entriegelungsrichtung geneigt ist. Ein Nockenmechanismus, der eine Spiralnut verwendet, oder ein Schraubenmechanismus, der eine Schraubennut verwendet, kann angewendet werden. Des Weiteren muss der Bewegungsumwandlungsmechanismus nicht auf der Spindel 3A, 3B und dem Zwischenschaft 53, 530 vorgesehen sein, wie bei den oben beschriebenen Ausführungsformen. Zum Beispiel kann der erste Nockenteil 33, 330 in dem Gehäuse 10 (inneren Gehäuse 103) vorgesehen sein, während der zweite Nockenteil 55, 550 an dem oberen Endbereich des Zwischenschaftes 53, 530 vorgesehen sein kann.
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Der Bewegungsumwandlungsmechanismus kann eine Drehbewegung des Drehhebels 81 in eine Bewegung des Zwischenschaftes 53, 530 in der Oben-Unten-Richtung direkt oder über ein unterschiedliches Bauteil umwandeln. Zum Beispiel kann eine spiralförmige geneigte Nut in einem oberen Endbereich des Drehungsübertragungsbauteils 576 ausgebildet sein, und der Vorsprung 815 kann innerhalb der geneigten Nut einher mit dem Drehen des Drehhebels 81 gleiten, so dass der Zwischenschaft 53, 530 in der Oben-Unten-Richtung bewegt wird. Des Weiteren kann ein Zwischenbauteil zwischen dem Drehhebel 81 und dem Zwischenschaft 53, 530 eingefügt und dazu konfiguriert sein, sich in der Oben-Unten-Richtung zu bewegen, während es durch Eingriff mit dem Drehhebel 81 dreht. Dann kann der Zwischenschaft 53, 530 in der Oben-Unten-Richtung durch das Zwischenbauteil bewegt werden.
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Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen ist der Verriegelungsmechanismus 6A, 6B zum Verriegeln des Klemmschaftes 51, 510 unter Verwendung der drei Kugeln 61 konfiguriert, die durch die Verriegelungshülse 63 gehalten werden, aber die Anzahl der Kugeln 61 ist nicht auf drei beschränkt. Des Weiteren kann bei den oben beschriebenen Ausführungsformen die Verriegelungshülse 63 nicht relativ zu der Spindel 3A, 3B drehen, und die Kugeln 61 und die Verriegelungshülse 63 bewegen sich in der Umfangsrichtung relativ zueinander durch eine Drehung des Zwischenschaftes 53, 530, so dass der Verriegelungsmechanismus 6A, 6B zwischen dem Verriegelungszustand und dem Entriegelungszustand geschaltet wird. Allerdings kann der Zwischenschaft 53, 530 dazu konfiguriert sein, sich nur in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel 3A, 3B zu bewegen, und die Verriegelungshülse 63 kann dazu konfiguriert sein, sich relativ zu der Spindel 3A, 3B einher mit einer Drehung des Drehhebels 81 zu drehen. Die Richtung der Bewegung der Kugeln 61 und der Verriegelungshülse 63 relativ zueinander muss nicht die Umfangsrichtung sein, sondern kann die Oben-Unten-Richtung sein. Des Weiteren kann eine Mehrzahl von Klemmbauteilen, von denen jedes eine Mehrzahl von Zähnen aufweist, anstelle der Kugeln 61 angeordnet werden. In diesem Fall kann der Klemmschaft 51, 510 eine Mehrzahl von Nuten aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass sie in Eingriff mit den Zähnen der Klemmbauteile stehen. Die Klemmbauteile können derart gehalten sein, dass sie in der radialen Richtung bewegbar sind, z.B. durch einen ringförmigen Kragen. Des Weiteren muss der Verriegelungsmechanismus 6A, 6B nicht auf der oberen Seite der Spindel 3A, 3B angeordnet sein, sondern z.B. im Inneren der Spindel 3A, 3B.
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Die Struktur, mit welcher der Verriegelungsmechanismus 6A, 6B provisorisch den Klemmschaft 51 in dem Entriegelungszustand hält, kann geeignet geändert sein. Zum Beispiel kann ein elastisches Bauteil (wie beispielsweise eine Feder oder ein O-Ring), welches direkt die Kugeln 61 vorspannt (oder die Klemmbauteile) radial innenseitig angewendet sein, anstelle der Struktur, bei welcher die Verriegelungshülse 63 nach unten durch die Kugelvorspannfeder 67 vorgespannt wird, so dass sie indirekt die Kugeln 61 in der radialen Richtung in den Entriegelungszustand drückt.
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Die Struktur (z.B. die Form und Lagerungsstruktur) der Spindel 3A, 3B ist nicht beschränkt auf die oben beschriebenen Ausführungsformen, sondern kann geeignet geändert oder modifiziert werden. Zum Beispiel weist bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Werkzeugmontageteil 35 die Ausnehmung 351 auf, welche dem vorstehenden Teil 911 des Werkzeugzubehörs 91 entspricht, und das Werkzeugzubehör 91 kann an dem Werkzeugmontageteil 35 mit der geneigten Fläche 913 in Anstoß mit der geneigten Fläche 353 des Werkzeugmontageteils 35 fixiert sein. Allerdings kann der Werkzeugmontageteil 35 eine ebene untere Oberfläche aufweisen und kann dazu konfiguriert sein, dass das Werkzeugzubehör 91, das eine ebene obere Oberfläche aufweist, daran fixiert werden kann. In diesem Fall können der Werkzeugmontageteil 35 und das Werkzeugzubehör 91 jeweils mit einem Vorsprung und einem Passloch zum Positionieren des Werkzeugzubehörs 91 auf dem Werkzeugmontageteil 35 vorgesehen sein. In diesem Fall können die geneigten Flächen 353, 913 der oben beschriebenen Ausführungsformen, der Vorsprung und das Passloch jeweilige geneigte Flächen aufweisen, welche relativ zu der Antriebsachse A1 geneigt sind und zueinander konform sind.
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Die Strukturen des Gehäuses 10, des Motors 21 und des Übertragungsmechanismus 4 (z.B. deren Formen, innere Strukturen, die aufzunehmen sind, und Anordnungen) können ebenso geeignet geändert sein. Zum Beispiel muss das Gehäuse 10 kein Schwingungsdämpfungsgehäuse sein, das das äußere Gehäuse 101 und das innere Gehäuse 103 aufweist, welche elastisch miteinander verbunden sind, sondern kann ein Gehäuse sein, das eine Einzelschichtstruktur aufweist. Des Weiteren kann der Motor 21 ein Wechselstrommotor sein. Der Motor 21 kann innerhalb des Griffteils 15 aufgenommen sein, so dass sich die Drehachse A2 der Ausgabewelle 211 senkrecht zu der Antriebsachse A1 erstreckt.
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Darüber hinaus können angesichts der Natur der vorliegenden Lehren, der oben beschriebenen Ausführungsformen und deren Modifikationen die folgenden Merkmale vorgesehen sein. Jedes der Merkmale kann unabhängig oder in Kombination mit einem der Oszillationswerkzeuge 1A, 1B der oben beschriebenen Ausführungsformen, der oben beschriebenen Modifikationen und der beanspruchten Erfindung angewendet werden.
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(Aspekt 1)
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Das Betätigungsbauteil ist dazu konfiguriert, das Herunterdrückbauteil um die Antriebsachse relativ zu der Spindel zu drehen, während es gedreht wird, und
der Bewegungsumwandlungsmechanismus ist dazu konfiguriert, eine Drehung des Herunterdrückbauteils in eine lineare Bewegung des Herunterdrückbauteils in der Oben-Unten-Richtung umzuwandeln.
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(Aspekt 2)
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Das Herunterdrückbauteil ist ein längliches Bauteil, das durch die Spindel eingeführt ist und sich in der Oben-Unten-Richtung erstreckt, und ist dazu konfiguriert, das Werkzeugzubehör mittels eines unteren Endes desselben herunterzudrücken, und
das Betätigungsbauteil ist dazu konfiguriert, mit einem oberen Endbereich des Herunterdrückbauteils in Eingriff zu stehen und das Herunterdrückbauteil zu drehen.
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(Aspekt 3)
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Der Verriegelungsmechanismus ist dazu konfiguriert, zwischen einem ersten Zustand, bei welchem der Klemmschaft verriegelt ist, so dass er nicht von der Spindel entfernbar ist, und einem zweiten Zustand, bei welchem der Klemmschaft entriegelt ist, zu schalten, einher mit einer Drehung des Hebelbetätigungsteils.
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(Aspekt 4)
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Der Nockenmechanismus weist einen ersten Nockenteil, der die geneigte Fläche oder die geneigte Nut aufweist, und einen zweiten Nockenteil auf, der dazu konfiguriert ist, entlang der geneigten Fläche oder der geneigten Nut gleitbar zu sein,
das Herunterdrückbauteil ist dazu konfiguriert, sich nach unten zu bewegen, während es dreht, während der zweite Nockenteil entlang einem Bereich der geneigten Fläche oder der geneigten Nut gleitet, welche nach unten in der ersten Richtung geneigt ist, einher mit einem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung und zum Bewegen nach oben, während es dreht, wenn der zweite Nockenteil die Grenze überschreitet.
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Der erste Nockenteil 330 und der zweite Nockenteil 550 der oben beschriebenen Ausführungsform sind Beispiele des „ersten Nockenteils“ bzw. des „zweiten Nockenteils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 5)
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Der erste Nockenteil weist die geneigte Nut auf,
der zweite Nockenteil weist eine Kugel oder einen Vorsprung auf, welcher eine gekrümmte Oberfläche aufweist, die konform zu einer inneren Oberfläche der geneigten Nut ist, und
ein Bereich der geneigten Fläche oder der geneigten Nut, welche nach oben in der ersten Richtung geneigt ist, weist eine Größe im Wesentlichen entsprechend zu der Kugel oder dem Vorsprung auf.
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Die Kugel 555 der oben beschriebenen Ausführungsform ist ein Beispiel der „Kugel“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 6)
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Der Verriegelungsmechanismus ist dazu konfiguriert, in dem zweiten Zustand gehalten zu werden, während der zweite Nockenteil entlang eines Bereiches der geneigten Fläche oder der geneigten Nut gleitet, welche nach unten in der ersten Richtung geneigt ist, einher mit einem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung, und zu dem zweiten Zustand geschaltet zu werden, wenn der zweite Nockenteil die Grenze überschreitet.
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(Aspekt 7)
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Das Vorspannbauteil spannt das Herunterdrückbauteil nach oben relativ zu der Spindel vor und ist dazu konfiguriert, den Klemmschaft, der an dem Herunterdrückbauteil fixiert ist, durch den Verriegelungsmechanismus nach oben über das Herunterdrückbauteil vorzuspannen.
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(Aspekt 8)
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Das Herunterdrückbauteil ist zumindest teilweise zwischen dem Klemmschaft und der Spindel in einer radialen Richtung relativ zu der Antriebsachse angeordnet, und
der Bewegungsumwandlungsmechanismus weist einen ersten Teil, der an einem Innenumfangsbereich der Spindel vorgesehen ist, und einen zweiten Teil auf, der an einem Außenumfangsbereich des Herunterdrückbauteils vorgesehen ist.
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Jeder von den ersten Nockenteilen 33, 330 ist ein Beispiel des „ersten Teils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt, und jeder von den zweiten Nockenteilen 55, 550 ist ein Beispiel des „zweiten Teils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 9)
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Der Bewegungsumwandlungsmechanismus ist ein Nockenmechanismus, der eine geneigte Fläche oder eine geneigte Nut verwendet, oder ein Schraubenmechanismus, der eine Schraubennut verwendet, und
der Bewegungsumwandlungsmechanismus weist einen ersten Teil, der an dem Gehäuse oder der Spindel vorgesehen ist, und einen zweiten Teil auf, der an dem Herunterdrückbauteil vorgesehen ist.
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Der erste Nockenteil 33 und der zweite Nockenteil 55 der ersten Ausführungsform sind ein Beispiel des „Nockenmechanismus“ gemäß dem vorliegenden Aspekt und sind Beispiele des „ersten Teils“ bzw. des „zweiten Teils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt. Der erste Nockenteil 330 und der zweite Nockenteil 550 der zweiten Ausführungsform sind ein weiteres Beispiel des „Nockenmechanismus“ gemäß dem vorliegenden Aspekt und sind Beispiele des „ersten Teils“ bzw. des „zweiten Teils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 10)
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Der Bewegungsumwandlungsmechanismus weist einen ersten Nockenteil und einen zweiten Nockenteil auf, der erste Nockenteil ist an dem Gehäuse oder der Spindel vorgesehen und weist eine erste Anstoßfläche auf, und der zweite Nockenteil ist an dem Herunterdrückbauteil vorgesehen und weist eine zweite Anstoßfläche auf,
zumindest eine von der ersten und der zweiten Anstoßfläche weist eine geneigte Fläche auf, welche in einer Umfangsrichtung um die Antriebsachse geneigt ist, und
der erste und der zweite Nockenteil sind angeordnet, dass sie um die Antriebsachse relativ zueinander drehbar sind, und dazu konfiguriert, eine Bewegung des Herunterdrückbauteils relativ zu der Spindel in eine lineare Bewegung des Herunterdrückbauteils in der Oben-Unten-Richtung durch eine Gleitbewegung der ersten Anstoßfläche und der zweiten Anstoßfläche relativ zueinander umzuwandeln.
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Der erste Nockenteil 33 und der zweite Nockenteil 55 der oben beschriebenen Ausführungsform sind Beispiele des „ersten Nockenteils“ bzw. des „zweiten Nockenteils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt. Eine untere Oberfläche des ersten Nockenteils 33 und eine untere Oberfläche des zweiten Nockenteils 55 sind Beispiele der „ersten Anstoßfläche“ bzw. der „zweiten Anstoßfläche“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 11)
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Der Bewegungsumwandlungsmechanismus weist einen ersten Nockenteil und einen zweiten Nockenteil auf, der erste Nockenteil ist an dem Gehäuse oder der Spindel vorgesehen und weist eine erste Anstoßfläche auf, und der zweite Nockenteil ist an dem Herunterdrückbauteil vorgesehen und weist eine zweite Anstoßfläche auf,
die erste Anstoßfläche weist eine erste geneigte Fläche und eine erste orthogonale Fläche auf, die erste geneigte Fläche ist in einer Umfangsrichtung um die Antriebsachse geneigt und die erste orthogonale Fläche ist senkrecht zu der Antriebsachse,
die zweite Anstoßfläche weist eine zweite geneigte Fläche und eine zweite orthogonale Fläche auf, die zweite geneigte Fläche ist in der Umfangsrichtung geneigt und ist zu der ersten geneigten Fläche konform und die zweite orthogonale Fläche ist senkrecht zu der Antriebsachse, und
der erste Nockenteil und der zweite Nockenteil sind derart angeordnet, dass sie um die Antriebsachse relativ zueinander drehbar sind, und
der erste Nockenteil und der zweite Nockenteil sind dazu konfiguriert,
dass sie eine Drehung des Herunterdrückbauteils in die lineare Bewegung durch eine Gleitbewegung der ersten geneigten Fläche und der zweiten geneigten Fläche relativ zueinander -umwandeln, wenn das Betätigungsbauteil innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches aus einer Referenzposition in der ersten Richtung gedreht wird, und
dass sie es dem Herunterdrückbauteil ermöglichen, durch eine Gleitbewegung der ersten orthogonalen Fläche und der zweiten orthogonalen Fläche relativ zueinander ohne eine Umwandlung einer Drehung des Herunterdrückbauteils in die lineare Bewegung zu drehen, wenn das Betätigungsbauteil über den spezifischen Winkelbereich hinaus in der ersten Richtung gedreht wird.
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Der erste Nockenteil 33 und der zweite Nockenteil 55 der oben beschriebenen Ausführungsform sind Beispiele des „ersten Nockenteils“ bzw. des „zweiten Nockenteils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt. Eine untere Oberfläche des ersten Nockenteils 33 und eine obere Oberfläche des zweiten Nockenteils 55 sind Beispiele der „ersten Anstoßfläche“ bzw. der „zweiten Anstoßfläche“ gemäß dem vorliegenden Aspekt. Die Nockenfläche 333 und die orthogonale Fläche 332 sind Beispiele der „ersten geneigten Fläche“ bzw. der „ersten orthogonalen Fläche“ gemäß dem vorliegenden Aspekt. Die Nockenfläche 553 und die orthogonale Fläche 552 sind Beispiele der „zweiten geneigten Fläche“ bzw. der „zweiten orthogonalen Fläche“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 12)
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Der Verriegelungsmechanismus weist
ein Eingriffsbauteil, das für einen Eingriff mit dem Klemmschaft konfiguriert ist, wobei das Eingriffsbauteil in einer radialen Richtung zwischen einer ersten Position, bei welcher das Eingriffsbauteil mit dem Klemmschaft eingreifbar ist, und einer zweiten Position bewegbar ist, bei welcher das Eingriffsbauteil nicht mit dem Klemmschaft eingreifbar ist, und
ein Haltebauteil auf, das dazu konfiguriert ist, zusammen mit der Spindel drehbar zu sein, wobei das Haltebauteil relativ zu dem Eingriffsbauteil zwischen einer dritten Position, bei welcher das Haltebauteil unbewegbar das Eingriffsbauteil in der ersten Position hält, und einer vierten Position bewegbar ist, bei welcher das Haltebauteil das Eingriffsbauteil derart hält, dass es von der ersten Position zu der zweiten Position bewegbar ist.
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Die Kugel 61 und die Verriegelungshülse 63 der oben beschriebenen Ausführungsform sind Beispiele des „Eingriffsbauteils“ bzw. des „Haltebauteils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 13)
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Das Haltebauteil ist dazu konfiguriert, dass es relativ aus der dritten Position zu der vierten Position bewegt wird, wenn das Betätigungsbauteil in der ersten Richtung gedreht wird.
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(Aspekt 14)
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Das Eingriffsbauteil und das Haltebauteil sind dazu konfiguriert, sich in einer Umfangsrichtung um die Antriebsachse relativ zueinander zu bewegen.
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(Aspekt 15)
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Das Eingriffsbauteil und das Haltebauteil sind dazu konfiguriert, sich in einer Umfangsrichtung um die Antriebsachse relativ zueinander einher mit einer Drehung des Herunterdrückbauteils zu bewegen.
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(Aspekt 16)
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Der Verriegelungsmechanismus weist ein zweites Vorspannbauteil auf, welches das Eingriffsbauteil oder das Haltebauteil vorspannt, und
das Eingriffsbauteil ist dazu konfiguriert,
dass es in der ersten Richtung durch eine Vorspannkraft des zweiten Vorspannbauteils vorgespannt wird und in Eingriff mit dem Klemmschaft steht, wenn sich das Haltebauteil in der vierten Position befindet, und
dass es zu der zweiten Position entgegen der Vorspannkraft durch den Klemmschaft bewegt wird und von dem Klemmschaft entriegelt wird, wenn der Klemmschaft in einer Richtung bewegt wird, um von der Spindel entfernt zu werden.
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Die Kugelvorspannfeder 67 der oben beschriebenen Ausführungsform ist ein Beispiel des „zweiten Vorspannbauteils“ gemäß dem vorliegenden Aspekt.
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(Aspekt 17)
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Das Entriegelungsbauteil ist dazu konfiguriert, die Klemmkraft durch Bewegen nach unten entgegen der Vorspannkraft zu lösen.
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(Aspekt 18)
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Das Entriegelungsbauteil ist dazu konfiguriert, sich in der Oben-Unten-Richtung zusammen mit dem Herunterdrückbauteil zu bewegen.
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(Aspekt 19)
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Die Spindel weist einen unteren Endbereich auf, der eine erste geneigte Fläche aufweist, welche in einer Richtung geneigt ist, die die Antriebsachse kreuzt, und
der Klemmschaft ist dazu konfiguriert, das Werkzeugzubehör zwischen dem Kopfteil und dem unteren Endbereich der Spindel zu klemmen, während er eine zweite geneigte Fläche des Werkzeugzubehörs gegen die erste geneigte Fläche von unten mit der Klemmkraft drückt, die auf diesen durch das Vorspannbauteil aufgebracht wird.
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(Aspekt 20)
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Ein Arbeitswerkzeug, das dazu konfiguriert ist, einen Arbeitsvorgang an einem Werkstück durch Antreiben eines Werkzeugzubehörs in einer oszillierenden Weise auszuführen, mit
einem Gehäuse,
einer zylindrischen Spindel, die durch das Gehäuse derart gelagert ist, dass sie um eine Antriebsachse drehbar ist, bei dem die Antriebsachse eine Oben-Unten-Richtung des Arbeitswerkzeuges definiert,
einem Klemmschaft, der dazu konfiguriert ist, in der Oben-Unten-Richtung relativ zu der Spindel bewegbar zu sein und einen Schaftteil und einen Kopfteil aufweist, bei dem sich der Schaftteil koaxial mit der Spindel innerhalb der Spindel erstreckt und der Kopfteil mit einem unteren Ende des Schaftteils verbunden ist,
einem Vorspannbauteil, das dazu konfiguriert ist, den Klemmschaft nach oben relativ zu der Spindel vorzuspannen, so dass dem Klemmschaft eine Klemmkraft zum Klemmen des Werkzeugzubehörs zwischen dem Kopfteil und einem unteren Endteil der Spindel aufgebracht wird,
einem Verriegelungsmechanismus, der innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und dazu konfiguriert ist, den Klemmschaft zu verriegeln, so dass es dem Klemmschaft nicht ermöglicht ist, von der Spindel entfernt zu werden,
einem Entriegelungsbauteil, das zum Lösen der Klemmkraft entgegen einer Vorspannkraft des Vorspannbauteils konfiguriert ist, und
einem Betätigungsbauteil, das dazu konfiguriert ist, durch eine externe Betätigung eines Benutzers um die Antriebsachse gedreht zu werden, bei dem
der Verriegelungsmechanismus dazu konfiguriert ist, den Klemmschaft einher mit einem Drehen des Betätigungsbauteils in einer ersten Richtung zu entriegeln, und
das Entriegelungsbauteil dazu konfiguriert ist, die Klemmkraft einher mit einem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung zu lösen.
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Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann ein Benutzer bewirken, dass das Arbeitswerkzeug sowohl den Vorgang von Entriegeln des Klemmschaftes als auch den Vorgang von Lösen der Klemmkraft einfach durch einen einzelnen Vorgang von Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung ausführt.
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(Aspekt 21)
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Arbeitswerkzeug nach Anspruch 14, bei dem
das Entriegelungsbauteil dazu konfiguriert ist, die Klemmkraft einher mit einem Drehen des Betätigungsbauteils in der ersten Richtung innerhalb eines spezifischen Winkelbereiches aus einer Referenzposition zu lösen und
der Verriegelungsmechanismus dazu konfiguriert ist, den Klemmschaft einher mit einem Drehen des Betätigungsbauteils über den spezifischen Winkelbereich in der ersten Richtung hinaus zu entriegeln.
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Gemäß dem vorliegenden Aspekt kann die Klemmkraft gelöst werden, während der Benutzer das Betätigungsbauteil um den spezifischen Winkel aus der Referenzposition in der ersten Richtung dreht. Danach kann, wenn der Benutzer das Betätigungsbauteil über den spezifischen Winkel hinaus weiter in der ersten Richtung dreht, der Klemmschaft entriegelt werden und kann entfernt werden. Der Benutzer kann bewirken, dass das Arbeitswerkzeug eine effiziente Serie der Vorgänge von Entriegeln des Klemmschaftes nach Lösen der Klemmkraft einfach durch einen einzelnen Vorgang von Drehen des Betätigungsbauteils aus der Referenzposition über den spezifischen Winkelbereich hinaus in der ersten Richtung ausführt.
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Es wird explizit betont, dass alle in der Beschreibung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale als getrennt und unabhängig voneinander zum Zweck der ursprünglichen Offenbarung ebenso wie zum Zweck des Einschränkens der beanspruchten Erfindung unabhängig von den Merkmalskombinationen in den Ausführungsformen und/oder den Ansprüchen angesehen werden sollen. Es wird explizit festgehalten, dass alle Bereichsangaben oder Angaben von Gruppen von Einheiten jeden möglichen Zwischenwert oder Untergruppe von Einheiten zum Zweck der ursprünglichen Offenbarung ebenso wie zum Zweck des Einschränkens der beanspruchten Erfindung offenbaren, insbesondere auch als Grenze einer Bereichsangabe.
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Bezugszeichenliste
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- 1A, 1B:
- Oszillationswerkzeug 1B,
- 10:
- Gehäuse,
- 101:
- inneres Gehäuse
- 103:
- äußeres Gehäuse,
- 11:
- vorderer Endteil,
- 13:
- hinterer Endteil,
- 131:
- Batteriemontageteil,
- 15:
- Griffteil,
- 20:
- Steuerung,
- 21:
- Motor,
- 211:
- Ausgabewelle,
- 27:
- Gleitstück,
- 28:
- Drehzahländerungsdrehrad,
- 29:
- Schalter,
- 3A, 3B:
- Spindel,
- 301:
- Lager,
- 302:
- Lager,
- 31:
- zylindrischer Teil,
- 32:
- Flanschteil,
- 33, 330:
- erster Nockenteil,
- 331:
- Vorsprung,
- 332:
- orthogonale Fläche,
- 333:
- Nockenfläche,
- 335:
- Nockennut,
- 35
- Werkzeugmontageteil,
- 351:
- Ausnehmung,
- 353:
- geneigte Fläche,
- 37:
- Federaufnahmeteil,
- 371:
- Ausnehmung,
- 39:
- Dichtungsbauteil,
- 4:
- Übertragungsmechanismus,
- 41:
- exzentrischer Schaft,
- 43:
- Oszillationsarm,
- 45:
- Lager,
- 5A, 5B:
- Klemmmechanismus,
- 51, 510:
- Klemmschaft
- 511:
- Schaftteil,
- 512:
- Eingriffsnut,
- 513:
- elastisches Bauteil,
- 515:
- Kopfteil,
- 53, 530:
- Zwischenschaft
- 54, 540:
- unterer Teil,
- 541:
- Verriegelungsteil,
- 542:
- Kugelhalteloch,
- 545:
- Gleitteil,
- 546:
- elastisches Bauteil,
- 55, 550:
- zweiter Nockenteil,
- 551:
- Vorsprung,
- 552:
- orthogonale Fläche,
- 553:
- Nockenfläche,
- 555:
- Kugel,
- 56:
- Flanschteil,
- 57:
- oberer Teil,
- 571:
- männlicher Gewindeteil,
- 572:
- Nut,
- 573:
- Passloch,
- 574:
- Stift,
- 576, 58:
- Drehungsübertragungsbauteil,
- 577:
- Ausnehmung,
- 579:
- Federaufnahmeteil,
- 59:
- Klemmfeder,
- 6A, 6B:
- Verriegelungsmechanismus,
- 61:
- Kugel,
- 63:
- Verriegelungshülse,
- 631:
- Gleitteil,
- 633:
- Kugelhalteteil,
- 634:
- Schulterteil,
- 635:
- Kugelaufnahmeteil
- 638:
- Verriegelungsvorsprung,
- 67:
- Kugelvorspannfeder,
- 69:
- Beilagscheibe,
- 81:
- Drehhebel,
- 811:
- fixierter Teil,
- 813:
- Hebelteil,
- 815:
- Vorsprung,
- 91:
- Werkzeugzubehör,
- 911:
- vorstehenderTeil,
- 912:
- Durchgangsloch,
- 913:
- geneigte Fläche,
- 93:
- Batterie,
- A1:
- Antriebsachse,
- A2:
- Drehachse
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2017 [0002]
- JP 039178 [0002]