[go: up one dir, main page]

DE102020006093B4 - Tiefbohrwerkzeug doppelwandig - Google Patents

Tiefbohrwerkzeug doppelwandig Download PDF

Info

Publication number
DE102020006093B4
DE102020006093B4 DE102020006093.5A DE102020006093A DE102020006093B4 DE 102020006093 B4 DE102020006093 B4 DE 102020006093B4 DE 102020006093 A DE102020006093 A DE 102020006093A DE 102020006093 B4 DE102020006093 B4 DE 102020006093B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling tool
deep drilling
receiving sleeve
inner tube
base body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102020006093.5A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102020006093A1 (de
Inventor
gleich Patentinhaber Erfinder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102020006093.5A priority Critical patent/DE102020006093B4/de
Publication of DE102020006093A1 publication Critical patent/DE102020006093A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102020006093B4 publication Critical patent/DE102020006093B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/06Drills with lubricating or cooling equipment
    • B23B51/063Deep hole drills, e.g. ejector drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/06Drills with lubricating or cooling equipment
    • B23B51/063Deep hole drills, e.g. ejector drills
    • B23B51/066Gun drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2250/00Compensating adverse effects during turning, boring or drilling
    • B23B2250/16Damping of vibrations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Abstract

Tiefbohrwerkzeug, bestehend aus:einem ein- oder zweischneidigen Bohrkopf (10/40) mit angelötetem Grundkörper (11/41) und angeschlossenem runden Bohrrohr (12), einer endseitigen Aufnahmehülse (20) undeinem Innenrohr (13), dadurch gekennzeichnet, dass das Bohrrohr (12) mittels Gewinde (22) lösbar in der Aufnahmehülse (20) befestigt ist, die durch Fixierschrauben (21) in einem wuchtneutralen Maschinenelement für den automatischen Werkzeugwechsel (25) gehalten wird, und dass das Innenrohr (13) für Dämpfungsaufgaben modifiziert ist.

Description

  • Technischer Bereich:
  • Tiefbohrwerkzeuge werden vorzugsweise in aufgabenbezogenen Werkzeugmaschinen zum Einbringen von Bohrungen eingesetzt, deren Bohrtiefe überwiegend sehr viel grösser als der Bohrungsdurchmesser ist. Sie sind allgemein so gestaltet, dass ein permanenter Kühlmitteldurchfluss einen ununterbrochenen Austrag der Bohrspäne bewirkt, und somit ein mehrmaliges Ansetzen bzw. Entspänen entfallen kann. Tiefbohrwerkzeuge werden vor allem im metallischen, teilweise aber auch im nichtmetallischen Bereich eingesetzt.
  • Einschlägiger Stand der Technik:
  • Tiefbohrwerkzeuge sind schon seit langem bekannt und werden primär jeweils nach den Bohrverfahren benannt, für die sie konzipiert wurden. Das sogenannte Ejektor-Bohrverfahren, namensgebend daher auch für dessen Werkzeug-Komponenten, unterscheidet sich von den anderen vor allem dadurch, dass das Kühlmittel für den Schneidbereich nicht ausserhalb oder innerhalb des Bohrrohres zum Bohrkopf geführt wird, sondern im Ringraum zwischen einem Aussenrohr, bohrkopftragend und maschinenseitig eingespannt, und einem Innenrohr für den Rückfluss von Kühlmittel und Spänen durch das Rohrinnere. Unterstützt wird die gesamte Durchspülung dadurch, dass bereits an der maschinenseitigen Einleitungsstelle rückwärtsgerichtete Durchbrüche am Innenrohr in diesem einen Unterdruck erzeugen, dessen Sog sich über alle Zu- und Ableitungswege auswirkt.
  • Dass man sich dabei im wesentlichen im Niederdruck- oder partiell im Unterdruckbereich bewegt, bedingt natürlich, dass die Spanbildung mit möglichst kurzbrechenden Spänen diesen Kreislauf nicht stört. Weiters ist auch zu beachten, dass mit durchmesserbezogen kleineren Bohraufgaben die spezifischen Fliess-Widerstände zunehmen und diesem „Ejektor-Effekt“ Grenzen setzen. So liegt das momentane Spektrum der Werkzeughersteller an der unteren Grenze auch nur bei knapp 20mm Durchmesser. Seine Berechtigung hat dieses Bohrverfahren aber nach wie vor, weil es auch ohne viel Aufwand im konventionellen Maschinenbereich eingesetzt werden kann.
  • Wie bei allen Tiefbohrverfahren sind aber auch beim „Ejektorbohren“ Biege- und / oder Torsionsschwingungen nicht auszuschliessen. Vor allem die frei durchgehenden Innenrohre sind bei längeren Werkzeugen radial äusserst labil und neigen zum Ausbrechen aus der zentrischen Lage, an den leistungsbelasteten Aussenrohren müssen dagegen eher Torsionsschwingungen bekämpft werden. Lösungsansätze sind bekannt, einer sogar mit Abstützung des Innenrohres bei gleichzeitiger Bekämpfung der Torsionsschwingungen am Aussenrohr ( EP 3 231 544 A1 ), doch die auf dem Innenrohr angebrachten stützenden und im Aussenrohr reibenden Elemente sind ungemein aufwändig, ausserdem behindern sie auch etwas den Durchfluss. Eine Variante ( DE10 2016 001 161 A1 ) behandelt nur das Aussenrohr mit dem Ausweichen auf Faserverbundwerkstoffe, und am Aussenrohr auf der Mantelfläche wirkende Dämpfungseinrichtungen (z. B. EP 0 090 929 B1 ) haben alle den Nachteil einer Bohrtiefenverlustlänge. Mit diesem „Nachteil“ sind auch alle Tiefbohrwerkzeuge behaftet, die innerhalb des Bohrschafts keinerlei Dämpfungselemente zulassen, weil der Innenraum entweder ausschliesslich der Kühlmittel- und Spänerückführung dient (z. B. DE 20 2019 002 010 U1 ) oder lediglich Kühlkanäle zur Durchleitung des Kühlmittels zum Bohrkopf aufweist (z. B. EP 1 419 839 B1 ).
  • Aufgabenstellung:
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Doppelrohr-Prinzip in noch kleineren Durchmesser-Bereichen zu verwirklichen, möglichst auch noch mit weniger Einschränkungen in Sachen Spanbildung. Anspruchsvollere Zerspanungsaufgaben mit wachsender Neigung zu Torsions- oder Biegeschwingungen (und deren Minimierung) sollen dabei mit berücksichtigt werden, ebenso auch die Voraussetzungen für eine automatische Werkzeugeinwechslung.
  • Offenbarung der Erfindung:
  • Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, dass das partielle Unterdrucksystem abgelöst wird durch eine permanente Druckvorgabe auf das Kühlmittel über die Schneidebene hinaus bis in den Rückführbereich. Eine spezielle Bohrkopf-Geometrie an der Verbindung zum Aussenrohr verhindert, dass an dessen Peripherie Kühlmittel gegen die Bohrrichtung verloren geht. Nur ein geringer Anteil wird gezielt dazu benutzt, die Bohrung schon während des Bohrvorgangs freizuspülen, evtl. von sogenanntem Bohrabrieb.
  • Das nicht mehr perforierte Innenrohr ist drehbar eingelegt. Um Biegeschwingungen bei längeren Innenrohren zu verhindern, sind diese mittig oder mehrfach so verformt, dass sie mindestens den Innenmantel des Aussenrohres berühren, was eine exzentrische Auslenkung verhindert. Auch wenn an solchen Stellen die reine Kreisform verlorengeht, ändern sich die Querschnittsflächen nur marginal. Geringfügig über den Innendurchmesser des Aussenrohres hinaus verformte Rohre sind nach Einbau einer leichten Vorspannung ausgesetzt, die beim Aufkommen von Torsionsschwingungen mithilfe der Massenträgheit des Innenrohres an den Berührungspunkten dämpfende Reibkräfte auslöst.
  • Endseitig am Aussenrohr adaptierte Maschinenelemente wie Steil- oder Hohlschaftkegel mit vorgelagertem seitlichen Späneauswurf erlauben den automatischen Werkzeugwechsel.
  • Ausführungsbeispiele:
  • 1 zeigt beispielhaft die Umsetzung der Vorgaben an einem Werkzeug mit frontseitigem Vollbohrkopf (10) aus der Einlippen-Bohrtechnik und einem daran angelöteten Grundkörper (11), mit einem an diesem adaptierten Aussenrohr (12), und mit einem drehbar im Grundkörper zentrierten Innenrohr (13). Die Rückfluss-Verbindung Spanraum zum Innenrohr ist schematisch dargestellt mit den Umrissen eines zur optimalen Aufweitung geeigneten Senkwerkzeugs (14).
  • Das aus dem Rohr-Zwischenbereich und unter Druck zufliessende Kühlmittel gelangt über Aufsenkungen (15a) in einen ringförmigen Freiraum (18) und danach über partielle Abflachungen (17a) und weiteren Aufsenkungen (15b) wieder ins Bohrkopf-Innere, mit Weiterleitung zum Schneidbereich (16a) bzw. auch gegengerichtet ins Innenrohr zwecks Rückflussbeschleunigung (16b). Über weitere Abflachungen (17b) gelangt auch Kühlmittel aus dem ringförmigen Freiraum (18) direkt in den Schneidbereich.
  • Neu und erfindungsrelevant ist neben dem unperforierten Innenrohr (13) die ringförmige Wulst (19) am Grundkörper (11), direkt im Anschluss an das Aussenrohr (12), mit der verhindert wird, dass an dieser Stelle und gegen die Bohrrichtung zuviel Kühlmittel verlorengeht. Masslich immer geringfügig unter dem jeweiligen Bohrdurchmesser gehalten bewirkt diese Vorkehrung einen lediglich geringen Rückfluss, der so bemessen ist, dass die Bohrung bereits während der Bearbeitung und damit schon vor dem Werkzeug-Rückzug freigespült wird.
  • Weiters neu ist, dass die Kühlmittel-Übergänge (15a) am Ende des Rohrzwischenbereichs in die Peripherie des Grundkörpers (11) schon so positioniert sind, dass das Kühlmittel auf kürzestem Weg in die weiterführenden Kanäle gelangt. Diese bereits eingangs ergänzend beschriebenen weiteren Zu- und Rückführwege für Kühlmittel und Späne sind aber schon länger Stand der Technik (T3-Bohrer ®, DE10 2017 006 188 A1 ), und nur zur Verdeutlichung der Gesamtfunktion nochmals mit erwähnt. Für alle Kanäle und Übergänge sollen auf jeden Fall die Möglichkeiten additiver Fertigungsverfahren für strömungsgünstigste Formgebungen genutzt werden.
  • 2 zeigt die endseitigen Gegebenheiten des Tiefbohrwerkzeugs mit einem für den automatischen Werkzeugwechsel ausgebildeten Maschinenelement (25), vorzugsweise Hohlschaftkegel- oder Steilkegelausführung, das nur im Bereich der mittels Fixierschrauben (21) gehaltenen Rohr-Aufnahmehülse (20) modifiziert ist und ansonsten nicht von den Normen abweicht. Das Aussenrohr (12) ist mittels einer Gewindeverbindung (22) lösbar in die Aufnahmehülse (20) fest eingefügt, das Innenrohr (13) dagegen drehbar und lediglich zentriert. Die zentrische Zuführungsbohrung (26) wird hinter der Aufnahmehülse (20) so aufgeweitet, dass die drei in den Rohrzwischenbereich weiterführenden Bohrungen (24a) sicher erreicht werden. Die Unwucht durch die asymetrisch angeordnete seitliche Auswurföffnung (23) wird kompensiert durch eine entsprechende Bohrtiefe der gegenüberliegenden Ausgleichsbohrungen (24b). Die wechselseitig nutzbaren Querbohrungen (28) für die Rückführung der Späne werden von einer aufgesetzten Fangglocke (29) abgeschirmt, damit die Späne nicht (wie beim klassischen Einlippenbohrer) völlig unkontrolliert durch den gesamten Maschinenraum geschleudert werden.
  • 3 zeigt die möglichen Verformungen (30a/30b) am Innenrohr (13), einerseits zur Vermeidung von Biegeschwingungen durch Fixierung der konzentrischen Lage, andererseits zur Erzeugung von reibungsunterworfenen Berührungspunkten am Aussenrohr (12) zwecks dämpfender Wirkung bei Torsionsschwingungen. Bei günstigerer Spanbildung kann auch ein Innenrohr (13) mit stärkerer Wandung eingelegt werden, wodurch sich infolge der grösseren Massenträgheit auch die dämpfende Reibungsarbeit erhöhen lässt. Eine sichere konzentrische Lage lässt sich am einfachsten mit einem 3-er-Polygon (30a) herstellen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass bei grösserer Durchmesser-Differenz zwischen Aussenrohr (12) und Innenrohr (13) die Form zunehmend zu einem reinen Dreieck und damit für die Dämpfungsarbeit zu steif wird. In diesem Fall weicht man auf die ovale Form (30b) aus, wobei man zur Erhaltung einer optimalen Konzentrizität diese bei Mehrfachverformung wechselweise um 90° versetzt anordnet.
  • 4 zeigt schlussendlich unter anderem die mit weiterführenden Abflachungen und/ oder Kanälen abgestimmte Lage der Ausleitungen (15a) aus dem Zwischenbereich der Rohre nach aussen, 4-fach hier am Beispiel eines zweischneidigen Werkzeugs. Die geometriebedingte 3-fach-Version beim einschneidigen Werkzeug ist bereits in 1 dargestellt.
  • In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente:
  • Vorteile der Erfindung:
  • Der gravierendste Vorteil liegt darin, dass durch das Arbeiten mit höherer Druckvorgabe die physikalischen Grenzen der klassischen Ejektor-Bohrtechnik unterlaufen werden und auch anspruchsvollere Bohraufgaben selbst in Bereichen lösbar sind, die bislang weitestgehend in den Bereich „Einlippenbohren“ gefallen sind.
  • Auch der Einsatz in Bearbeitungszentren mit Kühlmittelvorgabe durch die Maschinenspindel und eine automatische Werkzeugeinwechslung mit anschliessender Einführung des Bohrkopfes in eine vorbereitete Pilotbohrung war überwiegend den Einlippen-Bohrwerkzeugen vorbehalten, deren Biegeschwingungs-Empfindlichkeit bei hohen Drehzahlen nun aber ebenfalls kompensiert werden kann.
  • Weiters ist relevant, dass die Schwingungsdämpfung mittels Innenrohr im Gegensatz zu aussenliegenden Lösungen keinerlei schädlichen Einfluss auf die Werkzeuglänge oder auf den Maschinenaufbau hat, und das lösbar verbundene Aussenrohr erlaubt sogar bei Bedarf den temporären Einbau von Innenrohren unterschiedlicher Massenträgheit oder Reibungsintensität.
  • Bei Bohrzyklen mit einer „vorgeschalteten“ Pilotbohrung als Anbohrführung ist lediglich zu beachten, dass der Bohrkopf etwas länger als ein klassischer Einlippen-Bohrkopf ist. Doch wenn schon eine Pilotbohrung unumgänglich ist, kann man mit einer geringfügig längeren Vorbohrzeit sicher auch leben, zumal höhere Schnittwerte infolge belastbarerer Rundrohre dies leicht mehr als ausgleichen können.

Claims (9)

  1. Tiefbohrwerkzeug, bestehend aus: einem ein- oder zweischneidigen Bohrkopf (10/40) mit angelötetem Grundkörper (11/41) und angeschlossenem runden Bohrrohr (12), einer endseitigen Aufnahmehülse (20) und einem Innenrohr (13), dadurch gekennzeichnet, dass das Bohrrohr (12) mittels Gewinde (22) lösbar in der Aufnahmehülse (20) befestigt ist, die durch Fixierschrauben (21) in einem wuchtneutralen Maschinenelement für den automatischen Werkzeugwechsel (25) gehalten wird, und dass das Innenrohr (13) für Dämpfungsaufgaben modifiziert ist.
  2. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11/41) vor dem kopfseitigen Ende des Bohrrohres (12) eine auf den Durchmesser des Bohrkopfes (10-10max/40-40max) masslich abgestimmte ringförmige Wulst (19-19max), eine daran anschliessende ringförmige Vertiefung (18) sowie lagemässig bereits auf die Position weiterführender Kanäle abgestimmte Ausleitungen (15a) aus dem Zwischenraum der Rohre (12/13) in die Peripherie des Grundkörpers (11/41) aufweist, wobei alle kühlmittelrelevanten Konturen und Übergänge mithilfe additiver Fertigungstechniken strömungsgünstigst geformt sind.
  3. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (20) neben einer seitlichen Auswurföffnung (23) mindestens drei Kühlmittel-Zufuhrbohrungen (24a) und zwei der Auswurföffnung (23) symetrisch gegenüberliegende Wuchtausgleichs-Bohrungen (24b) aufweist.
  4. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Zuführungsbohrung (26) des Maschinenelements für den automatischen Werkzeugwechsel (25) vor der Aufnahmehülse (20) so aufgeweitet ist (27), dass die weiterführenden Bohrungen (24a) sicher erfasst werden.
  5. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinenelement für den automatischen Werkzeugwechsel (25) zwei die seitliche Auswurföffnung (23) wahlweise erfassende Querbohrungen (28) aufweist, die in radialer Fortsetzung von einer aufgesetzten Fangglocke (29) abgeschirmt werden.
  6. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (13) zwischen Grundkörper (11/41) und Aufnahmehülse (20) zentrisch und drehbar gelagert ist und verschiedene Wanddicken aufweisen kann.
  7. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (13) punktuell mittig oder in regelmässigen Abständen bis zur Berührung des Aussenrohres oder leicht darüber hinaus verformt ist.
  8. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung als 3-fach-Polygon (30a) oder oval (30b) ausgeführt ist, wobei einer ovalen Verformung immer eine um 90° verdrehte folgt.
  9. Tiefbohrwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Innenrohres (13) zumindest im Bereich der Verformungen (30a/30b) mit einer reibungsbeeinflussenden Beschichtung versehen ist.
DE102020006093.5A 2020-10-06 2020-10-06 Tiefbohrwerkzeug doppelwandig Active DE102020006093B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102020006093.5A DE102020006093B4 (de) 2020-10-06 2020-10-06 Tiefbohrwerkzeug doppelwandig

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102020006093.5A DE102020006093B4 (de) 2020-10-06 2020-10-06 Tiefbohrwerkzeug doppelwandig

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102020006093A1 DE102020006093A1 (de) 2022-04-07
DE102020006093B4 true DE102020006093B4 (de) 2023-08-17

Family

ID=80738022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102020006093.5A Active DE102020006093B4 (de) 2020-10-06 2020-10-06 Tiefbohrwerkzeug doppelwandig

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102020006093B4 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0090929B1 (de) 1982-03-18 1987-08-19 TBT Tiefbohrtechnik GmbH und Co. KG. Tiefbohrwerkzeug
EP1419839B1 (de) 2002-11-15 2006-09-13 UNITAC, Incorporated Tiefbohrwerkzeug
DE102016001161A1 (de) 2015-11-04 2017-05-04 BGTB GmbH Bohrrohr aus faserverstärktem Kunststoff (FVK) für das Tiefbohren
EP3231544A1 (de) 2016-04-15 2017-10-18 WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG Ejektor-tiefbohrwerkzeug
DE102017006188A1 (de) 2017-06-30 2019-01-03 Jürgen Flad Tiefbohrwerkzeug
DE202019002010U1 (de) 2019-04-24 2019-06-18 Jürgen Flad Tiefbohrwerkzeug 2-schneidig

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0090929B1 (de) 1982-03-18 1987-08-19 TBT Tiefbohrtechnik GmbH und Co. KG. Tiefbohrwerkzeug
EP1419839B1 (de) 2002-11-15 2006-09-13 UNITAC, Incorporated Tiefbohrwerkzeug
DE102016001161A1 (de) 2015-11-04 2017-05-04 BGTB GmbH Bohrrohr aus faserverstärktem Kunststoff (FVK) für das Tiefbohren
EP3231544A1 (de) 2016-04-15 2017-10-18 WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG Ejektor-tiefbohrwerkzeug
DE102017006188A1 (de) 2017-06-30 2019-01-03 Jürgen Flad Tiefbohrwerkzeug
DE202019002010U1 (de) 2019-04-24 2019-06-18 Jürgen Flad Tiefbohrwerkzeug 2-schneidig

Also Published As

Publication number Publication date
DE102020006093A1 (de) 2022-04-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2830799B1 (de) Bohrer
DE3344620A1 (de) Mehrschneidenbohrer
DE102016120595A1 (de) Zerspanungswerkzeug
DE102017205166A1 (de) Modulares Rotationswerkzeug und modulares Werkzeugsystem
DE2856363C2 (de) Bohrwerkzeug
DE102010002669A1 (de) Drehantreibbares spanabhebendes Werkzeug
DE102020006093B4 (de) Tiefbohrwerkzeug doppelwandig
DE102017006188A1 (de) Tiefbohrwerkzeug
EP3206819B1 (de) Schwingungsgedämpfter hochgeschwindigkeitswerkzeughalter.
EP0258660B1 (de) Einlippen-Vollbohrer
CH639303A5 (de) Senkwerkzeug mit einstellbaren schneideinsaetzen.
DE202010015045U1 (de) Einlippenbohrer
DE102019129767A1 (de) Spiralbohrwerkzeug
EP3043938B1 (de) Schneidwerkzeug
DE102021122655A1 (de) Spanabhebendes Werkzeug mit Kühlschmiermittelversorgungseinrichtung
DE102019002948B4 (de) Tiefbohrwerkzeug 2-schneidig
DE102021120357A1 (de) Schneideinsatz und werkzeug zur spanenden bearbeitung
DE102004001148B3 (de) Werkzeugaufnahmevorrichtung
DE102012224287A1 (de) Düsenvorrichtung zum Zerstäuben einer Ölschmiere an einer Kühl- und Schmiermittelkanal-Innenwandung eines Kühl- und Schmiermittelkanals eines Werkzeugs, einer Werkzeugspannvorrichtung oder einer Werkzeugspindel mit Minimalmengenschmierung
DE10108963C1 (de) Bohrer
DE102024122140A1 (de) Tiefbohrwerkzeug
DE2329234C3 (de) Einseitig von einer Einspannstelle auskragender schaftartiger Träger für ein Bohrwerkzeug o.dgl
DE102020005946A1 (de) Tiefbohrwerkzeug durchflussoptimiert
DE102019114042A1 (de) Werkzeugadapter
DE202020102652U1 (de) Kombinationswerkzeug zur Feinbearbeitung von Bohrungen

Legal Events

Date Code Title Description
R086 Non-binding declaration of licensing interest
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final