[go: up one dir, main page]

DE102020004453A1 - Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens - Google Patents

Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens Download PDF

Info

Publication number
DE102020004453A1
DE102020004453A1 DE102020004453.0A DE102020004453A DE102020004453A1 DE 102020004453 A1 DE102020004453 A1 DE 102020004453A1 DE 102020004453 A DE102020004453 A DE 102020004453A DE 102020004453 A1 DE102020004453 A1 DE 102020004453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
layer
until
plastic
decorative layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102020004453.0A
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Siegner
Johannes Großhauser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ekk Anlagentechnik & Co KG GmbH
Original Assignee
Ekk Anlagentechnik & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ekk Anlagentechnik & Co KG GmbH filed Critical Ekk Anlagentechnik & Co KG GmbH
Priority to DE102020004453.0A priority Critical patent/DE102020004453A1/de
Publication of DE102020004453A1 publication Critical patent/DE102020004453A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/0075Swimming or splash baths or pools made of concrete
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/0018Easily movable or transportable swimming pools
    • E04H2004/0068Easily movable or transportable swimming pools made of plastic shells or plastic elements including at least parts of walls and floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Eine Wandung (1) aus Wandung (1) aus Beton, aus einem thermoplastischen Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (1) auf ihrer Innenseite eine Beschichtung (2) aus einem duroplastischen Klebstoff aufweist, auf der eine Dekorschicht (3) aufgeklebt ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine derartige Wandung ist besonders als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens oder Swimmingpools, geeignet.
  • Aus EP 1 229 185 B1 ist bereits eine Auskleidung eines Schwimmbeckens oder eines Aquariums bekannt, dessen Bodenplatte und Seitenwände aus Beton oder dergleichen aufgebaut sind. Ein derartiges Becken wird in der Regel durch eine wasserdichte Auskleidung vervollständigt, die den Beton bedeckt und jegliches Austreten von Wasser aus dem Becken verhindern soll. Die Auskleidung umfasst wasserdicht aneinandergereihte Platten, die über Montagemittel an der Bodenplatte und den Seitenwänden des Beckens jeweils an der Innenseite angebracht sind.
  • Im Poolbau kommen neben dem Einsatz von Beton immer häufiger vorgefertigte Poolbecken aus thermoplastischen Kunststoffen zum Einsatz, die vorzugsweise auch noch UV-stabilisiert sind. Beispiele für derartige thermoplastische Kunststoffe sind Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) und Polyethylen (PE). Die Einzelteile derartiger Poolbecken werden durch verschiedene Kunststofffügeverfahren zu einer Baugruppe zusammengefügt. Die auf den Innenseiten des Beckens zum Einsatz kommenden Kunststoffe sind auf den Seiten, die mit dem Wasser in Berührung kommen, aus einem UV-stabilisierten Kunststoff. Auf der Außenseite des Poolbeckens, d. h., dort, wo das Poolbecken an das Erdreich anschließt, können Aussteifungen und Verstrebungen nach Art eines Exoskeletts vorhanden sein.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Wandung aus Beton, aus einem thermoplastischen Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff zu schaffen, die für den Einsatz als Wand eines Behälters oder Beckens geeignet ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, wie in Patentanspruch 1 angegeben.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Wandung aus Beton, aus einem thermoplastischen Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff auf ihrer Innenseite eine Beschichtung aus einem duroplastischen Klebstoff aufweist, auf der eine Dekorschicht aufgeklebt ist. Die Beschichtung ist also eine Klebeschicht.
  • Die Einzelteile der Wandung eines Poolbeckens werden erfindungsgemäß unter Einsatz eines vorgefertigten Plattenmaterial gefertigt.
  • Die Wandung aus dem thermoplastischem Kunststoff besteht ihrerseits beispielsweise aus Rohplatten, die in verschiedenen Größen und Stärken erhältlich sind und beispielsweise Größen zwischen 2 m x 1 m bis 4 m x 2 m bis und Stärken von 2 mm bis 60 mm haben können. Die Wandung ist geeignet, um ein Becken zu bilden, d. h., sowohl den Boden als auch die Seitenwände eines Beckens, wie es als Schwimmbecken eingesetzt werden kann.
  • Diese Platten lassen sich beispielsweise durch verschiedene Kunststofffügeverfahren zu einer Baugruppe zusammenfügen, wie auch im Stand der Technik bereits bekannt ist. Hier kommen verschiedene Schweißverfahren zum Einsatz, beispielsweise Heizelementspiegelschweißen, Warmgasziehschweißen, Warmgasextrusionsschweißen.
  • Die Herstellung eines Behälters und insbesondere eines Schwimmbeckens unter Verwendung einer Wandung aus einem thermoplastischen Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff bringt auf der Baustelle vor Ort einen erheblichen Zeitvorteil beim Einbau gegenüber dem Einsatz von Ortbeton zum Aufbau von Boden und Seitenwänden eines Beckens.
  • Bei Verwendung von Platten aus thermoplastischem Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff spart sich der Pool- oder Schwimmbadbauer eine aufwendige Abdichtung der herkömmlichen Bauweise aus ortbetonierten Wänden, die nach ihrer Abdichtung häufig gefliest werden.
  • Als thermoplastische Kunststoffe kommen erfindungsgemäß bevorzugt die Kunststoffe Polypropylen (PP), oder Polyethylen (PE) zum Einsatz, die als solche nicht klebefähig sind, die jedoch gute mechanische und chemische Eigenschaften im Pool- und Behälterbau haben; insbesondere erlaubt die Schweißbarkeit dieser Thermoplaste eine beliebige flächenmäßige Zusammensetzung der Platten, wobei auch eine Verschweißung zwischen Seitenwänden und der Bodenplatte eines Beckens möglich ist. In diesem Fall wird ein Plattenmaterial verwendet, welches auf der Innenseite, an der die Wandung mit einer weiteren Schicht verbunden werden soll, eine Gewebeeinlage aufweist. Dieses Gewebe ist bei der Produktion dieser Platten noch in den weichen oder plastifizierten Kunststoff eingedrückt worden und bereits fest mit der Platte verbunden. Das Gewebe besteht beispielsweise aus Polyester, es kann jedoch auch ein Gewebe oder ein Gestrick aus Naturfasern (Baumwolle, Hanf, Sisal) oder aus anderen Kunstfasern (Glasfasern, Kohlefasern) sowie ein metallisches Gewebe oder Geflecht zum Einsatz kommen, beispielsweise Maschendraht.
  • Alternativ zu Polypropylen oder Polyethylen wird als thermoplastischer Kunststoff Polyvinylchlorid für die Wandung eingesetzt. Dieser Kunststoff ist klebefähig wird bevorzugt vor seinem Einsatz vor dem Aufbringen des Klebstoffs aufgeraut. Zwar ist in diesem Fall die Aufbringung einer Gewebsschicht nicht erforderlich, jedoch gleichwohl möglich, wenn dadurch der Klebevorgang unterstützt wird. Durch den Einsatz wenigstens einer Zwischenschicht aus einem duroplastischen Klebstoff, beispielsweise auf Epoxidharzbasis, eignen sich Wandplatten aus einem thermoplastischen Kunststoff zur Aufbringung einer sichtbaren Abdeckung als Dekorschicht auf der Innenseite des Beckens.
  • Auf der Klebeschicht wird schließlich eine Dekorschicht aufgebracht. Diese kann aus einer einteiligen Beschichtung beispielsweise wie eine flüssige oder pastöse flächige Flüssigbeschichtung aufgebaut sein; oder sie weist eine Mehrzahl von Platten auf. Vorzugsweise sind diese Platten keramische Platten oder Fliesen; alternativ bestehen die Platten aus Sintersteinen, Glas, Naturstein oder Metall (PVC-, Laminat- und PVC-Beläge).
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der Wandung und der Beschichtung eine Gewebeeinlage im Kunststoff eingearbeitet.
  • In einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen der Beschichtung und der Dekorschicht eine Doppelschicht eingebracht ist, die ihrerseits aus zwei miteinander verbundenen form- und/oder kraftschlüssigen Verbindungsschichten besteht.
  • Diese Doppelschicht dient auch zur akustischen und mechanischen Entkopplung der verschiedenen Schichten, weil sie unterschiedliche Längenausdehnungen ausgleicht.
  • Von Vorteil ist eine Ausbildung der Doppelschicht in der Weise, dass die Doppelschicht aus form- und kraftschlüssig mit einander verbundenen Verbindungsschichten ausgebildet ist, die jeweils als Hakenband, Pilzkopfband, Veloursband (Klettband, Magnetstreifen, Druckknopf) oder als Flauschband ausgestaltet sind.
  • Die Anbringung der Dekore durch eine form- oder kraftschlüssige Verbindung ist nahezu witterungsunabhängig und hat den Vorteil, dass der Aufbau des Swimmingpools auch bei schlechtem Wetter nicht unterbrochen werden muss.
  • Mit Hilfe dieser Doppelschicht lassen sich hohe Haltekräfte auch bei Scher- und Zugbeanspruchung aufnehmen. Damit wird eine optimale Halteverbindung der Dekorschicht auf dem von dem thermoplastischen Kunststoff gebildeten Wandung gewährleistet. Ein besonderer Vorzug der Doppelschicht besteht darin, dass ein Druckpunkt präzis definiert wird, bei dem sich die Dekorschicht bildende Platten auf der Wandung fixieren lassen. Dies bedeutet aber auch, dass sich die Dekorschicht als ganze oder teilweise austauschen lässt. Wenn demnach die Dekorschicht unansehnlich geworden ist oder wenn sie beschädigt ist, lässt sie sich auf einfache Weise gegen eine Dekorschicht aus demselben oder einem anderen Material austauschen. Damit erhält die erfindungsgemäß hergestellte Wandung eines Beckens oder eines Swimmingpools den Vorzug, dass sie sich in kurzer Zeit und mit geringem technischem Aufwand erneuern lässt.
  • Die Doppelschicht lässt sich gemäß einer Ausführungsform so ausgestalten, dass wenigstens eine der mit einander verbundenen Verbindungsschichten Noppen aufweist, die zur Ausbildung einer form- und kraftschlüssigen Verbindung in entsprechende Vertiefungen der jeweils anderen Verbindungsschicht eingreifen.
  • Auch bei dieser Ausformung der Doppelschicht, lässt sich die äußere Dekorschicht leicht von der Wandung abnehmen.
  • Um eine gute Verbindung zwischen der äußeren der beiden Verbindungsschichten der Doppelschicht mit der Dekorschicht zu gewährleisten, ist vorzugsweise zwischen der Doppelschicht und der Dekorschicht eine zweite Schicht aus einem faserverstärkten duroplastischen Kunststoff vorhanden.
  • Besonders dann, wenn zwei form- und/oder kraftschlüssige Verbindungsschichten vorgesehen sind, ist es leicht möglich, eine äußere Dekorschicht auszutauschen. Wenigstens die innere kraftschlüssige Verbindungsschicht muss nicht ausgetauscht werden; vielmehr verbleibt sie auf der unter ihr liegenden Schicht aus duroplastischem Kunststoff. Insbesondere sind als Verbindungsschichten auch zwei Magnetschichten geeignet, die sich gegenseitig anziehen. In diesem Fall ist kein zusätzlicher Formschluss zwischen den beiden Magnetschichten erforderlich, jedoch zusätzlich möglich. Die Magnetschichten enthalten neben einem Kunststoffmaterial, beispielsweise einem duroplastischen Kunststoff ein zusätzliches magnetisches Material, beispielsweise Eisen.
  • Vorzugsweise ist zwischen der zweiten Schicht aus duroplastischem Kunststoff und der Dekorschicht eine weitere Schicht mit einer Gewebezwischenlage vorhanden. Dieses Gewebe wird beispielsweise mit einem Epoxidharz-Klebstoff getränkt (Aufbringung mit einer Schaumstoffrolle oder einem Spachtel); anschließend wird die Dekorplatte in den Klebstoff eingedrückt.
  • Die Erfindung betrifft auch einen Behälter oder ein Becken, insbesondere ein Schwimmbecken, dessen Wandung aufgebaut ist, wie oben erläutert wurde.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 eine erste Ausführungsform eines Schichtaufbaus einer Wandung unter Einsatz eines klebefähigen thermoplastischen Kunststoffs,
    • 2 eine zweite Ausführungsform eines Schichtaufbaus einer Wandung unter Einsatz eines nicht-klebefähigen thermoplastischen Kunststoffs mit einer zusätzlichen Gewebeschicht,
    • 3 eine dritte Ausführungsform mit einer zusätzlichen auftrennbaren Doppelschicht und einer zweiten Schicht aus einem duroplastischen Klebstoff,
    • 4 die dritte Ausführungsform mit einer zusätzlichen Gewebezwischenlage und
    • 5 eine vierte Ausführungsform, in der die Doppelschicht aus zwei Schichten mit ineinandergreifenden Noppen aufgebaut ist.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung (1) weist eine Wandung eine Beckenwand 1 aus einem thermoplastischen Kunststoff auf, beispielsweise aus Polyvinylchlorid (PVC), die vorzugsweise aufgeraut ist, um mit einer Schicht 2 eines duroplastischen Kunststoffs leichter beklebt werden zu können. Auf die Schicht 2 wird dann eine Dekorschicht 3 aufgebracht, die beispielsweise Sintersteinelemente, keramische oder mineralische Fliesen oder Platten oder Platten aus Glas, Naturstein oder Metall umfasst.
  • In einer weiteren Ausführungsform (2) wird als thermoplastischer Kunststoff ein nicht unmittelbar beklebbarer Kunststoff eingesetzt, beispielsweise Polypropylen oder Polyethylen. In diesem Fall wird auf der Schicht 1 eine Gewebeschicht 4 aufgebracht, beispielsweise vor dem Ausbringen der Schicht 1 zur Bildung des Bodens oder der Wand eines Schwimmbeckens oder alternativ vor Ort durch Erwärmung und Belegung der erwärmten Schicht 1 mit der Gewebeschicht 4. Auf dieser werden dann, wie in 1 dargestellt, wieder die Schichten 2 und 3 aufgebracht.
  • Ausgehend von dem in 2 dargestellten Aufbau umfasst der in 3 dargestellte Aufbau der Wandung eine sich aus zwei Schichten 5, 6 zusammensetzende Doppelschicht und eine weitere Schicht 7 aus einem duroplastischen Kunststoff, mit dem die Doppelschicht 5, 6 mit der äußeren Dekorschicht verbunden ist.
  • Die Schichten 5, 6 bestehen jeweils aus einem Gewebe nach Art eines Klettverschlusses (Plüsch- oder Flauschseite und Häkchenseite) oder aus einem Moosgummi oder einem anderen aufgeschäumten Material, das verbindbar und bei Überschreitung einer definierten Haltekräft auftrennbar ist. Ebenfalls verwendbar sind Schichten 5, 6, die aus einem Magnetmaterial bestehen oder die einen Druckknopfverschluss oder einen Klettverschluss mit Pilzköpfen ausbilden.
  • Als duroplastischer Klebstoff wird beispielsweise Epoxidharzklebstoff eingesetzt.
  • Jede der beiden Schichten 5, 6 ist auf der inneren bzw. der äußeren Seite mit einer Schicht aus einem duroplastischen Klebstoff, nämlich der Schicht 2 bzw. der Schicht 7, verbunden. Auf diese wird zum Schluss die Dekorschicht 3 aufgebracht.
  • In der Variante der dritten Ausführungsform gemäß 4 ist zusätzlich in die Dekorschicht 2 oder in die Klebschicht 7 eine Gewebeeinlage 8 eingebracht, die beispielsweise aus einem epoxidharzgetränktem Glasfasergewebe besteht. Vorzugsweise ist die Lage 8 aus dem Glasfasergewebe auf der Rückseite der Dekorschicht 2 aufgebracht, um dieser eine größere Haltbarkeit zu verleihen. Dies gilt besonders, wenn die Dekorschicht 2 Sintersteine und Feinsteinzeuge in großen Größen verwendet werden, beispielsweise von 3 m x 1,6 m mit einer Stärke von 6 mm. Ohne den Einsatz des Glasfasergewebes könnten diese Platten leicht brechen.
  • In einer vierten Ausführungsform (5) sind dieselben Schichten vorgesehen wie in 4. Dabei ist in diesem Fall die Doppelschicht aus zwei Schichten 5', 6' mit ineinandergreifenden Noppen 9, 10 aufgebaut. Die Noppenstruktur sorgt einerseits für einen festen Halt der beiden Schichten 5' und 6' miteinander, andererseits erlaubt sie, die beiden Schichten 5', 6' bei einer präzise definierten Trennkraft voneinander zu trennen.
  • Als duroplastischer Klebstoff zur Bildung der Schichten 2 und 7 lassen sich beispeilsweise pastöse Zweikomponentenklebstoffe auf Epoxidharzbasis mit sehr hohen Festigkeiten einsetzen, die gleichzeitig eine hervorragende Beständigkeit gegen Wasser und Chemikalien haben, bei Raumtemperatur aushärten und nach Aushärtung gesundheitlich unbedenklich sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1229185 B1 [0002]

Claims (12)

  1. Wandung (1) aus Beton, aus einem thermoplastischen Kunststoff oder aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (1) auf ihrer Innenseite eine Beschichtung (2) aus einem duroplastischen Klebstoff aufweist, auf der eine Dekorschicht (3) aufgeklebt ist.
  2. Wandung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff der Wandung (1) Polyvinylchlorid ist.
  3. Wandung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff der Wandung (1) Polypropylen oder Polyethylen ist und dass in diesen Kunststoff während seiner Fertigung im noch weichen oder plastifizierten Zustand eine Gewebeschicht (4) eingebracht worden ist.
  4. Wandung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorschicht (3) aus einer einteiligen Beschichtung aufgebaut ist oder dass sie eine Mehrzahl von Platten aufweist.
  5. Wandung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten keramische Platten oder Fliesen sind oder dass sie aus Sintersteinen, Glas, Naturstein oder Metall, aus Laminat oder aus Polyethylenchlorid bestehen.
  6. Wandung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wandung (1) und der Beschichtung (2) eine Gewebeeinlage (4) aus Kunststoff eingebracht ist.
  7. Wandung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Beschichtung (2) und der Dekorschicht (3) eine Doppelschicht (5, 6; 5', 6') eingebracht ist, die ihrerseits aus zwei miteinander verbundenen form- und/oder kraftschlüssigen Verbindungsschichten (5, 6; 5', 6') besteht.
  8. Wandung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelschicht (5, 6; 5', 6') aus form- und kraftschlüssig mit einander verbundenen Verbindungsschichten besteht, die jeweils als Hakenband, Pilzkopfbänd, Veloursband oder als Flauschband ausgebildet sind.
  9. Wandung (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der mit einander verbundenen Verbindungsschichten (5', 6') Noppen (9, 10) aufweist, die zur Ausbildung einer form- und kraftschlüssigen Verbindung in entsprechende Vertiefungen der jeweils anderen Verbindungsschicht (5', 6') eingreifen.
  10. Wandung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Doppelschicht (5, 6; 5', 6') und der Dekorschicht (2) eine zweite Schicht aus einem duroplastischen Kunststoff (7) vorhanden ist.
  11. Wandung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der zweiten Schicht aus duroplastischem Kunststoff (7) und der Dekorschicht (2) eine zweite Schicht mit einer Gewebezwischenlage (8) vorhanden ist.
  12. Behälter oder Becken, insbesondere Schwimmbecken, mit einer Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
DE102020004453.0A 2020-07-23 2020-07-23 Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens Pending DE102020004453A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102020004453.0A DE102020004453A1 (de) 2020-07-23 2020-07-23 Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102020004453.0A DE102020004453A1 (de) 2020-07-23 2020-07-23 Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102020004453A1 true DE102020004453A1 (de) 2022-01-27

Family

ID=79179219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102020004453.0A Pending DE102020004453A1 (de) 2020-07-23 2020-07-23 Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102020004453A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4624699A1 (de) 2024-03-11 2025-10-01 Depotec GmbH Kunststofftechnik Schwimmbecken umfassend eine wandung und eine bodeneinheit aus polypropylen
EP4628680A1 (de) * 2024-04-03 2025-10-08 Depotec GmbH Kunststofftechnik Portables und freistehendes wasserbecken

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3317852A1 (de) 1983-05-17 1984-11-22 Standard Oil Co. (n.d.Ges.d. Staates Indiana), Chicago, Ill. Auskleidung fuer fluessigkeitenthaltende behaelter und verfahren zu deren herstellung
DE10123437A1 (de) 2001-05-09 2002-11-14 Bernd Kaiser Verfahren zur Sanierung von Wasserbecken
EP1229185B1 (de) 2001-02-01 2003-12-03 Entreprise Mazure Patrick Auskleidung für ein Schwimmbecken
DE202004009531U1 (de) 2004-06-16 2004-09-09 Kruk Kunststoffe Gmbh Körper, insbesondere ein Formkörper aus Kunststoff
WO2006105978A1 (de) 2005-04-07 2006-10-12 Sarna Patent-Und Lizenz Ag Verfahren zur auskleidung eines behälters und auskleidung eines behälters

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3317852A1 (de) 1983-05-17 1984-11-22 Standard Oil Co. (n.d.Ges.d. Staates Indiana), Chicago, Ill. Auskleidung fuer fluessigkeitenthaltende behaelter und verfahren zu deren herstellung
EP1229185B1 (de) 2001-02-01 2003-12-03 Entreprise Mazure Patrick Auskleidung für ein Schwimmbecken
DE10123437A1 (de) 2001-05-09 2002-11-14 Bernd Kaiser Verfahren zur Sanierung von Wasserbecken
DE202004009531U1 (de) 2004-06-16 2004-09-09 Kruk Kunststoffe Gmbh Körper, insbesondere ein Formkörper aus Kunststoff
WO2006105978A1 (de) 2005-04-07 2006-10-12 Sarna Patent-Und Lizenz Ag Verfahren zur auskleidung eines behälters und auskleidung eines behälters

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4624699A1 (de) 2024-03-11 2025-10-01 Depotec GmbH Kunststofftechnik Schwimmbecken umfassend eine wandung und eine bodeneinheit aus polypropylen
EP4628680A1 (de) * 2024-04-03 2025-10-08 Depotec GmbH Kunststofftechnik Portables und freistehendes wasserbecken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2321482B1 (de) Fussbodenpaneel mit einer trägerschicht aus kunststoff
DE202005004127U1 (de) Trägerplatte aus folienartigem Kunststoff
WO2008022812A1 (de) Flexibles flachmaterial mit natursteinoberfläche
DE102013017955A1 (de) Kraftfahrzeug mit einem Bodenelement
DE1579568A1 (de) Aus vorfabrizierten isolierenden Platten gefertigter Behaelter und Verfahren zum Herstellen desselben
DE102020004453A1 (de) Wandung, insbesondere als Auskleidung eines Beckens, insbesondere eines Schwimmbeckens
DE3246541A1 (de) Verfahren zur herstellung von platten oder formkoerpern
EP3795026B1 (de) Abdecksystem für isolationseinrichtungen an bau- und tragwerken
DE29916723U1 (de) Modulplatte für elektrische Flächenheizung von Fußböden oder Wänden
DE102017117375A1 (de) Schalungselement für den Betonbau
EP0466163B1 (de) Halbzeug, nämlich Bauplatte oder Bauprofil aus Kunststoff-Hartschaumplatten
DE19756930A1 (de) Armierung für Oberflächen von Bauteilen oder Bauwerken
DE102007042700A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines hochbelastbaren Estrichs geringer Schichtdicke sowie Bewehrungsmaterial zur Durchführung des Verfahrens
DE102010051171A1 (de) Flächiges Bauelement mit einer Mörtel annehmenden Beschichtung oder Oberfläche
EP3832040B1 (de) Fertigteil mit einem betonkörper
CH695701A5 (de) Leichtbau-Verbundelement, sein Herstellungsverfahren und seine Verwendung.
DE102014107423A1 (de) Flächenabdichtelement für Baukörper
DE202008007390U1 (de) Schichtverbund als Träger für keramische, Stein- oder ähnliche Beläge
DE102011089030A1 (de) Flexibles flachmaterial zur verwendung als abdeckungsmaterial im bauwesen, bodenfliese und daraus gebildeten bodenbelag, sowie dazugehöriges herstellungsverfahren
DE202011050175U1 (de) Gedämmter Schacht
DE202006020359U1 (de) Bauteil aus Verbundwerkstoff, beispielsweise eine Platte, mit einer bienenwabenartigen Zellstruktur
WO2017081212A1 (de) Verfahren zum herstellen eines gebäudes
AT409992B (de) Verfahren zur herstellung einer schwimmbeckenüberlaufrinne und bauelement zur durchführung des verfahrens
DE102014107424A1 (de) Flächenabdichtelement für Baukörper
DE202007002221U1 (de) Bodenbelag

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified