DE10202883A1 - Berührungsschaltfeld - Google Patents
BerührungsschaltfeldInfo
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Abstract
Ein Berührungsschaltfeld weist eine ausgezeichnete Sichtbarkeit und eine geringe Verwellung jeweiliger Elemente auf, selbst wenn dieses einer Umgebung extremer Temperatur oder Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Das Berührungsschaltfeld umfaßt eine obere Elektrodenschicht und eine untere Elektrodenplatte, welche jeweilige transparente Elektroden aufweisen, welche einander zugewandt sind, und sowohl die Schicht als auch die Platte sind aus jeweiligen Materialien hergestellt, welche eine miteinander identische Hauptsubstanz enthalten. Bei dem Berührungsschaltfeld sind Unterschiede der Ausdehnungsänderungen aufgrund der extremen Umgebung auf geringe Werte beschränkt. Daher erfolgen kaum Verwellungen der oberen Elektrodenschicht und Verziehungen der unteren Elektrodenplatte, und das Berührungsschaltfeld kann die ausgezeichnete Sichtbarkeit bewahren.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Berührungsschalt
feld zum Anordnen auf einem Bildschirm einer Flüssigkristall
anzeige (LCD) bzw. einer Elektronenstrahlröhre (CRT). Das Be
rührungsschaltfeld wird zum Eingeben einer Position verwendet,
wobei eine Anweisung, welche auf dem Bildschirm angezeigt wird
und durch das Berührungsschaltfeld zu sehen ist, befolgt wird.
Die Position wird dadurch eingegeben, daß der Verwender das
Schaltfeld mit einem Finger oder Stift drückt.
Kürzlich war eine kompakte und leichte tragbare Datenend
stelle am Markt populär, und es ist erforderlich, daß ein Be
rührungsschaltfeld, welches als Eingabevorrichtung der Daten
endstelle verwendet wird, kompakt und leicht ist. Ferner ist
es erforderlich, daß keine Störung des Berührungsschaltfelds
erfolgt, selbst wenn die Datenendstelle versehentlich fallen
gelassen wird.
Von den Berührungsschaltfeldern wurden widerstandsfähige
Berührungsschaltfelder verbreitet verwendet, da das wider
standsfähige Berührungsschaltfeld eine relativ hohe Erfas
sungsgenauigkeit aufweist und zu günstigen Kosten hergestellt
werden kann, und zahlreiche dieser Berührungsschaltfelder
durch Verbinden von Kunststoffmaterialien ausgebildet werden.
Das oben erörterte herkömmliche Berührungsschaltfeld wird
nachfolgend mit einer entsprechenden Zeichnung beschrieben.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht des herkömmlichen Berührungs
schaltfelds. Das Berührungsschaltfeld umfaßt die folgenden
Elemente:
- a) Eine obere Elektrodenschicht 1, welche einen flexiblen transparenten Film und eine transparente Elektrode umfaßt, welche auf einer der Flächen der Schicht 1 angeordnet sind, wobei die Elektrode aus Indiumzinnoxid (ITO) und ähnlichem hergestellt ist;
- b) Eine untere transparente Kunststoffplatte 2, welche eine transparente Elektrode aufweist;
- c) Einen isolierenden Abstandhalter 3A, welcher sowohl an dem Rand der Schicht 1 als auch der Platte 2 angeordnet ist, so daß die transparenten Elektroden einander in einer gegebe nen Entfernung zugewandt sind; und
- d) Einen konischen Abstandhalter 3, welcher aus einem weichen isolierenden Material hergestellt ist, angeordnet wie Punkte mit einer gegebenen Höhe auf der transparenten Elektro de der unteren transparenten Kunststoffplatte 2.
Das herkömmliche Berührungsschaltfeld wird gewöhnlich auf
einem Bildschirm eines LCD's bzw. einer CRT angeordnet, und
ein Bediener, welcher eine Anweisung, welche auf dem Bild
schirm angezeigt wird, durch das Berührungsschaltfeld hindurch
sieht, drückt die obere Elektrodenschicht 1 bei einer gegebe
nen Position von oben mit seinem bzw. ihrem Finger oder einem
Stift. Dieser Vorgang bewirkt, daß sich die obere Elektroden
schicht 1 teilweise nach unten biegt, und der gebogene Ab
schnitt der Schicht 1 berührt daher einen entsprechenden Ab
schnitt der transparenten Elektrode, welche auf der oberen
Kunststoffplatte 2 angeordnet ist, so daß der gedrückte Ab
schnitt erfaßt werden kann.
Der transparente Film der oberen Elektrodenschicht 1 ist
gewöhnlich aus Polyethylen-Terephthalat hergestellt, da dieses
nicht teuer und genügend flexibel für den Eingabevorgang ist
und ferner das ITO, welches auf einer der Flächen des Films
ausgebildet ist, einfach stabilisiert wird. Die untere Platte
2 ist gewöhnlich aus Polykarbonat hergestellt, da dieses Mate
rial nicht teuer, hochtransparent und einfach zu verarbeiten
ist.
Ein weiteres herkömmliches Berührungsschaltfeld ist in
Fig. 5 dargestellt. Das Berührungsschaltfeld umfaßt die fol
genden Elemente:
- a) Eine obere Elektrodenschicht 1, welche einen flexiblen transparenten Film und eine transparente Elektrode umfaßt, welche auf einer der Flächen der Schicht 1 angeordnet sind, wobei die Elektrode aus Indiumzinnoxid (ITO) und ähnlichem hergestellt ist;
- b) Eine untere Elektrodenschicht 4, welche eine transpa rente Elektrode aufweist;
- c) Einen isolierenden Abstandhalter 3A, welcher an dem Rand beider Schichten 1 und 4 angeordnet ist, so daß die transparenten Elektroden einander in einer gegebenen Entfer nung zugewandt sind;
- d) Eine transparente Halteplatte 5, welche aus einer steifen transparenten Kunststoffplatte hergestellt ist und un ter der unteren Fläche der Schicht 4 angeordnet ist, wo keine Elektrode ausgebildet ist;
- e) Eine transparente Verbindungsschicht 6 zum Verbinden der Platte 5 mit der Schicht 4; und
- f) Einen konischen Abstandhalter 3, welcher aus einem weichen isolierenden Material hergestellt ist, angeordnet wie Punkte mit einer gegebenen Höhe auf der transparenten Elektro de der unteren Platte 2.
Dieses Berührungsschaltfeld arbeitet ähnlich wie das zuvor
beschriebene Schaltfeld, welches in Fig. 4 dargestellt ist,
das bedeutet, daß das Berührungsschaltfeld auf einem Bild
schirm angeordnet wird und ein Bediener die obere Elektroden
schicht 1 bei einer gegebenen Position von oben drückt. Dieser
Vorgang bewirkt, daß sich die obere Elektrodenschicht 1 teil
weise nach unten biegt und der gebogene Abschnitt der Schicht
1 daher einen entsprechenden Abschnitt der transparenten
Elektrode berührt, welche auf der unteren Kunststoffplatte 2
angeordnet ist, so daß die gedrückte Position erfaßt werden
kann.
Bei diesem Berührungsschaltfeld sind aus dem gleichen
Grund, wie oben erörtert, die Elektrodenschichten 1 und 4 aus
Polyethylen-Terephthalat hergestellt, und die Halteplatte 5
ist aus Polykarbonat hergestellt.
Beide oben erörterten herkömmlichen Berührungsschaltfelder
verwenden Polyethylen-Terephthalat in Verbindung mit Polykar
bonat. Die Linearausdehnungskoeffizienten dieser zwei Materia
lien unterscheiden sich stark. Daher ändern sich, wenn das Be
rührungsschaltfeld einer Umgebung extremer Temperatur oder
Feuchtigkeit ausgesetzt wird, die Ausdehnungen der Elemente
des Schaltfelds jeweils unterschiedlich, was eine Verwellung
verursachen kann, das bedeutet, eine Verformung des Films be
wirken kann, insbesondere in dem Fall, daß der Film dünn ist.
Diese Erscheinung verschlechtert die Sichtbarkeit des Berüh
rungsschaltfelds und verkleinert die Entfernung zwischen der
oberen und der unteren transparenten Elektrode, wenn die Ver
wellung groß ist, so daß ein unerwarteter Kurzschluß zwischen
den beiden Elektroden verursacht wird.
Zuverlässiges Berührungsschaltfeld, welches die folgenden
Vorteile aufweist. Selbst wenn das Berührungsschaltfeld einer
Umgebung extremer Temperatur oder Feuchtigkeit ausgesetzt
wird, weist dieses keine Verwellung auf, welche in einer obe
ren bzw. unteren Elektrodenschicht erzeugt wird. Somit werden
bei dem Schaltfeld die Elektroden kaum kurzgeschlossen, und
dieses bewahrt eine ausgezeichnete Sichtbarkeit.
Das Berührungsschaltfeld umfaßt einen transparenten Film,
eine obere Elektrodenschicht, welche eine erste Elektrode auf
weist, welche auf dem transparenten Film angeordnet ist, und
eine untere Elektrodenplatte, welche eine steife transparente
Kunststoffplatte und eine zweite transparente Elektrode auf
weist. Die zweite transparente Elektrode ist auf der transpa
renten Kunststoffplatte angeordnet und ist der ersten transpa
renten Elektrode zugewandt. Der erste transparente Film und
die Kunststoffplatte sind aus jeweiligen Materialien herge
stellt, welche eine miteinander identische Hauptsubstanz ent
halten.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Berührungsschaltfelds
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht eines weiteren Berührungs
schaltfelds, welches eine obere Elektrodenschicht aufweist,
welche von der des in Fig. 1 dargestellten Berührungsschalt
felds gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel verschieden ist.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht eines Berührungsschaltfelds
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines herkömmlichen Berüh
rungsschaltfelds.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines weiteren herkömmli
chen Berührungsschaltfelds.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Berührungsschaltfelds
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung. Eine flexible obere Elektrodenschicht 11 umfaßt eine
transparente Elektrode 11A, welche aus Indiumzinnoxid (ITO)
und ähnlichem hergestellt ist und unter der unteren Fläche ei
nes rechteckigen transparenten Films ausgebildet ist. Eine un
tere Elektrodenplatte 12 umfaßt eine transparente Kunststoff
platte, welche im wesentlichen gleich der oberen Elektroden
schicht 11 gestaltet ist, und eine transparente Elektrode 12A,
welche auf der Kunststoffplatte ausgebildet ist. Zwischen der
oberen Elektrodenschicht 11 und der unteren Elektrodenplatte
12 ist ein isolierender Abstandhalter 13 mit einer gegebenen
Breite an dem Rand der Schicht 11 und der Platte 12 angeord
net. Somit sind die Elektroden 11A und 12A einander mit einem
gegebenen Zwischenraum zugewandt.
In der Zeichnung, welche diesem Ausführungsbeispiel ent
spricht, ist die jeweilige Dicke der Elektroden 11A und 12A zu
Darstellungszwecken übertrieben dargestellt.
Der transparente Film, ein Basismaterial der oberen Elekt
rodenschicht 11, ist aus einem Polykarbonatfilm hergestellt.
Die untere Elektrodenplatte 12 ist aus einem Material herge
stellt, welches eine mit der der oberen Elektrodenschicht 11
identische Hauptsubstanz, eine identische Struktur und eine
andere funktionelle Gruppe als die Schicht 11 enthält. Beide
Materialien enthalten die miteinander identische Hauptsubstanz
und die unterschiedliche funktionelle Gruppe, welche an die
Substanz gebunden ist, um zu ermöglichen, daß die Schicht 11
und die Platte 12 jeweils am geeignetsten bearbeitet werden.
Die transparente Kunststoffplatte, ein Basismaterial der
unteren Elektrodenplatte 12, verwendet das gleiche Material
wie die obere Elektrode 11, das bedeutet, eine Polykarbonat
platte der Dicke 0,5-2,0 mm.
Auf der transparenten Elektrode 12A sind in dem von dem
Abstandhalter 13 umgebenen Bereich konische Abstandhalter 14,
welche aus einem flexiblen isolierenden Material ausgebildet
sind, wie Punkte mit einer gegebenen Höhe angeordnet.
Die obere Elektrodenschicht 11 kann eine gehärtete Schicht
auf der Fläche gegenüber der Fläche, welche die Elektrode 11A
aufweist, aufweisen. Die gehärtete Schicht ist aus einem Wär
mehärtungsharz, wie etwa einem Acryl-Epoxid-Harz bzw. einem
Urethanharz, oder dem Lichthärtungsharz des Acrylatharzes her
gestellt. Die Elektrodenschicht 11 wird durch aufeinanderfol
gendes Ausbilden der transparenten Elektroden 11A auf einem
Roh-Rollfilm und geeignetes Schneiden des Films in einem gege
benen Abstand zu der Schicht 11 ausgebildet.
Das oben erörterte Berührungsschaltfeld wird auf dem Bild
schirm eines LCD's bzw. einer CRT angeordnet. Ein Bediener,
welcher eine Anweisung, welche auf dem Bildschirm angezeigt
wird, durch das Berührungsschaltfeld hindurch sieht, drückt
der Anweisung folgend die obere Elektrodenschicht 11 bei einem
bestimmten Abschnitt mit seinem bzw. ihrem Finger oder einem
Stift nieder und biegt diese. Die Elektroden 11A und 12A, wel
che dem gebogenen Abschnitt der oberen Elektrodenschicht 11
und der unteren Elektrodenplatte 12 entsprechen, berühren ein
ander daher, wodurch die niedergedrückte Position erfaßt wird.
Die niedergedrückte Position wird in der folgenden Weise
erfaßt. Die transparente Elektrode 11A weist gegenüberliegende
Kanten auf, an welche eine bestimmte Spannung angelegt wird,
wobei eine Spannung bei der Position erfaßt wird, und somit
wird eine entsprechende Position zwischen den gegenüberliegen
den Kanten erfaßt. Dann wird die bestimmte Spannung von den
Kanten genommen. Die transparente Elektrode 11A weist weitere
gegenüberliegende Kanten auf, an welche eine bestimmte Span
nung angelegt wird, wobei dann eine Spannung bei der Position
erfaßt wird, und somit wird eine entsprechende Position zwi
schen den weiteren gegenüberliegenden Kanten ähnlich wie oben
erfaßt.
Da die Schicht 11 und die Platte 12 des Berührungsschalt
felds gemäß diesem ersten Ausführungsbeispiel aus den jeweili
gen Materialien, welche die identische Hauptsubstanz enthal
ten, hergestellt sind, weisen diese jeweilige Ausdehnungen
auf, welche selbst in einer Umgebung extremer Temperatur oder
Feuchtigkeit wenig voneinander verschieden sind. Daher weist
die obere Elektrode 11 kaum Verwellungen auf, die untere
Elektrodenplatte 12 kann verminderte Verziehungen aufweisen,
und somit bewahrt das Berührungsschaltfeld eine hohe Sichtbar
keit. Die verminderte Verwellung und Verziehung verhindern ei
nen unerwarteten Kurzschluß zwischen den Elektroden 11A und
12A, so daß es ermöglicht wird, daß das Berührungsschaltfeld
eine stabile Güte aufweist. Eine tragbare elektronische Vor
richtung mit diesem Berührungsschaltfeld kann somit selbst in
einer kritischen Umgebung bedient werden.
Die Schicht 11 und die Platte 12, welche oben erörtert
wurden, sind aus Polykarbonatharz hergestellt, können jedoch
auch aus alizyklischem Olefinharz hergestellt sein. Dieses a
lizyklische Olefinharz erzeugt, da dieses eine höhere Licht
durchlässigkeit und eine höhere Wärmebeständigkeit als das Po
lykarbonatharz aufweist, selbst bei normaler Umgebungstempera
tur bzw. Umgebung kleinere Ausdehnungsunterschiede jeweiliger
Elemente. Dies hat zur Folge, daß dieses alizyklische Olefin
harz einfach ein Berührungsschaltfeld liefert, welches eine
hohe Lichtdurchlässigkeit und eine ausgezeichnete Sichtbarkeit
aufweist. Das alizyklische Olefinharz liefert, da dieses eine
geringe Doppelbrechung aufweist, ein inneres Berührungsschalt
feld mit ausgezeichneter Sichtbarkeit.
Ein vielseitiges Material, wie etwa Polyethersulfonharz
oder Polyarylat, kann als Basismaterial der oberen Elektroden
schicht 11 und der unteren Elektrodenplatte 12 verwendet wer
den. In diesem Fall ist auch ein Berührungsschaltfeld hoher
Güte erreichbar.
Die Schicht 11 und die Platte 12 sind nicht notwendiger
weise aus dem gleichen Material hergestellt, sondern können
aus verschiedenen Materialien hergestellt sein, sofern die Ma
terialien lediglich einen geringfügigen Unterschied der Line
arausdehnungskoeffizienten aufweisen. In diesem Fall ist der
gleiche Vorteil, wie zuvor erörtert, zu erwarten.
Bei einem widerstandsfähigen Berührungsschaltfeld wird
normalerweise garantiert, daß dieses innerhalb einer Tempera
tur, welche von -20°C bis +70°C reicht, fehlerfrei arbeitet.
Die obere Elektrodenschicht 11, welche eine Dicke von etwa 170 µm
und eine Länge einer Seite, welche nicht mehr als 80 mm be
trägt, aufweist, wird verbreitet verwendet. Basierend auf die
sen Faktoren wird bei der Schicht 11 und der Platte 12, wenn
diese aus den Materialien hergestellt sind, welche einen Un
terschied der Linearausdehnungskoeffizienten aufweisen, wel
cher nicht größer als 1 × 10-5 (1/°C) ist, der Ausdehnungsunter
schied zwischen jeweiligen Änderungen innerhalb des garantier
ten Temperaturbereichs derart abgestimmt, daß dieser nicht
größer als 40 µm ist, etwa ein Drittel der Dicke der Schicht
11. Dies hat zur Folge, daß die Verwellung der Schicht 11 und
die Verziehung der Platte 12 vermindert werden, so daß das
Schaltfeld eine ausgezeichnete Sichtbarkeit bewahrt.
Bei der obigen Erörterung ist die Schicht 11 aus einer
Schicht eines transparenten Films hergestellt. Wie jedoch in
der Schnittansicht von Fig. 2 dargestellt ist, kann eine obere
Elektrodenschicht 31 aus zwei dünnen transparenten Filmen 33A,
33B, welche mit einem transparenten Klebstoff 32 miteinander
verbunden sind, und einer transparenten Elektrode 31A, welche
unter dem Film 33B an der Seite, wo kein Film 33A aufgeklebt
ist, angeordnet ist, ausgebildet sein.
In diesem Fall können die dünnen Filme 33A, 33B und die
untere Elektrodenplatte 12, wenn diese aus dem gleichen Mate
rial bzw. Materialien, welche Unterschiede der Linearausdeh
nungskoeffizienten aufweisen, welche nicht größer als 1 × 10-5
(1/°C) sind, auch ein Berührungsschaltfeld hoher Güte liefern,
welches eine ausgezeichnete Sichtbarkeit aufweist, ähnlich dem
zuvor erörterten Schaltfeld. In diesem Fall wird die obere
Elektrodenschicht 31 flexibler, und somit kann der Platz um den
Abstandhalter 13 auf der oberen Schicht 31 einfacher niederge
drückt werden als bei anderen Fällen, welche oben erörtert
wurden. Die flexiblere Schicht 31 leistet ferner einen Beitrag
zu dem Berührungsschaltfeld mit Leichtberührungsbedienung und
Beständigkeit.
Elemente, welche denen des ersten Ausführungsbeispiels
ähnlich sind, werden durch die gleichen Bezugszeichen bezeich
net wie die bei dem ersten Ausführungsbeispiel, und die Be
schreibungen davon sind somit weggelassen.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht eines Berührungsschaltfelds
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung. Eine obere Elektrodenschicht 11 umfaßt einen transparen
ten Film, welcher als annäherndes Rechteck gestaltet ist, und
eine transparente Elektrode 11A, welche unter der unteren Flä
che des Films angeordnet ist. Die untere Elektrodenschicht 41
umfaßt einen transparenten Film, welcher in etwa der gleichen
Gestalt gestaltet ist, und eine transparente Elektrode 41A,
welche auf der oberen Fläche dieses Films angeordnet ist. Die
Schicht 11 und die Schicht 41 sind aus dem gleichen transpa
renten Film ausgebildet, wie etwa einem Polykarbonatfilm oder
einem Film aus alizyklischem Olefin. Ein Abstandhalter 13 ist
mit einer gegebenen Breite um die Schicht 11 und die Schicht
41 ausgebildet, und somit sind die transparenten Elektroden
11A und 41A einander mit einem geeigneten Zwischenraum zuge
wandt.
In der Zeichnung, welche dem zweiten Ausführungsbeispiel
entspricht, ist die Dicke der Elektroden 11A, 41A zu Darstel
lungszwecken übertrieben dargestellt, ähnlich wie bei dem ers
ten Ausführungsbeispiel.
Auf der transparenten Elektrode 41A des Bereichs, welcher
von dem Abstandhalter 13 umgeben ist, sind konische Abstand
halter 14, welche aus einem flexiblen isolierenden Material
ausgebildet sind, wie Punkte mit einer gegebenen Höhe angeord
net.
Unter der unteren Fläche der Schicht 41, wo die Elektrode
41A nicht ausgebildet ist, ist eine transparente Halteplatte
43 fest durch eine transparente Klebstoffschicht 42 befestigt.
Die Halteplatte 43, welche eine Dicke von 0,5-2,0 mm auf
weist, ist aus einer transparenten steifen Kunststoffplatte
ausgebildet, welche aus einem Material hergestellt ist, wel
ches eine mit der der Schicht 11 und der Schicht 41 identische
Hauptsubstanz enthält.
Die transparente Halteplatte 43, die obere Elektroden
schicht 11 und die untere Elektrodenschicht 41 sind aus jewei
ligen Materialien hergestellt, welche eine miteinander identi
sche Hauptsubstanz, eine identische Struktur und eine vonein
andet verschiedene funktionelle Gruppe enthalten, was bedeu
tet, daß die Materialien zu einer identischen Harzgruppe zäh
len. Die transparente Klebstoffschicht 42 enthält als Haupt
substanz vorzugsweise Acrylatharz, Polyesterharz oder eine Mi
schung von diesen und weist einen Elastizitätskoeffizienten,
welcher von 1 × 105-1 × 107 dyn/cm2 reicht, und eine Dicke, welche
nicht kleiner als 1 µm ist, auf.
Das Berührungsschaltfeld gemäß dem zweiten Ausführungsbei
spiel wird auf einem Bildschirm eines LCD's bzw. einer CRT an
geordnet, ähnlich wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Ein
Bediener, welcher eine Anweisung, welche auf dem Bildschirm
angezeigt wird, durch das Berührungsschaltfeld hindurch sieht,
drückt der Anweisung folgend die obere Elektrodenschicht 11
bei einem bestimmten Abschnitt mit seinem bzw. ihrem Finger
oder einem Stift nieder und biegt diese. Ein bestimmter Ab
schnitt, welcher dem gebogenen Abschnitt der Elektroden 11A
und 41A der oberen Elektrodenschicht 11 entspricht, und die
untere Elektrodenschicht 41 berühren einander, wodurch die
niedergedrückte Position erfaßt wird.
Diese Position kann ähnlich wie bei Ausführungsbeispiel 1
erfaßt werden.
Die transparente Klebstoffschicht 42 zwischen der Schicht
41 und der Platte 43 wirkt als Stoßdämpfer, wenn die obere
Schicht 11 niedergedrückt wird, und schützt dadurch die
Schichten 11, 41 und die Elektroden 11A, 41A. Dies hat zur
Folge, daß das Berührungsschaltfeld eine verbesserte Bestän
digkeit aufweist.
Das Berührungsschaltfeld gemäß diesem zweiten Ausführungs
beispiel verwendet die gleiche Basismaterialgruppe in der obe
ren und der unteren Schicht 11, 41 und der Halteplatte 43, so
daß jedes Element den gleichen Linearausdehnungskoeffizienten
aufweist. Daher weist, selbst wenn das Berührungsschaltfeld
einer Umgebung extremer Temperatur oder Feuchtigkeit ausge
setzt wird, das Berührungsschaltfeld Elemente auf, welche ge
ringe Unterschiede der Ausdehnungsänderungen aufweisen, und
weist verminderte Spannungen aufgrund der Änderungen zwischen
den Elementen auf. Verwellungen der Schichten 11, 41 und Ver
ziehungen der Halteplatte 43 werden somit kaum erzeugt. Dies
hat zur Folge, daß ein Berührungsschaltfeld hoher Güte mit
ausgezeichneter Sichtbarkeit und ohne unerwarteten Kurzschluß
zwischen den Elektroden 11A und 41A erreichbar ist.
Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel erörtert, sind die
obere Schicht 11, die untere Schicht 41 und die Halteplatte 43
nicht notwendigerweise aus dem gleichen Material hergestellt.
Diese können jedoch aus verschiedenen Materialien hergestellt
sein, sofern die Materialien Unterschiede der Linearausdeh
nungskoeffizienten aufweisen, welche nicht größer als 1 × 105
(1/°C) sind. Dann liefert das Berührungsschaltfeld den Vorteil
ähnlich wie bei dem zuvor erörterten Schaltfeld.
Die obere Elektrodenschicht 11 kann eine gehärtete Schicht
aufweisen, welche auf der Fläche gegenüber der, welche die
Elektrode 11A aufweist, angeordnet ist, wie bei dem ersten Aus
führungsbeispiel erörtert. Ferner kann die Schicht 11 aus zwei
transparenten Filmen, welche miteinander verbunden sind, aus
gebildet sein.
Claims (8)
1. Berührungsschaltfeld, umfassend:
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist; und
eine Elektrodenplatte, umfassend:
eine steife transparente Kunststoffplatte; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf der Kunststoffplatte angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode der ersten transparenten Elektrode zugewandt ist, wobei der erste transparente Film und die steife Kunststoff platte aus jeweiligen Materialien hergestellt sind, welche ei ne miteinander identische Hauptsubstanz enthalten.
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist; und
eine Elektrodenplatte, umfassend:
eine steife transparente Kunststoffplatte; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf der Kunststoffplatte angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode der ersten transparenten Elektrode zugewandt ist, wobei der erste transparente Film und die steife Kunststoff platte aus jeweiligen Materialien hergestellt sind, welche ei ne miteinander identische Hauptsubstanz enthalten.
2. Berührungsschaltfeld, umfassend:
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist; und
eine Elektrodenplatte, umfassend:
eine steife transparente Kunststoffplatte; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf der Kunststoffplatte angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode der ersten transparenten Elektrode zugewandt ist, wobei der Unterschied zwischen den jeweiligen Linearausdeh nungskoeffizienten des ersten transparenten Films und der steifen transparenten Kunststoffscheibe nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist.
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist; und
eine Elektrodenplatte, umfassend:
eine steife transparente Kunststoffplatte; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf der Kunststoffplatte angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode der ersten transparenten Elektrode zugewandt ist, wobei der Unterschied zwischen den jeweiligen Linearausdeh nungskoeffizienten des ersten transparenten Films und der steifen transparenten Kunststoffscheibe nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist.
3. Berührungsschaltfeld nach Anspruch 1 oder 2, wobei der er
ste transparente Film umfaßt:
zwei transparente Filme; und
einen Klebstoff, welcher die zwei transparenten Filme mit einander verbindet.
zwei transparente Filme; und
einen Klebstoff, welcher die zwei transparenten Filme mit einander verbindet.
4. Berührungsschaltfeld, umfassend:
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist; und
eine zweite Elektrodenschicht, umfassend einen zweiten transparenten Film; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf dem zweiten Film angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode dem ersten transparenten Film zugewandt ist und
eine Halteplatte, welche auf einer Fläche der zweiten Elektrodenschicht, wo die zweite transparente Elektrode nicht angeordnet ist, angeordnet ist, wobei die Halteplatte aus ei ner steifen transparenten Kunststoffplatte hergestellt ist, wobei der erste transparente Film, der zweite transparente Film und die Halteplatte aus jeweiligen Materialien herge stellt sind, welche eine miteinander identische Hauptsubstanz enthalten.
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist; und
eine zweite Elektrodenschicht, umfassend einen zweiten transparenten Film; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf dem zweiten Film angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode dem ersten transparenten Film zugewandt ist und
eine Halteplatte, welche auf einer Fläche der zweiten Elektrodenschicht, wo die zweite transparente Elektrode nicht angeordnet ist, angeordnet ist, wobei die Halteplatte aus ei ner steifen transparenten Kunststoffplatte hergestellt ist, wobei der erste transparente Film, der zweite transparente Film und die Halteplatte aus jeweiligen Materialien herge stellt sind, welche eine miteinander identische Hauptsubstanz enthalten.
5. Berührungsschaltfeld, umfassend:
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist;
eine zweite Elektrodenschicht, umfassend
einen zweiten transparenten Film; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf dem zweiten Film angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode dem ersten transparenten Film zugewandt ist; und
eine Halteplatte, welche auf einer Fläche der zweiten Elektrodenschicht, wo die zweite transparente Elektrode nicht angeordnet ist, angeordnet ist, wobei die Halteplatte aus ei ner steifen transparenten Kunststoffplatte hergestellt ist,
wobei ein Unterschied zwischen den jeweiligen Linearaus dehnungskoeffizienten des ersten transparenten Films und der Kunststoffplatte nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist,
wobei ein Unterschied zwischen den jeweiligen Linearaus dehnungskoeffizienten des zweiten transparenten Films und der Kunststoffplatte nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist, und
wobei ein Unterschied zwischen den jeweiligen Linearaus dehnungskoeffizienten des ersten transparenten Films und des zweiten transparenten Films nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist.
eine erste Elektrodenschicht, umfassend:
einen ersten transparenten Film; und
eine erste transparente Elektrode, welche auf dem er sten transparenten Film angeordnet ist;
eine zweite Elektrodenschicht, umfassend
einen zweiten transparenten Film; und
eine zweite transparente Elektrode, welche auf dem zweiten Film angeordnet ist, wobei die zweite transparente Elektrode dem ersten transparenten Film zugewandt ist; und
eine Halteplatte, welche auf einer Fläche der zweiten Elektrodenschicht, wo die zweite transparente Elektrode nicht angeordnet ist, angeordnet ist, wobei die Halteplatte aus ei ner steifen transparenten Kunststoffplatte hergestellt ist,
wobei ein Unterschied zwischen den jeweiligen Linearaus dehnungskoeffizienten des ersten transparenten Films und der Kunststoffplatte nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist,
wobei ein Unterschied zwischen den jeweiligen Linearaus dehnungskoeffizienten des zweiten transparenten Films und der Kunststoffplatte nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist, und
wobei ein Unterschied zwischen den jeweiligen Linearaus dehnungskoeffizienten des ersten transparenten Films und des zweiten transparenten Films nicht größer als 1 × 105 (1/°C) ist.
6. Berührungsschaltfeld nach Anspruch 5, wobei der erste und
der zweite transparente Film aus einem identischen Material
hergestellt sind.
7. Berührungsschaltfeld nach Anspruch 4 oder 5, ferner umfas
send:
eine transparente Klebstoffschicht zum Verbinden der zwei ten Schicht mit der Halteplatte.
eine transparente Klebstoffschicht zum Verbinden der zwei ten Schicht mit der Halteplatte.
8. Berührungsschaltfeld nach Anspruch 4 oder 5, wobei der er
ste transparente Film umfaßt:
zwei transparente Filme; und
einen Klebstoff zum Verbinden der zwei transparenten Filme miteinander.
zwei transparente Filme; und
einen Klebstoff zum Verbinden der zwei transparenten Filme miteinander.
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