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DE10202741A1 - Rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung - Google Patents

Rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung

Info

Publication number
DE10202741A1
DE10202741A1 DE10202741A DE10202741A DE10202741A1 DE 10202741 A1 DE10202741 A1 DE 10202741A1 DE 10202741 A DE10202741 A DE 10202741A DE 10202741 A DE10202741 A DE 10202741A DE 10202741 A1 DE10202741 A1 DE 10202741A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
light emitting
emitting device
fluorescent
pink
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10202741A
Other languages
English (en)
Inventor
Ru Shi Liu
Chien Yuan Wang
R K Wu
Jingren Shih
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nantex Industry Co Ltd
Original Assignee
Nantex Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nantex Industry Co Ltd filed Critical Nantex Industry Co Ltd
Publication of DE10202741A1 publication Critical patent/DE10202741A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10HINORGANIC LIGHT-EMITTING SEMICONDUCTOR DEVICES HAVING POTENTIAL BARRIERS
    • H10H20/00Individual inorganic light-emitting semiconductor devices having potential barriers, e.g. light-emitting diodes [LED]
    • H10H20/80Constructional details
    • H10H20/85Packages
    • H10H20/851Wavelength conversion means
    • H10H20/8511Wavelength conversion means characterised by their material, e.g. binder
    • H10H20/8512Wavelength conversion materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/08Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/77Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials containing rare earth metals
    • C09K11/7766Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials containing rare earth metals containing two or more rare earth metals
    • C09K11/7774Aluminates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Led Device Packages (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung mit hoher Helligkeit, welche eine lichtemittierende Diode als lumineszierendes Element und einen Fluoreszenzkörper, enthaltend Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver mit der Formel (Y¶3-x-y¶Ce¶x¶Z¶y¶)Al¶5¶O¶12¶ oder (Y¶3¶Ce¶x¶Z¶y¶)Al¶5¶O¶12¶, wobei das Licht emittierende Element ein violettes bis blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 nm bis 450 nm emittiert, 0 < x 0,8, 0,5 < y 2,5, und Z ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus den Seltenerdmetallen, ausgenommen Cer(Ce), umfasst.

Description

    TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung, insbesondere eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung umfassend eine Licht emittierende Diode und einen Fluoreszenzkörper.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Licht emittierende Dioden (LED) weisen zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Lichtquellen auf, einschließlich eines minimierten Volumens, hervorragender Lichtemissionseffizienz, langer Lebensdauer (bis zu einhunderttausend Stunden), fehlender Notwendigkeit des Aufwärmens, hoher Ansprechgeschwindigkeit, hoher Zuverlässigkeit, Bruchfestigkeit, hoher Flexibilität, wenn es darum geht, Anforderungen von Anwendungen zu genügen, um minimierte oder Matrixelemente herzustellen, fehlender Wärmestrahlung, und fehlender Umweltbelastung durch Gifte wie Quecksilber. Darüber hinaus wird, nach Verbindung der LED mit geeigneten Fluoreszenzpulvern, eine weiße LED durch Mischen von farbigen Lichtern hergestellt. Derartige weiße LED können bei niedrigerer Spannung und Stromstärke (ungefähr 20 mA) betrieben werden, und stellen eine Farbtemperatur (8000 K) bereit, die mit derjenigen von Sonnenlicht vergleichbar ist, und weisen eine Farbwiedergabe nahe derjenigen von Hochleistungs-Fluoreszenzlampen (Drei- Wellenlängen-Typ) auf.
  • Die LED wird seit 1968 kommerziell hergestellt. Jedoch wurde die Vollfarben-LED verwirklicht, als NICHIA Company (Japan) erfolgreich blaue GaInN LEDs mit höherer Effizienz 1993 entwickelte. Obwohl LEDs mit bestimmten Farben, wie gelbe oder orangefarbene LEDs, entwickelt worden sind, ist es immer noch unmöglich, rosafarbene LEDs herzustellen. Entsprechend sind rosafarbene LEDs in hohem Maße gewünscht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung bereitzustellen, welche eine Licht emittierende Diode als ein lumineszierendes Element und einen Fluoreszenzkörper enthaltend Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver umfasst, wobei die Diode Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 450 nm emittiert, und das Licht anschließend das Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver in dem Fluoreszenzkörper zur Emission eines anderen Lichts mit einer Wellenlänge im Bereich von 575 nm bis 585 nm anregt, so dass beide Lichter kombinieren, um ein rosafarbenes Licht mit gleichmäßig verteilten Farben zu erzeugen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt das Pulverröntgendiffraktogramm für den Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzkörper nach Beispiel 3 mit einer Formel (Y3-x-yCexGdy)Al5O12, wobei x 0,05 ist und y 1,2, 1,8 bzw. 2,4 ist.
  • Fig. 2 zeigt Emissionsspektren von Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzkörpern nach Beispiel 3, nachgewiesen durch Licht mit einer Wellenlänge von 450 nm als Lumineszenzquelle.
  • Fig. 3 zeigt, dass gestrichelte Linien, welche getrennt von den Chromatizitäten gemäß den Punkten A, B und C (berechnet aus dem Emissionsspektrum nach Fig. 2), die einen Fluoreszenzkörper repräsentieren, zu der Chromatizität gemäß Punkt D, der ein Licht mit einer Wellenlänge von 450 nm repräsentiert, gezeichnet werden, den rosafarbenen Bereich in dem Chromatizitätsdiagramm passieren.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Zur Illustration, und um ein vollständigeres Verständnis der Erfindung mit vielen der mit ihr verbundenen Vorteile bereitzustellen, wird die folgende genaue Beschreibung betreffend Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver, ihre Herstellung und ihre Verwendung in lichtemittierenden Vorrichtungen gegeben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver mit der Formel (Y3-x-yCexZy)Al5O12 oder (Y3CexZy)Al5O12, wobei 0 < x ≤ 0,8, 0 < y ≤ 2,5, und Z ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus den Seltenerdmetallen, ausgenommen Cer (Ce). Die Seltenerdmetalle, ausgenommen Cer, umfassen Gadolinium (Gd), Praseodym (Pr), Neodym (Nd), Promethium (Pm), Samarium (Sm), Terbium (Tb), Dysprosium (Dy), Holmium (Ho), Erbium (Er), Thulium (Tm), Ytterbium (Yb) und Lutetium (Lu). Vorzugsweise ist in der Formel (Y3-x-yCexZy)Al5O12 oder (Y3CexZy)Al5O12, wobei 0 < x ≤ 0,4, 1,0 < y ≤ 2,5, und Z Gadolinium (Gd). Da das Fluoreszenzpulver mindestens zwei optisch aktive Zentren enthält (Cer und ein Seltenerdmetall außer Cer), ist es möglich, die Komponenten der Zusammensetzung oder ihre Verhältnisse einzustellen, um rosafarbenes Licht mit einem breiteren Farbspektrum sowie hervorragenden lichtemittierenden Eigenschaften wie höchst gleichmäßiger Farbe und hoher Helligkeit zu erhalten. Genauer emittieren die Fluoreszenzpulver der vorliegenden Erfindung ein orangegelbes bis rotes Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 575 nm bis 585 nm, wenn sie durch eine lichtemittierende Diode, die zur Emission von violettem bis blauem Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 nm bis 450 nm befähigt ist, angeregt werden. Die beiden Lichter kombinieren, um ein rosafarbenes Licht mit gleichmäßig verteilten Farben zu erzeugen.
  • Die erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulver können nach jedem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzpulvern hergestellt werden. Die Verfahren schließen Festkörperreaktionsverfahren und chemische Syntheseverfahren ein. Unter diesen schließt ein Festkörperreaktionsverfahren den Schritt des Mischens der metallhaltigen Materialien in den gewünschten Verhältnissen ein. Die Mischung wird den Behandlungen des Mahlens, der Pyrolyse, des Calcinierens, des Sinterns und der Reduktion zur Herstellung der Fluoreszenzpulver unterworfen. Jedoch ist die Gleichförmigkeit der so erhaltenen Fluoreszenzpulver gering, und ihre Teilchengrößen sind groß und nicht einheitlich. Auf der anderen Seite liefern chemische Syntheseverfahren Fluoreszenzpulver, welche die gewünschte Reinheit, Gleichförmigkeit und Partikelgrößen aufweisen. Somit sind chemische Syntheseverfahren, insbesondere ein Gelierungsverfahren und ein Co-Präzipitationsverfahren, zur Herstellung der erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulver bevorzugt.
  • Das Gelierungsverfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulver umfasst die Schritte (1) des Mahlens und homogenen Vermischens wasserlöslicher Verbindungen enthaltend die gewünschten Metalle in Verhältnissen entsprechend denjenigen der Metalle in den gewünschten Fluoreszenzpulvern, um eine Metallpulvermischung zu erhalten, (2) des Lösens der Pulvermischung in Wasser zur Bildung einer wässrigen Lösung, (3) der Zugabe einer geeigneten Menge eines Chelatbildners in die wässrige Lösung zur Komplexierung der Metalle in der wässrigen Lösung, (4) des Einstellens des pH-Werts der wässrigen Lösung auf größer oder gleich 3 und dadurch des Überführens der wässrigen Lösung in eine viskose Flüssigkeit, (5) der Pyrolyse der viskosen Flüssigkeit zu einer Asche, (6) des Calcinierens der Asche, und (7) des Sinterns der calcinierten Asche.
  • Die Verbindungen, die in Schritt (1) verwendet werden, können alle geeigneten Verbindungen sein, beispielsweise Salze oder organische Verbindungen der gewünschten Metalle.
  • Das Wasser, das in Schritt (2) verwendet wird, ist vorzugsweise entionisiertes Wasser, besonders bevorzugt zweifach entionisiertes Wasser.
  • Der Chelatbildner, der in Schritt (3) verwendet wird, ist eine organische oder anorganische Verbindung, welche mit den ausgewählten Metallen Chelatkomplexe bilden kann.
  • Geeignete Chelatbildner schließen organische Säuren, beispielsweise Zitronensäure, ein, ohne darauf begrenzt zu sein.
  • In Schritt (4) wird eine Base zu der wässrigen Lösung zugegeben, um ihren pH-Wert auf größer oder gleich 3, vorzugsweise größer oder gleich 7, besonders bevorzugt größer oder gleich 10, einzustellen. Die Base kann eine organische Base, eine anorganische Base oder dergleichen sein. Geeignete organische Basen schließen Amine, beispielsweise Ethylendiamin, ein, ohne darauf begrenzt zu sein. Geeignete anorganische Basen schließen Ammoniakwasser ein, ohne darauf begrenzt zu sein.
  • In Schritt (4) kann, nachdem der pH-Wert der Lösung wie gewünscht eingestellt worden ist, jede geeignete Methode angewandt werden, um die Ausbildung einer viskosen Flüssigkeit zu beschleunigen. Beispielsweise kann eine Hitzebehandlung in Verbindung mit Rühren angewandt werden, um die Ausbildung zu beschleunigen, wobei die Temperatur, auf die erhitzt wird, vorzugsweise nicht höher als 120°C ist.
  • In Schritt (5) kann die Pyrolyse an Luft durchgeführt werden. Die Auswahl der Pyrolysetemperatur hängt von der Art der beteiligten Metalle und dem Zweck ab, dass die meisten der organischen Substanzen und ein Teil der Stickoxide in der viskosen Flüssigkeit zersetzt werden können. Im Allgemeinen ist die Pyrolysetemperatur nicht höher als 400°C, beispielsweise 300°C. Ein Kühlschritt wird optional angewandt, um die viskose Flüssigkeit vor Schritt (5) zu einem Gel abzukühlen.
  • Das Calcinieren in Schritt (6) und das Sintern in Schritt (7) sind herkömmliche Schritte nach dem Stand der Technik. Abhängig von den ausgewählten Metallen kann der Fachmann eine geeignete Temperatur, Zeit und Aufheizungs-/Abkühlungsrate wählen, um die Schritte durchzuführen. Beispielsweise kann zur Herstellung von (Y0,55Ce0,05Gd2,4)Al5O12 die Calcinierungstemperatur von 900°C bis 1200°C, beispielsweise 1000°C betragen; die Sintertemperatur kann von 1200°C bis 1600°C, beispielsweise 1500°C, betragen. Sowohl das Calcinieren als auch das Sintern können an Luft ausgeführt werden. Die Aufheizungs-/Abkühlungsrate kann zwischen 1°C/min und 10°C/min, beispielsweise 5°C/min, betragen. Die calcinierte Asche von Schritt (6) kann optional vor Schritt (7) gemahlen werden.
  • Nach Schritt (7) kann das gesinterte Pulver optional in einer reduzierenden Atmosphäre bei erhöhter Temperatur reduziert werden. Die reduzierende Atmosphäre kann jedes geeignete Gas oder jede geeignete Gasmischung sein. Beispielsweise kann die reduzierende Atmosphäre eine Mischung von Wasserstoff und Stickstoff in einem optionalen Verhältnis wie H2/N2 (5%/95%) sein. Der Fachmann kann eine geeignete Reduktionstemperatur und -zeit auswählen, um die Reduktion durchzuführen. Die Reduktionstemperatur liegt typischerweise im Bereich von 1300°C bis 1550°C, wie 1500°C, und die Reduktionszeit liegt typischerweise im Bereich von 6 bis 18 Stunden, wie 12 Stunden.
  • Das Co-Präzipitationsverfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulvers umfasst die Schritte (1) des Mahlens und homogenen Vermischens wasserlöslicher Verbindungen enthaltend die gewünschten Metalle in Verhältnissen entsprechend denjenigen in den gewünschten Fluoreszenzpulvern, um eine Metallpulvermischung zu erhalten, (2) des Lösens der Pulvermischung in Wasser zur Bildung einer wässrigen Lösung, (3) des Einstellens des pH-Werts der wässrigen Lösung auf größer oder gleich 7 und dadurch des Überführens der wässrigen Lösung in ein Gel, (4) der Pyrolyse des Gels zu einer Asche, (5) des Calcinierens der Asche, und (6) des Sinterns der calcinierten Asche.
  • Die Verbindungen, die in Schritt (1) verwendet werden, können alle geeigneten Verbindungen sein, beispielsweise Salze oder organische Verbindungen der gewünschten Metalle.
  • Das Wasser, das in Schritt (2) verwendet wird, ist vorzugsweise entionisiertes Wasser, besonders bevorzugt zweifach entionisiertes Wasser.
  • In Schritt (3) wird eine Base zu der wässrigen Lösung zugegeben, um ihren pH-Wert auf größer oder gleich 3, vorzugsweise größer oder gleich 7, besonders bevorzugt größer oder gleich 10, einzustellen. Die Base kann eine organische Base, eine anorganische Base oder dergleichen sein. Geeignete organische Basen schließen Amine, beispielsweise Ethylendiamin, ein, ohne darauf begrenzt zu sein. Geeignete anorganische Basen schließen Ammoniakwasser ein, ohne darauf begrenzt zu sein.
  • In Schritt (3) kann, nachdem der pH-Wert der Lösung wie gewünscht eingestellt worden ist, jede geeignete Methode wie Mischen angewandt werden, um die Gelbildung zu beschleunigen. Eine Filtration, optional in Verbindung mit Absaugen, kann die Gelbildung erleichtern.
  • In Schritt (4) kann die Pyrolyse an Luft durchgeführt werden. Die Auswahl der Pyrolysetemperatur hängt von der Art der beteiligten Metalle und dem Zweck ab, dass die meisten organischen Substanzen und ein Teil der Stickoxide in der viskosen Flüssigkeit zersetzt werden können. Im Allgemeinen ist die Pyrolysetemperatur nicht höher als 400°C, beispielsweise 300°C.
  • Die calcinierte Asche, die in Schritt (5) erhalten wird, kann optional vor Schritt (6) gemahlen werden.
  • Das Calcinieren in Schritt (5) und das Sintern in Schritt (6) sind herkömmliche Schritte nach dem Stand der Technik. Abhängig von den ausgewählten Metallen kann der Fachmann eine geeignete Temperatur, Zeit und Aufheizungs-/Abkühlungsrate wählen, um die Schritte durchzuführen. Beispielsweise kann zur Herstellung von (Y0,55Ce0,05Gd2,4)Al5O12 die Calcinierungstemperatur von 900°C bis 1200°C, beispielsweise 1000°C betragen; die Sintertemperatur kann von 1200°C bis 1600°C, beispielsweise 1500°C, betragen. Sowohl das Calcinieren als auch das Sintern können an Luft ausgeführt werden. Die Aufheizungs-/Abkühlungsrate kann zwischen 1°C/min und 10°C/min, wie 5°C/min, betragen.
  • Nach Schritt (6) kann das gesinterte Pulver optional in einer reduzierenden Atmosphäre bei erhöhter Temperatur reduziert werden. Die reduzierende Atmosphäre kann jedes geeignete Gas oder jede geeignete Gasmischung sein. Beispielsweise kann die reduzierende Atmosphäre eine Mischung von Wasserstoff und Stickstoff in einem optional ausgewählten Verhältnis wie H2/N2 (5%/95%) sein. Der Fachmann kann eine geeignete Reduktionstemperatur und -zeit auswählen, um die Reduktion durchzuführen. Die Reduktionstemperatur liegt typischerweise im Bereich von 1300°C bis 1550°C, wie 1500°C, und die Reduktionszeit liegt typischerweise im Bereich von 6 bis 18 Stunden, wie 12 Stunden.
  • Durch Einstellen der Zusammensetzung der Metallpulvermischung in Schritt (1) können das Gelierungsverfahren und das Co-Präzipitationsverfahren zur Herstellung jedes gewünschten erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulvers verwendet werden. Die so erhaltenen Produkte weisen feinere und gleichmäßigere Teilchen im Vergleich zu denjenigen, die durch Festkörperreaktionsverfahren hergestellt werden, auf.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung, die violettes bis blaues Licht emittierende Dioden als lumineszierendes Element und einen Fluoreszenzkörper enthaltend Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver mit der Formel (Y3-x-yCexZy)Al5O12 oder (Y3CexZy)Al5O12, wobei 0 < x ≤ 0,8, 0,5 < y ≤ 2,5, und Z ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus den Seltenerdmetallen, ausgenommen Cer (Ce), umfasst. Die Seltenerdmetalle, ausgenommen Cer, umfassen Gadolinium (Gd), Praseodym (Pr), Neodym (Nd), Promethium (Pm), Samarium (Sm), Terbium (Tb), Dysprosium (Dy), Holmium (Ho), Erbium (Er), Thulium (Im), Ytterbium (Yb) und Lutetium (Lu). Vorzugsweise ist in der Formel (Y3-x-yCexZy)Al5O12 oder (Y3CexZy)Al5O12 0 < x ≤ 0,4, 1,0 < y ≤ 2,5, und Z Gadolinium (Gd).
  • In der erfindungsgemäßen, rosafarbenes Licht emittierenden Vorrichtung mit hoher Helligkeit emittiert eine lichtemittierende Diode violettes bis blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 450 nm emittiert, wobei das Licht die Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver zur Emission von orangegelbem bis orangefarbenem Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 575 nm bis 585 nm anregt. Die oben genannten beiden Lichter kombinieren, um rosafarbenes Licht zu erzeugen.
  • Beispielsweise wird in einem Fluoreszenzkörper, der aus Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulvern enthaltend Cer und Gadolinium hergestellt ist, der Fluoreszenzkörper durch eine lichtemittierende Diode, welche violettes bis blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 450 nm emittiert, zur Emission von orangegelbem bis orangefarbenem Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 575 nm bis 585 nm angeregt. Das violette bis blaue Licht kombiniert mit dem orangegelben oder orangefarbenen Licht, um rosafarbenes Licht mit gleichmäßig verteilten Farben bereitzustellen und einer Helligkeit, die höher ist als diejenige, die von einem Fluoreszenzköper aus Fluoreszenzpulvern, die nur Europium, aber nicht Gadolinium enthalten, bereitgestellt wird. Um die optischen Eigenschaften der Fluoreszenzmaterialien zu testen, wird ein Photolumineszenz-Spektrometer verwendet, um einen Scan des Lumineszenzspektrums eines Fluoreszenzkörpers durchzuführen, und anschließend wird eine Lumineszenzwellenlänge zum Scannen des Emissionsspektrums auf Basis des Lumineszenzspektrums ermittelt. Der erfindungsgemäße Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzkörper, der mindestens zwei optisch aktive Zentren umfasst, kann durch violettes bis blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 450 nm emittiert, zur Emission von orangegelbem bis orangefarbenem Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 575 nm bis 585 nm angeregt werden. Bei Betrachtung des Fluoreszenzkörpers kann ein rosafarbenes Licht von großer Helligkeit wahrgenommen werden. Dies liegt daran, dass man bei gleichzeitiger Anregung der Sehnerven durch zwei verschiedene Lichter mit verschiedenen Wellenlängen eine neue, von den Farben der Lichtquellen verschiedene Farbe, wahrnehmen kann. Die Chromatizität der Farbe, ausgedrückt als (x, y), kann von der relativen Lichtstärke angesichts der zwischen den beiden Chromatizitäten der Wellenlänge der Ursprungslichter gezeichneten Linie berechnet werden. Daher können, unter Verwendung herkömmlicher Technologie, die erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulver zur Bildung eines Fluoreszenzkörpers von geeignetem Material getragen oder auf geeignetem Material fixiert werden. Der Fluoreszenzkörper, der mit einer lichtemittierenden Diode als einer Lichtquelle zur Emission einer Wellenlänge im Bereich von 370 nm bis 410 nm verbunden ist, kann mit einem geeigneten Strom angewendet werden, um eine rosafarbenes Licht emittierende Diode mit hervorragenden lichtemittierenden Eigenschaften bereitzustellen.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 werden Pulverröntgendiffraktogramme für die Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzkörper aus Beispiel 3 mit der Formel (Y3-x-yCexGdy)Al5O12 (wobei x = 0,05 und y 1,2, 1,8 bzw. 2,4 ist) bereitgestellt. Wie in Fig. 1 gezeigt, kann durch Vergleich mit einem Standard-Pulverröntgendiffraktogramm eines Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzkörpers mit einer Formel Y3Al5O12 gefunden werden, dass die hergestellten Produkte alle reine Phasen sind. Da die Komponenten der Fluoreszenzpulver eng mit der Lumineszenzeffizienz der Pulver korrelieren, erfüllen die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Fluoreszenzpulver tatsächlich das Erfordernis, reine Phasen aufzuweisen. Fig. 2 ist das Emissionsspektrum eines Fluoreszenzpulvers von oben stehendem (Y3-x-yCexGdy)Al5O12, nachgewiesen durch Licht mit einer Wellenlänge von 450 nm als Anregungsquelle. Wie in Fig. 2 gezeigt, verschiebt sich die Fluoreszenzwellenlänge-Verteilung der Pulver umso mehr in den längeren Wellenlängenbereich, je mehr Yttrium in den Fluoreszenzpulvern durch Gadolinium ersetzt ist. Fig. 3 zeigt die Daten der Emissionsspektren, die durch die von der Commission Internationale de l'Eclairage (CIE) 1931 erlassenen Chromatizitätsdiagramm- Umrechnungsformel konvertiert wurden. Die Chromatizitäten der Fluoreszenzpulver mit einer Formel (Y3-x-yCexGdy)Al5O12, wobei x 0,05 ist und y 1,2, 1,8 bzw. 2,4 ist, werden als Punkte A, B bzw. C markiert, und die Chromatizität (0,1738, 0,0049) eines Lichts mit einer Wellenlänge von 450 nm wird als D markiert. Gestrichelte Linien werden von den Punkten A, B bzw. C zu D gezeichnet. Wie in Fig. 3 gezeigt wird gefunden, dass die gestrichelten Linien den rosafarbenen Bereich in dem Chromatizitätsdiagramm passieren. Mit anderen Worten wird gemäß dem Prinzip von Farben und Lichtern eine rosafarbene Sehwahrnehmung erzeugt, wenn Sehnerven gleichzeitig durch Licht mit einer Wellenlänge von 450 nm und einem orangegelben oder orangefarbenen Licht (Punkte A, B oder C) angeregt werden. Es wird festgestellt, dass die Verwendung von herkömmlichen Fluoreszenzpulvern mit einem einzigen Lumineszenzzentrum wie (Y3-xEux)Al5O12 in Verbindung mit einer violettes oder blaues Licht emittierenden Diode keine Lichtquelle bereitstellen kann, deren Chromatizität in die linke Hälfte des rosafarbenen Bereichs fällt. Die Komponenten der Fluoreszenzpulver sind offensichtlich wichtig. Somit kann eine rosafarbenes Licht emittierende Diode mit hervorragenden Lumineszenzeigenschaften hergestellt werden durch Mischen der erfindungsgemäßen Fluoreszenzpulver und geeigneter Materialien in geeigneten Verhältnissen, unter Verwendung einer violettes oder blaues Licht emittierenden Diode als einer Lichtquelle zur Emission einer geeigneten Wellenlänge, richtige Verpackung der Mischung und Diode, und Anwendung des richtigen Stroms.
  • Die nachstehenden Beispiele werden bereitgestellt, um die Erfindung näher zu erläutern, von denen der Fachmann ein tieferes Verständnis der Erfindung gewinnen kann. Jedoch sollten die Beispiele nicht als eine Begrenzung des Umfangs der Erfindung angesehen werden.
  • Beispiel 1 (Festkörperreaktionsverfahren)
  • Um eine Formulierung bereitzustellen, wobei Y : Ce : Gd : Al = 0,55 : 0,05 : 2,4 : 5, wurden [Y(NO3)3.6 H2O] (0,4021 g), [Al(NO3)3.9 H2O] (3,5748 g), [Ce(NO3)3.6 H2O] (0,0418 g) und [Gd(NO3)3.5 H2O] (1,9824 g) stöchiometrisch gemischt. Das Rohmaterial wurde gemahlen und homogen zu einer Pulvermischung vermischt. Zur Calcinierung wurde die Pulvermischung in einen Tiegel gegeben und an Luft mit einer Aufheizrate von 5°C/min auf eine Temperatur von 1000°C erhitzt. Nach 24 Stunden wurde das Pulver mit einer Abkühlrate von 5°C/min auf Raumtemperatur abgekühlt.
  • Das calcinierte Pulver wurde gemahlen und in einen Tiegel gegeben und an Luft bei 1500°C 24 Stunden lang gesintert. Die Aufheizrate und die Abkühlrate des Sinterschritts betrugen 5°C/min.
  • Das gesinterte Pulver wurde gemahlen und optional in einer reduzierenden Atmosphäre aus H2/N2 (5%/95%) bei 1500°C 12 Stunden lang reduziert. Der Reduktionsschritt wird durchgeführt, um Ce4+ zu Ce3+ zu reduzieren und so die Helligkeit des Pulvers zu verbessern. Schließlich wurde das Pulver auf Raumtemperatur abgekühlt, wobei ein Fluoreszenzpulver mit einer Formel (Y0,55Ce0,05Gd2,4)Al5O12 erhalten wurde.
  • Beispiel 2 (Gelierungsverfahren)
  • Um eine Formulierung bereitzustellen, wobei Y : Ce : Gd : Al = 0,55 : 0,05 : 2,4 : 5, wurden [Y(NO3)3.6 H2O] (0,4021 g), [Al(NO3)3.9 H2O] (3,5748 g), [Ce(NO3)3.6 H2O] (0,0418 g) und [Gd(NO3)3.5 H2O] (1,9824 g) stöchiometrisch gemischt. Die Salzmischung wurde in zweifach entionisiertem Wasser gelöst, wobei eine wässrige Lösung gebildet wurde.
  • Zitronensäure als Chelatbildner wurde zu der wässrigen Lösung in der gleichen Stoffmenge wie die Metallionen in der wässrigen Lösung zugegeben. Eine Base wie Ammoniakwasser oder Ethylendiamin wurde zu der wässrigen Lösung zugegeben, um den pH-Wert der wässrigen Lösung auf 10,5 einzustellen. Die wässrige Lösung wurde auf 100 bis 120°C erwärmt, wobei eine viskose Flüssigkeit gebildet wurde. Die viskose Flüssigkeit wurde abgekühlt, wobei ein Gel gebildet wurde. Das Gel wurde auf 300°C erhitzt, um die meisten organischen Substanzen und ein Teil des Stickoxids in dem Gel zu zersetzen und eine dunkelbraune Asche bereitzustellen.
  • Zur Calcinierung wurde die Asche in einen Tiegel gegeben und mit einer Aufheizrate von 5°C/min an Luft auf 1000°C aufgeheizt, wobei Pulver gebildet wurden. Nach 24 Stunden wurde das Pulver mit einer Abkühlrate von 5°C/min auf Raumtemperatur abgekühlt. Die calcinierten Pulver wurden in einen Tiegel gegeben und an Luft bei 1500°C 24 Stunden lang gesintert. Die Aufheizrate und die Abkühlrate während des Sinterschritts betrugen 5°C/min.
  • Die gesinterten Pulver wurden optional in einer reduzierenden Atmosphäre aus H2/N2 (5%/95%) bei 1500°C 12 Stunden lang reduziert. Der Reduktionsschritt wird durchgeführt, um Ce4+ zu Ce3+ zu reduzieren und so die Helligkeit der Pulver zu verbessern. Schließlich wurde das Pulver auf Raumtemperatur abgekühlt, wobei ein Fluoreszenzpulver mit einer Formel (Y0,55Ce0,05Gd2,4)Al5O12 erhalten wurde.
  • Beispiel 3 (Co-Präzipitationsverfahren)
  • Um eine Formulierung bereitzustellen, wobei Y : Ce : Gd : Al = 0,55 : 0,05 : 2,4 : 5, wurden [Y(NO3)3.6 H2O] (0,4021 g), [Al(NO3)3.9 H2O] (3,5748 g), [Ce(NO3)3.6 H2O] (0,0418 g) und [Gd(NO3)3.5 H2O] (1,9824 g) stöchiometrisch gemischt. Die Salzmischung wurde in zweifach entionisiertem Wasser gelöst, wobei eine wässrige Lösung gebildet wurde.
  • Eine Base wie Ammoniakwasser oder Ethylendiamin wurde zu der wässrigen Lösung zugegeben, um den pH-Wert der wässrigen Lösung auf 10,5 einzustellen. Die Lösung wurde gerührt, wobei eine Gel-Lösung gebildet wurde, und anschließend abgenutscht, um ein weißes Gel bereitzustellen. Das weiße Gel wurde in Luft auf 300°C erhitzt, um die meisten organischen Substanzen und ein Teil des Stickoxids in dem Gel zu zersetzen, um eine dunkelbraune Asche bereitzustellen.
  • Zur Calcinierung wurde die Asche in einen Tiegel gegeben und mit einer Aufheizrate von 5°C/min an Luft auf 1000°C erhitzt, wobei Pulver gebildet wurden. Nach 24 Stunden wurden die Pulver mit einer Abkühlrate von 5°C/min auf Raumtemperatur abgekühlt. Die calcinierten Pulver wurden in einen Tiegel gegeben und an Luft bei 1500°C 24 Stunden lang gesintert. Die Aufheizrate und die Abkühlrate während des Sinterschritts betrugen 5°C/min.
  • Die gesinterten Pulver wurden optional in einer reduzierenden Atmosphäre von H2/N2 (5%/95%) bei 1500°C 12 Stunden lang reduziert, um Ce4+ zu Ce3+ zu reduzieren und so die Helligkeit der Pulver zu verbessern.
  • Schließlich wurde das Pulver auf Raumtemperatur abgekühlt, wobei ein Fluoreszenzkörper mit einer Formel (Y0,55Ce0,05Gd2,4)Al5O12 erhalten wurde. Der Körper wurde mit einem Mörser in einem Tiegel gemahlen. Der Fluoreszenzkörper wurden mittels Pulverröntgendiffraktometrie getestet, um herauszufinden, ob seine Kristallstruktur eine reine Phase ist, und anschließend mittels eines Photolumineszenz-Spektrometers auf seine Licht emittierenden Eigenschaften hin untersucht.
  • Die oben genannten Schritte wurden wiederholt, mit der Ausnahme, dass die Mengen von [Y(NO3)3.6 H2O] und [Gd(NO3)3.5 H2O] derart verändert wurden, dass die stöchiometrischen Verhältnisse von Y : Ce : Gd : Al = 1,75 : 0,05 : 1,2 : 5 bzw. 1,15 : 0,05 : 1,8 : 5 betrugen, wobei Fluoreszenzpulver der Formel (Y1,75Ce0,05Gd1,2)Al5O12 oder (Y1,15Ce0,05Gd1,8)Al5O12 erhalten wurden. Die Licht emittierenden Eigenschaften der so erhaltenen Fluoreszenzpulver wurden ebenfalls bestimmt.
  • Die vorliegende Erfindung kann selbstverständlich auf andere spezielle Weisen als die hier dargelegten durchgeführt werden, ohne dass von dem Geist und den wesentlichen Merkmalen der vorliegenden Erfindung abgewichen wird. Die vorliegenden Ausführungsformen sind daher in jeder Hinsicht als eine Illustration anzusehen und sind nicht beschränkend. Daher soll jede kommende Änderung innerhalb von Fluoreszenzkörpern, die aus Yttriumaluminiumgranat mit mindestens zwei optischen aktiven Zentren in dem Haupt-Kristallgitter hergestellt werden, um hervorragende lichtemittierende Eigenschaften wie hohe Gleichmäßigkeit in der Farbe und hohe Helligkeit bereitzustellen, darin enthalten sein. Bezugszeichenliste zu Fig. 3 1 grün
    2 gelblich-grün
    3 gelbgrün
    4 grünlich-gelb
    5 gelb
    6 gelblich-orange
    7 orange
    8 rötlich-orange
    9 rot
    10 leicht violett-rot
    11 rotviolett
    12 rötlich-violett
    13 violett
    14 bläulich-violett
    15 leicht violett-blau
    16 blau
    17 grünlich-blau
    18 blaugrün
    19 bläulich-grün
    20 orangerosa
    21 rosa
    22 leicht violett-rosa
    23 CIE Standard-Leuchtmittel C

Claims (5)

1. Eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung mit hoher Helligkeit umfassend eine Licht emittierende Diode als lumineszierendes Element und einen Fluoreszenzkörper umfassend Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver mit der Formel (Y3-x-yCexZy)Al5O12 oder (Y3CexZy)Al5O12, wobei das Licht emittierende Element violettes bis blaues Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 400 bis 450 nm emittiert, 0 < x ≤ 0,8, 0,5 < y ≤ 2,5, und Z ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus den Seltenerdmetallen, ausgenommen Cer (Ce).
2. Eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Seltenerdmetall, ausgenommen Cer, Gadolinium (Gd), Praseodym (Pr), Neodym (Nd), Promethium (Pm), Samarium (Sm), Terbium (Tb), Dysprosium (Dy), Holmium (Ho), Erbium (Er), Thulium (Tm), Ytterbium (Yb) oder Lutetium (Lu) umfasst.
3. Eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei Z Gadolinium ist.
4. Eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Fluoreszenzpulver durch violettes bis blaues Licht zur Emission eines orangegelben bis orangefarbenen Lichts mit einer Wellenlänge im Bereich von 575 nm bis 585 nm angeregt wird.
5. Eine rosafarbenes Licht emittierende Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Yttriumaluminiumgranat-Fluoreszenzpulver durch ein Verfahren hergestellt wird, umfassend die Schritte (1) des Mahlens und homogenen Vermischens wasserlöslicher Verbindungen enthaltend die gewünschten Metalle in den gewünschten Verhältnissen entsprechend denjenigen der Metalle in dem Fluoreszenzpulver, um eine Metallpulvermischung bereitzustellen, (2) des Lösens der Pulvermischung in Wasser zur Bildung einer wässrigen Lösung, (3) des Einstellens des pH-Werts der wässrigen Lösung auf größer oder gleich 3 und dadurch des Überführens der wässrigen Lösung in ein Gel, (4) der Pyrolyse des Gels zu einer Asche, (5) des Calcinierens der Asche und (6) des Sinterns der calcinierten Asche zur Bildung des Fluoreszenzpulvers.
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