DE10202733A1 - Kraftfahrzeug mit einer Zwischenwand im Kofferraumbereich - Google Patents
Kraftfahrzeug mit einer Zwischenwand im KofferraumbereichInfo
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Abstract
Es wird ein Kraftfahrzeug (1), insbesondere ein Cabriolet, mit einem ein Verdeck umfassendes Fahrzeugdach (2) beschrieben, wobei das Verdeck aus einer Schließstellung, in welcher es den Fahrzeuginnenraum (4) nach oben abschließt, in eine Öffnungsstellung bringbar ist, in welcher es den Fahrzeuginnenraum (4) nach oben freigibt und in dem Heckstauraum (6) abgelegt wird. Der Heckstauraum (6) wird dabei durch eine Zwischenwand (12) in einen Verdeckbereich (8), in dem das Fahrzeugdach (2) einbringbar ist, und einen Gepäckbereich (10) unterteilt. Die Zwischenwand (12) weist mehrere mit Verbindungsgelenken zueinander schwenkbar verbundene Plattenelemente auf und wird im oberen Heckstauraumbereich im wesentlichen horizontal in seitlichen längs der Fahrzeugachse verlaufenden Führungsschienen geführt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet mit einem ein Verdeck umfassenden Fahrzeugdach und einer in einem Heckstauraum angeordneten ausfahrbaren Zwischenwand zur Bildung eines Verdeckbereichs gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Ein derartiges Kraftfahrzeug ist aus der DE 197 23 328 A1 bekannt. Dieses Kraftfahrzeug umfaßt ein Fahrzeugdach mit einem Verdeck, das in einem einen Verdeckkasten bildenden Verdeckbereich ablegbar ist. Der Verdeckkasten weist ein fest ausgebildetes höhenverstellbares Bodenteil auf, das als Bodenwanne zum Auffangen von Wasser ausgebildet ist. Die Rückwand des Verdeckkastens ist als in Höhenrichtung zusammenklappbarer Verbund aus gelenkig miteinander verbundenen festen Lamellen ausgebildet, der mit seinem unteren Ende schwenkbar an dem Bodenteil befestigt ist.
- Nachteilig an dieser Anordnung ist, daß auch bei geschlossenem Verdeck das höhenverstellbare Bodenteil bzw. die Bodenwanne weiterhin ein großes Volumen eines Heckstauraumes beansprucht und somit ein übermäßig großer Teil des Heckstauraums für die Nutzung verlorengeht.
- Aus der DE 44 45 920 C2 ist ein weiteres Kraftfahrzeug mit einem umwandelbaren Fahrzeugdach bekannt. Dieses Kraftfahrzeug umfaßt ein Fahrzeugdach mit einem Verdeck, das aus einer Schließstellung, in welcher es dem Fahrzeuginnenraum nach oben abschließt, in eine Öffnungsstellung bringbar ist, in welcher es den Fahrzeuginnenraum nach oben freigibt und in den Verdeckbereich des Heckstauraumes abgelegt ist. Das aus Festelementen zusammengesetzte Verdeck wird in einem Verdeckbereich, der durch eine Zwischenwand gebildet wird, innerhalb des Heckstauraums abgelegt. Die Zwischenwand ist hierbei als ein in seitlich angeordneten Führungsprofilen geführtes Rollo oder geführter Faltvorhang ausgebildet. Wenn das Verdeck den Fahrzeuginnenraum überdeckt, sich also im geschlossenen Zustand befindet, kann die Zwischenwand eingefahren werden, so daß das zur Verfügung stehende Gepäckraumvolumen bzw. Kofferraumvolumen vergrößert wird.
- Bei dieser Anordnung ist nachteilig, daß die Zwischenwand nicht hinreichend stabil ist, um das Eindringen starrer Gegenstände aus einem Gepäckbereich bzw. Kofferraum in den Verdeckkasten zuverlässig zu vermeiden. Ferner ist von Nachteil, daß die Zwischenwand nicht ausreichend abdichtet, so daß das Eindringen von Feuchtigkeit in den Gepäckbereich möglich ist. Von besonderen Nachteil ist jedoch, daß sich die Zwischenwand im geschlossenen Zustand vom Bodenbereich des Verdeckbereiches bis zum oberen Randbereich des Heckstauraumes erstreckt und somit den für eine Gepäckzuladung zur Verfügung stehenden Gepäckbereich erheblich einschränkt.
- Es ist folglich Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kraftfahrzeug mit einem umwandelbaren Fahrzeugdach und einem Zwischenboden im Heckstauraum zur Verfügung zu stellen, bei welchem der Zwischenboden wirkungsvoll eine Krafteinwirkung auf das Fahrzeugdach im abgelegten Zustand vermeidet und platzsparend angeordnet ist.
- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruches 1.
- Aus den Unteransprüchen gehen vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung hervor.
- Bei dieser erfindungsgemäßen Lösung ist vorteilhaft, daß eine sich aus mehreren zueinander schwenkbar verbundenen Plattenelementen zusammensetzende Zwischenwand stabil ausgebildet ist, um eine Krafteinwirkung durch Gegenstände aus einem Gepäckbereich in einen Verdeckbereich zu verhindern. Bei geschlossenem Fahrzeugdach kann die Zwischenwand dennoch platzsparend vorteilhaft ziehharmonikaartig zusammengefaltet werden, wodurch im Heckstauraum ein möglichst großes Volumen für die Gepäckaufnahme zur Verfügung steht. Um das Fahrzeugdach im Heckstauraum abzulegen, wird die ziehharmonikaartig gelagerte Zwischenwand ausgezogen, so daß die Plattenelemente eine stabile Ebene bilden, die in ihrer Form durch Führungsschienen vorgegeben ist. Hierbei kann das Fahrzeugdach sowohl als Softtop als auch als Retractable Hard Top ausgebildet sein.
- Bevorzugt sind die Plattenelemente verbindende Verbindungsgelenke derart ausgebildet, daß bei jedem zweiten Verbindungsgelenk auf beiden Seiten jeweils ein Führungsstift vorgesehen ist. Diese Führungsstifte ragen über die Plattenelemente hinaus und in die Führungsschienen hinein. Dadurch werden die Stifte durch die Führungsschienen geführt und die Zwischenwand auf der Höhe der Schienen gehalten.
- Vorteilhaft ist eine Faltung der Plattenelemente derart, daß die Verbindungsgelenke, die keinen Führungsstift an der Seite aufweisen, nach oben ausgelenkt werden. Dadurch steht der Raum unterhalb der gefalteten Zwischenwand zur Ablage von Gepäckstücken zur Verfügung, was zur besseren Ausnutzung des Kofferraumvolumens führt.
- Bevorzugt weisen die Führungsschienen auf der unteren Innenoberseite ein besonders gleitfähiges Material auf. Dies führt zu einer bedienerfreundlichen Handhabung der Zwischenwand beim Auseinanderziehen bzw. Zusammenschieben.
- In vorteilhafter Weise können die Führungsstifte mittels daran aufgebrachter Rollen rollend in den Führungsschienen gelagert sein. Dies führt zu einer kraftsparenden und ruckfreien Bewegung der Führungsstifte durch die Führungsschienen, was wiederum einer erhöhten Bedienerfreundlichkeit dient.
- Die Verbindungsgelenke, die die Plattenelemente miteinander verbinden, sind parallel zueinander und senkrecht zur Fahrzeuglängsachse angeordnet. Bei dieser Anordnung kann die zusammengefaltete Zwischenwand an der Kofferraumwand gelagert werden, die an den Fahrzeuginnenraum angrenzt. Vor der Aufnahme des Fahrzeugdaches im Kofferraum wird die Verbindungswand manuell oder durch einen Antrieb zur Rückseite des Kofferraums auseinandergezogen. Alternativ hierzu ist eine Anordnung denkbar, in der die Verbindungsgelenke zueinander und zur Fahrzeuglängsachse parallel angeordnet sind.
- Bevorzugt sind die Verbindungsgelenke und/oder zwischen den Plattenelementen vorhandene Zwischenräume mittels an der Längsseite der Plattenelemente angebrachte Dichtungselemente flüssigkeitsdicht abgedeckt. Dadurch wird verhindert, daß beispielsweise (Regen-)Wasser von dem Verdeck, welches in dem Verdeckbereich abgelegt ist, in den Gepäckbereich bzw. Kofferraum mit möglicherweise feuchtigkeitsempfindlichem Gepäck eindringt.
- Vorteilhaft ist die Anbringung der Dichtung an der Unterseite zweier benachbarter Plattenelemente. Alternativ hierzu kann die Dichtung auch an der Oberseite zweier benachbarter Plattenelemente vorgesehen sein. So kann es zweckmäßig sein, daß die mit Führungsstiften versehenen Verbindungsgelenke die Dichtung an ihren Unterseiten aufweisen, wohingegen die Verbindungsgelenke ohne Führungsstifte, die im gefalteten Zustand nach oben ausgelenkt sind, die Dichtung an der Oberseite aufweisen. Dadurch können die Plattenelemente eng aneinander angelegt werden. Das benötigte Volumen der zusammengefalteten Zwischenwand wird auf diese Weise möglichst gering gehalten.
- In vorteilhafter Weise kann die Führungsschiene einen teilweise bogenförmigen Verlauf aufweisen. Dadurch ist es möglich, die Zwischenwand möglichst nah an dem abgelegten Verdeck entlangzuführen, damit möglichst viel Volumen des Heckstauraumes für die Gepäckaufnahme zur Verfügung steht.
- Bevorzugt variiert dabei die Breite der Plattenelemente in Abhängigkeit von dem geradlinigen und/oder bogenförmigen Verlauf der Führungsschiene in ihrer Breitenabmessung. Durch schmalere Plattenelemente kann die durch die Plattenelemente aufgespannte Ebene näher an den bogenförmig verlaufenden Führungsschienen, die die aufgespannte Ebene der Zwischenwand vorgeben, angepaßt werden.
- Im folgenden ist eine Ausführungsform der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrzeugheckbereiches mit geschlossenem Fahrzeugdach;
- Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrzeugheckbereiches mit im Verdeckbereich abgelegten Fahrzeugdach;
- Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht einer Zwischenwand im entfalteten Zustand für ein Kraftfahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht einer Zwischenwand im gefalteten Zustand für ein Kraftfahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5a eine Schnittansicht eines Führungsstiftes für eine Zwischenwand; und
- Fig. 5b eine Schnittansicht eines weiteren Führungsstiftes für eine Zwischenwand.
- In Fig. 1 ist ein Heckbereich eines Kraftfahrzeuges 1 in einer seitlichen Teilansicht dargestellt. Das Kraftfahrzeug 1 weist ein ein Verdeck umfassendes Fahrzeugdach 2 auf, das in der dargestellten Schließstellung den Fahrzeuginnenraum 4 nach oben abschließt. Das Fahrzeug 1 weist ferner einen Heckstauraum 6 auf, der in zwei Bereiche, einen Verdeckbereich 8 und einen Gepäckbereich 10 bzw. Kofferraum, unterteilbar ist.
- In dieser Darstellung ist die Trenn- bzw. Zwischenwand 12 im frontseitigen Bereich des Heckstauraumes 6 zusammengefaltet gelagert. In diesem Zustand steht als Raum für eine Gepäckzuladung sowohl der Gepäckbereich 10 als auch der Verdeckbereich 8 zur Verfügung.
- Weiterhin ist in dieser Darstellung eine Führungsschiene 14 zu erkennen, die im wesentlichen horizontal verläuft und zum Abschluß eine Krümmung nach oben aufweist. An den beiden Seitenbegrenzungen des Heckstauraumes 6 sind die Führungsschienen angebracht, so daß die Zwischenwand 12 in ihnen geführt und gehalten wird.
- In der Fig. 2 ist wiederum der Heckbereich des Kraftfahrzeuges 1 mit dem Heckstauraum 6 dargestellt. Im Unterschied zur vorstehend erläuterten Fig. 1 ist in dieser Darstellung das Fahrzeugdach 2 in einer Öffnungsstellung, wodurch es den Fahrzeuginnenraum 4 nach oben freigibt und in dem Heckstauraum 6 abgelegt wird. In dem in dieser Fig. 2 dargestellten Zustand ist die Zwischenwand 12 entfaltet, so daß eine stabile Abtrennung zwischen dem Verdeckbereich 8 und dem Gepäckbereich 10 entsteht. Die Zwischenwand ist in diesem Zustand aufgrund der Verwendung von festen Plattenelementen an ihrer Oberfläche leicht zu reinigen.
- Die Fig. 2 ist lediglich eine schematische Skizze, die der Erläuterung dient. Es ist vorteilhaft, den Verdeckbereich 8 so klein wie möglich zu halten. Folglich ist es zweckmäßig, daß zwischen der oberen Heckstauraumbegrenzung 16 und dem Fahrzeugdach 2 nur ein möglichst geringer Zwischenraum entsteht. Ebenso sinnvoll ist es, den Raum zwischen dem Fahrzeugdach 2 und der Zwischenwand 12 möglichst zu begrenzen. Dadurch steht ein maximales Volumen für den Gepäckbereich 10 zur Zuladung von Gepäck zur Verfügung.
- Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht der mit 12 bezeichneten Zwischenwand aus der Fig. 2. Die Zwischenwand 12 weist längliche Plattenelemente 20 auf, die zueinander parallel und senkrecht zur Fahrzeuglängsachse angeordnet sind. Weiterhin sind sie derart angeordnet, daß sie eine im wesentlichen horizontale Ebene aufspannen, die im heckseitigen Bereich (rechts in der Darstellung) eine Krümmung nach oben aufweist.
- Die Plattenelemente 20 sind aus einem stabilen, dennoch biegsamen Material ausgebildet, um das Verdeck wirksam vor einer Krafteinwirkung durch Gepäckstücke im Gepäckbereich schützen zu können.
- Weiterhin sind die Plattenelemente 20 durch Verbindungsgelenke 22, 24 miteinander schwenkbar verbunden.
- Um das Gepäck unterhalb der Zwischenwand 12 vor Feuchtigkeit schützen zu können, beispielsweise wenn das noch regennasse Fahrzeugdach 2 (der Fig. 2) geöffnet und im Verdeckbereich 8 abgelegt wird, weist die Zwischenwand 12 Dichtelemente 26, 28auf, die jeweils über die gesamte Längsseite mit zwei benachbarten Plattenelementen 20 flüssigkeitsdicht verbunden sind.
- Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Zwischenwand 12 im gefalteten Zustand gemäß Fig. 1. Die Wand 12 wird dabei zur Frontseite hin geschoben, was durch den Pfeil X angedeutet ist. Die Plattenelemente 20 werden aus einer nahezu horizontalen Lage auf eine ihrer Längsseiten gekantet und aufgerichtet. Wie der Fig. 4 zu entnehmen ist, bleiben dabei die Verbindungsgelenke 24 in der durch die Führungsschienen 14 aufgespannten Ebene. Die Verbindungsgelenke 24 weisen Führungsstifte (nicht dargestellt) auf, die innerhalb der Führungsschiene geführt werden.
- Die Verbindungsgelenke 22 hingegen weisen keine Führungsstifte auf, so daß sie die Ebene der Führungsschiene 14 verlassen können und nach oben ausgelenkt werden.
- In dieser Ausführungsform sind die Dichtelemente 26 oberhalb der Verbindungsgelenke 22 angeordnet. Dadurch können die Plattenelemente 20 nahezu senkrecht aneinandergelegt werden, ohne daß die Dichtungen 26 stören. Aus dem gleichen Grunde sind die Dichtungen 28 unterhalb der Verbindungsgelenke 24 angeordnet. Die Zwischenwand 12 kann so weit zusammengeschoben werden, daß die Plattenelemente 20 nahezu senkrecht aufgerichtet sind, so daß der Zwischenraum zwischen diesen Plattenelementen 20 möglichst gering wird. Dadurch wird das Gesamtvolumen des benötigten Raumes für die zusammengefaltete Zwischenwand möglichst gering und es steht mehr Raum des Heckstauraumes für eine Gepäckzuladung zur Verfügung.
- Weiterhin ist der Figur zu entnehmen, daß die Breite der Plattenelemente 20 variieren kann. So sind in dieser Darstellung die Plattenelemente der dem Heck zugewandten Seite schmaler als die übrigen. Dadurch wird eine bessere Anpassung der durch die Plattenelemente 20 gebildeten Zwischenwand an die durch die Führungsschienen 14 vorgegebene dem Heck zugewandte Krümmung erreicht.
- Fig. 5a ist eine Schnittansicht durch einen seitlichen Endbereich eines Plattenelementes 20. Mit gestrichelten Linien ist in dieser Darstellung ein Verbindungsgelenk 24 angedeutet. An dem Verbindungsgelenk 24 ragt seitlich ein Führungsstift 30 über den Rand des Plattenelementes 20 heraus und in das Profil der Führungsschiene 14 hinein.
- In dem dargestellten Beispiel hat die Führungsschiene 14 ein auf die Seite gekipptes U-förmiges Profil, in dem der Führungsstift 30 geführt wird. Auf der unteren Innenseite des Profiles weist die Führungsschiene 14 eine gleitfähige Schicht auf, beispielsweise aus textilem oder filzartigem Material, auf dem der Führungsstift 30 aufliegt und entlanggleitet.
- In der Fig. 5b ist eine weitere Ausgestaltung eines Führungsstiftes dargestellt. Die Fig. 5b zeigt ebenfalls eine Schnittansicht eines seitlichen Endbereiches eines Plattenelementes 20'. Es ist ein Führungsstift 30' dargestellt, der aus einem Verbindungsgelenk 24' (gestrichelt) herausragt. An dem Führungsstift 30' ist eine Rolle 34 angebracht. Der Führungsstift 30' ist mittels der Rolle 34 innerhalb des im wesentlichen U-förmigen Profils der Führungsschiene 14' rollend bewegbar. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine bedienerfreundliche Faltung bzw. Entfaltung der Zwischenwand, da der Rollwiderstand der Rolle 34 deutlich geringer als ein Gleitwiderstand ist.
- Die Faltung bzw. Entfaltung der Zwischenwand kann mittels eines Antriebes oder auch manuell erfolgen. Bei einer manuellen Handhabung sind zwei Arretierungsmechanismen vorgesehen, die die Zwischenwand entweder in der vollständig entfalteten Stellung bzw. in der vollständig zusammengefalteten Stellung festhalten, um eine ungewollte und unkontrollierte Bewegung der Zwischenwand während der Fahrt zu verhindern.
- Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Beispiele und vorstehend hervorgehobenen Aspekte beschränkt, sondern im Rahmen der Ansprüche ebenso in einer Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachgemäßen Handelns liegen. Bezugszeichenliste 1 Kraftfahrzeug
2 Fahrzeugdach
4 Fahrzeuginnenraum
6 Heckstauraum
8 Verdeckbereich
10 Gepäckbereich
12 Zwischenwand
14, 14' Führungsschiene
16 Heckstauraumbegrenzung
20, 20' Plattenelemente
22 Verbindungsgelenk
24, 24' Verbindungsgelenk
26 Dichtelement
28 Dichtelement
30, 30' Führungsstift
32 Gleitschicht
34 Rolle
Claims (12)
1. Kraftfahrzeug (1), insbesondere Cabriolet mit einem ein
Verdeck umfassendes Fahrzeugdach (2), wobei das Verdeck aus
einer Schließstellung, in welcher es den Fahrzeuginneraum
(4) nach oben abschließt, in eine Öffnungsstellung bringbar
ist, in welcher es den Fahrzeuginnenraum (4) nach oben
freigibt und in einem Heckstauraum (6) abgelegt ist und der
Heckstauraum (6) durch eine ausfahrbare Zwischenwand (12)
in einen das abgelegte Verdeck aufnehmenden Verdeckbereich
(8) und einen Gepäckbereich (10) unterteilbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Zwischenwand (12) mehrere mit Verbindungsgelenken (22,
24, 24') schwenkbar miteinander verbundene Plattenelemente
(20, 20') aufweist, die sich im ausgefahrenen Zustand der
Zwischenwand im oberen Heckstauraumbereich überwiegend
horizontal erstrecken und in seitlichen im wesentlichen längs
zu der Fahrzeugachse verlaufenden Führungsschienen (14,
14') geführt werden.
2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsgelenke (22, 24, 24') parallel zueinander
und senkrecht zur Fahrzeuglängsachse angeordnet sind.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsgelenke zueinander und zur
Fahrzeuglängsachse parallel angeordnet sind.
4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsgelenke (22, 24, 24') derart ausgebildet
sind, daß jedes zweite Verbindungsgelenk (24, 24') an
seinen Enden jeweils ein hervorstehendes Führungsteil (30,
30') aufweist, das in die Führungsschiene (14, 14')
hineinragt und von dem Profil der Führungsschiene (14, 14')
umgeben wird.
5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Plattenelemente (20, 20') im eingefahrenen Zustand der
Zwischenwand (12) derart zueinandergeklappt sind, daß die
Verbindungsgelenke (22) ohne hervorstehenden Führungsteil
nach oben ausgelenkt sind.
6. Kraftfahrzeug nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
an den unteren Innenoberseiten der Führungsschienen (14,
14') eine Schicht aus besonders gleitfähigem Material (32)
aufgetragen ist.
7. Kraftfahrzeug nach einem der Anspräche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die hervorstehenden Führungsteile als Führungsstifte (30')
ausgebildet sind, die mittels damit verbundener Rollen (34)
rollend in den Führungsschienen (14, 14') gelagert sind.
8. Kraftfahrzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsgelenke (22, 24, 24') und/oder zwischen den
Plattenelementen vorhande Zwischenräume mittels an der
Längsseite der Plattenelemente (20, 20') angebrachter
Dichtungselemente (26, 28) flüssigkeitsdicht, insbesondere
wasserdicht, abgedeckt werden.
9. Kraftfahrzeug nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungselemente (28) an der Unterseite benachbarter
Plattenelemente (20) angebracht sind.
10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtungselemente (26) an der Oberseite benachbarter
Plattenelemente (20, 20') angebracht sind.
11. Kraftfahrzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsschiene (14, 14') einen zumindest teilweise
bogenförmigen Verlauf aufweist.
12. Kraftfahrzeug nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite der Plattenelemente (20, 20') in Abhängigkeit
von dem geradlinigen und/oder bogenförmigen Verlauf der
Führungsschiene (14, 14') von Platten- zu Plattenelement
(20, 20') unterschiedlich ist.
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