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DE102024203111A1 - Dämpfventileinrichtung für einen Schwingungsdämpfer - Google Patents

Dämpfventileinrichtung für einen Schwingungsdämpfer

Info

Publication number
DE102024203111A1
DE102024203111A1 DE102024203111.9A DE102024203111A DE102024203111A1 DE 102024203111 A1 DE102024203111 A1 DE 102024203111A1 DE 102024203111 A DE102024203111 A DE 102024203111A DE 102024203111 A1 DE102024203111 A1 DE 102024203111A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damping
valve
valve device
designed
valve element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024203111.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg Rösseler
Aleksandar Knezevic
Hartmut Rölleke
Mathias Balensiefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE102024203111.9A priority Critical patent/DE102024203111A1/de
Publication of DE102024203111A1 publication Critical patent/DE102024203111A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/53Means for adjusting damping characteristics by varying fluid viscosity, e.g. electromagnetically
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/50Special means providing automatic damping adjustment, i.e. self-adjustment of damping by particular sliding movements of a valve element, other than flexions or displacement of valve discs; Special means providing self-adjustment of spring characteristics
    • F16F9/512Means responsive to load action, i.e. static load on the damper or dynamic fluid pressure changes in the damper, e.g. due to changes in velocity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Abstract

Dämpfventileinrichtung für einen Schwingungsdämpfer, umfassend eine Drosselstelle in Verbindung mit einem Ventilelement und einer Strömungsleitfläche, wobei das Ventilelement in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums innerhalb der Drosselstelle ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung überführbar ist, wobei das Ventilelement als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement innerhalb einer Ringnut eines Ventilträgers angeordnet ist, wobei die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar ist, wobei das durch die Drosselstelle verdrängte Dämpfmedium als ein rheologisches Medium und die Strömungsleitfläche als ein Kraftfelderzeugungselement für eine Viskositätsänderung des Dämpfmediums ausgeführt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Dämpfventileinrichtung für einen Schwingungsdämpfer gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • Die DE 10 2016 210 790 A1 beschreibt eine Dämpfventileinrichtung für einen Schwingungsdämpfer, die ein erstes Dämpfventil umfasst, das in einem ersten Betriebsbereich mit steigender Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums in eine Durchlassbetriebsstellung übergeht. Das erste Dämpfventil wird beispielsweise von einem Kolbenventil oder einem Bodenventil des Schwingungsdämpfers gebildet. Ein zweiter Betriebsbereich mit einer progressiven Dämpfkraftcharakteristik des Schwingungsdämpfers wird von einer Drosselstelle in Verbindung mit einem Ventilkörper beeinflusst, der unabhängig von der Hublage einer Kolbenstange des Schwingungsdämpfers in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit innerhalb der Drosselstellung ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung überführbar ist, wobei sich Ventilkörper mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit des Dämpfmediums in Schließrichtung bewegt. Damit wird eine Zusatzdämpfkraft erzeugt, die den Einsatz eines konventionellen Zug- oder Druckanschlags erübrigt, der nur in einer Endlage der Kolbenstange wirksam ist.
  • Die Drosselstelle und das Dämpfventil sind hydraulisch in Reihe angeordnet, wobei der Ventilkörper als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement ausgeführt ist, das eine radiale Schließbewegung in Richtung einer Strömungsleitfläche ausführt, bei der ein definierter Mindestdurchlassquerschnitt eingehalten wird.
  • In der DE 10 2019 212 966 A1 wird vorgeschlagen, dass das im Durchmesser veränderbare Ringelement zusätzlich von einer Druckkraft innerhalb eines von einer Ringnut gebildetem Druckraum unterstützt wird.
  • Die DE 10 2022 204 988 A1 beschreibt eine Weiterentwicklung der Dämpfventileinrichtung, die in diesem Fall verstellbar ausgeführt ist. Die Verstellfunktion ist primär auf eine statische Verstellung ausgelegt, um z. B. einen bestimmten Auslösepunkt des im Durchmesser veränderbaren Ringelements zu erreichen.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verstellbare Dämpfventileinrichtung im Hinblick auf einen einfachen Aufbau und einer dynamischen Verstellbarkeit weiterzuentwickeln.
  • Die Aufgabe wird bei einer ersten Variante dadurch gelöst, indem das durch die Drosselstelle verdrängte Dämpfmedium als ein rheologisches Medium und die Strömungsleitfläche als ein Kraftfelderzeugungselement für eine Viskositätsänderung des Dämpfmediums ausgeführt sind.
  • Eine elektrorheologisches oder magnetorheologisches Dämpfmedium bietet die Möglichkeit, das durch die veränderbare Viskositätsveränderung auch eine Veränderung der Dämpfkraftcharakteristik eintritt. Dafür sind keine zusätzlichen beweglichen Komponenten innerhalb der Dämpfventileinrichtung notwendig. Einfache Kraftfelderzeugungselemente genügen für diese Funktion.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung ist ein Zylinderrohr eines Arbeitszylinders des Schwingungsdämpfers als das Kraftfelderzeugungselement ausgeführt. Das Zylinderrohr ist als Bauteil innerhalb des Schwingungsdämpfers für eine elektrische Kontaktierung sehr gut zugänglich.
  • Man kann vorsehen, dass das Ventilelement als das Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist. Bei dieser Bauform greift man direkt in das Betriebsverhalten der Dämpfventileinrichtung ein.
  • Für eine gesicherte Energieversorgung des Ventilelements im Hinblick auf die Funktion des Kraftfelderzeugungselements umfasst der Ventilträger zwei die Ringnut bildende Deckel, die beide als leitende Elemente für die Kraftfeldkrafterzeug ausgeführt sind. Das in der Ringnut spielbehaftete Ventilelement ist somit stets an der Energieversorgung angeschlossen.
  • Alternativ oder auch zusätzlich kann der Ventilträger als ein Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist. Wenn der Ventilträger und das Ventilelement als Kraftfelderzeugungselemente vorgesehen sind, dann liegen zwei Drosselstellen in einer hydraulischen Reihenschaltung vor, wobei die von dem Ventilelement gebildete Drosselstelle zwei Verstellparametern unterliegt, nämlich der Strömungsgeschwindigkeit und der Feldstärke.
  • Für die einfache Umsetzung der Erfindung ist der Ventilträger mehrteilig mit mindestens einem eingelegten Isolationselement ausgeführt. Dadurch ist es auch mit einfachen Mitteln möglich, dass das Ventilelement mittels der Isolierung außerhalb der Feldkrafterzeug fungiert, also eine Reihenschaltung von zwei Drosselstellen einfach realisierbar ist.
  • Eine weitere Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass die Mantelfläche des Ventilelements und zumindest Anteile der die Ringnut des Ventilträgers bilden Flächen als Kraftfelderzeugungselemente ausgeführt sind. Bei dieser Lösung wird die im Druckraum der Dämpfventileinrichtung herrschende Strömungssituation verändert.
  • Damit keine undefinierten Feldkräfte auf das Ventilelement einwirken, ist ein einen Nutgrund der Ringnut bildender Zwischenring des Ventilträgers als Felderzeugungselement ausgeführt. Die Feldlinien kann damit exakt radial und damit in der Bewegungsrichtung des Ventilelements verlaufen.
  • Bei einer dritten Lösung weist die Dämpfventileinrichtung eine Magnetspule auf, die auf das Ventilelement eine radial wirkende Verstellkraft ausübt. Diese Bauform funktioniert auch mit konventionellem Dämpfmedium.
  • Anhand der folgenden Figurenbeschreibung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigt:
    • 1 Prinzipdarstellung des Schwingungsdämpfers mit Dämpfventileinrichtung
    • 2 Detaildarstellung zur 1
    • 3 Alternativvariante zur 2
    • 4 Dämpfventileinrichtung mit Viskositätssteuerung im Druckraum
    • 5 Dämpfventileinrichtung mit einer Magnetspule
  • Die 1 zeigt einen Schwingungsdämpfer 1 in der Ausführung eines Zweirohrdämpfers mit einem Arbeitszylinder 3, in dem eine axial bewegliche Kolbenstange 5 mit einem Kolben 7 den Arbeitszylinder 3 in einen kolbenstangenseitigen und einen kolbenstangenfernen Arbeitsraum 9; 11 unterteilt. Der kolbenstangenseitige Arbeitsraum 9 wird von einer Kolbenstangenführung 13 abgeschlossen. Bodenseitig ist ein Bodenventilkörper 15 angeordnet, der den kolbenstangenfernen Arbeitsraum 13 von einem Ausgleichsraum 17 räumlich abtrennt. Der Ausgleichsraum 17 wird in diesem Ausführungsbeispiel von einer Innenwandung eines äußeren Behälterrohres 19 und einer Außenwandung des Arbeitszylinders 3 gebildet. Der Bodenventilkörper 15 umfasst ein in Strömungsrichtung in den Ausgleichsraum 17 wirksames Dämpfventil und ein in Strömungsrichtung vom Ausgleichsraum 17 in den kolbenstangenfernen Arbeitsraum 11 sich öffnendes Rückschlagventil. Die konstruktive Ausgestaltung dieser Ventile ist für die vorliegende Erfindung nicht relevant und deshalb auch nicht dargestellt.
  • Der an der Kolbenstange 5 befestigte Kolben 7 verfügt über erste Drosselkanäle 21 in Verbindung mit mindestens einer Ventilscheibe 23 für eine Zugdämpfung und zweite Drosselkanäle 25 mit mindestens einer Ventilscheibe 27 für eine bei einer Einfahrrichtung der Kolbenstange 5 erzeugten Druckdämpfung.
  • Innerhalb des kolbenstangenseitigen oder des kolbenstangenfernen oder in beiden Arbeitsräumen 9; 11 ist an der Kolbenstange 5 eine Dämpfventileinrichtung 29 angeordnet, die in der 2 vergrößert dargestellt ist. Die Dämpfventileinrichtung 29 umfasst eine Drosselstelle 31 in Verbindung mit einem ringförmigen Ventilelement 33 und einer Strömungsleitfläche 35. Das Ventilelement 33 geht in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums innerhalb der Drosselstelle 31 ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung über. Es ist als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement innerhalb einer Ringnut 37 eines Ventilträgers 39 angeordnet ist. Das Ringelement kann als radial elastischer Ring, oder auch als mehrteiliger, ggf. über Gelenke geschlitzter Ring ausgeführt sein. Unterhalb einer definierten Strömungsgeschwindigkeit innerhalb der Drosselstelle 31, also unterhalb einer definierten Schwingungsfrequenz, erzeugen nur das Druck- und/oder das Zugventil 25; 27/21; 23 eine hydraulische Dämpfkraft. Bei einer Anregung oberhalb der definierten Schwingungsfrequenz steigt die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb der Drosselstelle 31 soweit an, dass innerhalb der Drosselstelle 31 ein Minderdruck auftritt, der als eine Radialkraft auf das Ventilelement 33 in Richtung der Strömungsleitfläche 35 der Drosselstelle 31 wirksam wird. Der Querschnitt der Drosselstelle 31 sinkt mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit bis zu einem minimalen Drosselquerschnitt, der dann bezogen auf die Anregung die maximale Dämpfkraft erzeugt.
  • Die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung 29 ist durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar, indem die Viskosität des in dem Arbeitszylinder 3 befindlichen rheologischen Dämpfmedium veränderbar ist. Dafür verfügt der Schwingungsdämpfer 1 über eine Anschlusslasche 40 für eine Stromversorgung, die über die elektrisch leitende Kolbenstangenführung 13 mit dem Arbeitszylinder 3 verbunden ist.
  • Die Kolbenstange 5 ist hohl ausgeführt und bietet dadurch Raum für eine in 2 symbolisch dargestellte Leitung 41 zum Ventilträger 39. In dieser Ausführungsform ist ein Zylinderrohr 43 des Arbeitszylinders 3 des Schwingungsdämpfers 1 als das Kraftfelderzeugungselement ausgeführt. Durch eine Bestromung der Strömungsleitfläche 35 am Zylinderrohr 34 des durch die Drosselstelle 31 verdrängten rheologisches Medium als Dämpfmedium wird eine Viskositätsänderung des Dämpfmediums herbeigeführt, wodurch die Dämpfkraft des Schwingungsdämpfers 1 bei konstanter Anregung gesteigert wird.
  • In der 2 ist erkennbar, dass das Ventilelement 33 als das zweite Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist. Die Stromversorgung erfolgt über die hohle Kolbenstange 5 auf den Ventilträger 39, der zwei die Ringnut 37 bildenden Deckel 45; 47 umfasst, die bevorzugt beide als leitende Elemente für die Kraftfeldkrafterzeug ausgeführt sind. Grundsätzlich würde auch die Verwendung eines einzelnen Deckels mit einer Leiterfunktion genügen. Dafür kann der gesamte Deckel aus einem Werkstoff mit geringem Leitungswiderstand bestehen oder der Deckel verfügt über mindestens eine Leiterbahn 49, die den Leitungskontakt zum Ventilelement 33 herstellt.
  • In der Ausführung nach 3 der Dämpfventileinrichtung 29 ist der Ventilträger 39 als ein Kraftfelderzeugungselement ausgeführt. Damit umfasst die Dämpfventileinrichtung 29 zwei hydraulisch in Reihe geschaltete Drosselstellen 31; 51, wobei die im Querschnitt variable Drosselstelle 31 von dem Ventilelement 33 und der Strömungsleitfläche 35 und die zweite Drosselstelle 51 von einer äußeren umlaufenden Mantelfläche 53 des Ventilträgers 39, in diesem Fall dem oberen Deckel 45, und der Strömungsleitfläche 35 gebildet werden. Der Übertritt der Feldkräfte erfolgt zwischen dem Zylinderrohr 43 und dem Deckel 45. Dafür ist der Ventilträger 39 mehrteilig mit mindestens einem eingelegten Isolationselement 55; 57 ausgeführt und das Ventilelement 33 fungiert mittels der Isolierung außerhalb der Kraftfelderzeug.
  • Die Ausführung der Dämpfventileinrichtung 29 für einen Schwingungsdämpfer 1 setzt voraus, dass die Ringnut 37 zusammen mit einer innenseitigen Mantelfläche 59 des Ventilelements 33 einen vom Dämpfmedium durchströmten Druckraum 61 bilden. Der Druckraum 61 wird über mindestens eine Zuström- und mindestens eine Abströmöffnung 63; 65 von dem rheologischen Dämpfmedium durchströmt. Auch hier ist die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung 1 durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar ist, indem die Mantelfläche 59 des Ventilelements 33 und zumindest Anteile der die Ringnut 37 des Ventilträgers 39 bilden Flächen als Kraftfelderzeugungselemente ausgeführt sind. Ein einen Nutgrund 67 der Ringnut 37 bildender Zwischenring 69 des Ventilträgers 39 ist als Kraftfelderzeugungselement ausgeführt. Bei Anlegen einer Spannung zwischen dem Ventilträger 39 und dem Ventilelement 33 verändert sich aufgrund der Viskositätsänderung auch die Strömung durch den Druckraum 61 und damit die radiale Druckkraft auf das Ventilelement 33. Der Vorteil dieser Lösung im Vergleich zu den Ausführung nach den 1 bis 3 besteht darin, dass die Kraftfelderzeugungselemente innerhalb der Dämpfventileinrichtung 1 vorliegen und das Zylinderrohr 43 davon unabhängig ist. Es bildet zwar weiterhin die Strömungsleitfläche 35, benötigt aber keine Energieversorgung.
  • Die Bauform der Dämpfventileinrichtung 29 nach 5 basiert auf demselben Prinzip, bei dem die Drosselstelle 31 in Verbindung mit einem Ventilelement 33 und der Strömungsleitfläche 35 in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums innerhalb der Drosselstelle 31 ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung überführbar ist. Auch hier ist das Ventilelement 33 als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement innerhalb der Ringnut 37 des Ventilträgers 39 angeordnet ist, wobei die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar ist. Abweichend weist die Dämpfventileinrichtung 29 eine Magnetspule 71 auf, die auf das Ventilelement 33 eine radial wirkende Verstellkraft ausübt. Die Magnetspule 71 ist außerhalb des Zylinderrohres 43, ggf. im Ausgleichsraum 17, parallel zur Strömungsleitfläche 35 angeordnet. Das Ventilelement 33 ist magnetisch leitend ausgeführt, sodass bei Anlage eines Magnetfelds ausgehend von der Magnetspule 71 eine zusätzliche Radialkraft auf das Ventilelement 33 wirksam wird. Damit wirkt die Magnetkraft bezogen auf eine definierte Anregung des Schwingungsdämpfers 1 dämpfkraftsteigernd, da die Magnetkraft das Ventilelement 33 tendenziell in Richtung der Strömungsleitfläche 35 und damit in Richtung einer maximalen Drosselstellung beaufschlagt. Bei dieser Variante kann ein herkömmliches Dämpfmedium verwendet werden.
  • Bezugszeichen
  • 1
    Schwingungsdämpfer
    3
    Arbeitszylinder
    5
    Kolbenstange
    7
    Kolben
    9
    kolbenstangenseitiger Arbeitsraum
    11
    kolbenstangenferner Arbeitsraum
    13
    Kolbenstangenführung
    15
    Bodenventilkörper
    17
    Ausgleichsraum
    19
    Behälterrohr
    21
    erster Drosselkanal
    23
    Ventilscheibe
    25
    zweiter Drosselkanal
    27
    Ventilscheibe
    29
    Dämpfventileinrichtung
    31
    Drosselstelle
    33
    Ventilelement
    35
    Strömungsleitfläche
    37
    Ringnut
    39
    Ventilträger
    40
    Anschlusslasche
    41
    Leitung
    43
    Zylinderrohr
    45
    Deckel
    47
    Deckel
    49
    Leiterbahn
    51
    zweite Drosselstelle
    53
    Mantelfläche
    55
    Isolationselement
    57
    Isolationselement
    59
    Mantelfläche des Ventilelements
    61
    Druckraum
    63
    Zuströmöffnung
    65
    Abströmöffnung
    67
    Nutgrund
    69
    Zwischenring
    71
    Magnetspule
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 10 2016 210 790 A1 [0002]
    • DE 10 2019 212 966 A1 [0004]
    • DE 10 2022 204 988 A1 [0005]

Claims (10)

  1. Dämpfventileinrichtung (29) für einen Schwingungsdämpfer (1), umfassend eine Drosselstelle (31) in Verbindung mit einem Ventilelement (33) und einer Strömungsleitfläche, wobei das Ventilelement (33) in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums innerhalb der Drosselstelle (31) ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung überführbar ist, wobei das Ventilelement (33) als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement innerhalb einer Ringnut (37) eines Ventilträgers (39) angeordnet ist, wobei die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Drosselstelle (31) verdrängte Dämpfmedium als ein rheologisches Medium und die Strömungsleitfläche (35) als ein Kraftfelderzeugungselement für eine Viskositätsänderung des Dämpfmediums ausgeführt sind.
  2. Dämpfventileinrichtung (29) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinderrohr (43) eines Arbeitszylinders (3) des Schwingungsdämpfers (1) als das Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist.
  3. Dämpfventileinrichtung (29) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (33) als das Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist.
  4. Dämpfventileinrichtung (29) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilträger (39) zwei die Ringnut (37) bildende Deckel (45; 47) umfasst, die beide als leitende Elemente für die Kraftfeldkrafterzeug ausgeführt sind.
  5. Dämpfventileinrichtung (29) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilträger (39) als ein Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist.
  6. Dämpfventileinrichtung (29) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilträger (39) mehrteilig mit mindestens einem eingelegten Isolationselement (55; 57) ausgeführt ist.
  7. Dämpfventileinrichtung (29) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (33) mittels Isolierung (55; 57) außerhalb der Kraftfelderzeug fungiert.
  8. Dämpfventileinrichtung (29) für einen Schwingungsdämpfer (1), umfassend eine Drosselstelle (31) in Verbindung mit einem Ventilelement (33) und einer Strömungsleitfläche, wobei das Ventilelement (33) in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums innerhalb der Drosselstelle (31) ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung überführbar ist, wobei das Ventilelement (33) als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement innerhalb einer Ringnut (37) eines Ventilträgers (39) angeordnet ist und die Ringnut (37) zusammen mit einer Mantelfläche (59) des Ventilelements (33) einen vom Dämpfmedium durchströmten Druckraum (61) bilden, wobei die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (59) des Ventilelements (33) und zumindest Anteile der die Ringnut (37) des Ventilträgers (39) bilden Flächen als Felderzeugungselemente ausgeführt sind.
  9. Dämpfventileinrichtung (29) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein einen Nutgrund (67) der Ringnut (37) bildender Zwischenring (69) des Ventilträgers (39) als Kraftfelderzeugungselement ausgeführt ist.
  10. Dämpfventileinrichtung (29) für einen Schwingungsdämpfer (1), umfassend eine Drosselstelle (31) in Verbindung mit einem Ventilelement (33) und einer Strömungsleitfläche, wobei das Ventilelement (33) in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeit eines Dämpfmediums innerhalb der Drosselstelle (31) ausgehend von einer Durchlassstellung in eine Drosselstellung überführbar ist, wobei das Ventilelement (33) als ein im Durchmesser veränderbares Ringelement innerhalb einer Ringnut (37) eines Ventilträgers (39) angeordnet ist, wobei die Dämpfkraftcharakteristik der Dämpfventileinrichtung (29) durch Zufuhr von Fremdenergie aktiv verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfventileinrichtung (29) eine Magnetspule (71) aufweist, die auf das Ventilelement (33) eine radial wirkende Verstellkraft ausübt.
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