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DE102024201421A1 - Radkopf für ein Anbaugerät und modularer Radkopfbausatz - Google Patents

Radkopf für ein Anbaugerät und modularer Radkopfbausatz

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Publication number
DE102024201421A1
DE102024201421A1 DE102024201421.4A DE102024201421A DE102024201421A1 DE 102024201421 A1 DE102024201421 A1 DE 102024201421A1 DE 102024201421 A DE102024201421 A DE 102024201421A DE 102024201421 A1 DE102024201421 A1 DE 102024201421A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel head
output
assembly
variant
planet carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024201421.4A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Leuchtner
Hubert Bauer-Falkner
Max Schreiber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE102024201421.4A priority Critical patent/DE102024201421A1/de
Priority to PCT/EP2025/053888 priority patent/WO2025172456A1/de
Publication of DE102024201421A1 publication Critical patent/DE102024201421A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K7/00Disposition of motor in, or adjacent to, traction wheel
    • B60K7/0007Disposition of motor in, or adjacent to, traction wheel the motor being electric
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/14Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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    • B60K2007/0092Disposition of motor in, or adjacent to, traction wheel the motor axle being coaxial to the wheel axle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrifizierten Radkopf für ein Anbaugerät einer Arbeitsmaschine. Zudem bezieht sich die Erfindung auf einen modularen Radkopfbausatz. Der Radkopf weist einen als Elektromotor ausgebildeten Traktionsmotor (10) mit einer Motorwelle (14) und ein Getriebe (16) auf. Das Getriebe weist zur Drehmomentübergabe eine Antriebsbaugruppe (20) mit einem ersten Planetenradsatz (22) und eine Abtriebsbaugruppe (30) mit einem zweiten Planetenradsatz (32) auf. Die Antriebsbaugruppe (20) und die Abtriebsbaugruppe (30) ist in verschiedenen Varianten bereitgestellt, welche miteinander in dem Radkopf kombiniert werden können.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrifizierten Radkopf für ein Anbaugerät einer Arbeitsmaschine. Zudem bezieht sich die Erfindung auf einen modularen Radkopfbausatz.
  • Stand der Technik
  • Arbeitsmaschinen werden beispielsweise in der Landwirtschaft und bei Bautätigkeiten eingesetzt. Je nach gewünschter Arbeit werden dabei fahrbare Anbaugeräte an die Arbeitsmaschine gekoppelt, beispielsweise als ein Anhänger. Üblicherweise wird dabei eine Antriebsleistung rein von der Arbeitsmaschine bereitgestellt. Dafür müssen solche Arbeitsmaschinen jedoch sehr leistungsstark sein, um auch bei voller Last mit jeweiligen Anbaugeräten betrieben werden zu können. Dadurch können solche Arbeitsmaschinen teuer und schwer sein.
  • Deshalb gibt es bereits Anbaugeräte, welche über angetriebene Achsen verfügen. Beispielsweise kann eine Antriebsachse von einem Anbaugerät über eine Arbeitshydraulik der Arbeitsmaschine oder einen elektrischen Traktionsmotor in dem Anbaugerät angetrieben werden. Nachteilig kann dabei jedoch eine begrenzte Übersetzung sein, wodurch das Anbaugerät nur ineffizient betrieben werden kann und alternativ oder zusätzlich ein großer und teurer Antriebsmotor in dem Anbaugerät verbaut werden muss. Zudem sind Stückzahlen von Anbaugeräten üblicherweise gering und Varianten sowie Bauformen von Anbaugeräten sind umfangreich, wodurch die Bereitstellung eines effizienten für das jeweilige Anbaugerät optimierten Getriebes sehr aufwendig ist. Zudem können Antriebe in Anbaugeräten eine schnelle Überlandfahrt behindern, beispielsweise da diese durch schnelle Fahrbewegungen mit geringer Last eine zu hohe Drehzahl erreichen können und zusätzliche Schleppverluste verursachen. Insgesamt ist der Aufwand für ein Ausrüsten von Anbaugeräten von Arbeitsmaschinen mit einem Antrieb hoch und kann zu Nachteilen in Einsatzsituationen führen, in welchen dieser Antrieb nicht benötigt wird.
  • Darstellung der Erfindung
  • Ein erster Aspekt betrifft einen Radkopf für ein Anbaugerät. Es kann sich um ein Anbaugeräteradkopf handeln. Das Anbaugerät ist mit einer Arbeitsmaschine koppelbar. Die Arbeitsmaschine kann beispielsweise als Landmaschine oder Baumaschine ausgebildet sein. Die Arbeitsmaschine kann ein Kraftfahrzeug sein. Die Arbeitsmaschine kann beispielsweise eine hydraulische Arbeitsleistung bereitstellen. Die Arbeitsmaschine kann beispielsweise als Zugmaschine für das Anbaugerät fungieren. Die Arbeitsmaschine kann für eine Versorgung des Anbaugeräts ausgebildet sein, beispielsweise mit elektrischer, mechanischer und alternativ oder zusätzlich hydraulischer Leistung. Das Anbaugerät kann ein Fahrzeug sein. Das Anbaugerät kann beispielsweise nur zusammen mit der Arbeitsmaschine betreibbar sein. Das Anbaugerät kann zusätzliche Arbeitsfunktionen ermöglichen. Das Anbaugerät kann beispielsweise als ein Anhänger ausgebildet sein. Das Anbaugerät kann beispielsweise als ein Pflug ausgebildet sein. Das Anbaugerät kann beispielsweise wenigstens eine angetriebene Achse aufweisen. Der Radkopf kann ein Rad aufweisen oder zur Lagerung und Antreiben eines Rads des Anbaugeräts dienen. Der Radkopf kann aber auch eine Fahrkette halten und optional antreiben. Als Rad kann dann ein Ritzel verstanden werden, welches mit der Fahrkette eingreift. Der Radkopf kann als elektrifizierter Radkopf ausgebildet sein, mittels welchem das Anbaugerät und damit ein Zugmaschinenverbund aus Arbeitsmaschine und Anbaugerät mit angetrieben werden kann. Der Radkopf kann auch das Rad, das Ritzel und alternativ oder zusätzlich die Fahrkette aufweisen. Der Radkopf kann ein Teil einer Achse des Anbaugeräts sein, beispielsweiser einer gelenkten Achse. Der Radkopf kann um eine Hochrichtung verschwenkbar an dem Anbaugerät befestigt sein.
  • Der Radkopf weist einen als Elektromotor ausgebildeten Traktionsmotor mit einer Motorwelle auf. Der Elektromotor kann dazu ausgebildet sein, elektrische Energie in mechanische Energie zu wandeln. Der Elektromotor kann optional auch zur Rekuperation ausgebildet sein. Der Elektromotor wird beispielsweise von der Arbeitsmaschine im Betrieb mit elektrischer Energie versorgt. Das Anbaugerät kann hierfür aber auch beispielsweise einen Generator aufweisen, welcher von der Arbeitsmaschine angetrieben wird, beispielsweise mit einer Zapfwelle. Der Elektromotor kann beispielsweise als Synchronmaschine oder Asynchronmaschine ausgebildet sein. Der Elektromotor kann durch einen Inverter steuerbar sein. Der Inverter kann ein Teil der Arbeitsmaschine oder des Anbaugeräts sein. Der Inverter kann ein Teil des Traktionsmotors sein. Beispielsweise kann der Inverter in dem Traktionsmotor integriert sein. An der Motorwelle des Traktionsmotors kann beispielsweise eine Abtriebsleistung zur Verfügung gestellt werden.
  • Der Traktionsmotor kann aktiv kühlbar ausgebildet sein. Beispielsweise kann der Traktionsmotor für eine Kühlung mit einer Kühlflüssigkeit, wie Wasser, ausgebildet sein. Der Radkopf kann eine Kühlvorrichtung aufweisen, welche zum Kühlen des Traktionsmotors ausgebildet ist. Die Kühlvorrichtung kann einen Wärmetauscher außerhalb eines Motorgehäuses aufweisen. Die Kühlvorrichtung kann eine Pumpe aufweisen. Die Kühlvorrichtung kann Kühlkanäle innerhalb des Motorgehäuses aufweisen. Dadurch kann der Traktionsmotor auch bei einer kompakten Bauweise und alternativ oder zusätzlich einer hohen Integration in dem Anbaugerät eine hohe Antriebsleistung bereitstellen.
  • Der Radkopf weist ein Getriebe auf. Das Getriebe kann für eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle zu einem Rad des Anbaugeräts ausgebildet sein. Das Getriebe kann für eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle zu einem Abtrieb ausgebildet sein. Der Abtrieb kann als Rad oder Ritzel ausgebildet sein. Der Abtrieb kann auch ein Abtrieb des Getriebes sein, wie eine Ausgangswelle. Das Getriebe kann eine Übersetzung bereitstellen. Das Getriebe kann beispielsweise eine konstante Übersetzung aufweisen. Das Getriebe kann aber auch eine stufenartig oder stufenlos veränderbare Übersetzung aufweisen. Das Getriebe kann beispielsweise ein oder mehrere Gänge aufweisen. Das Getriebe kann eine Eingangswelle aufweisen, welche mit der Motorwelle drehfest verbindbar ist oder permanent drehfest verbunden ist. Das Getriebe kann eine Ausgangswelle aufweisen, welche mit dem Rad oder der Fahrkette drehfest verbindbar ist oder permanent drehfest verbunden ist.
  • Das Getriebe weist eine Antriebsbaugruppe und eine Abtriebsbaugruppe auf. Dies kann eine modulare Bauweise des Getriebes und damit eine Anpassung an den Traktionsmotor, die Arbeitsmaschine, das Anbaugerät und jeweilige geplante Einsatzzwecke erleichtern. Die Antriebsbaugruppe kann im Drehmomentfluss traktionsmotorseitig zu der Abtriebsbaugruppe angeordnet sein. In Axialrichtung kann die Antriebsbaugruppe auf einer dem Traktionsmotor zugewandten Seite der Abtriebsbaugruppe angeordnet sein. Beide Baugruppen können vormontierbar sein und dann jeweils als eine Einheit aneinander und alternativ oder zusätzlich an dem Traktionsmotor befestigbar sein. Dadurch kann eine Montage einfach sein. Die Antriebsbaugruppe kann ein Gehäuse aufweisen. Die Abtriebsbaugruppe kann ein Gehäuse aufweisen. Das Gehäuse einer Baugruppe kann auch durch ein Drehelement der Baugruppe ausgebildet sein.
  • Die Antriebsbaugruppe weist einen ersten Planetenradsatz auf. Der erste Planetenradsatz weist ein erstes Sonnenrad, einen ersten Planetenträger und ein erstes Hohlrad auf. Der erste Planetenradsatz kann als Minus-Planetenradsatz oder Plus-Planetenradsatz ausgebildet sein. Der erste Planetenradsatz kann einen Satz von ersten Planetenrädern aufweisen, welche beispielsweise drehbar an dem ersten Planetenträger gelagert sind. Der erste Planetenradsatz kann beispielsweise drei oder vier Planetenräder aufweisen. Die ersten Planetenräder können beispielsweise mit dem ersten Sonnenrad und dem ersten Hohlrad kämmen.
  • Die Abtriebsbaugruppe weist einen zweiten Planetenradsatz auf. Der zweite Planetenradsatz weist ein zweites Sonnenrad, einen zweiten Planetenträger und ein zweites Hohlrad auf. Der zweite Planetenradsatz kann als Minus-Planetenradsatz oder Plus-Planetenradsatz ausgebildet sein. Der zweite Planetenradsatz kann einen Satz von zweiten Planetenrädern aufweisen, welche beispielsweise drehbar an dem zweiten Planetenträger gelagert sind. Der zweite Planetenradsatz kann beispielsweise drei oder vier Planetenräder aufweisen. Die zweiten Planetenräder können beispielsweise mit dem zweiten Sonnenrad und dem zweiten Hohlrad kämmen.
  • Ein Planetenradsatz ist beispielsweise als Minus-Planetenradsatz oder Plus-Planetenradsatz ausgebildet. Die Sonnenräder, Planetenträger und Hohlräder eines Planetenradsatzes bilden beispielsweise dessen Drehelemente. Jeder Planetenradsatz kann ein oder mehrere Planetenräder aufweisen, welche drehbar an dem Planetenträger befestigt sind. Beispielsweise kämmen die Planetenräder eines Planetenradsatzes jeweils mit einem Sonnenrad und einem Hohlrad eines Planetenradsatzes. Jeder Planetenradsatz kann frei von weiteren als den hier genannten Elementen sein. Jeder Planetenradsatz kann frei von weiteren als den hier genannten Drehelementen sein. Eine Drehachse eines Planetenradsatzes kann einer Drehachse der Drehelemente entsprechen. Die Drehelemente jedes Planetenradsatzes können einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein. Beispielsweise kann das erste Sonnenrad ein Zahnradelement und ein Wellenelement aufweisen, welche permanent drehfest miteinander verbunden sind. Das Getriebe kann frei von weiteren als den hier genannten Schaltelementen sein.
  • Durch die Nutzung von Planetenradsätzen kann eine hohe Übersetzung mit geringem Bauraumbedarf bereitstellbar sein. Beispielsweise kann ein Durchmesser des ersten Planetenradsatzes und alternativ oder zusätzlich des zweiten Planetenradsatzes gleich oder kleiner als ein Durchmesser des Traktionsmotors sein. Zudem kann ein Planetenradsatz gut hohen Drehmomenten widerstehen. Die Nummerierungen dienen dabei lediglich der Zuordnung. Beispielsweise kann die Antriebsbaugruppe und alternativ oder zusätzlich die Abtriebsbaugruppe frei von weiteren Planetenradsätzen sein. Beispielsweise weist der zweite Planetenradsatz nur ein einziges Hohlrad, ein einziges Sonnenrad und einen einzigen Planetenträger auf. Die Bezeichnung als zweites Sonnenrad kann beispielsweise dazu dienen, dieses Sonnenrad eindeutig dem zweiten Planetenradsatz zuzuordnen. Generell kann die Nummerierung und alternativ oder zusätzlich die Bezeichnung von Bauteilen nach deren Baugruppe der Zuordnung dienen. Das Getriebe kann frei von weiteren Planetenradsätzen sein. Das Getriebe kann frei von Stirnradstufen sein.
  • Die Motorwelle und das erste Sonnenrad sind permanent drehfest miteinander verbunden. Das erste Sonnenrad kann beispielsweise die Eingangswelle der Antriebsbaugruppe bilden. Die Antriebsleistung von dem Traktionsmotor wird beispielsweise an dem ersten Sonnenrad in das Getriebe eingeleitet.
  • Der erste Planetenträger ist permanent drehfest mit dem zweiten Sonnenrad verbunden. Dadurch kann die Drehmomentübertragung zwischen dem ersten Planetenradsatz und dem zweiten Planetenradsatz und damit zwischen der Antriebsbaugruppe und der Abtriebsbaugruppe erfolgen. Beispielsweise kann das zweite Sonnenrad eine Außenverzahnung und der erste Planetenträger eine Innenverzahnung aufweisen, welche die drehfeste Verbindung bereitstellen. Bei der Montage des Radkopfes kann der Außenverzahnungsabschnitt des zweiten Sonnenrads, welcher beispielsweise nicht mit jeweiligen zweiten Planetenrädern kämmt, in den ersten Planetenträger eingeführt werden.
  • Der zweite Planetenträger bildet einen Abtrieb des Getriebes. Der zweite Planetenträger kann auch den Abtrieb des Radkopfes bilden. Der zweite Planetenträger kann der Ausgangswelle des Getriebes entsprechen. Beispielsweise ist der zweite Planetenträger permanent drehfest mit dem Rad verbunden, insbesondere mit einer Felge des Rads. Das Rad kann beispielsweise radial außen oder stirnseitig an dem zweiten Planetenträger befestigt sein. Beispielsweise kann auch ein Ritzel mit dem zweiten Planetenträger permanent drehfest verbunden sein, welches eine Fahrkette antreibt.
  • Das zweite Hohlrad ist an einem stationären Bauteil permanent festgesetzt. Dafür kann das zweite Hohlrad beispielsweise permanent drehfest mit dem stationären Bauteil verbunden sein. Dadurch kann hier ein in dem zweiten Planetenradsatz übertragenes Drehmoment abgestützt werden. Beispielsweise kann das zweite Hohlrad indirekt oder direkt mit einem Rahmen oder einer Karosserie des Anbaugeräts permanent drehfest verbunden sein. Das stationäre Bauteil kann als ein Gehäuse der Antriebsbaugruppe ausgebildet sein. Das stationäre Bauteil kann auch als das erste Hohlrad oder ein Gehäuse des Traktionsmotors ausgebildet sein. Das stationäre Bauteil kann beispielsweise ein unbewegliches Teil des Rahmens oder der Karosserie des Anbaugerät sein. Das stationäre Bauteil kann einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein, wobei diese Teile nicht zwingend miteinander verbunden sein müssen.
  • Das erste Hohlrad kann beispielsweise ebenfalls an dem stationären Bauteil permanent festgesetzt sein oder durch ein Schaltelement festsetzbar sein. Dafür kann das erste Hohlrad beispielsweise permanent drehfest mit dem stationären Bauteil verbunden sein oder durch Betätigen des Schaltelements mit dem stationären Bauteil drehfest verbindbar sein. Dadurch kann hier ein in dem ersten Planetenradsatz übertragenes Drehmoment abgestützt werden.
  • Insgesamt ergibt sich so ein kompaktes Getriebe mit einer hohen Übersetzung. Durch den Traktionsmotor kann die Arbeitsmaschine beim Fahren unterstützt werden. Beispielsweise kann der Traktionsmotor in unwegsamen Gelände, wie auf einem feuchten Feld oder in einer Baugruppe, den Zugmaschinenverbund mit antreiben. Die Arbeitsmaschine kann so einen Antriebsstrang mit geringerer Leistung aufweisen.
  • Unter einer drehfesten Verbindung zweier Elemente wird eine Verbindung verstanden, bei welcher die beiden Elemente zu allen bestimmungsgemäßen Zuständen im Wesentlichen starr miteinander gekoppelt sind. Hierunter fällt auch eine reibschlüssige Verbindung, bei welcher es zu einem gewollten oder ungewollten Schlupf kommen kann. Permanent drehfest verbundene Elemente können beispielsweise als dauerhaft drehfest miteinander verbundene einzelne Komponenten oder auch einstückig vorliegen.
  • Eine Verbindung zweier Elemente über ein weiteres Element kann bedeuten, dass dieses weitere Element an einer mittelbaren Wirkverbindung der beiden Elemente beteiligt sein kann. Beispielsweise kann dieses Element im Kraftfluss zwischen diesen beiden Elementen angeordnet sein. Eine Verbindung zweier Elemente über zwei oder mehr Elemente kann bedeuten, dass diese weiteren Elemente alle an einer mittelbaren Wirkverbindung der beiden Elemente beteiligt sind. Eine schaltbare Verbindung kann in einem Zustand eine Drehmomentübertragung zwischen zwei Elementen ermöglichen, beispielsweise durch eine starre Kopplung, und in einem anderen Zustand diese Drehmomentübertragung im Wesentlichen unterbrechen. Dafür kann zwischen den zwei Elementen ein entsprechendes Schaltelement vorgesehen sein. Wenn zwei Elemente drehfest verbindbar sind, können diese zwei Elemente beispielsweise über ein Schaltelement miteinander drehfest verbindbar sein. Wenn zwei Elemente mechanisch wirkverbindbar sind, können diese zwei Elemente beispielsweise über ein Schaltelement zur Drehmomentübertragung verbunden werden. Eine Wirkverbindung kann beispielsweise durch miteinander kämmende Zahnräder und alternativ oder zusätzlich eine Stirnradstufe zwischen zwei Elementen bereitgestellt werden. Bei einer Wirkverbindung kann eine Rotation eines der beiden Elemente eine korrespondierende Reaktion des anderen der beiden wirkverbundenen Elemente bedingen. Eine Drehrichtung und eine Drehzahl können sich dabei unterscheiden.
  • Der Traktionsmotor, das Getriebe und alternativ oder zusätzlich das Rad können koaxial angeordnet sein. Beispielsweise kann die Eingangswelle des Getriebes koaxial mit der Ausgangswelle des Getriebes sein. Beispielsweise kann die Eingangswelle des Getriebes koaxial mit der Motorwelle sein. Beispielsweise können die Antriebsbaugruppe und die Abtriebsbaugruppe koaxial angeordnet sein. Beispielsweise kann eine Drehachse des ersten Planetenradsatzes und eine Drehachse des zweiten Planetenradsatzes koaxial sein. Es kann sich eine kompakte und einfache Bauweise ergeben. Beispielsweise kann der Radkopf so gut als Achsantrieb oder Antrieb eines Rads des Anbaugeräts integriert werden.
  • Der Traktionsmotor und die Antriebsbaugruppe können aneinander montiert sein, beispielsweise durch eine Verschraubung eines Gehäuses des Traktionsmotors mit einem Gehäuse der Antriebsbaugruppe. Die Abtriebsbaugruppe kann an dem Traktionsmotor und alternativ oder zusätzlich der Antriebsbaugruppe montiert sein, beispielsweise durch eine Verschraubung des zweiten Hohlrads mit dem Gehäuse der Antriebsbaugruppe oder des Traktionsmotors.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Radkopfes kann es vorgesehen sein, dass die Antriebsbaugruppe ein Trennelement aufweist, mittels welchem eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle zu dem zweiten Sonnenrad in dem ersten Planetenradsatz unterbrechbar ist. Beispielsweise kann das Trennelement als Schaltelement ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Trennelement als reibschlüssiges Schaltelement, wie eine Lamellenkupplung, oder als formschlüssig Schaltelement, wie eine Klauenkupplung, ausgebildet sein. Das Trennelement kann beispielsweise elektrisch oder hydraulisch betätigbar sein. Das Trennelement kann beispielsweise zwischen einer Offenstellung, in welchem die Drehmomentübertragung unterbrochen ist, und einer Schließstellung, in welchem die Drehmomentübertragung möglich ist, verstellbar sein. Das erste Hohlrad kann an dem stationären Bauteil mittels des Trennelements zur Drehmomentübertragung festsetzbar sein. Beispielsweise stellt das Trennelement bei dessen Betätigung eine drehfeste Verbindung zwischen dem ersten Hohlrad und dem stationären Bauteil, wie dem Gehäuse der Antriebsbaugruppe oder des Traktionsmotors, her.
  • Durch das Trennelement kann der Traktionsmotor von dem Abtrieb des Getriebes entkoppelt werden. Dadurch können beispielsweise Schleppverluste reduziert werden, wenn keine Antriebskraft durch den Traktionsmotor während einer Fahrt zur Verfügung gestellt wird. Beispielsweise benötigt ein Zugmaschinenverbund bei einer zügigen Fahrt über eine Landstraße häufig nur einen Bruchteil einer Antriebsleistung der Arbeitsmaschine und es kann dann effizienter sein, den Traktionsmotor des Anbaugeräts zu deaktivieren und zu entkoppeln. Zudem kann dann das Getriebe gut auf Fahrbereiche ausgelegt werden, bei welchen ein hohes Drehmoment aber eine geringe Geschwindigkeit erforderlich ist, wie bei einem Pflügen eines Felds oder einer Ausfahrt aus einer Baugrube auf einer steilen Rampe. Durch das Abkoppeln kann zudem auch vermieden werden, dass der Traktionsmotor zu hohe Drehzahlen erreicht.
  • Beispielsweise weist der Radkopf eine Elektropumpe auf, welche an dem Gehäuse des Traktionsmotors oder der Antriebsbaugruppe montiert ist. Mit der Elektropumpe wird im Betrieb das Trennelement geschlossen gehalten, um die Drehmomentübertragung zu ermöglichen. Das Trennelement kann beispielsweise als Lamellenkupplung oder Klauenkupplung ausgebildet sein. Das Trennelement kann in einem Innenraum des Gehäuses der Antriebsbaugruppe angeordnet sein. Das Trennelement kann beispielsweise einen im Wesentlichen zu dem Hohlrad identischen Durchmesser aufweisen und beispielsweise einen geringeren Durchmesser als der Traktionsmotor aufweisen.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Radkopfes kann es vorgesehen sein, dass die Antriebsbaugruppe einen Drehzahlsensor aufweist, welcher dazu ausgebildet ist, eine Drehzahl des ersten Hohlrads zu erfassen. Beispielsweise kann sich das erste Hohlrad drehen, wenn es von dem stationären Bauteil durch das Trennelement entkoppelt ist und das Anbaugerät durch die Arbeitsmaschine gezogen oder geschoben wird. Der Radkopf kann eine Steuervorrichtung aufweisen. Die Steuervorrichtung kann dazu ausgebildet ist, den Traktionsmotor in Abhängigkeit von der erfassten Drehzahl des Hohlrads zu steuern, um bei durch das Trennelement unterbrochener Drehmomentübertragung eine Drehzahl der Motorwelle mit der Drehzahl des ersten Hohlrads für ein Schalten des Trennelements zum Wiederherstellen der Drehmomentübertragung zu synchronisieren. Die Steuervorrichtung kann beispielsweise als der Inverter ausgebildet sein. Sofern die Steuervorrichtung nicht direkt in dem Radkopf integriert ist, beispielsweise weil die Steuervorrichtung Teil der Arbeitsmaschine ist, kann der Radkopf auch als Radkopfsystem verstanden werden, welcher die Steuervorrichtung umfasst. Der Drehzahlsensor kann ebenfalls auch kein Teil des Radkopfes sein, sondern des Anbaugeräts. Auch in diesem Fall kann der Radkopf als Radkopfsystem, welches den Drehzahlsensor aufweist, verstanden werden. Das erste Hohlrad kann eine Außenverzahnung aufweisen, an welchem wenigstens ein Teil des Drehzahlsensor befestigbar ist und welche alternativ oder zusätzlich ein Drehzahlsignal induziert. Der Drehzahlsensor kann beispielsweise als ein Hall-Sensor ausgebildet sein.
  • Durch die Steuervorrichtung kann das Trennelement auch im Fahrbetrieb geschlossen werden, um den Traktionsmotor anzukoppeln, selbst wenn das Trennelement beispielsweise als Klauenkupplung ausgebildet ist. Die Drehzahl der Motorwelle und des ersten Hohlrads kann auch bei geringen Abweichungen als Synchron angesehen werden, beispielsweise bei einer Abweichung von ca. 50 Umdrehungen pro Minute. Durch die Abweichung in den Drehzahlen kann ein Anstoßen von Köpfen beim Schließen des Trennelements vermieden werden. Das Trennelement kann den Traktionsmotor auch vor zu hohen Drehzahlen bei einer hohen Fahrgeschwindigkeit durch Abkoppeln schützen.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Radkopfes kann es vorgesehen sein, dass das erste Hohlrad an dem stationären Bauteil permanent festgesetzt ist. Alternativ kann das erste Hohlrad also auch permanent drehfest mit dem stationären Bauteil verbunden sein und alternativ oder zusätzlich die Antriebsbaugruppe kein Trennelement aufweisen. Generell kann das Getriebe frei von einer Möglichkeit für eine Unterbrechung der Drehmomentübertragung sein und der Traktionsmotor somit nicht abkoppelbar sein. Dann kann der Radkopf besonders kompakt und kostengünstig sein.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Radkopfes kann es vorgesehen sein, dass die Antriebsbaugruppe eine Bremse aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger festsetzbar ist. Die Bremse kann so als Betriebsbremse fungieren und den Abtrieb des Getriebes somit bremsen. Die Bremse kann beispielsweise als ein reibschlüssiges Schaltelement ausgebildet sein, mittels welchem der zweite Planetenträger mit dem stationären Bauteil verbindbar ist. Die Bremse kann bauraumsparend eine zusätzliche Bremsleistung bereitstellen. Dadurch kann beispielsweise eine Betriebsbremse der Arbeitsmaschine für geringeren Leistungen ausgelegt werden und muss beispielsweise nicht für die zusätzliche Antriebsleistung von Anbaugeräten mit elektrifiziertem Radkopf im Fahrbetrieb ausgelegt werden. Die Bremse kann beispielsweise als Trommelbremse oder Lamellenkupplung ausgebildet sein. Die Bremse kann beispielsweise radial außen zu dem ersten Planetenradsatz und alternativ oder zusätzlich dem ersten Hohlrad angeordnet sein. Dadurch kann die Bremse einen großen Durchmesser aufweisen und so sehr leistungsstark sein. Die Bremse kann als trockene Bremse ausgebildet sein. Dadurch kann die Bremse besonders kostengünstig sein. Die Bremse kann dazu ausgebildet sein, den zweiten Planetenträger mit dem Gehäuse der Antriebsbaugruppe, dem ersten Hohlrad und alternativ oder zusätzlich dem Gehäuse des Traktionsmotors schaltbar drehfest zu verbinden.
  • Alternativ weist der Radkopf eine Bremse auf, welche beispielsweise direkt auf das Rad, wie eine Felge des Rads, wirkt. Diese Bremse kann Teil der Abtriebsbaugruppe sein. Alternativ ist die Antriebsbaugruppe, die Abtriebsbaugruppe und alternativ oder zusätzlich der Radkopf insgesamt frei von einer Bremse. Sofern in der Abtriebsbaugruppe eine Bremse vorgesehen ist, kann die Antriebsbaugruppe frei von einer Bremse sein, und umgekehrt.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Radkopfes kann es vorgesehen sein, dass die Abtriebsbaugruppe eine Bremse aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger festsetzbar ist. Beispielsweise kann die Bremse den zweiten Planetenträger mit dem stationären Bauteil verbinden. Die Bremse kann auch dazu ausgebildet sein, den zweiten Planetenradsatz zu verblocken, beispielsweise indem zwei Drehelemente des zweiten Planetenradsatzes drehfest miteinander werden, um so den zweiten Planetenträger festzusetzen. Beispielsweise kann die Bremse in der Abtriebsbaugruppe dazu ausgebildet sein, den zweiten Planetenträger drehfest mit dem zweiten Hohlrad oder dem zweiten Sonnenrad zu verbinden. Beispielsweise kann die Bremse in der Abtriebsbaugruppe dazu ausgebildet sein, das zweite Hohlrad mit dem zweiten Sonnenrad zu verbinden. Die Bremse in der Abtriebsbaugruppe kann beispielsweise als nasse Bremse, beispielsweise als eine Lamellenkupplung, ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Bremse in der Arbeitsbaugruppe in den zweiten Planetenradsatz integriert sein. Beispielsweise kann die Bremse in der Abtriebsbaugruppe radial innerhalb des zweiten Hohlrads angeordnet sein und alternativ oder zusätzlich einen Durchmesser, welcher genauso groß oder kleiner als der Durchmesser des Traktionsmotors ist, aufweisen. Der Radkopf kann so radial besonders kompakt sein.
  • Lamellen der Bremse der Abtriebsbaugruppe können mit einer Verzahnung des zweiten Hohlrads drehfest verbunden sein, welche auch zum Kämmen mit den zweiten Planetenrädern dient. Es kann somit einen Axialabschnitt dieser Verzahnung für das Kämmen mit den zweiten Planetenrädern und einen weiteren Axialabschnitt dieser Verzahnung für das Befestigen der Lamellen geben. Die beiden Verzahnungsbereiche können kostengünstig gemeinsam gefertigt werden. Lamellen der Bremse der Abtriebsbaugruppe können mit einer Verzahnung des zweiten Sonnenrads drehfest verbunden sein, welche auch zum Kämmen mit den zweiten Planetenrädern dient. Es kann somit einen Axialabschnitt dieser Verzahnung für das Kämmen mit den zweiten Planetenrädern und einen weiteren Axialabschnitt dieser Verzahnung für das Befestigen der Lamellen geben. Die beiden Verzahnungsbereiche können kostengünstig gemeinsam gefertigt werden.
  • Sofern die Bremse der Abtriebsbaugruppe das zweite Sonnenrad mit dem zweiten Hohlrad zum Bremsen verbindet, kann auf die Bremse aufgrund der Übersetzung in dem zweiten Planetenradsatz nur ein geringes Drehmoment wirken. Dadurch kann die Bremse in der Abtriebsbaugruppe kompakt sein und einen geringen Verschleiß haben.
  • Der zweite Planetenträger kann den Planetenradsatz und insgesamt die Abtriebsbaugruppe radial außen einfassen. Der zweite Planetenträger kann beispielsweise topfförmig ausgebildet sein. Der zweite Planetenträger kann sich axial bis zu der Bremse der Antriebsbaugruppe radial außen erstrecken, beispielsweise entlang der Abtriebsbaugruppe. Der zweite Planetenträger kann eine Art Gehäuse für den zweiten Planetenradsatz und alternativ oder zusätzlich der Abtriebsbaugruppe ausbilden.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Radkopfes kann es vorgesehen sein, dass das zweite Hohlrad zweiteilig ausgebildet ist. Beispielsweise kann einfach eine Verbindung zu der Bremse in der Antriebsbaugruppe bereitgestellt werden. Zudem kann eine Beschaffung und alternativ oder zusätzlich Fertigung jeweiliger Teile einfacher sein. Beispielsweise kann das zweite Hohlrad einen Ring und einen Träger aufweisen. Durch die zweiteilige Bauweise kann ein Toleranzausgleich einfach sein und das Getriebe leise sein.
  • Alternativ kann das zweite Hohlrad einteilig ausgebildet sein. Eine solche Bauweise kann sehr kostengünstig sein. Zudem kann das zweite Hohlrad so hohen Lasten widerstehen und beispielsweise eine Montage der Bremse in der Abtriebsbaugruppe erleichtern.
  • Die Verzahnungen des ersten Planetenradsatzes und alternativ oder zusätzlich des zweiten Planetenradsatzes können als Schrägverzahnungen ausgebildet sein. Beispielsweise können die Verzahnungen des ersten Planetenradsatzes und des zweiten Planetenradsatzes so schräg ausgeführt sein, dass der erste Planetenträger axial in Richtung des zweiten Planetenradsatzes gedrückt wird und dass das zweite Sonnenrad axial in Richtung des ersten Planetenradsatzes gedrückt wird. Dadurch wird durch eine Drehmomentübertragung die Befestigung der Abtriebsbaugruppe und alternativ oder zusätzlich der Antriebsbaugruppe wenig belastet.
  • Ein zweiter Aspekt betrifft einen modularer Radkopfbausatz. Der Radkopfbausatz kann für ein Anbaugerät ausgebildet sein, wobei das Anbaugerät mit einer Arbeitsmaschine koppelbar ist. Der Radkopfbausatz kann dazu ausgebildet sein, aus verschiedenen auswählbaren Modulen einen Radkopf gemäß dem ersten Aspekt zusammenstellen zu können. Der Radkopfbausatz kann dazu ausgebildet sein, daraus einen Radkopf gemäß dem ersten Aspekt herzustellen. Je nach gewählten Modulen kann der Radkopf eine unterschiedliche Konfiguration aufweisen. Die Konfigurationen können dabei einer oder mehreren unterschiedlichen Ausführungsformen des Radkopfs gemäß dem ersten Aspekt entsprechen. Jeweilige weitere Merkmale, Ausführungsformen und Vorteile sind den Beschreibungen des ersten Aspekts zu entnehmen. Umgekehrt stellen auch Merkmale, Ausführungsformen und Vorteile des zweiten Aspekts Merkmale, Ausführungsformen und Vorteile des ersten Aspekts dar.
  • Beispielsweise kann bei dem Radkopfbausatz zwischen verschiedenen Antriebsbaugruppen als auswählbare Module gewählt werden. Der Radkopfbausatz kann diese unterschiedlich ausgeführten Antriebsbaugruppen aufweisen. Beispielsweise kann bei dem Radkopfbausatz zwischen verschiedenen Abtriebsbaugruppen als auswählbare Module gewählt werden. Der Radkopfbausatz kann diese unterschiedlich ausgeführten Abtriebsbaugruppen aufweisen. Beispielsweise kann bei dem Radkopfbausatz zwischen verschiedenen Traktionsmotoren als auswählbare Module gewählt werden. Der Radkopfbausatz kann diese unterschiedlich ausgeführten Traktionsmotoren aufweisen. Dadurch können das Getriebe und der Traktionsmotor sowohl aufeinander als auch auf Leistungsanforderungen des Anbaugeräts und der Arbeitsmaschine einfach abgestimmt werden. Zudem können so einfach Zusatzfunktionen beim Zusammenstellen und Montieren eines Radkopfes ausgewählt werden, wie ein Trennelement zum Abkoppeln des Traktionsmotors und alternativ oder zusätzlich eine Bremse. Dabei können auch Kostenerfordernisse und Bauraumerfordernisse berücksichtigt werden. Die verschiedenen Module können dabei viele Gleichteilen aufweisen. Einige Teile können auch gleiche Halbzeuge nutzen, welche je nach gewähltem Modul nachbearbeitet werden. Beispielsweise kann ein Gehäuse der Antriebsbaugruppe ein gleiches Rohteil nutzen und je nachdem, ob die Antriebsbaugruppe die Bremse aufweist, für deren Integration zusätzlich ausgefräst werden. Der aus dem Radkopfbausatz erzeugte Radkopf kann so trotz seiner Anpassung sehr kostengünstig sein. Alle auswählbaren Module oder auch nur bestimmte Module des Radkopfbausatzes können miteinander kompatibel sein.
  • Der Radkopfbausatz weist wenigstens einen als Elektromotor ausgebildeten Traktionsmotor mit einer Motorwelle und ein Getriebe für eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle zu einem Abtrieb auf. Der Traktionsmotor kann modular auswählbar sein. Das Getriebe weist eine Antriebsbaugruppe und Abtriebsbaugruppe auf. Die Antriebsbaugruppe kann modular auswählbar sein. Die Abtriebsbaugruppe kann modular auswählbar sein. Das Getriebe kann so aus zwei Modulen zusammengestellt werden. Wenigstens für eines der Module, also beispielsweise die Antriebsbaugruppe oder die Abtriebsbaugruppe, kann der Radkopfbausatz zwei unterschiedliche Varianten zur Auswahl aufweisen. Bei modular auswählbaren Teilen kann der Radkopfbausatz beispielsweise wenigstens zwei unterschiedliche Optionen aufweisen.
  • Jede Variante der Antriebsbaugruppe weist einen ersten Planetenradsatz mit einem ersten Sonnenrad, einem ersten Planetenträger und einem ersten Hohlrad auf. Jede Variante der Abtriebsbaugruppe weist einen zweiten Planetenradsatz mit einem zweiten Sonnenrad, einem zweiten Planetenträger und einem zweiten Hohlrad auf. Die Motorwelle und das erste Sonnenrad sind in dem aus dem Radkopfbausatz herstellbaren Radkopf permanent drehfest miteinander verbunden. Der erste Planetenträger ist permanent drehfest mit dem zweiten Sonnenrad verbunden, wenn der Radkopf montiert ist. Der zweite Planetenträger bildet in jeder Variante einen Abtrieb des Getriebes. Das zweite Hohlrad ist in jeder Variante an einem stationären Bauteil permanent festgesetzt. Das erste Hohlrad ist je nach Variante beispielsweise an dem stationären Bauteil permanent festgesetzt oder mittels eines Trennelements festsetzbar.
  • Der Radkopfbausatz kann wenigstens zwei verschiedene Antriebsbaugruppen aufweisen. Der Radkopfbausatz kann alternativ oder zusätzlich wenigstens zwei verschiedene Abtriebsbaugruppen aufweisen. Die verschiedenen auswählbaren Antriebsbaugruppen können sich beispielsweise durch deren Funktionen bzw. das Vorhandensein von Schaltelementen oder deren Abwesenheit und alternativ oder zusätzlich eine Breite von Verzahnungen des ersten Planetenradsatzes unterscheiden. Die verschiedenen auswählbaren Abtriebsbaugruppen können sich beispielsweise durch deren Funktionen bzw. das Vorhandensein von Schaltelementen oder deren Abwesenheit und alternativ oder zusätzlich eine Breite von Verzahnungen des zweiten Planetenradsatzes unterscheiden. Jeweilige Montageschnittstellen können für alle Module gleich sein.
  • Der Radkopfbausatz kann wenigstens zwei verschiedene Traktionsmotoren aufweisen. Für den Traktionsmotor können beispielsweise Traktionsmotoren unterschiedlicher Leistung und alternativ oder zusätzlich unterschiedlicher radialer Länge auswählbar sein. Der Durchmesser der verschiedenen Traktionsmotoren und alternativ oder zusätzlich deren Montageschnittstellen können gleich sein. Je nach Leistung des gewählten Traktionsmotors können die Antriebsbaugruppe und alternativ oder zusätzlich die Abtriebsbaugruppe, beispielsweise deren Planetenradsätze, unterschiedlich breite Verzahnungen aufweisen. Beispielsweise können nur die Verzahnungen des zweiten Planetenradsatzes breiter gewählt werden, wenn ein leistungsstärkerer Traktionsmotor genutzt wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform des modularen Radkopfbausatz kann es vorgesehen sein, dass wenigstens eine der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen ein Trennelement aufweist, mittels welchem eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle zu dem zweiten Sonnenrad in dem ersten Planetenradsatz unterbrechbar ist. Bei wenigstens einer weiteren der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen kann das erste Hohlrad an dem stationären Bauteil permanent festgesetzt sein. Die wenigstens eine Weitere der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen kann frei von einem solchen Trennelement sein. Dadurch kann bei der Zusammenstellung des Radkopfes aus dem Bausatz gewählt werden, ob der Traktionsmotor abkoppelbar ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform des modularen Radkopfbausatz kann es vorgesehen sein, dass wenigstens eine der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen eine Bremse aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger festsetzbar ist. Wenigstens eine Weitere der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen kann frei von einer solchen Bremse sein. Dadurch kann ausgewählt werden, ob eine Betriebsbremse für das Anbaugerät durch die Antriebsbaugruppe bereitgestellt wird. Die Bremse in der Antriebsbaugruppe wird beispielsweise normalerweise nicht in Kombination mit einer Bremse in der Abtriebsbaugruppe eingesetzt.
  • In einer weiteren Ausführungsform des modularen Radkopfbausatz kann es vorgesehen sein, dass wenigstens eine der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen eine Bremse aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger festsetzbar ist. Wenigstens eine weitere der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen kann frei von einer solchen Bremse sein. Dadurch kann ausgewählt werden, ob eine Betriebsbremse für das Anbaugerät durch die Abtriebsbaugruppe bereitgestellt wird. Die Bremse in der Abtriebsbaugruppe wird beispielsweise normalerweise nicht in Kombination mit Bremse in der Antriebsbaugruppe eingesetzt.
  • In einer weiteren Ausführungsform des modularen Radkopfbausatz kann es vorgesehen sein, dass wenigstens eine Verzahnung der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen breiter ist als eine Verzahnung wenigstens einer weiteren der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen. Dadurch können Verzahnungen in Stirnradsätzen an ein zu erwartendes maximales Drehmoment angepasst werden. Beispielsweise kann eine Breite aller Drehelemente einer Baugruppe in Abhängigkeit von einer Leistungsklasse des ausgewählten Traktionsmotors variiert werden.
  • Die verschiedenen Eigenschaften der Module können sich überschneiden. Beispielsweise kann es eine Antriebsbaugruppe mit Bremse und Trennelement, eine Antriebsbaugruppe ohne Bremse und mit Trennelement, eine Antriebsbaugruppe mit Bremse und ohne Trennelement und eine Antriebsbaugruppe ohne Bremse und ohne Trennelement zur Auswahl geben. Es kann aber auch weniger verschiedene Module zur Auswahl geben.
  • Bei dem Radkopfbausatz kann eines der Module, zwei der Module oder alle Module zwei oder mehr Varianten aufweisen. Beispielsweise kann der Radkopfbausatz nur zwei Varianten oder mehr für den Traktionsmotor aufweisen und die Bauart der Antriebsbaugruppe und der Abtriebsbaugruppe ist fest vorgegeben. Beispielsweise kann der Radkopfbausatz nur zwei Varianten oder mehr für die Abtriebsbaugruppe aufweisen und die Bauart der Antriebsbaugruppe und des Traktionsmotors ist fest vorgegeben. Beispielsweise kann der Radkopfbausatz nur zwei Varianten oder mehr für die Antriebsbaugruppe aufweisen und die Bauart der Abtriebsbaugruppe und des Traktionsmotors ist fest vorgegeben. Beispielsweise kann der Radkopfbausatz nur zwei Varianten oder mehr für die Abtriebsbaugruppe und die Antriebsbaugruppe aufweisen und die Bauart des Traktionsmotors ist fest vorgegeben. Beispielsweise kann der Radkopfbausatz nur zwei Varianten oder mehr für den Traktionsmotor und die Abtriebsbaugruppe oder die Antriebsbaugruppe aufweisen und die Bauart der Antriebsbaugruppe bzw. der Abtriebsbaugruppe ist dann entsprechend fest vorgegeben. Beispielsweise kann der Radkopfbausatz auch zwei Varianten oder mehr für jeweils die Antriebsbaugruppe, die Abtriebsbaugruppe und den Traktionsmotor aufweisen.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
    • 1 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine erste Variante einer Antriebsbaugruppe für einen modularen Radkopfbausatz für einen Radkopf eines Anbaugerät, wobei der Radkopf ein Getriebe mit einer Antriebsbaugruppe und einer Abtriebsbaugruppe aufweist.
    • 2 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine zweite Variante einer Antriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 3 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine dritte Variante einer Antriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 4 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine vierte Variante einer Antriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 5 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine erste Variante einer Abtriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 6 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine zweite Variante einer Abtriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 7 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine dritte Variante einer Abtriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 8 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine vierte Variante einer Abtriebsbaugruppe für den modularen Radkopfbausatz.
    • 9 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine erste Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der ersten Variante der Antriebsbaugruppe und der ersten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 10 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine zweite Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der ersten Variante der Antriebsbaugruppe und der zweiten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 11 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine dritte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der ersten Variante der Antriebsbaugruppe und der dritten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 12 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine vierte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der ersten Variante der Antriebsbaugruppe und der vierten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 13 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine fünfte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der zweiten Variante der Antriebsbaugruppe und der ersten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 14 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine sechste Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der zweiten Variante der Antriebsbaugruppe und der zweiten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 15 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine siebte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der zweiten Variante der Antriebsbaugruppe und der dritten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 16 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine achte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der zweiten Variante der Antriebsbaugruppe und der vierten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 17 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine neunte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der dritten Variante der Antriebsbaugruppe und der ersten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 18 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine zehnte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der dritten Variante der Antriebsbaugruppe und der zweiten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 19 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine elfte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der vierten Variante der Antriebsbaugruppe und der ersten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
    • 20 zeigt in einer schematischen Schnittansicht eine zwölfte Variante eines Radkopfes für eine Arbeitsmaschine, wobei der Radkopf aus der vierten Variante der Antriebsbaugruppe und der zweiten Variante der Abtriebsbaugruppe gebildet wurde.
  • Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen
  • Die 9 bis 20 zeigen in einer schematischen Schnittansicht jeweils eine Variante eines Radkopfes für ein Anbaugerät, welcher aus einem Radkopfbausatz zusammengestellt wurde. Das Anbaugerät ist mit einer Arbeitsmaschine koppelbar, wobei der Radkopf dann ein Fahren durch einen elektrischen Antrieb unterstützen kann. Zu diesem Zweck weist der Radkopf einen Traktionsmotor 10 auf, welcher als Elektromotor ausgebildet ist. In den Figuren ist der Traktionsmotor 10 ohne dessen Wicklungen bzw. dessen Stator dargestellt. Gezeigt ist aber ein Gehäuse 12 des Traktionsmotors 10 und eine Motorwelle 14, an welcher eine Antriebsleistung durch den Traktionsmotor 10 bereitstellbar ist. Die Motorwelle 14 rotiert mit einem Rotor des Traktionsmotors 10.
  • Weiterhin weist der Radkopf ein Getriebe 16 auf. Das Getriebe 16 ist dazu ausgebildet, ein Drehmomentübertragung von der Motorwelle 14 zu einem Rad des Anbaugeräts zu ermöglichen und dabei eine Übersetzung bereitzustellen. Das Getriebe 16 weist eine Antriebsbaugruppe 20 und eine Abtriebsbaugruppe 30 auf. Verschiedene Varianten der Antriebsbaugruppe 20 sind jeweils in einer Schnittansicht in 1 bis 4 dargestellt. Verschiedene Varianten der Abtriebsbaugruppe 30 sind jeweils in einer Schnittansicht in 5 bis 8 dargestellt. Die Antriebsbaugruppen 20 und die Abtriebsbaugruppen 30 können paarweise miteinander kombiniert werden, um unterschiedliche Varianten des Radkopfes auszubilden. Es ergibt sich ein modularer Radkopfbausatz, mit welchem bedarfsgerecht Getriebe 16 für unterschiedliche Anbaugeräte und Arbeitsmaschinen bereitgestellt werden können.
  • Jede Variante der Antriebsbaugruppe 20 weist einen gleichen Grundaufbau auf, welcher im Folgenden geschildert wird. Die Antriebsbaugruppe 20 weist einen ersten Planetenradsatz 22 mit einem ersten Sonnenrad 24, einem ersten Planetenträger 26 und einem ersten Hohlrad 28 auf. An dem ersten Planetenträger 26 ist ein Satz von ersten Planetenrädern drehbar gelagert, welche jeweils mit dem ersten Sonnenrad 24 und dem ersten Planetenträger 26 kämmen. Das erste Sonnenrad 24 bildet eine Eingangswelle des Getriebes 16 und ist in dem Radkopf permanent drehfest mit der Motorwelle 14 verbunden. Dazu weist die Motorwelle 14 eine Innenverzahnung auf, welche mit einer Außenverzahnung des ersten Sonnenrads 24 eingreift. Der erste Planetenträger 26 bildet eine Ausgangswelle der Antriebsbaugruppe 20 und ist permanent drehfest mit einer Eingangswelle der Abtriebsbaugruppe 30 verbunden, um dort das Drehmoment weiterzuleiten. Das erste Hohlrad 28 ist je nach Variante permanent drehfest mit einem stationären Bauteil des Getriebes 16, hier einem Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20, verbunden, oder mit diesem stationären Bauteil verbindbar.
  • Das Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20 ist mit dem Gehäuse 12 des Traktionsmotors 10 durch eine Verschraubung permanent drehfest verbunden, wodurch die Antriebsbaugruppe 20 in dem Radkopf an dem Traktionsmotor 10 montiert ist. Der Traktionsmotor 10 und die Antriebsbaugruppe 20 sind in dem Radkopf koaxial zueinander angeordnet. Das Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20 stellt auch eine Schmierölversorgung für zumindest den ersten Planetenradsatz 22 bereit.
  • Jede Variante der Abtriebsbaugruppe 30 weist einen gleichen Grundaufbau auf, welcher im Folgenden geschildert wird. Die Antriebsbaugruppe 30 weist einen zweiten Planetenradsatz 32 mit einem zweiten Sonnenrad 34, einem zweiten Planetenträger 36 und einem zweiten Hohlrad 38 auf. An dem zweiten Planetenträger 36 ist ein Satz von zweiten Planetenrädern, welche jeweils mit dem zweiten Sonnenrad 34 und dem zweiten Planetenträger 36 kämmen, drehbar gelagert. Das zweite Sonnenrad 34 bildet eine Eingangswelle der Abtriebsbaugruppe 30 und ist in dem Radkopf permanent drehfest mit dem ersten Planetenträger 26 verbunden. Dazu weist der zweite Planetenträger 36 eine Innenverzahnung auf, welche mit einer Außenverzahnung des zweiten Sonnenrads 34 eingreift. Der zweite Planetenträger 36 bildet eine Ausgangswelle der Abtriebsbaugruppe 30 und damit einen Abtrieb des Getriebes 16 aus. Der zweite Planetenträger 36 ist in dem Radkopf permanent drehfest mit dem Rad des Anbaugeräts verbunden. Das zweite Hohlrad 38 ist in dem Radkopf drehfest mit einem stationären Bauteil des Getriebes 16, hier dem Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20, verbunden und damit permanent festgesetzt. Dadurch wird zudem die Abtriebsbaugruppe 30 an der Antriebsbaugruppe 20 montiert. Das zweite Hohlrad 38 ist an dem Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20 angeschraubt und greift zudem mit einer Außenverzahnung in eine Innenverzahnung des Gehäuses 40 an. Dadurch kann die Abtriebsbaugruppe 20 an der Antriebsbaugruppe 30 eingesteckt werden und die Montage kann hohen Lasten widerstehen.
  • Der zweite Planetenträger 36 bildet eine Art Gehäuse für die Abtriebsbaugruppe 30. Dafür ist der zweite Planetenträger 36 topfförmig ausgebildet und umgibt das zweite Hohlrad 38 radial außen und schließt an ein Lagerschild 42 an. Das zweite Planetenträger 36 ist mit dem Lagerschild 42 hier durch eine Verschraubung permanent drehfest verbunden. Die Abtriebsbaugruppe 30 und die Antriebsbaugruppe 20 sind in dem Radkopf koaxial zueinander angeordnet. An dem Lagerschild 42 sind in den gezeigten Beispielen zwei Schrägwälzlager angeordnet, mittels welchen der zweite Planetenträger 36 drehbar an dem Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20 gelagert ist.
  • In 1 ist eine erste Variante der Antriebsbaugruppe 20 gezeigt. Diese Variante weist ein Trennelement 50 auf, welches als ein formschlüssiges Schaltelement ausgebildet ist und in einigen anderen Varianten nicht vorhanden ist. Mittels dem Trennelement 50 kann das erste Hohlrad 38 schaltbar mit dem Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20 drehfest verbunden werden. In einem geschlossenen Zustand des Trennelements 50 ist das erste Hohlrad 38 so festgesetzt und es kann Drehmoment von der Motorwelle 14 über den ersten Planetenradsatz 22 an die Abtriebsbaugruppe 30 übertragen werden. In einem geöffneten Zustand des Trennelements 50 kann das erste Hohlrad 38 rotieren. Damit ist eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle 14 zu dem zweiten Sonnenrad 34 in dem ersten Planetenradsatz 22 unterbrechbar. Der Traktionsmotor 10 ist so von dem Abtrieb des Getriebes 16 und damit dem Rad entkoppelt. Dadurch kann der Traktionsmotor 10 vor hohen Drehzahlen geschützt werden und zudem Schleppverluste vermieden werden, wenn kein Antreiben durch den Radkopf in einer Fahrt benötigt wird.
  • In einer Ausführungsform weist diese Variante der Antriebsbaugruppe 20 einen Drehzahlsensor auf, welcher dazu ausgebildet ist, eine Drehzahl des ersten Hohlrads 28 zu erfassen. Dadurch kann eine Steuervorrichtung den Traktionsmotor 10 in Abhängigkeit von der erfassten Drehzahl des ersten Hohlrads 28 zu steuern, um bei durch das Trennelement 50 unterbrochener Drehmomentübertragung eine Drehzahl der Motorwelle 14 mit der Drehzahl des ersten Hohlrads 28 für ein Schließen des Trennelements 50 zum Wiederherstellen der Drehmomentübertragung zu synchronisieren. Dadurch kann der Traktionsmotor 10 auch bei einer Fahrt trotz formschlüssigen Trennelement 50, in den gezeigten Ausführungsformen ausgebildet als Klauenkupplung, zugeschaltet werden.
  • In 2 ist eine zweite Variante der Antriebsbaugruppe 20 gezeigt. Diese Variante weist kein Trennelement auf. Stattdessen ist das erste Hohlrad 28 permanent drehfest an dem Gehäuse 40 befestigt. In einer anderen Ausführungsform sind das erste Hohlrad 28 und das Gehäuse 40 der Antriebsbaugruppe 20 einstückig ausgebildet.
  • Zudem ist bei der zweiten Variante der Antriebsbaugruppe 20 das Gehäuse 40 im Vergleich zu der ersten Variante anders gestaltet. Jeweilige Ölkanäle sind hier anders geführt. Zudem baut das Gehäuse 40 bzw. die Antriebsbaugruppe 20 kürzer, da kein Bauraum für ein Trennelement benötigt wird. Das Gehäuse 40 kann aber aus einem gleichen Rohteil gefertigt worden sein. Für die zweite Variante wurde dann der radial vorstehende und axial dem Traktionsmotor 10 zugewandte Flansch abgetrennt.
  • In 3 ist eine dritte Variante der Antriebsbaugruppe 20 gezeigt, welche auf der ersten Variante basiert. Die dritte Variante der Antriebsbaugruppe 20 weist zusätzlich eine Bremse 60 auf, welche radial außen zu dem ersten Planetenradsatz 22 angeordnet ist. Die Bremse 60 ist als trockene Bremse, hier als Trommelbremse, ausgebildet. Zudem weist das Gehäuse 40 der Abtriebsbaugruppe 30 ein zusätzliches Flanschbauteil 44 auf, welches relativ zu dem bereits in der ersten Variante gezeigten Gehäuse 40 - bei der dritten Variante zur Befestigung und Integration der Bremse 60 modifiziert - drehbar ist. Das Flanschbauteil 44 ist in dem Radkopf mit dem zweiten Planetenträger 36 drehfest verbunden, hier durch eine Verschraubung. Die Bremse 60 fungiert als Betriebsbremse des Anbaugeräts. Durch die Bremse 60 ist der zweite Planetenträger 36 festsetzbar und damit auch das Rad des Radkopfes verzögerbar.
  • In 4 ist eine vierte Variante der Antriebsbaugruppe 20 gezeigt, welche auf der zweiten Variante basiert. Die vierte Variante der Antriebsbaugruppe 20 weist ebenfalls die Bremse 60 auf, wie die dritte Variante. Die vierte Variante weist aber kein Trennelement 50 auf, im Gegensatz zu der dritten Variante. Das Gehäuse 40 und dessen Flanschbauteil 44 können bei der dritten und vierten Variante aus dem gleichen Rohteil gefertigt werden. Für die dritte Variante wird dann beispielsweise das Gehäuse der vierten Variante als Rohteil genutzt und in einem dem Traktionsmotor 10 zugewandten Endbereich radial innen weiter aufgefräst, um das Trennelement 50 einsetzen zu können.
  • 5 zeigt eine erste Variante der Abtriebsbaugruppe 30. Das zweite Hohlrad 38 ist dabei einteilig ausgebildet.
  • 6 zeigt eine zweite Variante der Abtriebsbaugruppe 30. Das zweite Hohlrad 38 ist, im Gegensatz zu der ersten Variante, zweiteilig ausgebildet. Zudem ist eine Verzahnung der Drehelemente des zweiten Planetenradsatzes 32 breiter als bei der ersten Variante ausgebildet. Die zweite Variante der Abtriebsbaugruppe 30 wird eingesetzt, wenn für den Traktionsmotor 10 eine leistungsstärkere Elektromaschine ausgewählt wird.
  • 7 zeigt eine dritte Variante der Abtriebsbaugruppe 30, welche auf der ersten Variante beruht. Das zweite Hohlrad 38 ist weiterhin einteilig ausgebildet, erstreckt sich aber axial weiter in Richtung des Lagerschilds 42 und auch der Antriebsbaugruppe 20. Dadurch gibt es einen zusätzlichen Bauraum in der Abtriebsbaugruppe 30 und innerhalb des zweiten Hohlrads 38. Dort ist axial neben den Verzahnungen der Drehelemente des zweiten Planetenradsatzes 32 in Richtung des Lagerschilds 42 und auch der Antriebsbaugruppe 20 eine Bremse 70 angeordnet. Die Bremse 70 der Abtriebsbaugruppe 30 dient ebenfalls dazu, den zweiten Planetenträger 36 festzusetzen. Die Bremse 70 bildet also ebenfalls eine Betriebsbremse für das Anbaugerät.
  • In dem gezeigten Beispiel kann dafür die Bremse 70 das zweite Hohlrad 38 drehfest mit dem zweiten Sonnenrad 34 verbinden. Dadurch wird der zweite Planetenradsatz 32 verblockt und damit auch der zweite Planetenträger 36 festgesetzt. Durch diese Bauweise wirkt dabei auf die Bremse 70 ein geringes Drehmoment. In dem Radkopf werden üblicherweise nicht Varianten der Abtriebsbaugruppe 30 mit Bremse 70 mit Varianten der Antriebsbaugruppe 20 kombiniert, da normalerweise keine zwei Bremsen in dem Radkopf benötigt werden.
  • Die Bremse 70 der Abtriebsbaugruppe 30 ist als nasse Bremse ausgebildet, hier als Lamellenbremse. Die Bremse 70 benötigt keinen zusätzlichen radialen Bauraum, womit die Varianten der Abtriebsbaugruppe 30 besonders geeignet für Anbaugeräte mit geringem radialem Bauraum, welche eine Betriebsbremse benötigen, ist. Radial äußere Lamellen der Bremse 70 sind drehfest über einer Verzahnung des zweiten Hohlrads 38 an dem zweiten Hohlrad 38 gehalten. Dabei handelt es sich in einer Ausführungsform um einen Verzahnungsbereich einer radial inneren Verzahnung des zweiten Hohlrads 38, welche auch mit den zweiten Planetenrädern kämmt. Die Fertigung der Verzahnungsbereiche kann gemeinsam kostengünstig erfolgen. Radial innere Lamellen der Bremse 70 sind drehfest über einer Verzahnung des zweiten Sonnenrads 34 an dem zweiten Sonnenrad 34 gehalten. Dabei handelt es sich in einer Ausführungsform um ein Verzahnungsbereich einer radial äußeren Verzahnung des zweiten Sonnenrads 34, welche auch mit den zweiten Planetenrädern kämmt. Die Fertigung der Verzahnungsbereiche kann gemeinsam kostengünstig erfolgen. Alternativ ist dieser Verzahnungsbereich in einem Beispiel durch ein separates aufgepresstes Zahnrad gebildet.
  • 8 zeigt eine vierte Variante der Abtriebsbaugruppe 30, welche auf der dritten Variante beruht. Wie bei der ersten und zweiten Variante ist eine Verzahnung der Drehelemente des zweiten Planetenradsatzes 32 bei der vierten Variante breiter als bei der dritten Variante ausgebildet. Die vierte Variante der Abtriebsbaugruppe 30 wird eingesetzt, wenn für den Traktionsmotor 10 eine leistungsstärkere Elektromaschine ausgewählt wird.
  • Die vier Varianten der Antriebsbaugruppe 20 und die vier Varianten der Abtriebsbaugruppe 30 können modular ausgewählt und für eine Bereitstellung des Radkopfes kombiniert werden. Dabei ist in den gezeigten Beispielen auch eine Kombination mit zwei unterschiedlich leistungsstarken Traktionsmotoren 10 möglich.
  • 9 zeigt eine erste Variante des Radkopfes, bei welchem die ersten Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 1 und die ersten Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 5 kombiniert wurde.
  • 10 zeigt eine zweite Variante des Radkopfes, bei welchem die ersten Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 1 und die zweite Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 6 kombiniert wurde.
  • 11 zeigt eine dritte Variante des Radkopfes, bei welchem die ersten Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 1 und die dritte Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 7 kombiniert wurde.
  • 12 zeigt eine vierte Variante des Radkopfes, bei welchem die ersten Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 1 und die vierte Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 8 kombiniert wurde.
  • 13 zeigt eine fünfte Variante des Radkopfes, bei welchem die zweite Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 2 und die ersten Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 5 kombiniert wurde.
  • 14 zeigt eine sechste Variante des Radkopfes, bei welchem die zweite Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 2 und die zweite Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 6 kombiniert wurde.
  • 15 zeigt eine siebte Variante des Radkopfes, bei welchem die zweite Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 2 und die dritte Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 7 kombiniert wurde.
  • 16 zeigt eine achte Variante des Radkopfes, bei welchem die zweite Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 2 und die vierte Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 8 kombiniert wurde.
  • 17 zeigt eine neunte Variante des Radkopfes, bei welchem die dritte Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 3 und die ersten Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 5 kombiniert wurde.
  • 18 zeigt eine zehnte Variante des Radkopfes, bei welchem die dritte Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 3 und die zweite Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 6 kombiniert wurde.
  • 19 zeigt eine elfte Variante des Radkopfes, bei welchem die vierte Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 4 und die ersten Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 5 kombiniert wurde.
  • 20 zeigt eine zehnte Variante des Radkopfes, bei welchem die vierte Variante der Antriebsbaugruppe 20 gemäß 4 und die zweite Variante der Abtriebsbaugruppe 30 gemäß 6 kombiniert wurde.
  • Bezugszeichen
  • 10
    Traktionsmotor
    12
    Gehäuse des Traktionsmotors
    14
    Motorwelle
    16
    Getriebe
    20
    Antriebsbaugruppe
    22
    Erster Planetenradsatz
    24
    Erstes Sonnenrad
    26
    Erster Planetenträger
    28
    Erstes Hohlrad
    30
    Abtriebsbaugruppe
    32
    Zweiter Planetenradsatz
    34
    Zweites Sonnenrad
    36
    Zweiter Planetenträger
    38
    Zweites Hohlrad
    40
    Gehäuse der Antriebsbaugruppe
    42
    Lagerschild
    44
    Flanschbauteil
    50
    Trennelement
    60
    Bremse
    70
    Bremse

Claims (12)

  1. Radkopf für ein Anbaugerät, wobei das Anbaugerät mit einer Arbeitsmaschine koppelbar ist, wobei der Radkopf einen als Elektromotor ausgebildeten Traktionsmotor (10) mit einer Motorwelle (14) und ein Getriebe (16) für eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle (14) zu einem Abtrieb aufweist, wobei das Getriebe (16) eine Antriebsbaugruppe (20) und eine Abtriebsbaugruppe (30) aufweist, wobei die Antriebsbaugruppe (20) einen ersten Planetenradsatz (22) mit einem ersten Sonnenrad (24), einem ersten Planetenträger (26) und einem ersten Hohlrad (28) aufweist, wobei die Abtriebsbaugruppe (30) einen zweiten Planetenradsatz (32) mit einem zweiten Sonnenrad (34), einem zweiten Planetenträger (36) und einem zweiten Hohlrad (38) aufweist, wobei die Motorwelle (14) und das erste Sonnenrad (24) permanent drehfest miteinander verbunden sind, wobei der erste Planetenträger (26) permanent drehfest mit dem zweiten Sonnenrad (32) verbunden ist, wobei der zweite Planetenträger (36) einen Abtrieb des Getriebes (16) bildet, und wobei das zweite Hohlrad (38) an einem stationären Bauteil (40) permanent festgesetzt ist.
  2. Radkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsbaugruppe (20) ein Trennelement (50) aufweist, mittels welchem eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle (14) zu dem zweiten Sonnenrad (32) in dem ersten Planetenradsatz (22) unterbrechbar ist.
  3. Radkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsbaugruppe (20) einen Drehzahlsensor aufweist, welcher dazu ausgebildet ist, eine Drehzahl des ersten Hohlrads (28) zu erfassen, und der Radkopf eine Steuervorrichtung aufweist, welche dazu ausgebildet ist, den Traktionsmotor (10) in Abhängigkeit von der erfassten Drehzahl des ersten Hohlrads (28) zu steuern, um bei durch das Trennelement (50) unterbrochener Drehmomentübertragung eine Drehzahl der Motorwelle (14) mit der Drehzahl des ersten Hohlrads (28) für ein Schalten des Trennelements (50) zum Wiederherstellen der Drehmomentübertragung zu synchronisieren.
  4. Radkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Hohlrad (28) an dem stationären Bauteil (40) permanent festgesetzt ist.
  5. Radkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsbaugruppe (20) eine Bremse (60) aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger (36) festsetzbar ist.
  6. Radkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebsbaugruppe (30) eine Bremse (70) aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger (36) festsetzbar ist.
  7. Radkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Hohlrad (38) zweiteilig ausgebildet ist.
  8. Modularer Radkopfbausatz für ein Anbaugerät, wobei das Anbaugerät mit einer Arbeitsmaschine koppelbar ist, wobei der Radkopfbausatz wenigstens einen als Elektromotor ausgebildeten Traktionsmotor (10) mit einer Motorwelle (14) und ein Getriebe (16) für eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle (14) zu einem Abtrieb aufweist, wobei das Getriebe (16) eine modular auswählbare Antriebsbaugruppe (20) und eine modular auswählbare Abtriebsbaugruppe (30) aufweist, wobei jede der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen (20) einen ersten Planetenradsatz (22) mit einem ersten Sonnenrad (24), einem ersten Planetenträger (26) und einem ersten Hohlrad (28) aufweist, wobei jede der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppe (30) einen zweiten Planetenradsatz (32) mit einem zweiten Sonnenrad (34), einem zweiten Planetenträger (36) und einem zweiten Hohlrad (38) aufweist, wobei die Motorwelle (14) und das erste Sonnenrad (24) in dem Radkopf permanent drehfest miteinander verbunden sind, wobei der erste Planetenträger (26) in dem Radkopf permanent drehfest mit dem zweiten Sonnenrad (34) verbunden ist, wobei der zweite Planetenträger (36) in dem Radkopf einen Abtrieb des Getriebes (16) bildet, wobei das zweite Hohlrad (38) in jeder der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppe (30) an einem stationären Bauteil permanent festgesetzt ist, wobei der Radkopfbausatz wenigstens zwei verschiedene Antriebsbaugruppen (20) aufweist und wobei der Radkopfbausatz wenigstens zwei verschiedene Abtriebsbaugruppen (30) aufweist.
  9. Modularer Radkopfbausatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen (30) ein Trennelement (50) aufweist, mittels welchem eine Drehmomentübertragung von der Motorwelle (14) zu dem zweiten Sonnenrad (32) in dem ersten Planetenradsatz unterbrechbar ist und bei wenigstens einer Weiteren der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen (20) das erste Hohlrad (28) an dem stationären Bauteil (40) permanent festgesetzt ist.
  10. Modularer Radkopfbausatz nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen (20) eine Bremse (60) aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger (36) festsetzbar ist und wenigstens eine Weitere der modular auswählbaren Antriebsbaugruppen (20) frei von einer solchen Bremse (60) ist.
  11. Modularer Radkopfbausatz nach einem der vorhergehenden Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen (30) eine Bremse (70) aufweist, mittels welcher der zweite Planetenträger (36) festsetzbar ist und wenigstens eine weitere der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen (30) frei von einer solchen Bremse (70) ist.
  12. Modularer Radkopfbausatz nach einem der vorhergehenden Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Verzahnung der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen (30) breiter ist als eine Verzahnung wenigstens einer Weiteren der modular auswählbaren Abtriebsbaugruppen (30).
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Seite „Modularität". In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Modularit%C3%A4t&oldid=246577319 [Abgerufen am 29. November 2024] *

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