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DE102024207028A1 - Werkzeugvorsatz und Werkzeugsystem mit einer Handwerkzeugmaschine und einem Werkzeugvorsatz - Google Patents

Werkzeugvorsatz und Werkzeugsystem mit einer Handwerkzeugmaschine und einem Werkzeugvorsatz

Info

Publication number
DE102024207028A1
DE102024207028A1 DE102024207028.9A DE102024207028A DE102024207028A1 DE 102024207028 A1 DE102024207028 A1 DE 102024207028A1 DE 102024207028 A DE102024207028 A DE 102024207028A DE 102024207028 A1 DE102024207028 A1 DE 102024207028A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
blocking
insert
attachment
tool attachment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024207028.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Quentin Sean Koplin
Juergen Hesse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Publication of DE102024207028A1 publication Critical patent/DE102024207028A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F3/00Associations of tools for different working operations with one portable power-drive means; Adapters therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/0007Connections or joints between tool parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • B25F5/02Construction of casings, bodies or handles
    • B25F5/029Construction of casings, bodies or handles with storage compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Abstract

Bei einem Werkzeugvorsatz (1200) mit einer Werkzeugaufnahme (1240) zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs und einer Vorsatzschnittstelle (1250) zur Anordnung an einer Maschinenschnittstelle (150) einer Handwerkzeugmaschine (100), sowie mit einer Verriegelungseinheit (1220), die dazu ausgebildet ist, in einem Verriegelungszustand den Werkzeugvorsatz (1200) an der Maschinenschnittstelle (150) der Handwerkzeugmaschine (100) zu verriegeln und in einem Entriegelungszustand ein Abnehmen des Werkzeugvorsatzes (1200) von der Maschinenschnittstelle (150) der Handwerkzeugmaschine (100) zu ermöglichen, sind ein Einsatzwerkzeugmagazin (1260) und ein Schiebemechanismus (1235) zum Verschieben eines im Einsatzwerkzeugmagazin (1260) anordenbaren Einsatzwerkzeugs von dem Einsatzwerkzeugmagazin (1260) in die Werkzeugaufnahme (1240) oder von der Werkzeugaufnahme (1240) in das Einsatzwerkzeugmagazin (1260) vorgesehen.

Description

  • Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Werkzeugvorsatz mit einer Werkzeugaufnahme zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs und einer Vorsatzschnittstelle zur Anordnung an einer Maschinenschnittstelle einer Handwerkzeugmaschine, sowie mit einer Verriegelungseinheit, die dazu ausgebildet ist, in einem Verriegelungszustand den Werkzeugvorsatz an der Maschinenschnittstelle der Handwerkzeugmaschine zu verriegeln und in einem Entriegelungszustand ein Abnehmen des Werkzeugvorsatzes von der Maschinenschnittstelle der Handwerkzeugmaschine zu ermöglichen.
  • Aus dem Stand der Technik ist ein Werkzeugvorsatz mit einer Werkzeugaufnahme zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs und einer Vorsatzschnittstelle zur Anordnung an einer Maschinenschnittstelle einer Handwerkzeugmaschine bekannt. Der Werkzeugvorsatz weist eine Verriegelungseinheit auf, die dazu ausgebildet ist, den Werkzeugvorsatz an einer Maschinenschnittstelle einer Handwerkzeugmaschine in einem Verriegelungszustand zu verriegeln und in einem Entriegelungszustand ein Abnehmen des Werkzeugvorsatzes von der Maschinenschnittstelle der Handwerkzeugmaschine zu ermöglichen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen Werkzeugvorsatz mit einer Werkzeugaufnahme zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs und einer Vorsatzschnittstelle zur Anordnung an einer Maschinenschnittstelle einer Handwerkzeugmaschine, sowie mit einer Verriegelungseinheit, die dazu ausgebildet ist, in einem Verriegelungszustand den Werkzeugvorsatz an der Maschinenschnittstelle der Handwerkzeugmaschine zu verriegeln und in einem Entriegelungszustand ein Abnehmen des Werkzeugvorsatzes von der Maschinenschnittstelle der Handwerkzeugmaschine zu ermöglichen. Der Werkzeugvorsatz weist ein Einsatzwerkzeugmagazin und einen Schiebemechanismus zum Verschieben eines im Einsatzwerkzeugmagazin anordenbaren Einsatzwerkzeugs von dem Einsatzwerkzeugmagazin in die Werkzeugaufnahme oder von der Werkzeugaufnahme in das Einsatzwerkzeugmagazin auf.
  • Die Erfindung ermöglicht somit die Bereitstellung eines Werkzeugvorsatzes mit einem integrierten Werkzeugmagazin.
  • Bevorzugt ist der Schiebemechanismus in radialer Richtung versetzt zu einer Antriebswelle angeordnet.
  • Somit kann eine kompakte Ausgestaltung des Werkzeugvorsatzes ermöglicht werden.
  • Vorzugsweise ist die Antriebswelle in radialer Richtung versetzt zur Werkzeugaufnahme angeordnet, wobei ein Getriebe eine Drehbewegung der Antriebswelle an die Werkzeugaufnahme überträgt.
  • Somit kann eine sichere und zuverlässige Übertragung der Drehbewegung der Antriebswelle an die Werkzeugaufnahme ermöglicht werden.
  • Bevorzugt weist der Schiebemechanismus zum manuellen Verschieben eines Einsatzwerkzeugs ein Bedienelement, ein mit dem Bedienelement verbundenes Verbindungselement und einen mit dem Verbindungselement verbundenen Schiebeabschnitt auf.
  • Somit kann auf einfache Art und Weise ein geeigneter Schiebemechanismus bereitgestellt werden.
  • Das Bedienelement weist vorzugsweise einen Zapfen auf, der in einer Aufnahme des Verbindungselements entlang einer Längserstreckung des Werkzeugvorsatzes verschiebbar aufgenommen ist.
  • Somit kann leicht und unkompliziert ein Bewegen des Schiebemechanismus haptisch an einen Benutzer des Werkzeugvorsatzes übermittelt werden.
  • Vorzugsweise weist der Schiebeabschnitt einen Magneten zum magnetischen Halten eines Einsatzwerkzeugs auf.
  • Somit kann ein sicheres Halten bei einer Rückbewegung des Schiebemechanismus ermöglicht werden.
  • Bevorzugt ist mindestens ein Blockierelement vorgesehen, das in einer Blockierposition, in der ein Einsatzwerkzeug in der Werkzeugaufnahme angeordnet ist, das Verbindungselement blockiert.
  • Somit kann eine sichere und zuverlässige Abstützung der Werkzeugaufnahme in axialer Richtung gewährleistet werden.
  • Vorzugsweise ist das mindestens eine Blockierelement an einem Lagerungsabschnitt von einer Blockierstellung, die der Blockierposition des mindestens einen Blockierelements zugeordnet ist, in eine Freigabestellung zur Freigabe des Verbindungselements verschwenkbar.
  • Somit kann das Blockierelement auf einfache Art und Weise von der Blockierstellung in die Freigabestellung überführt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das mindestens eine Blockierelement von mindestens einem Federelement in die Blockierstellung beaufschlagt.
  • Somit kann eine sichere und zuverlässige Beaufschlagung des Blockierelements in die Blockierstellung ermöglicht werden.
  • Bevorzugt weist das mindestens eine Blockierelement eine Blockierkante auf, gegen die das Verbindungselement in der Blockierposition ansteht.
  • Somit kann auf einfache Art und Weise eine sichere Anordnung des Blockierelements in der Blockierposition ermöglicht werden.
  • Vorzugsweise weist das Bedienelement eine Fase auf, die bei einem Verschieben des Schiebeabschnitts von einer Arbeitsposition, in der das Einsatzwerkzeug in der Werkzeugaufnahme gehalten wird, in eine Ruheposition, in der das Einsatzwerkzeug im Einsatzwerkzeugmagazin angeordnet ist, das mindestens eine Blockierelement von seiner Blockierstellung in die Freigabestellung beaufschlagt.
  • Somit kann das Blockierelement leicht und unkompliziert von der Blockierstellung in die Freigabestellung überführt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein U-förmiges Blockierteil mit zwei Blockierelementen vorgesehen, die in einer Blockierposition, in der ein Einsatzwerkzeug in der Werkzeugaufnahme angeordnet ist, das Verbindungselement blockieren, wobei die zwei Blockierelemente federnd ausgebildet sind.
  • Somit kann ein einfaches und kompaktes Blockierteil bereitgestellt werden.
  • Vorzugsweise ist das Verbindungselement in einer Freigabestellung der zwei Blockierelemente in einer ersten Aufnahme des Blockierteils angeordnet, die eine erste Öffnungsweite aufweist, und ist in einer Blockierstellung der zwei Blockierelemente in einer zweiten Aufnahme des Blockierteils angeordnet, die eine zweite Öffnungsweite aufweist, wobei die erste Öffnungsweite größer als die zweite Öffnungsweite ist.
  • Somit kann auf einfache Art und Weise eine federnde Ausgestaltung der zwei Blockierelemente ermöglicht werden.
  • Bevorzugt ist dem Einsatzwerkzeugmagazin eine Drehwelle zugeordnet, wobei in einer Aufnahme der Drehwelle federbeaufschlagte Verriegelungselemente angeordnet sind und das Einsatzwerkzeugmagazin in Umfangsrichtung Ausnehmungen zur Aufnahme der Verriegelungselemente aufweist.
  • Somit kann eine sichere Anordnung des Einsatzwerkzeugmagazins in vorgegebenen Drehpositionen bzw. Winkelstellungen ermöglicht werden.
  • Bevorzugt weist die Verriegelungseinheit eine Bedienhülse auf, wobei eine Drehung der Bedienhülse eine der Verriegelungseinheit zugeordnete Verriegelungshülse in einen Entriegelungszustand bewegt.
  • Somit kann auf einfache Art und Weise ein Verriegeln und Entriegeln des Werkzeugvorsatzes an einer Handwerkzeugmaschine ermöglicht werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein transparentes Schaufenster zur Visualisierung eines im Einsatzwerkzeugmagazin ausgewählten Einsatzwerkzeugs vorgesehen.
  • Somit kann schnell und unkompliziert eine jeweilige Auswahl eines Einsatzwerkzeugs im Einsatzwerkzeugmagazin überprüft werden.
  • Darüber hinaus stellt die vorliegende Erfindung ein Werkzeugsystem mit einer Handwerkzeugmaschine, die eine Maschinenschnittstelle zur Befestigung eines Werkzeugvorsatzes aufweist, und mit einem erfindungsgemäßen Werkzeugvorsatz bereit.
  • Die Erfindung ermöglicht somit die Bereitstellung eines Werkzeugsystems mit einer Handwerkzeugmaschine und einem Werkzeugvorsatz, der ein integriertes Werkzeugmagazin aufweist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung ist anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 eine perspektivische Ansicht eines Werkzeugsystems mit einer Handwerkzeugmaschine und einem erfindungsgemäßen Werkzeugvorsatz, der ein Einsatzwerkzeugmagazin und einen Schiebemechanismus aufweist,
    • 2 eine Explosionsansicht des Werkzeugvorsatzes von 1,
    • 3 eine perspektivische Ansicht des Werkzeugvorsatzes von 1 und 2 mit geöffnetem Gehäuse,
    • 4 einen Längsschnitt durch den Werkzeugvorsatz von 1 bis 3,
    • 5 eine Draufsicht auf den Werkzeugvorsatz von 1 bis 4,
    • 6 einen Ausschnitt eines Längsschnitts des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 5 mit dem Schiebemechanismus in einer ersten Position,
    • 7 einen Schnitt durch den Werkzeugvorsatz von 6, gesehen entlang einer Schnittlinie 700 von 6,
    • 8 einen Ausschnitt eines Längsschnitts des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 7 mit dem Schiebemechanismus in einer zweiten Position,
    • 9 einen Schnitt durch den Werkzeugvorsatz von 8, gesehen entlang einer Schnittlinie 900 von 8,
    • 10 einen Ausschnitt eines Längsschnitts des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 9, mit dem Schiebemechanismus in einer dritten Position,
    • 11 einen Schnitt durch den Werkzeugvorsatz von 10, gesehen entlang einer Schnittlinie 1100 von 10,
    • 12 eine Draufsicht auf eine dem Werkzeugvorsatz von 1 bis 11 zugeordnete Gehäusehalbschale,
    • 13 eine Draufsicht auf das Einsatzwerkzeugmagazin des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 12,
    • 14 eine perspektivische Ansicht einer dem Werkzeugvorsatz von 1 bis 13 zugeordneten Betätigungshülse mit einem Halteelement,
    • 15 eine Seitenansicht einer Verriegelungseinheit des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 13, in der die Betätigungshülse von 14 geschnitten dargestellt ist,
    • 16 eine Draufsicht auf die Verriegelungseinheit des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 13,
    • 17 eine Draufsicht auf die Verriegelungseinheit des Werkzeugvorsatzes von Fig. 1 bis 13 in einem Entriegelungszustand,
    • 18 eine Schnittansicht durch die Betätigungshülse von 14 des Werkzeugvorsatzes von 1 bis 13 im Entriegelungszustand,
    • 19 eine perspektivische Ansicht des Werkzeugvorsatzes von 1 ohne Gehäuse mit einem Blockierteil mit zwei Blockierelementen, in einer Freigabestellung der zwei Blockierelemente, und
    • 20 eine perspektivische Ansicht des Werkzeugvorsatzes von 19 in einer Blockierstellung der zwei Blockierelemente.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In den Figuren werden Elemente mit gleicher oder vergleichbarer Funktion mit identischen Bezugszeichen versehen und nur einmal genauer beschrieben.
  • 1 zeigt eine beispielhafte Handwerkzeugmaschine 100, die ein Gehäuse 110 mit einem Handgriff 126 sowie eine Werkzeugaufnahme 140 aufweist. Die Handwerkzeugmaschine 100 ist illustrativ zur netzunabhängigen Stromversorgung mechanisch und elektrisch mit einem Akkupack 130 verbunden.
  • Die Handwerkzeugmaschine 100 ist beispielhaft als Akku-Schlagbohrschrauber ausgebildet. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf Akku-Schlagbohrschrauber beschränkt ist, sondern vielmehr bei unterschiedlichen Handwerkzeugmaschinen Anwendung finden kann, die eine der Werkzeugaufnahme 140 entsprechende Werkzeugaufnahme aufweisen, unabhängig davon, ob die Handwerkzeugmaschine 100 elektrisch, d.h. netzunabhängig mit dem Akkupack 130 oder netzabhängig, und/oder nicht-elektrisch betreibbar ist.
  • In dem Gehäuse 110 sind vorzugsweise ein von dem Akkupack 130 mit Strom versorgter, elektrischer Antriebsmotor, ein vorzugsweise mit einem separaten Getriebegehäuse 119 versehenes Getriebe und ein optionales Schlagwerk, z.B. ein Rastenschlagwerk, angeordnet. Der Antriebsmotor ist z.B. über einen Handschalter 117 betätigbar, d.h. ein- und ausschaltbar, und vorzugsweise derart elektronisch steuer- bzw. regelbar, dass sowohl ein Reversierbetrieb, als auch Vorgaben hinsichtlich einer gewünschten Drehgeschwindigkeit realisierbar sind. Darüber hinaus ist im Bereich des Handschalters 117 bevorzugt ein Drehrichtungsschalter 116 angeordnet, über den eine Drehrichtung des Antriebsmotors, bzw. einer dem Antriebsmotor zugeordneten Abtriebswelle 124, einstellbar ist.
  • Des Weiteren ist am Gehäuse 110 im Bereich der Werkzeugaufnahme 140 eine optionale Arbeitsfeldbeleuchtung 118 angeordnet.
  • An der Abtriebswelle 124 ist beispielhaft die Werkzeugaufnahme 140 ausgebildet, die illustrativ einen Aufnahmekörper 147 mit einer Innenmehrkant-Aufnahme 148 und einem Außenumfang 149 aufweist. Die Innenmehrkant-Aufnahme 148 ist zur Aufnahme von Einsatzwerkzeugen mit Außenmehrkant-Kupplungen vorgesehen.
  • Die Werkzeugaufnahme 140 ist beispielhaft nach Art eines Bithalters ausgebildet, d.h. zur Aufnahme eines nach Art eines Schrauberbits ausgebildeten Einsatzwerkzeugs, das in Richtung der Handwerkzeugmaschine 100, wie mit einem Pfeil 198 angedeutet, in die Innenmehrkant-Aufnahme 148 eingeschoben wird. Ein derartiger Schrauberbit, der illustrativ vom sogenannten HEX-Typ ist, ist hinreichend aus dem Stand der Technik bekannt, sodass hier zwecks Knappheit der Beschreibung auf eine eingehende Beschreibung verzichtet wird. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf eine Verwendung von HEX-Schrauberbits beschränkt ist, sondern auch weitere Einsatzwerkzeuge in Abhängigkeit von einer jeweils gewählten Ausgestaltung der Werkzeugaufnahme 140, z.B. HEX-Bohrer oder sogenannte SDS-Quick-Einsatzwerkzeuge, Anwendung finden können. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass der Aufbau und die Funktionsweise eines geeigneten Bithalters dem Fachmann hinreichend bekannt sind, sodass hier zwecks Knappheit der Beschreibung auf eine eingehende Beschreibung des beispielhaften Bithalters 140 verzichtet werden kann.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Handwerkzeugmaschine 100 eine Befestigungsschnittstelle 150 zugeordnet, die illustrativ im Bereich des Bithalters 140 am Getriebegehäuse 119 oder unmittelbar am Gehäuse 110 axial und radial unbeweglich befestigt ist. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Befestigungsschnittstelle 150 lediglich beispielhaft als ein separates Bauteil ausgebildet ist und alternativ hierzu auch einstückig mit dem Getriebegehäuse 119 oder dem Gehäuse 110 ausgebildet sein kann. Da die Befestigungsschnittstelle 150 der Handwerkzeugmaschine 100 zugeordnet ist, wird sie nachfolgend auch als die „Maschinenschnittstelle 150“ bezeichnet.
  • Die Maschinenschnittstelle 150 dient zur Befestigung eines austauschbaren Werkzeugvorsatzes 1200. Illustrativ weist die Maschinenschnittstelle 150 eine an einer Stirnseite 112 des Gehäuses 110 am Getriebegehäuse 119 oder dem Gehäuse 110 verdrehgesichert befestigte, bevorzugt zumindest abschnittsweise ringförmige Befestigungsvorrichtung 158 mit einem Außenumfang 159 und einem Innenumfang 157 auf. Die Befestigungsvorrichtung 158 ummantelt beispielhaft zumindest abschnittsweise den Bithalter 140 mit einer vorgegebenen radialen Beabstandung.
  • Am Außenumfang 159 der Befestigungsvorrichtung 158 ist illustrativ eine Vielzahl von nutartigen Aufnahmen 152, 154 zur Aufnahme mindestens eines und bevorzugt einer Vielzahl von Winkeleinstellelementen ausgebildet, weshalb die Befestigungsvorrichtung 158 im Kontext der vorliegenden Erfindung nachfolgend ebenfalls als „Winkeleinstellelement 158“ bezeichnet wird. Die nutartigen Aufnahmen 152, 154 sind exemplarisch in Längsrichtung der Maschinenschnittstelle 150, d.h. in Richtung eines Pfeils 199, ausgerichtet. Hierbei werden die nutartigen Aufnahmen 152, 154 bevorzugt von axial in Richtung des Pfeils 199 ausgerichteten Vorsprüngen ausgebildet, von denen zwecks Klarheit und Übersichtlichkeit der Zeichnung lediglich ein einzelner mit dem Bezugszeichen 153 versehen ist.
  • Die Befestigungsvorrichtung bzw. das Winkeleinstellelement 158 ist vorzugsweise über zumindest ein und illustrativ drei Befestigungselemente 162, 164, 166 an der Stirnseite 112 des Gehäuses 110 angeordnet. Bevorzugt sind die Befestigungselemente 162, 164, 166 nach Art von Schrauben ausgebildet.
  • Darüber hinaus weist das Winkeleinstellelement 158 eine Winkelpositionseinstellvorrichtung 160 zur Einstellung einer vorgegebenen Winkelposition des Werkzeugvorsatzes 1200 bei dessen Montage an der Handwerkzeugmaschine 100 auf. Hierbei wird eine Vorsatzschnittstelle 1250 des Werkzeugvorsatzes 1200 bevorzugt verdrehgesichert an der Maschinenschnittstelle 150 befestigt, wie nachfolgend im Detail beschrieben.
  • Bevorzugt weist der Werkzeugvorsatz 1200 ein Vorsatzgehäuse 1210 auf. Vorzugsweise weist das Vorsatzgehäuse 1210 zwei Gehäusehalbschalen 1211, 1212 auf. Der Werkzeugvorsatz 1200 weist eine Werkzeugaufnahme 1240 zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs und die Vorsatzschnittstelle 1250 zur Anordnung an der Maschinenschnittstelle 150 der Handwerkzeugmaschine 100 auf. Bevorzugt weist die Werkzeugaufnahme 1240 eine Innenaufnahme 1242 zur Anordnung eines Einsatzwerkzeugs, insbesondere Schrauberbits auf.
  • Die Vorsatzschnittstelle 1250 ist bevorzugt zur verdrehgesicherten Befestigung an der Maschinenschnittstelle 150 der Handwerkzeugmaschine 100 ausgebildet und weist ein Befestigungselement 1215 auf. Des Weiteren ist der Vorsatzschnittstelle 1250 eine Winkelpositionseinstelleinheit 1214 zur Einstellung einer vorgegebenen Winkelposition des Werkzeugvorsatzes 1200 an der Maschinenschnittstelle 150 der Handwerkzeugmaschine 100 zugeordnet.
  • Die Winkelpositionseinstelleinheit 1214 weist vorzugsweise das Befestigungselement 1215 auf, das bevorzugt nach Art eines scheibenförmigen Winkeleinstellglieds ausgebildet ist und nachfolgend auch als „Winkeleinstellglied 1215“ bezeichnet wird. Analog zum Winkeleinstellelement 158 weist das Winkeleinstellglied 1215 eine Vielzahl von nutartigen Aufnahmen 1252, 1254 auf, die bevorzugt nach Art von Ausnehmungen ausgebildet sind, wobei bevorzugt das Befestigungselement bzw. Winkeleinstellglied 1215 nach Art einer Kronenscheibe ausgebildet ist.
  • Des Weiteren weist die Vorsatzschnittstelle 1250 eine Verriegelungseinheit 1220 auf, die dazu ausgebildet ist, in einem Verriegelungszustand den Werkzeugvorsatz 1200 an der Maschinenschnittstelle 150 der Handwerkzeugmaschine 100 zu verriegeln und im Entriegelungszustand (1700 in 18) ein Abziehen des Werkzeugvorsatzes 1200 von der Maschinenschnittstelle 150 zu ermöglichen. Bevorzugt ist der Verriegelungseinheit 1220 ein als Betätigungshülse ausgebildetes Betätigungsglied 1222 zugeordnet, das nachfolgend auch als „Betätigungshülse 1222“ bezeichnet wird. Die Betätigungshülse 1222 ist dazu ausgebildet, bei einer Betätigung die Verriegelungseinheit 1220 vom Verriegelungszustand in den Entriegelungszustand (1700 in 18) zu überführen. Hierbei wird bevorzugt die Betätigungshülse 1222 in Umfangsrichtung 202 der Vorsatzschnittstelle 1250 verdreht.
  • Erfindungsgemäß weist der Werkzeugvorsatz 1200 ein Einsatzwerkzeugmagazin 1260 und einen Schiebemechanismus 1235 zum Verschieben eines im Einsatzwerkzeugmagazin 1260 anordenbaren Einsatzwerkzeugs (399 in 3) von dem Einsatzwerkzeugmagazin 1260 in die Werkzeugaufnahme 1240, oder von der Werkzeugaufnahme 1240 in das Einsatzwerkzeugmagazin 1260, auf. Illustrativ ist der Schiebemechanismus 1235 in radialer Richtung 203 versetzt zu einer Antriebswelle (217 in 2) angeordnet. Der Schiebemechanismus 1235 kann alternativ in Umfangsrichtung 202 seitlich zur Werkzeugaufnahme 1240 angeordnet sein, d.h. der Schiebemechanismus 1235 kann derart angeordnet sein, dass der Schiebemechanismus 1235 z.B. um 90° verdreht zu der in 1 gezeigten Ausrichtung angeordnet ist.
  • Vorzugsweise weist der Schiebemechanismus 1235 zum manuellen Verschieben eines Einsatzwerkzeugs (399 in 3) ein Bedienelement 1230 auf. Das manuelle Verschieben erfolgt dabei vorzugsweise entlang einer Längserstreckung 201 des Werkzeugvorsatzes 1200. Darüber hinaus ist bevorzugt ein transparentes Schaufenster 1270 vorgesehen, das zur Visualisierung eines im Einsatzwerkzeugmagazin 1260 ausgewählten Einsatzwerkzeugs (399 in 3) ausgebildet ist.
  • Vorzugsweise bildet die Handwerkzeugmaschine 100 mit dem Werkzeugvorsatz 1200 ein Werkzeugsystem 180 aus.
  • 2 zeigt den Werkzeugvorsatz 1200 von 1 und verdeutlicht die Verriegelungseinheit 1220 mit der Vorsatzschnittstelle 1250 sowie das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 und den Schiebemechanismus 1235. Bevorzugt weist die Verriegelungseinheit 1220 die Betätigungshülse 1222 zum Betätigen der Verriegelungseinheit 1220, sowie eine Verriegelungsvorrichtung 1809 zum Sperren oder Freigeben mindestens eines Verriegelungselements 352 an oder von der Maschinenschnittstelle 150 der Handwerkzeugmaschine 100 von 1 auf. Bevorzugt weist die Verriegelungsvorrichtung 1809 Kunststoff und/oder Metall auf. Illustrativ ist die Verriegelungsvorrichtung 1809 zweiteilig mit einer Verriegelungshülse 1810 und einem Halteelement 1820 ausgebildet. Vorzugsweise ist eine Aufnahmehülse 350 vorgesehen, die zumindest eine Ausnehmung 351 zur teilweisen Aufnahme des mindestens einen Verriegelungselements 352 aufweist. Im zusammengebauten Zustand des Werkzeugvorsatzes 1200 ist an einem Außenumfang der Aufnahmehülse 350 die Verriegelungsvorrichtung 1809 bzw. die Verriegelungshülse 1810 mit dem Halteelement 1820 angeordnet.
  • Vorzugsweise weist die Verriegelungshülse 1810 zumindest eine Aufnahme 1813 zur Anordnung am Vorsatzgehäuse 1210 zur Ausbildung einer Verdrehsicherung auf. Des Weiteren weist die Verriegelungshülse 1810 an ihrem Außenumfang 1811 vorzugsweise zumindest ein Führungselement 325 zum Führen in einer Führungsbahn (319 in 14) auf.
  • Bevorzugt ist das Halteelement 1820 über eine Rastverbindung an der Betätigungshülse 1222 befestigt. Hierfür weist das Halteelement 1820 zumindest einen Rasthaken 1821 auf und die Betätigungshülse 1222 weist an ihrer dem Winkeleinstellglied 1215 zugewandten Seite mindestens eine an ihrem Innenumfang 321 ausgebildete Aufnahme (1802 in 14) zur Aufnahme des Rasthakens 1821 auf. Bevorzugt weist das Halteelement 1820 an seiner der Betätigungshülse 1222 zugwandten Stirnseite abschnittsweise eine rampenförmige Aussparung 1822 auf. Vorzugsweise weist die Betätigungshülse 1222 eine rampenförmige Ausnehmung (1801 in 14) auf, wobei die rampenförmige Ausnehmung (1801 in 14) und die rampenförmige Aussparung 1822 zumindest eine Führungsbahn 319 (vgl. 14) zum Führen des mindestens einen Verriegelungselements 352 ausbilden.
  • Des Weiteren weist die Vorsatzschnittstelle 1250, insbesondere das Winkeleinstellglied 1215, an seiner der Verriegelungseinheit 1220 zugewandten Seite vorzugsweise zumindest zwei in Umfangsrichtung verteilt angeordnete axiale Stege 322, 323 auf. Das Winkeleinstellglied 1215 weist vorzugsweise im Bereich der Stege 322, 323 Ausnehmungen zur Aufnahme von Schrauben 316 auf. Das Vorsatzgehäuse 1210 weist an seiner dem Winkeleinstellglied 1215 zugewandten Stirnseite bevorzugt Gewindebohrungen auf. Bevorzugt ist das Winkeleinstellglied 1215 über die Schrauben 316 an der Stirnseite des Winkeleinstellglieds 1215, insbesondere in den Gewindebohrungen, befestigt.
  • Darüber hinaus zeigt 2 das aus den Gehäusehalbschalen 1211, 1212 gebildete Vorsatzgehäuse 1210, in dem, in zusammengebauten Zustand, das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 und der Schiebemechanismus 1235 angeordnet sind. Eine Drehbewegung der Werkzeugaufnahme 140 bzw. Abtriebswelle 124 der Handwerkzeugmaschine 100 von 1 wird dabei über eine Antriebswelle 217 an den Werkzeugvorsatz 1200 übertragen. Bevorzugt überträgt ein Getriebe 299 eine Drehbewegung der Antriebswelle 217 an die Werkzeugaufnahme 1240. Das Getriebe 299 weist vorzugsweise drei Zahnräder 222, 223, 221 auf. Das Zahnrad 222 ist dabei illustrativ auf einem Außenumfang der Antriebswelle 217 angeordnet und das Zahnrad 221 ist an einem Außenumfang der Werkzeugaufnahme 1240 angeordnet. Das Zahnrad 223 ist zwischen den beiden Zahnrädern 221, 222 auf einer Zwischenwelle 226 angeordnet. Zur sicheren Fixierung der Zahnräder 221, 222, 223 relativ zueinander ist zumindest ein, illustrativ zwei Lagerungsblöcke 224, 225 vorgesehen. Die Lagerungsblöcke 224, 225 sind im Vorsatzgehäuse 1210, insbesondere den Gehäusehalbschalen 1211, 1212, gelagert. Der Lagerungsblock 225 ist illustrativ auf einer der Vorsatzschnittstelle 1250 zugewandten Seite der Zahnräder 221, 222, 223 angeordnet und der Lagerungsblock 224 ist auf einer der Werkzeugaufnahme 1240 zugewandten Seite der Zahnräder 221, 222, 223 angeordnet. Der Lagerungsblock 225 ist bevorzugt zur Lagerung der Antriebswelle 217, der Zwischenwelle 226 und der Werkzeugaufnahme 1240 ausgebildet. Der Lagerungsblock 224 ist vorzugsweise zur Lagerung der Zwischenwelle 226 und der Werkzeugaufnahme 1240 ausgebildet.
  • Des Weiteren ist versetzt zur Antriebswelle 217 das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 angeordnet. Vorzugsweise ist das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 auf der der Vorsatzschnittstelle 1250 zugewandten Seite des Lagerungsblocks 225 angeordnet. Das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 ist hierbei über eine Drehwelle 216 im Vorsatzgehäuse 1210 bzw. in den beiden Gehäusehalbschalen 1211, 1212 gelagert. Alternativ kann das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 ohne Drehwelle 216 ausgebildet sein, und dabei über seine beiden Stirnseiten direkt im Vorsatzgehäuse 1210 bzw. in den beiden Gehäusehalbschalen 1211, 1212 gelagert sein. Zur Aufnahme von Einsatzwerkzeugen (399 in 3) weist das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Aufnahmen (1410 in 13) auf.
  • 2 verdeutlicht darüber hinaus den Schiebemechanismus 1235 von 1 mit dem Bedienelement 1230, das mit einem Verbindungselement 214 verbindbar ist. Des Weiteren ist dem Verbindungselement 214 ein Schiebeabschnitt 219 zugeordnet. Bevorzugt sind das Verbindungselement 214 und der Schiebeabschnitt 219 einstückig ausgebildet. Vorzugsweise weist der Schiebeabschnitt 219 einen Magneten 215 zum magnetischen Halten eines Einsatzwerkzeugs (399 in 3) auf. Des Weiteren ist dem Schiebemechanismus 1235 vorzugsweise mindestens ein, illustrativ zwei Blockierelemente 211, 212 zugeordnet. Die Blockierelemente 211, 212 sind dazu ausgebildet, in einer Blockierposition (800 in 8), in der ein Einsatzwerkzeug (399 in 3) in der Werkzeugaufnahme 1240 angeordnet ist, das Verbindungselement 214 zu blockieren. Die vorzugsweise zwei Blockierelemente 211, 212 sind in einer Freigabestellung (799 in 7) parallel zueinander angeordnet. Bevorzugt sind die Blockierelemente 211, 212 jeweils an ihrem von der Werkzeugaufnahme 1240 abgewandten Ende schwenkbar an einer Positionierungsplatte 213 angeordnet.
  • 3 zeigt den Werkzeugvorsatz 1200 von 1 und 2, wobei lediglich eine Gehäusehalbschale 1211 gezeigt ist. Dabei verdeutlicht 3 die Lagerung des Getriebes 299 über die Lagerungsblöcke 224, 225 in den Gehäusehalbschalen 1211, 1212 in 1 und 2. Darüber hinaus zeigt 3 das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 von 1 und 2 mit einem beispielhaften Einsatzwerkzeug 399. Das Einsatzwerkzeug 399 ist illustrativ als Schrauberbit ausgebildet.
  • Darüber hinaus zeigt 3 den Schiebemechanismus 1235 von 1 und 2 mit dem Bedienelement 1230, dem Verbindungselement 214 und dem Schiebeabschnitt 219. Bevorzugt ist der Schiebeabschnitt 219 unterhalb der Blockierelemente 211, 212 angeordnet. Der Verbindungsabschnitt 214 ist vorzugsweise zwischen den beiden Blockierelementen 211, 212 angeordnet. Hierbei ist das Verbindungselement 214 vorzugsweise entlang der Längserstreckung 201 verschiebbar zwischen den beiden Blockierelementen 211, 212 angeordnet.
  • Ebenfalls ist das transparente Schaufenster 1270 von 1 und 2 zur Visualisierung eines jeweils aus dem Einsatzwerkzeugmagazin 1260 ausgewählten Einsatzwerkzeugs 399 gezeigt. Bevorzugt ist das transparente Schaufenster 1270 als Ausnehmung ausgebildet. Optional kann das transparente Schaufenster 1270 eine transparente Kunststoffabdeckung aufweisen.
  • 4 zeigt den Werkzeugvorsatz 1200 von 1 bis 3 mit der Vorsatzschnittstelle 1250, dem Einsatzwerkzeugmagazin 1260 und dem Schiebemechanismus 1235. Dabei verdeutlicht 4 das Bedienelement 1230, das an seiner dem Verbindungselement 214 zugewandten Seite einen Zapfen 1911 aufweist. Der Zapfen 1911 ist bevorzugt in einer Aufnahme 1912 des Verbindungselements 214 aufgenommen. Die Aufnahme 1912 ist in Längserstreckung 201 größer als der Zapfen 1911. Hierdurch ist der Zapfen 1911 entlang der Längserstreckung 201 in der Aufnahme 1912 verschiebbar aufgenommen. Die Aufnahme 1912 weist ein illustrativ linkes Ende 1913 und ein illustrativ rechtes Ende 1914 auf. In der in 4 gezeigten Position ist der Zapfen 1911 am illustrativ linken Ende 1913 angeordnet. Bei einem Verschieben des Bedienelements 1230 in Richtung der Werkzeugaufnahme 1240, bzw. nach illustrativ rechts, bewegt sich der Zapfen 1911 zum illustrativ rechten Ende 1914 der Aufnahme 1912.
  • Des Weiteren zeigt 4 die vorzugsweise einstückige Ausbildung des Verbindungselements 214 mit dem Schiebeabschnitt 219. Dabei ist auch der dem Schiebeabschnitt 219 zugeordnete Magnet 215 gezeigt. Der Magnet 215 ist illustrativ in einer Aufnahme 1918 des Schiebeabschnitts 219 angeordnet. Die Aufnahme 1918 ist vorzugsweise an einer dem Einsatzwerkzeugmagazin 1260 zugewandten Stirnseite 1919 des Schiebeabschnitts 219 angeordnet.
  • Darüber hinaus zeigt 4, dass der Schiebemechanismus 1235 entlang der Längserstreckung 201 die Betätigungshülse 1222 illustrativ links überragt. Somit überragt der Schiebemechanismus 1235 ebenfalls die Vorsatzschnittstelle 1250 teilweise. Hierdurch kann ein entlang der Längserstreckung 201 vergleichsweise kompakter bzw. kurzer Werkzeugvorsatz 1200 bereitgestellt werden.
  • 5 zeigt den Werkzeugvorsatz 1200 von 1 bis 4. Dabei verdeutlicht 5 die vom Schiebemechanismus 1235 überragte Betätigungshülse 1222. Darüber hinaus zeigt 5 das transparente Schaufenster 1270 zur Visualisierung eines im Einsatzwerkzeugmagazin 1260 ausgewählten Einsatzwerkzeugs 399.
  • 6 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 in einer ersten Position 600 des Bedienelements 1230 und einer Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219. In der Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 ist das Einsatzwerkzeug 399 im Einsatzwerkzeugmagazin 1260 angeordnet. Illustrativ ist in der ersten Position 600 das Bedienelement 1230 links angeordnet bzw. der Zapfen 1911 ist am Ende 1913 angeordnet. Für ein Verschieben des Einsatzwerkzeugs 399 von dem Einsatzwerkzeugmagazin 1230 in die Werkzeugaufnahme 1240 wird das Bedienelement 1230 in Richtung eines Pfeils 601 zur Werkzeugaufnahme 1240 hin bzw. entlang der Längserstreckung 201 von 1, 3 und 4 verschoben. Des Weiteren verdeutlicht 6 eine Schnittlinie 700, die der Ansicht von 7 zugeordnet ist.
  • 7 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 gesehen entlang der Schnittlinie 700 von 6 und verdeutlicht den Blockierelementen 211, 212 zugeordnete Lagerungsabschnitte 711, 712. Die Lagerungsabschnitte 711, 712 sind an einem illustrativ linken Ende der Blockierelemente 211, 212 angeordnet und in der Positionierungsplatte 213 gelagert. Hierzu sind die Lagerungsabschnitte 711, 712 zylindrisch ausgebildet. An den den Lagerungsabschnitten 711, 712 gegenüberliegenden Enden weisen die Blockierelemente 211, 212 eine Abstufung mit jeweils einer Blockierkante 761, 762 auf. In einer Blockierposition (800 in 8) steht das Verbindungselement 214 an den Blockierkanten 761, 762 an. Im Bereich der Abstufungen bilden die beiden Blockierelemente 211, 212 einen vorgegebenen Abstand 732 aus.
  • Bevorzugt ist mindestens ein Blockierelement 211, 212 von mindestens einem Federelement 760 in eine Blockierstellung (999 in 9) beaufschlagt. Illustrativ ist jedem Blockierelement 211, 212 ein Federelement 760 zugeordnet. Hierzu weisen die Blockierelemente 211, 212 an ihrer von dem Einsatzwerkzeugmagazin 1260 abgewandten Seitenfläche jeweils eine Aufnahme 741, 742 zur teilweisen Anordnung der Federelemente 760 auf. Zur Anordnung des Schiebemechanismus 1235 weisen die Gehäusehalbschalen 1211, 1212 jeweils eine Aufnahme 751, 752 auf. Die Seitenfläche des Blockierelements 211 liegt illustrativ an der Aufnahme 751 der Gehäusehalbschale 1211 an und die Seitenfläche des Blockierelements 212 liegt illustrativ an der Aufnahme 752 der Gehäusehalbschale 1212 an. Vorzugsweise weisen die Aufnahmen 751, 752 Aufnahmen 721, 722 auf, wobei die Aufnahme 721 der Gehäusehalbschale 1211 und die Aufnahme 741 des Blockierelements 211 eine gemeinsame Aufnahme für das illustrativ obere Federelement 760 ausbilden und die Aufnahme 722 der Gehäusehalbschale 1212 und die Aufnahme 742 des Blockierelements 212 bilden eine gemeinsame Aufnahme für das illustrativ untere Federelement 760 aus.
  • In der gezeigten ersten Position 600 des Bedienelements 1230 ist das Bedienelement 1230, wie oben beschrieben, zwischen den beiden Blockierelementen 211, 212 angeordnet. Dabei liegt jeweils eine den Blockierelementen 211, 212 zugewandte Seitenfläche 718, 719 an den Blockierelementen 211, 212 an. So liegt die illustrativ obere Seitenfläche 718 an dem Blockierelement 211 an und die illustrativ untere Seitenfläche 719 liegt an dem Blockierelement 212 an. Ebenfalls ist zwischen den beiden Blockierelementen 211, 212 das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 mit dem Einsatzwerkzeug 399 angeordnet. Die Blockierelemente 211, 212 bilden dabei einen Abstand 731 aus. Der Abstand 731 ist kleiner als der Abstand 732 im Bereich der Abstufungen. Des Weiteren sind in 7 die Blockierelemente 211, 212 in einer Freigabestellung 799 angeordnet.
  • 8 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 in einer Blockierposition 800 der Blockierelemente 211, 212 und einer zweiten Position 899 des Bedienelements 1230. In der zweiten Position 899 ist das Bedienelement 1230 in einer illustrativ rechten Position angeordnet. Hierbei hat der Schiebeabschnitt 219 das Einsatzwerkzeug 399 vom Einsatzwerkzeugmagazin 1260 in die Werkzeugaufnahme 1240 beaufschlagt. Der Zapfen 1911 des Bedienelements 1230 ist dabei am illustrativ rechten Ende 1914 der Aufnahme 1912 angeordnet. Das Einsatzwerkzeug 399 ist in der Werkzeugaufnahme 1240 angeordnet, sodass der Schiebeabschnitt 219 in einer Arbeitsposition 1099 angeordnet ist. Des Weiteren verdeutlicht 8 eine Schnittlinie 900, die der Ansicht von 9 zugeordnet ist.
  • 9 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 gesehen entlang der Schnittlinie 900 von 8 und verdeutlicht die Blockierposition 800 von 8 sowie die Arbeitsposition 1099 des Schiebeabschnitts 219. In der Blockierposition 800 ist das Verbindungselement 214 durch die Blockierelemente 211, 212 blockiert. Dabei steht eine illustrativ linke Stirnseite 913 des Verbindungselements 214 an den Blockierkanten 761, 762 der Blockierelemente 211, 212 an. Die Federelemente 760 beaufschlagen in der Blockierposition 800 die Blockierelemente 211, 212 in eine Blockierstellung 999. Hierbei werden die Blockierelemente 211, 212 um die Lagerungsabschnitte 711, 712 verschwenkt, sodass sich der Abstand 732 im Bereich der Abstufung im Vergleich zu 7 reduziert.
  • 10 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 bei einem Verschieben von der Arbeitsposition 1099 gem. 8 und 9 des Schiebeabschnitts 219 in die Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 gem. 6 und 7. Hierbei wird das Bedienelement 1230 in Richtung eines Pfeils 1001, bzw. illustrativ nach links, beaufschlagt. Der Zapfen 1911 des Bedienelements 1230 bewegt sich dabei zuerst in der Aufnahme 1912 zum illustrativ linken Ende 1913 der Aufnahme 1912. Hierbei beaufschlagt das Bedienelement 1230 die Blockierelemente 211, 212 in ihre Freigabestellung 799 gem. 7, sodass anschließend das Bedienelement 1230 mit dem Verbindungselement 214 und dem Schiebeabschnitt 219 in die Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 verschoben werden kann. Des Weiteren verdeutlicht 10 eine Schnittlinie 1100, die der Ansicht von 11 zugeordnet ist.
  • 11 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 gesehen entlang der Schnittlinie 1100 von 10. Bevorzugt weist das Bedienelement 1230 jeweils eine den Blockierelementen 211, 212 zugeordnete Fase 1131, 1132 auf. Bei einem Verschieben von der Arbeitsposition 1099 gem. 8 und 9 des Schiebeabschnitts 219 in die Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 gem. 6 und 7 beaufschlagen die Fasen 1131, 1132 des Bedienelements 1230 die Blockierelemente 211, 212 entgegen einer Federkraft der Federelemente 760 von 7 und 9 in ihre Freigabestellung 799.
  • 12 zeigt die Gehäusehalbschale 1211 von 1 bis 11 des Vorsatzgehäuses 1210 von 1, die repräsentativ für die beiden Gehäusehalbschalen 1211, 1212 nachfolgend beschrieben wird. Die Gehäusehalbschale 1211 weist eine Mehrzahl von Aufnahmen zur Lagerung der Antriebswelle 217 von 2 bis 4, des Getriebes 299 von 2 bis 4, des Schiebemechanismus 1235 von 1 bis 11, des Einsatzwerkzeugmagazins 1260 von 1 bis 4 und der Werkzeugaufnahme 1240 von 1 bis 11 auf. So weist die Gehäusehalbschale 1211 eine Aufnahme 1317 für einen Sicherungsring der Antriebswelle 217 von 2 bis 4 auf.
  • Illustrativ oberhalb der Aufnahme 1317 ist eine Aufnahme 1315 zur Anordnung des Lagerungsblocks 224 von 2 bis 4 und 6 bis 10. Illustrativ rechts von der Aufnahme 1315 ist eine Aufnahme 1314 zur Aufnahme der Werkzeugaufnahme 1240 von 1 bis 11 angeordnet. Illustrativ links von der Aufnahme 1315 ist eine Aufnahme 1316 zur Aufnahme des Lagerungsblocks 225 von 2 bis 4 und 6 bis 10 ausgebildet. Des Weiteren sind illustrativ links von der Aufnahme 1316 zwei vorzugsweise rechteckige Aufnahmen 1321, 1322 zur Anordnung der Drehwelle 216 von 2 bis 4 angeordnet. Illustrativ oberhalb von den Aufnahmen 1321, 1322 ist eine Führungsbahn 1313 für den Schiebeabschnitt 219 von 2 bis 10 angeordnet. An einem illustrativ linken Ende der Gehäusehalbschale 1211 sind zwei Aufnahmen 1311, 1312 zur Lagerung der Lagerungsabschnitte 711, 712 von 7, 9 und 11 der Blockierelemente 211 von 2 bis 4 und 6 bis 11, 212 von 2 bis 4, 7, 9 und 11 positioniert. Des Weiteren ist eine Ausnehmung 1329 gezeigt, durch die das Bedienelement 1230 hindurchgreift. Darüber hinaus sind die Aufnahme 751 und die Aufnahme 721 sowie das transparente Schaufester 1270 gezeigt.
  • 13 zeigt das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 von 1 bis 4. Dabei weist das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Aufnahmen 1410 zur Aufnahme des Einsatzwerkzeugs 399 auf. Die Drehwelle 216 des Einsatzwerkzeugmagazins 1260 ist vorzugsweise in einer Innenaufnahme 1420 des Einsatzwerkzeugmagazins 1260 gelagert. Des Weiteren sind in einer Aufnahme 1440 der Drehwelle 216 federbeaufschlagte Verriegelungselemente 1450 angeordnet. Bevorzugt ist hierzu in der Aufnahme 1440 der Drehwelle 216 ein Federelement 1460 angeordnet. Vorzugsweise weist das Einsatzwerkzeugmagazin 1260 in Umfangsrichtung 202 der Innenaufnahme 1420 zugeordnete Ausnehmungen 1430 zur Aufnahme der Verriegelungselemente 1450 auf. Die Ausnehmungen 1430 sind dabei als Erweiterungen der Innenaufnahme 1420 ausgebildet.
  • 14 zeigt die Betätigungshülse 1222 und das Halteelement 1820 von 2. Bevorzugt ist zumindest eine Führungsbahn 319 an dem Innenumfang 321 der Betätigungshülse 1222 ausgebildet. Hierzu weist die Betätigungshülse 1222 an ihrem Innenumfang 321 eine rampenförmige Ausnehmung 1801 auf. Das Halteelement 1820 ist vorzugsweise der rampenförmigen Ausnehmung 1801 zugewandt angeordnet. Bevorzugt weist das Halteelement 1820 an seiner Stirnseite 1829 abschnittsweise die rampenförmige Aussparung 1822 auf. Vorzugsweise bilden die rampenförmige Ausnehmung 1801 und die rampenförmige Aussparung 1822 die zumindest eine Führungsbahn 319 aus.
  • Des Weiteren zeigt 14 eine Aufnahme 1802, die am Innenumfang 321 der Betätigungshülse 1222 ausgebildet ist. Hierbei ist in 14 in der Aufnahme 1802 zumindest ein Rasthaken 1821 des Halteelements 1820 angeordnet.
  • 15 zeigt die Verriegelungseinheit 1220 von 1 bis 5 mit der Betätigungshülse 1222 und dem Halteelement 1820 von 2. Dabei verdeutlicht 15 die Anordnung des zumindest einen Rasthakens 1821 des Halteelements 1820 in der Aufnahme 1802 der Betätigungshülse 1222. In der Führungsbahn 319 ist das Führungselement 325, das der Verriegelungshülse 1810 zugeordnet ist, angeordnet. Des Weiteren verdeutlicht 15 die Aufnahme 1813 der Verriegelungshülse 1810 zur Anordnung am Vorsatzgehäuse 1210 von 1 und 2.
  • 16 zeigt die Betätigungshülse 1222 mit dem Halteelement 1820 und der Verriegelungshülse 1810 von 2. Dabei verdeutlicht 16 mindestens einen dem Vorsatzgehäuse 1210, vorzugsweise der Gehäusehalbschale 1211, zugeordneten Gehäusesteg 2110. Der illustrativ eine Gehäusesteg 2110 greift dabei zur Verdrehsicherung in die Aufnahme 1813 der Verriegelungshülse 1810 ein.
  • Illustrativ weist die Verriegelungshülse 1810 zwei gegenüberliegend angeordnete Aufnahmen 1813 auf. Hierbei ist die illustrativ rechte Aufnahme 1813 in einem der Gehäusehalbschale 1212 von 1, 2, 5, 7, 9 und 11 zugeordneten Gehäusesteg 2110 anordenbar.
  • 17 zeigt die Verriegelungseinheit 1220 mit der Betätigungshülse 1222, dem Halteelement 1820, der Verriegelungshülse 1810, sowie den Stegen 322, 323 von 2. Vorzugsweise weist die Betätigungshülse 1222 an ihrem Innenumfang 321 zumindest zwei Schnapphaken 1011, 1012 zur Verrastung mit der Vorsatzschnittstelle 1250 von 1 bis 5 bzw. den Stegen 322, 323 von 2 in einem Entriegelungszustand und einem Verriegelungszustand auf. Bevorzugt weisen die Stege 322, 323 jeweils eine Aufnahme 1111, 1112 auf. Die Aufnahmen 1111, 1112 sind an einer Außenseite der Stege 322, 323 ausgebildet. Des Weiteren sind die Schnapphaken 1011, 1012 illustrativ als in radialer Richtung nach innen geneigte Stege ausgebildet.
  • Im gezeigten Verriegelungszustand ist zumindest ein erster Schnapphaken 1012 in einer ersten zugeordneten Aufnahme 1111 verrastet. Somit kann eine sichere und zuverlässige Fixierung im Entriegelungszustand und Verriegelungszustand ermöglicht werden. Durch ein Verdrehen der Betätigungshülse 1222 in Umfangsrichtung 202 wird der Schnapphaken 1012 vorzugsweise aus der Aufnahme 1111 gelöst und beim Erreichen des Entriegelungszustands wird der Schnapphaken 1011 vorzugsweise in die Aufnahme 1112 beaufschlagt. Im Entriegelungszustand ist dabei bevorzugt zumindest ein zweiter Schnapphaken 1011 in der zweiten zugeordneten Aufnahme 1112 verrastet. Illustrativ sind jeweils zwei Stege 322, 323 gezeigt, wobei zwischen zwei benachbarten Stegen 322 jeweils ein Steg 323 angeordnet ist. Es wird darauf hingewiesen, dass zumindest jeweils ein Steg 322, 323 vorhanden ist.
  • 18 zeigt die Verriegelungseinheit 1220 von 2 und 15 bis 17 in einem Entriegelungszustand 1700. Dabei verdeutlicht 18 die annähernd S-förmige Führungsbahn 319. Das Führungselement 325 ist im gezeigten Entriegelungszustand 1700 an einem illustrativ oberen Ende der Führungsbahn 319 angeordnet. Im Verriegelungszustand ist das Führungselement 325 durch ein Verdrehen der Betätigungshülse 1222 an einem illustrativ unteren Ende der S-förmigen Führungsbahn 319 angeordnet.
  • 19 zeigt den Schiebemechanismus 1235 des Werkzeugvorsatzes 1200 von 1 bis 5 in der Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 und der Freigabestellung 799 der Blockierelemente 211, 212. Gemäß einer Ausführungsform ist ein U-förmiges Blockierteil 3000 vorgesehen, das die zwei Blockierelemente 211, 212 aufweist. Illustrativ sind dabei die Blockierelemente 211, 212, die Lagerungsabschnitte 711, 712 und die Positionierungsplatte 213 einstückig als das Blockierteil 3000 ausgebildet.
  • Bevorzugt weist das Blockierteil 3000 Kunststoff auf. Die Blockierelemente 211, 212 sind hierbei federnd ausgebildet. Hierbei ist zwischen den beiden Blockierelementen 211, 212 eine erste Aufnahme 3010 mit einer ersten Öffnungsweite 3011 und eine zweite Aufnahme 3020 mit einer zweiten Öffnungsweite 3021 ausgebildet. Die erste Aufnahme 3010 ist illustrativ links bzw. im Bereich der Positionierungsplatte 213 ausgebildet. Die zweite Aufnahme 2030 ist an einem freien Ende der Blockierelemente 211, 212 ausgebildet. Des Weiteren ist die erste Öffnungsweite 3011 größer als die zweite Öffnungsweite 3021. Hierzu sind die zwei Blockierelemente 211, 212 vorzugsweise nicht parallel, sondern mit einem vorgegebenen Winkel zueinander angeordnet.
  • Das Verbindungselement 214 ist in der in 19 gezeigten Freigabestellung 799 der zwei Blockierelemente 211, 212 in der ersten Aufnahme 3010 des Blockierteils 3000 angeordnet. Bevorzugt ist die erste Öffnungsweite 3011 einer Breite 3031 des Verbindungselements 214 angepasst.
  • 20 zeigt den Schiebemechanismus 1235 mit dem Blockierteil 3000 von 19 in der Arbeitsposition 1099 des Schiebeabschnitts 219 und der Blockierstellung 999 der Blockierelemente 211, 212. Des Weiteren ist in 20 das Verbindungselement 214 in der Blockierposition 800 angeordnet, in der das Einsatzwerkzeug 399 in der Werkzeugaufnahme 1240 angeordnet ist. In der Blockierposition blockieren die zwei Blockierelemente 211, 212 das Verbindungselement 214, wobei das Verbindungselement 214 an den Blockierkanten 761, 762 ansteht. Illustrativ ist das Verbindungselement 214 in der Blockierposition 800 in der zweiten Aufnahme 3020 angeordnet.
  • Die Öffnungsweite 3021 der zweiten Aufnahme 3020 ist bevorzugt kleiner als eine Breite 3031 des Verbindungselements 214. Bei einem Verschieben des Bedienelements 1230 von der Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 von 19 in die Arbeitsposition 1099 des Schiebeabschnitts 219 von 20 beaufschlagt das Verbindungselement 214 daher die beiden Blockierelemente 211, 212 voneinander weg. Durch die federnde Ausbildung der Blockierelemente 211, 212 blockieren diese das Verbindungselement 214, wenn das Verbindungselement 214 in der Blockierposition 800 angekommen ist und an den Blockierkanten 761, 762 anliegt. Bei einem Verschieben des Bedienelements 1230 von der Arbeitsposition 1099 des Schiebeabschnitts 219 von 20 in die Ruheposition 699 des Schiebeabschnitts 219 von 19 beaufschlagt das Verbindungselement 214 die beiden Blockierelemente 211, 212 voneinander weg, sodass das Verbindungselement 214 zur ersten Aufnahme 3010 hin verschoben werden kann.

Claims (17)

  1. Werkzeugvorsatz (1200) mit einer Werkzeugaufnahme (1240) zur Aufnahme eines Einsatzwerkzeugs und einer Vorsatzschnittstelle (1250) zur Anordnung an einer Maschinenschnittstelle (150) einer Handwerkzeugmaschine (100), sowie mit einer Verriegelungseinheit (1220), die dazu ausgebildet ist, in einem Verriegelungszustand den Werkzeugvorsatz (1200) an der Maschinenschnittstelle (150) der Handwerkzeugmaschine (100) zu verriegeln und in einem Entriegelungszustand (1700) ein Abnehmen des Werkzeugvorsatzes (1200) von der Maschinenschnittstelle (150) der Handwerkzeugmaschine (100) zu ermöglichen, gekennzeichnet durch ein Einsatzwerkzeugmagazin (1260) und einen Schiebemechanismus (1235) zum Verschieben eines im Einsatzwerkzeugmagazin (1260) anordenbaren Einsatzwerkzeugs (399) von dem Einsatzwerkzeugmagazin (1260) in die Werkzeugaufnahme (1240) oder von der Werkzeugaufnahme (1240) in das Einsatzwerkzeugmagazin (1260).
  2. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebemechanismus (1235) in radialer Richtung (203) versetzt zu einer Antriebswelle (217) angeordnet ist.
  3. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (217) in radialer Richtung (203) versetzt zur Werkzeugaufnahme (1240) angeordnet ist, wobei ein Getriebe (299) eine Drehbewegung der Antriebswelle (217) an die Werkzeugaufnahme (1240) überträgt.
  4. Werkzeugvorsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebemechanismus (1235) zum manuellen Verschieben eines Einsatzwerkzeugs (399) ein Bedienelement (1230), ein mit dem Bedienelement (1230) verbundenes Verbindungselement (214) und einen mit dem Verbindungselement (214) verbundenen Schiebeabschnitt (219) aufweist.
  5. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (1230) einen Zapfen (1911) aufweist, der in einer Aufnahme (1912) des Verbindungselements (214) entlang einer Längserstreckung (201) des Werkzeugvorsatzes (1200) verschiebbar aufgenommen ist.
  6. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebeabschnitt (219) einen Magneten (215) zum magnetischen Halten eines Einsatzwerkzeugs (399) aufweist.
  7. Werkzeugvorsatz nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Blockierelement (211, 212) vorgesehen ist, das in einer Blockierposition (800), in der ein Einsatzwerkzeug (399) in der Werkzeugaufnahme (1240) angeordnet ist, das Verbindungselement (214) blockiert.
  8. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Blockierelement (211, 212) an einem Lagerungsabschnitt (711, 712) von einer Blockierstellung, die der Blockierposition (800) des mindestens einen Blockierelements (211, 212) zugeordnet ist, in eine Freigabestellung (799) zur Freigabe des Verbindungselements (214) verschwenkbar ist.
  9. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Blockierelement (211, 212) von mindestens einem Federelement (760) in die Blockierstellung (999) beaufschlagt ist.
  10. Werkzeugvorsatz nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Blockierelement (211, 212) eine Blockierkante (761, 762) aufweist, gegen die das Verbindungselement (214) in der Blockierposition (800) ansteht.
  11. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (1230) eine Fase (1131, 1132) aufweist, die bei einem Verschieben des Schiebeabschnitts (219) von einer Arbeitsposition (1099), in der das Einsatzwerkzeug (399) in der Werkzeugaufnahme (1240) gehalten wird, in eine Ruheposition (699), in der das Einsatzwerkzeug (399) im Einsatzwerkzeugmagazin (1260) angeordnet ist, das mindestens eine Blockierelement (211, 212) von seiner Blockierstellung (999) in die Freigabestellung (799) beaufschlagt.
  12. Werkzeugvorsatz nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-förmiges Blockierteil (3000) mit zwei Blockierelementen (211, 212) vorgesehen ist, die in einer Blockierposition (800), in der ein Einsatzwerkzeug (399) in der Werkzeugaufnahme (1240) angeordnet ist, das Verbindungselement (214) blockieren, wobei die zwei Blockierelemente (211, 212) federnd ausgebildet sind.
  13. Werkzeugvorsatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (214) in einer Freigabestellung (799) der zwei Blockierelemente (211, 212) in einer ersten Aufnahme (3010) des Blockierteils (3000) angeordnet ist, die eine erste Öffnungsweite (3011) aufweist, und in einer Blockierstellung (999) der zwei Blockierelemente (211, 212) in einer zweiten Aufnahme (3020) des Blockierteils (3000) angeordnet ist, die eine zweite Öffnungsweite (3021) aufweist, wobei die erste Öffnungsweite (3011) größer ist als die zweite Öffnungsweite (3021).
  14. Werkzeugvorsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Einsatzwerkzeugmagazin (1260) eine Drehwelle (216) zugeordnet ist, wobei in einer Aufnahme (1440) der Drehwelle (216) federbeaufschlagte Verriegelungselemente (1450) angeordnet sind und das Einsatzwerkzeugmagazin (1260) in Umfangsrichtung (202) Ausnehmungen (1430) zur Aufnahme der Verriegelungselemente (1450) aufweist.
  15. Werkzeugvorsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (1220) eine Bedienhülse (1222) aufweist, wobei eine Drehung der Bedienhülse (1222) eine der Verriegelungseinheit (1220) zugeordnete Verriegelungshülse (1810) in einem Entriegelungszustand (1700) bewegt.
  16. Werkzeugvorsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein transparentes Schaufenster (1270) zur Visualisierung eines im Einsatzwerkzeugmagazin (1260) ausgewählten Einsatzwerkzeugs (399) vorgesehen ist.
  17. Werkzeugsystem (180) mit einer Handwerkzeugmaschine (100), die eine Maschinenschnittstelle (150) zur Befestigung eines Werkzeugvorsatzes (1200) aufweist, und mit einem Werkzeugvorsatz (1200) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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