DE102024206979A1 - Connecting element and vehicle with connecting element - Google Patents
Connecting element and vehicle with connecting elementInfo
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Abstract
Verbindungselement (10) zur Verbindung einer Karosserie (51) eines Fahrzeugs (50) mit einem Karosserieanbauteil (52), umfassend einen ersten Verbindungsabschnitt (11) zur, zumindest abschnittsweisen, Verbindung mit der Karosserie (51) und einen zweiten Verbindungsabschnitt (12) zur, zumindest abschnittsweisen, Verbindung mit dem Karosserieanbauteil (52), wobei der erste Verbindungsabschnitt (11) und der zweite Verbindungsabschnitt (12) über ein Gelenk (13) derart verbunden sind, dass der zweite Verbindungsabschnitt (12) relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt (11), zumindest abschnittsweise, um eine Rotationsachse (R) verschwenkbar ist und wobei der erste Verbindungsabschnitt (11) und der zweite Verbindungsabschnitt (12) zumindest abschnittsweise formschlüssig miteinander verbunden sind, sodass der zweite Verbindungsabschnitt (12) gegen ein Verschwenken relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt (11) um die Rotationsachse (R) gesichert ist, wobei der Formschluss durch Einleiten einer vorbestimmten Kraft (F) in den zweiten Verbindungsabschnitt (12) lösbar ist um eine Verschwenkbarkeit des zweiten Verbindungsabschnitts (12) zu dem ersten Verbindungsabschnitt (11) um die Rotationsachse (R) freizugeben. Connecting element (10) for connecting a vehicle body (51) (50) to a body attachment (52), comprising a first connecting section (11) for connecting, at least partially, to the vehicle body (51) and a second connecting section (12) for connecting, at least partially, to the body attachment (52), wherein the first connecting section (11) and the second connecting section (12) are connected via a joint (13) such that the second connecting section (12) is pivotable relative to the first connecting section (11), at least partially, about an axis of rotation (R), and wherein the first connecting section (11) and the second connecting section (12) are positively connected to each other, at least partially, such that the second connecting section (12) is secured against pivoting relative to the first connecting section (11) about the axis of rotation (R), wherein the positive connection can be released by introducing a predetermined force (F) into the second connecting section (12) to To enable the second connecting section (12) to pivot relative to the first connecting section (11) about the axis of rotation (R).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1, ein Fahrzeug mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 13 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 14.The invention relates to a connecting element with the features of independent claim 1, a vehicle with the features of independent claim 13 and a method with the features of independent claim 14.
Die Verbindung von Karosserieanbauteilen mit der Karosserie eines Fahrzeugs muss verschiedenen Anforderungen genügen. Es ist sicherzustellen, dass das Karosserieanbauteil derart mit der Karosserie verbunden ist, dass im Fahrbetrieb des Fahrzeugs ein ausreichender Halt gewährleistet ist, sodass kein unbeabsichtigtes Lösen des Karosserieanbauteils von der Karosserie erfolgt. Auch ist von Bedeutung, dass, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten des Fahrzeugs, kein Flattern des Karosseriebauteils und dadurch bedingte Lärmemissionen oder gar Beschädigungen auftreten.The connection of body components to a vehicle's body must meet various requirements. It must be ensured that the body component is connected to the body in such a way that sufficient hold is guaranteed during vehicle operation, preventing any unintentional detachment. It is also important that, particularly at high vehicle speeds, no fluttering of the body component occurs, resulting in noise emissions or even damage.
Eine zu massive Verbindung zwischen Karosserieanbauteil und Karosserie kann jedoch den unter Umständen nachteilhaften Effekt einer ungehinderten Lastübertragung zwischen Karosserieanbauteil und Karosserie haben. Ist das Karosserieanbauteil bspw. als ein Stoßfänger ausgebildet, kann eine Beschädigung der Karosseriestruktur bei einem Aufprall auf den Stoßfänger begünstigt werden, da die in den Stoßfänger eingebrachten Aufprallkräfte ungehindert über die Verbindung auf die Karosserie übertragen werden. Solche Beschädigungen der Karosserie werden durch Materialverstärkungen an den Anbaupositionen von Karosserieanbauteilen verhindert. Dies führt zu einem gesteigerten Materialaufwand bei der Fertigung der Karosserie, einem gesteigerten Fertigungsaufwand und somit höheren Fertigungskosten.However, an overly robust connection between a body-mounted component and the vehicle body can have the potentially detrimental effect of unimpeded load transfer between the component and the body. For example, if the body-mounted component is a bumper, damage to the body structure can be increased in the event of a collision, as the impact forces are transmitted unhindered through the connection to the body. Such damage to the body is prevented by material reinforcements at the mounting points of body-mounted components. This leads to increased material usage in the manufacturing of the body, increased manufacturing effort, and therefore higher production costs.
Möglichkeiten einer Verbindung zwischen Karosserie und Karosserieanbauteil sind bspw. aus der
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wenigstens einen der voranstehend beschriebenen Nachteile zumindest teilweise zu überwinden. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung ein Verbindungselement bereitzustellen, das einerseits eine zuverlässige Verbindung zwischen einem Karosserieanbauteil und der Karosserie eines Fahrzeugs ermöglicht und andererseits eine limitierte Lastübertragung zwischen Karosserieanbauteil und Karosserie ermöglicht.It is therefore an object of the present invention to overcome at least one of the disadvantages described above, at least partially. In particular, it is an object of the invention to provide a connecting element that, on the one hand, enables a reliable connection between a body attachment and the body of a vehicle and, on the other hand, enables limited load transfer between the body attachment and the body.
Die voranstehende Aufgabe wird gelöst durch ein Verbindungselement mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1, durch ein Fahrzeug mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 13 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 14. Weitere Merkmale und Details der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Dabei gelten Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verbindungselement beschrieben sind, selbstverständlich auch im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Fahrzeug und/oder im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und jeweils umgekehrt, sodass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann.The foregoing problem is solved by a connecting element having the features of independent claim 1, by a vehicle having the features of independent claim 13, and by a method having the features of independent claim 14. Further features and details of the invention will become apparent from the dependent claims, the description, and the drawings. Features and details described in connection with the connecting element according to the invention naturally also apply in connection with the vehicle according to the invention and/or in connection with the method according to the invention, and vice versa, so that the disclosure of the individual aspects of the invention always makes, or can make, reciprocal references.
Erfindungsgemäß vorgesehen ist ein Verbindungselement zur Verbindung einer Karosserie eines Fahrzeugs mit einem Karosserieanbauteil, umfassend einen ersten Verbindungsabschnitt zur, zumindest abschnittsweisen, Verbindung mit der Karosserie und einen zweiten Verbindungsabschnitt zur, zumindest abschnittsweisen, Verbindung mit dem Karosserieanbauteil. Der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt sind über ein Gelenk derart verbunden, dass der zweite Verbindungsabschnitt relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt, zumindest abschnittsweise, um eine Rotationsachse verschwenkbar ist. Ferner sind der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt zumindest abschnittsweise formschlüssig miteinander verbunden, sodass der zweite Verbindungsabschnitt gegen ein Verschwenken relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt um die Rotationsachse gesichert ist. Es ist zudem vorgesehen, dass dieser Formschluss durch Einleiten einer vorbestimmten Kraft in den zweiten Verbindungsabschnitt lösbar ist um eine Verschwenkbarkeit des zweiten Verbindungsabschnitts zu dem ersten Verbindungsabschnitt um die Rotationsachse freizugeben.According to the invention, a connecting element for connecting a vehicle body to a body attachment is provided, comprising a first connecting section for connecting, at least partially, to the body and a second connecting section for connecting, at least partially, to the body attachment. The first connecting section and the second connecting section are connected via a hinge such that the second connecting section is pivotable relative to the first connecting section, at least partially, about an axis of rotation. Furthermore, the first connecting section and the second connecting section are positively connected to each other, at least partially, so that the second connecting section is secured against pivoting relative to the first connecting section about the axis of rotation. It is also provided that this positive connection can be released by introducing a predetermined force into the second connecting section in order to allow the second connecting section to pivot relative to the first connecting section about the axis of rotation.
In anderen Worten wird ein Verbindungselement zur Verbindung einer Karosserie eines Fahrzeugs mit einem Karosserieanbauteil vorgeschlagen. Das Karosserieanbauteil kann bevorzugt ein Stoßfänger bzw. eine Stoßstange sein. Bei dem Stoßfänger kann es sich um einen vorderen oder hinteren Stoßfänger des Fahrzeugs handeln. Ein erfindungsgemäßes Verbindungselement hat sich als besonders vorteilhaft in Bezug auf eine Verwendung mit einem hinteren, also an einem am Fahrzeugheck montierten, Stoßfänger eines Fahrzeugs erwiesen.In other words, a connecting element for joining a vehicle body to a body attachment is proposed. The body attachment can preferably be a bumper. The bumper can be a front or rear bumper of the vehicle. A connecting element according to the invention has proven to be particularly advantageous with regard to use with a rear bumper, i.e., one mounted on the rear of the vehicle.
Ein erfindungsgemäßes Verbindungselement umfasst einen ersten Verbindungsabschnitt und einen zweiten Verbindungsabschnitt. Der erste Verbindungsabschnitt ist zu einer, zumindest abschnittsweisen, Verbindung mit der Karosserie ausgebildet. Der zweite Verbindungsabschnitt ist zu einer, zumindest abschnittsweisen, Verbindung mit dem Karosserieanbauteil ausgebildet. A connecting element according to the invention comprises a first connecting section and a second connecting section. The first connecting section is designed to form a connection with the bodywork, at least partially. The second connecting section is designed to a connection, at least in sections, with the bodywork attachment is formed.
Das Verbindungselement umfasst ferner ein Gelenk, über welches der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt derart miteinander verbunden sind, dass der zweite Verbindungsabschnitt relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt, zumindest abschnittsweise, verschwenkbar ist oder umgekehrt. Zusätzlich zu dieser gelenkigen Verbindung sind der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt ferner, zumindest abschnittsweise, formschlüssig verbunden. Über diesen Formschluss ist der zweite Verbindungsabschnitt gegen ein Verschwenken relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt um die Rotationsachse bzw. über das Gelenk gesichert. Allerdings ist der Formschluss durch Einleiten einer vorbestimmten Kraft in den zweiten Verbindungsabschnitt lösbar, wobei durch das Lösen des Formschlusses eine Verschwenkbarkeit des ersten Verbindungsabschnitts relativ zum zweiten Verbindungsabschnitt um die Rotationsachse freigegeben wird.The connecting element further comprises a hinge through which the first and second connecting sections are connected such that the second connecting section is pivotable relative to the first connecting section, at least partially, or vice versa. In addition to this hinged connection, the first and second connecting sections are also positively locked, at least partially. This positive lock secures the second connecting section against pivoting relative to the first connecting section about the axis of rotation, or via the hinge. However, the positive lock can be released by applying a predetermined force to the second connecting section, thereby allowing the first connecting section to pivot relative to the second connecting section about the axis of rotation.
Durch ein erfindungsgemäßes Verbindungselement ergibt sich der Vorteil einer grundsätzlich starren und zuverlässigen Verbindung zwischen Karosserie und Karosserieanbauteil. Übersteigt eine in das Karosserieanbauteil und darüber in den zweiten Verbindungsabschnitt eingebrachte Kraft bzw. Last einen vorbestimmten Grenzwert, wird hierdurch jedoch ein Formschluss zwischen dem ersten und zweiten Verbindungsabschnitt gelöst. Durch die sodann freigegebene Verschwenkbarkeit des zweiten Verbindungsabschnitts relativ zum ersten Verbindungsabschnitt wird die Lastübertragung zwischen Karosserie und Karosserieanbauteil unterbrochen. Eine Beschädigung der Karosserie aufgrund einer zu hohen Lasteinwirkung bei einem Aufprall auf das Karosserieanbauteil kann hierdurch vermieden werden.A connecting element according to the invention offers the advantage of a fundamentally rigid and reliable connection between the vehicle body and the body attachment. However, if a force or load introduced into the body attachment and, via this, into the second connecting section exceeds a predetermined limit, the positive connection between the first and second connecting sections is released. The resulting pivotability of the second connecting section relative to the first connecting section interrupts the load transfer between the vehicle body and the body attachment. This prevents damage to the vehicle body due to excessive load during an impact on the body attachment.
Vorzugsweise kann es sich bei der in den zweiten Verbindungsabschnitt zum Lösen des Formschlusses einzubringenden Kraft um eine orthogonal oder im Wesentlichen orthogonal zur Rotationsachse des Gelenks orientierte Kraft handeln. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass die Kraft an einem dem ersten Verbindungsabschnitt abgewandten Ende des zweiten Verbindungsabschnitts in diesen eingebracht wird und/oder dass die vorbestimmte Kraft maximal 100 N, insbesondere maximal 80 N, vorzugsweise maximal 60 N, beträgt. Eine solche Dimensionierung der vorbestimmten Kraft hat sich als vorteilhaft in Bezug auf die Vermeidung von Beschädigungen an der Karosserie durch eine Lasteinleitung aus dem Karosserieanbauteil erwiesen.Preferably, the force to be applied to the second connecting section to release the positive locking mechanism can be oriented orthogonally or substantially orthogonally to the axis of rotation of the joint. Additionally or alternatively, it can be provided that the force is applied to the second connecting section at an end facing away from the first, and/or that the predetermined force is a maximum of 100 N, in particular a maximum of 80 N, preferably a maximum of 60 N. Such a dimensioning of the predetermined force has proven advantageous with regard to preventing damage to the bodywork caused by load transmission from the body attachment.
Es kann ferner bevorzugt vorgesehen sein, der Formschluss zwischen dem ersten und zweiten Verbindungselement durch Einleiten einer vorbestimmten Kraft in den zweiten Verbindungsabschnitt zerstörungsfrei lösbar ist. Damit ist gemeint, dass der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt beim Lösen des Formschlusses nicht oder im Wesentlichen nicht beschädigt werden, sodass der Formschluss, insbesondere in gleicher oder im Wesentlichen gleicher Qualität, wiederherstellbar ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass das Verbindungselement auch nach dem Lösen des Formschlusses, bspw. im Rahmen eines Unfalls bzw. Aufpralls auf das Karosserieanbauteil, weiterverwendet werden kann.It may also be preferably provided that the positive connection between the first and second connecting elements can be released non-destructively by introducing a predetermined force into the second connecting section. This means that the first and second connecting sections are not damaged, or substantially not damaged, when the positive connection is released, so that the positive connection can be restored, particularly to the same or substantially the same quality. This offers the advantage that the connecting element can continue to be used even after the positive connection has been released, for example, in the event of an accident or impact on the bodywork component.
Im Rahmen der Erfindung kann es von Vorteil sein, dass an einem Verbindungsabschnitt, insbesondere dem ersten Verbindungsabschnitt, eine Aufnahme ausgebildet ist und an dem anderen Verbindungsabschnitt, insbesondere an dem zweiten Verbindungsabschnitt, ein Rastkopf ausgebildet ist, wobei der Formschluss zwischen dem ersten Verbindungsabschnitt und dem zweiten Verbindungsabschnitt zumindest teilweise durch einen Eingriff, insbesondere ein Einrasten, des Rastkopfs in die Aufnahme ausgebildet ist. Durch eine Rastverbindung kann eine einfache und zugleich zuverlässige formschlüssige Verbindung zwischen den Verbindungsabschnitten hergestellt werden. Durch eine entsprechende Dimensionierung von Aufnahme und Rastkopf kann ferner die vorbestimmte Kraft zum Lösen des Formschlusses vorgegeben werden.Within the scope of the invention, it can be advantageous that a receptacle is formed on one connecting section, in particular the first connecting section, and a locking head is formed on the other connecting section, in particular the second connecting section, wherein the positive locking between the first connecting section and the second connecting section is formed at least partially by engagement, in particular by snapping, of the locking head into the receptacle. A simple and reliable positive locking connection between the connecting sections can be achieved through a snap-fit connection. Furthermore, the predetermined force for releasing the positive locking can be specified by appropriately dimensioning the receptacle and the locking head.
Es kann vorgesehen sein, dass die Aufnahme durch wenigstens zwei oder genau zwei, insbesondere gegenüberliegend angeordnete, Rastnasen ausgebildet wird. Bei einem Formschluss zwischen den Verbindungsabschnitten umschließen die Rastnasen den Rastkopf zumindest abschnittsweise und halten den Rastkopf hierdurch formschlüssig in der Aufnahme.The receptacle may be formed by at least two, or exactly two, locking lugs, in particular arranged opposite each other. With a positive fit between the connecting sections, the locking lugs enclose the locking head at least partially and thereby hold the locking head securely in the receptacle.
Im Rahmen der Erfindung ist es denkbar, dass an dem ersten Verbindungsabschnitt ein Begrenzungselement ausgebildet ist, wobei das Begrenzungselement eine Bewegung des zweiten Verbindungsabschnitts in Richtung des ersten Verbindungsabschnitts begrenzt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer definierten Positionierung des zweiten Verbindungsabschnitts relativ zu dem ersten Verbindungsabschnitt und somit auch eine zuverlässigere Anordnung des Karosserieanbauteils relativ zur Karosserie, solange der Formschluss zwischen den Verbindungsabschnitten besteht. Das Begrenzungselement kann gleichzeitig ein Versteifungselement im Sinne der vorliegenden Erfindung ausbilden.Within the scope of the invention, it is conceivable that a limiting element is formed on the first connecting section, wherein the limiting element restricts movement of the second connecting section in the direction of the first connecting section. This offers the advantage of a defined positioning of the second connecting section relative to the first connecting section and thus also a more reliable arrangement of the body attachment relative to the body, as long as the positive fit between the connecting sections exists. The limiting element can simultaneously form a stiffening element within the meaning of the present invention.
Es kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass bei einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem ersten Verbindungsabschnitt und dem zweiten Verbindungsabschnitt der Rastkopf zumindest abschnittsweise an dem Begrenzungselement anliegt. Hierdurch kann der Widerstand des Formschlusses gegen ein Lösen erhöht werden. Ferner kann das Begrenzungselement so als ein Widerlager für eine Abstützung des Rastkopfes und einen definierten Bewegungsablauf zum Lösen des Formschlusses genutzt werden.It may be provided within the scope of the invention that in the case of a positive-locking connection Between the first and second connection sections, the locking head rests against the limiting element, at least partially. This increases the resistance of the positive locking mechanism to disengagement. Furthermore, the limiting element can thus be used as a support for the locking head and a defined movement sequence for disengaging the positive locking mechanism.
Es ist ferner denkbar, dass das Gelenk als ein Filmscharnier ausgebildet ist. In anderen Worten kann vorgesehen sein, dass das Gelenk durch einen Materialfilm ausgebildet wird, wobei dieser derart biegbar bzw. elastisch verformbar ist, dass durch ein Biegen bzw. eine elastische Verformung des Materialfilms der zweite Verbindungsabschnitt relativ zu dem zweiten Verbindungsabschnitt verschwenkbar ist oder umgekehrt. Die Verwendung eines Filmscharniers bietet den Vorteil einer Realisierung des Gelenks als einen integralen Bestandteil des Verbindungselements. Auch wird durch das Filmscharnier eine dauerhafte Verbindung zwischen den Verbindungsabschnitten realisiert, sodass ein unbeabsichtigter Verlust eines Verbindungsabschnitts vermieden werden kann. Zudem ist ein Verbindungselement mit einem Filmscharnier als Gelenk vergleichsweise einfach und kostengünstig herstellbar. Bei anderen Gelenkformen erforderliche Montageschritte zur Herstellung der Gelenkverbindung entfallen gänzlich. Insofern stellt das Filmscharnier in Bezug auf die vorliegende Erfindung die bevorzugt Ausführungsform eines Gelenks dar. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Gelenk auf andere Weise realisiert ist. Insbesondere kann das Gelenk allgemein als ein Drehgelenk, bspw. als ein Scharnier, insbesondere Laschenscharnier, ausgebildet sein.It is also conceivable that the joint is designed as a film hinge. In other words, the joint can be formed by a material film that is flexible or elastically deformable such that bending or elastic deformation of the material film allows the second connecting section to pivot relative to the first, or vice versa. Using a film hinge offers the advantage of realizing the joint as an integral part of the connecting element. The film hinge also creates a permanent connection between the connecting sections, thus preventing the unintentional loss of a connecting section. Furthermore, a connecting element with a film hinge as the joint is comparatively simple and inexpensive to manufacture. Assembly steps required for other joint designs to create the joint connection are completely eliminated. Therefore, the film hinge represents the preferred embodiment of a joint in relation to the present invention. Alternatively, however, the joint can also be realized in another way. In particular, the joint can generally be designed as a pivot joint, e.g. as a hinge, especially a tab hinge.
Auch ist es denkbar, dass der erste Verbindungsabschnitt und der zweite Verbindungsabschnitt einen plattenförmigen Grundkörper umfassen, wobei insbesondere das Filmscharnier einen Übergang zwischen den plattenförmigen Grundkörpern der Verbindungsabschnitte ausbildet. In anderen Worten ist es denkbar, dass sowohl der erste als auch der zweite Verbindungsabschnitt einen plattenförmigen Grundkörper umfassen. Es kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass das Filmscharnier zwischen den plattenförmigen Grundkörpern angeordnet ist und an einem ersten, insbesondere dem ersten Verbindungsabschnitt zugewandten, Ende mit dem plattenförmigen Grundkörper des ersten Verbindungsabschnitts und am einem zweiten, insbesondere dem zweiten Verbindungsabschnitt zugewandten, Ende mit dem plattenförmigen Grundkörper des zweiten Verbindungsabschnitts verbunden ist. Insbesondere kann das Filmscharnier so einen Übergang zwischen den plattenförmigen Grundkörpern der Verbindungsabschnitte ausbilden.It is also conceivable that the first connecting section and the second connecting section comprise a plate-shaped base body, with the film hinge in particular forming a transition between the plate-shaped base bodies of the connecting sections. In other words, it is conceivable that both the first and the second connecting section comprise a plate-shaped base body. It can preferably be provided that the film hinge is arranged between the plate-shaped base bodies and is connected at a first end, in particular towards the first connecting section, to the plate-shaped base body of the first connecting section and at a second end, in particular towards the second connecting section, to the plate-shaped base body of the second connecting section. In particular, the film hinge can thus form a transition between the plate-shaped base bodies of the connecting sections.
Im Rahmen der Erfindung ist es optional möglich, dass eine Materialstärke des Filmscharniers gegenüber einer Materialstärke des plattenförmigen Grundkörpers des ersten Verbindungsabschnitts und/oder zweiten Verbindungsabschnitts reduziert ist. Hierdurch ergibt sich eine verringerte Steifigkeit des Verbindungselements im Bereich des Filmscharniers gegenüber dem jeweiligen plattenförmigen Grundkörper und so eine verbesserte Bewegbarkeit der Verbindungsabschnitte relativ zueinander über das Gelenk bzw. Filmscharnier.Within the scope of the invention, it is optionally possible to reduce the material thickness of the film hinge compared to the material thickness of the plate-shaped base body of the first and/or second connecting section. This results in reduced stiffness of the connecting element in the area of the film hinge compared to the respective plate-shaped base body and thus improved mobility of the connecting sections relative to each other via the joint or film hinge.
Ferner kann es im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass an wenigstens einem Verbindungsabschnitt, insbesondere an dem ersten Verbindungsabschnitt und/oder dem zweiten Verbindungsabschnitt, wenigstens ein Versteifungselement, insbesondere wenigstens eine Versteifungsrippe, zur Erhöhung einer Biegesteifigkeit des Verbindungsabschnitts ausgebildet ist. Wenigstens ein Versteifungselement kann auf einem plattenförmigen Grundkörper des Verbindungsabschnitts ausgebildet sein. Vorzugsweise kann das Versteifungselement zur Aufnahme von Biegemomenten, insbesondere um eine zur Rotationsachse parallel oder im Wesentlichen parallel orientierte Achse, ausgebildet sein. Wenigstens ein Versteifungselement kann orthogonal oder im Wesentlichen orthogonal zu einem plattenförmigen Grundkörper des ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitts orientiert sein. Zusätzlich oder alternativ kann wenigstens ein Versteifungselement als ein zumindest abschnittsweise umlaufender Rand des ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitts, insbesondere eines plattenförmigen Grundkörpers des ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitts, ausgebildet sein. Zusätzlich oder alternativ kann sich wenigstens ein Versteifungselement ausgehend von einem Rand eines plattenförmigen Grundkörpers des ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitts geneigt zu diesem Rand über den plattenförmigen Grundkörper erstrecken.Furthermore, the invention may provide that at least one stiffening element, in particular at least one stiffening rib, is formed on at least one connection section, in particular on the first connection section and/or the second connection section, to increase the bending stiffness of the connection section. At least one stiffening element may be formed on a plate-shaped base body of the connection section. Preferably, the stiffening element may be designed to absorb bending moments, in particular about an axis oriented parallel or substantially parallel to the axis of rotation. At least one stiffening element may be oriented orthogonally or substantially orthogonally to a plate-shaped base body of the first and/or second connection section. Additionally or alternatively, at least one stiffening element may be formed as an edge that circumferentially, at least partially, of the first and/or second connection section, in particular of a plate-shaped base body of the first and/or second connection section. Additionally or alternatively, at least one stiffening element can extend from an edge of a plate-shaped base body of the first and/or second connecting section, inclined towards this edge, over the plate-shaped base body.
Es kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass bei wenigstens einem Verbindungsabschnitt, insbesondere dem ersten Verbindungsabschnitt und/oder dem zweiten Verbindungsabschnitt, wenigstens zwei Versteifungselemente zumindest abschnittsweise miteinander, insbesondere stoffschlüssig, miteinander verbunden sind und eine Versteifungsstruktur ausbilden. Eine solche Versteifungsstruktur kann vorzugsweise auf einem plattenförmigen Grundkörper des Verbindungsabschnitts, insbesondere ersten und/oder zweiten Verbindungsabschnitts, ausgebildet sein. Durch die Ausbildung einer Versteifungsstruktur ergibt sich eine vergleichsweise hohe Steifigkeit des betreffenden Verbindungsabschnitts, wodurch eine qualitativ hochwertige Verbindung zur Karosserie bzw. zum Karosserieanbauteil unterstützt werden kann.Within the scope of the invention, it can be provided that in at least one connecting section, in particular the first connecting section and/or the second connecting section, at least two stiffening elements are connected to each other, at least partially, in particular by a material bond, and form a stiffening structure. Such a stiffening structure can preferably be formed on a plate-shaped base body of the connecting section, in particular the first and/or second connecting section. The formation of a stiffening structure results in a comparatively high stiffness of the connecting section in question, thereby supporting a high-quality connection to the body or the body attachment.
Ferner ist es vorstellbar, dass das Verbindungselement, zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, aus Kunststoff ausgebildet ist. Zusätzlich oder alternativ kann das Verbindungselement einstückig und/oder materialeinheitlich, insbesondere als ein Spritzgussteil, ausgebildet sein. Durch die Verwendung von Kunststoff ergibt sich der Vorteil einer kostengünstigen und einfachen Herstellung des Verbindungselements. Zusätzlich oder alternativ kann das Verbindungselement, zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, aus einem Metall, insbesondere einem Blech, ausgebildet sein.Furthermore, it is conceivable that the connecting element, at least partially, and in particular entirely, is made of plastic. Additionally or alternatively, the connecting element can be manufactured in one piece and/or from a single material, particularly as an injection-molded part. The use of plastic offers the advantage of cost-effective and simple manufacturing of the connecting element. Additionally or alternatively, the connecting element can be manufactured, at least partially, and in particular entirely, from a metal, especially a sheet metal part.
Es kann vorgesehen sein, dass das Verbindungselement aus zumindest zwei voneinander verschiedenen Kunststoffen ausgebildet ist. Dabei kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass der erste und der zweite Verbindungsabschnitt aus einem Kunststoff ausgebildet sind, der eine geringere Steifigkeit gegenüber demjenigen Kunststoff aufweist, aus dem das Gelenk, insbesondere Filmscharnier, ausgebildet ist. Der erste und der zweite Verbindungsabschnitt können aus dem gleichen Kunststoff oder verschiedenen Kunststoffen ausgebildet sein. Vorteilhafterweise kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass das Verbindungselement als ein zwei Komponenten Spritzgussteil (2K-Spritzgussteil) ausgebildet ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass die Materialeigenschaften des Verbindungselements lokal variiert werden können. So können die Verbindungsabschnitte entsprechend mit einer höheren Steifigkeit für eine zuverlässige Verbindung mit der Karosserie bzw. dem Karosserieanbauteil ausgebildet werden. Im Bereich des Gelenks, insbesondere Filmscharnier, kann hingegen eine verbesserte Beweglichkeit durch ein Herabsetzen der Werkstoffsteifigkeit erzielt werden.The connecting element can be made of at least two different plastics. Preferably, the first and second connecting sections are made of a plastic with lower stiffness than the plastic used for the joint, particularly a film hinge. The first and second connecting sections can be made of the same plastic or different plastics. Advantageously, the connecting element can be designed as a two-component injection-molded part (2K injection-molded part). This offers the advantage of allowing the material properties of the connecting element to be varied locally. For example, the connecting sections can be designed with higher stiffness for a reliable connection to the vehicle body or body-integrated component. Conversely, improved flexibility in the area of the joint, particularly a film hinge, can be achieved by reducing the material stiffness.
Es kann in Bezug auf die vorliegende Erfindung ferner vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Verbindungselement, zumindest abschnittsweise, aus einem Faserverstärkten Kunststoff ausgebildet ist. Als Verstärkungsfasern können insbesondere Glasfaser und/oder Carbonfasern und/oder Naturfasern, insbesondere Bastfasern oder Hanffasern oder Flachsfasern, vorgesehen sein. Durch die Verwendung eines faserverstärkten Kunststoffs können die mechanischen Eigenschaften des Verbindungselements verbessert werden. Durch die Verwendung von Naturfasern kann eine verbesserte Umweltverträglichkeit erreicht werden.In relation to the present invention, it can further be advantageous for the connecting element to be formed, at least partially, from a fiber-reinforced plastic. The reinforcing fibers can be, in particular, glass fibers and/or carbon fibers and/or natural fibers, especially bast fibers, hemp fibers, or flax fibers. The use of a fiber-reinforced plastic can improve the mechanical properties of the connecting element. The use of natural fibers can achieve improved environmental compatibility.
Im Rahmen der Erfindung kann es von Vorteil sein, dass an wenigstens einem Verbindungsabschnitt, insbesondere an dem ersten und/oder dem zweiten Verbindungsabschnitt wenigstens ein Vorbefestigungselement für eine, insbesondere formschlüssige, Vorbefestigung des Verbindungselements ausgebildet ist. Ein Vorbefestigungselement an dem ersten Verbindungsabschnitt kann vorzugsweise zur Vorbefestigung des Verbindungselements an der Karosserie dienen. Ein Vorbefestigungselement an dem zweiten Verbindungsabschnitt kann vorzugsweise zur Vorbefestigung des Verbindungselements an dem Karosserieanbauteil dienen. Wenigstens ein Vorbefestigungselement kann bspw. als ein Zentrierbolzen ausgebildet sein. Die Verwendung eines Vorbefestigungselements erlaubt eine einfachere Handhabung des Verbindungselements im Rahmen einer Montage, da der über das Vorbefestigungselement herstellbare Formschluss das Verbindungselement in einer Montageposition hält und somit nicht dauerhaft durch einen Benutzer gehalten werden muss. Ferner kann die Verwendung eines Vorbefestigungselements eine fehlerhafte Positionierung des Verbindungselements an der Karosserie und/oder dem Karosserieanbauteil vermeiden.Within the scope of the invention, it can be advantageous that at least one connecting section, in particular the first and/or the second connecting section, is provided with at least one pre-fastening element for a pre-fastening, in particular a positive-locking, attachment of the connecting element. A pre-fastening element on the first connecting section can preferably serve to pre-fasten the connecting element to the vehicle body. A pre-fastening element on the second connecting section can preferably serve to pre-fasten the connecting element to the vehicle body component. At least one pre-fastening element can, for example, be designed as a centering bolt. The use of a pre-fastening element allows for easier handling of the connecting element during assembly, since the positive lock achievable via the pre-fastening element holds the connecting element in an assembly position and thus does not need to be held continuously by a user. Furthermore, the use of a pre-fastening element can prevent incorrect positioning of the connecting element on the vehicle body and/or the vehicle body component.
Im Rahmen der Erfindung ist es denkbar, dass an wenigstens einem Verbindungsabschnitt wenigstens eine Aussparung zur, zumindest abschnittsweisen, Aufnahme eines Befestigungsmittels vorgesehen ist. Das Befestigungsmittel kann vorzugsweise als Schraube oder Niete ausgebildet sein. In anderen Worten kann durch die Aussparung das Befestigungsmittel zumindest abschnittsweise durch das Verbindungselement hindurchgeführt werden, um den jeweiligen Verbindungsabschnitt mit dem Karosserieanbauteil bzw. der Karosserie zu verbinden, insbesondere zu verspannen.Within the scope of the invention, it is conceivable that at least one connecting section has at least one recess for receiving, at least partially, a fastening element. The fastening element can preferably be designed as a screw or rivet. In other words, the fastening element can be guided through the recess, at least partially, through the connecting element in order to connect the respective connecting section to the body attachment or the body, and in particular to clamp it.
Die obenstehende Aufgabe wird ferner gelöst durch ein erfindungsgemäßes Fahrzeug, umfassend eine Karosserie, wenigstens ein Karosserieanbauteil sowie wenigstens ein erfindungsgemäßes Verbindungselement, insbesondere wenigstens ein Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 12. Es ist vorgesehen, dass die Karosserie und das Karosserieanbauteil durch das Verbindungselement miteinander verbunden sind.The above problem is further solved by a vehicle according to the invention, comprising a body, at least one body attachment, and at least one connecting element according to the invention, in particular at least one connecting element according to one of claims 1 to 12. It is provided that the body and the body attachment are connected to each other by the connecting element.
Damit ergeben sich in Bezug auf ein erfindungsgemäßes Fahrzeug die gleichen Vorteile, wie sie bereits in Bezug auf ein erfindungsgemäßes Verbindungselement beschrieben worden sind.This results in the same advantages with regard to a vehicle according to the invention as have already been described with regard to a connecting element according to the invention.
Bei dem Fahrzeug kann es sich bevorzugt um ein Auto bzw. einen PKW handeln. Alternativ kann das Fahrzeug jedoch auch als ein LKW oder ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug oder ein Baufahrzeug ausgebildet sein. Es kann vorgesehen sein, dass zur Verbindung zwischen wenigstens einem Karosserieanbauteil und der Karosserie mehrere, insbesondere wenigstens zwei oder wenigstens vier oder wenigstens sechs, Verbindungselemente vorgesehen sind. Die Verbindungselemente können vorzugsweise identisch ausgebildet sein.The vehicle is preferably a car or passenger vehicle. Alternatively, it can also be a truck, an agricultural vehicle, or a construction vehicle. It may be provided that several, in particular at least two, four, or six, connecting elements are provided to connect at least one body attachment to the body. The connecting elements are preferably identical.
Die obenstehende Aufgabe wird ferner gelöst durch ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Verbindungselements, insbesondere eines Verbindungselements nach einem der Ansprüche 1 bis 12, umfassend die folgenden Schritte:
- - Einbringen wenigstens eines Kunststoffs in eine in einem Spritzgusswerkzeug ausgebildete Kavität, wobei die Kavität einem Negativ des Verbindungselements entspricht,
- - Ausformen des Verbindungselements aus dem Spritzgusswerkzeug.
- - Introducing at least one plastic into a cavity formed in an injection molding tool, wherein the cavity corresponds to a negative of the connecting element,
- - Molding the connecting element from the injection mold.
Das Verfahren erlaubt eine einfache und vergleichsweise kostengünstige Herstellung eines erfindungsgemäßen Verbindungselements in hohen Stückzahlen.The method allows for the simple and comparatively cost-effective production of a connecting element according to the invention in high quantities.
Es kann zudem vorgesehen sein, dass bei dem Einbringen wenigstens zwei voneinander verschiedene Kunststoffe zumindest zeitweise gleichzeitig in das Spritzgusswerkzeug eingebracht werden. Dabei kann vorgesehen sein, dass der erste und/oder der zweite Verbindungsabschnitt jeweils aus einem Kunststoff ausgebildet werden, welcher sich von einem Kunststoff aus dem das Gelenk, insbesondere Filmscharnier, unterscheidet. Insbesondere kann der für das Filmscharnier verwendete Kunststoff eine geringere Steifigkeit aufweisen als der für die Verbindungsabschnitte verwendete Kunststoff (bzw. die für die Verbindungsabschnitte verwendeten Kunststoffe). Das Verbindungselement kann folglich im Rahmen eines zwei Komponenten Spritzgusses hergestellt werden. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer bedarfsgerechten Anpassung lokaler Materialeigenschaften in Verbindung mit einer schnellen Herstellung großer Stückzahlen.It can also be provided that at least two different plastics are introduced into the injection mold simultaneously, at least temporarily. It can be provided that the first and/or the second connecting section is each made of a plastic that differs from the plastic used for the joint, in particular the film hinge. Specifically, the plastic used for the film hinge can have a lower stiffness than the plastic (or plastics) used for the connecting sections. The connecting element can therefore be manufactured using a two-component injection molding process. This offers the advantage of customized adaptation of local material properties combined with rapid production of large quantities.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. Dabei zeigt
-
1 eine schematische Ansicht eines Verbindungselements, -
2 eine schematische Ansicht eines Verbindungselements, -
3 eine schematische Ansicht eines Fahrzeugs, -
4 eine schematische Ansicht einer Karosserie und -
5 eine schematische Ansicht eines Verfahrens.
-
1 a schematic view of a connecting element, -
2 a schematic view of a connecting element, -
3 a schematic view of a vehicle, -
4 a schematic view of a car body and -
5 a schematic view of a process.
In den Figuren werden für die gleichen technischen Merkmale, auch von unterschiedlichen Ausführungsbeispielen, die identischen Bezugszeichen verwendet.The figures use identical reference numerals for the same technical features, even for different embodiments.
Durch ein erfindungsgemäßes Verbindungselement 10 ergibt sich der Vorteil einer zuverlässigen Verbindung zwischen Karosserie 51 und Karosserieanbauteil 52. Übersteigt eine in das Karosserieanbauteil 52 und darüber in den zweiten Verbindungsabschnitt 12 eingebrachte Kraft F bzw. Last einen vorbestimmten Grenzwert, wird hierdurch der Formschluss zwischen dem ersten und zweiten Verbindungsabschnitt 11, 12 gelöst. Durch die sodann freigegebene Verschwenkbarkeit des zweiten Verbindungsabschnitts 12 relativ zum ersten Verbindungsabschnitt 11 wird die Lastübertragung zwischen Karosserie 51 und Karosserieanbauteil 52 unterbrochen. Eine Beschädigung der Karosserie 51 aufgrund einer zu hohen Lasteinwirkung bei einem Aufprall auf das Karosserieanbauteil 52 kann hierdurch vermieden werden.A connecting element 10 according to the invention provides the advantage of a reliable connection between the body 51 and the body attachment 52. If a force F or load introduced into the body attachment 52 and, via this, into the second connecting section 12, exceeds a predetermined limit, the positive locking between the first and second connecting sections 11, 12 is released. The resulting pivotability of the second connecting section 12 relative to the first connecting section 11 interrupts the load transfer between the body 51 and the body attachment 52. This prevents damage to the body 51 due to excessive load during an impact on the body attachment 52.
Aus
Aus
Gemäß
Ferner ist in
Es wird aus
Ferner zeigt
Ferner zeigt
- - Einbringen 110 wenigstens eines Kunststoffs in eine in einem Spritzgusswerkzeug ausgebildete Kavität, wobei die Kavität einem Negativ des Verbindungselements 10 entspricht,
- - Ausformen 120 des Verbindungselements 10 aus dem Spritzgusswerkzeug.
- - Introducing 110 at least one plastic into a cavity formed in an injection molding tool, wherein the cavity corresponds to a negative of the connecting element 10,
- - Molding 120 of the connecting element 10 from the injection mold.
BezugszeichenlisteReference symbol list
- 1010
- VerbindungselementConnecting element
- 1111
- erster Verbindungsabschnittfirst connecting section
- 1212
- zweiter Verbindungsabschnittsecond connecting section
- 1313
- Gelenk / FilmscharnierJoint / film hinge
- 1414
- AufnahmeRecording
- 1515
- RastkopfRaster head
- 1616
- BegrenzungselementBoundary element
- 1717
- Grundkörperbasic body
- 1818
- Versteifungselementstiffening element
- 18.118.1
- erstes Versteifungselementfirst stiffening element
- 18.218.2
- zweites Versteifungselementsecond stiffening element
- 1919
- VorbefestigungselementPre-fastening element
- 2020
- Aussparungrecess
- 2121
- MontageflächeMounting surface
- 2222
- RastnaseRastnase
- 5050
- Fahrzeugvehicle
- 5151
- Karosseriebody
- 5252
- KarosserieanbauteilBody attachment
- 100100
- VerfahrenProceedings
- 110110
- EinbringenIntroducing
- 120120
- AusformenShape
- FF
- KraftPower
- RR
- Rotationsachseaxis of rotation
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNGQUOTES INCLUDED IN THE DESCRIPTION
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Zitierte PatentliteraturCited patent literature
- DE 10 2022 104 524 A1 [0004]DE 10 2022 104 524 A1 [0004]
- US 2018/0056905 A1 [0004]US 2018/0056905 A1 [0004]
Claims (14)
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|---|---|---|---|
| DE102024206979.5A DE102024206979A1 (en) | 2024-07-24 | 2024-07-24 | Connecting element and vehicle with connecting element |
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- 2024-07-24 DE DE102024206979.5A patent/DE102024206979A1/en active Pending
-
2025
- 2025-07-22 CN CN202511008339.0A patent/CN121404165A/en active Pending
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN121404165A (en) | 2026-01-27 |
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