-
Die vorliegende Erfindung betrifft Wirkstoffkombinationen aus Methylheptylglycerin und mindestens einer Substanz gewählt aus der Gruppe bestehend aus Propanediol Caprylate, Lauric Acid, Decylene Glycol und Glycerylalkylestern aufweisend eine Alkylkette mit 8 bis 11 Kohlenstoffatomen, sowie kosmetische oder dermatologische Zubereitungen mit einem Gehalt an der Wirkstoffkombination sowie deren Verwendung als gegen das Bakterium Staphylococcus hominis wirksame Substanzen.
-
Kosmetische Produkte dienen im Allgemeinen nicht nur dazu, schön und attraktiv auszusehen, sondern sie tragen mit ihrer Wirkung entscheidend zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl und zum Wohlbefinden der Menschen bei. Dementsprechend werden die verschiedensten kosmetischen Produkte zur täglichen Reinigung und Pflege der Haut eingesetzt.
-
Eine Kategorie von Kosmetikprodukten sind Deodorantien und Antitranspirantien, welche unter den Achseln angewendet werden, um Schlechtgerüche zu vermeiden. Ursache der Schlechtgerüche ist die Zersetzung von an sich geruchlosem Schweiß durch Bakterien. Als Produkt bei der Zersetzung treten Fettsäurereste auf, die den typisch bekannten Schweißgeruch charakterisieren. Unabhängig davon, dass Deodorantien und Antitranspirantien auf dem gleichen Hautareal angewendet werden und dieselbe Zielsetzung verfolgen, unterscheiden sie sich in ihrer technischen Wirkung.
-
Antitranspirantien enthalten Antitranspirantwirkstoffe, die dazu dienen, den Schweißfluss zu behindern und zu reduzieren. Bei aluminiumhaltigen Antitranspirantwirkstoffen kommt es zu einer Verstopfung der Schweißdrüsen.
-
Deodorantien sind hingegen dadurch gekennzeichnet, dass diese den Schweißfluss nicht hindern. Stattdessen werden unter Deodorantien Produkte verstanden, die spezielle antimikrobielle Wirkstoffe enthalten, welche das Wachstum von Bakterien reduzieren. Folglich wird die Zersetzung des geruchslosen Schweißes vermindert, so dass weniger übelriechende Körpergerüche auftreten.
-
Ein Bakterium, was für die Ausbildung dieser übelriechenden Körpergerüche verantwortlich ist, ist Staphylococcus hominis. Entsprechend bedarf es Wirkstoff und Wirkstoffkombinationen, die das Wachstum dieses Bakteriums limitieren und insbesondere die Population dieser Bakterien möglichst effektiv reduzieren.
-
DE102005012476A1 beschreibt, wie die Population von Staphylococcus hominis effektiv inhibiert werden kann. Jedoch ergibt sich kein Hinweis auf die nun vorliegende effektive Wirkstoffkombination.
-
Nicht zuletzt ist es entscheidend eine möglichst große Vielzahl an Wirkstoffkombinationen zu haben, um den Produktentwicklern möglichst große Formulierungsfreiheit zu ermöglichen.
-
Überraschend konnten die Anforderungen durch die Gegenstände der Erfindung gelöst werden.
-
Ein erster Gegenstand der Erfindung ist eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Methylheptylglycerin und
- b) mindestens eine Substanz gewählt aus der Gruppe bestehend aus Propanediol Caprylate, Lauric Acid, Decylene Glycol, und Glycerylalkylestern aufweisend eine Alkylgruppe mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen.
-
Definitionsgemäß wird unter einem Glycerylalkylester ein Ester verstanden, der aus Glycerin und einer aliphatischen, gesättigten Alkylsäure mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen gebildet wird. Entsprechende Beispiele sind Glyceryl Caprylate und Glyceryl Undecylate.
-
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Methylheptylglycerin und
- b) Propanediol Caprylate.
-
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Methylheptylglycerin und
- b) Lauric Acid.
-
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Methylheptylglycerin und
- b) Mindestens einem Alkylglycerylester aufweisend eine Alkylgruppe mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, wobei inbesondere vorteilhaft Glyceryl Caprylate und/oder Glyceryl Undecylate enthalten sind.
-
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist eine Wirkstoffkombination umfassend
- a) Methylheptylglycerin und
- b) Decylene Glycol.
-
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine kosmetische Zubereitung umfassend die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination.
-
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von der Wirkstoffkombination zur Verminderung der Anzahl an Bakterien des Bakteriums Staphylococcus hominis auf der menschlichen Haut.
-
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die kosmetische Verwendung von der Wirkstoffkombination zur Verminderung der Anzahl an Bakterien des Bakteriums Staphylococcus hominis auf der menschlichen Haut. Die Verwendung kann vorteilhaft als geruchsverbessernde Verwendung bezeichnet werden.
-
Es wird darauf hingewiesen, dass die Reduktion von Bakterien auf der Haut, keinesfalls als medizinische Verwendung angesehen kann, da es eine äußerliche Reduktion von Bakterien ist. Es erfolgt kein Eingriff in den menschlichen Organismus. Die Anwendung zielt auf eine
-
Der
Federal Food, Drug, and Cosmetic Act (FD&C Act) definiert Kosmetika nach ihrem Verwendungszweck als „Artikel, die dazu bestimmt sind, auf den menschlichen Körper gerieben, gegossen, gestreut oder aufgesprüht, in den menschlichen Körper eingeführt oder auf andere Weise aufgetragen zu werden ..." reinigend, verschönernd, attraktiver wirkend oder das Aussehen verändernd" [FD&C Act, Abs. 201(i)]. Zu den in dieser Definition enthaltenen Produkten gehören Hautfeuchtigkeitscremes, Parfüme, Lippenstifte, Fingernagellacke, Augen- und Gesichts-Make-up-Präparate, Reinigungsshampoos, Dauerwellen, Haarfarben und Deodorants sowie alle Substanzen, die als Bestandteil eines Kosmetikums verwendet werden sollen Produkt. Eine kosmetische Verwendung ist folglich von einer medizinischen Verwendung zu unterscheiden.
-
Nicht zuletzt ist ein Gegenstand der Erfindung eine kosmetische Deodorant- und/oder Antitranspirantzubereitung aufweisend die Wirkstoffkombination.
-
Auch Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung der Wirkstoffkombination in einer kosmetischen Deodorant- und/oder Antitranspirantzubereitung.
-
Auch Gegenstand der Erfindung ist ein nicht-therapeutisches Verfahren zur Verminderung der Anzahl an Bakterien des Bakteriums Staphylococcus hominis auf der menschlichen Haut durch topische Applikation einer Deodorant- und/oder Antitranspirantzurbereitung umfassend die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination.
-
Alle nachstehend angegebenen Gewichtsprozente (Gew .-%) basieren, sofern nicht anders angegeben, auf dem Gesamtgewicht der erfindungsgemäßen Zubereitung, welche in diesem Fall vorteilhaft eine Deodorantzubereitung und/oder eine Antitranspirantzubereitung ist.
-
Wenn Verhältnisse bestimmter Komponenten in der folgenden Beschreibung offenbart sind, beziehen sich diese Verhältnisse, sofern nicht anders angegeben, auf Gewichtsverhältnisse der Komponenten.
-
Sofern nicht anders angegeben, wurden alle Tests und Messungen unter „normalen Bedingungen / Normalbedingungen“ durchgeführt. Der Begriff „normale Bedingungen / Normalbedingungen“ bezieht sich auf 20° C, 1013 hPa und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50%.
-
Wird in dieser Offenbarung der Ausdruck „nach Auftragung“ oder eine äquivalente temporale Angabe verwendet, so beziehen sich diese Angaben immer auch einen Zeitraum von bis zu 48h nach Auftragung.
-
Der Begriff „Haut“ bezieht sich ausschließlich auf die menschliche Haut.
-
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn das Gewichtsverhältnis vom Gesamtgewicht von Methylheptylglycerin zu dem Gesamtgewicht der mindestens eine Substanz gewählt aus der Gruppe bestehend aus Propanediol Caprylate, Lauric Acid, Decylene Glycol, und Glycerylalkylestern aufweisend eine Alkylgruppe mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:8 und insbesondere bevorzugt von 5:1 bis 1:5 beträgt.
-
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn das Gewichtsverhältnis vom Gesamtgewicht von Methylheptylglycerin zu dem Gesamtgewicht von Propanediol Caprylate von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:8 und insbesondere bevorzugt von 5:1 bis 1:5 beträgt.
-
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn das Gewichtsverhältnis vom Gesamtgewicht von Methylheptylglycerin zu dem Gesamtgewicht von Lauric Acid von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:8 und insbesondere bevorzugt von 5:1 bis 1:5 beträgt.
-
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn das Gewichtsverhältnis vom Gesamtgewicht von Methylheptylglycerin zu dem Gesamtgewicht von Glycerylalkylestern aufweisend eine Alkylgruppe mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, insbesondere von dem Gesamtgewicht von Glyceryl Caprylate und Glyceryl Undecylate, von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:8 und insbesondere bevorzugt von 5:1 bis 1:5 beträgt.
-
Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn das Gewichtsverhältnis vom Gesamtgewicht von Methylheptylglycerin zu dem Gesamtgewicht von Decylene Glycol von 10:1 bis 1:10, bevorzugt von 8:1 bis 1:8 und insbesondere bevorzugt von 5:1 bis 1:5 beträgt.
-
Sofern die Wirkstoffkombination in einer kosmetischen Zubereitung eingesetzt wird, ist es erfindungsgemäß von Vorteil, wenn der Gesamtgehalt der Wirkstoffkombination von 0,01 bis 8,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 5,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 4,0 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Erfindungsgemäß vorteilhafte Zubereitungen sind dadurch gekennzeichnet, dass Methylheptylglycerin in einem Anteil von 0,1 Gew.-% bis 4,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 2,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,3 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% enthalten ist, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern Propanediol Caprylate in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten ist, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Propanediol Caprylate von 0,05 Gew.-% bis 2,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 1,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern Lauric Acid in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten ist, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Lauric Acid von 0,01 Gew.-% bis 7,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,05 Gew.-% bis 3,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 2,0 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern ein oder mehr Glycerylalkylester aufweisend eine Alkylgruppe mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten sind, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von diesen von 0,05 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,15 Gew.-% bis 0,7 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern Glyceryl Undecylate und Glyceryl Caprylate in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten sind, ist es bevorzugt, wenn der Gesamtanteil von beiden von 0,05 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,15 Gew.-% bis 0,7 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern Glyceryl Undecylate in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten ist, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Glyceryl Undecylate von 0,05 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,15 Gew.-% bis 0,7 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern Glyceryl Caprylate in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten ist, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Glyceryl Caprylate von 0,05 Gew.-% bis 1,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,15 Gew.-% bis 0,7 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Sofern Decylene Glycol in einer erfindungsgemäßen Zubereitung enthalten ist, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Decylene Glycol von 0,05 Gew.-% bis 2,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 1,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 0,7 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn Glycerylundecylate enthalten ist. Insbesondere vorteilhaft wird Glycerylundecylate in Kombination mit Glycerylcaprylate eingesetzt. Sofern Glycerylundecylate enthalten ist, ist es bevorzugt, wenn der Anteil von Glycerylundecylate von 0,05 Gew.-% bis 2,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 1,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Es ist vorteilhaft, wenn der Gesamtanteil von Glycerylundecylate und Glycerylcaprylate von 0,05 Gew.-% bis 2,0 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 1,0 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,2 Gew.-% bis 0,8 Gew.-% beträgt, wobei sich die Angaben auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen.
-
Die Zubereitungen der vorliegenden Erfindung können in verschiedenen Formen vorliegen. So sind z.B. eine Lösung, eine Suspension, eine Emulsion vom Typ Wasser-in-Öl (W/O) oder vom Typ Öl-in-Wasser (O/W), oder eine multiple Emulsionen, beispielsweise vom Typ Wasser-in-Öl-in-Wasser (W/O/W) oder Öl-in-Wasser-in-Öl (O/W/O), eine Hydrodispersion oder Lipodispersion, oder auch ein Aerosol bevorzugte Zubereitungsformen. Weiterhin können die Zubereitungen auch in fester Stiftform vorliegen, bei denen das Stiftmaterial durch Abrieb an die Haut übertragen wird.
-
In einer vorteilhaften Ausführungsform liegen die erfindungsgemäßen Zubereitungen als Emulsionen vor, die weitere Substanzen enthält, wie z.B. Fette, Öle, Wachse und/oder andere Fettkörper, sowie Wasser und einen oder mehrere Emulgatoren, wie sie üblicherweise für einen solchen Typ der Formulierung verwendet werden. Solche Emulsionen können in vorteilhafter Weise als Creme oder Lotion formuliert sein.
-
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform liegen die erfindungsgemäßen Zubereitungen als alkoholische Lösung, bevorzugt ethanolische Lösung, vor. In dieser Ausführungsform umfassen die Zubereitungen vorteilhaft einen Alkoholgehalt, bevorzugt Ethanolgehalt von 20 Gew.-% bis 99 Gew.-%, insbesondere von 30 Gew.-% bis 99 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung. Diese Zubereitungen eigenen sich aufgrund ihrer Dünnflüssigkeit insbesondere für die Nutzung in einem Pumpzerstäuber, welcher ohne Treibgas betrieben wird.
-
Weitere Ausführungsformen umfassen kosmetische Produkte aufweisend eine Druckbehälter mit Ausgabeventil, eine kosmetische Zubereitung enthaltend die Wirkstoffkombination, welche sich im Druckbehälter befindet, und ein Treibmittel, insbesondere Propan, Butan, Druckluft und/oder Stickstoff, welche ebenfalls im Druckbehälter enthalten sind. Dabei werden wird die Menge des Treibmittels so gewählt, dass beim Öffnen des Ausgabeventils die kosmetische Zubereitung mit dem Treibmittel ausgetragen wird. Auf diese Weise wird die Zubereitung versprühbar und kann auf die Haut aufgetragen werden. Für derartige Produkte werden vorteilhaft alkoholische, wasserfreie Zubereitungen oder Emulsionen als Zubereitung eingesetzt. Dabei ist das Mischungsverhältnis der alkoholischen Lösung oder Emulsion mit Treibgas bevorzugt im Bereich von 20 bis 60 Gew.-%, insbesondere 30 Gew.-%, Zubereitung zu 40 bis 80 Gew.-%, insbesondere 70 Gew.-%, Treibgas, zu wählen. Vorteilhaft liegt das Verhältnis im Bereich von 15% Zubereitung zu 85% Treibgas, bzw. 30% zu 70% und insbesondere 60% Zubereitung zu 40% Treibgas wobei sich diese Angaben auf das Gesamtgewicht von Zubereitung und Treibgas beziehen. In anderen Ausführungsformen beziehen sich diese Angaben auf das Gesamtvolumen von Zubereitung und Treibgas.
-
Vorteilhafte Zubereitungen der Erfindung sind weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass diese zusätzlich einen Antitranspriantwirkstoff enthalten. Dabei ist es weiterhin insbesondere vorteilhaft, wenn der Antitranspirantwirkstoff gewählt ist aus der Gruppe der Aluminiumsalze mit der Formel [Al2(OH)mCln], wobei m+n=6.
-
Erfindungsgemäße Beispiele von erfindungsgemäßen Aluminiumsalzen sind:
- - Aluminium-Salze wie Aluminiumchlorid AlCl3, Aluminiumsulfat Al2(SO4)3
- - Aluminiumchloride der empirischen Summenformel [Al2(OH)mCln], wobei m+n=6
- - Aluminiumchlorhydrat [Al2(OH)5Cl] × H2O (ACH)
- - Standard Al-Komplexe: Locron P (Clariant), Locron L (Clariant), Micro-Dry (Reheis), ACH-331 (Summit), Aloxicoll PF 40 (Giulini).
- - Aktivierte Al-Komplexe: Reach 501 (Reheis), AACH-324 (Summit), AACH-7171 (Summit), Aloxicoll P (Giulini), Aloxicoll SD100
- - Aluminiumsesquichlorhydrat [Al2(OH)4,5Cl1,5] × H2O
- - Standard Al-Komplexe: Aluminum Sesquichlorohydrate (Reheis), AACH-308 (Summit)
- - Aktivierte Al-Komplexe: Reach 301 (Reheis)
- - Aluminiumdichlorhydrat [Al2(OH)4Cl2] × H2O
-
Ferner ist es vorteilhaft, wenn als Antitranspirantwirkstoff mindestens ein Aluminium-Zirkonium-Salz enthalten ist. Vorteilhaft sind diese gewählt aus der Gruppe Aluminium/Zirkonium Trichlorohydrex Glycin ([Al4Zr(OH)13Cl3] × H2O × Gly), Aluminium/Zirkonium Tetrachlorohydrex Glycin ([Al4Zr(OH)12Cl4] × H2O × Gly), Aluminium/Zirkonium Pentachlorohydrex Glycin ([Al8Zr(OH)23Cl5] × H2O × Gly), Aluminium/Zirkonium Octachlorohydrex Glycin ([Al8Zr(OH)20Cl8] × H2O × Gly) und der Glycinfreie Aluminium/Zirkonium-Salze. Insbesondere bevorzugt ist Aluminium/Zirkonium Tetrachlorohydrex Glycin.
-
Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn als aluminiumhaltiger Antitranspirantwirkstoff Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumsesquichlorhydrat und/oder Aluminium/Zirkonium Tetrachlorohydrex Glycin enthalten sind, wobei Aluminiumchlorhydrat ab bevorzugtesten ist.
-
Vorteilhaft beträgt der Gesamtanteil der aluminiumhaltigen Antitranspirantwirkstoffe von 1 Gew.-% bis 30 Gew.-%, bevorzugt von 2 Gew.-% bis 25 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 5 Gew.-% bis 22 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
-
Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Anteil von Aluminiumchlorhydrat von 1 Gew.-% bis 30 Gew.-%, bevorzugt von 2 Gew.-% bis 25 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 5 Gew.-% bis 22 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, beträgt.
-
Andere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass keine aluminiumhaltigen Antitranspirantwirkstoffe gemäß der vorstehenden Beschreibung und Auflistung enthalten sind.
-
Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn keine weiteren antibakteriellen Wirkstoffe in den Zubereitungen enthalten sind.
-
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Zubereitung zusätzlich mindestens ein oder mehrere unter Normalbedingungen flüssige Parfumstoffe enthält. Vorteilhaft gewählte Parfümstoffe sind ausgewählt aus ätherischen Ölen, Geraniol, Geranylacetat, Linalool, Linalylacetat, Tetrahydrolinalool, Citronellol, Citronellylacetat, Dihydromyrcenol, Dihydromyrcenylacetat, Tetrahydromyrcenol, Terpineol, Terpinylacetat, Nopol, Nopylacetat, 2-Phenyl Benzylalkohol, Benzylacetat, Benzylsalicylat, Benzylbenzoat, Styrallylacetat, Amylsalicylat, Dimethylbenzylcarbinol, Trichlormethylphenylcarbinylacetat, p-tert.-Butylcyclohexylacetat, Isononylacetat, Vetiverylacetat alpha-Hexylcinammaldehyd, 2-Methyl-3- (p-tert.-butylphenyl) propanol, 2-Methyl-3- (p-isopropylphenyl) propanal, 3- (p-tert.-Butylphenyl) propanal, Tricyclodecenylacetat, Tricyclodecenylpropionat, 4- (4-Hydroxy-4-methylpentyl) -3-cyclohexencarbaldehyd, 4- (4-Methyl-3-pentenyl) -3-cyclohexencarbaldehyd, 4-Acetoxy-3-pentyltetrahydropyran, Methyldihydrojasmonat, 2 -Heptylcyclopentanon, 3-Methyl -2-Pentylcyclopentanon, n-Decanal, 9-Decenol-1, Phenoxyethylisobutyrat, Phenylacetaldehyddimethylacetal, Phenylacetaldehyddiethylacetal, Geranonitril, Citronellonitril, Cedrylacetat, 3-Isocamphylcyclohephan, Ethin, Heliotropin, Cumarin, Eugenol, Vanillin, Diphenyloxid, Hydroxycitronellal, lonone, Methylionone, Isomethylionone, Eisen, cis-3-Hexenol und Ester davon, Indan-Moschus-Düfte, Tetralin-Moschus-Düfte, Isochroman-Moschus-Düfte, makrocyclische Ketone, Makrolacton-Muskrone, Makrolacton-Muskrone Brassylat- und aromatische Nitro-Moschus-Düfte. Weitere Parfümkomponenten, die enthalten sein können, aber nicht ausdrücklich bevorzugt werden, sind in Arctander, Perfume and Flavor Chemicals (Chemicals)Vol. I und II (1969) und Arctander, Perfume and Flavour Materials of Natural Origin (1960) genannt.
-
Vorteilhaft beträgt der Anteil der unter Normalbedingungen flüssigen Parfumstoffe von 0,001 bis 2 Gew.-%, bevorzugt von 0,005 bis 1,5 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von 0,01 bis 1,4 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
-
Andere Ausführungsformen enthalten ein oder mehr der Parfuminhaltstoff gewählt aus der Gruppe Alpha-Isomethyl lonone, Anise Alcohol, Benzyl Alcohol, Benzyl Benzoate, Benzyl Cinnamate, Benzyl Salicylate, Butylphenyl Methylpropional, Cinnamal, Cinnamyl Alcohol, Citral, Citronellol, Coumarin, D-Limonene, Eugenol, Linalool, Amyl Cinnamal, Amylcinnamyl Alcohol, Evernia Furfuracea (Treemoss) Extract, Evernia Prunastri (Oakmoss) Extract, Farnesol, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Isoeugenol, Methyl 2-Octynoate, Acetyl Cedrene, Alpha-Pinene, Alpha-Santalol and Betasantalol, Alpha-Terpinene, Anethole, Benzaldehyde, Beta-Caryophyllene, Beta-Pinene, Camphor, Cedrus Atlantica Extract, Cinnamomum Zeylanicum Extract, Citrus Sinensis/Aurantium Dulcis Extract, Cymbopogon Citratus / Schoenanthus Extract, Damascenone, Damascone Delta, Damascone-Cis-Alpha, Damascone-Cis-Beta, Dimethyl Benzyl Carbinyl Acetate (Dmbca), Eucalyptus Extract, Eucalyptus Extract, Eugenia Caryophyllus Extract, Eugenyl Acetate, Laurus Nobilis Extract, Lavandula Hybrida Extract, Lavandula Officinalis Extract, Linalyl Acetate, Mentha Piperita Extract, Menthol, Methyl Salicylate, Narcissus Extract, Otne, Pelargonium Graveolens Extract, Peru Balsam Extracts and Distillates (Myroxylon Balsamum Var Pereirae), Pinus Mugo Extract, Pinus Pumila Extract, Propylidene Phthalide, Terpinolene, Trimethyl-Benzenepropanol, Turpentine, Verbena Absolute (Lippia Citriodora Kunth.), 3-Methyl-5-(2,2,3-Trimethyl-3-Cyclopentenyl)Pent-4-en-2-ol, Alpha-Terpineol, Amyl Salicylate, Carvone, Cinnamomum Cassia Extract, Citrus Aurantium Amara Extract, Citrus Bergamia Extract, Citrus Limonum Extract, Geranyl Acetate, Hexadecanolactone, Hexamethylindanopyran, Isoeugenyl Acetate, Jasmine Absolute (Grandiflorum), Juniperus Virginiana Extract, Pogostemon Cablin Extract, Rose Extract, Salicylaldehyde, Santalum Album Extract, Sclareol, Terpineol, Vanillin und Ylang Ylang Extracts.
-
Andere vorteilhaft Ausführungsformen sind frei von Parfuminhaltstoffen gewählt aus der Gruppe Alpha-Isomethyl lonone, Anise Alcohol, Benzyl Alcohol, Benzyl Benzoate, Benzyl Cinnamate, Benzyl Salicylate, Butylphenyl Methylpropional, Cinnamal, Cinnamyl Alcohol, Citral, Citronellol, Coumarin, D-Limonene, Eugenol, Linalool, Amyl Cinnamal, Amylcinnamyl Alcohol, Evernia Furfuracea (Treemoss) Extract, Evernia Prunastri (Oakmoss) Extract, Farnesol, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Isoeugenol, Methyl 2-Octynoate, Acetyl Cedrene, Alpha-Pinene, Alpha-Santalol and Betasantalol, Alpha-Terpinene, Anethole, Benzaldehyde, Beta-Caryophyllene, Beta-Pinene, Camphor, Cedrus Atlantica Extract, Cinnamomum Zeylanicum Extract, Citrus Sinensis/Aurantium Dulcis Extract, Cymbopogon Citratus / Schoenanthus Extract, Damascenone, Damascone Delta, Damascone-Cis-Alpha, Damascone-Cis-Beta, Dimethyl Benzyl Carbinyl Acetate (Dmbca), Eucalyptus Extract, Eucalyptus Extract, Eugenia Caryophyllus Extract, Eugenyl Acetate, Laurus Nobilis Extract, Lavandula Hybrida Extract, Lavandula Officinalis Extract, Linalyl Acetate, Mentha Piperita Extract, Menthol, Methyl Salicylate, Narcissus Extract, Otne, Pelargonium Graveolens Extract, Peru Balsam Extracts and Distillates (Myroxylon Balsamum Var Pereirae), Pinus Mugo Extract, Pinus Pumila Extract, Propylidene Phthalide, Terpinolene, Trimethyl-Benzenepropanol, Turpentine, Verbena Absolute (Lippia Citriodora Kunth.), 3-Methyl-5-(2,2,3-Trimethyl-3-Cyclopentenyl)Pent-4-en-2-ol, Alpha-Terpineol, Amyl Salicylate, Carvone, Cinnamomum Cassia Extract, Citrus Aurantium Amara Extract, Citrus Bergamia Extract, Citrus Limonum Extract, Geranyl Acetate, Hexadecanolactone, Hexamethylindanopyran, Isoeugenyl Acetate, Jasmine Absolute (Grandiflorum), Juniperus Virginiana Extract, Pogostemon Cablin Extract, Rose Extract, Salicylaldehyde, Santalum Album Extract, Sclareol, Terpineol, Vanillin und Ylang Ylang Extracts.
-
Die Zubereitungen können im Rahmen der nicht-therapeutischen, kosmetischen Behandlung ein- oder mehrfach auf die Haut aufgetragen werden. In einer Ausführungsform sind die erfindungsgemäßen Zubereitungen für die tägliche Applikation auf die Haut formuliert.
-
Beispiele:
-
Die folgenden Beispiele sollen diese Erfindung veranschaulichen, ohne die Erfindung auf diese Beispiele beschränken zu wollen. Die Zahlenwerte in den Beispielen sind Gewichtsprozente, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.
-
Zum Nachweis der antimikrobiellen Wirksamkeit wurden Suspensionstests durchgeführt.
-
Das Bakterium S. hominis (ATCC 27844) wurde aus einem nach EN 12353 angelegten Cryoröhrchen auf einer entsprechenden Agarplatte (TSA-Agar) ausgestrichen und bei 37°C 24 Stunden bebrütet. Von den gewachsenen Bakterien wurde eine zweite Passage angelegt, die im Suspensionstest eingesetzt wurde.
-
Eine Impföse der Bakterien wurde zu 10mL BHI-Medium und 5g Glasperlen mit 4mm Durchmesser gegeben und 3 Minuten gevortext. Anschließend wurde diese Bakteriensuspension auf eine OD (optischen Dichte) von 0,1 eingestellt und anschließend so verdünnt, dass sich eine Zellzahl von 1·105 erhalten wird. Diese Bakteriensuspension wurde anschließend für den Test eingesetzt.
-
Für den Suspensionstest wurden 100µL der zu testenden Gesamtwirkstofflösungen bzw. im Falle der Kontrollen 100 µl des Referenzsmittels (Verdünnungsmedium) in Eppendorfgefäßen vorgelegt. Anschließend wurden 100 µl der Bakteriensuspension hinzugegeben und gevortext. Zum Zeitpunkt t0 wurde eine Probe aus den Kontrollen entnommen.
-
Die Eppendorfgefäße wurden nun im Thermoschüttler bei 37°C und 600 rpm (alle 30 min für 1000s) inkubiert. Die optische Dichte (OD 600 nm) wurde alle 30 Minuten gemessen. Zur Auswertung wurden die Wachstumsraten der Proben analysiert. Zur Bestimmung der Wirksamkeit wurden jeweils die Proben 1:100 mit Neuralisationsmedium verdünnt und gevortext. Diese Verdünnungen wurden mittels Spiralplatter auf Agarplatten ausplattiert. Bei den Kontrollen wurden beide Verdünnungen ausplattiert, einschließlich des Zeitpunkts T=0 Minuten. Zum Schluss wurden die Platten bei 37°C 24 Stunden bebrütet und anschließend mit Hilfe des Countermaten ausgewertet.
-
In der Auswertung wurde der Reduktionsfaktor bestimmt. Der Reduktionsfaktor ist der Faktor, um den die Zellzahl (CFU) der Testsubstanz im Vergleich zur Kontrolle reduziert wird.
-
Medien:
-
Die Gesamtwirkstofflösung wurde bereitgestellt indem grundsätzlich 5 µl einer ersten Wirkstofflösung A und 5 µl einer zweiten Wirkstofflösung B in 90 µl Verdünnungsmedium gelöst wurden.
-
Die Wirkstofflösung A umfasst einen ersten Wirkstoff A, welcher unten in der Tabelle jeweils aufgeführt ist. Das Gesamtgewicht des Wirkstoffs A wird so gewählt, dass sich die unten aufgeführte %-Angabe auf das Gesamtgewicht des Wirkstoffs in der Gesamtwirkstofflösung bezieht.
-
Die Wirkstofflösung B umfasst einen zweiten Wirkstoff B, welcher unten in der Tabelle jeweils aufgeführt ist. Das Gesamtgewicht des Wirkstoffs B wird so gewählt, dass sich die unten aufgeführte %-Angabe auf das Gesamtgewicht des Wirkstoffs in der Gesamtwirkstofflösung bezieht. Sofern nur der Wirkstoff A enthalten ist, wird als Wirkstofflösung B eine Lösung aus 50% Ethanol und 50% Wasser eingesetzt.
-
Das Verdünnungsmedium (Verdünnungsmittel) wurde gewählt, wie beschrieben in der Deutschen Norm DIN EN 13727 Dezember 2015 (DIN EN 13727:2015-12).
-
Das Neuralisationsmedium wurde gewählt, wie beschrieben in der Deutschen Norm
DIN EN 13727 Dezember 2015 (DIN EN 13727:2015-12). Proben und Ergebnis:
| Wirkstoff A | Wirkstoff B | Reduktionsfaktornach 24h |
| 0,05% Methylheptylglycerin | 0,01% PropanediolCaprylate | 5,3 |
| 0,05% Methylheptylglycerin | 0,005% Lauric Acic(Laurinsäure) | 4,0 |
| 0,05% Methylheptylglycerin | 0,01% GlycerylCaprylate + GlycerylUndecylate | 5,4 |
| 0,05% Methylheptylglycerin | 0,01% Decylene Glycol | 5,5 |
| 0,05% Methylheptylglycerin | * | -0,29** |
| 0,01% Propanediol Caprylate | * | -0,30** |
| 0,005% Lauric Acic (Laurinsäure) | * | 0,3 |
| 0,01% Glyceryl Caprylate + GlycerylUndecylate | * | -0,56** |
| 0,01% Decylene Glycol | * | -0,72** |
| 0,05% Methylheptylglycerin | 0,01% ButyloctanoicAcid | Keine Reduktion |
| 0,01% Propandiol Caprylate | 0,005% Lauric Acid | Keine Reduktion |
| 0,01% Propandiol Caprylate | 0,01% Decylene Glycol | Keine Reduktion |
| 0,01% Propandiol Caprylate | 0,01% GlycerylCaprylate + GlycerylUndecylate | Keine Reduktion |
| **Negative Werte entsprechen Zunahme |
-
In der oben stehenden Tabelle wurden die Kombinationen getestet. Wie sich aus dem Zusammenhang der Kombinationen ergibt, wird nur eine Wirksamkeit festgestellt, wenn bestimmte Komponenten enthalten sind.
-
Weitere Beispielrezepturen:
-
Roll-ons
| INCI | Bsp. 1 | Bsp. 2 | Bsp. 3 |
| PPG-15 Stearyl Ether | 3 | 4 | 4 |
| Steareth-21 | 1,5 | 1 | 3 |
| Steareth-2 | 2,5 | 3,5 | 3,5 |
| Benzyl Alcohol | 0,3 | 0,1 | 0,2 |
| Phenoxyethanol | 0,5 | 0,7 | |
| Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| Parfum | q.s. | q.s. | q.s. |
| Methylheptylglycerin | 0,5 | 1 | 0,1 |
| Propandiol Caprylate | 0,1 | 0 | 0,3 |
| Lauric Acid | 0 | 3,9 | 0 |
| Decylene Glycol | 0 | 0 | 0,35 |
| Glyceryl Caprylate | 0 | 0,3 | 0 |
| Glyceryl Undecylte | 0,1 | 0,1 | |
| Trisodium EDTA | 0,3 | 0,5 | 0,3 |
| INCI | Bsp. 4 | Bsp. 5 |
| Paraffinum Liquidum | 3 | 2,25 |
| Isoceteth-20 | 5 | 3,6 |
| Glyceryl Isostearate | 2,2 | 1,8 |
| Glycerin | 3 | 2,5 |
| Butylene Glycol | 3 | 4 |
| Piroctone Olamine | 0,05 | 0 |
| Aqua | ad 100 | ad 100 |
| Methylheptylglycerin | 0,5 | 0,8 |
| Propandiol Caprylate | 0,1 | 0 |
| Lauric Acid | 0 | 4 |
| Decylene Glycol | 0 | 0,25 |
| Glyceryl Caprylate | 0,1 | 0 |
| Trisodium EDTA | 0,2 | 0,5 |
| Parfum | q.s. | q.s. |
| PEG-150 Distearate | 0,75 | 0,8 |
| INCI | Bsp. 6 | Bsp. 7 | Bsp. 8 |
| Parfum | q.s. | q.s. | q.s. |
| Citric Acid | 0,05 | 0,1 | 0 |
| Methylheptylglycerin | 1 | 0,5 | 0,75 |
| Propandiol Caprylate | 0 | 0 | 0,5 |
| Lauric Acid | 0 | 0 | 0 |
| Decylene Glycol | 0,2 | 0 | 0 |
| Glyceryl Caprylate | 0 | 0,1 | 0 |
| PEG-8 | 2 | 1 | 1,5 |
| Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| Alcohol Denat. | 30 | 40 | 60 |
| PEG-40 Hydrogenated CastorOil | 2 | 1 | 0 |
| Hydroxyethylcellulose | 0,35 | 0,5 | 0,4 |
| INCI | Bsp. 9 | Bsp. 10 |
| Caprylic/Capric Triglyceride | 3,5 | 3 |
| Polyglyceryl-10 Stearate | 1 | 0,8 |
| Glycerin | 3 | 5 |
| Aqua | ad 100 | ad 100 |
| Alcohol Denat | 10 | 0 |
| Methylheptylglycerin | 0,5 | 0,9 |
| Propandiol Caprylate | 0 | 0,4 |
| Lauric Acid | 10 | 5 |
| Decylene Glycol | 0,25 | 0 |
| Glyceryl Caprylate | 0,1 | |
| Cetyl Alcohol | 0,6 | 0,5 |
| Sclerotium Gum | 0,2 | 0,3 |
-
Aerosole
-
Abfüllverhältnis (Bulk:Treibgas) kann u.a. gewählt werden zwischen 10:90, 15:85, 30:70 oder 50:50. Die Abfüllverhältnisses beziehen sich jeweils einmal auf Volumen und einmal auf Masse. Als Treibgas wurden einmal Stickstoff, einmal Druckluft und einmal ein Propan-Butan-Gemisch (2:7) eingesetzt.
| INCI | Bsp.1 | Bsp.2 |
| Octyldodecanol | 1 | 2 |
| Parfum | q.s. | q.s. |
| Methylheptylglycerin | 1 | 0,4 |
| Propandiol Caprylate | 0,5 | 0,2 |
| Lauric Acid | 2 | 0 |
| Decylene Glycol | 0,35 | 0,2 |
| Glyceryl Caprylate | 0,3 | 0,2 |
| Alcohol Denat. | ad 100 | ad 100 |
| INCI | Bsp.3 | Bsp.4 | Bsp5 | Bsp.6 |
| Dimethiconol | 1,5 | 0 | 0 | 0 |
| Triethyl Citrate | 0 | 38 | 0 | 30 |
| Caprylic/Capric Triglyceride | 0 | 6 | 7 | 5 |
| Persea Gratissima Oil | 0,1 | 0,1 | 0 | 0,1 |
| Octyldodecanol | 0,4 | 0 | 0,8 | 0,6 |
| Dicaprylyl Ether | 0 | 0 | 10 | 0 |
| Propylene Carbonate | 0 | 0,7 | 0,4 | 0,4 |
| Isopropyl Palmitate | 5 | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| Methylheptylglycerin | 0,1 | 0,8 | 0,5 | 0,6 |
| Propandiol Caprylate | 0,4 | 0 | 0 | 0 |
| Lauric Acid | 0 | 0,08 | 0 | 0 |
| Decylene Glycol | 0 | 0 | 0 | 0,3 |
| Glyceryl Caprylate | 0 | 0 | 0,25 | 0 |
| Parfum | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. |
| Dimethicone | 1,5 | 0 | 0 | 0 |
| Disteardimonium Hectorite | 0 | 3,5 | 2,2 | 2,2 |
| Cyclomethicone | ad 100 | 0 | 0 | 0 |
-
Pumpsray/Zerstäuber
| INCI | Bsp.1 | Bsp.2 | Bsp.3 | Bsp.4 |
| Persea Gratissima Oil | 0 | 0 | 0,1 | 0,1 |
| Octyldodecanol | 0 | 0 | 0,1 | 1 |
| Coco-Caprylate/Caprate | 4,5 | 3 | 0 | 0 |
| Dicaprylyl Ether | 5 | 3 | 0 | 0 |
| Ceteareth-20 | 2,8 | 2,9 | 0 | 0 |
| Glyceryl Stearate | 1,9 | 1 | 0 | 0 |
| Ceteareth-12 | 0,4 | 0,2 | 0 | 0 |
| Cetearyl Alcohol | 0,4 | 0,2 | 0 | 0 |
| Cetyl Palmitate | 0,4 | 0,2 | 0 | 0 |
| Glycerin | 2,6 | 3 | 0 | 0 |
| Methylheptylglycerin | 0,2 | 0,5 | 0,6 | 0,8 |
| Propandiol Caprylate | 0,2 | 0 | 0,12 | 0,3 |
| Lauric Acid | 3 | 6 | 0 | 0 |
| Decylene Glycol | 0,15 | 0,35 | 0 | 0 |
| Glyceryl Caprylate | 0,15 | 0 | 0 | 0,2 |
| Diammonium Citrate | 0 | 0 | 0,25 | 0 |
| Citric Acid | 0 | 0 | 0,05 | 0 |
| Piroctone Olamine | 0,05 | 0 | 0 | 0 |
| Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| Alcohol Denat. | 0 | 0 | 45 | 60 |
| Trisodium EDTA | 0,2 | 0,5 | 0 | 0 |
| PEG-40 Hydrogenated CastorOil | 0 | 0 | 2 | 1 |
| Parfum | q.s. | q.s. | q.s. | q.s. |
| Benzophenone-4 | 0 | 0 | 0,04 | 0 |
-
Stifte
| INCI | Bsp.1 | Bsp.2 |
| Stearic Acid | 6,5 | 6,5 |
| Distarch Phosphate | 0,4 | 0,5 |
| Parfum | q.s. | q.s. |
| Propylene Glycol | 20 | 40 |
| Sodium Hydroxide | 0,95 | 1 |
| PEG-8 | 20 | 10 |
| Methylheptylglycerin | 1 | 0,5 |
| Propandiol Caprylate | 0 | 0,6 |
| Lauric Acid | 0 | 8 |
| Decylene Glycol | 0,4 | 0 |
| Glyceryl Caprylate | 0,4 | 0 |
| Aqua | ad 100 | ad 100 |
| INCI | Bsp.3 | Bsp.4 | Bsp.5 | Bsp.6 |
| Caprylic/Capric Triglyceride | 11 | 8 | 0 | 0 |
| Cocoglyceride | 0 | 0 | 10 | 0 |
| PPG-14 Buthylether | 0 | 0 | 0 | 10 |
| Cetyl Palmitate | 6 | 7 | 8 | 8 |
| Stearic Acid | 4 | 4 | 3,5 | 3,5 |
| Steareth-21 | 0,5 | 0,4 | 0,5 | 0,5 |
| Steareth-2 | 0,4 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Oleth-20 | 1 | 1 | 1 | 0,8 |
| Cetearyl Alcohol | 7 | 6 | 5 | 5 |
| Copernicia Cerifera Cera | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Hydrogenated Castor Oil | 9 | 8 | 7 | 7 |
| Glycerin | 10 | 10 | 12 | 10 |
| Trisodium EDTA | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 0,3 |
| Methylheptylglycerin | 0,3 | 0,5 | 1 | 0,7 |
| Propandiol Caprylate | 0,25 | 0 | 0,5 | 0,45 |
| Lauric Acid | 3 | 4 | 0 | 2 |
| Decylene Glycol | 0,2 | 0,1 | 0,15 | 0 |
| Glyceryl Caprylate | 0 | 0,25 | 0,2 | 0,3 |
| Phenoxyethanol | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| Parfum | q. s. | q. s. | q. s. | q. s. |
| Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
| INCI | Bsp.7 | Bsp.8 | Bsp.9 |
| Persea Gratissima Oil | 0,1 | 0,2 | 0 |
| Octyldodecanol | 0,1 | 0 | 0,2 |
| Stearic Acid | 6,5 | 6,5 | 6,5 |
| Methylheptylglycerin | 0,5 | 0,65 | 0,45 |
| Propandiol Caprylate | 0 | 0,5 | 0 |
| Lauric Acid | 6 | 0 | 0 |
| Decylene Glykol | 0 | 0 | 0,4 |
| Glyceryl Caprylate | 0 | 0,3 | 0,2 |
| Distarch Phosphate | 0,4 | 0,1 | 0,3 |
| Parfum | q.s. | q.s. | q.s. |
| Glycerin | 10 | 8 | 15 |
| Butylene Glycol | 10 | 8 | 5 |
| Propanediol | 20 | 22 | 30 |
| Sodium Hydroxide | 0,95 | 0,95 | 0,95 |
| Aqua | ad 100 | ad 100 | ad 100 |
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- Federal Food, Drug, and Cosmetic Act (FD&C Act) definiert Kosmetika nach ihrem Verwendungszweck als „Artikel, die dazu bestimmt sind, auf den menschlichen Körper gerieben, gegossen, gestreut oder aufgesprüht, in den menschlichen Körper eingeführt oder auf andere Weise aufgetragen zu werden ...“ reinigend, verschönernd, attraktiver wirkend oder das Aussehen verändernd" [FD&C Act, Abs. 201(i) [0020]
- Arctander, Perfume and Flavor Chemicals (Chemicals)Vol. I und II (1969 [0057]
- Arctander, Perfume and Flavour Materials of Natural Origin (1960 [0057]
- Norm DIN EN 13727 Dezember 2015 [0072]
- DIN EN 13727:2015-12 [0072]
- DIN EN 13727 Dezember 2015 (DIN EN 13727:2015-12 [0073]