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DE10202417A1 - Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Beschickungsmaterials zur Verwendung in metallurgischen Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Beschickungsmaterials zur Verwendung in metallurgischen Verfahren

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DE10202417A1
DE10202417A1 DE10202417A DE10202417A DE10202417A1 DE 10202417 A1 DE10202417 A1 DE 10202417A1 DE 10202417 A DE10202417 A DE 10202417A DE 10202417 A DE10202417 A DE 10202417A DE 10202417 A1 DE10202417 A1 DE 10202417A1
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Abstract

Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Beschickungsmaterials zur Verwendung in weiteren metallurgischen Verfahren, bestehend aus den folgenden Schritten: Bereitstellen einer Quelle geschmolzenen Metalls in einer bekannten Zusammensetzung, Bereitstellen einer Quelle eines festen, partikulären Materials in einer bekannten, mit dem geschmolzenen Material kompatiblen Zusammensetzung, Verbinden des geschmolzenen Metalls mit dem festen, partikulären Material zur Herstellung eines verbundenen Stromes und Bilden mehrerer, einheitlich großer Metallbarren aus diesem verbundenen Strom zur Verwendung in weiteren metallurgischen Verfahren.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Beschickungsmaterials zur Verwendung in metallurgischen Verfahren. Dies wird da­ durch erreicht, dass ein geschmolzenes Metall einer bekann­ ten Zusammensetzung mit einem festen, aus Partikeln beste­ henden (korpuskularen) Material, dessen Zusammensetzung ebenfalls bekannt ist, in solcher Weise kombiniert wird, dass ein kombinierter (gebundener) Materialstrom entsteht.
Legierungsbeschickungsmaterialien werden bei der Herstel­ lung von Metallegierungszusammensetzungen verwendet. Um beispielsweise eine Eisenlegierungszusammensetzung mit spe­ zifischen physikalischen Eigenschaften herzustellen, wird dem geschmolzenen Eisen eine bestimmte Menge an Legierungs­ beschickungsmaterial hinzugefügt. Da üblicherweise eine Le­ gierungszusammensetzung mit spezifischen physikalischen Ei­ genschaften gewünscht wird, ist es vorteilhaft, ein Legie­ rungsbeschickungsmaterial in einer bekannten Größe und Zu­ sammensetzung herzustellen.
Es sind herkömmliche Verfahren zur Herstellung eines Legie­ rungsbeschickungsmaterials nach dem Stand der Technik be­ kannt. In diesen Verfahren wird das Beschickungsmaterial durch Mischen eines geschmolzenen Metalls mit einem korpus­ kularen ("particulate") Material in einer Mischkammer her­ gestellt. Das gemischte Produkt wird dann zu einem großen Block gegossen. Der Block wird dann aus der Gußform entnom­ men und zerkleinert, so dass viele größere, grobe Materi­ alstücke sowie kleinere, feine Materialstücke/-späne und Staub entstehen. Die groben Stücke werden vom Staub und den feinen Materialstücken/-spänen getrennt und für weitere me­ tallurgische Verfahren verwendet. Eines der Probleme bei den gegenwärtigen herkömmlichen Verfahren besteht darin, dass die größeren, groben Stücke verschiedene Größen auf­ weisen. Da die größeren, groben Stücke mehr Energie zum Schmelzen benötigen als die kleineren, wird Energie ver­ schwendet. Werden diese groben Stücke einem geschmolzenen Metall zur Herstellung einer Metallegierung später hinzuge­ fügt, muß die Temperatur des geschmolzenen Metalls, welchem sie hinzugefügt werden, hoch genug sein, um die größten Blockstücke schmelzen zu können. Hierdurch entsteht ein Energieverlust aufgrund einer ineffizienten Erwärmung der Schmelze. Der verbleibende Staub und die feinen Stüc­ ke/Späne werden aufgefangen und wiederverwertet, indem sie dem vorherig erwähnten korpuskularen Material hinzugefügt und so mit dem geschmolzenen Metall wieder gemischt werden. Außerdem entstehen bei herkömmlichen Verfahren große Mengen an Staub und feinen Stücken/Spänen, und es kann nur ein be­ grenzter Teil des entstehenden Blocks für weitere metallur­ gische Verfahren verwendet werden, während ein wesentlicher Anteil des entstehenden Blocks recycelt und mit dem ge­ schmolzenen Metall gemischt werden muß. Da ein wesentlicher Teil des entstehenden Blocks abgetrennt und recycelt werden muß, sind die gegenwärtigen herkömmlichen Verfahren ineffi­ zient, zeitintensiv und kostspielig. Darüber hinaus bezie­ hen sich die herkömmlichen Verfahren nicht auf Metalle, die andere Materialen als Aluminium, Eisenoxid und Eisenlegie­ rungen enthalten. Obwohl es hinsichtlich der Verbesserung des Beschickungsmaterials nach dem Stand der Technik Fort­ schritte gibt, bleibt der wesentliche Nachteil des Gießver­ fahrens unverändert.
Folglich besteht nach wie vor Bedarf an einem schnelleren, kostengünstigeren und effizienteren Verfahren zur Herstel­ lung eines verbesserten Beschickungsmaterials zur weiteren Verwendung bei der Herstellung und Raffinierung von Hütten­ metallen (primary metals), Umschmelzmetallen (secondary me­ tals) und Eisenlegierungen, als es durch herkömmliche Ver­ fahren erreicht werden kann.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher in der Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung eines verbesser­ ten Beschickungsmaterials in einheitlicher Größe zur Ver­ wendung in weiteren metallurgischen Verfahren, während die Effizienz des Verfahrens gesteigert und Kosten- und Zeit­ aufwand reduziert werden.
Die Aufgabe wird durch das Verfahren nach dem Hauptanspruch gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Unabhängiger Schutz wird darüber hinaus für eine Vorrichtung beansprucht, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist.
Es wird gemäß der Erfindung ein Verfahren geschaffen zur Herstellung eines verbesserten Beschickungsmaterials zur Verwendung in weiteren metallurgischen Verfahren, welches die nachfolgenden Schritte aufweist: Bereitstellen einer Quelle geschmolzenen Metalls in einer bekannten Zusammen­ setzung, Bereitstellen einer Quelle eines festen, aus Par­ tikeln bestehenden (partikulären) Materials in einer be­ kannten Zusammensetzung, welches mit dem geschmolzenen Me­ tall kompatibel ist, Verbinden des geschmolzenen Metalls mit dem festen, partikulären Material zur Herstellung eines kombinierten (verbundenen) Stroms und Bilden von Metallbar­ ren einheitlicher Größe aus dem kombinierten Strom zur Ver­ wendung in weiteren metallurgischen Verfahren.
Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend genannt.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Legierungsbeschickungsmaterials zur Verwendung in weiteren metallurgischen Verfahren geschaffen, wie bei­ spielsweise zur Hinzufügung zu geschmolzenem Eisen zur Er­ zeugung einer Legierungszusammensetzung. Dieses Verfahren ergibt einen höheren Wirkungsgrad, geringere Produktions­ kosten und einen verringerten Zeitaufwand für die Herstel­ lung eines Legierungsbeschickungsmaterials.
Das erfindungsgemäße Verfahren verbindet ein geschmolzenes Metall mit einem festen, partikulären Material, so dass ein Legierungsbeschickungsmaterial entsteht, welches aus einer Verbindung aus festem Metall/Metalloxid besteht und Mate­ rialien enthält, die nicht-rheologischer Art sein können. Obwohl das Legierungsbeschickungsmaterial durch ein belie­ biges, herkömmliches und nach dem Stande der Technik zur Verfügung stehendes Mischverfahren verbunden werden kann, wird es vorzugsweise durch die Verbindung eines ge­ schmolzenen Metalls mit einem festen, partikulären Material hergestellt, so dass ein fließfähiger, verbundener Materi­ alstrom einer gewünschten Zusammensetzung entsteht. Dieser verbundene Materialstrom kann dann über einen kontinuierli­ chen Guß in eine bewegliche Gießform abgelassen und zu Me­ tallbarren mit einer gewünschten Form und in einheitlicher Größe getrennt werden. Wenn die bewegliche Gießform in ein­ heitliche Größen getrennt wird, bleiben Materialabfälle zu­ rück, die durch Hinzufügen derselben zum partikulären Mate­ rial und somit erneutem Verbinden mit dem geschmolzenen Me­ tall recycelt werden können. Erfindungsgemäß kann das fe­ ste, partikuläre Material massive Metallpartikel, eine Me­ tall-Legierung oder eine Kombination aus massiven Metall­ partikeln und einer Metall-Legierung enthalten, solange die Mischung ein Metall-/Metalloxid-haltiges Material enthält. Diese massiven Metallpartikel können in Form von Spänen, Drehspänen, Bohrspänen, Pulver, Feinanteilen, Bruchstücken und dergleichen vorliegen. Ebenso können die Metall- /Metalloxid-haltigen Materialien aus Schlacke, vor­ reduzierten Materialien, Walzzunder, Oxiden oder derglei­ chen bestehen.
Ferner kann die Temperatur dieses verbundenen Material­ stroms nahe an die Solidus-/Liquidustemperatur (solidus/liquidus temperature) des entsprechenden geschmol­ zenen Materials gebracht werden, wenn eine gewünschte phy­ sikalische Mischung und zugehörige chemische Reaktion er­ halten werden soll, um eine gewünschte Viskosität und Pla­ stizität zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird die Viskosität dieses gebundenen Ma­ terialstroms durch das Verhältnis zwischen massiven (festen) Partikeln und geschmolzenem Metall und/oder durch das Einbeziehen eines externen Kühlgerätes zur Kontrolle der Temperatur des Materialstroms geregelt. Durch das Regu­ lieren der Viskosität des verbundenen Materialstroms kann die Mischung in einem kontinuierlichen Guß in eine beweg­ liche Gießform fließen. Erfindungsgemäß können die bewegli­ chen Gießformen horizontal, sich drehend oder dergleichen angeordnet sein.
Es sollte ferner beachtet werden, dass die Viskosität des verbundenen Materials an die Zugwirkung des Formgebungsele­ ments angepasst werden sollte, so dass ein kontinuierlicher Prozeßfluß erhalten wird.
Es folgt eine detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausfüh­ rungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, in welchen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden:
Fig. 1 stellt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vor­ liegenden Erfindung dar und zeigt ein Verfahren zur Her­ stellung eines verbesserten Beschickungsmaterials über ei­ nen kontinuierlichen Guß in eine bewegliche Gießform; und
Fig. 2 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorlie­ genden Erfindung dar und zeigt ein Verfahren zur Herstel­ lung eines verbesserten Beschickungsmaterials über einen kontinuierlichen Guß in eine bewegliche Gießform.
Mit Bezug auf die Zeichnungen wird ein bevorzugtes Ausfüh­ rungsbeispiel beschrieben. Wie in Fig. 1 dargestellt, wird ein Partikelauffangbereich 2 bereitgestellt, der einen er­ sten Einlaß 8 zur Aufnahme eines festen, partikulären Ma­ terials 6 und einen ersten Auslaß 10 zur Abgabe des festen, partikulären Materials 6 aufweist. Außerdem wird ein Gieß­ bereich 4 bereitgestellt, der einen zweiten Einlaß 12 zur Aufnahme eines geschmolzenen Metalls 14, ein extern ange­ ordnetes externes Kühlgerät 16, das das geschmolzene Metall 14 so abkühlt, dass dieses eine krustenartige Schale 18 bildet, ein Formgebungselement 20 zum Formen der Kombina­ tion aus partikulärem Material 6 und geschmolzenem Metall 14 zu einem verbundenen Strom 28 und einen zweiten Auslaß 26 für das Ablassen des verbundenen Stromes 28 aus dem Gi­ eßbereich 4 aufweist. Der Gießbereich 4 ist so angeordnet, dass der erste Auslaß 10 mit dem zweiten Einlaß 12 in Ver­ bindung steht. Schließlich wird ein Trennelement 30 be­ reitgestellt und so angeordnet, dass es mit dem verbundenen Strom 28 zusammenwirkt und diesen in einheitlich große Me­ tallbarren 32 trennt.
Mit Bezug auf Fig. 1 wird das erfindungsgemäße Verfahren beispielhaft dargestellt und ein partikuläres Material 6 gezeigt, wie es über den ersten Einlaß 8 in den Parti­ kelauffangbereich 2 eingeführt wird. Es ist geschmolzenes Metall 14 im Gießbereich 4 dargestellt, welches über den zweiten Einlaß 12 in den Gießbereich 4 eingeführt wird, so dass dieses durch das externe Kühlgerät 16 mit einem Kühl­ mitteleinlaß 22 und einem Kühlmittelauslaß 24 gekühlt wird. Um das geschmolzene Metall 14 so abzukühlen, dass eine kru­ stenartige Schale 18 gebildet wird, wird ein Kühlmittel in den Kühlmitteleinlaß 22 eingeführt und aus dem Kühlmit­ telauslaß 24 abgelassen. Das Kühlgerät 16 verringert die Temperatur des geschmolzenen Metalls 14, so dass das ge­ schmolzene Metall 14 eine krustenartige Außenschale 18 bil­ det. Partikuläres Material 6 kann dann durch den ersten Auslaß 10 in den zweiten Einlaß 12 und in die krustenartige Außenschale 18 fließen, so dass es mit dem geschmolzenen Metall 14 verbunden wird. Das Formgebungselement 20 zieht die Kombination aus partikulärem Material 6 und geschmolze­ nem Metall 14 über die Außenschale 20 durch den zweiten Auslaß 26, so dass ein verbundener Strom 28 mit einer kru­ stenartigen Außenschale 18 entsteht. Der verbundene (kombinierte) Strom 28 verläßt den Gießbereich 4 als konti­ nuierlicher Guß und wirkt mit einem Trennelement 30 zusam­ men, wobei das Trennelement den verbundenen Strom 28 in einheitlich große Metallbarren (billets) 32 trennt. Die einheitlich großen Metallbarren werden dann über Umge­ bungstemperatur, ein Abschreckbecken, eine Kühlkammer oder dergleichen abgekühlt. Während des Trennverfahrens entste­ hen Materialspäne, Feinanteile und Staub. Diese werden auf­ gefangen und in das partikuläre Material 6 rückgeführt. Er­ findungsgemäß kann das partikuläre Material 6 vor Einfüh­ rung in die Außenschale 20 durch den zweiten Auslaß 26 vor­ gewärmt werden. Das partikuläre Material 6 kann unter Ver­ wendung beliebiger, geeigneter und nach dem Stande der Technik vorhandener Mittel vorgewärmt werden.
Ein zusätzliches Ausführungsbeispiel wird in Fig. 2 darge­ stellt. Ein Mischbereich 34 wird bereitgestellt, bestehend aus einem Mischelement 36, einem ersten Einlaß 8 zur Auf­ nahme eines festen, partikulären Materials 6, einem zweiten Einlaß 12 zur Aufnahme eines geschmolzenen Metalls 14, ei­ nem Auslaß 10 für das Ablassen einer Mischung aus parti­ kulärem Material 6 und geschmolzenem Metall 14 und einem Formgebungselement 20 für das Formen der Kombination aus partikulärem Material 6 und geschmolzenem Metall 14 in den verbundenen Strom 28. Das Formgebungselement 20 ist so an­ geordnet, dass die Kombination aus partikulärem Material 6 und geschmolzenem Metall 14 aus dem Auslaß 10 abgenommen wird. Schließlich ist ein Trennelement 30 vorgesehen und angeordnet, dass es mit dem verbundenen Strom 28 zusammen­ wirkt und diesen in einheitlich große Metallbarren 32 trennt.
Mit Bezug auf Fig. 2 wird eine zweite Ausführungsform be­ schrieben. Ein festes, partikuläres Material 6 wird über einen ersten Einlaß 8 in den Mischbereich 34 eingeführt. Geschmolzenes Metall 14 wird ebenfalls über den zweiten Einlaß 12 dem Mischbereich 34 zugeführt, in welchem ge­ schmolzenes Metall 14 und partikuläres Material 6 mit Hilfe eines Mischelements 36 so gemischt werden, dass eine im We­ sentlichen homogene Zusammensetzung entsteht. Die Mischung aus geschmolzenem Metall 14 und partikulärem Material 6 kann durch den Auslaß 10 fließen, um mit dem Formgebungs­ element 20 zusammenzuwirken. Das Formgebungselement 20 wirkt auf diese Mischung aus geschmolzenem Metall 14 und partikulärem Material 6 so ein, dass ein verbundener Strom 28 gebildet wird. Der verbundene Strom 28 wirkt dann mit dem Trennelement 30 zusammen, so dass dieser in mehrere, einheitlich große Barren getrennt wird, die eine im Wesent­ lichen homogene Zusammensetzung aufweisen. Die Barren wer­ den dann über ein beliebiges, geeignetes Kühlungsmittel ge­ kühlt. Durch das Trennen dieser Barren entstehen Mate­ rialabfälle in Form von Spänen, Feinanteilen und Staub. Diese Abfälle werden dann aufgefangen und in das partiku­ läre Material rückgeführt. Erfindungsgemäß kann partikulä­ res Material vor dem Mischen mit geschmolzenem Metall 14 vorgewärmt werden. Partikuläres Material 6 kann unter Ver­ wendung eines beliebigen, geeigneten und konventionellen Mittels vorgewärmt werden.
Die bewegliche Gießform kann erfindungsgemäß horizontal, sich drehend oder dergleichen angeordnet sein.
Erfindungsgemäß kann das feste, partikuläre Material 6 auf eine Temperatur erwärmt werden, die nahe an der Solidus- /Liquidustemperatur des entsprechenden verbundenen Stroms liegt. Außerdem kann das Verhältnis zwischen geschmolzenem Metall 14 und dem festen, partikulären Material 6 vorbe­ stimmt werden, so dass eine gewünschte Fließgeschwindigkeit zur Bildung des kontinuierlichen Prozeßflusses erreicht wird. Die Fließgeschwindigkeit sollte so bestimmt werden, dass sie auf die Zugwirkung der beweglichen Gießformen ab­ gestimmt ist.
Erfindungsgemäß kann das Kühlmittel ein beliebiges, geeig­ netes und herkömmliches Kühlmittel, wie beispielsweise Luft, Wasser oder dergleichen, sein.
Für die Erfindung gilt ferner, dass diese nicht auf die hier beschriebenen und dargestellten Abbildungen beschränkt ist, welche nur zur Veranschaulichung der besten Ausfüh­ rungsweisen der Erfindung dienen sollen und die bezüglich der Form, Größe, Anordnung von Teilen und einzelnen Ar­ beitsgängen geändert werden können. Die Erfindung soll eher all jene Änderungen mit einschließen, die im Sinne und im Rahmen der definierten Patentansprüche liegen.

Claims (18)

1. Verfahren zur Herstellung eines verbesserten Be­ schickungsmaterials zur Verwendung in weiteren me­ tallurgischen Verfahren, mit den folgenden Schritten: Bereitstellen einer Quelle geschmolzenen Metalls ei­ ner bekannten Zusammensetzung; Bereitstellen einer Quelle für festes, partikuläres Material in einer be­ kannten Zusammensetzung, das mit dem geschmolzenen Metall kompatibel ist; Verbinden des geschmolzenen Metalls mit dem festen, partikulären Material zur Herstellung eines verbundenen Stroms; und Bilden von mehreren, einheitlich großen Metallbarren aus diesem verbundenen Strom zur Verwendung in weiteren metall­ urgischen Verfahren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen ei­ nes Partikelauffangbereiches und eines Gießbereiches umfaßt, wobei der Partikelauffangbereich einen ersten Einlaß für die Aufnahme des partikulären Materials sowie einen ersten Auslaß für die Abgabe des partiku­ lären Materials und der Gießbereich einen zweiten Einlaß für die Aufnahme des geschmolzenen Metalls, Mittel zum Kühlen des verbundenen Stroms, einen zwei­ ten Auslaß für das Ablassen des verbundenen Stroms und Formgebungsmittel für das Formen des verbundenen Stroms aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen des Partikelauffangbereiches umfaßt, der, bezogen auf den Gießbereich, so angeordnet ist, dass der erste Auslaß mit dem zweiten Einlaß in Verbindung steht.
4. Verfahren nach Anspruch 2, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen ei­ nes Gießbereiches umfaßt, in welchem das Formgebungs­ mittel so angeordnet ist, dass es ein Zusammenwirken zwischen dem Formgebungsmittel und dem verbundenen Strom ermöglicht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen ei­ nes Trennmittels umfaßt, so dass der verbundene Strom in einheitlich große Metallbarren getrennt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Zusammenwirken des Formgebungsmittels mit der Außenschale aufweist, so dass der verbundene Strom durch den Auslaß gezogen wird und einen kontinuierlichen Guß bildet.
7. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Kühlen und Tren­ nen des verbundenen Stromes zu einheitlich großen Me­ tallbarren umfaßt.
8. Verfahren nach Anspruch 2, in welchem der Schritt des Verbindens das Einführen des geschmolzenen Metalls in den Gießbereich umfaßt, so dass dieses mit dem Küh­ lungsmittel in Verbindung steht, wobei das geschmol­ zene Metall so abgekühlt wird, dass es eine Außen­ schale bildet.
9. Verfahren nach Anspruch 8, in welchem der Schritt des Verbindens ferner das Einführen des partikulären Ma­ terials umfaßt, so dass dieses mit dem geschmolzenen Metall innerhalb der Außenschale verbunden wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Verbindens ferner das Erwärmen des partikulären Mate­ rials umfaßt, so dass dieses eine Temperatur auf­ weist, die im Wesentlichen der Solidus- /Liquidustemperatur des verbundenen Stroms ent­ spricht.
11. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen ei­ nes Mischbereiches umfaßt, der einen ersten Einlaß zur Aufnahme eines partikulären Materials, einen zweiten Einlaß zur Aufnahme einer Quelle geschmolze­ nen Metalls, ein Mischmittel zum Mischen des partiku­ lären Materials mit dem geschmolzenen Metall zur Bil­ dung des verbundenen Stroms und einen Auslaß für das Ablassen des verbundenen Stroms umfaßt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, in welchem der Schritt des Verbindens ferner das Einführen des geschmolzenen Metalls und des partikulären Materials in den Misch­ bereich sowie das Betreiben der Mischmittel zum Mi­ schen des geschmolzenen Metalls mit dem partikulären Material zur Bildung des verbundenen Stroms umfaßt, der eine im Wesentlichen homogene Zusammensetzung aufweist.
13. Verfahren nach Anspruch 11, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Formgebungs­ mittel umfaßt, welches mit dem verbundenen Strom zu­ sammenwirkt, so dass der verbundene Strom geformt und ein kontinuierlicher Guß gebildet wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen ei­ nes Formgebungsmittels zum Formen des verbundenen Stromes und ein Trennmittel zum Trennen des verbunde­ nen Stromes in einheitlich große Metallbarren umfaßt.
15. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem der Schritt des Bildens von Metallbarren ferner das Bereitstellen ei­ nes Formgebungsmittels mit einer beweglichen Gießform umfaßt.
16. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner den Schritt des Bestimmens des gewünschten Verhältnisses zwischen dem partikulären Material und dem geschmolzenen Me­ tall umfaßt, so dass eine Materialzusammensetzung mit einer gewünschten Viskosität und Plastizität erreicht wird.
17. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner den Schritt des Auffangens und Recycelns von Spänen, Feinanteilen und Staub umfaßt, die durch das Bilden der Metallbar­ ren entstanden sind, indem diese Späne, Feinanteile und der Staub in das partikuläre Material rückgeführt werden.
18. Verfahren nach Anspruch 1, welches ferner den Schritt des Einführens der Vielzahl von einheitlich großen Metallbarren in ein geschmolzenes Eisen umfaßt, so dass eine Legierungszusammensetzung entsteht.
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