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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der koreanischen Patentanmeldung Nr.
10-2024-0029825 , die am 29. Februar 2024 in der Republik Korea eingereicht wurde.
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HINTERGRUND
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Anzeigevorrichtung (hier auch als Anzeigegerät bezeichnet).
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Diskussion der verwandten Technik
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Da eine organische lichtemittierende Anzeigevorrichtung eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und einen geringen Stromverbrauch hat und im Gegensatz zu einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung selbst Licht emittiert, ohne eine separate Lichtquelle zu benötigen, gibt es keine Probleme mit dem Betrachtungswinkel. Daher hat die organische lichtemittierende Anzeigevorrichtung als eine flache Panel-Anzeigevorrichtung der nächsten Generation Aufmerksamkeit erregt.
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Eine solche Anzeigevorrichtung zeigt ein Bild durch Lichtemission einer lichtemittierenden Elementschicht an, die eine lichtemittierende Schicht aufweist, die zwischen zwei Elektroden angeordnet ist.
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Andererseits hat die Anzeigevorrichtung die Anzahl der integrierten Treiberschaltungen (ICs) (oder Datentreiber-ICs) reduziert, indem sich zwei Subpixel zur Emission verschiedener Farben eine Datenleitung teilen, so dass die Herstellungskosten gesenkt sind. Um die beiden Subpixel, die unterschiedliche Farben emittieren, mit der einen Datenleitung zu verbinden, kann der Schaltungsbereich jedes Subpixels eine Struktur haben, die nach oben und unten oder nach links und rechts zueinander invertiert ist. Die Anzeigevorrichtung mit einer solchen invertierten Struktur zeigt ein monochromatisches Muster an, z.B. im Falle der Emission von rotem Licht variiert die Spannung von jedem Subpixel in Abhängigkeit von der Reihenfolge der Dateneingabe, was zu einer großen Anzahl von Datenschwankungen führt, die eine Erwärmung des Treiber-ICs und eine Verringerung seiner Lebensdauer verursachen können.
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Da bei einer Anzeigevorrichtung mit Inversionsstruktur der Schaltungsbereich von jeweils zwei an eine Datenleitung angeschlossenen Subpixeln eine invertierte Struktur hat, kann aufgrund der Prozessabweichung eine Abstandsabweichung (oder Abweichung einer parasitären Kapazität) zwischen der Abtastleitung und dem Schaltungsbereich (bzw. dem Gate-Knoten des Treibertransistors) auftreten, was wiederum zu einer Beeinträchtigung der Bildqualität führen kann.
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KURZERLÄUTERUNG DER OFFENBARUNG
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Die vorliegende Offenbarung soll eine Anzeigevorrichtung bereitstellen, die die Anzahl der Treiber-ICs reduziert haben kann und gleichzeitig verhindert, dass sich die Treiber-ICs erhitzen.
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Die vorliegende Offenbarung soll eine Anzeigevorrichtung bereitstellen, die die Anzahl der Treiber-ICs reduziert haben kann und gleichzeitig eine Verschlechterung der Bildqualität vermeiden kann.
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Die vorliegende Offenbarung soll eine Anzeigevorrichtung bereitstellen, bei der die Lebensdauer eines Treiber-ICs verbessert sein kann, was zu einem geringeren Energieverbrauch führt.
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Die technischen Vorteile der vorliegenden Offenbarung sind nicht auf die oben genannten Vorteile beschränkt, und andere Vorteile, die oben nicht erwähnt sind, können vom Fachmann aus den folgenden Beschreibungen klar verstanden werden. Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird eine Anzeigevorrichtung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt. Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird eine Anzeigevorrichtung gemäß Anspruch 27 bereitgestellt. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
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Eine Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann ein erstes Pixel, das ein erstes Subpixel aufweist, das einen ersten Schaltungsbereich und einen ersten Lichtemissionsbereich aufweist und die in einer ersten Richtung angeordnet sein; ein zweites Pixel, das benachbart zum ersten Pixel in der ersten Richtung angeordnet ist und ein weiteres erstes Subpixel aufweist, das einen zweiten Schaltungsbereich und einen zweiten Lichtemissionsbereich aufweist und Licht mit der gleichen Farbe wie das erste Subpixel emittiert; eine erste Datenleitung, die an einer Seite des ersten Schaltungsbereichs in einer zweiten Richtung angeordnet ist; und eine erste gemeinsame Verbindungsleitung aufweisen, die die erste Datenleitung mit jedem des ersten Schaltungsbereichs und des zweiten Schaltungsbereichs verbindet.
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Eine Anzeigevorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung weist auf: ein erstes Pixel und ein zweites Pixel, die in einer ersten Richtung benachbart zueinander angeordnet sind, wobei das erste Pixel ein erstes Subpixel aufweist, das einen ersten Schaltungsbereich und einen ersten Lichtemissionsbereich aufweist, wobei das zweite Pixel ein weiteres erstes Subpixel aufweist, das einen zweiten Schaltungsbereich und einen zweiten Lichtemissionsbereich aufweist, wobei das erste Subpixel und das weitere erste Subpixel Licht derselben Farbe emittieren, eine erste Datenleitung, die sich in einer zweiten Richtung erstreckt, die sich mit der ersten Richtung schneidet, und die an einer Seite des ersten Schaltungsbereichs angeordnet ist; eine erste gemeinsame Verbindungsleitung, die die erste Datenleitung sowohl mit dem ersten Schaltungsbereich als auch mit dem zweiten Schaltungsbereich verbindet; und eine erste Gateleitung, die sich in der ersten Richtung erstreckt und neben dem ersten Subpixel angeordnet ist.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die beigefügten Zeichnungen, die zum weiteren Verständnis der Offenbarung bereitgestellt werden und Bestandteil dieser Anmeldung sind, veranschaulichen Ausführungsformen der Offenbarung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung des Prinzips der Offenbarung. In den Zeichnungen:
- 1 ist eine schematische Draufsicht auf eine Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 2 ist eine vergrößerte, schematische Ansicht des in 1 dargestellten Abschnitts A.
- 3 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 2 dargestellten Linie I-I'.
- 4 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 2 dargestellten Linie II-II'.
- 5 ist eine schematische Teildraufsicht, die eine Mehrzahl von Pixeln, die Abtasttransistoren aufweisen, einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
- 6 ist eine vergrößerte Draufsicht auf den in 1 dargestellten Abschnitts A.
- 7 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 6 dargestellten Linie III-III'.
- 8 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 6 dargestellten Linie III-III".
- 9 ist eine schematische Draufsicht auf ein in 6 dargestelltes Pixel.
- 10 ist eine schematische Draufsicht auf eine Anzeigevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 11 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Anzeigevorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 12 ist eine schematische Draufsicht, die eine beispielhafte Variante einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
- 13 ist eine schematische Draufsicht, die eine weitere beispielhafte Variante einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
- 14 ist eine schematische Draufsicht, die eine weitere beispielhafte Variante einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im Folgenden wird im Detail auf die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung Bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Wo immer es möglich ist, werden in den Zeichnungen dieselben Bezugsnummern verwendet, um sich auf gleiche oder ähnliche Teile zu beziehen.
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Die Vorteile und Merkmale der vorliegenden Offenbarung und deren Umsetzungsmethoden werden durch die folgenden Ausführungsformen verdeutlicht, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden. Die vorliegende Offenbarung kann jedoch in verschiedenen Formen umgesetzt werden und sollte nicht als auf die hier dargelegten Ausführungsformen beschränkt verstanden werden. Vielmehr werden diese Ausführungsformen bereitgestellt, damit diese Offenbarung gründlich und vollständig ist und dem Fachmann den Umfang der vorliegenden Offenbarung vollständig vermittelt.
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Eine Form, eine Größe, ein Verhältnis, ein Winkel und eine Zahl, die in den Zeichnungen zur Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung angegeben sind, stellen lediglich ein Beispiel dar, und daher ist die vorliegende Offenbarung nicht auf die abgebildeten Details beschränkt. Gleiche Bezugszeichen betreffen durchgehend auf gleiche Elemente. In der folgenden Beschreibung wird die detaillierte Beschreibung der relevanten bekannten Funktion oder Konfiguration ausgelassen, wenn sie den wichtigen Punkt der vorliegenden Offenbarung unnötig verdeckt.
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In Fällen, in denen die in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen Begriffe „aufweisen“, „haben“ und „enthalten““ verwendet werden, kann ein weiterer Teil hinzugefügt werden, sofern nicht „nur“ verwendet wird. Die Begriffe der Einzahl können die Mehrzahl aufweisen, sofern nichts anderes angegeben ist.
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Bei der Auslegung eines Elements wird davon ausgegangen, dass das Element einen Fehlerbereich aufweist, auch wenn es keine ausdrückliche Beschreibung gibt.
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Wenn bei der Beschreibung einer Positionsbeziehung zwischen zwei Teilen beispielsweise „auf“, „über“, „unter“ und „neben“ angegeben wird, können ein oder mehrere andere Teile zwischen den beiden Teilen angeordnet sein, sofern nicht „nur“ oder „direkt“ verwendet wird.
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Bei der Beschreibung eines zeitlichen Zusammenhangs, z.B. wenn die zeitliche Abfolge mit „nach“, „anschließend“, „als nächstes“ und „vor“ beschrieben wird, kann ein nicht kontinuierlicher Fall vorliegen, es sei denn, es wird „gerade eben“ oder „direkt“ verwendet. Es ist klar, dass, obwohl die Begriffe „erst...“, „zweit..." usw. hier zur Beschreibung verschiedener Elemente verwendet werden können, diese Elemente nicht durch diese Begriffe eingeschränkt werden sollten.
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Diese Begriffe werden nur verwendet, um ein Element von einem anderen zu unterscheiden. So könnte beispielsweise ein erstes Element als zweites Element bezeichnet werden, und ebenso könnte ein zweites Element als erstes Element bezeichnet werden, ohne dass der Umfang der vorliegenden Offenbarung verlassen werden würde.
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Hier sollten „X-Achsenrichtung“, „Y-Achsenrichtung“ und „Z-Achsenrichtung“ nicht nur als geometrische Beziehung einer gegenseitigen vertikalen Beziehung verstanden werden, sondern können eine breitere Richtungsabhängigkeit innerhalb des Bereichs haben, in dem Elemente der vorliegenden Offenbarung funktionell wirken können.
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Der Begriff „mindestens einer“ sollte so verstanden werden, dass dieser alle Kombinationen von einem oder mehreren der aufgeführten gelisteten Punkte aufweist. Zum Beispiel bezeichnet die Bedeutung von „mindestens einer von einem ersten, einem zweiten und einem dritten Punkt“ die Kombination aller Punkte, die aus zwei oder mehr des ersten, zweiten und dritten Punkts sowie dem ersten, zweiten oder dritten Punkt vorgeschlagen werden. Darüber hinaus umfasst der Begriff „kann“ alle Bedeutungen und Übereinstimmungen des Begriffs „können“.
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Merkmale verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können teilweise oder insgesamt miteinander verbunden oder miteinander kombiniert werden und können auf verschiedene Weise miteinander zusammenwirken und technisch angetrieben werden, wie der Fachmann hinreichend verstehen kann. Die Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können unabhängig voneinander oder in ko-abhängiger Beziehung zueinander verwirklicht werden.
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Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im Detail beschrieben. Alle Komponenten jeder Anzeigevorrichtung oder jedes Geräts gemäß allen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung sind operativ verbunden und konfiguriert.
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1 ist eine schematische Draufsicht auf eine Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung, und 2 ist eine vergrößerte, schematische Ansicht des in 1 dargestellten Abschnitts A.
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Im Folgenden bezeichnet die X-Achsenrichtung eine Richtung parallel zur ersten Leitung SL1 (z.B. eine Gateleitung) in einer ersten Richtung, bezeichnet die Y-Achsenrichtung eine Richtung parallel zur zweiten Leitung SL2 (z.B. eine Datenleitung) in einer zweiten Richtung, und bezeichnet die Z-Achsenrichtung eine Dickenrichtung der Anzeigevorrichtung 100 in einer dritten Richtung, die sich mit jeder der X-Achsenrichtung und der Y-Achsenrichtung schneidet.
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Bezugnehmend auf 1 kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Anzeigepanel mit einer Gatetreiberschaltung GD, einer integrierten Source-Treiber-Schaltung (im Folgenden als „IC“ bezeichnet) 120, einer flexiblen Folie 130, einer Leiterplatte 140 und einer Zeitsteuerungsvorrichtung 150 aufweisen.
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Das Anzeigepanel kann ein Substrat 110 aufweisen, das einen Anzeigebereich DA, in dem eine Mehrzahl von Pixeln P, von denen jedes eine Mehrzahl von Subpixeln SP in 2 hat, angeordnet sind, und einen Nicht-Anzeigebereich NDA hat, der an der Peripherie des Anzeigebereichs DA angeordnet ist.
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Das Anzeigepanel kann ein Substrat 110 und ein gegenüberliegendes Substrat 200 (in 3 dargestellt) aufweisen, die miteinander verbunden sind.
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Das Substrat 110 kann einen Dünnschichttransistor aufweisen und kann ein Transistor-Array-Substrat, ein unteres Substrat, ein Basissubstrat oder ein erstes Substrat sein. Das Substrat 110 kann ein transparentes Glassubstrat oder ein transparentes Kunststoffsubstrat sein.
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Das gegenüberliegende Substrat 200 kann über ein Klebeelement an das Substrat 110 geklebt sein. Das gegenüberliegende Substrat 200 kann beispielsweise eine kleinere Größe als das Substrat 110 haben und mit dem verbleibenden Teil des Substrats 110 mit Ausnahme des Pad-Bereichs verbunden sein. Das gegenüberliegende Substrat 200 kann ein oberes Substrat, ein zweites Substrat oder ein Verkapselungssubstrat sein.
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Der Gate-Treiber GD stellt Gate-Signale den Gateleitungen in Übereinstimmung mit dem Gate-Steuersignal bereit, das von der Zeitsteuerungsvorrichtung 150 eingegeben wird. Wenn der Source-Treiber-IC 120 als ein Treiberchip hergestellt wird, kann der Source-Treiber-IC 120 in der flexiblen Folie 140 in einem Chip-auf-Folie-Verfahren (COF-Verfahren) oder einem Chip-auf-Kunststoff-Verfahren (COP-Verfahren) gepackt werden.
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Pads wie Energieversorgungspads und Datenpads können in einem Nicht-Anzeigebereich eines Anzeigepanels ausgebildet sein. Eine flexible Folie 130 kann Leitungen aufweisen, die die Pads mit einem Source-Treiber-IC 120 verbinden, sowie Leitungen, die die Pads mit Leitungen einer Leiterplatte 140 verbinden. Die flexible Folie 130 kann unter Verwendung einer anisotrop leitenden Folie an den Pads befestigt sein, wodurch die Pads mit den Leitungen der flexiblen Folie 130 verbunden werden können.
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Das Substrat 110 kann gemäß einem Beispiel einen Anzeigebereich DA und einen Nichtanzeigebereich NDA aufweisen.
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Der Anzeigebereich DA ist ein Bereich, in dem ein Bild angezeigt wird, und kann ein Pixelarraybereich, ein aktiver Bereich, eine Pixelarrayeinheit, eine Anzeigeeinheit oder ein Bildschirm sein. Der Anzeigebereich DA kann beispielsweise in einem zentralen Bereich des Anzeigepanels angeordnet sein. Der Nicht-Anzeigebereich NDA kann den Anzeigebereich DA ganz oder nur teilweise umgeben.
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Der Anzeigebereich DA kann gemäß einem Beispiel Gateleitungen, Datenleitungen, Pixeltreiber-Energieleitungen und eine Mehrzahl von Pixeln P (in 2 dargestellt) aufweisen. Jedes der Mehrzahl von Pixeln P kann eine Mehrzahl von Subpixeln SP aufweisen, die durch die Gateleitungen und die Datenleitungen definiert sein können.
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Jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP kann als eine minimale Flächeneinheit definiert werden, in der tatsächlich Licht emittiert wird.
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Gemäß einem Beispiel bilden aus der Mehrzahl von Subpixeln SP mindestens vier Subpixel, die so bereitgestellt sind, dass sie Licht unterschiedlicher Farben emittieren und so angeordnet sind, dass sie zueinander benachbart sind, ein Einheitspixel P. Ein Einheitspixel kann ein rotes Subpixel, ein weißes Subpixel, ein grünes Subpixel und ein blaues Subpixel aufweisen, ist aber nicht darauf beschränkt. Gemäß einem weiteren Beispiel bilden aus der Mehrzahl von Subpixeln SP drei Subpixel SP, die zum Emittieren von Licht unterschiedlicher Farben bereitgestellt sind und so angeordnet sind, dass sie einander benachbart sind, ein Einheitspixel. Ein Einheitspixel kann mindestens ein rotes Subpixel, mindestens ein grünes Subpixel und mindestens ein blaues Subpixel aufweisen, ist aber nicht darauf beschränkt.
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Jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP kann einen Dünnschichttransistor und ein mit dem Dünnschichttransistor verbundenes lichtemittierendes Element aufweisen. Das Subpixel kann eine lichtemittierende Schicht (oder eine organische lichtemittierende Schicht) aufweisen, die zwischen einer ersten und einer zweiten Elektrode angeordnet ist.
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Die lichtemittierende Schicht, die in jedem der Mehrzahl von Subpixeln SP angeordnet ist, kann individuell Licht in verschiedenen Farben emittieren oder gemeinsam weißes Licht emittieren. Gemäß einem Beispiel kann, wenn die lichtemittierende Schicht jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP gemeinsam weißes Licht emittiert, jedes des roten Subpixels, grünen Subpixels und blauen Subpixels einen Farbfilter (oder ein Wellenlängenumwandlungselement) zum Umwandeln des weißen Lichts in Licht verschiedener Farben aufweisen. In diesem Fall muss das weiße Subpixel gemäß einem Beispiel keinen Farbfilter aufweisen. Der Farbfilter CF kann gemäß einem Beispiel einen roten Farbfilter CF1, einen blauen Farbfilter CF2 und einen grünen Farbfilter CF3 aufweisen.
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In der transparenten Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann ein Bereich, in dem ein roter Farbfilter CF1 bereitgestellt ist, ein rotes Subpixel SP1 sein, kann ein Bereich, in dem ein blauer Farbfilter CF2 bereitgestellt ist, ein blaues Subpixel SP3 sein, kann ein Bereich, in dem ein grüner Farbfilter CF3 bereitgestellt ist, ein grünes Subpixel SP4 sein, und kann ein Bereich, in dem kein Farbfilter bereitgestellt ist, ein weißes Subpixel SP2 sein. In der vorliegenden Offenbarung kann das rote Subpixel SP1 als ein erstes Subpixel ausgedrückt werden, das zum Emittieren von rotem Licht bereitgestellt ist, kann das blaue Subpixel SP3 als ein drittes Subpixel ausgedrückt werden, das zum Emittieren von blauem Licht konfiguriert ist, kann das grüne Subpixel SP4 als ein viertes Subpixel ausgedrückt werden, das zum Emittieren von grünem Licht bereitgestellt ist, und kann das weiße Subpixel SP2 als ein zweites Subpixel ausgedrückt werden, das zum Emittieren von weißem Licht bereitgestellt ist.
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Jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP stell einen vorbestimmten Strom dem organischen lichtemittierenden Element in Übereinstimmung mit einer Datenspannung der Datenleitung unter Verwendung des Dünnschichttransistors bereit, wenn ein Gate-Signal von der Gateleitung eingegeben wird. Aus diesem Grund kann die lichtemittierende Schicht jedes der Subpixel Licht mit einer vorbestimmten Helligkeit in Übereinstimmung mit dem vorbestimmten Strom emittieren.
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Wie in 3 dargestellt, weist die Anzeigefläche DA einen Lichtemissionsbereich EA und einen Nicht-Lichtemissionsbereich NEA auf. Der Lichtemissionsbereich EA ist ein Bereich, in dem eine organische lichtemittierende Schicht aufgrund der Ausbildung eines elektrischen Feldes der Anodenelektrode und der Kathodenelektrode Licht emittiert, und der Nicht-Lichtemissionsbereich NEA ist ein Bereich, der den größten Teil des von außen einfallenden Lichts nicht durchlässt. Der Nicht-Lichtemissionsbereich NEA kann zum Beispiel ein Bereich außerhalb des Lichtemissionsbereichs EA sein, in dem Licht emittiert wird. In einem Beispiel kann der Nicht-Lichtemissionsbereich NEA zwischen der Mehrzahl von Subpixeln SP auf dem Substrat 110 bereitgestellt sein. Wie in 2 dargestellt, kann der Anzeigebereich DA ferner einen Schaltungsbereich CA zur Ansteuerung jedes der Mehrzahl von Subpixeln SPs aufweisen.
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In dem Nicht-Lichtemissionsbereich NEA können die Mehrzahl von Pixeln P und eine Mehrzahl von Leitungen zur Ansteuerung jedes der Mehrzahl von Pixeln P angeordnet sein. Die Mehrzahl von Leitungen kann gemäß einem Beispiel eine Mehrzahl von ersten Signalleitungen SL1 und eine Mehrzahl von zweiten Signalleitungen SL2 aufweisen.
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Die Mehrzahl der ersten Signalleitungen SL1 kann in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) langgestreckt sein. Jede der Mehrzahl der ersten Signalleitungen SL1 kann mindestens eine Abtastleitung aufweisen.
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Nachfolgend, wenn die erste Signalleitung SL1 eine Mehrzahl von Leitungen aufweist, kann sich eine erste Signalleitung SL1 auf eine Signalleitungsgruppe beziehen, die aus einer Mehrzahl von Leitungen gebildet ist. Wenn beispielsweise die erste Signalleitung SL1 zwei Abtastleitungen aufweist, kann sich eine erste Signalleitung SL1 auf eine Signalleitungsgruppe beziehen, die aus zwei Abtastleitungen ausgebildet ist.
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Die Mehrzahl der zweiten Signalleitungen SL2 kann sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) erstrecken. Die Mehrzahl der zweiten Signalleitungen SL2 kann sich mit der Mehrzahl der ersten Signalleitungen SL1 kreuzen. Jede der Mehrzahl der zweiten Signalleitungen SL2 kann eine Pixel-Energieleitung EVDD, eine gemeinsame Energieleitung, eine Mehrzahl von Datenleitungen DL und eine Referenzleitung RL aufweisen.
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Hierin nachfolgend, wenn die zweite Signalleitung SL2 eine Mehrzahl von Leitungen aufweist, kann sich eine zweite Signalleitung SL2 auf eine Signalleitungsgruppe beziehen, die aus einer Mehrzahl von Leitungen ausgebildet ist. Wenn beispielsweise die zweite Signalleitung SL2 vier Datenleitungen, eine Pixel-Energieleitung, eine gemeinsame Energieleitung und eine Referenzleitung aufweist, kann sich eine zweite Signalleitung SL2 auf eine Signalleitungsgruppe beziehen, die aus vier Datenleitungen, einer Pixel-Energieleitung, einer gemeinsamen Energieleitung und einer Referenzleitung ausgebildet ist.
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Wieder zu 1 zurückkehrend ist der Nichtanzeigebereich NDA ein Bereich, auf dem kein Bild angezeigt wird, und kann ein peripherer Schaltungsbereich, ein Signalversorgungsbereich, ein inaktiver Bereich oder ein Rahmenbereich sein. Der Nichtanzeigebereich NDA kann konfiguriert sein, um in der Nähe des Anzeigebereichs DA zu liegen. Beispielsweise kann der Nichtanzeigebereich NDA so angeordnet sein, dass dieser den Anzeigebereich DA umgibt.
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Die transparente Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann einen Pad-Abschnitt PA aufweisen, der in dem Nicht-Anzeigebereich NDA angeordnet ist. Der Pad-Abschnitt PA kann zur Ansteuerung der Mehrzahl von Pixeln P dienen. Beispielsweise kann der Pad-Abschnitt PA Energie und/oder Signale der Mehrzahl von Pixeln P bereitstellen, die im Anzeigebereich DA angeordnet sind, um Bilder auszugeben. Der Nicht-Anzeigebereich NDA kann einen ersten Nicht-Anzeigebereich NDA1, einen zweiten Nicht-Anzeigebereich NDA2, einen dritten Nicht-Anzeigebereich NDA3 und einen vierten Nicht-Anzeigebereich NDA4 aufweisen. Der Pad-Abschnitt PA kann gemäß einem Beispiel in dem ersten Nicht-Anzeigebereich NDA1 angeordnet sein.
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Der Gate-Treiber GD stellt Gate-Signale den Gateleitungen in Übereinstimmung mit dem Gate-Steuersignal bereit, das von der Zeitsteuerungsvorrichtung 150 eingegeben wird. Der Gate-Treiber GD kann an einer Seite des Anzeigebereichs DA des Anzeigepanels oder auf dem Nicht-Anzeigebereich NDA außerhalb beider Seiten des Anzeigebereichs DA in einem Gate-Treiber-im-Panel-Verfahren (GIP-Verfahren) ausgebildet sein, wie in 1 gezeigt. Alternativ kann der Gatetreiber GD als ein Treiberchip hergestellt sein, in eine flexible Folie gepackt und an der Nicht-Anzeigefläche NDA außerhalb einer Seite oder beider Seiten der Anzeigefläche DA des Anzeigepanels durch ein automatisches Tape-Bonding-Verfahren (TAB-Verfahren) angebracht sein.
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Die Mehrzahl von Gatetreibern GD kann separat an einer linken Seite des Anzeigebereichs DA, zum Beispiel dem zweiten Nicht-Anzeigebereich NDA2, und einer rechten Seite des Anzeigebereichs DA, zum Beispiel dem dritten Nicht-Anzeigebereich NDA3, angeordnet sein. Gemäß einem Beispiel kann die Mehrzahl von Gate-Treibern GD mit der Mehrzahl von Pixeln P und der Mehrzahl von ersten Signalleitungen SL1 verbunden sein, um Signale der Mehrzahl von Pixeln P bereitzustellen. Die Mehrzahl von ersten Signalleitungen SL1 kann mindestens eine Signalleitung aufweisen, um ein Signal zur Ansteuerung der Pixel P bereitzustellen.
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Die Mehrzahl der zweiten Signalleitungen SL2 kann sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) erstrecken. Die Mehrzahl der zweiten Signalleitungen SL2 kann die Mehrzahl der ersten Signalleitungen SL1 kreuzen. Die Mehrzahl der zweiten Signalleitungen kann eine Pixel-Energieleitung VDD und mindestens eine Datenleitung zur Bereitstellung des Pixels P mit einer Datenspannung aufweisen. Jede der Mehrzahl der zweiten Signalleitungen SL2 kann mit mindestens einem aus einer Mehrzahl von Pads, einer Pixelenergie-Kurzschlussleiste VDDB oder einer gemeinsamen Energie-Kurzschlussleiste VSSB verbunden sein. Die Pixelenergie-Kurzschlussleiste VDDB und die gemeinsame Energie-Kurzschlussleiste VSSB können in dem vierten Nicht-Anzeigebereich NDA4 angeordnet sein, der so angeordnet ist, dass dieser auf der Grundlage des Anzeigebereichs DA dem Pad-Bereich PA gegenüberliegt.
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Die Pixel sind so bereitgestellt, dass sie mindestens eine von der ersten Signalleitungen SL1 oder der zweiten Signalleitungen SL2 überlappen und ein bestimmtes Licht emittieren, um ein Bild anzuzeigen. Der Lichtemissionsbereich EA kann zu einem Bereich im Pixel P korrespondieren, der Licht emittiert.
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Der Nicht-Lichtemissionsbereich (NEA) kann sich auf einen Bereich beziehen, der im Anzeigebereich DA bereitgestellt ist und kein Licht emittiert, und kann als ein Totbereich bezeichnet werden, da dieser kein Licht emittiert. Der Totbereich gemäß einem Beispiel kann ein Bereich sein, in dem eine schwarze Matrix und/oder ein Damm bereitgestellt ist, ist aber nicht darauf beschränkt, und kann sich auf einen Bereich beziehen, in dem kein Licht emittiert wird.
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Der Nicht-Lichtemissionsbereich NEA kann die Mehrzahl von Leitungen aufweisen, z.B. können erste Signalleitungen SL1 und zweite Signalleitungen SL2 angeordnet sein.
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Die ersten Signalleitungen SL1 können gemäß einem Beispiel eine Mehrzahl von Gateleitungen GL aufweisen, die sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) erstrecken. Die Mehrzahl von Gateleitungen GL gemäß einem Beispiel kann eine erste Gateleitung GL1, eine zweite Gateleitung GL2, eine dritte Gateleitung GL3 und eine vierte Gateleitung GL4 aufweisen. Die erste Signalleitung SL1 kann die Mehrzahl von Gateleitungen GL aufweisen, wobei die erste Gateleitung GL1 als n-te Gateleitung GLn, die zweite Gateleitung GL2 als (n+1)-te Gateleitung GLn+1 usw., die dritte Gateleitung GL3 als (n+2)-te Gateleitung GLn+2 und die vierte Gateleitung GL4 als (n+3)-te Gateleitung GLn+3 bezeichnet werden kann.
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Die zweiten Signalleitungen SL2 können gemäß einem Beispiel die Pixel-Energieleitung EVDD, die gemeinsame Energieleitung, die Referenzleitung RL und eine Mehrzahl von Datenleitungen DL aufweisen, die sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) erstrecken. Die Mehrzahl von Datenleitungen DL kann eine erste Datenleitung DL1 zum Ansteuern eines ersten Subpixels SP1, eine zweite Datenleitung DL2 zum Ansteuern eines zweiten Subpixels SP2, eine dritte Datenleitung DL3 zum Ansteuern eines dritten Subpixels SP3 und eine vierte Datenleitung DL4 zum Ansteuern eines vierten Subpixels SP4 aufweisen.
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Unter Bezugnahme auf 2 kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein erstes Pixel P1, ein zweites Pixel P2, ein drittes Pixel P3 und ein viertes Pixel P4 aufweisen. Da der Anzeigebereich DA eine Mehrzahl von Pixeln P aufweist, kann das erste Pixel P1 als ein n-tes Pixel Pn, das zweite Pixel P2 als ein (n+1)-tes Pixel Pn+1, das dritte Pixel P3 als ein (n+2)-tes Pixel Pn+2 und das vierte Pixel P4 als ein (n+3)-tes Pixel Pn+3 bezeichnet werden.
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Das erste Pixel P1 kann gemäß einem Beispiel ein erstes Subpixel SP1, ein zweites Subpixel SP2, ein drittes Subpixel SP3 und ein viertes Subpixel SP4 aufweisen. Das zweite Subpixel SP2 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem ersten Subpixel SP1 angeordnet sein. Das dritte Subpixel SP3 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem zweiten Subpixel SP2 angeordnet sein. Das vierte Subpixel SP4 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem dritten Subpixel SP3 angeordnet sein.
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Das zweite Pixel P2 gemäß einem Beispiel kann ein weiteres erstes Subpixel SP1', ein weiteres zweites Subpixel SP2', ein weiteres drittes Subpixel SP3' und ein weiteres viertes Subpixel SP4' aufweisen. Das weitere zweite Subpixel SP2' des zweiten Pixels P2 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren ersten Subpixel SP1' angeordnet sein. Das weitere dritte Subpixel SP3' kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren zweiten Subpixel SP2' angeordnet sein. Das weitere vierte Subpixel SP4' kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren dritten Subpixel SP3' angeordnet sein. Das weitere erste Subpixel SP1', das weitere zweite Subpixel SP2', das weitere dritte Subpixel SP3' und das weitere vierte Subpixel SP4', die in dem zweiten Pixel P2 enthalten sind, können ein erstes Subpixel SP1', ein zweites Subpixel SP2', ein drittes Subpixel SP3' und ein viertes Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 sein.
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Das dritte Pixel P3 gemäß einem Beispiel kann ein weiteres erstes Subpixel SP1'', ein weiteres zweites Subpixel SP2'', ein weiteres drittes Subpixel SP3'' und ein weiteres viertes Subpixel SP4'' aufweisen. Das weitere zweite Subpixel SP2'' des dritten Pixels P3 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren ersten Subpixel SP1'' angeordnet sein. Das weitere dritte Subpixel SP3'' kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren zweiten Subpixel SP2'' angeordnet sein. Das weitere vierte Subpixel SP4'' kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren dritten Subpixel SP3'' angeordnet sein. Das weitere erste Subpixel SP1'', das weitere zweite Subpixel SP2'', das weitere dritte Subpixel SP3'' und das weitere vierte Subpixel SP4'', die in dem dritten Pixel P3 enthalten sind, können ein erstes Subpixel SP1'', ein zweites Subpixel SP2'', ein drittes Subpixel SP3'' und ein viertes Subpixel SP4'' des dritten Pixels P3 sein.
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Das vierte Pixel P4 gemäß einem Beispiel kann ein weiteres erstes Subpixel SP1''', ein weiteres zweites Subpixel SP2''', ein weiteres drittes Subpixel SP3''' und ein weiteres viertes Subpixel SP4''' aufweisen. Ein weiteres zweites Subpixel SP2''' des vierten Pixels P4 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren ersten Subpixel SP1''' angeordnet sein. Das weitere dritte Subpixel SP3''' kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren zweiten Subpixel SP2''' angeordnet sein. Das weitere vierte Subpixel SP4''' kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren dritten Subpixel SP3''' angeordnet sein. Das weitere erste Subpixel SP1''', das weitere zweite Subpixel SP2''', das weitere dritte Subpixel SP3''' und das weitere vierte Subpixel SP''', die in dem vierten Pixel P4 enthalten sind, können ein erstes Subpixel SP1''', ein zweites Subpixel SP2''', ein drittes Subpixel SP3''' und ein viertes Subpixel SP4''' des dritten Pixels P3 sein.
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Das erste Subpixel SP1 des ersten Pixels P1, das weitere erste Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 und das weitere erste Subpixel SP1'' des dritten Pixels P3 können konfiguriert sein, so dass Licht mit der gleichen Farbe emittiert wird, z.B. rote Farbe. Das weitere erste Subpixel SP1''' des vierten Pixels P4 kann ebenfalls konfiguriert sein, so dass Licht mit roter Farbe emittiert wird.
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Das zweite Subpixel SP2 des ersten Pixels P1, das weitere zweite Subpixel SP2' des zweiten Pixels P2 und das weitere zweite Subpixel SP2'' des dritten Pixels P3 können konfiguriert sein, so dass Licht mit der gleichen Farbe emittiert wird, z.B. weiße Farbe. Das weitere zweite Subpixel SP2''' des vierten Pixels P4 kann ebenfalls konfiguriert sein, so dass Licht mit weißer Farbe emittiert wird.
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Das dritte Subpixel SP3 des ersten Pixels P1, das weitere dritte Subpixel SP3' des zweiten Pixels P2 und das weitere dritte Subpixel SP3'' des dritten Pixels P3 können konfiguriert sein, so dass Licht mit der gleichen Farbe emittiert wird, zum Beispiel mit blauer Farbe. Das weitere dritte Subpixel SP3''' des vierten Pixels P4 kann ebenfalls konfiguriert sein, so dass Licht mit blauer Farbe emittiert wird.
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Das vierte Subpixel SP4 des ersten Pixels P1, das weitere vierte Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 und das weitere vierte Subpixel SP4'' des dritten Pixels P3 können konfiguriert sein, so dass Licht mit der gleichen Farbe emittiert wird, z.B. grüner Farbe. Das weitere vierte Subpixel SP4''' des vierten Pixels P4 kann ebenfalls konfiguriert sein, so dass Licht mit grüner Farbe emittiert wird.
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Dementsprechend kann, wie in 2 gezeigt, die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung mit einer Struktur bereitgestellt sein, in der Subpixel SPs, die Licht derselben Farbe emittieren, in einer Reihe in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Jedes der Mehrzahl von Subpixeln SPs gemäß einem Beispiel kann einen Schaltungsbereich und einen Lichtemissionsbereich aufweisen, die in der ersten Richtung (z.B. X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Beispielsweise kann das erste Subpixel SP1 des ersten Pixels P1 einen ersten Schaltungsbereich CA1 und einen ersten Lichtemissionsbereich EA1 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Das weitere erste Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2, das in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) benachbart zum ersten Pixel P1 angeordnet ist, kann Licht mit der gleichen Farbe wie das erste Subpixel SP1 des ersten Pixels P1 emittieren und kann einen zweiten Schaltungsbereich CA1' und einen zweiten Lichtemissionsbereich EA1' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Das weitere erste Subpixel SP1'' des dritten Pixels P3 kann einen Schaltungsbereich CA1'' und einen Lichtemissionsbereich EA1'' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind, das weitere erste Subpixel SP1''' des vierten Pixels P4 kann einen Schaltungsbereich CA1''' und einen Lichtemissionsbereich EA1''' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Das zweite Subpixel SP2 des ersten Pixels P1 kann in der zweiten Richtung (z.B. Y-Achsenrichtung) neben dem ersten Subpixel SP1 angeordnet sein, kann einen Schaltungsbereich CA2 und einen Lichtemissionsbereich EA2 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das dritte Subpixel SP3 des ersten Pixels P1 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem zweiten Subpixel SP2 angeordnet sein, kann einen Schaltungsbereich CA3 und einen Lichtemissionsbereich EA3 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das vierte Subpixel SP4 des ersten Pixels P1 kann neben dem dritten Subpixel SP3 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) angeordnet sein, kann einen Schaltungsbereich CA4 und einen Lichtemissionsbereich EA4 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Das weitere zweite Subpixel SP2' des zweiten Pixels P2 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren ersten Subpixel SP1' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA2' und einen Lichtemissionsbereich EA2' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das weitere dritte Subpixel SP3' des zweiten Pixels P2 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren zweiten Subpixel SP2' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA3' und einen Lichtemissionsbereich EA3' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das weitere vierte Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren dritten Subpixel SP3' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA4' und einen Lichtemissionsbereich EA4' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Das weitere zweite Subpixel SP2'' des dritten Pixels P3 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren ersten Subpixel SP1'' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA2'' und einen Lichtemissionsbereich EA2'' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das weitere dritte Subpixel SP3'' des dritten Pixels P3 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren zweiten Subpixel SP2'' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA3'' und einen Lichtemissionsbereich EA3'' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das weitere vierte Subpixel SP4'' des dritten Pixels P3 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren dritten Subpixel SP3'' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA4'' und einen Lichtemissionsbereich EA4'' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Das weitere zweite Subpixel SP2''' des vierten Pixels P4 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren ersten Subpixel SP1''' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA2''' und einen Lichtemissionsbereich EA2''' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das weitere dritte Subpixel SP3''' des vierten Pixels P4 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren zweiten Subpixel SP2''' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA3''' und einen Lichtemissionsbereich EA3''' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind. Das weitere vierte Subpixel SP4'' des vierten Pixels P4 kann in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) neben dem weiteren dritten Subpixel SP3''' angeordnet sein und kann einen Schaltungsbereich CA4''' und einen Lichtemissionsbereich EA4''' aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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Somit kann das zweite Pixel P2, das in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) neben dem ersten Pixel P1 angeordnet ist, das weitere erste Subpixel SP1' aufweisen, das Licht mit der gleichen Farbe wie das erste Subpixel SP1 emittiert, und das weitere erste Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 kann einen zweiten Schaltungsbereich CA1' und einen zweiten Lichtemissionsbereich EA1' aufweisen.
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Infolgedessen kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, dass die Schaltungsbereiche und Lichtemissionsbereiche jedes des roten Subpixels SP1, des weißen Subpixels SP2, des blauen Subpixels SP3 und des grünen Subpixels SP4, die in jedem der Mehrzahl von Pixeln P vorhanden sind, in einer vertikalen Richtung (oder der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung)) angeordnet sind, und Subpixel, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) benachbart sind, so konfiguriert sein können, dass diese Licht derselben Farbe emittieren.
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Wieder bezugnehmend auf 2 kann die erste Datenleitung DL1 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) an einer Seite des ersten Schaltungsbereichs CA1 angeordnet sein. Hier kann die eine Seite des ersten Schaltungsbereichs CA1 eine linke Seite des ersten Schaltungsbereichs CA1 mit Bezug auf 2 bedeuten. Die in der zweiten Richtung angeordnete erste Datenleitung DL1 kann bedeuten, dass sich die erste Datenleitung DL1 in der zweiten Richtung erstreckt. Somit kann die erste Datenleitung DL1 im Abstand zur Referenzleitung RL parallel angeordnet sein. Wie in 2 gezeigt, kann sich die erste Datenleitung DL1 gemäß einem Beispiel in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) erstrecken, um benachbart zu den Schaltungsbereichen CA2, CA3, CA4 jedes des zweiten Subpixels SP2, des dritten Subpixels SP3 und des vierten Subpixels SP4 und dem ersten Schaltungsbereich CA1 angeordnet zu sein.
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Die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann eine gemeinsame Verbindungsleitung SCL aufweisen. Die gemeinsame Verbindungsleitung SCL dient dazu, eine Datenleitung mit einem Schaltungsbereich eines Subpixels SP bzw. mit einem Schaltungsbereich eines weiteren Subpixels SP zu verbinden. Somit kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, dass zwei benachbarte Subpixel, die Licht derselben Farbe emittieren, sich eine Datenleitung über die gemeinsame Verbindungsleitung SCL teilen. Daher kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die Anzahl der Datenleitungen im Vergleich zu einem Fall, in dem jedes der Subpixel mit einer Datenleitung ausgestattet ist, reduzieren, wodurch die Anzahl der mit den Datenleitungen verbundenen Treiber-ICs reduziert wird und somit die Herstellungskosten gesenkt werden.
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In einer allgemeinen Anzeigevorrichtung teilen sich zwei Subpixel, die unterschiedliche Farben emittieren, eine Datenleitung, um die Anzahl der Treiber-ICs (oder Datentreiber-ICs) zu reduzieren. Eine solche allgemeine Anzeigevorrichtung hat eine Struktur, bei der der Schaltungsbereich jedes Subpixels nach oben und unten oder nach links und rechts invertiert ist, um zwei Subpixel, die unterschiedliche Farben emittieren, mit einer Datenleitung zu verbinden. Eine allgemeine Anzeigevorrichtung mit einer invertierten Struktur kann ein monochromatisches Muster anzeigen, z.B. im Falle der Emission von rotem Licht variiert die Spannung jedes Subpixels in Abhängigkeit von der Reihenfolge der Dateneingabe, was zu einer großen Anzahl von Datenschwankungen führt, wodurch sich der Treiber-IC erwärmt und seine Lebensdauer verringert wird.
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Wenn beispielsweise der Treibertransistor des roten Subpixels und der Treibertransistor des weißen Subpixels mit der ersten Datenleitung verbunden sind, werden der Treibertransistor des roten Subpixels und der Treibertransistor des weißen Subpixels, die mit der n-ten Gateleitung verbunden sind, entsprechend dem Dateneingangssignal nacheinander angesteuert, und dann können der Treibertransistor des roten Subpixels und der Treibertransistor des weißen Subpixels, die mit der (n+1)-ten Gateleitung verbunden sind, angesteuert werden. In diesem Fall haben der Ansteuertransistor des roten Subpixels und der Ansteuertransistor des weißen Subpixels unterschiedliche Ansteuerspannungen, so dass eine große Anzahl von Datenschwankungen zwischen dem roten Subpixel und dem weißen Subpixel auftritt, was dazu führt, dass sich der Treiber-IC erwärmt und die Lebensdauer verringert wird.
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Die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist jedoch so konfiguriert, dass zwei benachbarte Subpixel SPs, die Licht derselben Farbe emittieren, eine Datenleitung über die gemeinsame Verbindungsleitung SCL teilen, so dass jedes der beiden Subpixel (oder zwei Subpixel, die Licht derselben Farbe emittieren), die mit der einen Datenleitung verbunden sind, mit derselben Ansteuerspannung beaufschlagt werden kann, so dass keine Datenschwankung auftreten und die Anzahl der Treiber-ICs reduziert und die Erwärmung der Treiber-ICs verhindert werden kann.
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Darüber hinaus kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung aufgrund des Fehlens von Datenschwankungen eine verbesserte Lebensdauer des Treiber-ICs haben, was zu einer Erhöhung der Gesamtlebensdauer und folglich zu einem Betrieb mit geringerer Leistung führen kann, wodurch der Gesamtenergieverbrauch gesenkt wird.
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Wieder Bezugnehmend auf 2 kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung eine Mehrzahl von gemeinsamen Verbindungsleitungen SCLs aufweisen. Die Mehrzahl der gemeinsamen Verbindungsleitungen SCLs kann eine erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1, eine zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2, eine dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 und eine vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 aufweisen.
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Die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 kann gemäß einem Beispiel die erste Datenleitung DL1 mit dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1, das im ersten Pixel P1 vorhanden ist, bzw. dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1', das im zweiten Pixel P2 vorhanden ist, verbinden. Wie in 2 dargestellt, kann sich die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 teilweise mit dem ersten Lichtemissionsbereich EA1 überschneiden. Wenn der Schaltungsbereich eines Subpixels SP und der Schaltungsbereich eines weiteren Subpixels SP miteinander verbunden werden können, kann die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 den Lichtemissionsbereich eines weiteren Subpixels SP (z.B. den zweiten Emissionsbereich eines weiteren ersten Subpixels eines anderen Pixels links vom ersten Pixel P1) teilweise überlappen, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Somit kann in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 den Lichtemissionsbereich EA1 des ersten Subpixels SP1 oder den Lichtemissionsbereich eines weiteren ersten Subpixels teilweise überlappen.
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Als ein Ergebnis kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein strukturelles Merkmal haben, bei dem die gemeinsame Verbindungsleitung SCL den Lichtemissionsbereich eines der beiden benachbarten Subpixel SPs teilweise überlappt, um eine Datenleitung mit einem Schaltungsbereich jedes der beiden benachbarten Subpixel SPs zu verbinden, die die gleiche Farbe emittieren. Sie ist jedoch nicht notwendiger Weise darauf beschränkt, und abhängig von der Gestaltung der Schaltung muss die gemeinsame Verbindungsleitung SCL den Lichtemissionsbereich nicht teilweise überlappen.
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Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die 3 und 4 wird die Struktur jedes der Mehrzahl von Subpixeln SPs im Detail beschrieben.
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3 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 2 dargestellten Linie I-I', und 4 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 2 dargestellten Linie II-II'.
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Unter Bezugnahme auf die 3 und 4 kann eine transparente Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung eine Pufferschicht BL, eine Schaltungselementschicht 111, einen Dünnschichttransistor 112, eine Überzugsschicht 113, eine Anodenelektrode 114, einen Damm 115, eine organische lichtemittierende Schicht 116, eine Kathodenelektrode 117, eine Füllschicht 118 und einen Farbfilter CF aufweisen.
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Im Detail kann jedes der Subpixel SP gemäß einer Ausführungsform eine Schaltungselementschicht 111, die auf einer oberen Fläche einer Pufferschicht BL bereitgestellt ist, die eine Gate-Isolationsschicht 111a, eine Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und eine Passivierungsschicht 111c aufweist, sowie eine Überzugsschicht 113, die auf der Schaltungselementschicht 111 bereitgestellt ist, eine Anodenelektrode 114, die auf der Überzugsschicht 113 bereitgestellt ist, einen Damm 115, der einen Rand der Anodenelektrode 114 bedeckt, eine organische lichtemittierende Schicht 116 auf der Anodenelektrode 114 und dem Damm 115, eine Kathodenelektrode 117 auf der organischen lichtemittierenden Schicht 116, eine Füllschicht 118 auf der Kathodenelektrode 117 aufweisen.
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Der Dünnschichttransistor 112 (oder ein Treibertransistor 112) zur Ansteuerung des Subpixels SP kann auf der Schaltungselementschicht 111 angeordnet sein. Die Schaltungselementschicht 111 kann mit dem Begriff einer anorganischen Filmschicht ausgedrückt werden. Die Pufferschicht BL kann zusammen mit der Gate-Isolationsschicht 111a, der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Passivierungsschicht 111c in der Schaltungselementschicht 111 vorhanden sein. Die Anodenelektrode 114, die organische lichtemittierende Schicht 116 und die Kathodenelektrode 117 können in der lichtemittierenden Elementschicht E vorhanden sein.
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Die Pufferschicht BL kann zum Schutz des Dünnschichttransistors 112 zwischen dem Substrat 110 und der Gate-Isolationsschicht 111a ausgebildet sein. Die Pufferschicht BL kann auf der gesamten Fläche (oder Vorderseite) des Substrats 110 angeordnet sein. Die Pixelenergieleitung EVDD zur Ansteuerung der Pixel kann zwischen der Pufferschicht BL und dem Substrat 110 angeordnet sein. Die Pixelenergieleitung EVDD kann unterhalb des Damms 115 und im Abstand zu dem Dünnschichttransistor 112 angeordnet sein. Die Referenzleitung RL und die Mehrzahl von Datenleitungen DL können ebenfalls zwischen der Pufferschicht BL und dem Substrat 110 angeordnet sein. Die Referenzleitung RL und die Mehrzahl von Datenleitungen DL können in dem Nicht-Lichtemissionsbereich NEA angeordnet sein, der nicht mit dem Lichtemissionsbereich EA überlappt. Die Pufferschicht BL kann dazu dienen, die Diffusion eines in dem Substrat 110 enthaltenen Materials in eine Transistorschicht während eines Hochtemperaturprozesses eines Herstellungsprozesses des Dünnschichttransistors zu blockieren. Optional kann die Pufferschicht BL in einigen Fällen weggelassen werden.
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Der Dünnschichttransistor 112 (oder ein Treibertransistor) kann gemäß einem Beispiel eine aktive Schicht 112a, eine Gate-Elektrode 112b, eine Source-Elektrode 112c und eine Drain-Elektrode 112d aufweisen.
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Die aktive Schicht 112a kann einen Kanal-Bereich, einen Drain-Bereich und einen Source-Bereich aufweisen, die in einem Dünnschichttransistorbereich eines Schaltungsbereichs des Subpixels SP ausgebildet sind. Der Drain-Bereich und der Source-Bereich können mit dem Kanalbereich dazwischen im Abstand zueinander angeordnet sein.
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Die aktive Schicht 112a kann aus einem Halbleitermaterial auf der Basis von amorphem Silizium, polykristallinem Silizium, Oxid und organischem Material geformt sein.
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Die Gate-Isolationsschicht 111a kann auf dem Kanalbereich der aktiven Schicht 112a ausgebildet sein. Die Gate-Isolationsschicht 111a kann beispielsweise inselförmig nur auf dem Kanalbereich der aktiven Schicht 112a oder auf der gesamten vorderen Fläche des Substrats 110 oder der Pufferschicht BL, die die aktive Schicht 112a aufweist, ausgebildet sein.
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Die Gate-Elektrode 112b kann auf der Gate-Isolationsschicht 111a so ausgebildet sein, dass sie den Kanalbereich der aktiven Schicht 112a überlappt.
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Die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b kann auf der Gate-Elektrode 112b und dem Drain-Bereich und dem Source-Bereich der aktiven Schicht 112a ausgebildet sein. Wie in 4 kann die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b in einem gesamten Lichtemissionsbereich ausgebildet sein, in dem Licht zum Subpixel SP emittiert wird. Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung sind jedoch nicht darauf beschränkt, wobei die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b zwischen der Drain-Elektrode 112d und der Gate-Elektrode 112b und dem Drain-Bereich der aktiven Schicht 112a strukturiert und in einer Inselform angeordnet sein kann, und darüber hinaus kann sie zwischen der Source-Elektrode 112c und der Gate-Elektrode 112b und dem Source-Bereich der aktiven Schicht 112a strukturiert und in einer Inselform angeordnet sein.
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Die Source-Elektrode 112c kann über ein Source-Kontaktloch, das in der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b bereitgestellt ist und das mit dem Source-Bereich der aktiven Schicht 112a überlappt, elektrisch mit dem Source-Bereich der aktiven Schicht 112a verbunden sein. Die Drain-Elektrode 112d kann mit dem Drain-Bereich der aktiven Schicht 112a durch ein Drain-Kontaktloch elektrisch verbunden sein, das in der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b bereitgestellt ist, die mit dem Drain-Bereich der aktiven Schicht 112a überlappt.
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Die Drain-Elektrode 112d und die Source-Elektrode 112c können aus dem gleichen metallischen Material hergestellt sein. Beispielsweise können sowohl die Drain-Elektrode 112d als auch die Source-Elektrode 112c aus einer einzelnen Metallschicht, einer einzelnen Schicht einer Legierung oder einer Mehrfachschicht aus zwei oder mehr Schichten hergestellt sein, die mit der Gate-Elektrode identisch oder von ihr verschieden sind.
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Darüber hinaus kann der Schaltungsbereich einen ersten und einen zweiten Schalt-Dünnschichttransistor aufweisen, die zusammen mit dem Dünnschichttransistor 112 angeordnet sind, sowie einen Kondensator. Da jeder vom ersten und zweiten Schalt-Dünnschichttransistor auf dem Schaltungsbereich des Subpixels SP bereitgestellt ist, um die gleiche Struktur wie der Dünnschichttransistor 112 zu haben, wird dessen Beschreibung ausgelassen. Der Kondensator kann in einem Überlappungsbereich zwischen der Gate-Elektrode 112b und der Source-Elektrode 112c des Dünnschichttransistors 112 bereitgestellt sein, die sich mit der dazwischen angeordneten Isolationsschicht 111b überlappen.
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Zusätzlich, um zu verhindern, dass die Schwellenspannung des in einem Pixelbereich bereitgestellten Dünnschichttransistors durch Licht verschoben wird, kann das Anzeigepanel oder das Substrat 110 weiter eine Lichtabschirmungsschicht LS aufweisen, die unter der aktiven Schicht 112a zumindest eines vom Dünnschichttransistor 112, ersten Schalt-Dünnschichttransistor und zweiten Schalt-Dünnschichttransistor bereitgestellt ist. Die Lichtabschirmungsschicht kann zwischen dem Substrat 110 und der aktiven Schicht 112a angeordnet sein, um Licht abzuschirmen, das durch das Substrat 110 auf die aktive Schicht 112a fällt, wodurch eine Änderung der Schwellenspannung des Transistors aufgrund von externem Licht minimiert wird. Weiter, da die Lichtabschirmungsschicht zwischen dem Substrat 110 und der aktiven Schicht 112a bereitgestellt ist, kann verhindert werden, dass der Dünnschichttransistor von einem Benutzer gesehen wird.
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Die Passivierungsschicht 111c kann auf dem Substrat 110 bereitgestellt sein, um den Pixelbereich abzudecken. Die Passivierungsschicht 111c bedeckt eine Drain-Elektrode 112d, eine Source-Elektrode 112c und eine Gate-Elektrode 112b des Dünnschichttransistors 112 sowie die Pufferschicht BL.
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Andererseits kann, wie in 4 gezeigt, die Pixelenergieleitung EVDD so angeordnet sein, dass diese den Damm 115 in der dritten Richtung (Z-Achsenrichtung) überlappt, und die Referenzleitung RL und/oder die Mehrzahl von Datenleitungen DL müssen der Damm 115 in der dritten Richtung (Z-Achsenrichtung) nicht überlappen. Die Passivierungsschicht 111c kann über dem Schaltungsbereich und dem Lichtemissionsbereich ausgebildet sein. Die Passivierungsschicht 111c kann auch weggelassen werden.
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Die Überzugsschicht 113 kann auf dem Substrat 110 bereitgestellt sein, um die Passivierungsschicht 111c zu bedecken. Wenn die Passivierungsschicht 111c weggelassen wird, kann die Überzugsschicht 113 auf dem Substrat 110 bereitgestellt sein, um den Schaltungsbereich (oder den Dünnschichttransistor 112) zu bedecken. Die Überzugsschicht 113 kann in dem Schaltungsbereich CA, in dem der Dünnschichttransistor 112 angeordnet ist, und in dem Lichtemissionsbereich EA ausgebildet sein. Darüber hinaus kann die Überzugsschicht 113 in dem anderen Nicht-Anzeigebereich NDA mit Ausnahme eines Pad-Bereichs PA des Nicht-Anzeigebereichs NDA und des gesamten Anzeigebereichs DA ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Überzugsschicht 113 einen Erweiterungsabschnitt (oder einen vergrößerten Abschnitt) aufweisen, der sich vom Anzeigebereich DA zum anderen Nicht-Anzeigebereich NDA mit Ausnahme des Pad-Bereichs PA erstreckt oder vergrößert ist. Daher kann die Überzugsschicht 113 eine Größe haben, die relativ breiter ist als die des Anzeigebereichs DA.
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Die Überzugsschicht 113 gemäß einem Beispiel kann mit einer relativ großen Dicke ausgebildet sein, wodurch eine ebene Fläche auf dem Anzeigebereich DA und dem Nichtanzeigebereich NDA bereitgestellt wird. Die Überzugsschicht 113 kann zum Beispiel aus einem organischen Material wie Photoacryl, Benzocyclobuten, Polyimid und Fluorharz gemacht sein.
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Der Farbfilter CF kann zwischen der Überzugsschicht 113 und der Passivierungsschicht 111c angeordnet sein. Wie oben beschrieben kann das zweite Subpixel SP2, das ein weißes Subpixel ist, nicht mit einem Farbfilter bereitgestellt sein, da die organische lichtemittierende Schicht 116 weißes Licht emittiert. Andererseits kann im ersten Subpixel SP1, das ein rotes Subpixel ist, ein erster Farbfilter CF1 (oder roter Farbfilter CF1) zwischen der Überzugsschicht 113 und der Passivierungsschicht 111c bereitgestellt sein. Im dritten Subpixel SP3, das ein blaues Subpixel ist, kann zwischen der Überzugsschicht 113 und der Passivierungsschicht 111c ein zweiter Farbfilter CF2 (oder ein blauer Farbfilter) bereitgestellt sein. Im vierten Subpixel SP4, das ein grünes Subpixel ist, kann ein dritter Farbfilter CF3 (oder ein grüner Farbfilter) zwischen der Überzugsschicht 113 und der Passivierungsschicht 111c bereitgestellt sein.
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Der Farbfilter CF kann gemäß einem Beispiel weißes Licht von jedem der Mehrzahl von Subpixeln SP in verschiedenfarbiges Licht umwandeln. Dementsprechend kann der Farbfilter CF eine Breite (oder Größe) haben, die gleich oder größer ist als der Lichtemissionsbereich EA. Wie in 3 dargestellt, kann der Farbfilter CF so angeordnet sein, dass dieser einen Abschnitt des Damms 115 überlappt.
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Die Anodenelektroden 114 gemäß einem Beispiel können auf der Überzugsschicht 113 ausgebildet sein. Da eine Mehrzahl von Verdrahtungen zwischen der Überzugsschicht 113 und dem Substrat 110 angeordnet ist, können die Anodenelektroden 114 auf der Mehrzahl von Verdrahtungen angeordnet sein. Die Anodenelektrode 114 kann mit einer Drain-Elektrode oder einer Source-Elektrode des Dünnschichttransistors 112 über ein Kontaktloch verbunden sein, das durch die Überzugsschicht 113 und die Passivierungsschicht 111c hindurchtritt. Der eine Randabschnitt der Anodenelektrode 114 kann von dem Damm 115 bedeckt sein. Die Anodenelektrode 114 kann aus zumindest einem von einem transparenten Metallmaterial und einem halbdurchlässigen Metallmaterial hergestellt sein.
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Da es sich bei der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung um eine Vorrichtung vom Typ mit Bodenemission handelt, können die Anodenelektroden 114 aus einem transparenten leitfähigen Material der TCO-Reihe wie ITO, IZO oder einem halbdurchlässigen leitfähigen Material der TMCM-Reihe wie Magnesium Mg, Silber Ag oder einer Legierung aus Magnesium Mg und Silber Ag ausgebildet sein, das in der Lage ist, Licht zu übertragen. Die Anodenelektrode 114 kann eine erste Elektrode oder eine Pixelelektrode sein.
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Als ein weiteres Beispiel kann, wenn die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vom Typ mit Oben-Emission ist, die Anodenelektrode 114 aus einem hochreflektierenden metallischen Material oder einer Stapelstruktur aus einem hochreflektierenden metallischen Material und einem transparenten metallischen Material gemacht sein. Beispielsweise kann die Anodenelektrode 114 aus einem metallischen Material mit hohem Reflexionsgrad ausgebildet sein, wie einer Stapelstruktur (Ti/Al/Ti) aus Aluminium und Titan, einer Stapelstruktur (ITO/Al/ITO) aus Aluminium und ITO, einer Ag-Legierung und einer Stapelstruktur (ITO/Ag-Legierung/ITO) aus Ag-Legierung und ITO. Die Ag-Legierung kann eine Legierung wie Silber (Ag), Palladium (Pd) und Kupfer (Cu) sein.
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Der Damm 115 kann ein Bereich sein, der kein Licht emittiert und an einer Seite des Lichtemissionsbereichs EA jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP angeordnet ist. Zum Beispiel kann der Damm 115 in dem Nicht-Lichtemissionsbereich NEA angeordnet sein. Der Damm 115 kann so ausgebildet sein, dass dieser einen Abschnitt am Rand der Anodenelektrode 114 bedeckt. Dementsprechend kann der Damm 115 die Anodenelektrode 114 und die Kathodenelektrode 117 am Rand der Anodenelektrode 114 verhindern. Der freiliegende Abschnitt der Anodenelektrode 114, der nicht durch den Damm 115 bedeckt ist, kann in dem lichtemittierenden Abschnitt (oder Lichtemissionsbereich EA) vorhanden sein.
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Nachdem der Damm 115 so ausgebildet ist, dass dieser den Rand der Anodenelektrode 114 bedeckt, kann die organische lichtemittierende Schicht 116 so ausgebildet werden, dass diese die Anodenelektrode 114 und den Damm 115 bedeckt. Somit kann der Damm 115 im Nicht-Lichtemissionsbereich NEA zwischen der Anodenelektrode 114 und der organischen lichtemittierenden Schicht 116 bereitgestellt sein. Der Damm 115 kann begrifflich als eine pixeldefinierende Membran ausgedrückt werden. Der Damm 115 gemäß einem Beispiel kann organisches Material und/oder anorganisches Material aufweisen.
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Die organische lichtemittierende Schicht 116 kann auf den Anodenelektroden 114 und dem Damm 115 ausgebildet sein. Gemäß einem Beispiel kann die organische lichtemittierende Schicht 116 im Lichtemissionsbereich EA und im Nicht-Lichtemissionsbereich NEA angeordnet sein. Die organische lichtemittierende Schicht 116 kann zwischen der Anodenelektrode 114 und der Kathodenelektrode 117 bereitgestellt sein. Wenn also an die Anodenelektrode 114 und die Kathodenelektrode 117 jeweils eine Spannung angelegt wird, bildet sich zwischen der Anodenelektrode 114 und der Kathodenelektrode 117 ein elektrisches Feld. Daher kann die organische lichtemittierende Schicht 116 Licht emittieren. Die organische lichtemittierende Schicht 116 kann aus einer Mehrzahl von Subpixeln SP und einer gemeinsamen, auf dem Damm 115 bereitgestellten Schicht ausgebildet sein.
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Andererseits kann die organische lichtemittierende Schicht 116 gemäß einer Ausführungsform bereitgestellt sein, um weißes Licht zu emittieren. Die organische lichtemittierende Schicht 116 kann eine Mehrzahl von Stapeln aufweisen, die Licht in verschiedenen Farben emittieren. Beispielsweise kann die organische lichtemittierende Schicht 116 einen ersten Stapel, einen zweiten Stapel und eine Ladungserzeugungsschicht (CGL) aufweisen, die zwischen dem ersten Stapel und dem zweiten Stapel bereitgestellt ist. Die lichtemittierende Schicht kann bereitgestellt sein, um weißes Licht zu emittieren, und daher kann jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP einen Farbfilter CF aufweisen, der für eine entsprechende Farbe geeignet ist.
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Der erste Stapel kann auf der Anodenelektrode 114 bereitgestellt sein und kann eine Struktur implementieren, bei der eine Lochinjektionsschicht (HIL), eine Lochtransportschicht (HTL), eine Emissionsschicht (EML(B)) und eine Elektronentransportschicht (ETL) nacheinander gestapelt sind.
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Die Ladungserzeugungsschicht kann dem ersten Stapel und dem zweiten Stapel eine elektrische Ladung zuführen. Die Ladungserzeugungsschicht kann eine Ladungserzeugungsschicht vom N-Typ, um dem ersten Stapel ein Elektron zuzuführen, und eine Ladungserzeugungsschicht vom P-Typ aufweisen, um dem zweiten Stapel ein Loch zuzuführen. Die Ladungserzeugungsschicht vom N-Typ kann ein Metallmaterial als Dotierstoff aufweisen.
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Der zweite Stapel kann auf dem ersten Stapel bereitgestellt sein und kann in einer Struktur implementiert sein, in der eine Lochtransportschicht (HTL), eine gelb-grün (YG) Emissionsschicht (EML(YG)) und eine Elektroneninjektionsschicht (EIL) nacheinander gestapelt sind.
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In der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung können, da die organische lichtemittierende Schicht 116 als eine gemeinsame Schicht bereitgestellt ist, der erste Stapel, die Ladungserzeugungsschicht und der zweite Stapel über der Mehrzahl von Subpixeln SP angeordnet sein. Die organische lichtemittierende Schicht 116 kann gemäß einem anderen Beispiel in einer dreistöckigen Struktur oder einer vierstöckigen Struktur bereitgestellt sein, abhängig von der Anzahl der gestapelten Stapel.
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Die Kathodenelektrode 117 kann auf der organischen lichtemittierenden Schicht 116 ausgebildet sein. Die Gegenelektrode 117 kann in dem Lichtemissionsbereich EA und dem Nicht-Lichtemissionsbereich NEA angeordnet sein. Die Kathodenelektrode 117 gemäß einem Beispiel kann ein Metallmaterial aufweisen. Die Kathodenelektrode 117 kann das von der organischen lichtemittierenden Schicht 116 in der Mehrzahl von Subpixeln SP emittierte Licht in Richtung der unteren Fläche des Substrats 110 reflektieren. Daher kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung als eine Anzeigevorrichtung vom Typ mit Bodenemission implementiert sein.
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Da die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Typ mit Bodenemission ist und erfordert, dass das von der organischen lichtemittierenden Schicht 116 emittierte Licht in Richtung des Substrats 110 reflektiert wird, kann die Kathodenelektrode 117 aus einem stark reflektierenden metallischen Material hergestellt sein. Die Kathodenelektrode 117 gemäß einer Ausführungsform kann aus einem metallischen Material mit hohem Reflexionsgrad ausgebildet sein, wie z.B. einer Stapelstruktur (Ti/Al/Ti) aus Aluminium und Titan, einer Stapelstruktur (ITO/Al/ITO) aus Aluminium und ITO, einer Ag-Legierung und einer Stapelstruktur (ITO/Ag-Legierung/ITO) aus Ag-Legierung und ITO. Bei der Ag-Legierung kann es sich um eine Legierung wie Silber (Ag), Palladium (Pd) und Kupfer (Cu) handeln. Solche Kathodenelektroden 117 können als zweite Elektroden, reflektierende Elektroden oder Gegenelektroden bezeichnet werden.
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Als ein weiteres Beispiel kann, wenn die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vom Typ mit Oben-Emission ist, die Kathodenelektrode 117 aus einem transparenten leitfähigen Material der TCO-Serie wie ITO, IZO oder einem halbdurchlässigen leitfähigen Material der TMCM-Serie wie Magnesium Mg, Silber Ag oder einer Legierung aus Magnesium Mg und Silber Ag, das in der Lage ist, Licht zu übertragen, ausgebildet sein.
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Die Füllschicht 118 ist auf den Kathodenelektroden 117 ausgebildet. Die Füllschicht 118 dient dazu, das Eindringen von Sauerstoff oder Feuchtigkeit in die organische lichtemittierende Schicht 116 und die Kathodenelektroden 117 zu verhindern. Zu diesem Zweck kann die Füllschicht 118 so konfiguriert sein, dass sie einen Getter aufweist, der Sauerstoff oder Feuchtigkeit absorbieren kann. Alternativ kann die Füllschicht 118 eine Mehrzahl von Schichten aufweisen, aufweisend mindestens eine anorganische Schicht und mindestens eine organische Schicht.
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Andererseits kann die Füllschicht 118, wie in 3 gezeigt, nicht nur im Lichtemissionsbereich EA, sondern auch im Nicht-Lichtemissionsbereich NEA angeordnet sein. Die Füllschicht 118 kann zwischen den Kathodenelektroden 117 und dem gegenüberliegenden Substrat 200 angeordnet sein.
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Andererseits kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, dass die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1), die Schaltungsbereiche von zwei benachbarten Subpixeln SP verbindet (die beiden Subpixel SP sind so konfiguriert, dass sie Licht derselben Farbe emittieren), den Lichtemissionsbereich EA (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) teilweise überlappt. Deshalb, wie in 4 gezeigt, kann die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) die lichtemittierende Elementschicht E im Lichtemissionsbereich EA teilweise überlappen. Die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) kann aus dem gleichen Material wie die aktive Schicht gemacht sein, zum Beispiel aus einer transparenten Verdrahtung, die IGZO aufweist. Selbst wenn die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) den Lichtemissionsbereich EA teilweise überlappt, ist sie daher für den Benutzer nicht sichtbar. Es ist jedoch nicht notwendig, darauf beschränkt zu sein, und je nach Gestaltung der Schaltung muss die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) den Lichtemissionsbereich nicht überlappen.
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Nun werden unter Bezugnahme auf die 5 und eine Mehrzahl von Pixeln P und Verdrahtungsanordnungen beschrieben.
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5 ist eine schematische partielle Draufsicht, die eine Mehrzahl von Pixeln, die Abtasttransistoren aufweist, einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt, und 6 ist eine vergrößerte Draufsicht auf den in 1 dargestellten Abschnitt A.
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Insbesondere ist 5 eine Zeichnung zur Veranschaulichung einer Struktur, in der ein Abtasttransistor STR mit einer jeden von einer Datenleitung DL und einer Gateleitung GL in einem Schaltungsbereich CA verbunden ist, der in jedem der Mehrzahl von Subpixeln SP vorhanden ist. Deshalb zeigt 5 separat den Abtasttransistor STR im Schaltungsbereich CA der Mehrzahl von Subpixeln SP. Der Abtasttransistor STR kann zum Beispiel eine Konfiguration sein, die im Schaltungsbereich CA vorhanden ist.
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Bezugnehmend auf 5 kann die Mehrzahl von Gateleitungen GL die erste Gateleitung GL1 (oder GLn), die zweite Gateleitung GL2 (oder GLn+1), die dritte Gateleitung GL3 (oder GLn+2) und die vierte Gateleitung GL4 (oder GLn+3) aufweisen. Die erste Gateleitung GL1 kann so angeordnet sein, dass diese sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) erstreckt und die erste Datenleitung DL1 schneidet, und diese kann neben dem ersten Subpixel SP1 (oder der Oberseite des ersten Subpixels SP1 mit Bezug auf 5) angeordnet sein. Die erste Gateleitung GL1 kann mit der ersten Gate-Zweigleitung GBL1 verbunden sein.
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Die erste Gate-Zweigleitung GBL1 dient gemäß einem Beispiel dazu, die erste Gateleitung GL1 mit dem Abtasttransistor STR jedes des ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 des ersten Pixels P1 zu verbinden. Beispielsweise kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1 zwischen den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4, dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 und der ersten Datenleitung DL1 angeordnet sein, wodurch diese mit dem Abtasttransistor STR eines jedem vom ersten bis vierten Subpixel SP1, SP2, SP3, SP4 verbunden ist. Somit kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1 ein Gate-Signal der ersten Gateleitung GL1 an den Abtasttransistor STR jedes ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 anlegen. Beispielsweise kann sich die erste Gate-Zweigleitung GBL1 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4, dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 und der ersten Datenleitung DL1 erstrecken.
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Andererseits ist, wie in 5 gezeigt, die erste Gate-Zweigleitung GBL1 so angeordnet, dass diese sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4, dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 und der ersten Datenleitung DL1 erstreckt. Somit können die Schaltungsbereiche CA2, CA3 und CA4 des zweiten Subpixels SP2, des dritten Subpixels SP3 und des vierten Subpixels SP4 und der erste Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 in der gleichen Richtung angeordnet sein. Beispielsweise kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zusammen mit den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 des zweiten Subpixels SP2, des dritten Subpixels SP3 und des vierten Subpixels SP4 sowie dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 angeordnet sein.
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Die erste Gate-Zweigleitung GBL1 gemäß einem Beispiel kann im gleichen Abstand zu den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 eines jedem vom zweiten Subpixel SP2, dritten Subpixel SP3 und vierten Subpixel SP4 und dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 angeordnet sein. Wie in 6 gezeigt, kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1 beispielsweise in einem ersten Abstand D1 zu jedem der Schaltungsbereiche CA2, CA3, CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 und dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 angeordnet sein. Hier können sich die Schaltungsbereiche CA1, CA2, CA3 und CA4 jedes ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 auf Gate-Knoten eines Treibertransistors beziehen, der in den Schaltungsbereichen CA1, CA2, CA3 und CA4 eines jedem vom ersten bis vierten Subpixel SP1, SP2, SP3 und SP4 enthalten ist.
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Im Fall einer allgemeinen Anzeigevorrichtung, um zwei Subpixel, die unterschiedliche Farben emittieren, mit einer Datenleitung zu verbinden, hat der Schaltungsbereich jedes Subpixels eine Struktur, bei der der Schaltungsbereich jedes Subpixels nach oben und unten oder nach links und rechts zueinander invertiert ist. So können in einer allgemeinen Anzeigevorrichtung die Gateleitung und der Schaltungsbereich jedes der beiden Subpixel (z.B. die Gateknoten der Treibertransistoren) aufgrund von Prozessabweichungen mit unterschiedlichen Abständen zueinander angeordnet sein. In diesem Fall kann eine parasitäre Kapazität (oder Größe) klein sein, wenn der Abstand zwischen der Gateleitung und dem Schaltungsbereich nahe beieinander liegt, und kann eine parasitäre Kapazität (oder Größe) groß sein, wenn der Abstand zwischen der Gateleitung und dem Schaltungsbereich weiter auseinander liegt, wodurch eine Abweichung einer parasitären Kapazität entsteht. Dementsprechend wird in einer allgemeinen Anzeigevorrichtung ein Gate-Signal, das mit einer Datenleitung verbunden ist und an jedes von zwei Subpixeln angelegt wird, die unterschiedliche Farben emittieren, durch eine parasitäre Kapazität (oder Größe) gestört, was zu einer Signalabweichung führt und dadurch die Bildqualität verschlechtert.
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Im Gegensatz dazu ist in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die erste Gate-Zweigleitung GBL1 in derselben Richtung angeordnet wie die Schaltungsbereiche CA2, CA3 und CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 und der erste Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1. Somit kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1, selbst wenn eine Prozessabweichung auftritt, im Abstand angeordnet sein, und zwar im gleichen Abstand zu oder in der Nähe von jedem der Schaltungsbereiche CA2, CA3 und CA4 von jedem des zweiten Subpixels SP2, des dritten Subpixels SP3 und des vierten Subpixels SP4 sowie des ersten Schaltungsbereichs CA1 des ersten Subpixels SP1. Daher können Abweichungen in den Gatesignalen jedes der ersten bis vierten Subpixel SP1, SP2, SP3 und SP4 nicht auftreten und eine Verschlechterung der Bildqualität kann verhindert werden.
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Als ein Ergebnis teilen sich in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zwei Subpixel (z.B. das erste Subpixel SP1 und das weitere erste Subpixel SP1'), die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, eine Datenleitung (z.B., die erste Datenleitung DL1), und der Schaltungsbereich jedes der beiden Subpixel ist im gleichen Abstand von der Gateleitung (z.B. der ersten Gate-Zweigleitung GBL1) angeordnet, so dass die Anzahl der Treiber-ICs reduziert und eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert werden kann.
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Eine zweite Datenleitung DL2, die eine Mehrzahl von Datenleitungen DL aufweist, kann zwischen den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 und der ersten Datenleitung DL1 angeordnet sein. Die zweite Datenleitung DL2 kann auch zwischen dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 und der ersten Datenleitung DL1 angeordnet sein. Somit kann die zweite Datenleitung DL2 so angeordnet sein, dass diese sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA1, CA2, CA3 und CA4 jedes ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 und der ersten Datenleitung DL1 erstreckt.
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Die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann ferner die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 aufweisen. Die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 dient dazu, die zweite Datenleitung DL2 mit dem Schaltungsbereich CA2 des zweiten Subpixels SP2 des ersten Pixels P1 bzw. dem Schaltungsbereich CA2' des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 zu verbinden.
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Um einen jedem vom Schaltungsbereich CA2 des zweiten Subpixels SP2 und vom Schaltungsbereich CA2' des weiteren zweiten Subpixels SP2 zu verbinden, kann die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 gemäß einem Beispiel den Lichtemissionsbereich EA2 des zweiten Subpixels SP2 teilweise überlappen. Es ist jedoch nicht darauf beschränkt, dass, wenn einen Schaltungsbereich eines Subpixels SP und ein Schaltungsbereich eines weiteren Subpixels SP verbindbar sind, die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 teilweise einen Lichtemissionsbereich eines weiteren ersten Subpixels SP überlappen kann (z.B. einen Lichtemissionsbereich (oder zweiter Lichtemissionsbereich) eines weiteren zweiten Subpixels SP eines weiteren Pixels links vom ersten Pixel P1). Somit kann in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 den Lichtemissionsbereich EA2 des zweiten Subpixels SP2 oder den zweiten Lichtemissionsbereich eines weiteren zweiten Subpixels teilweise überlappen. In 5 ist die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 den Lichtemissionsbereich EA2 des zweiten Subpixels SP2 teilweise überlappend dargestellt, ist aber nicht darauf beschränkt, und wie in 6 gezeigt, kann die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 den Lichtemissionsbereich EA1 des ersten Subpixels SP1 teilweise überlappen. In diesem Fall kann der Lichtemissionsbereich EA1 des ersten Subpixels SP1 sowohl einen Abschnitt der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1 als auch einen Teil der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 überlappen.
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Als ein Ergebnis kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Strukturmerkmal haben, bei dem die gemeinsame Verbindungsleitung SCL den Lichtemissionsbereich eines der beiden benachbarten Subpixel SPs teilweise überlappt, um eine Datenleitung mit dem Schaltungsbereich jedes der beiden benachbarten Subpixel SPs zu verbinden, die Licht mit derselben Farbe emittieren. Es ist jedoch nicht notwendigerweise darauf beschränkt, und abhängig von der Gestaltung der Schaltung muss die gemeinsame Verbindungsleitung SCL mit dem Lichtemissionsbereich nicht teilweise überlappen.
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In der Zwischenzeit kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1 so angeordnet sein, dass sie sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA2, CA3 und CA4 jedes zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 und dem ersten Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 und der ersten Datenleitung DL1 erstreckt. Dementsprechend kann sich die erste Gate-Zweigleitung GBL1 mit der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1 und der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 kreuzen.
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Die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann eine dritte Datenleitung DL3 und die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 aufweisen. Die dritte Datenleitung DL3 kann sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen einem ersten Subpixel SP1 des ersten Pixels P1 und dem weiteren ersten Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 erstrecken. Die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 kann die dritte Datenleitung DL3 mit dem Schaltungsbereich CA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 bzw. dem Schaltungsbereich CA3'' des weiteren dritten Subpixels SP3'' des dritten Pixels P3 verbinden. Dabei kann das weitere dritte Subpixel SP3'' des dritten Pixels P3 so konfiguriert sein, dass es Licht mit der gleichen Farbe (z.B. blau) wie das weitere dritte Subpixel SP3' des zweiten Pixels P2 emittiert.
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Um jeden vom Schaltungsbereich CA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 und vom Schaltungsbereich CA3'' des weiteren dritten Subpixels SP3'' des dritten Pixels P3 zu verbinden, kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 gemäß einem Beispiel teilweise den Lichtemissionsbereich EA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 überlappen. Wenn der Schaltungsbereich eines Subpixels SP und der Schaltungsbereich eines weiteren Subpixels SP verbindbar sind, kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 den Lichtemissionsbereich EA3 eines weiteren dritten Subpixels SP3 (z.B. den Lichtemissionsbereich EA3 des weiteren dritten Subpixels SP3 des ersten Pixels P1 links von dem zweiten Pixel P2) teilweise überlappen, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Somit kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 aufweisen, die den Lichtemissionsbereich EA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' oder den Lichtemissionsbereich EA3 des dritten Subpixels SP3 teilweise überlappt.
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Als ein Ergebnis kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Strukturmerkmal haben, bei dem die gemeinsame Verbindungsleitung SCL den Lichtemissionsbereich eines der beiden benachbarten Subpixel SPs teilweise überlappt, um eine Datenleitung mit dem Schaltungsbereich jedes der beiden benachbarten Subpixel SPs zu verbinden, die Licht mit derselben Farbe emittieren. Es ist jedoch nicht notwendigerweise darauf beschränkt, und abhängig von der Gestaltung der Schaltung muss die gemeinsame Verbindungsleitung SCL nicht teilweise den Lichtemissionsbereich überlappen.
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Andererseits kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 mit der dritten Datenleitung DL3 verbunden sein und sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) erstrecken. Dementsprechend kann ein Abschnitt der dritten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL3 einen Abschnitt der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 (oder einen Abschnitt der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1) in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) überlappen. Hier kann ein Abschnitt der dritten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL3 einen linken Abschnitt der dritten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL3 in Bezug auf 5 bedeuten und kann ein Abschnitt der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 (oder ein Abschnitt der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1) einen rechten Abschnitt der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 (oder einen rechten Abschnitt der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1) in Bezug auf 5 bedeuten.
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Die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann eine vierte Datenleitung DL4 und die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 aufweisen. Die vierte Datenleitung DL4 kann zwischen den Schaltungsbereichen CA2', CA3' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2' und weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 und der dritten Datenleitung DL3 angeordnet sein. Die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 kann die vierte Datenleitung DL4 mit dem Schaltungsbereich CA4' des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 bzw. dem Schaltungsbereich CA4'' des weiteren vierten Subpixels SP4'' des dritten Pixels P3 verbinden. Dabei kann das weitere vierte Subpixel SP4'' des dritten Pixels P3 so konfiguriert sein, dass es Licht mit der gleichen Farbe (z.B. grün) wie das weitere vierte Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 emittiert.
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Um den Schaltungsbereich CA4' des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und den Schaltungsbereich CA4'' des weiteren vierten Subpixels SP4'' des dritten Pixels P3 zu verbinden, kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 gemäß einem Beispiel den Lichtemissionsbereich EA4' des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 teilweise überlappen. Wenn einen Schaltungsbereich eines Subpixels SP und einen Schaltungsbereich eines weiteren Subpixels SP verbindbar sind, kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 den Lichtemissionsbereich eines weiteren Subpixels SP (z.B. den Lichtemissionsbereich EA4 des weiteren vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 links vom zweiten Pixel P2) teilweise überlappen, ist jedoch darauf nicht beschränkt. Somit kann bei der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 den Lichtemissionsbereich EA4' des weiteren vierten Subpixels SP4 oder den Lichtemissionsbereich EA4 des vierten Subpixels SP4 teilweise überlappen.
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Als ein Ergebnis kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Strukturmerkmal haben, bei dem die gemeinsame Verbindungsleitung SCL den Lichtemissionsbereich eines der beiden benachbarten Subpixel SPs teilweise überlappt, um eine Datenleitung mit dem Schaltungsbereich jedes der beiden benachbarten Subpixel SPs zu verbinden, die Licht mit derselben Farbe emittieren. Es ist jedoch nicht notwendigerweise darauf beschränkt, und abhängig von der Gestaltung der Schaltung muss die gemeinsame Verbindungsleitung SCL nicht teilweise den Lichtemissionsbereich überlappen.
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In der Zwischenzeit kann die zweite Gateleitung GL2 so angeordnet sein, dass sie sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) erstreckt und die vierte Datenleitung DL4 schneidet, und kann neben dem weiteren vierten Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 (oder der unteren Seite des weiteren vierten Subpixels SP4' mit Bezug auf 5) angeordnet sein. Die zweite Gateleitung GL2 kann mit der zweiten Gate-Zweigleitung GBL2 verbunden sein.
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Die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 gemäß einem Beispiel dient dazu, die zweite Gateleitung GL2 mit dem Abtasttransistor STR jedes des weiteren ersten bis vierten Subpixels SP1', SP2', SP3' und SP4' des zweiten Pixels P2 zu verbinden. Beispielsweise kann die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 zwischen dem Schaltungsbereich CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4', dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' und der vierten Datenleitung DL4 angeordnet sein und mit dem Abtasttransistor STR jedes des weiteren ersten bis vierten Subpixels SP1', SP2', SP3' und SP4' verbunden sein. Somit kann die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 ein Gate-Signal der zweiten Gateleitung GL2 an den Abtasttransistor STR jedes des weiteren ersten bis vierten Subpixels SP1', SP2', SP3' und SP4' des zweiten Pixels P2 anlegen. Beispielsweise kann sich die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' und dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' und der vierten Datenleitung DL4 erstrecken.
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Andererseits ist die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 so angeordnet, dass diese sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2, dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' und der vierten Datenleitung DL4 erstreckt. Somit sind die Schaltungsbereiche CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und der zweite Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' in der gleichen Richtung angeordnet. Beispielsweise kann die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zusammen mit den Schaltungsbereichen CA2', CA3' und CA4' eines jedem vom weiteren zweiten Subpixel SP2', weiteren dritten Subpixel SP3', weiteren vierten Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 und dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' angeordnet sein.
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Die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 gemäß einem Beispiel kann im gleichen Abstand zu den Schaltungsbereichen CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' angeordnet sein. Wie in 6 gezeigt kann beispielsweise die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 in einem zweiten Abstand D2 zu jedem der Schaltungsbereiche CA2', CA3', CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und des zweiten Schaltungsbereichs CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' angeordnet sein. Hier können sich die Schaltungsbereiche CA1', CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren ersten bis vierten Subpixels SP1', SP2', SP3' und SP4' des zweiten Pixels P2 auf Gate-Knoten eines Treibertransistors beziehen, die in den Schaltungsbereichen CA1', CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren ersten bis vierten Subpixels SP1', SP2', SP3' und SP4' enthalten sind.
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Dementsprechend ist bei der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 in derselben Richtung im Abstand angeordnet wie die Schaltungsbereiche CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', des weiteren dritten Subpixels SP3', des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und der zweite Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1'. Somit kann die zweite Gate-Zweigleitung GBL2, selbst wenn eine Prozessabweichung auftritt, im Abstand angeordnet sein, und zwar im gleichen Abstand von oder in der Nähe jedes der Schaltungsbereiche CA2', CA3' und CA4' des weiteren zweiten Subpixels SP2', des weiteren dritten Subpixels SP3', des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und des zweiten Schaltungsbereichs CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1'. Daher werden Abweichungen in den Gatesignalen jedes des ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 nicht auftreten und eine Verschlechterung der Bildqualität wird verhindert.
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Als ein Ergebnis teilen sich in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zwei Subpixel (z.B. das dritte Subpixel SP3 und das weitere dritte Subpixel SP3'), die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, eine Datenleitung (z.B., die dritte Datenleitung DL3), und der Schaltungsbereich jedes der zwei Subpixel ist im gleichen Abstand von der Gateleitung (z.B. einer zweiten Gate-Zweigleitung GBL2) angeordnet, wodurch die Anzahl der Treiber-ICs reduziert und eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert werden kann.
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In der Zwischenzeit kann die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 so angeordnet sein, dass sie sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen den Schaltungsbereichen CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und dem zweiten Schaltungsbereich CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' und der vierten Datenleitung DL4 erstreckt. Dementsprechend kann sich die zweite Gate-Zweigleitung GBL2 mit der dritten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL3 und der vierten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL4 kreuzen.
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Die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung kann ferner die dritte Gate-Zweigleitung GBL3, die mit der ersten Gateleitung GL1 verbunden und zwischen dem zweiten Pixel P2 und dem dritten Pixel P3 angeordnet ist, sowie eine vierte Gate-Zweigleitung GBL4 aufweisen, die mit der zweiten Gateleitung GL2 verbunden und zwischen dem dritten Pixel P3 und dem vierten Pixel P4 angeordnet ist.
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Als ein Ergebnis kann in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung das Gate des Abtasttransistors STR jedes des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) und des dritten Pixels P3 (oder des dritten Pixels Pn+2) mit der ersten Gateleitung GL1 (oder der ersten Gateleitung GLn) verbunden sein, kann das Gate des Abtasttransistors STR des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) und des vierten Pixels P4 (oder des vierten Pixels Pn+3) mit der zweiten Gateleitung GL2 (oder der zweiten Gateleitung GLn+1) verbunden sein.
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Darüber hinaus kann in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung jedes des weiteren ersten Subpixels SP1' und weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) eine Datenleitung (oder die erste Datenleitung DL1 und die zweite Datenleitung DL2) mit jedem des ersten Subpixels SP1 und zweiten Subpixels SP2 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) teilen. Ferner kann jedes des weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) eine Datenleitung (oder die dritte Datenleitung DL3 und die vierte Datenleitung DL4) mit jedem des weiteren dritten Subpixels SP3'' und weiteren vierten Subpixels SP4'' des dritten Pixels P3 (oder des dritten Pixels Pn+2) teilen.
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Unter Bezugnahme auf 6 bis 8 werden Querschnittsstrukturen der gemeinsamen Verbindungsleitung SCL (oder der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1) und der Gate-Zweigleitungen beschrieben.
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7 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 6 dargestellten Linie III-III', und 8 ist eine schematische Querschnittsansicht der in 6 dargestellten Linie III-III''. Insbesondere sind 7 und 8 dargestellt, um das dritte Pixel P3 und das vierte Pixel P4 als Beispiele zu verwenden, wobei die gleiche Struktur auch auf das erste Pixel P1 und das zweite Pixel P2 angewendet werden kann.
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Zunächst, bezugnehmend auf 6, kann die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) mit der ersten Datenleitung DL1 verbunden sein und kann mit dem Schaltungsbereich eines weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) verbunden sein. Ferner kann die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) mit der ersten Datenleitung DL1 verbunden sein und kann mit dem Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1''' des vierten Pixels P4 über den Lichtemissionsbereich EA1'' des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) verbunden sein. Die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) kann über eine Mehrzahl von Verbindungselektroden CE mit jeder der ersten Datenleitung DL1, dem Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 und dem Schaltungsbereich des weiteren vierten Subpixels SP1''' des vierten Pixels P4 verbunden sein.
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Bezugnehmend auf 7 kann eine erste Verbindungselektrode CE1 mit der ersten Datenleitung DL1 verbunden sein. Die erste Verbindungselektrode CE1 kann zwischen der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Passivierungsschicht 111c angeordnet sein, und eine Seite der ersten Verbindungselektrode CE1 kann die obere Fläche der ersten Datenleitung DL1 durch ein Kontaktloch kontaktieren, das die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und die Pufferschicht BL durchdringt. Die andere Seite der ersten Verbindungselektrode CE1 kann mit der oberen Fläche einer Seite einer zweiten Verbindungselektrode CE2 durch ein Kontaktloch kontaktiert sein, das die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b durchdringt. Die zweite Verbindungselektrode CE2 kann zwischen der Pufferschicht BL und der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b angeordnet sein. Obwohl nicht dargestellt, kann sich die zweite Verbindungselektrode CE2 in der ersten Richtung (der X-Achsenrichtung) erstrecken und mit dem Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 verbunden sein. Somit kann der Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 über die erste Verbindungselektrode CE1 und die zweite Verbindungselektrode CE2 mit der ersten Datenleitung DL1 verbunden sein und kann eine Datenspannung von der ersten Datenleitung DL1 empfangen. Die in 7 gezeigte dritte Gate-Zweigleitung GBL3 kann auf derselben Schicht wie die erste Verbindungselektrode CE1 angeordnet sein. Die in 7 gezeigte Abschirmschicht LS kann zum Schutz eines Dünnschichttransistors dienen, der in dem Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 angeordnet ist.
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Bezugnehmend auf 8 kann die andere Seite der zweiten Verbindungselektrode CE2 über eine dritte Verbindungselektrode CE3 mit der gemeinsamen Verbindungsleitung SCL (oder der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1) verbunden sein. Die dritte Verbindungselektrode CE3 kann zwischen der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Passivierungsschicht 111c angeordnet sein und kann die obere Fläche der anderen Seite der zweiten Verbindungselektrode CE2 durch ein Kontaktloch kontaktieren, das die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und die Pufferschicht BL durchdringt.
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Die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) kann zwischen der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Pufferschicht BL angeordnet sein. Eine Seite der gemeinsamen Verbindungsleitung SCL (oder der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1) kann eine Seite der dritten Verbindungselektrode CE3 kontaktieren. So kann sich die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) erstrecken, um mit dem Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1''' des vierten Pixels P4 verbunden zu sein. Hier kann die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) den Lichtemissionsbereich EA1'' des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 teilweise überlappen. Da die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) zwischen der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Pufferschicht BL angeordnet ist und auf der Referenzleitung RL, der dritten Datenleitung DL3 und der vierten Datenleitung DL4 angeordnet sein kann, die zwischen der Pufferschicht BL und dem Substrat 110 angeordnet sind. Somit kann sich die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) in einer Ebene mit der Referenzleitung RL, der dritten Datenleitung DL3 und der vierten Datenleitung DL4 schneiden, die zwischen dem dritten Pixel P3 und dem vierten Pixel P4 angeordnet sind.
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Die andere Seite der gemeinsamen Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) kann eine Seite der dritten Verbindungselektrode CE3 kontaktieren. Die vierte Verbindungselektrode CE4 kann zwischen der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Passivierungsschicht 111c angeordnet sein und kann die obere Fläche einer Seite der fünften Verbindungselektrode CE5 durch ein Kontaktloch kontaktieren, das die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und die Pufferschicht BL durchdringt. Die fünfte Verbindungselektrode CE5 kann zwischen der Pufferschicht BL und dem Substrat 110 angeordnet sein und sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) erstrecken. Die andere Seite der fünften Verbindungselektrode CE5 kann mit einer sechsten Verbindungselektrode CE6 verbunden sein. Die sechste Verbindungselektrode CE6 kann zwischen der Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und der Passivierungsschicht 111c angeordnet sein und kann die obere Fläche der anderen Seite der fünften Verbindungselektrode CE5 durch ein Kontaktloch kontaktieren, das die Zwischenschicht-Isolationsschicht 111b und die Pufferschicht BL durchdringt. Der Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1''' des vierten Pixels P4 kann mit der sechsten Verbindungselektrode CE6 durch eine weitere Verbindungselektrode verbunden sein. Somit kann der Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1''' des vierten Pixels P4 mit der ersten Datenleitung, die zwischen dem zweiten Pixel P2 und dem dritten Pixel P3 angeordnet ist, über die erste bis sechste Verbindungselektrode, eine weitere Verbindungselektrode und die gemeinsame Verbindungsleitung SCL (oder die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1) verbunden sein, um eine Datenspannung von der ersten Datenleitung DL1 angelegt zu haben.
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Daher können in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zwei benachbarte Subpixel, die Licht mit der gleichen Farbe emittieren, über die gemeinsame Verbindungsleitung an eine Datenleitung angeschlossen und mit der gleichen Ansteuerspannung beaufschlagt sein, so dass keine Datenschwankung auftreten kann, wodurch eine Erwärmung des Treiber-ICs verhindert wird.
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Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf 9 ein Pixel P der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung im Detail beschrieben.
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9 ist eine schematische Draufsicht auf ein in 6 dargestelltes Pixel.
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Bezugnehmend auf 9 kann jedes des ersten Subpixels SP1, zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) benachbart zueinander angeordnet sein. Das erste Subpixel SP1 kann den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) und den Schaltungsbereich CA1 (oder den ersten Schaltungsbereich CA1) aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) benachbart zueinander angeordnet sind. Das zweite Subpixel SP2 kann den Lichtemissionsbereich EA2 und den Schaltungsbereich CA2 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) benachbart angeordnet sind. Das dritte Subpixel SP3 kann den Lichtemissionsbereich EA3 und den Schaltungsbereich CA3 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) benachbart angeordnet sind. Das vierte Subpixel SP4 kann den Lichtemissionsbereich EA4 und den Schaltungsbereich CA4 aufweisen, die in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) benachbart angeordnet sind.
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Die erste Gateleitung GL1 kann benachbart zu der Oberseite des ersten Subpixels SP1 angeordnet sein und sich in die erste Richtung (X-Achsenrichtung) erstrecken. Die Referenzleitung RL, die erste Datenleitung DL1 und die zweite Datenleitung DL2 können sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) erstrecken, um sich mit der ersten Gateleitung GL1 zu schneiden. Die erste Gate-Zweigleitung GBL1 kann mit der ersten Gateleitung GL1 verbunden sein und kann so angeordnet sein, dass sie sich in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) zwischen der zweiten Datenleitung DL2 und den Schaltungsbereichen CA1, CA2, CA3 und CA4 jedes des ersten bis vierten Subpixels erstreckt. Dementsprechend kann die erste Gate-Zweigleitung GBL1 im Abstand angeordnet sein (z.B. der erste Abstand D1) von den Schaltungsbereichen CA1, CA2, CA3 und CA4 jedes des ersten bis vierten Subpixels. Daher kann in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die erste Gate-Zweigleitung GBL1 im Abstand angeordnet sein, und zwar im gleichen Abstand von oder nahe bei jedem der Schaltungsbereiche CA1, CA2, CA3, und CA4 jedes des ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3, SP4, sodass, selbst wenn eine Prozessabweichung auftritt, eine Abweichung in den Gatesignalen jedes des ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 nicht auftreten kann und eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert werden kann.
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Die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 kann mit der ersten Datenleitung DL1 verbunden sein und sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) zu dem weiteren ersten Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 erstrecken. Die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 kann mit der zweiten Datenleitung DL2 verbunden sein und sich in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) in Richtung des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 erstrecken. Die zweite gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 kann im Abstand zu der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1 angeordnet sein. Da sowohl die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 als auch die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) angeordnet sind und die erste Gate-Zweigleitung GBL1 in der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) angeordnet ist, können sich sowohl die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 als auch die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 mit der ersten Gate-Zweigleitung GBL1 schneiden.
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Jede der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1 und der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 kann den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) des ersten Subpixels SP1 teilweise überlappen. Die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 und die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 können jeweils mit einer transparenten Verdrahtung, wie z.B. IGZO, bereitgestellt sein, so dass sie, selbst wenn sie sich mit dem Lichtemissionsbereich EA1 (oder dem ersten Lichtemissionsbereich EA1) überlappen, für einen Benutzer nicht sichtbar sind. Die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 kann mit dem Schaltungsbereich des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 über den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) verbunden sein. Die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 kann über den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) mit dem Schaltungsbereich jedes der weiteren zweiten Subpixel SP2' des zweiten Pixels P2 verbunden sein. Dementsprechend kann jedes des ersten Subpixels SP1 des ersten Pixels P1 und der weiteren ersten Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 mit der ersten Datenleitung DL1 über die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 verbunden sein, so dass die gleiche Ansteuerspannung von der ersten Datenleitung DL1 angelegt werden kann. Ferner kann jedes des zweiten Subpixels SP2 des ersten Pixels P1 und des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 mit der zweiten Datenleitung DL2 über die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 verbunden sein, so dass die gleiche Ansteuerspannung von der zweiten Datenleitung DL2 angelegt werden kann.
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In der Zwischenzeit ist jede der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1 und der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 mit jedem des Schaltungsbereichs des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 und des Schaltungsbereichs des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 über den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) verbunden, so dass diese sich mit jeder der Referenzleitung RL, der dritten Datenleitung DL3 und der vierten Datenleitung DL4, die zwischen dem ersten Pixel P1 und dem zweiten Pixel P2 angeordnet sind, schneiden kann. Die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 kann mit der dritten Datenleitung DL3 verbunden werden und kann sich in der ersten Richtung (der X-Achsenrichtung) erstrecken. Die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 kann mit der vierten Datenleitung DL4 verbunden sein und kann sich in die erste Richtung (X-Achsenrichtung) erstrecken. Die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 kann den Schaltungsbereich eines weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 und den Schaltungsbereich eines weiteren dritten Subpixels SP3'' des dritten Pixels P3 verbinden. Die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 kann den Schaltungsbereich eines weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und den Schaltungsbereich eines weiteren vierten Subpixels SP4'' des dritten Pixels P3 verbinden.
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Dementsprechend kann, wie in 5 gezeigt, die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung mit einer Struktur bereitgestellt sein, in der die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1, die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2, die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 und die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 in einer Zickzackform in einer zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung) angeordnet sind.
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In der Zwischenzeit ist die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung als ein Typ mit Bodenemission implementiert, kann also so konfiguriert sein, dass der erste Farbfilter CF1 den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) des ersten Subpixels SP1 bedeckt, der zweite Farbfilter CF2 den Lichtemissionsbereich EA3 des dritten Subpixels SP3 bedeckt und der dritte Farbfilter CF3 den Lichtemissionsbereich EA4 des vierten Subpixels SP4 bedeckt. Da das zweite Subpixel SP2 weißes Licht emittiert, muss der Farbfilter nicht bereitgestellt werden. Daher kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung mit einer Struktur bereitgestellt sein, bei der der erste Farbfilter CF1 den Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 (oder den ersten Schaltungsbereich CA1) nicht überlappt, der zweite Farbfilter CF2 den Schaltungsbereich CA3 des dritten Subpixels SP3 nicht überlappt und der dritte Farbfilter CF3 den Schaltungsbereich CA4 des vierten Subpixels SP4 nicht überlappt.
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10 ist eine schematische Draufsicht auf eine Anzeigevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
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Bezugnehmend auf 10 ist die Anzeigevorrichtung 100 gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die gleiche wie die oben beschriebene Anzeigevorrichtung gemäß 1, mit der Ausnahme, dass der Lichtemissionstyp auf den Typ mit Oben-Emission geändert ist und der Anordnungsbereich des Farbfilters CF geändert ist. Daher werden die gleichen Zeichnungssymbole der gleichen Konfiguration zugeordnet, und nur die unterschiedlichen Konfigurationen werden im Folgenden beschrieben.
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Die Anzeigevorrichtung gemäß 1 ist als Typ mit Bodenemission ausgeführt, kann also so konfiguriert sein, dass der erste Farbfilter CF1 den Lichtemissionsbereich EA1 des ersten Subpixels SP1 bedeckt und den Schaltungsbereich CA1 (oder den ersten Schaltungsbereich CA1) nicht überlappt, der zweite Farbfilter CF2 den Lichtemissionsbereich EA3 des dritten Subpixels SP3 bedeckt und den Schaltungsbereich CA3 nicht überlappt, und der dritte Farbfilter CF3 den Lichtemissionsbereich EA4 des vierten Subpixels SP4 bedeckt und den Schaltungsbereich CA4 nicht überlappt. Daher kann im Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 1 die Anzeigevorrichtung eine Struktur haben, bei der die Farbfilter CF (oder der erste Farbfilter CF1) jedes des ersten Subpixels SP1 des ersten Pixels P1 und des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 im Abstand voneinander angeordnet sind, wobei der Schaltungsbereich dazwischen liegt.
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Im Gegensatz dazu ist die Anzeigevorrichtung gemäß 10 als Typ mit Oben-Emission ausgeführt, kann also so konfiguriert sein, dass der erste Farbfilter CF1 den Schaltungsbereich CA1 (bzw. den ersten Schaltungsbereich CA1) und den Lichtemissionsbereich EA1 (bzw. den ersten Lichtemissionsbereich EA1) des ersten Subpixels SP1 bedeckt, der zweite Farbfilter CF2 den Schaltungsbereich CA3 und den Lichtemissionsbereich EA3 des dritten Subpixels SP3 bedeckt, und der dritte Farbfilter CF3 den Schaltungsbereich CA4 und den Lichtemissionsbereich EA4 des vierten Subpixels SP4 bedeckt. Das zweite Pixel P2 ist konfiguriert, so dass ein weiteres erstes Farbfilter CF1' mit der gleichen Farbe wie das erste Farbfilter CF1 den Schaltungsbereich CA1' (oder zweiten Schaltungsbereich CA1') und den Lichtemissionsbereich EA1' (oder zweiten Lichtemissionsbereich EA1') des weiteren ersten Subpixels SP1' bedeckt, der zweite Farbfilter CF2 (oder ein anderer zweiter Farbfilter) den Schaltungsbereich CA3' und den Lichtemissionsbereich EA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' bedeckt, und der dritte Farbfilter CF3 (oder ein anderer dritter Farbfilter) den Schaltungsbereich CA4' und den Lichtemissionsbereich EA4' des weiteren vierten Subpixels SP4' bedeckt. Somit kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß 10 mit einer größeren Größe (oder Fläche) des Lichtemissionsbereichs konfiguriert sein, verglichen mit einem Fall, in dem der Farbfilter nur den Lichtemissionsbereich bedeckt, und daher kann die Lichtemissionseffizienz weiter verbessert werden.
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Da die Anzeigevorrichtung gemäß 10 als Typ mit Oben-Emission implementiert ist, kann jeder des ersten Farbfilters CF1, zweiten Farbfilters CF2 und dritten Farbfilters CF3 größer sein als jeder des ersten Farbfilters CF1, zweiten Farbfilters CF2 und dritten Farbfilters CF3 der Anzeigevorrichtung gemäß 1. Daher kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so bereitgestellt sein, dass die Farbfilter jedes der beiden benachbarten Subpixel SP, die Licht mit derselben Farbe emittieren, voneinander getrennt oder miteinander verbunden sind. Zum Beispiel kann der erste Farbfilter CF1 des ersten Subpixels SP1, das im ersten Pixel P1 enthalten ist, vom ersten Farbfilter CF1' des weiteren ersten Subpixels SP1', das im zweiten Pixel P2 enthalten ist, getrennt oder mit diesem verbunden sein. Ebenso kann der zweite Farbfilter CF2 des dritten Subpixels SP3, das im ersten Pixel P1 enthalten ist, vom zweiten Farbfilter CF2 des weiteren dritten Subpixels SP3', das im zweiten Pixel P2 enthalten ist, getrennt oder mit diesem verbunden sein, und kann der dritte Farbfilter CF3 des vierten Subpixels SP4, das im ersten Pixel P1 enthalten ist, vom dritten Farbfilter CF3 des weiteren vierten Subpixels SP4', das im zweiten Pixel P2 enthalten ist, getrennt oder mit diesem verbunden sein.
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Wenn die Farbfilter jedes der Subpixel SP, die Licht mit der gleichen Farbe emittieren, miteinander verbunden sind, können die Farbfilter in Form eines langen Streifens in der ersten Richtung (X-Achsenrichtung) bereitgestellt sein. In diesem Fall kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung dem Benutzer ein qualitativ hochwertiges Bild bereitstellen, da zwischen den Subpixeln, die Licht mit derselben Farbe emittieren, kein Lichtschwund auftreten kann.
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Andererseits ist die Anzeigevorrichtung 100 gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung als Typ mit Oben-Emission implementiert, ist also mit dem Lichtemissionsbereich mit einer größeren Größe im Vergleich zum Typ mit Bodenemission bereitgestellt, kann daher weiter eine gemeinsame Energieversorgungsleitung EVSS zur Verhinderung eines Spannungsabfalls in dem mittleren Abschnitt des Anzeigepanels aufweisen. Die gemeinsame Energieversorgungsleitung EVSS kann gemäß einem Beispiel als eine Hilfselektrode fungieren, um der Kathodenelektrode 117 weitergehend eine gemeinsame Energiequelle bereitzustellen. Wie in 10 dargestellt, kann die gemeinsame Energieversorgungsleitung EVSS gemäß einem Beispiel an einem Ende des Lichtemissionsbereichs EA angeordnet sein. In Bezug auf 10 kann die gemeinsame Energieversorgungsleitung EVSS zum Beispiel teilweise überlappend mit dem Lichtemissionsbereich des ersten Pixels P1 und benachbart an den Schaltungsbereich des zweiten Pixels P2 angeordnet sein.
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11 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Anzeigevorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
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Bezugnehmend auf 11 ist die Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die gleiche wie die oben beschriebene Anzeigevorrichtung gemäß 10, mit der Ausnahme, dass jedes der Mehrzahl von Pixeln P (oder der Mehrzahl von Subpixeln SP) einen Transmissionsbereich TA aufweist. Dementsprechend wurden die gleichen Zeichnungssymbole der gleichen Konfiguration zugeordnet, und nur die unterschiedlichen Konfigurationen werden im Folgenden beschrieben.
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Die Anzeigevorrichtung gemäß 10 ist als Typ mit Oben-Emission ausgeführt und kann daher so konfiguriert sein, dass der erste Farbfilter CF1 den Schaltungsbereich CA1 (oder den ersten Schaltungsbereich CA1) und den Lichtemissionsbereich EA1 (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) des ersten Subpixels SP1 bedeckt, der zweite Farbfilter CF2 den Schaltungsbereich CA3 und den Lichtemissionsbereich EA3 des dritten Subpixels SP3 bedeckt und der dritte Farbfilter CF3 den Schaltungsbereich CA4 und den Lichtemissionsbereich EA4 des vierten Subpixels SP4 bedeckt. Somit kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß 10 mit einer größeren Größe (oder Fläche) des Lichtemissionsbereichs jedes der Mehrzahl von Subpixeln konfiguriert sein, verglichen mit einem Fall, in dem die Farbfilter nur den Lichtemissionsbereich bedecken, und somit kann die Lichtemissionseffizienz weiter verbessert werden.
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Im Gegensatz dazu kann die Anzeigevorrichtung gemäß 11 ferner einen Transmissionsbereich TA für jedes der Mehrzahl von Pixeln P (oder der Mehrzahl von Subpixeln SP) aufweisen. Der Transmissionsbereich TA ist ein Bereich, der konfiguriert ist, um Licht durch die obere Fläche und die untere Fläche des Anzeigepanels durchzulassen. Somit kann ein Benutzer, der der oberen Fläche des Anzeigepanels zugewandt ist, ein Bild, einen Hintergrund oder ähnliches, das auf der unteren Fläche des Anzeigepanels angezeigt wird, durch den Transmissionsbereich TA betrachten. Somit kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß 11 als eine transparente Anzeigevorrichtung implementiert werden.
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Da die Anzeigevorrichtung 100 gemäß 11 als eine transparente Anzeigevorrichtung vom Typ mit Oben-Emission implementiert sein kann, kann der Farbfilter (oder der erste Farbfilter CF1) konfiguriert sein, so dass der Lichtemissionsbereich EA (oder den ersten Lichtemissionsbereich EA1) und der Schaltungsbereich CA (oder den ersten Schaltungsbereich CA1) der Anzeigevorrichtung von 1 bedeckt ist. So kann im Fall der Anzeigevorrichtung 100 gemäß 11 der Lichtemissionsbereich des ersten Subpixels SP1 des ersten Pixels P1 als das Zeichnungssymbol EA1+CA1 dargestellt werden. Ferner kann der weitere erste Farbfilter CF1' des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 konfiguriert sein, so dass der zweite Schaltungsbereich CA1' und der zweiten Lichtemissionsbereich EA1' abgedeckt sind. Dementsprechend kann der Lichtemissionsbereich des weiteren ersten Subpixels SP' des zweiten Pixels P2 als ein Zeichensymbol von EA1' + CA1' dargestellt werden.
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Andererseits kann in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung der Transmissionsbereich TA zwischen einer Mehrzahl von Lichtemissionsbereichen angeordnet sein. Beispielsweise kann der Transmissionsbereich TA zwischen dem ersten Farbfilter CF1, der in dem ersten Subpixel SP1 des ersten Pixels P1 vorhanden ist, und dem weiteren ersten Farbfilter CF1', der in dem weiteren ersten Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 vorhanden ist, angeordnet sein. Somit kann, wie in 11 gezeigt, die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 den Lichtemissionsbereich EA1 des ersten Subpixels SP1 und den Transmissionsbereich TA des ersten Subpixels SP1 teilweise überlappen. Ferner kann die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 den Lichtemissionsbereich EA1 des ersten Subpixels SP1 und den Transmissionsbereich TA des ersten Subpixels SP1 teilweise überlappen. Jede der dritten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL3 und vierten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL4 kann den Lichtemissionsbereich EA' und den Transmissionsbereich TA des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 teilweise überlappen. Als ein Ergebnis kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung als eine transparente Anzeigevorrichtung implementiert sein und somit ein strukturelles Merkmal haben, bei dem jede der Mehrzahl von gemeinsamen Verbindungsleitungen SCLs den Lichtemissionsbereich und den Transmissionsbereich teilweise überlappt.
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Dementsprechend sind in der Anzeigevorrichtung 100 gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zwei Subpixel (z.B. das erste Subpixel SP1 und das weitere erste Subpixel SP1'), die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, so konfiguriert, dass sie sich eine Datenleitung (z.B. die erste Datenleitung DL1) teilen, wodurch die Anzahl der Treiber-ICs reduziert wird, die Herstellungskosten gesenkt werden und keine Datenschwankung auftritt, weshalb die Anzeigevorrichtung als transparente Anzeigevorrichtung implementiert werden kann, die die Lebensdauer der Treiber-ICs verbessert.
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12 ist eine schematische Draufsicht, die eine beispielhafte Variante einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
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Bezugnehmend auf 12 ist eine Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die gleiche wie die oben beschriebene Anzeigevorrichtung gemäß 1, mit der Ausnahme, dass die Verbindungsstruktur jeder der dritten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL3 und der vierten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL4 geändert ist. Daher wurden die gleichen Zeichnungssymbole der gleichen Konfiguration zugeordnet, und nur die unterschiedlichen Konfigurationen werden im Folgenden beschrieben.
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In der oben beschriebenen Anzeigevorrichtung gemäß 1 kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 die dritte Datenleitung DL3 mit jedem des Schaltungsbereichs CA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 und des Schaltungsbereichs CA3'' des weiteren dritten Subpixels SP3'' des dritten Pixels P3 verbinden. Somit kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 den Lichtemissionsbereich EA3' des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 teilweise überlappen. Ferner kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 die vierte Datenleitung DL4 mit jedem des Schaltungsbereichs CA4'' des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 und des Schaltungsbereichs CA4' des weiteren vierten Subpixels SP4'' des dritten Pixels P3 verbinden. Somit kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 den Lichtemissionsbereich EA4' des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 teilweise überlappen. Somit sind in der Anzeigevorrichtung gemäß 1 das weitere erste Subpixel SP3' des zweiten Pixels P2 und das weitere dritte Subpixel SP3'' des dritten Pixels P3 konfiguriert, um die dritte Datenleitung DL3, die zwischen dem ersten Pixel P1 und dem zweiten Pixel P2 angeordnet ist, gemeinsam zu nutzen, und das weitere vierte Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 und das weitere vierte Subpixel SP4'' des dritten Pixels P3 können konfiguriert sein, um die vierte Datenleitung DL4, die zwischen dem ersten Pixel P1 und dem zweiten Pixel P2 angeordnet ist, gemeinsam zu nutzen.
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Im Gegensatz dazu kann bei der Anzeigevorrichtung gemäß 12 die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 die dritte Datenleitung DL3 mit jedem des Schaltungsbereichs CA3 des dritten Subpixels SP3 des ersten Pixels P1 und des Schaltungsbereichs CA3' des weiteren ersten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 verbinden. Somit kann, wie in 12 gezeigt, die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 den Lichtemissionsbereich EA3 des dritten Subpixels SP3 des ersten Pixels P1 teilweise überlappen. Ferner kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 so angeordnet sein, dass sie sich zu jedem des dritten Subpixels SP3 des ersten Pixels P1 und des weiteren dritten Subpixels SP3' des zweiten Pixels P2 in Bezug auf die dritte Datenleitung DL3 erstreckt. Mit anderen Worten kann die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 sich zu beiden Seiten in Bezug auf die dritte Datenleitung DL3 erstrecken.
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Im dem Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 12 kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 die vierte Datenleitung DL4 mit jedem des Schaltungsbereichs CA4 des vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 und des Schaltungsbereichs CA4' des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 verbinden. Somit kann, wie in 12 gezeigt, die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 den Lichtemissionsbereich EA4 des vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 teilweise überlappen. Weiter kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 so angeordnet sein, dass sie sich in Bezug auf die vierte Datenleitung DL4 zu jedem des vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 und des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 erstreckt. Mit anderen Worten kann die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 kann sich zu beiden Seiten in Bezug auf die vierte Datenleitung DL4 erstrecken.
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Als ein Ergebnis kann die Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, so dass das Gate des Abtasttransistors STR jedes des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) und des dritten Pixels P3 (oder des dritten Pixels Pn+2) mit der ersten Gateleitung GL1 (oder der ersten Gateleitung GLn) verbunden ist und das Gate des Abtasttransistors STR jedes des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) und des vierten Pixels P4 (oder des vierten Pixels Pn+3) mit der zweiten Gateleitung GL2 (oder der zweiten Gateleitung GLn+1) verbunden ist.
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Ferner kann das Ausführungsbeispiel der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, so dass jedes des weiteren ersten Subpixels SP1', weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3', und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) konfiguriert sein kann, um die Datenleitung (oder die erste Datenleitung DL1 und die zweite Datenleitung DL2 und die dritte Datenleitung DL3 und die vierte Datenleitung DL4) mit jedem des ersten Subpixels SP1, zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) zu teilen.
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Dementsprechend kann die Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, dass zwei Subpixel (z.B. das erste Subpixel SP1 und das weitere erste Subpixel SP1'), die Licht mit derselben Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, sich eine Datenleitung (z.B. die erste Datenleitung DL1) teilen, so dass die Anzahl der Treiber-ICs reduziert werden kann und die Herstellungskosten reduziert werden können, so dass keine Datenschwankung auftreten kann und daher die Lebensdauer der Treiber-ICs verbessert werden kann.
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13 ist eine schematische Draufsicht, die eine weitere Beispielvariante einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
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Bezugnehmend auf 13 ist eine weitere Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die gleiche wie die oben beschriebene Anzeigevorrichtung gemäß 12, mit der Ausnahme, dass die Verbindungsstruktur jeder der ersten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL1 und der zweiten gemeinsamen Verbindungsleitung SCL2 geändert ist. Daher wurden die gleichen Zeichnungssymbole der gleichen Konfiguration zugeordnet, und nur die unterschiedlichen Konfigurationen werden im Folgenden beschrieben.
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Die Anzeigevorrichtung gemäß 12 kann so konfiguriert sein, dass jedes des weiteren ersten Subpixels SP1', weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 (oder des weiteren zweiten Subpixels Pn+1) die Datenleitung (oder die erste Datenleitung DL1 und die zweite Datenleitung DL2 und die dritte Datenleitung DL3 und die vierte Datenleitung DL4) mit jedem des ersten Subpixels SP1, zweiten Subpixels SP2, dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) durch die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1, die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2, die dritte gemeinsame Verbindungsleitung SCL3 und die vierte gemeinsame Verbindungsleitung SCL4 teilt.
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Im Gegensatz dazu kann in der Anzeigevorrichtung gemäß 13 die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 die erste Datenleitung DL1 mit dem Schaltungsbereich CA1 des ersten Subpixels SP1 des ersten Pixels P1 und einem Schaltungsbereich des ersten Subpixels eines weiteren Pixels, das an die linke Seite zum ersten Pixel P1 benachbart ist, verbinden. Ferner kann die zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2 die zweite Datenleitung DL2 mit dem Schaltungsbereich CA2 des zweiten Subpixels SP2 des ersten Pixels P1 und mit einem Schaltungsbereich eines weiteren zweiten Subpixels eines weiteren Pixels, das an die linke Seite zum ersten Pixel P1 benachbart ist, verbinden. Entsprechend werden das zweite Pixel P2 und das dritte Pixel P3 als ein Beispiel in der Anzeigevorrichtung gemäß 13 beschrieben, wobei eine weitere erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1' eine weitere erste Datenleitung DL1', die zwischen dem weiteren ersten Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 und dem weiteren dritten Subpixel SP1'' des dritten Pixels P3 angeordnet ist, mit jedem des Schaltungsbereichs CA1' des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 und des Schaltungsbereichs CA1'' des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 verbinden.
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Andererseits kann das weitere Pixel gegenüber dem zweiten Pixel P2 in Bezug auf das erste Pixel P1 und benachbart zum ersten Pixel P1 angeordnet sein, kann also ein weiteres zweites Pixel sein, wobei in diesem Fall das weitere zweite Pixel ein weiteres erstes Subpixel aufweisen kann. Dementsprechend kann der Lichtemissionsbereich des weiteren ersten Subpixels, das in dem weiteren zweiten Pixel enthalten ist, ein zweiter Lichtemissionsbereich sein. Daher kann im Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 13 die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 in einer Struktur konfiguriert sein, in der die erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1 den zweiten Lichtemissionsbereich des weiteren ersten Subpixels teilweise überlappt.
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Die weitere erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1' kann den Lichtemissionsbereich EA1' (oder den zweiten Lichtemissionsbereich EA1') des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 teilweise überlappen. Dementsprechend kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß 13 in einer Struktur konfiguriert sein, in der die weitere erste gemeinsame Verbindungsleitung SCL1' so angeordnet ist, dass diese sich in Bezug auf die weitere erste Datenleitung DL1' zu jedem des weiteren ersten Subpixels SP1' des zweiten Pixels P2 und des weiteren ersten Subpixels SP1'' des dritten Pixels P3 erstreckt.
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Ferner kann im Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 13 eine weitere zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2' eine weitere zweite Datenleitung DL2', die zwischen dem weiteren ersten Subpixel SP1' des zweiten Pixels P2 und dem weiteren ersten Subpixel SP1'' des dritten Pixels P3 angeordnet ist, mit jedem des Schaltungsbereichs CA2' des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 und des Schaltungsbereichs CA2'' des weiteren zweiten Subpixels SP2'' des dritten Pixels P3 verbinden. Somit kann, wie in 13 gezeigt, die weitere zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2' den Lichtemissionsbereich EA2' des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 teilweise überlappen. Daher kann die Anzeigevorrichtung 100 gemäß 13 in einer Struktur konfiguriert sein, in der die weitere zweite gemeinsame Verbindungsleitung SCL2' so angeordnet ist, dass diese sich zu jedem des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 und des weiteren zweiten Subpixels SP2'' des dritten Pixels P3 in Bezug auf die andere zweite Datenleitung DL2' erstreckt.
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Als ein Ergebnis kann eine weitere Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, dass jedes des weiteren ersten Subpixels SP1' und des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) eine Datenleitung (oder eine weitere erste Datenleitung DL1' und eine weitere zweite Datenleitung DL2') mit jedem des weiteren ersten Subpixels SP1'' und des weiteren zweiten Subpixels SP2'' des dritten Pixels P3 (oder des dritten Pixels Pn+2) teilt, und jedes des weiteren dritten Subpixels SP3' und des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) teilt eine Datenleitung (oder eine andere dritte Datenleitung DL3' und eine andere vierte Datenleitung DL4') mit jedem des weiteren dritten Subpixels SP3 und des weiteren vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn).
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Dementsprechend kann eine weitere Variante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung so konfiguriert sein, dass zwei Subpixel (z.B. das weitere erste Subpixel SP1' und das weitere erste Subpixel SP1''), die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, sich eine Datenleitung (z.B. die weitere erste Datenleitung DL1') teilen, wodurch die Anzahl der Treiber-ICs reduziert wird und die Herstellungskosten gesenkt werden, so dass keine Datenschwankung auftreten kann und daher die Lebensdauer der Treiber-ICs verbessert werden kann.
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14 ist eine schematische Draufsicht, die eine weitere Beispielvariante einer Anzeigevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt.
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Bezugnehmend auf 14 ist eine weitere Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die gleiche wie die oben beschriebene Anzeigevorrichtung gemäß 12, mit der Ausnahme, dass die Verbindungsstruktur der Gateleitung GL und des Abtasttransistors jedes der Mehrzahl von Subpixeln SP geändert worden ist. Daher wurden die gleichen Zeichnungssymbole der gleichen Konfiguration zugeordnet, und nur die unterschiedlichen Konfigurationen werden im Folgenden beschrieben.
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Im dem Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 12, die oben beschrieben ist, kann das Gate der Abtasttransistoren STR, die in jedem des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) und des dritten Pixels P3 (oder des dritten Pixels Pn+2) vorhanden sind, konfiguriert sein, um mit der ersten Gateleitung GL1 (oder der ersten Gateleitung GLn) verbunden zu sein, und kann das Gate der Abtasttransistoren STR, die in jedem des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) und des vierten Pixels P4 (oder des vierten Pixels Pn+3) vorhanden sind, konfiguriert sein, um mit der zweiten Gateleitung GL2 (oder der zweiten Gateleitung GLn+1) verbunden zu sein. Somit kann im Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 12 jedes des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) und des dritten Pixels P3 (oder des dritten Pixels Pn+2) mit einem Gate-Signal von der ersten Gate-Leitung GL1 (oder der ersten Gate-Leitung GLn) beaufschlagt werden. Weiter kann jedes des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) und des vierten Pixels P4 (oder des vierten Pixels Pn+3) mit einem Gate-Signal von der zweiten Gateleitung GL2 (oder der zweiten Gateleitung GLn+1) beaufschlagt werden.
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Im Gegensatz dazu kann die Anzeigevorrichtung gemäß 14 eine erste Sub-Gate-Zweigleitung SGL1, die die erste Gateleitung GL1 mit jedem des ersten Subpixels SP1 (oder dem Abtasttransistor STR des ersten Subpixels SP1) und des zweiten Subpixels SP2 (oder dem Abtasttransistor STR des zweiten Subpixels SP2) des ersten Pixels P1 verbindet und eine zweite Sub-Gate-Zweigleitung SGL2 aufweisen, die die zweite Gateleitung GL2 mit jedem des dritten Subpixels SP3 (oder dem Abtasttransistor STR des dritten Subpixels SP3) und des vierten Subpixels SP4 (oder dem Abtasttransistor STR des vierten Subpixels SP4) des ersten Pixels P1 verbindet. Ferner kann die Anzeigevorrichtung gemäß 14 eine dritte Sub-Gate-Zweigleitung SGL3, die die erste Gateleitung GL1 mit jedem des weiteren dritten Subpixels SP3' (oder dem Abtasttransistor STR des weiteren dritten Subpixels SP3') und des weiteren vierten Subpixels SP4' (oder dem Abtasttransistor STR des weiteren vierten Subpixel SP4') des zweiten Pixels P2 verbindet und eine vierte Sub-Gate-Zweigleitung SGL4 aufweisen, die die zweite Gateleitung GL2 mit jedem des weiteren ersten Subpixels SP1' (oder dem Abtasttransistor STR des weiteren ersten Subpixels SP1') und des weiteren zweiten Subpixels SP2' (oder dem Abtasttransistor STR des weiteren zweiten Subpixels SP2') des zweiten Pixels P2 verbindet.
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So können im Fall der Anzeigevorrichtung gemäß 14 das erste Subpixel SP1 und das zweite Subpixel SP2 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) und das weitere dritte Subpixel SP3' und das weitere vierte Subpixel SP4' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) mit einem Gate-Signal von der ersten Gateleitung GL1 (oder der ersten Gateleitung (GLn)) beaufschlagt werden. Ferner können das dritte Subpixel SP3 und das vierte Subpixel SP4 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn) und das weitere erste Subpixel SP1' und das weitere zweite Subpixel SP2' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) mit einem Gate-Signal von der zweiten Gateleitung GL2 (oder der zweiten Gateleitung GLn+1) beaufschlagt werden.
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Folglich ist in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung der Abtasttransistor jedes des ersten Subpixels SP1 und des zweiten Subpixels SP2 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn), des weiteren dritten Subpixels SP3' und des weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1) mit der ersten Gateleitung GL1 (oder der ersten Gateleitung GLn) verbunden. Ferner ist der Abtasttransistor STR jedes des dritten Subpixels SP3 und des vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 (oder des ersten Pixels Pn), des weiteren ersten Subpixels SP1' und des weiteren zweiten Subpixels SP2' des zweiten Pixels P2 (oder des zweiten Pixels Pn+1), mit der zweiten Gateleitung GL2 (oder der zweiten Gateleitung GLn+1) verbunden.
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Dementsprechend kann eine weitere Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung mit zwei Subpixeln (z.B. dem ersten Subpixel SP1 und dem weiteren ersten Subpixel SP1') bereitgestellt sein, die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, um sich eine Datenleitung (z.B. die erste Datenleitung DL1) zu teilen, wodurch die Anzahl der Treiber-ICs reduziert ist und die Herstellungskosten gesenkt werden, so dass eine Datenschwankung nicht auftreten kann und daher die Lebensdauer der Treiber-ICs verbessert werden kann. Darüber hinaus ist eine weitere Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung, dass jede der ersten Sub-Gate-Zweigleitung SGL1, der zweiten Sub-Gate-Zweigleitung SGL2, der dritten Sub-Gate-Zweigleitung SGL3 und der vierten Sub-Gate-Zweigleitung SGL4 mit nur zwei Subpixeln verbunden ist, wobei die Belastung für die Gate-Spannung (oder das Gate-Signal) im Vergleich zu dem Fall, in dem vier Subpixel mit einer Gate-Zweigleitung verbunden sind, reduziert sein kann, und somit kann die Lebensdauer der ersten bis vierten Sub-Gate-Zweigleitung SGL1, SGL2, SGL3 und SGL4 verbessert werden.
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Währenddessen ist in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die erste Sub-Gate-Zweigleitung SGL1 in derselben Richtung (z.B. in der zweiten Y-Achsenrichtung) wie der Schaltungsbereich CA1 (oder der erste Schaltungsbereich CA1) des ersten Subpixels SP1 des ersten Pixels P1 und der Schaltungsbereich CA2 des zweiten Subpixels SP2 des ersten Pixels P1 angeordnet. Ferner kann die zweite Sub-Gate-Zweigleitung SGL2 in der gleichen Richtung (z.B. der zweiten Richtung (Y-Achsenrichtung)) wie der Schaltungsbereich CA3 des dritten Subpixels SP3 des ersten Pixels P1 und der Schaltungsbereich CA4 des vierten Subpixels SP4 des ersten Pixels P1 angeordnet sein. In diesem Fall können in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die erste Sub-Gate-Zweigleitung SGL1 und die zweite Sub-Gate-Zweigleitung SGL2 mit der ersten Gate-Zweigleitung GBL1 der Anzeigevorrichtung gemäß 12 kontrastiert sein.
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So kann in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung, selbst wenn eine Prozessabweichung auftritt, die erste Sub-Gate-Zweigleitung SGL1 im gleichen Abstand nahe oder entfernt zu den Schaltungsbereichen CA1, CA2 jedes des ersten Subpixels SP1 und zweiten Subpixels SP2 angeordnet sein und kann die zweite Sub-Gate-Zweigleitung SGL2 im gleichen Abstand nahe oder entfernt zu den Schaltungsbereichen CA3, CA4 jedes des dritten Subpixels SP3 und vierten Subpixels SP4 angeordnet sein, wodurch Abweichungen in den Gate-Signalen jedes des ersten bis vierten Subpixels SP1, SP2, SP3 und SP4 nicht auftreten können und eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert werden kann.
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Darüber hinaus ist in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die dritte Sub-Gate-Zweigleitung SGL3 in derselben Richtung (z.B., die zweite Richtung (Y-Achsenrichtung)) wie jedes des weiteren ersten Subpixels SP1', weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 angeordnet und kann die vierte Sub-Gate-Zweigleitung SGL4 weiter als die dritte Sub-Gate-Zweigleitung SGL3, aber in der gleichen Richtung (z.B., die zweite Y-Achsenrichtung) als die Schaltungsbereiche CA1', CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren ersten Subpixels SP1', weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 angeordnet sein. In diesem Fall kann in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die dritte Sub-Gate-Zweigleitung SGL3 und/oder die vierte Sub-Gate-Zweigleitung SGL4 der zweiten Gate-Zweigleitung GBL2 der Anzeigevorrichtung gemäß 12 kontrastiert sein.
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Dementsprechend kann in einer weiteren Beispielvariante der Anzeigevorrichtung 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung die dritte Sub-Gate-Zweigleitung SGL3 und/oder die vierte Sub-Gate-Zweigleitung SGL4, selbst wenn eine Prozessabweichung auftritt, im gleichen Abstand nahe oder entfernt zu den Schaltungsbereichen CA1', CA2', CA3' und CA4' jedes des weiteren ersten Subpixels SP1', weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 in Abstand sein, wodurch Abweichungen in den Gatesignalen jedes des weiteren ersten Subpixels SP1', weiteren zweiten Subpixels SP2', weiteren dritten Subpixels SP3' und weiteren vierten Subpixels SP4' des zweiten Pixels P2 nicht auftreten können, wodurch eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert wird.
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Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung sind unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben worden, aber die vorliegende Offenbarung ist nicht notwendigerweise auf diese Ausführungsformen beschränkt und kann in verschiedenen Modifikationen ausgeführt werden, ohne von den technischen Ideen der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Dementsprechend sollen die hier offengelegten Ausführungsformen die technischen Ideen der vorliegenden Offenbarung veranschaulichen und nicht einschränken, und der Umfang der technischen Ideen der vorliegenden Offenbarung wird durch diese Ausführungsformen nicht eingeschränkt. Daher sind die oben beschriebenen Ausführungsformen in jeder Hinsicht beispielhaft und als nicht einschränkend zu verstehen. Der Schutzbereich dieser Offenbarung ist durch den Umfang der Ansprüche auszulegen, und alle technischen Ideen innerhalb des entsprechenden Umfangs sind so auszulegen, dass sie den Schutzbereich der vorliegenden Offenbarung aufweisen.
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In der vorliegenden Offenbarung werden sind Subpixel, die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, bereitgestellt, um sich eine Datenleitung zu teilen, wodurch die Anzahl der Treiber-ICs reduziert und die Wärmeentwicklung des Treiber-ICs verhindert werden kann.
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Darüber hinaus kann in der vorliegenden Offenbarung, da der Schaltungsbereich des ersten Subpixels, des zweiten Subpixels, des dritten Subpixels und des vierten Subpixels, die jeweils in der Mehrzahl der Subpixel enthalten sind, in der gleichen Richtung wie die Gate-Zweigleitung angeordnet ist, selbst wenn eine Prozessabweichung auftritt, eine Abstandsabweichung (oder Abweichung einer parasitären Kapazität) zwischen der Gate-Zweigleitung und dem Schaltungsbereich (oder dem Gateknoten des Treibertransistors) nicht auftreten, wodurch eine Verschlechterung der Bildqualität verhindert wird.
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Darüber hinaus sind in der vorliegenden Offenbarung zwei Subpixel, die Licht mit der gleichen Farbe emittieren und nebeneinander angeordnet sind, so konfiguriert, dass sie sich eine Datenleitung teilen, wodurch die Lebensdauer des Treiber-ICs verbessert und die Gesamtlebensdauer erhöht wird, wodurch der Betrieb mit geringerer Leistung erfolgt und somit der Gesamtstromverbrauch reduziert werden kann.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- KR 10-2024-0029825 [0001]