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DE102024111697A1 - Ring shackle lock - Google Patents

Ring shackle lock

Info

Publication number
DE102024111697A1
DE102024111697A1 DE102024111697.8A DE102024111697A DE102024111697A1 DE 102024111697 A1 DE102024111697 A1 DE 102024111697A1 DE 102024111697 A DE102024111697 A DE 102024111697A DE 102024111697 A1 DE102024111697 A1 DE 102024111697A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shackle
ring
section
bracket
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024111697.8A
Other languages
German (de)
Inventor
auf Antrag nicht genannt. Erfinder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABUS August Bremicker Soehne KG
Original Assignee
ABUS August Bremicker Soehne KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABUS August Bremicker Soehne KG filed Critical ABUS August Bremicker Soehne KG
Priority to DE102024111697.8A priority Critical patent/DE102024111697A1/en
Priority to PCT/EP2025/061089 priority patent/WO2025224183A1/en
Publication of DE102024111697A1 publication Critical patent/DE102024111697A1/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B71/00Locks specially adapted for bicycles, other than padlocks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/32Padlocks with pincer- like shackles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles

Landscapes

  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Abstract

Ein Schloss weist einen Ringbügel und eine Verriegelungseinrichtung auf, wobei der Ringbügel ein erstes Längsende und ein zweites Längsende aufweist. Der Ringbügel weist an dem ersten Längsende ein erstes Gelenk auf und ist an dem zweiten Längsende geteilt, so dass ein linker Bügelabschnitt und ein rechter Bügelabschnitt gebildet sind, wobei der Ringbügel durch eine Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk wahlweise geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Verriegelungseinrichtung ist an dem zweiten Längsende des Ringbügels ausgebildet, um den Ringbügel in dem geschlossenen Zustand wahlweise zu verriegeln. A lock comprises a ring shackle and a locking device, the ring shackle having a first longitudinal end and a second longitudinal end. The ring shackle has a first hinge at its first longitudinal end and is divided at its second longitudinal end, forming a left shackle section and a right shackle section, the ring shackle being selectively opened or closed by a pivoting movement at the first hinge. The locking device is formed at the second longitudinal end of the ring shackle to selectively lock the ring shackle in the closed position.

Description

Die Erfindung betrifft ein Schloss mit einem Ringbügel und einer Verriegelungseinrichtung, wobei der Ringbügel ein erstes Längsende und ein zweites Längsende aufweist.The invention relates to a lock with a ring shackle and a locking device, wherein the ring shackle has a first longitudinal end and a second longitudinal end.

Derartige Schlösser können grundsätzlich bei einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz kommen, um einen Gegenstand vor einem unberechtigten Zugriff und/oder einen Raum vor einem unberechtigten Zutritt zu schützen. Beispielsweise kann der Ringbügel eines derartigen Schlosses dazu an zumindest einem Längsende zu öffnen sein, so dass etwa ein Rahmenabschnitt eines Fahrrads und ein Abschnitt eines ortsfesten Gegenstands, beispielsweise eines Fahrradständers, in einen Innenraum des Ringbügels eingeführt werden können, woraufhin der Ringbügel geschlossen und mittels der Verriegelungseinrichtung verriegelt werden kann, um eine geschlossene Schlaufe um die eingeführten Abschnitte zu bilden und das Fahrrad dadurch an dem ortsfesten Gegenstand zu sichern. Ferner kann durch den Ringbügel eines derartigen Schlosses beispielsweise auch ein Laufrad eines Fahrrads mit einem Rahmenabschnitt des Fahrrads verbunden werden, um eine Drehung des Laufrads zu unterbinden und dadurch ein unbefugtes Wegfahren mit dem Fahrrad zu verhindern. Ebenso kann der Ringbügel etwa durch eine Öse einer Überfalle geführt und daraufhin geschlossen und verriegelt werden, um dadurch eine Tür zu versperren und den Zutritt zu einem durch die Tür verschlossenen Raum zu blockieren.Such locks can be used in a wide variety of applications to protect an object from unauthorized access and/or a space from unauthorized entry. For example, the shackle of such a lock can be opened at at least one end, allowing a section of a bicycle frame and a section of a fixed object, such as a bicycle rack, to be inserted into the shackle's interior. The shackle can then be closed and locked using the locking mechanism to form a closed loop around the inserted sections, thus securing the bicycle to the fixed object. Furthermore, the shackle of such a lock can also be used to connect a bicycle wheel to a frame section, preventing the wheel from rotating and thus preventing unauthorized riding of the bicycle. Similarly, the ring shackle can be passed through an eyelet of a hasp and then closed and locked to block a door and prevent access to a room enclosed by the door.

Bei derartigen Schlösser ist man grundsätzlich bestrebt, die Bedienung zum Öffnen, Schließen und Verriegeln des Ringbügels möglichst einfach und komfortabel zu gestalten, insbesondere angesichts des oftmals mobilen Einsatzes solcher Schlösser, der mit einer häufigen Betätigung des Ringbügels einhergeht. Beispielsweise bei einer Verwendung eines Schlosses zum Sichern von Fahrrädern können häufige Vorgänge zum Öffnen und Schließen des Ringbügels erfolgen, um das Fahrrad an verschiedenen Abstellorten sichern, jedoch zwischenzeitlich für eine Fahrt freigeben zu können. Zudem ist es insbesondere bei einer derartigen Verwendung von Schlössern häufig gewünscht, das Schloss komfortabel und platzsparend aufbewahren und/oder transportieren zu können.With locks of this type, the primary goal is to make opening, closing, and locking the shackle as simple and convenient as possible, especially given their often mobile use, which frequently involves operating the shackle. For example, when using a lock to secure bicycles, frequent opening and closing of the shackle may be necessary to secure the bicycle at different locations while allowing it to be unlocked for riding in between. Furthermore, particularly with such applications, convenient and space-saving storage and/or transport of the lock is often desirable.

Daher ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Schloss der erläuterten Art zu schaffen, welches eine einfache und komfortable Möglichkeit zum wahlweisen Öffnen und Verriegeln des Ringbügels bietet und zudem kompakt aufbewahrt oder transportiert werden kann.Therefore, one objective of the invention is to create a lock of the type described which offers a simple and convenient way to selectively open and lock the ring shackle and which can also be stored or transported in a compact manner.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Schloss mit den Merkmalen des Anspruchs 1.This problem is solved by a lock having the features of claim 1.

Der Ringbügel des Schlosses weist an dem ersten Längsende ein erstes Gelenk auf und ist an dem zweiten Längsende geteilt, so dass ein linker Bügelabschnitt und ein rechter Bügelabschnitt gebildet sind. Ferner kann der Ringbügel durch eine Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk wahlweise geöffnet oder geschlossen werden. Die Verriegelungseinrichtung ist zudem an dem zweiten Längsende des Ringbügels gebracht werden kann und dazu vorgesehen, den Ringbügel in dem geschlossenen Zustand wahlweise zu verriegeln.The ring shackle of the lock has a first pivot at its first longitudinal end and is divided at its second longitudinal end, forming a left shackle section and a right shackle section. Furthermore, the ring shackle can be selectively opened or closed by pivoting at the first pivot. The locking mechanism is also located at the second longitudinal end of the ring shackle and is designed to selectively lock the ring shackle in the closed position.

Indem der Ringbügel an dem ersten Längsende das erste Gelenk aufweist, kann der Ringbügel somit insbesondere durch das erste Gelenk in den linken Bügelabschnitt und den rechten Bügelabschnitt unterteilt sein, wobei der linke Bügelabschnitt und der rechte Bügelabschnitt an dem Gelenk relativ zueinander bewegbar sein können. Beispielsweise können die beiden Bügelabschnitte an dem ersten Gelenk zum Öffnen des Ringbügels derart gegeneinander verschwenkbar sein, dass die Bügelabschnitte an dem zweiten Längsende auseinanderbewegt werden und zwischen jeweiligen Enden der Bügelabschnitte eine Öffnung entsteht, um etwa einen Rahmenabschnitt eines Fahrrads und einen Abschnitt eines ortsfesten Gegenstands in einen Innenraum des Ringbügels einführen zu können. Im geöffneten Zustand des Ringbügels kann daher insbesondere eine Öffnung zwischen jeweiligen Enden der Bügelabschnitte bestehen, durch welche ein Abschnitt eines zu sichernden Gegenstands in einen Innenraum des Ringbügels einführbar ist.By having a first joint at its first longitudinal end, the ring shackle can be divided, in particular by this first joint, into a left shackle section and a right shackle section, whereby the left and right shackle sections can be movable relative to each other at the joint. For example, the two shackle sections can be pivoted relative to each other at the first joint to open the ring shackle, such that the shackle sections at the second longitudinal end are moved apart, creating an opening between each end of the shackle sections. This allows, for instance, a section of a bicycle frame and a section of a stationary object to be inserted into an interior of the ring shackle. Therefore, in the open state of the ring shackle, an opening can exist between each end of the shackle sections, through which a section of an object to be secured can be inserted into an interior of the ring shackle.

Um einen Gegenstand zu sichern, können die Bügelabschnitte nach dem Einführen eines Abschnitts in den Innenraum durch eine dem Öffnungsvorgang entgegengesetzte Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk aufeinander zu bewegt und die zwischen den Bügelabschnitten an dem zweiten Längsende in dem offenen Zustand bestehende Öffnung kann geschlossen werden. Im geschlossenen Zustand kann der Ringbügel daher eine geschlossene Schlaufe bilden, welche einen Innenraum des Ringbügels vollständig einschließt und/oder umgibt. Daraufhin oder im Zuge der Schwenkbewegung zum Schließen des Ringbügels können die Bügelabschnitte ferner aneinander verriegelt werden, um ein unberechtigtes Überführen des Ringbügels in den offenen Zustand zu verhindern.To secure an object, after inserting one section into the interior, the shackle sections can be moved towards each other at the first joint by a pivoting motion opposite to the opening motion. This closes the opening between the shackle sections at the second longitudinal end. In the closed position, the ring shackle can therefore form a closed loop that completely encloses and/or surrounds the interior of the ring shackle. Subsequently, or during the pivoting motion to close the ring shackle, the shackle sections can also be locked together to prevent unauthorized opening of the ring shackle.

Das Schloss kann somit gewissermaßen nach Art einer Zange zum Öffnen und Schließen des Ringbügels betätigt werden, indem die Bügelabschnitte durch eine jeweilige Schwenkbewegung an dem an dem ersten Längsende angeordneten ersten Gelenk an dem zweiten Längsende entweder auseinander (öffnen) oder aufeinander zu (schließen) bewegt werden können. Hierdurch kann eine einfache und intuitive Handhabung des Schlosses erreicht werden.The lock can thus be operated, in a sense, like a pair of pliers, to open and close the ring shackle by means of a respective pivoting movement of the shackle sections at the first longitudinal end. The joint at the second longitudinal end can be moved either apart (opening) or together (closing). This allows for simple and intuitive operation of the lock.

Ferner kann die Verriegelungseinrichtung durch deren unmittelbare Ausbildung an dem zweiten Längsende des Ringbügels insbesondere direkt in den Ringbügel integriert sein, so dass eine kompakte und elegante Ausführung des Schlosses erreicht werden kann. Beispielsweise kann daher vermieden werden, die Bügelabschnitte während des Gebrauchs des Schlosses in ein von dem Ringbügel trennbares Schlossgehäuse einführen zu müssen. Vielmehr können die Bügelabschnitte unmittelbar durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk in eine Stellung überführbar sein, in welchem die Bügelabschnitte aneinander verriegelt werden können.Furthermore, the locking mechanism can be integrated directly into the ring shackle by its immediate formation at the second longitudinal end of the ring shackle, thus achieving a compact and elegant lock design. For example, this eliminates the need to insert the shackle sections into a lock housing that can be separated from the ring shackle during use. Instead, the shackle sections can be moved directly into a position by pivoting at the first joint, allowing them to lock against each other.

Beispielsweise kann die Verriegelungseinrichtung dazu an einem Endabschnitt eines Bügelabschnitts der beiden Bügelabschnitte (linker Bügelabschnitt oder rechter Bügelabschnitt) einen Verriegelungsmechanismus und an einem Endabschnitt des anderen Bügelabschnitts einen Schließabschnitt aufweisen, welcher wahlweise mittels des Verriegelungsmechanismus an dem einen Bügelabschnitt verriegelbar sein kann, wenn sich der Ringbügel in dem geschlossenen Zustand befindet.For example, the locking device can have a locking mechanism at one end section of a shackle section of the two shackle sections (left shackle section or right shackle section) and a locking section at one end section of the other shackle section, which can optionally be locked by means of the locking mechanism on one shackle section when the ring shackle is in the closed state.

Ferner kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der linke Bügelabschnitt und der rechte Bügelabschnitt allein und/oder ausschließlich durch Ausführen der Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk zum Schließen des Ringbügels aneinander verriegelbar sind, so dass zum sicheren Verriegeln des Schlosses ausschließlich das Überführen des Ringbügels in den geschlossenen Zustand und/oder das Bilden einer geschlossenen Schlaufe mittels des Ringbügels erforderlich sein kann. Die Verriegelungseinrichtung kann daher bei einigen Ausführungsformen insbesondere eine Automatikfunktion zum Verriegeln der Bügelabschnitte bereitstellen, wie auch nachstehend noch näher erläutert ist. Grundsätzlich kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der Ringbügel zunächst in den geschlossenen Zustand zu überführen ist, um den Ringbügel daraufhin, etwa durch Betätigen eines Schließzylinders mit einem Schlüssel, gezielt und bewusst in einem weiteren Schritt zu verriegeln.Furthermore, it may be provided, for example, that the left and right shackle sections can be locked together solely and/or exclusively by performing the pivoting movement at the first joint to close the ring shackle, so that securely locking the lock may only require moving the ring shackle into the closed position and/or forming a closed loop using the ring shackle. The locking device may therefore, in some embodiments, provide an automatic function for locking the shackle sections, as explained in more detail below. However, it may also be provided that the ring shackle must first be moved into the closed position in order to then lock it deliberately and intentionally in a further step, for example, by operating a lock cylinder with a key.

Grundsätzlich kann die Verriegelungseinrichtung und/oder der vorstehend bereits erwähnte Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln der Bügelabschnitte aneinander beispielsweise einen durch einen mechanischen Schlüssel betätigbaren Schließzylinder aufweisen, mittels dessen ein Riegel antreibbar sein kann. Zudem kann beispielsweise auch vorgesehen sein, dass die Verriegelungseinrichtung einen elektronischen Zylinder zum Antreiben eines solchen Riegels aufweist, wobei ein derartiger elektronischer Zylinder insbesondere durch einen Elektromotor in Rotation versetzbar sein kann.In principle, the locking device and/or the aforementioned locking mechanism for locking the shackle sections together can, for example, include a locking cylinder that can be operated by a mechanical key, by means of which a bolt can be driven. Furthermore, it can also be provided, for example, that the locking device includes an electronic cylinder for driving such a bolt, whereby such an electronic cylinder can, in particular, be set in rotation by an electric motor.

Ferner kann das Schloss beispielsweise als ein Zahlenschloss ausgebildet sein und mehrere drehbare Coderinge aufweisen, wobei die aneinander verriegelten Bügelabschnitte durch Einstellen eines Schließgeheimnisses an den Coderingen für ein Lösen voneinander und ein Öffnen des Ringbügels freigebbar sein können, wohingegen die Bügelabschnitte bei nicht eingestelltem Schließgeheimnis gegen ein Lösen voneinander gesichert sein können. Bei nicht eingestelltem Schließgeheimnis kann daher beispielsweise ein Riegel der Verriegelungseinrichtung in einer Verriegelungsstellung gegen eine Bewegung in eine Entriegelungsstellung blockiert sein, während der Riegel bei eingestelltem Schließgeheimnis für eine Bewegung in die Entriegelungsstellung freigegeben sein kann. Grundsätzlich ist dem Fachmann eine derartige Funktionsweise von Zahlenschlössern bekannt, so dass hierauf nicht im Detail eingegangen werden muss.Furthermore, the lock can, for example, be designed as a combination lock and have several rotatable code rings, whereby the interlocked shackle sections can be released from each other and the shackle opened by setting a code on the code rings, whereas the shackle sections can be secured against separation from each other when no code is set. Therefore, when no code is set, a bolt of the locking mechanism can, for example, be blocked from moving into an unlocked position, while when a code is set, the bolt can be released to move into the unlocked position. Such a function of combination locks is generally known to those skilled in the art, so it need not be discussed in detail here.

Der Ringbügel kann beispielsweise aus Stahl gefertigt sein, insbesondere Rundstahl oder Flachstahl. Zudem kann der Ringbügel beispielsweise gehärtet ausgebildet sein. Jedoch kann das Schloss gegebenenfalls eine Verkleidung, insbesondere aus Kunststoff, aufweisen, welche den Ringbügel und/oder dessen Bügelabschnitte umgibt.The ring shackle can be made of steel, for example, round or flat steel. It can also be hardened. However, the lock may have a covering, particularly made of plastic, that surrounds the ring shackle and/or its shackle sections.

Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie den Figuren zu entnehmen.Further embodiments can be found in the dependent claims, the description and the figures.

Die Verriegelungseinrichtung kann bei einigen Ausführungsformen dazu ausgebildet sein, den linken Bügelabschnitt und den rechten Bügelabschnitt automatisch aneinander zu verriegeln, wenn der Ringbügel durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk geschlossen wird.In some embodiments, the locking device may be designed to automatically lock the left bracket section and the right bracket section together when the ring bracket is closed by the pivoting movement at the first joint.

Hierzu kann die Verriegelungseinrichtung beispielsweise einen in Richtung einer Verriegelungsstellung vorgespannten Riegel aufweisen, welcher dazu ausgebildet ist, durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk von einem der Bügelabschnitte kontaktiert und aus der Verriegelungsstellung verdrängt zu werden, nach dem Beenden der Schwenkbewegung jedoch aufgrund der Vorspannung wieder in die Verriegelungsstellung zu gelangen und die Bügelabschnitte dadurch aneinander zu verriegeln. Daher kann insbesondere durch einen solchen vorgespannten Riegel eine Automatikfunktion des Schlosses bereitgestellt werden, um das Schloss automatisch und unmittelbar infolge des Schließens des Ringbügels durch Ausführen der Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk zu verriegeln, ohne dass eine demgegenüber gesonderte Betätigung der Verriegelungseinrichtung erforderlich ist.For this purpose, the locking device can, for example, have a bolt pre-tensioned towards a locking position, which is designed to be contacted by one of the shackle sections during the pivoting movement at the first joint and displaced from the locking position, but after the pivoting movement ends, to return to the locking position due to the pre-tension and thus lock the shackle sections together. Therefore, such a pre-tensioned bolt can provide an automatic function for the lock, enabling the lock to engage automatically and immediately upon closing of the shackle. to lock the pivoting movement at the first joint without requiring separate actuation of the locking device.

Während ein solcher vorgespannter Riegel somit durch die Schwenkbewegung zum Schließen des Ringbügels aus der Verriegelungsstellung herausdrängbar sein kann, kann der sich in der Verriegelungsstellung befindliche Riegel die Bügelabschnitte relativ zueinander gegen eine Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk zum Öffnen des Ringbügels blockieren, nachdem der Ringbügel geschlossen wurde. Beispielsweise können der Riegel und/oder der durch den Riegel verriegelbare Bügelabschnitt und insbesondere ein Schließabschnitt des Bügelabschnitts eine Schräge aufweisen, durch welche der Riegel beim Schließen des Ringbügels entgegen der Vorspannung aus der Verriegelungsstellung drängbar ist. Ferner können der Riegel und der verriegelbare Bügelabschnitt, insbesondere der Schließabschnitt, beispielsweise jeweilige senkrecht zu einer Richtung der Schwenkbewegung zum Öffnen des Ringbügels ausgerichtete Anschlagflächen aufweisen, welche bei verriegeltem Ringbügel aneinander anliegen und dadurch ein Lösen der Bügelabschnitte voneinander verhindern können.While such a pre-tensioned bolt can be forced out of the locked position by the pivoting movement to close the ring shackle, the bolt in the locked position can block the shackle sections relative to each other against a pivoting movement at the first hinge for opening the ring shackle after the ring shackle has been closed. For example, the bolt and/or the shackle section lockable by the bolt, and in particular a closing section of the shackle section, can have a chamfer by which the bolt can be forced out of the locked position against the pre-tension when the ring shackle is closed. Furthermore, the bolt and the lockable shackle section, in particular the closing section, can, for example, each have stop surfaces oriented perpendicular to a direction of the pivoting movement to open the ring shackle, which bear against each other when the ring shackle is locked and can thereby prevent the shackle sections from separating from one another.

Um den Ringbügel jedoch öffnen zu können, kann der Riegel mit einem Aktuator, beispielsweise einem Schließzylinder oder einem elektrischen Antrieb, verbunden sein, so dass berechtigte Personen durch Betätigen des Aktuators und beispielsweise Drehen eines Schließzylinders mittels eines zugeordneten Schlüssels den Riegel wahlweise entgegen der Vorspannung in eine Entriegelungsstellung drängen können, um die Bügelabschnitte dadurch für ein Lösen voneinander freizugeben.However, in order to open the ring bolt, the bolt can be connected to an actuator, for example a locking cylinder or an electric drive, so that authorized persons can, by actuating the actuator and, for example, turning a locking cylinder with an assigned key, selectively force the bolt into an unlocking position against the preload, thereby releasing the bolt sections from each other.

Bei einigen Ausführungsformen kann der erwähnte Riegel zwischen der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung translatorisch bewegbar sein und insbesondere durch eine Feder in die Verriegelungsstellung vorgespannt sein. Bei anderen Ausführungsformen kann hingegen vorgesehen sein, dass der Riegel als ein Drehriegel ausgebildet und zwischen der Entriegelungsstellung und der Verriegelungsstellung drehbar ist. Bei solchen Ausführungsformen kann der Riegel daher insbesondere durch eine Torsionsfeder in die Verriegelungsstellung vorgespannt sein.In some embodiments, the aforementioned bolt can be translationally movable between the locked and unlocked positions and, in particular, can be biased into the locked position by a spring. In other embodiments, however, the bolt can be designed as a rotary bolt and be rotatable between the unlocked and locked positions. In such embodiments, the bolt can therefore be biased into the locked position, in particular, by a torsion spring.

Die Verriegelungseinrichtung kann bei einigen Ausführungsformen eine rein mechanische Verriegelungseinrichtung sein. Bei anderen Ausführungsformen kann die Verriegelungseinrichtung hingegen eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung sein.In some embodiments, the locking device can be purely mechanical. In other embodiments, however, the locking device can be electromechanical.

Beispielsweise kann eine rein mechanische Verriegelungseinrichtung einen mittels eines zugeordneten Schlüssels betätigbaren Schließzylinder aufweisen, um die beiden Bügelabschnitte aneinander verriegeln zu können. Mit einem solchen Schließzylinder einer rein mechanischen Verriegelungseinrichtung kann etwa ein Drehriegel drehwirksam gekoppelt sein, so dass einen Drehung des Schließzylinders auf den Drehriegel übertragbar sein kann, um den Drehriegel aus einer Verriegelungsstellung in eine Entriegelungsstellung - und gegebenenfalls umgekehrt - antreiben zu können. Alternativ dazu kann eine rein mechanische Verriegelungseinrichtung beispielsweise eine Zahlenwalze mit mehreren drehbaren Coderingen aufweisen, an welchen ein Schließgeheimnis einstellbar oder verstellbar sein kann, wobei die Bügelabschnitte bei sich in dem geschlossenen Zustand befindenden Ringbügel und nicht eingestelltem Schließgeheimnis durch einen Riegel aneinander verriegelt sein können, durch Einstellen des Schließgeheimnisses jedoch für ein Lösen voneinander freigebbar sein können.For example, a purely mechanical locking device can have a locking cylinder operated by an associated key to lock the two shackle sections together. Such a locking cylinder of a purely mechanical locking device can be coupled to a rotary bolt, so that a rotation of the locking cylinder can be transferred to the rotary bolt to drive the rotary bolt from a locked position to an unlocked position – and vice versa. Alternatively, a purely mechanical locking device can, for example, have a number wheel with several rotatable code rings on which a key code can be set or adjusted. In this case, the shackle sections can be locked together by a bolt when the ring shackle is in the closed position and the key code is not set, but can be released from each other by setting the key code.

Eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung kann hingegen einen elektrischen Antrieb zum Antreiben eines Riegels aufweisen, um die Bügelabschnitte in dem geschlossenen Zustand des Ringbügels wahlweise aneinander verriegeln oder für ein Lösen voneinander und ein Öffnen des Ringbügels freigeben zu können. Hierzu kann eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung (oder deren elektromechanischer Verriegelungsmechanismus) insbesondere einen Elektromotor zum Generieren von Antriebsleistung zum Antreiben des Riegels sowie eine elektrische Energiequelle zum Bereitstellen der von dem Elektromotor benötigten elektrischen Energie aufweisen.An electromechanical locking device, on the other hand, can have an electric drive for operating a bolt, in order to selectively lock the shackle sections together in the closed state of the ring shackle or to release them from each other and open the ring shackle. For this purpose, an electromechanical locking device (or its electromechanical locking mechanism) can, in particular, have an electric motor for generating drive power to operate the bolt and an electrical energy source for providing the electrical energy required by the electric motor.

Darüber hinaus kann beispielsweise vorgesehen sein, dass eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung einen Funkempfänger aufweist, um über eine Funkverbindung, beispielsweise eine Mobilfunkverbindung, eine Bluetooth-Verbindung, eine NFC (Near Field Communication) Verbindung, eine RFID (Radio Frequency Identification) Verbindung und/oder eine WLAN-/WiFi-Verbindung, Befehle zum wahlweisen Freigeben und/oder Verriegeln des sich im geschlossenen Zustand befindlichen Ringbügels empfangen zu können. Ferner kann eine Steuereinrichtung (z.B. ein Mikroprozessor) vorgesehen sein, um den elektrischen Antrieb gemäß den empfangenen Befehlen, die etwa von einem Smartphone ausgesendet werden können, ansteuern zu können. Alternativ zu einer Übermittlung von Befehlen über eine Funkverbindung kann eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung beispielsweise auch Sensoren zum Erfassen biometrischer Merkmale, etwa einen Fingerprint-Sensor, aufweisen, um einen Befehl zum Freigeben des Ringbügels beispielsweise nach einem Überprüfen eines jeweiligen biometrischen Parameters, etwa eines Fingerabdrucks, übermitteln und ausführen zu können.Furthermore, an electromechanical locking device may, for example, include a radio receiver to receive commands for selectively releasing and/or locking the closed ring clasp via a radio connection, such as a cellular connection, Bluetooth connection, NFC (Near Field Communication), RFID (Radio Frequency Identification), and/or WLAN/WiFi connection. A control unit (e.g., a microprocessor) may also be included to control the electric drive according to the received commands, which could be sent from a smartphone, for example. Alternatively, instead of transmitting commands via a radio connection, an electromechanical locking device may also include sensors for capturing biometric features, such as a fingerprint sensor, to issue a command to release the ring clasp, for example, after a verification. to be able to transmit and execute a respective biometric parameter, such as a fingerprint.

Der Ringbügel kann bei einigen Ausführungsformen an dem linken Bügelabschnitt und an dem rechten Bügelabschnitt jeweils ein zweites Gelenk aufweisen, durch das der jeweilige Bügelabschnitt in ein vorderes Bügelsegment und ein hinteres Bügelsegment unterteilt ist. Ferner kann der Ringbügel bei solchen Ausführungsformen durch eine Schwenkbewegung an den zweiten Gelenken wahlweise in einer Aufbewahrungsstellung faltbar sein.In some embodiments, the ring bracket may have a second hinge on both the left and right bracket sections, dividing each section into a front and a rear bracket segment. Furthermore, in such embodiments, the ring bracket may optionally be foldable into a storage position by means of a pivoting movement at these second hinges.

Bei solchen Ausführungsformen kann der Ringbügel folglich durch eine Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk geöffnet oder geschlossen werden, also zwischen einem offenen Zustand und einem geschlossenen Zustand bewegt werden. Dabei kann der Ringbügel in dem offenen Zustand an dem zweiten Längsende insbesondere geöffnet sein, um einen Abschnitt eines zu sichernden Gegenstands in einen Innenraum des Ringbügels einführen zu können, wohingegen der Ringbügel infolge der Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk und das Überführen des Ringbügels in den geschlossenen Zustand eine geschlossene Schlaufe bilden kann, welche den eingeführten Abschnitt des zu sichernden Gegenstands einschließt. Da die Bügelabschnitte zum Öffnen und Schließen des Ringbügels somit lediglich eine Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk ausführen müssen, können die Bügelabschnitte während dieser Schwenkbewegung insbesondere in einer Erstreckungsebene des Ringbügels geführt sein, so dass sich der Ringbügel in dem geschlossenen Zustand nach der Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk als geschlossene Schlaufe in der Erstreckungsebene erstrecken kann.In such embodiments, the ring clasp can therefore be opened or closed by a pivoting movement at the first joint, i.e., moved between an open and a closed state. In the open state, the ring clasp can be open at its second longitudinal end, in particular to allow a section of an object to be secured to be inserted into an interior of the ring clasp. Conversely, as a result of the pivoting movement at the first joint and the movement of the ring clasp into the closed state, the ring clasp can form a closed loop that encloses the inserted section of the object to be secured. Since the clasp sections only need to perform a pivoting movement at the first joint to open and close the ring clasp, they can be guided in a plane of extension of the ring clasp during this pivoting movement. Thus, in the closed state, after the pivoting movement at the first joint, the ring clasp can extend as a closed loop in this plane of extension.

Indem die beiden Bügelabschnitte jedoch bei einigen Ausführungsformen in jeweilige vordere Bügelsegmente und hintere Bügelsegmente unterteilt sein können, welche über ein jeweiliges zweites Gelenk miteinander verbunden sind, kann der Ringbügel zusätzlich zu der Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk weitere Schwenkbewegungen an den zweiten Gelenken der Bügelabschnitte ermöglichen, was die Flexibilität der Handhabung erhöhen und insbesondere ein Überführen des Schlosses in eine kompakte Aufbewahrungsstellung ermöglichen kann.However, in some embodiments, the two shackle sections can be divided into respective front shackle segments and rear shackle segments, which are connected to each other via a respective second joint. This allows the ring shackle to allow further pivoting movements at the second joints of the shackle sections in addition to the pivoting movement at the first joint, which increases the flexibility of handling and, in particular, allows the lock to be moved into a compact storage position.

Beispielsweise kann durch zweite Gelenke, deren Gelenkachsen parallel zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichtet sind, eine Form des Ringbügels innerhalb der erwähnten Erstreckungsebene veränderbar sein, um etwa eine relativ schmalere oder relativ breitere Schlaufe ausbilden zu können. Senkrecht zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichtete Gelenkachsen der zweiten Gelenke können hingegen ermöglichen, die Bügelsegmente aus der erwähnten Erstreckungsebene herauszuschwenken, um den Ringbügel dadurch während des Gebrauchs flexibel einstellen zu können.For example, by using second joints whose joint axes are aligned parallel to the joint axis of the first joint, the shape of the ring loop can be changed within the aforementioned plane of extension, allowing for the formation of a relatively narrower or wider loop. Conversely, joint axes of the second joints aligned perpendicular to the joint axis of the first joint can allow the loop segments to pivot out of the aforementioned plane of extension, thus enabling flexible adjustment of the ring loop during use.

Insbesondere kann der Ringbügel und/oder das Schloss durch die Schwenkbewegung an den zweiten Gelenken jedoch wahlweise in eine Aufbewahrungsstellung faltbar sein, um das Schloss in einer kompakten Anordnung aufbewahren und/oder transportieren zu können. Indem das Schloss in die Aufbewahrungsstellung faltbar ist, kann eine Ausdehnung des Schlosses in der Aufbewahrungsstellung im Vergleich zu einer Ausdehnung des sich nicht in der Aufbewahrungsstellung befindlichen Schlosses grundsätzlich verringert sein. Ferner kann beispielsweise ein Abstand zwischen den beiden Längsenden des Ringbügels in der Aufbewahrungsstellung geringer als in einer Gebrauchsstellung des Schlosses oder des Ringbügels sein, in welcher die Bügelsegmente nicht an den zweiten Gelenken gegeneinander ausgelenkt sind.In particular, the shackle and/or the lock can optionally be folded into a storage position by means of the pivoting movement at the second joints, in order to store and/or transport the lock in a compact arrangement. Because the lock can be folded into the storage position, its extension in this position can be fundamentally reduced compared to its extension when not in the storage position. Furthermore, for example, the distance between the two longitudinal ends of the shackle in the storage position can be smaller than in a working position of the lock or shackle, in which the shackle segments are not deflected relative to each other at the second joints.

Allgemein kann eine Gebrauchsstellung des Ringbügels im Rahmen der vorliegenden Offenbarung eine Stellung des Ringbügels bezeichnen, in welcher die Bügelsegmente eines jeweiligen Bügelabschnitts nicht an den zweiten Gelenken gegeneinander verschwenkt sind.In general, a position of use of the ring bracket within the scope of the present disclosure can denote a position of the ring bracket in which the bracket segments of a respective bracket section are not pivoted relative to each other at the second joints.

Insbesondere kann sich der Ringbügel ferner auch in der Aufbewahrungsstellung in der bereits erwähnten Erstreckungsebene erstrecken, in welcher sich der Ringbügel in dem geschlossenen Zustand befindet, wenn der Ringbügel eine geschlossene Schlaufe bildet, ohne dass die Bügelsegmente an den zweiten Gelenken gegeneinander ausgelenkt oder verschwenkt sind. Beispielsweise kann bei senkrecht zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichteten Gelenkachsen der zweiten Gelenke vorgesehen sein, dass die Bügelsegmente zum Falten des Ringbügels in die Aufbewahrungsstellung zunächst aus der Erstreckungsebene herausgeklappt werden, um jedoch wieder in die Erstreckungsebene hinein gefaltet zu werden. Insbesondere kann das Falten des Ringbügels in die Aufbewahrungsstellung daher eine Schwenkbewegung der Bügelsegmente eines jeweiligen Bügelabschnitts um 180 Grad relativ zueinander an den zweiten Gelenken umfassen. Bei parallel zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichteten Gelenkachsen der zweiten Gelenke kann hingegen vorgesehen sein, dass das Falten in die Aufbewahrungsstellung innerhalb der Erstreckungsebene des Ringbügels erfolgt, wobei beispielsweise die vorderen Bügelsegmente in die hinteren Bügelsegmente eingeschwenkt oder außen an die hinteren Bügelsegmente herangeschwenkt werden können.In particular, the ring clasp can also extend in the aforementioned plane of extension in the storage position, in which the ring clasp is in the closed state when it forms a closed loop, without the clasp segments being deflected or pivoted relative to each other at the second joints. For example, if the joint axes of the second joints are oriented perpendicular to the joint axis of the first joint, it can be provided that the clasp segments are first folded out of the plane of extension to fold the ring clasp into the storage position, and then folded back into the plane of extension. In particular, folding the ring clasp into the storage position can therefore involve a pivoting movement of the clasp segments of a respective clasp section by 180 degrees relative to each other at the second joints. In contrast, if the joint axes of the second joints are aligned parallel to the joint axis of the first joint, it may be provided that folding into the storage position takes place within the extension plane of the ring bracket, whereby, for example, the front bracket segments are pivoted into the rear bracket segments or attached to the outside of the rear The ironing board segments can be swung towards it.

Bei einigen Ausführungsformen kann der Ringbügel durch die Schwenkbewegung an den zweiten Gelenken derart faltbar sein, dass das hintere Bügelsegment und das vordere Bügelsegment des jeweiligen Bügelabschnitts nebeneinander zu liegen kommen. Somit kann das vordere Bügelsegment eines jeweiligen Bügelabschnitts gewissermaßen relativ zu dem hinteren Bügelsegment im Zuge des Faltens in die Aufbewahrungsstellung zurückgeklappt werden, um neben dem hinteren Bügelsegment zu liegen zu kommen und dadurch die Ausdehnung des Ringbügels zu verringern, jedoch gleichwohl eine Anordnung des Ringbügels innerhalb einer Erstreckungsebene zu erreichen.In some embodiments, the ring bracket can be folded by the pivoting movement at the second joints in such a way that the rear bracket segment and the front bracket segment of the respective bracket section lie next to each other. Thus, the front bracket segment of a given bracket section can, in a sense, be folded back into its storage position relative to the rear bracket segment during folding, in order to lie next to the rear bracket segment and thereby reduce the extension of the ring bracket, while still achieving an arrangement of the ring bracket within a single plane of extension.

Bei einigen Ausführungsformen können die hinteren Bügelsegmente der Bügelabschnitte in der Aufbewahrungsstellung entlang des jeweiligen vorderen Bügelsegments des zugeordneten Bügelabschnitts verlaufen und sich in einer durch eine Erstreckung der vorderen Bügelsegmente definierten Aufbewahrungsebene erstrecken. Insbesondere kann bei solchen Ausführungsformen vorgesehen sein, dass die hinteren Bügelsegmente ausgehend von einer Gebrauchsstellung des Ringbügels, in welcher die Bügelsegmente nicht an den zweiten Gelenken gegeneinander verschwenkt sind und der Ringbügel sich insgesamt in einer Erstreckungsebene erstrecken kann, relativ zu den vorderen Bügelsegmenten um die zweiten Gelenkachsen herum in Richtung der vorderen Bügelsegmente klappbar sind, um in eine durch die vorderen Bügelsegmente definierte Aufbewahrungsebene hineingefaltet zu werden und das Schloss oder den Ringbügel dadurch in eine kompakte Aufbewahrungsstellung zu überführen. Bei während dieses Faltens unbewegt bleibenden vorderen Bügelsegmenten kann die Aufbewahrungsebene insbesondere der Erstreckungsebene entsprechen. Indem sich die vorderen Bügelsegmente in der Aufbewahrungsstellung ferner entlang der hinteren Bügelsegmente erstrecken können, kann eine möglichst geringe Ausdehnung des Schlosses in der Aufbewahrungsstellung erreicht werden, da sich die hinteren Bügelsegmente in der Aufbewahrungsstellung unmittelbar an eine Außenseite oder eine Innenseite der vorderen Bügelsegmente anschließen können. Insbesondere kann eine Form des Schlosses in der Aufbewahrungsstellung daher im Wesentlichen durch eine Form der vorderen Bügelsegmente bestimmt sein.In some embodiments, the rear shackle segments of the shackle sections can, in the storage position, run along the respective front shackle segment of the associated shackle section and extend in a storage plane defined by the extension of the front shackle segments. In particular, in such embodiments, it can be provided that, starting from a working position of the ring shackle in which the shackle segments are not pivoted relative to each other at the second pivot points and the ring shackle can extend as a whole in a single plane, the rear shackle segments can be folded relative to the front shackle segments around the second pivot axes in the direction of the front shackle segments in order to be folded into a storage plane defined by the front shackle segments and thereby transfer the lock or ring shackle into a compact storage position. If the front shackle segments remain stationary during this folding process, the storage plane can, in particular, correspond to the extension plane. Furthermore, by allowing the front shackle segments to extend along the rear shackle segments in the storage position, the lock's overall dimensions in storage can be minimized, as the rear shackle segments can connect directly to an outer or inner surface of the front shackle segments. In particular, the shape of the lock in the storage position can therefore be essentially determined by the shape of the front shackle segments.

Allgemein kann das Schloss durch die Schwenkbewegung der hinteren Bügelsegmente relativ zu den vorderen Bügelsegmenten in die Aufbewahrungsstellung faltbar sein, so dass zum Überführen des Ringbügels in die Aufbewahrungsstellung die hinteren Bügelsegmente, die vorderen Bügelsegmente und/oder sowohl die hinteren Bügelsegmente als auch die vorderen Bügelsegmente bewegt werden können.In general, the lock can be folded into the storage position by the pivoting movement of the rear shackle segments relative to the front shackle segments, so that to move the ring shackle into the storage position the rear shackle segments, the front shackle segments and/or both the rear shackle segments and the front shackle segments can be moved.

Ferner können das erste Längsende und das zweite Längsende des Ringbügels bei einigen Ausführungsformen in der Aufbewahrungsstellung unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sein.Furthermore, in some embodiments, the first longitudinal end and the second longitudinal end of the ring bracket can be arranged directly adjacent to each other in the storage position.

In einer Gebrauchsstellung des Ringbügels, in welcher die Bügelsegmente nicht relativ zueinander an den zweiten Gelenken verschwenkt sind, können das erste Längsende und das zweite Längsende insbesondere einander entgegengesetzt und durch einen von dem Ringbügel eingeschlossenen Innenraum voneinander getrennt angeordnet sein. In der Gebrauchsstellung kann daher insbesondere der Innenraum des Ringbügels die Längsenden voneinander trennen, die insofern in der Gebrauchsstellung nicht zueinander benachbart angeordnet sein, sondern jeweilige entgegengesetzte Enden der von dem Ringbügel in dem geschlossenen Zustand gebildeten Schlaufe bilden können.In a working position of the ring clasp, in which the clasp segments are not pivoted relative to each other at the second joints, the first longitudinal end and the second longitudinal end can be arranged in opposite directions and separated from each other by an interior space enclosed by the ring clasp. In the working position, the interior space of the ring clasp can therefore separate the longitudinal ends, which are thus not adjacent to each other in the working position, but rather form opposite ends of the loop created by the ring clasp in its closed state.

Durch die Schwenkbewegung an den zweiten Gelenken können die vorderen Bügelsegmente hingegen bei solchen Ausführungsformen relativ zu den hinteren Bügelsegmenten derart faltbar sein, dass das zweite Längsende in unmittelbarere Nachbarschaft zu dem ersten Längsende gelangt. Daher können die beiden Längsenden in der Aufbewahrungsstellung insbesondere unmittelbar aneinander liegen oder lediglich durch einen zwischen dem jeweiligen vorderen Bügelsegment und dem jeweiligen hinteren Bügelsegment eines Bügelabschnitts bestehenden Spalt voneinander getrennt sein. Gewissermaßen können die beiden Längsenden daher in der Aufbewahrungsstellung unmittelbar hintereinander liegend angeordnet sein.Due to the pivoting movement at the second joints, the front bracket segments of such embodiments can be folded relative to the rear bracket segments in such a way that the second longitudinal end comes into closer proximity to the first longitudinal end. Therefore, in the storage position, the two longitudinal ends can lie directly against each other or be separated only by a gap between the respective front and rear bracket segments of a bracket section. In a sense, the two longitudinal ends can thus be arranged directly one behind the other in the storage position.

Die hinteren Bügelsegmente können bei einigen Ausführungsformen relativ zu den vorderen Bügelsegmenten um 360 Grad um die zweiten Gelenke drehbar sein. In some embodiments, the rear bracket segments can be rotated 360 degrees around the second joints relative to the front bracket segments.

Die vorderen Bügelsegmente können bei einigen Ausführungsformen relativ zu den hinteren Bügelsegmenten um die zweiten Gelenke verschwenkbar sein, wenn sich der Bügel in dem geschlossenen Zustand befindet. Eine solche Ausbildung des Ringbügels kann es insbesondere ermöglichen, den Ringbügel auch in dem geschlossenen Zustand wahlweise gegenüber einer Ausbildung als flache Schlaufe aus einer Erstreckungsebene heraus zu verschwenken und/oder eine Form der Schlaufe innerhalb der Erstreckungsebene zu verändern, um hierdurch eine größere Flexibilität bei dem Einsatz des Schlosses zu erreichen.In some embodiments, the front shackle segments can be pivoted relative to the rear shackle segments about the second joints when the shackle is in the closed position. Such a design of the ring shackle can, in particular, make it possible to pivot the ring shackle out of a plane of extension, even when closed, instead of forming a flat loop, and/or to change the shape of the loop within the plane of extension, thereby achieving greater flexibility in the use of the lock.

Bei einigen Ausführungsformen können die Gelenkachsen der zweiten Gelenke zusammenfallen. Insbesondere können die Gelenkachsen der zweiten Gelenkachsen bei solchen Ausführungsformen zusammenfalten, wenn sich der Ringbügel in der Gebrauchsstellung und in dem geschlossenen Zustand befindet. Bei solchen Ausführungsformen können die vorderen Bügelsegmente somit um eine gemeinsame Gelenkachse relativ zu den hinteren Bügelsegmenten verschwenkbar sein, so dass die Bügelsegmente zum Überführen des Schlosses in die Aufbewahrungsstellung gleichartig bewegbar und insbesondere verschwenkbar sein können. Insbesondere kann hierdurch eine symmetrische und kontrolliert zu betätigende Ausbildung des Ringbügels erreicht werden.In some embodiments, the pivot axes of the second joints can coincide. In particular, the pivot axes of the second joint axes can fold together in such embodiments when the ring shackle is in the operating position and in the closed state. In such embodiments, the front shackle segments can thus pivot about a common pivot axis relative to the rear shackle segments, so that the shackle segments can be moved and, in particular, pivoted in the same way to move the lock into the storage position. In particular, this allows for a symmetrical and controlled operation of the ring shackle.

Die Gelenkachsen der zweiten Gelenke können bei einigen Ausführungsformen senkrecht zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichtet sein.In some embodiments, the joint axes of the second joints can be aligned perpendicular to the joint axis of the first joint.

Insbesondere können die Gelenkachsen der zweiten Gelenke bei solchen Ausführungsformen die Gelenkachse des ersten Gelenks kreuzen, ohne die Gelenkachse des ersten Gelenks jedoch zu schneiden. Bei solchen Ausführungsformen kann daher vorgesehen sein, dass die Gelenkachsen der zweiten Gelenke senkrecht zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichtet und beabstandet zu der Gelenkachse des ersten Gelenks angeordnet sind.In particular, in such embodiments, the joint axes of the second joints can intersect the joint axis of the first joint without, however, cutting through it. Therefore, in such embodiments, the joint axes of the second joints can be arranged perpendicular to and spaced apart from the joint axis of the first joint.

Beispielsweise kann der Ringbügel bei solchen Ausführungsformen durch eine zangenartige Bewegung und ein Verschwenken der Bügelabschnitte um die Gelenkachse des ersten Gelenks wahlweise zu öffnen oder zu schließen sein, wobei eine solche Bewegung insbesondere innerhalb einer Erstreckungsebene des Ringbügels erfolgen kann, zu welcher die Gelenkachse des ersten Gelenks folglich senkrecht ausgerichtet ist. Hingegen kann der Ringbügel durch eine Schwenkbewegung um eine dazu senkrechte Gelenkachse - die Gelenkachse der zweiten Gelenke - in die Aufbewahrungsstellung faltbar sein, so dass die hinteren Bügelsegmente relativ zu den vorderen Bügelsegmenten im Zuge des Faltens in die Aufbewahrungsstellung insbesondere aus der erwähnten Erstreckungsebene herausschwenkbar sein können. Jedoch können die Bügelsegmente in der Aufbewahrungsstellung wiederum in die Erstreckungsebene hineingefaltet sein, so dass sich erneut eine flache und kompakte Anordnung des Ringbügels oder des Schlosses in der Aufbewahrungsstellung ergeben kann. Insbesondere kann der Ringbügel daher ausgehend von einer in einer Erstreckungsebene gebildeten geschlossenen Schlaufe durch eine Schwenkbewegung der hinteren Bügelsegmente relativ zu den vorderen Bügelsegmenten um 180 Grad um eine in der Erstreckungsebene verlaufende Gelenkachse der zweiten Gelenke in die Aufbewahrungsstellung faltbar sein.For example, in such embodiments, the ring shackle can be selectively opened or closed by a pincer-like movement and a pivoting of the shackle sections about the pivot axis of the first joint. This movement can occur, in particular, within a plane of extension of the ring shackle to which the pivot axis of the first joint is consequently perpendicular. Conversely, the ring shackle can be folded into the storage position by a pivoting movement about a pivot axis perpendicular to it—the pivot axis of the second joints—so that, during folding into the storage position, the rear shackle segments can pivot out of the aforementioned plane of extension relative to the front shackle segments. However, in the storage position, the shackle segments can again be folded back into the plane of extension, resulting once more in a flat and compact arrangement of the ring shackle or lock in the storage position. In particular, the ring bracket can therefore be folded into the storage position by a pivoting movement of the rear bracket segments relative to the front bracket segments by 180 degrees around a joint axis of the second joints running in the plane of extension, starting from a closed loop formed in an extension plane.

Alternativ dazu kann bei einigen Ausführungsformen auch vorgesehen sein, dass die Gelenkachsen der zweiten Gelenke parallel zu der Gelenkachse des ersten Gelenks ausgerichtet sind. Die Gelenkachsen der zweiten Gelenke können insbesondere parallel zu der Gelenkachse des ersten Gelenks verlaufen, ohne die Gelenkachse des ersten Gelenks jedoch zu schneiden. Insofern kann bei solchen Ausführungsformen vorgesehen sein, dass die vorderen Bügelabschnitte relativ zu den hinteren Bügelabschnitten zum Überführen des Ringbügels in die Aufbewahrungsstellung in einer Ebene verschwenkbar sind, in welcher die Bügelabschnitte auch zum wahlweisen Öffnen oder Schließen des Ringbügels an dem ersten Gelenk verschwenkt werden.Alternatively, in some embodiments, the pivot axes of the second joints may be aligned parallel to the pivot axis of the first joint. In particular, the pivot axes of the second joints may run parallel to the pivot axis of the first joint without intersecting it. In such embodiments, the front bracket sections may be pivotable relative to the rear bracket sections in a plane to move the ring bracket into the storage position. This plane is also used to selectively open or close the ring bracket at the first joint.

Auch eine derartige Schwenkbewegung kann insbesondere ein Falten des Ringbügels in eine kompakte Aufbewahrungsstellung ermöglichen, wozu die vorderen Bügelsegmente insbesondere relativ zu den hinteren Bügelsegmenten betrachtet durch eine Schwenkbewegung an den zweiten Gelenken zurückklappbar sein können, so dass beispielsweise jeweilige Außenseiten der vorderen Bügelsegmente und hinteren Bügelsegmente eines jeweiligen Bügelabschnitts in Anlage zueinander gelangen können, wenn sich der Ringbügel in der Aufbewahrungsstellung befindet.Such a pivoting movement can also enable the ring clasp to be folded into a compact storage position, for which the front clasp segments, especially when viewed relative to the rear clasp segments, can be folded back by a pivoting movement at the second joints, so that, for example, the respective outer sides of the front clasp segments and rear clasp segments of a respective clasp section can come into contact with each other when the ring clasp is in the storage position.

Der Ringbügel kann durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk bei einigen Ausführungsformen in eine im Wesentlichen ovale oder kreisrunde Form schwenkbar sein, die in dem geschlossenen, nicht in die Aufbewahrungsstellung gefalteten Zustand des Ringbügels eine Erstreckungsebene aufspannt, wobei die Gelenkachse des ersten Gelenks senkrecht zu der Erstreckungsebene verlaufen kann und wobei die Gelenkachsen der zweiten Gelenke innerhalb der Erstreckungsebene verlaufen können.In some embodiments, the ring bracket can be pivoted into a substantially oval or circular shape by means of the pivoting movement at the first joint, which spans a plane of extension in the closed state of the ring bracket, not folded into the storage position, wherein the joint axis of the first joint can run perpendicular to the plane of extension and wherein the joint axes of the second joints can run within the plane of extension.

Insbesondere kann der Ringbügel durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk in den geschlossenen Zustand und in Form einer geschlossenen Schlaufe bringbar sein, wobei diese Schlaufe insbesondere eine ovale oder kreisrunde Form aufweisen kann. Grundsätzlich ist jedoch beispielsweise auch möglich, dass der Ringbügel durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk und das Überführen in den geschlossenen Zustand in eine Rechteckform, eine Dreieckform oder eine Rautenform bringbar ist.In particular, the ring clasp can be brought into a closed state and into the form of a closed loop by means of a pivoting movement at the first joint, whereby this loop can, in particular, have an oval or circular shape. However, it is also possible, for example, for the ring clasp to be brought into a rectangular, triangular, or rhombus shape by means of a pivoting movement at the first joint and its being brought into the closed state.

Wie bereits erläutert, können aufgrund der senkrechten Ausrichtung der Gelenkachse des ersten Gelenks zu der Erstreckungsebene die Bügelabschnitte durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk insbesondere innerhalb der Erstreckungsebene bewegbar sein. Hingegen kann eine Bewegung der Bügelsegmente zum Falten des Ringbügels in die Aufbewahrungsstellung die Bügelsegmente zunächst aus der Erstreckungsebene heraus führen, wobei die Bügelsegmente in der Aufbewahrungsstellung des Ringbügels jedoch insbesondere wiederum in der Erstreckungsebene oder der zuvor genannten Aufbewahrungsebene angeordnet sein können. Der Ringbügel kann sich daher auch in der Aufbewahrungsstellung in der Erstreckungsebene erstrecken, wobei der Ringbügel aufgrund des Faltens in die Aufbewahrungsstellung jedoch eine im Vergleich zu der ovalen oder runden Form (oder allgemein der jeweiligen Schlaufenform) geringere Gesamterstreckung innerhalb der Erstreckungsebene aufweisen kann.As already explained, due to the perpendicular orientation of the joint axis of the first joint to the extension plane, the stirrup arms can be used. The segments can be moved by the pivoting movement at the first joint, particularly within the plane of extension. However, a movement of the bracket segments to fold the ring bracket into the storage position can initially move the bracket segments out of the plane of extension. In the storage position of the ring bracket, the bracket segments may, however, be arranged again in the plane of extension or the aforementioned storage plane. The ring bracket can therefore also extend in the plane of extension in the storage position, although, due to the folding into the storage position, the ring bracket may have a smaller overall extension within the plane of extension compared to the oval or round shape (or generally the respective loop shape).

Bei einigen Ausführungsformen kann jedes der Bügelsegmente gekrümmt sein. Insbesondere kann jedes der Bügelsegmente im Wesentlichen J-förmig oder C-förmig sein. Dies kann es insbesondere ermöglichen, die Bügelsegmente in der Aufbewahrungsstellung nebeneinanderliegend anzuordnen, da die Bügelsegmente eine zueinander korrespondierende Form aufweisen können. Zudem können durch im Wesentlichen J-förmige Bügelsegmente insgesamt im Wesentlichen C-förmige Bügelabschnitte gebildet sein, die im geschlossenen Zustand jeweilige Hälften einer geschlossenen Schlaufe mit ovaler, kreisrunder oder im Wesentlichen rechteckiger Form bilden können.In some embodiments, each of the bracket segments can be curved. In particular, each of the bracket segments can be substantially J-shaped or C-shaped. This can, in particular, make it possible to arrange the bracket segments side by side in the storage position, since the bracket segments can have a corresponding shape. Furthermore, substantially J-shaped bracket segments can collectively form substantially C-shaped bracket sections, which, when closed, can form respective halves of a closed loop with an oval, circular, or substantially rectangular shape.

Allgemein können jeweilige Endabschnitte der vorderen Bügelsegmente, welche im geschlossenen Zustand des Ringbügels an dem zweiten Längsende aneinander liegen, bei einigen Ausführungsformen auch in der Aufbewahrungsstellung aneinander liegen. Alternativ oder zusätzlich kann der Ringbügel bei einigen Ausführungsformen auch in der Aufbewahrungsstellung verriegelbar und/oder verriegelt sein.In general, the respective end sections of the front bracket segments, which lie against each other at the second longitudinal end when the ring bracket is closed, can also lie against each other in the storage position in some embodiments. Alternatively or additionally, the ring bracket can also be locked and/or locked in the storage position in some embodiments.

Der Ringbügel kann bei einigen Ausführungsformen in dem geschlossenen Zustand in die Aufbewahrungsstellung faltbar sein. Bei solchen Ausführungsformen kann daher vorgesehen sein, den Ringbügel zunächst in den geschlossenen Zustand zu überführen, um den Ringbügel daraufhin in die Aufbewahrungsstellung zu falten. Insofern können die Bügelabschnitte des Ringbügels bei solchen Ausführungsformen insbesondere auch in der Aufbewahrungsstellung miteinander verbunden sein, so dass der Ringbügel in der Aufbewahrungsstellung stabil gelagert und beispielsweise transportiert werden kann.In some embodiments, the ring clasp can be folded into the storage position when closed. In such embodiments, it may therefore be necessary to first move the ring clasp into the closed position and then fold it into the storage position. In this respect, the clasp sections of the ring clasp can also be connected to each other in the storage position, so that the ring clasp can be stored stably and, for example, transported.

Die vorderen Bügelsegmente können in dem geschlossenen Zustand des Ringbügels im Wesentlichen eine U-Form bilden, wobei auch die hinteren Bügelsegmente in dem geschlossenen Zustand des Ringbügels im Wesentlichen eine U-Form bilden können. Zudem kann die U-Form der hinteren Bügelsegmente durch die Schwenkbewegung an den zweiten Gelenken in die U-Form der vorderen Bügelsegmente hinein schwenkbar sein.The front temple segments can essentially form a U-shape when the ring temple is closed, and the rear temple segments can also essentially form a U-shape when the ring temple is closed. Furthermore, the U-shape of the rear temple segments can pivot into the U-shape of the front temple segments by means of the pivoting movement at the second joints.

Insbesondere können die jeweiligen U-Formen der hinteren Bügelsegmente und der vorderen Bügelsegmente in dem geschlossenen Zustand und in der Gebrauchsstellung des Ringbügels spiegelverkehrt zueinander ausgerichtet sein, so dass jeweilige Schenkel der U-Formen einander zugewandt sein können, um mittels des Ringbügels eine geschlossene Schlaufe bilden zu können. In der Aufbewahrungsstellung können die jeweiligen U-Formen hingegen identisch ausgerichtet sein und insbesondere ineinander liegen, um den Ringbügel dadurch in eine kompakte Anordnung zu überführen. Insbesondere kann die U-Form der hinteren Bügelabschnitte in der Aufbewahrungsstellung in die U-Form der vorderen Bügelabschnitte hinein geklappt sein, so dass sich jeweilige Außenseiten der hinteren Bügelsegmente entlang jeweiliger Innenseiten der vorderen Bügelsegmente erstrecken können. Alternativ dazu kann auch eine umgekehrte Anordnung vorgesehen sein, bei welcher eine U-Form der vorderen Bügelsegmente in eine U-Form der hinteren Bügelsegmente hinein schwenkbar sein kann, so dass sich jeweilige Außenseiten der vorderen Bügelsegmente in der Aufbewahrungsstellung entlang jeweiliger Innenseiten der hinteren Bügelsegmente erstrecken können.In particular, the respective U-shapes of the rear and front bracket segments can be mirror images of each other in the closed and operational state of the ring bracket, so that the respective legs of the U-shapes face each other to form a closed loop using the ring bracket. In the storage position, however, the respective U-shapes can be identically oriented and, in particular, lie within each other to create a compact arrangement of the ring bracket. Specifically, the U-shape of the rear bracket sections can be folded into the U-shape of the front bracket sections in the storage position, so that the respective outer sides of the rear bracket segments extend along the respective inner sides of the front bracket segments. Alternatively, a reverse arrangement can also be provided, in which a U-shape of the front temple segments can be pivoted into a U-shape of the rear temple segments, so that respective outer sides of the front temple segments can extend along respective inner sides of the rear temple segments in the storage position.

Insbesondere kann der Ringbügel daher bei einigen Ausführungsformen in der Aufbewahrungsstellung eine U-Form aufweisen. Ferner kann der Ringbügel bei solchen Ausführungsformen insbesondere in dem geschlossenen Zustand und in der Gebrauchsstellung eine geschlossene Schlaufe bilden.In particular, the ring clasp can therefore have a U-shape in some embodiments when in the storage position. Furthermore, in such embodiments, the ring clasp can form a closed loop, especially when closed and in the operating position.

Eine U-Form ist im Zusammenhang mit der vorliegenden Offenbarung grundsätzlich breit als eine Form zu verstehen, bei welcher zwei Schenkel durch einen Verbindungsabschnitt oder an einem Verbindungspunkt miteinander verbunden sind und sich von dem Verbindungsabschnitt oder dem Verbindungspunkt in gleicher Richtung weg erstrecken. Insofern können etwa auch eine halbe Rechteckform oder eine V-Form als U-förmig im Sinne der vorliegenden Offenbarung verstanden werden.In the context of this disclosure, a U-shape is generally to be understood as a shape in which two legs are connected by a connecting section or at a connecting point and extend from this connecting section or point in the same direction. Therefore, a half-rectangular shape or a V-shape can also be understood as U-shaped within the meaning of this disclosure.

Die Verriegelungseinrichtung kann bei einigen Ausführungsformen an einem Bügelabschnitt einer Einführöffnung und an dem anderen Bügelabschnitt einen Schließabschnitt aufweisen, welcher durch die Schwenkbewegung an dem ersten Gelenk entlang einer Einführrichtung in die Einführöffnung einführbar ist. Zudem kann die Verriegelungseinrichtung an dem einen Bügelabschnitt einen Drehriegel aufweisen, welcher um eine Drehachse zwischen einer Entriegelungsstellung und einer Verriegelungsstellung drehbar ist, wobei der Drehriegel in die Verriegelungsstellung vorgespannt sein kann. Ferner kann der Drehriegel durch Einführen des Schließabschnitts von einem an dem Schließabschnitt ausgebildeten Nocken entgegen der Vorspannung in die Entriegelungsstellung drängbar und dazu ausgebildet sein, infolge eines vollständigen Einführens des Schließabschnitts in die Einführöffnung in die Verriegelungsstellung zurückzudrehen.In some embodiments, the locking device may have a locking section on one yoke section of an insertion opening and a locking section on the other yoke section, which is engaged by the pivoting movement at the first joint along an insertion direction into the insertion opening. The locking device can be inserted. Furthermore, one of the shackle sections can have a rotary latch which is rotatable about a pivot axis between an unlocked position and a locked position, and which may be biased into the locked position. Additionally, the rotary latch can be forced into the unlocked position against the bias by a cam formed on the locking section when the locking section is inserted, and can be designed to rotate back into the locked position as a result of the locking section being fully inserted into the insertion opening.

Die Drehachse des Drehriegels kann generell senkrecht zu der Einführrichtung des Schließabschnitts des genannten anderen Bügelabschnitts ausgerichtet sein.The axis of rotation of the rotary bolt can generally be aligned perpendicular to the insertion direction of the locking section of the aforementioned other bolt section.

Insbesondere kann der Drehriegel dazu ausgebildet sein, aufgrund der Vorspannung in die Schließstellung zurückzudrehen, sobald der Schließabschnitt vollständig in die Einführöffnung eingeführt ist. Der Drehriegel kann daher insbesondere eine Automatikfunktion des Schlosses ermöglichen, indem unmittelbar infolge des Einführens des Schließabschnitts in die Einführöffnung eine Verriegelung der beiden Bügelabschnitte aneinander erfolgen kann. Hierzu kann der Drehriegel insbesondere mittels einer Torsionsfeder in die Verriegelungsstellung vorgespannt sein, so dass der Riegel in eine Drehung entgegen der Spannung der Torsionsfeder versetzt werden muss, um in die Entriegelungsstellung zu gelangen und den Schließabschnitt für ein Lösen aus der Einführöffnung freigeben zu können. Im Vergleich zu translatorisch bewegbaren und in eine Verriegelungsstellung vorspannten Riegeln kann ein solcher Drehriegel daher insbesondere einen Schutz vor Aufbruchsversuchen unter Rückgriff auf die sogenannte Hammerschlag-Methode bieten, bei welcher ein Schlag auf ein Schlossgehäuse ausgeübt wird, um einen translatorisch vorgespannten Riegel kurzzeitig entgegen der Vorspannung zurückzudrängen und gleichzeitig an einem Schließabschnitt zu ziehen, so dass der Schließabschnitt aus dem Schlossgehäuse gelöst werden kann.In particular, the rotary bolt can be designed to return to the locked position due to preload as soon as the locking section is fully inserted into the insertion opening. The rotary bolt can therefore enable an automatic function of the lock, as the two shackle sections can be locked together immediately upon insertion of the locking section into the insertion opening. For this purpose, the rotary bolt can be preloaded into the locked position, in particular by means of a torsion spring, so that the bolt must be rotated against the tension of the torsion spring in order to reach the unlocked position and release the locking section from the insertion opening. In comparison to translationally movable bolts that are pre-tensioned into a locking position, such a rotary bolt can therefore offer particular protection against break-in attempts using the so-called hammer blow method, in which a blow is applied to a lock housing to briefly push back a translationally pre-tensioned bolt against the pre-tension and at the same time pull on a locking section so that the locking section can be released from the lock housing.

Insbesondere kann der Drehriegel durch eine während des Einführens des Schließabschnitts von dem Nocken tangential bezüglich der Drehachse auf den Drehriegel übertragene Kraft aus der Verriegelungsstellung heraus in die Entriegelungsstellung drehbar sein. Bei einem darauffolgenden Ziehen an dem Bügelabschnitt, welcher den Schließabschnitt aufweist, kann zwar grundsätzlich eine der während des Einführens übertragenen tangentialen Kraft entgegengerichtete tangentiale Kraft auf den Drehriegel übertragbar sein, wobei eine dadurch bedingte Drehung des Drehriegels durch die Verriegelungseinrichtung jedoch blockierbar und der eingeführte Schließstab gegen ein derartiges Lösen aus der Einführöffnung gesperrt sein kann. Um den Drehriegel bei eingeführte und verriegeltem Schließabschnitt in die Entriegelungsstellung zu bewegen und den Schließabschnitt entnehmen zu können, kann daher eine ordnungsgemäße Betätigung der Verriegelungseinrichtung erforderlich sein.In particular, the rotary bolt can be rotated from the locked position to the unlocked position by a force transmitted tangentially to the rotary bolt from the cam to the rotary bolt during insertion of the locking section. While a subsequent pull on the shackle section containing the locking section can, in principle, transmit a tangential force to the rotary bolt opposite to the tangential force transmitted during insertion, any resulting rotation of the rotary bolt can be blocked by the locking mechanism, and the inserted locking bar can be locked against such release from the insertion opening. Therefore, to move the rotary bolt to the unlocked position and remove the locking section when it is inserted and locked, proper operation of the locking mechanism may be necessary.

Beispielsweise kann der Drehriegel eine Entnahmeausnehmung aufweisen, welche in der Entriegelungsstellung des Drehriegels in Flucht zu einer Bahn angeordnet sein kann, welche der Schließstab oder dessen Nocken bei einem Entnehmen aus der Einführöffnung beschreibt, so dass insbesondere der Nocken bei sich in der Entriegelungsstellung befindlichen Drehriegel durch eine solche Entnahmeaussparung hindurchführbar sein kann. In der Verriegelungsstellung kann die Entnahmeaussparung hingegen derart verdreht sein, dass der Nocken nicht durch die Entnahmeaussparung durchführbar ist, sondern an einer Begrenzung des Drehriegels anschlägt, wenn eine aus der Einführöffnung heraus gerichtete Kraft auf den Schließabschnitt ausgeübt wird.For example, the rotary bolt can have a removal recess which, in the unlocked position of the rotary bolt, can be aligned with a path described by the locking bar or its cam when removed from the insertion opening, so that, in particular, the cam can be guided through such a removal recess when the rotary bolt is in the unlocked position. In the locked position, however, the removal recess can be rotated in such a way that the cam cannot be guided through the removal recess, but instead abuts a limit of the rotary bolt when a force directed out of the insertion opening is exerted on the locking section.

Die Verriegelungseinrichtung kann bei einigen Ausführungsformen an dem einen Bügelabschnitt ferner einen Schließzylinder oder einen elektrischen Antrieb aufweisen, welcher dazu ausgebildet sein kann, einen Exzenter zu einer Drehung anzutreiben. Ferner kann der Drehriegel bei in die Einführöffnung eingeführtem Schließabschnitt durch das Drehen des Exzenters in die Entriegelungsstellung bringbar sein.In some embodiments, the locking device may also include a locking cylinder or an electric drive on one of the shackle sections, which may be configured to drive an eccentric to rotate. Furthermore, with the locking section inserted into the insertion opening, the rotary bolt can be moved into the unlocked position by rotating the eccentric.

Insbesondere kann ein Schließzylinder mittels eines zugeordneten mechanischen Schlüssels betätigbar und drehbar sein, um dadurch auch den Exzenter, der insbesondere drehfest mit einem Teil des Schließzylinders gekoppelt sein kann, in eine Drehung versetzen zu können. Ein solcher Schließzylinder kann insbesondere einen drehbar in einem Zylindergehäuse gelagerten Zylinderkern sowie mehrere Zuhaltungen aufweisen, welche durch den zugeordneten Schlüssel sortierbar sind, bei nicht eingeführtem Schlüssel jedoch eine Drehung des Zylinderkerns relativ zu dem Zylindergehäuse blockieren.In particular, a lock cylinder can be operated and rotated by means of an associated mechanical key, thereby also enabling the eccentric, which may be rigidly coupled to a part of the lock cylinder, to rotate. Such a lock cylinder may, in particular, have a cylinder core rotatably mounted in a cylinder housing and several tumblers which can be sorted by the associated key, but which, when the key is not inserted, block rotation of the cylinder core relative to the cylinder housing.

Ein elektrischer Antrieb kann insbesondere einen Elektromotor zum Generieren einer Drehbewegung aufweisen, um einen Exzenter zu der erläuterten Drehung antreiben zu können.An electric drive can, in particular, include an electric motor to generate a rotary motion in order to drive an eccentric to the rotation described.

Insbesondere kann der Exzenter dazu ausgebildet sein, den Drehriegel in der Verriegelungsstellung zu kontaktieren und gegen eine Drehung etwa aufgrund eines gewaltsamen Ziehens an dem Schließabschnitt zu blockieren. Aufgrund eines solchen Kontakts kann der Exzenter den Drehriegel jedoch bei einer durch den Schließzylinder oder den elektrischen Antrieb veranlassten Drehung mitnehmen, um den Drehriegel in die Entriegelungsstellung zu drehen und den eingeführten Schließabschnitt dadurch für ein Entnehmen aus der Einführöffnung freizugeben. Insbesondere kann der Exzenter daher in der Verriegelungsstellung an einer Anschlagfläche des Drehriegels anliegen, um einerseits eine Drehung des Drehriegels durch Ziehen an dem Schließabschnitt entgegen der Einführrichtung zu verhindern und andererseits den Drehriegel wahlweise in die Entriegelungsstellung antreiben zu können.In particular, the eccentric can be designed to contact the rotary bolt in the locked position and block it against rotation, for example, due to a forced pull on the locking section. Due to such contact, the eccentric can lock the rotary bolt. However, when rotated by the locking cylinder or the electric drive, the eccentric is engaged to turn the locking bolt into the unlocking position, thereby releasing the inserted locking section for removal from the insertion opening. In particular, the eccentric can therefore rest against a stop surface of the locking bolt in the locked position, both to prevent rotation of the locking bolt by pulling on the locking section against the insertion direction and to selectively drive the locking bolt into the unlocking position.

Gemäß einer Ausführungsform kann der Drehriegel um eine Drehachse drehbar sein, die senkrecht zu der Einführrichtung des Schließabschnitts ausgerichtet ist, wobei der Schließzylinder oder elektrische Antrieb parallel zu der Einführrichtung ausgerichtet ist und der Exzenter zu der Drehung um eine parallel zu der Einführrichtung ausgerichtete Drehachse antreibbar ist. Wenn die Drehachse des Exzenters und der Schließzylinder oder der elektrische Antrieb parallel zu der Einführrichtung ausgerichtet sind, kann die Drehachse des Exzenters einer Drehachse eines Zylinderkerns des Schließzylinders oder einer Motorachse eines Elektromotors des elektrischen Antriebs entsprechen oder parallel zu einer solchen Drehachse ausgerichtet sein.According to one embodiment, the rotary bolt can be rotatable about an axis of rotation oriented perpendicular to the insertion direction of the locking section, wherein the locking cylinder or electric drive is oriented parallel to the insertion direction and the eccentric can be driven to rotate about an axis of rotation oriented parallel to the insertion direction. If the axis of rotation of the eccentric and the locking cylinder or the electric drive are oriented parallel to the insertion direction, the axis of rotation of the eccentric can correspond to, or be aligned parallel to, the axis of rotation of a cylinder core of the locking cylinder or a motor shaft of an electric motor of the electric drive.

Bei einigen Ausführungsformen können die Drehachse des Exzenters und/oder des Zylinderkerns und/oder des Elektromotors senkrecht zu der Drehachse des Drehriegels angeordnet sein, insbesondere wenn die Drehachse des Drehriegels senkrecht zu der Einführrichtung des genannten Schließabschnitts ausgerichtet ist. Hierdurch kann insbesondere eine kompakte Ausbildung der Verriegelungseinrichtung erreicht werden, indem nicht sämtliche Komponenten der Verriegelungseinrichtung entlang der Einführrichtung ausgerichtet sind, sondern die dazu senkrechte Ausrichtung des Drehriegels eine Platzersparnis in dieser Richtung ermöglicht.In some embodiments, the axis of rotation of the eccentric and/or the cylinder core and/or the electric motor can be arranged perpendicular to the axis of rotation of the rotary bolt, particularly if the axis of rotation of the rotary bolt is aligned perpendicular to the insertion direction of the locking section. This allows for a more compact design of the locking device, as not all components of the locking device are aligned along the insertion direction, but rather the perpendicular orientation of the rotary bolt saves space in this direction.

Allgemein kann an dem einen Bügelabschnitt der bereits erwähnte Verriegelungsmechanismus der Verriegelungseinrichtung angeordnet sein, um den an dem anderen Bügelabschnitt angeordneten Schließabschnitt der Verriegelungseinrichtung wahlweise verriegeln zu können. Der Verriegelungsmechanismus kann daher eine oder mehrere der vorstehend als an dem einen Bügelabschnitt angeordnet erwähnten Komponenten umfassen.In general, the aforementioned locking mechanism of the locking device can be arranged on one shackle section in order to selectively lock the locking section of the locking device located on the other shackle section. The locking mechanism can therefore comprise one or more of the components mentioned above as being arranged on one shackle section.

Bei einigen Ausführungsformen kann das Schloss an dem zweiten Längsende des Ringbügels einen Schlosskörper und ein Schutzgehäuse aufweisen, die zumindest einen Teil der Verriegelungseinrichtung umgeben und an denen einer der Bügelabschnitte fixiert ist, Das Schutzgehäuse kann an einer Befestigungsstelle - insbesondere an einem Ende - des Schlosskörpers eingehängt und an einer anderen Befestigungsstelle - insbesondere an einem anderen Ende - des Schlosskörpers an dem Schlosskörper befestigt sein, wobei der eine Bügelabschnitt zwischen dem Schlosskörper und dem Schutzgehäuse gefangen sein kann.In some embodiments, the lock can have a lock body and a protective housing at the second longitudinal end of the ring shackle, which surround at least part of the locking device and to which one of the shackle sections is fixed. The protective housing can be hooked onto the lock body at one attachment point – in particular at one end – and attached to the lock body at another attachment point – in particular at another end – of the lock body, with one shackle section being trapped between the lock body and the protective housing.

Insbesondere können Komponenten der Verriegelungseinrichtung in dem Schlosskörper angeordnet sein und das Schutzgehäuse kann dazu dienen, an dem Schlosskörper zum Aufnehmen der Komponenten der Verriegelungseinrichtung erforderliche Öffnungen zu verschließen und diese Komponenten dadurch vor einem unbefugten Zugriff zu sichern. Jedoch kann das Schutzgehäuse beispielsweise die vorstehend erwähnte Einführöffnung zum Einführen eines Schließabschnitts aufweisen oder die Einführöffnung kann an dem Schlosskörper freibleiben. Es ist nicht erforderlich, dass der Schlosskörper und das Schutzgehäuse die Verriegelungseinrichtung vollständig umschließen.In particular, components of the locking mechanism can be arranged within the lock body, and the protective housing can serve to close any openings in the lock body required to accommodate these components, thereby securing them against unauthorized access. However, the protective housing may, for example, have the aforementioned insertion opening for inserting a locking section, or the insertion opening may remain open on the lock body. It is not necessary for the lock body and the protective housing to completely enclose the locking mechanism.

Indem das Schutzgehäuse an einer Befestigungsstelle des Schlosskörper eingehängt werden kann, muss das Schutzgehäuse lediglich an der anderen Befestigungsstelle des Schlosskörpers befestigt werden, so dass eine einfache und schnell durchzuführende Montage ermöglicht werden kann. Zudem kann das Schutzgehäuse insbesondere aus einem gehärteten Material gefertigt sein, um einen zuverlässigen Aufbruchsschutz und/oder Sägeschutz bieten zu können.By allowing the protective housing to be hooked onto one mounting point of the lock body, it only needs to be attached to the other mounting point, thus enabling quick and easy installation. Furthermore, the protective housing can be made of a hardened material to provide reliable protection against forced entry and/or sawing.

Ferner kann das Befestigen des Schutzgehäuses an dem Schlosskörper auch ermöglichen, den genannten einen Bügelabschnitt mit den daran vorgesehenen Komponenten der Verriegelungseinrichtung zu verbinden, indem der Bügelabschnitt durch das Befestigen des Schutzgehäuses an dem Schlosskörper insbesondere unmittelbar zwischen dem Schlosskörper und dem Schutzgehäuse gefangen sein kann. Insbesondere kann der eine Bügelabschnitt zwischen dem Schlosskörper und dem Schutzgehäuse durch Formschluss gefangen sein.Furthermore, attaching the protective housing to the lock body can also enable the connection of the aforementioned shackle section to the locking device components provided thereon, by allowing the shackle section to be trapped, in particular directly, between the lock body and the protective housing. Specifically, the shackle section can be trapped between the lock body and the protective housing by positive locking.

Insbesondere können bei einigen Ausführungsformen der erwähnte Drehriegel sowie der erwähnte Schließzylinder oder der erwähnte elektrische Antrieb in dem Schlosskörper gehalten sein und/oder das Schutzgehäuse kann den Drehriegel zumindest teilweise umgeben.In particular, in some embodiments the aforementioned rotary bolt, as well as the aforementioned locking cylinder or the aforementioned electric drive, may be held in the lock body and/or the protective housing may at least partially surround the rotary bolt.

Bei einigen Ausführungsformen können der Schlosskörper, das Schutzgehäuse und der eine Bügelabschnitt ferner durch ein einziges Befestigungsmittel aneinandergehalten sein. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Schutzgehäuse an demjenigen Ende, an welchem das Schutzgehäuse an dem Schlosskörper befestigt ist, durch einen durch das Schutzgehäuse und den Schlosskörper hindurchgeführten Niet an dem Schlosskörper befestigt ist, wobei der eine Bügelabschnitt zwischen dem Niet und dem Schutzgehäuse derart gefangen sein kann, so dass der eine Bügelabschnitt nicht aus dem Schlosskörper herausrutschen kann. Beispielsweise können dazu ferner an dem Schutzgehäuse ausgebildete Halteerhebungen vorgesehen sein, die in an dem Bügelabschnitt ausgebildete Öffnungen eingreifen und ein Herausrutschen des Bügelabschnitts aus dem von dem Niet und dem Schutzgehäuse gebildeten Spalt verhindern. Ein ausreichend geringer Abstand zwischen dem Niet und dem Schutzgehäuse kann zudem ein Lösen des Bügelabschnitts von den Halteerhebungen verhindern, um den Bügelabschnitt sicher mit dem Schlosskörper und dem Schutzgehäuse verbinden zu können.In some embodiments, the lock body, the protective housing, and one shackle section can furthermore be held together by a single fastening means. For example, it can be provided that the protective housing is fastened at the end where the The protective housing is attached to the lock body by a rivet passing through both the protective housing and the lock body. One shackle section can be trapped between the rivet and the protective housing in such a way that it cannot slip out of the lock body. For example, retaining projections can also be provided on the protective housing to engage in openings formed on the shackle section and prevent it from slipping out of the gap formed by the rivet and the protective housing. A sufficiently small distance between the rivet and the protective housing can also prevent the shackle section from detaching from the retaining projections, thus ensuring a secure connection between the shackle section and the lock body and the protective housing.

Bei einigen Ausführungsformen kann der Schließabschnitt durch eine in Richtung des einen Bügelabschnitts vorgespannte Hülle bedeckt sein. Eine solche Hülle kann insbesondere im Zuge eines Schließens des Ringbügels entgegen der Vorspannung zurückdrängbar sein, so dass der Schließabschnitt aus der Hülle heraustreten und in die Einführöffnung einführbar sein kann. Hingegen kann die Hülle im offenen Zustand des Ringbügels den Schließabschnitt verdecken, um diesen beispielsweise vor Beschädigungen oder Verschmutzungen schützen zu können.In some embodiments, the locking section can be covered by a sleeve that is pre-tensioned in the direction of one of the shackle sections. Such a sleeve can, in particular, be pushed back against the pre-tension when the ring shackle is closed, so that the locking section can emerge from the sleeve and be inserted into the insertion opening. Conversely, when the ring shackle is open, the sleeve can cover the locking section to protect it, for example, from damage or contamination.

Die Erfindung wird im Folgenden rein beispielhaft anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.The invention is explained below by way of example using a specific embodiment with reference to the drawings.

Es zeigen:

  • 1A bis 1C jeweilige perspektivische Darstellungen eines Schlosses mit einem Ringbügel in einem offenen Zustand, in einem geschlossenen Zustand, in welchem der Ringbügel eine geschlossene Schlaufe bildet, und in einem in eine Aufbewahrungsstellung gefalteten Zustand;
  • 2A und 2B eine weitere Darstellung des Schlosses mit entnommener Verkleidung des Ringbügels sowie eine Detailansicht auf ein zweites Längsende des Ringbügels, an welchem eine Verriegelungseinrichtung ausgebildet ist;
  • 3A und 3B jeweilige Explosionsdarstellungen von an einem vorderen Bügelsegment eines linken Bügelabschnitts des Ringbügels angeordneten Komponenten der Verriegelungseinrichtung;
  • 4A bis 4C jeweilige Darstellungen auf einen zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung drehbaren Drehriegel bei in der Verriegelungsstellung positioniertem Drehriegel, bei in der Verriegelungsstellung positioniertem Drehriegel und verriegeltem Bügelabschnitt sowie bei in der Entriegelungsstellung positioniertem Drehriegel; und
  • 5 eine Explosionsdarstellung von an einem vorderen Bügelsegment eines rechten Bügelabschnitts des Ringbügels angeordneten Komponenten der Verriegelungseinrichtung.
They show:
  • 1A to 1C respective perspective views of a lock with a ring shackle in an open state, in a closed state in which the ring shackle forms a closed loop, and in a state folded into a storage position;
  • 2A and 2B a further illustration of the lock with the ring shackle cover removed, as well as a detailed view of a second longitudinal end of the ring shackle, on which a locking device is formed;
  • 3A and 3B respective exploded views of components of the locking device arranged on a front bracket segment of a left bracket section of the ring bracket;
  • 4A to 4C respective illustrations of a rotary latch rotatable between a locking position and an unlocking position with the rotary latch positioned in the locking position, with the rotary latch positioned in the locking position and the locking lever section engaged, and with the rotary latch positioned in the unlocking position; and
  • 5 An exploded view of components of the locking device arranged on a front bracket segment of a right bracket section of the ring bracket.

1A zeigt ein Schloss 11 mit einem Ringbügel 13, welcher sich in 1A in einem offenen Zustand O befindet. Der Ringbügel 13 erstreckt sich zwischen einem ersten Längsende 15 und einem zweiten Längsende 17 und weist an dem ersten Längsende 15 ein erstes Gelenk 21 auf, so dass der Ringbügel 13 in zwei an dem ersten Gelenk 21 gegeneinander verschwenkbare Bügelabschnitte 25 und 27 unterteilt ist und ein linker Bügelabschnitt 25 sowie einer rechter Bügelabschnitt 27 gebildet sind. Zudem erstreckt sich der Ringbügel 13 in einer Gebrauchsstellung H innerhalb einer Erstreckungsebene E, wobei eine Gelenkachse G1 des ersten Gelenks 21 senkrecht zu der Erstreckungsebene E ausgerichtet ist. 1A shows a lock 11 with a ring shackle 13, which is located in 1A The ring bracket 13 is in an open state O. It extends between a first longitudinal end 15 and a second longitudinal end 17 and has a first joint 21 at the first longitudinal end 15, such that the ring bracket 13 is divided into two bracket sections 25 and 27 which are pivotable relative to each other at the first joint 21, forming a left bracket section 25 and a right bracket section 27. Furthermore, in a working position H, the ring bracket 13 extends within a plane of extension E, with a joint axis G1 of the first joint 21 being oriented perpendicular to the plane of extension E.

Wie aus der Zusammenschau der 1A und 1B hervorgeht, ermöglicht es die Ausbildung des Ringbügels 13 mit dem ersten Gelenk 21, den Ringbügel 13 nach Art einer Zange durch eine Schwenkbewegung P1 der Bügelabschnitte 25 und 27 an dem ersten Gelenk 21 von dem in 1A gezeigten offenen Zustand O in einen in 1B gezeigten geschlossenen Zustand C zu verschwenken (oder umgekehrt). Hierbei geht aus 1A hervor, dass die Bügelabschnitte 25 und 27 in dem offenen Zustand O an dem zweiten Längsende 17 des Ringbügels 13 voneinander getrennt sind, so dass an dem zweiten Längsende 17 eine Öffnung 29 zwischen jeweiligen Enden der Bügelabschnitte 25 und 27 besteht und etwa ein Rahmenabschnitt eines Fahrrads sowie ein Abschnitt eines ortsfesten Gegenstands, beispielsweise eines Fahrradständers, in einen Innenraum 19 des Ringbügels 13 eingeführt werden können. Durch die Schwenkbewegung P1 und das Überführen des Ringbügels 13 in den geschlossenen Zustand C bildet der Ringbügel 13 hingegen eine sich in der Erstreckungsebene E erstreckende geschlossene Schlaufe S, so dass in dem erwähnten Beispiel der Rahmenabschnitt des Fahrrads und der ortsfeste Gegenstand durch den geschlossenen Ringbügel 13 miteinander verbunden und ein Entfernen des Fahrrads von dem ortsfesten Gegenstand verhindert werden kann. Zudem zeigt 1B, dass der Ringbügel 13 in dem geschlossenen Zustand und in der Gebrauchsstellung H eine ovale Form 43 aufweist und somit eine ovale geschlossene Schlaufe S bildet, welche die Erstreckungsebene E letztlich aufspannt.As can be seen from the overall picture of the 1A and 1B As can be seen, the formation of the ring bracket 13 with the first joint 21 enables the ring bracket 13 to be moved like a pair of pliers by a pivoting movement P1 of the bracket sections 25 and 27 at the first joint 21 from the one in 1A shown open state O in a 1B to pivot the closed state C shown (or vice versa). This assumes 1A It is shown that the bracket sections 25 and 27 are separated from each other at the second longitudinal end 17 of the ring bracket 13 in the open state O, so that an opening 29 exists at the second longitudinal end 17 between the respective ends of the bracket sections 25 and 27, and that, for example, a frame section of a bicycle and a section of a stationary object, such as a bicycle stand, can be inserted into an interior 19 of the ring bracket 13. However, by the pivoting movement P1 and the transfer of the ring bracket 13 into the closed state C, the ring bracket 13 forms a closed loop S extending in the plane E, so that in the aforementioned example, the frame section of the bicycle and the stationary object are connected to each other by the closed ring bracket 13, and removal of the bicycle from the stationary object is prevented. Furthermore, it shows 1B , that the ring bracket 13 in the closed state and in the operating position H has an oval shape 43 and thus forms an oval closed loop S which ultimately spans the extension plane E.

Ferner ist in den 1A und 1B veranschaulicht, dass an dem zweiten Längsende 17, an welchem der Ringbügel 13 wahlweise geöffnet oder geschlossen werden kann, eine Verriegelungseinrichtung 23 ausgebildet ist, welche an dem rechten Bügelabschnitt 27 einen von einer Hülle 87 bedeckten Schließabschnitt 47 und an dem linken Bügelabschnitt 25 einen Verriegelungsmechanismus 18 aufweist. Wie nachstehend noch näher erläutert, ist, kann der Schließabschnitt 47 und damit der rechte Bügelabschnitt 27 mittels eines durch einen Schlüssel 61 betätigbaren Drehriegels 49 wahlweise an dem linken Bügelabschnitt 25 verriegelt werden, um den Ringbügel 13 dadurch in dem geschlossenen Zustand C zu sichern (vgl. auch 3A bis 4C).Furthermore, in the 1A and 1B Figure 1 illustrates that a locking device 23 is formed at the second longitudinal end 17, at which the ring yoke 13 can be selectively opened or closed. This locking device has a locking section 47 covered by a sleeve 87 on the right yoke section 27 and a locking mechanism 18 on the left yoke section 25. As explained in more detail below, the locking section 47, and thus the right yoke section 27, can be selectively locked to the left yoke section 25 by means of a rotary bolt 49, which can be operated by a key 61, in order to secure the ring yoke 13 in the closed state C (see also Figure 23). 3A to 4C ).

Wie nachstehend ebenfalls noch näher erläutert ist, ist die Verriegelungseinrichtung 23 zudem dazu ausgebildet, den linken Bügelabschnitt 25 und den rechten Bügelabschnitt 27 automatisch aneinander zu verriegeln, wenn der Ringbügel 13 durch die Schwenkbewegung P1 an dem ersten Gelenk 21 geschlossen und von dem offenen Zustand O in den geschlossenen Zustand C überführt wird. Insofern ermöglicht das Schloss 11 eine einfache Betätigung zum Öffnen, Schließen und Verriegeln des Ringbügels 13, indem die Bügelabschnitte 25 und 27 an dem zweiten Längsende 17 wahlweise auseinanderbewegt werden können, um das Schloss 11 zu öffnen, oder zusammengeführt werden können, um das Schloss 11 in den geschlossenen Zustand C zu überführen und die Bügelabschnitte 25 und 27 unmittelbar aneinander zu verriegeln.As explained in more detail below, the locking device 23 is also designed to automatically lock the left shackle section 25 and the right shackle section 27 together when the ring shackle 13 is closed by the pivoting movement P1 at the first joint 21 and moved from the open state O to the closed state C. In this respect, the lock 11 allows for easy operation to open, close, and lock the ring shackle 13, as the shackle sections 25 and 27 can be selectively moved apart at the second longitudinal end 17 to open the lock 11, or brought together to move the lock 11 to the closed state C and lock the shackle sections 25 and 27 directly to each other.

Um jedoch zudem eine kompakte Aufbewahrung des Schlosses 11 und einen komfortablen Transport des Schlosses 11 zu ermöglichen, ist an dem linken Bügelabschnitt 25 ein zweites Gelenk 31 und an dem rechten Bügelabschnitt 27 ein zweites Gelenk 37 ausgebildet, so dass der linke Bügelabschnitt 25 in ein hinteres Bügelsegment 35 und ein vorderes Bügelsegment 33 und der rechte Bügelabschnitt 27 in ein hinteres Bügelsegment 41 und ein vorderes Bügelsegment 39 unterteilt ist. Wie insbesondere aus 1B hervorgeht, sind Gelenkachsen G2 der zweiten Gelenke 31 und 37 innerhalb der Erstreckungsebene E des Ringbügels 13 ausgerichtet, wenn sich der Ringbügel 13 in dem geschlossenen Zustand C und in der Gebrauchsstellung H befindet, und fallen in diesem Zustand des Ringbügels 13 zusammen.However, in order to also enable compact storage and convenient transport of the lock 11, a second joint 31 is formed on the left shackle section 25 and a second joint 37 on the right shackle section 27, so that the left shackle section 25 is divided into a rear shackle segment 35 and a front shackle segment 33, and the right shackle section 27 into a rear shackle segment 41 and a front shackle segment 39. As can be seen in particular from 1B As can be seen, the joint axes G2 of the second joints 31 and 37 are aligned within the extension plane E of the ring bracket 13 when the ring bracket 13 is in the closed state C and in the operating position H, and coincide in this state of the ring bracket 13.

Die zweiten Gelenke 31 und 37 ermöglichen es daher insbesondere, den Ringbügel 13 ausgehend von der in 1B gezeigten Stellung durch eine Schwenkbewegung P2 an den zweiten Gelenken 31 und 37 in eine in 1C veranschaulichte Aufbewahrungsstellung A zu überführen, in welcher die hinteren Bügelsegmente 35 und 41 entlang der jeweiligen vorderen Bügelsegmente 33 und 39 des zugeordneten Bügelabschnitts 25 oder 27 verlaufen. Da die zweiten Gelenkachsen G2 innerhalb der Erstreckungsebene E ausgerichtet sind, können die hinteren Bügelsegmente 35 und 41 relativ zu den vorderen Bügelsegmenten 33 und 39 gewissermaßen zunächst aus der Erstreckungsebene E des Ringbügels 13 herausgeklappt werden, wobei die hinteren Bügelsegmente 35 und 41 jedoch in der Aufbewahrungsstellung A wiederum in die Erstreckungsebene E gelangen, so dass das Schloss 11 auch in der Aufbewahrungsstellung A eine flache Anordnung bildet und sich in der Erstreckungsebene E erstreckt. Zudem befinden sich die hinteren Bügelsegmente 35 und 41 somit in der Aufbewahrungsstellung A in einer durch die vorderen Bügelsegmente 33 und 39 definierten Aufbewahrungsebene F, welche im Falle von während der Schwenkbewegung P2 unbewegt bleibenden vorderen Bügelsegmenten 33 und 39 der Erstreckungsebene E entspricht.The second joints 31 and 37 therefore make it possible, in particular, to extend the ring bracket 13 from the point in 1B The position shown is changed by a pivoting movement P2 at the second joints 31 and 37 into a position that is in 1C to transfer the illustrated storage position A, in which the rear shackle segments 35 and 41 run along the respective front shackle segments 33 and 39 of the associated shackle section 25 or 27. Since the second pivot axes G2 are aligned within the extension plane E, the rear shackle segments 35 and 41 can, in a sense, initially be folded out of the extension plane E of the ring shackle 13 relative to the front shackle segments 33 and 39, whereby the rear shackle segments 35 and 41 return to the extension plane E in storage position A, so that the lock 11 also forms a flat arrangement in storage position A and extends in the extension plane E. Furthermore, the rear bracket segments 35 and 41 are thus in storage position A in a storage plane F defined by the front bracket segments 33 and 39, which corresponds to the extension plane E in the case of the front bracket segments 33 and 39 remaining unmoved during the pivoting movement P2.

Insbesondere kann das Falten des Ringbügels 13 in die Aufbewahrungsstellung A ferner in dem geschlossenen Zustand C des Ringbügels 13 erfolgen, so dass der Ringbügel 13 beispielsweise erst in den in 1B gezeigten geschlossenen Zustand C gebracht werden kann, um daraufhin in die Aufbewahrungsstellung A gefaltet zu werden. Zudem können die beiden Bügelabschnitte 25 und 27 insbesondere auch in der Aufbewahrungsstellung A aneinander verriegelbar und/oder verriegelt sein.In particular, the folding of the ring clasp 13 into storage position A can also be carried out in the closed state C of the ring clasp 13, so that the ring clasp 13 is, for example, only in the 1B The closed position C shown can be brought into place, and then folded into storage position A. Furthermore, the two bracket sections 25 and 27 can also be locked together and/or locked in storage position A.

Ferner wird insbesondere aus den 1B und 1C ersichtlich, dass die jeweiligen Bügelsegmente 33, 35, 39 und 41 der Bügelabschnitte 25 und 27 sämtlich im Wesentlichen J-förmig ausgebildet sind. Zum einen ermöglicht dies, die Bügelabschnitte 25 und 27 insgesamt C-förmig zu gestalten, um dadurch die in 1B veranschaulichte geschlossene Schlaufe S mit ovaler Form 43 bilden zu können, wenn der Ringbügel 13 geschlossen wird. Zudem kann aufgrund dieser Form der Bügelsegmente 33, 35, 39 und 41 infolge des Faltens des Ringbügels 13 in die Aufbewahrungsstellung A erreicht werden, dass sich die jeweiligen hinteren Bügelsegmente 35 und 41 entlang der zugeordneten vorderen Bügelsegmente 33 und 39 erstrecken und dass die jeweiligen hinteren Bügelsegmente 35 und 41 in der Aufbewahrungsstellung A neben den zugeordneten vorderen Bügelsegmenten 33 und 39 zu liegen kommen, wobei die Bügelabschnitte 25 und 27 in der Aufbewahrungsstellung A an dem zweiten Längsende 17 miteinander verbunden bleiben können.Furthermore, it is particularly evident from the 1B and 1C It is evident that the respective temple segments 33, 35, 39 and 41 of temple sections 25 and 27 are all essentially J-shaped. This allows temple sections 25 and 27 to be designed as a whole in a C-shape, thereby facilitating the 1B The illustrated closed loop S with an oval shape 43 can be formed when the ring clasp 13 is closed. Furthermore, due to the shape of the clasp segments 33, 35, 39 and 41, folding the ring clasp 13 into storage position A allows the respective rear clasp segments 35 and 41 to extend along the associated front clasp segments 33 and 39, and the respective rear clasp segments 35 and 41 to lie next to the associated front clasp segments 33 and 39 in storage position A, with the clasp sections 25 and 27 remaining connected to each other at the second longitudinal end 17 in storage position A.

Ferner geht aus den 1B und 1C hervor, dass die vorderen Bügelsegmente 33 und 39 in dem geschlossenen Zustand C des Ringbügels 13, wenn sich dieser in der Gebrauchsstellung H befindet, eine U-Form U1 bilden, während die hinteren Bügelsegmente 35 und 41 ebenfalls eine U-Form U2 bilden. Die U-Formen U1 und U2 sind in der Gebrauchsstellung H, in welcher die Bügelsegmente 33, 35, 39 und 41 nicht an den zweiten Gelenken 31 und 37 gegeneinander verschwenkt sind, gewissermaßen spiegelverkehrt zueinander ausgerichtet, indem jeweilige Schenkel der U-Formen U1 und U2 einander zugewandt sind. Durch das Falten in die Aufbewahrungsstellung A kann hingegen die U-Form U2 der hinteren Bügelsegmente 35 und 41 in die U-Form U1 der vorderen Bügelsegmente 33 und 39 hineingeschwenkt werden, so dass das Schloss 11 in der Aufbewahrungsstellung A insgesamt eine U-Form bildet. Zudem sind die Längsenden 15 und 17 des Ringbügels 13 in der Aufbewahrungsstellung A unmittelbar benachbart zueinander angeordnet, wohingegen die Längsenden 15 und 17 in der Gebrauchsstellung H und in dem geschlossenen Zustand C des Ringbügels 13 einander entgegengesetzt und durch den von dem Ringbügel 13 eingeschlossenen Innenraum 19 voneinander getrennt sind.Furthermore, it is evident from the 1B and 1C highlighting that the front bracket segments 33 and 39 in the closed state C of the ring bracket 13, when it is in the operating position H, form a The rear shackle segments 35 and 41 form a U-shape U1, while the rear shackle segments 35 and 41 also form a U-shape U2. In the operating position H, in which the shackle segments 33, 35, 39, and 41 are not pivoted relative to each other at the second joints 31 and 37, the U-shapes U1 and U2 are, in a sense, mirror images of each other, with their respective legs facing each other. By folding into the storage position A, however, the U-shape U2 of the rear shackle segments 35 and 41 can be pivoted into the U-shape U1 of the front shackle segments 33 and 39, so that the lock 11 forms a U-shape overall in storage position A. Furthermore, the longitudinal ends 15 and 17 of the ring bracket 13 are arranged directly adjacent to each other in the storage position A, whereas the longitudinal ends 15 and 17 are opposite each other in the operating position H and in the closed state C of the ring bracket 13 and are separated from each other by the interior space 19 enclosed by the ring bracket 13.

Das Falten des Ringbügels 13 in die Aufbewahrungsstellung A ermöglicht es daher insbesondere, den Ringbügel 13 und damit das Schloss 11 in eine kompakte Anordnung zu überführen, um das Schloss 11 beispielsweise komfortabel während der Fahrt mit einem Fahrrad transportieren zu können.Folding the ring shackle 13 into storage position A therefore makes it possible in particular to transfer the ring shackle 13 and thus the lock 11 into a compact arrangement, in order to be able to transport the lock 11 comfortably, for example while riding a bicycle.

Die 2A und 2B veranschaulichen zudem weitergehend die Ausbildung der an dem zweiten Längsende 17 ausgebildeten Verriegelungseinrichtung 23, wobei an einem Ende des vorderen Bügelsegments 39 des rechten Bügelabschnitts 27 der erwähnte Schließabschnitt 47 mit einem als Erhebung ausgebildeten Nocken 51 ausgebildet ist. An einem Ende des linken Bügelabschnitts 25 oder dessen vorderem Bügelsegments 33 ist hingegen eine Einführöffnung 45 vorgesehen, in welche der Schließabschnitt 47 entlang einer Einführrichtung R infolge der Schwenkbewegung P1 an dem ersten Gelenk 21 einführbar ist. Insbesondere 2B veranschaulicht zudem, dass an dem vorderen Bügelsegment 33 des linken Bügelabschnitts 25 ein Schlosskörper 63 angeordnet ist, wobei ein Schutzgehäuse 65 an einem Ende 73 des Schlosskörpers 63 an dem Schlosskörper 63 eingehängt und an einem anderen Ende 75 des Schlosskörpers 63 an dem Schlosskörper 63 mit einem als Niet 77 ausgebildeten Befestigungsmittel 71 befestigt ist. Das Schutzgehäuse 65 weist zudem insbesondere die erwähnte Einführöffnung 45 für den Schließabschnitt 47 auf.The 2A and 2B The figures further illustrate the design of the locking device 23 formed at the second longitudinal end 17, wherein the aforementioned locking section 47 is formed with a cam 51 formed as a projection at one end of the front bracket segment 39 of the right bracket section 27. At one end of the left bracket section 25 or its front bracket segment 33, an insertion opening 45 is provided, into which the locking section 47 can be inserted along an insertion direction R as a result of the pivoting movement P1 at the first joint 21. In particular 2B Figure 1 further illustrates that a lock body 63 is arranged on the front shackle segment 33 of the left shackle section 25, wherein a protective housing 65 is hooked onto the lock body 63 at one end 73 and fastened to the lock body 63 at another end 75 by a fastening element 71 designed as a rivet 77. The protective housing 65 also features, in particular, the aforementioned insertion opening 45 for the locking section 47.

Die Ausbildung der an dem linken Bügelabschnitt 25 und dessen vorderem Bügelsegment 33 angeordneten Komponenten der Verriegelungseinrichtung 23 und insbesondere des Verriegelungsmechanismus 18 wird ferner anhand der 3A und 3B ersichtlich.The design of the components of the locking device 23 and, in particular, the locking mechanism 18, arranged on the left bracket section 25 and its front bracket segment 33, is further described by reference to the 3A and 3B visible.

Wie sich aus diesen Figuren ergibt, weist die Verriegelungseinrichtung 23 insbesondere einen um eine senkrecht zu der Einführrichtung R ausgerichtete Drehachse D drehbaren Drehriegel 49 auf, welcher mittels eines durch den bereits erwähnten Schlüssel 61 betätigbaren Schließzylinders 57 antreibbar ist (vgl. auch 4A und 4C). Die Verriegelungseinrichtung 23 ist daher bei der gezeigten Ausführungsform als rein mechanische Verriegelungseinrichtung 23 ausgebildet. Alternativ dazu wäre jedoch beispielweise auch eine Ausbildung der Verriegelungseinrichtung 23 als elektromechanische Verriegelungseinrichtung möglich, bei welcher etwa anstelle des Schließzylinders 57 ein elektrischer Antrieb zum Antreiben des Drehriegels 49 eingesetzt werden könnte.As can be seen from these figures, the locking device 23 has in particular a rotary bolt 49 which is rotatable about a pivot axis D oriented perpendicular to the insertion direction R and which can be driven by means of a locking cylinder 57 which can be actuated by the aforementioned key 61 (see also 4A and 4C The locking device 23 is therefore designed as a purely mechanical locking device 23 in the embodiment shown. Alternatively, however, it would also be possible, for example, to design the locking device 23 as an electromechanical locking device, in which, for instance, an electric drive could be used to drive the rotary bolt 49 instead of the locking cylinder 57.

Der Schließzylinder 57 ist um eine parallel zu der Einführrichtung R ausgerichtete Drehachse B drehbar, die somit senkrecht zu der Drehachse D des Drehriegels 49 ausgerichtet ist. Zudem zeigen die 3A und 3B, dass der Drehriegel 49 durch eine Torsionsfeder 85 in Richtung einer Verriegelungsstellung V vorgespannt ist, wie nachstehend noch näher erläutert ist (vgl. hierzu auch die 4A bis 4C).The locking cylinder 57 is rotatable about a pivot axis B aligned parallel to the insertion direction R, which is thus perpendicular to the pivot axis D of the rotary bolt 49. Furthermore, the 3A and 3B that the rotary latch 49 is biased in the direction of a locking position V by a torsion spring 85, as is explained in more detail below (see also the 4A to 4C ).

Der Schlosskörper 63 ist insbesondere dazu vorgesehen, den Schließzylinder 57 sowie den Drehriegel 49 zu lagern. Um den Schließzylinder 57 und den Drehriegel 49 einsetzen zu können, weist der Schlosskörper 63 daher eine Montageöffnung 99 auf. Zudem ist an dem Schließzylinder 57 eine Nut 91 ausgebildet und es ist ein Stift 79 vorgesehen, welcher bei eingesetztem Schließzylinder 57 durch jeweilige Öffnungen 101 des Schlosskörpers 63 geführt werden kann, um in die Nut 91 einzugreifen und den Schließzylinder 57 dadurch axial in dem Schlosskörper 63 zu fixieren.The lock body 63 is specifically designed to house the locking cylinder 57 and the rotary bolt 49. To accommodate the locking cylinder 57 and the rotary bolt 49, the lock body 63 therefore has a mounting opening 99. Furthermore, a groove 91 is formed on the locking cylinder 57, and a pin 79 is provided which, when the locking cylinder 57 is inserted, can be guided through respective openings 101 in the lock body 63 to engage in the groove 91 and thereby axially fix the locking cylinder 57 in the lock body 63.

Das bereits erwähnte Schutzgehäuse 65 ist insbesondere dazu vorgesehen, den Schließzylinder 57 und den Drehriegel 49 vor einem unbefugten Zugriff zu schützen und die Montageöffnung 99 zu verschließen. Wie die 3A und 3B veranschaulichen, weist der Schlosskörper 63 an dem Ende 73 einen Schlitz 67 auf, in welchen eine an dem Schutzgehäuse 65 ausgebildete Zunge 69 eingeführt werden kann, um das Schutzgehäuse 65 dadurch an dem Schlosskörper 63 einzuhängen. An dem dem Ende 73 entgegengesetzten Ende 75 des Schlosskörpers 63 sind in dem Schlosskörper 63 hingegen Öffnungen 93 ausgebildet und das Schutzgehäuse 65 weist korrespondierende Öffnungen 93 auf, so dass das Schutzgehäuse 65 mittels des durch die Öffnungen 93 des Schlosskörpers 63 und des Schutzgehäuses 65 geführten Niets 77 an dem Ende 75 des Schlosskörpers 63 befestigt werden kann. Insofern kann das Schutzgehäuse 65 durch einfaches Einhängen an dem Ende 73 und darauffolgendes Befestigen an dem anderen Ende 75 auf einfache Weise und mittels eines einzigen Befestigungsmittels 71, dem Niet 77, an dem Schlosskörper 63 befestigt werden.The protective housing 65 mentioned above is specifically designed to protect the locking cylinder 57 and the rotary bolt 49 from unauthorized access and to close the mounting opening 99. As the 3A and 3B To illustrate, the lock body 63 has a slot 67 at end 73 into which a tongue 69 formed on the protective housing 65 can be inserted in order to hook the protective housing 65 onto the lock body 63. At the end 75 of the lock body 63 opposite end 73, openings 93 are formed in the lock body 63, and the protective housing 65 has corresponding openings 93, so that the protective housing 65 can be attached to the lock body 63 by means of the rivet 77, which is guided through the openings 93 of the lock body 63 and the protective housing 65. The protective housing 65 can be attached to the lock body 63 by simply hooking it onto the end 75 and then fastening it to the other end 75 using a single fastening element 71, the rivet 77.

Ferner zeigt insbesondere 3B, dass an dem Schutzgehäuse 65 zwei Halteerhebungen 83 ausgebildet sind, während an dem vorderen Bügelsegment 33 des linken Bügelabschnitts 25 Öffnungen 81 ausgebildet sind. Im montierten Zustand greifen die Halteerhebungen 83 des Schutzgehäuses 65 in die Öffnungen 81 des Bügelsegments 33 ein, um ein Abrutschen des Bügelsegments 33 von dem Schutzgehäuse 65 zu verhindern. Zudem verhindert der Niet 77 ein Lösen der Öffnungen 81 des Bügelabschnitts 25 von den Halteerhebungen 83, so dass das vordere Bügelsegment 33 zwischen dem Schutzgehäuse 65 und dem Niet 77 und damit zwischen dem Schutzgehäuse 65 und dem Schlosskörper 63 gefangen und nicht von dem Schlosskörper 63 lösbar ist.Furthermore, in particular, it shows 3B The protective housing 65 has two retaining projections 83, while the front shackle segment 33 of the left shackle section 25 has openings 81. In the assembled state, the retaining projections 83 of the protective housing 65 engage in the openings 81 of the shackle segment 33 to prevent the shackle segment 33 from slipping off the protective housing 65. Furthermore, the rivet 77 prevents the openings 81 of the shackle section 25 from disengaging from the retaining projections 83, so that the front shackle segment 33 is trapped between the protective housing 65 and the rivet 77, and thus between the protective housing 65 and the lock body 63, and cannot be detached from the lock body 63.

Die 4A bis 4C veranschaulichen das Verriegeln und Entriegeln der Bügelabschnitte 25 und 27 aneinander.The 4A to 4C Illustrate the locking and unlocking of the stirrup sections 25 and 27 against each other.

Wie bereits erläutert, ist der Drehriegel 49 durch die Torsionsfeder 85 in eine in 4A veranschaulichte Verriegelungsstellung V vorgespannt, in welcher eine an dem Drehriegel 49 ausgebildete Entnahmeaussparung 53 entgegen der Einführrichtung R weist und der Einführöffnung 45 zugewandt ist. Zudem liegt ein durch den Schließzylinder 57 antreibbarer und drehwirksam mit dem Schließzylinder gekoppelter Exzenter 55 an einem an dem Drehriegel 49 ausgebildeten Anschlag 95 an, wobei sich an den Anschlag 95 jedoch eine an dem Drehriegel 49 ausgebildete Aussparung 97 anschließt.As already explained, the rotary latch 49 is held in a position by the torsion spring 85. 4A The illustrated locking position V is pre-tensioned, in which a removal recess 53 formed on the rotary bolt 49 points opposite the insertion direction R and is oriented towards the insertion opening 45. Furthermore, an eccentric 55, driven by the locking cylinder 57 and rotationally coupled to the locking cylinder, rests against a stop 95 formed on the rotary bolt 49, with a recess 97 formed on the rotary bolt 49 adjoining the stop 95.

Aufgrund dieser Anordnung des Drehriegels 49 und dessen Ausbildung mit der Aussparung 97 kann der Drehriegel 49 durch Einführen des Schließabschnitts 47 durch den Nocken 51 entgegen der Vorspannung der Torsionsfeder 85 aus der Verriegelungsstellung V herausgedreht werden (in den Figuren entgegen dem Uhrzeigersinn), wobei der Exzenter 55 während dieser Drehung in der Aussparung 97 geführt sein kann. Der Nocken 51 kann dazu insbesondere an Begrenzungen der Entnahmeaussparung 53 angreifen, um durch Übertragen einer tangentialen Kraft die Drehung des Drehriegels 49 zu erreichen.Due to this arrangement of the rotary bolt 49 and its design with the recess 97, the rotary bolt 49 can be rotated out of the locked position V by inserting the locking section 47 through the cam 51 against the preload of the torsion spring 85 (counterclockwise in the figures), whereby the eccentric 55 can be guided in the recess 97 during this rotation. The cam 51 can, in particular, engage against the limits of the removal recess 53 to achieve the rotation of the rotary bolt 49 by transmitting a tangential force.

Wie 4B zeigt, kann der Drehriegel 49 jedoch nach einem vollständigen Einführen des Schließabschnitts 57 aufgrund der Vorspannung durch die Torsionsfeder 85 wieder in die Verriegelungsstellung V zurückdrehen, so dass eine automatische Verriegelung infolge des Einführens des Schließabschnitts 47 in die Einführöffnung 45 erreicht werden kann. Wird in der in 4B veranschaulichten Stellung an dem vorderen Bügelsegment 39 des rechten Bügelabschnitts 27 entgegen der Einführrichtung R gezogen, um die beiden Bügelabschnitte 25 und 27 voneinander zu trennen, wird über den Nocken 51 eine tangentiale Kraft auf den Drehriegel 49 übertragen, durch welche dieser grundsätzlich in eine der Drehung während des Einführens des Schließabschnitts 47 entgegengesetzte Drehung versetzt werden könnte, in den Figuren also in eine Drehung im Uhrzeigersinn. Da jedoch der Exzenter 55 an dem Anschlag 95 des Drehriegels 49 anschlägt, ist eine solche Drehung des Drehriegels 49 blockiert und der Schließabschnitt 47 des vorderen Bügelsegments 39 des rechten Bügelabschnitts 27 kann nicht aus der Einführöffnung 45 entnommen werden.How 4B However, as shown, after the locking section 57 has been fully inserted, the rotary bolt 49 can rotate back into the locking position V due to the preload provided by the torsion spring 85, so that automatic locking can be achieved as a result of the insertion of the locking section 47 into the insertion opening 45. If in the 4B In the illustrated position, the front bracket segment 39 of the right bracket section 27 is pulled in the opposite direction of insertion R to separate the two bracket sections 25 and 27. A tangential force is transmitted via the cam 51 to the rotary latch 49, which could, in principle, cause the latch to rotate in the opposite direction to the rotation during insertion of the locking section 47—in the figures, a clockwise rotation. However, since the eccentric 55 abuts the stop 95 of the rotary latch 49, such rotation of the rotary latch 49 is blocked, and the locking section 47 of the front bracket segment 39 of the right bracket section 27 cannot be removed from the insertion opening 45.

Infolgedessen ist es erforderlich, den Schließzylinder 57 zu betätigen, um den Schließabschnitt 47 entnehmen zu können. Wie 4C zeigt, kann durch eine entsprechende Drehung des Schließzylinders 57 der Drehriegel 49 in eine Entriegelungsstellung W überführt werden, wobei der Exzenter 55 den Drehriegel 49 über den Anschlag 95 mitnimmt. Hierdurch kann die Entnahmeaussparung 53 in einer Bewegungsbahn angeordnet werden, welche der Nocken 51 bei einem Lösen des Schließabschnitts 47 aus der Einführöffnung 45 beschreibt, so dass die Bügelabschnitte 25 und 27 voneinander getrennt und der Ringbügel 13 in den offenen Zustand O überführt werden kann.Consequently, it is necessary to operate the locking cylinder 57 in order to remove the locking section 47. How 4C As shown, by a corresponding rotation of the locking cylinder 57, the rotary bolt 49 can be moved into an unlocking position W, whereby the eccentric 55 carries the rotary bolt 49 over the stop 95. This allows the removal recess 53 to be positioned in a path of movement which the cam 51 describes when the locking section 47 is released from the insertion opening 45, so that the shackle sections 25 and 27 can be separated from each other and the ring shackle 13 can be moved into the open state O.

5 veranschaulicht ferner, dass an dem Schließabschnitt 47 die bereits im Zusammenhang mit 1A erwähnte Hülle 87 ausgebildet ist, wobei diese durch eine Feder 89 in Richtung des linken Bügelabschnitts 25 vorgespannt ist. Die Hülle 87 überdeckt daher im offenen Zustand O des Ringbügels 13 den Schließabschnitt 47, um diesen zu schützen (vgl. 1A). Infolge der Schwenkbewegung P1 an dem ersten Gelenk 21 kann die Hülle 87 jedoch an einer Begrenzung der Einführöffnung 45 anschlagen und entgegen der Kraft der Feder 89 zurückgedrängt werden, um ein Einführen des Schließabschnitts 47 in die Einführöffnung 45 zu ermöglichen. 5 further illustrates that the locking section 47 already relates to 1A The aforementioned sleeve 87 is formed, being pre-tensioned by a spring 89 towards the left shackle section 25. Therefore, in the open state O of the ring shackle 13, the sleeve 87 covers the closing section 47 to protect it (cf. 1A) . As a result of the pivoting movement P1 at the first joint 21, the sleeve 87 can, however, strike a boundary of the insertion opening 45 and be pushed back against the force of the spring 89 to allow the insertion of the closing section 47 into the insertion opening 45.

BezugszeichenlisteList of reference symbols

1111
SchlossLock
1313
RingbügelRing bow
1515
erstes Längsendefirst longitudinal end
1717
zweites Längsendesecond longitudinal end
1818
Verriegelungsmechanismuslocking mechanism
1919
InnenraumInterior
2121
erstes Gelenkfirst joint
2323
Verriegelungseinrichtunglocking device
2525
linker Bügelabschnittleft ironing board section
2727
rechter Bügelabschnittright ironing board section
2929
Öffnungopening
3131
zweites Gelenksecond joint
3333
vorderes Bügelsegmentfront temple segment
3535
hinteres Bügelsegmentrear bracket segment
3737
zweites Gelenksecond joint
3939
vorderes Bügelsegmentfront temple segment
4141
hinteres Bügelsegmentrear bracket segment
4343
ovale Formoval shape
4545
Einführöffnunginsertion opening
4747
SchließabschnittClosing section
4949
Drehriegelrotary latch
5151
Nockencam
5353
EntnahmeaussparungRemoval recess
5555
Exzentereccentric
5757
SchließzylinderLock cylinder
6161
SchlüsselKey
6363
SchlosskörperLock body
6565
SchutzgehäuseProtective housing
6767
Schlitzslot
6969
ZungeTongue
7171
BefestigungsmittelFasteners
7373
EndeEnd
7575
EndeEnd
7777
Nietrivet
7979
StiftPen
8181
Öffnungopening
8383
HalteerhebungHolding elevation
8585
Torsionsfedertorsion spring
8787
HülleCovering
8989
FederFeather
9191
NutNut
9393
Öffnungopening
9595
Anschlagstop
9797
Aussparungrecess
9999
MontageöffnungMounting opening
101101
Öffnungopening
AA
AufbewahrungsstellungStorage position
BB
Drehachse des Exzentersaxis of rotation of the eccentric
CC
geschlossener Zustandclosed state
DD
Drehachse des Drehriegelsaxis of rotation of the rotary latch
EE
ErstreckungsebeneLevel of extension
FF
AufbewahrungsebeneStorage level
G1G1
Gelenkachse des ersten GelenksJoint axis of the first joint
G2G2
Gelenkachse des zweiten GelenksJoint axis of the second joint
HH
GebrauchsstellungOperating position
OO
offener Zustandopen state
P1P1
Schwenkbewegung an dem ersten GelenkSwivel movement at the first joint
P2P2
Schwenkbewegung an dem zweiten GelenkSwivel movement at the second joint
RR
EinführrichtungDirection of insertion
SS
Schlaufeloop
U1U1
U-Form der vorderen BügelsegmenteU-shape of the front temple segments
U2U2
U-Form der hinteren BügelsegmenteU-shape of the rear temple segments
VV
VerriegelungsstellungLocking position
WW
Entriegelungsstellungunlock position

Claims (15)

Schloss (11) mit einem Ringbügel (13) und einer Verriegelungseinrichtung (23), wobei der Ringbügel (13) ein erstes Längsende (15) und ein zweites Längsende (17) aufweist, wobei der Ringbügel (13) an dem ersten Längsende (15) ein erstes Gelenk (21) aufweist und an dem zweiten Längsende (17) geteilt ist, so dass ein linker Bügelabschnitt (25) und ein rechter Bügelabschnitt (27) gebildet sind, wobei der Ringbügel (13) durch eine Schwenkbewegung (P1) an dem ersten Gelenk (21) wahlweise geöffnet oder geschlossen werden kann, wobei die Verriegelungseinrichtung (23) an dem zweiten Längsende (17) des Ringbügels (13) ausgebildet und dazu vorgesehen ist, den Ringbügel (13) in dem geschlossenen Zustand (C) wahlweise zu verriegeln.Lock (11) with a ring shackle (13) and a locking device (23), whereby the ring shackle (13) has a first longitudinal end (15) and a second longitudinal end (17), whereby the ring shackle (13) has a first hinge (21) at the first longitudinal end (15) and is divided at the second longitudinal end (17) so that a left shackle section (25) and a right shackle section (27) are formed, wherein the ring shackle (13) can be selectively opened or closed by a pivoting movement (P1) at the first hinge (21), wherein the locking device (23) is formed at the second longitudinal end (17) of the ring shackle (13) and is provided for selectively locking the ring shackle (13) in the closed state (C). Schloss (11) nach Anspruch 1, wobei die Verriegelungseinrichtung (23) dazu ausgebildet ist, den linken Bügelabschnitt (25) und den rechten Bügelabschnitt (27) automatisch aneinander zu verriegeln, wenn der Ringbügel (13) durch die Schwenkbewegung (P1) an dem ersten Gelenk (21) geschlossen wird.Castle (11) after Claim 1 , wherein the locking device (23) is designed to automatically lock the left bracket section (25) and the right bracket section (27) together when the ring bracket (13) is closed by the pivoting movement (P1) at the first joint (21). Schloss (11) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verriegelungseinrichtung (23) eine rein mechanische oder eine elektromechanische Verriegelungseinrichtung ist.Castle (11) after Claim 1 or 2 , wherein the locking device (23) is a purely mechanical or an electromechanical locking device. Schloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ringbügel (13) an dem linken Bügelabschnitt (25) und an dem rechten Bügelabschnitt (27) jeweils ein zweites Gelenk (31, 37) aufweist, durch das der jeweilige Bügelabschnitt (25, 27) in ein vorderes Bügelsegment (33, 39) und ein hinteres Bügelsegment (35, 41) unterteilt ist, wobei der Ringbügel (13) durch eine Schwenkbewegung (P2) an den zweiten Gelenken (31, 37) wahlweise in eine Aufbewahrungsstellung (A) faltbar ist.Lock (11) according to one of the preceding claims, wherein the ring shackle (13) has a second joint (31, 37) on the left shackle section (25) and on the right shackle section (27) respectively, by which the respective shackle section (25, 27) is divided into a front shackle segment (33, 39) and a rear shackle segment (35, 41), wherein the ring shackle (13) can be selectively folded into a storage position (A) by a pivoting movement (P2) at the second joints (31, 37). Schloss (11) nach Anspruch 4, wobei der Ringbügel (13) durch die Schwenkbewegung (P2) an den zweiten Gelenken (31, 37) derart faltbar ist, dass das hintere Bügelsegment (35, 41) und das vordere Bügelsegment (33, 39) des jeweiligen Bügelabschnitts (25, 27) nebeneinander zu liegen kommen; und/oder wobei die hinteren Bügelsegmente (35, 41) der Bügelabschnitte (25, 27) in der Aufbewahrungsstellung (A) entlang des jeweiligen vorderen Bügelsegments (33, 39) des zugeordneten Bügelabschnitts (25, 27) verlaufen und sich in einer durch eine Erstreckung der vorderen Bügelsegmente (33, 39) definierten Aufbewahrungsebene (F) erstrecken; und/oder wobei das erste Längsende (15) und das zweite Längsende (17) des Ringbügels (13) in der Aufbewahrungsstellung (A) unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sind.Castle (11) after Claim 4 , wherein the ring bracket (13) is foldable by the pivoting movement (P2) at the second joints (31, 37) such that the rear bracket segment (35, 41) and the front bracket segment (33, 39) of the respective bracket section (25, 27) come to lie next to each other; and/or wherein the rear bracket segments (35, 41) of the bracket sections (25, 27) in the storage position (A) extend along the respective front bracket segment (33, 39) of the associated bracket section (25, 27) and extend in a storage plane (F) defined by an extension of the front bracket segments (33, 39); and/or wherein the first longitudinal end (15) and the second longitudinal end (17) of the ring bracket (13) are arranged immediately adjacent to each other in the storage position (A). Schloss (11) nach einem Anspruch 4 oder 5, wobei die Gelenkachsen (G2) der zweiten Gelenke (31, 37) zusammenfallen.Castle (11) after a Claim 4 or 5 , whereby the joint axes (G2) of the second joints (31, 37) coincide. Schloss (11) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Gelenkachsen (G2) der zweiten Gelenke (31, 37) senkrecht zu der Gelenkachse (G1) des ersten Gelenks (21) ausgerichtet sind.Castle (11) after one of the Claims 4 until 6 , wherein the joint axes (G2) of the second joints (31, 37) are aligned perpendicular to the joint axis (G1) of the first joint (21). Schloss (11) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, wobei der Ringbügel (13) durch die Schwenkbewegung (P1) an dem ersten Gelenk (21) in eine im Wesentlichen ovale oder kreisrunde Form schwenkbar ist, die in dem geschlossenen, nicht in die Aufbewahrungsstellung (A) gefalteten Zustand des Ringbügels (13) eine Erstreckungsebene (E) aufspannt, wobei die Gelenkachse (G1) des ersten Gelenks (21) senkrecht zu der Erstreckungsebene (E) verläuft und die Gelenkachsen (G2) der zweiten Gelenke (31, 37) innerhalb der Erstreckungsebene (E) verlaufen.Castle (11) after one of the Claims 4 until 7 , wherein the ring bracket (13) can be pivoted by the pivoting movement (P1) at the first joint (21) into a substantially oval or circular shape which, in the closed state of the ring bracket (13) not folded into the storage position (A), spans an extension plane (E), wherein the joint axis (G1) of the first joint (21) is perpendicular to the extension plane (E) and the joint axes (G2) of the second joints (31, 37) are within the extension plane (E). Schloss (11) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, wobei jedes der Bügelsegmente (33, 35, 39, 41) gekrümmt, insbesondere im Wesentlichen J-förmig oder C-förmig ist.Castle (11) after one of the Claims 4 until 8 , wherein each of the stirrup segments (33, 35, 39, 41) is curved, in particular substantially J-shaped or C-shaped. Schloss (11) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, wobei der Ringbügel (13) in dem geschlossenem Zustand (C) in die Aufbewahrungsstellung (A) faltbar ist.Castle (11) after one of the Claims 4 until 9 , wherein the ring bracket (13) can be folded into the storage position (A) in the closed state (C). Schloss (11) nach einem der Ansprüche 4 bis 10, wobei die vorderen Bügelsegmente (33, 39) in dem geschlossenem Zustand (C) des Ringbügels (13) im Wesentlichen eine U-Form (U1) bilden, wobei auch die hinteren Bügelsegmente (35, 41) in dem geschlossenem Zustand (C) des Ringbügels (13) im Wesentlichen eine U-Form (U2) bilden, und wobei die U-Form (U2) der hinteren Bügelsegmente (35, 41) durch die Schwenkbewegung (P2) an den zweiten Gelenken (31, 37) in die U-Form (U1) der vorderen Bügelsegmente (33, 39) hinein schwenkbar ist.Castle (11) after one of the Claims 4 until 10 , wherein the front bracket segments (33, 39) in the closed state (C) of the ring bracket (13) essentially form a U-shape (U1), wherein the rear bracket segments (35, 41) in the closed state (C) of the ring bracket (13) also essentially form a U-shape (U2), and wherein the U-shape (U2) of the rear bracket segments (35, 41) can be pivoted into the U-shape (U1) of the front bracket segments (33, 39) by the pivoting movement (P2) at the second joints (31, 37). Schloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verriegelungseinrichtung (23) an einem Bügelabschnitt (25) eine Einführöffnung (45) und an dem anderen Bügelabschnitt (27) einen Schließabschnitt (47) aufweist, welcher durch die Schwenkbewegung (P1) an dem ersten Gelenk (21) entlang einer Einführrichtung (R) in die Einführöffnung (45) einführbar ist, und wobei die Verriegelungseinrichtung (23) an dem einen Bügelabschnitt (25) einen Drehriegel (49) aufweist, welcher zwischen einer Entriegelungsstellung (E) und einer Verriegelungsstellung (V) drehbar ist, wobei der Drehriegel (49) in die Verriegelungsstellung (V) vorgespannt ist, und wobei der Drehriegel (49) durch das Einführen des Schließabschnitts (47) von einem an dem Schließabschnitt (47) ausgebildeten Nocken (51) in die Entriegelungsstellung (E) drängbar und dazu ausgebildet sein, infolge eines vollständigen Einführens des Schließabschnitts (47) in die Verriegelungsstellung (V) zurück zu drehen.Lock (11) according to one of the preceding claims, in which the locking device (23) has an insertion opening (45) on one shackle section (25) and a locking section (47) on the other shackle section (27), which can be inserted into the insertion opening (45) by the pivoting movement (P1) at the first joint (21) along an insertion direction (R), and in which the locking device (23) has a rotary latch (49) on one shackle section (25), which is rotatable between an unlocked position (E) and a locked position (V), wherein the rotary latch (49) is biased into the locked position (V), and in which the rotary latch (49) can be forced into the unlocked position (E) by a cam (51) formed on the locking section (47) by the insertion of the locking section (47) and is configured to be fully inserted into the locking section. (47) to turn back into the locking position (V). Schloss (11) nach Anspruch 12, wobei die Verriegelungseinrichtung (23) an dem einen Bügelabschnitt (25) ferner einen Schließzylinder (57) oder einen elektrischen Antrieb aufweist, wobei der Schließzylinder (57) oder der elektrische Antrieb dazu ausgebildet ist, einen Exzenter (55) zu einer Drehung anzutreiben, wobei der Drehriegel (49) bei eingeführtem Schließabschnitt (47) durch das Drehen des Exzenters (55) in die Entriegelungsstellung (E) drehbar ist.Castle (11) after Claim 12 , wherein the locking device (23) on one of the lever sections (25) further comprises a locking cylinder (57) or an electric drive, wherein the locking cylinder (57) or the electric drive is designed to drive an eccentric (55) to a rotation, wherein the rotary bolt (49) is rotatable into the unlocking position (E) by rotating the eccentric (55) when the locking section (47) is inserted. Schloss (11) nach Anspruch 13, wobei der Drehriegel (49) um eine senkrecht zu der Einführrichtung (R) des Schließabschnitts (47) ausgerichtete Drehachse (D) zwischen der Entriegelungsstellung (E) und der Verriegelungsstellung (V) drehbar ist, wobei der Schließzylinder (57) oder elektrische Antrieb parallel zu der Einführrichtung (R) ausgerichtet ist, und wobei der Exzenter (55) zu der Drehung um eine parallel zu der Einführrichtung (R) ausgerichtete Drehachse (B) antreibbar ist.Castle (11) after Claim 13 , wherein the rotary bolt (49) is rotatable about a rotation axis (D) oriented perpendicular to the insertion direction (R) of the locking section (47) between the unlocking position (E) and the locking position (V), wherein the locking cylinder (57) or electrical the drive is aligned parallel to the insertion direction (R), and wherein the eccentric (55) can be driven to rotate about a rotary axis (B) aligned parallel to the insertion direction (R). Schloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schloss (11) an dem zweiten Längsende (17) des Ringbügels (13) einen Schlosskörper (63) und ein Schutzgehäuse (65) aufweist, die zumindest einen Teil der Verriegelungseinrichtung (23) umgeben und an denen einer der Bügelabschnitte (25) fixiert ist, wobei das Schutzgehäuse (65) an einer Befestigungsstelle (73) des Schlosskörpers (63) eingehängt und an einer anderen Befestigungsstelle (75) des Schlosskörpers (63) an dem Schlosskörper (63) befestigt ist, wobei der eine Bügelabschnitt (25) zwischen dem Schlosskörper (63) und dem Schutzgehäuse (65) gefangen ist.Lock (11) according to one of the preceding claims, in which the lock (11) has at the second longitudinal end (17) of the ring shackle (13) a lock body (63) and a protective housing (65) which surround at least a part of the locking device (23) and to which one of the shackle sections (25) is fixed, in which the protective housing (65) is hooked at a mounting point (73) of the lock body (63) and is attached to the lock body (63) at another mounting point (75) of the lock body (63), wherein one shackle section (25) is trapped between the lock body (63) and the protective housing (65).
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